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     Seelenpartner & Dualseelen - der Weg zu deinem wahren Sein

 
                 

Sensible Seele Blog - warum Seelenpartner & Dualseelen sich finden - Teil 4


Die Schleier der Vergessenheit

- warum wir uns auf dem (Dual-)Seelenweg wieder daran erinnern dürfen, wer wir wirklich sind -

 


Immer wieder erfahren wir Schmerzen in unserem Leben. Je älter wir werden, desto mehr schmerzhafte Erfahrungen sammeln wir auf sämtlichen Ebenen unseres Seins an. Meist verdrängen wir unsere Schmerzen nur. Weil es einfach zu weh tut, die wahrhaftige Wahrheit zu fühlen. Sich mit dem tiefen Schmerz auseinanderzusetzen, der da in uns ständig nagt und bohrt. Lieber unterdrücken, ignorieren und verdrängen wir unsere schmerzhaften Erfahrungen und bauen uns dicke Mauern des Selbstschutzes auf. Und schotten uns so immer mehr vor der Wahrheit und unserem wahren, authentischen Sein ab. Jedes Mal, wenn wir wieder verletzt werden, wird unsere Schutzmauer ein Stück dicker und höher. Und wir schotten unser Herz und unsere Seele noch mehr vor möglichen neuen Verletzungen ab. So vergessen wir mit der Zeit immer mehr, wer wir in Wahrheit tief in unserem Herzen und unserer Seele tatsächlich sind. Unser Seelenpartner oder unsere Dualseele kommt zum genau passenden Zeitpunkt in unser Leben geschneit, um uns mit seinem Verhalten uns gegenüber wieder genau daran zu erinnern...

Unser Bewusstsein ist lediglich die Spitze des Eisberges. Ganze fünf Prozent unseres Denkens, Fühlens und Handelns geschieht bewusst! Der größte Teil – nämlich fünfundneunzig Prozent liegen in den Untiefen unseres Unterbewusstseins verborgen.

Stellen wir uns den sichtbaren Teil eines Eisberges noch fünfundneunzig mal größer vor. Dann wissen wir die wahre Größe dieses Eisberges unter Wasser. Und was sich in Wahrheit in den Untiefen des Meeres bzw. den unendlichen Weiten unseres Unterbewusstseins verborgen hält.

Kein Wunder, haben wir vieles vergessen. Der innerste Kern - die Essenz unserer Seele - aber vergisst nicht.

Bereits Heraklit sagte zu seiner Zeit: „Die Grenzen der Seele wirst du nicht finden. Auch wenn du alle Wege durchwanderst. So tiefen Grund hat sie.“ Weil unsere Seele unendlich ist...

Dem Ur-Wissen unserer Seele dürfen wir grundsätzlich immer bedingungslos vertrauen. Da die Seele ewig lebt und bereits unzählige Leben auf diesem Planeten hinter sich hat. In ihr sind all unsere positiven und negativen Erfahrungen aus diesen Leben gespeichert, wie auf einer Festplatte eines Computers. Nur dass wir uns daran nicht bewusst erinnern. Aber wir ahnen...wir spüren...

Jeder Mensch hat eine Aura. Eine positive oder negativ wahrnehmbare Ausstrahlung und energetische Schwingung. Und diese Aura bzw. energetisch wahrnehmbare Schwingung hat eine Farbe. Jede Seele besitzt ihre ganz eigene Farbe. Mit der Farbe der Seele umgeben wir uns in unserem Leben automatisch. Je mehr wir bei uns in unserer Mitte und somit authentisch sind, desto intensiver. Mit dieser Farbe können wir uns vollkommen identifizieren und fühlen uns vollständig mit ihr verbunden. Weil unsere Seele diese bestimmte und ganz genau zu uns passende Farbe für uns ausgewählt hat. Denn jede Farbe hat ihre ureigene Bedeutung.

Auch anhand dieser spezifischen Farbe erkennen sich zusammengehörende Seelen gegenseitig. Und können sich dadurch ebenfalls heilen. Denn die Farbe unserer Seele ist unmittelbar verbunden mit unserer Persönlichkeit und unserem von der Natur gegebenen Charakter.

Aber was ist eigentlich die Seele? Und wo sitzt diese in uns? Diese Fragen stellen sich viele Menschen.

Unsere Seele ist ja kein Organ. Sondern unsere Seele befindet sich tief in unserem wahren Sein. Der innerste Kern - die pure Essenz - unseres wahrhaftigen Seins ist unsere Seele. 

Manche tief spirituell verbundenen Menschen nennen dies auch unseren innersten göttlichen Kern. Unser Schöpferbewusstsein. Was so auch tatsächlich ist. Denn wir kreieren uns jederzeit unsere ganz eigene Welt, unsere ureigene Wahrheit. Alles was wir denken, manifestiert sich in der Welt um uns herum und auch in all unseren Gefühlen.

Jeder von uns schafft sich so seine ureigene Welt. Und diese Welt ist unser Spiegel. Ausschließlich indem wir uns selbst und unser Denken verändern, verändert sich die Welt um uns herum. Die Welt im Hier und Jetzt zeigt uns genau, was wir vor langer Zeit an Samen gesät haben, die jetzt ihre Früchte tragen.

Wenn wir eine echte Veränderung zum Besseren hin erzielen wollen, müssen wir JETZT die Samen sähen, (wir müssen JETZT die Dinge TUN) deren kostbare Früchte wir später ernten wollen. Denn wir sind die Schöpfer unseres ureigenen Lebens. Wir sind die Schöpfer unserer eigenen Welt. Jederzeit. Und überall.

Wir SIND unsere Seele.

Alles was wir fühlen, kommt aus unserem innersten Kern. Aus unserem Herzen und aus unserer Seele. Die Lebendigkeit, die wir in uns fühlen, kommt aus unserer Seele. Wenn wir uns traurig, wütend, resigniert, frustriert oder depressiv fühlen, fühlen wir uns wenig lebendig. Weil wir dann von unserem wahren Sein Welten entfernt sind. Unsere Seele ist dann unglücklich. Und dieses unglücklich fühlen unserer Seele manifestiert sich in körperlichen (psychosomatischen) Beschwerden und Erkrankungen.

Etliche Erkrankungen zeigen uns überdeutlich an, dass unsere Seele im Ungleichgewicht – in Disharmonie – mit unserem Körper und Geist ist. Weil wir in diesem Moment nicht authentisch sind. Nicht verbunden mit unserem wahren Selbst und unserem innersten Kern sind.

Ohne Seele wären wir im wahrsten Sinn des Wortes seelenlose Roboter. Lebende Tote. Denn unser Herz schlägt trotzdem weiter und unser Blut fließt dennoch durch unsere Adern. Aber erst durch unsere Seele und durch das, was wir in unserem Herzen FÜHLEN, werden wir wirklich lebendig. Wir SPÜREN das Leben. Wir SPÜREN die Liebe. Wir spüren UNS SELBST in unserem wahren Sein. Wir ahnen und fühlen das tiefe innere – seit Urzeiten vorhandene - Wissen unserer Seele. Wenn wir darauf vertrauen. Und unserer ureigenen Wahrnehmung und Intuition überhaupt Glauben schenken. Was viele Menschen leider nicht können. Weil sie es schlimmstenfalls niemals gelernt oder schlichtweg wieder vergessen haben.

Nicht umsonst sagt man, es gibt uralte Seelen und es gibt sehr junge Seelen. Was nun absolut nichts mit dem menschlichen Alter zu tun hat. Sondern es gibt bereits sehr alte Seelen in einem Kind – sicher kennen auch Sie mindestens ein Kind, das sehr reif und erwachsen für sein Alter wirkt und Dinge ausspricht und sich für Dinge interessiert, die „normale“ Kinder in diesem Alter noch überhaupt nicht wissen können. Geschweige denn, dass sie dieses Thema interessiert.

Und es gibt sehr junge Seelen in alten Menschen. Wenn ich von „alt“ spreche, dann gehe ich von 80 Jahren und älter aus. Was nichts mit der Unreife eines Menschen und dem Unwillen zu lernen und sich zu entwickeln zu tun hat, sondern die Seele dieses Menschen kann nicht anders. Da es sich eben erst um eine Kinderseele handelt. Der es noch an Erfahrung in vielen Bereichen mangelt.

Eine uralte spirituelle Wahrheit besagt, dass wir nicht „menschliche Wesen sind, die eine spirituelle Erfahrung machen, sondern spirituelle Wesen, die eine menschliche Erfahrung machen“.

Was sich für mich sehr schlüssig und absolut stimmig anfühlt. Denn es erklärt sehr vieles, warum wir hochsensiblen und hochsensitiven Menschen oft in unserem irdischen Körper so leiden. Und unsere Seele sich oftmals so unwohl in unserem menschlichen Körper fühlt, den wir uns für dieses Leben ausgeliehen haben, um unsere Erfahrungen auf dieser Erde weiter sammeln zu können. Um uns zu vervollständigen. Unsere abgespaltenen Seelenanteile wieder zu uns zurück in unser Herz zu holen. Um weiter zu wachsen und unsere Seele zu heilen.

Was ist DEINE ureigene Wahrheit...? Was glaubst DU?

Auch erklärt dies, warum wir manchmal sprichwörtlich die Wände hochgehen könnten, vor Hilflosigkeit oder Verzweiflung. Weil unsere Seele in diesem Moment tatsächlich aus dem Körper – in dem sie unser irdisches Leben lang „gefangen“ ist, heraus möchte. Dies aber ja nicht kann. Und deshalb fühlen wir uns dann wie der Tiger im Käfig, wenn wir hilflos, frustriert und wütend sind.

Auch nützt es nichts, wenn wir in einem solchen Moment weglaufen und flüchten wollen. Da wir in Wahrheit ja nur vor uns selbst – vor unserem Körper oder vor unserem wahren Sein – weglaufen wollen. Was während unserer Zeit hier auf der Erde ja nicht möglich ist. Denn egal wohin wir gehen, unser Herz, all unsere Gefühle, unsere Gedanken und unsere Seele sind immer dabei. Wir können also nicht vor uns selber flüchten. Das ist lediglich eine Illusion unseres Verstandes. Eine urgewaltige Selbsttäuschung.

Das ist aber auch der automatische Flucht-Impuls in uns, der noch aus der Urzeit von uns Menschen stammt. Sämtliche unserer Erfahrungen sind in unseren Zellen gespeichert. Und wenn bestimmte Dinge in uns angetriggert werden, werden wir wieder an diese gespeicherten Dinge erinnert. Also an das tiefe Ur-Wissen unserer Seele. Auch an die Dinge, die uns von unseren Vorfahren seit Generationen unbewusst übertragen und übergestülpt wurden und deren unverarbeitetes Leid wir ebenfalls sehr oft in unserem Inneren tragen.

Lass den obigen Satz einmal bewusst nachwirken und erforsche als hochsensibler und hochsensitiver Mensch deine ureigene Wahrheit. Also die Aussage hinter dieser Aussage...

Wer sind wir also wirklich...? Sind wir Menschen, die spirituell veranlagt sind oder sind wir tatsächlich spirituelle Wesen, die nun irdische Erfahrungen in menschlichen Körpern machen (müssen oder dürfen, weil wir uns das selbst so ausgesucht haben?). Was auch wiederum erklärt, warum wir uns derzeit – gerade im erwachten Zustand - wie in der Matrix oder wie ferngesteuert in einem Computerspiel fühlen. Der Film mit Jim Carrey „Die Truman Show“ zeigt diesen Fakt sehr deutlich.

Und warum wir hochsensiblen und hochsensitiven Menschen uns so oft nicht zugehörig und in der absolut falschen Zeit geboren fühlen. Viele hochsensible und hochsensitive Menschen fühlen sich vollkommen fehl am Platze und überhaupt nicht gewollt und wohl in diesem Leben. Was ich im Lauf der Zeit immer wieder gehört und bestätigt bekommen habe. Und was ich aus eigenem Erleben weiß.

Bleiben wir aber bei den bodenständigen und rational erklärbaren Fakten :)

Die Wahrheit hinter der Wahrheit ist, wir haben schlichtweg sehr oft keine Erinnerung daran, wer wir in Wahrheit hinter all den dichten Schleiern der Vergessenheit wirklich sind. Durch all unsere negativen Erfahrungen, Konditionierungen, Programmierungen und destruktiven Muster sind wir immer weiter davon abgekommen, wirklich in unserer Mitte und ganz bei uns selbst zu sein. Emotionaler, seelischer und auch körperlicher Schmerz ist uns zur Gewohnheit geworden. Und wir kennen es gar nicht mehr anders. Wir kennen es nicht mehr, wie es ist, vollkommen ohne jegliche Schmerzen zu sein. Wir kennen es im Gegenteil nur - um eben all diese Schmerzen nicht mehr spüren zu müssen und uns damit auseinanderzusetzen – aus reinem Selbstschutz immer wieder zu flüchten. Nämlich flüchten wir uns aus Angst vor dem tiefen, nagenden und bohrenden Schmerz lieber in absolute Vergessenheit. Oder bei körperlichem Schmerz in lindernde Medikamente. Um den Schmerz (des manifestierten Symptoms) mit einer Tablette auf Wunsch einfach auszuschalten. Solange, bis die Wirkung nachlässt und wir eine weitere Dosis Medikamente brauchen. Ohne dabei aber jemals an die tatsächliche Ursache und Wurzel des Übels zu gehen. Und sind somit zwangsweise nicht mehr authentisch. Nicht mehr wahrhaftig und echt. Selbst wenn wir das dennoch von uns selbst denken.

Wirklich authentisch sind wir in Wahrheit erst dann, wenn wir all unsere emotionalen, körperlichen und seelischen Schmerzen vollständig und ohne jeglichen faulen Kompromiss annehmen und akzeptieren. Die Schmerzen bedingungslos zulassen. Den tiefen Schmerz in uns halten und aushalten. Ihn einfach da sein lassen zu können. Und nicht mehr aus Angst davor flüchten und uns hinter immer dichteren Schleiern der Vergessenheit vor der Wahrheit und uns selbst verstecken.

Um uns nun wieder daran zu erinnern, wer wir tatsächlich sind, ist es notwendig, in die Untiefen unseres Unterbewusstseins einzutauchen. Und so ganz bewusst Schleier für Schleier – jeden einzeln für sich - zu lüften und die Vergessenheit unseres wahren Seins wieder an die Oberfläche unseres Bewusstseins zu bringen.

Unsere Dualseele ist uns dabei der tiefste und intensivste Spiegel, der uns an all diese Schleier erinnert. Da er uns jeden einzelnen Schleier der Vergessenheit intensiv zeigt. Und wir so aus unserem viel zu lang angehaltenen Dornröschenschlaf vollständig aufwachen können.


  • Wir müssen ganz gezielt an die Wurzel und Ursache unseres Schmerzes gehen.
  • Wir müssen den tiefsitzenden Schmerz in uns bewusst zulassen und spüren. Wir müssen uns dem tiefsten Schmerz in uns ganz bewusst stellen.
  • Wir müssen uns gezielt auf all diesen Schmerz einlassen. Da er sich nur so tatsächlich auflösen kann.


Tatsächlich kann es dann passieren, dass ein als uralt oder noch älter empfundener Schmerz ganz langsam oder auch urplötzlich dermaßen intensiv und heftig spürbar in uns hochkriecht, dass wir uns regelrecht vor Schmerz zusammenkrümmen. Und wir diesen überhaupt nicht als unseren eigenen Schmerz erkennen. Weil unser lange unterdrückter, ignorierter und verdrängter Ur- Schmerz mit all seiner Energie und Kraft an die Oberfläche unseres Bewusstseins drängt. Und sich in dichten Strömen unserer Seelentränen (oft sehr heftig und intensiv) seine Bahn in unser Bewusstsein bricht.

Und dies faktisch gesehen auch nicht immer nur unser eigener Schmerz ist, den wir dann zu spüren bekommen. Sondern in Wahrheit der tiefsitzende und streng verdrängte Schmerz unserer sämtlichen Vorfahren. Der fest in unseren Zellen sitzt und seit vielen Jahren darauf wartet, endlich wahrgenommen, gesehen, beachtet, gefühlt und hinterfragt zu werden. Zudem kommt unser Ur-Schmerz aus den Vorleben zum Tragen. Der ebenfalls gefühlt und wahrgenommen und geheilt sein will.

Nur, wenn wir uns all unseren seelischen, körperlichen und emotionalen Schmerzen stellen und die wahre Ursache und Wurzel all dieser Schmerzen ausgraben, wahrnehmen und sehen, können wir den Schmerz endgültig heilen. Mit all unserem Bewusstsein ganz gezielt auflösen.

Wir müssen unseren Schmerz halten und aushalten. Wir müssen ihn fühlen und kommen lassen. Wir müssen uns vollständig auf diesen Schmerz einlassen. Weil es UNSER Schmerz ist, den wir da die ganze Zeit ignorieren, unterdrücken und verdrängen. Und wir so alles nur verlagern. Und so die ureigene Weiterentwicklung unserer Seele blockieren.
Nicht andere blockieren uns, sondern wir blockieren uns selbst!

Nur so können wir uns ganz bewusst daran erinnern, wer wir tief in unserem innersten Seelenkern - in der puren Essenz unserer Seele - tatsächlich sind.


  • Wir werden der, der wir tief in unserem innersten Kern - der puren Essenz unserer Seele - schon immer SIND.
  • NICHT, wir werden der, der wir aus unserem Ego oder unserer Vernunft sein WOLLEN. Oder der wir gar sein SOLLEN. NEIN! Da wir das nicht können.
  • Denn wir SIND, wer (und was) wir SIND.


Unser Seelenpartner oder unsere Dualseele erinnert uns mit seinem angstvoll verweigernden und flüchtenden Verhalten solange gnadenlos immer wieder mit allen Konsequenzen daran, bis wir unseren inneren Kampf und Widerstand uns selbst gegenüber aufgeben. Vollständig loslassen. Und uns der Wahrheit, die doch immer nur uns selbst und unser wahres Sein betrifft, mit all unserem Bewusstsein stellen.

Nur so kann auch unser Seelenpartner oder zutiefst geliebtes Dual in seine eigene, vollständige Heilung gehen...

Nur, wenn wir es zulassen und uns WIRKLICH aktiv dem tiefen Ur-Schmerz in uns stellen, kann sich auch unser Seelenpartner oder unsere Dualseele seinem innersten Ur-Schmerz stellen... - Und dann auch verbindlich zu uns stehen.

(Erstellt am 6. April 2022)


Die wichtigste Beziehung unseres Lebens

- was unsere Seele wirklich will -



Vielen Seelenpartnern und Dualseelen ist in keiner Weise bewusst, dass sie die Hauptfigur und wichtigster Akteur ihres ureigenen Lebens sind. Weil sie genau dies oft aus den Augen verloren – unterdrückt, verdrängt, vergessen – und tief im dunkelsten Kellergewölbe ihrer Seele vergraben haben. Viele von ihnen kennen sich selbst, ihre inneren Ressourcen und ihr inneres Potenzial überhaupt nicht. Oder nutzen es nicht gebührend. Sie besitzen ein viel zu gering ausgeprägtes Selbstwertgefühl und nehmen die eigene Person irrtümlich als negativ wahr. Nicht als den wunderbaren, wertvollen und liebenswerten Menschen, der jeder Einzelne von uns tatsächlich ist. Um von sich selbst und den eigenen Dramen abzulenken, erwählen sie andere Menschen als Hauptfigur und wichtigster Darsteller ihres Daseins. In dem Falle ihren Seelenpartner oder ihre Dualseele. Ihn stellen sie mitsamt der Seelenverbindung auf ein Podest. Sich selbst allerdings degradieren sie ihr Leben lang zur unwichtigen Nebenfigur und stellen ihre essentiellen und elementaren (Ur-) Bedürfnisse und ihre eigene Person weit hinten an. Sind dabei aber alles andere als wirklich glücklich und zufrieden.

Viele Seelenpartner und Dualseelen sind permanent damit beschäftigt, nach ihrem Gegenstück zu sehen und zu beobachten, was dieser Mensch gerade tut und was er sein lässt. Sie befinden sich ständig bei ihm im Außen, lenken sich von sich selbst ab und ergehen sich selbst in Ausreden und es entgeht ihnen dabei, dass ihr Gegenüber ihr eigenes Verhalten die ganze Zeit spiegelt.

Sie fokussieren sich auf die Seelenverbindung im Außen, verklären diese und fixieren sich regelrecht darauf und wundern sich, dass es nicht so läuft, wie sie es sich vorstellen.

Sie verstehen nicht oder schaffen es schlichtweg nicht, es umzusetzen, dass eine Seelenverbindung erst einmal sehr harte Arbeit der Heilung an sich selbst bedeutet. Und dass in Wahrheit die wenigsten Dualseelen in eine verbindliche Partnerschaft miteinander gelangen. Die Gedanken gehen immer nur so weit, den anderen "möglichst schnell und effektiv für immer" in eine verbindliche Partnerschaft zu bekommen. 

Dass aber auch und gerade eine verbindliche Partnerschaft konstante Herausforderung und Arbeit von beiden Seiten bedeutet, wird dabei ignoriert. Oder einfach vergessen. Denn auch an einer weitestgehend geheilten verbindlichen (Dual-)Seelenpartnerschaft will von beiden permanent gearbeitet werden.

Dass eine verbindliche (Dual-)Seelenpartnerschaft erst dann gemeinsam gelebt werden kann, wenn beide vollständig geheilt sind, ist nach meiner Erfahrung falsch! 

Vielmehr ist es so, dass beide an einem gewissen Punkt ihrer Entwicklung sein müssen, an dem sie sich aus ihrem Herzen heraus aus tiefer Liebe ganz automatisch verbindlich füreinander entscheiden. Weil sie gar nicht anders können und das Bedürfnis, das Leben gemeinsam zu leben so stark ist, dass beide sich bedingungslos darauf einlassen. Dennoch gibt es bei beiden noch Themen, die dann jeder für sich IN dieser verbindlich gelebten Partnerschaft heilen dürfen. 

Wenn ein Mensch einem anderen explizit von Anfang an zu verstehen gibt, dass er KEINE verbindliche Partnerschaft WILL, wird das vom anderen meiner Beobachtung nach grundsätzlich ignoriert. Es wird vehement weggeschoben und höchst erfolgreich verdrängt und man badet in Selbsttäuschung und macht sich selbst vor, dass er schon irgendwann will. So wartet man jahrelang meistens vergeblich. Und hält sich selbst von seinem wahren Glück mit dem Menschen, der einen WIRKLICH verbindlich will, fern.

Wenn eine (Dual-)Seelenverbindung gemeinsam verbindlich gelebt werden darf, ist das meistens von Anfang an für beide ersichtlich! 

Und beide arbeiten aus ihrem freien Willen heraus genau darauf hin. BEIDE tun aus tiefer Lieber heraus alles für diese gemeinsam gelebte (Dual-)Seelenpartnerschaft. Und man kommt automatisch zum passenden Zeitpunkt zusammen. Selbst wenn der eine oder andere aus Angst hin und wieder mal flüchtet. 

Wenn einer von beiden sich dann irgendwann weigert, den Weg der Entwicklung für sich selbst weiterzugehen oder sogar wieder einige Schritte zurückgeht - darf der andere sich explizit darin üben, in der Verbindlichkeit sich selbst gegenüber zu bleiben. Explizit IN der gemeinsam gelebten (Dual-)Seelenverbindung. 

Nichts läuft von allein im Leben. Gar nichts. Wenn wir etwas erhalten oder verändern wollen, müssen wir selbst etwas dafür tun. Immer. Und jederzeit. Und das gilt erst recht für eine echte Seelenverbindung. Weil es immer um die tiefe Verbindung unserer Seele mit uns selbst geht.

Das Universum führt zusammengehörende Seelen natürlicherweise zusammen. Was wir Menschen aus dieser einzigartigen Seelenverbindung und dieser wahrhaftigen Liebe dann allerdings machen, liegt in der Verantwortung von uns selbst! Das Universum bringt zueinander gehörende Seelen nur zusammen. 

Wer diese Seelenverbindung dann oft wieder trennt ist ausschließlich der Mensch. Der Mensch, der nicht in der Lage ist, sich wirklich bedingungslos auf die wahrhaftige Liebe einzulassen. Der Mensch, der die wahre Bedeutung der Seelenverbindung nicht sehen oder verstehen will. Sich nicht darauf einlässt. Dabei aber vollständig übersieht, dass er sich auf sich selbst in Wahrheit nicht einlässt. Die eigene Seele im Stich lässt. 

Manchmal greift allerdings auch das Universum dann wieder ein und trennt beide Partner. Wenn sie die Seelenverbindung nicht schätzen. Sie nicht behüten. Und schützen. 

Im Außen sehen wir immer nur das Spiegelbild, dass wir in unserem ureigenen Inneren selbst erzeugt haben. Wir ernten immer nur die Früchte, deren Samen wir selbst gesät haben. Denn im Außen manifestiert sich immer nur das, was wir aus unserem Inneren senden. Was wir denken und was wir fühlen. Wie wir im Endeffekt handeln. Ob wir lediglich passiv warten und konsumieren oder wir selbst anfangen zu handeln und aktiv investieren. In unser wahres Selbst. In die wahrhaftige Liebe. In unser Seelenleben. In unser ureigenes Glück im Leben und in der wahren Liebe.

Niemand anders ist verantwortlich für unser Glück. Wir selbst sind die Verantwortung. Niemand im Außen führt eine Veränderung für uns herbei. Dafür dürfen wir selbst bewusst sorgen. Wir müssen sogar, wenn wir echte Veränderung spüren wollen.

Die Energie in uns fließt immer und konstant in die falsche unpassende Richtung, wenn wir nicht anfangen, uns in die passende Richtung zu drehen. Denn die wichtigste Beziehung unseres Lebens befindet sich an einem anderen Ort, als wir oft denken…

Welche Beziehung in deinem Leben bezeichnest du als die absolut wichtigste für dich? Welcher Mensch in deinem Leben ist für dich elementar? Mit wem fühlst du dich am innigsten verbunden? Definierst du die Beziehung zu deinen Kindern, zu deinem (Seelen-) Partner/deiner (Seelen-)Partnerin, zu deinen Eltern, zu deiner besten Freundin/deinem besten Freund als die absolut wichtigste für dich?

Und was TUST DU aktiv alles für diese für dich so wichtige Beziehung? Und was wird – ganz ehrlich – wirklich vom ANDEREN für dich getan? Was und wie viel tust du und was und wie viel erhältst du vom anderen zurück??

In Wahrheit sieht die ganze Sache vollkommen anders aus! Nämlich – die absolut wichtigste Beziehung unseres Lebens führen wir mit...ja...mit...UNS SELBST…!!

WIR SELBST sind der Mensch, der uns am nächsten steht. Und zwar permanent, nonstop und unwiederbringlich unser gesamtes wertvolles Leben lang. Jede einzelne Sekunde, jede einzelne Minute, jede einzelne Stunde, jeden einzelnen Tag, jede einzelne Woche, jeden einzelnen Monat und jedes einzelne Jahr verbringen wir mit einem einzigen Menschen...
Mit UNS SELBST...!

Es geht nicht um die Seelenverbindung im Außen. Es geht auch nicht um die Unverbindlichkeit, die unser Seelenpartner oder unsere Dualseele uns permanent zeigt. Es geht um die Unverbindlichkeit, die wir UNS SELBST gegenüber permanent an den Tag legen. Die er uns die ganze Zeit spiegelt.

Es geht ausschließlich um die vollständige Verbindung unserer Seele mit unserem wahren Selbst! Die Seelenverbindung im Außen zeigt uns nur, was in uns selbst - im innersten Kern unserer Seele - die ganze Zeit im Argen liegt. Es geht um die Verbindlichkeit, die wir uns selbst gegenüber zeigen und in unser wahres Sein integrieren dürfen.

Es geht auf dem (Dual-)Seelenweg ausschließlich darum, die Seelenverbindung IN UNS SELBST FÜR UNS SELBST verbindlich lebbar zu machen. Wenn wir das wirklich geschafft haben, wird auch die Seelenliebe im Außen verbindlich lebbar für uns. Und zwar mit genau dem Seelenpartner, der uns wahrhaftig ebenfalls will. 

Wir erwarten vom anderen Verbindlichkeit im Außen ohne dazu bereit zu sein, vollständig verbindlich für uns selbst einzustehen. Was so nicht funktioniert.

Wir DENKEN, wir sind verbindlich, nur weil wir uns verbindlich auf den anderen fixieren. Wir lassen aber unsere Verbindlichkeit UNS SELBST gegenüber nicht zu. Derweil es genau andersherum sein muss. Wir müssen FÜHLEN, dass wir mit UNSEREM WAHREN SELBST vollständig verbunden sind. Mit unserem Herzen. Mit unserer Seele. Mit unserem innersten Kern.

Wie oft sind viele Menschen permanent und ständig damit beschäftigt, die Erwartungen, Bedingungen, Forderungen und Ansprüche ANDERER zu erfüllen? Wie oft kümmert man sich wie selbstverständlich um ANDERE Menschen und andere Dinge in seinem Leben wie sein Auto, seine Wohnung/ sein Haus, seinen Computer, seinen Garten, seinen Job, seine Kinder, seinen (Seelen-)Partner/seine (Seelen-)Partnerin, Reisen usw... - sicherlich fallen dir noch weitere Dinge ein, um die du dich permanent kümmerst.

Und wie oft kümmern wir uns um die wichtigste Beziehung und den absolut wichtigsten Menschen in unserem Leben, nämlich um UNS SELBST? Um UNSER ureigenes Wohlbefinden – seelisch, körperlich, geistig und emotional? Eben das Wohlbefinden auf sämtlichen Ebenen UNSERES gesamten Seins? 

Um die wahre Verbindung zu UNS SELBST?


  • Wie oft verspüren wir WIRKLICH tiefe innere Ruhe und wahre Gelassenheit?
  • Wie oft sind wir WIRKLICH zufrieden und glücklich?
  • Wie oft befinden wir uns WIRKLICH in unserer Mitte und stehen vehement für uns selbst ein?
  • Wie oft sind wir WIRKLICH verbindlich uns selbst gegenüber und unserem wahrhaftigen Sein?
  • Wie oft sind wir WIRKLICH authentisch und echt und lehnen jeglichen faulen Kompromiss vehement ab?
  • Wie oft fühlen wir uns WIRKLICH mit unserem wahren Sein - mit dem innersten Kern unserer Seele - verbunden?


Darüber machen wir uns normalerweise keine Gedanken. Weil es für uns selbstverständlich ist, dass WIR eben WIR sind. Und die anderen sind eben die anderen. Und trotzdem sind wir oft gar nicht wirklich wir selbst. Weil wir uns selbst vernachlässigen, verbiegen, vergessen und immer wieder faule Kompromisse eingehen, nur um ANDEREN zu gefallen.
Die Beziehung zu UNS SELBST und somit auch die wahre Liebe zu UNS SELBST lassen wir unwissentlich und unbewusst oft nicht wirklich zu. Obwohl diese Liebe die ganze Zeit bereits IN uns vorhanden ist. Denn in unserem innersten Kern SIND wir Liebe. Diese Liebe ist oft nur überdeckt von vielen anderen oft unwichtigen und nichtigen Dingen.

Um uns auf allen Ebenen unseres Seins wirklich wohl zu fühlen und vollkommen gelassen in unserer Mitte ruhen zu können, ist es per se essentiell und existenziell wichtig, vollkommen authentisch zu sein. Uns frei zu entfalten und endlich UNS SELBST in unserer wahren Bestimmung zu leben.

Viele fixieren sich in ihrem Leben und in der Liebe auf Glücksquellen im Außen. Und machen sich von diesen äußeren Glücksquellen abhängig. Ganz einfach, weil ihnen nicht bewusst ist, dass wahre Zufriedenheit ausschließlich aus ihrem eigenen Inneren kommt.

Hochsensible und hochsensitive Menschen sind wie Schmetterlinge. Sie brauchen Freiheit, um zu atmen und sich zu entfalten. Viele bleiben aufgrund der Umstände ihres individuellen Lebens allerdings in ihrer Verpuppung stecken. Und können sich niemals wirklich entfalten, wie sie wirklich sind. Sie können ihr volles Potenzial nicht leben. Weil sie ihr tief in ihrem Inneren verstecktes Potenzial oft überhaupt nicht kennen. Diesen Umstand kann man vergleichen mit einer Rosenblüte, die daran gehindert wird, sich vollkommen zu öffnen. Und so ihre wahre Schönheit und Pracht nach außen zu entfalten. Oder mit einem noch rohen Diamanten. Dessen vielfältige und schillernde Facetten durch den besonderen Feinschliff noch nicht wirklich sichtbar geworden sind.

Die hochsensiblen und hochsensitiven Seelenpartner und Dualseelen spüren von Kindheit an sehr deutlich, irgendwie anders zu sein als die anderen. Nur können sie es noch nicht in Worten für sich definieren. Mit allen hochsensiblen und hochsensitiven Sinnen wird permanent ZU VIEL gespürt, ZU VIEL wahrgenommen, ZU VIEL in sich aufgenommen. Und das ohne jegliche natürliche Filterfunktion.

In der Gesellschaft wird per se von allen dasselbe verlangt. Alle sollen dieselbe Leistung zeigen und in der Herde funktionieren. Dass das aber für die Hochsensiblen und Hochsensitiven oft nicht möglich ist und viele das auch überhaupt nicht wollen, darauf wird allgemein keine Rücksicht genommen. Deshalb sind sie oft gezwungen, ihre Sensibilität und Sensitivität zu unterdrücken und sie zu verdrängen. Sich selbst in ihrem wahren und sensiblen Sein ganz einfach zu verleugnen und vor anderen zu verstecken. Was aber auf Dauer nicht funktioniert. Da die Seele irgendwann anfängt, gewaltig dagegen zu rebellieren, wenn sie ihr volles Potenzial nicht ausleben und entfalten darf.

In unserer heutigen Zeit werden wir Menschen als moderne Sklaven gehalten. Und permanent subtil oder ganz offen manipuliert, damit wir wie Schafe in der Herde auch brav funktionieren. Es werden „Zäune“ in Form von völlig absurden Regeln und Verboten um uns herum errichtet, die die Gesellschaft kontrollieren und in Schach halten sollen. Aus der frei denkenden und handelnden Individualität des Menschen wird bewusst eine angstvolle und brav funktionierende „Schafherde“ gemacht. Ja, es wird ständig so viel Angst in der Gesellschaft verbreitet, dass einem fast schwindelig davon wird. Die Masse bekommt das gar nicht mit. Weil sie abgelenkt ist durch die gezielte Irreführung und Manipulation der Medien, von Wirtschaft und Politik. Nur die wenigsten trauen sich allerdings, die Wahrheit offen auszusprechen. Weil die freie Meinung heutzutage nicht mehr offen und frei kommuniziert werden darf. Was man überdeutlich auf diversen Nachrichtenseiten beobachten kann, auf denen zu wichtigen Themen keinerlei Kommentare mehr abgegeben werden dürfen. Zu unwichtigen Nichtigkeiten dagegen darf die Allgemeinheit sich austauschen. Das ist subtil manipulierte Pseudofreiheit, was die Meinungsäußerung angeht. Und die Masse wehrt sich nicht einmal dagegen. Sondern fügt sich brav aus Angst vor Strafe. So dass unsere Gesellschaft mittlerweile dermaßen in zwei Lager - die gegensätzlicher nicht sein könnten - gespalten ist, dass es einem als andersdenkender Freigeist beim Zusehen richtig weh tut. Und man sich von all dem Irrsinn nur noch distanzieren und schützen kann.
Heutzutage ist es ein riesiges Privileg, sich selbst zu verwirklichen und sich zu entfalten. Beruflich auf eigenen Beinen zu stehen. Und nicht von einem kontrollierenden Chef und mobbenden Kollegen umgeben zu sein. Es ist ein unglaubliches Privileg, ein Freidenker, Andersdenker und „Macher“ zu sein, ganz offen dazu zu stehen, seine Individualität bewusst zu leben und sich nicht von den Zwängen der Gesellschaft einfangen und einschränken zu lassen. Man muss es sich selbst bewusst erlauben und äußerst hart erarbeiten, sich von der „eingezäunten Masse“ - der Nicht-Sensiblen und der angstvoll Angepassten - abzugrenzen und zu sich selbst und seiner gelebten Individualität als hochsensibler und hochsensitiver Mensch radikal und ohne jeden faulen Kompromiss bewusst zu stehen.

Viele wissen zudem gar nicht, dass sie zu den hochsensiblen, hochsensitiven und emotional sensiblen Menschen gehören. Deshalb ist es enorm wichtig, sich in jedem Fall bewusst zu machen, auf welchen Ebenen und in welchen Bereichen des eigenen Seins sich die Sensibilität und Sensitivität individuell auswirkt. Denn die Facetten der Sensibilität und Sensitivität sind sehr nuancenreich und vielfältig.

Die Auswirkungen sind auf jeglichen Ebenen und in sämtlichen Bereichen unseres Seins sicht- und spürbar. Im Innen, wie im Außen. Im Kleinen, wie im Großen.

In Wahrheit sind wir alle „Nichts“ im unendlichen Gefüge unseres gigantischen Universums. Wir alle sind nur ein Wimpernschlag der (sogenannten) Evolution, sitzen auf demselben Planeten und die Erdanziehungskraft hält uns davon ab, hilflos in der Luft herumzuschwirren. Wir sind alle „nur“ winzige Menschlein im unendlichen Universum. Ein peripherer Punkt im All.


  • Individuell - Ja
  • Anders - Ja
  • Besser oder schlechter als andere - Nein.


Auch wenn einige Menschen dieser Erde absolut größenwahnsinnig sind und sich für vermeintlich „besser“ als die anderen halten ;))


  • Wie geht man nun aber damit um, ANDERS zu sein als die anderen?
  • Wie geht man tatsächlich damit um, von Natur aus aus dem vorgegebenen Rahmen und Schema X der gesellschaftlichen Normen herauszufallen, aus der Masse herauszustechen und immer wieder anders zu denken, zu fühlen und zu handeln als die meisten anderen Menschen?
  • Wie setzt man es um, sich nicht von anderen unpassend, negativ und destruktiv beeinflussen, emotional erpressen, manipulieren und energetisch nach unten ziehen zu lassen?
  • Wie geht man wirklich damit um, sich selbst in seinem Anders-Sein genauso anzunehmen und zu akzeptieren, wie man ist?
  • Wie schafft man es effektiv, das natürliche wahrhaftige Sein ins eigene Leben zu integrieren und sein inneres Potenzial auch vollständig zu leben und sich zu entfalten?
  • Wie setzt man es um, den wahren Weg seiner Seele zu gehen und wirklich authentisch zu SEIN und seine wahre Bestimmung als hochsensibler Mensch tatsächlich zu leben?


WIR SELBST sind der Schöpfer unseres individuellen Lebens. Immer und jederzeit. Werde zu dem individuellen Menschen, der du in Wahrheit von Natur aus bereits BIST!
Hab den Mut, dich vollständig zu entfalten. Ohne jeglichen faulen Kompromiss!

Werde zu deinem ureigenen und besten Selbst. Und sei DU FÜR DICH ein einzigartiges Original - keine Kopie. Lebe bewusst DICH! Denn „langweilige“ und „mitlaufende“ und rein funktionale Kopien gibt es schon genug.

Unsere Erde und unsere Natur braucht die wahre Seelenliebe. Und die Menschen brauchen wahre Liebe. Denn nur wahrhaftige Liebe heilt die ganze Welt um uns herum. 

Schau auf DICH SELBST, nicht auf deinen Seelenpartner oder deine Dualseele. Wenn ihr wirklich füreinander bestimmt seid, in eine verbindliche Partnerschaft miteinander zu gelangen, dann wird das sowieso zum genau passenden Zeitpunkt passieren. Aber genau so lange eben nicht, so lange du dich darauf mit all deiner Aufmerksamkeit fixierst.

Ich lade dich von Herzen ein, dich ganz bewusst auf die wichtigste Beziehung deines Lebens einzulassen. Nämlich auf eine absolut verbindliche, erfüllende und intensive Bindung zu DIR SELBST! Auch und gerade wenn das bedeutet, dass du eine Zeitlang mit dir selbst alleine sein musst. Auf (vermeintliche oder gar echte) Liebe von außen verzichten musst. Denn auch das hat seinen ganz eigenen Sinn.

Werde (wieder) die Hauptfigur und der wichtigste Akteur deines ureigenen Lebens...


♥ Entdecke dich selbst von einer ganz neuen Seite
♥ Lerne, den Fokus bewusst auf die für dich wirklich wesentlichen Dinge zu lenken
♥ Schule dein Gespür dafür, wahre Erfüllung, Zufriedenheit und Gelassenheit in dein Leben zu ziehen

„Du wurdest mit großem Potenzial und einzigartigen Fähigkeiten geboren. Du wurdest mit Idealen und Träumen geboren. Du wurdest nicht erschaffen, um zu kriechen, also lass das. Du wurdest geboren mit Flügeln. Lerne sie zu nutzen und flieg.“ - Rumi

...so erfährst du, wer du tief in deinem innersten Kern – in deinem Herzen und in deiner Seele tatsächlich BIST.

Was bedeutet es nun aber wirklich, als hochsensibler Mensch authentisch zu sein?

In der heutigen Zeit wird permanent und überall davon geschrieben und gesprochen, dass wir vollkommen authentisch sein und uns in all unseren natürlichen Facetten selbst leben sollen. Was im Übrigen dem was die Mainstream-Medien uns suggerieren, urgewaltig widerspricht! Hier könnte man denken, dass es sich um einen „neuartigen“ Trend handelt. Nein, dem ist natürlich nicht so! Denn, wie ich ja anfangs bereits geschrieben habe, gerade für hochsensible Menschen ist es von existenzieller und elementarer Bedeutung, vollkommen authentisch zu sein. 

Und sich nicht permanent zu verbiegen und mit ständigen faulen Kompromissen an andere Menschen anzupassen. Sich ganz bewusst NICHT zum Geschöpf seiner Angst degradieren zu lassen, sondern seinem Herzen und seiner ureigenen Intuition vertrauensvoll zu folgen. 

Was aber heißt das nun ganz genau, vollkommen authentisch zu sein...? Authentizität bedeutet dabei ganz einfach folgendes...


  • Man lebt grundsätzlich nach seiner ureigenen Wahrheit
  • Man ist einfach wahrhaftig und ECHT
  • Man geht den Weg seines Herzens und den Weg seiner Seele - bedingungslos
  • Man steht für sich selbst und seine Belange konstant und verbindlich ein ohne jeden faulen Kompromiss
  • Man tut das, was sich wirklich stimmig für einen selbst anfühlt


Man ist einfach so, wie man IST. Wie die Natur einen mit seiner Sensibilität, seinem Aussehen, sämtlichen individuellen Charakterzügen, Fähigkeiten, Talenten, Begabungen und Gaben und Persönlichkeitsanteilen vorgesehen hat.

Wenn man gewisse Fähigkeiten und Talente in sich trägt, sollte man sich auch erlauben, diese auszuleben, zu kultivieren und vollkommen zu entfalten. Man darf sich ganz bewusst auf seine Stärken fokussieren und seine Schwächen großzügig vernachlässigen. Allerdings kann auch eine vermeintliche Schwäche in Wahrheit eine große Stärke sein.

Man verbindet sich mit seinem innersten und wahren Selbst und fühlt sich in sich selbst mit all seinen vielfältigen und sensiblen Facetten „Eins“. Man nimmt sich selbst genauso an, wie man IST und akzeptiert sich mit all seinen „Macken“, Fehlern und Angewohnheiten.

Viele Menschen sind aber eben NICHT mit all ihren Facetten einfach authentisch. Und erlauben es sich vollkommen, sich selbst zu leben. Sie DENKEN zwar, sie wären authentisch, so wie sie lediglich DENKEN, sie wären verbindlich, sind es allerdings in Wahrheit nicht. Weil sie es nicht fühlen. Viele können dies nicht fühlen, weil sie es sich selbst verbieten.

Sie lassen sich fremdbestimmen, ständig in ihren Entscheidungen von anderen beeinflussen, leben ihr Leben mit angezogener Handbremse anstatt durchzustarten und ihr natürliches Potenzial vollkommen auszuschöpfen. Ihren Lebenssinn, ihre Lebensaufgabe und wahre Bestimmung zu finden, zu leben und vollkommen zu entfalten.

Stattdessen werden permanent faule Kompromisse gelebt. Und es wird lieber die Bindung zu anderen gepflegt als die Verbindung zu sich selbst. Es wird chronisch der eigenen Angst gefolgt (die von Außen permanent weiter befeuert wird) und ihr die Macht überlassen anstatt die Angst zu eliminieren, indem man sich seiner Angst bewusst stellt.

Natürliche Begabungen und Gaben, Fähigkeiten, Interessen, Sehnsüchte, Träume, Wünsche, ureigene Bedürfnisse, Talente, Launen, Prinzipien und Werte und Gefühle werden unterdrückt, ignoriert und verdrängt.

Man sieht sich selbst nicht - nimmt sich selbst nicht wahr - und wundert sich, wenn man von anderen abgelehnt und nicht gesehen, nicht wahrgenommen wird, wie man ist. 

Die tiefe Sehnsucht der eigenen Seele nach Verwirklichung und Entfaltung des wahren, authentischen Seins wird dabei oft überhört. Sie wird vielleicht sogar wahrgenommen, aber ihr wird nicht geglaubt. Der eigenen Intuition wird nicht vertraut und man ist voller hemmender und hindernder Zweifel. Dazu kommen blockierende Glaubenssätze und Selbsterfüllende Prophezeiungen, die einen oft von dem Erfolg im Leben und in der Liebe abhalten, den man im Grunde schon vor langer Zeit hätte haben können.

Man gibt sich mit Halbherzigkeiten zufrieden, lenkt sich mit anderen Dingen ab und läuft oft vor seinen wahren Gefühlen davon. Anstatt sich selbst zu ERLAUBEN, einfach zu SEIN wie man von der Natur gegeben IST.

Man ignoriert seine wahre Bestimmung und kennt seine natürlich angelegte Lebensaufgabe und Berufung so überhaupt nicht. Stattdessen lenkt man sich von sich selbst ab und stellt sich immer wieder die folgenden Fragen...einerseits…


  • Warum lässt mein Seelenpartner oder meine Dualseele so lang auf sich warten?
  • Warum lässt er sich nicht auf die wahre Liebe und auf mich verbindlich ein?
  • Warum flüchtet dieser Mensch immer wieder vor mir?
  • Warum hat dieser Mensch eine solche massive Angst?
  • Wann wird meine Seelenliebe endlich für mich lebbar?
  • Warum tut er nicht alles für uns und für diese Liebe?
  • Warum ändert dieser Mensch sich nicht für mich?


…und andererseits…


  • Ich weiß nicht, WIE ich die Dinge für mich ändern kann
  • Warum soll ICH überhaupt etwas ändern, wenn er sowieso nicht kommt
  • Ich weiß nicht, was ich noch machen kann, ich habe doch schon so vieles getan
  • Wie lange dauert das alles denn noch, bis diese Seelenliebe lebbar wird
  • Ich schaffe es nicht, mich wirklich einzulassen
  • Ich weiß nicht, wie ich all meine Lernaufgaben umsetzen soll
  • Usw…


...kommt dabei aber auf keinen grünen Zweig. Und findet keine stimmige Antwort. Man gibt sich mit der „Norm“ zufrieden – lebt halt auf „Standard und Mittelmaß“ und tut das, was man tut „weil man es halt nun mal tut“. Aber man strebt nicht nach Höherem. Man strebt nicht nach wahrer Erfüllung. Man erlaubt sich nicht, groß und noch größer zu denken. Man hält sich selbst permanent klein.

Man ist sich nicht bewusst, dass man SELBST ALLES TUN muss, um Dinge wirklich zu verändern. Und man vergisst, dass der andere einem dies alles die ganze Zeit spiegelt.
Oft ist man nur eine Kopie unter vielen, anstatt sein bestes Original zu SEIN.


  • Wo bleibt hier die wahre Zufriedenheit?
  • Wo das wahre Lebens- und Liebesglück?
  • Wo die Leichtigkeit und Unbeschwertheit im Leben?
  • Wo die wirkliche Entfaltung des inneren Potenzials und des wahren authentischen Seins?
  • Wo die innere Ruhe, pure Entspannung und grundsätzliche Gelassenheit?
  • Wo die wahre ureigene Mitte?


Stell dir einmal vor, du würdest erfahren, dass morgen die Welt untergehen würde...was in der heutigen Zeit gar kein so utopischer Gedanke mehr ist. Könntest du dann von dir selbst sagen, dass du vollkommen wahrhaftig, glücklich und vollkommen erfüllt gelebt und geliebt hättest?


  • Hörst du bewusst auf deine innere Stimme und auf deine ureigene innere Wahrheit?
  • Vertraust du auf dein ureigenes Gefühl?
  • Glaubst du deiner ureigenen Wahrnehmung?
  • Weißt du, was WIRKLICH gut für dich ist?
  • Verlässt du dich vollkommen auf dich selbst?
  • Kennst du DEINEN ureigenen Weg?
  • Fühlt es sich absolut stimmig an, was du tagtäglich tust?
  • TUST du wirklich ALLES FÜR DICH SELBST, um auf deinem Weg voranzukommen?


Oder flüchtest du dich selbst in Ausreden, lebst vielleicht in einer Illusion deines Verstandes und hast Angst eine echte Veränderung herbeizuführen, weil es dir zu langwierig, anstrengend und schmerzvoll erscheint? Weil du nicht in dich selbst investieren willst? Weil du lieber konsumierst und abwartest, was sich im Außen irgendwann von selber tut? 

So lebst du leider in Selbsttäuschung. So wird sich NIEMALS etwas für dich ändern. So wird die Seelenliebe NIEMALS für dich lebbar. 

DU musst handeln! Nicht dein Seelenpartner oder Dual. Er kann nur dann handeln, wenn DU zuerst handelst. Für DICH. Löse dich von den Illusionen deines Egos und deiner Vernunft und hör nur auf dein Herz. Zudem kann ER nur dann aktiv FÜR EUCH handeln, wenn ihr wirklich verbindlich füreinander bestimmt seid.

Vollkommen authentisch zu sein bedeutet...


  • Sämtliche Masken abzunehmen, die man vor sich selbst und vor anderen aufgesetzt hat
  • Es bedeutet, hinter die eigene, aus purem Selbstschutz errichtete und künstlich erschaffene Fassade zu sehen
  • Bei sich selbst vollständig anzukommen
  • Sich in sich selbst vollkommen zuhause zu fühlen
  • Zu sich selbst vollkommen ehrlich zu sein
  • Zu seinem wahren Sein verbindlich zu stehen
  • Zu seiner Unperfektheit zu stehen
  • Sich selbst treu zu bleiben und für sich selber einzustehen
  • Nicht nett zu anderen zu sein, weil alle es so erwarten, sondern ECHT zu sein
  • Eben authentisch zu bleiben
  • Sich nicht zu verstellen und nicht zu verbiegen, nur weil man von anderen gemocht, bewundert und geliebt werden will


Sondern auch einmal seine Stacheln zu zeigen. Sich trauen, ein Kaktus, anstatt ein winziges, blühendes Gänseblümchen zu sein. Kratzbürstig zu sein, wenn man sich emotional unwohl fühlt. Wenn sich etwas nicht stimmig für einen anfühlt. Wenn man zu Unrecht von anderen kritisiert wird. Wenn andere einen zu ihren Gunsten verändern wollen. Eben genau dazu zu stehen, was und wen man mag und was und wen man nicht mag. Vollkommen egal, was andere darüber denken und davon halten. Denn andere gehen ihren eigenen Weg. Und kümmern sich um ihre ureigenen Dinge. So wie man selbst immer nur SEINEN ureigenen und für sich bestimmten und authentischen Weg gehen und sich um seine Dinge, die einem wirklich wichtig sind, kümmern darf.

Die Menschen, die einen WIRKLICH mögen und wirklich annehmen, akzeptieren und lieben, wie man IST, werden so oder so bei einem sein. Gerade WENN man sich selbst erlaubt, authentisch zu sein. Bei SICH zu sein. ECHT zu SEIN. In seiner ureigenen Mitte zu sein. Und sich keinen einzigen Schritt mehr aus dieser ureigenen Mitte wegzubewegen. Mutig zu sein, ANDERS zu sein.

Eben zu SEIN, wie man IST...

Denn nur wenn man selbst authentisch ist, zieht man ebensolche Menschen in sein Leben.

Wenn man sich permanent verbiegt, sich Masken aufsetzt und Fassaden zulegt, setzt einem das Leben genau solche Menschen vor die Nase. Denn andere sind immer nur unser Spiegel...

Mit UNS SELBST müssen wir es unser ganzes Leben lang aushalten.

Ob wir das nun wollen oder nicht. Ob wir uns genauso mögen, wie wir sind oder nicht. Ob wir mit uns selbst zufrieden sind oder eben nicht. Ob wir uns selbst gefallen oder nicht. Ob wir mit anderen Menschen zusammen sind oder nicht. WIR SELBST sind uns immer am nächsten. Egal, an welchem Ort wir in unserem Leben auch sind. Vollkommen egal, wo wir hingehen. Unser ureigenes Selbst IST immer dabei! 

Und wir müssen es mit uns selbst konstant aushalten.

Vor unserem ureigenen und wahren Selbst können wir nicht weglaufen. So oft wir das vielleicht in unserem Leben schon versucht haben. Die Stimme unserer Seele macht sich immer irgendwie bemerkbar.

Weshalb es elementar und existenziell ist, die Verbindung mit uns selbst bewusst zu pflegen. Und zwar jeden Tag. Körper, Geist und Seele ganz bewusst zu harmonisieren. Unser wahres Selbst vollständig anzunehmen und zu akzeptieren. Den inneren Widerstand gegen unser wahres Sein beenden. Aufhören, gegen uns selbst und gegen die wahrhaftige und tiefe Liebe in uns selbst zu kämpfen. Aufhören, in Ausreden und Ablenkung zu baden. Aufhören, zu konsumieren, sondern uns selbst erlauben, bewusst zu investieren.

Und für uns selbst vollends verbindlich einstehen. Denn nur dann - wenn die Verbindung zu uns selbst an erster Stelle steht, ziehen wir automatisch ganz von selbst genau den Seelenpartner an, der aus seiner tiefen Liebe zu uns wirklich bei uns an unserer Seite sein will. Und dies dann auch verbindlich ist.

(Erstellt am 22. April 2022)


Warum Urvertrauen elementar ist



„Vertrauen ist eine Oase des Herzens, die die Karawane des Denkens niemals erreicht" - Khalil Gibran

Urvertrauen zu besitzen, ist ein unermesslich wertvolles Geschenk. An uns selbst und an andere Menschen. Urvertrauen zu besitzen bedeutet, uns uns selbst und einem anderen Menschen bedingungslos hinzugeben. Uns in dieses Vertrauen hineinfallen zu lassen. Ohne jede Kontrolle. Hinab zu sinken ins bodenlose. Zu schweben wie auf einer dicken, weichen Wolke, die am grenzenlos weiten Himmel leise dahinzieht. Nicht wissend, wohin sie uns trägt. Unsere Seele, unser Herz und unseren Körper einem anderen Menschen zu schenken. Ohne zu hinterfragen was dieser Mensch mit unserer Seele, mit unserem Herzen und mit unserem Körper tut. Urvertrauen ist ein unerschütterlicher Seins-Zustand. Urvertrauen ist die Anwesenheit von Liebe und die Abwesenheit von Angst. Ohne Angst zu sein, ist die Grundvoraussetzung für innere Wandlung.

Vertrauen und Zuversicht ist ein Duo das zusammengehört. Denn ohne Zuversicht gibt es kein Vertrauen und ohne Vertrauen besitzen wir keine Zuversicht. Zuversicht bedeutet, aus allem was IST, das beste herauszuholen. Immer eine Lösung parat zu haben. Aus der immer sprudelnden Quelle der Hoffnung zu schöpfen und niemals aufzugeben. Innere Stärke und Kraft zu besitzen, um immer weiterzumachen. Eben zuversichtlich zu sein, dass alles genauso kommt und laufen wird, wie es sein soll.

Uns selbst und dem Leben an sich bedingungslos zu vertrauen bedeutet, uns kompromisslos darauf einzulassen. Und zu empfangen was das Leben für uns bereithält. Darauf zu vertrauen, dass wir immer genau das bekommen, was wir in unserem Leben für uns brauchen.

Das was wir nicht brauchen, stoßen wir per Resonanzgesetz sowieso ab. Weil es uns nicht weiterbringt. Weil es keinen Nutzen für uns hat. Und weil es uns auch nicht berührt.

Uns selbst und anderen Menschen absolut pures und reines Vertrauen entgegenzubringen, bedeutet unvorstellbar mutig zu sein. Vor allem dann, wenn wir es nicht gelernt haben, überhaupt auf uns selbst vertrauen zu DÜRFEN. Obwohl wir immer gespürt haben dass wir uns selbst sehr wohl vertrauen können. Weil wir ja als hochsensible und hochsensitive Menschen immer sehr genau gespürt haben was für uns nun richtig ist. Und was sich stimmig für uns anfühlt.

Wie sollen wir lernen uns selbst zu vertrauen, wenn uns schon unsere Mütter nicht vertraut haben? Weil sie sich selbst wiederum nicht vertrauen konnten? Oder dies auch gar nicht durften?

Wenn schon unsere Mütter uns nicht geglaubt und uns nichts zu-getraut haben, wie sollen wir uns selber zutrauen das „richtige“ für uns zu tun? Die „richtigen“ Entscheidungen für uns zu treffen?

Wir können unserem Selbstvertrauen so keinen Glauben schenken. Wenn von Grund auf immer misstrauisch beäugt wurde, welche Entscheidungen wir für uns getroffen haben. Wenn ständig kritisiert wurde was wir taten. Wenn uns immer wieder suggeriert wurde dass wir angeblich nicht gut genug sind. Wenn unsere Meinung nicht gefragt war. Wenn unser Urteilsvermögen in Frage gestellt wurde. Nur weil wir "anders" sind und schon immer anders sein wollten als unsere Mütter. Weil wir sehr genau gespürt haben dass schon unsere Mütter nicht authentisch sind. Weil schon sie zu ihrer Mutter nicht das Urvertrauen bilden konnten, das eigentlich so wichtig ist zwischen Mutter und Kind. Denn nur so können wir das Urvertrauen für das Leben in uns ausbilden. Und unerschütterlich in unserer ureigenen Mitte ruhen.

Sehr viele Menschen misstrauen allem und jedem. Vor allem auch sich selbst. Ständig wälzen sie Zweifel in ihrem Kopf und können sich für nichts entscheiden. Sie fühlen sich unsicher und zögern deshalb mit ihrem Tun. Was ja kein Wunder ist, wenn wir bedenken wie oft unser Urvertrauen bereits missbraucht wurde in unserem Leben.

Wenn wir einem Menschen unser vollstes Vertrauen schenken und dieser Mensch missbraucht dieses Vertrauen dann – beispielsweise mit permanenten Lügen, Untreue, Kontrolle oder Unzuverlässigkeit - ist dadurch oft ein solch tiefer Riss im Gebilde unseres überaus sensiblen Urvertrauens entstanden, dass es für uns fast unmöglich ist, den Weg über diesen Abgrund zurück zu schaffen.

Gerade für hochsensible Menschen wiegt das Vertrauen dass sie einem anderen Menschen entgegenbringen, oft schwerer als Gold. Was für den, der dieses Vertrauen nicht zu schätzen weiß, sehr oft den „Todesstoß“ für Freundschaft, Liebe und Beziehung bedeuten kann.

Für uns sensible Menschen bedeutet ein Verlust des Urvertrauens immense emotionale und seelische Schmerzen. Denn es ist mit das schlimmste überhaupt, wenn das Urvertrauen dass wir in einen anderen Menschen setzen, von diesem – egal in welcher Form – aus seinen eigenen Mustern heraus enttäuscht, missbraucht, nicht geschätzt und mit Füßen getreten wird. Vor allem, wenn wir per se an das Gute im Menschen glauben.

Urvertrauen ist wie ein winziges Samenkorn, dass wir in die dunkle, nährende Erde setzen. Dass dann mit Liebe, Licht und Wasser zu einem zarten Pflänzchen heranwächst. Dieses zarte Pflänzchen des Urvertrauens kann aber nur zu einer großen, kräftigen und starken Pflanze heranwachsen, wenn es fortwährend liebevolle Pflege und Aufmerksamkeit erhält. Dieses Pflänzchen muss mit aller Achtsamkeit, Zuversicht und voller Hoffnung behandelt werden. Da es ansonsten verkümmern wird und jämmerlich eingeht.

Die frühkindliche Bindung zu unserer Mutter ist unabdingbar, wenn es darum geht, das unerschütterliche Urvertrauen in uns zu entwickeln. Dazu gehört, dass jegliche unserer Grundbedürfnisse und Wünsche per se von unserer Mutter befriedigt und erfüllt werden. Dass wir ihre Liebe zu uns spüren. Und zwar von der Stunde unserer Geburt an. 

Wenn unsere Mutter – aus welchen Gründen auch immer – nicht dazu in der Lage ist, uns unsere Bedürfnisse zu erfüllen und uns zu lieben, können wir kein Urvertrauen in uns entwickeln. Da wir so bereits mit einem emotionalen und seelischen Mangel ausgestattet, ins Leben geschickt werden.

Natürlich können diese Mütter nichts dafür dass sie so handeln. Denn sie tun das unbewusst. Und weil sie es nicht anders kennen. Da sie selber Mängel in sich tragen. Und das Urvertrauen nicht in sich selbst entwickeln konnten. Das ist eines der dunkelsten Geheimnisse die viele Mütter in sich tragen. Und von Generation zu Generation unbewusst immer weitergegeben wird.

Wohl aber gibt es natürlich auch diejenigen, die es bewusst anders machen. Und entgegen dem handeln, wie ihre Mütter es gemacht haben. Die rebellieren. Und für sich selber kämpfen.

Damit wir uns seelisch gesund entwickeln können, MÜSSEN wir von Anfang an die Bewunderung und Liebe unserer Mutter spüren. Die ersten mindestens drei Lebensjahre gelten als die wichtigsten für eine gesunde seelische und emotionale Entwicklung und Bindungsfähigkeit von Kindern. Bei hochsensiblen Kindern ist das sogar essentiell und existenziell noch wichtiger.

Unser Urvertrauen bildet sich aus einem Gefühl der emotionalen Sicherheit, Geborgenheit und Liebe. Auch unser Selbstwertgefühl und unsere Liebesfähigkeit hängt von der Bildung des Urvertrauens ab. Die Glaubenssätze mit denen wir als Kinder aufwachsen, tun ihr übriges dazu.

Urvertrauen bedeutet, uns bei einem anderen Menschen zu Hause zu fühlen. Uns ihm ohne mit der Wimper zu zucken bedingungslos anzuvertrauen. Aus einem tiefen Wissen heraus, dass wir uns auf diesen Menschen einhundert Prozent verlassen können.

Sehr oft wachsen wir schon als Kinder mit einem emotionalen und seelischen Mangel auf. Und können so weder uns selbst, noch anderen Menschen bedingungslos vertrauen. 

Vielleicht in Teilbereichen. Und auf einigen Ebenen. Aber niemals zu einhundert Prozent. Und niemals auf allen Ebenen unseres sensiblen Seins. Es wird immer ein Rest Misstrauen vorhanden sein. Auf irgendeiner Ebene werden wir immer Angst, innere Zweifel und Gegenwehr in uns spüren. Auf irgendeiner Ebene haben wir immer das Gefühl, für das was uns zusteht, kämpfen zu müssen. Und das knabbert dann oft über viele Jahre lang an uns. „Zerfranst“ den unschuldigen Rand unserer Seele. Frisst Löcher in den Teppich unseres Gefühlsleben.

Urvertrauen in uns zu entwickeln, fängt in unserem Kopf an. Mit den Bewertungen die wir all unseren Gedanken anhängen. Jeder einzelne Gedanke bekommt von uns ein Schild mit einer Bewertung um den Hals gehängt.

Wenn wir beispielsweise denken dass wir sowieso nicht liebenswert sind so wie wir sind, und somit kein Vertrauen von anderen verdient haben, vertrauen wir uns auch nicht selbst. Und KÖNNEN somit auch NICHT einem anderen Menschen bedingungslos vertrauen. Und da andere Menschen ja genau diese inneren Zweifel in uns spüren, bekommen wir natürlich genau dies wieder zurück. Und uns wird ebenfalls nicht voll und ganz vertraut. Weil eben jene Menschen auf uns „anspringen“, die ebenfalls Vertrauensdefizite in sich tragen.

Es sei denn, ein bestimmter Mensch „beweist“ uns eindeutig, dass er unser tiefstes Urvertrauen wirklich und wahrhaftig verdient hat. Dass wir ihm – weil es sich so definitiv richtig und absolut stimmig für uns anfühlt – ohne dass auch nur der leiseste Hauch eines Zweifels in unserem Innersten zu spüren ist, vorbehaltslos unser Herz, unsere Seele und unseren Körper schenken. Ganz einfach weil wir spüren und zwar mit jeder sensiblen Faser unseres gesamten Seins, dass dieser Mensch uns absolut annimmt und sein lässt wie wir sind. Weil er unseren wahren Wesens- und Seins-Kern wahrnimmt, spürt und sieht. Denn ein solcher Mensch sieht uns ausschließlich mit seinem Herzen. Seine Seele erkennt unsere Seele. Dieser Mensch liebt uns absolut wahrhaftig und bedingungslos. Auch wenn wir das vielleicht nicht auf der Stelle wahrnehmen, erkennen und sehen können.

Das kann ein einziger Mensch in unserem Leben sein. Dem wir wirklich und wahrhaftig absolut bedingungslos auf jeglichen Ebenen vertrauen. Und dem wir uns vollkommen hemmungslos hingeben. Voll von purem und reinem Urvertrauen sind. Weil alles in uns sich bei diesem Menschen angekommen und zu Hause fühlt. Weil dieser Mensch unser gesamtes Sein berührt. Weil dieser Mensch emotionale Wärme und Stabilität ausstrahlt. Weil wir spüren, dass dieser Mensch authentisch ist. Dass wir uns auf diesen einen Menschen einhundert Prozent verlassen können. Es besteht von Anfang an absolute Klarheit zwischen uns und ihm. In unserem gesamten Denken, Fühlen und Handeln. Nichts ist trübe, nichts findet im Verborgenen statt. Unsere Gedanken im Kopf bekommen bei diesem Menschen ein besonders wertvolles Schild mit der Aufschrift „bedingungsloses Urvertrauen“ um den Hals gehängt. Unser Herz und unsere Seele sind zutiefst berührt. Unsere Intuition schreit laut „Ja“.

Was für ein seltenes und unermesslich wertvolles Geschenk des Lebens an uns!

Wir müssen lernen, unserer Intuition und unserem Ur-Instinkt (wieder) zu vertrauen. Mit unserem Herzen zu fühlen und mit unserer Seele zu sehen. Nicht auf die Gedanken in unserem Kopf zu lauschen, die sowieso nur alte Gewohnheiten und negative Glaubenssätze in uns abspulen. Immer und immer wieder. Und das jedes einzelne Mal GEGEN unser wahres Gefühl.

Unser GEFÜHL ist es, dem wir absolut vertrauen sollten. DÜRFEN! Dem wir uns hemmungslos hingeben können. Dem wir unbedingt und ganz bewusst Beachtung schenken sollten. Wir sollten das Leben ausschließlich FÜHLEN.

Wir sollten jegliche Ängste in uns Loslassen. Jegliche Zweifel in uns begraben. Jegliche Gedanken mit negativen Bewertungen aus unserem Kopf verbannen. Und ihnen keinen Zutritt mehr zu uns gewähren.

Uns lieber darauf verlassen, dass unser Urvertrauen uns leise und sicher - wie die flauschige, weiche Wolke am grenzenlos weiten Himmel - genau da hinbringt, wo es für uns persönlich absolut richtig und stimmig ist. Und wo wir uns unendlich wohl mit uns selbst und mit anderen fühlen.

Auch wenn es uns verdammt schwer fallen sollte, wirkliches Vertrauen zu uns selbst und auch zu anderen aufzubauen, lohnt sich das auf alle Fälle. Denn unser Leben gewinnt dadurch ganz enorm an Lebensqualität.

Und auch wenn unser Vertrauen mit Samthandschuhen angefasst werden muss - denn es ist zerbrechlich wie feinstes geschliffenes Kristallglas – tun wir das im Endeffekt ja nur für uns. Für unser wahres, sensibles Sein. In das wir uns voller Hingabe und Selbstvertrauen bedingungslos hineinfallen lassen können...DÜRFEN...

(Erstellt am 22. Mai 2022)


Wie wir unsere Dualseele wirklich bekommen und verbindlich auf Dauer behalten



Viele Menschen sind permanent damit beschäftigt, ihren Seelenpartner oder ihre Dualseele in einer verbindlichen Partnerschaft haben zu wollen. Sie sind ständig damit beschäftigt, sich Gedanken darüber zu machen, wie sie ihn denn verbindlich bekommen. Machen sich aber keine Gedanken darüber, was danach kommt. Was kommt, wenn er sich dann ganz offen zu ihnen bekannt hat. Denn damit ist es nicht getan. Hier baden sehr viele in einer riesigen buntschillernden Illusion. Denn eine verbindlich gelebte (Dual-) Seelenpartnerschaft läuft nicht von selbst. Gerade sie nicht. Weil es eine spirituelle erwachsene Partnerschaft ist. Und eben keine Beziehung mehr zur Bedürfnisbefriedigung aus dem Ego. Oder aus der Vernunft. Und das vermeintliche Happy End auf dem Dualseelenweg auch nur ein Teilziel auf diesem Weg der spirituellen Entwicklung ist. Auch wenn zwischen beiden die tiefe wahrhaftige Liebe fließt…

Sie lieben die Liebe, sie lieben dieses einzigartige intensive und tiefe Gefühl, sie lieben die Seelenverbindung und den Gedanken der wahren Dualseele – des Menschen, der die perfekte Ergänzung von ihnen selber verkörpert - und wollen einfach die Liebe vom anderen spüren. Machen sich aber keine Gedanken, welch unfassbar tiefe Verantwortung die wahrhaftige Liebe und eine verbindliche Seelenpartnerschaft mit sich bringt. Und ob der andere tatsächlich im gemeinsamen Alltag zu ihnen passt. Ob das Zusammenleben überhaupt harmoniert. Ob beide Seiten tatsächlich nahtlos ineinandergreifen und sich wirklich wahrhaftig perfekt ergänzen. Ja, ob er überhaupt verbindlich für sie bestimmt ist!

Eine verbindliche Partnerschaft zwischen zwei zusammengehörenden Seelenpartnern oder Dualseelen will bewusst gepflegt werden. Und zwar von beiden Seiten. Konstant. Immer! Lässt auch nur einer der beiden Partner nach, oder fällt gar in sein altes Verhalten zurück, wird selbst eine verbindliche Seelenpartnerschaft wieder zerstört.

Nur weil es eine echte Seelenverbindung ist, heißt das noch lange nicht, dass sie von selber auf ewig verbindlich besteht. Das ist ein folgenschwerer Irrtum, dem sehr viele ungeprüft folgen.

Denn es gibt ein danach. Es gibt ein danach nach dem Happy End. Eine verbindliche Partnerschaft ist nicht das Ende auf dem Dualseelenweg! Was aber oft suggeriert wird. Sondern der Weg wechselt jetzt einfach die Richtung. Und beide Partner sind weiter gefordert. Anders jetzt. Denn jetzt haben sie als verbindliches Paar ihre gemeinsamen Aufgaben, die sie zusammen lernen, vertiefen und konstant kultivieren dürfen.

Fakt ist, dass eine echte Seelenverbindung auch dann kein Zuckerschlecken oder ein romantischer Spaziergang ist, wenn man in einer verbindlichen Partnerschaft miteinander lebt. Da sich beide permanent Tag für Tag spiegeln. Und selbst die winzigsten Kleinigkeiten ans Tageslicht kommen. Immer! Nichts bleibt verborgen. Gerade dann nicht, wenn man zusammenlebt. Und wenn es die wahre Dualseele ist, die man hat finden dürfen, erst recht nicht. Da man sich selber tagtäglich im anderen sieht. Was ja bekanntlich nicht immer ein pures Vergnügen darstellt :)

Es ist eben NICHT alles von jetzt an nur Frieden, Freude und Sonnenschein. Das ist nur das „Happy End“ in einem Film oder in einem Buch, das dort so suggeriert wird. Und die tiefe Sehnsucht nach genau dem in sehr vielen Menschen dadurch geschürt wird.

Sie laufen aber einer Illusion hinterher. Denn was kommt denn tatsächlich nach dem vermeintlichen Happy End? Es kommt nichts anderes als die Normalität! Der normale Alltag. Und der will fortan gemeinsam gelebt und gestaltet sein.

Stell dir mal vor, du siehst so einen Film oder liest ein Buch, in dem es ein wunderschönes, perfekt inszeniertes romantisches Happy End gibt. Und jetzt stell dir vor, wie das mit den beiden danach weitergeht. Passen sie überhaupt wirklich zusammen? Halten sie die Nähe zueinander tatsächlich aus? Sind sie nach einem Jahr, nach drei Jahren, nach fünf Jahren überhaupt noch ein Paar? Sind sie wirklich füreinander bestimmt? Oder WOLLTEN sie sich eben auch einfach nur HABEN ohne sich Gedanken darüber zu machen, was denn danach kommt?!

Was machen die meisten denn wirklich, wenn sie gefragt werden: „Was würdest du tun, wenn dein Seelenpartner oder deine Dualseele urplötzlich vor deiner Tür steht, bei dir sofort einziehen will und eine verbindliche Partnerschaft mit dir gemeinsam leben will? Und zwar genau jetzt?“

Die meisten gehen bei dieser Frage auf Abwehr! Sofort. Entwickeln heftigen Widerstand! Weil bei diesen Gedanken dann doch wieder gewaltige Angst hochkommt. Die meisten noch gar nicht so weit sind, wie sie selbst denken.

So gut wie niemand macht sich Gedanken darüber, was es wirklich bedeutet, mit seinem wahrhaftigen Seelenpartner oder mit seiner wahren Dualseele eine verbindliche Partnerschaft gemeinsam zu LEBEN. Alle WOLLEN ihn immer nur HABEN. Ja, schön. Und dann? :)

Die meisten Dualseelen sind nur darauf PROGRAMMIERT und konditioniert, den anderen für sich HABEN zu WOLLEN. Genau wie am Ende des Films oder in einem Roman. Sie WOLLEN ihn in einer verbindlichen Partnerschaft HABEN, sind aber selbst noch gar nicht so weit, verbindlich mit ihm GEMEINSAM zu LEBEN. Sich auf sich selbst und auf den anderen VOLLSTÄNDIG verbindlich konstant einzulassen. Die innige Nähe und Intimität vollständig zuzulassen und auszuhalten. Sie sind nicht bereit, alles dafür zu tun, damit er auch wirklich verbindlich zu ihnen kommt. Und dann auch dauerhaft bleibt. 

Sie TUN es NICHT wirklich. Sie WOLLEN es nur TUN.

Lass genau dies bitte mal wirken. Bist auch du nur aufs WOLLEN programmiert oder TUST du aktiv ALLES und NICHTS FÜR diese wahrhaftige Liebe und FÜR DICH SELBST?

Lediglich WOLLEN und tatsächliches TUN sind hier zwei völlig unterschiedliche Welten.

Sie DENKEN nur, dass sie schon so weit sind. Sind es aber in Wahrheit nicht. Weil sie es nicht FÜHLEN. Was sie allerdings fühlen, ist immer noch Angst. Angst, dass der andere ihnen doch viel zu nah kommt. Was der andere wiederum permanent spiegelt.

Das bedeutet es nämlich. In einer geheilten verbindlichen Seelenpartnerschaft gemeinsam zu leben. ECHTE Nähe und Intimität. Innigkeit. Zärtlichkeit. Wahrhaftige Liebe. Vertrautheit. Nicht nur zu geben, sondern auch zu erhalten. Sie ZUZULASSEN. Sich darauf EINZULASSEN. Und auch zu BLEIBEN. IN der wahrhaftigen Liebe. IN dieser Nähe. IN dieser Innigkeit. IN der jeweiligen Situation. Es nicht nur zuzulassen, sondern auch konstant AUSZUHALTEN. Nicht wieder zu flüchten und sei es nur innerlich emotional wieder auf Abstand und Abwehr zu gehen. Und so den anderen zu verletzen. Zu BLEIBEN.

In der Verbindlichkeit bleiben. Sich selbst gegenüber! Denn wenn man sich selbst gegenüber wahrhaft verbindlich ist, ist man natürlicherweise zum anderen verbindlich. Weil man nicht anders kann. Man BLEIBT bei sich selbst, und zwar konstant. Immer. Egal, wie der andere sich zu einem verhält. Selbst wenn der einen testet oder in sein altes (Ego-)Muster zurückfällt.

Was allerdings auch heißen kann, dass es mal nicht so rosig und nah und gut gelaunt zwischen beiden (Dual-) Seelen ist. Denn absolut NIEMAND auf der gesamten Welt kann immer nur gut gelaunt sein und immer nur lachen. Auch dann - und gerade dann - nicht, wenn man in seiner seelischen und spirituellen Entwicklung sehr weit und geheilt ist. Denn das wäre überhaupt nicht authentisch. Und nicht wahrhaftig. Nicht echt. Denn keiner der beiden Seelenpartner ist dazu da, den anderen zu bespaßen. So wie es in Ego-Beziehungen sehr oft verlangt wird. Das ist unmöglich. Jeder ist, wie er ist, WEIL er so ist wie er ist. Und genau deshalb wird er geliebt. Liebt man sich selbst. In all seinen Facetten. Mit all seinen Gefühlen. Mit all seinen Marotten. Und Launen. Und man muss dann eben NICHT mehr nur „funktionieren“.

Man GIBT sich der wahren Liebe, sich selbst und dem anderen vollständig HIN. Bedingungslos. Ohne zu fragen. Zu hinterfragen. Ja, ohne in Frage zu stellen. Man gibt sich einfach nur hin.

Eine verbindliche Seelenpartnerschaft bedeutet überhaupt gar nicht, dass man nie wieder streitet. Dass nie wieder diskutiert wird. Dass nie wieder Disharmonie zwischen beiden besteht. Das ist ein landläufiger Irrtum.

Die Lösung ist nämlich gerade NICHT, negative Gefühle einfach nur weg zu meditieren. Wie es in spirituell-esoterischen Kreisen so gern propagiert wird. Und nicht darüber zu sprechen. Ja, seine Gefühle nicht mehr zu spüren. Sie wieder zu ignorieren. Und nichts mit ihnen zu machen. Nein!

Man durchlebt ALLE seine Gefühle vollständig. Man lässt sie einfach da sein. Sonst wäre man nicht wahrhaftig, authentisch und echt. Und ich weiß, wovon ich rede, denn ich meditiere seit 2013 fast jeden Tag. Und lasse alle meine Gefühle dennoch immer da sein. Und nehme sie an und akzeptiere diese genau wie sie sind. Ich nehme mich selbst genauso an, wie ich bin. Mitsamt meinen Emotionen und intensiven und tiefen Gefühlen. Und die hat man nun mal als Mensch. Erst recht als hochsensibler und hochsensitiver Mensch.

Wenn man meditiert, hilft das enorm dabei, gelassen zu bleiben. Vollkommen gelassen zu SEIN. Ja. Aber es dient nicht dazu, seine Gefühle nicht mehr zu spüren.

Man spricht offen und ehrlich über seine Gefühle und lässt sie einfach nur zu. Man bewertet sie nicht. Man geht mit Diskussionen und Meinungsverschiedenheiten ganz anders um, wenn man so weit geheilt ist. Man ist deshalb aber nicht heilig oder perfekt. Und auch nicht erleuchtet. Nein. Man ist immer noch Mensch :)

Man bleibt ganz bei sich selbst und steht für sich selbst ein. Komplett. Immer.

Es kann auch passieren, dass die Dualseele das so gar nicht will. Es kann passieren, dass er sich gegen diese Seelenverbindung wehrt. Selbst in einer gemeinsam verbindlich gelebten Partnerschaft. Dass er die tiefen Gefühle auf einmal nicht spüren will. Dass er sich nicht mehr mit diesen Themen beschäftigen will. Dass er diese Verbindung immer mal wieder aus seinem Ego, seinem Verstand oder aus Angst sabotiert. Und gerade, wenn es sehr nah und intim und absolut innig ist, die Nähe mit verbalen Provokationen wieder zerbricht. Weil ihm diese Nähe zu eng ist. Weil er sich unter Druck gesetzt fühlt. Weil er diese natürliche Verpflichtung nicht für sich tragen will. Weil ihm alles zu viel ist, zu „groß“ ist, zu intensiv ist und zu „nah“ und extrem ist. Weil die Angst in ihm hochkriecht, sich selbst zu verlieren. 

Was allerdings nicht der Fall ist. In einer so gut wie geheilten verbindlichen Seelenverbindung können sich beide nicht mehr selber verlieren. Weil der andere dies gar nicht mehr zulässt. Und ihm alles sofort immer spiegelt. Es gibt kein Entrinnen. Auch wenn einer der beiden aus seinem Verstand das so denkt.

Zudem ist man NICHT dem anderen gegenüber zu irgendetwas verpflichtet. Sondern man ist SICH SELBST und seiner eigenen Seele verpflichtet. Man ist der wahrhaftigen Liebe verpflichtet, die man ja SELBST IST. Es ist aber keine „Verpflichtung“, sondern man sieht es an dem Punkt als eine Selbstverständlichkeit an. Weil man es in sein natürliches authentisches Sein integriert hat.

Um wirklich genau das zu erhalten, was du aus deinem Herzen heraus tatsächlich willst, musst du dich ganz bewusst UMPROGRAMMIEREN. Du musst dich programmieren, dass du die Dinge auch tatsächlich aktiv TUST, die du erreichen willst.

Tracke einmal deine Gewohnheiten. Und schreib dir genau auf, was du alles tun WILLST und was davon du tatsächlich TUST. Und dann vergleiche einmal, WIE VIEL davon du tun WILLST und wie viel davon du wirklich aktiv GETAN hast bisher. FÜR DICH SELBST! Für DEINE Verbindlichkeit gegenüber dir selbst!

Was WILLST du die ganze Zeit TUN, setzt es aber nicht in die aktive TAT um? Beispielsweise:


  • Du WILLST ihn loslassen? Dann HÖR AUF an ihm festzuhalten
  • Du WILLST seine Unverbindlichkeit NICHT mehr haben? Dann SEI dir selbst gegenüber verbindlich
  • Du WILLST aufhören, immer wieder Kontakt zu ihm aufzunehmen? Dann richte dich nach DIR SELBST aus und bleib ganz bei DIR
  • Du WILLST die wahre Liebe von ihm erhalten? Dann GIB dir selbst die wahrhaftige Liebe
  • Du WILLST dass er sich ganz auf dich einlässt? Dann LASS DICH ganz auf DICH selbst ein
  • Du WILLST, dass er aktiv dir gegenüber ist? Dann geh innerlich auf Empfang und lass zu
  • ... 


Wenn DU WIRKLICH eine echte Veränderung erreichen WILLST, darfst du aufhören, passiv zu konsumieren und stattdessen aktiv in deine Weiterentwicklung investieren. Und alles dafür TUN, damit sich eine wirkliche Veränderung auch tatsächlich einstellt. Denn DU ALLEIN hast dies in der Hand. Jederzeit.

Du musst also AUFHÖREN zu WOLLEN. Du darfst und musst TUN. Und das WOLLEN ins TUN transformieren. 

Bei deinem Seelenpartner oder Dual ist es das gleiche. Auch er ist nur auf das WOLLEN programmiert! Deshalb sagt er auch immer wieder, ich WILL ja, aber ich KANN NICHT…

Und warum KANN er NICHT? Weil DU es NICHT TUST! Du stehst nicht vollständig verbindlich zu dir und für dich selbst ein. Also KANN er auch NICHT zu dir verbindlich stehen.

Zudem kann es auch sein, dass ER gar KEINE verbindliche Partnerschaft mit dir gemeinsam eingehen WILL. Weil er vielleicht NICHT für DICH bestimmt ist. Weil er dann doch nur ein Lernpartner für dich ist. Du aber WILLST ihn dennoch immer noch unbedingt HABEN und akzeptierst NICHT den Fakt, dass er NICHT WILL. 

Vielleicht ist es in Wahrheit ja so, dass DU dir nur WÜNSCHST, dass er sich verbindlich zu dir bekennt, ER aber wünscht sich dies NICHT. Dann TUT er es natürlicherweise auch NICHT weil er es schlichtweg NICHT KANN. Du aber hältst vielleicht trotzdem immer noch weiter an dem Gedanken und deinem Wunsch fest, mit ihm eine verbindliche Partnerschaft gemeinsam zu leben. Und wartest deshalb leider vergeblich. Und wirst auch deshalb nicht wirklich glücklich. Weil du dich selbst davon abhältst!

Denn oft ist es tatsächlich so, dass andere doch nur Lernpartner für einen sind. Und das will man dann nicht annehmen und akzeptieren. Man hält weiter an diesem Menschen fest, obwohl er ganz offensichtlich NICHT WILL.

Hier darf man lernen, den (Ego-) Wunsch bewusst loszulassen. 

Programmiere dich um auf das aktive TUN für dich selbst. Richte dich vollständig nach dir selbst aus. Nicht nach deiner Dualseele. Der kommt sowieso verbindlich zu dir, wenn ihm sein Herz das befielt. Er TUT es dann einfach. Weil er nicht anders kann. Weil ihr beide füreinander bestimmt seid. Und auch du musst TUN für dich selbst, weil dein Bedürfnis zu TUN so groß ist, dass du nicht anders mehr kannst als nur zu WOLLEN.

Du musst ALLES FÜR DICH SELBST TUN und NICHTS für die wahrhaftige Liebe und für ihn. Vielleicht liest du dazu meinen Artikel: „Die weiblich-männlich-energetische Verbindung zwischen Dualseelen“, dann verstehst du besser, was ich mit dieser Aussage meine.

Du musst das Konzept in deinem Kopf loslassen, was du bisher in deinem Leben unter Liebe, Beziehung und Partnerschaft verstanden hast. Denn in einer echten Seelenverbindung lebt es sich anders. Es ist mit keiner normalen Beziehung vergleichbar. Eine Beziehung willst du dann gar nicht mehr haben! Dann gibt es nur noch verbindliche Partnerschaft. Und zwar vollständig auf Augenhöhe. Von zwei geheilten erwachsenen Menschen. Was überhaupt nicht vergleichbar ist mit den unreifen Ego-, Vernunfts- und Handels-Beziehungen, die man führt, solange man sich nicht bewusst ist.

Es liegen zwei vollkommen unterschiedliche Welten zwischen einer normalen Beziehung und einer spirituellen verbindlichen (Dual-)Seelenpartnerschaft.

Ab einem gewissen Punkt in seiner Entwicklung will man keine Beziehung mehr haben. Kann es gar nicht. Weil man darüber hinausgewachsen ist. Weil man niemanden braucht, auf den man sich noch beziehen muss. Man lässt sich nur noch auf eine verbindliche Partnerschaft ein.

In einer Beziehung BEZIEHT man sich auf den anderen Menschen. Aus seinem mangeldenkenden Ego heraus, aus seinem Verstand und mit seiner Vernunft. Aus purer emotionaler Bedürftigkeit. Man WILL vom anderen, dass er einen erfüllt. Dass der andere einen glücklich macht. Das erwartet und fordert man von ihm ein.

In einer geheilten spirituellen Partnerschaft nicht. Man braucht sich nicht mehr gegenseitig, damit der andere einem seine Bedürfnisse erfüllt, da man bereits SELBST erfüllt IST. Sondern man braucht sich aus purer und tiefer wahrhaftiger Liebe.

Weil beide sich sehr bewusst dafür entscheiden, ihr Leben gemeinsam verbindlich zu leben. Weil es an dem Punkt gar nicht mehr möglich ist, sich einem anderen zuzuwenden. Weil es so sein soll. Es einfach passiert. Und man sich vollständig SICH SELBST zugewandt hat.

Man WILL nichts mehr TUN, sondern beide TUN es aktiv. Ganz von selbst. Natürlicherweise. Freiwillig. Weil beide vollständig in sich selbst ruhen. Und diese verbindlich gelebte Partnerschaft das Tüpfelchen auf dem „i“ ist. Das Sahnehäubchen zusätzlich zur eigenen Ganzheit.

Erst wenn wir unsere alten Muster in uns gelöscht und uns selbst umprogrammiert haben und nicht mehr nur „wollen“ sondern wirklich wahrhaftig auch TUN was wir tun WOLLEN, kommen wir in eine echte Erfüllung aus unserem wahren authentischen Selbst. Bekommen wir das Ergebnis des „Wollens“, nämlich die wahre Verbindlichkeit mit genau dem Menschen, der wirklich zu uns gehört. Was IN der gemeinsam gelebten Partnerschaft weitergeht. Und niemals mehr aufhört.

Denn wenn es mal nicht rosig, friedlich und Sonnenschein zwischen beiden Dualseelen ist, bleibt jeder der beiden ganz bei sich selbst, ohne den anderen zu bewerten oder gar abzuwerten und zieht sich in sich selber zurück und erfüllt sich selbst, bis der andere wieder auf einen zukommt.

Der (Dual-)Seelenweg geht also weiter. Immer. Es verändert sich nur hin und wieder die Richtung! Dann aber für beide gemeinsam. Als richtiges Paar.

(Erstellt am 14. Juni 2022)

Herzlichst, deine Iris Fischer - (c) sensible-seelen.net




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Zu den Artikeln Seelenpartner & Dualseelen - Teil 1 - Der Anfang
Zu den Artikeln Seelenpartner & Dualseelen - Teil 2 - Fortsetzung
Zu den Artikeln Seelenpartner & Dualseelen - Teil 3 - Fortsetzung von Teil 2


Über die Autorin




Iris Fischer ist Expertin für (Dual-) Seelenverbindungen, Seelen-Coach, diplomierte systemische Einzel- und Paar-Therapeutin, Expertin für sensible Menschen und Autorin von sieben Büchern. Selbst hochsensibel und hochsensitiv berät, unterstützt und begleitet sie hochsensible Menschen seit 2008 darin, ihren ureigenen, individuellen Weg für sich zu finden. Sie inspiriert und motiviert und gibt die passenden Impulse. Dabei bleibt sie konsequent Lösungsorientiert. Sie unterstützt Ihre Klientinnen und Klienten mit sehr viel Herz, Humor und Verstand dabei, das innere Feuer in sich zu entdecken. Sich zu verwirklichen und zu entfalten und mit allen Facetten einfach authentisch zu SEIN.