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Sensible Seele Blog - Warum Seelenpartner & Dualseelen sich finden - Teil 3

 


Die Angst beider Dualseelen

 


Angst ist eine äußerst kraftvolle und stark bindende Energie. Die, wenn sie die Macht übernimmt, sehr negativ und destruktiv auf beide Dualseelen wirkt. Beide tragen oft viele Jahre lang tiefsitzende Ängste mit sich herum. Mal flüchtet der Kopfmensch, dann wieder der Herzmensch. Ohne dass Letzterem oft überhaupt bewusst ist, dass er es ist, der immer wieder vor dieser Verbindung flieht. Allerdings entwickelt der Kopfmensch dabei eine andere „Rückzugs- und Flucht-Strategie“ als der Herzmensch. Und beide umkreisen einander dabei, ohne sich vollständig einzulassen. Die tiefe Verbindung zwischen beiden Dualseelen ist natürlicherweise so stark, dass wirklich alles an die Oberfläche des Bewusstseins gespült und durch das wechselseitige Verhalten für beide kristallklar sichtbar gemacht wird. Auch jedes noch so versteckte und winzige Fitzelchen Angst…   


Und da beide Dualseelen natürlicherweise die tiefsten Spiegel füreinander darstellen, sehen sich auch beide permanent damit konfrontiert, dass sie sich selbst und ihr wahres Sein in Wahrheit ständig umkreisen. Und sich auf sich selbst nicht verbindlich einlassen.     


Leider ist es tatsächlich so, dass wir alle nicht nur eine einzige Angst in uns tragen. Sondern mehrere oder sogar viele Ängste sich summieren und zu einer einzigen riesengroßen und gewaltigen Angst verschmelzen. Was dann umso destruktiver wirkt und sowohl unser Verhalten als auch unsere Lebens- und Liebes-Qualität immens beeinträchtigt.    

  

Einerseits dient Angst natürlich unserem Selbstschutz. Und aktiviert zurecht den Flucht-Impuls in uns, wenn reale Gefahr droht. Was aber immer noch genetisch bedingt in unseren Zellen gespeichert ist und aus den Urzeiten des Menschen stammt. Als wir noch vor realen Bedrohungen in der Natur fliehen mussten. Was heutzutage in unserer Zivilisation normalerweise nicht mehr notwendig ist. Da wir nicht mehr schutzlos ausgeliefert (mit wilden Tieren gemeinsam) in der Natur leben.       


Viele Ängste, mit denen wir uns in unserer heutigen Zeit konfrontiert sehen, sind menschengemacht. Sind von Mensch zu Mensch konditioniert. Wir alle sind durch unsere ureigenen Ängste im Inneren oder gesellschaftlichen Ängsten im Außen geprägt und dadurch fälschlicherweise auf destruktives Verhalten programmiert. Angst zeigt sich dabei in vielerlei unterschiedlichen Gesichtern...



  • Angst hemmt
  • Angst blockiert
  • Angst kontrolliert
  • Angst lässt festhalten
  • Angst lässt vermeiden



Nun stellen Sie sich einmal vor, all Ihre Ängste summieren sich und türmen sich zu einem urgewaltigen regelrechten Gebirge auf. Wie wollen Sie gegen ein solches „Gebirge der Angst“ ankommen?       


Erst einmal muss die Angst an sich bewusst gemacht werden. Damit sichtbar wird, welche einzelnen Ängste überhaupt am Wirken sind.     


Dazu braucht es die immense Energie zwischen beiden Dualseelen. Es braucht die tiefe, grenzenlose Liebe beider, ohne die es überhaupt nicht möglich wäre, all diese Ängste zu besiegen. Und aufzulösen. Denn – wahre Liebe siegt immer. Wenn wir es nur zulassen. Denn Angst verhindert Elementares zwischen zwei wahrhaft Liebenden…   


Bei Dualseelen sind nach meiner Beobachtung und meiner Erfahrung drei essentielle Haupt-Ängste tief im Unterbewusstsein verankert, mit denen viele „kleinere“ einzelne Ängste verbunden sind…   



1.      Verlustangst   



  • Die Angst, den anderen zu verlieren und nicht bei sich halten zu können  
  • Die Angst, die Liebe an sich wieder zu verlieren  
  • Die Angst, sich selbst in seinem authentischen Sein (wieder) zu verlieren  
  • Die Angst, seine emotionale Freiheit zu verlieren und sich emotional abhängig vom anderen zu machen
  • Die Angst, die Kontrolle (über seine Gefühle) zu verlieren  



2.      Bindungsangst   



  • Die Angst, sich auf die wahre Liebe vollständig einzulassen  
  • Die Angst, sich auf den anderen verbindlich einzulassen  
  • Die Angst, dem anderen seelisch und emotional zu nahe zu kommen  
  • Die Angst, die Erfüllung der Liebe an sich tatsächlich zuzulassen  
  • Die Angst, sich verbindlich auf diesen einen einzigen Menschen festzulegen  
  • Die Angst, sich vollständig und verbindlich auf SICH SELBST und sein wahres und authentisches Sein einzulassen  
  • Die Angst vor der Lebendigkeit des (sinnlichen) Fühlens - die Intensität dieser Gefühle nicht zu ertragen und aushalten zu können
  • Die Angst, es vollständig zuzulassen, vom anderen wahrhaftig geliebt zu werden
  • Die Angst, seelisch und emotional (und auch körperlich) zutiefst berührt zu werden und diese tiefgehende "Berührung" nicht aushalten zu können



3.      Existenzangst   



  • Die Angst, nicht gesehen zu werden wie man wirklich ist
  • Die Angst, nicht akzeptiert und angenommen zu werden, wie man wirklich ist  
  • Die Angst, nicht DA SEIN zu dürfen  
  • Die Angst, abgelehnt und ignoriert zu werden – nicht gewollt zu sein, irgendwie "falsch" zu sein, lästig zu sein und somit nur geduldet zu werden  
  • Die Angst, wieder verletzt und enttäuscht und dadurch emotional und seelisch "vernichtet" zu werden  
  • Die Angst, dass sich ernsthaft etwas verändert (Angst vor der Ungewissheit und den folgenden Konsequenzen daraus)   



Und über diesen drei essentiellen Haupt-Ängsten schwebt eine einzige elementare und dominierende Angst wie eine bedrohliche, schwarze Wolke die einen umhüllt und die das gesamte authentische und lebendige Fühlen und Sein massiv beeinträchtigt...



  • Die Angst, nicht gut genug zu sein, um wahrhaftig geliebt zu werden, wie man ist   



Dahinter steht die riesige unaussprechliche Angst, vermeintlich WERTLOS und somit NICHTS zu sein, ALLEINE zu SEIN - abgetrennt von der Liebe an sich, vom anderen und von seinem ureigenen Sein zu sein. Und dann NICHTS mehr zu FÜHLEN. Nicht die Lebendigkeit, nicht die Liebe, nicht sich selbst, nicht seine ureigenen Werte...usw...


Weshalb die meisten lieber an der Unverbindlichkeit zwischen beiden Seelenpartnern und Dualseelen festhalten, als sich absolut verbindlich ZUERST auf sich selbst in ihrem wahren und authentischen Sein und auf die tiefe Liebe in sich selbst vollständig einzulassen. Damit dann ALS ZWEITES zeitversetzt der andere folgen und sich ebenfalls vollständig verbindlich (auf den anderen und auf sich selbst) einlassen kann.  


Die Angst, wirklich und wahrhaftig geliebt zu werden, wie man ist, hält viele Seelenpartner und Dualseelen davon ab, sich auf echte seelische und emotionale Nähe einzulassen.  

Sie vermeiden es aus tiefsitzender Angst, vom anderen seelisch und emotional (oft genug auch körperlich) zutiefst berührt zu werden. Beide kommen dabei wiederholt bis zu einem gewissen Punkt, dann schlägt das ganze um und einer von beiden zieht sich vom anderen zurück und flieht (vermeintlich) aus dieser Verbindung. Und das permanente ungesunde unverbindliche Nähe und Distanz-Spiel zwischen beiden beginnt. Und hält so lange an, bis einer von beiden verbindlich wird. 


In Wahrheit flieht man immer nur vor sich selbst. Und vor seinen eigenen tiefen Gefühlen. Man hält sich selbst und seine eigenen tiefen und intensiven Gefühle nicht aus. Weshalb man aus Selbstschutz flüchten „muss“. Und sich mit vielen Ausreden und künstlich errichteten Barrikaden, hinter denen man sich versteckt, abzulenken versucht. 


Und beim anderen dann angetriggert wird, dass er nicht verbindlich gewollt wird. Dass er vermeintlich vom anderen nicht geliebt wird. Dass er es vermeintlich nicht wert ist, eine verbindliche Partnerschaft miteinander zu führen. 


All diese Ängste sind per se miteinander verwoben und ineinander verschachtelt. Denn hinter jeder einzelnen Angst steckt immer noch eine andere Angst, ein anderes unterdrücktes, verdrängtes und nicht wahrgenommenes und gesehenes Gefühl.     


All diese Ängste müssen erst einmal in den Fokus des eigenen Bewusstseins geholt und ins passende Licht gerückt werden. Um die Ängste dann im zweiten Schritt überhaupt bearbeiten und gezielt auflösen zu können. Hier muss immer das große Ganze gesehen werden. Mit allen Gründen, Ursachen und Zusammenhängen. Die Wurzeln der Ängste müssen bewusst ausgegraben und sichtbar gemacht werden. Denn, nur wenn wir an die Substanz gehen, kann das „Warum“ geklärt werden. Und nur, wenn wir das „Warum“ kennen, kann eine Angst tatsächlich vollständig aufgelöst werden. Sofern wir das zulassen können.        


Bei Dualseelen wird durch die Flucht BEIDER immer wieder die Angst sichtbar gemacht.       


Und zwar nicht nur die urgewaltige Angst an sich, sondern auch die einzelnen Ängste, die sich in diesem riesigen „Angstgebirge“ verstecken. Immer wieder wird eine der Ängste angetriggert und ragt dann aus dem Getümmel der anderen deutlich sichtbar hervor. Wenn wir nur genau hinsehen. Und unsere eigene Angst überhaupt sehen und erkennen WOLLEN.       


DAS ist es nämlich, was Dualseelen sich mit Zeiten der Funkstille aus ihren immer wiederkehrenden Rückzügen, Fluchten und oft auch aus unbewusst bewusst herbeigeführten Kontaktabbrüchen GEGENSEITIG spiegeln.     


Es ist NICHT das männliche Dual bzw. der Kopfmensch alleine, der diese ganzen Ängste in sich trägt. 


Sondern die weiblichen Duale bzw. die Herzensmenschen tragen ganz genauso diverse destruktiven Ängste mit sich herum. Und flüchten deshalb ganz genauso vor der urgewaltigen Energie dieser tiefen grenzenlosen Liebe. Weil sie einfach nackte und pure Angst in sich verankert haben, die ihnen oft gar nicht bewusst ist. 


Und selbst wenn die diversen Ängste bewusst sind, besteht oftmals noch zusätzlich Angst vor der Angst und die einzelnen Ängste können so nicht gelöst werden. Urgewaltige und riesige Ängste, die beide Duale energetisch bedingt voneinander fernhält. Anstatt sie zueinanderzuführen und sich beide angstfrei verbindlich aufeinander einlassen und sich offen zueinander bekennen können. Andererseits ist es aber genau diese urgewaltige Energie der wahren Liebe, die beide Duale „EinsSein“ lässt. Und immer wieder vollkommen automatisch und wie „magisch“ zueinander hinzieht.       


Beide müssen deshalb ab einem gewissen Punkt der Entwicklung gemeinsam (!!) Hand in Hand mitten durch die heißen Flammen dieser urgewaltigen Ängste gehen. Von denen manche ausschließlich gemeinsam und zusammen aufgelöst werden können.       


Um andere Ängste wiederum aufzulösen, MÜSSEN beide Dualseelen - jeder für sich - zeitweise vollständig alleine sein.       


Denn, wenn man seelische und emotionale Nähe zueinander immer wieder meidet – aus dieser urgewaltigen Angst heraus, weil man DENKT, die Angst vom ANDEREN (!!) müsse doch irgendwann einmal „wie von selbst“ im Nirwana verschwinden – täuscht sich selber ganz gewaltig. Dann zappelt man weiterhin hilflos - wie ein Fisch ohne Wasser - im Netz dieser natürlich wirkenden Energie urgewaltiger und destruktiver Angst.       


BEIDE tragen also per se Ängste in sich.       


Das männliche Dual bzw. der Kopfmensch zeigt und spiegelt ja überaus deutlich die Angst BEIDER durch sein fernbleiben. Durch seine immer wiederkehrenden Rückzüge. Durch sein nicht einlassen können oder nicht wollen. Durch sein wegstossen seines perfekt ergänzendes Gegenstückes. Durch das verdrängen seiner eigenen Liebe.       


Das verdrängen der Liebe beim männlichen Dual bzw. Kopfmenschen spiegelt sehr eindeutig die Angst des Herzensmenschen, sich vollständig verbindlich auf SICH SELBST einzulassen. Den Verlust des geliebten Duals (gefühlt) in Kauf zu nehmen, wenn man sich auf sich selbst und auf sein Leben konzentriert und den Fokus vom anderen abzieht.   


Sich auf sein ur-weibliches (oder ur-männliches) natürliches Sein vollkommen einlässt.       


Das männliche Dual bzw. der Kopfmensch KANN sich energetisch bedingt ausschließlich auf das weibliche Dual bzw. den Herzensmenschen verbindlich einlassen, WENN sie sich vollkommen auf sich selbst konzentriert und die Energie und den Fokus eben von IHM bewusst abzieht.       


Bei den weiblichen Dualen bzw. den Herzensmenschen äußerst sich diese Angst oft dadurch, dass sie den Kontakt genau dann abbrechen, WENN das männliche Dual bzw. der Kopfmensch sich zurückzieht. Und sich vor ihnen quasi versteckt. Indem er still ist und einfach schweigt.      


Bei gebundenen Dualen es auch immer wieder passiert, dass er in sein altes Leben zurückkehrt. Und in seinen alten Mustern hängenbleibt. Gerade aber WEIL auch das weibliche Dual sich nicht vollständig verbindlich auf sich selbst einlässt. Und das Risiko eingeht, sein männliches Gegenstück (gefühlt) zu verlieren.    

  

So KANN er sich NICHT auf sie verbindlich und vollständig einlassen. Sondern eben immer nur tröpfchenweise. Und schlimmstenfalls gar nicht.       


Beide Duale können sich NICHT wirklich verlieren. Es fühlt sich nur immer wieder so an, wenn der andere sich zurückzieht und sich lieber im Schutzmodus seiner als sicher empfundenen Komfortzone versteckt. Beide verlieren sich in der Realität ausschließlich dann, wenn einer von beiden überreagiert – was sehr oft zwischen Dualseelen vorkommt und bewusst den Kontakt zum anderen abbricht. Was komplett kontraproduktiv ist. Und überaus deutlich zeigt, wie sehr man sich noch in seinen alten negativen und destruktiven Mustern befindet.      

 

Weibliche Duale bzw. Herzensmenschen können sehr schlecht die Kontrolle aufgeben.   


     

  • Die Kontrolle, ihm/ihr hinterherzuspionieren und ihn einfach mal SEIN und in Ruhe LASSEN  
  • Die Kontrolle, was sich zwischen beiden abspielt  
  • Die Kontrolle der Liebe an sich         



Weibliche Duale bzw. Herzmenschen können sehr schlecht Liebe „empfangen“. Und diese einfach nur annehmen. Ohne etwas dafür zu tun. Ohne sofort etwas zurückzugeben. Es fällt ihnen verdammt schwer, mit der Liebe gar nichts zu tun. Weil sie das nicht von sich kennen. Sie wollen stattdessen Liebe immer nur geben. Was dem Kopfmenschen wiederum schnell zuviel werden kann. Da dieser auf eine vollkommen andere Art und Weise liebt und seine Liebe zeigt.       


Weibliche Duale bzw. Herzensmenschen können sehr oft nicht vertrauen und den Dingen ihren freien Lauf lassen. Einfach gar nichts tun und nur geschehen lassen. Die Energie vollkommen frei fließen lassen.       


Außer Angst und Kontrolle finden sich oft enorme (Selbst-) Zweifel und Misstrauen. Es wird angezweifelt...    


    

  • Dass es Seelenliebe überhaupt gibt  
  • Dass die Liebe vom anderen wirklich existiert  
  • Dass der andere sich jemals offen bekennt und sich verbindlich einlässt  
  • Dass der andere sich aus seinen alten, negativen und destruktiven Mustern herauslöst  
  • Dass beide tatsächlich als verbindliches Paar zusammenkommen  
  • Dass der andere seine Angst auflöst         



Solange all diese Zweifel und das Misstrauen besteht, KANN der andere sich nicht verbindlich einlassen. Weil auch hier wieder nur Dinge ans Tageslicht kommen und sichtbar gemacht werden, die immer in BEIDEN vorhanden sind.     


    

  • Zeigt der eine noch Angst, hat auch der andere Angst  
  • Ist der eine misstrauisch, vertraut auch der andere nicht  
  • Zweifelt der eine, glaubt auch der andere nicht  
  • Kontrolliert der eine (seine Gefühle, die Situation oder sich selbst), kontrolliert auch der andere  
  • Flüchtet der eine im Außen, flüchtet auch der andere (nicht sichtbar im Innen)  
  • Ist einer unverbindlich, ist auch der andere immer unverbindlich (sich selbst gegenüber oder dem anderen)
  • Usw...     



Das energetische Band zwischen beiden ist so stark, dass ER im Außen flüchten MUSS, um im Spiegel so zu zeigen, wo SIE sich selbst in ihrem Inneren noch sichtbar werden darf. Denn, ER befindet sich ja bereits die ganze Zeit absolut und vollkommen bei SICH SELBST!    


  

Viele Kopfmenschen kommunizieren dies sogar explizit nach außen. Mit Sätzen wie z. B.           



  • Komm endlich aus deinem Schneckenhaus heraus  
  • Ich wünsche dir, dass du dir sichtbar wirst  
  • Durch dich habe ich zu mir gefunden
  • Ich kann dir keine verbindliche Partnerschaft bieten
  • Ich kann dir nicht das geben, was du für dich brauchst
  • ...usw... 



Da das männliche Dual bzw. der Kopfmensch ganz genau weiß, was er will und was nicht. Wo bei den weiblichen Dualen bzw. Herzensmenschen noch oft große Unsicherheit herrscht. Da viele noch lange nicht in ihrer ureigenen Mitte und vollkommen verbindlich bei sich selbst angekommen sind. 


Auch wenn irrtümlich manches Mal gedacht wird, dass es schon so ist.       


Was er im Außen immer wieder spiegelt. Was aber von vielen Herzensmenschen gar nicht erst gesehen und erkannt wird. Weil sie ihr ureigenes und wahres Selbst noch gar nicht wahrnehmen, sehen und erkennen können. Da sie den Fokus ihrer Wahrnehmung, Energie und Aufmerksamkeit immer auf den anderen im Außen und nicht auf sich selbst und ihr ureigenes Inneres lenken.       


Deshalb wird auch die eigene Angst und die eigene Flucht oft nicht gesehen. Sondern immer nur die Angst und die (vermeintliche) Flucht des Duals. Da der Lichtkegel der Aufmerksamkeit immer nur darauf gelenkt wird, dass ER es ist, der vermeintlich (wieder einmal) die Flucht ergreift. 


Und dass ER es vermeintlich ist, der keine Verbindlichkeit will. 


Allerdings kontrolliert auch der Kopfmensch. 


Nämlich SICH SELBST und seine ureigenen Gefühle. Er verschanzt sich hinter seinen massiven Mauern des Selbstschutzes, schweigt und ist still und TUT SO als ob er die Liebe zu seinem Herzmenschen nicht spürt. Er TUT SO, als ob es seine eigene Liebe nicht gibt. Er verleugnet alles im Außen und in Wahrheit doch immer SICH SELBST. 


Der Kopfmensch befindet sich also in urgewaltiger Selbsttäuschung. In der schillernden Illusion seines Verstandes. Er wiegt sich in vermeintlicher Sicherheit und betrügt sich dabei die ganze Zeit selbst. 


Und der Herzmensch fällt immer wieder auf dieses "der Kopfmensch TUT SO als ob dies und jenes zwischen beiden nicht existiert..." herein. Wodurch die ungelösten Themen ans Tageslicht kommen und die unaussprechlich intensiven und heftigen Seelenschmerzen sich bilden...(nur so kann echte Heilung stattfinden!). 


Auch der Herzmensch TUT SO als ob. Allerdings auf ganz andere Weise...


Der Herzmensch WILL die ganze Zeit Verbindlichkeit HABEN. Er WILL die ganze Zeit über verbindlich SEIN. Und TUT deshalb lange Zeit SO, als ob er verbindlich wäre. Obwohl er in Wahrheit gleichzeitig die ganze Zeit an der Unverbindlichkeit mit seinem Kopfmenschen festhält. Und ihn nicht loslässt. Nicht frei lässt. Damit auch er sich aus seinen Ängsten herauslösen kann. Was der ihm wiederum die ganze Zeit spiegelt. Und mit seinen Rückzügen und seiner Ablehnung und distanzierten Haltung sichtbar macht. 


So befindet sich auch der Herzmensch in einer urgewaltigen Selbsttäuschung. Und lässt sich immer wieder auf faule Kompromisse ein. So riesengroß ist seine eigene Angst. 


ER kann sich nur wirklich verbindlich und absolut und zu einhundert Prozent auf SIE einlassen, wenn SIE sich absolut – ohne jegliche faulen Kompromisse – zu einhundert Prozent verbindlich auf SICH SELBST einlässt.    

  

Beide müssen also die Kontrolle aufgeben und ihre Ängste auflösen. Denn das energetische Band zwischen beiden wirkt. Immer. Und jederzeit.       


Wenn einer der beiden Duale an diesem Band zieht und sich aus purer Angst am anderen festklammert, muss der andere zwangsläufig flüchten. Und je fester an diesem Band gezogen, desto mehr kontrolliert und geklammert wird, desto weiter weg flüchtet er.       


Nur, wenn der eine dieses energetische Band absolut loslässt - den anderen voll purem Vertrauen frei lässt – ihn einfach SEIN lässt - und vollkommen gelassen in sich selbst ruht, kann der andere wieder ganz von alleine zurückkommen. Für immer. Verbindlich. Weil beide per se ganz genau wissen, dass sie zusammengehören. 


Warum das Loslassen so schwierig für uns ist...

   ...und was genau das mit Selbstannahme und Selbstakzeptanz zu tun hat...




Neues in unserem Leben und in der Liebe kann dann erst entstehen, wenn wir altes bewusst loslassen. Echte Verbindlichkeit können wir erst dann zulassen, wenn wir Unverbindlichkeit loslassen. Auflösen. Aufgeben. Vollständig. Und komplett. Ohne jeden faulen Kompromiss. Dabei geht es nicht darum, unseren Seelenpartner oder unsere Dualseele wieder zu vergessen. Was ein weit verbreiteter Irrtum ist. Denn loslassen bedeutet nicht, zu vergessen. Es bedeutet nur, gewisse Dinge bewusst aufzugeben. Sie einfach sein zu lassen. Und unseren Fokus zu verändern. Was nicht möglich ist, ohne endgültige Entscheidungen für uns zu treffen. Und echtes loslassen ein sehr schmerzhafter Prozess ist, der niemals mit einem Schlag, sondern immer in Etappen passiert. Und es braucht viel Zeit und sehr viel Raum, uns diesem Weg sehr bewusst zu stellen. Uns radikal auf diesen Los-Lös-Vorgang einzulassen. Zugleich kommen wir immer tiefer in unserem innersten Kern und bei uns selber an und fangen an, uns selbst wirklich zu sehen...


Was uns vor diesem Punkt unserer Entwicklung schlichtweg nicht möglich war. Wir haben uns selbst (noch) nicht wirklich und vollständig gesehen und wir haben auch nicht gesehen, in welchen Punkten wir in Wahrheit noch an unserem Dual festgehalten haben.


Ja, wir haben unsere Dualseele immer noch festgehalten. Auch wenn uns dies nicht wirklich bewusst war. Wir haben ihn noch nicht vollständig losgelassen.


Erst jetzt fangen wir WIRKLICH an, VOLLSTÄNDIG zu akzeptieren.


ALLES...genauso, wie und was JETZT gerade IST. Auch UNS SELBST in unserem innersten Kern. So wie wir in Wahrheit von Natur aus sind. Und in unserem vollständigen alleine Sein.


Vorher haben wir nur GEDACHT, dass wir schon losgelassen, angenommen und vollständig akzeptiert haben. Aber es ist etwas vollkommen anderes, es auch in unserem Herzen wirklich zu FÜHLEN. Als wenn das Ego immer noch und immer wieder ein Stück weit mitmischt. Wir oft mit unserem Verstand wahrnehmen. Und uns immer noch Selbsttäuschungen hingeben. Dinge nicht wirklich wahrhaben wollen. Manches noch vor uns herschieben. Oder gar ablehnen und ignorieren. Uns nicht wirklich einlassen. Nicht zulassen. Weil es an diesem Punkt noch so unglaublich schmerzt.


Unsere zutiefst geliebte Dualseele wieder loszulassen, anders gesagt, uns von der Liebe im Außen bewusst zu „trennen“ (nicht den Kontakt abbrechen oder blockieren!) - die Verbindung zu dieser einzigartigen tiefen Liebe wirklich zu „kappen“ und zwar vollständig, ist DER ultimative Test unseres Lebens.


Ja, es ist ein Test. Vom Leben, der wahren und bedingungslosen Liebe, vom Universum. Es ist eine Herausforderung, die tatsächlich ihresgleichen sucht.

Es ist schlichtweg eine Mutprobe unseres Herzens und unserer Seele.


Und das hat nichts mit den üblichen Mutproben aus dem Ego zu tun, die Menschen immer wieder gegenseitig verlangen, um sich etwas zu beweisen. Denn hinter diesen üblichen Mutproben aus dem Ego steckt IMMER ein: „Wenn du das nicht (für mich) tust, bist du feige und ich bin sehr enttäuscht von dir“. Das kommt niemals aus dem Herzen und auch nicht aus der Seele.


Denn DIESE Mutprobe will unsere Seele. Fordert die wahre Liebe von uns. Die Liebe testet uns, ob wir bereit sind, das Opfer zu bringen, auf diese Liebe im Außen wieder zu verzichten. Um uns so - und NUR SO – in die Lage zu bringen, die Liebe ausschließlich aus uns selbst zu beziehen. Und eben NICHT mehr von einem anderen Menschen – auch und gerade nicht von unserem Seelenpartner oder Dual – zu erwarten, zu fordern, zu hoffen oder uns von ihm zu wünschen, uns mit seiner Liebe glücklich zu machen. Da er das so nicht kann. Er kann es nur aus seinem reinen und freien Willen heraus, wenn er sich aus seinem Herzen dazu entscheidet. Wenn er aber sein Herz aus Angst lieber verschlossen hält und sich lieber hinter seinem Ego und Sicherheitsdenken seines Verstandes verschanzt, können wir überhaupt nichts tun. Wir müssen es akzeptieren. Denn genau DAS ist bedingungslose Liebe. Uns aus all dem Warten auf ihn, unseren Wünschen und Hoffnungen zu befreien und UNS SELBST der beste Partner/die beste Partnerin zu sein, die wir im Leben haben. Da wir uns selbst immer am nächsten stehen.


Erst JETZT fangen wir an, WIRKLICH zu FÜHLEN, dass unser Herz sich bedingungslos dieser Liebe geöffnet hat. Erst JETZT fangen wir wirklich an, in unserem Herzen zu VERSTEHEN, dass wir bereit für das vollständige zulassen dieser Liebe sind.


Dass wir bereit dafür geworden sind, uns wahrhaftig und bedingungslos lieben zu LASSEN. Dass wir absolut alles und doch nichts dafür tun, um so unfassbar geliebt zu WERDEN.


Weshalb es ein Test und eine Mutprobe ist, ob wir dieser Liebe tatsächlich würdig sind.


Ob wir würdig dafür sind, wirklich verbindlich zu lieben. Uns radikal festzulegen. Auf diesen einen einzigen Menschen. UNS SELBST. Und bei diesem Menschen – uns selbst - zu BLEIBEN. Diese Liebe in uns wirklich AUSZUHALTEN. Und absolut nichts damit zu tun.


Es tatsächlich auszuhalten, wenn unser Dual uns dann irgendwann all seine Liebe in seiner unbeschreiblichen Kraft bedingungslos und vollkommen absichtslos schenkt.

Wie sollen wir SEINE tiefe Liebe zu uns aushalten, wenn wir die tiefe Liebe zu uns selbst und auch zu ihm nicht aushalten? Das geht nicht!


Zuallererst müssen wir zwingend verbindlich mit unserem innersten Selbst werden. Und in der Lage sein, vollständig zu uns selbst zu stehen. Die intensive Liebe die die ganze Zeit schon in uns ist, uns SELBST zu widmen. Den Fokus unserer Liebe auf uns selbst zu lenken. Und unabhängig von der Liebe im Außen, auf all unseren Ebenen und in allen Bereichen unseres Lebens unabhängig von unserem Dual zu werden. Vollkommen unabhängig zu SEIN. Eigenständig zu sein. Alleine zu SEIN. Vollkommen losgelöst von unseren alten, destruktiven Mustern. Vollständig losgelöst von unseren „falschen“ Konditionierungen.  Losgelöst von unserer bisherigen Vorstellung von Beziehung! Da es eine solche Beziehung für uns niemals mehr geben wird. Vor allem den einen Punkt wollen viele Seelenpartner und auch Dualseelen nicht sehen. Denn eine (Zweck-, Trost- oder Handels-) Beziehung aus unserem Verstand oder Ego gehen wir an diesem Punkt mit niemand mehr ein. Nur noch eine verbindliche (Lebens- und Liebes-) Partnerschaft aus unserem Herzen.

Los-Gelöst von ALLEM, was wir NICHT selber sind! Von all dem, was andere uns anerzogen, aufgezwungen, aufgedrängt und einprogrammiert haben. An Denk-, Glaubens- und Verhaltensmustern. An diesem Punkt halten wir NICHT mehr an all dem fest, sondern lassen es vollständig los.


Es ist der härteste, schwierigste und schmerzhafteste Weg, den wir in unserem Leben und in der wahren Liebe gehen dürfen. Wenn unsere Seele das will.


Es ist ein echtes Privileg, aus unseren alten Mustern und destruktiven Konditionierungen auszusteigen. Diese bewusst aufzugeben. Und alles was wir nicht mehr für uns brauchen, was uns belastet und uns irgendwie klein hält und blockiert und uns von unserem wahrhaftigen Erfolg im Leben und in der wahren Liebe fernhält, loszulassen. Die Kontrolle über die Liebe komplett aufzugeben. Jeglichen Kampf aufzugeben. Weil wir schon lange keine Kraft mehr dafür haben. Denn dieser ganze Los-Lös-Vorgang fordert unsere ganze Aufmerksamkeit, Kraft und Energie.


Wir nehmen an und akzeptieren. ALLES...


Aber warum ist es für uns so überaus schmerzhaft und unbeschreiblich schwierig, den Menschen, der als unser zweites Ich zu uns gehört und dessen zweites Ich wir selbst verkörpern und mit dem wir auf allen Ebenen für immer verbunden sind, wieder loszulassen?


Warum ist es so immens schwierig und schmerzhaft für uns, uns komplett von der Liebe im Außen zu „trennen“ und vollständig zu UNS SELBST zu stehen? Ja, für unser wahres Selbst, für unser Herz und für unsere Seele einzustehen? Und absolut an nichts mehr festzuhalten, was nicht wirklich zu uns gehört und nicht freiwillig bei uns und an unserer Seite sein will?


Loslassen bedeutet dabei grundsätzlich immer nur eins: (Selbst-) Annahme & (Selbst-) Akzeptanz!


Nicht mehr an etwas festzuhalten. Nichts mehr festzuhalten, was uns nicht gut tut, was wir nicht wollen, was nicht zu uns passt und womit wir uns in Wahrheit unwohl fühlen.


Loslassen = Anzunehmen und zu akzeptieren, was JETZT gerade GEGEBEN IST. Absolut. Radikal. Bedingungslos.

Und das Loszulassen bewusst aufzugeben = uns NICHT mehr gedanklich damit zu beschäftigen, was jetzt gerade NICHT GEGEBEN und VORHANDEN IST.


Also NICHT darüber nachzudenken und permanent zu grübeln, WARUM unser Seelenpartner oder unser Dual (immer noch) NICHT absolut verbindlich bei uns IST. Sondern ihn in tiefer Liebe einfach (in seinem Leben) SEIN zu lassen. MIT seinen „Fehlern“ und mit seinen Macken und mit seinen Entscheidungen, die er alleine FÜR SICH SELBER trifft. Auch wenn uns das nicht gefällt.


Wenn er nicht da ist, warum also sich permanent mit ihm beschäftigen? Macht absolut keinen Sinn!


Ja, das tut unglaublich weh. Und ja, es ist unwahrscheinlich schmerzhaft, uns der wirklichen Wahrheit zu stellen. Und uns einzugestehen, dass wir immer noch an ihm festgehalten haben. Und jetzt das letzte Stückchen sehr bewusst loslassen. Ihn gehen lassen. Ihn in seinem Leben SEIN zu lassen.


Das Puzzle der vollständigen Verbindlichkeit gegenüber UNS SELBST ist an der Stelle unseres Weges noch nicht vollständig und komplett. Immer noch fehlt uns unbemerkt ein elementares Stück. Was allerdings immer mehr in den Fokus unserer Aufmerksamkeit und unseres Bewusstseins (unseres bewussten SEINS) gerät. Und an diesem Punkt haben wir es in unserem Herzen begriffen.


Es ist ein unabdingbarer Teil unseres ganz persönlichen Lernprozesses. Wobei uns immer neue und elementare (Selbst-) Erkenntnisse passieren. Und der Kontext dabei immer wieder ein anderer wird. Manchmal spüren wir einen scheinbaren Widerspruch, was aber nicht der Fall ist. Sondern mit all unseren neuen (Selbst-) Erkenntnissen erklären sich die Dinge dann von selbst.


Fakt ist, wir müssen uns radikal und zu einhundert Prozent auf unser wahres Sein und auf die wahre Liebe in uns eingelassen haben. Und unseren innersten Kern, so wie wir wirklich sind, vollständig angenommen haben. 


Wir müssen wirklich erkennen, was sich hinter all den aufgesetzten Maskierungen, Rollen und Fassaden versteckt. 

Wer wir selbst hinter all dem erlernten Perfektionismus und den Programmierungen von Außen WIRKLICH sind. Wie wir geboren sind. Unschuldig. Rein. Frei. Unbedarft. 


Immer wieder passiert es dann, dass wir felsenfest davon überzeugt sind, dass wir längst bereit und für genau den Moment gewappnet sind, wenn unser Dual verbindlich zu uns kommt. Felsenfest sind wir davon überzeugt, dass wir uns selbst gegenüber doch bereits vollständig verbindlich geworden sind. Was aber ein echter Trugschluss ist. Denn dann passiert im Außen wieder etwas, das Leben und das Universum uns urplötzlich in Situationen wirft, dass uns sehr bewusst ist, dass wir noch nicht so weit sind. Nicht an dieser Stelle unseres Weges. Noch nicht ganz. Denn...


An dieser Stelle warten wir insgeheim doch noch auf unser Dual. Wir hoffen immer noch, dass er zu uns kommt und sich offen zu uns bekennt. Wir wünschen uns immer noch eine verbindlich gelebte Partnerschaft mit ihm. Aber...


 

  • Solange wir auch noch irgendwie hoffen, dass er sich vollständig zu uns bekennt...

  • Solange wir auch noch irgendwie auf unser Dual „warten“...

  • Solange wir uns noch wünschen, dass er verbindlich zu uns kommt...

  • Solange wir ihn in unser Leben immer noch insgeheim einplanen...

  • Solange wir uns immer noch Tagträumen mit ihm hingeben...

  • Solange wir immer noch Fotos von ihm an der Wand haben...

  • Solange wir ihn immer noch irgendwie kontrollieren...

 


...sind wir noch nicht so weit, wie wir irrtümlich glauben. Denn, wir haben unser wahres Selbst noch nicht vollständig angenommen. Wir haben noch nicht wirklich akzeptiert, vollkommen alleine zu sein. 


Wir halten unser Dual immer noch fest.


Heißt das jetzt, wir dürfen tatsächlich nicht mehr insgeheim "warten", wünschen und hoffen?


Ja, es ist tatsächlich so. Wir müssen jegliche Hoffnung, dass unser Dual zu uns kommt, bewusst AUFGEBEN. Wir dürfen NICHT auf ihn „warten“ und wir dürfen uns auch nicht wünschen, dass er doch zu uns endlich kommen möge. Unseren Wunsch nach einer verbindlich gelebten Partnerschaft mit ihm müssen wir KOMPLETT aufgeben. Damit ist NICHT gemeint, dass wir die Liebe zu ihm aufgeben sollen. Nein! Denn unsere Liebe zu ihm wird immer noch tiefer. Genauso wie die Liebe zu uns selbst.  


Alles was ein gemeinsames „Wir“ mit unserem Dual betrifft, müssen wir bewusst AUFGEBEN.


Ich selbst habe genau das einen (für mich) sehr langen Zeitraum nicht wahrhaben wollen. Ich selbst habe genau das über einen (für mich) zu langen Zeitraum einfach nicht glauben wollen. Und wurde dann wieder eines besseren belehrt. Weil das Leben mich wieder in Situationen geworfen hat, die mich enorm gefordert – aber im Nachhinein in meiner Entwicklung auch immer gefördert – und über meine ureigenen Grenzen gebracht hat. Wenn ich dies alles nicht intensiv aus eigenem Erleben kennen würde, ich würde es ehrlich nicht glauben. Aber es ist alles Realität und Fakt.


Wir "warten", wünschen und hoffen genau deshalb die ganze Zeit, weil wir es so gewöhnt sind. Wir empfinden das als normal. Und wir empfinden es deshalb als ganz normal, weil wir so konditioniert sind. Es ist unser programmiertes Ego, dass Wünsche hat. Es ist unser programmiertes Ego, dass in der Hoffnung verharrt. Es ist unser programmiertes Ego, dass in der Warteschleife hängt und sich im Kreis dreht. Es ist unser programmiertes Denken, dass uns so denken lässt. Eben weil es für uns Normalität darstellt. Und aus dieser gewohnten Normalität auszusteigen, fällt sehr vielen Menschen unglaublich schwer. Weil an diesem Punkt unser Verstand mitmischt. Und sich die tiefsitzende Angst in uns zeigt. Zweifel auftauchen die an uns hängen wie Kletten. Und nur, wenn unser Herz stark genug und die Liebe in uns tief genug ist, können wir diese Angst vor Veränderung auflösen. Können wir auch die Ungewissheit annehmen und akzeptieren. Können wir unser programmiertes Denken aufgeben. Können wir die Zweifel in uns verscheuchen, wie lästige Fliegen. 


Unser Dual DARF zu dem Zeitpunkt noch NICHT zu uns kommen. Er KANN zu dem Zeitpunkt noch NICHT zu uns kommen. Da in Wahrheit BEIDE zu dem Zeitpunkt noch nicht können. Und wir uns gewaltig in Selbsttäuschung befinden. Weil wir zu dem Zeitpunkt immer noch „warten“ und hoffen und wünschen... 


...und ERST JETZT die allerletzte Phase des endgültigen und vollständigen Loslassens bei uns beginnt. Indem wir absolut rein gar nichts mehr festhalten...


DENN - solange wir hoffen, warten wir. Und solange wir „warten“, bleiben wir in der Hoffnung. Und solange wir „warten“ und hoffen, wünschen wir uns (noch) dass unser Dual verbindlich zu uns kommt. Wir wollen die Situation noch irgendwie kontrollieren. Wir versuchen es zumindest mit einem winzigen Stück unseres Egos. Auch wenn das in dieser Phase nicht mehr möglich ist. Wenn auch mehr oder weniger unbewusst. Aber wir tun es. Das ist leider Fakt. Weil wir uns absolut hilflos und ausgeliefert und abgelehnt und ignoriert fühlen. Und dies äußerst schmerzhaft für uns ist. Was wiederum mit unserem noch nicht vollständig verarbeiteten Trauma aus unserer Vergangenheit zusammenhängt. Was viele Seelenpartner und Dualseelen mit sich herumtragen. 


 

  • Solange haben wir uns NICHT vollständig von der Liebe im Außen gelöst

  • Solange befinden wir uns NICHT vollständig im Vertrauen, dass alles gut wird

  • Solange sind wir auch nicht vollständig verbindlich UNS SELBST gegenüber (was unser Dual ganz genau weiß!)

  • Solange haben wir unser innerstes und wahres Selbst (und unser SELBST) noch nicht vollständig angenommen und akzeptiert. Aber wir sind dabei.

  • Solange sind wir noch nicht ganz in der bedingungslosen (Selbst-) Liebe angelangt. Im Gegenteil. Wir halten (noch) an altem fest!

 


Und was wir (noch) festhalten, haben wir nicht wirklich und schon gar nicht vollständig losgelassen. Das haben wir NICHT wirklich angenommen und NICHT bedingungslos akzeptiert. Wir lassen es (noch) NICHT SEIN, wie es JETZT gerade zwischen uns und unserem Dual IST. Wir lassen ihn (noch) nicht in seinem Leben einfach SEIN. Wir wollen ihn immer noch...


An der Stelle dürfen wir uns fragen bzw. diese Frage stellen wir uns von ganz alleine...


 

  • WARUM halten wir (unser Dual) noch fest, indem wir warten, wünschen und hoffen?!
  • WARUM fällt es uns so unglaublich schwer, ihn in seinem Leben zu lassen, egal welches Leben er ohne uns führt?! Ob uns das nun gefällt oder nicht?
  • WARUM befinden wir uns nicht vollständig im Vertrauen, dass unser Dual seinen Weg zu uns findet, wenn auch er sich seinen Themen gestellt hat und auch er soweit ist, sich wirklich vollständig und verbindlich zu einhundert Prozent auf uns einzulassen?!
  • WAS hält uns tatsächlich davon ab, vollständig anzunehmen und zu akzeptieren?!

 


Es ist die Sicherheit, die wir immer noch haben wollen. Eine Garantie vom Universum, dass alles gut wird. Einen Halt im Außen, an dem wir unsere bequemen und als normal empfundenen Gewohnheiten pflegen können. Eine Bestätigung, dass wir uns das alles nicht einbilden. 


Da es für uns sehr viel leichter ist, an alten Gewohnheiten festzuhalten, auch wenn uns diese nicht gut tun und uns vielleicht überhaupt nicht entsprechen, als diese loszulassen und so bewusst Raum für Neues und ECHTES Glück für uns (mit unserem Dual) zu schaffen. 


Das alles können wir uns in Wahrheit selbst geben. MÜSSEN wir uns sogar selbst geben. Von unserem Dual wird nichts kommen, solange wir das nicht beherzigen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Aus unserem Herzen handeln. Und alles, was von außen kommt, loslassen.


Denn indem wir unser Dual auch nur irgendwie festhalten, hindern wir ihn an seiner Entwicklung!


Hindern wir ihn an seiner Heilung. Hindern wir ihn daran, aus seinem freien Willen – weil sein Herz das wirklich so will – zu uns zu kommen. Denn, wir können ihn nicht bedrängen. Wir können ihn nicht zwingen, wir können absolut nichts forcieren. Wenn unser Dual sich dazu entscheidet, in seinem Leben zu bleiben und ohne uns zu sein, können wir absolut NICHTS daran ändern.


Auch ER kann ja NICHTS tun, wenn WIR uns für UNS entscheiden.


Und uns dazu entscheiden, ihn (erst einmal) alleine in seinem Leben zu lassen. Wie er sich in Wahrheit dabei fühlt, interessiert uns lange Zeit nicht. Weil uns das überhaupt nicht bewusst ist. Oder wir spüren es zwar, ignorieren dieses Gefühl aber und lehnen es ab. Wir lehnen uns selbst ab! Weil unsere Aufmerksamkeit lange Zeit nicht genügend bei uns selbst, sondern immer noch bei unserem Dual und unserem nicht erfüllten Bindungswunsch liegt. Und dass genau hier der Hund begraben liegt, der uns am vollständigen loslassen hindert, wird uns erst sehr spät bewusst. Aber dann kommen wir urplötzlich ins Handeln. Weil wir für uns selbst einstehen. Und an diesem Punkt in unserem Herzen wirklich verstehen und es endlich wirklich FÜHLEN, dass wir ab jetzt unser Leben nach uns selbst ausrichten. Und nicht mehr nach einem Partner. So wie das viele Jahre vorher vollkommen normal für uns war. Weil wir es so gewohnt waren. Weil wir es nicht anders kannten. Weil wir so konditioniert wurden. 


Ab dem Zeitpunkt unserer Bewusstwerdung richten wir unser Leben auch nicht mehr nach unserem Dual aus. Weil wir nicht mehr bereit dazu sind. Sondern wir richten unser Leben ausschließlich nach uns. Unser Fokus liegt auf UNS. Nicht mehr auf einem Mann. Nicht mehr auf unserem Dual. Auf gar keinem Mann!


Wenn WIR uns für UNS entschieden haben, wird unser Dual NICHT um uns kämpfen. Denn unser Dual nimmt einfach an, was IST und akzeptiert aus seiner Liebe zu uns unsere Entscheidung. 


Weshalb dann lange Zeit Funkstille zwischen beiden Dualseelen entsteht. Die wir lernen dürfen zu akzeptieren. Und nicht dagegen zu kämpfen. Und wir lange Zeit vergehen lassen, bis wir endlich sehen, dass unser Dual uns in unserem Verhalten zu uns selbst nur spiegelt.


Denn in diesem Moment, in dem wir uns für UNS entscheiden, lehnen wir unser Dual ab! Wir lehnen die Unverbindlichkeit zwischen ihm und uns ab. Seine uns gegenüber und unsere uns selbst gegenüber! 


Ab diesem Moment lernen wir uns selbst vollkommen neu kennen. Und das ist uns unheimlich. Weil uns unser altes, konditioniertes Selbst plötzlich fremd wird. Auch unser Dual erscheint uns jetzt immer mehr fremd. Wir entwickeln ein richtiges Fremdheitsgefühl. Für uns selbst und für unser Dual. Wir kennen uns selbst und unser Dual nicht mehr. Weil beide sich kontinuierlich verändern. Wir trauen der ganzen Sache nicht mehr. Wir werden leicht widerspenstig. Wir fremdeln. Wie ein Baby bei fremden Personen, die es (noch) nicht kennt. Was aber normal ist. Was zeigt, dass wir uns endgültig aus dem alten herauslösen. Und immer mehr aufhören, das alte noch festzuhalten. Deshalb verlieren wir unser Dual aber nicht. Selbst wenn es im Außen noch immer so wirkt. Weil er sich ja konträr zu uns ebenfalls verändert. Er bleibt auch nicht so, wie er ist. Auch er findet in seinen wahren und innersten Kern. Und  muss einiges loslassen. Dasselbe wie wir, nur erlebt er es auf andere Weise.


Wir Herzmenschen erleben all das auf emotionaler Ebene, während die Kopfmenschen dabei rational, sachlich und nüchtern bleiben. Erst nach und nach emotional „auftauen“ und ihre wahren Gefühle immer mehr spüren. Und wir immer rationaler und radikaler in unserem Denken und Handeln werden. Und unsere Emotionen auch einmal ausblenden.


Was beim Loslassen also tatsächlich passiert, ist folgendes...


Wir verändern unser Denken. Wir stellen uns unserer tiefsten Angst und gehen durch unseren größten Schmerz. Wir lassen zu und nehmen (die Angst, den Schmerz, einfach alles) an und akzeptieren. Vollständig. Und bedingungslos. Wir hinterfragen nicht mehr, warum unser Dual nicht kommt, sondern wir nehmen die Situation an. Weil wir genau wissen, wir können nicht ihn, nicht diese Liebe und nicht die Situation kontrollieren. Und nicht festhalten. Und deshalb geben wir die Kontrolle vollständig auf. Wir geben unser programmiertes und als normal empfundenes Denken auf. Und hören stattdessen auf unser liebendes Herz. 


Ja, wir geben alte, bequeme Gewohnheiten, die aus unserem Ego-Denken stammen einfach auf und lassen sie immer mehr los...


In genau dem Moment, in dem wir uns vollständig gelöst haben, in dem wir also vollständig losgelassen haben und absolut (an) nichts mehr (altem) festhalten, ändert sich die gesamte Situation. 


Erst indem unser Dual vollständig aus dem Fokus unserer Aufmerksamkeit verschwunden ist, können wir uns selbst vollständig sehen. 

Und nein, wir können ihn nicht vergessen. Und auch unser Dual vergisst uns nicht. 


Indem wir ohne zu hinterfragen vollständig annehmen und akzeptieren, ändert sich alles. Ja, KANN sich überhaupt erst alles wirklich verändern und neues in unser Leben kommen. Und es verändert (sich) definitiv. Denn jetzt sind wir im vollen Vertrauen. In dem Vertrauen, das absolut notwendig ist, damit alles genauso geschehen kann, wie es für uns bestimmt ist.


Und wenn unser Dual das aus seinem Herzen tatsächlich will, wird er definitiv seinen Weg zu uns finden!

Das was in jedem Fall für immer in uns und bei uns ist, ist die tiefe, wahrhaftige Liebe. Alles andere wird sich zum genau passenden Augenblick fügen.


Dann nämlich, wenn wir am wenigsten damit rechnen. Denn jetzt sind wir wieder genau an dem Punkt, wo wir waren, als unser Dual urplötzlich in unser Leben geschneit ist und zu uns gefunden hat. Genau dahin müssen wir durch unseren Lernprozess und unsere Weiterentwicklung kommen. Denn dann sind wir erst wirklich geheilt und fähig, eine wirklich verbindliche Partnerschaft aus wahrer Liebe zu führen. Mit uns selbst und mit unserem Dual.   



Warum es keine Abkürzung auf dem Dualseelenweg gibt - Teil 1




Der Dualseelenweg ist ein Meisterweg. Der Meisterweg innerer Wandlung und vollständiger Transformation. Der Weg der bedingungslosen Liebe und der Bewusstwerdung und wieder Vervollständigung unseres wahren, authentischen Seins. Und nicht zuletzt der Weg der Verbindlichkeit und steten Erhöhung unserer ureigenen natürlichen Energie. Nur wenige Seelenpartner und Dualseelen gehen diesen Weg "zurück zu sich selbst" aber tatsächlich gemeinsam. Denn einer von beiden oder gar beide brechen bis zu einem gewissen Punkt über lange Zeit immer wieder aus dieser Beziehung aus und flüchten vor ihren wahren Gefühlen. Weil sie nicht in der Lage sind, diese auszuhalten und sich SICH SELBST ernsthaft zu stellen. Geschweige denn, sich auf all das, was auf diesem Weg so passiert, komplett und bedingungslos einzulassen. Und vor allem den Weg der Entwicklung auch vollständig durchzuhalten. 


Hier geraten etliche in eine tiefe und sehr subtil ausgelegte Falle...


Oft ist es nämlich so, dass man sich (vermeintlich) gut und sicher fühlt und denkt (!), man wäre schon soweit, sich auf seinen Seelenpartner oder sein Dual vollkommen einzulassen. Wenn er denn endlich käme und sich zu einem bekennt. Was aber lange Zeit ein Trugschluss und riesengroße Illusion des Verstandes ist. Denn gewisse Verhaltens- oder Beziehungsmuster können nur im unmittelbaren Kontakt mit einem anderen Menschen ausgelöst werden. Wo also (auch zeitenweise) niemand ist, kann auch kein unstimmiges oder destruktives Verhalten stattfinden. Es sei denn, man behandelt sich selber schlecht. Gerade, wenn man alleine ist.


Was im Klartext bedeutet, dass alte emotionale und seelische Wunden, unstimmige, destruktive Glaubenssätze und Muster oder Konditionierungen immer noch da und vorhanden sind. Selbst wenn man diese auf den ersten Blick gar nicht bemerkt.


Oft unterdrückt und verdrängt man in Wahrheit auch immer noch ein Stück weit sein wahres, authentisches Sein. Während man sich tief in der Falle des „Wartens“ auf seinen Seelenpartner oder sein Dual befindet. Und bemerkt dies schlichtweg einfach nicht. Man macht sich hier vor, schon vollkommen in seiner ureigenen Mitte zu sein oder sich bereits zu einhundert Prozent auf sich selbst eingelassen zu haben. Wenn man aber gezielt und bewusst sehr genau  hinsieht, erkennt man deutlich den „klitzekleinen“ faulen Kompromiss, den man mit sich selbst eingegangen ist und immer noch eingeht.  Denn die Wahrheit ist, dass man sehr lange Zeit urgewaltige Angst hat, vom anderen wahrhaftig gesehen zu werden. Sich selbst so zu sehen und anzunehmen, wie man tatsächlich ist. Deshalb will man zumindest ein Stück weit die Kontrolle über sich selbst und über die Liebe behalten. Und passt sich so unbewusst - zumindest zu einem kleinen Teil - über lange Zeit an seinen Seelenpartner oder seine Dualseele an. 


Was sich beispielsweise überdeutlich daran bemerkbar macht, dass der Kiefer chronisch verkrampft ist und man permanent die Zähne zusammenbeißt. Was einfach daher rührt, dass man – im wahrsten Sinne des Wortes - nicht all das aussprechen kann, was einen zutiefst bewegt. Auch andere psychosomatische Beschwerden können sich dadurch bilden, dass man immer noch etwas in sich zurückhält. Und die Liebe nicht vollständig zu einhundert Prozent in sich zulässt. 


Man ist also nicht wirklich so tiefenentspannt und gelassen, wie es für einen selbst und auch nach außen hin oft den Anschein macht.


In Wahrheit wird immer noch etwas unterdrückt, weggeschoben, ignoriert oder verdrängt und immer wieder auf Eis gelegt. Auch wenn man bereits in seiner ureigenen Mitte ruht. 


Und sich immer noch tiefer und intensiver seinem ureigenen, wahren und authentischen Sein widmet. Und sich immer noch fester in seinem Herzen verankert. 


 

  • Man traut sich lange Zeit nicht, dem anderen gegenüber seine absolut wahren Gedanken auszusprechen, die man "eigentlich" aussprechen will
  • Man traut sich lange Zeit nicht, seine wirklich echten Gefühle komplett auszuleben und dem anderen bedingungslos und vollständig zu zeigen
  • Man traut sich lange Zeit nicht, Missverständnisse wirklich zu klären
  • Man traut sich lange Zeit nicht, zu seinem ureigenen und wahren SELBST vollkommen zu stehen
  • Man traut sich lange Zeit nicht, als erstes zu handeln und Nägel mit Köpfen zu machen. Sondern „wartet“ immer wieder fälschlicherweise darauf, dass der andere doch endlich zuerst ins Tun kommt
  • Man traut sich über lange Zeit nicht, wirklich verbindlich zu sich selber zu stehen

 


Fakt ist, dass es grundsätzlich natürlicherweise IMMER wir Frauen sind, die sich ZUERST bewegen müssen und sich vollständig unserem wahren, authentischen urweiblichen SEIN widmen dürfen. 


Sowohl die weiblichen Kopfmenschen als auch die weiblichen Herzensmenschen. 


ZUERST müssen wir Frauen zu einhundert Prozent verbindlich gegenüber UNS SELBST sein. 


Denn NUR DANN wenn wir Frauen uns ZUERST entwickeln und heilen, kann der zu uns gehörende Mann (sowohl die männlichen Kopfmenschen als auch die männlichen Herzensmenschen) uns auch wirklich verbindlich folgen. 


Die männlichen Seelenpartner und Dualseelen (sowohl die männlichen Kopfmenschen als auch die männlichen Herzensmenschen) können sich ausschließlich für SICH SELBST weiterentwickeln, solange die weiblichen Seelenpartner und Dualseelen sich SICH SELBST und ihrem wahren urweiblichen Sein auch nur ein bisschen, wenn nicht sogar komplett, verweigern. 


Die urgewaltige Angst, sich ohne jegliche faulen Kompromisse vollkommen auf SICH SELBST einzulassen, sitzt unbewusst oft sehr tief. Sich wirklich und wahrhaftig seinem wahren urweiblichen oder urmännlichen Sein bedingungslos hinzugeben, ist für viele erst einmal schwer. Da schier endlose (Selbst-) Zweifel und Unsicherheiten sie plagen. Und alte Gewohnheiten nicht so leicht abzulegen sind.


Der Dualseelenweg ist natürlicherweise grundsätzlich immer ein HEILENDER Weg. Er ist die absolute Königsdisziplin der seelischen Entwicklung in die verbindliche bedingungslose (Selbst-) Liebe. 


Mit gnadenloser Echtheit, radikaler und wahrhaftiger Ehrlichkeit. Eben mit vollkommener Authentizität.

Es bleibt einem gar nichts anderes übrig, als sich SICH SELBST wirklich zu stellen.

Ansonsten würden die ganzen seelischen, emotionalen, geistigen und auch körperlich spürbaren Strapazen auch überhaupt keinen Sinn machen.


Vielen Menschen geht auf diesem einzigartigen Meisterweg aber irgendwann unterwegs die Kraft aus. Sie haben schlichtweg keine Nerven und oft auch keine Lust, sich jahrelang mit derart heftigen „Nebenwirkungen“ herumzuschlagen, wie sie der Entwicklungsprozess zwischen wahren Dualseelen nun einmal auslöst. Und sie haben auch nicht die Energie, sich auf die Entsagungen einzulassen, die dieser Weg von ihnen fordert. Den Preis zu zahlen, den die wahre, bedingungslose Liebe mit sich bringt. Und die Konsequenzen auszuhalten, die sich aus dieser Entscheidung des Herzens ergeben. Da absolut nichts mehr beim alten bleibt.


Vielen fällt es verdammt schwer, die bedingungslose Liebe wirklich zu leben. Und sie besitzen auch nicht den Mut, sich ohne jede Bedingung darauf einzulassen. Und sich aus der vermeintlichen Sicherheit ihres Verstandes und bequemen Komfortzone ihres bisherigen Lebens ernsthaft herauszubegeben.


Und sich SICH SELBST und ihrem wahren Sein endlich zu stellen.


Manche sind auch der Meinung oder entwickeln in sich den tiefsitzenden Wunsch, eine Abkürzung auf dem Dualseelenweg nehmen zu können. Um somit schneller ans Ziel und in eine feste Bindung mit dem Dual zu gelangen.


Hier muss ich kristallklar klarstellen: NEIN, es gibt keine Abkürzung auf dem Dualseelenweg.


Die individuellen Lernaufgaben, die jeder einzelne Mensch und jedes einzelne Paar zu absolvieren hat, kann man nicht ignorieren. Man kann sie nicht einfach umgehen oder darüber hinweg springen.


Die Seele will nun einmal gewisse Erfahrungen sammeln. Denn Erfahrungen prägen unser gesamtes Sein. Und bestimmen unser weiteres Denken, Fühlen und Handeln. Dazu gehören die negativen und destruktiven Erfahrungen genauso, wie die positiven, zauberhaften und wundervollen. Die Seele will lernen. Sie will reifen und wachsen und sich immer weiter entwickeln. Denn nur so können wir aus unserem „Dornröschenschlaf“ des unbewussten Seins vollständig aufwachen. Unser Bewusstsein immer noch weiter öffnen und letztendlich dadurch auf eine viel höhere BewusstSeins-Stufe und vollkommen andere Ebene des Seins gelangen.


Das funktioniert NICHT mit einer Abkürzung.


Man kann auf dem Weg der eigenen Weiterentwicklung absolut nichts ignorieren, auslassen, verdrängen und überspringen. Da sich ansonsten genau diese Dinge solange wieder und wieder im eigenen Leben manifestieren, bis man daraus gelernt und sich weiterentwickelt hat.


Was auf dem Dualseelenweg definitiv NICHT funktioniert...


 

  • Man kann NICHT taktieren oder manipulieren, um so schneller oder überhaupt in eine verbindliche Partnerschaft mit seinem Seelenpartner oder seinem Dual zu kommen oder ihn irgendwie bewusst an sich zu binden
  • Man kann absolut NICHTS erzwingen, erpressen, fordern, erwarten, bedingen, forcieren oder kontrollieren
  • Man kann KEINE „Spielchen“ spielen, permanent sich selbst oder dem anderen gegenüber Ausreden benutzen, sich selbst oder den anderen belügen oder irgendwelche „Konzepte“ oder Strategien anwenden

 


All diese Dinge funktionieren deshalb NICHT, weil Dualseelen sich gegenseitig jederzeit vollkommen durchschauen und auf jeglichen Ebenen spüren können. Und absolut gläsern füreinander sind. 


Und all dies dem anderen sofort mit entsprechendem Verhalten spiegeln. 

Und genau DIES halten viele Dualseelen nicht aus. Was man daran merkt, dass sie sich im permanenten Widerstand befinden und immer wieder flüchten...


Es nützt nichts, sich gegen den Entwicklungswillen der eigenen Seele zu stellen :)


Sich mit Händen und Füßen zu wehren, dagegen anzukämpfen, zu blockieren, zu rebellieren und sich permanent im inneren Widerstand gegen sich selbst, den ganzen Entwicklungsprozess oder gegen die wahre Liebe zu befinden.


Man kann all seine lange verdrängten Gefühle und Anteile des wahren Seins nun nicht mehr länger zurückhalten. Denn diese wollen endlich wahrhaftig und ohne jede Bedingung verbindlich gelebt, entfaltet und immer weiter gestärkt, veredelt und kultiviert werden.


Es nützt nichts, sich als erwachsener Mensch wie ein trotziges Kleinkind mit seinem (bedürftigen) Ego aufzubäumen, mit dem Fuß aufzustampfen und gegen diesen ganzen Weg lautstark zu protestieren. 


Sinnbildlich um sich zu schlagen, mit Worten, wie:


 

  • Ich will das so nicht, ich will das anders
  • Ich will das selbst bestimmen
  • Das ist mir alles zu heftig
  • Müssen muss ich gar nichts
  • Ich will das jetzt sofort und nicht ewig warten
  • Ich will nicht so lange warten, was ist wenn er dann doch nicht kommt
  • Usw...

 


Hier spricht dann sehr eindeutig das verletzte, bedürftige innere (Ego-) Kind!


Genauso bleibt man erst recht im Netz seiner alten Muster gefangen. Und merkt außerdem nicht, dass man sich tief in der sehr subtil ausgelegten Falle des Egos befindet.


Wenn man absolut auf sich selbst zurückgeworfen ist und – was vielen genauso passiert - weite Strecken des Weges alleine hinter sich bringen muss, geht es einem nach einer gewissen Zeit „eigentlich“ gut. Denkt (!) man jedenfalls über sich selbst :)


Man denkt, es geht einem gut, weil in Wahrheit nichts angetriggert wird, solange man über längere Zeiträume alleine seinen Weg der seelischen ENT-wicklung geht.


Man fühlt sich vermeintlich wohl, lebt sein Leben, kümmert sich um seine alltäglichen Dinge und bemerkt dabei gar nicht, dass manches nur Schein ist.


Denn wäre man vollkommen ehrlich und stünde man tatsächlich absolut und zu einhundert Prozent WIRKLICH zu seinem wahren, authentischen Sein, würde man erkennen, dass ja gar nichts angetriggert werden KANN, wenn keine Gelegenheit mit dem Seelenpartner oder Dual vorhanden ist. Wenn der andere es vorzieht, sich in der Tiefe seines Schneckenhauses zu verstecken und weiterhin vor seinen wahren Gefühlen und seinem wahren, authentischen Sein zu fliehen. 


Sich NICHT vollständig verbindlich EINLASSEN will. 

Da auch ER sehr lange Zeit die urgewaltige Angst in sich trägt, WIRKLICH gesehen zu werden und SICH SELBST wirklich zu sehen. 


Man macht sich selbst oft vor, alleine ohne seinen Seelenpartner oder ohne sein Dual glücklich zu sein. 


Derweil ist man, wenn man sehr genau hinsieht und sich die absolute Wahrheit wirklich eingesteht - es vor sich selbst überhaupt ehrlich zugibt - oft zutiefst unglücklich, weil der Seelenpartner oder das Dual sich einem so lange verweigert. 


Es können keine destruktiven Muster und Glaubenssätze zum Vorschein kommen, solange man sich selbst in Sicherheit wiegt. Und einem absolut nichts im Außen gespiegelt wird. Weil man – solange man alleine sein Da-Sein fristet – sich selbst überhaupt nicht erkennt. 


Man KANN sich also überhaupt NICHT vollständig heilen, solange der Seelenpartner oder das Dual nicht greifbar für einen ist. Solange er sich im totalen Rückzug befindet und sich SICH SELBST und auch dieser Liebe verweigert.


Oder man selbst es vorzieht, lieber zu flüchten. Als sich der absoluten Wahrheit zu stellen.


Es sei denn, man lässt sich auf Ersatzpartner – die dann aber auch nur Trostpflaster und „Übungspartner“ wären – ein. Was nicht wirklich funktioniert, da man auch hier wieder ganz schnell in seine alten Muster geworfen wird. Und dies keine Entscheidung aus dem Herzen heraus und nicht aus wahrhaftiger Liebe wäre. Viele können dies auch überhaupt nicht. Weil die Liebe zum Seelenpartner oder Dual viel zu tief und intensiv ist, als dass man in irgendeiner Art und Weise fähig wäre, sich ernsthaft auf eine „Notlösung“ einzulassen. Diese Menschen bleiben dann tatsächlich oft für sehr lange Zeit vollkommen allein.


Außerdem tauchen immer wieder Lernpartner in Form von anderen Menschen auf, wie ich es bereits in meinem Artikel "Wie Lernpartner als Spiegelpartner uns auf unserem Dualseelenweg (be-)gleiten" beschrieben habe...


Dennoch brauchen beide Dualseelen einander für die komplette Heilung der Seelen. Sowohl in aktivem Kontakt miteinander als auch in den passiven Kontaktpausen der Funkstille. 


Da gerade die Zeiten der Funkstille dazu gedacht sind, seine ureigenen Themen zu heilen. Und sich SICH SELBST vollständig zu stellen. Sich auf SICH SELBST vollständig EINZULASSEN. 


Angst vor Nähe kann man NICHT überwinden und auflösen, wenn einer von beiden oder gar beide immer wieder voreinander und vor der intensiven und innigen seelischen und emotionalen Nähe zueinander flüchten. Wenn man immer wieder vor der Nähe zu SICH SELBST flüchtet. 


Angst vor Nähe kann man nur überwinden und auflösen, wenn beide sich auf die Nähe zueinander vollkommen einlassen. Und Hand in Hand gemeinsam mitten durch das heiß brennende Flammenmeer der urgewaltigen Angst hindurch gehen. Wenn man sich auf SICH SELBST komplett bedingungslos EINLÄSST. 


Hier gilt es tatsächlich, sehr genau HINzusehen. Ob man nicht doch in dieser subtil und absolut unscheinbar daherkommenden Falle gelandet ist. Und sich in Wahrheit doch nicht absolut vollständig zu einhundert Prozent auf SICH SELBST und sein wahres, authentisches Sein einlässt. 


Man macht sich hier selbst oft gewaltig etwas vor. 

Denn der Dualseelenweg ist kein gemütlicher Spaziergang. Das spürt jeder nur allzu deutlich, dessen Seele entschlossen ist, diesen Meisterweg tatsächlich zu gehen.


Wirklich gemütlich und bequem ist anders. Einfach ist anders. Genau dies kann jeder. Den Dualseelenweg darf eben NICHT jeder beschreiten. Das ist nur besonders starken, reifen und ausgewählten Seelen vorbehalten. Die die Strapazen dieses Meisterweges auch tatsächlich aushalten und bewältigen können.


Ja, es ist schwer. Es ist verdammt hart und schwer, sich aus seinen alten Mustern zu lösen. Negative, unpassende Konditionierungen hinter sich zu lassen. Alte Denkmuster, tiefsitzende Glaubenssätze und innere Überzeugungen aufzulösen, die man sein Leben lang gewöhnt ist. Und als vollkommen normal angesehen hat. Sich seinen urgewaltigen Ängsten zu stellen, die einen über lange Wegstrecken seines Lebens schon gewohnheitsmässig begleitet haben.


Ja, es ist verdammt heftig, nicht kontrollieren zu können, was sich da im gesamten Leben beider Duale abspielt, wenn die Veränderungen erst einmal greifen. Und all das wegfällt und in den heißen Flammen dieser unendlich tiefen und intensiven Liebe verbrennt und wegschmilzt, was eben nicht mehr gebraucht wird im Leben beider Duale.

Es ist unerträglich und für (hoch-) sensible Seelen kaum auszuhalten, wenn das geliebte Dual sich wieder und wieder zurückzieht und sich emotional verweigert. Weil man die tiefe Liebe seines Duals sehr genau sieht, spürt und fühlt und die Seele eben definitiv WEIß, dass die Liebe in beiden Dualen vorhanden ist. 


Und beide Dualseelen eben natürlicherweise zusammengehören. 


Oder auch wenn man selbst flüchtet und sich seinem Dual immer wieder entzieht. Die Seelenschmerzen sind oft dermaßen heftig, dass die Seelentränen vollkommen unkontrolliert fließen. Und oft stundenlang kein Ende mehr nehmen wollen.


Was einfach daher kommt, dass hochsensible Menschen sämtliche Erlebnisse und Gefühle absolut ungefiltert in sich aufnehmen. Und dann vollkommen überfordert von diesen ganzen vielfältigen Eindrücken sind. Die das sensible Sein überschwemmen, wie eine urgewaltige Flut.


Das permanente Nähe-Distanz-Spiel zermürbt hochsensible und hochsensitive Menschen auf Dauer. Und kann sie regelrecht krank machen. Da die hochsensible Seele es kaum verkraftet, wenn der zutiefst geliebte Mensch sich immer wieder von einem entfernt. Und wieder die intensiv entstandene Innigkeit meidet. Sich persönlichen Treffen und sogar Telefonaten verweigert. Und sich auch sonst nicht wirklich auf echte Nähe zum anderen einlässt.


Was aber immer wieder spiegelt, dass man sich nicht auf SICH SELBST vollständig einlässt! Man sieht und erkennt dies nur meist über lange Zeit nicht.

Und braucht deshalb hier wieder den kristallklaren und tiefen Spiegel im Außen. Von anderen Menschen.


Auch ist es absolut unerlässlich, die emotionale Bedürftigkeit aufzulösen. Und die kommt eben aus unserem Ego, das immer nur „haben“ will. Weil es sich über so lange Zeit im chronischen Mangelzustand befunden hat. Und die Fülle erst für sich entdecken und vollständig zulassen muss.


Und was die vermeintliche Abkürzung auf unserem Weg betrifft – JEDER einzelne Mensch und jedes einzelne Seelenpartner- und Dualseelenpaar muss seine ureigenen und individuellen Erfahrungen machen. 


Das ist gar nicht anders möglich. Da niemand die Erfahrungen einem anderen Menschen abnehmen und für ihn machen kann. Sie würden trotzdem niemals gleich sein. Sondern immer individuell. Und vollkommen anders ausfallen. 


Außerdem beinhaltet der Dualseelenweg gewisse aufeinanderfolgende Phasen. Die im großen und ganzen gesehen bei allen Dualseelenpaaren gleich oder zumindest ähnlich ablaufen. Je nachdem, an welchem Punkt der einzelne Mensch mit seiner ganz persönlichen Entwicklung steht. Und je nachdem, wie schnell er in der Lage ist, die Dinge zu lernen und für sich umzusetzen.


Ja, man kann seinen individuellen Weg natürlich schneller oder auch langsamer gehen. Aber kann diesen nicht abkürzen, indem man wichtige Dinge, die zu lernen sind, einfach mal ignoriert.


Sobald man versucht, gewisse Erfahrungen, die die Seele unbedingt machen will, auszulassen und mit vollem Bewusstsein zu überspringen, manifestieren sich diese so urgewaltig und immer schneller im eigenen Leben, bis man sie für sich akzeptiert und bewusst angenommen hat. Und damit aufgehört, sich dagegen zu wehren.


Denn, solange man dagegen ankämpft, wird alles nur schlimmer. Und man muss weitere Runden des Lernens mit seinem Seelenpartner oder seiner Dualseele drehen. Mit dem starken Gefühl der ständigen Wiederholung, wieder zurück auf Anfang dieses Weges katapultiert zu sein.


Wobei sich dennoch der energetische Level (der wahren und bedingungslosen Liebe) in einem immer weiter erhöht und das Bewusstsein (das bewusste Sein) sich immer mehr öffnet...


Deshalb ist es tatsächlich das Beste, alles auf diesem Weg einfach anzunehmen und ganz bewusst und bedingungslos genauso zu akzeptieren, wie es IST. Absolut ehrlich und offen sich selbst gegenüber und seinem wahren, authentischen Sein zu sein.


Sich darauf wirklich bedingungslos EINZULASSEN, den Weg mit seinem Seelenpartner oder Dual tatsächlich zusammen zu gehen. Komplett und ohne jeglichen faulen Kompromiss. Sondern dabei immer zu einhundert Prozent WIRKLICH verbindlich zu sich selber zu stehen.


Egal, wie lange der Weg in die bedingungslose (Selbst-) Liebe dauert...und egal, wie viele Rückschläge und vermeintliche Fehler auf diesem Weg immer wieder passieren...

Und egal, wie lange es dauert, bis eine verbindliche Partnerschaft zwischen beiden Dualseelen entsteht...


Wir müssen uns vollständig und komplett bedingungslos und verbindlich EINLASSEN...auf ALLES :)



Warum es keine Abkürzung auf dem Dualseelenweg gibt - Teil 2




Unsere Dualseele ist das wertvollste Geschenk, das wir vom Universum erhalten. Denn dieser Mensch verkörpert unser zweites Ich. Und wir sind sein zweites Ich. Weshalb es viele nicht aushalten können, wie kraftvoll, stark und intensiv die Energie zwischen beiden Dualseelen und der wahren Liebe an sich ist. Unbewusst haben wir lange Zeit nach genau diesem Menschen gesucht. Aber gerade weil dieser Mensch unsere perfekte gegensätzliche Ergänzung ist und den tiefsten, intensivsten Spiegel, den es für uns gibt, darstellt, macht dies unseren Weg anstrengend und schwer. Es scheint unlösbar und unendlich kompliziert zu sein. Derweil kann die Energie nur fließen, wenn man es schafft, seinen ganz persönlichen Weg kontinuierlich zu gehen. Nichts zu verdrängen. Nicht aufzugeben. Und nicht im Widerstand zu verharren. Stattdessen auszuhalten. Und immer weiterzugehen. Durchzuhalten. Denn genau da liegen die elementaren Schlüssel für unser wirkliches (Liebes-) Glück und nur so schaffen wir unseren Meisterweg...

Dualseelen sind energetisch, seelisch und im Herzen untrennbar miteinander verbunden. Weshalb es ungeschriebene Regeln zwischen Dualseelen gibt. Und nur, wenn wir uns an die ungeschriebenen „Dualseelen-Gesetze“ halten, kommen wir wirklich weiter auf unserem Weg. Uns selbst und unserem Dual immer näher. Weil nur so Verbindlichkeit zwischen beiden entstehen kann.


Die Schlüssel dieser ungeschriebenen „Dualseelen-Gesetze“ müssen wir uns in unser Bewusstsein holen. Denn unsere Seele weiß alles…


Damit beide Dualseelen jemals verbindlich zueinanderfinden können, müssen wir den Weg unserer Entwicklung Schritt für Schritt und Lernaufgabe für Lernaufgabe kontinuierlich gehen. Ohne Abkürzung. Ohne etwas zu überspringen. Ohne etwas nicht wahrhaben zu wollen. Was sowieso nicht funktioniert. Denn es wird uns alles, was unsere Seele lernen will und lernen soll, vom Universum solange immer wieder auf dem Silbertablett serviert und von unserem Dual zutiefst gespiegelt, dass wir gar nicht anders können, als sehr genau hinzusehen und unserem Weg immer weiter zu folgen.


Sobald zusammengehörende Dualseelen das erste Mal aufeinandertreffen, wird ein tiefgreifender Veränderungs- und Weiterentwicklungsprozess beider Seelen in Gang gesetzt. Und ist nicht mehr rückgängig zu machen. Und auch nicht mehr aufzuhalten. Ab diesem Zeitpunkt sind Dualseelen unumkehrbar dem energetischen Sog des Lebens, der wahren Liebe und der Verbindlichkeit ausgesetzt, der sie zwingt, sich vollständig auf sich selbst zu fokussieren. Und sich ihren Themen zu stellen. Dies erfordert einerseits, sich kristallklar zu positionieren und sehr bewusste Entscheidungen für sich zu treffen, andererseits bedeutet es sich einzulassen. Und vollständig anzunehmen und zu akzeptieren, was da so alles auf diesem Weg passiert.

 

Auf dem Weg in die wahre und befreite (Selbst-) Liebe müssen und dürfen wir einerseits konsequent lernen uns auf echte Veränderungen EINZULASSEN...



  • Zuzulassen
  • Anzunehmen
  • Auszuhalten
  • Durchzuhalten



Gleichzeitig dürfen wir konsequent lernen...



  • Mut zu entwickeln
  • Kontrolle aufzugeben
  • Verbindlichkeit zu leben
  • Bedingungslos zu lieben



Was gilt in Hinsicht unseres Duals und genauso gilt in Bezug auf uns selbst.

 

  • Sichtbare Dualität im Außen bei ihm
  • Spiegelfunktion
  • Fühlbare Dualität im Innen bei uns selbst

 

  • Sichtbare Gegensätzlichkeit im Außen bei ihm
  • Spiegelfunktion
  • Fühlbare Gegensätzlichkeit im Innen bei uns selbst

 


= beide Dualseelen sind zusammen (in sich selbst) EINS…


Denn aus dem Spiegel kann uns immer nur das entgegenblicken, was sich vor dem Spiegel befindet.


Das Prinzip des gegenseitigen Spiegelns ist etlichen Dualseelen zu heftig. Sie halten es nicht aus, permanent sich selbst im anderen zu sehen. Dass alles was der andere verkörpert, immer auch für einen selber gilt. Das alles was der andere sagt, denkt und fühlt, immer auch Bezug zu einem selber hat. Nur bei dem einen auf emotionaler Ebene und bei dem anderen auf der rationalen Verstandes-Ebene. Dass unser Dual all unsere Persönlichkeitsaspekte in sich trägt und sie uns spiegelt, die in uns zu schwach oder zu stark ausgeprägt sind. Dass er uns Facetten von uns zeigt, die wir teils über lange Zeit verdrängt, ignoriert, weggeschoben, unterdrückt, dagegen angekämpft haben, nicht sehen wollten, gegen die wir uns im Widerstand befinden, ja die wir oft über viele Jahre lang auf Eis gelegt hatten. Zudem verkörpert er verschiedene Personen aus unserem Leben in sich selbst. Und spiegelt uns, was mit diesen Personen und uns im Argen liegt.


Und weil das viele nicht auf längere Zeit ertragen, aushalten und durchhalten können, wehren sie sich gegen den Entwicklungsprozess und befinden sich im teils massiven Widerstand gegen sich selbst. Und gegen die wahre, bedingungslose Liebe.


Ja, das ist manchmal wirklich spooky :))


Vor allem die (energetischen) Phänomene, die es zwischen wahren Dualseelen und in deren Leben gibt.


Warum viele Dualseelen auf Ihrem Weg letztendlich scheitern, obwohl es nur die wirklich starken Seelen sind, die diese Königsdisziplin der seelischen Entwicklung so intensiv und überhaupt erleben dürfen, liegt einfach daran, dass sie aufgeben. Zu früh aufgeben oder grundsätzlich aufgeben. Das FALSCHE aufgeben. Den Fokus ihres Blickwinkels auf die falschen und kontraproduktiven Dinge lenken. Und sich selbst vormachen, sie könnten umkehren. Den Lernprozess mit ihrem Dual aufhalten. Und anhalten. Alles rückgängig machen. Und so weiterleben wie vor der Dualseelenbegegnung. Was allerdings absolut unmöglich ist.


Ich will das an dem schönen Beispiel einer Brücke verdeutlichen.


Stellen Sie sich einmal vor Ihrem inneren Auge eine Brücke vor. Eine Brücke ist natürlicherweise die Verbindung zwischen zwei Polen. Und nur wenn man die Brücke von einer Seite zur anderen Seite vollständig überquert und auf der anderen Seite der Brücke ankommt – also explizit fremden und neuen Boden betritt - hat man vollständig die Verbindung zwischen diesen zwei Polen geschaffen. Und somit Verbindlichkeit hergestellt. Und eine echte Veränderung geschafft. Wir brauchen die Brücke, damit die Verbindung zwischen diesen zwei Polen überhaupt bestehen kann und auch bestehen bleibt. Das geht nicht mit irgendeiner Abkürzung. Das geht nicht mit Flucht, Versteckspielen und Ausreden. Sondern die Brücke muss vollständig überquert werden. Und zwar sehr bewusst.


Für unseren Dualseelen-Lernprozess bedeutet das…


Der Dualseelenweg ist unser Weg des Lernens bedingungsloser verbindlicher (Selbst-) Liebe. Die Brücke der Verbindung zwischen Kopf und Herz.

Die Brücke zwischen der Liebe unseres Seelenpartners oder Duals im AUßEN und unserer (Selbst-) Liebe im INNEN...

Die Brücke der Verbindung und Harmonisierung zwischen der Kraft unserer natürlichen Weiblichkeit und der Kraft der wahrhaftigen Männlichkeit.


Die Brücke zwischen beiden Dualen ist natürlicherweise vorhanden. Da beide auf allen Ebenen ihres Seins untrennbar miteinander verbunden sind. Jetzt dürfen beide lernen, die Brücke richtig zu benutzen. Und ihre Lernaufgaben zu bewältigen, während sie von einer Seite der Brücke zur anderen gelangen. Wie lange dies dauert, hängt von jedem einzelnen Menschen und jedem einzelnen Dualseelenpaar ab.


Wir haben es selbst in der Hand, wie lange der Weg für uns dauert. Die Geschwindigkeit können wir selbst beeinflussen. Eine Abkürzung dieses Weges gibt es allerdings nicht. Egal wie intensiv oder wie lange wir danach suchen.


Dabei dauert die Suche nach einer Abkürzung länger und raubt uns nur unnötig Kraft und Energie und wertvolle, kostbare und unwiederbringliche Lebenszeit, als wenn wir unseren vorgesehenen Weg einfach freiwillig aus unserem Herzen heraus komplett gehen.


Damit wir also zwischen uns und unserem Seelenpartner oder Dual echte Verbindlichkeit herstellen können, MÜSSEN wir die Brücke vollständig überqueren. Den Weg des Lernens vollständig gehen. All unsere Lernaufgaben vollständig bewältigen.


Nun gehen unterschiedliche Menschen auch unterschiedlich mit dieser Brücke – dem Weg des Lernens in die Verbindlichkeit und in die bedingungslose Liebe - zu sich selbst und ihrem Seelenpartner oder Dual - um.


Da gibt es die Dualseelen, die sich in wahren Quantensprüngen entwickeln. Und ihren Lernweg in Überschallgeschwindigkeit absolvieren. Weil sie sich selbst schnellstmöglichst vollständig heilen wollen und auch in ihrem Herzen aus tiefer Liebe wollen, dass sich ihr Seelenpartner oder Dual vollständig heilt. Und selbst das dauert schon mindestens mehrere Jahre. 


Viele schaffen aber den Weg der Verbindlichkeit und in die bedingungslose Liebe nicht. Derweil es nur zwei Möglichkeiten gibt.


Entweder…


Entweder man lässt sich wirklich ein und geht den Weg vollständig und überquert somit die Brücke als Verbindungsglied wirklich komplett und betritt bewusst und befreit fremden und neuen Boden, um die wahre Liebe und absolute Verbindlichkeit mit seinem Seelenpartner oder Dual tatsächlich finden und gemeinsam leben zu können… und zwar ohne jeglichen Versuch, eine Abkürzung finden zu wollen…


Oder…


Man schafft es nicht sich einzulassen, bleibt auf seinem Lernweg stehen und dreht sich weiter im Kreis und schlimmstenfalls kehrt man um.


Was viele tatsächlich tun - obwohl man sehr genau weiß, dass auf der anderen Seite des Flusses die wahre Liebe und das langersehnte Glück auf einen wartet, ja es winkt einem permanent deutlich sichtbar zu, bleibt man dennoch in der Mitte der Brücke stehen, macht Halt und kehrt wieder um. Obwohl die Entfernung dieselbe ist, egal in welche Richtung man geht, gehen viele lieber wieder zurück, weil das bequemer und leichter ist, als weiterzugehen, die Lernaufgaben der eigenen Seele zu bewältigen und die andere Seite des Flusses zu erreichen und die Belohnung in Form der verbindlichen Seelenliebe zu empfangen.


Dann versuchen sie wieder, die Brücke zu überqueren, weil sie denken, dieses Mal wird es vielleicht leichter. Und angenehmer. Und einfacher. Geht vielleicht schneller.


Merken dann aber, dass es genauso schwierig, anstrengend und zeitaufwändig ist, wie vorher und kehren wieder in der Mitte des Weges und der Brücke um. Und dieses Spielchen kann sich ewig hinziehen. Und sich immer wieder wiederholen. Man bleibt wie in einer Zeitschleife gefangen.


Macht es aber nicht besser. Denn so wird niemals die andere Seite, Verbindlichkeit und die wahre bedingungslose Liebe erreicht.


Sie wartet als das wertvollste Geschenk, dass das Leben für uns bereithält und viele nehmen dieses Geschenk nicht an. Sie wollen zwar wahre Liebe erhalten, sind aber nicht bereit, sie zu empfangen. Und vollständig zuzulassen. Es wird immer noch weiter emotional etwas zurückgehalten.


Derweil man nur einhundert Prozent der wahrhaftigen Liebe und absoluten Verbindlichkeit empfangen kann, wenn man sich auch einhundert Prozent einlässt. Die wahrhaftige Liebe zu einhundert Prozent bedingungslos zulässt und auch zu einhundert Prozent bedingungslos empfängt. Und schlussendlich auch einhundert Prozent (sich selbst und die wahrhaftige Liebe) dem anderen absichtslos schenkt.


Dann gibt es auch die, die auf ihrer Seite des Flusses am Fuße der Brücke stehen und darauf warten, dass die Liebe (ihr Seelenpartner oder Dual) ihnen über die Brücke entgegenkommt.


Und sie rein gar nichts dafür tun müssen, um die wahre Liebe zu erhalten. Oder sich ihre Seele zu heilen. Sich aus ihren alten Mustern und Vorstellungen ihres Egos herauszulösen. Da sie es lieber bequem haben wollen. Sie sind nicht bereit, die Kontrolle über die Liebe aufzugeben. Sie sind nicht bereit, sich ihren Ur-Ängsten und Ur-Schmerzen zu stellen. Sie sind nicht bereit, es zuzulassen, dass sich in ihrem Leben etwas ernsthaft verändert.


Sie wollen, dass ihr Seelenpartner oder ihre Dualseele von seiner Seite des Lernweges auf ihre Seite des Lernweges zu ihnen kommt, und die Mauern des Selbstschutzes um ihr Herz von außen für sie niederreißt. Was aber nicht geht und was niemals passieren wird.


Weil man die dicken Mauern und Dornenhecken des Selbstschutzes um sein Herz ganz alleine von innen heraus niederreißen muss. Und jeder seinen ureigenen Weg des Lernens und Heilens der Seele bewältigen muss. Jeder auf seiner eigenen Seite der Brücke.


Und das dauert so lange es dauert und es gibt keine Abkürzung.


Die (seelische, emotionale, energetische, geistige, körperliche) Brücke als Verbindung zwischen beiden Dualen ist sowieso kontinuierlich vorhanden. Und wird auf ewig vorhanden sein.


Die wahre Liebe zwischen beiden Dualseelen ist sowieso immer vorhanden. Selbst wenn sich beide einmal aus den Augen verlieren, weil sie den Fokus vom Blick auf die andere Seite der Brücke bewusst abziehen, um sich vollkommen auf sich selber zu konzentrieren. Und sich in sich selbst und ihrer Mitte vollständig zentrieren. Sich immer noch tiefer in ihrem Herzen verankern.


Und auch wenn beide mit sich und ihrer Weiterentwicklung beschäftigt sind, bleibt diese Brücke immer vorhanden. Ist untrennbar da.

Die Verbindung zwischen beiden Seelenpartnern oder Dualseelen IST.


Viele sind nicht bereit oder schaffen es nicht, die Liebe im Außen vollständig loszulassen und die Liebe komplett aus sich selbst zu beziehen. Damit die Lebendigkeit der wahrhaftigen Liebe sich endlich zeigen, vervielfachen und vollständig entfalten kann. Da die Liebe grundsätzlich vollkommen frei fließen muss, um immer weiter zu wachsen.


Das hat absolut gar nichts mit annehmen und akzeptieren oder gar loslassen zu tun.


Auf diesem Weg gibt es NICHT ein sowohl… als auch…


Man kann nicht die wahre Liebe in bisschen erleben. Und gleichzeitig im Netz des Egos gefangen bleiben. Ego und Herz nebeneinander, das geht natürlicherweise nicht.


Hier gibt es nur explizit ein ENTWEDER… ODER… - entweder wahre Liebe oder pures Ego.

Und das entweder GANZ oder GAR NICHT – ALLES oder NICHTS.


Was auch für den Weg unserer Transformation und Entwicklung gilt. Ganz oder gar nicht. Alles oder nichts. Vollständig. Ohne Halbherzigkeiten.


Zudem erhalten wir in der Liebe immer nur das, was wir aushalten können. Was wir bereit sind, auf uns zu nehmen. Was wir bereit sind, zuzulassen. Was wir bereit sind, anzunehmen. Und zu empfangen. Wie weit wir bereit sind, unser Herz für die Liebe wirklich zu öffnen. Wie weit wir bereit sind, für die wahrhaftige Liebe zu gehen. Wie weit wir bereit sind, für uns selbst und unser authentisches Sein zu gehen. Wie weit wir bereit sind, für uns selbst tatsächlich einzustehen. Wie weit wir bereit sind, uns wirklich einzulassen.


Und das, ohne den Weg auch nur irgendwie abkürzen zu wollen.


Wenn wir nur bereit für ein bisschen wahrhaftige Liebe sind, erhalten wir auch nur ein bisschen von dieser Liebe. Was uns aber nie wirklich glücklich macht. Da wir immer mehr und noch mehr von der wahrhaftigen Liebe wollen, wenn wir einmal gespürt haben, wie sich dies anfühlt. Also müssen wir den Weg vollständig gehen. Die Brücke vollständig bis zur anderen Seite überqueren. Und all unsere Lernaufgaben bewältigen.


Wir müssen vom Mangel an Liebe in die überbordende Fülle der Liebe gelangen. Und das passiert niemals von selbst.


Wir müssen vom tiefen Minus der Liebe ins überschäumende Plus der Liebe gelangen. Was wir aus eigener Kraft schaffen müssen. Und nicht von unserem Seelenpartner oder Dual verlangen oder erwarten dürfen.


Vom emotionalen Mangel an Liebe finden wir durch die einzigartige, intensive und tiefe Liebe zu unserem Dual wieder heraus. Und befinden uns dann auf Null. Der Mangel an Liebe verschwindet.


Weshalb wir uns aber noch lange nicht im Plus der wahrhaftigen (Selbst-) Liebe befinden.


Ins Plus und in die unendliche Fülle und somit echte Erfüllung verbindlicher Liebe gelangen wir erst, wenn wir die vollständige Kraft der wahrhaftigen Liebe in uns zu einhundert Prozent zulassen. Also VIEL MEHR Liebe aus uns selbst zu beziehen, als wir es vorher in unserem Leben getan haben. 


Erst wenn wir unser Dual und die Liebe im Außen vollständig loslassen und es schaffen, die Liebe komplett aus uns selbst zu beziehen, gelangen wir in die Fülle. Und das geht niemals mit irgendeiner Abkürzung. Nein, diesen Weg müssen wir vollständig gehen. Egal, wie schwierig der Weg ist und egal wie lange der Weg dauert. Und ein ganzes Stück dieses Weges sind wir alleine.


Wenn wir NICHT annehmen was IST, gelangen wir in eine energetische Schleife, die sich ausschließlich um sich selbst dreht, aus der wir erst dann herausfinden dürfen, wenn wir gelernt haben vollständig anzunehmen. Und all unsere Lernaufgaben bewusst angehen. Und vollständig durchhalten.


Wenn wir die Kontrolle über die Liebe nicht aufgeben, drehen wir uns ewig im Kreis. Und kommen der wahren Liebe nicht näher. Schaffen den Weg von unserer Seite der Brücke aus nicht und können niemals den Boden der anderen Seite betreten. Und werden so niemals wissen, wie sich die andere Seite – die wahre bedingungslose Liebe und absolute Verbindlichkeit - anfühlt.


Solange wir immer wieder auf die Unverbindlichkeit unseres Seelenpartners oder Duals eingehen, erleben wir niemals echte Verbindlichkeit.


Dann dauert der Weg umso länger. Wir können unseren Weg schneller gehen, aber nicht abkürzen. Wir können Umwege wählen, sind aber dennoch natürlicherweise gezwungen, den Hauptweg immer wiederzufinden. Und diesen auch wirklich zu gehen.


Dabei müssen wir in die Tiefe unseres Seins und unserer Seele gehen, um uns wirklich zu heilen.


Es nützt nichts, an der Oberfläche zu bleiben und nur das Sichtbare wahrnehmen zu wollen. Nein, gerade das unsichtbare – die Schatten in uns in Form aller alten Verletzungen unserer Seele – bringt unser Dual in unser Bewusstsein. In unser bewusstes Sein.


Anstatt also unsere Zeit, Kraft und Energie zu verschwenden und nach irgendeiner (sinnlosen) Abkürzung auf unserem Weg suchen zu wollen, dürfen wir uns UNS SELBST bewusst stellen. Für UNS SELBST bewusst einstehen und den Blickwinkel unserer Zeit, Kraft und Energie auf die RICHTIGEN Dinge auf unserem Weg lenken.


Denn nur so können wir jemals die fremde und neue Seite betreten, die uns auf der anderen Seite der (Dualseelenweg-) Brücke in Form der wahren Liebe und echten Verbindlichkeit erwartet :)



Warum wir in die Tiefe gehen müssen, um uns vollständig zu transformieren

 



Echte Veränderung braucht Zeit. Und sie braucht ihren Raum. Zudem jede Menge an Geduld. Denn eine tiefgreifende Veränderung ist ein Prozess. Der schnell oder auch sehr langsam vor sich gehen kann. Echte Veränderung passiert von innen nach außen. Niemals andersherum. Von neu nach alt. Von elementar zu „harmlos“. Wenn wir wollen, dass sich jemand oder etwas in unserem Leben tatsächlich verändert, müssen wir bei uns anfangen. Wir müssen uns selbst anschauen. Und unsere gesamte Aufmerksamkeit die wir lange Zeit auf unsere Dualseele gerichtet haben, ganz bewusst nach innen lenken. Auf unser ureigenes Selbst. Auf unseren innersten Kern. Unser Leidensdruck und unser Antrieb muss enorm hoch sein. Da wir uns ansonsten nicht bemühen würden, ernsthaft an uns zu arbeiten. Denn nur wenn wir genügend Leidensdruck entwickeln, sind wir dazu bereit, echte Veränderung in unserem Leben, in der wahrhaftigen Liebe und in uns selbst tatsächlich zuzulassen.


Veränderung geschieht grundsätzlich zyklisch. Und zeigt uns das von der Natur initiierte und immer wiederkehrende ‚Werden und Vergehen’. Was sich im natürlichen Wandel der Jahreszeiten, im Übergang von Tag und Nacht oder der immer wiederkehrenden Gezeiten überdeutlich zeigt.


Damit Neues in uns, in unserem Leben und in der Liebe entstehen kann, sind wir gezwungen, Altes – all das was uns belastet und was wir nicht mehr für uns brauchen – loszulassen. Nur so kann wirklich Neues entstehen und zu uns kommen. Nur so geschieht wahrhaftige Veränderung.


Eine echte Veränderung müssen wir WIRKLICH wirklich für uns wollen. Weil wir es sonst niemals schaffen würden, uns auf die unglaublichen Strapazen, die diese Entwicklung automatisch mit sich bringt, auch tatsächlich einzulassen. Und echte Veränderungen wirklich umzusetzen.


Eine wirkliche Veränderung kann ausschließlich dann passieren, wenn wir ganz fest daran glauben. Und diesen Glauben in der Tiefe unseres Herzens auch verankern. Uns mit diesem Glauben identifizieren.


Wenn wir ALLES dafür TUN, damit alles gut werden kann, zwischen beiden Dualen. Und wenn wir die Dinge ANDERS machen, als wir sie bisher gemacht haben. Und dies nicht wirklich funktioniert hat. 


An etwas zu glauben und sich vollständig zu transformieren, hat immer mit Spiritualität zu tun.

Spiritualität wird allerdings von vielen mit Esoterik gleichgesetzt. Obwohl beide Begriffe tatsächlich unterschiedliche Bedeutungen haben.


Bodenständige Spiritualität bedeutet dabei, unser tiefes inneres Wissen und unsere tiefen inneren Überzeugungen – eben unsere ureigene Wahrheit - bedingungslos und ohne jeden faulen Kompromiss zu leben. Uns nicht nur rein theoretisch damit auseinanderzusetzen, sondern die Dinge auch tatsächlich in die Praxis umzusetzen. Weil wir aus unserem tiefsten Herzen und aus tiefster Seele von unserem Glauben überzeugt sind und uns damit bedingungslos identifizieren.


Esoterik dagegen wird meist nach außen gerichtet dargestellt. Und oft genug mit Heilpraktiken beworben, die eher schaden, als dass sie wirklich nützen.

Um uns aber tatsächlich zu transformieren und nachhaltige und wirkliche Veränderungen zu bewirken, ist es unabdingbar, in die Tiefe unseres Seins zu gehen...


Esoterik – wie sie heute verstanden und fälschlicherweise umgesetzt wird - bzw. sich nach außen zu richten, erzeugt immer eine gewisse Abhängigkeit. Kratzt lediglich an der Oberfläche des eigenen Seins und „zwingt“ einen dazu, seine Aufmerksamkeit auf die falschen Dinge zu lenken. Nämlich von seinem ureigenen Inneren (was die wahre und ursprüngliche Bedeutung der Esoterik ist = nach innen gerichtet) weg, hin ins Außen. Was dann wiederum Unsicherheiten und Zweifel erzeugt, weil man nicht seiner ureigenen Wahrnehmung und Intuition glaubt. Stattdessen glaubt man die Dinge, die einem von außen an (pseudo-) spirituellen oder esoterischen Konzepten verkauft werden. Und konzentriert sich irrtümlicherweise darauf. Macht sich lieber davon abhängig, als sich selbst zu vertrauen. Und in die Tiefe des eigenen Herzens zu FÜHLEN.


Diese Dinge versprechen zwar oft eine kurzfristige Besserung des Befindens oder der eigenen Situation, aber eben nicht dauerhaft. Und berühren dabei absolut nicht die wahre Tiefe des eigenen Seins.


Außerdem lenkt man so seine Aufmerksamkeit, Lebenskraft und Lebensenergie, die man dringend für sich selber braucht, permanent von sich weg. Anstatt sie bewusst bei sich zu behalten. Und sich auf sich selbst und auf sein Inneres zu fokussieren. Und bewusst nach INNEN zu lauschen. Man bewegt sich so ständig aus seiner ureigenen Mitte heraus, von seinem wahren, authentischen Sein weg.


Weil man es nicht schafft, die notwendigen Dinge wirklich auszuhalten. Und den Weg seiner Entwicklung auch vollständig durchzuhalten.


Und das gefährlichste daran ist, dass Esoterik oft genug mit einem diffusen Schleier aus „Pseudo-Liebe“, Halbwissen und Pseudo-Wahrheiten zugedeckt wird.


Was bei echter bodenständiger Spiritualität NICHT der Fall ist. Da hier die wahre und bedingungslose Liebe gelernt und der tiefe Glaube an etwas tatsächlich tiefgründig gelebt wird.


Mit Oberflächlichkeit hat wahre Spiritualität im Gegensatz zu falsch verstandener Esoterik nichts zu tun.


Der Begriff „Dualseele“ wird sehr oft falsch interpretiert. Im Internet kursieren die verschiedensten (Glaubens-) Modelle von (vermeintlichen oder als wahr empfundenen) Dualseelen. Die viele mehr verunsichern, als dass sie wirklich Klarheit bringen. Da zu viele einfach destruktive (Seelen-) Partner sind. 


Nur weil Kopfmensch auf Herzmensch trifft, handelt es sich noch lange nicht um echte Dualseelen. Oder überhaupt um eine Seelenverbindung. Leider gibt es hier sehr oft Verwechslungen. Und der tiefe Wunsch, von diesem Menschen wahrhaftig geliebt zu werden, steht dann im Vordergrund. Und wird durch die esoterischen „Konzepte“ noch geschürt.


Wahre Dualseelen bergen nichts anderes als das Prinzip der Dualität (Zweiheit) und gleichzeitig der gegensätzlichen Polarität in sich. Sie fügen sich ineinander, wie zwei perfekt zusammengehörende Puzzleteile. Wie ich es auch bereits in meinem Artikel "Warum Dualseelen zusammengehören" beschreibe. 


Und eine echte (Dual-) Seelenpartnerschaft braucht keine wortreiche Erklärung. Da man ganz einfach spürt und fühlt, dass es so ist. Wenn es so ist. Und tief in seinem Herzen und in seiner Seele einfach weiß.


Die spirituelle Sicht sieht dabei so aus:


Dualseelen sind also gleich – weil spirituell gesehen eine Seele sich in zwei menschlichen Körpern geteilt hat. Und diese Seelenteile sich bereits aus vielen Vorleben kennen. Dann doch wieder gegensätzlich ergänzend und vollständig und „Ganz“ in sich selbst - in ihrer als vom Ego getrennt wahrgenommenen „Einheit“ - sind. Ganz einfach, um einerseits die Erfahrung der permanent überbordenden Gefühle und Emotionen zu machen und andererseits die gleichen Dinge aus der Sicht des rationalen und sachlich-nüchternen Denkens zu erleben. Der eine Seelenteil macht die Erfahrungen aus der weiblichen Sicht, der andere auf männlicher Ebene. Nur so können sich beide Dualseelen harmonisieren und innerlich wieder in Balance bringen. Weil die Seele so beide Erfahrungen gleichzeitig – getrennt und doch gemeinsam in Ergänzung zueinander - machen kann.


Die esoterische Sicht ähnelt dabei der spirituellen Sicht:


Allerdings mit dem urgewaltigen Unterschied, dass in der esoterischen Sicht Dualseelen als „Konzept“ vermarktet und unter dem Deckmantel vermeintlich bedingungsloser Liebe instrumentalisiert wird. Oft vermischt sich auch die spirituell-esoterische Sicht und lässt die rein menschliche und rational-sachliche und auf Fakten basierende logische Erklärung vollständig außen vor.


Die menschliche und rein faktenbasierende, rational-sachlich-nüchterne und auch meine ganz persönliche (sehr bodenständige) Erklärung sieht so aus:


Bei wahren Dualseelen ist es nicht so, dass eine Seele sich aufgeteilt hat und in zwei Teilen mit jeweils einem Teil in die beiden Körper inkarniert ist. Sondern es ist vielmehr so, dass beide Duale absolut eigenständige Wesen und in sich selbst vollständig und „Ganz“ sind. Es sind zwei zusammengehörende Menschen mit zwei zusammengehörenden Seelen. Und gemeinsam zusammengefügt ergeben sie noch einmal ein „größeres Ganzes“. Dennoch existiert in beiden jeweils ein (Seelen-) Teil des anderen. Wie beim Yin und Yang Zeichen eben. Was gar nicht anders geht. Denn genau das macht ja wahre Dualseelen aus. Und das braucht man nicht groß mit Worten zu erklären. Weil es ganz einfach Fakt ist. Den aber der Verstand nicht versteht :)


Die Dualseelenbeziehung ist dabei alles andere als ein romantischer Spaziergang. Wenn beide aufeinandertreffen, werden sämtliche – bis dahin als normal angesehenen – Werte, Überzeugungen, Konditionierungen und anerlernten (Glaubens-, und Verhaltens-) Muster an die Oberfläche des Bewusstseins gespült. Und beiden wird das bisherige Leben aus dem Ego heraus und die Dualität in sich bewusst. Und welche Dinge „zu viel“ oder „zu wenig“ ausgeprägt in ihnen sind. Was in Disharmonie geraten ist. Auf welchen Ebenen und in welchen Bereichen sie sich wieder ausbalancieren dürfen. Von welchen Dingen und Werten sie sich entfernt haben, die in Wahrheit tief in ihrem innersten Kern die ganze Zeit vorhanden sind.


Deshalb gibt es bei Dualseelen auch grundsätzlich immer einen Herzensmenschen und einen Kopfmenschen. Der eine ist zu sehr in seinen Gefühlen verhaftet und badet ständig in seinen überschäumenden Emotionen, während der andere nur in seinem Verstand die vermeintliche Wahrheit sieht. Und ihm nicht bewusst ist, dass er hier permanent der Illusion seiner als sicher empfundenen Gedanken aufsitzt. Und sich (noch) zu sehr in seinem Ego befindet.


Und dennoch sind BEIDE grundsätzlich sowohl Kopf als auch Herz.


Sowohl weibliche als auch männliche Kopfmenschen sind in der Lage, sehr tief zu fühlen. Haben aber eben Angst, diese Gefühle vollständig zuzulassen und sich selbst und ihrem Dual diese Gefühle wahrhaftig einzugestehen. Und diesem zu zeigen. Da sich immer wieder das Ego, die Angst und der Verstand meldet und anfängt, an der Wahrheit des Herzens und der eigenen Wahrnehmung zu zweifeln. Da tragischerweise die wahre Liebe als Bedrohung und als vermeintliche Gefahr in ihrem Verstand abgespeichert ist. 


Die Kopfmenschen WISSEN um ihre Liebe zu ihrem Herzmenschen. Woran Herzmenschen allerdings nur allzu oft immer wieder zweifeln. Und die Kopfmenschen natürlich diese Zweifel spüren. 


Die Kopfmenschen WISSEN, wie sehr sie ihren Herzmenschen mit ihrer Ablehnung verletzen. Und auch, wie sehr der Herzmensch sich selber verletzt. Indem dieser nicht absolut verbindlich zu sich selbst steht. 


Die Kopfmenschen WISSEN, wenn sie zum falschen Menschen "Ja" und zum richtigen "Nein" sagen. 


Beide Dualseelen wissen im Grunde in ihrem Herzen und in ihrer Seele alles. Gestehen sich dies nur selbst über lange Zeit nicht ein. Stehen nicht für ihr wahres und innerstes Selbst ein. 


Stehen nicht für Ihr Herz ein. 


Wir Menschen sind aber auch Meister der Verdrängung. Wenn wir bestimmte Dinge oder Gefühle nicht spüren wollen, unterdrücken und verdrängen wir diese und lenken uns sehr gekonnt von der Wahrheit ab.


In der Illusion unseres bewertenden Denkens sehen wir uns selbst von allem anderen getrennt. Und empfinden uns deshalb als unvollkommen. Und je mehr negative und destruktive Erfahrungen wir in unserem Leben machen, desto mehr Seelenanteile sind von uns getrennt. Weil wir sie unbewusst von uns abspalten, unterdrücken und verdrängen, um dem ständigen emotionalen Schmerz zu entgehen, den wir nicht ertragen können. Und „müssen“ uns deshalb auch unvollkommen und chronisch „gehandicapt“ fühlen.

Mit unserem Dual fühlen wir uns wieder „Ganz“. Weil wir nur durch und mit ihm sämtliche unserer abgespaltenen Seelenanteile wieder zurückholen und in unser Inneres und authentisches Sein integrieren können. Weil er uns diese Unvollkommenheit einerseits immer wieder spiegelt. Und zwar solange, bis wir uns vollständig geheilt und in uns selbst wieder „Ganz“ geworden sind. Und andererseits wir uns bei ihm endlich angekommen und vollkommen zuhause fühlen. Da beide Dualseelen eben nun einmal zusammengehören. Gemeinsam ein „großes Ganzes“ ergeben. Und eben nun einmal gemeinsam „Eins“ sind.


Deshalb ist es auch ein unermesslich wertvolles Geschenk, auf unsere wahre Dualseele zu treffen. Und diese einzigartige Seelenliebe tatsächlich lebbar zu machen. Selbst wenn dies eben seine Zeit dauert.


Und es geht eben auch nur, wenn BEIDE sich explizit füreinander entscheiden. Und vollständig geschehen lassen, was auf diesem Weg alles mit beiden passiert. 


Und aus meiner Sicht ist es eine tiefe Beleidigung wahren Dualseelen gegenüber, diese als (esoterisches) „Konzept“ zu verkaufen oder sie gar als Nicht-Existent zu interpretieren. Und andererseits das Thema mit Dingen zu instrumentalisieren, die bewusst Abhängigkeiten im Außen schaffen.


Was bei Dualseelen eben NICHT (mehr) sein soll. Und auch nicht mehr funktioniert. Da es ja genau darum geht, sämtliche (emotionalen) Abhängigkeiten im Außen zu überwinden.


Das menschliche und rein irdische Denken, Fühlen und Handeln steht hier absolut im Vordergrund. Und stellt somit den Sinn von Dualseelenbegegnungen dar. Aus rein menschlicher Sicht sind Dualseelen tatsächlich nichts anderes, als zwei Menschen, die aufgrund ihrer Glaubensmuster, Konditionierungen, Erfahrungen, Charaktereigenschaften, Persönlichkeit usw... die perfekte Einheit und gleichzeitig gegensätzliche Ergänzung füreinander bilden. Yin und Yang eben. Zwei in sich selbst getrennte und doch vollkommene Wesen und gemeinsam „Eins“.


Aber auch gelebte Spiritualität und rationales Denken sind hier gegensätzliche Pole, die sich perfekt gegenseitig ergänzen. Und miteinander perfekt harmonieren. 


Denn nicht alles, was zwischen wahren Dualseelen geschieht, ist mit dem Verstand nachvollziehbar. Tatsächlich gibt es einige Phänomene, die absolut nicht rational oder menschlich zu erklären sind. Und genau diese wunderbaren Phänomene sind es, die die Kopfmenschen (aber auch etliche Herzensmenschen, die sich sehr in ihrem Verstand befinden) beträchtlich an der gesamten Thematik der Dualseelenbeziehung zweifeln lässt :))


Tatsächlich gibt es viele (auch vermeintlich radikal rational denkende Kopfmenschen), die spirituell und hochempathisch sind, denen dies aber in keiner Weise bewusst ist.


Dualseelen begegnen sich, um sich wieder ins Bewusstsein zu rufen, wer sie tief in ihrem Inneren tatsächlich sind. Was beide verdrängt und vergessen haben, zu SEIN. Sie werden wie „magisch“ zueinander geführt und finden sich wie zwei Nadeln im Heuhaufen, um sich gegenseitig die Seele zu heilen.


Diese Begegnung ist per se als Weckruf unserer Seele zu verstehen. Die geheilt werden, wachsen, lernen und reifen und sich weiterentwickeln will. Beide Seelenteile wollen neue Erfahrungen machen. Weshalb sich zusammengehörende Dualseelen permanent gegenseitig fordern und fördern. Damit jeder lernt, vollständig bei sich selbst zu bleiben. Und vollkommen gelassen in seiner ureigenen Mitte ruht. Sich von nichts und niemandem mehr beunruhigen lässt. Egal, was auch im Außen passiert. Genau deshalb sind auch Dualseelen der tiefste und klarste Spiegel füreinander, den es überhaupt gibt.


Oft kommt es dabei vor, dass gerade der Herzensmensch sich lieber damit beschäftigt, seinen Spiegel im Außen zu putzen und zu polieren - also sein Dual zu beobachten, zu kontrollieren und sich darum zu bemühen, dass dieser Spiegel im Außen nach seinen Wünschen und Vorgaben funktioniert. Als den Fokus auf das eigene Selbst zu lenken, nach INNEN zu lauschen und sich um sein ureigenes Inneres zu kümmern...


Denn faktischerweise geht es zuallererst darum, das eigene Selbst – das authentische, wahrhaftige Sein - vollständig anzunehmen, wie man in seinem innersten Kern tatsächlich ist. Und dann geht es um das vollständige annehmen des ureigenen SELBST – also der eigenen Seele. All dies in sich zu integrieren. Und sich selbst explizit zu erlauben, sich seiner Lebensaufgabe und wahren Berufung zu widmen. Vollkommen egal, was andere davon halten. Denn an dem Punkt ist das einem egal :)


Gerade Dualseelen katapultieren sich gegenseitig immer wieder aus der Bequemlichkeit ihrer bisherigen - als sicher empfundenen - Komfortzone heraus.


Und lassen es nicht zu, dass alles beim alten bleibt. Sie lassen es schlichtweg nicht zu, dass man weiterhin in seinen alten, negativen oder destruktiven Überzeugungen, Glaubensmustern und Konditionierungen verharrt. Sie scheuchen einen immer wieder auf und zwingen einen dazu, genau hinzusehen. Sich selbst genau anzusehen. Die Wurzeln unter der Oberfläche bewusst anzusehen. An die Ursachen zu gehen. Sich diese bewusst zu machen. Immer wieder ziehen sie einem den Boden unter den Füßen weg, auf dem man sich vermeintlich sicher glaubt. So dass man sich bewegen MUSS, um etwas in sich und im Außen zu verändern. Es reicht nicht, wenn man die Dinge gedanklich tun will, sondern nun muss man sie auch tatsächlich aktiv umsetzen. Da man ansonsten dieselben Dinge wieder und wieder unter die Nase gerieben bekommt, er einem solange den sicher geglaubten Boden unter den Füßen wieder wegreißt und man wieder stolpert und fällt oder vor die Wand läuft, bis die Seele diese Lektion gelernt hat und nur dadurch weiter vorwärts kommt und sich wieder weiterentwickeln kann. Weil sie sich wieder erfüllt fühlt. Gesehen fühlt. Von Grund auf genährt und gesättigt fühlt.


Es nützt absolut nichts, nur leicht an der Oberfläche zu kratzen und alte seelische Wunden aufzureißen, bis sie bluten und ihnen dann nur ein „(Trost-)Pflaster“ aufzukleben. 


Es bringt nichts, seelische oder emotionale Schmerzen in Alkohol zu ertränken, Tabletten gegen Depressionen oder Ängste zu nehmen und sich in Arbeit zu verkriechen. Es hilft überhaupt nichts, permanent räumlich zu flüchten und so in Wahrheit alles zu verlagern. Es bringt absolut nichts, in dem irrtümlichen Denken auszuharren und zu hoffen, dass sich doch irgendwann "von selbst" endlich einmal etwas ändern muss. Dass der andere handelt, während man selber passiv bleibt. Oder dass sich eine belastende Situation von ganz allein auflöst. Dass seelischer oder emotionaler Schmerz von selbst (ohne das eigene zutun) verschwindet.


Nein - wir müssen an die Wurzel und den wirklichen Ursprung heran. 


Denn nur, wenn wir die Ursachen für unser ganz persönliches Denken, Fühlen und Handeln, bewusst erkennen, wahrnehmen und sehen – UNS SELBST wahrhaftig und echt sehen - können wir wirklich etwas in uns verändern. Die aufgekratzten, aufgerissenen (in Wahrheit bis ins Extrem angetriggerten) Verletzungen und Wunden dürfen also nicht nur nicht mehr bluten – nicht mehr seelische und emotionale Schmerzen in uns hervorrufen - sondern müssen vollständig in der Tiefe ausheilen. Das teilweise immense Gefühl des „Getrennt-Seins“ muss sich wirklich auflösen. Nicht nur mit Ablenkungs-Strategien und Ausreden zugedeckt werden. Wir müssen uns wirklich mit uns selbst „Eins“ fühlen. Und nicht nur mit unserem Verstand so tun, als ob. Und uns weiterhin selbst belügen und uns selbst täuschen. Und in Wahrheit die Dinge zu verdrängen. Anstatt sie von Grund auf zu heilen.


Deshalb MÜSSEN wir in unsere Ur-Angst kommen. Wir MÜSSEN unseren Ur-Schmerz finden. Und dann ganz bewusst mitten durch gehen. Da nur so echte Heilung in der Tiefe entstehen kann.


Auch wenn gerade dies uns wirklich alles abverlangt. Aber das hat die wahre und bedingunglose Liebe an sich. Wahre und bedingungslose Liebe ist absolut radikal.


Das ist wie bei einem Baum. Der Baum hat zwar einen Stamm, der äußerlich gesehen unverwüstlich wirkt, in seinem Inneren kann er aber krank und schlimmstenfalls hohl sein. Der Baum findet ausschließlich Halt in seinen Wurzeln, die tief im Boden verankert sind, auf dem er steht. Wenn eine dieser Wurzeln krank ist, kann sich das auf alle anderen Wurzeln ausweiten und übertragen. Und der ganze Baum wird verkümmern. Wir können den Baum zwar an der Oberfläche – seine Äste, Zweige und Blätter - hegen und pflegen, wir können auch seine Früchte ernten, was aber trotzdem nichts nützt, wenn seine Wurzeln per se angegriffen und die Früchte krank, verkümmert und nicht genießbar für uns sind. Und wenn die Erde – in der die Wurzeln verankert sind - die Nährstoffe nicht besitzt, die der Baum für sein gesundes Wachstum braucht. Nur wenn wir uns fürsorglich und achtsam um die Ursache und das Ganzheitliche kümmern, sind auch die Früchte, die wir ernten, von Grund auf gesund und essbar. Während also der Baum noch ein winziges Bäumchen ist, muss bereits darauf geachtet werden, dass die Wurzeln gesund und kräftig genug sind, sich fest und sicher im Erdboden zu verankern. So dass der Baum immer weiterwachsen, sich entwickeln und seine wahre Schönheit und Kraft vollkommen entfalten kann.


Um einen krank gewordenen Baum wirklich zu heilen, müssen wir die Erde entfernen und die Wurzeln ausgraben. Die kranken Wurzeln entfernen und bewusst darauf achten, dass die Erde genügend Nährstoffe besitzt, um den Baum wirklich zu sättigen. Genauso ist es mit unserer (hochsensiblen) Seele. Auch diese muss von Kindheit an mit aller Kraft der Liebe gehegt, gepflegt, gehalten, beschützt und geschützt werden, um sich gesund zu entwickeln und sich absolut frei zu entfalten. Die Umgebung muss konstanten Halt bieten, damit die Seele sich sicher in sich selbst fühlt. Aber leider ist es sehr oft so, dass wir bereits als Kleinkinder von unseren Eltern oder einem Elternteil blockiert und daran gehindert werden, uns in uns selbst vollkommen und ganz zu fühlen. Und keinen konstanten Halt im Leben bekommen. Und je älter wir dann werden und negative und destruktive Erfahrungen im Leben und in der Liebe machen, desto unvollkommener und unsicherer fühlen wir uns. Und ziehen deshalb genau die passenden (destruktiven) Partner an. 


Was im Klartext heißt, wir MÜSSEN uns den tiefsten und schmerzvollsten Schatten unseres Seelenlebens stellen. Um uns selbst von Grund auf zu transformieren. Und somit endlich vollkommen echt und authentisch und wieder "Ganz" in uns selbst zu SEIN.


Genau dies wollen oder können allerdings viele nicht. Weil sie sich permanent nicht auf sich selbst und auf ihr tiefstes Inneres konzentrieren, sondern den Fokus und somit auch die Energie immer wieder auf das Außen und auf ihre Dualseele lenken. Sich durch Halbwissen und Falschinformationen im Außen verunsichern lassen, anstatt sich selbst und ihrer ureigenen Wahrnehmung und Intuition vollkommen zu vertrauen. Und sich dann wundern, wenn nichts positives passiert. Warum es keine wirkliche Annäherung zwischen beiden Dualen gibt.


An diesem Punkt wird die Verantwortung oft dem Dual in die Schuhe geschoben. Der sich diesen Schuh aber nicht anziehen lässt. Sondern dann lieber (wieder) die Flucht ergreift und sich uns und auch sich selbst weiterhin stoisch verweigert.


Woraus dann wiederum Funkstille, Rückzüge oder gar wirkliche Kontaktabbrüche entstehen. Die oft kontraproduktiv sind, genauso oft aber auch ihren Sinn für die Weiterentwicklung beider haben.


Dies wird genau solange geschehen, bis wir uns UNS SELBST zuwenden. Und wirklich und wahrhaftig in die Tiefe gehen. In die diffuse Schattenwelt unserer Seele eintauchen. 


Und uns auch den am schwersten zugänglichsten Stellen und dunkelsten Ecken zuwenden. Auch wenn uns dies eine massive Angst einjagt. Genauso wie es vielen eine immense Angst macht, sich in unbekannte, tiefe, dunkle Kellergewölbe zu begeben, in denen kaum Licht vorhanden ist. Oder in einer mondlosen Nacht durch den dunklen Wald zu streifen und sich den vermeintlichen Gefahren auszusetzen, die dort lauern. Was auch nur unsere bewertenden Gedanken uns eintrichtern. Bei jedem Geräusch zucken wir zusammen. Weil wir Gefahr sehen, wo in Wahrheit keine ist. Denn, nur weil es dunkel ist, ist es noch lange nicht gefährlich. Wirklich gefährlich wird es dann, wenn wir der Angst in uns nachgeben. Und uns in die negative Energie der Angst hineinfallen lassen. Weil sie uns dann Kraft raubt und wir Fehler machen.


Und da sitzt die eigentliche Gefahr. Aus dem Ego heraus die falschen Entscheidungen für uns zu treffen. Die uns nicht gut tun und die uns schaden. Und die sich grundsätzlich falsch anfühlen.


Mit unserem Seelenleben ist es genauso. Wir baden in tiefsitzenden Ängsten, Zweifeln und Blockaden und können oder wollen nicht erkennen, dass es immer der bewertende Verstand ist, der uns in die Irre führt.


Deshalb ist es essentiell wichtig, uns in unserem Herzen zu zentrieren. Und uns fest in unserem ureigenen Selbst zu verankern. Die Aufmerksamkeit immer auf uns selbst zu lenken. Und nicht aus falscher oder vermeintlicher Rücksichtnahme permanent auf unser Dual im Außen zu schauen. 


Denn unser Dual will überhaupt nicht, dass wir falsche Rücksicht auf ihn nehmen! Er WILL, dass wir unseren ureigenen Weg gehen.


Sämtliche Anteile unserer Seele, die uns davon abhalten, vollkommen und in uns selbst „Ganz“ zu sein, müssen wir also bewusst zurückholen. Und in unser authentisches Sein integrieren. 


Wir müssen uns dem Erwachsenen in uns zuwenden! Und dem Erwachsenen in uns komplett den Raum geben, den er für sich braucht, um sich zu entfalten. 


Erwachsene Entscheidungen für uns treffen. Uns nicht mehr an das kindlich unsichere Verhalten klammern. Weil das angeblich Sicherheit bietet. Und nicht mehr in der kindlichen Trotzhaltung ausharren, wenn das bedürftige Ego wieder einmal die Macht an sich reißen und unseren inneren Erwachsenen blockieren will. Sondern alles kindlich-bedürftige-unreife-ängstliche in uns einfach loszulassen. Damit die Energie und Aufmerksamkeit per se im Hier und Jetzt und vollkommen bei uns selbst und unserem wahren Sein ist.


Mit irgendeinem oberflächlichen „Konzept“, dass unsere Energie und Aufmerksamkeit im Außen bündelt und uns von uns selbst ablenkt und wegführt, hat all dies überhaupt nichts zu tun. 


Im Gegenteil. Unsere Dualseele ist wahrhaftig das Beste, was uns in unserem Leben passiert. Denn, unsere Dualseele macht uns das kostbarste Geschenk überhaupt. Unser Dual schenkt uns absolut bedingungslos UNS SELBST...


Und dieses Geschenk dürfen wir hüten und (be)schützen wie unseren wertvollsten Schatz :)




Zeiten der Funkstille zwischen Dualseelen

 


"Von Zeit zu Zeit sich zurückziehen in das Haus unserer Seele, schweigen, ausruhen, ganz für sich sein. Die Seelenfenster vom 'Staub' des Alltags befreien, an verschlossenen Türen rütteln, sich selber auf den Grund gehen. Und dann hinaus treten in die Sonne: DA BIN ICH WIEDER! - Unbekannt

 

Zwischen Dualseelen ist es gang und gäbe, dass sich immer wieder der eine vom anderen zurückzieht. Und scheinbar die Flucht vor dem anderen ergreift. Dabei ziehen sich die Herzmenschen ganz genauso zurück, wie die Kopfmenschen. Nur ist das vielen so gar nicht bewusst. Da der Fokus über einen sehr langen Zeitraum meist nur auf dem anderen liegt. Nicht aber auf dem eigenen Selbst. Und man deshalb mit einem Tunnelblick, der immer nur auf das geliebte Dual gerichtet wird, durchs eigene Leben läuft. Es sich deshalb der eigenen Wahrnehmung entzieht, was sich einem da noch so auf beiden Seiten des Weges zeigt. Was da rechts und links noch an elementaren Lernaufgaben vorhanden ist. Was man nicht sehen kann, wenn man seine gesamte Aufmerksamkeit nur auf das Dual richtet, anstatt nach innen zu lauschen und sich seinen ureigenen Themen zu stellen. Die einem das Universum gerade in solchen Momenten, den Zeiten der Funkstille, sehr intensiv auf dem Silbertablett serviert. Wobei es ein elementarer Unterschied ist, ob man noch mitten in seinem Lernprozess steckt oder bereits eine verbindliche Liebes- und Lebenspartnerschaft mit seinem wahren Dual lebt. Und hier bei dem einen oder anderen vollkommen unerwartet urplötzlich wieder die Angst hochkriecht…

 

Viele Herzmenschen wissen nicht, wie sie mit der Tatsache umgehen sollen, dass ihr Kopfmensch immer wieder einmal die Flucht ergreift. Und sich von ihnen zurückzieht. Und entweder der Kontakt zwischen beiden Dualseelen in diesen Phasen ganz abreißt - weil der Kopfmensch sich regelrecht „tot“ stellt und so zwangsweise Funkstille zwischen beiden Dualen eintritt - oder sich schlichtweg emotional oder auch physisch der Nähe zu seinem Herzmenschen verweigert. Andererseits sind es aber auch immer wieder einmal die Herzmenschen, die mit irgendwelchen Dingen nicht umgehen können. Und sich dann ebenfalls für eine Zeitlang von ihrem Kopfmenschen zurückziehen. Und die Aufmerksamkeit somit auf sich selbst und auf ihr eigenes Leben lenken.

 

Viele meiner Klientinnen und Klienten fragen mich immer wieder, warum es immer wieder zu Rückzügen und Zeiten der Funkstille zwischen Dualseelen kommt. Und wie sie sich in solchen Zeiten am besten verhalten sollen. 


Da explizit dieses Thema zwischen Dualseelen ständig präsent ist, möchte ich mich hierzu gerne noch einmal ausführlich in diesem Text widmen.

 

Urplötzlich kommt er – der unbegreifliche Moment. Völlig unvorbereitet trifft er uns.

 

Unser zutiefst geliebtes Dual zieht sich mit einem Mal von uns zurück. Und tritt die Flucht nach hinten an. Was selbst bei wahren und weitgehend geheilten Dualseelen passieren kann, die sich in einer verbindlichen Partnerschaft miteinander befinden. Gemeinsame Zukunftspläne, das allgemeine Zusammenleben, ja sogar das gemeinsame „wir“ und „uns“ werden urplötzlich in Frage gestellt und nicht mehr erwähnt und es wird nach teilweise abstrusen Ausreden gesucht, um mit sich selbst alleine zu sein. Sich aus der verbindlichen Partnerschaft noch einmal oder wieder zurückzuziehen. Das bisher weit offene Herz des (an der Stelle bereits sehr bewussten) Kopfmenschen verschließt sich urplötzlich (wieder) und noch vorhandene, scheinbar uralte Angst übernimmt das Geschehen. Die bislang offen gelebte emotionale und seelische Zärtlichkeit, Nähe, Intimität und Innigkeit zwischen beiden wird nicht mehr zugelassen. Und ist wie weggewischt nicht mehr vorhanden. Über die wahren und tiefen Gefühle beider wird nicht mehr gesprochen. Sondern nur noch an der Oberfläche im Außen miteinander kommuniziert, so wie und wann der Kopfmensch das will.

 

Der Herzmensch besitzt dabei null Kontrolle. Muss hilflos alles mit ansehen. Und einfach passieren lassen. Wobei das Thema Ablehnung in ihm (noch einmal) sehr stark getriggert wird. Alte Seelenschmerzen sich wieder sehr intensiv melden. Und Seelentränen erneut unkontrolliert fließen. 

 

Und dabei war doch alles so schön. So gut wie perfekt, denkt man. Alles war so einzigartig. Und so verbindlich. So tief und so intensiv. Man war gemeinsam als Paar glücklich. 

 

Nun gilt es, sehr genau hinzusehen! Für beide. Sowohl für den Herzmenschen als auch für den Kopfmenschen.

 

Ist wirklich ER es, der vor uns geflüchtet ist? Oder gab es vielleicht eine Situation, die uns unheimlich wurde? Weil unser Dual uns seelisch und emotional doch viel zu nah gekommen ist? Und das empfanden wir vielleicht (immer noch oder wieder) als „gefährlich“? Und hat eventuell eine immense Angst in uns ausgelöst? Und wir selbst haben uns innerlich wieder (zumindest teilweise) verschlossen?

 

Und deshalb waren WIR es in Wahrheit vielleicht, die sich (zumindest innerlich) zurückgezogen und sich von ihm emotional distanziert haben?!

 

Was beim bereits weitgehend geheilten Herzmenschen ebenfalls sein kann aber nicht sein muss.

 

Oder aber wir haben uns zeitweise zu sehr auf die verbindliche Partnerschaft und ihn konzentriert und deshalb zu wenig in unserem Herzen zentriert und zu wenig auf unser authentisches Sein und unsere ureigenen Themen fokussiert.

 

Und er spiegelt uns das mit seiner vermeintlichen urplötzlichen Ablehnung und seinem emotionalen mauern natürlich sofort.

 

Das Ganze war uns vielleicht überhaupt nicht bewusst. Uns ist nur irgendwann aufgefallen, dass unser Dual auf Distanz von uns bleibt. Sowohl emotional als auch räumlich. Was sich bereits Tage vor dem eigentlichen Rückzug, der Flucht und der Funkstille deutlich spürbar bemerkbar macht. Indem er urplötzlich mauert, ständig sehr nachdenklich wirkt und überhaupt nicht präsent im Hier und Jetzt zu sein scheint. Immer weniger aktiv seine Liebe und innige Nähe gibt.

 

Hochsensiblen und hochsensitiven Herzmenschen fallen solch elementaren Dinge per se sofort auf. Noch bevor der (eigentlich bereits sehr bewusste) Kopfmensch dies vielleicht selbst spürt, dass er sich innerlich von seinem Herzmenschen entfernt. 

 

Er ist sowohl emotional nicht mehr wirklich erreichbar für uns, als auch, dass er sich immer wieder mit offensichtlichen Ausreden persönlichen Treffen oder auch schriftlicher Kommunikation oder Telefonaten und auch der gelebten Verbindlichkeit explizit entzieht und verweigert.

 

Über lange Zeit bleibt der Kopfmensch schlichtweg unverbindlich. Und lässt sich auf keine gelebte Verbindlichkeit mit uns ein.

 

Oder er zieht sich aus der bereits dagewesenen Verbindlichkeit und dem gemeinsamen Leben wieder zurück. Weil er noch alte Themen bearbeiten und für sich heilen und auflösen muss.

 

Unsere Wahrnehmung hat uns vielleicht dabei einen Streich gespielt. Und uns vorgegaukelt, dass er sich von uns zurückgezogen hat.

 

Und siedend heiß wird uns irgendwann bewusst, dass WIR es ebenfalls sind, der sich genauso wie er zu viel im Außen bewegt hat. Obwohl wir genau das unserem Dual unterstellen und zumindest unterschwellig vielleicht vorwerfen. 


Dass alte, noch nicht vollständig geheilte Themen in uns genauso wie in ihm angetriggert worden sind und vielleicht doch noch oder wieder Angst vor inniger Nähe und Intimität vorhanden ist. Angst erneut tief verletzt und enttäuscht zu werden und nicht wirklich gewollt zu sein. Oder vielleicht auch Angst davor, tatsächlich gut genug zu sein, um wirklich wahrhaftig und bedingungslos geliebt zu werden. Angenommen zu werden genauso wie wir sind.

 

In Wahrheit waren WIR es vielleicht ganz genauso wie er, der sich innerlich wieder verschlossen und den tiefen, intimen und innigen Kontakt zu unserem Dual unterbrochen oder sogar eine bewusste Zeit der Funkstille eingeleitet haben. Vielleicht im Außen von ihm geflüchtet sind.

 

Vielleicht. Denn alles ist grundsätzlich immer in beiden Dualseelen vorhanden. Nur es zeigt sich bei jedem auf andere Weise.



  • Dabei hat der Kopfmensch eine tiefsitzende Angst, sich selbst in der verbindlich gelebten Partnerschaft zu verlieren. In Wahrheit verliert er sich nur in dieser Liebe
  • Der Herzmensch hat Angst, dass sein Kopfmensch ihn vielleicht doch ablehnt. Und sich von ihm wieder abwendet

 


Bei weitgehend geheilten Dualseelen kann es ebenfalls sein, dass sich noch einmal Angst zeigt. Angst vor der Intensivität dieser Verbindung. Weil es nicht immer einfach ist, sich selbst und sein eigenes Verhalten im anderen zu sehen. Und tagtäglich damit zu leben. Es permanent auszuhalten, dass man irgendwie mit sich selbst in einer zweiten Person als Spiegel eine verbindliche Liebespartnerschaft führt. Was nichts damit zu tun hat, wie weit beide bereits in ihrer Weiterentwicklung und Heilung gekommen sind. Sondern weil man im Alltag ständig sich selbst in einer zweiten Person „ausgeliefert“ ist. Was nicht immer leicht ist. Mitunter sogar irritierend sein kann. Was manchmal auch witzig und komisch ist, gleichzeitig aber eine tiefe innere Ruhe und inneren Frieden schenkt. Selbst als vollständig erwachter, bewusster und innerlich befreiter Mensch.

 

Auch kann es sein, dass der Kopfmensch dem Irrglauben verfällt, dass er sich im alltäglichen Leben vielleicht zu sehr an seinen Herzmenschen angepasst hat. Sich selbst und seine eigenen Bedürfnisse dabei vergisst. Was bei geheilten Dualseelen allerdings kaum mehr passieren wird. Da der andere Part das nicht zulässt. Man muss nur miteinander reden. Die Dinge aussprechen, die einen bewegen. Und sobald sich einer wieder verweigert, wird im anderen erneut der eventuell noch vorhandene Seelenschmerz aktiviert.

 

In jedem Fall gibt es natürlicherweise eine bestimmte Situation, an dem die Intensivität, Nähe und Innigkeit zwischen beiden Dualseelen kippt. Und sich ins Gegenteil kehrt.

 

Im Spiegel dieser tiefen, wahrhaftigen Liebe erkennt man urplötzlich wieder Rückzug, Selbstschutz und (Ablehnungs-) Angst anstatt vollständiges Zulassen, Fallen lassen und Einlassen.

 

Und unser Dual hat unseren eventuellen Rückzug stillschweigend akzeptiert. Was für den Kopfmenschen ganz genauso gilt wie für den (geheilten) Herzmenschen. 

 

In Wahrheit ist es dann so, dass wir es ebenfalls sind, die sich nicht gut genug oder nicht liebenswert finden. Die denken, dass unser Seelenpartner oder Dual es nicht dauerhaft mit uns aushält. Dass wir genau das nicht wert sind. Der sich vielleicht im schlimmsten Fall selbst nicht glauben und vertrauen kann. Was bei noch nicht vollständig geheilten Dualseelen immer wieder passiert. Da das Thema der Ablehnung oder Abwertung und des ignoriert werdens immer wieder präsent scheint. 


Und dann fängt oft an, sich alles immer wieder zu wiederholen. Es nähern sich beide wieder einander an. Und das Nähe-Distanz-Spiel zwischen intensiver Innigkeit und Vertrautheit und von sich wegschieben und verweigern zwischen beiden Dualseelen beginnt.

 

Mal flüchtet der eine, dann wieder der andere. Immer wenn es zu eng, zu tief und zu intensiv wird. Wenn beide sich wirklich nah kommen könnten. Oder in einer verbindlich gelebten Partnerschaft bereits nahe gekommen sind.

 

Immer wieder bekomme ich mit, dass Seelenpartner oder Dualseelen mitten in ihrem Lernprozess feststecken und einfach nicht mehr weiterkommen.

 

Sie scheinen sich wieder und wieder im Kreis zu drehen. Verzweiflung macht sich in ihnen breit und sie fragen sich, was sie denn falsch machen, weil sie einfach nicht weiterkommen auf diesem Weg. Das Dual bleibt auf Abstand oder zieht sich immer wieder einmal zurück. Die Ausreden nehmen kein Ende und er versteckt sich immer wieder hinter seinem Beruf. Oder auch anderen Dingen. Vielleicht fühlen sie sich auch gefangen in diesem Prozess und spüren derweil sehr genau, dass sie einfach nicht herauskommen aus diesem sich permanent drehenden Karussell. Weil man es einfach nicht stoppen und kontrollieren kann. Man kann weder vor noch wieder zurück. Viele überkommt auch das Gefühl, sich irgendwo zwischen Himmel und Erde zu befinden. Und nicht zu wissen, wo es sie denn nun hinzieht. Denn es geht weder in die eine noch in die andere Richtung weiter. Innere Zweifel kommen auf, Wut und Traurigkeit überkommt viele. Und viele wünschen sich einfach nur weg. Weg aus dieser aussichtslos scheinenden Situation. Sie kämpfen dagegen an, wehren sich und befinden sich in teils massivem Widerstand und schieben die Verantwortung der Einfachheit halber auf das Dual.

 

Denn er könnte sich ja schließlich endlich auch einmal bewegen. Oder? Kennen Sie all dieses? Ich nehme mal an – ja :) 

 

Irgendwann überfällt viele Menschen der Tunnelblick in dieser grenzenlosen und unendlichen Dualseelenliebe. Und alles was sich rechts und links davonabspielt, entzieht sich ihrer Wahrnehmung.

 

Vor lauter Beschäftigung mit der Dualseelenthematik befindet man sich ständig im Außen und vergisst oft, sich auf sich selbst zu fokussieren. Bei SICH zu bleiben. Und nicht ständig darüber nachzudenken, wie man es anstellen könnte, dass das Dual nun endlich verbindlich auf einen zukommt. Oder in einer verbindlich gelebten Partnerschaft die gemeinsam gemachten Zukunftspläne in die Tat umgesetzt werden.

 

Und solange man darüber nachdenkt, kommt er sowieso nicht. Da der Kopfmensch per se das Gegenteil von dem tut, was der Herzmensch sich denkt. Da der Fokus und die Energie vollständig auf ihm und im Außen liegen. Und er sich wunderbar von dieser Aufmerksamkeit und dieser Energie nährt.

 

Denn immerhin spürt er ja alles was im anderen vorgeht. Und bekommt sehr wohl alles mit. Da beide Duale ja über ihr seelisches Band permanent miteinander verbunden sind. Wenn er vielleicht auch vieles nicht wirklich definieren kann. Zumindest nicht diejenigen Kopfmenschen der Dualseelen, die nichts von der Seelenpartnerthematik wissen.

 

Die Energie zwischen beiden Dualseelen fließt ständig. Sie ist immer zu spüren. Und begleitet einen permanent. Egal wo man auch ist.

 

Inwiefern bei den Rückzügen dann die Aufmerksamkeit auf uns selbst und auf das eigene Leben fokussiert ist oder ob die Aufmerksamkeit permanent beim Dual liegt und somit die Energie andauernd zu ihm fließt, bestimmt sowohl die Zeitdauer der Rückzüge und Funkstille, als auch die Geschwindigkeit der Weiterentwicklung...(der eigenen und auch die unseres Duals).

 

Die Rückzüge oder Zeiten der Funkstille beider Dualseelen sind allerdings unabdingbar notwendig.  Weil genau diese Phasen des „auf sich selbst Besinnens und auf sich selbst gestellt SEINS“ der absoluten Weiterentwicklung BEIDER Dualseelen dienen.

 

Diese Öffnung und Weitung des eigenen Bewusstseins – also das immer weiter gehende „Aufwachen aus dem jahrelangen Dornröschenschlaf“ ist unabdingbar zwischen zusammengehörenden Dualseelen.

 

Sich wirklich ins Bewusstsein zu rufen und dies für sich anzunehmen und zu akzeptieren, dass die Dualseele nicht ins Leben kommt, um die Dornenhecke von außen niederzureißen und einen aus all seinem Leid und seinen Ängsten zu befreien. Nein – der Sinn hinter der ganzen Dualseelenverbindung ist in erster Linie, sich bewusst zu werden, dass man jederzeit sich selbst – und zwar von innen heraus – aus seinem Selbstschutz, seinen Ängsten, Widerständen und Blockaden befreien darf. Und dies auch tun muss, wenn man eine wirkliche Veränderung bewirken will.

 

Denn dieser Selbstschutz in Form jeglicher Ängste und Blockaden und auch der permanente Fokus im Außen ist es, der einen von sich und seinem wahren Selbst getrennt hält. Der einen von der wahrhaftigen Liebe getrennt hält. Der einen von der Bedingungslosigkeit getrennt hält. Und somit auch von einer verbindlichen Partnerschaft mit seinem Dual getrennt hält.

 

Deshalb sind die Phasen des Nicht-Kontaktes (oder bewusst gewählter Ich-Zeiten) zwischen (auch bereits weitgehend geheilten) Dualseelen ein unbeschreiblicher Segen. Auch wenn es dem Herzmenschen unglaublich weh tut, wenn sein geliebter Kopfmensch sich von ihm (wirklich oder vermeintlich) abwendet und sich nicht bei ihm meldet. 

 

Und der Kopfmensch als Selbstschutz den Schmerz ignoriert und verleugnet und von sich abtrennt. Indem er von seinem bisher weit offenen Herzen wieder in den Sicherheitsmodus seines Verstandes (zurück) schaltet. Sonst könnte er sich gar nicht von seinem zutiefst geliebten Herzmenschen wegbewegen.

 

Ausschließlich in den Phasen des Nicht-Kontaktes zwischen zusammengehörenden Dualseelen ist bewusstes heilen und transformieren alter, unpassender und hinderlicher Muster möglich.

 

In einer verbindlich gelebten Dualseelenpartnerschaft muss das gemeinsam passieren. Und beide Dualseelen dürfen es lernen, zusammen zu BLEIBEN. 

 

Denn beide haben sich explizit füreinander entschieden und sich vollständig aufeinander und alles was da mit ihnen gemeinsam passiert, eingelassen. Hier darf immer weiter gelernt werden, die Dinge auszuhalten. Sich in sich selbst zu zentrieren. Und alles in sich und sein authentisches Sein zu integrieren. Ohne sich wegzubewegen. Und von seinem geliebten Menschen zu flüchten.

 

Auch und gerade IN einer verbindlich gelebten Dualseelenpartnerschaft gibt es immer wieder Veränderung. In dem Fall ist Veränderung aber nicht negativ. Oder gar schlecht. Was per se nur so gesehen wird, weil man das Ungewisse einer Veränderung nicht einordnen kann.

 

Beide verändern sich. Aber nicht gegeneinander, sondern jeder für sich und miteinander als Paar. Man wird immer weiter authentisch. Und wächst immer weiter zusammen als Paar. Sofern beide dies explizit für sich zulassen.

 

Hier darf keiner von beiden Dualen vor dem anderen flüchten. Da sonst die Lernaufgaben beider gemeinsam nicht wirklich erfüllt werden können. 

 

Besonders in Zeiten des Rückzugs oder bewusst gewählter Ich-Zeiten können die Seelen reifen, lernen und sich in Quantensprüngen weiterentwickeln. Zumindest was die Lernaufgaben betrifft, für die man für sich gänzlich alleine sein muss.

 

Wenn beide Dualseelen immer nur glücklich, harmonisch und zufrieden vereint wären und gemeinsam ihre Zeit verbringen würden, würde sich keiner von beiden mit seiner Weiterentwicklung beschäftigen. Und somit keiner von beiden lernen. Die Seelen würden – genau wie nur allzu oft in einer „normalen“ Herzverbindung – im Stillstand verharren und vielleicht sogar verkümmern. Und sich somit immer wieder im Kreis drehen. Beide würden so mit der Zeit kreuzunglücklich werden. Und die tiefe Sehnsucht der Seelen nach Erfüllung - sich zu entwickeln, zu reifen und zu lernen - würde wieder zum Vorschein kommen.

 

Und beide würden wieder im Außen in eine vollkommen falsche Richtung auf die Suche nach Antworten für sich gehen. Wobei in einer verbindlich gelebten Dualseelenpartnerschaft keinerlei Fragen mehr existieren, die noch beantwortet werden wollen.

 

Allein die Angst, die in der Tiefe eventuell doch noch vorhanden ist, diktiert das Geschehen zwischen beiden Dualseelen…

 

Eine verbindlich gelebte Partnerschaft würde nicht dauerhaft funktionieren, solange nicht Klarheit im Leben beider geschaffen ist und immer wieder die noch vorhandenen alten Verletzungen und Enttäuschungen der Seelen geheilt, negative Glaubensmuster und unpassende Konditionierungen ins Bewusstsein gerufen und so gezielt immer weiter transformiert werden. 


Weshalb beide auch und gerade in der verbindlich gelebten Dualseelenpartnerschaft kontinuierlich auch an sich selbst arbeiten dürfen. Ohne zu flüchten. Sondern gemeinsam zu BLEIBEN. Mit sich selbst und mit dem anderen natürlicherweise konstant in tiefer Verbindung zu SEIN. 


Das ist die Kunst und Premium-Kür in der wahrhaftigen und bedingungslosen verbindlich gelebten (Dualseelen-) Liebe. 

 

Was aber wie schon gesagt, nur gemeinsam stattfinden kann, wenn beide sich explizit darauf einlassen. Sobald aber einer von beiden damit anfängt, die gesamte Verbindung zu hinterfragen, kommt beim anderen wieder der alte Schmerz hoch, der noch vorhanden ist.

 

Und auch die Energien zwischen zusammengehörenden Dualseelen sind so immens stark, dass selbst in einer verbindlich gelebten Partnerschaft ständig daran gefeilt werden und dies von beiden bewusst kultiviert werden muss, die Energien und die unglaubliche Kraft dieser wahrhaftigen Liebe gemeinsam auszuhalten.

 

Beide dürfen sich langsam an diese intensiven Gefühle, die innige Nähe, wahre Intimität und diese gewaltige Energie gewöhnen, die zwischen zusammengehörenden Dualseelen fließt. Damit ebenfalls die Energie sich ausbalanciert und ins fließende Gleichgewicht kommt. Genauso wie die Dualseelen selbst.

 

Solange die Seelen nicht wirklich vollständig geheilt und immer noch Ängste, Widerstände und Blockaden bei einem oder bei beiden vorhanden sind, könnte früher oder später einer oder sogar beide wieder so sehr in seine alten Ängste und Muster zurückfallen, dass die unbeschreiblich kostbare Dualseelenverbindung komplett auseinanderbrechen und tragischerweise kaputtgehen würde. Selbst die tiefe, wahrhaftige Seelenliebe würde an diesem Fakt nichts ändern.

 

Immer dann, wenn eine der beiden Dualseelen sich nicht in ihrer Mitte befindet und nicht bei sich selber bleiben kann, spürt das der andere sofort. Und spiegelt seinem Gegenstück das auf der Stelle wider, indem er sich zurückzieht. Und eine Zeit der Funkstille einleitet.

 

Wie lange ein solcher Rückzug, eine herbeigeführte Funkstille oder gar ein Kontaktabbruch dauert, hat also jeder tatsächlich selbst in seiner Hand.

 

Das ist eigentlich ein unermesslich wertvolles Geschenk, dass die Dualseelen sich hier unbewusst gegenseitig machen. Denn ausschließlich so werden beide Duale immer wieder auf sich selbst zurückgeworfen. Und so gezwungen, bei sich zu bleiben, sich zu zentrieren und in ihre ureigene Mitte (zurück-) zu finden.


Zudem unterstützen, fordern und fördern sich beide aus tiefer, bedingungsloser Liebe zueinander gegenseitig in ihrem seelischen Wachstum. 

 

Und genau dann tauchen die unbeschreiblich heftigen Seelenschmerzen auf. Und manifestieren sich im eigenen Sein.

 

Seelenschmerzen tauchen deshalb immer wieder auf und manifestieren sich oft bis hin zum Extrem, weil die Dualseelen sich, sobald sich einer der beiden zurückzieht, erstens von der Liebe im Außen abschneiden und so den schwierigen und schmerzhaften Prozess des Loslassens (den anderen in Liebe einfach sein lassen) einleiten – weil sie ja wieder gezwungen sind bei SICH zu bleiben und diese Liebe einfach nur bei SICH zu behalten – und zweitens von ihrem eigenen Selbst getrennt sind.

 

Denn, wenn die Aufmerksamkeit permanent nur beim Dual und nicht bei einem selbst ist, KANN man sich NICHT auf sich selbst fokussieren.

 

Somit MÜSSEN die Seelenschmerzen auftauchen, um einem ins Bewusstsein zu rufen, dass die EIGENE Seele und das EIGENE Sein beachtet und liebevoll umsorgt werden will.

 

Wenn man seine Aufmerksamkeit ständig nur auf sein Dual fixiert, KANN man sich nicht auf sich selbst vollständig verbindlich einlassen. Denn echte Verbindlichkeit existiert immer zuerst in einem Selbst.

 

Man muss sich deshalb zuerst einmal vollständig auf SICH SELBST einlassen. Und die chronische Angst davor verlieren, ganz bei SICH zu sein. Ganz man SELBST zu sein. Authentisch zu SEIN. Einfach zu sein, wie man ist. Und zwar mit all seinen Facetten. 

 

Es bedeutet schlichtweg nur, dass man die Aufmerksamkeit auf sich selbst und das eigene Leben lenkt. Dass man bewusst heraustritt aus der „Warteschleife“ in der sich viele Herzensmenschen – weibliche genauso wie männliche – befinden. Sie warten die ganze Zeit darauf, dass der Kopfmensch sich doch endlich besinnen und sich zu ihnen bekennen oder wieder zurückkehren möge. Was aber nicht passieren wird, solange die Aufmerksamkeit vollständig beim anderen im Außen liegt und nicht auf SICH SELBST ins Innen fokussiert wird.

 

Seelenschmerzen fühlen sich komplett anders an als emotionale Schmerzen. Als die Herzschmerzen die man aus seinem früheren Leben kennt.

 

Seelenschmerzen durchdringen das gesamte Sein. Dabei können sie dermaßen tief und intensiv spürbar sein, dass diese Schmerzen sich regelrecht körperlich manifestieren. Und einen das Gefühl durchflutet, fast verrückt zu werden, weil dies so unglaublich weh tut. Es kann sein, dass man sich bei Seelenschmerzen regelrecht zusammenkrümmt, weil sich dies so unglaublich schlimm anfühlt. Man möchte am liebsten davonlaufen, man versucht sich selber zu umarmen und sich selbst Liebe zu geben und sein Selbst zu trösten.

 

Was man im Endeffekt sogar tun MUSS. Denn genau darum geht es: Sich selbst der ‚Fels in der Brandung’ zu SEIN. Sich selbst zu halten, zu trösten, zu schützen und zu beschützen. Und das nicht von seinem Dual zu erwarten. Denn diese Erwartung kann er ab einem gewissen Punkt nicht mehr erfüllen. Da er vollkommen mit sich selbst beschäftigt ist und mit seinem eigenen Leben genug zu tun hat. Was er – wenn man sehr genau hinhört, seinem Dual dem Herzensmenschen – auch immer wieder explizit sagt. Kopfmenschen geben einem immer (egal in welcher Form) sehr genau zu verstehen, was in ihnen vorgeht. Und was sie geben können und was nicht. Man muss nur bewusst hinhören.

 

Seelenschmerzen kommen aus der tiefsten Tiefe des eigenen Seins. Niemand anders auf dieser Welt ist in der Lage, diese unbeschreiblichen Seelenschmerzen an die Oberfläche des eigenen Bewusstseins zu holen, als die Dualseele.

 

Man spürt oft regelrecht, dass es sich hierbei um uralte Seelenschmerzen – also uralte Verletzungen der eigenen Seele - handelt. Es berührt einen zutiefst, mit allen Fasern des eigenen Seins zu spüren, wie die eigene Seele dermaßen intensiv und zum Steinerweichen aufschreit.

 

Eventuell werden hier sogar Verletzungen der Seele angetriggert, die nicht einmal aus diesem Leben stammen. Sondern die man vielleicht aus irgendwelchen Vorleben mitgebracht hat. Oder die von Vorfahren der eigenen Familie stammen. Die natürlich dann das jetzige Leben beeinflussen und die Liebe blockieren. Und die nun endlich beachtet, gesehen und geheilt werden wollen. Denn auch all diese Erfahrungen sind in jeglichen Fasern des eigenen Seins gespeichert. Wobei dies wieder ein anderer Aspekt wäre. Da es hier um Reinkarnation – also Wiedergeburt – oder das unbewusste Weitergeben von ungelösten Themen von Generation zu Generation geht. Was hier nun aber nicht das Thema sein soll.

 

Seelenschmerzen sind immer ein Zeichen dafür, dass man sehr genau das eigene Selbst beachten und sich gewisse Dinge ins Bewusstsein rufen sollte. Die Stimme der eigenen Seele wahrzunehmen und sie zu erhören, ist so immens wichtig für ein gesundes Sein.

 

Solange es also Rückzüge und Zeiten der Funkstille zwischen zusammengehörenden Dualseelen (auch in einer bereits verbindlich gelebten Partnerschaft) gibt, darf sehr genau hingesehen und hinterfragt werden, welcher Sinn dahinter steckt und was die Notwendigkeit der jeweiligen Flucht oder Funkstille einem mitteilen möchte. Solange immer wieder Seelenschmerzen ausgelöst werden, sind noch Dinge existent, die ins Bewusstsein geholt, gesehen, gespürt und geheilt werden wollen.

 

Je stärker sich die Seelenschmerzen bemerkbar machen, je länger sie andauern und je intensiver sich diese Seelenschmerzen anfühlen, desto mehr will noch geheilt werden. Denn je mehr man sich gelassen und entspannt in seiner ureigenen Mitte befindet und sich auf sich selbst fokussiert, desto mehr lassen auch die Seelenschmerzen nach. Da man so bewusst mit seinem innersten Seelenkern - der Essenz seiner Seele – und seinem wahrhaftigen und authentischen Sein verbunden ist. Und die Aufmerksamkeit somit vollkommen auf der eigenen Person liegt.

 

Was nun wiederum NICHT bedeutet, sich von seinem Dual abzuwenden. Oder gar aus einer verbindlich gelebten Partnerschaft in die Unverbindlichkeit zu flüchten. 

 

Die besonderen Zeiten der gemeinsam gelebten Verbindlichkeit, Intimität, Nähe und Innigkeit sind wiederum dazu da, dass sich beide Dualseelen auf allen vorhandenen Ebenen intensiv miteinander verbinden. Und vollständig aufeinander, auf gemeinsam in die Tat umgesetzte Pläne und das gemeinsame Leben einlassen. Seelisch, geistig, körperlich und emotional. Dass die tiefe Verbindung und Liebe sich immer mehr festigt. Und im authentischen Sein beider zutiefst verankert. 

 

Was auch wiederum der weiteren Bewusstwerdung, Weiterentwicklung und Heilung – der gesamten Transformation und dem weiteren Wachstum der Seelen von beiden - dient. Wahre Dualseelen werden natürlicherweise vom Universum beschützt. Und deshalb darf man vertrauensvoll alles geschehen lassen. 


Herzlichst, Ihre Iris Fischer - (c) sensible-seele.net

 

    

 

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      Zu den Artikeln Seelenpartner & Dualseelen - Teil - der Anfang

      Zu den Artikeln Seelenpartner & Dualseelen - Teil 2 - Fortsetzung


   

 

Über die Autorin







Iris Fischer ist diplomierte systemische Therapeutin, Expertin für sensible Menschen, Expertin für Seelenpartner & Dualseelen und Autorin von fünf Büchern. Selbst hochsensibel und hochsensitiv berät, unterstützt und begleitet sie hochsensible Menschen seit 2008 darin, ihren ureigenen, individuellen Weg für sich zu finden. Sie inspiriert und motiviert und gibt die passenden Impulse. Dabei bleibt sie konsequent Lösungsorientiert. Sie unterstützt Ihre Klientinnen und Klienten mit sehr viel Herz, Humor und Verstand dabei, das innere Feuer in sich zu entdecken. Sich zu verwirklichen und zu entfalten und mit allen Facetten einfach authentisch zu SEIN.