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Sensible Seele Blog - Warum Seelenpartner & Dualseelen sich finden - Teil 2



Warum Dualseelen zusammengehören




Wir leben in einer Welt der Dualität. Dualität kennt aber nur die Gesetze der „Zweiheit“ und des getrennt von allem anderen Seins. Eine Welt der Dualität kennt die Welt des „EinsSeins“ mit sich selber nicht. Diese Welt eröffnet uns erst unser Dual. Und zwar auf intensive, spektakuläre und einzigartige Weise. Da er unsere perfekte gegensätzliche Ergänzung ist. Herzmensch trifft Kopfmensch und die wahrhaftige Liebe in uns erwacht. Was genau der Punkt ist, an dem unser Verstand kapituliert. Da unser Herz sich weit öffnet und zu vollkommen neuem Bewusstsein erblüht. Und unser Verstand all die „magischen“ Dinge, die hier urplötzlich mit uns geschehen, in keiner Weise versteht. Denn an dem Punkt der Begegnung mit unserer Dualseele wissen wir noch überhaupt nicht, was da mit uns so urplötzlich passiert. Das erschließt sich uns erst mit der Zeit, wenn wir uns auf diesen Weg der Entwicklung bedingungslos und vollständig mit unserem Herzen einlassen...


In der Natur herrscht grundsätzlich immer Dualität und Polarität. Sommer & Winter, Tag & Nacht, Leere & Fülle...


Zweiheit und Gegensatz. Jeder Pol benötigt seinen Gegenpol. Jedes Gewicht braucht sein Gegengewicht, um natürlicherweise ausgeglichen, in Harmonie und in Balance zu sein. Jeder Held besitzt einen Antihelden. Da er sonst nicht Held sein kann. Jedes Vorbild braucht ein Gegenbild, um als Vorbild überhaupt fungieren zu können.  Jeder Reichtum braucht auch ein Gefühl der Armut, damit man beides wirklich nachempfinden kann.


Alles benötigt Anfang und Vollendung. Alles braucht einen Weg und ein anvisiertes Ziel. Alles braucht Raum und eine Zeit des Übergangs. Alles braucht Möglichkeiten der Gestaltung und Möglichkeiten, sich zu entfalten. Alles braucht einen ersten Schritt, die erste Minute und eine aktive Handlung. Und alles das braucht eine kristallklare Entscheidung.


Ansonsten würde keinerlei Mitte existieren. Keine Schattierungen. Keine Nuancen. Es gäbe nur Extreme. Es gäbe nur entweder...oder...

Es gäbe nur oben oder unten. Rechts oder links. Plus oder Minus. Heiß oder kalt. Trocken oder Nass. Himmel oder Hölle. Richtig oder falsch. Fortschritt oder Stillstand.


Alles in der Natur ist miteinander verbunden. Alles ist aufeinander abgestimmt und ineinander verwoben. Und doch sehen wir gleichzeitig alles als voneinander getrennt und als „Zweiheit“ an. Eben als Dual. Weil unser Verstand mit seiner Wahrnehmung uns diese Illusion vorgaukelt. Da wir Menschen darauf konditioniert sind, uns in unserem Verstand zu befinden. Und all die Dinge zu tun, die unsere bewertenden Gedanken uns einflüstern. Derweil ergänzt sich natürlicherweise alles perfekt und ist doch gegensätzlich und eigenständig vorhanden.


Und anstatt auf unser Herz, unser Gefühl und unsere Intuition zu hören, entfernen wir uns mit der Zeit immer mehr von unserer wahren Natur. Von unserem wahren, authentischen Sein. Von dem Gefühl der Verbundenheit und dem Gefühls des „EinsSeins“ mit uns selbst. Dieses Gefühl kennen wir meist überhaupt nicht (mehr), wenn unsere Dualseele uns findet. Weil wir schon lange nicht mehr in unserer Mitte ruhen, sondern Welten von unserem natürlichen und authentischen Sein entfernt sind. Auch wenn uns dies meist gar nicht bewusst ist.


Und indem unser Dual natürlicherweise den tiefsten und klarsten Spiegel darstellt, der von der Natur für uns bestimmt ist (wenn unsere Seele wirklich soweit ist, denn nur reife Seelen halten diesen gesamten Entwicklungsprozess überhaupt aus) und wir uns bei ihm endlich angekommen und zuhause fühlen, dürfen wir uns wieder darüber bewusst werden, ERKENNEN, wahrnehmen und FÜHLEN, dass wir in Wahrheit IN UNS SELBST zuhause sind. Dass wir die ganze Zeit in Disharmonie mit uns selbst gelebt und uns in uns selbst nicht in Balance und natürlicher Harmonie befunden haben. Was sich in diversen Zeichen und Symptomen für uns spür- und sichtbar über viele Jahre in unserem individuellen Leben manifestiert hat. Was wir aber nicht sehen und erkennen konnten. Oder dies auch gar nicht wollten. Da wir viel zu sehr damit beschäftigt waren, unserem bewertenden Denken zu folgen, den Illusionen unseres Verstandes aufzusitzen und des Suchens unseres emotional bedürftigen Egos nach Erfüllung hinterherzujagen.


Die Gedanken und das Gefühl der tiefen Trennung von uns selbst wird uns schon in die Wiege gelegt. Denn bereits als Baby empfinden wir das intensive Gefühl der Trennung von unserer Mutter, wenn die Nabelschnur – die uns miteinander verbindet und die uns in ihrem Bauch genährt und gesättigt hat - künstlich durchtrennt wird. Und wir noch dazu (ab-) getrennt von der Liebe und vom Urvertrauen werden, wenn unsere Urbedürfnisse nach der Geburt von unserer Mutter (oder auch von unserem Vater) nicht erfüllt werden. Wenn ein Elternteil oder beide auf emotionaler Ebene unerreichbar für uns ist. So lernen wir bereits in der ersten Lebensphase den Mangelzustand kennen. Wir erleben bereits als klitzekleines, hilfloses, den Umständen ausgeliefertes und auf die Fürsorge Erwachsener angewiesenes Lebewesen, wie es ist entweder bedingungslos geliebt zu werden oder wir erleben Ablehnung. Und das prägende Gefühl des nicht Willkommen Seins. Wir erleben es entweder angenommen zu werden wie wir sind und genauso sein zu dürfen oder wir spüren überdeutlich, wie es ist in Wahrheit nicht gewollt zu werden. Und eigentlich im Leben unserer Mutter (oder unseres Vaters) nur zu stören. Weil wir nur als schwieriger und komplizierter Ballast gelten. Und nicht als eigenständiges Wesen dass seine eigene individuelle Persönlichkeit besitzt und Liebe und Zuwendung braucht, um seine Seele gesund zu entwickeln. Und das Urbedürfnis in uns tragen, wahrhaftig gesehen zu werden, als der Mensch, der wir von Geburt an in all unseren Facetten natürlicherweise sind.


Noch dazu kommt für das Neugeborene das Trauma der Geburt an sich. Da es sich ja im Mutterleib geborgen, sicher und zuhause gefühlt hat. Um dann „gezwungenermaßen ohne überhaupt gefragt zu werden, ob es das will“ in diese fremde, laute, kalte Welt hineingeboren zu werden. Und die Sicherheit, Geborgenheit und Wärme im Bauch für immer zu verlieren. Und wenn dann keine liebende Mutter (und oder kein liebender Vater) vorhanden ist, der dem winzig kleinen Menschlein, diese natürliche Sicherheit, Geborgenheit und Wärme und das Gefühls des zuhause Seins in seiner Welt ersetzt, es auffängt und bedingungslos Liebe schenkt, verliert es das Ur-Vertrauen, das vor der Geburt im Mutterleib noch ganz natürlich vorhanden war. Somit entsteht ein unergründlich tiefer Ur-Schmerz. Denn das Neugeborene hat das verloren, was es als sein natürliches Zuhause angesehen und gekannt hat. Noch viel schlimmer wird es, wenn es als alleingeborener Zwilling auf die Welt kommt. Was aber hier jetzt nicht unser Thema sein soll. Da dies zu komplex und vielschichtig ist. 


Um diesen Urschmerz nicht permanent fühlen zu müssen und so daran erinnert zu werden, was uns eigentlich die ganze Zeit emotional so schmerzlich fehlt, weil wir unwissentlich und unbewusst von uns selbst und von der wahren Liebe getrennt sind, erfinden wir uns einfach neu. Wir erfinden unser Ego und füllen unseren Verstand mit Bewertungen, Phantasien und inneren Traumbildern. Die wir dann unser Leben lang verfolgen, um sie uns zu erfüllen. Wir verstecken uns hinter sorgsam gehüteten Fassaden, aufgesetzten Masken und unseren anerzogenen Rollen. Wir leben in einer Welt des bloßen Scheins, um nur ja die Wahrheit nicht fühlen zu müssen. Wir erfinden Ausreden vor uns selbst und unterdrücken und verdrängen unsere wahren Gefühle. Und die tiefe Sehnsucht nach unserem wahren Sein. Wir verschließen immer mehr unser Herz, um nur ja keine Enttäuschung und Verletzung mehr zu spüren. Und verlassen uns immer noch weiter selbst.


Was uns dann in Form unseres tiefen und als äußerst intensiv gefühlten Urschmerzes wieder einholt, durch die permanente Flucht und Abweisung unseres Duals. Das sind die quälenden und oft kaum zu ertragenden Seelenschmerzen (in Wahrheit unser tiefsitzender Schmerz der Ablehnung, des Mangels und des Verlustes) die uns ständig plagen, wenn wir es nicht ertragen, von unserem Dual „getrennt“ zu sein. Weil wir uns auch hier der Situation ausgeliefert fühlen, ohne selbst die Möglichkeit zu haben, etwas daran zu verändern. Und weil wir das Gefühl des „EinsSeins“ mit uns selbst und auch mit ihm noch nicht (vollständig) in unserem Sein verankert und in unserem Herzen integriert haben.

All dies stellt die grenzenlose, tiefe Liebe die uns mit unserer Dualseele verbindet auf den Kopf. Die Liebe, die die ganze Zeit IN uns selbst vorhanden war. Ohne dass wir dies nur ansatzweise wussten. Die vergraben und verschüttet in den tiefsten Tiefen unserer Seele nur darauf gewartet hat, dass wir sie endlich wahrnehmen, erkennen und sehen. Und endlich bewusst befreien. Damit sie vollkommen frei fließen und sich vollständig in all ihrer Schönheit und (Schöpfer-) Kraft entfalten kann.


In Wahrheit brauchen wir unsere Dualseele, um durch diesen Menschen in unser wahres Sein und in unsere ureigene Mitte zu finden. Um uns selbst zu sehen und zu erkennen, wer wir in Wahrheit wirklich sind. Um uns in uns selbst endlich vollkommen und „Ganz“ zu fühlen und „Eins“ mit uns selbst zu SEIN.


 

  • Alles das, was wir im Spiegel sehen, sind immer nur wir selbst
  • Alles das, nach dem wir suchen, existiert die ganze Zeit in uns

 


Alles was unser Dual uns mit seinem Verhalten im Außen zeigt, sind wir tief in uns die ganze Zeit selbst. So wie unser Dual uns im Außen ergänzt und sich gleichzeitig absolut gegensätzlich uns gegenüber verhält, SIND wir die ganze Zeit IN UNS SELBST.    


Wir selbst sind IN UNS Gegensatz und „EINS“ zugleich.    


Jeder einzelne Mensch besitzt sowohl weibliche als auch männliche Anteile in sich. Jeder Mann besitzt die Anima und jede Frau den Animus in sich. Jeder Mensch ist Yin und Yang zugleich.    


Nur sind wir darauf konditioniert, in Extremen zu leben, anstatt in Harmonie und natürlicher Balance mit uns selbst. 

   

Wir besitzen entweder ZU viel oder ZU wenig von etwas. Wir sind entweder als Frau ZU männlich oder als Mann ZU weiblich. Was per se mit der weiblich-männlich energetischen Verbindung zusammenhängt. Wir sind als Frau ZU stark und dann als Mann ZU schwach. Wir sind ZU laut oder ZU leise. Wir reden ZU viel oder viel ZU wenig. Wir besitzen ZU viel Selbstbewusstsein oder viel ZU wenig davon. Wir kennen unseren wahren SELBST-Wert und wirken dann oder sind vielleicht tatsächlich viel ZU selbstbewusst (so dass sich fälschlicherweise niemand mehr an uns herantraut) oder wir kennen diesen eben NICHT. Und sind uns dann ZU wenig unseres Selbst bewusst.    

Alles was „ZU..“ (wenig oder viel vorhanden) ist, ist nicht ausgeglichen. Befindet sich nicht in Harmonie. Die beiden Waagschalen der ursprünglichen Mitte schweben nicht auf gleicher Höhe, sondern pendeln immer im Extrem. Entweder ZU weit oben oder ZU weit unten...    


Aber wir sind nicht in unserer Mitte. Wir sind nicht ausgeglichen und in innerem Frieden mit uns selbst.    


Solange wir uns noch in unserem Verstand befinden und nicht vollständig mit unserem wahren Sein verbunden und in unserem Herzen angekommen sind, die Liebe noch nicht fest in unserem Herzen verankert und unsere wahre Natur vollständig in uns integriert ist, brauchen wir unser Dual als unseren Spiegel. Damit wir SEHEN und ERKENNEN und dies dann verändern können.    


Lange Zeit ist es sehr oft aber so, dass wir die „Schuld“, dass diese Seelenliebe nicht gemeinsam lebbar ist, in unserem Spiegel suchen, anstatt uns auf uns selbst zu fokussieren.    


Wir suchen die Schuld in unserem Dual, anstatt uns auf uns selbst zu konzentrieren. Wir suchen immer wieder Ursachen und Gründe, warum ER sich nicht verbindlich auf uns einlässt. Kommen aber nicht auf die Idee, dass wir selbst es sind, der sich nicht vollständig auf sich einlässt. Wir klagen ihn an, dass ER Angst hat, sich auf uns einzulassen, derweil wir es in Wahrheit sind, die Angst haben, uns auf uns selbst einzulassen. Bis wir irgendwann begreifen und verstehen, dass wir uns mit uns selbst verbinden müssen, bevor er sich mit uns verbindet und die Liebe dann mit ihm gemeinsam lebbar wird.    


Was aber weder unsere, noch seine Schuld ist, dass wir ihm die Schuld zuschieben. Sondern dies ist ganz einfach das Resultat aus unseren vergangenen Erfahrungen.  

  

Dualseelen sind in Wahrheit zwei absolut unabhängig voneinander bestehende Individuen. 


Weil beide IN SICH GANZ und vollkommene Wesen sind. Beide vereinen sowohl die Dualität als auch die Polarität in sich. Gerade deshalb gehören sie zusammen und sind natürlicherweise füreinander bestimmt. Weil nur sie sich gegenseitig zeigen können, dass sie in sich selbst vollkommen und doch gegensätzlich sind.    


Sie vereinen beide die Gleichheit und das „EinsSeins“ IN sich selbst. Als auch alle gegensätzlichen Pole dieser (Liebes-) Beziehung gemeinsam als zusammengehörendes (Dualseelen-) Paar im Außen.    


Kopf & Herz. Denken & Fühlen. Männlich & Weiblich.    


Diese Tatsachen und Fakten mit unserem Verstand zu greifen ist nicht schwer. Sie mit unserem Herzen tatsächlich zu FÜHLEN, steht auf einem vollkommen anderen Blatt.  

  

Und stellt die eigentliche Herausforderung dar. Denn unsere Dualseele IST die größte Herausforderung in unserem Leben. Und die Wahrheit hinter der Wahrheit ist, dass die größte Herausforderung in Wahrheit darin besteht, uns mit uns selbst in purer Liebe zu verbinden. Vollständig zu uns selbst zu stehen. Dies in uns vollständig zu integrieren, dass wir in Wahrheit selbst dual und gegensätzlich sind.    


Wir selbst sind in Wahrheit sowohl...als auch...    


 

  • Wir selbst sind sowohl Yin als auch Yang
  • Wir selbst sind sowohl Stärke als auch Schwäche
  • Wir selbst sind sowohl Gebende als auch Empfangende
  • Wir selbst sind sowohl Veränderung als auch Stillstand
  • Wir selbst sind sowohl Angst als auch Mut
  • Wir selbst sind sowohl Liebe als auch Gleichgültigkeit
  • Wir selbst sind sowohl Wahrheit als auch Lüge
  • Wir selbst sind sowohl Licht als auch Dunkelheit 
  • ...

 


Es ist DAS schwierigste und schmerzhafteste Unterfangen überhaupt in unserem Leben, unser Dual in Liebe frei zu lassen ohne Angst ihn zu verlieren. Ihn vollkommen sich selbst zu überlassen und uns vollständig auf uns zu konzentrieren. In dem vollkommenen Vertrauen, dass schon alles richtig wird. Und er zu uns kommen wird, in genau dem Augenblick, in dem wir tatsächlich dazu bereit sind, die Liebe gemeinsam mit unserem Dual zu leben. Denn dann ist auch er bereit.  

  

Dualseelen gehören ganz einfach deshalb zusammen, weil sie – gerade weil sie gegensätzlich sind -  sich perfekt ergänzen. Denn gerade die Unterschiede und somit Gegensätzlichkeit macht eine solche Verbindung wirklich lebendig. Es findet echtes Wachstum, Weiterentwicklung und somit auch wirkliche Veränderung statt. Und es können neue und gemeinsame Erfahrungen als verbindliches Paar gemacht werden. Weil Dualseelen sich permanent gegenseitig in ihrer Entwicklung anschubsen, fordern und fördern.    


Dazu müssen aber beide innerlich vollkommen frei für diese Seelenverbindung sein. Sie müssen altes und belastendes endgültig hinter sich gelassen haben und vollständig im Hier und Jetzt angekommen sein. Sie müssen wirklich bereit sein, sich voll und ganz auf diesen einen einzigen Menschen einzulassen. Und diesem Menschen einen expliziten Platz im eigenen Leben anbieten. Sie müssen wirklich bereit für diese einzigartige und tiefe Liebe sein.    


Sie müssen sich beide vollständig auf die Liebe (in sich selbst und zueinander) fokussieren. Und sich bedingungslos nach der Liebe ausrichten, damit sie gemeinsam lebbar wird. Beide müssen sich eindeutig und explizit FÜR die wahre Liebe und FÜR das wahre und authentische Sein entscheiden.   

 

Bei zwei gleichen Menschen – wie beispielsweise Zwillingsseelen – kann niemals eine solche Entwicklung stattfinden, wie dies bei Dualseelen geschieht. Da der Gegensatz und die dadurch bedingte Reibung aneinander fehlt. Eine solche (Seelen-) gleiche Verbindung verläuft sehr oft harmonisch und friedlich, aber findet mehr auf einer freundschaftlichen Ebene statt. Und beide können nicht aneinander wachsen und reifen. Bei Zwillingsseelen bricht früher oder später derjenige aus der Beziehung aus, dessen Seele nicht bereit ist, im Stillstand zu verharren. Sondern dessen Seele neugierig auf andere und neue Erfahrungen ist. Die Seele, die permanent lernen, wachsen, reifen und sich wirklich weiterentwickeln will. Denn Stillstand bedeutet Ödnis, Leere und Langeweile. Und sieht keinen Handlungsbedarf nach echter Veränderung vor.    


Und bei zwei gegensätzlichen und unterschiedlichen Menschen ist es leider oft so, dass gerade dieser Gegensatz als störend und zu anstrengend empfunden wird. Weshalb viele auch der Meinung sind, wenn zwei Menschen zu unterschiedlich sind, passen sie nicht zusammen. Natürlich gibt es Menschen die wirklich nicht und in keiner Weise zusammenpassen. Weil sie von der Natur auch überhaupt nicht füreinander vorgesehen sind. Weil sie keine Gemeinsamkeiten besitzen. Und die Seelen nichts voneinander lernen können. Hier spielt dann einfach der Verstand einen Streich, weil das Ego diesen Menschen aus irgendeinem Grund "besitzen" will, was aber absolut nichts mit Liebe zu tun hat. Da das Leben und das Schicksal diesen Menschen nicht für einen bestimmt hat, sondern das bedürftige Ego auf der Suche nach (vermeintlicher) Erfüllung ist. 


Bei Dualseelen ist ja GERADE der Gegensatz die perfekte Ergänzung füreinander. Da beide wie zwei Puzzleteile die zusammengehören, perfekt ineinanderpassen. Und nur am Gegensatz - an der Verschiedenheit von Menschen - kann man wirklich lernen, neue Erfahrungen machen und aneinander wachsen und reifen. 


Zwillingsseelen sind dabei oft eine Vorbereitung auf die Dualseele.    


Nebenbei habe ich mich einmal mit der englischen Bezeichnung „Twinflames“ beschäftigt. Und die englische Bezeichnung „Twinflames“ bezeichnet für mich eindeutig zusammengehörende Dualseelen. Auch wenn manche der Ansicht sind, dass „Twinflames“ das englische Wort für Zwillingsseele darstellt. Was ich nicht so sehe. Denn mein Seelenzwilling ist definitiv vollkommen gegensätzlich zu meinem Dual. Auch wenn es doch Gemeinsamkeiten zwischen beiden Männern gibt.    


Ein Seelenzwilling ist etwas vollkommen anderes als die wahre Dualseele. Und es fühlt sich beides definitiv vollkommen anders und unterschiedlich an.    


Dualseelen gehören für mich explizit in einer gemeinsam gelebten verbindlichen Partnerschaft zusammen. Weil sie füreinander bestimmt sind. Alles andere würde absolut keinerlei Sinn für mich ergeben.    


Gerade aber weil viele Dualseelen nicht als echtes Paar zueinanderfinden, hat es jeder einzelne Mensch zu jeder Zeit selbst in der Hand, diese Chance ganz bewusst zu maximieren. Und sich explizit FÜR die wahre Liebe und damit FÜR das wahre und authentische Sein und somit FÜR ein gemeinsames Leben mit dem geliebten Dual zu entscheiden.  

  

Aber selbst wenn Dualseelen zusammengehören, bedeutet das noch lange nicht, dass beide sich tatsächlich als ihre perfekte gegensätzliche Ergänzung ERKENNEN.  


Oder dass beide – wenn sie sich erkannt haben - den Mut aufbringen, sich auf all die Dinge, die der schwierige und langwierige Weg zu sich selbst so mit sich bringt, auch tatsächlich komplett einzulassen. Denn ein bisschen einlassen geht nicht. Ein bisschen Liebe zu geben, funktioniert nicht. Sich unverbindlich auf den anderen einzulassen, macht auf Dauer beide mürbe, krank und unglücklich. Denn beide leiden darunter, dass sie sich nicht trauen, der tiefen Sehnsucht in sich vollständig nachzugeben. Und den meterdicken Staudamm der Gefühle endlich brechen zu lassen. Damit die Liebe sich vollständig ihren Weg in die pure Erfüllung bahnen kann. Und nicht mehr nur tröpfchenweise beim anderen ankommt und immer wieder missverstanden wird.    


Viele widerstehen sich selbst und auch dieser tiefen, einzigartigen Liebe. Nicht nur Kopfmenschen, sondern auch etliche Herzensmenschen. Ohne sich dessen aber wirklich bewusst zu sein. 


Alleine aber das Wissen, dass es DEN einen Menschen auf dieser Erde gibt, der wirklich zu einem gehört und von dem man uneingeschränkt und ohne jegliche Bedingung einfach nur zutiefst geliebt und angenommen wird, genauso wie man ist, kann schon so einiges in einem bewirken. Macht aber viele noch lange nicht wirklich glücklich, wenn das Dual sich nicht für sie und ein gemeinsames Leben entscheiden will oder dies einfach nicht kann. Da man so immer wieder in seinen Urschmerz zurückgeworfen wird. Und immer wieder daran erinnert wird, wie schmerzhaft es ist, nicht gewollt  zu werden. Wie schmerzhaft es ist, abgewiesen zu werden. Und wie schmerzhaft es ist, sich wertlos zu fühlen, weil das Dual einem mit seiner Zurückweisung dieses Gefühl immer wieder gibt, es vermeintlich nicht wert zu sein und wie schmerzhaft es ist, sich all diesem hilflos aufgeliefert zu fühlen und nichts tun zu können, den anderen umzustimmen. Was hochsensible Menschen nicht selten ganz massiv belastet. Und sie zutiefst unglücklich sein lässt. Da Selbstliebe hier einfach nicht ausreicht, um wirklich wahrhaftig auf allen Ebenen und in sämtlichen Bereichen alleine glücklich zu sein. Da man ja keinen anderen potenziellen Partner mehr an sich heranlassen kann. Und dies auch nicht will. Weil das Urbedürfnis dazu fehlt. Denn es fehlt im Grunde nichts. Denn man ist vollkommen erfüllt. Es fehlt lediglich der Mensch, den man zutiefst wahrhaftig liebt. Und den man natürlicherweise um sich haben möchte. Jeden Tag. Eben das geliebte Dual. Der mit nichts und niemand anderem ersetzbar ist. Dessen Platz niemand anders ausfüllen kann. 


Und jeden einzelnen Tag wird man daran erinnert, dass er nicht da und bei einem ist. 


Es sind so viele Dinge die einem fehlen, wenn der geliebte Mensch nicht bei einem ist. In einer solchen Situation kann man noch so viel in Selbstliebe baden, es bringt einen nicht weiter. Weil Selbstliebe eben wirklich nicht ausreicht um wahrhaftig alleine glücklich zu sein. Denn wir Menschen sind nicht dazu gemacht, unser Leben alleine zu verbringen. Zwar gibt es Menschen, die auch ohne ihr Dual glücklich zu sein scheinen, aber die Frage ist dann doch immer wieder, ob dieses Glück tatsächlich echt und ehrlich empfunden wird, oder ob nicht einfach die Tatsache verdrängt und weggeschoben wird, dass das Dual einen anderen Weg für sich gewählt hat. Weil dies zuzugeben einfach doch zu weh tun würde. 

Und man fragt sich, ob es tatsächlich richtig war ihm und auch sich selber so dermaßen weh zu tun, indem man sich vollkommen für sich selbst entschieden und ihn bewusst sich selber überlassen hat. Damit auch er sich heilen, von Altlasten befreien und sich vollständig für diese Liebe öffnen und entscheiden kann. Um dann wieder zur passenden Zeit zu einem zurückzufinden, weil er genau wie man selber weiß, zu wem er gehört...


Und irgendwann kommt man zu dem Schluss, dass genau dies goldrichtig war. Denn nur so können BEIDE Dualseelen sich wirklich vollständig heilen. Denn wahre und bedingungslose Liebe lässt frei...


Und nur wenn man den Menschen, den man zutiefst wahrhaftig liebt, wirklich komplett und vollständig frei lässt, kann er aus seinem reinen und freien Willen verbindlich zu einem (zurück) kommen, wenn der passende Zeitpunkt gegeben ist. Und wenn das Herz das wirklich so will...



Dualseelen & wenn die wahrhaftige Liebe erblüht




Irgendwann im Laufe des Entwicklungsprozesses mit unserer Dualseele kommt es zu einem Moment des spirituellen Erwachens. In dem das Bewusstsein scheinbar unvorhergesehen schlagartig aufbricht wie eine bisher noch geschlossene Blütenknospe, die sich urplötzlich öffnet und all ihre Blätter vollständig entfaltet. So dass wie durch einen plötzlichen Blitzeinschlag kristallklare Klarheit in einem herrscht. Und man die Dinge mit einem Mal so deutlich vor seinem inneren Auge wahrnimmt und in seinem Herzen begreift, die man vor diesem unfassbar kostbaren Augenblick noch nicht wirklich verstanden, wahrhaftig gefühlt und fest im ureigenen, authentischen Sein verankert hatte. Da es etwas vollkommen anderes ist, Dinge mit seinem selbstbegrenzenden und bewertenden Verstand oder bedürftigen Ego zu begreifen, als sie wirklich mit seinem Herzen und in tiefer Liebe des authentischen Seins wahrhaftig zu fühlen...


Das spirituelle Erwachen ist etwas anderes als der esoterisch angehauchte oder auch mystisch anmutende Begriff der plötzlich eintretenden göttlichen und ganzheitlichen Erleuchtung. Obwohl manche Menschen die beiden Begriffe synonym verwenden, ist deren Bedeutung nicht dieselbe.


Der Moment des spirituellen Erwachens – das erwachen und aufblühen der wahrhaftigen Liebe  - löst bei einigen Menschen tiefes Erschrecken oder gar massive Angstzustände aus. Da sie auf diesen bahnbrechenden Moment in keiner Weise vorbereitet sind. Und dieser Moment des Aufwachens aus dem bisherigen und viel zu lang angehaltenen „Dornröschenschlaf“ und das Erwachen des eigenen Bewusstseins (und bewussten Seins) SELBST reine Liebe zu SEIN so urplötzlich und unvorgesehen geschieht, dass es schon höchst erschreckend und verwirrend sein kann, bis man sich wirklich an diesen neuen Zustand des Fühlens und Seins in purer Liebe gewöhnt.


Ab diesem Moment fühlt man sich von intensiver, reiner Liebe umhüllt, wie von einem dichten Kokon, der einen vollständig umgibt. Die wahrhaftige und tiefe Liebe, die jede einzelne Faser des eigenen Seins durchdringt und einen konstant schützt und beschützt. Und man ganz genau weiß, dass einem von nun an nichts und niemand mehr irgendetwas anhaben kann. Weil die Liebe in einem endlich befreit und man vollständig bei sich selbst, in seiner Mitte und in seinem wahren Sein angekommen ist.


Man fühlt sich eingehüllt in diese Liebe, die so intensiv zu spüren ist, dass man erst einmal nicht weiß, wie einem eigentlich geschieht. Die Liebe bricht sich ihre Bahn, überquellend von ihrer eigenen Intensität und Kraft und erneuert sich wie aus einer niemals endenden Quelle immer wieder aus sich selbst heraus. Und es ist kaum zu ertragen, mit dieser immens kraftvollen Liebe absolut nichts zu tun. Sondern diese tiefe, reine, pure Liebe einfach nur zu spüren. Sie einfach SEIN zu lassen. Sie in sich zu halten und einfach nur auszuhalten. Sie nicht unkontrolliert und ungefiltert nach draußen zu lassen.


Ab diesem Moment fühlt man sich konstant wie in eine dicke, weiche und weiße Wolken- oder Watteschicht eingepackt. Denn die wahre Liebe in uns ist befreit und erwacht und zeigt sich uns jetzt in all ihrer Schönheit und Schöpferkraft. Und sie kann endlich ungebremst vollkommen frei fließen...


Wir erkennen die Sinnlosigkeit unseres bisher so immens eingeschränkten Lebens durch all unsere Selbstbegrenzungen, destruktiven (Glaubens-)Muster, Konditionierungen, Manipulationen, des funktionieren und permanent Leistung zeigen müssens, der Konventionen die in Wahrheit nichts anderes als pure Kontrollmechanismen der Menschheit sind.

Wir durchschauen die Strukturen der allgemeinen Gesellschaft und sind nicht mehr bereit, mit der Masse zu gehen. Wir sind nicht mehr bereit, die sinnlosen Spielchen der Gesellschaft zu spielen, sondern wir wollen unsere Individualität entfalten und als eigenständig und auch anders oder quer denkende und handelnde Freigeister leben. Wir wollen die limitierenden Fesseln der Selbstbegrenzungen unseres Egos abstreifen und endlich unser wahres Selbst entfalten.


Was wir nun auch mit der ganzen Macht unseres Bewusstseins tun. Wir erfinden uns selber (unser Selbst) neu und erschaffen mit unserem Herzen unsere eigene Realität. Und leben unsere ganz ureigene Wahrheit. Auch und gerade in dem Wissen, dass unsere Wahrheit eine ganz andere sein kann, als die von anderen Menschen. Auch der Menschen, die uns nahe stehen und die uns ganz immens wichtig sind. Weil gerade die Unterschiedlichkeit und Vielfalt das Leben wirklich lebendig und bunt sein lässt.


Derweil sind wir immer wir selbst. Waren wir immer wir selbst.


Denn vollkommen egal, wie oft wir uns selbst neu erfinden, vollkommen egal, wie oft wir unsere Gedanken gegen neue austauschen, uns an ihnen festklammern und Halt und Sicherheit in ihnen suchen oder sie einfach ziehen lassen, wie Wolken, die wie lichte Schleier am Himmel hoch über uns hinwegziehen, und wir sie vertrauensvoll loslassen können, sind wir immer wir selbst. Vollkommen egal, wie oft wir unsere Vorstellungen, inneren Überzeugungen und Konzepte gegen neue austauschen, sind wir immer wir. Vollkommen egal, wie oft wir uns in unseren Handlungen von anderen beeinflussen haben lassen, uns von uns selbst und unserer Mitte entfernt und unser wahres Selbst – den innersten Kern unseres wahrhaftigen Seins – aus den Augen verloren und uns selbst verlassen haben, sind wir immer wir selbst.


Denn wir alleine haben es jede Sekunde unseres Lebens in der Hand, inwieweit wir uns selbst leben. Oder ob wir uns weiterhin fremdbestimmen und unser Handeln und Tun beeinflussen lassen und immer wieder aufs Neue faule Kompromisse eingehen. Wir selbst sind es, die es zulassen oder verhindern können, ganz bei uns und in unserer Mitte zu sein.

Wir können uns selbst ständig betrügen, uns verbiegen und bis zur absoluten Selbstaufgabe an andere anpassen, oder wir können uns selbst vollkommen treu und dann eben wirklich authentisch und echt sein.


Wir sind immer wir. Vollkommen egal, ob unser Bewusstsein – unser bewusstes Sein – und unser Herz vollkommen geöffnet oder unserer ureigenen Wahrheit gegenüber fest verschlossen ist. Vollkommen egal, ob wir viele Jahre lang wie Dornröschen alles verschlafen oder endlich erwachen und durch das bewusst werden unseres wahren Seins vollständig aufblühen.


Allerdings hat sich der Moment des Erwachens der wahren Liebe nur scheinbar unvorhergesehen und urplötzlich seine Bahn gebrochen.


In Wahrheit hat sich dies oft bereits etliche Jahre lang vor der Begegnung mit unserem Dual in diversen Zeichen bemerkbar gemacht. Bei einigen auch angestossen durch einen Seelenpartner oder die Zwillingsseele. Wird aber durch unsere Dualseele noch einmal ganz immens angeheizt und auf dem Weg unserer Entwicklung ganz massiv und intensiv von uns gespürt.


Denn Erwachen geschieht immer zyklisch. In aufeinanderfolgenden und ineinander verschachtelten Phasen und kann sich über viele Jahre erstrecken...


Folgende Anzeichen sind Zeichen des spirituellen Erwachens und Aufwachens aus dem bisherigen "Dornröschenschlaf"...


 

  • Oft zeigen sich jahrelang vorher bereits permanent starke Muskelverspannungen des Körpers, die man einfach nicht los bekommt, egal was man auch dagegen versucht
  • Es zeigt sich ständige Traurigkeit bis hin zu handfesten Depressionen, weil man einfach nicht den Mut hat, sich selbst zu leben, sondern sich noch von anderen leben und über sich entscheiden lässt
  • Es herrscht ziemliches Gefühls-Chaos und häufiges Weinen, scheinbar ohne ersichtlichen Grund
  • Es kommen berufliche Veränderungen auf einen zu, denn man ist nicht mehr bereit, nach den Vorgaben anderer zu leben - man will keinem Überlebensjob mehr nachgehen, sondern seinen Traumberuf und seine Berufung - eben seine wahre Bestimmung - ausleben und leben
  • Es kommt ein bewusster Rückzug von vermeintlichen Freunden und Familie, da man viel Zeit für sich und seine Weiterentwicklung, sehr viel Erholung und Ruhe braucht. Denn das erwachen und bewusste befreien der wahren Liebe erfordert sämtliche Energie und Kraft
  • Es kommen Phasen enormer Schlafprobleme auf einen zu - man wacht nachts ständig auf, kann erst gar nicht einschlafen und auch nicht durchschlafen - dafür schläft man dann zu anderen (ungewöhnlichen) Zeiten, weil man durch den ständigen Schlafentzug permanent müde und chronisch erschöpft wird
  • Es zeigen sich intensive und wildeste Träume - denn man verarbeitet sehr viel und die alte und negative Energie verlässt den Körper und das Bewusstsein
  • Man fühlt sich nirgends mehr zugehörig, egal wo und mit wem man gerade zusammen ist - man "schwebt" mit seinem erwachenden Bewusstseinszustand "zwischen den Welten" und fühlt sich nur noch einsam und fremd - weil immer weniger des alten ausgebremsten, belasteten und eingeengten Lebens zusammenpasst
  • Man führt immer mehr und immer öfter Selbstgespräche und macht sich selber gewisse Dinge bewusst, lässt seine wahren Gefühle und Emotionen zu (hier zeigt sich oft sehr viel alte, aufgestaute Wut, die viele Jahre lang ständig unterdrückt, weggedrückt und verdrängt und niemals wirklich ausgelebt wurde und die nun endlich bewusst gefühlt werden will)
  • Dinge die man bisher gerne gemacht hat, werden einem gleichgültig und man verliert das Interesse daran, die Prioritäten verschieben sich und man erkennt, was wirklich elementar und wichtig ist - es wird einem bewusst, was man wirklich für sich will und was auf keinen Fall)
  • Der Wunsch und die tiefe Sehnsucht endlich zuhause anzukommen, wird massiv und intensiv - die hoch spannende Zeit des Übergangs von der alten belasteten in die neue befreite und kraftvolle Energie bricht an
  • Qualität in jeglicher Hinsicht, auf allen Ebenen und in sämtlichen Bereichen - anstatt Quantität - wird immer wichtiger

 


In dieser Zeit ist es ganz enorm wichtig, sich als hochsensibler Mensch immer wieder bewusst zu erden...

...und sich immer wieder in seinem authentischen Sein und seiner ureigenen Mitte zu zentrieren und in seinem Herzen auszurichten...


Wenn wir das "neue" Bewusstsein in uns integrieren und uns vollständig damit identifizieren, macht sich dies in folgenden Anzeichen bemerkbar...


 

  • Die Ernährung verändert sich automatisch und wird ebenfalls authentisch, weil sie dann wirklich zu  einem passt und man lernt, auf sein Körpergefühl und seine Intuition zu vertrauen
  • Man geht bewusst und sehr viel achtsamer mit dem eigenen Selbst und auch mit anderen Menschen um
  • Man entgiftet seinen Körper
  • Man übernimmt komplett Eigenverantwortung
  • Man vergleicht sich mit niemandem mehr, da man die Sinnlosigkeit dahinter und die Spielchen des Egos erkennt
  • Man will sein inneres Potenzial vollständig in die Welt tragen und leben
  • Man erkennt, dass der Weg das Ziel ist und nicht das Ziel das eigentliche Ziel darstellt
  • Man lebt nur noch seine ureigene Wahrheit
  • Man tut nur noch das, was man wirklich tun will und mit dem man sich tatsächlich wohl fühlt
  • Man umgibt sich nur noch mit Menschen, die einem gut tun und die einem wohlwollend sind
  • Man befindet sich mit seinem gesamten Sein immer mehr im Hier und Jetzt
  • Man lebt selbstbestimmt und setzt Grenzen, wo es notwendig ist
  • Die eigene Wahrnehmung wird immer intensiver und feiner, die Energien (anderer Menschen) immer  subtiler spürbar 
  • Echte Gelassenheit, innere Ruhe und Frieden mit sich und der Welt nistet sich tief im eigenen Sein ein
  • Die Augen werden so klar wie ein Bergsee, dem man bis auf seinen tiefen Grund sehen kann, da man    sich von allem alten, negativen und belastenden vollständig befreit und gelöst hat

 


Man befindet sich nun auf dem Bewusstseins-Level, sein Leben komplett selbst in die Hand zu nehmen...


Zu TUN was immer man wirklich tun will und nicht mehr darauf zu warten, dass das was man will, von jemand anderem erfüllt wird. Man lebt sich und das Leben lebt sich und man folgt dem natürlichen Fluss des Lebens und kann vertrauensvoll die Dinge geschehen lassen, die auch geschehen sollen. So dass das, was wirklich für einen bestimmt ist, von ganz alleine zu einem und ins eigene Leben kommt...


Der Energiefluss des Lebens und der Energiefluss der wahren Liebe leiten und führen uns, weil unser Herz nun vollständig geöffnet - unsere Schutzmauern komplett in sich zusammengestürzt und nicht mehr existent für uns sind - und absolut frei für neue Erfahrungen ist...


Erst wenn die Liebe in uns vollständig befreit, erwacht und aufgeblüht ist und wir mit unserem weit geöffneten Bewusstsein vollständig im Hier und Jetzt angekommen sind - wir mit unserem innersten Kern, mit unserem wahrhaftigen und authentischen Sein vollständig verbunden sind und in uns selbst Vollkommen und "Ganz" (also "Eins" mit uns selbst) geworden sind, kann der Mensch zu uns in unser Leben und an unsere Seite kommen, der auch mit seinem reinen und freien Willen aus seinem weit offenen - ebenfalls befreiten, erwachten und erblühten - Herzen heraus an unserer Seite wirklich und wahrhaftig mit jeder Faser seines gesamten (Bewusst-) Seins sein möchte...


Was gerade für Kopfmenschen bzw. die Menschen, die "eigentlich" mit Spiritualität nichts anfangen können, eine ganz enorme Herausforderung darstellt, sich auf all dies wirklich einzulassen. Da hier der vermeintlich Sicherheit bietende Verstand immer wieder mitmischt und die Türe zum Herzen schwer bewacht...derweil die wahre Liebe längst drinnen und tief verankert ist, im unendlich weiten Raum des Herzens... :)



Warum wir unser Herz in der Liebe nicht austricksen können




Unser Herz hat nur einen einzigen Wunsch. Es will lieben. Und die Liebe hat nur den einzigen Wunsch, sich zu erfüllen. Da dies das Ur-Bedürfnis unseres Herzens und der Liebe an sich ist. Das einzige, was unser Herz daran hindert, die Liebe in all ihrer Schönheit und Kraft entfalten und fließen zu lassen, ist die Vernunft. Die immer wieder mit allen möglichen Mitteln und Tricks versucht, die Liebe an ihrer wahren Bestimmung zu hindern. Die unser Herz austricksen und ihm weismachen will, dass es auch ohne wahrhaftige Liebe geht. Das das Leben auch ohne wahrhaftige Liebe oder mit nur ein bisschen davon funktioniert. Dabei befindet sich die Vernunft auf dem Holzweg. Denn unser Herz lässt sich nicht in die Irre führen. Es lässt sich nicht austricksen. So oft die Vernunft dies auch will. Da die Liebe sich in unserem und im Herzen unseres Seelenpartners oder unserer Dualseele längst häuslich eingerichtet hat...


Unsere Ur-Bedürfnisse zu beachten, ist elementar wichtig in unserem Leben. Da wir sie zum Leben brauchen, wie die Luft zum atmen. Genauso wie wir ohne Liebe nicht leben, lediglich irgendwie existieren können. Bedürfnisse die aus unserem Verstand kommen, brauchen wir nicht, um zu überleben. Sie sind lediglich ein Konstrukt unseres Egos, dass sich seine künstlich erschaffene Traumwelt erfüllen will. Die Sehnsüchte, Bedürfnisse und Wünsche, die tief aus unserem Herzen und aus unserer Seele kommen, brauchen wir in unserem Leben. Diese können wir nicht ignorieren, verleugnen, unterdrücken und verdrängen. Denn dies sind unsere echten Ur-Bedürfnisse, die nach Erfüllung lechzen, damit wir innere Ruhe, Frieden und wahrhaftiges (Liebes-) Glück mit unserem Seelenpartner oder unserer Dualseele finden können.


Unsere Ur-Bedürfnisse sind Schlaf, Wasser, Nahrung, Luft, Wärme, Liebe, Licht, Sicherheit, Schutz, Erfüllung...


Und unsere von der Natur geschenkten natürlichen Fähigkeiten, Talente, Begabungen,  Leidenschaften, Visionen und Ziele besitzen ihren Ursprung im innersten Kern unserer Seele. Auch dies sind Ur-Bedürfnisse, die erfüllt, gelebt und entfaltet werden wollen, um uns selbst ganzheitlich zu leben.


Unsere Ur-Bedürfnisse können wir nicht austricksen. Da wir sie zum (über-) leben brauchen.


Wenn wir unseren Gefühlen, unserer Intuition und unserem Ur-Instinkt natürlicherweise vertrauen und achtsam auf unser Körpergefühl hören, können wir uns all unsere Ur-Bedürfnisse erfüllen. Denn wir brauchen sie, um unser gesamtes Sein gesund zu halten und bewusst zu nähren und zu sättigen.


Das Ur-Bedürfnis unserer Seele ist es, Erfahrungen zu machen. An diesen zu wachsen und immer weiter zu reifen. Das Ur-Bedürfnis unseres Körpers ist es, für unser gesamtes Sein gesund zu bleiben und zu funktionieren. Das Ur-Bedürfnis unseres Geistes ist es, sich zu bilden, weil er von Natur aus neugierig ist und lernen und sich beschäftigen will. Das Ur-Bedürfnis unseres Herzens ist zu lieben. Denn das ist seine wahre Bestimmung.


Körper, Geist und Seele sind untrennbar miteinander verbunden. Bekommt auch nur eines davon seine Ur-Bedürfnisse nicht erfüllt, bekommen wir das zu spüren, mit (psychosomatischen) Symptomen und Zeichen im Außen. Und werden schlimmstenfalls krank.


Dabei steht jedes einzelne Symptom für ein Ur-Bedürfnis dass wir nicht wahrnehmen. Für ein Gefühl oder eine Emotion, die wir wegschieben, verdrängen und ignorieren. Für eine Fähigkeit oder ein Talent, das wir nicht ausleben.


Unser Herz ist die Verbindung die all das - unser ureigenes Sein - zusammenhält. Was uns immer wieder dazwischen funkt, in unserem Herzen verankert zu sein, ist die Vernunft und unser Ego. Die uns immer wieder davon abbringen wollen, zu fühlen. Und die von der Natur gegebene Aufgabe unseres Herzens blockieren.


In unserem Herzen sind wir absolut sicher und wirklich zuhause. Unser Verstand gaukelt uns mit all seinen künstlich erschaffenen Phantasien, Illusionen und Traumbildern lediglich vor, dass wir in unseren bewertenden Gedanken den Halt und die Sicherheit finden, nach der unser bedürftiges Ego sich sehnt.


Wirklichen Halt finden wir in der Liebe und in unserem Herzen. Denn Liebe beflügelt uns. Sie inspiriert und motiviert uns. Sie lässt uns über uns selbst hinauswachsen und alles erreichen, was wir wirklich aus unserem Herzen heraus und aus wahrer Liebe wollen.


Liebe macht uns innerlich stark und Liebe macht uns innerlich schwach. 


Die Liebe in uns ist ständig präsent. Und verlangt all unsere Aufmerksamkeit. Sie verlangt eine kristallklare Entscheidung. Eine sehr klare Positionierung und eindeutige Ausrichtung in unserem Herzen. Sie verlangt Taten und unseren Willen, mit all den sich daraus ergebenden Konsequenzen IN wahrhaftiger Liebe zu leben.


Denn die Liebe verlangt nach nichts anderem, als nach SICH SELBST.


Die geballte Energie und Kraft der wahrhaftigen Liebe ist die Belohnung für all unsere Mühen. Für all die „Opfer“ die wir für diese Liebe erbracht haben. Für all das, was wir zurücklassen mussten, um diese Liebe zu leben. Denn die wahrhaftige Liebe ist die stärkste Kraft unseres Universums.


Die Liebe erwartet nichts. Die Liebe fordert nichts. Und die Liebe kontrolliert nichts. Sie besitzt nichts und sie nimmt nichts, außer sich selbst. Die Liebe will einfach nur SEIN.

Die Liebe will nichts als nur Liebe.


Dadurch, dass wir mit und durch unsere Dualseele „Ganz“ in uns geworden sind, können wir uns selbst wieder spüren. Können wir die Liebe spüren. Wir können all unsere Ur-Bedürfnisse (wieder) bewusst wahrnehmen, erkennen und sehen. Wir können unsere wahre Bestimmung bewusst entdecken, ausgraben und leben. Auf allen Ebenen und in sämtlichen Bereichen. Und können uns endlich bewusst ganzheitlich erfüllen. Aus unserem Herzen heraus aus tiefer, wahrer Liebe.


Wenn es als hochsensibler Mensch unser Ur-Bedürfnis ist, weil es tief aus unserem Herzen und aus unserer Seele kommt, mit unserem Seelenpartner oder unserer Dualseele in einer verbindlichen Partnerschaft zusammenzusein und ein gemeinsames Leben als richtiges Paar zu führen, können wir ohne diese Erfüllung unseres Herzens und ohne diesen einen bestimmten Menschen nicht glücklich sein. Weil unser Herz seine wahre Bestimmung nicht leben und seinen Lebens-Sinn – nämlich zu zweit gemeinsam IN tiefer Liebe zu sein – nicht vollständig entfalten kann.


Denn unser Herz verlangt nach seinem Herzen. Unsere Seele verlangt nach seiner Seele. Unser Körper verlangt nach seinem Körper. Unser Geist verlangt nach seinem Geist.

Die Liebe verlangt nach Liebe...im innen, wie im Außen...in der Nähe, wie in der Ferne...


An dieser Stelle nützt es auch nichts, sich auf die Selbstliebe zu fokussieren. Und sich selbst die Liebe zu geben, die man von außen nicht erhält, solange unser Lieblingsmensch sich so vehement verweigert. Denn Selbstliebe alleine genügt hochsensiblen Menschen niemals, wirklich glücklich und zufrieden zu sein.


Wir brauchen Berührung auf jeglichen Ebenen unseres Seins, um wirklich zufrieden und glücklich zu sein. Wir brauchen das kraftvolle Gefühl von einem anderen Menschen geliebt zu werden und diese Liebe von ihm auch vollständig zu erhalten. Zärtlichkeit von genau diesem einen Menschen (unserem Lieblingsmenschen) zu empfangen (und nicht von irgendjemand, den unser Herz und unser Körper oder unsere Seele gar nicht will) und von ihm aus wirklicher Liebe heraus begehrt und gewollt zu werden, um uns vollständig erfüllt zu fühlen, uns wahrhaftig emotional fallen zu lassen und auch einmal schwach zeigen zu dürfen.


Wir brauchen es, die geliebte Stimme zu hören, sein Lächeln zu sehen und einfach zu spüren, dass er bei uns ist. Und auch aus seinem Herzen heraus bei uns sein will. Weil es auch SEIN Ur-Bedürfnis ist, mit uns verbindlich zusammenzusein.


Hochsensible Menschen können trotz tiefer Selbstliebe vereinsamen, wenn der zu ihnen gehörende Mensch nicht in der Lage ist, sich eindeutig für sie zu entscheiden. Und sich offen zu ihnen zu bekennen. Sie können zutiefst unglücklich werden, wenn sie von ihrem geliebten Menschen alleine gelassen werden. Denn sie verkraften es nicht, dermaßen abgelehnt, abgewiesen und vielleicht noch vollständig verleugnet zu werden. Weil sie genau wissen, dass dieser Mensch SICH SELBST und die tiefe Liebe in seinem Herzen in Wahrheit verleugnet.


Was mit vermeintlich zu wenig Selbstliebe überhaupt gar nichts zu tun hat. Denn sie können sich noch so sehr selbst zutiefst lieben und mit sich selber alleine sein, sie können noch so viel Lebensfreude und Lebenslust empfinden, in der Tiefe des Herzens und in der Seele sind sie nicht glücklich. Sie können noch so viel Liebe nach außen tragen und der Welt schenken, sie werden (alleine) nicht glücklich.


Wenn der Mensch, den sie am meisten auf dieser Welt lieben und mit dem sie am engsten verbunden sind, sich ihnen scheinbar grundlos entzieht, kann das sehr tiefen seelischen Kummer in hochsensiblen Menschen auslösen. Sie leiden weiter – auch wenn sie schon lange in ihrer ureigenen Mitte angekommen sind - und die Seelenschmerzen und Tränen nehmen kein Ende. Sie werden zwar schwächer und zeigen sich seltener, sind aber dennoch immer  – zumindest unterschwellig - präsent.


Hochsensible Menschen können noch so sehr daran arbeiten ihren Seelenpartner oder ihre Dualseele „loszulassen“ und alles genauso anzunehmen und zu akzeptieren, wie es ist, es macht sie dennoch irgendwie schwach. Eben WEIL es ein tiefes Ur-Bedürfnis ihres Herzens ist zu lieben und geliebt zu werden und die Liebe sich so nicht selbst vollständig erfüllen kann.


Denn man will ja nicht irgendjemanden, sondern diesen einen einzigen Menschen. Da er einfach zu einem gehört.


Es entspricht nicht der Realität, dass wir immer nur stark sein müssen. Da wir das gar nicht können. Da wir genauso Schwäche wie Stärke spüren. Sei es körperlich, seelisch, geistig oder emotional. Da wir aufgrund der gegensätzlichen Pole in uns genauso Schwäche wie Stärke sind.


Nun können wir uns mit allerlei Ablenkungen unseres Verstandes im Außen vormachen, dass wir vermeintlich keine Liebe oder keine Beziehung und Partnerschaft im Außen brauchen. Dass wir auch ohne unseren geliebten Menschen in unserem Leben zurechtkommen. Und dass wir uns selbst alleine vollkommen genügen. Wir können unseren tiefsten Herzenswunsch von uns wegschieben, ignorieren und unterdrüccken. Was uns aber nichts bringt. Da unser Herz und unsere Seele vollkommen automatisch mit Schmerzen und Kummer reagiert. Und so seine Stimme erhebt und um seine Erfüllung ruft, weil wir unser Ur-Bedürfnis des Herzens nicht erhören (können).


Denn unser Herz ist an allem beteiligt, was wir denken, was wir tun oder auch was wir nicht tun. Es ist nur die elementare Frage, ob wir auf unser Herz, unsere Gefühle und unsere innere Stimme hören. Oder ob wir all das ignorieren.


Wenn unser Herz etwas will aber wir hören lieber auf die Vernunft, hindern wir jedes einzelne Mal aufs Neue unser Herz daran, seiner wahren Bestimmung zu folgen, zutiefst zu lieben und wahrhaftig zu fühlen. Wir hindern die Liebe daran, sich mit sich selbst zu erfüllen.


Und das gilt genauso für unseren Seelenpartner oder für unser Dual.


Auch wenn wir uns (immer oder zumindest zeitweise) der Liebe verweigern und uns im inneren Widerstand gegen die Liebe befinden - die Liebe wohnt längst im innersten Raum unseres Herzens und auch im Herzen unseres Seelenpartners oder Duals und hat sich dort häuslich eingenistet.


Unser Verstand stellt seine schärfsten Wächter – nämlich unser bedürftiges Ego und unsere bewertenden Gedanken - vor unsere Herzenstüre und hält sie immer wieder dazu an, nur ja absolut zuverlässig die Türe zu unserem Herzen zu bewachen. Und es in keinem Fall zuzulassen, dass irgendwann –  womöglich zu einem Zeitpunkt, an dem wir es überhaupt nicht brauchen können oder dies gar erwarten - irgendjemand heimlich die Türe öffnen und sich hineinschleichen kann in unser Herz.


Derweil unser Verstand derart beschäftigt ist mit seinen Wächtern gegen die Liebe, hat die Liebe sich ihren ureigenen Weg gebahnt und sich an unseren Wächtern vorbei vollkommen unbemerkt durch einen winzig kleinen offenen Spalt durch die Hintertüre unseres Herzens hinein geschlichen. Dort hat sie sich eingenistet und wartet voll tiefer Sehnsucht darauf, von uns endlich entdeckt, bewusst wahrgenommen, erkannt und vor allem bewusst gefühlt zu werden.


WENN wir die Liebe dann vollkommen unerwartet doch in unserem Herzen entdecken, sind wir völlig geschockt. Da wir das mit unserem Verstand so gar nicht geplant, gewollt und erwartet haben. Wir sind so dermaßen geschockt, dass wir nicht wissen, was wir jetzt tun sollen. Also machen wir uns schnell selbst etwas vor und verleugnen einfach, dass es die wahrhaftige Liebe gibt und diese Liebe es tatsächlich geschafft hat, den Raum unseres Herzens durch die Hintertüre, die wir total vergessen haben abzuschließen und von unseren Wächtern bewachen zu lassen, so klammheimlich zu erobern. Und unseren Verstand und unser Ego so einfach auszutricksen.


Wir wehren uns gegen die wahre Liebe solange, bis uns vollständig die Kraft ausgeht. Und wir erkennen, wie sinnlos der Kampf und unser innerer Widerstand gegen die Liebe ist.


Erst dann schaffen wir es, die Liebe bedingungslos anzunehmen und zuzulassen. Und unser Herz darf seine natürliche Bestimmung erfüllen. Es darf endlich mit all seiner Kraft lieben. Und die wahrhaftige Liebe in all ihrer Intensität in die Welt tragen. Denjenigen Menschen zukommen lassen, die diese Liebe auch tatsächlich wollen. Weil sie die Liebe vollständig annehmen, zulassen und aushalten können.


Deshalb fechten auch unser Kopf und unser Herz oft über viele Jahre lang erbitterte Kämpfe miteinander aus. Da unser Herz gehört und die Liebe gefühlt werden und unser Verstand die Macht an sich reißen will. Was ihm mit vielerlei selbst erschaffener Illusionen, gedanklichen Luftschlössern und schillernden Fata Morganas auch sehr oft gelingt. Aber eben nicht dauerhaft. Denn unser Herz wehrt sich nach Kräften, damit wir es ebenfalls spüren. Damit wir unsere Gefühle beachten und achten und bewusst darauf hören, was jedes einzelne unserer Gefühle und vor allem die wahrhaftige Liebe uns denn so elementar wichtiges sagen will.


Denn die wahrhaftige Liebe siegt immer. Es ist nur eine Frage der Zeit...


Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich auch unser Seelenpartner oder unsere Dualseele in der Tiefe seines eigenen Herzens bewusst wird, dass er vor der wahrhaftigen Liebe, vor sich selbst und auch vor uns und einem gemeinsamen Glück nicht dauerhaft flüchten und weglaufen kann. Da die Liebe sich längst in seinem Herzen befindet.


Und auch sein Herz lässt sich nicht ewig von seinem Verstand und der Vernunft austricksen...



Wenn wir vom Tun ins Sein kommen



Das pure Sein kennen wir meist überhaupt nicht, wenn wir auf unseren Seelenpartner oder unsere Dualseele treffen. Wir wissen nicht wie sich dies anfühlt. Da wir darauf konditioniert und ausgerichtet sind, all unsere Aufmerksamkeit und Energie auf den Mangel in unserem Leben zu lenken. Durch unseren Seelenpartner oder unsere Dualseele durften wir lernen, einfach zu SEIN. Und eben nichts dafür zu tun, um Fülle zu erhalten. Es war ein überaus harter, anstrengender aber auch unbeschreiblich wertvoller, kostbarer und wundervoller Weg der seelischen Weiterentwicklung und Transformation, uns bis zu diesem Punkt „durchzuschlagen“. Aber wenn wir es bis hierhin geschafft haben und uns die vielen kleinen und großen Teilziele ansehen, die wir dabei erreicht und hinter uns gelassen haben, dürfen wir unendlich stolz auf uns sein. Denn nun dürfen wir endlich in unserem Leben in Liebe, in Fülle und in Erfüllung einfach nur SEIN...


Aber was genau hat es nun wirklich zu bedeuten, einfach zu SEIN...?

Alles ist Energie und alles ist durch energetische Schwingung miteinander verbunden. Weshalb auch das Gesetz von Ursache und Wirkung immer seine Gültigkeit besitzt.

Die energetischen Schwingungen sind für uns mittlerweile so fein und so subtil spürbar geworden, dass wir sehr genau unterscheiden, mit welcher Art Mensch wir es im jeweiligen Moment zu tun haben. Wie dieser Mensch wirklich gestrickt ist. Ob dieser Mensch ehrlich (zu sich selbst und zu uns) ist und sich ebenfalls in seinem Herzen befindet oder ob er uns braucht aus seinem eigenen Mangel-Denken heraus und weil er sich selbst noch etwas vormacht. Um sich durch uns energetisch wieder aufzuladen. Und dann in seinen alten Mustern, destruktiven Gedanken und Handlungen einfach weiterzumachen. Ohne bei sich etwas zu ändern.


Wir unterscheiden sehr genau, ob ein Mensch bereit ist von sich aus zu GEBEN und dies auch tatsächlich TUT oder ob er selber passiv bleibt und von uns nur nimmt. Wozu wir an diesem Punkt nicht mehr bereit sind. Wir sind nicht mehr bereit, zu geben und nichts vom anderen zurückzuerhalten. Und wenn wir selbst geben – UNS einem anderen Menschen geben - uns und unser wahres Sein mit all unserer Liebe (ver-) schenken - dann tun wir dies aus der Tiefe unseres Herzens heraus. Weil wir dies wirklich so wollen. Und weil wir dann auch nichts vom anderen zurückerwarten. Da wir jetzt absichtslos geben können, wenn dieser Mensch uns dies tatsächlich wert ist.


Von Menschen die von uns nur nehmen - ohne uns von sich etwas zu geben - und die immer wieder etwas in sich zurückbehalten und sich selbst in ihrem wahren Sein nicht von ganzem Herzen zulassen können, halten wir uns ganz bewusst fern. Weil uns dies wieder blockieren würde und unsere Seele nicht weiterbringt.


Wir unterscheiden dabei sehr genau, welcher Mensch ehrlich und echt uns gegenüber ist oder wer uns nur schaden will. Denn die jeweilige positive oder negative Energie ist sehr intensiv spürbar für uns. Und zieht uns entweder nach oben und hindert uns nicht daran, weiterzukommen und uns immer weiter zu entfalten oder sie zieht uns mit einer solch starken Penetranz immer weiter nach unten wie ein machtvoller und starker Magnet und blockiert uns in unserem natürlichen SEIN, dass uns regelrecht schwindelig wird von der negativen Ausstrahlung und Energie eines solchen Menschen.


Was uns nicht gut tut, von dem bleiben wir fern. Und gehen keinerlei faule Kompromisse mehr ein. Allerdings wird das Universum uns testen. Und das kann mitunter sehr heftig ausfallen. 


Bei uns hochsensiblen und hochsensitiven Menschen haben sich all unsere Sinneswahrnehmungen auf dem Weg unserer Entwicklung noch sehr viel mehr verfeinert und intensiviert. Und je weiter unser Bewusstsein sich öffnet und wir unser bewusstes Sein kultivieren, desto mehr sind wir im Augenblick präsent in dem was wir energetisch, körperlich und seelisch wahrnehmen und was wir emotional in unserem Herzen fühlen.


Wenn wir es unser Leben lang gewohnt sind zu handeln und aktiv etwas dafür zu tun, um etwas zu erhalten, ist es für uns ganz schön schwer, einfach nur zu SEIN. Nichts zu tun, sondern im Augenblick einfach nur präsent zu SEIN. Geschehen zu lassen, was geschehen soll und uns innerlich auf ‚Empfang’ auszurichten. Das Leben, die Energie und die Liebe vollkommen frei fließen zu lassen. Nichts verändern, verbessern oder beeinflussen zu wollen, nichts hinzuzufügen und nichts wegzunehmen. Uns nicht mehr mit unseren bewertenden Gedanken zu identifizieren, sondern uns nach unseren Gefühlen auszurichten. 


Denn der Augenblick im JETZT ist vollkommen, so wie er ist. Wir sind vollkommen. So wie wir sind. 


Was NICHT bedeutet, sich Ungerechtigkeiten gefallen zu lassen. Sondern kristallklare Grenzen zu setzen und unsere ureigene Wahrheit durchzusetzen, wo es notwendig ist. Was wir mittlerweile gelernt haben, ganz vehement auch zu tun. Wir bewegen uns nicht mehr von uns selbst und unserem ureigenen Sein weg. Sondern wir bleiben in unserer Mitte, egal was auch von außen kommt.


Was bedeutet, uns mit all unserer Aufmerksamkeit bewusst nach innen zu richten. Und vollständig präsent im Hier und Jetzt und bei uns selbst zu sein. Uns in unserer innersten Mitte zu zentrieren und in uns hineinzulauschen. Uns unserer Bedürfnisse und ureigenen Wahrheit gewahr zu sein.


Weder befinden wir uns mit all unseren Gedanken in der Vergangenheit, noch in der Zukunft. Sondern nur im Hier und Jetzt. Unsere gesamte Wahrnehmung befindet sich immer im Augenblick.


Bewusst lauschen wir der Stille in uns. Bewusst nehmen wir wahr, wie wir atmen. Bewusst spüren wir in uns hinein, was unser Herz, unsere Seele, unser Geist und unser Körper JETZT gerade von uns braucht.


Bewusst achten wir auf das jeweilige Bedürfnis, dass wir in diesem Moment in uns spüren. Und ebenfalls achten wir auf das Gefühl, das in diesem Moment eventuell in uns hochsteigt. Wir lassen es zu und fühlen dieses Gefühl. Und wissen genau, was uns dieses Gefühl im jeweiligen Augenblick sagt. Wir erfüllen uns unser Bedürfnis, weil wir dies KÖNNEN. Denn wir alleine sind hierfür verantwortlich.


Wenn wir auf diesem Bewusstseinslevel angekommen sind, uns mit all unserer Aufmerksamkeit, Energie und Wahrnehmungsfähigkeit vollkommen im Augenblick – im Hier und Jetzt –  befinden und einfach nur SEIN zu können – wenn wir gelernt haben, uns darauf zu fokussieren und dies auch auszuhalten (UNS SELBST auszuhalten, genauso wie wir sind) -  haben wir nicht mehr das Bedürfnis danach, uns um irgendetwas aktiv zu bemühen, dass wir meinen, mit unserem Ego unbedingt haben zu wollen. Sondern wir sind uns mit all unserem wahrhaftigen Sein bewusst, was wir aus der Tiefe unseres Herzens und unserer Seele heraus WIRKLICH gerade für uns brauchen. Wir wissen genau was wir wollen und was nicht.


Erst jetzt fühlen wir WIRKLICH, was es bedeutet, zu sagen: „Ich BIN...“

Früher haben wir uns und andere über Äußerlichkeiten, Beruf und Statussymbole definiert und uns mit all diesen Dingen identifiziert. Was nun unwichtig für uns geworden ist. Nein, damit es nicht zu Missverständnissen kommt, es ist uns selbstverständlich nicht unwichtig geworden, wie wir oder andere aussehen oder welchen Beruf wir oder andere ausüben, sondern es ist uns bewusst geworden, das Beste aus UNS SELBST herauszuholen. Unser bestes Selbst – eben ein individuelles und unser ureigenes Original – und keine „billige“ Kopie von jemand anderem (mehr) zu sein. Nicht nur was Äußerlichkeiten betrifft, sondern auf allen Ebenen und in sämtlichen Bereichen unseres Lebens und unseres Seins.


Wir vergleichen uns mit niemandem mehr, weil wir verstanden haben, wie einzigartig und einmalig wir in unserem ureigenen SEIN tatsächlich sind. Niemand anders ist so wie wir. Und dieser Fakt IST wie er IST. Wir betonen unsere Einzigartigkeit. Und stellen unser individuelles Sein in den Mittelpunkt. Wir zeigen uns und machen uns vollständig sichtbar. Sowohl für uns selbst, als auch für andere. Genauso wie wir sind. Aus unserem Herzen und unserer Seele heraus. Weil wir diese Entscheidung ganz bewusst aus unserem innersten Kern getroffen haben.


Wir identifizieren uns nicht mehr über das, was wir denken oder über das was andere von uns halten, sondern wir glauben nur noch das, was wir tief in unserem Inneren wahrnehmen und fühlen. Dann nämlich sind wir vollkommen authentisch und ECHT.


Das bedeutet es auch, authentisch zu sein...


 

  • Vollkommen ehrlich – sowohl zu uns selbst, als auch zu anderen - zu sein
  • Ausschließlich unsere ureigene Wahrheit zu leben - aus unseren tiefsten inneren Überzeugungen, ureigenen Werten und wahrhaftigen Gefühlen heraus
  • Unsere ganz ureigene Spiritualität zu leben, weil wir felsenfest an diese Dinge glauben

 


Genau dies lässt uns echt und authentisch sein...


Achtsam kümmern wir uns von nun an mit unserem gesamten BewusstSEIN um unsere Ur-Bedürfnisse. Um die Bedürfnisse unseres Herzens und unserer Seele.


Und wir sind in der Lage, immer mehr das anzunehmen, was im jetzigen Moment tatsächlich IST.


Um das was JETZT nicht gegeben oder vorhanden IST, kümmern wir uns überhaupt nicht mehr. Selbst wenn unser Verstand immer noch immer wieder einmal dazwischenfunkt und uns in unser altes Verhalten zurückdrängen will. Wenn er uns Angst machen will. Wenn er will, dass wir Illusionen aufsitzen oder dass wir uns vollkommen unnötige Gedanken um Dinge machen die unwichtig und JETZT nicht gegeben und Menschen die JETZT nicht anwesend sind.


Dieser kostbare, einzigartige Augenblick JETZT ist unwiederbringlich.


Das was JETZT gerade geschieht, zieht an uns vorbei und kommt niemals mehr wieder, wenn wir es JETZT nicht beachten. So können unermesslich kostbare und glückselig machende Augenblicke und wertvolle Lebenszeit untätig verschwendet werden. Deshalb haben wir durch und mit unserem Seelenpartner oder unserer Dualseele über Jahre hinweg gelernt, uns vollkommen auf das was JETZT gegeben IST zu fokussieren.


Das pure (Bewusst-) SEIN und das bewusste Sein lässt uns für uns selbst wahrhaftig sichtbar werden.  

Wenn wir nach innen in unser wahrhaftiges Sein lauschen, nehmen wir wahr, wer wir wirklich sind.


Dann nehmen wir wahr, was wir wahrhaftig wollen. Was unser Herz für sich braucht und was unsere Seele wirklich will.


Dann nehmen wir mit all unseren Sinnen und unserem vollen BewusstSEIN wahr ob beispielsweise JETZT gerade...


 

  • Unser Körper, unser Geist, unsere Seele oder unser Herz hungrig ist und bewusst gepflegt, genährt und gesättigt werden will
  • Stille angesagt ist oder wir bewusst Musik genießen oder Gesellschaft suchen und mit anderen Menschen kommunizieren wollen
  • Bewegung oder Ruhe und Entspannung notwendig ist
  • Unser Beruf und unsere Berufung (unsere Lebensaufgabe und wahre Bestimmung) und unser Business  unsere ganze Beachtung braucht oder unser ganz persönliches Privatleben Vorrang und Priorität hat
  • ... 

 


Unsere gesamte Energie mit all unseren inneren Ressourcen will von uns wahrgenommen, gesehen und gefühlt werden. Auf allen Ebenen und in sämtlichen Bereichen. Und zwar immer und zu jeder Zeit. 


Eben JETZT...


All unsere Begabungen, Talente und Visionen wollen in die Welt getragen werden. JETZT..


Wir lassen uns zutiefst berühren in unserem Herzen und in unserer Seele, wenn wir geheilt und bei uns selbst im reinen und puren Sein angekommen sind.


Auch unseren Seelenpartner oder unsere Dualseele können wir an dieser Stelle wirklich SEIN lassen, so wie er ist. An dieser Stelle machen wir uns nichts mehr vor. Und uns wird urplötzlich klar, dass wir es vollständig angenommen und gänzlich akzeptiert haben, dass er an diesem Punkt nicht bei uns ist. Wir tragen ihn ganz fest in unserem Herzen und spüren dabei seine ständige Präsenz. Er ist immer bei uns und wir sind "Eins" mit ihm. Dennoch haben wir ihn komplett Losgelassen und ihn vollständig sich selber überlassen. 

Und in uns tragen wir das tiefe Wissen und Vertrauen, dass alles gut werden wird zwischen uns und unserem geliebten Dual...



Warum sich auf dem Dualseelenweg scheinbar alles verändert und in Wahrheit doch gar nichts geschieht - Teil 1

 



Das Leben an sich bedeutet Wachstum, Weiterentwicklung und Wandlung. Die Natur und das Leben verändert sich ständig. Nichts bleibt, wie es ist. Etwas wird geboren, wächst und gedeiht und verändert sich stetig dabei. Und nichts und niemand lebt ewig. Alles lebendige endet irgendwann. Und wird aus sich selbst heraus neu geboren. Und der Kreislauf des Lebens beginnt wieder von vorn. Auch wir Menschen verändern uns ständig. Aber wir haben oft Angst vor einer Veränderung. Weil wir nicht wissen, was dann mit uns passiert. Die Ungewissheit ist es, die alles an sich reißt und uns blockiert und uns zweifeln, zaudern und zögern lässt. Die sich uns permanent in den Weg stellt und uns gewaltig in unserem wahren Sein ausbremst. Dabei haben wir ständig das starke Gefühl, dass irgendwelche urgewaltigen Dinge mit uns und mit unserem Leben passieren. Hier lauern ein paar mächtige Fallen. Denn während wir an uns arbeiten, uns vermeintlich verändern und ganzheitlich transformieren, passiert scheinbar alles und in Wahrheit doch nichts...

Während dem Weg unserer Entwicklung kommen wir oft an unsere persönlichen Grenzen und wachsen dabei weit über uns selbst hinaus. Dabei denken wir oft, dass wir – solange wir uns nicht in unserer Mitte befinden – noch nicht wir selbst sind. Weil auch ständig uns jemand anderes sagt, dass wir gar nicht wir selbst sind, solange wir nicht authentisch sind. Ständig hören oder lesen wir, wir müssen wieder wir selbst werden.


Aber sind wir dabei tatsächlich nicht wir selbst, nur weil wir uns lange Zeit verbogen und an Gegebenheiten von anderen angepasst haben? Waren wir jemand anders, nur weil wir nicht mit uns selbst und unserem innersten Kern verbunden waren? Können wir überhaupt jemals irgendjemand anders sein?


Nein! Das können wir nicht. Wir können nicht jemand anders sein.


Denn vollkommen egal, wie wir auch sind, ob wir uns vollkommen in unserer Mitte befinden oder Welten von unserem scheinbar wahrhaftigen Sein entfernt haben – sind wir immer wir selbst. Auch wenn wir Überzeugungen die sich tief in unserem Sein verankert haben, von anderen Menschen übernommen haben, sind wir immer wir selbst. Bei allem was wir tun - oder eben aufgrund unserer Überzeugungen mit denen wir uns identifizieren oder auch nicht - nicht tun, sind wir immer wir. Ob wir aktiv agieren oder passiv lediglich reagieren, sind das immer wir selbst. Denn wir handeln immer aus unserem derzeitigen Wissen und Bewusstseinszustand heraus.



  • WIR selbst sind es, die (nicht) handeln. Nicht jemand anders.
  • WIR selbst sind es, die endgültige Entscheidungen scheuen, wie der Teufel das Weihwasser scheut
  • WIR selbst sind es, die unverbindlich mit unserem innersten Kern umgehen und nicht imstande sind, uns selbst gegenüber verbindlich zu sein. Absolut verbindlich zu sein.
  • WIR selbst sind es, die sich aus tiefsitzender Angst, die Liebe wieder zu verlieren, an unserem geliebten Dual festhalten und festklammern wollen, anstatt ihm bedingungslos zu vertrauen, dass er seinen Weg zum genau passenden Augenblick zu uns findet
  • WIR selbst sind es, die lange Zeit Angst vor einer wirklichen Veränderung haben
  • WIR selbst sind es, die in Wahrheit noch nicht bereit für Verbindlichkeit sind, solange unser Dual auf sich warten lässt



Während dem Weg mit unserer Dualseele bleibt im wahrsten Sinne des Wortes kein Stein mehr auf dem anderen. Alles in uns und in unserem Leben verändert sich. 

Scheinbar. Denn wir DENKEN alles verändert sich.


Bei allem was wir tun, scheint alles anders zu werden. Denn ständig geschieht etwas und verändert sich (scheinbar) vollkommen. Und scheinbar bewegen wir (bewegen sich) Welten durch uns. 


Die Welt aber dreht sich genauso weiter wie vorher. Der Zyklus der Natur bleibt immer gleich. Die Zeit bleibt nicht stehen. Der Zeiger der Uhr bewegt sich immer weiter. Genauso wie der Sand durch die Sanduhr rieselt, wenn wir sie wieder von neuem umdrehen, wechseln sich Tag und Nacht ständig ab, genauso wie Windstille und Sturm, Ruhe und Lärm, Ebbe und Flut und die aufeinanderfolgenden Jahreszeiten. Anfang und Neugeburt, Wachstum, Entwicklung, Veränderung, Übergang, Wandlung und das Ende mit endgültiger Vollendung. Alles bleibt gleich. Dinge und Menschen kommen in unser Leben und gehen irgendwann wieder weg. Sei es, weil wir sie nicht (mehr) bei uns haben wollen oder weil sie von selbst wieder gehen und für immer verschwinden. Genauso wie andere Dinge und Menschen sich von Anfang bis Ende bei uns und in unserem Leben befinden. Weil es einfach so sein soll. Weil es einfach so IST. Das ist der zyklische Lauf der Natur. Nur der Mensch kämpft gegen oder für alles an und bekämpft alles, was er nicht annehmen und akzeptieren kann, so wie es ist.


Alles IST und bleibt dennoch, so wie es IST.


Das was wir auf dem Weg mit unserer Dualseele tatsächlich tun, ist - wir tauschen all unsere vielen Gedanken gegen neue Gedanken aus. Wir tauschen alte, negative, belastende und destruktive Gedanken gegen neue, freie, positive und konstruktive Gedanken aus. Wir tauschen anerlernte Konzepte, Ideen und Überzeugungen gegen unsere ureigenen – aus unserem tiefsten Inneren kommenden - aus. Und alles was sich tatsächlich in uns und in unserem Leben verändert, ist unser bewertendes Denken. Ansonsten bleibt alles gleich wie es ist. Wie es schon immer war. Und wie es in Zukunft auch immer sein wird.


Nichts hat sich in Wahrheit verändert.


Für uns sieht es lediglich aus, als ob sich alles vollkommen verändert hätte in uns, in unserem Leben und um uns herum. Und doch verändert sich durch unsere tiefgreifende Wandlung und Transformation alles.


Und es bewegen sich - bewegen wir aus unserem tiefsten Inneren heraus - Welten. Und alles wird - scheinbar - anders.


So wie wir die Linse einer Kamera gezielt auf ein bestimmtes Objekt richten und wir die Schärfe auf einen ganz bestimmten Punkt im Bild einstellen. Was drumherum ist, wird automatisch unscharf gestellt. Und entzieht sich so unserer Wahrnehmung. Aber nur dorthin, worauf unsere gebündelte Wahrnehmung liegt, fließt all unsere ureigene (Lebens-) Energie und Aufmerksamkeit. Oder andersherum fließt unsere Energie immer nur dorthin, worauf unsere gebündelte Wahrnehmung und Aufmerksamkeit (bewusst oder unbewusst) gerichtet ist.


 

  • Liebe trifft auf Liebe und erhält Liebe
  • Mut trifft auf Mut und erhält Mut
  • Verbindlichkeit trifft auf Verbindlichkeit und erhält Verbindlichkeit
  • Fülle trifft auf Fülle und erhält Fülle
  • BewusstSein trifft auf BewusstSein und erhält BewusstSein

  


Der Mensch ist es, der bewertet und alles in Schubladen sortiert und in Kategorien einteilt. Der Sicherheit braucht und etwas an dem er sich festhalten kann. Der ständig im Außen den Fels in der Brandung und die Glücksquelle für die eigene Zufriedenheit sucht und nicht die Verantwortung für sich selbst in die eigene Hand nehmen will. Ständig wird jemand anders für das eigene Glück oder Unglück verantwortlich gemacht. Derweil steckt nichts weiter als bewertendes Schubladendenken und Angst vor Kontrollverlust dahinter.


Auch die Fülle des Lebens ist schon immer vorhanden.


So wie sie auch immer vorhanden sein wird. Die Natur reguliert sich dabei immer von selbst. Alles kommt zum genau passenden Zeitpunkt. Und hat genau seinen Sinn. Auch wenn wir Menschen das oft nicht erkennen. Dürre und Trockenheit ganz genauso wie Zeiten der Blüte und überbordenden Fruchtbarkeit durch aufkommenden Regen und Wind. Es ist immer genügend für alle vorhanden. Nur der Mensch will das nicht sehen.


Nur der Mensch ist es, der die Natur nicht so akzeptiert, wie sie ist. Der Mensch ist es, der andere Menschen kontrolliert und sich selbst unterwirft. Das ist nicht die Natur. Weil der Mensch immer aus Angst heraus handelt, die sein Verstand ihm ins Ohr flüstert und er so permanent alles unter Kontrolle behalten will. Der Mensch ist es, der andere Menschen quält. Der ständig von anderen fordert, verlangt und erwartet, dass sie sich (für ihn) ändern sollen. Und ihnen so die natürlich vorhandene Harmonie und den Seelenfrieden nimmt.


Nur der Mensch schadet anderen Menschen. Das ist nicht die Natur. An die Natur haben die Menschen sich schon seit Urzeiten angepasst. Die Evolution sorgt natürlicherweise dafür, dass der Mensch sich den Gegebenheiten die die Natur vorgibt, ganz wie von selbst anpassen kann. Auch wenn dies oft sehr lange Zeit dauert.


Genauso wie die wahrhaftige Liebe oft keinen Raum hat.


Genauso wie es oft sehr lange Zeit dauert, bis zusammengehörende Seelenpartner und Dualseelen sich finden, wahrhaftig erkennen und ihre einzigartige, tiefe Liebe gemeinsam lebbar wird. Und daran sind grundsätzlich immer BEIDE Seelenpartner und BEIDE Dualseelen beteiligt. Männer wie Frauen. Kopfmenschen wie Herzmenschen. Einer alleine richtet in Wahrheit so gut wie nichts aus. Da sich in Wahrheit nicht einer verändern und sich scheinbar alleine der wahrhaftigen Liebe zuwenden kann. Das tun immer beide. Wenn auch vielleicht unbewusst und auf vollkommen unterschiedliche Weise.


Lange Zeit in unserem Leben konnten wir die Fülle des Lebens nicht wahrnehmen, erkennen und sehen. Da wir all unsere Aufmerksamkeit und Wahrnehmung auf den Mangel in unserem Leben – auf die Dinge, die wir NICHT hatten - verschwendet haben. Und wir somit unsere ganze Energie zu den falschen, destruktiven und kontraproduktiven Dingen haben fließen lassen.


Das Leben an sich ist so voll überbordender Fülle, dass es in Wahrheit überhaupt keinen Mangel gibt. Nirgendwo auf der Welt. Und nirgendwo in uns selbst.


Wir empfinden das lediglich so, wenn wir uns auf all die Dinge konzentrieren, die wir NICHT haben. Wenn wir dagegen all unsere Aufmerksamkeit und Energie gezielt bündeln und ganz bewusst auf das lenken, was wir in unserem Leben alles HABEN, fällt uns die wahrhaftige Fülle des Lebens tatsächlich erst auf. So wie wir den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen, wenn wir den Blick nur aufs ganze Bild lenken. Wenn wir dagegen die einzelnen Bäume – jeden für sich – ganz bewusst in den Fokus unserer Wahrnehmung und Aufmerksamkeit richten, werden wir uns erst der gesamten Schönheit und Kraft des einzelnen Baumes gewahr.


Die Fülle des Lebens war schon immer vorhanden. Wir hatten sie lediglich ausgeblendet aus unserem Leben und unserem Sein, da wir mit Scheuklappen durch unser Leben gestolpert sind.


Solange wir uns in unserem Dornröschenschlaf befinden, können wir viele Dinge nicht wahrnehmen, erkennen und sehen. Auch unser wahres, authentisches Sein nicht. Auch nicht, dass wir immer wir selbst sind. Dass wir nur unsere anerlernten, alten und wertenden Gedankenkonstrukte gegen neue, befreite Gedanken austauschen brauchen, um vom gefühlten Mangel in die Fülle zu kommen. 


Wir denken, wir müssten authentisch werden. Wir sind schon authentisch. Wir sind nur in Disharmonie und außer Balance geraten. Wir sind die ganze Zeit bereits ganz wir selbst. Wir sind nur nicht mit unserem innersten Kern und mit unserem wahrhaftigen Sein verbunden.


Es ist so wie ein großes Knäuel Wolle, dass mit lauter Wirren und Knoten mehr schlecht als recht zusammengebunden wurde und wir weder den Anfang noch das Ende finden und es so nicht in seiner vorgesehenen Rolle - seinem wahren Da-Sein - benutzen können. Deshalb müssen wir dieses Knäuel bewusst von seinem Ende aus, dass wir ja erst gezielt suchen müssen - von hinten nach vorne, hinein in seinen innersten Kern - aufrollen, sortieren und in einem befreiten und sorgfältig aufgerolltem neuen Knäuel wieder funktionstüchtig machen.


Nur im vollständig erwachten Zustand werden uns diese Dinge bewusst. Wir müssen nicht wir selbst werden. Weil wir die ganze Zeit schon wir selbst sind.


Das was wir tun müssen ist, uns mit unserem innersten Kern wieder verbinden. Mit unserem wahren und ureigenen Selbst. So dass uns niemand und nichts mehr in unseren Gedanken – egal welcher Richtung – beeinflussen, blockieren und behindern und uns an unserem wahrhaftigen Sein hindern kann.


Das ist eine der bodenlos tiefen und urgewaltigen Fallen, in die wir leider sehr leicht hineintapsen. Der Glaube, dass sich auf dem Weg mit unserer Dualseele alles verändert. Weil wir uns selbst scheinbar vollkommen verändern. Und unser Verstand dies uns permanent einflößt.


Derweil in Wahrheit alles IST, wie es IST und sich nur unser (bisher bewertendes) Denken verändert.



Warum sich auf dem Dualseelenweg scheinbar alles verändert und in Wahrheit doch gar nichts geschieht – Teil 2




Während wir so urplötzlich in den unumkehrbaren und tiefgreifenden Entwicklungsprozess mit unserer Dualseele hineingeworfen werden, wird uns mit der Zeit immer mehr bewusst, dass sich unser Denken gewaltig verändert. Das was wir bisher gedacht und geglaubt haben, löst sich immer mehr auf, je tiefer wir in unseren innersten Kern und unser Herz vordringen. Und wir uns selbst von einer vollkommen neuen Seite begreifen. Wir sehen uns nun, wie wir tatsächlich sind, unter all unseren Konditionierungen. Und uns wird klar, dass wir in Wahrheit doch vollkommen anders sind, als wir von uns selbst bisher gedacht haben. Denn unsere Dualseele bringt Facetten unseres Seins zum Vorschein, von denen wir über lange Zeit nicht wussten, dass sie in uns überhaupt existieren. Die wir vielleicht dunkel erahnt haben. Was genau die Facetten sind, die wir an anderen Menschen bewundern. Was uns immer gespiegelt hat, dass wir in Wahrheit genauso sind. Weil wir immer genau die Dinge geglaubt haben, die wir gedacht haben. Und wie wir jetzt an diesem Punkt wissen, können wir alleine durch unsere Gedanken und das was wir in unserem Herzen tatsächlich glauben und fühlen, wahrhaftig Welten bewegen...


Weshalb sich auch scheinbar alles in uns und um uns verändert und im Grunde doch nichts.


Denn wir leben unser Leben ganz genauso weiter wie vor der Begegnung mit unserem Seelenpartner oder Dual. Wir atmen, wir essen, wir trinken, wir schlafen, wir gehen unserer Arbeit, unseren Leidenschaften und Interessen nach und versuchen uns zu verwirklichen. Wir arbeiten an uns, heilen uns unsere Seele von alten Verletzungen und transformieren unser gesamtes Sein. Und scheinbar bewegt sich jetzt alles und wird vollkommen anders in uns und in unserem Leben.


In Wahrheit verändert sich mit der Zeit nur unser Denken und das an was wir tief in uns glauben. Und so sind wir der Meinung, dass sich außerhalb von uns alles verändert. Derweil sich nur unser bisher bewertendes Denken verändert.


Am Anfang wenn wir auf unseren Seelenpartner oder unsere Dualseele treffen, sind wir sehr oft noch ungläubig. Und denken (!!) wir bilden uns all dieses nur ein, was da mit uns und um uns herum so urgewaltig und urplötzlich passiert. Weil wir dem Gefühl in uns noch nicht trauen und glauben.


Denn dieser Entwicklungsprozess unserer Seele ist absolut unumkehrbar. Und es gibt kein Zurück. Wenn wir uns auf all dieses bedingungslos einlassen, geht unser Weg und unsere Entwicklung permanent weiter. Und hört niemals mehr auf.


Wenn die wahrhaftige Liebe in uns einmal vollständig befreit ist, ist dies unwiderbringlich geschehen. Denn wahrhaftige Liebe löst sich nicht auf. 


Aber wir glauben es nicht, weil wir (uns) nicht vertrauen. Wir zweifeln. Aber nicht unser Herz zweifelt und auch nicht unsere Seele ist misstrauisch, sondern es ist alleine unser Verstand, der uns auf vollkommene Irrwege führen und uns mit seinen Bewertungen nur Illusionen einreden will.


Im Grunde unseres Herzens wissen wir sehr genau, an was wir tatsächlich glauben und an was nicht. Wir konnten uns selbst bisher nur nicht mehr spüren.


An diesem Punkt unserer ENTwicklung wissen wir sehr genau, wer wir in Wahrheit tatsächlich sind. Was allein UNSER ureigener Glaube und UNSERE ureigenen Gedanken sind. Und wir lassen uns von anderen nicht mehr beeinflussen. Wir lassen uns nicht mehr manipulieren. Wir lassen uns nicht mehr emotional erpressen. Wir lassen uns nicht mehr auf Spielchen des (bedürftigen) Egos ein. Weil wir UNS SELBST wieder erkennen. Weil wir UNS SELBST endlich SEHEN, wie wir sind.


Unsere Energie verändert sich dabei ständig. Und unsere Ausstrahlung wird vollkommen anders. Was uns die täglichen Begegnungen im Außen spürbar und sichtbar spiegeln. Denn indem wir uns scheinbar vollständig verändern, verändert sich alles im Außen. Und da wir nun nur noch Liebe aussenden – die Liebe, die wir selbst tief in uns selbst sind - kommt auch nur Liebe zu uns zurück. Mit allem anderen gehen wir nicht mehr in Resonanz. Da die Schwingungen nicht mehr zusammenpassen und nicht mehr mit uns harmonieren.


Wo Liebe und Fülle ist, erkennen, sehen und spüren wir nur Liebe und Fülle.

Da wo wir nur Liebe und Fülle geben, erhalten wir auch nur Liebe und Fülle zurück.


Unsere Angst vor Veränderung verschwindet nun immer mehr und löst sich vollständig in Luft auf. Und wir graben all unseren Mut aus, der schon immer in uns steckt. Den wir nur unter all unseren Widerständen, Blockaden und Ängsten vergessen hatten.


In Wahrheit haben wir nicht Angst vor der Veränderung an sich, denn Veränderung und Wandlung geschieht unser Leben lang automatisch. Veränderung und Wandlung ist das Leben selbst.


In Wahrheit haben wir Angst vor der Angst.


Angst, die Angst in uns zuzulassen und sie zu spüren. Angst, uns bewusst all unseren Ängsten zu stellen. Denn wir wurden ja dazu erzogen, die Angst zu bekämpfen und zu verdrängen. Schon die typischen Sprüche, die wir uns alle von Kindheit an anhören müssen, dass wir doch keine Angst haben brauchen, denn nichts ist ja bekanntlich so schlimm, wie es scheint, Angst zu haben würde angeblich bedeuten schwach zu sein usw...


Und außerdem sind wir vollkommen alleine, wenn die tiefsitzenden Ängste uns urgewaltig überfallen, wie riesige Wellenberge, die über uns zusammenkrachen und wir denken, wir würden unter den Wassermassen (unseren intensiven Gefühlen) ertrinken. Wir sind alleine und müssen vollkommen alleine mit unserer Angst fertig werden. Alleine, wie wir immer schon waren, wenn wir mit unserem wahren Sein und unserem Selbst beschäftigt sind. Niemand im Außen kann es uns abnehmen, unsere Angst zu durchfühlen. Da müssen wir vollkommen alleine durch. Und nur so kann sich die Angst vollständig auflösen.


Davon kann ich wahrlich aus eigenem intensiven Erleben ganze Bücher füllen :)


Die Angst vor der Angst (und erst recht unsere Ur-Angst) ist so ziemlich das heftigste, was wir bewusst zulassen und durchleben müssen, um uns zu heilen. Als ich durch all meine - teilweise massiven und viele Jahre vorhandenen – Ängste und meine Ur-Angst an sich gegangen bin, hat sich das für mich angefühlt wie absolute Vernichtung. Was mich unglaubliche Mengen an bitteren Tränen und heftigste Seelenschmerzen gekostet hat. Die Liebe und seelische und energetische Verbindung zu meinem Dual hat mich aber immer gestärkt. Diese unfassbare Liebe hat mich immer geschützt und beschützt. Mein Dual ist für mich das wertvollste, kostbarste und beste, was das Leben mir jemals geschenkt hat. Wofür ich unendlich dankbar bin. Denn durch und mit ihm habe ich so vieles geschafft und so vieles verstanden. Mit meinen Gedanken, mit meinem Herzen und mit meiner Seele wirklich verstanden. Was ich ohne ihn niemals hätte so erleben können. 


Die tiefe Liebe in mir beschützt mich immer vor Schaden. Jeder Mensch, der wahrhaftig liebt, kennt dieses Gefühl des eingehüllt Seins in den weichen und dichten und warmen unzerstörbaren Mantel der wahrhaftigen Liebe. Die wie ein seidenweicher und unzerstörbarer Kokon wirkt, der einen umgibt.


Dieses Gefühl, dass einem nichts und niemand mehr irgendetwas böses anhaben kann. Denn es gibt immer Menschen, die einem schaden wollen. Die nichts gutes im Sinn haben. Durch unsere Liebe gehen wir aber mit solchen Menschen nicht mehr in Resonanz. Die Energie ist jetzt so subtil spürbar für uns, dass wir uns instinktiv und intuitiv absolut schützen. Gerade bei hochsensiblen und hochsensitiven Menschen die von Grund auf hochempathisch sind, haben sich alle Sinne dermaßen verfeinert und intensiviert, dass wir die winzigste und minimalste negative oder destruktive Energie spüren können, die nicht gut für uns ist. Wovon wir uns instinktiv distanzieren.


Unsere bewertenden Gedanken haben sich vollständig verändert. Und wir bewerten nicht mehr. Weil wir die Sinnlosigkeit die in Wahrheit hinter den Wertungen steckt, erkannt haben und nicht mehr wollen. Und dadurch haben wir uns und alles um uns herum vollständig verändert.


Die wahrhaftige Liebe verändert alles. Wofür wir alles und doch gar nichts tun müssen.


Vor der Begegnung mit unserem Dual würden wir niemals glauben, dass wir selbst es sind, die unser Schicksal bestimmen. Dass wir selbst es sind, die uns blockieren. Dass wir selbst es sind, die unser wahres Sein ausgraben und an die Oberfläche unseres Bewusstseins befördern müssen. Nicht jemand anders. Dass wir es jede Sekunde des Tages selbst in der Hand haben, zu sein wie wir sind. Auch, bedingungslos zu lieben. All unsere Erwartungen, Bedingungen, Ansprüche und Forderungen loszulassen, Die Kontrolle aus Angst vor Verlust loszulassen.


Bedingungslos zu lieben heißt, bedingungslos zu lieben. Die Liebe zu LEBEN. Und zwar jederzeit. Immer. Weil diese Liebe immer da ist. Denn sie lässt sich nicht ignorieren. Sie lässt sich nicht wegschieben. Die wahrhaftige Liebe ist einfach da. Und will gefühlt werden. Und für diese Liebe geben wir ganz automatisch auf, was wir gefühlt nicht mehr brauchen. Weil uns die wahre Liebe in all Ihrer Kraft genug ist.


Während dem Weg unserer Entwicklung geben wir alles auf, was uns bisher belastet, geschadet, gehemmt und blockiert hat.

Und wir lassen alles zu, was uns fordert und fördert, erfüllt und absolut weiterbringt auf unserem ganz persönlichen Weg.


Wir tun freiwillig – weil unser Herz und unsere Seele es wahrhaftig so will – ALLES und doch gar nichts dafür, uns zu verändern. Wir müssen NICHTS tun. Und dies mit unserem Verstand zu begreifen, fällt so unglaublich schwer. Weil nur unser Herz und unsere Seele genau weiß, was es wirklich bedeutet, dass sich alles auf unserem Weg ändert, wenn wir nichts und doch gleichzeitig alles tun, damit genau dies geschieht.


Damit geschehen kann, was geschehen soll – weil es für uns so bestimmt ist – ist es absolut notwendig, dass wir uns auf all dieses bewusst einlassen. Dass wir aufhören, dagegen und gegen uns selbst zu kämpfen. Denn es ist ein Kampf gegen Windmühlen, den wir immer verlieren. Genauso betrifft das den Widerstand, unsere Blockaden und die Angst, die in uns vorhanden ist.


Bisher in unserem Leben haben wir immer gekämpft. Wir haben immer etwas aktiv GETAN, um das zu erhalten, was wir aus unserem bedürftigen Ego heraus haben wollten.


Jetzt wissen wir, dass wir nur unser Denken verändern müssen, um wahrhaftige Liebe, Fülle und Erfüllung zu erhalten. Weil wir einfach empfangen.

Alles was wir tatsächlich tun müssen ist, unseren inneren Schalter von „aktivem Kampf“ auf „passiven Empfang“ auszurichten.


Wir tun nichts mehr um etwas zu erhalten – wir kämpfen nicht mehr dafür, denn wir befinden uns mittlerweile im puren und reinen Sein – wir empfangen nur noch. Wir lassen die Energie fließen, in dem tiefen Wissen und Glauben, dass uns das Leben alles das schenkt, was wir aus unserem Herzen heraus tatsächlich brauchen. Und das Leben bringt uns all die Menschen und Dinge, die wirklich für uns persönlich bestimmt sind. Lange Zeit glauben wir dies aber nicht. Aus meinem eigenen Erleben kann ich aber bestätigen – weil ich schon viele Jahre in diesem Vertrauen bin – dass das Leben einem immer genau die Menschen und die Dinge schenkt, die man tatsächlich für sich braucht. Weil das Herz und die Seele dies wirklich so will. Weil dann die Dinge, die man erhält, auch wirklich für einen bestimmt sind. Die Dinge und Menschen um die man erst kämpfen muss, um sie zu erhalten, sind NICHT für einen bestimmt. Weil nur das bedürftige Ego sie haben will. Um den (emotionalen) Mangel des eigenen Denkens zu befriedigen. Nicht aber das Herz und auch nicht die Seele.


Die Energie und das Leben an sich einfach fließen zu lassen und vollständig zu vertrauen, ist dabei gar nicht so einfach. Und braucht wahrhaftigen Mut. Mut zur Veränderung. Mut, die eigenen bewertenden Gedanken einfach ziehen zu lassen. Sie nicht mehr festzuhalten und sich an diese Gedanken zu klammern, wie ein Ertrinkender sich an den sprichwörtlichen Strohhalm klammert, um vermeintliche Sicherheit und scheinbaren Halt zu erlangen. Sondern die belastenden, hemmenden, destruktiven und schadenden Gedanken, die eine dunkle, negative und schwere Energie ausstrahlen und einen nur immer weiter nach unten ziehen, ziehen zu lassen.


Und uns stattdessen unsere Energie immer weiter zu erhöhen, indem wir uns im Herzen zentrieren und im Fühlen fest verankern. Weil wir dann sehr genau wissen, warum etwas geschieht. Weil wir vertrauen. Weil wir glauben. Weil wir tief in unserem wahrhaftigen Sein davon überzeugt sind. Weil wir uns damit identifizieren. Und vollkommen „Eins“ mit uns selbst geworden sind. Wir hören nicht mehr auf destruktive Gedanken. Wobei unser Verstand immer wieder dennoch versucht, uns wieder in die Irre zu führen. Und wir sehr leicht darauf hereinfallen können. Aber wir schaffen es immer leichter und schneller uns in unserem Herzen, in unserem Fühlen und in unserem ureigenen Sein zu zentrieren.


Und erschaffen uns so eine Welt aus vollkommener Liebe und Fülle. Weil wir selbst wahrhaftige Liebe und Fülle sind.

Das was wir denken und woran wir ganz fest tief in uns glauben, manifestiert sich in der Welt um uns herum und bei den Menschen die uns umgeben.


Wenn wir einfach empfangen, erhalten wir genau das, was wir brauchen. Und noch viel mehr. Denn Fülle erzeugt Fülle. Und die Fülle des Lebens fließt zu uns, wenn wir nichts dafür tun. Sondern einfach nur auf „Empfang“ ausgerichtet sind.


Und so verändert sich alles und doch geschieht nichts. Außer dass sich unser Denken gewaltig verändert. Und dafür müssen wir alles und doch gar nichts tun...



Das tiefe Begehren zwischen Dualseelen




Dualseelen begehren sich gegenseitig permanent zutiefst. Und zwar auf jeglichen Ebenen des Seins. So dass sie kaum die Finger voneinander lassen können. Immer wieder zieht es die Duale zueinander hin und einer ist es immer, der aktiv den Kontakt zum anderen sucht. Die sexuelle Energie, die zwischen beiden Dualseelen fließt, ist ganz immens. Weshalb sich die Duale erst einmal an diese Energien gewöhnen müssen. Was auch mit ein Grund ist, warum sie immer wieder voreinander flüchten. Weil sie diese intensive Energie nicht aushalten. Nicht bei sich halten können. Das erste Mal im Leben lernen sie es kennen, wie es ist, von einem anderen Menschen wahrhaftig begehrt und gewollt zu werden. Nicht aus dem bedürftigen Ego heraus, sondern aus wahrhaftiger und tiefer Liebe. Als der Mensch, der sie in ihrem innersten Kern tatsächlich sind...


Dualseelen sind permanent energetisch miteinander verbunden. Auf allen vorhandenen Ebenen des Seins.


Vor allem die sexuelle Energie, die zwischen den Dualseelen fließt, ist für beide Duale ganz immens und intensiv spürbar. Derweil die sexuell-energetische Verbindung nicht bloßes körperliches Verlangen darstellt, sondern den tiefen Wunsch beider Seelen nach Vereinigung miteinander und „EinsSein“ auf allen Ebenen des Seins zum Ausdruck bringt. Was bedeutet, seelisch, geistig, körperlich und emotional. Auch steht hinter dieser tiefen Sehnsucht nach Verschmelzung gleichzeitig der tiefsitzende Wunsch nach der Verbindung mit uns selbst. Nach der Verbindung und Vereinigung mit unserem wahren Sein. Die sexuelle Energie zwischen den Dualseelen stellt ganz einfach Energie dar, die sich in uns bildet und die wir aus uns selbst beziehen. 


Obwohl die sexuelle Energie irrtümlich meist mit sexueller Lust und körperlichem Begehren definiert und gleichgesetzt wird, handelt es sich hierbei um nichts anderes als intensive, pure Lebensenergie. 


Und Energie an sich in ihrem natürlichen Sein hat erst einmal mit sexueller Lust gar nichts zu tun. Denn Leben an sich IST pure Energie. Und Energie in ihrer natürlichen Form bedeutet Leben. Energie bedeutet Bewusstsein. Je intensiver wir die sexuelle Energie in uns spüren, desto lebendiger fühlen wir uns. Und desto mehr können wir die Energie in uns und unseren energetischen Bewusstseins-Level erhöhen.


Die Energie in uns kann ganz sanft und sachte spürbar sein. Sie kann aber auch kribbeln und pulsieren und ein intensives sehnsuchtsvolles Ziehen in uns verursachen. Wir können diese Energie in unserem Herzen spüren, in unserem Bauch wahrnehmen oder auch als starkes sexuelles Verlangen nach Erfüllung bis hinunter in unser Wurzelchakra fühlen.

Das sexuelle Verlangen zwischen zusammengehörenden Dualseelen ist unermesslich. Das gegenseitige Begehren schier grenzenlos. Man möchte den anderen bei sich haben, seine Stimme hören und sein Lächeln sehen, intensive Gespräche mit ihm führen, und sich gegenseitig auf allen Ebenen des Seins berühren. 


Und wenn man die Haut des anderen berührt, fühlt es sich an, als ob man sich selbst und seine eigene Haut berührt. Man ist im wahrsten Sinne des Wortes „Eins“...


Ob der andere nun räumlich anwesend oder abwesend ist, man spürt ihn dennoch immer bei sich.


Wahre Dualseelen verhalten sich grundsätzlich so, dass der andere seine Energie und Kraft immer aus sich selbst bezieht. Und nicht vom anderen erhält. Und er sich der immensen Stärke in sich selbst immer mehr und immer wieder bewusst wird. 


Was automatisch auch in wiederkehrenden Rückzügen und immer wieder Zeiten der Funkstille zwischen beiden mündet. Damit wir lernen, bei uns selbst zu bleiben. Und unsere Energie bei uns (be-)halten. Die Energie aushalten. Und auf die wirklich wichtigen Dinge lenken.


Wenn wir die sexuelle Energie sehr intensiv spüren, ERHALTEN wir Energie. Sie bereichert und erfüllt uns. Und spendet uns neue Kraft.


Wenn wir stattdessen aber das Gefühl haben, dass uns ein anderer Mensch unsere Energie und Kraft entzieht und stiehlt, dann handelt es sich um einen Energieräuber und Energievampir – also um einen destruktiven Menschen, der uns schadet. Das tut NICHT unser wahres Dual, der uns niemals wissentlich schaden wollen würde. Der uns im Gegenteil unendlich gut tut. 


Viele Dualseelen fühlen sich permanent müde und erschöpft, energie- und kraftlos. Was einfach daher kommt, dass der gesamte Entwicklungsprozess unserer Seele und unsere ganzheitliche Transformation uns per se sehr viel Energie und Kraft kostet. Und wenn wir uns mit all unserer Aufmerksamkeit ständig auf die falschen Dinge fokussieren, rauben wir uns selbst die notwendige Lebensenergie und Lebenskraft. Weshalb es umso wichtiger ist, dass wir unsere sexuelle Energie - also die Lebensenergie an sich - bei uns selbst behalten. 


Wenn wir die sexuelle Energie in uns ganz immens und intensiv spüren, fühlen wir unser ureigenes Verlangen. Dieses Verlangen in uns selbst ist das immerwährende Verlangen der urweiblichen Frau. 


Was aus Unwissen meist automatisch mit sexueller Lust gleichgesetzt wird, aber vollkommen falsch definiert ist. Und seine wahre Bedeutung vollständig verfehlt.


Das immerwährende Verlangen der urweiblichen Frau stellt schlichtweg den tiefsitzenden Wunsch und das Begehren dar, dass der Mann der wirklich zu ihr gehört, ihr diese urgewaltige und intensiv spürbare Energie abnimmt und sie davon befreit. Damit sie sich erleichtert und erfüllt fühlt. 


Je mehr wir mit uns selbst und unserem innersten urweiblichen Kern und mit der wahren Liebe in uns verbunden sind, desto intensiver und stärker ist diese Energie für uns spürbar. Da die sexuelle Energie in uns ja stetig fließt. Und früher oder später überquillt, wenn uns unser männliches Dual diese Energie nicht abnimmt.  Er nimmt sie uns dann aus tiefer Liebe aus seinem vollkommen freien Willen ab, wenn wir nichts dafür tun und wir ihn nicht dazu bringen wollen (sondern passiv ihm gegenüber bleiben und ihn von sich aus aktiv sein lassen) weil dies seine natürliche Aufgabe als Mann in seinem wahren Sein ist. 


Es sei denn, wir blockieren diese Energie. Was sich dann in der Form äußert, dass wir Seelenschmerzen spüren. Und immer mehr und intensiver leiden, desto mehr wir Energie in uns blockieren.


Etliche Dualseelen kämpfen gegen diese intensive Energie in sich an. Weil sie sie nicht aushalten und einfach bei sich halten können. Sie wollen sie automatisch loswerden, wofür sie auch so einiges tun.


Dabei macht es keinen Sinn, uns von unserer ureigenen sexuellen Lebensenergie abgrenzen oder diese unterdrücken und wegschieben zu wollen. 


Müssen wir uns sogar mit unserer ureigenen Energie verbinden. Und sie vollständig annehmen und in uns integrieren. Da wir nur so aus unserer ureigenen urweiblichen Energie schöpfen können und diese sich immer wieder neu bilden kann. So wie eine Bergquelle, die sich aus sich selbst heraus immer wieder erneuert und niemals versiegt. Sie fließt immerwährend. So wie das Verlangen der urweiblichen Frau immerwährend ist. 


Nur unbewusste Menschen kämpfen gegen ihre ureigene Lebensenergie bzw. sexuelle Energie und die Energie zwischen sich und ihrem Dual an. Je bewusster wir sind, desto mehr genießen wir dieses Verlangen. Genießen wir diese pure, reine sexuelle Energie. Genießen unser pures Sein im Hier und Jetzt und lassen diese Energie jederzeit absolut frei fließen. Da wir mit dieser Energie ganzheitlich verbunden sind.


Das Phänomen, dass wir unser Dual auch über weite Entfernungen hinweg emotional-seelisch-energetisch spüren, wenn er räumlich abwesend ist, ist das unzertrennbare und unzerstörbare Band zwischen Dualseelen, dass beide auch bei Rückzügen, Zeiten der Funkstille und Kontaktabbrüchen zusammenhält und beschützt.


Wenn wir sein (sexuelles) Begehren und Verlangen spüren, wenn er räumlich abwesend ist, kann das bis zum regelrechten „kosmischen Sex“ miteinander auf seelisch-energetischer Ebene münden. Dabei stiehlt uns unser Dual aber keine Energie, sondern schenkt uns im Gegenteil Energie. Nämlich die Energie der wahren Liebe. 


Unser Dual denkt mit seiner ganzen Sehnsucht an uns und wir spüren dann seine (sexuellen) Gefühle, weil wir auf allen Ebenen mit ihm verbunden sind. Und können sogar teilweise seine Phantasien in diesem Augenblick vor unserem inneren Auge sehen. Was bis dahin gehen kann, dass wir intensive Orgasmen (mit-) erleben, obwohl wir uns selbst gar nicht berühren, sondern dies tatsächlich rein energetisch spürbar ist. 


Viele erleben genau dieses Phänomen immer wieder mit ihrem Dual. 


Das kommt ganz einfach daher, dass wir aus tiefer Liebe mit unserem Herzen vollkommen offen für ihn sind, vor allem in solchen Augenblicken, wenn wir mit ganz anderen Dingen beschäftigt sind und uns auf unseren Alltag konzentrieren. Was uns dann allerdings auch in vollkommen unpassenden Momenten „überfallen“ kann.


Allerdings muss deutlich unterschieden werden zwischen dem emotional-energetischen Erleben auf Seelenebene und dem persönlichen gemeinsamen Erleben in der Realität, wenn beide Duale sich sehen. 


Obwohl energetisch spürbare Phänomene selbstverständlich real und keine Einbildung sind. Und je sensibler und sensitiver wir sind, desto intensiver ist jegliche Form der Energie für uns spürbar. 


Das immerwährende urweibliche Verlangen kennt grundsätzlich jede Frau von sich. Es sei denn, sie will es nicht spüren. Und unterdrückt und verdrängt deshalb die sexuelle Energie (Lebensenergie) in sich. 



·       Das weibliche Dual begehrt ihr männliches Dual und spürt die tiefe Sehnsucht danach, dass er sie von ihrem permanenten immerwährenden Verlangen befreit. 

Was in Wahrheit der tiefsitzende Wunsch danach ist, dass er sie von ihrer überfließenden sexuellen Energie befreit. Weil sie nicht weiß, wohin sie sonst mit ihrer Energie soll, solange sie noch unbewusst ist und nicht gelernt hat, die Energie einfach nur bei sich zu (be-) halten.


·       Das männliche Dual begehrt sein weibliches Dual und spürt die tiefe Sehnsucht danach, sich in Liebe mit ihr zu vereinen. 

Was in Wahrheit der tiefe Wunsch danach ist, ihr die überfließende sexuelle Energie abzunehmen. Weil er diese Energie für sich braucht, um sich innerlich zu transformieren. Und sein Herz vollständig der wahren Liebe zu öffnen. Das ist sein Liebesbeweis an sie. Allerdings hält ihn gleichzeitig seine tiefsitzende Angst davon ab, genau dies vollständig zu tun. Und er schenkt ihr seine Liebe deshalb immer nur wohl dosiert. Aber niemals wirklich komplett, solange beide noch nicht geheilt in sich selber sind.



Wenn wir uns gegen diese Energie und energetische Verbindung wehren, wehren wir uns in Wahrheit immer gegen uns selbst. Wenn wir diese Energie ablehnen, lehnen wir immer uns selbst und die Liebe in uns ab. Wenn wir diese Energie nicht haben wollen, wollen wir unsere ureigene urweibliche sexuelle Lebensenergie nicht haben. Weil wir sie nicht fließen lassen können. Angst und Zweifel blockieren uns dann.


Und indem unser Dual sich immer wieder vor uns zurückzieht, macht er uns auch ohne Worte darauf aufmerksam, dass wir die vollkommen natürliche Energie einfach bei uns (be-) halten sollen. Weil die sexuelle Energie immerwährend in uns existiert.


Ja, unser Dual weiß (zumindest unbewusst, aber vieles ist ihm auch bewusst) alles. Auch wenn er vielleicht nicht offen mit uns darüber spricht :)


Dabei haben viele Dualseelen eine sehr erfüllende Sexualität miteinander, wenn sie sich persönlich sehen. 


Was aber mit dem Sex, wie wir ihn aus ganz normalen Beziehungen und Partnerschaften kennen, absolut nichts zu tun hat. Und auch rein sexuelle Affären sind hiermit nicht gemeint, bei denen das vermeintliche Dual nur ankommt, wenn er bloßen Sex aus seinem bedürftigen Ego heraus haben will.


Denn die sexuellen Begegnungen zwischen zusammengehörenden Dualseelen sind eine reine Offenbarung. Sie sind pure Ekstase und fast göttlicher Natur. Und finden auf einer sehr viel höheren Bewusstseins-Ebene statt. Die sexuellen Energieströme beider Duale fließen so fein zusammen und vereinigen sich miteinander in vollkommener Verschmelzung, dass dies nichts mehr mit normaler Bedürfnisbefriedigung zu tun hat. Sondern einzigartige Begegnungen von tiefer Liebe sind. Zumindest dann, wenn beide sich auf körperlicher Ebene vollständig füreinander öffnen können. Das männliche Dual "beamt" sein weibliches Dual regelrecht in andere (Bewusstseins-)Welten. Raum und Zeit verschwimmen miteinander und lösen sich fast auf. Was einfach daran liegt, dass hier die intensive Energie der wahren Liebe fließt. Gemeinsam tauchen beide Duale ein in intensive, fast meditative und spirituelle Gefühle und lassen sich treiben in grenzenloser Ekstase, Sinnlichkeit und tief empfundener Lust. Dieses sexuelle Erleben ist mit nichts anderem vorher vergleichbar. 

Wer schon einmal Tantra oder "Slow Sex" praktiziert hat, weiß annähernd, was ich hier beschreibe. Nur mit dem riesengroßen Unterschied, dass Dualseelen dies zusammen nicht bewusst, sondern unbewusst erleben. Eben weil die tiefe wahre Liebe zwischen beiden hier im Spiel ist. Und die passiv weibliche und aktiv männliche energetische Verbindung in ihrem wahren Sein hier deshalb sehr intensiv zum tragen kommt. 


Rein "mechanischer" Sex und pure Bedürfnisbefriedigung ist nach dieser Erfahrung und diesen Erlebnissen kaum noch möglich. Man will dies auch gar nicht mehr. Das gesamte Denken über Sexualität allgemein verändert sich völlig. Das gesamte sexuelle Fühlen verändert sich vollständig. Und einige weibliche Duale bleiben dann lieber alleine und verzichten dabei auch auf gelebte Sexualität, solange ihr männliches Dual sich im Rückzug übt, weil sie sich nicht mehr auf irgendeinen "Ersatz-Mann" geschweige denn auf "Trost-Sex" ohne wahre Liebe einlassen können. Man will keine pure Bedürfnisbefriedigung mehr, sondern man will sich auf allen Ebenen (seelisch-emotional-geistig-körperlich) mit seinem zutiefst geliebten Menschen verbinden. Dafür gibt es keinen Ersatz. 


Deshalb darf es auch sein, dass - auch wenn (noch) Unverbindlichkeit zwischen beiden Dualseelen herrscht - beide Duale ihre gemeinsam gelebte Sexualität in der Realität ausleben und über alle Maßen genießen. Sich komplett fallen lassen und sich dieser tiefen Liebe vollkommen hingeben. Beide schenken sich in diesen Momenten bedingungslos dem anderen. Auf allen vorhandenen Ebenen des Seins. Und lassen im wahrsten Sinne des Wortes wahrhaftige Liebe entstehen. Weshalb im Normalfall tiefes Vertrauen zwischen wahren Dualseelen herrscht. Denn ohne tiefes Vertrauen wäre solch „himmlischer Sex“ überhaupt nicht möglich. Da man sich nicht fallen lassen und bedingungslos seinem Dual und der Liebe an sich hingeben könnte.


Nicht nur die Körper beider Duale wollen sich vereinigen, sondern die Seelen wollen die Erfahrung machen, miteinander zu verschmelzen. Und auf diese Weise „Eins“ miteinander sein.


Der gesamte sexuelle „Akt“ wird so zum Schöpfungsakt. Es entsteht tiefe Gelassenheit und Entspannung und die Grenzen beider Duale lösen sich vollständig auf. So entsteht für beide tiefste Erfüllung. Was nur mit weit offenem Herzen und wahrhaftiger Liebe auf diese Art und Weise möglich ist.


Deshalb würde es auch überhaupt keinen Sinn machen, sich gegen dieses immense Begehren der Seelen zu wehren. Und die sexuelle Energie bewusst zu blockieren. Sei es rein energetisch auf Seelenebene oder in der gemeinsam gelebten Realität.


Die sexuelle Energie zwischen Dualseelen darf und soll in jeglicher Hinsicht vollkommen frei fließen. Das tiefe gegenseitige Begehren darf gemeinsam ausgelebt werden. Solange dies aus tiefstem Herzen und aus wahrer Liebe geschieht. Weil beide Dualseelen diese tiefgreifenden Erfahrungen nun einmal zusammen sammeln wollen und für die weitere Entwicklung und Heilung ihrer Seelen brauchen...


Ergänzend erklären und beschreiben auch folgende meiner Artikel dieses Thema:


1. Die Befreiung des urweiblichen Seins

2.  Wie die Liebesenergie uns verändert

3. Das immerwährende urweibliche Verlangen


Was es mit echtem Mut bei Seelenpartnern & Dualseelen auf sich hat




Wahren Mut zu besitzen, ist elementar zwischen zusammengehörenden Seelenpartnern und Dualseelen. Denn nur so kann eine verbindliche Partnerschaft auf Augenhöhe miteinander entstehen. Die urgewaltige Angst vor echter Veränderung ist es allerdings, die viele davon abhält, ernsthaft zu handeln. Die Ungewissheit ist es, die an einem zerrt, wie ein Kleinkind am Rockzipfel seiner Mutter. Die Ungewissheit ist es, die die Gedanken quält. Die Ungewissheit ist es, die dafür sorgt, dass man unsicher wird und zweifelt. Die Zweifel lauern im Hinterhalt des Verstandes nur auf diese Gelegenheit und springen einen dabei so urplötzlich an, dass man ihnen nicht mehr entkommt. Die Zweifel dann bewusst wieder wegzuscheuchen und die Aufmerksamkeit darauf zu fokussieren, mutig zu sein, kostet einen die gesamte Kraft und Energie. Ist aber unabdingbar für den Weg in die bedingungslose Liebe. Und auf dem Weg in eine verbindliche Beziehung und Partnerschaft mit seinem zutiefst geliebten Seelenpartner oder Dual...


Zweifel sind dabei nichts anderes als ein Konstrukt unseres Verstandes. Pure Illusion. Und immer versuchen sie uns zu verunsichern. Was ihnen auch viel zu oft noch gelingt. Zumindest solange, bis wir uns vollständig in unserem Herzen zentriert und ganz fest in unserem authentischen Sein verankert haben. Dabei wenden die Zweifel alle möglichen Tricks des rationalen, vernünftigen, nüchtern und sachlichen Denkens an, um uns von unserem Herzen wegzubringen. Um uns davon abzubringen zu fühlen. Uns davon abzubringen, mutig zu sein. Und stattdessen in unseren alten Mustern und unserer bequemen Komfortzone auszuharren. Denn sonst hätten die Zweifel ja nichts mehr zu tun und würden sich im Raum unseres Verstandes überaus langweilen ;)


Und nur allzu oft fallen wir (wieder) auf unsere Zweifel herein. Und lassen ihnen die Oberhand. Weil sie uns wieder plagen, wenn ihnen langweilig ist. Und sie Abwechslung und etwas zu tun brauchen. Was uns immer wieder aus unserem Herzen und unserer Mitte wegbringt, solange wir noch nicht genügend in uns selbst und unserem authentischen Sein gefestigt sind.


Mutig zu sein, passiert dabei nicht einfach so. Mutig zu sein, ist eine bewusste Entscheidung.


Mut zu besitzen und sich den Dingen zu stellen, anstatt wegzulaufen und vor den eigenen Gefühlen, vor der Wahrheit und der (Eigen-) Verantwortung zu flüchten, ist eine Lebenseinstellung.


Mutige Menschen sind grundsätzlich bereit, Risiken einzugehen. Sie sind bereit, mit den Konsequenzen Ihrer ganz bewussten Entscheidung zu leben. Bedingungslos. Vollkommen egal, ob diese Konsequenzen positiver oder negativer Natur sind. Und vollkommen egal, was andere Menschen darüber denken und davon halten. Was allerdings in keiner Weise bedeutet, dass mutige Menschen keinerlei Angst in sich tragen. Im Gegenteil. Mutige Menschen tragen sogar ganz immense Ängste in sich. Die sie gewaltig blockieren. Allerdings auf ganz anderen Ebenen. Auf denen sie eben noch nicht mutig sein können.


Angst und Mut widersprechen sich hierbei nicht. Sondern halten sich gegenseitig die Waage. Sie bedingen sich sogar gegenseitig. Denn wer nicht ängstlich ist, weiß auch nicht den Unterschied, wie es sich anfühlt, wahrhaftig mutig zu sein.


Auch dies zeigt uns die Dualität. Die Gegensätzlichkeit in uns. Und gleichzeitig das „EinsSein“ mit uns selbst. Aber auch mit unserem Seelenpartner oder Dual. 


Seelenpartner und Dualseelen sind einerseits mutig, andererseits plagen gewaltige (Ur-) Ängste sie. Und gerade bei Dualseelen ist es so, dass einer von beiden wahren Mut zeigt, sich auf all dieses auf diesem Weg einzulassen. Während der andere feige vor Angst, jeglicher Verbindlichkeit aus dem Weg geht. Vermeintlich! Denn in Wahrheit gehen ja beide der Verbindlichkeit aus dem Weg. Der Kopfmensch geht der Verbindlichkeit seinem Herzmenschen gegenüber aus dem Weg, während der Herzmensch der Verbindlichkeit sich selbst gegenüber lange Zeit aus dem Weg geht. Ja, die vorherrschende Unverbindlichkeit sich selbst gegenüber lange Zeit gar nicht erkennt. Und BEIDE in Wahrheit auf einer Ebene feige sind.


Also sind grundsätzlich beide es, die ganz bewusst an sich arbeiten und wahrhaftigen Mut entwickeln und leben dürfen. Auf den „richtigen“ Ebenen. Und jeder auf seine Weise.


Nämlich den Ebenen der wahrhaftigen Liebe und der Verbindlichkeit. Was sehr bewusste Entscheidungen nach sich zieht. Wer feige in seinen Blockaden verharrt und sich hinter künstlich erschaffenen Barrieren versteckt, um immer neue Ausreden (vor sich selbst) parat zu haben, kommt dabei nicht wirklich weiter. Und wird niemals wirklich glücklich in der Liebe sein.


Bei ganz vielen Seelenpartnern und Dualseelen ist es tatsächlich so, dass sie auf den „falschen“ Ebenen mutig sind. Prioritäten nicht passend gesetzt sind. Die Angst hier noch viel zu schwer wiegt und viel zu groß ist, als dass der Mut eine echte Chance hätte, sich auf den „richtigen“ Ebenen durchzusetzen. Nämlich auf der Ebene der wahren Liebe.

Sich bewusst dafür zu entscheiden, nicht länger in seinen Ängsten zu verharren und der Angst die Macht einzuräumen, sondern echten Mut zu entwickeln und diesen auch zu leben, kommt aus der Tiefe des Herzens und dem innersten Kern der Seele. Denn die Seele ist es, die mutig sein will. Die Seele ist es, die grundsätzlich mutig ist. Die nur vom Verstand, unseren bewertenden Gedanken und (bedürftigen) Ego blockiert wird.


Waghalsig zu sein, kommt dagegen aus dem Ego. Und nicht aus dem Herzen. Denn man will sich und anderen dann etwas beweisen. Allerdings gefährdet man sich und andere dann dabei, wenn man mit Waghalsigkeit leichtsinnig ist. Und Leichtsinn hat nichts mit Mut zu tun.


Wer echten Mut besitzt, geht ein Wagnis ein. Und schadet weder sich selbst, noch schadet er anderen. Im Gegenteil. Weiß er sehr genau, was er da tut. Da er sich sehr bewusst dafür entscheidet, dieses Wagnis einzugehen. Und er ist sich dessen bewusst, dass dies auch bedeuten kann, gründlich zu scheitern. Dieses Risiko geht man dann aber ein. Und ist sich sehr wohl der Konsequenzen daraus bewusst.


Was bedeutet es aber jetzt ganz genau, mutig zu sein? Mutige Menschen tun folgende Dinge...


 

  • Sie handeln wohlüberlegt aus einer tiefen inneren Überzeugung heraus
  • Sie gehen bewusst Risiken ein (ohne dabei leichtsinnig zu werden)
  • Sie hinterfragen die Dinge, stellen sich auch unangenehmen Themen und halten sie aus
  • Sie leben bedingungslos mit den Konsequenzen ihres Handelns
  • Sie leben aus ihrem Herzen heraus und gehen den Weg ihrer Seele
  • Sie vertrauen bedingungslos ihrer Intuition
  • Sie schöpfen bewusst aus ihrem inneren Potenzial
  • Sie rebellieren gegen andere, um sich selbst absolut treu zu bleiben



Das bedeutet für Seelenpartner und Dualseelen sinnigerweise...


 

  • Sie entscheiden sich bewusst FÜR die wahrhaftige, bedingungslose Liebe
  • Sie entscheiden sich bewusst FÜR ihren Seelenpartner oder ihr Dual 
  • Sie entscheiden sich bewusst FÜR ihr authentisches und wahres Selbst

 


Und was ist mit den Seelenpartnern und Dualseelen, die sich eben NICHT trauen, mutig zu sein? Die feige sind und sich lieber im Rückzug üben?


 

  • Sie gehen Entscheidungen aus dem Weg, die sie binden
  • Sie stellen sich nicht der wirklichen Wahrheit (weder sich selbst und ihren wahren Gefühlen, noch ihrem Seelenpartner oder ihrem Dual)
  • Sie benutzen permanent Ausreden, um sich nicht festlegen zu müssen
  • Sie sind konfliktscheu und man kann mit ihnen nichts klären, weil sie lieber weglaufen und flüchten und sich vor der Wahrheit verstecken
  • Sie halten die Wahrheit und die Intensität der wahrhaftigen Liebe nicht aus
  • Sie halten es nicht aus, zutiefst und wahrhaftig geliebt zu WERDEN
  • Sie sagen zu den falschen Partnern/Partnerinnen JA und zu den richtigen NEIN
  • Sie wollen ihre Eigenanteile nicht sehen, warum etwas nicht funktioniert
  • Sie wollen aus Angst alles unter ihrer Kontrolle behalten
  • Sie wollen keine Schwäche zeigen, SIND in Wahrheit aber innerlich schwach
  • Sie besitzen einen viel zu geringen Selbstwert und leben nicht ihr volles Potenzial

 


Kann man nun feigen Menschen einen Strick daraus drehen und ihnen Vorwürfe machen, weil sie so sind, wie sie sind?


NEIN. Oder zumindest nur zum Teil. 


Denn sie können (noch) nicht anders handeln. Weil ihnen die relevanten Dinge und ihr eigenes Fehlverhalten (destruktives Verhalten in der Liebe) noch nicht bewusst sind. Und sie deshalb auch keinen Handlungsbedarf bei sich selbst sehen. Selbst wenn sie bereits emotional und seelisch leiden. Aber dieser Leidensdruck ist noch zu gering, als dass sie anders handeln könnten. Und deshalb ist es so elementar, diesen Menschen gegenüber Grenzen zu setzen. Und zwar sehr konsequent. Wenn auch liebevoll und sanft. Aber sie müssen deutlich zu spüren bekommen, dass sie in Wahrheit destruktiv (auch sich selbst gegenüber) sind.


Feigheit kann sehr grausame Auswirkungen haben. Vor allem dann, wenn der eine aus Feigheit sich nicht mehr bei seinem geliebten Menschen meldet und dieser „verlassene“ Mensch leidet seelische Höllenqualen unter der stillen Abwesenheit seines Seelenpartners oder Duals.


Wobei dies beileibe kein Einzelfall ist, sondern oft genug vorkommt, dass durch den stillen – womöglich jahrelangen – Rückzug ein bereits vorhandenes Trauma aus der Kindheit, das sowieso das gesamte Leben überschattet, dadurch als noch schlimmer empfunden wird und nicht geheilt werden kann, egal, was man versucht. Weil in solchen Fällen bei hochsensiblen und hochsensitiven Menschen ausschließlich wirkliche Heilung wäre, die wahrhaftige und tiefe Liebe von seinem Seelenpartner oder seiner Dualseele aktiv und konstant zu erhalten. Von ihm aktiv geliebt zu WERDEN. Anstatt dass die wahren Gefühle, die hinter einem solch komplexen und ganzheitlichen Trauma stehen, durch das Schweigen und den stillen Rückzug Tag für Tag immer wieder aufs Neue angetriggert werden.


Dies kann derart tiefgehend sein, dass man – OBWOHL man sich vollkommen und komplett auf sich selbst und auf sein Leben einlässt und konzentriert und all seine Energie und Kraft in die eigene Person fließen lässt, dennoch kontinuierlich unter der Abwesenheit des geliebten Menschen leidet. Und permanent bittere Seelentränen weint. Obwohl die Tränen der Seele ja grundsätzlich reinigend, befreiend und heilend wirken. Aber in einem solchen Falle eben nicht genug.


ALLES kann man sich eben doch NICHT selbst geben. Und wenn man sich selbst noch so sehr liebevoll, fürsorglich, achtsam und ganz bewusst um das emotionale, körperliche, seelische, gesundheitliche und geistige Wohlbefinden bemüht.


Und es entspricht auch NICHT der Wahrheit, dass man seine Seele wirklich komplett und vollständig heilen kann


Zumindest nicht, solange der Seelenpartner oder das Dual ständig feige auf der Flucht ist und sich den Dingen nicht stellt. Denn manches kann eben wirklich NUR GEMEINSAM geheilt werden. Wenn beide Seelenpartner und Dualseelen bewusst zueinander stehen. Und auch zusammenhalten, wenn es darauf ankommt.


Denn Fakt ist, JEDER Mensch braucht Berührung auf jeglichen Ebenen. Zärtlichkeit. Umarmungen. Beistand. Wärme. Geborgenheit. Emotionale und seelische Nähe. 


Und auch wenn es Gegenstimmen gibt, Fakt ist, viele hochsensible und hochsenitive Menschen können alleine niemals wirklich glücklich sein. Weil es einfach ein Ur-Bedürfnis des Herzens und der Seele ist, mit dem geliebten Menschen zusammen zu sein.


Selbst wenn man per se kein Problem damit hat, alleine in seinem Leben zurechtzukommen. Auf der einen oder anderen Ebene - ja. Kann man schon glücklich sein. Aber nicht ganzheitlich auf allen Ebenen zugleich. Nicht, solange der zutiefst geliebte Mensch sich im stillen Rückzug befindet. Und man sich zutiefst von ihm im Stich gelassen fühlt. Und genau dieses Gefühl, im Stich gelassen worden zu sein, haben etliche Seelenpartner und Dualseelen.


Dahinter steckt Hilflosigkeit und ein sich der Situation ausgeliefert zu fühlen. Keinerlei Kontrolle über die Situation zu besitzen. Selbst absolut nichts tun zu können. Was das ganze noch schlimmer erscheinen lässt. Vor allem dann, wenn man wie schon erwähnt, ein schwerwiegendes nicht verarbeitetes Trauma mit sich herumträgt. Das diese Gefühle immer wieder neu antriggert und verstärkt.


Nun gibt es Stimmen, die der Meinung sind, da ja die wahrhaftige Liebe die stärkste Kraft im Universum ist, müsste doch jeder Mensch der wirklich und wahrhaftig liebt, in der Lage sein, sich seinen Ängsten zu stellen. Und mutig echte Veränderungen in seinem Leben zulassen.


NEIN! So einfach ist dies leider nicht.


Da es wie ich bereits erklärt habe, eine Grundeinstellung eines jeden einzelnen Menschen ist, tatsächlich mutig zu sein oder zumindest es sein zu wollen oder eben auch nicht.


Außerdem zeigt es auch eine ganze Menge Mut, sich eben NICHT für die wahrhaftige Liebe und GEGEN den zutiefst geliebten Menschen zu entscheiden. Nur auf vollkommen anderer Ebene. Auf etwas so einzigartiges und unermesslich kostbares wie die wahre (Seelen-) Liebe bewusst zu verzichten, ist für den Menschen, der sich dagegen entscheidet, NICHT feige. Für den Zurückbleibenden und Verlassenen dagegen schon.


Es ist wie alles andere auch, eine Frage der sehr bewussten und perspektivischen Wahrnehmung.


Mut wird meist automatisch mit positiven Handlungen und positiven Entscheidungen assoziert. Und es wird vergessen, dass auch vermeintlich negative Handlungen und vermeintlich negative Entscheidungen notwendig sind, um vollkommen bei uns selbst zu sein. Das Leben besteht aus vielen winzigen, kleinen, großen und Lebens verändernden Entscheidungen, die wir für uns treffen. Auf allen Ebenen und in sämtlichen Bereichen des Lebens und der Liebe. Nur entscheiden wir uns nicht immer automatisch FÜR etwas oder FÜR jemanden, sondern es kommt dabei auch vor, dass wir uns bewusst GEGEN etwas oder GEGEN jemanden entscheiden. Letzteres müssen wir tun, damit wir bei uns selbst und in unserer Mitte bleiben. Keine faulen Kompromisse leben. Was wie von selbst bedingt, dass wir uns uns selbst zuwenden und unsere Aufmerksamkeit, Zeit und Energie dem anderen entziehen. Zumindest definieren und bewerten andere dies von außen als negativ. Während es für uns vielleicht die beste positive Handlung und Entscheidung ist, die wir für uns selbst und unser Wohlbefinden fällen können...


Der Fakt, mutig zu sein, wird von den meisten damit assoziiert, sich FÜR etwas oder FÜR jemanden zu entscheiden. Ohne zu bemerken, dass gerade diese Annahme eine gedankliche Bewertung ist.


Dabei zeugt es in Wahrheit von einem ungeheuren Mut, sich wohlüberlegt und sehr bewusst GEGEN etwas oder GEGEN jemanden zu entscheiden. Denn man ist sich der daraus resultierenden Konsequenzen dann sehr wohl bewusst. Man weiß dann sehr genau, auf was man eigentlich verzichtet. Auf das vielleicht beste, was das Leben einem geschenkt hat. Und sich gegen dieses Geschenk zu stellen und sich stattdessen ausschließlich sich selbst und seinem bequemen alten Leben zuzuwenden, erfordert vielleicht noch größeren Mut und ist wahrscheinlich noch viel schwieriger und schmerzhafter, als sich FÜR etwas oder FÜR jemanden zu entscheiden.


Kann man dies nun als feige definieren? Wohl eher nicht :)


Bewusster Verzicht ist immer schmerzhaft. Und noch sehr viel mehr, wenn es um elementare, existenziell wichtige und essentielle Dinge für uns geht. Und wir genau wissen, was wir dann eben NICHT mehr bei uns und an unserer Seite haben. Unsere Sehnsucht uns stattdessen immer weiter quält. Und sich nicht erfüllt. Woran wir aber dann selbst schuld sind. Da wir hätten haben können, was wir nicht wollten. Was wir lieber abgelehnt, verdrängt, unterdrückt, von uns geschoben und abgewiesen haben. Statt uns mit jeder Faser unseres Seins genau auf das einzulassen, nachdem wir unser gesamtes Leben so sehnsüchtig gesucht und darauf gewartet haben. Und dies uns finden durfte, zu einem Zeitpunkt, als wir am wenigsten daran glaubten, dies jemals noch zu erhalten.


Soll heißen, diejenigen Seelenpartner und Dualseelen, die alleine gelassen wurden, weil ihr Gegenüber sich von ihnen abgewandt hat und in sein altes Leben zurückgekehrt ist, weil er das als einfacher und leichter für sich empfindet, dürfen sich bewusst werden, dass es in Wahrheit weit über die eigene Schmerzgrenze hinausgeht, sich GEGEN den Menschen zu entscheiden, von dem man sehr genau weiß, dass er einen zutiefst wahrhaftig liebt. Und der sein Leben ernsthaft mit einem verbringen will. Weil er sich bewusst dazu entschieden hat. 


Es kann sein, dass es demjenigen sein Herz und seine Seele zerreißt vor tiefempfundenem Schmerz, den anderen wissentlich sich selbst und dem daraus folgenden Leid zu überlassen.


Das könnte jetzt als egoistisch ausgelegt werden, ist es aber nicht. Denn auch hierunter steckt natürlich eine ganze Menge unbewusste oder auch bewusste Angst.



  • Angst, vom Regen in die Traufe zu geraten
  • Angst, den anderen nicht bei sich halten zu können und ihn wieder zu verlieren
  • Angst, noch einmal verlassen und zutiefst enttäuscht zu werden
  • Angst, sich der wahrhaftigen Liebe zu stellen
  • Angst, nicht gut genug zu sein
  • Angst, in dieser Liebe zu versagen und dem anderen nicht gerecht zu werden
  • Angst, sich selber (wieder) zu verlieren
  • Angst, diese Liebe wieder zu verlieren
  • Angst, neues zu beginnen und einen kompletten Neuanfang zu wagen
  • ...und...und...und...

 


Außerdem muss in dem Falle das wahre Empfinden und die wahren Gefühle von sich abgespalten, unterdrückt und verdrängt werden, weil diese Menschen sonst ihr Leben nicht weiterleben können. Denn sie müssen weiterhin in ihrem Leben funktionieren. Da sie sich dafür entschieden haben. Und dies dann auch so wollen.


Was wirklich tragisch ist. Denn die wahre Liebe wirklich und wahrhaftig am eigenen Leib erleben zu dürfen, ist nun einmal das kostbarste und unermesslich wertvollste Geschenk, dass das Leben einem bietet.


Mut ist also nicht gleich Mut. Und Mut ist nicht immer positiv. Sondern kann auch äußerst negativer Natur sein, wenn man genau hinsieht. Wenn man hinter die Fassade des vermeintlich mutigen Handelns schaut. Wenn man den Schmerz und die wahre Tragweite dahinter erkennt.


Genauso wie Feigheit nicht immer Feigheit darstellt. Sondern in Wahrheit eine wohlüberlegte und bewusste (äußerst mutige) Entscheidung und Handlung dahinter steht. 


Eben weil es für viele Menschen einfach bequemer ist, in ihren alten Gewohnheiten auszuharren und in ihrem emotionalen und seelischen Unglück und Leid zu schwelgen. Im Opfer-Bewusstsein zu baden. Anstatt ihr ureigenes Glück SELBST in die Hand zu nehmen. Und alles ihnen mögliche dafür zu tun.


Die Frage stellt sich logischerweise natürlich, ob denn dann die Seelenpartner und Dualseelen, die sich aus tiefsitzender Angst aus ihren alten Mustern vermeintlich nicht lösen können, es überhaupt lernen können, mutig zu sein.


Eine überaus berechtigte Frage. Es ist wie schon erwähnt eine bewusste Entscheidung. Und wenn das primäre Ziel eben NICHT eine verbindliche Beziehung und Partnerschaft mit seinem Seelenpartner oder seiner Dualseele ist TROTZ der vorhandenen wahrhaftigen Liebe, dann kann man als „sitzengelassenenes“ Gegenüber absolut gar nichts tun. Was ja bei nicht wenigen Seelenpartnern und Dualseelen der tatsächliche Fall ist.


Man kann gar nichts dagegen tun, außer sich vollständig auf sich selbst zu fokussieren. Und sämtliche Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und die gesamte Energie sehr bewusst auf die eigene Person und das eigene Leben zu lenken. Auch wenn dies bedeutet, auf den zutiefst geliebten Menschen zu verzichten. Und ihn sich selbst zu überlassen, damit man selbst weiterkommt auf seinem ureigenen Weg. Denn die Seele und der Sog des Lebens „zwingt“ einen immer weiterzugehen. Und es gibt kein Zurück.


Natürlich könnte man sich dann auch dazu entscheiden, eben nichts an seiner Situation zu ändern und  – bevor man alleine und unglücklich sein Da SEIN fristet - lieber weiterhin eine unverbindliche Beziehung mit seinem Seelenpartner oder Dual zu führen, solange der lieber seiner eigenen Feigheit frönt. Was aber auf Dauer nichts bringt und keinen Sinn macht, denn man steckt dann in einem Negativ-Kreislauf fest, aus dem man nicht mehr herauskommt. Und bewältigt die Lernaufgaben seiner Seele nicht.


Zudem macht es überhaupt keinen Sinn, die eigene seelische Entwicklung zu blockieren. Da man zutiefst darunter leiden und die Seele sich gewaltig dagegen wehren würde.


Denn ER wird niemals etwas ändern, wenn wir uns nicht selbst zuallererst wirklich verändern! 


Unser Seelenpartner oder unser Dual übernimmt nicht die Verantwortung. Weder emotional, noch moralisch, noch sonst irgendwie. Also sind wir gezwungen, zu handeln. Und die Verantwortung (für uns) SELBST zu übernehmen.


Der Fluss des Lebens fließt immer weiter, genauso wie die Zeit immer weiter verrinnt. Ob wir unser gesamtes Potenzial nun bewusst nutzen oder lieber in unserem innersten Kern verstauben lassen. Darauf nimmt das Leben keinerlei Rücksicht. Im schlimmsten Fall werden wir älter und älter und irgendwann alt, ohne dass wir in die richtige Richtung bewusst gehandelt haben. Und so die elementarste und wichtigste und wertvollste Chance unseres Lebens ungenutzt verstrichen ist. Und wir das kostbarste Geschenk, dass das Leben uns geboten hat, nicht angenommen, sondern aus tiefsitzender Angst verschmäht und von uns gestoßen haben.


Wenn man jetzt bewerten würde, würde man es als wahrhaftig feige empfinden, wenn sich der andere nicht aus seinen Ängsten herauslösen kann.


Tatsächlich ist Feigheit aber KEINE gedankliche Bewertung, sondern faktisch gesehen ist Feigheit das Gegenteil von Mut.


Wer feige ist, kann nicht mutig sein. Und wer mutig ist, ist niemals feige. Zumindest nicht auf diesen Ebenen. Auf anderen Ebenen wiederum möglicherweise dann aber sehr wohl doch.


Mutig kann man nur sein, wenn man sich aus seiner bequemen Komfortzone herauswagt. Und sich nicht länger versteckt. Sich bewusst aus seinen gewohnten Gefilden in eine neue Umgebung begibt. Echte Veränderungen bewusst zulässt. Und sich auf diese Veränderungen bewusst einlässt.


Neue Wege können nur dann entstehen, wenn man sie wirklich geht. Schritt für Schritt. Was schon Franz Kafka gesagt hat. Und ich dem aus meiner eigenen Erfahrung aus meinem Herzen und mit meiner Seele zustimmen kann.


Kann man echten Mut also lernen? Hierzu ein ganz klares JA :)


Denn echte Seelenpartner und Dualseelen sind ja dazu „auserkoren“, sich aus ihren alten negativen, unpassenden, destruktiven und hemmenden Mustern herauszulösen. Und endlich auf die Stimme Ihres Herzens und ihrer Seele zu hören.


Natürlich dürfen diejenigen Seelenpartner und Dualseelen, die auf dieser Ebene besonders tiefe Ängste in sich tragen, bewusst lernen, ihr Herz der wahrhaftigen Liebe und den damit verbundenen neuen Möglichkeiten immer weiter zu öffnen. Und sich aus ihren bisherigen Ängsten Schicht für Schicht immer weiter herauszuschälen. Und zwar solange, bis die Feigheit und das damit verbundene Fluchtverhalten immer mehr schwindet und der Mut immer stärker und kraftvoller spürbar wird. Und an die Oberfläche des vollen Bewusstseins tritt.


Je mehr wir unser Herz der wahrhaftigen Liebe und für ein gemeinsames Leben mit unserem Seelenpartner oder unserem Dual öffnen, desto mehr verschieben sich wie von selbst auch unsere Prioritäten. Und eine verbindliche Beziehung und Partnerschaft auf Augenhöhe kann auch zum primären Ziel unseres Seelenpartners oder Duals werden.


Nur wenn er sich vollständig auf SEIN offenes Herz einlässt, kann er den wahren Mut entwickeln, sich der wahrhaftigen Liebe und einem gemeinsamen Leben mit uns wirklich zu stellen...


BEIDE Seelenpartner und Dualseelen dürfen lernen, auf elementarer Ebene wahrhaftig mutig zu sein.



Die Lebendigkeit der wahrhaftigen Liebe




Gerade vor der Lebendigkeit der wahrhaftigen Liebe haben die meisten Menschen unbewusst Angst. Da diese Lebendigkeit nicht unserem anerlernten Verhaltensmuster und unseren Konditionierungen entspricht. Denn wir haben gelernt, die Lebendigkeit des Fühlens zu unterdrücken, zu verdrängen und zu kontrollieren. Sie zu beherrschen und in einen goldenen Käfig zu sperren. Wobei der goldene Käfig den Todesstoß für jede Lebendigkeit und der Liebe an sich bedeutet. Denn man kann wahrhaftige Liebe nicht einfangen, festhalten, unterdrücken und kontrollieren. Und man kann sie auch nicht ausschalten. Weshalb wir mit unserem Seelenpartner und unserer Dualseele lernen dürfen, die Lebendigkeit der wahren Liebe wieder bewusst wahrzunehmen und intensiv zu spüren...


Wahre Liebe ist genauso wie Licht, Wasser und Luft das natürliche Elexier unseres Lebens. Dabei hat jedes einzelne Elexier dieselbe Bedeutung. Wir brauchen es, um uns wirklich lebendig zu fühlen. Um wirklich lebendig zu SEIN. Das Elexier der wahrhaftigen Liebe besteht aus unbändiger Kraft und Energie und ist somit überbordende Lebendigkeit pur.


Die unbändige Kraft, Energie und Lebendigkeit der wahrhaftigen Liebe muss allerdings frei sein, um sich in ihrer ganzen Schönheit und schöpferischen Kraft vollends entfalten und ausbreiten zu können.


Sobald wir wahrhaftige Liebe in einen Käfig sperren, der aus aus einem engmaschigen Gitter aus Angst, Unterdrückung, Kontrolle, Erwartungen, Ansprüchen und Bedingungen besteht, blockieren wir die Liebe und schlimmstenfalls stirbt sie uns ab. Weshalb es absolut notwendig ist, die wahrhaftige, tiefe und einzigartige Liebe zu unserem Seelenpartner und unserer Dualseele vollkommen frei fließen zu lassen. Die Lebendigkeit dieser Liebe voller Vertrauen einfach geschehen zu lassen. Die Lebendigkeit zuzulassen, anzunehmen und auszuhalten. Und nicht mehr davor zu flüchten, um sie zu vermeiden.


Denn nur dann leben wir WIRKLICH bedingungslos die wahrhaftige Liebe. Alles andere wäre gewaltige (Selbst-) Täuschung und bunt schillernde Illusionen unseres Egos.

Was wir ja über sehr lange Strecken unseres Lebens genauso gelebt haben.


Wenn wir an diesem Punkt unserer Weiterentwicklung angelangt sind, dass uns bewusst wird, dass wir die Lebendigkeit der wahren, bedingungslosen Liebe nicht wirklich gelebt haben - selbst wenn wir es vielleicht versucht oder ansatzweise umgesetzt haben - sondern dass wir uns in unserem Selbstschutzmechanismus die ganze Zeit in einem funktionalen Überlebensmodus befunden haben, ruhen wir bereits lange in unserer Mitte. Und all unsere vielen und dicken Selbstschutzmauern um unser Herz sind längst zu unzähligen Staubkörnern zerbröselt.


Durch sämtliche unserer Konditionierungen haben wir meist vergessen, wie Lebendigkeit sich tatsächlich anfühlt. Wie das „richtige“ Leben funktioniert. Wir haben vergessen, dass es  Lebendigkeit in der wahren Liebe überhaupt gibt.


Stattdessen sind wir oft unflexibel, steril und starr geworden in unseren Handlungen. Wir sind unflexibel, steril und starr geworden in unserem Denken und wir sind unflexibel, steril und starr geworden in unseren Gefühlen. Und haben über viele Jahre lang permanent nur funktioniert. Sind einem Schein-Perfektionismus zum Opfer gefallen. Die Lebendigkeit in der Liebe hatte so gar keine Chance, sich im Raum unseres Herzens konstant einzunisten und sich tief in unserem wahren authentischen Sein zu verankern.

Als Ersatz für die gelebte Lebendigkeit der wahrhaftigen Liebe haben wir unser Ego immer mehr aufgebläht, künstlich genährt und immer weiter gefüttert. Und zwar solange, bis unser Ego aus all seinen bedürftigen Nähten geplatzt ist. Und deshalb früher oder später nicht mehr funktioniert. Alles in unserem Leben hat sich darum gedreht, immer noch mehr haben zu wollen. Niemals tatsächlich zufrieden zu sein. Und im wahrsten Sinne des Wortes inneren Frieden zu finden.


Die wahre Liebe hat unser Verstand als Gefahr eingestuft. Auch bei uns Herzensmenschen. Nicht nur wie irrtümlich angenommen, nur bei den Kopfmenschen. Denn auch wir Herzensmenschen haben ja eine immense Angst genau davor entwickelt, von einem anderen Menschen wahrhaftig gesehen, angenommen und wirklich geliebt zu WERDEN.

Das was wir als Liebe für uns definiert haben, war in Wahrheit keine wirkliche Liebe. Es war stattdessen ein Trip unseres Egos, den wir gelebt haben. Der uns nicht wirklich glücklich gemacht hat. Selbst wenn wir die einen oder anderen Glücksmomente erlebt haben. Die allerdings immer nur nach dem Gießkannenprinzip erfolgt sind, nach dem Motto, dass schon irgendetwas oder irgendjemand dabei sein wird, dass oder der uns so richtig glücklich macht. Aber die wahrhaftige Liebe konnte dennoch nicht fließen. Weil wir genau das nicht zulassen konnten. Genauso wie wir die Lebendigkeit in der Liebe nicht zulassen konnten.


Jetzt mag vielleicht manch einer denken, dass Diskussionen, Kampf und Streit in einer Beziehung doch Zeichen von Lebendigkeit sind. Schon. Aber diese Lebendigkeit ist nicht konstruktiv. Sie ist nicht erfüllend. Sie ist nicht bereichernd. Sie ist nicht förderlich für eine verbindliche Beziehung und Partnerschaft, die tatsächlich auf Augenhöhe gelebt werden will. Stattdessen ist sie destruktiv, belastend und schadend. Was nichts mit der echten Lebendigkeit wahrhaftiger Liebe zu tun hat. Zudem würden ansonsten nicht so viele Menschen die echte Lebendigkeit in der Liebe vermeiden. Weil sie sonst Farbe bekennen und ihre wahren Gefühle zeigen und zugeben müssten.


Wahrhaftige Liebe und deren Lebendigkeit macht so vielen Menschen gravierende Angst, dass sie sie lieber vermeiden, aber insgeheim sehnsuchtsvoll genau danach schmachten.


Die Angst wahrhaftig geliebt zu WERDEN, zeigt sich unter anderem darin, dass man – selbst wenn man ein verbindliches Paar ist – auf getrennte Wohnungen beharrt. Und so wirkliche emotionale und seelische Nähe vermeidet. Diese Angst zeigt sich darin, dass man permanent On-Off Beziehungen, Wochenendbeziehungen oder Fernbeziehungen führt und sich nicht wirklich auf die räumliche Nähe zum anderen einlässt. Die ja zwangsläufig entsteht, wenn man sich eine gemeinsame Wohnung teilt. Oder man lässt sich nur auf Affären mit gebundenen Menschen ein. 


Genauso wird die Lebendigkeit der wahrhaftigen Liebe ständig gedeckelt. Und darf sich nicht zeigen.


Sowohl die Liebe an sich, als auch die Lebendigkeit dieser Liebe muss so zwangsläufig in ihrem goldenen Käfig verkümmern. Da sie von beiden Seiten vernachlässigt, nicht beachtet, sehr oft mit Füßen getreten und nicht bewusst genährt und gepflegt wird. Obwohl man nach außen gesehen all das hat, was man für sich braucht, herrscht doch eine emotionale Sand-, Stein-, oder Eiswüste in einem. Wobei eine Wüste ja dennoch eine gewisse - wenn auch versteckte - Lebendigkeit in sich trägt. Und es berührt einen weder im Herzen, noch in der Tiefe der Seele. Was man mit Flucht in sein immer größer werdendes Ego und der ‚immer noch mehr haben wollen und immer noch besser sein’ Mentalität versucht, zu kompensieren. Was aber nicht dauerhaft gelingt. Denn man wird dabei immer unglücklicher und fühlt sich so gar nicht lebendig. Man lebt schon lange nicht mehr, sondern man überlebt im wahrsten Sinne des Wortes nur noch. 


Entscheidungen aus dem Herzen heraus zu treffen, fällt gerade den Kopfmenschen ganz immens schwer. Da sie besonders tief im Überlebensmodus feststecken. Und die Lebendigkeit des Fühlens und die Lebendigkeit der Liebe nicht kennen. Weil sie sie gar nicht gelernt haben. Wobei der wahre Grund immer in der  Vergangenheit liegt. Die oft so negativ prägend war, das sie die wahren Gefühle von sich abgespalten, unterdrückt und verdrängt haben. Und sie als absolute Gefahr abgespeichert haben. So hat sich der Überlebensmodus in ihnen festgesetzt und vollständig in einem Sicherheits-Denken etabliert.


Die von der Natur gegebene Lebendigkeit ist so einer inneren künstlich errichteten Starre gewichen. Die aus Angst, Flucht und Vermeidungstaktiken besteht.


Sie vermeiden die Liebe und deren Lebendigkeit, weil sie zu große Angst haben, ihren geliebten Menschen nicht halten zu können, wenn sie sich zu sehr auf ihn einlassen. Wenn sie ihn zu nah an sich heranlassen. Lieber flüchten sie sich in ihren Verstand und seine vermeintliche Sicherheit. 


In Wahrheit leiden sie genau wie die Herzensmenschen. Nur auf vollkommen andere Weise. Sie wollen genauso mit ihrem geliebten Menschen zusammensein. Nur ihr Verstand wettert immer wieder dagegen.


Die zugehörigen Herzensmenschen begreifen natürlich nicht, warum ihr geliebter Kopfmensch sie, diese Liebe und die Verbindlichkeit meidet.


Die wahre Liebe mit unserem Seelenpartner und unserer Dualseele tatsächlich gemeinsam zu leben, bedeutet sowohl für den Kopfmenschen, als auch für uns Herzensmenschen eine ganz bewusste Entscheidung. Nämlich die sehr bewusste Entscheidung FÜR die wahrhaftige Liebe und FÜR echte Verbindlichkeit mit dem geliebten Menschen. Aber auch die Entscheidung FÜR die kompromisslos vorhandene Lebendigkeit, die mit dem gemeinsamen Leben der wahrhaftigen Liebe automatisch verbunden ist.


Wahre Liebe ist die stärkste (positive) Kraft im Universum. Weshalb sie uns auch eine riesengroße Angst einjagt, wenn wir unserem Seelenpartner oder unserer Dualseele zum ersten Mal begegnen. Und das erste Mal in unserem Leben intensiv erfahren dürfen, was es tatsächlich bedeutet, wahrhaftig und tief zu lieben. Wirklich echt zu lieben. 


Bedingungslos zu lieben. Die Lebendigkeit, die lange Zeit tief in unserem Inneren vergraben war, wieder zum Vorschein und an die Oberfläche unseres Bewusstseins kommt. Und wir wieder spüren, wie es ist, wahrhaftig zu FÜHLEN.


Und nicht tiefe Gefühle, die wir in unserem Herzen spüren, mit Pseudo-Liebe, die aus unserem Ego kommt, verwechseln. Denn es sind die Seelen, die sich zutiefst lieben und sich gegenseitig ehrlich begehren. Nicht das Ego. Nicht die Vernunft. Und auch nicht der Sicherheit suchende Verstand.


Wahre Lebendigkeit bedeutet Unvorhersehbarkeit. Unbeherrschbarkeit. Unkontrollierbarkeit.

Lebendigkeit lässt sich nicht einordnen. Denn sie folgt ihrer eigenen Ordnung. Sie enthält ihre ureigenen Regeln.

Lebendigkeit ist niemals nur Hülle. Sondern enthält eine überbordende Fülle.


Lebendigkeit (ver-) heißt Temperament. Begeisterungsfähigkeit. Enthusiasmus. Tatendrang. Handeln. Leidenschaft. Unterschiedlichkeit. Andersartigkeit. Gegensätzlichkeit. Vielfalt. Buntheit. Ganzheit. Beständigkeit. Aber auch ganz natürliche Schwankungen. Sowohl durch Stärke als auch als Schwäche.


Lebendigkeit pulsiert. Sie ist Bewegung. Ist Strömung. Ist Tanz.


Bedeutet Risiko. Bedeutet Mut. Bedeutet, sein Herz vollständig zu öffnen. Ohne ein Hintertürchen offen zu lassen um daraus im Notfall wieder flüchten zu können. Nein, es bedeutet, sich mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen festzulegen. Und vollständig einzulassen. Sich emotional und seelisch komplett verletzlich zu zeigen.


Ein wahrhaft bedingungslos liebender Mensch wird das offen liegende liebende Herz des anderen immer mit sehr großer Achtsamkeit und absolutem Respekt behandeln. Und er wird diesem liebenden und so lebendigen Herzen niemals bewusst irgendwelchen Schaden zufügen. Oder es schlimmstenfalls gar missachten. 


Wird er im Gegenteil, dieses liebende und so lebendige Herz (be)hüten und (be)schützen, wie seinen wertvollsten Schatz.


Lebendigkeit ist nicht vorhersehbar. Denn sie zeigt sich immer dann, wenn wir nicht damit rechnen. Weshalb sich das Leben und die bedingungslose Liebe auch nicht planen lässt. Wahre Liebe geschieht einfach. Lebendigkeit IST einfach. Und überfällt uns wie ein urplötzlich auftretender und tosender Orkan, der uns mit all seiner Kraft fast umbläst.


Dabei verhalten sich wahre Dualseelen immer vollkommen anders, als man in Tausenderlei Gedanken vom anderen denkt. Denn völlig egal, was wir auch denken, unser Dual tut mit absoluter Sicherheit das Gegenteil von unseren jeweiligen Gedanken. Genauso wie wir grundsätzlich immer das genaue Gegenteil von dem tun, was unser Dual von uns denkt. Was einfach am energetischen Prinzip der Gegensätzlichkeit zwischen beiden liegt.


Dualseelen verhalten sich grundsätzlich immer konträr zueinander. Und ergänzen sich genau deshalb perfekt. Sie gleichen sich per se immer gegenseitig aus.


Nicht wenige sind dabei ernsthaft der Meinung, dass ihr Seelenpartner oder Dual so überhaupt nicht zu ihnen passt. Was NICHT sein KANN. Denn dann sind es keine wahren Dualseelen. Und mit bedingungsloser, lebendiger Liebe hat diese Einstellung auch nichts zu tun.


Die Lebendigkeit von wahrhaft gelebter Liebe gleicht dem wechselnden, perfekt aufeinander abgestimmten Zyklus von Mutter Natur. Sie gleicht Wind und Wasser, die abwechselnd Stille und Ruhe verheißen, wobei es unter der trügerisch glatten Oberfläche trotzdem gewaltig brodelt und dann wieder aufleben und sich in wahren Stürmen des Lebens ergießen.


Es bedeutet das ständige Wechselbad von Gefühlen. Gelebte Emotion pur. 

Bedeutet mal Stillstand, mal laue Lüftchen und mal Orkan. Das heißt lebendig sein. Das heißt, authentisch und echt sein. Das heißt, einfach natürlich sein.


Lebendigkeit heißt Fruchtbarkeit, Vitalität und Natürlichkeit. Entwicklung, Veränderung, Chaos. Wandlung, Flexibilität, vollkommene Toleranz und Akzeptanz. Und absolute Bedingungslosigkeit. Bedeutet Neugier, Kreativität und Phantasie.


Und gleichzeitig bedeutet es permanente Konstanz. Variablen existieren in der wahrhaftigen Liebe nicht. Denn wahre Liebe ist immer vorhanden. Und es gibt keinen Ersatz für sie. In der Lebendigkeit des wahrhaftigen Lebens allerdings gibt es keine Konstante. Hier gibt es vielfältige und vollkommen unterschiedliche Variablen. Und keinerlei Starrheit.


Die elementare Konstante zwischen Seelenpartnern und Dualseelen ist einzig die Logik des Herzens. Und die tiefe Verbundenheit beider Seelen. Alles andere spielt überhaupt keine Rolle. Auch Zeit nicht. Auch der Bindungswunsch nicht. Denn wahre Liebe bahnt sich grundsätzlich ihren ganz eigenen Weg. Egal, wie kompliziert und schwierig unser Weg der Entwicklung erscheint und wie scheinbar unmöglich die Situation zwischen beiden Seelenpartnern oder Dualseelen auch sein mag. Wie sehr dicke Schichten aus Angst diese Liebe auch zugedeckt halten und das Ego und der Verstand gegen das Herz intrigieren.


Wenn wir uns wenig lebendig fühlen, fühlen wir keinerlei Vitalität. Keine Lebensfreude und keinerlei Lebenslust. Wir sind deshalb nicht lebensmüde, sind aber nicht bindungsfähig und ebenfalls lebensuntüchtig. Eben nicht mehr emotional und seelisch lebendig. 


Denn wir pflegen unseren Überlebensmodus, anstatt die Lebendigkeit zu kultivieren.

Was sich äußert in ständiger Müdigkeit, Unlust bis hin zur permanenten Erschöpfung. Wir lenken uns mit allen Mitteln von der Wahrheit ab und flüchten vor unseren wahren Gefühlen.


Was IMMER ein mehr als deutliches Zeichen unserer Seele ist, endlich die wahre Lebendigkeit in uns zu befreien.

Um die Lebendigkeit der wahrhaftigen Liebe und unseres wahren, authentischen Seins wieder zu befreien, ist es allerdings unabdingbar, Risiken einzugehen. Und wahrhaft mutig zu sein.


In diesem Zusammenhang bekommt das Wort „wahrhaftig“ eine elementare Bedeutung. Denn im Zuge unserer ganzheitlichen Transformation und seelischen Weiterentwicklung werden wir auf allen Ebenen unseres Seins wieder wahrhaftig lebendig.


Alles in uns wird endlich (wieder) wahrhaftig. ECHT eben :)


Wir fühlen und leben ALLE unsere wahren Gefühle, auch wenn wir gelassen in unserer ureigenen und natürlichen Mitte ruhen. Denn sämtliche unserer wahren Gefühle zu zeigen, bedeutet wirklich zu LEBEN. 


Bedeutet lebendiges und pures SEIN.

Wahre, bedingungslose Liebe kann nur lebendig sein, wenn wir sie vollkommen FREI SEIN und ohne jegliche Blockade fließen lassen.


Bedingungslose, wahrhaftige Liebe hat absolut nichts mit verbindlicher Beziehung und Partnerschaft zu tun. Sie kann lebendig sein, auch wenn wir alleine sind. Wenn unser Seelenpartner oder unser Dual nicht bei uns ist. Wenn eben noch keine verbindliche geheilte Partnerschaft zusammen gelebt werden kann.


Wenn wir uns wahrhaft lebendig fühlen, blühen wir zusehends auf. Und unsere ganze Ausstrahlung ändert sich. Was auch anderen Menschen auffällt, die dann entsprechend darauf reagieren. Gerade dann, wenn wir überhaupt gar nichts dafür tun, um gemocht oder geliebt zu werden. Sondern indem wir einfach gelassen in unserer ureigenen Mitte ruhen. Und einfach nur SIND...


Indem wir annehmen und empfangen, was uns geschenkt wird.


Lebendigkeit entsteht dann, wenn wir uns mit etwas oder jemandem wirklich verbunden fühlen. Wenn unser Herz und unsere Seele davon (zutiefst) berührt wird. Wenn wir in emotionalem und seelischen Kontakt mit etwas oder jemandem stehen. Wenn wir vollständig im inneren Modus des absichtslosen Schenkens und Empfangens angekommen sind.


Die überberstende Fülle, die wir vom Leben und in der wahren Liebe erhalten, schenkt uns wahre innere Freiheit. Schenkt uns Beständigkeit. Und echte Lebendigkeit.

Gelebte Lebendigkeit schenkt uns unser wahres Lebens- und Liebesglück :)



Wie unser Ego uns dazu verführt, von unserem Herzen fernzubleiben

...oder...warum wir unser Ego nicht auflösen können... Teil 1




Während unserer seelischen Entwicklung und spirituellen Transformation werden wir immer wieder damit konfrontiert, dass wir angeblich unser Ego auflösen müssen, damit wir den Weg zu uns selbst vollständig bewältigen und unsere Dualseele verbindlich seinen Weg zu uns findet. Fakt ist allerdings, ganz ohne Ego können wir Menschen nicht leben. Wir brauchen es genauso wie unsere Seele, unseren Geist, unseren Verstand und unser Herz. Wir brauchen sämtliche Ebenen unseres Seins, uns in uns selbst ‚ganz’ und vollkommen zu fühlen. Deshalb können wir unser Ego nicht auflösen. Es macht überhaupt keinen Sinn. Dieser Artikel zeigt auf, wie das mit unserem Ego und unserem Dualseelenweg tatsächlich ist. Was mit unserem Ego während unserer Entwicklung wirklich passiert und wie wir eben nicht mehr in die tiefe und manchmal äußerst subtil ausgelegte Falle all der Verlockungen, Verführungen und Versuchungen unseres Ego geraten, um unserem Herzen und der wahrhaftigen Liebe tatsächlich bedingungslos folgen zu können...


Doch was hat es nun mit unserem Ego in Wahrheit tatsächlich auf sich?

Unser Ego und unser Herz sind knallharte Konkurrenten. Solange wir in unserem Ego gefangen sind, führen die beiden permanent einen fast aussichtslosen Kampf gegeneinander. Denn je größer und stärker das Ego in uns ausgebildet ist, desto geringere Chancen hat unser Herz, sich durchzusetzen und tatsächlich die Oberhand zu gewinnen. So dass die wahre Liebe in uns ständig das Nachsehen hat. Und nicht die Beachtung finden kann, die unser Herz die ganze Zeit will. 


Unser Ego bildet sich aus sämtlichen Erlebnissen, Erfahrungen und Prägungen unseres Lebens. Unser Ego ist unser Ich-Bewusst-Sein. Es trennt uns gedanklich von allen und allem anderen und hält uns vom tiefen Gefühl des „EinsSeins“ mit uns selber fern. 


Aus unserem Ego kommt der Zustand des Denkens und Fühlens von „Ich bin...“...


Aus unserem Ego entsteht die Illusion des getrennt-Seins. Auch wenn wir von gar nichts getrennt sind. Es ist unser Ego, dass uns dies vorgaukelt. Es lässt uns ganz schön in dieser Illusionsfalle zappeln. Und zwar genau solange, bis wir es schaffen, bewusst auf die - an der Stelle - noch leise Stimme unseres Herzens zu hören...


Unser Ego braucht ständig Bestätigung. Weil es sich niemals gut genug fühlt. Und nichts was wir tun, ist ihm jemals genug. 


Wenn wir uns in unserem Stolz verletzt und aus unserem Ego heraus missverstanden fühlen, sind wir gekränkt und ziehen uns beleidigt zurück. Selbst wenn es objektiv gesehen, keinen Grund dafür gibt. 


Unser Ego lockt und verführt uns mit immer neuen und vermeintlich noch wertvolleren und noch besseren Versprechungen. Es tut alles dafür, um uns bei Laune und bei sich und von unserem Herzen fern zu halten.


Ständig toppt sich das Ego selbst. Und lässt blühende Phantasiebilder, schillernde Illusionen und farbenprächtige Traumbilder in unseren Gedanken und vor unserem inneren Auge entstehen. Der Spruch "Träume sind Schäume" erhält so eine vollkommen neue Bedeutung. Weil diese Gedanken und inneren Bilder nichts mit unserem Herzen und unserer Seele zu tun haben. Sondern rein Egobasiert sind.  


Wir baden gewaltig in Selbsttäuschung, Ablenkung und Ausreden. Nur um nicht auf die Stimme unseres Herzens und unserer Seele zu hören. 


 

  • Unser Ego ist das falsch verstandene und falsch definierte „Ich (bin...)“ unseres wahren Selbst
  • Unser Ego will nichts anderes, als Befriedigung in seinem Mangel-Bewusstsein finden
  • Unser Ego ist hoch destruktiv und zerstört die Natürlichkeit unseres wahrhaftigen Seins

 


Aus unserem Ego kommen destruktive Gefühle wie Hass, Eifersucht, Neid oder Wut. All das kennt unser Herz und die wahre Liebe nicht. Status-Denken, Besitz-Denken oder Rang-Denken („Ich bin besser als andere...“) kommen immer aus einem hungrigen, unerfüllten und gelangweilten Ego heraus. Wenn wir uns über andere erheben, Arroganz oder Egoismus zeigen, kommt das immer aus unserem unbefriedigten Ego.


Besser sein zu wollen, mehr haben zu wollen, genauso sein zu wollen, kommt immer aus dem Ego. Denn es steckt immer ein Mangel-Bewusstsein und ein bewertendes Denken dahinter. Solange wir aus unserem Ego heraus handeln und leben, identifizieren und vergleichen wir uns mit Dingen, die wir nicht sind. 


Wir identifizieren und vergleichen uns mit Menschen, die nicht zu uns passen. Und die in Wahrheit nicht zu uns gehören. Da sie uns ständig verändern wollen. Und in ihrer eigenen, künstlich erschaffenen Welt leben.


Während wir aus unserem Ego heraus handeln und leben, bewerten wir alles und jeden. Was eine absolut subjektive Wahrnehmung von uns ist und meist nicht den wahren, logischen und objektiv „beweisbaren“ Tatsachen und Fakten entspricht.


Wenn wir aus unserem Ego heraus leben, erschaffen wir uns eine künstliche Realität. In der immer weniger wirklich echt ist. Nichts mehr natürlich und nichts mehr authentisch ist. Wir erschaffen uns eine künstliche Welt, in der jegliche Lebendigkeit dann ganz von selbst verloren geht. Wir entfernen uns immer mehr von der Natur. Und von unserem wahren, natürlichen Sein.


Solange wir uns in unserem bedürftigen Ego befinden, sind wir sehr materialistisch eingestellt. Alles muss weiter, besser, schöner, größer, erfolgreicher, perfekter und wertvoller sein. Wir kaufen uns Dinge, die wir nicht brauchen und die wir uns in Wahrheit nicht leisten können, die uns - wenn wir ganz ehrlich zu uns selber sind - vielleicht auch gar nicht gefallen, nur um Menschen zu beeindrucken, die wir in Wahrheit nicht mögen. Und die wir nicht bei uns haben wollen. 


So etwas irrsinniges und absolut unlogisches schafft nur unser (bedürftiges) Ego ;))


Sobald unser Ego die Macht an sich gerissen hat, sind wir ihm hilflos ausgeliefert. Denn unser Ego macht mit uns, was es will. 

Zumindest solange, bis wir uns wirklich bewusst werden, wie sehr unser Ego uns lenkt und unser gesamtes TUN und HANDELN bestimmt.


Wir fangen an zu manipulieren und zu kalkulieren, wir „rechnen mit anderen ab“ und denken in Schubladen und Kategorien. Außerdem spielen wir permanent Machtspielchen. Einzig, weil uns dies Halt und Sicherheit bietet. Vermeintlich. Nicht wirklich! Da uns noch nicht bewusst ist, dass wir wahren Halt und wirkliche Sicherheit nur in unserem Herzen finden.


Unser Ego macht uns zu Menschen, die wir nicht sind. Und die wir in Wahrheit auch niemals sein wollen.


Denn nun sind wir gezwungen, Rollen zu erfüllen, die andere uns vorgeben und aufgrund ihrer Erwartungen uns gegenüber überstülpen. Und die in keiner Weise unserem wahren Sein entsprechen. Wir sind fortan gezwungen, Fassaden zu bilden und nach außen hin ständig Masken aufzusetzen, hinter denen wir unser wahres Sein dann verstecken.

Ego-Bewusstsein zieht Ego-Bewusstsein an. Genauso wie Mangel-Denken nur Mangel-Denken anziehen kann. Und so schlingern wir immer mehr in den Kampf und den ständigen Mangel und geraten immer tiefer in emotionale Abhängigkeiten und in den destruktiven Sumpf unseres Ego-BewusstSEINS.


Weshalb unser Ego unseren Verstand mit permanenten Verlockungen und Versuchungen dazu verführt, ihm seinen chronischen Hunger zu stillen.


Unser Ego verführt unseren Verstand permanent zu Handlungen, die nicht unserem Herzen und unserer Seele entsprechen. Stattdessen entwickelt unser Ego ein Eigenleben und einen fast unstillbaren Hunger nach MEHR und noch MEHR und immer MEHR...


Und dazu ist ihm keine Strategie zu schade. 


Oft genug hält unser Ego uns davon ab, unserem Herzen zu folgen und den Weg unserer Seele zu gehen. Unser Ego ist es, dass permanent schreit und von uns Futter und oberflächliche Bedürfnisbefriedigung haben will. Was absolut nichts mit Tiefe und nichts mit echten Gefühlen und wirklicher emotionaler und seelischer Nähe zu tun hat. Weil unser Ego sich lange Zeit unseres Lebens ständig im Mangel befindet. Allerdings können wir unser Ego soviel füttern wie wir auch mögen, wir können versuchen, den Mangel in uns zu befriedigen und unser Ego zufriedenzustellen, es wird dennoch niemals wahrhaftig satt.


Denn es bekommt niemals genug und will immer noch mehr...


Das Ego ist in Wahrheit ein richtiges Biest. Und kann sehr oft ziemlich gemein zu uns sein. Denn reichen wir ihm einmal die Hand, klammert es sich so sehr daran fest, dass wir es nicht mehr abschütteln können. Vollkommen egal, was wir auch tun, es ist uns dann immer im Weg. Und hängt permanent an unserem Sein. Und verleitet uns, Dinge zu tun, die wir nicht sind und die wir nicht mögen und die wir nicht wollen und die nicht unseren inneren Werten, unserer Seele und unserem Herzen entsprechen.


Manchmal ist unser Ego ganz klein und schwach und für uns kaum zu spüren und dann bläst es sich wieder so riesengroß auf, dass wir es niemals genug füttern, befriedigen und sättigen können. Je nachdem, ob wir aus unserem Herzen heraus eine Entscheidung treffen oder ob wir wieder einmal in der Illusionsfalle unserer bewertenden Gedanken sitzen. Und uns von unserem Ego in sämtlichen unserer Handlungen und Entscheidungen diktieren, manipulieren, bedrängen und beeinflussen lassen.


Unser Ego sabotiert permanent unser Herz, unsere Emotionen und unsere Gefühle. Es wettert ständig dagegen. Und redet uns ein, dass wir immer noch mehr haben müssten. Weil es immer zu wenig und niemals genug ist. Dass wir noch mehr tun müssen. Noch tiefer abhängig von unserem Ego sein sollen. Noch mehr Erfolge vorweisen sollen.


Was wir in Wahrheit deshalb tatsächlich tun dürfen, um den Verlockungen und Verführungen unseres Egos zu widerstehen und ihnen nicht mehr aufzusitzen ist, unser Ego bewusst AUFZUGEBEN.


Nicht, es aufzulösen! Was gar nicht möglich ist.


Und was ein urgewaltiger Unterschied ist. Denn zwischen den beiden Gedankengängen „unser Ego AUFZULÖSEN“ oder „unser Ego bewusst AUFZUGEBEN“ liegen gesamte Welten.


Worüber man bewusst nachdenken muss und dies sehr bewusst auf sich wirken lassen darf...


Und diesen Unterschied müssen wir wirklich in unserem Herzen fühlen! Es reicht nicht aus und nützt uns rein gar nichts, ausschließlich mit unserem Verstand und unserer Logik zu wissen und zu verstehen. Nein, wir müssen die Wahrheit tief im Raum unseres Herzens WIRKLICH verstehen. Wir müssen die Wahrheit bewusst FÜHLEN.


Was eine vollkommen andere Wahrnehmung für unser gesamtes (Bewusst-) Sein bedeutet. Und was uns vollkommen neue Erkenntnisse für unseren weiteren Weg bringt. Weil wir mit diesem Wissen ganz anders – nämlich fortan sehr bewusst und überlegt - handeln.


Was im Klartext bedeutet, dass wir uns ganz bewusst entscheiden DÜRFEN, ob wir ein Leben aus unserem Ego heraus führen wollen oder ob wir ein bewusstes Leben aus unserem Herzen heraus bevorzugen. Und bewusst den Weg unserer Seele wählen...


Oder ob wir lieber in der bequemen Hängematte unseres Verstandes liegen bleiben und uns weiterhin in der schillernden Illusionsfalle unseres Denkens verhaken. Und uns das Leben so einfach wie möglich gestalten. Dann aber immer wieder absolut faule Kompromisse dafür eingehen und uns vor uns selbst und vor anderen wie eine Spirale verbiegen müssen.


Oder ob wir lieber unserer immer lauter werdenden Stimme unseres Herzens und unserer Seele folgen und immer mehr echt und authentisch sind. Dafür aber das Risiko eingehen, die Schwierigkeiten und Stolpersteine des Lebens und der bedingungslosen Liebe auf uns zu nehmen und diese so gut es geht, bewusst aufzuräumen und uns unseren Themen tatsächlich stellen.


Und mit den daraus folgenden Konsequenzen auch umgehen und leben zu können. Egal, wie negativ oder positiv sich die Konsequenzen daraus in unserem Leben und in der Liebe manifestieren.


Wenn wir unser Ego bewusst aufgeben wollen, sind wir dazu „verdammt“, uns diesen Konsequenzen zu stellen. Und das volle Risiko einzugehen, nicht zu wissen, was dann passiert. Uns der Ungewissheit hinzugeben. Die Kontrolle bewusst aufzugeben...


Wenn wir unser Herz für die wahrhaftige und bedingungslose Liebe öffnen und uns für ein Leben in dieser Liebe entscheiden, GEBEN wir es bewusst AUF, ein Leben aus unserem Ego heraus zu führen. Wir GEBEN es bewusst AUF, uns von unserem Ego diktieren und unserem Verstand unser Denken und unser Handeln vorschreiben zu lassen. Denn wir entscheiden nur noch aus unserem Herzen.



Wir geben NICHT mehr den Bedürftigkeiten unseres Egos nach und füttern es ganz bewusst nicht mehr mit Dingen von außen. Wir treffen bewusst die Entscheidung, unser Ego auf keinen Fall mehr zu sättigen. Und nicht mehr unserem Mangel-Denken nachzugeben.


Was nun überhaupt nichts damit zu tun hätte, unser Ego vermeintlich oder fälschlicherweise auflösen zu wollen. Denn dann fließt unsere ganze Kraft und Energie in die Richtung eines Kampfes, den wir so überhaupt nicht für uns brauchen können. Da dies keinerlei Sinn macht. Und den wir per se niemals gewinnen können.


Was wir stattdessen brauchen, ist das innere Gleichgewicht von Verstand, Geist, Herz, Körper und Seele.

Und was wir bewusst AUFLÖSEN dürfen, sind all unsere bedürftigen Ego-Gedanken aufgrund unserer emotionalen Abhängigkeiten und Mängel.


Unser Ego an sich können wir nicht auflösen. Denn dann würden wir uns selbst (unser wahres Selbst) auflösen. Das Gefühl „Ich bin...“ können wir nicht auflösen. Es kann nicht wie Eis in der heißen Sonne einfach wegschmelzen. Und ist dann einfach nicht mehr da.


Wir können das Gefühl „Ich bin...“ aber bewusst AUFGEBEN. Indem wir nicht mehr DENKEN „Ich bin...“, sondern, indem wir nur noch bewusst HIN FÜHLEN „Ich BIN...“...


Wir geben unser Ego selbstbewusst (Selbst-BEWUSST oder SELBST-bewusst) auf. Da wir das „EinsSein“ mit uns selbst und in uns selbst und mit unserem Seelenpartner und unserem Dual entdeckt haben. Und uns mit dem Gefühl des „EinsSeins“ vollständig identifizieren.


Ein Leben aus dem Ego heraus funktioniert dann sowieso überhaupt nicht mehr, je weiter wir unseren Weg der Entwicklung voranschreiten. Es geht nicht mehr. Weder können wir noch ein Leben aus dem Ego heraus führen, noch könnten wir eine Ersatz-Liebesbeziehung aus unserem Ego heraus eingehen. Unser Ego wird immer schwächer und leiser und piepst mit der Zeit nur noch ab und an kläglich. Es versucht zwar immer wieder einmal aufzumucken und sich wieder aufzuplustern, was ihm aber nicht mehr gelingt, weil unser Herz und die wahrhaftige Liebe in uns endgültig die Oberhand gewonnen hat. 


Es geht schlicht und einfach nicht mehr, weil wir unser Ego mit der Zeit ganz wie von selbst verlieren und aufgeben (die Kontrolle aufgeben), je intensiver und weiter wir uns auf unsere seelische Transformation und auf die bedingungslose Liebe einlassen. Und je tiefer wir uns im innersten Kern unserer Seele und unseres authentischen Seins verankern.


Stattdessen legen wir jetzt unseren Fokus bewusst auf die Fülle.

Und lenken all unsere Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Energie bewusst WEG von unserem Ego und HIN zum innersten Kern unserer Seele und HIN zu unserem wahren, authentischen Sein und HIN zu unserem Herzen.


HIN zu tiefen Gefühlen und HIN zu tiefer und wahrer Erfüllung.


Wir GEBEN es ganz bewusst AUF, auf die dann von selbst immer leiser werdende Stimme unseres Egos zu hören. Es ist uns ganz einfach nicht mehr wichtig. Denn unsere Prioritäten verschieben sich vollständig.


Unser Ego versucht zwar trotzdem immer wieder, unser Herz zu beeinflussen und uns von unserem Fühlen abzulenken, es wird immer wieder gemein und stellt uns immer wieder ein Bein und versucht uns zu locken und versucht uns zu verführen, uns von unserem Herzen wegzubewegen, aber mit der Zeit gelingt das unserem Ego nicht mehr. Oder besser gesagt immer weniger. Da uns jetzt ganz schnell bewusst wird, ob es die Stimme des Egos ist, die sich da meldet, oder ob es unsere Gedanken sind, die wir wahrnehmen oder ob unser Herz oder unsere Seele aus seiner Tiefe zu uns spricht.


Manchmal ist es auch einfach ein Test. Ob wir uns wieder in Ausreden, Ablenkungen oder bewertenden Gedanken verfangen. Ob wir ganz einfach in unsere alten Muster zurückfallen.


Es geht also in Wahrheit niemals darum, in falsch verstandenen Handlungen und nutzlosen Energieverschwendungen zu kämpfen, um das eigene Ego und das „Ich bin...“ aufzulösen.


Sondern es geht einzig und alleine darum, das Leben aus unserem Ego heraus bewusst aufzugeben, wenn wir uns selbstbewusst FÜR die bedingungslose Liebe und FÜR ein Leben aus unserem Herzen und FÜR ein Leben mit dem Weg unserer Seele entscheiden...


Etwas bewusst AUFZUGEBEN ist eine innere Haltung. 


Es ist unsere innere Einstellung. Von der wir tief in unserem innersten Kern felsenfest überzeugt sind. Und die sich genau richtig und stimmig und passend für uns anfühlt. Weil wir uns vollständig damit identifizieren und kristallklar mit dieser inneren Einstellung verbunden sind.


Etwas bewusst aufgeben können wir jederzeit. Weil wir die innere, emotionale Freiheit besitzen, uns jederzeit zugunsten etwas neuem oder besserem bewusst zu entscheiden.


Genauso wie wir jederzeit eine einmal getroffene Entscheidung bewusst revidieren und bewusst wieder verändern können. In eine andere Richtung, die dann eventuell besser passt, umschwenken können. Wenn wir auf unser Herz und auf unsere Seele und auf unsere Intuition selbstbewusst hören :)


Aus unserem Ego heraus zu leben, ist deshalb nicht grundsätzlich falsch.


Es ist eben eine Sache des Bewusstseins und des bewussten Seins, ob wir uns das Leben so einfach wie möglich erschaffen und gestalten wollen – dafür aber in Kauf nehmen, permanent faule Kompromisse einzugehen und nur an der Oberfläche zu leben – oder ob wir uns für ein natürliches Leben mit Tiefe und für die wahre Liebe mit echter emotionaler und seelischer Nähe und Innigkeit entscheiden, so wie das natürliche Sein es grundsätzlich vorsieht. Es ist eine sehr bewusste Entscheidung zwischen Kopf und Herz. 

Also eine bewusste Entscheidung für uns zu treffen, ob wir lieber in einer künstlich erschaffenen Realität leben und oberflächlich und ohne Tiefgang vermeintliche Liebesbeziehungen führen wollen oder ob wir uns bewusst dazu entscheiden, ein wahrhaft authentisches Leben zu führen und wahrhaftig und echt bedingungslos lieben. Uns bedingungslos dazu entscheiden, mit diesem einen einzigen Menschen, der wirklich zu uns gehört, unser Leben zu verbringen. Uns auf eben diesen einen einzigen Menschen absolut festzulegen und uns ohne jeden faulen Kompromiss auf diesen einen einzigen Menschen zu hundert Prozent einzulassen. Mit jeder Faser unseres ganzes Seins. Was bedeutet, den Menschen den wir zutiefst lieben, genauso SEIN zu lassen, wie er ist. Nichts an ihm verändern zu wollen. Es sei denn, dieser Mensch entscheidet sich aus seinem Herzen und aus seinem freien Willen heraus, etwas bei sich zu verändern. FÜR UNS... und FÜR ein gemeinsames WIR...


Es ist ein himmelweiter Unterschied, ob wir eine verbindliche geheilte Beziehung und Partnerschaft auf Augenhöhe mit unserem geliebten Dual gemeinsam leben (wollen), weil beide Herzen und beide Seelen sich ganz bewusst für ein gemeinsames WIR entschieden haben oder ob das (bedürftige) Ego sich dies lediglich zweckgebunden und aus Vernunfts-Gründen wünscht.


Die Kontrolle über unser Ego aufzugeben ist alles andere als einfach. Geschieht aber quasi „von selbst“, wenn wir uns bewusst dazu entschieden haben, den Weg unserer seelischen Entwicklung und spirituellen Transformation vollständig zu gehen.


Und in diesem Fall eben NICHT einfach aufzugeben und – weil es sehr viel bequemer ist - den leichten und einfachen Weg des Egos zu wählen. Sondern absolut bedingungslos ALLES was mit diesem schwierigen und überaus schmerzhaften Weg verbunden ist, auch durchzuhalten und zu akzeptieren.


Denn ausschließlich dann, wenn wir unser Ego bewusst aufgeben und wenn wir ALLES was unsere Seele lernen will vollständig durchhalten und aushalten, was uns auf diesem Weg der Entwicklung passiert, kommen wir wirklich in unser offenes Herz und der gemeinsam gelebten wahrhaftigen, bedingungslosen Liebe und unserem Dual auch wirklich nah. 


Nur dann können wir die wirkliche Tiefe und emotionale und seelische Nähe und Innigkeit der bedingungslosen Liebe auch tatsächlich zulassen. Weil wir die Bedingungslosigkeit und Verbindlichkeit dieser Liebe dann wirklich bewusst annehmen, empfangen und aushalten können...


Wir DÜRFEN auf unser Herz und auf unsere Seele hören. Denn Liebe zieht immer nur Liebe an :)



Wie unser Ego uns dazu verführt, von unserem Herzen fernzubleiben

...oder...warum wir unser Ego nicht auflösen können... Teil 2




In der Beziehung zu unserer Dualseele wird uns immer mehr bewusst, dass wir gar nicht anders können, als unser Ego hinter uns zurückzulassen. Und der Stimme unseres Herzens konsequent zu folgen. Je weiter wir den Weg mit unserer Dualseele gehen, desto tiefer und fester verankern wir uns ganz von selbst in unserem Herzen. Und die bedingungslose Liebe in uns gewinnt immer mehr an Raum. Je radikaler und konsequenter wir den Weg unseres Herzens gehen, desto weniger funktioniert unser Ego. Ja, wir lassen das Leben aus dem Ego sogar ganz bewusst hinter uns zurück. Derweil haben wir unser Ego nicht aufgelöst. Nein, unser Ego existiert weiter. Nur haben wir uns bewusst dazu entschieden, in eine andere Richtung zu gehen. Weil wir genau wissen, dass jetzt vollkommen andere Dinge elementar und relevant für uns in unserer Dualseelenziehung sind. Denn alles in uns und um uns herum hat sich verändert. Alles ist radikal anders geworden...


Ja, WIR sind im Laufe unserer Entwicklung radikal in unserem Denken, Fühlen und Handeln geworden.


Und es gibt nur noch „Ja oder nein“ oder „ganz oder gar nicht“ für uns. Sowohl im Leben, als auch in der Liebe. An der Stelle gibt es kein „vielleicht“ mehr in unserem Leben. Es gibt kein "nur halb" oder "nur ein bisschen davon" oder „um den heißen Brei herumreden“ mehr. Und es existiert keinerlei Unverbindlichkeit für uns mehr. Alles was wir denken, was wir sagen, was wir fühlen und was wir tun, ist absolut verbindlich.


Jegliche emotionale Bedürftigkeit in uns hat sich aufgelöst. Wir leben und lieben ohne Erwartungen und ohne Bedingungen. Ja, wir leben absichtslos. Wir sind im wahrsten Sinne des Wortes emotional frei. Und genießen unsere neu gewonnene Freiheit. Und unsere bewusste innere Befreiung. Was aber nicht bedeutet, dass wir oberflächlich trotzdem noch tun können, was unser Ego will. Nein :)


Wir tun das, was die Stimme unseres Herzens und unserer Seele uns sagt.


Die dicken Mauern des Selbstschutzes um unser Herz existieren nicht mehr. Sie sind längst eingestürzt und gesprengt und zu winzigen Staubkörnern zerfallen. Die schützende Dornenhecke um unser Herz haben wir von innen heraus eingerissen. Sie existiert ebenfalls schon lange nicht mehr. Unser Herz liegt absolut ungeschützt und nackt und vollkommen verletzlich in der Hand unseres geliebten Menschen. Befindet sich dieser Mensch jetzt noch in seinem Ego, wird er unser schutzlos daliegendes Herz rigoros ablehnen. Er wird es ignorieren und von sich weg schieben. Schlimmstenfalls lässt er es sogar fallen. Und beachtet es dann nicht mehr, wenn es zu seinen Füßen im Staub liegt. Egal, was dann mit unserem Herzen passiert. Es interessiert ihn scheinbar nicht mehr. Weil er uns und seine Liebe für uns an diesem Punkt strikt verleugnet. Ja, sogar verleugnen muss. Nämlich um uns ganz genau zu zeigen, an welchem Punkt unserer Entwicklung wir selbst stehen und damit wir ebenfalls erkennen, an welchem Punkt in Wahrheit ER steht.


Wir selbst sind es jetzt, die unser Herz halten, beschützen und tragen. Mit all unserer Liebe, Fürsorge, Aufmerksamkeit, Achtsamkeit und Respekt für uns selbst. Indem wir gelernt haben, kristallklare Grenzen zu setzen. Und uns von unserem Dual abzugrenzen, wo es sich stimmig und richtig für uns anfühlt. 


Unser Dual kann an diesem Punkt der Entwicklung unser Herz nicht mehr halten, beschützen und tragen. Da ihm die Kraft und Energie hierfür fehlt. Sie ist ihm abhanden gekommen, je mehr wir an Kraft gewonnen und in unserer eigenen Mitte angekommen sind. Wo er sich ja längst schon befindet. 


Zudem befindet er sich noch zu sehr in seinem Ego. Er befindet sich noch in seiner Angst. Und kann sich – wenn er sich explizit für den Weg seines Herzens entscheidet – erst jetzt langsam und Schritt für Schritt aus seinem eigenen Ego herauslösen. Und sich aus seinen eigenen emotionalen Mängeln befreien. Die wir ihm an der Stelle nicht mehr auffüllen. Da wir ihm keinerlei Energie mehr zufließen lassen. Weshalb er sich jetzt intensiv um sich selbst kümmern und seine eigene Seele bewusst heilen darf. 


An dem Punkt unserer Entwicklung beachten wir unser Ego kaum noch. Weil es uns immer unwichtiger wird. Und unsere Prioritäten sich vollständig verschieben.


Der Unterschied ist uns jetzt bereits sehr bewusst, wann wir aus unserem Herzen heraus und wann (noch) nach unserem Ego handeln. Was wir dann ganz leicht feststellen und testen können. Denn gleichzeitig bedingungslos zu lieben und nach unserem Ego zu handeln, geht nicht. Wir müssen uns für einen der beiden Wege entscheiden. Da es einfach nicht möglich ist, auf zwei Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen. Obwohl viele Seelenpartner und viele Dualseelen das über lange Zeit wollen. Nein, sie wollen dies nicht aus ihrem Herzen heraus, da dieser Wunsch ausschließlich aus den Tiefen des bedürftigen Egos stammt.


Viele denken, sie können beides nebeneinander haben. Sowohl das Fühlen aus ihrem Herzen heraus als auch das bequeme und leichte Leben aus ihrem Ego. Und sind nicht bereit, zu verzichten.


Sie wollen alles und erhalten deshalb in Wahrheit nichts.


Weil es in unserem Herzen nur „entweder – oder“ gibt. In der bedingungslosen Liebe gibt es kein „sowohl - als auch“. Es gibt nur ein „ganz oder gar nicht“. Es gibt nur Herz ODER Ego. Genau wie es nur wahre Liebe ODER Angst gibt. Nicht beides nebeneinander.


Solange wir noch in unserem Ego verhaftet sind, erhalten wir die wahrhaftige Liebe immer nur wohldosiert. Und immer nur tröpfchenweise. Niemals zuviel. Und niemals genug. Eher viel zu wenig. Wenn überhaupt. Und die Sehnsucht in uns ist noch sehr stark.


Unser Ego will allerdings immer noch mehr. Denn es ist niemals zufrieden mit dem, was unser Seelenpartner oder unsere Dualseele uns gibt. Es will immer mehr...


Da wo unser Herz längst glücklich und vollständig erfüllt ist, will unser Ego noch mehr. 


Unser Herz liebt. Bedingungslos. In der wahrhaftigen Liebe gibt es auch keinen „Liebeskummer“ in unserem Herzen. Denn unser Herz ist immer erfüllt. Vollkommen egal, ob unser Seelenpartner oder Dual nun in unserem Leben anwesend ist oder sich wieder einmal in sein Schneckenhaus verzogen und sich darin stur, feige und voller Angst verschanzt hat.

Was zutiefst leidet, ist unsere Seele. Und das können wir nicht ignorieren. Keiner von beiden. Denn dieses seelische Leid, die oft immensen Seelenschmerzen und die Tränen unserer Seele manifestieren sich derart heftig in unserem Leben und in unserem Sein, dass wir in diesem Moment hinsehen MÜSSEN. Dass wir hinspüren MÜSSEN. Wir müssen diesen Schmerz unserer Seele zulassen. Denn unsere Seele leidet, weil der andere Seelenteil ihr fehlt. Unsere Seele leidet solange, solange noch alte Wunden und nicht verheilte Verletzungen in uns existieren. Solange noch Schattenseiten in uns sind, die wir noch nicht bewusst wahrgenommen, gesehen, erkannt, beachtet und aufgelöst haben. Solange meldet sich auch immer wieder unser Ego. Und will unsere Aufmerksamkeit erzwingen.


Unser Ego will immer Bestätigung. Es braucht permanent Lob. Und muss immer wieder gestreichelt werden. Sonst ist es vollkommen unzufrieden. Und lässt uns dies ganz gewaltig spüren.


Um von uns immer wieder bestätigt, gelobt und gestreichelt zu werden, versucht unser Ego, zu verhandeln. Und ist deshalb bereit, mit faulen Kompromissen zu leben. Nur, um das zu erhalten, was es unbedingt will. Nur um seinen ständigen oberflächlichen Hunger zu stillen.


Zur gleichen Zeit versucht unser Herz, die Oberhand zu gewinnen. Und kämpft mit all seiner Kraft und all der Liebe in sich darum, von uns endlich wahrgenommen, gehört und gesehen zu werden.


Wahre Liebe ist nicht verhandlungsbereit. Wahre Liebe verlangt eine radikale Entscheidung. Wahre Liebe verlangt glasklare Klarheit. Wahre Liebe verlangt Konsequenz.


Dieses Verlangen ist kein Verlangen unseres Ego. Sondern dieses Verlangen ist das natürliche Verlangen der Liebe nach sich selbst. Dazu braucht es kein Ego. Dazu braucht es nur unser Herz. Und eine kristallklare Entscheidung.


Die Liebe verlangt all unseren Mut.


Unser Ego macht es uns leicht, mutig zu sein. Da es grundsätzlich oberflächlich bleibt. Und das uns nicht weh tut.


Unser Herz allerdings macht es uns schwer. Weil wahre Liebe nur gelebt werden kann, wenn wir bereit sind, unseren innersten Kern anzunehmen. Die wahre Tiefe in uns vollständig zulassen. Dann kommt auch der vergrabene Schmerz wieder zum Vorschein. Und will endlich aufgelöst werden. Was nur geht, wenn wir unser Ego bewusst aufgeben. Und uns dem lange verdrängten Schmerz in uns stellen.


An der Stelle unserer Entwicklung wissen wir also sehr genau, dass es um vollkommen andere Dinge geht, als vermeintlich das Ego in uns aufzulösen. Sondern dass es einzig darum geht, unser Leben aus dem Ego bewusst aufzugeben. Was sowieso wie von selbst passiert, wenn wir uns auf all dieses bedingungslos einlassen.


Wir erkennen jetzt sehr genau, dass sich alles komplett falsch und unstimmig anfühlt, sobald wir aus unserem Ego heraus handeln. Und wir uns absolut unwohl dabei fühlen.


Handeln wir aber aus unserem Herzen und vertrauen unserer Intuition, fühlt sich alles komplett stimmig für uns an.


Besitz-Denken, Konkurrenz-Denken, „Haben wollen“ kommt immer aus unserem Ego. Erwartungen, Bedingungen, Versuche etwas zu verhandeln kommt immer aus unserem Ego.


Bedingungslosigkeit dagegen kommt aus der Tiefe unserer Seele. Und unseres Herzens.


Wenn wir an dem Punkt unserer Entwicklung angekommen sind, haben beide Dualseelen normalerweise schon längere Zeit keinen Kontakt. Da wir Herzensmenschen uns für die Verbindlichkeit zu uns selbst entschieden haben. Und unser geliebtes Dual erst einmal in seinem Leben und in seinem Ego zurückbleiben musste. Auch wenn wir mit dieser Entscheidung sowohl uns selbst, als auch unser geliebtes Dual zutiefst verletzt haben. Selbst wenn sich in diesem Moment alles absolut richtig für uns angefühlt hat. Denn ihm musste auch erst bewusst werden, WARUM wir überhaupt vermeintlich gegen ihn gehandelt haben. WARUM wir ihn zurückgelassen haben. Warum wir ihn vermeintlich fallen gelassen haben.


Ihm musste erst so richtig bewusst werden, dass er ja jederzeit an unserer Seite und in unserem Leben sein DARF, WENN er sich sehr bewusst dafür entscheidet, sein Leben aus seinem Ego ebenfalls aufzugeben. Und ebenfalls dem Leben aus seinem Herzen heraus folgt. Echte Verbindlichkeit sich selbst gegenüber und uns gegenüber zulässt. Und uns einen expliziten und exklusiven Platz in seinem Leben und an seiner Seite einräumt. Uns verbindlich in sein Leben einlädt.


Wir dürfen uns niemals selbst in das Leben unseres Duals einladen. Diese exklusive Einladung muss vollkommen aus seinem Herzen heraus kommen, weil er uns mit jeder Faser seines Seins an seiner Seite und in seinem Leben haben will. Weil er sich aus seinem reinen und freien Willen dazu entschieden hat. Wenn er das nicht tut, können wir rein gar nichts daran ändern.


Erst jetzt befindet sich auch unser Dual explizit in seinem Heilungsprozess. Wenn er dies für sich zulässt.


Wir spüren es, dass er sich konträr zu uns und mit uns entwickelt. Dass in ihm ebenfalls gewaltig etwas passiert. Und dass sich auch Dinge bei ihm mit der Zeit wirklich verändern.


Jetzt können wir all dies auch annehmen und akzeptieren, ohne die Wahrheit zu unterdrücken und zu verdrängen. Nein, wir nehmen dies an. Und lassen ihn in seinem Leben einfach sein. Egal, wie sein Leben alleine (ohne uns) auch aussehen mag.


Das Universum „trennt“ an der Stelle beide Dualseelen. Dabei ist dies keine wirkliche Trennung. Denn Trennung ist ja nur eine Illusion unseres Egos. Und unseres bewertenden Denkens. Selbst wenn Dualseelen sich über viele Jahre nicht sehen, hören und lesen würden, wären sie immer miteinander verbunden. Und würden sich trotzdem spüren. 

Es ist deshalb keine echte „Trennung“, weil beide – jeder für sich – alleine sein MÜSSEN, um sich aus ihren bisherigen Ego-Strukturen zu befreien. Und sich vollständig und felsenfest in ihrem Herzen und der bedingungslosen Liebe zu verankern. 


Von einem echten und ganz bewusst herbeigeführten Kontaktabbruch von einem von beiden will ich jetzt gar nicht anfangen. Denn das steht wieder auf einem anderen Blatt. Da die Gründe hierfür vollkommen andere sind. Und ein echter Kontaktabbruch ja bedeutet, dass man die Türe hinter sich zuschlägt. Und mit dem anderen nichts mehr zu tun haben will. Aber auch das hat dann seinen Sinn. Und beide sollen daraus lernen. 


Beide Dualseelen MÜSSEN in bestimmten Phasen ihrer Entwicklung alleine sein, um bestimmte Lernaufgaben für sich zu meistern. Da dies gemeinsam nicht geht. Ja, sogar schlichtweg unmöglich ist.


Auch ich habe mir da lange Zeit etwas vorgemacht. Bis mir wirklich bewusst geworden ist und ich es in meinem Herzen verstanden habe, dass es tatsächlich nicht anders geht...

Wir Herzensmenschen können unsere größte, schwierigste und schmerzhafteste Lernaufgabe - die wahre Liebe als Glücksquelle im Außen vollständig loszulassen - NICHT lernen, solange unser Dual greifbar für uns ist. Solange Kontakt zwischen beiden besteht. Dazu MÜSSEN beide Duale „getrennt“ voneinander sein. Da GLEICHZEITIG unser Dual lernt, sich auf uns und auf diese Liebe EINZULASSEN.


Während wir also intensivst lernen, die Liebe im Außen vollständig loszulassen und uns auf uns selbst komplett und verbindlich einzulassen, lernt unser Dual, die Kontrolle seines Verstandes aufzugeben und loszulassen. Ob er sich wirklich aus seinen Ego-Strukturen herauslöst, steht auf einem anderen Blatt.


Und während unser Dual lernt, sich auf die wahre Liebe an sich einzulassen, lernen wir, unser Ego bewusst aufzugeben. Es bewusst loszulassen und nur noch nach unserem Herzen zu leben.


Durchläuft einer von beiden oder gar beide diese elementare Lernaufgabe des Loslassens und Einlassens und bewussten Aufgebens nicht, gibt es auch niemals ein gemeinsames „Wir“!


Es geht einfach nicht. Auch wenn unser Ego genau das nicht glaubt. Und immer wieder versucht, diese Tatsachen zu umgehen. Indem es immer wieder Kontakt zum anderen sucht. Was sich uns dann in sehr deutlichen – leisen bis extrem lauten - Handlungsimpulsen zeigt. Oder, indem wir auf seine vollkommen unverbindlichen Kontaktversuche weiterhin eingehen.


Solange die Unverbindlichkeit zwischen beiden Dualseelen herrscht, halten sich beide gegenseitig in ihrem Ego gefangen. Denn keiner von beiden lässt sich dann wirklich auf die Tiefe des Herzens ein. Allerdings treibt unsere Seele uns ganz von selbst weiter, wenn sie sich weiterentwickeln und lernen, wachsen und reifen will. Dann können wir uns gar nicht dagegen wehren. Und wir können uns selbst nicht mehr widerstehen. Auch unser Ego kann dagegen dann überhaupt nichts ausrichten. So subtil es versucht, uns bei sich zu halten. 


Denn unser Ego ist überaus raffiniert, wenn es darum geht, seine Bedürftigkeiten und Mängel zu stillen. 


Unser Ego hat schlichtweg Angst. Es hat Angst, die tiefe und wahre Liebe und diesen Menschen, der uns so unglaublich wichtig ist und der uns so unglaublich gut tut und der wirklich zu uns gehört, wieder zu verlieren. Unser Ego hat Angst, das beste was uns jemals passiert ist, wieder zu verlieren. Nicht bei sich halten zu können. Unser Ego hat sogar (die berechtigte) Angst, sich selbst zu verlieren. 


Unser Herz hat diese Angst nicht. Denn es fühlt ja die Liebe die ganze Zeit in sich. Unser Herz fühlt die Wahrheit. Und beide Seelen wissen in Wahrheit ALLES...


Wenn gerade Funkstille zwischen beiden Dualseelen herrscht und uns der Impuls oder der Wunsch überkommt, unser Dual endlich wieder zu sehen, ihn zu hören oder ihn bei uns zu spüren, ist es ein urgewaltiger Unterschied, ob unser Ego dies will oder ob unser Herz sich dies wünscht. Weil es das Ur-Bedürfnis unseres Herzens ist, mit unserem Dual verbindlich zusammen zu sein. 


Wenn wir also Kontakt zu unserem Dual aufnehmen, obwohl er ganz offensichtlich vollkommen mit sich und seinem Leben beschäftigt ist und gerade keine Notiz von uns nimmt – ja, KEINE Notiz von uns nehmen DARF - ist es allein unser Ego, dass uns dazu anstiftet, ihn mit einer Kontaktaufnahme an uns zu „erinnern“. Und eine Reaktion von ihm in unsere Richtung zu provozieren. Indem wir ihm beispielsweise zu seinem Geburtstag gratulieren oder zu Feiertagen schreiben und in der Phase dann keine Antwort von ihm mehr erhalten. Manche schicken ihm gar Geschenke und belohnen ihn unbewusst noch dafür, dass er rein gar nichts verbindlich in ihre Richtung oder überhaupt für sie tut. Weil sich nicht wenige vormachen, dass man mit seinem Dual doch freundschaftlich umgehen könne.


NEIN, das können wir nicht. Weil es zwischen Dualseelen um wahre, bedingungslose Liebe und nicht um Freundschaft geht. Der Umgang, den Dualseelen miteinander pflegen, solange beide noch in ihren emotionalen Bedürftigkeiten feststecken, hat mit wahrer und echter Freundschaft sowieso gar nichts zu tun. Da echte Freundschaft - zumindest nach meiner Definition - etwas vollständig anderes ist. Und auf einer vollkommen anderen Ebene stattfindet. 


Unser Ego ist fies. Unser Ego ist gemein. Denn es macht uns sehr subtil vor, dass dieser Impuls der Kontaktaufnahme zu ihm ein Herzens-Impuls ist. Obwohl in Wahrheit das Ego dahintersteckt. Und wenn wir diese subtile Illusion unseres Egos nicht aufdecken, wenn wir diese nicht wahrnehmen und als Wunsch unseres Egos erkennen, handeln wir wieder in Richtung unseres Duals. Obwohl wir genau wissen, dass von ihm keine Antwort (mehr) kommt. Wir demütigen und erniedrigen uns in Wahrheit selbst, wenn wir um seine Aufmerksamkeit betteln. Das tut niemals unser Dual. Und es kommt genau deshalb nichts von unserem Dual zurück, WEIL wir aus unserem Ego heraus handeln. Und ER das immer als Ego-Handlung von uns erkennt! Was er uns dann mit seiner Nicht-Reaktion spiegelt. Er ignoriert uns, er verleugnet uns, er beachtet uns an dem Punkt überhaupt nicht mehr. Ja, er lehnt uns scheinbar regelrecht ab. Was uns aber zu unserem tiefsten und schlimmsten Trauma zurückführt und wir gezwungen sind, uns damit bewusst zu befassen. Nämlich unser Trauma der Ablehnung und unsere anerlernte Maske der Flucht.


Alle Menschen die vor tiefer emotionaler und seelischer Nähe und absoluter Verbindlichkeit flüchten, tragen die tiefe Wunde der Ablehnung in sich. Und haben die Maske der Flucht aufgesetzt. Oft über viele Jahre ihres gesamten Lebens.


Unser Dual lässt uns dies alles mit seiner scheinbaren Ablehnung spüren.


Genauso wie wir ihn eine Ego-Handlung spüren lassen würden, wenn er aus seinem Ego heraus Kontakt zu uns aufnimmt. Dann würden auch wir uns von ihm automatisch zurückziehen. Dann würden auch wir ihn ignorieren. Und nicht beachten. Und wir würden ihn ablehnen. Schlimmstenfalls vielleicht auch verleugnen. 


Auch wenn Sie jetzt beim lesen vielleicht den Kopf schütteln und sagen: „Nein, das würde ich niemals tun“.


Doch. Würden wir :)


Ab einer gewissen Phase - wenn wir den Entwicklungsprozess unserer Seele wirklich vollständig durchlaufen  - werden wir nämlich auch unserem Dual gegenüber sehr konsequent und radikal. Zumindest solange er sich selbst noch nicht geheilt und emotional aus seinen Ego-Strukturen befreit hat. 


Und dennoch lieben wir unsere Dualseele noch mehr und noch tiefer als jemals zuvor. Weil wir uns selbst bewusst tiefer und wahrer, verbindlicher und bedingungsloser lieben als jemals zuvor.


Wenn wir tatsächlich vollkommen absichtslos und wirklich bedingungslos einem Impuls folgen, der WIRKLICH aus unserem Herzen und aus der Tiefe unserer Seele kommt, ist das etwas vollkommen anderes. Denn das wird er ebenfalls spüren. Und sich dann automatisch ganz anders verhalten. Da dies eine rein energetische Sache aus Ursache und Wirkung ist.


Wir brauchen unsere Dualseele nicht an uns zu „erinnern“. Oder ihn irgendwie auf uns aufmerksam machen. Da er uns ebenso wenig vergessen wird, wie wir ihn. Er KANN uns NICHT vergessen. Genauso wie wir ihn niemals vergessen. Da er uns ja genauso sehr liebt. Auch wenn er das vielleicht nicht explizit zugeben kann. Er zeigt und dies anders...

Wenn unser Dual sich tatsächlich gegen ein verbindliches „Wir“ und gegen ein gemeinsames Leben mit uns entscheiden sollte – was ja bei etlichen Seelenpartnern und Dualseelen tatsächlich der Fall ist - kann das auch darin den Grund haben, dass er einfach nicht klar damit kommt, wie sehr wir in Wahrheit sein Spiegel sind. Vielleicht kann er es nicht ertragen, wie sehr er sich selbst in uns wahrnimmt und sich selber in uns und unserem Sein erkennt. Vielleicht erträgt er es nicht, WEIL wir sein perfekt ergänzendes zweites "Ich" sind. 


Und er will einfach nicht hinsehen. Er will sich selbst und sein eigenes „Fehlverhalten“ nicht ständig auf dem Silbertablett serviert bekommen. Er lehnt scheinbar uns ab und lehnt dabei doch immer sich selbst ab.


Er WILL dann seine Angst (noch) gar nicht wirklich überwinden. Und diese komplett auflösen. Weil er dann keine Barriere mehr hat, hinter der er sich mit Ausreden und Ablenkungsmanövern vor uns und vor sich selbst und vor der Wahrheit verstecken kann. So ist es leichter und einfacher für ihn, in seinem alten Leben, in seinen alten Mustern und in seinem bedürftigen Ego zu bleiben. Weil er sich so nicht dem Ur-Schmerz der Wahrheit aussetzen muss. Und dagegen kann auch die Liebe nichts ausrichten. Weil sie noch nicht die Kraft hat, sich so gegen das Ego zu stemmen, dass er sein Ego bewusst FÜR diese Liebe aufgibt. 


Oft sieht es aber einfach nur so aus, als ob die „Trennung“ beider Dualseelen endgültig und für immer wäre. Weil einfach der passende Zeitpunkt für eine verbindliche Partnerschaft noch nicht gegeben ist.


Denn nicht immer ist zwischen Dualseelen alles genauso, wie es auf den ersten Blick scheint! 


Viele sind der Ansicht, sie wären schon so weit, sich auf eine verbindliche Partnerschaft mit ihrem Dual einzulassen, selbst wenn sie noch gar nicht mit ihrer Transformation vollständig durch sind. NEIN. Noch lange nicht!


Aus eigenem Erleben kann ich sehr genau sagen, dass wir erst JETZT und an diesem Punkt unseres Bewusstseins – unseres bewussten SEINS – und unserer seelischen Weiterentwicklung WIRKLICH bereit für echte Verbindlichkeit mit unserer geliebten Dualseele sind. 


Erst dann, wenn wir WIRKLICH unser Ego bewusst aufgegeben haben und unser Herz wirklich stark genug ist, die „Kontrolle“ über unser Ego zu übernehmen, sind wir WIRKLICH bereit für Verbindlichkeit. Erst dann, wenn wir zu einhundert Prozent mit unserem wahren, authentischen Sein verbindlich verbunden sind – wenn wir keinerlei faule Kompromisse unseres Egos mehr eingehen und wenn wir nicht mehr auf die subtil ausgelegten Fallen unseres Egos mit seinen Verlockungen und Versuchungen und Verführungen hereinfallen – ERST DANN sind wir wirklich bereit für die verbindlich gelebte wahrhaftige Liebe.


Erst dann, wenn wir uns keinerlei Selbsttäuschung mehr hingeben und uns selbst gegenüber absolut offen und ehrlich geworden sind, sind wir wirklich soweit.

Es ist unser Verstand und es ist unser Ego, dass diesen Fakt nicht wahrhaben will. Dass genau diese Tatsachen immer wieder leugnet.


Es ist unsere Seele und es ist unser Herz, dass immer die Wahrheit spürt.


Es ist eine Frage unseres (Ge-) Wissens – unseren inneren Werten und tiefen Überzeugungen – WEM wir tatsächlich Raum geben. Geben wir unserer Seele und unserem Herzen den Raum den es braucht und somit die Kraft und die Oberhand oder überlassen wir unserem Ego das Sagen... 



Warum unser Dualseelenweg niemals zu Ende geht




"Am Ende wird alles gut werden. Und wenn es noch nicht gut ist, ist es noch nicht zu Ende..." Oskar Wilde


Bedingungslose Liebe ist nicht als Ziel zu sehen. Denn es gibt kein Ziel, wohin dieser Weg führt. Da dieser Weg niemals zu Ende geht. Deshalb ist der Weg immer das Ziel. Und das Ziel ist immer der Weg. Da dieser Weg ein unendlicher Weg voller grenzenloser und unbeschreiblicher Liebe ist. Und wenn zusammengehörende Dualseelen sich dazu entschließen, diesen Weg bedingungslos zu gehen, in welcher Gestalt auch immer sich dieser Weg für beide zeigt, sind sie somit immer am Ziel. Und dies ist das wundervollste und kostbarste, was es gibt. Viele sehen es als primäres und oberstes Ziel auf ihrem Dualseelenweg an, mit ihrem zutiefst geliebten Menschen in eine gemeinsam gelebte verbindliche Partnerschaft zu kommen. Und sind der felsenfesten Überzeugung, dass das der einzige Grund für diesen Weg ist. Hier existieren irrtümlicherweise sehr oft gravierende Denkfehler...


Denn die gelebte verbindliche Partnerschaft und ein gemeinsam gelebtes Leben mit unserer Dualseele ist NICHT das primäre Ziel auf unserem Weg. Nein!


Sondern sie ist die natürlich eintretende BELOHNUNG für all unsere Mühen.


Sie ist lediglich ein Teilziel auf unserem Weg. Genauso wie die überbordende Fülle, die wir irgendwann ganz automatisch erhalten, eine Belohnung und ein Teilziel auf unserem Weg ist.


Die gelebte verbindliche Partnerschaft mit unserer Dualseele ist die BELOHNUNG vom Universum, vom Leben, vom Resonanzgesetz, wenn wir all unsere Lernaufgaben die uns gestellt werden, tatsächlich vollständig bewältigt, erfüllt und gelöst haben.


Wenn wir alle „Tests“, die das Leben uns stellt, und wenn diese noch so subtil oder schwierig ausfallen, durchlebt und bestanden haben.

Sie ist ganz einfach die Belohnung von Ursache und Wirkung. Ein energetisch eintretender Bumerang-Effekt.


Wir gehen freiwillig in Vorleistung, indem wir dem Leben, unserem Dual, der wahrhaftigen Liebe und UNS SELBST beweisen, dass wir es wert sind, für all unsere Mühen mit der gelebten verbindlichen Dualseelenpartnerschaft BELOHNT zu WERDEN.


Dann MUSS diese Belohnung ganz automatisch eintreten. Weil das Leben, das Universum, das Resonanzgesetz uns dann für all unsere ertragenen Mühen etwas schuldet.


Soll heißen, alles was wir auf dem Weg unserer seelischen Entwicklung und ganzheitlichen Transformation tun oder nicht tun, dient zur Vorbereitung auf das, was wir WIRKLICH in unserem Leben und in der Liebe für uns wollen. Was unser Herz und unsere Seele tatsächlich will. Hierbei geht es NICHT einzig und alleine darum, die bedingungslose Liebe zu leben. Sondern es geht darum, UNS SELBST authentisch und echt zu leben.


Wahrhaftig zu LEBEN. Auf allen Ebenen unseres Seins und in sämtlichen Bereichen unseres Lebens.


Entscheiden wir uns FÜR die wahre bedingungslos Liebe, ERHALTEN wir die bedingungslose Liebe. Und das Leben wird uns wirklich ALLES abverlangen, was wir dafür TUN müssen, um in die bedingungslose Liebe zu gelangen. Mit allen Konsequenzen. Die überaus positiv aber auch absolut negativ (vermeintlich) ausfallen können. Und das ist natürlicherweise äußerst anstrengend, kräftezehrend und schmerzhaft. Da wir uns ja dafür entschieden haben, uns mit den tiefsten Tiefen unserer seelischen Schattenseiten zu beschäftigen, um tatsächlich dieses Ziel zu erreichen. Was in Wahrheit nur ein Teilziel auf dem Weg mit unserer Dualseele ist.


Wir haben uns dazu entschieden, den Weg in die bedingungslose Liebe zu gehen. Unser Herz und unsere Seele hat sich dazu entschieden. Freiwillig! Sonst wären wir unserer Dualseele niemals begegnet. Ja, wir hätten diesen Menschen niemals ERKENNEN KÖNNEN und auch nicht ERKENNEN DÜRFEN, wenn unsere Seele sich nicht explizit zu der Begegnung mit diesem Menschen entschlossen hätte. Denn in Wahrheit haben wir uns irgendwann in unserem Leben gewünscht, dass ein ganz besonderer Mensch in unser Leben kommt, mit dem wir die bedingungslose Liebe (er-)leben dürfen. DIESER eine einzige Mensch. Der wirklich zu uns gehört. Der als unser menschliches Spiegelbild unser zweites ICH verkörpert. Eben unsere Dualseele. Der uns zutiefst wahrhaftig annimmt, akzeptiert und liebt, so wie wir sind und der uns so tief und intensiv spiegelt, wie es keinem anderen Menschen auf dieser Erde möglich ist. Denn in unserer Dualseele sehen wir in Wahrheit immer nur UNS SELBST.


Alles, was wir in diesem - unserem Spiegelbild und zweiten ICH - wahrnehmen, sehen und erkennen, sind in Wahrheit IMMER nur WIR SELBST.


Im Spiegel KÖNNEN wir NUR das wahrnehmen, sehen und erkennen, was uns aus dem Spiegel von unserem Spiegelbild entgegenblickt. Wir sehen IM Spiegel ausschließlich das, was VOR dem Spiegel steht. 


Und wenn wir an diesem Punkt unserer Entwicklung angekommen sind - wenn wir es tatsächlich geschafft haben, unseren Weg bis hierhin zu gehen, nehmen wir meist nur noch folgende Dinge wahr...


 

  • Sieht uns beim Blick in den Spiegel nur noch Liebe entgegen, nehmen wir unsere eigene Liebe wahr
  • Sieht uns beim Blick in den Spiegel noch tief empfundener Schmerz entgegen, ist dies unser eigener Schmerz (was NICHT der Schmerz der Liebe ist, da Liebe an sich niemals weh tut, sondern dies zeigt uns, dass immer noch unerlöste Anteile in uns verborgen sind, die aufgelöst und befreit werden wollen)
  • Sieht uns beim Blick in den Spiegel nur noch Sanftheit und Gelassenheit entgegen, erkennen wir unsere eigene Sanftheit und Gelassenheit
  • Sieht uns beim Blick in den Spiegel absolute Verbindlichkeit entgegen, sehen wir unsere eigene Verbindlichkeit
  • Auch kann es sein, dass uns an diesem Punkt noch Facetten von (Rest-) Angst aus dem Spiegel entgegenblickt. Was noch Facetten unserer eigenen Angst darstellt

 


Das primäre und oberste Ziel auf unserem Dualseelenweg ist deshalb also der Weg an sich...!


 

  • Die kontinuierliche ENT - wicklung unserer Seele
  • Die Heilung seelischer Wunden und emotionaler Verletzungen und somit die Befreiung der wahrhaftigen Liebe und die Befreiung unseres wahren und authentischen Seins
  • Das stetige Wachstum unserer Seele

 


Natürlich ist die Heilung unserer Seele irgendwann einmal beendet. Und wir kommen früher oder später vollständig in unserer ureigenen Mitte an. Und fühlen uns in uns selbst wieder vollständig und "ganz". 


Weil wir sämtliche unserer unterdrückten und verdrängten Anteile unserer Seele zu uns in unser Herz zurückgeholt und die Dualität in uns wieder in innere Harmonie und ausgeglichene Balance gebracht haben. Wir mit uns selbst wieder EINS geworden sind. 


Das Wachstum unserer Seele - unsere Weiterentwicklung und bewusste immer tiefere Zentrierung in unserem Herzen und wahrhaftigen, authentischen Sein - hört dagegen niemals auf. Weil unsere Seele ja immer weitere und andere und neue Erfahrungen im Leben und in der wahren Liebe machen will.


Auch energetisch schwingen wir auf immer feinerer und höherer Frequenz, weil unser Bewusstsein sich immer weiter öffnet und wir die tiefe Liebe in uns immer weiter kultivieren. 


Wir haben uns dazu entschieden, diesen Weg in unserem Leben zu gehen. Nur unser Verstand und unser Ego will das über einen langen Zeitraum nicht verstehen. Und will es nicht erkennen, wahrhaben und sehen, welche Konsequenzen mit diesem Weg unserer seelischen Entwicklung verbunden sind. Da wir hierfür eben auch Opfer bringen müssen.

Nämlich das Opfer, unsere bisherige Bequemlichkeit (unsere alten ungesunden und destruktiven Muster) zu verlassen, all unsere Erwartungen an andere loszulassen, die Kontrolle aufzugeben usw..., das Opfer, aus dem Ego zweckgebunden und faule Kompromisse zu leben aufzugeben und auch das Opfer zu bringen, familiäre ungesunde Strukturen (bei gebundenen Dualseelen auch die Noch-Partner) bewusst zu verlassen.


Was aber letztendlich ja wieder belohnt wird. Im Endeffekt bedeutet es für uns immer gelebte emotionale Unabhängigkeit. Eigenständigkeit. Und absolute (emotionale) Freiheit.


 

  • Es bedeutet Selbstbestimmung
  • Es bedeutet Gelassenheit und inneren Frieden
  • Es bedeutet Echtheit und Wahrhaftigkeit

 


Es bedeutet aber auch, Eigenverantwortung zu übernehmen. Nicht mehr andere für unser Wohl und unser Glück verantwortlich zu machen. Was wiederum heißt, wir befreien uns im wahrsten Sinne des Wortes aus ungesunden Mustern, destruktiven Glaubenssätzen und jeglichen emotionalen Abhängigkeiten.


Was Heilung auf jeglichen Ebenen für uns bedeutet. Es bedeutet Heilung für Körper, Geist und Seele. Da wir die Liebe an sich in uns (endlich) vollständig befreien. Und das wirkt sich überaus positiv in sämtlichen unserer Lebensbereiche aus. Denn nur so kommen wir endlich in die wahre Fülle. Das Leben überflutet uns belohnend mit seiner Fülle. Die schon immer da und vorhanden war, die wir nur nicht wahrnehmen, sehen und erkennen konnten.


Und solange wir damit beschäftigt sind, immer nur in den Spiegel zu sehen und uns darum zu kümmern, was der Spiegel denn so tut oder eben auch nicht tut und was sich bei ihm (scheinbar nicht) verändert, weil unser Spiegel (unser Dual) in Wahrheit noch NICHTS tun KANN, solange wir den Fokus nicht gezielt nach INNEN und auf unser wahres Selbst richten, erhalten wir auch keine Belohnung vom Universum, vom Leben, vom Resonanzgesetz. Das energetische Bumerang kann nicht zu uns zurück kommen, wenn wir es nicht bewusst loslassen und werfen. Und somit mutig und vertrauensvoll freigeben. Weil uns beim Blick in den Spiegel immer nur das gezeigt wird, worauf wir uns konzentrieren.


Wir können vom Universum keine Belohnung verlangen oder erhalten, wenn wir nicht aus unserem Herzen heraus mutig in Vorleistung gehen.


Viele warten auch lange Zeit (vergeblich) darauf, dass jemand kommt und ihnen diese Entscheidung abnimmt. So dass die lang ersehnte Veränderung endlich passiert. Nur wird auf diese Weise niemals eine echte Veränderung passieren. Dazu müssen wir grundsätzlich IMMER den Fokus bewusst von außen weg bewusst nach innen richten. Da echte Veränderung grundsätzlich immer von innen nach außen passiert.


WIR SELBST sind es, die letztendlich entscheiden, ob wir die Belohnung in Form der gemeinsam gelebten verbindlichen Dualseelenpartnerschaft tatsächlich erhalten.


Wir Herzensmenschen sind es, die verbindliche Entscheidungen treffen müssen. ZUERST!


Aber auch der Kopfmensch muss sich explizit verbindlich entscheiden. Denn für ihn hat die gelebte verbindliche Dualseelenpartnerschaft (erst einmal) erst recht nicht oberste Priorität. Und ist für ihn nicht das primäre Ziel.


Beide – sowohl Herzmensch, als auch Kopfmensch – müssen sich bewusst und explizit entscheiden. Beide müssen Opfer FÜR diese Liebe bringen. Da es ansonsten kein gemeinsames und verbindlich gelebtes „Wir“ geben kann.


Allerdings besitzen wir jede Minute unseres Lebens die Option, uns wieder neu und wieder anders zu entscheiden. Was heißt, wir können jederzeit die Richtung ändern, die wir auf dem Weg unserer seelischen Entwicklung und unseres inneren Wachstums gehen. Der Weg an sich wird niemals zu Ende gehen. Wobei es allerdings auch hier wieder Fallstricke zu beachten gilt. Denn - auch wenn wir nun keine Mauern des Selbstschutzes mehr um unser Herz besitzen, sind wir nach wie vor seelisch verletzlich. Wenn uns etwas zutiefst berührt oder jemand aus zu wenig Achtsamkeit oder Respekt uns gegenüber unsere Grenzen massiv überschreitet, trifft das unseren innersten Kern. Es rauscht in dem Fall ungefiltert durch bis in unsere Seele. Es ist einfach unwahr, dass wir nicht mehr in unserer Seele verletzt werden können, wenn wir unsere Seele von alten Wunden und Verletzungen geheilt und befreit haben. Natürlich können wir weiter und wieder verletzt werden. Und zwar von genau den Menschen, die unsere Grenzen nicht beachten. Und diese nicht respektieren. Und von solchen Menschen halten wir uns ja dann im allgemeinen ganz von selbst fern. 


Was passiert, ist, dass wir uns immer noch tiefer und noch verbindlicher und noch echter in unserer ureigenen Mitte und in unserem ureigenen, authentischen Sein zentrieren. Und die Liebe immer noch fester in unserem Herzen verankern. Womit unser Leben immer wahrhaftiger wird.


Wir senden grundsätzlich immer genau das aus, was wir uns wünschen. Oder wofür wir dankbar sind. 


Dabei liegt es an uns, ob wir unserem Verstand, unserer Vernunft und unserem Ego die Oberhand lassen, oder ob wir unserem Herzen und unserer Seele die Erfüllung unserer tiefsten wahrhaftigen Wünsche und Ur-Bedürfnisse gewähren. Genau das strahlen wir energetisch ins Leben, ins Universum aus. Wir senden bestimmte energetische Schwingungen aus und genau das, was wir aussenden, kommt dann (wieder) zu uns zurück. Wie ein Bumerang. Weshalb es elementar wichtig ist, WAS wir uns TATSÄCHLICH wünschen. WOFÜR wir wirklich dankbar sind. Und WIE wir dies genau formulieren!


Senden wir die Energie der wahren Liebe aus, werden wir auch mit wahrhaftiger Liebe belohnt und ERHALTEN wahrhaftige Liebe.


Wenn wir aber immer nur jammern und klagen, dass wir nicht alleine sein wollen, WERDEN wir mit Sicherheit alleine bleiben! Da das Universum das Wort „nicht“ und „nein“ und „niemals“ NICHT kennt! Das Universum erhält dann mit unseren energetischen Schwingungen die Botschaft von uns: „Ich WILL (nicht) alleine bleiben“! Und als Belohnung bleiben wir alleine! Weil das Wort „nicht“ irgendwo in den Weiten des Universums verloren geht.


Wenn wir uns stattdessen aus tiefstem Herzen und aus tiefster Seele wünschen bzw. wirklich dankbar dafür sind – weil es unser tatsächliches Ur-Bedürfnis ist – dass wir eine verbindliche Partnerschaft und ein gemeinsames Leben mit unserer Dualseele in bedingungsloser Liebe leben wollen (leben DÜRFEN) – MUSS das Universum uns diesen Herzens- und Seelenwunsch erfüllen. Da wir genau die passenden energetischen Schwingungen aussenden. Allerdings erst zum genau passenden Augenblick. 


Den Zeitpunkt dieser Belohnung bestimmt scheinbar das Universum. In Wahrheit aber immer wir selbst. Denn wenn wir wirklich (für unser Dual) bereit sind, ist auch unser Dual (für uns) bereit.


WOLLEN beide die explizite Belohnung in dieser Liebe erhalten, MÜSSEN auch beide ALLES dafür tun, um es dem Leben, dem Universum, dem Resonanzgesetz überhaupt wert zu sein, diese Belohnung zu erhalten. 


Beide Dualseelen müssen also in Vorleistung gehen. Und zwar ohne jeden faulen Kompromiss. Bedingungslos. Vollständig.

Weshalb Dualseelen ja immer wieder getestet werden.


Immer wieder geraten Dualseelen in Situationen bzw. werden regelrecht in Situationen hineingeworfen – gemeinsam und auch jeder für sich alleine – um bestimmte Themen und Lernaufgaben für sich zu lösen. Sie werden getestet, ob sie diese Lernaufgaben bewältigen KÖNNEN. Und ob sie es auch tatsächlich ernsthaft TUN. Ob sie die damit verbundenen Anstrengungen AUSHALTEN. Ob sie den Weg der seelischen Entwicklung und ganzheitlichen spirituellen Transformation DURCHHALTEN können. Ob die gelebte bedingungslose Liebe es ihnen wert ist. Ob die gelebte verbindliche geheilte Partnerschaft mit dem geliebten Menschen es beiden wert ist.


Dabei kommt die Option überhaupt nicht in Frage, eine Lernaufgabe zu übergehen. Und die eine oder andere einfach auszulassen. Nein. Denn das Leben, das Universum und unser Dual bekommt alles mit. Und auch unser Herz, unsere Seele und unser ganzes Sein merkt (sich) alles. Und genau das bekommen wir früher oder später überaus intensiv auf dem Silbertablett serviert. Und zwar dermaßen heftig, dass wir nicht mehr wegsehen können. Spätestens dann sind wir gezwungen, genau hinzusehen.


Dualseelen werden getestet, ob sie der wahren, bedingungslosen Liebe wirklich würdig sind. Sie werden getestet, ob sie diese Liebe tatsächlich ZULASSEN und AUSHALTEN können. Sie werden getestet, ob sie diese Liebe tatsächlich ANNEHMEN und EMPFANGEN können. Ob sich beide bedingungslos und ohne jeden faulen Kompromiss und ohne jegliche Ausreden und Ausflüchte auf diese Liebe und aufeinander EINLASSEN können. Ob sie sich auf diesen einen einzigen Menschen wirklich FESTLEGEN und bei diesem Menschen absolut verbindlich BLEIBEN. Ob sie die Liebe vollkommen absichtslos GEBEN und (VER-) SCHENKEN können.


Ob sich beide dem anderen wirklich bedingungslos und absichtslos schenken.

Ob sich beide sowohl auf SICH SELBST, als auch auf die Verbindlichkeit zu ihrem geliebten Gegenstück ernsthaft EINLASSEN können. Und ob beide dabei sich selbst TREU bleiben. 


Sie werden immer wieder angetriggert, wenn sie im persönlichen Kontakt miteinander sind. Oder durch Lernpartner, wenn beide Dualseelen die Intensität dieser Liebe und dieser Energie (noch) nicht aushalten können. Und immer wieder (scheinbar voreinander, in Wahrheit aber immer nur vor sich selbst) flüchten.


Sie werden solange angetriggert, bis nichts mehr vorhanden ist, das noch angetriggert werden könnte. Solange, bis alles geheilt ist, was noch der Heilung der Seele bedarf.

So sind es viele Teilziele, die auf diesem Weg passiert werden. Gemeinsam und auch jeder für sich allein.


Ursache und Wirkung. Eben der energetische Bumerang-Effekt. Dieser wirkt und gilt immer.


Wenn einer von beiden oder beide die immense Energie dieser Liebe nicht aushalten können und immer wieder flüchten, erhalten sie eben keine Belohnung. Noch nicht. Sondern sie müssen dasselbe wieder und wieder erleben, bis sie es im Herzen verstanden, wirklich gelernt und für sich ernsthaft verändert – sich vollständig transformiert - haben.

Ob wir also in einer verbindlich gelebten Partnerschaft und einem gemeinsamen Leben mit unserer Dualseele landen oder ob ein vollkommen anderer Mensch dazu für uns bestimmt ist oder auch, ob wir vollkommen alleine für uns und ohne Partner bleiben, haben wir IMMER selbst in der Hand.


Unser primäres Ziel ist es – so hat unsere Seele es für uns ausgesucht – die vielen kleineren und größeren Teilziele auf unserem Weg zu passieren. Und diese immer wieder neu zu bewältigen.


Und WENN wir das unermessliche Glück in unserem Leben haben, DASS wir mit einer gemeinsam gelebten verbindlichen Partnerschaft mit unserer Dualseele belohnt werden, ist unser Weg der seelischen Entwicklung immer noch nicht zu Ende. Unser Weg geht dennoch immer weiter. Nun gemeinsam. Wieder ändert sich die Richtung, aber der Weg geht immer weiter. Da unsere (Dual-) Seele niemals damit aufhört, immer neue und andere Erfahrungen sammeln zu wollen, an der sie wiederum lernen, wachsen, reifen und sich stetig immer weiterentwickeln kann.


Zwischen zusammengehörenden Dualseelen gibt es soviel Potenzial, das gemeinsam gelebt werden will, dass es überhaupt keinen Sinn machen würde, wenn wir diese Belohnung dann doch nicht erhalten.


Gemeinsam mit unserer Dualseele ändern sich nur die Lernaufgaben. Die Erfahrungen werden anders. Neu. Gemeinsam. Aber dennoch auch jeder für sich. Alleine. Die Richtung, in die unser gemeinsamer Weg dann geht, bestimmen dabei grundsätzlich immer wir selbst.


Ob und wann wir für all unsere Mühen also tatsächlich belohnt werden und wie immer sich uns diese Belohnung dann zeigt, haben wir ganz alleine in unserer Hand. Immer :)


Herzlichst, Ihre Iris Fischer - (c) sensible-seele.net



 


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Über die Autorin







Iris Fischer ist diplomierte systemische Therapeutin, Expertin für sensible Menschen, Expertin für Seelenpartner & Dualseelen und Autorin von fünf Büchern. Selbst hochsensibel und hochsensitiv berät, unterstützt und begleitet sie hochsensible Menschen seit 2008 darin, ihren ureigenen, individuellen Weg für sich zu finden. Sie inspiriert und motiviert und gibt die passenden Impulse. Dabei bleibt sie konsequent Lösungsorientiert. Sie unterstützt Ihre Klientinnen und Klienten mit sehr viel Herz, Humor und Verstand dabei, das innere Feuer in sich zu entdecken. Sich zu verwirklichen und zu entfalten und mit allen Facetten einfach authentisch zu SEIN.