Kraftvoll & authentisch leben                                                                                              Beratung bei Hochsensibilität - das besondere Geschenk der Natur                              Seelenpartner & Dualseelen
                             
 

Warum Dualseelen zusammengehören

"Begegnungen, die die Seele berühren, hinterlassen Spuren, die nie ganz verwehen..." Unbekannt


Wir leben in einer Welt der Dualität. Dualität kennt aber nur die Gesetze der „Zweiheit“ und des getrennt von allem anderen Seins. Eine Welt der Dualität kennt die Welt des „EinsSeins“ mit sich selber nicht. Diese Welt eröffnet uns erst unser Dual. Und zwar auf intensive, spektakuläre und einzigartige Weise. Da er unsere perfekte gegensätzliche Ergänzung ist. Herzmensch trifft Kopfmensch und die wahrhaftige Liebe in uns erwacht. Was genau der Punkt ist, an dem unser Verstand kapituliert. Da unser Herz sich weit öffnet und zu vollkommen neuem Bewusstsein erblüht. Und unser Verstand all die „magischen“ Dinge, die hier urplötzlich mit uns geschehen, in keiner Weise versteht. Denn an dem Punkt der Begegnung mit unserer Dualseele wissen wir noch überhaupt nicht, was da mit uns so urplötzlich passiert. Das erschließt sich uns erst mit der Zeit, wenn wir uns auf diesen Weg der Entwicklung bedingungslos und vollständig mit unserem Herzen einlassen...


In der Natur herrscht grundsätzlich immer Dualität und Polarität. Sommer & Winter, Tag & Nacht, Leere & Fülle...


Zweiheit und Gegensatz. Jeder Pol benötigt seinen Gegenpol. Jedes Gewicht braucht sein Gegengewicht, um natürlicherweise ausgeglichen, in Harmonie und in Balance zu sein. Jeder Held besitzt einen Antihelden. Da er sonst nicht Held sein kann. Jedes Vorbild braucht ein Gegenbild, um als Vorbild überhaupt fungieren zu können.  Jeder Reichtum braucht auch ein Gefühl der Armut, damit man beides wirklich nachempfinden kann.


Alles benötigt Anfang und Vollendung. Alles braucht einen Weg und ein anvisiertes Ziel. Alles braucht Raum und eine Zeit des Übergangs. Alles braucht Möglichkeiten der Gestaltung und Möglichkeiten, sich zu entfalten. Alles braucht einen ersten Schritt, die erste Minute und eine aktive Handlung. Und alles das braucht eine kristallklare Entscheidung.


Ansonsten würde keinerlei Mitte existieren. Keine Schattierungen. Keine Nuancen. Es gäbe nur Extreme. Es gäbe nur entweder...oder...

Es gäbe nur oben oder unten. Rechts oder links. Plus oder Minus. Heiß oder kalt. Trocken oder Nass. Himmel oder Hölle. Richtig oder falsch. Fortschritt oder Stillstand.


Alles in der Natur ist miteinander verbunden. Alles ist aufeinander abgestimmt und ineinander verwoben. Und doch sehen wir gleichzeitig alles als voneinander getrennt und als „Zweiheit“ an. Eben als Dual. Weil unser Verstand mit seiner Wahrnehmung uns diese Illusion vorgaukelt. Da wir Menschen darauf konditioniert sind, uns in unserem Verstand zu befinden. Und all die Dinge zu tun, die unsere bewertenden Gedanken uns einflüstern. Derweil ergänzt sich natürlicherweise alles perfekt und ist doch gegensätzlich und eigenständig vorhanden.


Und anstatt auf unser Herz, unser Gefühl und unsere Intuition zu hören, entfernen wir uns mit der Zeit immer mehr von unserer wahren Natur. Von unserem wahren, authentischen Sein. Von dem Gefühl der Verbundenheit und dem Gefühls des „EinsSeins“ mit uns selbst. Dieses Gefühl kennen wir meist überhaupt nicht (mehr), wenn unsere Dualseele uns findet. Weil wir schon lange nicht mehr in unserer Mitte ruhen, sondern Welten von unserem natürlichen und authentischen Sein entfernt sind. Auch wenn uns dies meist gar nicht bewusst ist.


Und indem unser Dual natürlicherweise den tiefsten und klarsten Spiegel darstellt, der von der Natur für uns bestimmt ist (wenn unsere Seele wirklich soweit ist, denn nur reife Seelen halten diesen gesamten Entwicklungsprozess überhaupt aus) und wir uns bei ihm endlich angekommen und zuhause fühlen, dürfen wir uns wieder darüber bewusst werden, ERKENNEN, wahrnehmen und FÜHLEN, dass wir in Wahrheit IN UNS SELBST zuhause sind. Dass wir die ganze Zeit in Disharmonie mit uns selbst gelebt und uns in uns selbst nicht in Balance und natürlicher Harmonie befunden haben. Was sich in diversen Zeichen und Symptomen für uns spür- und sichtbar über viele Jahre in unserem individuellen Leben manifestiert hat. Was wir aber nicht sehen und erkennen konnten. Oder dies auch gar nicht wollten. Da wir viel zu sehr damit beschäftigt waren, unserem bewertenden Denken zu folgen, den Illusionen unseres Verstandes aufzusitzen und des Suchens unseres emotional bedürftigen Egos nach Erfüllung hinterherzujagen.


Die Gedanken und das Gefühl der tiefen Trennung von uns selbst wird uns schon in die Wiege gelegt. Denn bereits als Baby empfinden wir das intensive Gefühl der Trennung von unserer Mutter, wenn die Nabelschnur – die uns miteinander verbindet und die uns in ihrem Bauch genährt und gesättigt hat - künstlich durchtrennt wird. Und wir noch dazu (ab-) getrennt von der Liebe und vom Urvertrauen werden, wenn unsere Urbedürfnisse nach der Geburt von unserer Mutter (oder auch von unserem Vater) nicht erfüllt werden. Wenn ein Elternteil oder beide auf emotionaler Ebene unerreichbar für uns ist. So lernen wir bereits in der ersten Lebensphase den Mangelzustand kennen. Wir erleben bereits als klitzekleines, hilfloses, den Umständen ausgeliefertes und auf die Fürsorge Erwachsener angewiesenes Lebewesen, wie es ist entweder bedingungslos geliebt zu werden oder wir erleben Ablehnung. Und das prägende Gefühl des nicht Willkommen Seins. Wir erleben es entweder angenommen zu werden wie wir sind und genauso sein zu dürfen oder wir spüren überdeutlich, wie es ist in Wahrheit nicht gewollt zu werden. Und eigentlich im Leben unserer Mutter (oder unseres Vaters) nur zu stören. Weil wir nur als schwieriger und komplizierter Ballast gelten. Und nicht als eigenständiges Wesen dass seine eigene individuelle Persönlichkeit besitzt und Liebe und Zuwendung braucht, um seine Seele gesund zu entwickeln. Und das Urbedürfnis in uns tragen, wahrhaftig gesehen zu werden, als der Mensch, der wir von Geburt an in all unseren Facetten natürlicherweise sind.


Noch dazu kommt für das Neugeborene das Trauma der Geburt an sich. Da es sich ja im Mutterleib geborgen, sicher und zuhause gefühlt hat. Um dann „gezwungenermaßen ohne überhaupt gefragt zu werden, ob es das will“ in diese fremde, laute, kalte Welt hineingeboren zu werden. Und die Sicherheit, Geborgenheit und Wärme im Bauch für immer zu verlieren. Und wenn dann keine liebende Mutter (und oder kein liebender Vater) vorhanden ist, der dem winzig kleinen Menschlein, diese natürliche Sicherheit, Geborgenheit und Wärme und das Gefühls des zuhause Seins in seiner Welt ersetzt, es auffängt und bedingungslos Liebe schenkt, verliert es das Ur-Vertrauen, das vor der Geburt im Mutterleib noch ganz natürlich vorhanden war. Somit entsteht ein unergründlich tiefer Ur-Schmerz. Denn das Neugeborene hat das verloren, was es als sein natürliches Zuhause angesehen und gekannt hat. Noch viel schlimmer wird es, wenn es als alleingeborener Zwilling auf die Welt kommt. Was aber hier jetzt nicht unser Thema sein soll. Da dies zu komplex und vielschichtig ist. 


Um diesen Urschmerz nicht permanent fühlen zu müssen und so daran erinnert zu werden, was uns eigentlich die ganze Zeit emotional so schmerzlich fehlt, weil wir unwissentlich und unbewusst von uns selbst und von der wahren Liebe getrennt sind, erfinden wir uns einfach neu. Wir erfinden unser Ego und füllen unseren Verstand mit Bewertungen, Phantasien und inneren Traumbildern. Die wir dann unser Leben lang verfolgen, um sie uns zu erfüllen. Wir verstecken uns hinter sorgsam gehüteten Fassaden, aufgesetzten Masken und unseren anerzogenen Rollen. Wir leben in einer Welt des bloßen Scheins, um nur ja die Wahrheit nicht fühlen zu müssen. Wir erfinden Ausreden vor uns selbst und unterdrücken und verdrängen unsere wahren Gefühle. Und die tiefe Sehnsucht nach unserem wahren Sein. Wir verschließen immer mehr unser Herz, um nur ja keine Enttäuschung und Verletzung mehr zu spüren. Und verlassen uns immer noch weiter selbst.


Was uns dann in Form unseres tiefen und als äußerst intensiv gefühlten Urschmerzes wieder einholt, durch die permanente Flucht und Abweisung unseres Duals. Das sind die quälenden und oft kaum zu ertragenden Seelenschmerzen (in Wahrheit unser tiefsitzender Schmerz der Ablehnung, des Mangels und des Verlustes) die uns ständig plagen, wenn wir es nicht ertragen, von unserem Dual „getrennt“ zu sein. Weil wir uns auch hier der Situation ausgeliefert fühlen, ohne selbst die Möglichkeit zu haben, etwas daran zu verändern. Und weil wir das Gefühl des „EinsSeins“ mit uns selbst und auch mit ihm noch nicht (vollständig) in unserem Sein verankert und in unserem Herzen integriert haben.

All dies stellt die grenzenlose, tiefe Liebe die uns mit unserer Dualseele verbindet auf den Kopf. Die Liebe, die die ganze Zeit IN uns selbst vorhanden war. Ohne dass wir dies nur ansatzweise wussten. Die vergraben und verschüttet in den tiefsten Tiefen unserer Seele nur darauf gewartet hat, dass wir sie endlich wahrnehmen, erkennen und sehen. Und endlich bewusst befreien. Damit sie vollkommen frei fließen und sich vollständig in all ihrer Schönheit und (Schöpfer-) Kraft entfalten kann.


In Wahrheit brauchen wir unsere Dualseele, um durch diesen Menschen in unser wahres Sein und in unsere ureigene Mitte zu finden. Um uns selbst zu sehen und zu erkennen, wer wir in Wahrheit wirklich sind. Um uns in uns selbst endlich vollkommen und „Ganz“ zu fühlen und „Eins“ mit uns selbst zu SEIN.


 

  • Alles das, was wir im Spiegel sehen, sind immer nur wir selbst
  • Alles das, nach dem wir suchen, existiert die ganze Zeit in uns

 


Alles was unser Dual uns mit seinem Verhalten im Außen zeigt, sind wir tief in uns die ganze Zeit selbst. So wie unser Dual uns im Außen ergänzt und sich gleichzeitig absolut gegensätzlich uns gegenüber verhält, SIND wir die ganze Zeit IN UNS SELBST.    


Wir selbst sind IN UNS Gegensatz und „EINS“ zugleich.    


Jeder einzelne Mensch besitzt sowohl weibliche als auch männliche Anteile in sich. Jeder Mann besitzt die Anima und jede Frau den Animus in sich. Jeder Mensch ist Yin und Yang zugleich.    


Nur sind wir darauf konditioniert, in Extremen zu leben, anstatt in Harmonie und natürlicher Balance mit uns selbst. 

   

Wir besitzen entweder ZU viel oder ZU wenig von etwas. Wir sind entweder als Frau ZU männlich oder als Mann ZU weiblich. Was per se mit der weiblich-männlich energetischen Verbindung zusammenhängt. Wir sind als Frau ZU stark und dann als Mann ZU schwach. Wir sind ZU laut oder ZU leise. Wir reden ZU viel oder viel ZU wenig. Wir besitzen ZU viel Selbstbewusstsein oder viel ZU wenig davon. Wir kennen unseren wahren SELBST-Wert und wirken dann oder sind vielleicht tatsächlich viel ZU selbstbewusst (so dass sich fälschlicherweise niemand mehr an uns herantraut) oder wir kennen diesen eben NICHT. Und sind uns dann ZU wenig unseres Selbst bewusst.    

Alles was „ZU..“ (wenig oder viel vorhanden) ist, ist nicht ausgeglichen. Befindet sich nicht in Harmonie. Die beiden Waagschalen der ursprünglichen Mitte schweben nicht auf gleicher Höhe, sondern pendeln immer im Extrem. Entweder ZU weit oben oder ZU weit unten...    


Aber wir sind nicht in unserer Mitte. Wir sind nicht ausgeglichen und in innerem Frieden mit uns selbst.    


Solange wir uns noch in unserem Verstand befinden und nicht vollständig mit unserem wahren Sein verbunden und in unserem Herzen angekommen sind, die Liebe noch nicht fest in unserem Herzen verankert und unsere wahre Natur vollständig in uns integriert ist, brauchen wir unser Dual als unseren Spiegel. Damit wir SEHEN und ERKENNEN und dies dann verändern können.    


Lange Zeit ist es sehr oft aber so, dass wir die „Schuld“, dass diese Seelenliebe nicht gemeinsam lebbar ist, in unserem Spiegel suchen, anstatt uns auf uns selbst zu fokussieren.    


Wir suchen die Schuld in unserem Dual, anstatt uns auf uns selbst zu konzentrieren. Wir suchen immer wieder Ursachen und Gründe, warum ER sich nicht verbindlich auf uns einlässt. Kommen aber nicht auf die Idee, dass wir selbst es sind, der sich nicht vollständig auf sich einlässt. Wir klagen ihn an, dass ER Angst hat, sich auf uns einzulassen, derweil wir es in Wahrheit sind, die Angst haben, uns auf uns selbst einzulassen. Bis wir irgendwann begreifen und verstehen, dass wir uns mit uns selbst verbinden müssen, bevor er sich mit uns verbindet und die Liebe dann mit ihm gemeinsam lebbar wird.    


Was aber weder unsere, noch seine Schuld ist, dass wir ihm die Schuld zuschieben. Sondern dies ist ganz einfach das Resultat aus unseren vergangenen Erfahrungen.  

  

Dualseelen sind in Wahrheit zwei absolut unabhängig voneinander bestehende Individuen. 


Weil beide IN SICH GANZ und vollkommene Wesen sind. Beide vereinen sowohl die Dualität als auch die Polarität in sich. Gerade deshalb gehören sie zusammen und sind natürlicherweise füreinander bestimmt. Weil nur sie sich gegenseitig zeigen können, dass sie in sich selbst vollkommen und doch gegensätzlich sind.    


Sie vereinen beide die Gleichheit und das „EinsSeins“ IN sich selbst. Als auch alle gegensätzlichen Pole dieser (Liebes-) Beziehung gemeinsam als zusammengehörendes (Dualseelen-) Paar im Außen.    


Kopf & Herz. Denken & Fühlen. Männlich & Weiblich.    


Diese Tatsachen und Fakten mit unserem Verstand zu greifen ist nicht schwer. Sie mit unserem Herzen tatsächlich zu FÜHLEN, steht auf einem vollkommen anderen Blatt.  

  

Und stellt die eigentliche Herausforderung dar. Denn unsere Dualseele IST die größte Herausforderung in unserem Leben. Und die Wahrheit hinter der Wahrheit ist, dass die größte Herausforderung in Wahrheit darin besteht, uns mit uns selbst in purer Liebe zu verbinden. Vollständig zu uns selbst zu stehen. Dies in uns vollständig zu integrieren, dass wir in Wahrheit selbst dual und gegensätzlich sind.    


Wir selbst sind in Wahrheit sowohl...als auch...    


 

  • Wir selbst sind sowohl Yin als auch Yang
  • Wir selbst sind sowohl Stärke als auch Schwäche
  • Wir selbst sind sowohl Gebende als auch Empfangende
  • Wir selbst sind sowohl Veränderung als auch Stillstand
  • Wir selbst sind sowohl Angst als auch Mut
  • Wir selbst sind sowohl Liebe als auch Gleichgültigkeit
  • Wir selbst sind sowohl Wahrheit als auch Lüge
  • Wir selbst sind sowohl Licht als auch Dunkelheit 
  • ...

 


Es ist DAS schwierigste und schmerzhafteste Unterfangen überhaupt in unserem Leben, unser Dual in Liebe frei zu lassen ohne Angst ihn zu verlieren. Ihn vollkommen sich selbst zu überlassen und uns vollständig auf uns zu konzentrieren. In dem vollkommenen Vertrauen, dass schon alles richtig wird. Und er zu uns kommen wird, in genau dem Augenblick, in dem wir tatsächlich dazu bereit sind, die Liebe gemeinsam mit unserem Dual zu leben. Denn dann ist auch er bereit.  

  

Dualseelen gehören ganz einfach deshalb zusammen, weil sie – gerade weil sie gegensätzlich sind -  sich perfekt ergänzen. Denn gerade die Unterschiede und somit Gegensätzlichkeit macht eine solche Verbindung wirklich lebendig. Es findet echtes Wachstum, Weiterentwicklung und somit auch wirkliche Veränderung statt. Und es können neue und gemeinsame Erfahrungen als verbindliches Paar gemacht werden. Weil Dualseelen sich permanent gegenseitig in ihrer Entwicklung anschubsen, fordern und fördern.    


Dazu müssen aber beide innerlich vollkommen frei für diese Seelenverbindung sein. Sie müssen altes und belastendes endgültig hinter sich gelassen haben und vollständig im Hier und Jetzt angekommen sein. Sie müssen wirklich bereit sein, sich voll und ganz auf diesen einen einzigen Menschen einzulassen. Und diesem Menschen einen expliziten Platz im eigenen Leben anbieten. Sie müssen wirklich bereit für diese einzigartige und tiefe Liebe sein.    


Sie müssen sich beide vollständig auf die Liebe (in sich selbst und zueinander) fokussieren. Und sich bedingungslos nach der Liebe ausrichten, damit sie gemeinsam lebbar wird. Beide müssen sich eindeutig und explizit FÜR die wahre Liebe und FÜR das wahre und authentische Sein entscheiden.   

 

Bei zwei gleichen Menschen – wie beispielsweise Zwillingsseelen – kann niemals eine solche Entwicklung stattfinden, wie dies bei Dualseelen geschieht. Da der Gegensatz und die dadurch bedingte Reibung aneinander fehlt. Eine solche (Seelen-) gleiche Verbindung verläuft sehr oft harmonisch und friedlich, aber findet mehr auf einer freundschaftlichen Ebene statt. Und beide können nicht aneinander wachsen und reifen. Bei Zwillingsseelen bricht früher oder später derjenige aus der Beziehung aus, dessen Seele nicht bereit ist, im Stillstand zu verharren. Sondern dessen Seele neugierig auf andere und neue Erfahrungen ist. Die Seele, die permanent lernen, wachsen, reifen und sich wirklich weiterentwickeln will. Denn Stillstand bedeutet Ödnis, Leere und Langeweile. Und sieht keinen Handlungsbedarf nach echter Veränderung vor.    


Und bei zwei gegensätzlichen und unterschiedlichen Menschen ist es leider oft so, dass gerade dieser Gegensatz als störend und zu anstrengend empfunden wird. Weshalb viele auch der Meinung sind, wenn zwei Menschen zu unterschiedlich sind, passen sie nicht zusammen. Natürlich gibt es Menschen die wirklich nicht und in keiner Weise zusammenpassen. Weil sie von der Natur auch überhaupt nicht füreinander vorgesehen sind. Weil sie keine Gemeinsamkeiten besitzen. Und die Seelen nichts voneinander lernen können. Hier spielt dann einfach der Verstand einen Streich, weil das Ego diesen Menschen aus irgendeinem Grund "besitzen" will, was aber absolut nichts mit Liebe zu tun hat. Da das Leben und das Schicksal diesen Menschen nicht für einen bestimmt hat, sondern das bedürftige Ego auf der Suche nach (vermeintlicher) Erfüllung ist. 


Bei Dualseelen ist ja GERADE der Gegensatz die perfekte Ergänzung füreinander. Da beide wie zwei Puzzleteile die zusammengehören, perfekt ineinanderpassen. Und nur am Gegensatz - an der Verschiedenheit von Menschen - kann man wirklich lernen, neue Erfahrungen machen und aneinander wachsen und reifen. 


Zwillingsseelen sind dabei oft eine Vorbereitung auf die Dualseele.    


Nebenbei habe ich mich einmal mit der englischen Bezeichnung „Twinflames“ beschäftigt. Und die englische Bezeichnung „Twinflames“ bezeichnet für mich eindeutig zusammengehörende Dualseelen. Auch wenn manche der Ansicht sind, dass „Twinflames“ das englische Wort für Zwillingsseele darstellt. Was ich nicht so sehe. Denn mein Seelenzwilling ist definitiv vollkommen gegensätzlich zu meinem Dual. Auch wenn es doch Gemeinsamkeiten zwischen beiden Männern gibt.    


Ein Seelenzwilling ist etwas vollkommen anderes als die Dualseele. Und es fühlt sich beides definitiv vollkommen anders und unterschiedlich an.    


Wahre Dualseelen gehören für mich explizit in einer gemeinsam gelebten verbindlichen Partnerschaft zusammen. Weil sie füreinander bestimmt sind. Alles andere würde absolut keinerlei Sinn für mich machen. Wobei es einen elementaren Unterschied gibt zwischen unserer "Lern-Dualseele" und unserer wahren Dualseele. 


Gerade aber weil viele Dualseelen nicht als echtes Paar zueinanderfinden, hat es jeder einzelne Mensch zu jeder Zeit selbst in der Hand, diese Chance ganz bewusst zu maximieren. Und sich explizit FÜR die wahre Liebe und damit FÜR das wahre und authentische Sein und somit FÜR ein gemeinsames Leben mit dem geliebten Dual zu entscheiden.  

  

Aber selbst wenn Dualseelen zusammengehören, bedeutet das noch lange nicht, dass beide sich tatsächlich als ihre perfekte gegensätzliche Ergänzung ERKENNEN.  


Oder dass beide – wenn sie sich erkannt haben - den Mut aufbringen, sich auf all die Dinge, die der schwierige und langwierige Weg zu sich selbst so mit sich bringt, auch tatsächlich komplett einzulassen. Denn ein bisschen einlassen geht nicht. Ein bisschen Liebe zu geben, funktioniert nicht. Sich unverbindlich auf den anderen einzulassen, macht auf Dauer beide mürbe, krank und unglücklich. Denn beide leiden darunter, dass sie sich nicht trauen, der tiefen Sehnsucht in sich vollständig nachzugeben. Und den meterdicken Staudamm der Gefühle endlich brechen zu lassen. Damit die Liebe sich vollständig ihren Weg in die pure Erfüllung bahnen kann. Und nicht mehr nur tröpfchenweise beim anderen ankommt und immer wieder missverstanden wird.    


Viele widerstehen sich selbst und auch dieser tiefen, einzigartigen Liebe. Nicht nur Kopfmenschen, sondern auch etliche Herzensmenschen. Ohne sich dessen aber wirklich bewusst zu sein. 


Alleine aber das Wissen, dass es DEN einen Menschen auf dieser Erde gibt, der wirklich zu einem gehört und von dem man uneingeschränkt und ohne jegliche Bedingung einfach nur zutiefst geliebt und angenommen wird, genauso wie man ist, kann schon so einiges in einem bewirken. Macht aber viele noch lange nicht wirklich glücklich, wenn das Dual sich nicht für sie und ein gemeinsames Leben entscheiden will oder dies einfach nicht kann. Da man so immer wieder in seinen Urschmerz zurückgeworfen wird. Und immer wieder daran erinnert wird, wie schmerzhaft es ist, nicht gewollt  zu werden. Wie schmerzhaft es ist, abgewiesen zu werden. Und wie schmerzhaft es ist, sich wertlos zu fühlen, weil das Dual einem mit seiner Zurückweisung dieses Gefühl immer wieder gibt, es vermeintlich nicht wert zu sein und wie schmerzhaft es ist, sich all diesem hilflos aufgeliefert zu fühlen und nichts tun zu können, den anderen umzustimmen. Was hochsensible Menschen nicht selten ganz massiv belastet. Und sie zutiefst unglücklich sein lässt. Da Selbstliebe hier einfach nicht ausreicht, um wirklich wahrhaftig auf allen Ebenen und in sämtlichen Bereichen alleine glücklich zu sein. Da man ja keinen anderen potenziellen Partner mehr an sich heranlassen kann. Und dies auch nicht will. Weil das Urbedürfnis dazu fehlt. Denn es fehlt im Grunde nichts. Denn man ist vollkommen erfüllt. Es fehlt lediglich der Mensch, den man zutiefst wahrhaftig liebt. Und den man natürlicherweise um sich haben möchte. Jeden Tag. Eben das geliebte Dual. Der mit nichts und niemand anderem ersetzbar ist. Dessen Platz niemand anders ausfüllen kann. 


Und jeden einzelnen Tag wird man daran erinnert, dass er nicht da und bei einem ist. 


Es sind so viele Dinge die einem fehlen, wenn der geliebte Mensch nicht bei einem ist. In einer solchen Situation kann man noch so viel in Selbstliebe baden, es bringt einen nicht weiter. Weil Selbstliebe eben wirklich nicht ausreicht um wahrhaftig alleine glücklich zu sein. Denn wir Menschen sind nicht dazu gemacht, unser Leben alleine zu verbringen. Zwar gibt es Menschen, die auch ohne ihr Dual glücklich zu sein scheinen, aber die Frage ist dann doch immer wieder, ob dieses Glück tatsächlich echt und ehrlich empfunden wird, oder ob nicht einfach die Tatsache verdrängt und weggeschoben wird, dass das Dual einen anderen Weg für sich gewählt hat. Weil dies zuzugeben einfach doch zu weh tun würde. 

Und man fragt sich, ob es tatsächlich richtig war ihm und auch sich selber so dermaßen weh zu tun, indem man sich vollkommen für sich selbst entschieden und ihn bewusst sich selber überlassen hat. Damit auch er sich heilen, von Altlasten befreien und sich vollständig für diese Liebe öffnen und entscheiden kann. Um dann wieder zur passenden Zeit zu einem zurückzufinden, weil er genau wie man selber weiß, zu wem er gehört...


Und irgendwann kommt man zu dem Schluss, dass genau dies goldrichtig war. Denn nur so können BEIDE Dualseelen sich wirklich vollständig heilen. Denn wahre und bedingungslose Liebe lässt frei...


Und nur wenn man den Menschen, den man zutiefst wahrhaftig liebt, wirklich komplett und vollständig frei lässt, kann er aus seinem reinen und freien Willen verbindlich zu einem (zurück) kommen, wenn der passende Zeitpunkt gegeben ist. Und wenn das Herz das wirklich so will...






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Herzlichst, Ihre Iris Fischer - (c) sensible-seele.net



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