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Sensible Seele Blog - Selbstliebe


Was es mit der Selbstliebe wirklich auf sich hat ...oder...

...warum wir uns nicht selbst lieben können...



Die elementaren Worte „Liebe dich selbst“ sind ständig präsent auf dem Weg mit unserem Seelenpartner oder unserer Dualseele. Viele sind daher auf der ständigen Suche nach passenden Methoden und Strategien, die Selbstliebe in sich zu entfachen und immer weiter zu kultivieren. Dabei stellt sich die essentielle Frage: Müssen wir uns denn tatsächlich selbst lieben? Können wir uns überhaupt selbst lieben, wo doch die Liebe tief in unserem innersten Kern die ganze Zeit vorhanden und verborgen ist und nur über viele Jahre vor sich hingeschlummert und darauf gewartet hat, endlich von uns ausgegraben und befreit zu werden? Endlich von uns wahrgenommen und gesehen zu werden? Können wir uns selbst tatsächlich Liebe geben, wo wir doch natürlicherweise bereits Liebe sind? Und dies lediglich oft über lange Zeit verdrängt, vergessen und ignoriert haben in unserem funktionalen Leben? Selbstliebe wird nach meiner Beobachtung sehr oft falsch definiert und unpassend interpretiert und vor allem von vielen urgewaltig unterschätzt. Geht es doch in Wahrheit um ganz andere Dinge, wenn es heißt: Liebe dich selbst... 

Vielmehr geht es in Wahrheit darum, uns selber ganz genauso anzunehmen wie wir sind. Auch wenn uns irgendetwas an uns selber nicht gefällt. Und die aus einem Mangel-Denken unseres Egos heraus erschaffenen (Selbst-)Begrenzungen endlich vollständig fallen zu lassen. Fürsorglich und achtsam uns selbst gegenüber zu sein. Respektvoll mit unserem gesamten Sein, unseren Ur-Bedürfnissen und unserem Körper, Seele und Geist umzugehen. 

Es geht um Verbindlichkeit uns selbst gegenüber.

Für uns selbst wirklich und wahrhaftig einzustehen. Zu unseren tiefsten innersten Werten zu stehen und diese für uns selbst zu leben. 

Über die Selbstliebe existieren viele Mythen und falsche Vorstellungen. Viele Menschen denken, sich selbst zu lieben würde bedeuten, egoistisch, egozentrisch oder gar narzisstisch zu sein. Genau das ist es aber nicht! Denn sich selbst wirklich zu lieben hat rein überhaupt gar nichts mit Egoismus, Egozentrik oder gar Narzissmus zu tun.

Auch hat Selbstliebe nichts damit zu tun, verzweifelt auf der Suche nach der "richtigen" Taktik oder Strategie zu sein, sich selbst endlich wirklich lieben zu können. 

Selbstliebe bedeutet ganz einfach ein liebevolles, achtsames und fürsorgliches hinwenden zu unserem eigenen sensiblen Selbst. Die eigene Aufmerksamkeit und Energie von vermeintlichen Glücksquellen im Außen abzuziehen und uns bewusst nach innen zu wenden. Uns unserem ureigenen Sein zuzuwenden. Der Stille in uns zuzuwenden. Und die Stille in uns auszuhalten. Selbstliebe bedeutet, in unserer ureigenen Mitte gelassen und entspannt zu ruhen. Und aus unserer ureigenen Mitte heraus einfach nur zu SEIN. Zu agieren und zu reagieren, ohne uns von unserem ureigenen Selbst wegzubewegen. Uns nicht für andere zu verbiegen. Keine faulen Kompromisse einzugehen. Weder vor uns selbst und auch nicht für andere. Unsere ureigenen sensiblen Bedürfnisse nicht für andere zurückzustellen, wenn uns das unglücklich und unzufrieden macht. Und wenn wir uns unwohl dabei fühlen. Wenn wir überdeutlich spüren, dass andere uns irgendetwas überstülpen wollen, dass wir nicht sind. Weil uns das nicht entspricht. Und dies auch gar nicht zu uns passt. 

Selbstliebe bedeutet authentisch zu sein. Keinerlei faule Kompromisse zu leben. Die Angst, nicht zu genügen, abzustreifen wie ein Kleidungsstück, das uns nicht passt. Dass uns in Wahrheit gar nicht gehört. Und das wir in Wahrheit auch nicht wollen. 

Selbstliebe bedeutet, die Liebe in uns zuzulassen. In all ihrer einzigartigen und wahren Schöpferkraft. Die wir SELBST die ganze Zeit bereits sind. UNS SELBST zuzulassen, genauso wie wir sind! UNS SELBST zu lassen. (DA) SEIN zu lassen. Natürlich und authentisch, so wie wir seit unserer Geburt nun einmal sind. Mit all unseren emotionalen, sensiblen, sensitiven, schöpferischen, kreativen, rationalen Facetten, Angewohnheiten, Fehlerchen und Macken. Wir müssen nicht perfekt sein. Schon gar nicht vor uns selbst. 

Wahre (Selbst-)Liebe kommt aus den Tiefen unseres ureigenen, authentischen Seins.

Nur wer die Liebe in sich selber zulässt, wer sich auf die tiefe Liebe in sich wirklich einlässt, wer die Liebe in sich ohne jegliche Blockaden vollkommen frei fließen lassen kann, der kann auch einen anderen Menschen tief und intensiv wahrhaftig lieben.

Wahre Liebe heißt grundsätzlich: Bedingungslos zu lieben. Sich selbst und andere. Was nun aber nicht heißt, sich aus dieser Liebe heraus alles bieten und gefallen zu lassen. Nein! Wenn es sein muss DÜRFEN wir uns abgrenzen. Nach außen Grenzen setzen und uns abgrenzen. Dies MUSS sogar sein. Gerade in der wahren Liebe. 

Selbstliebe bedeutet NICHT, nur weil man (meist) ganz gelassen in sich ruht, dass man jetzt permanent nur gut gelaunt ist. Und permanent nur lieb und nett ist. Nein! Wahre Selbstliebe bedeutet, jegliche Gefühle in sich zuzulassen. Und sie einfach DA SEIN zu lassen. Sie anzunehmen und bewusst zu spüren, was das mit uns macht. 

Wir DÜRFEN dabei auch mal launisch sein. Denn wir SIND wie wir SIND. Mit all unseren Fehlern, Emotionen, Angewohnheiten und Macken. Wir SIND dabei IN Liebe. IN wahrer Liebe zu UNS SELBST. 

Es gibt in uns nicht einen Teil, der dem anderen Teil die Liebe gibt, die diesem vielleicht fehlt. Nein. Denn wir SIND (in) Liebe. Mit unserem gesamten Sein. 

Es gibt in uns vielleicht auch Teile, die wir nicht akzeptieren und annehmen können, da sie uns selbst nicht gefallen. Weil WIR uns SELBST so nicht gefallen. Dann dürfen wir auch dies vollständig annehmen und akzeptieren. Dass wir eben NICHT perfekt sind. Sondern dass wir SIND wie wir sind. Unperfekt. Und dennoch immer liebenswert :)

Wenn wir darauf warten, dass es einem Teil in uns endlich gelingt, die anderen Teile in uns selbst zu lieben, dann warten wir ewig und leider vergeblich. Denn das wird niemals passieren. Weil das nicht geht. Weil wir SELBST immerfort und immerwährend LIEBE SIND. 

Wahre Liebe kennt keine Begrenzungen. Keine emotionalen, geistigen und seelischen "Beschneidungen". Keine Einschränkungen. Keine Forderungen, keine "bedürftigen" Erwartungen und keine Macht-Spielchen.

Wahre und bedingungslose Liebe kennt kein:


  • Du musst aber…
  • Ich muss doch aber...
  • Ich will aber…
  • Du sollst aber (für mich dies und das tun...)...
  • Wenn du mich liebst, dann würdest du…
  • Du liebst mich nur, wenn (du dies und das für mich tust...)…
  • Du liebst mich ja gar nicht, weil du nicht (dies oder jenes für mich tust...)...
  • Ich bin ja nicht mit mir in Selbstliebe, wenn ich dies und das nicht tue oder kann...


Wahre Liebe IST einfach nur (DA und konstant anwesend). Sie ist grenzenlos, frei und "loslassend".

Nur wer die Liebe in sich wirklich zulässt, wer sich auf die Liebe zu sich selber wirklich einlässt, kann einen anderen Menschen auf diese Weise lieben.

Uns selbst bedingungslos zu lieben, bedeutet lediglich, uns selbst genauso AN-ZUNEHMEN und zu akzeptieren wie wir sind. Mit und trotz und gerade wegen all unserer Fehlern, Schwächen, Angewohnheiten und Macken.

Nur wenn man genau das schafft, kann man auch andere Menschen wahrhaftig und bedingungslos akzeptieren und annehmen, wie sie nun einmal sind.

Fehler sind dabei nicht immer gleich Fehler. Und nicht jede Schwäche ist gleich eine echte Schwäche. Sie kann im Gegenteil in Wahrheit eine explizite Stärke sein. Und nicht jede Angewohnheit ist gleich schlecht. 

Allerdings ist bei vielen Menschen die Liebe in ihrem Inneren oft über sehr lange Zeit zugeschüttet von dicken Decken aus Widerständen, Ängsten und Blockaden. Die sie genau daran hindern, sich auf die Liebe zu sich selbst und die wahre Liebe einem anderen Menschen gegenüber vollständig einzulassen. Die Liebe in sich zu befreien, damit diese tiefe Liebe absolut bedingungslos vollkommen frei fließen kann. Das Herz der wahren Liebe zu öffnen. Denn solange das Herz für die Liebe verschlossen ist, kann die Liebe in all ihren schillernden Facetten nicht fließen und in keiner ihr wirklich würdigen Weise gelebt werden.

Erst wenn die dicken Decken aus Widerständen, Ängsten und Blockaden Schicht für Schicht ausgegraben, befreit und aufgelöst werden, kommt man in die glückliche Lage sich selbst und andere wirklich bedingungslos lieben zu können. Weil das Herz sich der wahren Liebe nun öffnet.

Bedingungslos zu lieben, bedeutet auch, zuerst die eigenen (vermeintlichen oder echten) Schwächen und Fehler zu akzeptieren und anzunehmen. Zu sich selbst verbindlich zu stehen. Nicht perfekt sein zu wollen. Sondern sich in seiner „Unperfektheit“ anzunehmen und zu akzeptieren. Sich eben so zu lieben, wie man ist. Auch wenn man sein eigenes Selbst an manchen Tagen überhaupt nicht ausstehen kann. Über sich selbst lachen zu können. Zu sich selbst „großmütig“ zu sein. Sich selbst nicht permanent zu bewerten. Und schon gar nicht seine subjektiv empfundenen negativen Seiten zu bewerten. Und noch dazu, sie zu beurteilen.

Sehr oft beschränkt, begrenzt und beschneidet man sich selbst vieler Dinge und beraubt sich so, echter und bedingungsloser Liebe, Energie und Kraft und auch wahrer Lebensqualität.

Ein ganz großes Thema warum man die tiefe, wahre Liebe in sich lange Zeit nicht wirklich zulassen kann, ist die Verlustangst. Meistens geht man automatisch davon aus, dass die  Verlustangst lediglich damit zusammenhängt, dass man eben Angst hat, den Menschen zu verlieren, den man im Außen so sehr liebt.

In Wahrheit kommt die Verlustangst aber tief aus dem ureigenen Selbst. 

Denn wenn man Teile von sich selbst verloren hat oder sich von vornherein nie als vollständig angesehen hat, KANN man sich nicht selbst wirklich und wahrhaftig lieben. Das geht beim besten Willen nicht. Nur wenn man sich selbst als vollständigen Menschen – als ein Ganzes wahrnimmt - kommt die wahre, und bedingungslose (Selbst- ) Liebe wirklich zum Tragen und im eigenen Herzen an. Und somit auch die Liebe zum anderen. 

Nur so kann die Verlustangst im Außen besiegt und aufgelöst werden. Wenn uns wirklich und wahrhaftig bewusst geworden ist, dass die Liebe - die schon immer in uns war und immer in uns ist -  niemals wirklich verlieren können.

Irrtümlicherweise ist es ja meistens so, dass wir davon ausgehen, dass wir selber nur eine Hälfte sind und ein (potenzieller) Partner unsere andere Hälfte verkörpert. Und wir zusammen als Paar ein Ganzes sind. Allerdings ist das die Macht all unserer Konditionierungen und destruktiven Muster, solange wir uns daraus nicht befreit und transformiert haben.

Jeder Mensch ist für sich bereits ein Ganzes. Kein Mensch auf der ganzen Welt ist alleine nur die Hälfte (wert). Wir alle – jeder für sich – sind für uns ein Ganzes. Und somit ein eigenständiges Individuum. Aber sehr oft fühlen wir uns erst zusammen als Paar vollständig und ganz. Wir machen uns abhängig von der Liebe und Anerkennung von anderen. Womit wir aber einen fatalen Negativ-Kreislauf in unserem Inneren in Gang setzen.

Und genau das hängt mit der verschütteten Liebe in uns selbst zusammen. Erst wenn wir uns selbst genauso annehmen, akzeptieren und anerkennen wie wir nun einmal sind, KÖNNEN wir uns auch alleine als vollständig und „Ganz“ ansehen. Erst wenn wir uns aus alten, unpassenden Konditionierungen und destruktiven Mustern lösen, können wir die grenzenlose, tiefe und bedingungslose Liebe in uns befreien.

In einer verbindlich gelebten Partnerschaft verschmelzen zwei vollständige individuelle Hälften zu einem „großen“ Ganzen. Und auch diese „Einheit“ wiederum ist individuell.

Wenn man die Liebe in sich selbst nicht zulassen und vollständig befreien kann, sollte man sich immer fragen WARUM das so und nicht ganz anders ist. WER oder WAS genau HINDERT einen daran, die Liebe in sich vollständig zu befreien und vollkommen frei fließen zu lassen...?!

Nur wer die tiefe Liebe in sich vollständig befreit, kann auf allen Ebenen ein wirklich glückliches und erfülltes Leben führen. Nur unter dieser „Bedingung“ ist man fähig, das Glück aus seinem ureigenen sensiblen Selbst zu schöpfen. Und sich selber zu genügen. Man „braucht“ dann nicht mehr den anderen als Glücksquelle im Außen aus emotionaler "Bedürftigkeit", um sich selbst glücklich zu sehen. Da man sich ja selbst – aus seinem tiefsten Inneren – wahrhaftig glücklich machen kann. 

Denn man lebt dann SELBST-ERFÜLLT. 

Der (Seelen-)Partner oder die Dualseele ist dann genau das, was er auch sein sollte: Nämlich eine wundervolle BEREICHERUNG für das eigene ohnehin von wahrer Liebe erfüllte Leben.

Ein Partner ist nicht dafür da, um uns aus unserem inneren Mangel heraus glücklich zu machen. Genau diese Erwartungshaltung lässt viele Beziehungen und Partnerschaften scheitern. Ein Partner sollte dafür da sein um das eigene Leben (zusätzlich) zu bereichern! Diese Einstellung kann man aber nur dann leben, wenn man die Liebe in sich selber wirklich zulässt. Sich auf die Liebe in sich wirklich einlässt. Und mit sich selber ganz und gar im reinen ist.

Die Liebe in uns überhaupt wahrzunehmen und zu sehen, sie auszugraben und zu befreien ist ein innerer Prozess der da in uns stattfindet. Und der natürlich seine ganz ureigene Zeit braucht. Geduld ist oberstes Gebot. Denn ohne wahre Geduld geht hier nichts voran.

Da aber die wahre und bedingungslose Liebe zu fühlen ein unendlich kostbares Geschenk vom Leben ist, lohnt sich diese – zugegebenermaßen nicht immer einfache - innere Arbeit in jedem Fall. Immer. 

Oft ist es ja so, dass man sich um alles mögliche in seinem Leben kümmert und bemüht. Man kümmert sich um Äußerlichkeiten wie seine Wohnung oder Haus, sein Auto, seinen Computer, sein Smartphone, iPad u.ä., seine Frisur, seine Kleidung und Schuhe, seinen Beruf, sein Ansehen, seinen (äußeren) Status, um Urlaube, um andere Menschen, aber man kümmert sich nicht um sich selbst – um sein Inneres. 

Man gönnt sich NICHT den Luxus, sich um sein eigenes Herz und um sein eigenes brachliegendes Seelenleben zu kümmern. Obwohl man innerlich oft leidet und mit diversen seelischen und emotionalen Unzulänglichkeiten zu kämpfen hat.

Die Seele (und oft auch das Herz) VER-KÜMMERT dann mit der Zeit regelrecht.

Sich selbst zu lieben bedeutet NICHT, egoistisch „sein Ding durchzuziehen“ ohne Rücksicht auf Verluste. Sich selbst zu lieben bedeutet auch nicht, dass man hundert Mal am Tag in den Spiegel sieht und sich selbst bewundert. Das wäre pure Eitelkeit ;))

Sich selbst zu lieben bedeutet ganz einfach, verbindlich und vollkommen zu sich selbst zu stehen. Zu sich selbst bewusst „JA“ zu sagen. Sich selbst anzunehmen wie man ist. Auf sich selbst Rücksicht zu nehmen. Sich mit sich und in sich selbst wohl zu fühlen. In seiner Mitte zu stehen. Ganz bei sich selbst anzukommen. Und IN SICH SELBST zuhause zu sein. 

Würden Sie sich selbst heiraten?

Das ist eine ganz ernst gemeinte Frage. Denn wenn Sie diese Frage mit einem „Nein“ beantworten, weil Sie noch nicht so weit sind, sich vollkommen verbindlich auf sich selbst und auf die wahre und bedingungslose Liebe (sowohl zu sich selbst, als auch zu anderen) wahrhaftig einzulassen, wie sollte dann Ihr Seelenpartner oder Ihre Dualseele sich ernsthaft und verbindlich auf Sie einlassen? Wie sollte er sich auf die wahre Liebe vollständig einlassen? Wo Sie beide doch (gemeinsam) „Eins“ sind? Und natürlicherweise immer alles in Ihnen beiden vorhanden ist?

Leider wird uns heutzutage von außen immer noch und immer mehr suggeriert und wir werden regelrecht indoktriniert, uns eben NICHT selbst zu lieben, sondern uns stattdessen SELBSTLOS und vermeintlich SOLIDARISCH zu verhalten und uns lieber um andere zu kümmern. Uns anderen zuliebe so zu verhalten, wie es für andere (vermeintlich) gut ist. Nicht wie es FÜR UNS SELBST ehrlicherweise WIRKLICH gut ist. Weil hier fälschlicherweise Selbstliebe mit purem Egoismus - oder gar noch schlimmer, mit Egomanie - verwechselt und mit völlig falsch verstandener "Solidarität" gleichgestellt wird. Und genau das ist fatal und destruktiv. 

Denn nur was wir nach außen hin ausstrahlen, kann auch wieder zu uns selbst zurück kommen.

Mit anderen Worten: Nur das, was wir aussenden, kommt beim (passenden) Empfänger an und wird von ihm wieder zurück gespiegelt. Gesetz der Resonanz. Oder auch Spiegelgesetz. Gleiches zieht gleiches an. 

Wenn man sich selbst also bedingungslos liebt, dann spüren das andere Menschen. Weil man diese tiefe Liebe in sich ausstrahlt. Dann kommt auch genau diese (wahrhaftige) Liebe zu einem zurück. Man empfängt dann pure Liebe.

Gerade hochsensible Menschen dürfen lernen, sich selbst zu lieben, genauso wie sie sind. Denn genau diese innere Stärke, das Selbstwertgefühl, das pure Selbstbewusstsein, das innere (Selbst-) Vertrauen und die innere (Selbst-) Sicherheit ist es dann, die einen vollkommen unabhängig macht von der Meinung, der Bewertung oder der Anerkennung anderer. Man ist dann nicht mehr emotional abhängig davon, von einem anderen Menschen geliebt zu werden. Weil man fähig ist, aus seinem eigenen inneren Selbst die Liebe und das Glück zu schöpfen.

Wenn dann ZUSÄTZLICH die tiefe und wahrhaftige Liebe eines Partners – bestenfalls des Seelenpartners oder des Duals - dazu kommt, dann empfindet man diese Liebe als eine wundervolle BEREICHERUNG für das eigene Leben. Und das eigene (authentische in Liebe zu) SEIN. 

Sehr oft ist es ja so, dass man lieber einem anderen Menschen Liebe gibt, als bewusst sich selbst. Man stellt den anderen dann „über sich“. Man verzichtet auf seine ureigenen Bedürfnisse und Wünsche. Man verbiegt sich und gibt sich selber auf. Für andere. Aber was bekommt man eigentlich von diesen Menschen wirklich zurück…?

Verbiegt der andere sich genauso wie man selbst…? Oder nimmt der andere nur, während man selber immer nur und immer mehr von sich gibt…?

Ist es nicht so, dass man – solange man sich nicht selber wirklich akzeptiert und annimmt, wie man ist – irgendwie das diffuse Gefühl oder eine innere Zerrissenheit in sich spürt, das einem irgendetwas essentielles fehlt im Leben? Man kann nur nicht definieren und benennen was genau es ist? Meist ist genau das die wahre Liebe die man so vermisst. Das Gefühl genauso akzeptiert und angenommen zu werden wie man ist. Einfach nur SEIN zu dürfen.

Hat man das starke Gefühl dass man vom Partner nicht genügend geliebt wird, oder wünscht man sich verbissen, dass man bedingungslos geliebt wird, dann sollte man in sich hineinspüren und herausfinden, ob man denn selbst tatsächlich in der Lage ist einen anderen Menschen wahrhaftig und bedingungslos zu lieben. Ob man die Liebe in sich selbst vollständig zulässt. Oder ob man weite Teile davon noch immer in sich selbst zurückbehält.

Erst wenn die seelischen Defizite bewusst ausgegraben, gesehen und geheilt sind, kann man auch die Liebe in sich vollständig freilegen und heilen. Und dann folgt alles andere…

Erst wenn man gelassen und entspannt und vollkommen erfüllt von der bedingungslosen Liebe in seiner ureigenen Mitte – im eigenen sensiblen Sein - ruht, kann man alles andere voller Vertrauen geschehen lassen. Und das Leben und die Liebe vollständig "empfangen". Dann kann man bedingungslose Liebe geben. Ohne "bedürftige" Erwartung dass etwas vom anderen zurückkommt. Weil das dann von selbst kommt. 

Die wahre Liebe ist wie ein zartes Pflänzchen, das permanente Zuwendung und Pflege braucht, um zu wachsen und zu gedeihen und sich vollkommen zu ihrer wahren Schönheit, Schöpferkraft und Größe zu entfalten. Die Liebe muss frei sein und braucht Luft, um zu atmen. Sie verträgt keinen Zwang, Kontrolle oder Druck. Auch und gerade nicht die tiefe Liebe IN uns selbst. 

Wahre (Selbst-) Liebe verbindlich zu leben, ist eine bewusste Entscheidung aus purem und freien Willen. Weil wir FÜR UNS SELBST - unser Herz und unsere Seele - tatsächlich vollständig einstehen :)

Herzlichst, Ihre Iris Fischer



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Über die Autorin





Iris Fischer ist Expertin für (Dual-) Seelenverbindungen, Seelen-Coach, diplomierte systemische Einzel- und Paar-Therapeutin, Expertin für sensible Menschen und Autorin von sieben Büchern. Selbst hochsensibel und hochsensitiv berät, unterstützt und begleitet sie hochsensible Menschen seit 2008 darin, ihren ureigenen, individuellen Weg für sich zu finden. Sie inspiriert und motiviert und gibt die passenden Impulse. Dabei bleibt sie konsequent Lösungsorientiert. Sie unterstützt Ihre Klientinnen und Klienten mit sehr viel Herz, Humor und Verstand dabei, das innere Feuer in sich zu entdecken. Sich zu verwirklichen und zu entfalten und mit allen Facetten einfach authentisch zu SEIN.