Beratung bei Hochsensibilität - das besondere Geschenk der Natur
     Seelenpartner & Dualseelen - der Weg zu deinem wahren Sein

 
                 

Sensible Seele Blog - Spirituelles Erwachen


Hochsensibilität & der Weg unserer Seele


Dem Ruf unseres Herzens zu folgen und den wahren Weg unserer Seele zu gehen, fällt vielen von uns sensiblen Menschen unglaublich schwer. Oft wissen wir überhaupt nicht wie das eigentlich geht. Wir fühlen unsere innere Stimme zwar, haben aber gelernt sie zu überhören. Und sie von uns zu schieben. Weil wir zu sehr in unseren alten Mustern und Konditionierungen verhaftet sind. Und weil emotionale Altlasten, Abhängigkeiten, Zweifel und Ängste uns plagen. Leider werden so oft nur faule Kompromisse gelebt. Oft haben wir auch durch diverse Umstände im Leben unser eigenes Selbst aus den Augen verloren. Oder wir hatten von Grund auf nicht die Möglichkeit einfach zu SEIN. Weil wir nicht so akzeptiert und angenommen wurden, wie wir mit unserer Sensibilität nun einmal sind. Sind wir an einem gewissen Punkt im Leben angekommen, spüren wir überdeutlich „nicht (mehr) wir selbst“ zu sein. Wir fühlen uns unwohl, sind unzufrieden, chronisch unglücklich, fühlen schmerzlich dass uns etwas Elementares fehlt, spüren den starken Wunsch nach einer Veränderung. Wir stellen uns viele existenzielle Fragen und suchen dringend nach Antworten. Dann gilt es, den wahren inneren Kern zu finden. Das wahre und sensible SO SEIN zu entdecken. Auf den leisen oder auch lauteren, dringlichen Ruf unserer eigenen so sensiblen Seele zu hören. Unsere innere Stimme wahrzunehmen. Unsere Wahrnehmung und unser Bewusstsein für unser ureigenes Selbst und unser authentisches Sein zu schärfen...

Wenn die innere Stimme permanent ignoriert und der authentische Weg der Seele verweigert wird, können chronische Unzufriedenheit, psychosomatische Beschwerden und auf lange Sicht sogar Depressionen die Folge sein. Deshalb ist elementar...


  • In sich hinein hören...
  • In sich hinein spüren...


Die Wahrnehmung und das Bewusstsein für das eigene Selbst schärfen.


  • Gefühle klären.
  • Seine Bestimmung finden...
  • Träume und Leidenschaften leben...
  • Das wahre Selbst kennenlernen...
  • Die Seele mit einbeziehen...


Denn oft tut man das was man tut nur, weil man es vermeintlich tun muss. Aber das geschieht ohne jede Leidenschaft. Ohne Herz. Und ohne Seele. Man tut es einfach nur. Man funktioniert.


  • Eigenverantwortung übernehmen.
  • Entscheidungen treffen.
  • Handeln.


Und zwar ohne jegliche Konditionierung. Ohne jegliche emotionale Abhängigkeiten. Ohne Bewertungen. Ohne Fremdbestimmung. Ohne Angst. Vollkommen selbstständig.
Was für viele – gerade sensible - Menschen absolut unmöglich ist. Weil sie genau das niemals gelernt haben. Oder es im Laufe ihres Lebens wieder ver-lernt haben. Das ist niemandes „Schuld“ – es ist ganz einfach Ursache und Wirkung. Aktion und Reaktion. Sie tun das was sie tun lediglich „anderen zuliebe“. Sie verbiegen sich nach Strich und Faden wie eine Spirale, nur um geliebt, angenommen und akzeptiert zu werden. Weil sie sich nicht gut genug fühlen. Und sie verleugnen sich selbst. Sie verleugnen ihr wahres ICH.
Genau hier liegt aber der Knackpunkt!

Denn sie werden in Wahrheit ja wieder nicht genauso angenommen, geliebt und akzeptiert wie sie im wahren Kern ihrer Seele wirklich sind. Sondern sie werden nur „hingenommen“. WEIL sie sich den anderen zuliebe verbiegen. Um so den anderen zu gefallen. Weil den ANDEREN das so gefällt. Weil die ANDEREN das sehen wollen. Oder weil die ANDEREN genau das erwarten.

Der freie Wille und der wahre Ruf der Seele ist somit "ad acta" und auf Eis gelegt.

Wenn man nämlich plötzlich ganz genauso sein würde wie und wer man WIRKLICH ist – ohne Gutmütigkeit und ohne die permanenten Verbiegungskünste - würde man ziemlich schnell merken, dass man mit einem Mal gar nicht mehr so viele Menschen um sich hat, die einen WIRKLICH mögen. Und die einen WIRKLICH akzeptieren. Es wird einige Menschen geben, die sich ganz schnell von einem abwenden. Eben WEIL man nicht mehr der ständige „Ja-Sager ist und sich konsequent abgrenzt. Sich nicht mehr alles gefallen und bieten lässt, aus Angst abgelehnt und nicht angenommen zu werden.

Die Welt ist ganz schön aus den Fugen geraten. Denn...wir alle sind in gewissem Maße mehr oder weniger emotional abhängig und konditioniert, solange wir nichts aktiv dagegen tun. Frauen jagen Männern hinterher und kämpfen und „betteln“ um deren Zuwendung und Liebe, nur um sie bei sich „halten“ zu können - und Männer lassen sich von Frauen umsorgen als ob sie ihre Mütter wären.

Wir pflegen unsere Mängel und versuchen diese innere Leere meist ergebnislos mit den „falschen“ Dingen zu füllen. Anstatt uns auf die Fülle und somit die Erfüllung zu konzentrieren.

Wir leben oft genug an Orten, an denen wir nicht leben wollen. Wir umgeben uns mit Dingen und Menschen, die uns eigentlich nur schaden. Wir haben Angst uns voll und ganz auf den Menschen einzulassen, den wir eigentlich wahrhaftig lieben. Und bleiben dabei lieber auf Sicherheitsabstand. Oder wir üben nicht den Beruf aus, für den unser Herz tatsächlich brennt. Und verzichten darauf, unsere eigentlichen Hobbys, Leidenschaften und wahren Interessen zu pflegen. Wir verbiegen uns und jagen dem vermeintlich perfekten Leben hinterher. Und achten dabei überhaupt nicht auf uns selbst. Weil wir nur auf die Erwartungen anderer hören. Oder unseren eigenen Erwartungen nicht gerecht werden. Wir schaffen es oft nicht, unseren Verstand auszuschalten. Der uns immer wieder einen gewaltigen Strich durch unsere Rechnung macht. Und unser wahres Sein, den Weg unseres Herzens und unserer Seele sabotiert.

Wir üben Druck aus und lassen uns erdrücken. Wir üben uns im Widerstand und kämpfen automatisch gegen alles an. Wir boykottieren uns dabei ständig selbst.

Es herrscht ein solches Durcheinander an vertauschten Geschlechter-Rollen, inneren Blockaden, ungelösten Verstrickungen, „falschen“ Konditionierungen und Glaubenssätzen, seelischen Verletzungen, emotionalen Altlasten, Machtkämpfen, Manipulationen, mangelnder Selbstliebe und fehlendem Selbstwertgefühl, dass eigentlich niemand mehr so recht weiß wie er sich noch richtig und passend verhalten soll. Und wie er aus seinen gelebten oberfaulen Kompromissen wieder ausbrechen kann. Ja, wie er aus dem gelebten Überlebensmodus des vermeintlichen "funktionieren Müssens" herauskommt, um endlich wirklich zu LEBEN.

Nur wenige Menschen schaffen es, wirklich bei SICH zu bleiben und den ur-eigenen Weg ihrer Seele zu gehen. Weil sie sich selbst ver-trauen und sich selbst etwas zu-trauen.
Frauen befinden sich oft im ‚Dornröschen-Schlaf’ und warten darauf, vom passenden Mann ‚aufgeweckt’ und „gerettet“ zu werden. Sie warten, dass er sie erlöst und befreit. Ohne zu wissen dass sie sich selber jederzeit befreien und erlösen können!

Und Männer trauen sich nicht zu oder wissen überhaupt nicht mehr, wie sich ein „echter Kerl" zu verhalten hat.

Viele Männer warten eigentlich unbewusst nur darauf, den starken „Ritter“, den echten Gentleman und den „Krieger des Herzens“ in sich wieder zu entdecken und diesen zu befreien. Und mit wahrem Mut die Frau ihres Herzens zu umwerben, zu erobern, sie zu halten, zu beschützen, sie aufzufangen und ihr ein wahrer Fels in der Brandung zu sein. Und zwar ohne zu urteilen, zu kritisieren und zu bewerten. Die Frau einfach so anzunehmen wie sie ist. Was die wahre Aufgabe eines Mannes wäre der gelassen in seiner Ur-Männlichkeit ruht. Es gibt zwar diese Männer noch, aber sie sind selten und rar geworden. Genau sie sind aber die wahren Diamanten unter den Edelsteinen.

Auch gibt es natürlich wunderbare und bewundernswerte Frauen die bereits in ihrer Ur-Weiblichkeit ruhen. Und die sich ihrer wahren weiblichen Kraft durchaus bewusst sind. Und diese somit auch offen leben.

Viele Menschen haben aber die Fähigkeit verloren oder konnten sie nie entwickeln, auf ihre innere Stimme und ihre Seele zu hören.

Natürlich gibt es Menschen, die genauso glücklich sind wie ihr Leben verläuft. Und die nichts im Inneren oder Äußeren ändern wollen. Das ist dann vollkommen in Ordnung.
Hier geht es mir auch um genau die Menschen, die sehr wohl etwas in sich und um sich herum verändern wollen. Die eben eine immense Sehnsucht danach verspüren, den ureigenen Weg ihrer Seele zu gehen. Und die wieder lernen wollen, ihrem ureigenen Instinkt zu vertrauen und diesem zu folgen. Ihrem Herzen zu folgen.

Immer mehr Menschen befreien sich heute aus der Haltung des „Schlafens“. Weil sie die Dinge hinterfragen. Und nicht mehr bereit sind, immer nur zurückzustecken und sich für andere zu verbiegen. Die aufwachen und sich aktiv und bewusst verändern. Die nicht mehr passiv alles so hinnehmen, wie es ist, sondern die den Ruf ihrer Seele wahrnehmen und ihn erhören.

Den Weg der eigenen Seele kann man nur gehen, wenn man mutig ist.

Mut hat, sich immer wieder neuen Herausforderungen zu stellen. Mut besitzt, aus dem „alten Trott“ auszusteigen und sich zu bewegen. Mut zu zeigen zu sich selbst zu stehen. Ganz bei SICH zu bleiben und zu sich selbst "Ja" zu sagen. Was auch nicht bedeutet, sich vollkommen egoistisch und ohne jede Rücksicht auf andere zu verhalten. Sondern es bedeutet ganz einfach offen zu sein. Offen zu sein für Veränderung. Für Weiterentwicklung. Auf innerem "Empfang" zu stehen. Fülle im Leben zuzulassen. Annehmen können was sich einem bietet. Geben zu können ohne Erwartung dass etwas zurückkommt. Aus der eigenen "Bedürftigkeit" auszusteigen. Keinerlei faule Kompromisse mehr zu leben. Sondern auf sein Herz und seine innere Stimme zu hören. Den Verstand auch einmal auszuschalten. Zu genießen. Sich ehrlich zu freuen. Sich dem Leben hinzugeben. Sich vertrauensvoll fallen zu lassen. Dankbar zu sein. Innere Ruhe und Gelassenheit auszustrahlen. Wirklich zu leben, anstatt nur zu überleben und lediglich im Funktionsmodus zu existieren.

Wirklich den Weg der Seele zu gehen bedeutet "Altes" hinter sich zu lassen und "Neues" zuzulassen. Dabei helfen ganz enorm die fünf kraftvollsten Energien im Universum. Die fünf kraftvollsten Energien sind:


Liebe


Sie ist die höchste, kraftvollste und mächtigste aller positiven Energien. Wenn wahre Liebe auf Resonanz stößt kann sie frei fließen. Wenn Liebe auf keinerlei Resonanz stößt – d. h. wenn sie nicht erwidert wird, verläuft sie im Sande und löst sich wieder auf. Denn wahre Liebe kann nur existieren wenn die Energie frei fließen kann. Wenn sie blockiert wird ist sie zwar da, es treten dann aber Komplikationen und Schwierigkeiten auf.

Die Liebe muss man grundsätzlich in sich selbst entdecken und finden. Man muss die wahre Liebe in erster Linie aus sich selbst heraus beziehen. Man muss wahre Liebe zulassen können. Man muss die Liebe empfangen können. Man muss die Liebe zu sich selbst und die Liebe eines anderen Menschen annehmen und aushalten können. Man muss sich darauf tatsächlich einlassen können. Wahre Liebe ist essentiell. Und genau deshalb elementar.


Dankbarkeit


Je mehr man für alles wirklich dankbar ist, und diese Dankbarkeit auch regelmäßig zelebriert, bekommt man eine solche Fülle vom Leben zurück, die man sich nicht vorstellen kann. Dankbarkeit zu zeigen macht daher sehr, sehr viel Sinn. Aber man muss die Dankbarkeit tatsächlich fühlen. Sonst wirkt die Dankbarkeit im Sinne des Resonanzgesetzes nicht. Denn man kann nur das zurückbekommen, was man auch wirklich in sich spürt. Und was man auch deutlich nach außen hin aussendet. Absichtslos und bedingungslos.


Glaube


Glaube versetzt im wahrsten Sinne des Wortes Berge. Wer an etwas glaubt, kann sehr viel bewegen. Wer an etwas glaubt, kann sehr viel erreichen. Wer glaubt, wird gelassen. Wer gelassen ist, kann das Leben und das SO SEIN genießen. Wer wirklich gelassen ist, kann leben. Und ist nicht gezwungen, zu überleben.


Freude


Wenn Freude aus tiefstem Herzen und aus tiefster Seele kommt, macht das wahrlich glücklich. Wenn aus dem tiefsten Inneren ein ehrliches Lachen nach außen aufsteigt und emporschwingt wie die perlenden Töne eines Instrumentes, dann bildet sich wahre Zufriedenheit in einem. Wer sich ganz ehrlich über Winzigkeiten und kleine Details freuen kann, hat sehr viel gewonnen.


Gelassenheit


„In der Ruhe liegt die Kraft.“ Sich ständig über irgendwelche Dinge aufzuregen, zu jammern und zu klagen be-lastet nur die Gedanken und die Seele. Gelassen in sich zu ruhen, ist dagegen unglaublich ent-lastend. Gelassenheit und ein entspanntes SO SEIN ist unendlich erfüllend und bereichernd. Weil man so seine eigene Wahrnehmung ganz bewusst einsetzen und genießen kann. Wenn man etwas an einer Situation ändern kann, dann sollte man es auch ändern. Wenn etwas wirklich nicht änderbar ist, sollte man es annehmen und einen für sich geeigneten Umgang damit finden.

Regelmäßige Meditation, Yoga u. ä. hilft ganz enorm dabei, in sich selbst gelassen ruhen zu können. Aber natürlich auch, um sein Seelenleben bewusst aufzuräumen. Blockaden zu lösen und emotionale Altlasten loszuwerden ist unglaublich befreiend.


Ablehnung blockiert all diese Energien.

Wer sich im ständigen inneren Gegen-Kampf und Widerstand befindet, tötet jegliches reines "Geben" und "Empfangen" von Energien ab. Der Weg der Seele ist so übersät und versperrt von immer neuen größeren und kleineren Hindernissen. Und es herrscht Stillstand im Leben. Wer sich seiner Selbst allerdings ganz bewusst wird, kann es schaffen diese Hindernisse beiseite zu räumen. Damit so die Energien wieder frei fließen und sich bewegen können.

Sich innerlich frei und unabhängig zu fühlen, ist unabänderlich um den Weg seiner Seele in Ruhe und Frieden gehen zu können.

Sich innerlich frei zu fühlen ist ein unglaublich kraftvolles und machtvolles Gefühl. Die Kraft und die Macht zu sich selber zu stehen. Zu fühlen was die Seele eigentlich wirklich will. Und sich diesen Seelenwunsch auch zu erfüllen. Den wahren freien Willen dabei zu benutzen.

Eben es NICHT zu ignorieren was man wirklich in seinem Leben will – sondern dies auch offen zu LEBEN! Da die Seele wenn sie außer Balance geraten ist, uns mit diversen Symptomen darauf aufmerksam macht. Sie schreit dann regelrecht auf, um sich Gehör zu verschaffen. Denn sie möchte Raum für sich haben. Raum sich zu entfalten und weiterzuentwickeln. Und schlussendlich um einfach zu SEIN.

Unsere Seele verbindet sich automatisch mit den Menschen, den Dingen und den Seelen von denen sie lernen kann.

Der Dualseelenweg ist dabei lediglich EINER der möglichen POSITIVEN und privilegierten Wege der Liebe, spirituell zu erwachen und sein wahres, authentisches Sein zu entfalten. Seine Seele zu heilen und sie innerlich komplett zu befreien.

Es gibt noch andere Wege, wodurch der unumkehrbare Lernprozess der eigenen Seele angestoßen und aktiviert wird. Und man den Seelenweg bewusst für sich geht. Als Beispiel seien "nebenbei" aufgeführt: Traumatische Schockerlebnisse wie Nahtoderlebnis, schwere Krankheit, Unfall, Tod eines geliebten Menschen u. a.

Alles was wir unbewusst tun, ist ein Ruf unserer Seele. Unseres wahren Seins.

Unser innerster und geheimster Seelenzustand kann sich äußern in jammern, klagen, weinen, Wutanfällen, lachen, Fröhlichkeit, Gelassenheit, innerer Ruhe, Harmonie, Selbstkritik, Selbstvorwürfen, Schuldgefühlen, Gewissensfragen, Glaubensfragen, Perfektionismus, Faulheit, Glück, Trauer, emotionaler "Taubheit" usw...

Er kann sich zeigen in Gefühlen wie Demotivation, Demoralisation, Frustration, Resignation, tiefer Traurigkeit usw...

Wenn wir Bilder malen, Geschichten schreiben, Musik komponieren, allgemein schöpferisch und kreativ tätig sind - exzessiv Sport betreiben oder arbeiten bis wir fast umfallen, nur um die Liebe die wir in uns tragen nicht spüren zu müssen, da die Intensität dieser Gefühle uns aus Angst uns fallen zu lassen bedrohlich erscheint; all das ist Ausdruck unseres Unbewussten und unserer Seele. All das sind Zeichen unseres wahren Seins.

Unsere Seele macht uns permanent ganz genau darauf aufmerksam was unsere wahren Sehnsüchte, Wünsche und Träume betrifft. Sie zeigt uns unseren Lebensweg. Was sich bei Erfüllung dann äußert in purer Entspannung und tiefer Gelassenheit. Wir werden innerlich ruhig. Und es kann uns so leicht nichts mehr erschüttern. Denn wir sind dann in unserer Mitte.

Indem wir uns selbst vertrauen, vertrauen wir unserer Seele. Von ihr dürfen wir uns leiten und führen lassen. Denn sie alleine kennt unseren wahren Weg. Wir müssen nur lernen, die Melodie unseres Herzens und unserer Seele wahrzunehmen und auf sie wirklich zu hören.


Das spirituelle Erwachen von Dualseelen


 

Irgendwann im Laufe des Entwicklungsprozesses mit unserer Dualseele kommt es zu einem Moment des spirituellen Erwachens. In dem das Bewusstsein scheinbar unvorhergesehen schlagartig aufbricht wie eine bisher noch geschlossene Blütenknospe, die sich urplötzlich öffnet und all ihre Blätter vollständig entfaltet. So dass wie durch einen plötzlichen Blitzeinschlag kristallklare Klarheit in einem herrscht. Und man die Dinge mit einem Mal so deutlich vor seinem inneren Auge sieht und in seinem Herzen begreift, die man vor diesem unfassbar kostbaren Augenblick noch nicht wirklich verstanden, wahrhaftig gefühlt und fest im ureigenen, authentischen Sein verankert hatte. Da es etwas vollkommen anderes ist, Dinge mit seinem Selbstbegrenzenden und bewertenden Verstand oder bedürftigen Ego zu begreifen, als sie wirklich mit seinem Herzen und in tiefer Liebe des authentischen Seins wahrhaftig zu fühlen...

Das spirituelle Erwachen ist etwas anderes als der esoterische oder auch mystisch anmutende Begriff der plötzlich eintretenden göttlichen und ganzheitlichen Erleuchtung. Obwohl manche Menschen die beiden Begriffe synonym verwenden, ist deren Bedeutung nicht dieselbe.

Es ist ein urgewaltiger Unterschied, ob man lediglich DENKT, dass man erwacht sei oder ob man tatsächlich erwacht IST. Und dies in der Tiefe seines Herzens FÜHLT. Was heißt, auf eine neue und höhere Ebene unseres Bewusstseins und bewussten Seins katapultiert worden zu sein.

Der Moment des spirituellen Erwachens – das erwachen und aufblühen der wahrhaftigen Liebe  - löst bei einigen Menschen tiefes Erschrecken oder gar massive Angstzustände aus. Da sie auf diesen bahnbrechenden Moment in keiner Weise vorbereitet sind. Und dieser Moment des Aufwachens aus dem bisherigen und viel zu lang angehaltenen „Dornröschenschlaf“ und das Erwachen des eigenen Bewusstseins (und bewussten Seins) SELBST reine Liebe zu SEIN so urplötzlich und unvorhergesehen geschieht, dass es schon höchst erschreckend und verwirrend sein kann, bis man sich wirklich an diesen neuen Zustand des Fühlens und Seins in purer Liebe gewöhnt.

Ab diesem Moment fühlt man sich von intensiver, reiner Liebe umhüllt, wie von einem dichten Kokon, der einen vollständig umgibt. Die wahrhaftige und tiefe Liebe, die jede einzelne Faser des eigenen Seins durchdringt und einen konstant schützt und beschützt. Und man ganz genau weiß, dass einem von nun an nichts und niemand mehr irgendetwas anhaben kann. Weil die Liebe in einem endlich befreit und man vollständig bei sich selbst, in seiner Mitte und in seinem wahren Sein angekommen ist.

Man fühlt sich eingehüllt in diese Liebe, die so intensiv zu spüren ist, dass man erst einmal nicht weiß, wie einem eigentlich geschieht. Die Liebe bricht sich ihre Bahn, überquellend von ihrer eigenen Intensität und Kraft und erneuert sich wie aus einer niemals endenden Quelle immer wieder aus sich selbst heraus. Und es ist kaum zu ertragen, mit dieser immens kraftvollen Liebe absolut nichts zu tun. Sondern diese tiefe, reine, pure Liebe einfach nur zu spüren. Sie einfach SEIN zu lassen. DA SEIN zu lassen. Sie in sich zu halten und einfach nur auszuhalten. Sie nicht unkontrolliert und ungefiltert nach draußen zu lassen.

Ab diesem Moment fühlt man sich konstant wie in eine dicke, weiche und weiße Wolken- oder Watteschicht eingepackt. Denn die wahre Liebe in uns ist befreit und erwacht und zeigt sich uns jetzt in all ihrer Schönheit und Schöpferkraft. Und sie kann endlich ungebremst vollkommen frei fließen...

Wir erkennen die Sinnlosigkeit unseres bisher so immens eingeschränkten Lebens durch all unsere Selbstbegrenzungen, destruktiven (Glaubens-)Muster, Konditionierungen, Manipulationen, des funktionieren und permanent Leistung zeigen Müssens, der Konventionen die in Wahrheit nichts anderes als pure Kontrollmechanismen der Menschheit sind.
Wir durchschauen die Strukturen der allgemeinen Gesellschaft und sind nicht mehr bereit, mit der Masse zu gehen. Wir sind nicht mehr bereit, die sinnlosen Spielchen der Gesellschaft zu spielen, sondern wir wollen unsere Individualität entfalten und als eigenständig und auch anders oder quer denkende und handelnde Freigeister leben. Wir wollen die limitierenden Fesseln der Selbstbegrenzungen unseres Egos abstreifen und endlich unser wahres Selbst entfalten.

Was wir nun auch mit der ganzen Macht unseres Bewusstseins tun. Wir erfinden uns selber (unser Selbst) neu und erschaffen mit unserem Herzen unsere eigene Realität. Und leben unsere ganz ureigene Wahrheit. Auch und gerade in dem Wissen, dass unsere Wahrheit eine ganz andere sein kann, als die von anderen Menschen. Auch der Menschen, die uns nahe stehen und die uns ganz immens wichtig sind. Weil gerade die Unterschiedlichkeit und Vielfalt das Leben wirklich lebendig und bunt sein lässt.

Derweil sind wir immer wir selbst. Waren wir immer wir selbst.

Denn vollkommen egal, wie oft wir uns selbst neu erfinden, vollkommen egal, wie oft wir unsere Gedanken gegen neue austauschen, uns an ihnen festklammern und Halt und Sicherheit in ihnen suchen oder sie einfach ziehen lassen, wie Wolken, die wie lichte Schleier am Himmel hoch über uns hinwegziehen, und wir sie vertrauensvoll loslassen können, sind wir immer wir selbst. Vollkommen egal, wie oft wir unsere Vorstellungen, innere Überzeugungen und Konzepte gegen neue austauschen, sind wir immer wir. Vollkommen egal, wie oft wir uns in unseren Handlungen von anderen beeinflussen haben lassen, uns von uns selbst und unserer Mitte entfernt und unser wahres Selbst – den innersten Kern unseres wahrhaftigen Seins – aus den Augen verloren und uns selbst verlassen haben, sind wir immer wir selbst.

Denn wir alleine haben es jede Sekunde unseres Lebens in der Hand, inwieweit wir uns selbst leben. Oder ob wir uns weiterhin fremdbestimmen und unser Handeln und Tun beeinflussen lassen und immer wieder aufs Neue faule Kompromisse eingehen. Wir selbst sind es, die es zulassen oder verhindern können, ganz bei uns und in unserer Mitte zu sein.
Wir selbst können uns ständig betrügen, uns verbiegen und bis zur absoluten Selbstaufgabe an andere anpassen, oder wir können uns selbst vollkommen treu und dann eben wirklich authentisch und echt sein.

Wir sind immer wir. Vollkommen egal, ob unser Bewusstsein – unser bewusstes Sein – und unser Herz vollkommen geöffnet oder unserer ureigenen Wahrheit gegenüber fest verschlossen ist. Vollkommen egal, ob wir viele Jahre lang wie Dornröschen alles verschlafen oder endlich erwachen und durch das bewusst werden unseres wahren Seins vollständig aufblühen.

Allerdings hat sich der Moment des Erwachens der wahren Liebe nur scheinbar unvorhergesehen und urplötzlich seine Bahn gebrochen.

In Wahrheit hat sich dies oft bereits oft etliche Jahre lang vor der Begegnung mit unserem Dual in diversen Zeichen bemerkbar gemacht. Bei einigen auch angestoßen durch einen Seelenpartner oder die Zwillingsseele. Wird aber durch unsere Dualseele noch einmal ganz immens angeheizt und auf dem Weg unserer Entwicklung ganz massiv und intensiv von uns gespürt.

Denn Erwachen geschieht immer zyklisch. In aufeinanderfolgenden und ineinander verschachtelten Phasen und kann sich über viele Jahre erstrecken. Folgende Anzeichen sind Zeichen des spirituellen Erwachens und Aufwachens aus dem bisherigen „Dornröschenschlaf“...


  • Oft zeigen sich jahrelang vorher bereits permanent starke Muskelverspannungen des Körpers, die man einfach nicht losbekommt, egal was man versucht
  • Ständige Traurigkeit bis hin zu handfesten Depressionen, weil man nicht den Mut hat, sich selbst zu leben, sondern sich noch von anderen leben und über sich entscheiden lässt
  • Gefühls-Chaos und häufiges Weinen, scheinbar ohne ersichtlichen Grund
  • Berufliche Veränderungen, denn man ist nicht mehr bereit, nach den Vorgaben anderer zu leben – man will keinem Überlebensjob mehr nachgehen, sondern seinen Traumberuf und seine Berufung ausleben und leben
  • Bewusster Rückzug von Familie und vermeintlichen Freunden, da man viel Zeit für sich und seine Weiterentwicklung, viel Erholung und Ruhe braucht. Denn das erwachen und befreien der wahren Liebe braucht sämtliche Kraft und Energie
  • Enorme Schlafprobleme - man wacht nachts ständig auf, kann nicht einschlafen und nicht durchschlafen – dafür schläft man dann zu anderen ungewöhnlichen Zeiten, weil man durch den ständigen Schlafentzug einfach nur noch erschöpft und müde ist
  • Wilde und intensive Träume – man verarbeitet sehr viel und die negative und alte Energie verlässt den Körper und das Bewusstsein
  • Man fühlt sich nirgends mehr zugehörig, egal wo und mit wem man gerade zusammen ist – man schwebt mit seinem erwachenden Bewusstsein sozusagen „zwischen den Welten“ und fühlt sich nur noch einsam & fremd
  • Man führt immer mehr und immer öfter Selbstgespräche und macht sich bestimmte Dinge bewusst, lässt seine wahren Gefühle und Emotionen zu
  • Dinge, die man bisher gerne gemacht hat, werden einem gleichgültig und man verliert das Interesse daran
  • Der Wunsch und die Sehnsucht endlich zuhause anzukommen, wird massiv und intensiv – die hoch spannende Zeit des Übergangs von der alten belastenden in die neue, befreite und kraftvolle Energie bricht an
  • Qualität in jeglicher Hinsicht anstatt Quantität wird immer wichtiger


In dieser Zeit ist es gerade als hochsensibler und hochsensitiver Mensch elementar, sich immer wieder bewusst zu erden...sich immer wieder neu in seinem wahren authentischen Sein und seiner ureigenen Mitte zu zentrieren. Sich gezielt in seiner ureigenen Mitte und in seinem Herzen auszurichten. Und immer feiner zu justieren. 

Wenn wir das „neue“ Bewusstsein in uns integrieren und uns vollständig damit identifizieren, macht sich dies in folgende Anzeichen in unserem Leben bemerkbar:


  • Die Ernährung verändert sich automatisch
  • Man geht bewusst und sehr viel achtsamer mit dem eigenen Sein und auch mit anderen Menschen um, vor allem mit denjenigen, die einem wichtig sind und wirklich etwas bedeuten
  • Man entgiftet seinen Körper
  • Man übernimmt komplett Eigenverantwortung
  • Man vergleicht sich mit niemandem mehr, da man die Sinnlosigkeit dahinter erkennt
  • Man will sein inneres Potenzial vollständig entfalten und leben
  • Man erkennt, dass der Weg das Ziel ist und nicht das Ziel das Ziel darstellt
  • Man lebt seine ureigene Wahrheit
  • Man tut nur noch das, was man wirklich tun will und mit dem man sich tatsächlich wohl fühlt
  • Man befindet sich mit seinem gesamten Sein immer mehr im Hier und Jetzt
  • Man lebt Selbstbestimmt und setzt Grenzen, wo es notwendig ist
  • Die Wahrnehmung wird immer feiner und intensiver, die Energien (anderer Menschen) immer subtiler spürbar
  • Echte Gelassenheit nistet sich tief im eigenen Sein ein
  • Die Augen werden so klar wie ein Bergsee, dem man bis auf seinen tiefen Grund sehen kann, da man sich von allem alten, negativen und belastendem befreit und gelöst hat
  • ... 


Man befindet sich nun auf dem Bewusstseinslevel, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen.

Zu TUN was immer man wirklich tun will und nicht mehr darauf zu warten, dass das was man will, von jemand anderem erfüllt wird. Man lebt sich und das Leben lebt sich und man folgt dem natürlichen Fluss des Lebens und kann vertrauensvoll die Dinge geschehen lassen, die auch geschehen sollen. So dass das, was wirklich für einen bestimmt ist, von ganz alleine zu einem und ins eigene Leben kommt...

Der Energiefluss des Lebens und der Energiefluss der wahren Liebe leiten und führen uns, wenn wir dies zulassen, weil unser Herz nun vollständig geöffnet und absolut frei für neue Erfahrungen ist...

Erst wenn die Liebe in uns vollständig befreit, erwacht und aufgeblüht ist und wir mit unserem weit geöffneten Bewusstsein vollständig im Hier und Jetzt angekommen sind – wir mit unserem innersten Kern, mit unserem wahrhaftigen und authentischen Sein vollständig verbunden sind – mit uns selbst verbindlich, in uns selbst Vollkommen und „Ganz“ und mit unserem wahren SELBST wahrhaftig „Eins“ geworden sind - kann der Mensch zu uns in unser Leben und an unsere Seite kommen, der auch mit seinem reinen und freien Willen aus seinem weit offenen – ebenfalls befreiten, erwachten und erblühtem - Herzen heraus an unserer Seite wirklich und wahrhaftig mit jeder Faser seines gesamten (Bewusst-) Seins sein will...


Es funktioniert nicht mehr, zu funktionieren


Über lange Strecken unseres Lebens haben wir nur funktioniert. Wir haben funktioniert und nach destruktiven Mustern, Konditionierungen und Glaubenssätzen gelebt. Es hat funktioniert, uns hinter aufgesetzten Rollen, Masken und Fassaden zu verstecken. Uns in vermeintlicher Sicherheit unseres Verstandes zu wiegen, ohne zu bemerken, dass wir tief im Netz einer Illusionsfalle sitzen. Es hat funktioniert, uns auf Zweck- und Handelsbeziehungen einzulassen, die nicht auf wahrer Liebe basieren. Es hat funktioniert, uns selbst immer wieder zu verlassen und von uns selbst getrennt zu sein. Es hat funktioniert, unsere wahren Gefühle wegzudrücken und sie zu verdrängen. Den emotionalen Mangel in uns zu kompensieren. Es hat funktioniert, uns selbst zu täuschen, zu belügen und zu betrügen. Ab einem gewissen Punkt unserer Entwicklung ist genau dies nicht mehr möglich. Denn uns wird bewusst, dass alles, was aus unserem (bedürftigen) Ego kommt, nicht mehr funktioniert. 

Es funktioniert nicht mehr, weil unser Herz und unsere Seele sich durchsetzen will. Und dies in unserem Leben auch irgendwann aktiv passiert. Weil das Herz und die Seele sich nicht dauerhaft von unserem Ego austricksen lässt. Die Wahrheit – in dem Fall unser Gefühl – kommt irgendwann immer ans Licht. Und will endlich von uns wahrgenommen, gesehen und gefühlt werden. Will einfach nur sein dürfen. DA SEIN dürfen.

Da wo wir bisher Dinge vermieden haben zu tun, wird uns irgendwann bewusst, dass eine tiefsitzende Angst in uns verborgen ist. Die jetzt immer weiter in unser Bewusstsein dringt und wir sie nicht mehr wegdrücken, verdrängen und ignorieren können. Denn auch die Angst in uns will endlich wahrgenommen, gesehen und gefühlt werden. Sie will DA SEIN dürfen. Da sie ja ihre Berechtigung in unserer Vergangenheit hat.

Wo Angst sitzt, grassiert allerdings eine handfeste Kontrolle. Und wo kontrolliert wird, befindet sich immer (teils massiv) vorhandene Angst. Was fehlt, ist das Vertrauen.
Nicht umsonst werden permanent Machtspielchen gespielt. Sowohl im beruflichen Bereich als auch in Beziehungen und (Seelen-)Partnerschaften. Und in sämtlichen Bereichen werden immer wieder aufs Neue furchtbare Dramen inszeniert, solange beide nicht geheilt sind. Was immer aus dem (bedürftigen) Ego und einem chronischen Mangeldenken heraus geschieht. Mit echter (Selbst-)Liebe hat das nichts zu tun.

Liebe wird oft verwechselt mit bloßem Gefühl. Ein tiefes Gefühl für jemanden zu haben, bedeutet aber noch lange nicht, wahrhaftig und echt zu lieben. Obwohl das Gefühl natürlich echt ist. Aber Gefühl ist nicht gleich Liebe. Gefühl ist Gefühl und wahre Liebe ist wahre Liebe.

Wahre (Selbst-)Liebe ist, wenn wir uns und andere Menschen nicht über das definieren, was sie TUN, sondern, indem wir sie über das definieren, was sie SIND. Nämlich ganz einfach Mensch.

Lieben wir den erworbenen und erarbeiteten Titel an anderen und an uns selbst oder lieben wir andere Menschen und uns selbst, weil sie so sind, wie sie sind. Weil wir so sind, wie wir sind.

Lieben wir nur das Gefühl der Liebe oder lieben wir uns selbst und unser Gegenüber WIRKLICH. Lieben wir nur das Gefühl geliebt zu werden oder lassen wir uns WIRKLICH lieben.

Niemand von uns wird mit einem Titel geboren. Niemand von uns ist von Geburt an Doktor der Medizin oder Doktor der Philosophie oder Professor für irgendwas. Denn einen Titel muss man sich hart erarbeiten. Mit einem Namen dagegen wird man geboren.

Einen Titel liebt nur das Ego. Denn das Ego will „haben“. Es will besitzen. Sich selbst und auch andere Dinge und Menschen. Das Ego will immer mehr. Und ist niemals zufrieden.
Der Name dagegen ist vollkommen egal, wenn man (sich selbst) wahrhaftig liebt. Dann lebt man sich selbst und seine wahre Bestimmung. Und liebt die Tätigkeit, der man alltäglich nachgeht. Weil der Beruf dann die wahre Berufung und Leidenschaft ist.

Wahre (Selbst-)Liebe ist, wenn wir nicht den Titel des Künstlers, Arztes oder Geschäftsführers (den Titel der Ärztin, Anwältin oder Schauspielerin) lieben, sondern den sensiblen Menschen, der hinter der Tätigkeit eines Künstlers, Arztes oder Geschäftsführers (die Frau, die hinter der Fassade der Ärztin, Anwältin oder Schauspielerin) steckt. Wenn wir nicht den Erfolg und das Geld lieben, das wir selbst oder andere Menschen auf dem Konto besitzen, sondern wenn wir uns selbst und andere Menschen wollen, auch wenn man „arm wie eine Kirchenmaus“ wäre. Weil der Mensch an sich uns dies wert ist. Weil wir uns selbst genau das wert sind. Weil der Mensch an sich – genauso wie er ist – gut genug für uns ist. Weil wir uns selbst gut genug sind. Weil wir den anderen Menschen als würdig empfinden, an unserer Seite zu sein und mit ihm gemeinsam unser Leben zu teilen.
Beziehungen und (Seelen-)Partnerschaften werden nur allzu oft eingegangen, um nicht alleine zu sein. Lieber zu zweit unglücklich als alleine glücklich, lautet das unbewusste Motto vieler. Weil sie nicht wissen, wie es ist, wirklich einmal alleine mit sich selbst zu sein. Alleine Zeit mit sich zu verbringen. Sich mit sich selbst auseinanderzusetzen. Mit sich selbst überhaupt klarzukommen. Geschweige denn, sich selbst wirklich zu lieben. Und achtsam für sich zu sorgen. Mit der (inneren) Stille klarzukommen, die entsteht, wenn man wirklich allein mit sich selbst ist. Und zwar ganz gezielt und sehr bewusst.

Jobs werden angenommen und Berufe ergriffen, ohne überhaupt jemals in Frage zu stellen, dass man in Wahrheit ganz anderes tun will. Dass man mit diesem Beruf oder jenem Job einfach nur überlebt. Aber nicht wirklich lebt. Weil man lebt, um zu arbeiten. Und nicht arbeitet, um wirklich zu LEBEN.

Die Lebendigkeit in uns wird so begraben. Und nicht beachtet, dass man doch sehnlichst seine Berufung und wahre Bestimmung leben und die eigene Seele vollends entfalten will.
Das Potenzial, dass man natürlicherweise tief in sich trägt, verkümmert so mit der Zeit und wird ignoriert. Weil man nicht auf sein Herz hört. Die Intuition unbeachtet bleibt. Geschweige denn, den Ruf und die Zeichen der eigenen Seele erkennen will.

Man funktioniert dann mehr schlecht als recht und geht permanent faule Kompromisse ein. Man passt sich an und verbiegt sich und fühlt sich wieder und wieder unwohl dabei. Man pflegt irgendwann nur noch seine chronisch vorhandene Unzufriedenheit, aber man ändert nichts an seiner unstimmigen Situation.

Man hat Leidensdruck, aber nicht stark genug. Oder man drückt seinen Leidensdruck einfach weg. Man will ihn nicht spüren. Und verdrängt so die Wahrheit. Steht nicht zu sich selbst und nicht für sich ein. Man verstrickt sich immer tiefer in Selbsttäuschung, Ablenkung und Ausreden und belügt sich selbst permanent. Weil man die Wahrheit nicht sehen will. Weil man sich lieber in seiner Bequemlichkeit suhlt. Anstatt wirklich etwas bei sich zu verändern.

Hier macht man sich lange Zeit vor, dass dies funktioniert. Aber es funktioniert eben nicht.

Zwischen zusammengehörenden Dualseelen ist all dies nicht mehr möglich. Da die Dualseelenliebe – die wahre und bedingungslose Liebe - eine Liebe für Fortgeschrittene ist.
Im Laufe unserer persönlichen ENT-wicklung wird uns immer mehr bewusst, dass das „alte“ Verhalten weder im Job oder in unserem Beruf, noch im Privatleben funktioniert. Da wir uns immer mehr in unserem Herzen verankern und tief in unserer ureigenen Mitte zentrieren. Uns nur noch nach der Liebe in uns ausrichten. Und danach handeln, was unser Herz und unsere Seele für uns will.

Das ist der Zeitpunkt, an dem viele Menschen dem in keiner Weise erfüllenden Job oder Beruf endgültig den Rücken zukehren. Eine funktionale Beziehung oder Partnerschaft endgültig beenden. Und ohne sich noch einmal umzudrehen, hinter sich zurücklassen.

Aber nicht nur das. Uns wird auch immer mehr bewusst, wie gut es uns tut, uns aus alten Verbindungen – sei es kollegial, familiär oder auch freundschaftlich  – zu lösen, die uns vielleicht viele Jahre lang mehr belastet und geschadet, anstatt bereichert und erfüllt haben. Die uns von unserem wahren Weg des Herzens und der Seele abgehalten haben. Und wir uns – weil wir es nicht besser wussten - abhalten haben lassen.

Viele Menschen geben sich mit vermeintlichen „Freunden“, Mitarbeitern oder Kollegen ab, obwohl sie sie nicht mögen. Sie oft genug sogar innerlich ablehnen. Dennoch geht man gemeinsam zum Sport oder macht andere Dinge zusammen, nur um nicht das allein sein zu spüren. Die Stille in sich nicht ertragen zu müssen. Weil viele dies gar nicht ertragen und aushalten können. Und weil man nicht in die Rolle des „Spielverderbers“ gedrängt werden will.

Man bedient chronisch die Muster der anderen, weil man aufgrund der eigenen Prägungen selbst die passenden Muster in seinem Inneren trägt. Und in Wahrheit die eigenen Muster es sind, die ständig bedient werden wollen. Was man auf jedwede Situationen und Menschen in seinem Leben übertragen und anwenden kann.

Oft ist es so, dass wir uns unendlich erleichtert und befreit fühlen, wenn wir uns von destruktiv handelnden Menschen gelöst haben. Dass es auf einmal vorwärts geht in unserem Leben. Dass auf einmal alles fließt. Und die Fülle uns in jeglichen Bereichen und allen Ebenen unseres Lebens und auch gerade in unserem Berufsleben überschwemmt.

Den wahren Erfolg in unserem Beruf erreichen wir dann, wenn wir uns wirklich komplett unserem wahrhaftigen Sein zuwenden. Wenn wir wirklich komplett für unser wahrhaftiges Selbst einstehen. Die verbindliche Partnerschaft kommt dann zu uns, wenn wir es wahrhaftig akzeptiert haben, alleine zu sein. Und es bewusst aufgegeben haben, uns auf diesen einen bestimmten Menschen zu fixieren, von dem wir denken, dass er doch zu uns gehört.

Was schlichtweg daher kommt, dass wir uns nicht nur von anderen Menschen, sondern auch aus falschen Pflicht- oder Verantwortungsgefühlen, oder auch vollkommen unangemessenen Schuldgefühlen und schlechtem Gewissen anderen Menschen gegenüber gelöst haben. Da wir die endlosen Erwartungen, die diese Menschen uns gegenüber an den Tag legen, einfach nicht erfüllen können. Und dies in Wahrheit auch gar nicht tun wollen. Da wir nicht dafür zuständig sind. Und dies somit auch nicht mehr tun.
Deren Erwartungen sind NICHT unsere Erwartungen. Deren Wünsche sind NICHT unsere Wünsche. Deren Lebensentwürfe sind NICHT unsere Lebensentwürfe. Deren Werte sind NICHT unsere Werte. Deren emotionale und seelische Defizite, Unzufriedenheit und Unzulänglichkeiten sind NICHT unsere Defizite, Unzufriedenheit und auch nicht Unzulänglichkeit. Somit können wir deren Ansprüche gar nicht erfüllen. Weil das schlichtweg nicht in den Aufgabenbereich unseres Lebens, Berufes und ureigenen Seins fällt.
Unser Ego schützt unser Herz und unsere Seele nur vermeintlich vor Verletzung.

Wenn wir die Führung unserem Herzen und unserer Seele überlassen, werden wir immer das richtige für uns tun. Richtig ist es immer dann, wenn es sich leicht anfühlt. Wenn alles fließt. Wenn es ohne unser aktives Zutun in unser Leben kommt. Weil wir es ganz einfach geschehen lassen können. Weil wir offen für echte Veränderung sind. Offen für das Leben an sich sind. Offen für unsere wahre Bestimmung sind. Weil wir wirklich bereit sind, das Leben und seine Lebendigkeit zu empfangen. Die Fülle in unser Leben zu lassen. Die Erfüllung zuzulassen. Und diese dann auch auszuhalten...

Solange wir in unseren (bedürftigen) Ego-Spielchen gefangen sind, fühlt sich vieles falsch an. Da es gar nicht zu uns passt. Weil es nicht UNSERE Vorstellung vom Leben an sich ist, die wir uns übergestülpt haben. Oder überstülpen haben lassen. Es sind oft nicht unsere Werte, nach denen wir leben. Es sind nicht unsere Werte, nach denen wir arbeiten. Die wahre Berufung in uns ignorieren. Nicht unsere Überzeugungen. Nicht unsere ureigene Wahrheit. Sondern die Werte und Überzeugungen anderer. Die Wahrheit anderer. Ja, wir leben bis hierhin sogar oft das Leben anderer. Und arbeiten in Jobs, die wir in Wahrheit verabscheuen.

Gehen wieder und wieder faule Kompromisse ein. Nur um die anderen zufriedenzustellen! Die denken, sie wüssten, was gut für uns ist.

Unser Leben ist zu oft nur eine Kulisse. In deren künstlich erschaffenen Rahmen wir lediglich existieren. Uns nur am Rande unseres eigenen Lebens bewegen. Zuschauer unseres eigenen Lebens sind. Uns nicht als Hauptfigur und alleiniger Darsteller unseres authentischen individuellen Seins definieren. Für uns selbst nicht im Mittelpunkt stehen. Uns chronisch im Modus des Überlebens befinden anstatt wirklich zu leben. Uns wahrhaftig lebendig zu fühlen.

Auch das Berufsleben vieler ist zu oft nur eine Kulisse. In deren künstlichen Raum sie sich ausbreiten. Dabei aber alles andere als wahrhaftig authentisch, erfüllt und wirklich zufrieden sind.

Was wir in Wahrheit dabei wirklich fühlen, schieben wir gekonnt von uns weg. Leben lieber in Selbsttäuschung. Und flüchten vor der wahrhaftigen Wahrheit. Vor dem Schmerz, der dann in uns auftaucht. Weil wir den Schmerz der Wahrheit nicht (er-)tragen. Nicht aushalten können. Weil wir dann zugeben müssten, wie sehr wir uns selbst täuschen. Wie tief unsere Selbstlügen sind. Wie tief wir in unseren künstlich von uns selbst aufrecht erhaltenen Illusionen sitzen.

Man  funktioniert dann nur, anstatt die Arbeit, die man tut, zu lieben. Seine ureigene wahre Berufung zu SEIN. Weil man tut, was man liebt. Und man liebt, was man tut.
Wie wichtig es aber ist, explizit nach unserer ureigenen Wahrheit zu leben, weil wir uns nur damit wirklich und wahrhaftig vollkommen identifizieren können – wird uns immer mehr bewusst, je mehr wir bei uns selbst ankommen. Desto mehr wir zu uns selbst „Ja“ sagen. Und desto weniger wir menschliche Spiegel im Außen für uns brauchen, um unsere inneren Schatten darin zu erkennen. Weil unser Selbstwert mittlerweile stark ist. Und wir absolut gelassen in uns selbst ruhen. Und uns selbst nicht mehr verlassen. Denn das haben wir über lange Jahre unseres Lebens viel zu oft und viel zu sehr getan.

Wir haben UNS SELBST verlassen und uns von uns selbst getrennt. Unser wahres Sein im Stich gelassen, unsere wahren Bedürfnisse und Sehnsüchte ignoriert, unsere Gefühle und Emotionen verraten und verdrängt und in einer Welt voller Projektion, Illusion und purer Phantasterei gelebt. Wir haben urgewaltige Angst davor entwickelt, vollkommen echt und authentisch zu sein. Angst, wahrhaftig gesehen zu werden und uns selbst wahrhaftig zu sehen. So wie wir nun einmal sind. Angst, unsere natürlichen Fähigkeiten, Talente, Begabungen ernsthaft zu leben. Unsere Visionen auch in die Tat umzusetzen. Ja, überhaupt zuzulassen in unserer alltäglichen Arbeit. Weil wir berufen sind, diese Dinge zu tun.

Wir haben die Entscheidung zu uns selbst zu stehen, immer wieder aufgeschoben. Vor uns hergeschoben. Ja, wir haben diese Entscheidung überhaupt nicht wahrhaben wollen. Weil diese Entscheidung eine urgewaltige und massive Angst in uns auslöst.

Nämlich die irrtümliche Angst, dass wir bestimmte Menschen im Außen verlieren und dann allein sind, wenn wir uns für UNS SELBST entscheiden.

Derweil hat das eine mit dem anderen nichts zu tun. Denn wir wenden uns nicht von anderen Menschen ab, wenn wir zu uns selbst stehen. Wir verlassen diese auch nicht. Auch brechen wir den Kontakt zu ihnen nicht ab. Wir bewegen uns NICHT von anderen Menschen weg. Sondern wir bewegen uns in Wahrheit lediglich HIN zu uns selbst.

Wir versöhnen uns mit UNS SELBST! Mit unserem wahrhaftigen Sein. Mit unserem Herzen. Und der Essenz unserer Seele.

Jetzt ist die Zeit, uns endgültig zu entscheiden. Denn zurück können wir nicht mehr. Der energetische Sog des Lebens zieht uns unaufhaltsam weiter...immer weiter nach vorn...
Irgendwann sind wir an dem Punkt, an dem wir überdeutlich wahrnehmen und sehen, dass wir uns entscheiden müssen. Uns für uns selbst entscheiden müssen, wenn wir wirklich absolut authentisch sein und uns vollständig selbst leben wollen. Und zwar mit jeglichen unserer emotionalen und sensiblen Facetten, „Fehlerchen“, Angewohnheiten und Macken. In jeglichen Bereichen und auf sämtlichen Ebenen unseres Seins. In unserem Inneren, wie in unserem äußeren Leben. Auch in unserem Beruf. Wir müssen es zulassen und aushalten, uns selbst wahrhaftig zu sehen.

Uns so zu sehen, wie wir tatsächlich sind. Sensibel, emotional, verletzlich, unperfekt. Und genau deshalb perfekt!

Unsere Schwächen zu sehen, die tatsächlich auch Stärken sein können. Wir müssen es zulassen und aushalten, den letzten Sprung in unser wahres, authentisches Sein zu schaffen. Und diese Entscheidung FÜR UNS SELBST endgültig vollziehen. Dies nicht nur gedanklich tun zu wollen, sondern es auch tatsächlich in die Tat umzusetzen.

Es funktioniert nicht mehr, zu funktionieren. Da wir alles, was wir tun, nur noch aus tiefer (Selbst-) Liebe und aus unserem Herzen tun.

Wir können nicht mehr nach unserem Verstand und aus unserem (bedürftigen) Ego heraus handeln. Weil wir nicht mehr bedürftig und somit im (emotionalen) Mangel sind. Das lässt unser Herz und unsere Seele nicht mehr zu. Wir hören auf, uns selbst und andere zu bewerten. Wir hören auf, andere in imaginäre Schubladen zu stecken und in irgendwelche sinnlosen erfunden Kategorien einzuteilen.

Das Bedürfnis mit unserem Verstand etwas „haben zu wollen“, ist uns abhanden gekommen. Das Bedürfnis, für etwas zu kämpfen, haben wir schlichtweg verloren. Wir können das, was nicht zu uns gehört, einfach sein lassen. Ohne uns darum zu kümmern, was irgendjemand anders davon hält. Wir rechtfertigen uns nicht mehr. Wir entschuldigen nichts mehr.
Stattdessen sortieren wir gnadenlos und radikal aus, wen wir noch in unser Leben lassen. Was wir für uns selbst tun und was wir zulassen, was andere für uns tun. Wir laufen auch niemandem mehr hinterher. Denn wir sind nun auf einhundert Prozent „Empfang“ ausgerichtet.

Wer wirklich bei uns und mit uns zusammen sein will, darf liebend gerne an unserer Seite und in unserem Leben sein. Darf mit uns gemeinsam einfach SEIN.

Das Wort „Mangel“ existiert für uns nicht mehr. Da wir uns nur noch auf Fülle und Erfüllung und das Hier und Jetzt fokussieren. Wir sind inzwischen in der Lage, kristallklare Grenzen für uns zu setzen. „Nein“ zu sagen, wenn wir auch „Nein“ meinen und aus unserem tiefsten Herzen „Ja“ zu sagen, weil wir offen und ehrlich auch „Ja“ meinen.

Wir wissen sehr genau, was wir wirklich wollen und was nicht. Was wir zulassen können und was nicht. Was wir aushalten können und was nicht. Wen wir wirklich bei uns wollen, und wen nicht. Wen wir wirklich lieben und wen nicht.

Und genau hier ist der Punkt, uns absolut und ohne jeden faulen Kompromiss auf UNS SELBST einzulassen. Und zwar nicht nur mit einem Teil von uns, sondern vollständig und zu einhundert Prozent. Die Beziehung zu uns selbst zu kultivieren. Unser ECHTES und authentisches Sein komplett zu entfalten. Und zwar auf jeglichen Ebenen und jedweden Bereichen unseres Lebens. Und unserer Arbeit. Unseres Berufes, unserer Lebensaufgabe und wahren Berufung.

Die (Selbst-)Liebe in uns zu kultivieren. Und sie immer mehr nach außen strahlen und hell leuchten zu lassen.

Dazu ist es notwendig, zu ERKENNEN, dass wir doch die ganze Zeit noch nicht wirklich vollkommen bei uns selbst waren. Und deutlich zu SEHEN, dass wir immer noch einen kleinen Teil von uns gut behütet, ignoriert und beiseite geschoben haben. Weil wir unbewusst immer wieder nach einer funktionierenden Methode und Strategien gesucht haben, die Entscheidung FÜR uns selbst noch aufzuschieben. Weil wir sehr genau gespürt haben, was das für uns bedeutet.

Nämlich, dass wir nach außen hin unaufschiebbar Grenzen setzen müssen. Und zwar absolut kristallklar und wirklich konsequent.

Dass wir damit aufhören, uns immer weiter an die Gegebenheiten anzupassen, die andere die ganze Zeit unbewusst vorgeben. Und wir das unbewusst geschehen haben lassen. Uns darauf eingelassen haben. Wir haben uns selbst immer noch ein Stück weit verlassen, um andere nicht zu verlassen. Und von anderen nicht verlassen zu werden. Dass wir andere komplett sich selbst überlassen, solange sie nicht bereit dazu sind, uns komplett anzunehmen und sein zu lassen, so wie wir sind.

Solange die anderen noch hinter ihren eigenen Ausreden, Ego-Spielchen und Angstbehafteten Mustern versteckt sind. Denn sie machen es sich ja zu dieser Zeit noch selbst vor, dass ihr Ego weiterhin funktioniert. Dass das Funktionieren noch funktioniert. Dass es vermeintlich weiterhin wunderbar funktioniert, sich in ihrer Komfortzone und Bequemlichkeit ihres eigenen Lebens zu suhlen, obwohl auch sie vielleicht schon lange nicht mehr wirklich glücklich und zufrieden sind. Und es irrtümlich weiterhin wunderbar funktioniert, sich in der vermeintlichen Sicherheit ihres Sicherheitsdenkenden Verstandes zu verstecken.

Viele Menschen spüren erst jetzt überdeutlich, dass es eben nicht mehr funktioniert, zu funktionieren. Dass der Verstand ja gar nicht die Sicherheit bietet, wie sie die ganze Zeit irrtümlich gedacht (!!) haben. Da sie doch langsam immer mehr ins Fühlen kommen. Und das Herz sich immer weiter durchsetzt. Weil die Seele endlich wirklich und wahrhaftig ECHT SEIN und gelebt und entfaltet werden will.

Wir konzentrieren und fokussieren uns jetzt bewusst auf UNS und unser ureigenes Leben. Und nehmen keine falsch verstandene Rücksicht auf andere mehr.

Diese Entscheidung ist für die meisten Menschen ganz schlecht durchführbar.

Allein der Gedanke daran ist für viele unerträglich. Weil diese Entscheidung eine der schwierigsten ihres Lebens ist. Die Entscheidung GEGEN die Angst – dafür FÜR die wahre Liebe in sich und FÜR das eigene authentische Selbst - ist eine reine Entscheidung des Herzens. Und zwar ausschließlich des wahrhaft liebenden Herzens.

Viele bittere Seelentränen begleiten diese endgültige Entscheidung für uns selbst. Die Entscheidung muss dennoch getroffen werden. Es muss gehandelt werden, um eine echte Veränderung zu spüren. Es gibt Erfahrungen, mit denen Menschen in Resonanz gehen, sie sich in diesen Erfahrungen spiegeln und wiedererkennen und nach denen sie sich dann richten und Halt und Orientierung für sich finden. Weil es sich so dann einfach richtig und stimmig anfühlt.

Wenn wir dazu nicht wirklich bereit sind, spielt unser Ego uns noch einen Streich. Und hält uns fest in der Illusion unseres Verstandes. Bis hierher haben wir uns oft noch selbst getäuscht und uns eingeredet, dass wir doch bereits authentisch und in unserer Mitte sind. Dass wir doch die ganze Zeit schon absolut gelassen in uns selber ruhen.

NEIN – ein kleiner Teil hat noch gefehlt. Alleine mit uns selbst sein zu können, ohne uns alleine und einsam zu fühlen, ist elementar für unser authentisches Sein. Mut zu uns selbst zu stehen und Mut, unser Glück mit uns selbst mit beiden Händen zu packen und so festzuhalten, wie es nur irgendwie geht.

Wir müssen zu uns selbst stehen, um unsere wahre Berufung zu leben. Um in unserem gelebten Beruf wahrhaftig authentisch zu sein. Um all unsere vorhandenen Fähigkeiten, Talente und angeborenen natürlichen Begabungen auch wirklich zu LEBEN.

Wir MÜSSEN für uns selbst einstehen und zwar vollständig und radikal, wenn wir den Menschen, der tatsächlich zu uns gehört - unseren wahren Seelenpartner, unsere wahre Dualseele - verbindlich zu uns an unsere Seite und in unser Leben ziehen wollen. Wenn wir uns mit unserem wahrhaftigen Selbst WIRKLICH vollständig verbinden wollen. Denn in unserem individuellen Leben geht es immer nur um uns. Um unser wahres und authentisches Sein.

Jeder Mensch hat seinen Platz im Leben. Den es bewusst einzunehmen gilt. Und zwar als Hauptperson. Nicht als Statist. Es geht nicht darum, was ein anderer Mensch tut oder was er sein lässt. Es geht nur darum, was wir selbst tun oder was wir nicht tun. Und was wir selbst sein lassen (dürfen, sollen oder müssen) um unser wahres Glück für uns zu finden. Und das liegt immer in uns selbst. In unserem Inneren. In unserem Herzen und in unserer Seele. Niemals im Außen. Niemals beim anderen Menschen.

Denn es geht um uns :)

 

Der energetische Sog des Lebens

 

 

Der energetische Sog des Lebens ist mystisch, magisch und magnetisch. Mit seiner unendlichen Kraft zieht er uns weiter und weiter. Weiter nach vorn. Und es bleibt uns gar nichts anderes übrig, als uns von diesem magnetischen Sog einfach mitziehen zu lassen, je mehr wir bei uns selbst und unserem ureigenen, authentischen Sein ankommen. Denn er lässt uns unsere ureigene Schöpferkraft spüren, die wir tief in unserem Inneren tragen. Leider ist es aber oft so, dass wir die Energie des Lebens nicht vollkommen frei fließen lassen (können). Wenn wir blockiert sind, stockt die Energie und wir drehen uns immer wieder im Kreis. Und erleben ein und dasselbe immer und immer wieder, solange, bis wir durch all unsere Erfahrungen in der Lage sind, uns unseren Themen zu stellen. Sie uns bewusst anzusehen und so aktiv etwas zu verändern. Denn nur so kann die Energie des Lebens vollkommen frei fließen und all das, was tatsächlich für uns und unser ureigenes Leben bestimmt ist, „ganz von selbst“ an unsere Seite kommen... auch der Mensch, der wirklich für immer verbindlich zu uns gehört...

Es ist immens wichtig, ja sogar elementar, dass wir bewusst innehalten... bewusst stehen bleiben... bewusst wahrnehmen... bewusst hineinspüren... was noch angesehen, geheilt und aufgelöst werden will in uns.

Veränderung macht Angst. Angst vor der Ungewissheit, die dann auf uns zukommt, wenn wir die Dinge mit einem Mal anders machen, als wir es bisher in unseren alten und destruktiven Mustern und Konditionierungen getan haben.

Und weil wir oftmals einfach nicht wissen, WIE wir etwas tun und für uns in die verbindliche Tat umsetzen sollen...

Viele Menschen sind nicht in der Lage, sich wirklich zu verändern. Veränderung an sich zuzulassen. Sich auf eine Veränderung wirklich einzulassen. Vor allem hochsensible Menschen, Seelenpartner und Dualseelen haben oft immense Probleme damit. Und sie schwanken wie ein Fähnchen im Wind. Immer zwischen (ver-) zweifeln, (ab-) warten, bangen und hoffen, dass sich alles doch noch zum positiven hin wendet. Allerdings harren viele nur aus, ohne selbst etwas zu tun. Da sie die Verantwortung abgeben und sich künstlich diverse Glücksquellen im Außen erschaffen. Von denen sie dann erwarten, zufriedengestellt und glücklich gemacht zu werden. Was aber niemals dauerhaft – wenn überhaupt - gut gehen wird. Weil das absolut entgegen unserer Natur ist.

Oft assoziieren wir Veränderung als negativ. Oder als schlecht. Wir sehen nur die Nachteile, die unser (bedürftiges) Ego und unser Verstand uns eintrichtern. Aber die Vorteile ziehen an uns vorbei. Sie zeigen sich uns zwar wieder und wieder und wieder, aber wir wollen sie oft über einen langen Zeitraum hinweg nicht sehen. Wir ignorieren und verdrängen sie und schieben sie immer wieder aufs Neue von uns. Weil wir der Angst in uns Macht einräumen.

Die Angst hat die Macht über uns, anstatt wir wahrhaftigen Mut entwickeln und uns bewusst unserer tiefsitzenden Ur-Angst stellen. Und der unermesslichen Kraft unseres Herzens die Macht überlassen, solange bis sich die wahre Liebe in uns mit all ihrer Energie über den destruktiven, stockenden Fluss unserer Angst erhebt. Und so die Angst in uns auflöst. Und wir wieder wir selbst sind und vollkommen authentisch einfach nur SEIN können. 

In unserem Herzen zu begreifen, dass Veränderung einfach nur heißt, die Dinge anders zu tun, als wir sie bisher für uns getan haben. 

Alle Flüsse münden früher oder später in andere Flüsse und dann irgendwann wieder ins Meer. Ins Meer als der Wiege allen natürlichen Lebens. Zurück in ihr ureigenes und authentisches Sein. Denn egal, wie breit oder wie schmal oder wie lang oder kurz ein Fluss ist, egal durch welche Landschaft oder welchen Teil unserer Erde er fließt, vollkommen egal, wie künstlich vom Menschen verdreckt oder wie sauber und rein er ist, wie natürlich er belassen wird oder wie künstlich begradigt er von uns Menschen wird, besteht er in seiner Reinheit und Konsistenz immer aus Wasser. 

Und der energetische Sog des Lebens zieht ihn zurück zu seiner wahren Natur. Hinein in seine Ganzheit und ins „EinsSein“mit sich selbst.

Der Mensch ist es, der per se immer die Konsistenz von allem verändert. Der alles unter Kontrolle behalten will. Der künstlich und mit Zwang alles anders will. Nichts so sein lässt, wie es natürlicherweise ist.

Wasser ist und bleibt aber Wasser. Vollkommen egal, ob es nur ein Tropfen ist oder viele Tropfen eine Welle, ein dünnes Rinnsal oder einen breiten Fluss oder das unendlich weite Meer ergeben... die Konsistenz und das authentische Sein ist immer gleich. Nämlich schlicht und einfach pures Wasser. Genauso, wie wir immer wir selbst sind. Egal, welchen Weg wir gehen und wie oft wir uns verändern. Wir sind immer wir. Selbst wenn wir nicht vollkommen in unserer Mitte und authentisch, wahrhaftig und echt sind. 

Alles was wir denken, fühlen und tun, sind wir selbst. Und niemand anders.

Die Natur reguliert sich automatisch immer selbst. Und es herrscht eine perfekte Symbiose, Ausgeglichenheit, Balance und Harmonie.

Der Mensch ist es, der immer alles noch besser und am besten perfekter als noch so perfekt machen will. Denn er ist niemals zufrieden. Seine innere Unzufriedenheit trägt er nach außen und all dies manifestiert sich im Tun. Im negativen und destruktiven Handeln.

Der Mensch ist oft perfide. Er bekämpft Feuer mit Feuer. Weil er denkt (!) „Wie du mir, so ich dir“. Nicht wissend, was er mit genau dieser inneren destruktiven Einstellung anrichtet. Denn genauso wird alles noch schlimmer. Und es entstehen Blockaden und immer weiter schwelende Konflikte, die sich immer mehr hochschaukeln und ausweiten und sich so hoch erhitzen können, bis sie vollkommen außer Kontrolle geraten. Und nur noch Schaden anrichten. Die man aber mit aller Bewusstheit vermeiden kann. Indem man nämlich gelassen (im natürlichen Fluss des Lebens und der Energie) bleibt und nicht auf das Feuer, das einem entgegengebracht wird, reagiert. Und es so noch weiter anfacht. Bis man sich vielleicht selbst an den heißen Flammen verbrennt. Denn Feuer braucht Wasser, um seine (zerstörende) Macht zu verlieren und sich selber zu löschen. Und Wasser braucht Feuer, um sich zu erhitzen. Das ist die natürliche Balance des Lebens.

Beides – Feuer und Wasser ist von essentieller, elementarer und existenzieller Bedeutung für uns alle, wir brauchen beides zum gesunden Leben, als auch dass es immensen Schaden anrichten und etliches für immer zerstören kann.

Der Mensch spielt auf Zeit solange mit dem Feuer, bis er sich äußerst schmerzhaft verbrennt. Weil er sich der Hitze des Feuers nicht wirklich bewusst ist und aus Schaden oftmals nicht klug wird. Er entzieht sich nicht dem Feuer und fokussiert sich auf den Nutzen, sondern bekämpft es. Und zwar solange, bis gar nichts mehr geht. Und man so in seiner Negativspirale des Egos und Denkens festhängt, dass man kaum noch herauskommt. Es sei denn, es geschehen Zeichen und Wunder. Und das Universum (in Wahrheit das Resonanzgesetz aus Ursache und Wirkung = die urgewaltige Energie des Lebens) hat Einsicht. Dann schickt es uns einen Seelenpartner oder unsere Dualseele. Damit wir aus dem Negativ-Sumpf wieder herausfinden. Allerdings zieht uns unser Seelenpartner oder Dual nicht aktiv heraus aus dem Sumpf, sondern er verhält sich uns gegenüber so, dass wir dadurch in die Lage kommen, uns selbst aus dem Sumpf zu ziehen. Und uns voller Vertrauen wieder zurück in den Fluss des Lebens fallen lassen und uns dem urgewaltigen energetischen Sog des Lebens hingeben (können).

Es gibt kein zurück mehr, wenn wir uns einmal vollkommen bewusst in den Fluss des Lebens hineinfallen lassen. Wir mitten in diesem Fluss unendlicher Energien treiben und die Kontrolle unseres Egos an unser Herz abgeben. Bewusst unserer Seele und unserer Intuition folgen. Denn der energetische Fluss des Lebens fließt immer nur in nur eine einzige Richtung... nämlich nach vorn...

Viele Menschen würden am liebsten wieder den Rückweg antreten. Und in ihre alten Muster und ihr altes, bequemes Leben zurückkehren. Weil es sie zu sehr anstrengt, sich den Gegebenheiten im Hier und Jetzt vollständig zu stellen. Etliche tun das tatsächlich auch. Sind aber in Wahrheit tiefunglücklich, dass sie es nicht schaffen, ihr Herz vollkommen zu öffnen und sich aktiv zu verändern. Da sie (noch) aus irgendeinem Grund zu schwach sind, um sich in der wahrhaftigen Liebe zu zentrieren. Und sich in der wahren Kraft ihres Herzens zu verankern.

Dieser Kampf (gegen sich selbst)  ist ein Kampf gegen Windmühlen, den man nur verlieren kann. Weil man dadurch sich selbst und sein wahres Sein zerstört. Das ist dasselbe, als würde man versuchen, mit einem Kanu einen reißenden Fluss entgegengesetzt hinauf zu rudern, anstatt sich mit der Fließrichtung einfach treiben zu lassen.

Wenn wir einmal unserem Seelenpartner oder unserer Dualseele begegnet sind, wird all dies über den Haufen geworfen. Da wir so gezwungenermaßen auf allen Ebenen unseres Seins spüren dürfen, wie es ist, uns vollkommen bewusst und bedingungslos dem Sog und der fließenden Energie des Lebens anzuvertrauen....


  • Wirkliche Veränderung braucht Bewusst-SEIN
  • Wirkliche Veränderung braucht wahrhaftigen Mut
  • Wirkliche Veränderung braucht die Kraft des Herzens
  • Wirkliche Veränderung braucht eine bewusste Entscheidung
  • Wirkliche Veränderung braucht aktives Handeln


Unser innerer Leidensdruck muss so intensiv, stark und groß sein, dass uns gar nichts anderes mehr übrig bleibt, als irgendetwas zu verändern. Damit der Leidensdruck aufhört. Die Sehnsucht (nach uns selbst und unserem wahren, authentischen Sein) aufhört und somit auch die Sehnsucht nach unserem Seelenpartner und Dual automatisch schwächer wird. Weil unsere Sehnsucht sich so vom Mangel in Fülle und in Erfüllung wandelt. Und wir so endlich in der Lage sind, unser wahres Glück vollkommen aus uns selbst zu beziehen. Und dies nicht mehr von anderen erwarten. Die diese Funktion sowieso nicht erfüllen können, noch dass sie dies wahrscheinlich überhaupt wollen. Weil auch sie unbewusst spüren, dass sie nicht für unser wirkliches Glück zuständig sind.

Erst wenn der Leidensdruck in uns intensiv und stark genug ist, so dass wir es überhaupt nicht mehr anders aushalten (können), können wir uns WIRKLICH verändern. Ja, können wir eine echte Veränderung tatsächlich erst dann zulassen. Und uns bedingungslos darauf einlassen. Denn der Handlungsimpuls in uns wird dann so stark, dass wir „wie von selbst“ anfangen, anders zu agieren. Oder zu reagieren, je nachdem...

Oft wissen wir überhaupt nicht, wo wir überhaupt anfangen sollen, wenn wir wissen und spüren, dass es so viele Dinge sind, die wir verändern und anders gestalten müssten (dürfen). Wenn wir uns aber voller Vertrauen mitten im Fluss des Lebens befinden, entscheidet das Leben für uns und genau das löst sich auf, was im Moment am wichtigsten für uns ist.

Weder brauchen wir irgendetwas zu kontrollieren, noch dagegen oder dafür zu kämpfen, noch uns im Widerstand (meist gegen uns selbst) zu befinden, noch uns selbst, das Leben und die (wahre) Liebe zu blockieren.

Wenn wir vertrauen (können), können wir alles vollkommen frei fließen lassen. Die Energie, die wahrhaftige Liebe und das Leben an sich.

Der energetische Sog des Lebens lässt sich nicht aufhalten. Von absolut niemandem. Denn der energetische Sog des Lebens ist das Leben an sich. Von allem Lebendigen selbst erzeugt. Denn alles ist mit allem verbunden. Alles ist reine und pure Energie. Die wir blockieren können oder vertrauensvoll fließen und dann auch genießen lernen können. Je nachdem. Und mit all unseren (sensiblen) Sinnen im wahrsten Sinne des Wortes genussvoller und sinnlicher leben zu können.

Was im Klartext bedeutet, vollkommene Eigenverantwortung zu übernehmen. Unsere ureigenen Entscheidungen zu treffen. Uns nicht mehr von anderen negativ beeinflussen und blockieren zu lassen. Uns nicht mehr von uns selbst wegzubewegen. Und uns irrtümlicherweise an anderen zu orientieren. Uns mit anderen fälschlicherweise vergleichen zu wollen. Nach dem Motto „Wer von uns ist besser, als der andere“. Denn wir machen es so, wie wir wollen und andere machen es anders, weil sie es anders (für sich selber, nicht für uns!!) wollen.

Nicht mehr die Quantität – vollkommen egal, bei welchen Dingen -  spielt eine Rolle, sondern echte Qualität nistet sich in der Tiefe unseres Herzens und unserer Seele und auf allen Ebenen unseres wahrhaftigen Seins ein. Die wir auch eisern beibehalten und durchsetzen. Und kristallklare Grenzen sowohl für andere, als auch vor uns selbst ziehen.
Unsere falschen Ego-Gedanken „rächen“ sich nun ganz schnell. Im energetischen Sog des Lebens manifestiert sich alles immer schneller, intensiver und heftiger in unserem Leben. Und zwar sofort und auf der Stelle, wenn es sein muss. Und dies uns nützt und weiterbringt. Die Energieströme werden immer feiner und subtiler spürbar. Der altbekannte Satz „Kleine Sünden bestraft der liebe Gott sofort“ erhält nun eine vollkommen neue Bedeutung ;)

Ich selbst erlebe genau dies ständig. Erlaube ich mir auch nur einen einzigen Gedanken in die „falsche“ Richtung, weil das liebe Ego sich zwischendurch doch auch einmal wieder meldet und seinen altbekannten (und destruktiven) Senf dazugeben will, rächt sich alles auf der Stelle. Und es geht mit einem Mal alles schief. Denke ich beispielsweise in die falsche Richtung bestimmter Personen aus meinem Leben, fällt mir mit sofortiger Wirkung (!) alles aus der Hand oder es geht auf der Stelle das schief, was ich gerade tue. Gerade so, als ob das Universum mir damit mitteilen möchte, ob ich denn nichts anderes zu tun habe, als mich mit solch „lapidaren“ Gedanken zu beschäftigen, wo es doch weit wichtigere Dinge in meinem Leben gibt. Und ich weiß, dass es anderen genauso geht.

Das sind die altbekannten „Sünden“ – eben die zerstörenden Ego-Gedanken, die man als hochsensibler und hochsensitiver Mensch wohl niemals vollständig abstellen kann.

Was ich aber auch als absolut normal bezeichne. Denn es wäre ja absolut bewundernswert, wenn es tatsächlich jemand schafft, überhaupt nicht mehr über ganz bestimmte Dinge nachzudenken. Oder überhaupt zu denken. Und stattdessen nur noch zu fühlen. Was ja auch Unsinn ist. Fühlen sollen wir dann, wenn es um Entscheidungen geht, die wir treffen müssen (dürfen). Wenn es um die wahre Liebe geht. Wenn es darum geht, uns in unserem Herzen zu zentrieren und die wahre Liebe tief in unserem Inneren zu verankern.

Denken müssen wir schon auch ab und an ;)

Denn immerhin haben wir unseren Verstand von der Natur erhalten, dass wir diesen auch benutzen. Allerdings nicht in destruktivem Maße, sondern in bewusster Ausgeglichenheit zwischen unserem Kopf und unserem Herz.

Und deshalb empfinde ich es als totalen Unsinn, den Herzensmenschen permanent zu suggerieren, dass sie mehr in ihren Kopf gehen und mehr ins Denken kommen müssen, damit der zugehörige Kopfmensch mehr ins Fühlen kommt.

Wir hochsensiblen Menschen sind per se IMMER in unserem Kopf. Wir können nicht anders. Nur denken wir als Herzensmenschen nicht nüchtern, sachlich und rational, sondern emotional. Und genau DAS ist es, was wir ändern dürfen. Mehr unsere Gefühle und Emotionen zu kanalisieren und zu bündeln und nicht mehr alle unsere Emotionen vollkommen unkontrolliert nach außen zu lassen. Weil unser geliebter Kopfmensch damit gar nicht umgehen kann. Er fühlt (!!) sich völlig überfordert, wenn wir ihn mit unseren Gefühlen und Emotionen überschwemmen, solange er selbst seine eigene Liebe (für uns) noch nicht vollständig zulassen und uns offen zeigen kann.

Denken und Fühlen – Kopf und Herz wollen ausbalanciert und harmonisiert werden.

Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir uns dem urgewaltigen energetischen Sog des Lebens „ausliefern“ und uns absolut bedingungslos mitziehen lassen. Denn so kommt alles wieder zurück in seine natürliche Ordnung. Und das Leben kann sich selbst leben. Wir können uns selbst leben. Die Liebe in uns darf sich selbst leben.

Und auch der energetische Sog des Lebens lebt sich selbst in all seinen natürlichen, lebendigen, bunten, schillernden, schwarz-weißen und vielfältigen Facetten. Genauso wie der Sog der Gezeiten mit Ebbe und Flut mit absoluter Sicherheit und Zuverlässigkeit in aller Regelmäßigkeit immer wiederkehrt. Auf Regen folgt Sonne und auf Kälte wieder Wärme. Auf Dunkelheit folgt immer Licht und jedem neuen Morgen wohnt ein neuer Anfang inne.

Jeder neue Tag ist eine neue Chance. Und es bleibt jedem Menschen selber überlassen, ob er diese Chance mit all seinem Bewusst-SEIN sinnvoll nutzt...

Das Leben lebt sich, die Energie und der Sog des Lebens entfaltet sich und fließt vollkommen frei... wenn wir all dies bewusst erkennen, wahrnehmen und sehen...
Der energetische Sog des Lebens will gelebt und vor allem will er GEFÜHLT werden...

Und es ist ein unbeschreiblich kraftvolles Gefühl, sich dem urgewaltigen, natürlichen energetischen Sog des Lebens anzuvertrauen und sich ihm vollkommen hinzugeben. Genauso wie wir uns vertrauensvoll komplett unserem wahrhaftigen, authentischen Sein und ebenso unserem Seelenpartner oder Dual hingeben und anvertrauen und uns bedingungslos der wahren Liebe in uns öffnen (dürfen)...

Irgendwann merken wir allerdings verdutzt, dass sich alles immer wieder zu wiederholen scheint. Wir haben sogar das Gefühl, dass wir wieder am Anfang unserer Entwicklung stehen. Déjà-vu Erlebnisse überkommen uns. Uns fällt auf, dass wir das doch alles genauso schon einmal erlebt haben. Auf einmal erleiden wir einen Rückfall in unserem Verhalten. Und fühlen wieder unsere Themen und Gefühle wie am Anfang. Obwohl wir doch eigentlich mittlerweile einen passenden Umgang mit uns selbst gefunden haben. 

Tatsächlich erleben wir auf unserem Weg alles immer einmal wieder. Es wiederholt sich, löst sich aber auch viel schneller wieder auf. Und lässt uns in unserer Entwicklung wieder weiterspringen. Weil wir gelernt haben. Weil wir uns tatsächlich weiterentwickelt haben. Weil wir uns auf einer höheren Ebene unseres Bewusstseins und unserer ureigenen Energie befinden. 

Dieses sich immer wieder wiederholen von Situationen kommt daher, weil wir in einem energetischen Strudel leben.

Der – je mehr unser Bewusstsein sich erweitert – in seinen kreisförmigen Bewegungen immer weiter ausholt. Und immer höher schwingt. Je mehr wir bei uns bleiben und uns weiterentwickeln, desto größer und weit ausholender werden die kreisförmigen Wirbel dieses Energie-Strudels. Und ziehen uns immer weiter kraftvoll nach oben. Je weiter sich unser Bewusstsein öffnet, desto mehr Energie wird in uns frei gelegt. Was auch in unserem Außen zu spüren ist. 

Wie innen, so außen, wie oben so unten, wie im kleinen, so im großen...

Wir spüren diese enorme Energie in uns, können aber inzwischen damit umgehen.

Selbst wenn wir in unserem Verhalten, unserem Denken und in unserem Fühlen immer wieder einmal zurückgeworfen werden. Die Energie zieht Kreise. Und sie dehnt sich aus. Wir spüren überdeutlich die Fülle die unser Leben überschwemmt. Wir sind in der Lage diese Fülle freudvoll und unbeschreiblich dankbar einfach anzunehmen. Und sie zu empfangen. Die Energie und die Fülle in unserem Leben zuzulassen und sie zu genießen. Ein Mangel verschwindet immer mehr. Sowohl in unserem Inneren, als auch in unserem Außen. Und je mehr wir in diese Höherschwingung unseres energetischen „Lebens-Strudels“ und in dessen kraftvolle Wirbel geraten, die uns immer weiter in die Höhe ziehen, kommen wir immer mehr in die Fülle. Desto weniger Resonanz bildet sich für Mangel in jeglicher Form. Weil wir uns nun auf die ANWESENHEIT von Dingen konzentrieren, die wir bereits HABEN. Und nicht mehr auf die Abwesenheit von Dingen die uns fehlen.

Auch andere Menschen - vor allem unser Seelenpartner oder unsere Dualseele - sind so in der Lage, sich uns immer mehr zu öffnen, weil wir uns uns selbst immer mehr öffnen. 

Weil sie spüren, wie sehr der Strudel der Lebens-Energie uns mit seinen kreisförmigen und immer weiter ausholenden Wirbeln immer höher in unserem sich immer weiter öffnenden Bewusstsein schraubt. Und dieses weit offene Bewusstsein uns immer kraftvoller einfach SEIN lässt. Und wir dadurch andere Menschen und auch unseren Seelenpartner oder unser Dual einfach nur SEIN lassen können.

Dabei ist es elementar, dass wir uns regelmäßig erden.

Bewusst spüren, wie wir mit unserer Erde verbunden sind. Bewusst die Energie unserer Erde in uns aufnehmen. Sie durch unser gesamtes sensibles Sein fließen lassen. Es bewusst zuzulassen wie dieses unendlich kraftvolle und mächtige Gefühl uns flutet. Indem wir uns immer wieder ganz bewusst erden, kommen wir immer wieder in unsere ureigene Mitte zurück, wenn wir versucht sind von uns selbst abzudriften. Wenn wir spüren, dass wir uns wieder von uns selbst wegbewegen.

Was ganz besonders für hochsensible und hochsensitive Menschen gilt. 

Das Prinzip dieser energetischen Höherschwingung sorgt dafür, dass wir immer weiter aus unserem "Dornröschenschlaf" der Eigenbegrenzungen, Selbsttäuschungen,  künstlich erschaffenen Illusionen und uns selbst auferlegten Ausreden vor der Wahrheit aufwachen. Und immer mehr authentisch sind. Für unser wahres Sein verbindlich einstehen. 

Unser Bewusstsein sich immer mehr öffnet. Uns so immer mehr Dinge bewusst werden. Uns immer klarer wird, dass wir unser Dual niemals verlieren können. Da wir auf Seelenebene untrennbar miteinander verbunden sind. Und sich beide immer gegenseitig spüren werden. Da wir nicht getrennt von ihm, sondern "Eins" mit ihm sind. Genauso wie wir mit uns selbst und unserem Spiegelbild und auch unserem Schatten immer verbunden und somit "Eins" sind.

Es existiert kein Spiegelbild ohne passenden Spiegel. Es gibt keinen Schatten ohne dazugehöriges Licht. Es gibt kein EinsSein ohne reale, gefühlte oder gedankliche Trennung. 

Dieser unendlich kraftvolle "Lebens-Energie-Strudel" zieht uns durch unsere Weiterentwicklung in seinen wirbelnden Kreis-Bewegungen unaufhörlich und unaufhaltsam immer höher und höher. Und wir können unser SEIN immer weiter entfalten. Unsere natürliche Weiblichkeit als Frau immer mehr spüren. Sie ganz bewusst leben. Und unser männliches Dual ganz Mann sein lassen. Was er auch unbeschreiblich genießt.

Wenn wir dagegen in unserem Leben Stillstand erfahren und unsere Weiterentwicklung stockt, ist auch dieser energetische Strudel nicht in der Lage, uns Kraft zu geben und mit seinen kreisförmigen Wirbeln höher zu ziehen. Der energetische Sog des Lebens geht in der Zeit mit uns nicht mehr in Resonanz. Wir spüren ihn nicht mehr. Wir lassen diesen dann nicht mehr zu. Weil wir durch unsere Blockaden nicht in der Lage sind, unser Bewusstsein der Energie und dem Höherem in unserem Herzen und unserer Seele zu öffnen. Dann haben wir das starke Gefühl, uns immer nur und immer wieder im Kreis zu drehen. Und nichts ändert sich dabei. Da die Energie so immer auf demselben niedrigen Level bleibt. Oder uns Schlimmstenfalls wieder nach unten zieht. Da sie gar nicht in der Lage ist sich auszuweiten und permanent nach oben zu schrauben.

Der Effekt aus dieser energetischen Höherschwingung besitzt eine überaus kraftvolle und machtvolle Wirkung auf uns. Da wir uns so auf eine vollkommen andere und viel höhere Bewusstseinsebene katapultieren. Und so immer mehr und immer öfter ganz gelassen aus unserer ureigenen Mitte heraus bewusst agieren und reagieren und  Entscheidungen aus der Tiefe unseres Herzens heraus treffen können, die sich stimmig für uns anfühlen. 

Der energetische Sog des Lebens fließt weiter und zieht uns mit seinem mächtigen Sog weiter nach vorn...

Herzlichst, deine Iris Fischer



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Über die Autorin




Iris Fischer ist Expertin für (Dual-) Seelenverbindungen, Seelen-Coach, diplomierte systemische Einzel- und Paar-Therapeutin, Expertin für sensible Menschen und Autorin von sieben Büchern. Selbst hochsensibel und hochsensitiv berät, unterstützt und begleitet sie hochsensible Menschen seit 14 Jahren darin, ihren ureigenen, individuellen Weg für sich zu finden. Sie inspiriert und motiviert und gibt die passenden Impulse. Dabei bleibt sie konsequent Lösungsorientiert. Sie unterstützt Ihre Klientinnen und Klienten mit sehr viel Herz, Humor und Verstand dabei, das innere Feuer in sich zu entdecken. Sich zu verwirklichen und zu entfalten und mit allen Facetten einfach authentisch zu SEIN.