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Dualseelen: Der Weg zu unserem wahren Selbst

"Das große Glück der Liebe besteht darin, Ruhe in einem anderen Herzen zu finden" - Julie Jeanne de Lespinasse 



Tiefergehende Informationen über Hintergründe, Zusammenhänge und das Denken, Fühlen und Handeln von Dualseelen finden Sie in meinen Büchern, sowie in meinem Onlinekurs...


Dualseelenbegegnungen sind speziell. Sie sind sehr besonders und etwas außergewöhnliches. Über "normale" Seelenpartnerbeziehungen gehen sie weit hinaus. Mit der Dualseele im Leben ist alles anders.  Größer. Höher. Tiefer. Weiter. Schöner. Bunter. Intensiver. Wundervoll. Einmalig. Außergewöhnlich. Einzigartig. Zauberhaft. Magisch. 

Dualseelen leben und lieben sich in Freiheit.  In Gelassenheit. In tiefem Vertrauen. Grenzenlos. Sie gehen von Grund auf respektvoll und achtsam miteinander um. Dualseelen stehen für absolut tiefe, intensive, allumfassende, wahrhaftige und bedingungslose Liebe. 

Dualseelen sind besonders starke Seelen. Diese Seelen sind bereit, miteinander zu wachsen und sich gegenseitig bei der seelischen Weiterentwicklung zu unterstützen. Aus diesem Grund können sich diese Seelenpartner auch nicht suchen. Zusammengehörende Dualseelen finden sich. Und zwar ausschließlich dann, wenn beide Seelen einen gewissen Reifegrad erreicht haben. Und wenn beide Seelen durch ihre vorhergehenden Erfahrungen bereit sind, aufeinanderzutreffen. Somit können sie sich gar nicht verfehlen. Die Begegnung wird genau im richtigen und passenden Augenblick passieren.

Mit unserer Dualseele im Leben ist alles anders. Denn mit ihr dürfen wir unsere zutiefst verletzte Seele heilen. Da die Dualseelenbeziehung eine wahrhaft heilende Beziehung ist. Dabei ist unsere Dualseele die größte Herausforderung, die das Leben uns stellt. Denn eine echte Dualseelenverbindung ist alles andere als ein romantischer Spaziergang...


Der Sinn der Dualseelenverbindung Teil 1

- Das Ziel ist immer der Weg -

 


Die bedingungslose Liebe zwischen zusammengehörenden Dualseelen ist nicht als primäres Ziel anzusehen. Da es niemals ein primäres Ziel gibt, wohin die bedingungslose Liebe sie führt. Die tiefe, wahrhaftige Liebe ist sowieso konstant in beiden vorhanden. Und hört niemals im Leben mehr auf. Da es kein Ende der echten Dualseelenverbindung gibt. Deshalb kann nur die gelebte Verbindlichkeit das primäre Ziel dieses beschwerlichen Weges sein. Und das Ziel der Dualseelenliebe ist immer der verbindlich gelebte Weg. Da dieser Weg ein unendlich kraftvoller Weg voll tiefer, wahrhaftiger, kaum in Worte zu fassender Liebe ist. Wenn zusammengehörende Dualseelen diesen Weg verbindlich gemeinsam gehen, sind sie somit immer am Ziel. Und dies ist das wundervollste und kostbarste Geschenk, was es vom Leben, vom Universum und der wahren Liebe an sich für beide Dualseelen und ihr weit offenes Herz gibt.

Allerdings verweigern sich viele diesem verbindlichen Weg. Verweigern sich der Verbindlichkeit. Weil sie den Weg ehrlicherweise nicht vollständig gehen.

Sie lenken sich permanent ab oder flüchten (vermeintlich) aus diesem Weg, fokussieren sich auf den Spiegel im Außen – nämlich den anderen Menschen, kontrollieren und beobachten was der andere tut oder lässt als sich mit der Spiegelung, die ihnen dieser perfekte menschliche Spiegel zeigt – nämlich SIE SELBST (!) und ihrem Inneren zu befassen.

Sie sind zwar (vermeintlich) verbindlich dem anderen gegenüber aber leider nicht zu sich selbst.

Sie fokussieren sich auf ein vermeintlich vorhandenes primäres Ziel, nämlich die gelebte verbindliche Partnerschaft, ohne aber darauf zu achten, dass der gesamte Weg an sich als primäres Ziel für beide Dualseelen dient. Sie sehen es nicht oder wollen es nicht sehen, dass der andere oft nur als Lernpartner dient.

Sie geben den Weg oft viel zu früh auf und halten nicht durch, geschweige dass sie das zulassen, annehmen und aushalten, was vorhanden und gegeben ist. Stattdessen wird sich mit dem gesamten Fokus oft darauf konzentriert, was NICHT vorhanden und NICHT gegeben ist. Genau das wird dann gewollt. 


  • Es wird NICHT gewollt was DA IST, sondern es wird das gewollt und (mit aller Vehemenz) daran festgehalten, was NICHT IST.
  • Es wird NICHT losgelassen, NICHT angenommen, NICHT ausgehalten, zumindest nicht vollständig, was NICHT ist.
  • Es wird NICHT zugelassen, es wird sich NICHT eingelassen, zumindest NICHT vollständig, auf das was IST.


Mit anderen Worten wird zu oft an einem Ziel festgehalten, was es (zumindest auf die Weise) NICHT gibt.


  • Es wird NICHT gesehen, dass der gesamte Weg (von beiden Dualseelen) wirklich vollständig verbindlich gegangen werden muss.
  • Es wird NICHT gesehen, dass es in Wahrheit BEIDE Dualseelen sind, jeder auf seine eigene Weise, die vor dem JETZT flüchten. Die ständig in der Vergangenheit kramen und sich dort festklammern, anstatt sich auf JETZT zu konzentrieren. Im Hier und Jetzt schwelgen.
  • Es wird NICHT gesehen, dass es in Wahrheit BEIDE Dualseelen sind, die permanent über die Zukunft sinnieren. Der Herzmensch dabei allerdings anders als der Kopfmensch das tut.

 

Beide sehen auf die Weise nicht, dass das primäre Ziel ist, den Weg ihrer seelischen Entwicklung verbindlich und vollständig zu gehen. Dass dieser Weg des ständigen Lernens und seelischen Wachsens gelebte Verbindlichkeit beider Dualseelen ist.

Deshalb sollten wir uns immer im Hier und Jetzt befinden. In jedem kostbaren Augenblick und in jedem kleinsten Moment mit unserem Dual mit allen unseren Sinnen und unserem gesamten Sein schwelgen. Das gemeinsame (Eins-)Sein und die gemeinsame Zeit genießen.

Dabei dürfen wir alles annehmen, zulassen, uns darauf einlassen, was da passiert.

Dabei geht es erst einmal NICHT darum, was vielleicht und eventuell irgendwann in der Zukunft stattfindet. (Denn das weiß ja schließlich niemand von uns. Sicherheit und Garantie kann uns sowieso kein Mensch geben. Gerade in der heutigen Zeit nicht. Das können nur wir selbst. Ausschließlich FÜR uns selbst).

Sondern es geht alleine um den Moment. Um das JETZT. Um das was IST, in der Gegenwart. Es geht um den Weg, den beide Dualseelen gemeinsam (verbindlich) gehen.

Wenn wir JETZT im Moment aus tiefstem Herzen dazu bereit sind, uns wirklich bedingungslos auf unser Dual und auf uns selbst und die wahrhaftige Liebe verbindlich einzulassen, öffnet er ganz genauso sein Herz. Und lässt sich auf uns und die wahrhaftige Liebe verbindlich bedingungslos ein. Ist vollkommen präsent in unserem Leben, an unserer Seite, in unserem Alltag, weil er sehr deutlich spürt, dass wir all unsere Ansprüche und Bedingungen, Hoffnungen und Erwartungen, Forderungen und Wünsche an ihn vollständig aufgegeben, uns aus unserem (bedürftigen) Ego gelöst und aus unserer tiefsitzenden Angst herausgeschält haben.

Er überdeutlich spürt, dass er bei UNS sein darf, was er ist. Wie er ist. Ganz einfach Mensch. Weil WIR ihn vollkommen gelassen einfach SO SEIN lassen können. Denn ER lässt uns ebenfalls vollkommen bedingungslos einfach nur SEIN.

Weil er spürt, dass wir ihm seine „Fehler“ nicht vorhalten. Weil er spürt, dass wir tatsächlich gelassen in unserer ureigenen Mitte ruhen. Und nicht ihn als unseren primären Lebensinhalt auserkoren haben. Sondern dass wir stattdessen ausschließlich das tun, was wir in unserem Leben tatsächlich tun wollen. Zum Beispiel unsere (beruflichen) Ziele und Visionen verwirklichen. Bisherige Träume und Wünsche in die Tat umzusetzen. Nicht der Meinung zu sein, dass wir etwas zwar unbedingt (tun) wollen, es aber aus irgendwelchen Gründen dann doch nicht tun.

Er öffnet sich und sein Herz dann für uns wirklich verbindlich, wenn er sehr deutlich spürt, dass wir konstant in jeglicher Lebenslage imstande sind, uns auf UNS SELBER zu fokussieren. Nicht IHN zur Erfüllung unserer Ur-Bedürfnisse brauchen. Sondern nach innen zu lauschen und uns unsere Bedürfnisse selber erfüllen. Ohne in irgendeiner Form irgendwie abhängig von irgendetwas oder gar ihm zu sein. Falsch verstandene Rücksicht auf ihn zu nehmen. Da er das niemals will. Stattdessen will er aus tiefstem Herzen, dass wir UNS SELBST verwirklichen und immer weiter entfalten und UNSER ureigenes Leben führen. Gerade auch dann, wenn beide als richtiges Paar zusammenleben. 

Auch und gerade WENN er verbindlich an unserer Seite IST.

Nicht dass wir uns ihm zuliebe verbiegen und fälschlicherweise SEIN Leben und das was er für sich braucht, leben zu wollen. Sondern dass wir unsere eigenen Entscheidungen treffen. Für unser ureigenes Wohlbefinden alleine und selbst sorgen.

Dass sowohl ein gemeinsam gelebtes „Wir“ als verbindliches Paar existiert, als auch immer zwei eigenständige „Ich`s“.

Denn beide Dualseelen sind von Natur aus zwei in sich ganze – vollständig voneinander unabhängige - Freigeister. Dass beide die tief (im ureigenen Selbst) verwurzelte Verbindung des authentischen Seins nie wieder verlieren. Und dennoch sind beide natürlicherweise gemeinsam „Eins“.

Sehr viele Menschen tragen in sich als oberstes Ziel, ihre Dualseele dazu zu bekommen, in eine verbindlich gelebte Partnerschaft mit ihnen zu gehen. Sie gehen davon aus, dass er das auch will. Weil sie es sind, die das wollen. Oder er vielleicht sogar suggeriert, dass er das auch will. Was er in Wahrheit allerdings oft genug will, ist zwar eine verbindlich gelebte Partnerschaft, aber mit jemand anders. Sonst würde er sich nicht dermaßen vehement weigern. Sonst würde sich dieser Mensch nicht dermaßen distanzieren. Oft genug sind das keine wahren Dualseelen.

Denn wahre Dualseelen gehören verbindlich zusammen. Und wollen auch beide diese gemeinsam gelebte Verbindlichkeit.

Der Weg der seelischen Entwicklung wird zu oft damit ver(sch)wendet, das Ziel auf die gemeinsam gelebte Beziehung zu lenken. Derweil es ein elementarer Unterschied zwischen der üblichen (Ego-)Beziehung oder einer geheilten verbindlichen Partnerschaft ist.

Was natürlicherweise ein vollkommen verständlicher Wunsch ist. Weil wir (gesellschaftlich und familiär) ganz automatisch so konditioniert sind. Selbst wenn unserer Seele das gar nicht immer entspricht. Diese Sehnsucht haben wir anfangs alle. Schließlich ist das ein ganz normales und tiefes Bedürfnis, wenn wir einen anderen Menschen (vermeintlich wahrhaftig) lieben.

Vermeintlich tun sie auch alles dafür, um dieses Ziel zu erreichen. Leider wird dabei oft übersehen, dass es bei wahren Dualseelen grundsätzlich immer erst um die eigene seelische Weiterentwicklung und um die Heilung alter seelischer Wunden geht. Eine verbindliche Partnerschaft ist dann als weitere Konsequenz die schönste und wundervollste Belohnung für all unsere Mühen. Die wir ausschließlich für UNS SELBST auf uns nehmen müssen. In keinem Fall aber für IHN.

Unser Dual wird (und kann) sich erst dann bedingungslos und verbindlich zu uns bekennen, wenn er keinerlei Angst und Kontrolle, keinerlei Ansprüche, Wünsche und Hoffnungen, keinerlei Forderung und Erwartung aus dem (bedürftigen) Ego und keinerlei Festhalten an unserem Bindungswunsch ihm gegenüber von uns zu ihm spürt. Die er uns sowieso nicht erfüllen kann. Und dies auch niemals tun wird. Da ihm all dieses eine immense Angst macht. Und er sich dann erst recht von uns abkapselt. Weil er all das (so) nicht will. Da er genau das als bedrohlich für sich empfindet und sich vor diesem Gefühl selbst schützen muss, dass ER es ja ist, der uns niemals genügt. Weil er sich selbst so in Wahrheit niemals genügt.

Es ist ein Trugschluss, zu glauben, dass es zwischen Dualseelen in erster Linie darum geht, eine verbindliche Partnerschaft miteinander einzugehen. Denn dies würde nicht funktionieren, solange sich beide nicht explizit füreinander verbindlich entscheiden, unabhängig davon, ob beide geheilt sind oder noch nicht. Sondern beide in ihrer Unverbindlichkeit und alten Gewohnheiten, falschen Mustern und Prägungen und von anderen übergestülpten Konditionierungen festhängen.

Einzig die Angst vor echter Verbindlichkeit müssen beide verlieren.

Deshalb müssen auch beide so hart an sich arbeiten. Um in Gelassenheit und stabil bleibendes inneres Gleichgewicht zu gelangen. Um ihr wahrhaftiges und authentisches Selbst und die Pole von weiblich und männlich in sich zu harmonisieren.

Erst dann, wenn wir wirklich konstant und stabil mit unserem innersten Kern und unserem wahren Sein vollständig in tiefer und echter Verbindung sind, kann eine echte (Ver-) Bindung im Außen mit unserem Dual bedingungslos wirklich stabilen Bestand haben.

Viele Menschen wissen nicht, wo sie ansetzen sollen, wenn sie auf ihre Dualseele treffen. Sie wissen nicht, an welchem Punkt ihres Weges sie ganz genau stehen. Wissen nicht, dass dieser Weg das primäre Ziel ist. Und das Ziel der vollständig zu gehende Weg ist. Wo Ungleichgewicht herrscht und sie Disharmonie in sich selbst sind.

Oft besteht eine immense Unsicherheit, ob es sich bei ihrem Gegenüber tatsächlich um ihre echte Dualseele handelt. Da genau der Mensch, der diese tiefen, intensiven und kaum in Worte zu fassenden Gefühle in ihnen auslöst, gleichzeitig den unumkehrbaren Weg des Aufwachens und der Entwicklung der Seelen beider in Gang setzt. Die tiefe, wahrhaftige (Selbst-) Liebe aktiviert.

Deshalb sollten folgende Dinge im Grundsatz kristallklar geklärt werden:

 

  • Ist dieser Mensch wirklich die echte Dualseele oder WÜNSCHT man sich lediglich sehnlichst, dass er es ist?
  • Was genau spiegelt einem seine Dualseele?
  • Wo genau steht man selbst aktuell auf diesem unbeschreiblichen Weg?
  • Passen beide Menschen WIRKLICH zusammen und ergänzen sich in ihrem gesamten (Eins-)Sein perfekt oder WÜNSCHT man sich nur, dass es so ist?
  • Hat man lediglich SELBST den tiefen Wunsch nach Verbindung oder hat ER diesen auch, indem er es zeigt?

 

Seit Jahren bekomme ich mit, wie viele Menschen enorm verunsichert sind, in sämtlichen Dingen, die sich auf dem Weg mit ihrer Dualseele so ereignen. Oft bestehen immense Unsicherheiten, Zweifel und Angst. Die ureigenen Normen und Werte kommen zu kurz. Vertrauen wird nicht gelebt.

Auch echte Geduld gehört zu den Dingen, die sehr vielen auf diesem Weg fehlt. Gerade deshalb WEIL viele den Weg nicht als Ziel für sich definieren. Und für die meisten das Ziel nicht der Weg ist.

So warten sie fälschlicherweise ständig darauf, dass ER etwas TUT. Anstatt SELBST ZUERST in die Handlung zu gehen. Allerdings nur für SICH SELBST. Niemals für ihn.

Schon oft habe ich mitbekommen, wie es bei sehr vielen sehr große Unsicherheit auslöst, dass es eben NICHT funktioniert, dass die Dualseele kommt, sobald man (vermeintlich) alles in sich geheilt hat. Oder wenn man ihn komplett (zumindest denkt man sehr oft, es wäre komplett) Losgelassen hat. Und zwar funktioniert es genau deshalb so oft nicht, wenn der andere gar nicht die wahre Dualseele ist. Sondern lediglich als Vorbereitung auf die wahre Dualseele dient. Es fühlt sich lediglich ähnlich an.

Wenn dieser Mensch nicht verbindlich zu einem kommt, sich nicht für ein gemeinsam gelebtes Leben mit einem entscheidet, ist dieser Mensch nicht die wahre Dualseele. Leider wollen viele Menschen genau diese Tatsache nicht hören. Obwohl sie es innerlich meist sehr wohl spüren. Sie wollen es nicht wahrhaben. Ehrlicherweise ist aber die vollständige Wahrheit anders. Denn...

 

  • Der vorhandene Bindungswunsch hat IMMER nur mit UNS SELBER zu tun. Und eben noch GAR NICHTS mit dem (vermeintlichen oder echten) Dual.
  • Bei wahren Dualseelen hegen grundsätzlich BEIDE den tiefen Wunsch nach verbindlicher Partnerschaft miteinander.

 

Wenn der andere uns auch nur ansatzweise zu verstehen gibt, dass er bereit ist, mit jeder anderen Person, nur nicht mit uns, eine Beziehung oder gar Partnerschaft einzugehen, ist er NICHT unsere wahre Dualseele. Dann ist er nur Lernpartner.

Wahre Dualseelen bleiben lieber alleine und sich selbst gegenüber verbindlich, als den wahrhaft geliebten Menschen mit einem anderen auszutauschen.

Wer WIRKLICH eine verbindliche Partnerschaft aus tiefer, wahrhaftiger Liebe mit einem anderen Menschen eingehen WILL, der TUT dies auch wirklich verbindlich und vollständig bedingungslos. Und beide gehen grundsätzlich immer gemeinsam den Weg als Ziel und das Ziel beider ist immer der gemeinsam verbindlich gegangene Weg. 

Egal wie dieser Weg aussieht und sich beiden Dualseelen zeigt. 

Das männliche Dual (in dem Falle der Kopfmensch) muss auf diesem Weg grundsätzlich SICH SELBST aktiv heilen WOLLEN und dies auch explizit aktiv TUN. Und zwar absolut unabhängig davon, ob bereits eine verbindliche Partnerschaft miteinander gelebt wird oder nicht. Denn auch IN einer bestehenden verbindlichen Partnerschaft kann die männliche Dualseele oder in dem Fall der Kopfmensch noch Themen in sich tragen die explizit geheilt werden wollen. Was dann aber immer bedeutet, dass auch das weibliche Dual oder der Herzmensch noch etwas in sich zu heilen hat. Einzig die Angst müssen beide vorab besiegen. 

Nicht nur der Spiegel ist elementar sondern die Spiegelung will wirklich gesehen werden! ALLES ist grundsätzlich immer in beiden vorhanden. Was ich nicht oft genug immer wieder betonen kann.

Natürlicherweise sind beide Duale permanent energetisch durch ihr seelisches Band miteinander verbunden. Beide spüren immer alles was den anderen betrifft, sofern sie das zulassen. Das heißt dann aber noch lange nicht, dass das männliche Dual nichts tun müsse, um in seine eigene Heilung zu kommen. Doch muss er. Das passiert nicht automatisch. Denn es ist auch mit seinem freien Willen verbunden. Wenn er nichts tun will und sich stur weigert um sich aus seinen Egostrukturen oder destruktiven Mustern zu lösen, dann tut er es nicht. Dann lassen wir ihn aus Liebe allerdings einfach nur sein. Denn es ist SEIN Thema. Und das lassen wir in tiefer bedingungsloser Liebe einfach bei IHM. Auch und gerade IN einer gemeinsam gelebten verbindlichen Partnerschaft. 

Es ist fatal, wie dermaßen an Menschen festgehalten wird, die einen nicht wollen. Denn zusammengehörende wahre Dualseelen sind extrem selten.

Sie finden deshalb so selten zusammen, weil viele sich weigern, den Weg als Ziel wirklich zu gehen. Sie geben irgendwann auf. Sind es leid, dass der andere sie nicht will. Merken dabei allerdings nicht, dass sie es selbst sind, die sich nicht wollen. Die sich nicht annehmen. Nicht sein lassen, wie sie sind.

Sie kehren inmitten des Weges noch um, selbst wenn sie kurz vor dem Ziel stehen. 

Schaffen den endgültigen Sprung nicht, sich selbst gegenüber wirklich verbindlich zu sein. Sich mit sich selbst vollständig zu verbinden. Wirklich vollständig zu sich selber zu stehen. Für sich selbst wirklich verbindlich vollständig einzustehen. Sie kehren um und verlieren so das Ziel aus den Augen, weil sie denken, dass das für sie leichter und einfacher ist. Und fangen alles wieder von vorne an. Weil das Universum, das Leben und die wahrhaftige Liebe nicht zulassen, dass man sich in seiner Bequemlichkeit ausruht. Es zwingt einen dazu, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen, den blindesten Flecken der eigenen Seele zu konfrontieren. 

Den Weg als Ziel und das Ziel als Weg für sich zu definieren.

Warum läuft man auf diesem Weg einem Menschen hinterher und „bettelt“ und kämpft um seine Liebe, wenn dieser Mensch doch nicht freiwillig bereit ist, sich voll und ganz auf einen einzulassen und mit all seiner Liebe die er für einen empfindet, vollends überschüttet? Wenn dieser Mensch vielleicht gar nicht fähig ist, wirkliche Liebe zu geben? Oder weil er es vielleicht auch gar nicht will? Weil er nicht zu einem gehört und deshalb gar nicht zu einem passt? Weil er für jemand anders bestimmt ist? Weil WIR für einen anderen Menschen bestimmt sind? Und man selbst die Liebe des anderen gar nicht zulassen, annehmen und bedingungslos einfach empfangen kann? 

 

  • Wo ist der eigene Stolz, wo die (urweibliche) Würde und der Selbstwert an sich?
  • Wo sind die ganz persönlichen (Leidens-) Grenzen?
  • Warum suhlt man sich dermaßen in ständiger Unverbindlichkeit?

 

Was ist der eigene Weg und wo führt er hin…? Nur darum geht es zwischen Dualseelen.

Eines kann ich Ihnen versichern, wenn Sie diesen Text lesen. Wenn Sie tatsächlich auf Ihre echte Dualseele (Ihren wahren Seelenpartner) getroffen sind, WISSEN Sie das in jedem Fall. BEIDE. Sie spüren das überdeutlich. BEIDE. Da Sie perfekt zueinanderpassen und – weil füreinander bestimmt – verbindlich zusammengehören.

Und Ihre wahre Dualseele liebt Sie genauso wie Sie sind. Immer. Bedingungslos. Das männliche Dual (der Kopfmensch) KANN nämlich von Anfang an bedingungslos lieben. Und TUT dies auch. Wo die weibliche Dualseele (der Herzmensch) noch in den alten Erwartungen, Strategien und Mustern feststeckt.

Verändern Sie doch einfach einmal Ihren Blickwinkel!

Und stellen Sie sich vor, wie es wäre, wenn Sie mit Ihrem Dual eine verbindliche Partnerschaft hätten. Wenn Sie Tag für Tag in derselben Wohnung oder im selben Haus verbringen würden. Passen Sie beide wirklich als Menschen zusammen, wie zwei ineinandergreifende Puzzleteile? Ergänzen Sie sich beide tatsächlich perfekt? Würden Sie ernsthaft miteinander harmonieren? Würden Sie auch mit Unterschiedlichkeit, die es natürlicherweise ebenfalls gibt, klarkommen? Sind Ihre Grundwerte und Ihre Einstellung zum Leben tatsächlich dieselbe? Haben Sie dieselben oder mindestens ähnliche Ziele im Leben? Was wollen SIE in Ihrem Leben erreichen und was will ER? Passt dies tatsächlich zusammen? Können Sie ihn tatsächlich als den Menschen akzeptieren und annehmen, der er IST? Halten Sie beide zusammen, egal was das Leben so bringt? Stehen Sie gemeinsam auf ein und derselben Stufe und blicken gemeinsam in ein und dieselbe Richtung? Auch und gerade in Stürmen des Lebens? Halten Sie beide unterschiedliche Meinungen aus ohne wieder in alte Muster zu fallen? Können Sie es ernsthaft ertragen und konstant aushalten, dass Sie eventuell fortan alles zusammen, gemeinsam tun? Wenn Sie beispielsweise ein Familienmensch sind und er nicht, wird das auf Dauer nicht gutgehen. Wenn er jemand ist, der gerne oft reist und sie bleiben lieber zuhause, könnten Sie damit leben, dass er permanent irgendwo in der Welt unterwegs ist? Oder sind Sie jemand der gerne ausgeht und feiert, während er lieber zuhause ist und die Ruhe genießt? Könnten Sie ehrlich damit leben, dass er ständig viel arbeitet? Oder vielleicht zeitaufwändigen Interessen und Hobbys nachgeht? Oder sind Sie gar der irrigen Überzeugung, vielleicht doch noch jemand „besseres“ zu finden? Weil Sie immer noch in Ihrem Ego feststecken und sehr auf Äußerlichkeiten fixiert sind und Ihrem inneren Bild eines vermeintlichen „Traumpartners“ hinterher jagen? Oder weil diese tiefe Liebe Ihnen eine gravierende Angst macht?

Sind Sie tatsächlich ernsthaft in der Lage, die Normalität einer verbindlichen Partnerschaft auszuhalten? Die zwischen wahren Dualseelen ganz anders ist als die (Ego-) Beziehungen aus dem vergangenen Leben? Normalität wirklich als das natürliche Sein definieren? Nicht fälschlicherweise als „Langeweile“ auslegen? Oder flüchten Sie dann erneut, sobald Ihnen „langweilig“ wird? Weil Sie die tiefe Erfüllung nicht aushalten? 

Sind Sie beide WIRKLICH bereit für eine verbindlich gelebte (Dual-)Seelenpartnerschaft oder wünschen Sie sich nur, dass Sie beide bereit dafür sind?

Ist IHR Weg auch tatsächlich SEIN Weg? Ist IHR Ziel auch SEIN Ziel? Kann daraus ernsthaft ein gemeinsamer Weg werden? Mit immer neu gesetzten (gemeinsamen) Zielen? So dass immer der Weg zusammen für beide ein weiteres Ziel ist...? Und das Ziel immer der natürlicherweise zu gehende Weg ist?

Immer ist nämlich der Weg es, der die Erfüllung bringt. Weil immer der Weg irgendwohin das wahrhaftige Ziel ist...

Vorausgesetzt, beide sind in der Lage und bereit, in ihrem weit offenen Herzen zu SEIN. Sich gemeinsam von Augenblick zu Augenblick zu hangeln. Sich immer gemeinsam dem Moment hinzugeben. Denn der gelebte Moment ist natürlicherweise immer im JETZT...


Der Sinn der Dualseelenverbindung Teil 2

- Es geht immer um uns selbst - 



Verweigerung kann zwischen wahren Dualseelen immer wieder passieren. Sowohl in der Unverbindlichkeit der Dualseelenbeziehung als auch in der verbindlich gelebten Partnerschaft. Innere Widerstände sind dabei oft sehr schwer zu identifizieren. Da man sich meist nicht bewusst ist, dass man selbst es ist, der Widerstände in sich trägt. Denn wirklich sichtbar sind sie ja im Anderen. Im zutiefst geliebten Gegenüber. In unserem Dual. Der uns als klarster, tiefster Spiegel dient. Im Lichtkegel des eigenen Bewusstseins stehen lediglich Blockaden, die im tiefsten eigenen Selbst die ganze Zeit schlummern. Man spürt zwar, dass man innerlich blockiert ist, sich in irgendeiner Form verweigert und es ist einem sehr wohl bewusst, dass man ständig für oder gegen etwas kämpft, definiert dies aber nicht als - oft massiven - Widerstand. Es ist einem oft sehr lange nicht bewusst, dass man selbst es ist, der es nicht zulassen, geschweige denn konstant aushalten kann, wahre Liebe zu empfangen. Ja, es ist uns lange nicht bewusst, dass es immer um uns selbst geht. Es geht um das, was wir im Spiegel sehen. Es geht nicht um den Spiegel. Sondern um die perfekte Spiegelung. Es geht um den ureigenen - um unseren - Widerstand. Nicht um den (vermeintlichen) von unserem Dual…

Bei Dualseelen kommt es immer wieder vor, dass sich der eine Teil dem anderen verweigert. Schlimmstenfalls der eine den anderen vollständig ignoriert. Ja, sogar verleugnet. Sich dieser Verbindung emotional komplett verschließt. Vermeintlich ist es einer von beiden. Nämlich der Kopfmensch. In Wahrheit ist es allerdings anders.

Grundsätzlich verschließen sich BEIDE Dualseelen. Auch der Herzmensch verschließt sich (emotional). Und verweigert sich der Verbindlichkeit. Nämlich der tiefen Verbindung zu SICH SELBST.

Er verschließt sich der verbindlichen Beziehung zu sich selbst. Da er sein Leben lang lieber am Rand des Geschehens steht und andere dabei beobachtet, wie sie (scheinbar) zufrieden leben. In Wahrheit aber auch nur funktionieren. Anstatt auf der Bühne des Lebens im Mittelpunkt zu stehen. SICH SELBST und das eigene (emotionale und seelische) Wohlbefinden an die erste Stelle zu stellen. SICH SELBST ein elementarer (Seelen-)Partner zu sein.

Die Herzmenschen der Dualseelen (oder die sich für Herzmenschen halten, weil sie nicht wissen, ob sie Kopf oder Herz sind) verhalten sich ständig, als befinden sie sich im abgedunkelten Zuschauerraum eines Theaters. Und auf der Bühne im hellen Lichtkegel steht vollkommen allein ihr Dual. Er spielt die ganze Zeit ein Theaterstück, in dem er sein Leben simuliert und zeitgleich dem anderen sein eigenes Schauspiel, das er Leben nennt, bis in die Perfektion spiegelt. Die meisten Dualseelen sind nun ständig damit beschäftigt, ins helle Scheinwerferlicht zu sehen und ihren „Helden“ zu beurteilen. Ihn zu bewerten. Vielleicht sogar ihn die ganze Zeit über abzuwerten. Ihnen entgeht dabei nicht, was er tatsächlich tut und was nicht. Mit ihrer ganzen Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Energie fokussieren sie sich währenddessen nur mehr auf ihn. 

Was sie dabei tragischerweise NICHT wahrnehmen und nicht sehen, was Ihnen dabei laufend entgeht, ist die so klare Spiegelung! Ist ihr eigenes Spiegelbild. Ist der verbindliche Fokus auf das eigene Leben und auf das eigene Selbst.

Ihnen entgeht dabei Elementares. Dass SIE SELBST es ja sind, die sich im abgedunkelten, nicht sehr lebendig wirkenden Zuschauerraum des Theaters, das sich Leben nennt, befinden. Allein. Der andere ist nicht bei ihnen. Sondern er schwirrt ständig im hellen Scheinwerferlicht auf der Bühne (des Lebens) herum und tut, was er immer tut. Er lebt sein Leben. Er lebt sich. Zumindest tut er so. Selbst wenn er dabei nur funktioniert. Und nicht wirklich authentisch und echt dabei ist. Es ist eben nur eine Bühne, auf der der Kopfmensch sich befindet. Der Herzmensch sitzt im Zuschauerraum. Um sich herum nur leere Stühle. Er ist allein. Und wundert sich, dass er allein ist.

Zufrieden und glücklich sind beide nicht.

Was sie so vehement ignorieren, wem Sie dabei verschlossen sind, ist das, was sie im Spiegel sehen. Es sind SIE SELBST dem sie andauernd widerstehen. Den sie die ganze Zeit ignorieren. Und dem sie sich stoisch verweigern. Sie verweigern sich SICH SELBST mit stoischer Geduld aber ihrem Dual gegenüber beweisen sie die ganze Zeit Ungeduld. Weil er nicht handelt. Weil er nicht will. Und weil er nicht kann. Weil SIE SELBST nicht handeln. Nicht handeln für SICH.

Sie selbst kommen lange Zeit nicht auf die Idee, den passenden Weg für sich zu finden, um ebenfalls auf die hell erleuchtete Bühne (des Lebens) zu gelangen. Um endlich ebenfalls im Mittelpunkt des Geschehens zu stehen. 

Sie sind stattdessen ständig damit beschäftig, im Zuschauerraum des Theaters zu sitzen und zu warten, dass das Dual (endlich) die Bühne verlässt. Sich zu ihnen in den Zuschauerraum gesellt. Dass endlich das Licht angeht. Und mit ihm Glück, Erfüllung, Zufriedenheit einkehrt. 

Doch so ist die gelebte Realität nicht. So ist das Leben nicht. Das Leben ist kein Theaterstück, bei der der eine sich auf der Bühne befindet und permanent für den anderen agiert, während der „Wartende“ im Zuschauerraum sich bespaßen und die Verantwortung demjenigen auf der Bühne  überlässt.

JEDER kann jederzeit auf die Bühne. Und sich im (eigenen) Scheinwerferlicht sonnen. Vollkommen unabhängig davon, was der andere tut. Niemand ist jemals gezwungen, nur Zuschauer des ureigenen Lebens zu sein. Sondern sich jederzeit selbst in den Mittelpunkt zu stellen. Das ist das Ziel des Dualseelenweges.

Wir dürfen und müssen SELBST aktiv handeln. Für uns selbst. 

Auf dem Dualseelenweg geht es immer um uns selbst. Um die kristallklare Spiegelung und um das perfekte Spiegelbild, dass wir in diesem Spiegel sehen. Was uns der Spiegel (unser Dual) immer wieder überdeutlich zeigt. Es geht immer nur um uns. Und darum, uns mit unserem wahren, authentischen Sein und unserem innersten Kern - unser Herz und unsere Seele - (wieder) zu verbinden.

Es geht in Wahrheit darum, sich selbst die ganze Wahrheit wirklich einzugestehen. Es geht in Wahrheit darum, die negativen, destruktiven, falschen Dinge aufzuhören...Sie wirklich vollständig Loszulassen. Sie SEIN zu lassen. Nicht zu denken, dass man aufgehört hat, sondern dass man WIRKLICH aufhört. Dass man sich FREI fühlt. 

Es geht darum, endlich aufzuhören...


  • Aufzuhören, uns selbst zu widerstehen und endlich authentisch, wahrhaftig und echt zu sein. Aufzuhören, an Dingen und Menschen stoisch festzuhalten, die nicht zu uns gehören. Die nicht für uns bestimmt sind. Die nicht zu uns passen. Und die uns vor allem nicht wollen.
  • Aufzuhören, an allem festzuhalten, was wir nicht brauchen in unserem Leben. Was uns nicht gut tut. Was uns nicht weiterbringt in tief erfüllende und wahre Liebe. In unser wahres Sein.
  • Aufzuhören zu (er)warten, zu wünschen und hoffen. Aufzuhören zu kämpfen. Aufzuhören, aus emotionalem Mangel(-Denken) haben zu wollen.
  • Aufzuhören, faule Kompromisse zu leben. Aufzuhören zu kontrollieren. Stattdessen zu vertrauen.


Es geht um UNSERE ureigenen Entscheidungen. Und darum sie SELBST zu treffen. Alleine. Aus unserem Herzen heraus. Nicht aus unserem Ego. Und nicht aus dem (bewertenden und Sicherheit suchenden und „vernünftig“ handeln wollenden) Verstand. Nicht aus Angst.

Sondern aus tiefer Liebe zu uns selbst. Weil wir mutig sind. Weil wir wahrhaftig sind. Weil wir echt sind. Weil wir lebendig sind. Weil wir die Wahrheit fühlen. Weil wir selbst uns genau das wert sind. Weil wir uns selbst bewusst sind. Weil wir das Ziel kennen. Weil wir es wissen. Weil wir intuitiv spüren, um was es wirklich geht. Dass das Ziel der Weg ist, den wir gehen müssen. Ja, den wir gehen dürfen. Vollständig. Verbindlich. Denn es ist der Meisterweg der wahren Liebe.

Es geht darum, Verantwortung zu übernehmen. Für UNS SELBST. Es geht darum zu HANDELN. Für UNS SELBST.

Es geht immer nur um uns. Und UNSEREN ureigenen Widerstand. Es geht darum, uns zu befreien. Um endlich im wahrsten Sinne des Wortes von allen Altlasten (be-) frei (t) zu sein. Nur so können wir wirklich bedingungslos und verbindlich in tiefer (Selbst-) Liebe einfach nur SEIN. DA SEIN. EINS SEIN. Mit uns selbst und mit unserem Dual.

Nur so können wir vollkommen FREI leben. (Be-) FREI (t) authentisch, wahrhaftig und echt SEIN.

Innere Widerstände – Kampf und Gegenwehr - können sich dabei auf alle möglichen Dinge, Personen, Bereiche und Ebenen unseres Lebens beziehen. Nicht nur auf die wahre Liebe. Wir alle kennen von uns selbst Aussagen, wie...

      

  • Ach lass mich doch damit in Ruhe
  • Das schaffe ich alles allein
  • Ich will das nicht
  • Ich brauche das nicht
  • Das ist mir alles zu viel (zu kompliziert, zu schwierig, zu schmerzhaft, zu tief, zu "groß"...)
  • Das ertrage ich nicht
  • Das halte ich nicht aus
  • Das halte ich nicht durch
  • Das dauert mir alles zu lange
  • ... 

  

Das alles sind Aussagen von teils massivem Widerstand, (emotionaler) Verweigerung und Gegenwehr.

Man selbst ist es, der (sich in all seinen Facetten authentisch und echt) nicht zulassen, sich selbst nicht annehmen & akzeptieren kann wie er ist und sich nicht (auf sich selbst und wahrhaftig geliebt zu WERDEN) einlassen kann. Das Dual liebt einen ja längst. Nur lässt man selbst dies nicht zu. Man denkt (!) nur, dass man es zulässt. Weil man sein Herz in Wahrheit der Liebe verschlossen hat. Es ist nicht der Kopfmensch. Es ist nicht das Dual. Sondern man ist es selbst. Als Herzmensch.

Man selbst kann schlecht Komplimente annehmen, ohne sich dafür zu rechtfertigen, weil man denkt, man ist das gar nicht wert. Man verbietet es sich immer wieder, Hilfe anzunehmen, für Dinge, die man nicht alleine schafft oder man bewertet Hilfsangebote von außen als unliebsame Einmischung. Man lehnt offensichtliche Liebesbeweise ab, weil sie einem peinlich sind, weil sie einen zutiefst berühren und man lässt seelisch und emotional die Menschen nicht wirklich nah an sich heran. Was einem oftmals selbst gar nicht bewusst ist. Man lässt nicht zu, man lässt sich nicht ein. Man bleibt mit immer neuen Ablenkungsmanövern lediglich an der Oberfläche.

Man ist vollkommen automatisch so sehr auf Widerstand, Abwehr und Verweigerung eingestellt, dass man schon innerlich blockiert, wenn sich auch nur das winzigste Zeichen eines Erfolges bei irgendetwas oder echtes Interesses eines anderen Menschen für die eigene Person einstellen will.

Lassen Sie mich das mit einem alltäglichen (vermeintlich lapidaren) Beispiel erklären.

Vielleicht kennen Sie das von sich, Sie sind irgendwo unterwegs und ein fremder Mensch lächelt Sie einfach so an. Da dieser Mensch Sie emotional berührt mit diesem Lächeln, wenden Sie reflexartig Ihr Gesicht ab, ohne dieses Lächeln zu erwidern. Sie sind beschämt, weil Sie denken, dass dieser Mensch Sie doch gar nicht meinen kann. Denn warum sollte ein fremder Mensch Sie einfach nur so anlächeln? Sie bewerten in diesem wertvollen Augenblick die Situation vollkommen falsch und interpretieren in ein Lächeln schon viel mehr hinein, als tatsächlich gegeben ist. Dann werden Sie sich Ihrer Überreaktion bewusst und sehen wieder zu diesem Menschen hin. Jetzt hat aber dieser Mensch den Blick von Ihnen abgewendet und sieht auch nicht mehr zu Ihnen her. Denn jetzt traut dieser Mensch sich nicht mehr, Sie einfach nur so anzulächeln. Weil Sie scheinbar desinteressiert sind. Sie sich vielleicht vermeintlich von ihm belästigt fühlen. Und er sich missverstanden fühlt. Weil er denkt, dass er Ihnen mit diesem Lächeln eventuell zu nahe getreten ist. 

Beide haben in diesem Moment Angst!

Sie haben Angst, sich zu weit vorzuwagen, Gefühle zuzulassen und dieses Lächeln – einfach nur ein Ausdruck von Sympathie – anzunehmen und die kurze Aufmerksamkeit zu genießen (selbst wenn Sie diesen Menschen niemals wiedersehen). Gleichzeitig nistet die massive Angst in Ihnen, doch nicht gut genug zu sein. Und somit doch wieder abgelehnt und zurückgewiesen zu werden.

Auch dieser andere Mensch hat wahrscheinlich Angst vor Ablehnung und Abweisung. Dieser Mensch hatte aber den Mut, Sie einfach so anzulächeln. Er hat Ihnen „einfach nur so“ ABSICHTSLOS Aufmerksamkeit GEGEBEN und BEDINGUNGSLOS einen Augenblick seiner Zeit GESCHENKT. Und Sie haben diesen Menschen „abblitzen“ lassen. Sie haben sich emotional verweigert. Waren nicht in der Lage, dieses Geschenk anzunehmen. 

So bildet sich innerer Widerstand, Abwehr und Angst in beiden. Und beide setzen automatisch die Maske des Selbstschutzes auf. Und lassen den anderen nicht mehr hinter diese künstlich erschaffene Fassade sehen. Und das ist nur ein winziges alltägliches Beispiel, was passieren kann, wenn man es abwehrt, emotional berührt zu werden. Man ist nicht in der Lage, einfach nur geschehen zu lassen. Den natürlichen Dingen ihren Lauf zu lassen. Da man die Situation und die andere Person falsch bewertet, vielleicht sogar abwertet und unbewusst negative Erfahrungen aus der Vergangenheit in die Gegenwart transportiert und irrtümlich auf die andere Person projiziert. Sich so auf eine ganz harmlose Begegnung nicht einlässt. Weil man emotionale und seelische Berührung nicht zulässt.

Das ganze kann man unendlich ausdehnen, auf die verschiedenen Ebenen, Bereiche und Themen des ganz persönlichen Lebens. Und des individuellen, authentischen Seins jedes Menschen. Der innere Widerstand kann dabei so dick sein, wie eine Mauer einer uralten Burg. Er kann aber auch so dünn wie ein Blatt Papier oder durchsichtig wie ein fein geschliffenes Glas sein. Ihr Widerstand kann starr sein, wie eine Tischplatte aus Holz, er kann aber auch biegsam wie eine Spirale und flexibel wie weicher Kunststoff sein...

Der innere Widerstand kann künstlich aufrechterhalten werden mit allen nur möglichen Ausreden und Blockaden, die man in seinem Inneren errichtet hat. Man kann ihn aber auch bewusst wegschmelzen lassen, wie eine Eisskulptur in der Sonne. Man kann die Mauer zerbröckeln lassen, wie ein Stück Marmorkuchen oder den Widerstand Stein für Stein langsam abbauen. Auch kann man den inneren Widerstand mit einer gigantischen Gefühlsexplosion einfach „wegsprengen“. Wenn man denn seine Gefühle wirklich vollkommen zulassen würde.

Dazu muss man sich natürlich all seiner inneren Widerstände, Ängste und tiefsitzenden Blockaden erst einmal bewusst sein.

Was hat nun das Beispiel mit zusammengehörenden Dualseelen zu tun? Das ist eigentlich ganz einfach erklärt. Dualseelen widerstehen sich deshalb vermeintlich so stark und bleiben deshalb in permanenter Unverbindlichkeit, weil man SICH SELBST widersteht, solange man nicht in der Lage ist, sich auf SICH SELBST und sein wahres authentischen Sein tatsächlich einzulassen. Und SICH SELBST gegenüber wirklich verbindlich zu sein. 

Je mehr unser Dual uns vermeintlich widersteht, desto massiver sind unsere inneren Widerstände gegen uns selbst!

In Wahrheit widersteht unser Dual immer ebenfalls SICH SELBST! Er widersteht seiner Sehnsucht, sich voll und ganz auf uns einzulassen, er widersteht dieser tiefen Liebe, weil sie ihm eine gravierende Angst einjagt, weil sie so "groß" ist, er widersteht seinem Herzen, aus purer Angst, wieder verletzt und verlassen zu werden...und...und...und...

WIR verweigern uns...unserer tiefen Sehnsucht nach uns selbst...manchmal vermeintlich auch ihm (solange wir in den Rückzug gehen und weiterhin flüchten)... und der wahrhaftigen Liebe...ER verweigert sich ebenfalls...vermeintlich uns...in Wahrheit aber immer nur sich selbst...und der wahrhaftigen Liebe...

Unser Dual spiegelt uns mit seinem Fernbleiben sämtliche inneren Widerstände, Blockaden und Kämpfe. Gegen UNS SELBST. Genauso spiegeln wir ihm mit unseren Rückzügen SEINE inneren Widerstände, Blockaden und Kämpfe. Gegen SICH SELBST.

Solange er uns gegenüber unverbindlich ist, sind wir UNS SELBST gegenüber noch nicht verbindlich.

Deshalb ist es elementar, dass Sie all Ihre Widerstände finden, was verbindliche Liebe, Beziehung und Partnerschaft betrifft. Um diese und auch sämtliche anderen Widerstände in sich dann bewusst aufzulösen. Denn nur so wird unsere Dualseele in die Lage versetzt, sich uns WIRKLICH dauerhaft anzunähern. Und sich seelisch und emotional WIRKLICH von uns berühren zu lassen. Und sich tatsächlich auf uns und die wahrhaftige Liebe bedingungslos einzulassen.

Weil er nur dann auch SEINE eigenen Widerstände bewusst finden, überwinden und auflösen kann. Seine eigene Sehnsucht tief in sich endgültig stillen kann. Denn alles ist immer in BEIDEN Dualseelen vorhanden. Weil jeder nur immer SICH SELBST im anderen erkennt.

So haben sich BEIDE - jeder auf seine Art - ihre perfekte Illusion vom Leben erschaffen. Indem sie mit ihrem Verstand Dinge vollkommen anders interpretieren und bewerten, als sie tatsächlich sind, weil sie es nicht kennen, ausschließlich auf die Stimme ihres Herzens und ihrer Seele zu hören. Weil sie sich selbst nicht vertrauen. Und weil sie ihrer eigenen Wahrnehmung nicht glauben.

Und zusammengehörende Dualseelen bringen nun gegenseitig sämtliche Widerstände im anderen zum Vorschein. Immer. Knallhart. Und unmissverständlich. 

Irgendwann ist man an dem Punkt, an dem einem genau dieses Licht aufgeht. Und einem siedend heiß bewusst wird, wie viele negative und destruktive Widerstände man in Wahrheit in sich trägt. Und wie sehr man sich selbst gewissen Dingen verweigert. Sie nicht zulässt. Sich nicht darauf einlässt. Sie nicht aushalten will. Und die wahre Liebe im eigenen Leben deshalb bisher gefehlt hat. Und das Dual mit seiner Liebe die ganze Zeit von einem fernbleibt.

Die ganze Zeit war man dermaßen in den dicken Mauern seines Selbstschutzes – IN SICH SELBST - gefangen, dass es einem wie ein massiver Befreiungsschlag erscheint, endlich die Mauern in sich und um sein eigenes Herz ganz bewusst abzubauen. Und Stein für Stein langsam niederzureißen. Die inneren Widerstände Stück für Stück aufzulösen und den eigenen Fokus bewusst auf die Dinge zu lenken, die primär und elementar für eine verbindlich gelebte Dualseelenpartnerschaft sind.

Das wahre und authentische SELBST kommt so mehr und mehr zum Vorschein. Das wahre SEIN kann endlich aufblühen und sich vollkommen frei vollständig entfalten. Die wahre Liebe und der Mensch, der wirklich für einen bestimmt ist und der tatsächlich verbindlich zu einem gehört, kommt endlich zu einem.


Der Sinn der Dualseelenverbindung Teil 3

 - Neubeginn in der Liebe - 


Jedem Ende wohnt ein neuer Anfang inne. Dieser Satz trifft die Wahrheit tief im Kern. Und damit ist nicht das Ende der Dualseelenverbindung gemeint. Denn hier gibt es kein Ende. In anderer Hinsicht allerdings schon. Denn, wenn wir wirklich komplett durch unseren Lernprozess mit unserem Seelenpartner oder unserer Dualseele durch sind, sehen wir uns an den Beginn unserer Liebesbeziehungen katapultiert. Und uns wieder am Anfang stehen. Wir haben die einmalige Chance, einen echten Neubeginn in der Liebe zu wagen. Zwar mit all dem Wissen und den Erkenntnissen aus den Erfahrungen, die wir bisher gemacht haben, aber vollständig unbedarft und frei von emotionalen und seelischen Altlasten. Wenn wir komplett durch unseren Heilungs- und Transformationsprozess durch sind, sind wir wie ein Buch voller weißer und leerer Seiten, die nun bewusst nur noch aus unserem Herzen mit all unseren neuen Erfahrungen, die wir zukünftig sammeln, befüllt und beschrieben werden wollen. Ob mit unserem Seelenpartner oder unserer Dualseele, wird sich uns zu gegebener Zeit zeigen…

Wobei ein echter Neubeginn in der Liebe wortwörtlich zu verstehen ist. Denn was wir tun, ist, tatsächlich neu anzufangen. Die Dinge anders zu händeln, als wir es bisher getan haben. Wir trauen uns plötzlich, Dinge in unserem Leben zu tun, die wir vorher noch nie getan haben. Die wir vielleicht aber immer schon unbedingt tun wollten. Mit der wahrhaftigen Liebe etwas in unser Leben zu lassen, was wir bisher nicht kannten. Was fremd für uns ist. Uns vielleicht sogar unheimlich erscheint. Was uns anfangs eine immense Angst eingejagt hat. Aber jetzt ganz normal für uns ist. Was es bisher in unserem Leben auf die Weise niemals gegeben hat. Nämlich uns selbst zu lieben. Uns selbst wirklich zu sehen. Uns selbst vollständig anzunehmen und zu akzeptieren, so wie wir sind. Bedingungslos. Das intensive Gefühl in uns zu spüren, vollkommen zu sein. In uns selbst ganz zu sein. Richtig zu sein, so wie wir sind. Wertvoll zu sein. Uns in uns selbst wirklich zuhause zu fühlen. Die Liebe in uns zu spüren, die nun für immer da ist. Die immer da war. Und immer da sein wird. Die wir nicht zulassen konnten. Weil sie uns vor der Begegnung mit unserem Seelenpartner oder unserer Dualseele nicht wirklich bewusst war. Die tiefe Liebe, die uns mit ihrem Sein vor äußeren Einflüssen, die uns nicht gut tun und uns sogar schaden, immer beschützt. Und vor allem, von unserem Seelenpartner oder Dual zutiefst geliebt zu WERDEN. Und wir dies jetzt auch einhundert Prozent zulassen können. Ohne zu flüchten. Und ohne uns bei „zu viel“ Nähe von ihm wieder zu distanzieren.  

Wobei ich hier noch einmal sehr deutlich betonen muss, dass sowohl Herzmensch, als auch Kopfmensch immer wieder flüchten. Egal ob weiblich oder männlich. Beide flüchten vor dieser Nähe. Weil sie sie nicht gewohnt sind. Und deshalb als fremdartig empfinden. Nur jeder auf seine ureigene und andersartige Weise.  

Wir setzen jetzt Grenzen. Und sagen radikal NEIN. Wir grenzen uns ab, wo es uns notwendig erscheint. Wo uns etwas nicht gut tut. Wir etwas nicht wollen. Oder wir uns schlichtweg unwohl mit etwas fühlen. Wir etwas nicht mögen, weil es uns nicht gefällt.  

NEIN in der wahrhaftigen Liebe zu sagen, ist elementar!

Wir DÜRFEN und MÜSSEN in der Liebe auch NEIN sagen können. Auch und gerade zu dem Menschen, der uns alles bedeutet.

Weil wir in dem Moment uns selbst ein kristallklares JA geben. Uns selbst und unsere Mitte nicht mehr verlassen. Nicht mehr bereit sind, auch nur klitzekleine faule Kompromisse zu leben. Und nur so in der Lage sind, uns nie mehr selbst zu verlieren. Wenn wir mit unseren Lernaufgaben komplett durch sind, sind wir in unserem innersten Kern so stark und so tief zentriert und verankert, dass uns kein äußerer Sturm mehr dazu bringt, uns von uns selbst ernsthaft wegzubewegen. Auch und gerade in der wahrhaftigen Liebe nicht. Auch wenn wir das eine oder andere Mal kurz schwanken, wirft uns so schnell nichts mehr um. Vor allem laufen wir nicht mehr weg. Sondern wir stellen uns. Wir bleiben. Und halten die wahre Liebe nun aus.

Wenn uns derart bewusst wird, dass wir tatsächlich am Ende unserer Lernaufgaben angelangt (wir vielleicht sogar eine Botschaft, ein Zeichen des Universums erhalten haben, dass es so ist) und wirklich komplett durch unseren Lernprozess durch sind, finden wir unser Leben und auch uns selbst vollständig verändert. Wir sind ganz wir selbst. Und fühlen uns wieder zum Anfang unserer Liebesbeziehungen zurück katapultiert. Nichts belastet uns mehr. Nichts bewerten wir mehr. Nichts empfinden wir mehr als gut oder schlecht. Als falsch oder richtig. Es ist so, wie es vor unserer allerersten Liebesbeziehung war. Nur dass wir jetzt nicht mehr bereit sind, uns mit einer bloßen Beziehung zufriedenzugeben. Und als Frau nur die unverbindliche Freundin eines Mannes zu sein. Oder als Mann nur als unverbindlicher Freund von der zugehörigen Frau eingestuft zu sein. Nein. Jetzt gibt es nur noch die Option einer verbindlichen Partnerschaft. Gemeinsam als richtiges Paar. Wo beide sich aus ihrem Herzen heraus vollständig und zu einhundert Prozent auf den anderen einlassen. Und sich zu einhundert Prozent auch wirklich zum anderen bekennen. Und beide auch offen nach außen definieren, dass sie zusammengehören. Erst jetzt fließt die Liebe vollständig frei von einem zum anderen mit all ihrer unglaublichen Kraft. Weil keiner von beiden mehr etwas zurückhält. Beide Dualseelen geben (die Liebe) zu einhundert Prozent und beide empfangen (die Liebe) zu einhundert Prozent. Das geben und empfangen nach dem Prinzip „ein bisschen Liebe (Zeit oder Zuwendung) ist besser als gar nichts“, ist somit vorbei. Und gibt es nicht mehr. Auch Entscheidungen oder Handlungen aus dem Ego oder aus einem Mangel heraus existieren an diesem Punkt nun nicht mehr. Beide lassen sich vollständig ein. Und geben sich vollständig hin. Der wahren Liebe, dem anderen und immer sich selbst. Ebenfalls sind wir frei von jeglichen Illusionen. Und machen uns absolut nichts mehr vor. Wir stellen uns nur noch der Wahrheit. Und sind bereit, mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen zu leben.  

Entweder kommt unsere Dualseele oder sie/er kommt nicht. Dann bleiben wir eben alleine. Weil wir dies an diesem Punkt wirklich können. Und gar nicht mehr anders wollen.

Wobei ich nach wie vor der Ansicht bin, solange der/die andere nicht kommt, sind beide noch nicht bereit für eine verbindliche Dualseelenpartnerschaft. Beide halten diese Liebe dann noch nicht zu einhundert Prozent aus. Weder halten Sie es aus, vom anderen zutiefst mit all seiner Kraft geliebt zu werden, noch sich selbst vollständig anzunehmen und zu akzeptieren, so wie sie sind. Das Verhältnis geben und empfangen ist dann noch nicht ausbalanciert und geheilt. Und es mag beim einen oder anderen das ein oder andere Thema geben, das noch angesehen werden will.  

Sie halten es nicht wirklich aus, die perfekte gegensätzliche Ergänzung und das zweite Ich des anderen zu sein. Sie halten sich selbst nicht aus.

Wenn unser geliebtes Dual nicht kommen sollte, müsste es einen Menschen geben, der diese tiefe Seelenverbindung noch toppt. Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, dass es einen solchen Menschen tatsächlich gibt. Denn wenn bei wahren Dualseelen beide füreinander das zweite Ich sind und natürlicherweise eben zusammengehören, kann das niemals von einem anderen Menschen getoppt, ersetzt oder er gar von uns ausgetauscht werden. Es würde dann etwas Elementares fehlen. Grundsätzlich. Wir würden den Unterschied für immer spüren. Und könnten damit nicht leben. Und auch einen anderen Menschen nicht wahrhaftig lieben. Wir würden der Existenz unseres Duals immer bewusst sein. Es würde uns immer bewusst sein, dass es keinen Ersatz für unser zweites Ich gibt. Und auch unser Dual könnte die Illusion dessen nicht ewig in seinem Verstand oder Ego festhalten. Auch er müsste irgendwann loslassen. Und zwar vollständig und komplett. Und sich in seinem Herzen zentrieren. Sich selbst eingestehen, dass wir tatsächlich sein zweites Ich sind. Er unser zweites Ich ist.  

Und beide eben zusammengehören. Komme was wolle, sage, wer immer etwas dagegen sagen will. Fakten sind Fakten. Was zweifelt, ist immer der konditionierte Verstand, (oder das noch bedürftige Ego) der gegen die eigene Wahrnehmung und die wahren Gefühle im Herzen kämpft.  

Wenn zusammengehörende und durch Funkstille „getrennte“ Dualseelen wieder zusammenfinden dürfen, gibt es per se keinen wirklichen Neubeginn. Sondern die Beziehung wird grundsätzlich natürlicherweise an genau dem Punkt weitergeführt, an dem diese von einem der beiden auf Zeit mit Funkstille stillgelegt wurde. Nur ist der Entwicklungs- und Bewusstseinszustand von beiden dann auf einem immer höher werdenden Level. Und einem immer mehr an Stärke und Kraft gewinnenden energetischen Niveau. So und nur so kann aus der oft lange andauernden unverbindlichen „Beziehung“ eine geheilte, verbindliche Partnerschaft werden. Wenn beide sich vollständig auf ihren ureigenen Entwicklungsprozess einlassen.  

Alles, aber auch wirklich alles, was auf diesem Weg beiden Dualseelen passiert, hat seinen Sinn. Weshalb wir auch alles und gleichzeitig nichts für diese wahrhaftige Liebe tun.

Wenn keine wirkliche Heilung und keine echte Veränderung passiert, besteht keine wahre Dualseelenverbindung. Und wenn immer wieder ein Pseudo-Neubeginn angestrebt wird, bei dem sich nichts ändert, sondern früher oder später alles wieder beim alten ist, ist es kein echter Neuanfang.  

Neubeginn = Neu = ANDERS als bisher

Solange sich nicht wirklich etwas verändert, ist es kein Neubeginn. Was ebenfalls für unsere gedachten Beziehungskonstrukte aus unserem bedürftigen und mangeldenkenden Ego und unserer Phantasie aus unserem Verstand gilt. Auch unser bisher gelebtes Beziehungskonstrukt kann sich gewaltig verändern. Und dann vollkommen anders aussehen, als wir es bislang gelebt haben, weil wir es so gewohnt waren. Kann sein, dass wir in unserem innersten Kern ganz anderes wollen.  

Die Art Beziehung die wir vor unserer Wandlung und vor unserer Transformation gekannt und gelebt haben, gibt es an diesem Punkt nun nicht mehr. Alles wird vollständig neu. Anders.

Bedingungslos.

Was gleichermaßen für die wahrhaftige Liebe und Hingabe, als auch für unser einlassen, zulassen, geben und empfangen gilt…

Wir sind emotional und seelisch befreit. Wirklich ehrlich und ernsthaft befreit. Wir sind nun frei, wahrhaftig die Dinge zu tun, die wir schon immer aus unserem Herzen und unserer Seele tun wollten und nichts und niemand hält uns mehr ab. Nichts und niemand beeinflusst uns mehr zu Dingen, die wir nicht wollen. Die uns nicht gut tun. Und die wir nicht sind. Weil sie nicht zu uns gehören. Und deshalb lassen wir das und stehen radikal für uns ein.  

Das Buch unseres bisherigen Lebens verändern wir jetzt bewusst und gestalten es komplett anders und vollkommen neu. Genauso, wie unsere Seele es tatsächlich will. Authentisch. Echt. Und wahrhaftig. Einzigartig. Lebendig. Und exklusiv. Anders als bisher. Eben ganz wir. Weil wir uns unseres wahren Wertes und Seins (als Frau in unserer Urweiblichkeit und als Mann in der wahrhaftigen und natürlichen Männlichkeit – der Mann gibt und die Frau empfängt…und der Mann kann erst dann geben, wenn die Frau es vollständig zulässt, zu empfangen…) wieder bewusst sind…

Unsere Wahrnehmung hat sich verändert. Noch mehr verfeinert und intensiviert. Wir sind uns unseres Selbst bewusst, wie niemals zuvor.

Am Anfang und somit dem Neubeginn unseres echten, wahrhaftigen und authentischen Seins, dass gleichzeitig das Ende und den Tod unseres alten, belasteten und destruktiv konditionierten Seins aufzeigt, sehen wir uns auf eine komplett andere und sehr viel höhere Ebene unseres bewussten Seins und unserer Energie katapultiert. Unser altes konditioniertes Ich ist uns jetzt fremd. Es gibt es nicht mehr. Wir kennen uns selbst nicht mehr, so wie wir waren. Eben weil wir nicht wir waren. Weil wir uns jetzt selbst neu erfinden und unseren innersten Kern neu definieren.

Weshalb es auch nicht mit einer verbindlichen Partnerschaft beider Dualseelen funktionieren kann, solange beide nicht wirklich geheilt sind.

Weshalb die Weiterentwicklung und Heilung unserer Seele unabdingbar notwendig ist, damit beide Seelenpartner oder Dualseelen jemals verbindlich zusammenfinden können.

Es fühlt sich an diesem Punkt wirklich so an, als ob wir komplett neu beginnen. Und wieder am Anfang unseres Lebens stehen. Mit dem urgewaltigen Unterschied, dass jetzt die wahre Liebe und unsere Seele uns führt. Und wir uns bedingungslos hingeben. Uns selbst. Absichtslos leben. Ohne jede Erwartung. Und uns so (Selbst-) Täuschung und Enttäuschung ersparen.  

Wir sind nur noch (in) Liebe. Und wo wahre Liebe ist, sehen wir nur noch pure und wahrhaftige Liebe. Wo wir authentisch und echt sind, zeigt sich uns Authentizität und echtes, wahrhaftiges Sein.

Jetzt kann nur noch der Mensch mit uns in Resonanz gehen, der WIRKLICH zu uns an unsere Seite gehört. Der mit allen Fasern seines authentischen Seins bei uns, an unserer Seite und in unserem Leben sein WILL. Weil er es KANN. Und wir mit allen Fasern unseres Seins bei diesem Menschen und an dessen Seite sein WOLLEN. Weil wir es KÖNNEN. Weil beide Herzen sich gegenseitig berühren. Und beide Seelen für immer zutiefst miteinander verbunden sind. Nichts anderes geht mehr. Wenn beide sich explizit füreinander entscheiden.  

Wenn einer dies nicht tut, bleibt man alleine. Und gibt sich mit keinerlei faulem Kompromiss mehr zufrieden.

Viele Seelenpartner oder Dualseelen fragen sich immer wieder, wann sie denn durch sind. Worin sich dies zeigt. Woran das Ende erkennbar sein wird. Und wie sich ein Neubeginn zeigt.

Auf dem Weg zu uns selbst ist es völlig normal, dass sich immer wieder die Frage aufdrängt, an welchem Punkt der Entwicklung wir eigentlich stehen. Und wann wir durch unseren Heilungsprozesses durch sind. Auch kommt es tatsächlich vor, dass wir wiederholt denken, wir sind schon am Ende. Werden dann aber sehr radikal eines besseren belehrt. Und bekommen vom Leben, der Liebe und Universum direkt auf dem Silbertablett serviert, wo genau wir wirklich mit unserer Weiterentwicklung stehen. Wenn wir sehr bewusst hinsehen und sehr genau hin spüren, können wir allerdings jederzeit feststellen, wo genau wir uns gerade befinden. Denn wenn wir wirklich vollständig durch sind, stellen wir uns diese Fragen nicht mehr. Weil wir ganz einfach wissen. Und dann keinerlei Mangel empfinden.  

Denn wie Phönix, der aus der Asche seines vergangenen Seins wieder vollständig und ganz neu geboren wird, gebären und finden auch wir uns selbst wieder ganz neu. Nur auf viel höheren Ebenen unseres Bewusstseins und unserer Energie…

Der Neubeginn und die Neugeburt unseres authentischen Seins braucht unglaublich viel Zeit. Und unendlich Geduld. Vollständige Selbstannahme, Selbstverantwortung, Selbstfürsorge und Selbstbewusstsein sind die Grundpfeiler unseres neuen, bewussten, erwachten, authentischen Seins. Weil wir es lange und sehr bewusst gelernt haben. Lernen durften. Lernen mussten. Und jetzt auch jederzeit für uns umsetzen können.  

Wenn wir den langen, unendlich schmerzhaften und schwierigen Weg unserer seelischen Entwicklung vollständig gegangen sind, erleben wir unglaubliche Fülle und somit Erfüllung auf allen Ebenen unseres Seins. Absolut nichts ist mehr so, wie es zu Beginn der Begegnung mit unserer Dualseele war. Alles hat sich verändert. Wir sind verändert. Unser Denken hat sich verändert. Und somit auch unser aktives agieren und passives reagieren. Unser Herz hat sich geöffnet. Wir sind wie schon weiter oben erwähnt, emotional und seelisch befreit…

Wir befinden uns nicht mehr im Mangel und geben uns nicht mehr mit Durchschnitt, Mittelmaß oder vorgegebener Norm der konditionierten Gesellschaft zufrieden.

Auch falsche Bescheidenheit legen wir ab.

Dass Bescheidenheit (angeblich) eine Tugend und deshalb für uns erstrebenswert ist, diesen uralten Spruch kennen wir alle. Was es damit aber wirklich auf sich hat, muss man erst einmal verstehen. Bescheiden sein, heißt brav sein. Angepasst sein. Normal, gewöhnlich und durchschnittlich zu sein. Kontrolliert sein. Klein denken. Sich unterordnen. Sich mit dem zufrieden geben, was man hat. Nicht mehr oder anderes für sich zu wollen. Denn in Wahrheit hält uns dies - wenn wir permanent bescheiden sind - von unserem wahren Glück im Leben und in der Liebe ab. Weil Bescheidenheit nichts anderes ist als Verzicht. Und hintenanstehen. Verzicht auf das, was uns natürlicherweise zusteht. Nämlich das Allerbeste, Exklusivität und Qualität und allererste Wahl. Bewusst alles andere, außer "gewöhnlich" und somit nur durchschnittlich in der vorgegebenen „Norm“ und im weit verbreiteten Schubladendenken zu sein. Denn wir sind nicht gewöhnlich. Jeder von uns ist in seinem authentischen Sein einzigartig. Anders. Individuell.  

Es kann sein, dass sich das für die einen oder anderen Leserinnen und Leser vielleicht abgehoben oder arrogant anhört. Nein, so ist es nicht gemeint. Man muss nur wissen, wer man wirklich ist. Man muss seine wahren Werte als urweibliche Frau oder als echter Mann kennen. Und sich dessen bewusst sein, was man wirklich für sich will. Aber auch das wissen, was man NICHT (mehr) für sich will. Weil es nicht zu einem gehört. Oder weil man sich unwohl damit fühlt. Weil man sich mit den Dingen nicht aus seinem Herzen identifizieren und vollständig dahinter (hinter sich selbst) stehen kann. Dann darf und muss man es sein lassen. Und an diesem Punkt seiner Entwicklung kennt man explizit seine wahren Werte.  

Wir Frauen dürfen urweiblich sein. Und die Liebe eines Mannes ohne jegliche Blockade und ohne jeglichen (Macht-) Kampf EMPFANGEN. Weil das unser natürliches Sein ist. Alles andere ist nur konditioniert. An eine gesellschaftlich vorgegebene „Norm“ angepasst. In eine Form gepresst, die in Wahrheit gar nicht zu uns passt. Und die Männer dürfen wahrhaftige Männer sein. Sie dürfen wieder  lernen, mutig zu sein und ihre tief empfunden Liebe der Frau ihres Herzens vollständig zu GEBEN.  

Wollen wir nur „gewöhnlich“ sein und als Mittelmaß, Norm und Durchschnitt gelten, schenkt uns das Leben auch genau das. Kennen wir aber unseren wahren Wert, belohnt uns das Leben überschwänglich dafür. Und überschüttet uns mit unendlicher Fülle. Somit fühlt unsere Seele sich vollständig gesättigt und erfüllt.  

Wir geben uns nicht mehr mit viel zu wenig oder gar nichts zufrieden. Wir sind nicht mehr bescheiden und verzichten auf unser Glück, nur weil Bescheidenheit angeblich eine Tugend ist. Oder es angeblich „normal“ ist, dass eine Frau um den Mann kämpft, den sie will. Nein! Denn der Mann muss sich bemühen. Um uns und um unsere Liebe.  

Wir geben uns nicht mehr mit Durchschnitt, Norm oder Mittelmaß zufrieden. Nein, wir gönnen uns selbst sehr viel mehr. Explizit das, was uns natürlicherweise zusteht. Das Allerbeste, Exklusivität und erste Wahl. Und zwar in jeglicher Hinsicht. Wir denken nicht mehr klein, sondern unendlich groß. Nicht mehr nur Norm, sondern alles, außer "gewöhnlich". Auch wenn es uns erst einmal ungewöhnlich erscheint. Weil wir es bisher nicht so kannten.  

Wir gestehen uns selbst vollständig zu, anders als andere zu sein. Weil wir inzwischen wissen, anders ist einfach nur anders. Nicht besser als andere und schon gar nicht schlechter. Weil wir uns unseren Werten bewusst sind. Und aus unserem Dornröschenschlaf endlich vollständig aufgewacht sind. Und unser Leben nun neu beginnen.  

Wobei der Neubeginn uns erst einmal fordert. Aber auch fördert. Was wahre Dualseelen per se füreinander tun. Denn der Neubeginn in der wahrhaftigen Liebe oder in unserem Leben bedeutet noch lange nicht das lang herbeigesehnte Happy End. Das gibt es nur im Buch oder im Film. In unserer Phantasie. Und ist eine Illusion. In unserem Verstand und bedürftigen Ego. Ein Happy End ist der Wunsch nach Erfüllung der Sehnsucht. Was wir jetzt nicht mehr brauchen. Da dies von ganz alleine passiert.  

Wir sind in der Fülle. Wir sind in Erfüllung. Erhalten diese vom Leben und von der wahrhaftigen Liebe geschenkt.

Das Wachstum unserer Seele geht per se immer weiter. Der Weg unseres Lebens zwar jetzt in eine andere Richtung. Aber unsere Entwicklung hört deshalb nicht auf. Das Happy End hinter dem Happy End zieht sich als veränderter Weg durch unser Leben und wir selbst sind es, die unser Schicksal und Glück und somit ein nie enden wollendes Happy End in unseren Händen halten. Wir können das Glück und unser ganz persönliches Happy End bewusst festhalten. Aber nur, indem die Liebe weiterhin vollständig frei fließen darf. Und wir den Weg unseres Herzens und unserer Seele mit einem echten Neubeginn in der wahrhaftigen Liebe und in unserem Leben tatsächlich ernsthaft zulassen.

Wollen alleine bringt uns nicht weiter. Wir müssen es tatsächlich TUN. Nur dann kann ein echter Neubeginn – der Anfang von etwas wirklich Neuem - passieren :)


Der Sinn der Dualseelenverbindung Teil 4

- die tiefe Verbindung unserer Seele mit uns selbst - 


Nicht alles auf dem Weg mit unserer Dualseele ist tatsächlich so, wie es auf den ersten Blick scheint. Ist es im Gegenteil auf den zweiten Blick vollkommen anders. Denn die Dualität und Gegensätzlichkeit in uns - die wir durch unsere Dualseele erst wirklich wahrnehmen, erkennen und sehen - mit unserem Verstand zu verstehen und das "EinsSein" mit uns selbst mit der Logik zu erklären, ist etwas komplett anderes, als all dies in unserem Herzen wirklich zu fühlen. Ab einem bestimmten Punkt unserer Entwicklung kommen wir zu der tiefen Erkenntnis unseres Herzens, dass die Liebe an sich uns stärkt und schwächt zugleich. Dass beides sein muss. Ja, dass beides sein darf. Denn die Dualität und Gegensätzlichkeit, in der wir uns mit unserem bedürftigen Ego oft viele Jahre lang befunden haben, löst sich immer mehr auf, je tiefer wir in unserem wahren und authentischen Sein und in der Tiefe unseres Fühlens ankommen. Alles was wir bisher in uns selbst und auch im Außen als dual und gegensätzlich empfunden haben, harmonisiert sich in unserem Herzen und balanciert sich aus. Und wir befinden uns erst jetzt wirklich vollständig in unserer Mitte. Auf sämtlichen Ebenen unseres Seins. Die wir an diesem Punkt nicht mehr verlassen. Ja, dies gar nicht mehr können. Auch die Stärke und Schwäche der wahrhaftigen Liebe verbindet sich miteinander, verschmilzt in eine untrennbare Einheit und die bisherige Disharmonie, Dualität und Gegensätzlichkeit in uns löst sich so auch auf der Ebene immer mehr auf.

Da unsere Dualseele der tiefste Spiegel für uns ist, den das Leben für uns bereithält, zeigt er uns die Dualität und Gegensätzlichkeit in uns. Wir erkennen die Dualität und auch die Gegensätzlichkeit, die in uns selbst in Disharmonie und somit im Ungleichgewicht ist. Was unabdingbar notwendig ist, damit wir in uns selbst wieder vollkommen und „Ganz“ werden können. Damit wir in unsere ureigene Mitte finden. Uns in unserem wahren Sein zentrieren und in der Tiefe unseres Herzens verankern. „Eins“ mit uns selbst werden.

Um in uns selbst wieder vollständig und „Ganz“ – also „Eins“ – zu werden, dürfen und müssen wir sämtliche Dualität und Gegensätzlichkeit in uns ausbalancieren und harmonisieren, die im Ungleichgewicht und somit in Disharmonie sind.

Wir müssen BEIDE Seiten komplett und radikal in unserem Alltag FÜHLEN und mit all unseren Erfahrungen durchleben, damit wir im nächsten Schritt in unsere ureigene authentische Mitte finden können. Dazu gehören die Ebenen:

  

  • Denken & Fühlen
  • Aktivität & Passivität
  • Stärke & Schwäche
  • Bewegung & Stillstand
  • Wahrheit & (Selbst)Lüge
  • Ego & Herz
  • Geben & Empfangen
  • Bewusst & Unbewusst
  • Mangel & Fülle
  • Weichheit & Härte
  • ...

  

Wenn die Dualität und Gegensätzlichkeit und somit sämtliches Ungleichgewicht in uns – alles was zu stark oder zu schwach ausgeprägt ist - aufgelöst und somit harmonisiert ist, befinden wir uns auf all diesen Ebenen in unserer Mitte. Sind mit uns selbst „Eins“. Fühlen dies auch in Hinsicht auf andere Menschen, mit denen wir in unserer Tiefe mehr oder weniger stark verbunden sind. Allerdings nicht in Hinsicht auf alle. Sondern auf diejenigen, die unsere Seele und unser Herz wirklich berühren. Insbesondere natürlich unser Seelenpartner oder unser Dual. 

Wir alle sind „Eins". Dieser Satz wird gerne ungeprüft weiterverbreitet. Viele verstehen zwar die Logik dahinter mit ihrem Verstand, aber die wenigsten FÜHLEN tatsächlich mit ihrem Herzen, was damit wirklich gemeint ist. 

Man IST nur mit den Menschen tatsächlich „EINS“, mit denen man sich wirklich verbunden FÜHLT. Was im Normalfall nur diejenigen Menschen sind, die man in seinem Leben seelisch und emotional (und auch geistig und körperlich) sehr nah an sich heranlässt. Es gibt Menschen, mit denen man sich in keiner Weise verbunden fühlt. Und es auch gar nicht sein will. Weil es sich nicht stimmig für einen selbst anfühlt. Und weil die eigene Seele sie nicht für sich braucht. Was natürlicherweise die meisten anderen Menschen sind.

Nicht alle Menschen sind „Eins“, aber alle sind natürlicherweise energetisch miteinander verbunden. Was eine vollkommen andere Bedeutung hat.

Was aber noch lange nicht heißt, dass man auch auf der emotionalen und seelischen Ebene miteinander verbunden ist. Oder das sein muss. Und dennoch lässt man jeden Menschen so sein, wie er ist. Und nimmt ihn an, in seinem individuellen Sein.

Vielleicht ist es auch genau das, was manche darunter verstehen, dass wir alle „Eins“ sind.

Nicht alles ist „Eins“, aber alles ist mit allem energetisch verbunden. Und energetisch miteinander verschachtelt. Alles bedingt einander. Alles schwingt energetisch. Wie ein Pendel. Nach allen Seiten. Unaufhörlich. Was grundsätzlich sowohl vorhandene Stärke als auch anwesende Schwäche voraussetzt. 

Denn nur wo Dualität und Gegensätzlichkeit vorhanden ist, kann natürlicherweise überhaupt die verbindende Brücke zur Mitte und somit zum „EinsSein“ entstehen. Und so sicht- und spürbar für uns werden.

Was anfängt bei der magnetischen und unglaublich starken Anziehungskraft des Mondes, die sich auswirkt auf das Leben auf unserer Erde bis hin zu den Gezeiten mit Ebbe und Flut. Alles ist energetisch mit allem verbunden. Und bedingt einander bedingungslos. Stärke und Schwäche. Weichheit und Härte. Männlich und Weiblich. Aktiv und Passiv. Geben und Empfangen. Bewegung und Stillstand.

In der Natur natürlicherweise grundsätzlich vorhanden. Denn alles bedingt einander. Nichts funktioniert unabhängig von seinem Gegensatz. 

Und dennoch ist nicht alles „Eins“. Sonst gäbe es lediglich die Zahl Eins. Und wir könnten nicht unzählige Dinge mit Begriffen und Zahlen definieren, die faktisch gegeben und anwesend sind. Das ist keine Einbildung unseres Verstandes. Und auch keine Illusion unseres Gefühls. Und ja, die Zahl Eins steckt in jeder anderen Zahl, WEIL alles mit allem verbunden ist. Denn wenn man die Zahl Eins beliebig aneinanderreiht und diese dann zusammenzählt, entstehen erst alle anderen Zahlen. 

Und dennoch ist nicht alles existierende „Eins“. Eins IST (GLEICH) und „EinsSein“ ist nicht dasselbe.

Denn wenn wir alle wirklich „Eins“ und somit GLEICH wären, ginge ja die Individualität und das Anders Sein vollständig verloren. Und auch die Dualität und Gegensätze bräuchten wir nicht mehr. Was überhaupt keinen Sinn machen würde. Denn dann gäbe es auch keinen Raum mehr für Entwicklung und Entfaltung, Veränderung und Wachstum. Darüber ließe sich jetzt philosophieren :)

Was hat das „EinsSein“ mit einem anderen Menschen aber damit zu tun, dass wahre Liebe uns stärkt und schwächt zugleich? 

Ein tiefes Gefühl der Verbundenheit mit einem anderen Menschen entsteht erst durch (intensive) emotionale und seelische Berührung. 

Und das setzt sowohl Stärke als auch Schwäche voraus. Da wir die Verbundenheit zu einem anderen Menschen auch bewusst zulassen müssen, um sie wirklich zu fühlen. Also die Kontrolle aufgeben, das Geschehen zu kontrollieren. Uns emotional darauf einlassen.

Es entsteht durch das seelische Band, dass bei Seelenverbindungen grundsätzlich unleugbar untrennbar vorhanden und anwesend ist. Eine Seelenverbindung zwischen zwei Menschen kann nicht erst mit der Zeit entstehen sondern sie ist schon immer vorhanden. Sie IST oder sie IST NICHT. Beidseitig fühlbar. 

Sie wird allerdings sehr oft aus Angst bekämpft, ignoriert, verleugnet, verweigert oder verdrängt. Wozu diese aber ja nicht dient. Sondern es geht darum, diese natürliche Verbindung zuzulassen, anzunehmen und zu akzeptieren und einfach (DA-) SEIN zu lassen. 

Auch und gerade mit uns selbst. Da wir seit unserer Geburt mit unserem innersten Seelenkern verbunden sind. Erst mit der Zeit durch all unsere destruktiven und negativen Erfahrungen und seelischen Verletzungen in der Liebe spalten wir Seelenanteile von uns ab und verlieren uns in unseren antrainierten Selbstschutzmechanismen. Fühlen unser authentisches Sein nicht mehr und fühlen uns mit uns selbst nicht mehr verbunden.

Durch die Verbindung im Außen mit unserem Seelenpartner oder unserer wahren Dualseele (oft auch nur mit einer dualen Seele) dürfen wir lernen, all das zu erkennen. Und die natürliche Verbundenheit mit unserem wahren Selbst wieder zu spüren. 

Verbundenheit entsteht nicht durch die Aufhebung der Dualität und der Gegensätzlichkeit anhand von logischem Denken zwischen beiden Menschen. Sondern durch die vorhandene allgegenwärtige Energie. Die eine untrennbare Brücke und Verbindung zwischen Allem und Allen und jedem Einzelnen darstellt. Was grundsätzlich sowohl Stärke als auch Schwäche beinhaltet. Sogar voraussetzt. Sowohl im Leben an sich als auch in der wahren Liebe.

Das Privileg des „EinsSeins“ gehört zuallererst der wahrhaftigen und bedingungslosen Liebe. Und unserem Seelenpartner oder Dual. Es ist ein Privileg und keine Normalität. Und schon gar keine Selbstverständlichkeit. Erst dann kommt alles andere.

Zuerst fühlen wir die Dualität und Gegensätzlichkeit mit unserem Dual, dann IN UNS SELBST und dann wird uns auch in der gesamten Welt die Dualität und Gegensätzlichkeit so richtig bewusst. Nicht mit dem Verstand. Nein. Denn Wissen ist nicht gleich Gefühl.

Wir FÜHLEN sie dann tatsächlich. Und können sie erst dann wirklich verstehen, WENN wir all dies in unserem Herzen intensiv fühlen. Und mit all unseren Erfahrungen (er-) leben und durchleben. Wir FÜHLEN, dass alles energetisch miteinander verbunden ist. Aber wir FÜHLEN uns lediglich „Eins“ mit unserem Dual. Und mit uns selbst.

Alles andere würde ja bedeuten, dass alles ineinander verschmilzt und es keinerlei Grenzen und Begrenzung und Abgrenzung mehr gibt. Dann gäbe es weder ein "Ja" noch ein "Nein". Und somit keine freie und freiwillige Entscheidungskraft.

Was hat das aber jetzt damit zu tun, dass wahre Liebe uns stärkt und schwächt zugleich?

Viele Seelenpartner und viele Dualseelen fühlen sich schwach und verletzlich, wenn die wahre Liebe sie findet. Obwohl die wahre Liebe die stärkste positive Kraft des Universums darstellt. Andererseits erlauben sie es sich selbst nicht, Schwäche zu zeigen, wenn es um die wahre Liebe geht. Da viele der irrtümlichen Meinung sind, Schwäche zu zeigen, wäre „gefährlich“. Stellt eine "Bedrohung" dar. Und sie müssten in der Liebe deshalb immer nur stark sein. Und dürften dem anderen ihre gefühlte Schwäche nicht zeigen. Schon gar nicht in der Liebe an sich. Auch bekommt man das von bestimmten Menschen im Außen immer wieder suggeriert. Was aber eine gefährliche Falschinformation ist. Denn sie verleitet nicht wenige Seelenpartner und Dualseelen fälschlicherweise dazu, sich immer nur stark fühlen zu wollen.

Schwäche zu zeigen oder zu fühlen, wird sich selbst nicht erlaubt. Was aber explizit notwendig ist, um wahrhaftig loszulassen und sich auf diese Liebe wirklich verbindlich und vollständig einzulassen. Sich fallen zu lassen. Sich ohne jedwede Kontrolle treiben zu lassen in dieser Liebe.

Dabei wird leicht vergessen, dass man in der wahren Liebe seine eigene Schwäche vollständig (durch-) fühlen MUSS, um echte emotionale und seelische Nähe, Innigkeit und Berührung aber auch Verbindlichkeit zulassen zu können. Denn wahre Liebe braucht Stärke und Schwäche zugleich, um ausbalanciert und harmonisiert und somit „EINS“ in sich selbst zu SEIN…

Wahre Liebe verleiht uns unglaubliche Stärke. Weil wahre Liebe auch tatsächlich eine urgewaltige Kraft aus sich selbst heraus bezieht. Derweil ist aber nichts so, wie es oft auf den ersten Blick scheint. Denn gerade die Liebe zu unserem Seelenpartner oder zu unserer Dualseele bringt sämtliche Schwächen in uns zum Vorschein.

Anfangs, wenn unser Seelenpartner oder unsere Dualseele (zu) uns findet, fühlen wir uns durch diese einzigartige Liebe unendlich stark. Urplötzlich zeigen sich uns unsere wahren Stärken. 

Es zeigt sich uns aber auch unglaublich intensiv die Dualität und sämtliche Gegensätze, die in uns selbst unausgeglichen und vielleicht schon seit sehr langer Zeit in Disharmonie sind. 

Unserem Dual zeigen sich zeitgleich die Gegensätzlichkeiten spiegelverkehrt. Dass was in uns stark ausgeprägt ist, kann in ihm äußerst schwach ausgeprägt sein. Und das, was er an immenser Stärke in sich trägt, zeigt uns zeitgleich, welche Schwäche in uns wir auflösen dürfen.

Wozu unter anderem gehört:

   

  • Zulassen oder Verweigerung
  • Annehmen oder Ablehnung
  • Geduld oder Ungeduld
  • Verbindlich werden oder Unverbindlichkeit zeigen
  • Einlassen oder Flüchten
  • Fallen lassen oder im Widerstand verharren
  • Fließen lassen oder Kontrolle beibehalten

  

Erst in der emotional gefühlten inneren und dann in der tatsächlichen im Außen intensiv spürbaren Umkehrphase dürfen wir dann die Gegensätzlichkeit radikal FÜHLEN. Und wie alles mit allem wirklich untrennbar verbunden ist.

Als Herzmensch müssen wir radikal fühlen, wie es ist, auf der anderen Seite zu sein. Zu fühlen und zu erleben, was unser Kopfmensch die ganze Zeit erlebt. Wie er rational und sachlich und nüchtern denkt, fühlt und handelt.

Und der Kopfmensch muss radikal fühlen, wie es ist, auf unserer Seite zu sein. Und alles aus emotionaler Sicht zu erleben. Wie wir emotional denken, fühlen und handeln.

Erst dann hebt sich die Dualität in uns auf und wir verankern uns felsenfest WIRKLICH in unserer Mitte. Weil wir es jetzt erst in unserem Herzen vollständig FÜHLEN.

Wir müssen also sämtliche Licht- und Schattenseiten unseres Seins intensiv DURCH-FÜHLEN und DURCH-LEBEN, bevor wir die Mitte von allem überhaupt finden. Wozu gehört:

   

  • Liebe & Leid
  • Mut & Angst
  • Glück & Traurigkeit
  • Sehnsucht & Erfüllung


Wobei vermeintliches und in Wahrheit gedachtes(!) FÜHLEN aus unserem Verstand und Ego und wahrhaftiges echtes FÜHLEN aus unserem Herzen heraus zwei verschiedene Arten des Fühlens sind.


  • Wir müssen sämtliche Stärken und Schwächen in uns komplett und radikal bewusst (durch-) fühlen, erst komplett auf der einen Seite und dann komplett auf der anderen, und in uns ausgleichen, damit wir vollständig in unsere ureigene Mitte gelangen.
  • Wir müssen sämtliche Gegensätze intensiv spüren, bevor wir die goldene Mitte erreichen. Und die Dualität sich auflöst. Und wir aus unserer Mitte heraus in alle Richtungen wahrnehmen und spüren. Und mit unserem Ur-Instinkt und unserer Intuition natürlicherweise prüfen, inwieweit sich alles stimmig für uns anfühlt, was da um uns herum passiert. Und was sich uns zeigt. Ohne uns dabei aus unserer Mitte wegzubewegen.


Wir geben und wir empfangen. Wir geben absichtslos und wir empfangen bedingungslos. Wir empfinden Stärke und fühlen uns auch einmal schwach. Weil wir uns selbst explizit erlauben, die Schwäche in uns zu fühlen. Zu zelebrieren. Wenn wir sie fühlen. Aber wir verlassen dabei niemals mehr unsere Mitte.

Um jegliche Dualität und Gegensätzlichkeit in uns selbst aufzulösen, müssen wir die Schwächen in uns bewusst zulassen. Wir müssen uns gezielt all unseren Schwächen stellen. Wir müssen uns unsere Schwächen ehrlich und radikal eingestehen. Auch und gerade die Schwächen in der wahrhaftigen Liebe.

Alles was uns in der Liebe schwächt, müssen wir zulassen. Vollständig. Und komplett. Ohne jeden faulen Kompromiss. Ohne jegliche Selbsttäuschung. Ohne jedwede Illusion. Dabei existiert sowohl die negative als auch die positive Form der Schwäche in uns. 

Was macht uns in negativer Weise schwach in der Liebe…? Es schwächt uns immens…

   

  • Ignoriert zu werden
  • Abgelehnt zu werden
  • Nicht gewollt zu werden
  • Das Gefühl, nicht gut genug zu sein
  • Keine Verbindlichkeit zu erhalten
  • Nicht gesehen zu werden, wie wir sind
  • Nicht sein zu dürfen, wie wir wirklich sind
  • Nicht angenommen zu werden, wie wir wirklich sind
  • Keine Liebe zu erhalten
  • Vermeintliche Fehler zu machen
  • …usw…

  

Bei dieser negativen Form der empfundenen Schwäche flüchten wir sehr oft. Und ziehen uns in unser Schneckenhaus zurück. Wir verweigern uns der permanenten Unverbindlichkeit unseres Duals und fühlen uns mit uns selbst zugleich in keiner Weise verbunden. 

Und es gibt die positive Form der Schwäche in der wahren Liebe. Wir fühlen uns schwach, wenn wir...

 

  • Als Mensch der wir sind, auf allen Ebenen wirklich begehrt und gewollt werden
  • Uns auf die wahre Liebe wirklich einlassen
  • Es zulassen, wirklich wahrhaftig Liebe zu erhalten (wirklich geliebt zu werden)
  • Seelisch und emotional zutiefst berührt werden
  • Tiefe Gefühle empfinden, wenn wir Zärtlichkeit erhalten
  • Lust in uns auf etwas (allgemein) oder auf DEN einen bestimmten Menschen spüren
  • Intensiv fühlen beim sexuellen miteinander verschmelzen auf allen vorhandenen Ebenen
  • …usw...

  

Die positive Form der Schwäche in der Liebe drückt sich so aus, dass es uns peinlich ist, uns so schwach und wehrlos zu fühlen. Weil wir uns ausgeliefert fühlen. All dies nicht kontrollieren können. Weshalb wir diese Schwäche nicht nach außen zeigen wollen. Oder dies vielleicht nicht können. Weil wir Angst haben, für diese Schwäche dann abgelehnt oder gar ausgelacht zu werden. Vielleicht verhöhnt oder schlimmstenfalls verlassen zu werden. Und den Menschen, der uns alles bedeutet, dann vielleicht zu verlieren.

Denn Verlust verbinden wir automatisch mit Schmerz. Was aber nicht immer zutrifft. Denn wir können auch etwas verlieren und loslassen und dabei gleichzeitig Anderes und Neues gewinnen. Ohne Schmerz.

Schwäche ist dabei lediglich ein Gefühl! Es ist absolut NICHTS, was uns real in unserer Existenz bedroht. Und dieses Gefühl fängt in unserem Kopf an. Wohinter negative und destruktive Glaubensmuster stecken. Mit denen wir fälschlicherweise verbunden sind, solange wir nicht befreit und geheilt sind. Und diese falsche Verbundenheit dürfen und müssen wir (auf-) lösen. 

Wir müssen jegliche Schwäche in uns vollständig zulassen, aushalten und durchhalten, damit sie sich vollständig auflösen kann. Ja, wir müssen uns explizit erlauben, die Schwäche in uns vollständig zu (durch-) fühlen. Unsere Erfahrungen damit zu machen. Sowohl die negative als auch die positive Form.

Erst wenn wir sämtliche Schwächen in uns vollständig zugelassen und bewusst DURCHFÜHLT und DURCHLEBT haben, kommen wir in unsere wahrhaftige und echte Stärke. Erst dann sind wir wirklich bereit für die verbindlich gelebte wahrhaftige Liebe. Weil wir uns vollständig mit uns selbst verbunden fühlen. 

Alles was wir vorher gedacht haben, löst sich in Luft auf. Und stellt sich als urgewaltige Selbsttäuschung und Illusion unseres Egos heraus. All dies verschwindet. Vollständig und komplett. Erst jetzt lassen wir alles was uns bisher in negativer Weise geschwächt hat, wirklich vollständig los.

Warum konnten wir es aber vorher nicht loslassen? 

Ganz einfach, weil wir dann etwas verloren hätten. Denn loslassen hat immer damit zu tun, dass wir gleichzeitig etwas verlieren. Loslassen assoziieren wir irrtümlich mit negativem Verlust. Nicht richtigerweise damit, dass wir so Platz schaffen für Neues. Für Menschen und Dinge, die wirklich zu uns gehören. Die wirklich (freiwillig) bei uns an unserer Seite und in unserem Leben sein WOLLEN. 

Wir verlieren dabei vielleicht Selbstachtung. Denken wir. Wir verlieren die Liebe. Denken wir. Wir verlieren unseren geliebten Menschen. Denken wir. Und genau darum halten wir fest. Womit wir wiederum Schwäche in uns kultivieren. Anstatt uns auf unsere Stärken zu fokussieren. Und die Schwächen in uns bewusst loslassen. Sie aufgeben. Und einfach da-sein lassen. Sie annehmen und akzeptieren. Und für uns selbst radikal und verbindlich einstehen.

Dabei gewinnen wir ganz enorm Selbstbewusstsein! Und unser Selbstwertgefühl wird unendlich gepuscht, wenn wir wirklich erkennen, wie sehr alles mit allem verbunden ist und alles einander bedingt. Wir gewinnen unglaublich an Stärke. Die uns auch niemand mehr wegnehmen kann. Niemals mehr wieder.

Wahre Liebe DARF uns stärken und DARF uns schwächen zugleich. Ja, sie MUSS es sogar. Damit wir wirklich bedingungslos und verbindlich wahrhaftig lieben können. Uns selbst und unser Dual.

Erst wenn sämtliche Dualität und Gegensätzlichkeit in uns ausbalanciert und harmonisiert – als im Gleichgewicht – ist, können wir aus unserer Mitte heraus in alle Richtungen fühlen. Ohne unsere Mitte dabei jemals wieder zu verlassen.

Wir können aus unserer Mitte heraus in alle Richtungen agieren und reagieren. Wir denken und fühlen, geben und empfangen gleichermaßen. Sind weiblich und männlich und passiv und aktiv zugleich. Und wir fühlen uns in der wahren Liebe stark und schwach zugleich. Wir sind ALLES - wir sind sowohl als auch - und wir sind "Eins" zugleich. 

Wir sind mit unserem wahren Selbst und unserer Seele in der Tiefe und im Kern vollständig verbunden. 


Der Sinn der Dualseelenverbindung Teil 5

- Verbindlichkeit zwischen Dualseelen -



Bloße Worte haben keinerlei Bedeutung auf dem Weg mit unserer Dualseele. Wir müssen aktiv Taten folgen lassen, damit wirkliche Veränderung geschieht. Und somit tatsächlich Verbindlichkeit entsteht. Wenn wir nur Worte benutzen, danach aber keinerlei Handlung von uns folgt, serviert uns das Universum auf dem Silbertablett intensiv wieder und wieder unser Nichts-Tun. Und unsere Passivität. Es muss aktiv gehandelt werden. Allerdings in die genau passende Richtung. Damit die Wirkung nicht im Nichts verpufft und unnütz Energie verschwendet wird. Bloße Worte und bloßes Wissen reicht jetzt nicht mehr aus. Wir müssen unser Wissen aktiv in die Tat umsetzen. Wir müssen handeln. Wir dürfen nicht mehr passiv denken, sondern müssen aktiv werden, damit echte Verbindlichkeit zwischen beiden Dualseelen entstehen kann. Damit wir unsere wahre emotionale und seelische Freiheit, inneren Frieden und Gelassenheit und echte Selbstbestimmung erlangen. Was per se elementar für unsere Weiterentwicklung und echte seelische und emotionale Innigkeit und Nähe zwischen uns und unserem Dual und auch für unser menschliches Sein ist. Wahre Liebe zeigt sich nicht in Worten. Sondern in Taten. In aktiver Handlung.

Dass die Energie der Aktivität und Passivität dabei bewusst in die richtigen Bahnen gelenkt wird, ist dabei elementar…

In Beziehungen wird oft viel geredet, aber im Endeffekt wird nichts getan. Selbst wenn tiefgehende Gespräche geführt werden. Es wird oft viel zerredet und um den heißen Brei herumgeschlichen. Es wird von sich selbst abgelenkt, weil beide sich (beim Reden) ständig im Außen befinden. Das heißt, bei all dem Reden kommt es nicht zum Tun. Und so zu einer wirklichen Veränderung. Es wird zu viel (vom anderen) erwartet und (selbst) nicht gehandelt.

Meist wird (vergebens) darauf gewartet, dass der andere zuerst den ersten Schritt macht, ohne dass man selber etwas tut. Und der andere denkt oft ganz genauso. 

So warten beide, dass der andere zuerst handelt und verharren in der Passivität. Anstatt von selbst aktiv zu werden. Und dafür zu sorgen, dass sich ernsthaft etwas in die passende Richtung bewegt.

Wie KEINE Verbindlichkeit entsteht:


  • Es wird zu viel geredet, aber es wird nicht gehandelt
  • Es wird zu viel "nur" konsumiert, anstatt das Wissen endgültig in die Tat umzusetzen
  • Es wird permanent von sich selbst abgelenkt, indem immer nur auf den anderen geachtet wird, was der andere tut und was er nicht tut
  • Es werden allzu oft Ausreden (vor sich selbst und vor anderen) benutzt, um selbst nicht aktiv handeln zu müssen
  • Es wird sich hinter künstlich errichteten Barrieren versteckt und in der eigenen Angst verharrt
  • Es wird in der gewohnten Bequemlichkeit verharrt und darauf gewartet, dass sich "von selbst" etwas tut und alles (vermeintlich) dann gut wird
  • Es wird chronisch an der Unverbindlichkeit festgeklammert, anstatt sie endlich endgültig loszulassen
  • Es wird mit aller Vehemenz vermieden, für sich selbst wirklich verbindlich einzustehen und sich der vollen Wahrheit zu stellen


Dass wir Frauen passiv bleiben und lernen, gelassen in unserer urweiblichen Mitte zu ruhen, während unser männliches Dual lernt Mut zu entwickeln und in die Gänge kommen und aktiv verbindlich in unsere Richtung werden muss, wird sehr oft missverstanden oder gar nicht verstanden. 

Denn es geht in keiner Weise darum, dass die weiblichen Dualseelen gar nichts mehr tun und nur bequem dasitzen und ihre Passivität genießen. Nein :)

Fakt ist, dass die Passivität bei weiblichen Dualseelen explizit heißt, dass man als Frau absolut nichts mehr aktiv in Richtung eines Mannes tut, um dessen Aufmerksamkeit, Zeit und Liebe zu erhalten. 


  • Man tut als Frau nichts mehr, dass der Mann es bequem hat. Und sich nicht bewegen muss.
  • Man richtet als Frau sein Leben nicht mehr nach einem Mann aus, sondern man richtet sein Leben ausschließlich auf sich selbst aus. Und kümmert sich aktiv um seine eigene seelische Entwicklung. Denn ER WILL gar NICHT, dass Rücksicht auf ihn genommen wird.
  • Der Fokus bei uns Frauen liegt nicht mehr auf einem Mann (auch und gerade nicht auf DEM Mann) sondern ausschließlich auf unserem Selbst. 


Das hat rein überhaupt nichts damit zu tun, dass man egoistisch „sein Ding durchzieht“. Nein. Sondern man selbst ist sich der wichtigste Mensch. Die eigenen Bedürfnisse stehen an erster Stelle. Nicht die vermeintlich vorhandenen des anderen. Weil man denkt, man weiß genau, was der andere (vermeintlich) will. Weil man in Wahrheit SELBST es ist, der bestimmte Dinge für sich will. Der sich seine Bedürfnisse selbst erfüllen muss.

Man bleibt als Frau passiv in Richtung des Mannes, so dass der Mann aktiv sein MUSS. Er muss in Richtung der Frau (seines weiblichen Duals) handeln. Er muss sich um sie bemühen. Was er auch definitiv aktiv TUN WIRD, wenn sie ihn lässt. Und wenn er echtes und verbindliches Interesse an ihr hat. Wenn er sie wirklich will. Weil sein Herz das entscheidet.

Während das weibliche Dual sich einfach selbst lebt. 

Sie (be-) hält all ihre Energie bei sich selbst, (be-) hält die tiefe Liebe in sich und kümmert sich mit all ihrer Wahrnehmung und Aufmerksamkeit um sich selbst und um ihr Leben. Sie kümmert sich NICHT aktiv um ihr Dual. Sondern die Aktivität der weiblichen Dualseelen bleibt alleine bei der Frau. Denn die weiblichen Dualseelen sind es, die in Wahrheit die aktiven sind.

Die Aktivität der Frau gilt dabei immer sich selbst.

Die bewusste Aktivität des Mannes dagegen gilt immer der Frau.

Wobei die männlichen Dualseelen aber passiv bleiben (müssen), während ihr weibliches Dual sich aktiv heilt. In der Zeit kümmert sich auch der Mann mit all seiner Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Energie nur um sich selbst. Um sein Leben und um seine Themen. Was im Außen dann so aussieht, als ob er sich ihr komplett verweigert. Da er in dieser Zeit zur Passivität ihr gegenüber gezwungen ist.

Dass dies ab einer bestimmten Phase genauso sein MUSS, können viele nicht verstehen. Ist aber die energetische Natur des Ganzen.

Dabei wird in vielen Beziehungen zwar permanent geredet, dabei allerdings das Thema Verbindlichkeit immer wieder ausgeklammert. Und vehement an unverbindlichen Begegnungen und unverbindlichem Kontakt festgehalten. Von BEIDEN Seiten. 

Keiner von beiden lässt wirklich los und keiner von beiden hält wirklich fest. 

Die weiblichen Duale halten an SEINER Unverbindlichkeit und somit an der Unverbindlichkeit SICH SELBST gegenüber mit stoischer Geduld fest und wundern sich, dass ihr männliches Dual an SEINER eigenen Unverbindlichkeit mit genauso stoischer Gelassenheit festhält. 

Und die wahrhaftige Verbindlichkeit keinerlei Chance hat, sich in Form einer gemeinsam gelebten Partnerschaft zu etablieren. 

Und selbst wenn tiefgehende Gespräche geführt werden – wenn die Kopfmenschen immer wieder explizit betonen, was sich beim Herzmenschen verändern muss (und auch umgekehrt ist das der Fall) - nützt es nichts, wenn man nicht (hin-) hört. Wenn man passiv bleibt und nichts aktiv tut. Wenn man nicht handelt. Wenn beide sich ständig im Kreis drehen und dasselbe Thema immer wieder durchgekaut und wiederholt wird, ohne dass sich irgendetwas ändert.

Denn dies hat nicht Hand noch Fuß. Was für viele Menschen ein riesiges Dilemma darstellt. Und was viele mehr oder weniger erfolgreich ignorieren und sie es nicht schaffen, sich aus dieser Falle zu befreien.

Es wird nicht auf den eigenen Instinkt, aufs eigene Herz und auf die Intuition gehört. Weil eine tiefsitzende Angst vorherrscht, den anderen zu verlieren.

Die Angst vor der Angst ist dabei so stark, dass sie die Macht über das Leben und die Liebe beider vollständig übernommen hat. Beide sind so handlungs-UN-fähig. Die weiblichen Dualseelen gegenüber sich selbst und die männlichen Kopfmenschen in Richtung der Frau.


  • Viele nehmen einfach nur hin, aber nehmen nicht(s) an. 
  • Sie halten fest und lassen nicht los. 
  • Sie akzeptieren nicht. 


Sie warten oft nur, dass alles wieder so wird, wie es vor der tiefen Verbindung mit ihrem Seelenpartner oder ihrer Dualseele war. Nämlich bequem. Einfach. Und leicht. Unkompliziert. Sie warten und hoffen darauf, dass sich „von selbst“ etwas in die richtige Richtung tut. 

Sie warten mit stoischer Geduld darauf, dass ihnen jemand das bequeme Kissen wieder hinhält, dass ihnen im wahrsten Sinne des Wortes unter dem Hintern weggezogen wurde, mit der Begegnung mit ihrem Dual. Was aber so nicht passieren wird.

Bloße Worte haben keinerlei Bedeutung auf dem Dualseelenweg. Es zählen nur (unsere eigenen) Taten.

Dass die wahre Liebe zu oft ignoriert, beiseitegeschoben und (wieder) verdrängt wird, liegt in der tiefsitzenden Angst, die es vielen unmöglich macht, aktiv zu werden und selbst zu agieren. Sie befinden sich oft unbemerkt in einer chronischen Vermeidungshaltung, die sie im wahrsten Sinne des Wortes starr und Handlungsunfähig macht. Denn die Angst geht an die eigene Existenz. 

An dem Punkt dringt bei sehr vielen Seelenpartnern die pure Existenzangst an die Oberfläche des Seins. Und tritt derart ans Tageslicht, dass diese Angst nicht mehr ignoriert, verdrängt und weggeschoben werden kann. Denn die Existenzangst will gesehen werden. Sie will gefühlt werden. Sie will wahrgenommen werden. Und es geht hier um unsere gesamte Existenz als Mensch. 

Ab einem gewissen Punkt unserer Entwicklung zeigt sich auf allen Ebenen unseres Seins nackte und pure, sehr intensive Existenzangst. Es geht um unser natürliches und pures (DA-) SEIN.

Erst wenn wir unserer Existenzangst vollständig bewusst geworden sind und diese Angst in uns vollständig zulassen, aushalten, durchfühlen, ja einfach SEIN lassen, können wir sie vollständig annehmen und akzeptieren. Dann erst können wir unsere Existenzangst auflösen. 

Wobei wir diese Ur-Angst in uns aktiv DA SEIN lassen dürfen und auch müssen und gleichzeitig passiv bleiben und absolut NICHTS dagegen tun.

Wir dürfen diese Ur-Angst in uns NICHT aktiv bekämpfen und uns NICHT aktiv dagegen wehren und uns im aktiven Widerstand dagegen befinden. Sondern wir müssen sie passiv vollständig annehmen und akzeptieren. Auch und gerade in Zeiten von (emotionalen und seelischen) Krisen dürfen und müssen wir all das, was jetzt vorhanden und gegeben ist, komplett annehmen und akzeptieren. Und uns nicht dagegen wehren. Da wir sonst unnötig unsere Energie verschwenden. Die wir gerade jetzt so dringend für UNS SELBST brauchen.

Und nicht zuletzt gilt dasselbe für die wahre Liebe. Für die tiefe Liebe zwischen uns und unserem Dual. Wegschieben, ignorieren, verdrängen, vermeiden oder verleugnen bringt uns nicht weiter. Im Gegenteil.

Wir sind in die Passivität gezwungen. Vom energetischen Gesetz der Resonanz. Nicht von der wahren Liebe an sich. Von kosmischen Regeln, die uns vom Universum, vom Leben an sich, „aufgedrängt“ und zu denen wir durch die Seelenverbindung mit unserem Seelenpartner oder Dual alle verpflichtet worden sind. Auch und gerade in der wahrhaftigen Liebe. Das ist unser außergewöhnliches Privileg.

Hier MÜSSEN wir aktiv Taten folgen lassen, um echte Verbindlichkeit herzustellen.

Weshalb wir jetzt noch mehr bewusst nach innen gehen. In unser Herz. In unsere Seele. Und uns noch sehr viel bewusster um uns selbst und unser Wohlbefinden auf all unseren Ebenen kümmern müssen. Uns immer noch tiefer in unserem authentischen Sein zentrieren. Und es geht immer noch tiefer!

Wir sind zur achtsamen, liebevollen Selbstfürsorge verpflichtet. Wir sind zur Innigkeit und Nähe zu UNS SELBST gezwungen. Durch den seelischen Lernprozess, durch die wahrhaftige Liebe und durch unseren Seelenpartner oder unser Dual. Wir sind gezwungen und wir sind verpflichtet, aktiv für UNS SELBST zu handeln. Aus wahrer und tiefer Liebe. Und gleichzeitig geben wir aus dieser einzigartigen Liebe heraus unserem Dual die Chance, sich ebenfalls tiefgreifend zu heilen. Und sich bewusst seinen Themen zu stellen.

Weshalb wir Frauen absolut passiv dem Mann gegenüber sind.

Bloße Worte haben keinerlei Bedeutung, solange wir den Worten nicht aktiv wirkliche Tat folgen lassen. Bloße Worte sind null und nichtig auf dem Dualseelenweg. Sie zählen einfach nicht. Denn wenn wir ständig sagen: „Ich wollte ja dies und das tun…aber…“ nützt das gar nichts. Wenn man immer nur aufschiebt und lieber in bloßem Konsum und Ausreden schwelgt, bremst man sich immer nur selbst aus. 

Wenn man echte Veränderung nur mit seinem Verstand und dem eigenen Denken erreichen WILL, wird diese nie eintreten, solange man passiv bleibt und nichts aktiv (für sich selbst) aus seinem Herzen heraus TUT.

Es gibt per se immer die Macher, die aktiv etwas tun, und mit ihrer Handlung dann bewirken, dass die Dinge sich wirklich verändern.

Und es gibt die, die zwar viel reden, aber nie etwas tun. Das sind die Träumer. Die lange Zeit der irrigen Meinung sind, dass sich von selbst etwas verändert, wenn sie nur lange genug warten.

Was für ein fataler Irrtum! Denn genau diese Menschen harren oft viel zu lange bei dem falschen Partner/der falschen Partnerin oder alleine aus und zu dem richtigen Menschen sagen sie „Nein“. Ohne auch nur im Geringsten zu ahnen, wie schmerzhaft dies für den abgewiesenen Menschen ist. Weil diese Menschen sehr genau wissen, was die wirkliche Wahrheit ist.

Wer wahrhaftig liebt, tut Dinge für den Menschen, den er zutiefst liebt. Ob in der Passivität oder Aktivität. Beides ist handeln. Beides ist energetisches Tun. Nur in eine andere Richtung. 

Wer wahrhaftig liebt und wer vollständig vertraut, gibt die Kontrolle vollständig auf. Freiwillig. Denn erst dann können tatsächlich die Dinge geschehen, die wirklich geschehen sollen.

Männer zeigen ihre Liebe einer Frau oft nicht mit Worten, sondern mit Taten. Sie TUN etwas für die Frau ihres Herzens. Je MEHR ein Mann etwas für eine Frau TUT, desto tiefer und echter ist seine Liebe zu ihr. Denn WEIL er etwas für sie TUT, zeigt das sein wahrhaftiges Interesse an ihr als Person. Als Mensch. Als Frau. Als (potenzielle) verbindliche Partnerin.

Ein Mann der etwas auf sich hält, der aber eine Frau nicht wirklich liebt, tut auch nichts für eine solche Frau. Je weniger ein Mann also für eine (bestimmte) Frau tut, desto geringer ist sein Interesse an ihr. 

Auch seine tiefsitzende Angst ändert an dieser Tatsache nichts. Er tut es trotzdem. (Nicht.) Denn wenn er seine Liebe ihr gegenüber schon nicht mit Worten ausdrücken kann, so zeigt er diese doch mit aktiven Taten.

Der Mensch, der wahrhaftig liebt, sorgt sich nicht um den anderen, sondern er sorgt dafür, dass es ihm selbst gut geht. Denn dann geht es auch dem Menschen gut, den man zutiefst liebt. Und indem man passiv bleibt und die Natur (der wahrhaftigen Liebe) natürlich sein lässt und sie nicht verändern oder zwanghaft unter Kontrolle halten will, reguliert und heilt sich auch die Natur (der wahrhaftigen Liebe) und das Leben an sich von selbst.

Die Natur und die wahrhaftige Liebe braucht nicht den Menschen, um weiter zu existieren. Aber der Mensch braucht die Natur und auch die Liebe, um wirklich lebendig zu SEIN. Die wahre Liebe braucht den Menschen, um immer weiter zu wachsen, (be-) frei (t) zu fließen und sich unendlich auszubreiten und zu vermehren…

So wird alles (irgendwie und irgendwann) gut werden. Alles IST gut, so wie es IST. Und wenn bei dem einen oder anderen noch nicht alles gut ist, ist es noch nicht zu Ende. Dann wollen noch Dinge aktiv GETAN werden.

Echte Verbindlichkeit kann immer nur dann entstehen, wenn die Unverbindlichkeit wirklich vollständig losgelassen und bewusst komplett aufgegeben wird. Wenn wahre  Verbindlichkeit wirklich aktiv GELEBT wird. Von beiden Dualseelen. Dann IST alles gut, wie es IST :)




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Herzlichst, Ihre Iris Fischer - (c) sensible-seele.net

 


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