Intuitives Seelenweg-Coaching - Iris Fischer
 Finde in die Essenz deiner Seele und L(i)ebe dich selbst

 
                 

Sensible Seele Blog - Warum Seelenpartner & Dualseelen sich finden


 Seelenpartner als unser Spiegel



Beziehungen sind im großen Wandel. Das bekommen wir immer mehr zu spüren. An allen Ecken und Enden macht sich das bemerkbar. Die Menschen sind nicht mehr zufrieden. Viele haben es satt, Beziehungen zu führen die sie nicht erfüllen. Und die sie nicht bereichern und befriedigen. Das Thema Seelenpartner ist dabei in aller Munde. Weil die große Hoffnung damit verbunden ist, auf den perfekt passenden Menschen zu treffen. Mit dem wir für immer glücklich und zufrieden und in Harmonie vereint sind.

Aber selbst wenn wir unsere echten Seelenpartner wie unsere Zwillingsseele oder gar unsere Dualseele treffen, bedeutet das noch lange nicht, dass von jetzt an nur noch Harmonie und Freude herrscht. Anfangs ist zwar tatsächlich die große Euphorie vorhanden, aber dann holt uns doch die Realität und der ganz normale Alltag wieder ein. Denn trotz allem sind wir Menschen mit tagtäglichen und ganz normalen „menschlichen“ Verpflichtungen.

Und nicht alles was nach Seelenpartnerschaft aussieht, ist tatsächlich eine Seelenverbindung!

Nur weil wir uns mit einem Menschen gut verstehen, ist dieser Mensch noch lange kein echter Seelenpartner! Auch wenn man sich seelisch sehr verbunden miteinander fühlt. Dazu gehört noch weit mehr.

Denn Tatsache ist und bleibt: Den echten Seelenpartner kann man definitiv NICHT gezielt suchen!

Füreinander bestimmte Seelenpartner finden sich gegenseitig automatisch. Sie werden wie "magnetisch" voneinander angezogen. Und zwar in genau dem Moment, in dem beide mit ihrem seelischen Entwicklungsstand dazu bereit sind. Keine Sekunde vorher. Und es ist hier vollkommen egal, wo auf der Welt sich beide gerade befinden. Oder wie die individuellen Lebensumstände sind. Wenn es denn so sein soll, werden beide Seelenpartner wie „magisch“ zusammengeführt.

Allerdings manifestiert sich oft lange bevor wir tatsächlich real auf unseren Seelenpartner treffen, diese Anwesenheit in irgendwelchen Dingen in unserer Umgebung. In diesen Momenten bemerken wir das wahrscheinlich gar nicht. Weil wir gar nicht auf die Idee kommen darauf zu achten. Und weil wir es aus Unwissen darauf nicht beziehen. Im Rückblick gesehen fällt es allerdings deutlich auf.

Es kann sein, dass wir von unserem Dual träumen oder sich anderweitige kuriose Dinge im Leben tun, die erst nach der Begegnung mit unserem Seelenpartner einen wirklichen Sinn für uns ergeben.

Natürlich können wir ganz gezielt nach einem Menschen suchen, der (scheinbar) perfekt mit uns harmoniert. Der wirklich zu uns passt. Dabei handelt es sich aber dann noch lange nicht um einen Seelenpartner. Und schon gar nicht um unseren vorherbestimmten echten Seelenpartner – unsere Dualseele. Denn diesen Menschen können wir - wie vorher schon erwähnt - nicht finden, wenn wir suchen.

Zudem kommt ein aktives Suchen nach dem passenden Menschen immer aus dem bedürftigen Ego. Aus einem Mangeldenken heraus.

Selbstverständlich ist JEDER Partner den wir haben, der Spiegel unserer Seele. Jeder Partner mit dem wir eine Beziehung oder Partnerschaft führen spiegelt uns. Jeder dabei auf seine ganz ureigene Weise.

In jedem Partner sehen wir uns selbst und unseren derzeitigen seelischen Entwicklungsstand.

Vielen Menschen ist diese Tatsache überhaupt nicht bewusst. Es ist aber Fakt. Denn – wenn man sich einmal bewusst mit seiner eigenen Vergangenheit auseinandersetzt, wird man schnell feststellen, dass man immer genau den Menschen an seiner Seite bzw. in seinem Leben hatte, der gerade dem aktuellen seelischen Entwicklungsstand entsprochen hat. Und den man gerade für seine Weiterentwicklung gebraucht hat.

Somit gibt es den "richtigen" oder den "falschen" Menschen als Partner oder Partnerin nicht. Denn jeder Partner ist in diesem Moment richtig. Oder besser gesagt passend.
Auch wenn diese Beziehungen oder Partnerschaften vielleicht mit sehr viel Leid, Dramen, gravierenden seelischen Verletzungen und Enttäuschungen verbunden waren. Oder wenn die Beziehung oder Partnerschaft in einen regelrechten Nervenkrieg gemündet hat. Diese Menschen waren nur der Spiegel unserer Seele. Diese Menschen haben uns gezeigt wo unsere seelischen Defizite liegen. Sie machen uns dadurch auch auf falsche oder unpassende Verhaltens- und Beziehungsmuster aufmerksam. Die wir so in unserem Leben gar nicht brauchen. Diese Muster wiederholen sich aber genauso lange immer wieder, bis uns das bewusst wird. Und wir daraus gelernt haben. Und unser Verhalten dadurch ändern.
Genauso lange werden wir immer und immer wieder dieselbe Art von Partner oder Partnerinnen für uns anziehen. Es ist das was wir ausstrahlen. Das Gesetz der Resonanz. Denn genau das was wir aussenden, kommt in Form von bestimmten Partnern und Partnerinnen wieder zu uns zurück.

Was hat das aber nun mit Seelenpartnerschaft zu tun?

Echte Seelenpartner sind dazu bestimmt, sich gegenseitig bei ihrer Weiterentwicklung zu unterstützen. In einer wirklichen und echten Seelen-Beziehung und Partnerschaft lässt automatisch ein Partner dem anderen genau die Zeit und genau den Raum, den er für seine Weiterentwicklung braucht. Sie sind sich wie selbstverständlich – weil vorherbestimmt - dabei behilflich zu sich selbst zu finden. Echte Seelenpartner werden niemals versuchen sich gegenseitig zu ändern. Oder an der Selbstverwirklichung zu hindern. Wenn man seine Dualseele gefunden hat, spürt man plötzlich überdeutlich, wie man regelrechte Quantensprünge in seiner Weiterentwicklung macht. Man rast die Straße seines Lebens entlang und holt sich selber wieder ein. Wo man über lange Zeit weit hinter sich  zurücklag und hinter sich selbst her gehechelt ist. Und nicht wusste, wie man jemals wieder aufholen soll. Mit unserer Dualseele  kommen wir endlich bei uns selber an. Denn er gibt uns diese Kraft dazu. Er ist der Fels in der Brandung der uns Halt gibt. Der uns auffängt, wenn es notwendig ist. Der uns trägt, auch wenn uns das überhaupt nicht bewusst ist. Denn er ist einfach da für uns. Auch wenn er still ist und schweigt. Und nicht auf das reagiert, was von uns kommt. Er nimmt uns einfach an so wie wir sind. Gerade dann. In seinem Schweigen. Manchmal mögen wir dieses nicht-reagieren von unserem Dual als Gleichgültigkeit uns gegenüber auffassen. Aber das ist falsch. Denn wir können unserem Seelenpartner nicht gleichgültig sein. Die Liebe ist immer gegenseitig bedingt. Auch wenn unser Dual sich erst einmal dieser Liebe verweigert.

Ich unterscheide vier Arten von Beziehungen und Partnerschaften:


  • Die normale Beziehung & Partnerschaft, die jeder von uns kennt
  • Die toxische und zerstörende Beziehung und Partnerschaft - beispielsweise Borderliner oder Narzissten als Partner - aber auch karmisch-destruktive (Seelen-) Partner
  • Die heilende Seelenpartner- und Dualseelen-Beziehung
  • Die erwachte, bewusste und befreite verbindliche (Liebes-) Partnerschaft (im besten Falle mit unserem Seelenpartner oder unserem Dual)


Dualseelen sind dazu bestimmt, sich gegenseitig die Seele zu heilen.

Und im besten Fall eine wirklich konstante verbindliche Partnerschaft miteinander einzugehen. Wenn beide ihre Seele heilen konnten und sich aus alten Verstrickungen und Beziehungsmustern gelöst haben.

Wir Menschen brauchen Bezeichnungen, um etwas eigentlich nicht fassbares mit Worten beschreiben zu können. Denn die Dualseele ist ja eigentlich nichts anderes als ein anderer Mensch, der aufgrund seiner erlernten Beziehungsmuster, Verhaltensstrukturen, Charaktereigenschaften und Lebensumstände perfekt zu uns passt. Und uns somit passgenau ergänzt. Wie zwei Puzzleteile die sich ineinanderfügen.

Mit der Zwillingsseele ist es ähnlich. Genau wie mit all den anderen „normalen“ Partnern die wir haben. Alle sind „irgendwie“ passend für uns. Für den jeweiligen Zeitpunkt. Und manchmal nur für einen bestimmten Zeitraum.

Der Mensch braucht Konzepte, um Erklärungen für sich zu finden. Erklärungen für Dinge, die er selber nicht beeinflussen kann. Und mit denen er auf irgendeine Art und Weise fertig werden muss. Und da die Seele an sich nicht wirklich fassbar für uns ist, brauchen wir eben ein Konzept um uns vor uns selber rechtfertigen zu können.

Wir alle sind Menschen mit einem freien Willen. Und wenn der Mensch der zwar unsere Dualseele in sich trägt mit seinem freien Willen uns trotz allem nicht will, liegt das nicht an unserer Dualseele, sondern einzig und alleine am Menschen selbst! Es ist seine freie Entscheidung. Was aber nicht einfach so passiert, sondern deshalb, weil jeder der Seelenpartner zuerst seine alten Wunden heilen muss. Unsere Dualseele wirft uns gnadenlos immer wieder auf uns selbst zurück. Sie weist uns ab, stößt uns von sich, lässt uns abprallen wie Wellen an einem Felsen, weigert sich die eigenen Gefühle zu spüren und auszuleben und lässt uns einfach nicht wirklich nahe an sich heran. Und zwar solange, bis wir aus unseren Fehlern lernen.

Unser Dual hält uns immer wieder automatisch und instinktiv den Spiegel vor. Und wenn wir in diesen Spiegel sehen, sehen wir uns selbst. Wir sehen all unsere seelischen Defizite, Ängste, Enttäuschungen und Verletzungen der Vergangenheit. Blinde Flecke die wir bisher nicht erkannt haben, alte Programmierungen aus unserer Kindheit, die wir heute nicht mehr brauchen, weil sie uns nur daran hindern wahrlich glücklich zu sein. Durch unser Dual können wir uns endlich heilen. Wir lernen uns selbst zu lieben und IN Liebe zu sein. Wir SIND Liebe. Und wir finden ganz in unsere eigene Mitte.

Wenn wir unseren wahren Seelenpartner – unsere Dualseele – gefunden haben, bleibt kein Stein in unserem Gefühls-Leben mehr auf dem anderen. Alles ist komplett anders als bisher. Diese Seelenpartner-Liebe ist mit nichts vergleichbar, was wir vorher für einen anderen Menschen gefühlt haben. Wir fühlen unseren Seelenpartner überall in uns, um uns und in allem was um uns herum ist. Auch wenn er räumlich überhaupt nicht anwesend ist. Er ist eben ein Teil von uns. Und das ist sehr deutlich spürbar. Wenn wir bisher in unserem Leben das Gefühl hatten emotional zu verhungern, fühlen wir uns mit unserer Dualseele plötzlich gesättigt. Weil wir die Liebe selbst sind. Und wir vertrauen einander grenzenlos. So wie wir noch keinem anderen Menschen vertraut haben. Wir fühlen uns endlich angekommen. Nicht nur bei unserem Dual, sondern auch bei uns selbst. Wir sind in uns selbst endlich zu Hause.

Anfangs ist alles schön, wundervoll, traumhaft, magisch, emotional himmelhochjauchzend, tief und intensiv.

Aber sobald die verschiedenen Vorstellungen einer Beziehung oder Partnerschaft beider Seelenpartner auf den Tisch kommen, zieht der Kopfmensch sich zurück. Und bleibt auf Sicherheitsabstand. Denn der Herzensmensch möchte eine enge und emotionale Bindung eingehen, der Kopfmensch ist dagegen rationaler.

Weil unser Dual es nicht erträgt, dass wir ihn durchschauen können. Dass er tatsächlich gläsern für uns ist. Denn eigentlich wollte er ja keine Gefühle mehr zulassen und in sich spüren. Eigentlich hat er sich der Liebe ja verweigert. Und dann ist er auf sein Dual getroffen und hat bemerkt, dass es da tatsächlich doch einen Menschen gibt, der sein ganzes „Alarmsystem“ – seinen gesamten Selbstschutz den er sich aufgebaut hat – umgangen und den Schlüssel zu seinem Herzen gefunden hat.

Eigentlich liebt unsere Dualseele uns ganz genauso wie wir sie. Sie will es nur nicht wahrhaben. Und zugeben schon gar nicht. Also verweigert sich unser Dual der Liebe. Unser Seelenpartner will seine Gefühle für uns nicht spüren. Er ist regelrecht verkopft. Im Gegensatz zu uns Menschen, die aus dem Herzen leben.

Bei Dualseelenpartnern gibt es immer den Partner der aus dem Herzen lebt und den Partner der permanent zwischen Kopf und Herz hin und her schaltet. Leider überwiegt der Verstand bei diesen Menschen. Er behält die Macht und die Kontrolle über das Herz und somit über die Gefühle. So schützt unser Seelenpartner sich davor, noch einmal massiv verletzt und enttäuscht zu werden. Denn er hat aufgrund früherer äußerst negativer Erfahrungen eine gewaltige Schutzmauer um seine Gefühle herum errichtet. Und diese Schutzmauer einzureißen und abzutragen ist ganz immens schwer. Denn  unser verkopftes Dual blockiert aus Angst. Und wenn Angst die Macht hat, kommt man nicht dagegen an.

Meistens ist der Herzmensch weiblich und der Kopfmensch männlich. Es geht aber auch andersherum. Es gibt auch weibliche Verweigerer und männliche Herzensmenschen und Kämpfer. Allerdings kommt das eher seltener vor.

In Bezug auf das Loslassen unseres Dualseelenpartners kommt es immer wieder zu gravierenden Missverständnissen.

Loslassen bedeutet NICHT die Trennung von unserem Dual! Es bedeutet auch nicht, dass wir uns frustriert und enttäuscht von ihm abwenden sollen. Sondern wenn vom loslassen die Rede ist, ist damit gemeint dass wir die Vorstellungen und Erwartungen die wir an unseren Seelenpartner haben loslassen. Dass wir unser Glück nicht in ihm allein suchen. Und ihn nicht zum Mittelpunkt unseres Lebens erkoren haben. Dass wir uns nicht emotional abhängig von ihm machen. Sondern dass wir uns uns selbst zuwenden. Dass wir unser Leben leben und nicht in Wartestellung verbringen. Nicht darauf warten, wann er denn endlich auftaucht und uns von unserem Leiden erlöst. Dass er sich aus seiner Verkopfung gelöst hat und sein Herz vollkommen für uns öffnet. Weil er endlich irgendwann dann doch bemerkt hat dass auch Liebe zum Leben dazugehört. Dass es überhaupt nichts bringt, sich aus Angst der Liebe zu verweigern. Wir warten darauf, dass er sich endlich öffnet und uns offenbart. Und wir die lang ersehnten Worte von ihm hören. Nämlich das er uns doch ebenso sehr liebt wie wir ihn und dass er uns genauso will.

Das wird aber erst dann passieren, wenn auch unser Dual sich aus seinen alten Verstrickungen und ungesunden Verhaltens- und Beziehungsmustern gelöst hat. Wenn er all seine Ängste erkannt und aufgearbeitet hat. Wenn er all seine Lernaufgaben gelöst hat.

Wir Frauen sind grundsätzlich die ersten, die ihre Lernaufgaben machen müssen. Die sich aus ihren alten Verstrickungen lösen dürfen. Die alte Verhaltensmuster aufbrechen und umlernen müssen. Was sowohl für den weiblichen Herzmenschen als auch den weiblichen Kopfmenschen gilt!

Unser Dual kann dies erst dann zeitversetzt tun, wenn wir damit angefangen haben. Denn erst wenn wir Frauen aktiv in unserem Lernprozess sind, wird unser männliches Dual - und das gilt sowohl für den männlichen Herzmenschen als auch den männlichen Kopfmenschen - automatisch in diesen Prozess integriert. Und er fängt ebenfalls an, sich zu entwickeln.

Erst wenn wir vertrauensvoll loslassen können und uns uns selbst zuwenden, kann unser Seelenpartner uns folgen. Denn er wird passiv durch diesen ganzen Lernprozess geführt. Von alleine kann unser männlicher Seelenpartner nicht anfangen umzudenken. Er muss erst ein Gefühl des Verlustes in sich spüren. Er muss deutlich spüren, wie ein Leben ohne uns sich anfühlt. Nur so kann er mit seinen innersten verdrängten und verweigerten Gefühlen in Kontakt kommen. Und seine Liebe für uns wirklich spüren. Und sich letztendlich seinen eigenen Ängsten stellen. Genau das gehört ebenfalls zum Lernprozess, durch die beide Seelenpartner gehen müssen. Jeder muss zurück in seine vorgesehene Rolle finden. In seine ureigene natürliche Weiblichkeit und in die Kraft der natürlichen Männlichkeit. Damit der weibliche Seelenpartner wieder auf passiven Empfangen gestellt ist und der männliche Seelenpartner zurück in seine Rolle des aktiv gebenden Eroberers findet. Und natürlich ebenfalls in seinem Herzen angekommen ist.

Erst wenn dieser Ausgleich zwischen beiden (Dual-)Seelenpartnern stattgefunden hat, wird eine gesunde, verbindliche und konstante Partnerschaft – ein dauerhaftes Miteinander möglich sein.

Es kann allerdings auch passieren, dass der sich der Liebe verweigernde Seelenpartner in seinen inneren Blockaden steckenbleibt. Oder der andere nicht in seine ureigene Rolle findet und immer wieder um seine Dualseele kämpft. Unser männliches Dual ist derjenige der uns erobern muss. Der um uns kämpfen muss. Das weibliche Dual ist die Empfangende. Ansonsten kann sich schlimmstenfalls das ganze "Seelenpartner-Drama" über viele Jahre hinziehen. Weil sich dann alles immer wieder wiederholt wie in einer Endlos-Schleife. Das eine bedingt immer das andere.

Und eines sollte man tunlichst vermeiden:

Wirklich niemals sollte man seine Dualseele bedrängen. Oder zu etwas zu überreden versuchen. Denn das funktioniert nicht. Damit wird man nur das Gegenteil erreichen. Nämlich dass das Dual sich in sich selbst zurückzieht und flüchtet.

Unser Dual flüchtet dann allerdings nicht vor uns, sondern vor seinen eigenen Gefühlen. Und vor unseren eigenen Gefühlen können wir nicht flüchten. Weil wir mit all unseren Gefühlen und Emotionen immer und überall verbunden sind.

Zeit geben, Freiraum lassen, Geduld haben...! Auch wenn es noch so schmerzvoll ist. Wahre Liebe schafft das! Denn wenn es so vorgesehen ist und es so sein soll – dann werden wir auch eine verbindliche Seelenpartnerschaft mit unserem Dual führen.

Alles was wir dafür tun müssen ist eigentlich nur eins: Vertrauen!

Dem Leben an sich vertrauen, unserem Dual-Seelenpartner vertrauen und natürlich auch uns selbst vertrauen. Dann wird alles gut werden.

Dasselbe gilt natürlich auch für andere Seelenpartner als unser Dual. Denn es ist immer noch ein Privileg, unseren Dualseelen-Partner finden zu dürfen. Wobei es einen elementaren Unterschied ausmacht, ob wir "nur" eine duale Seele oder unsere wahre Dualseele (unseren Ur-Seelenpartner) finden!

Es gibt Menschen, die lernen „nur“ einen ganz normalen Seelenpartner kennen, während andere auf ihre Zwillingsseele oder auch auf ihre Dualseele treffen. Manche treffen im Laufe ihres Lebens sogar auf alle: Auf normale Seelenpartner, auf ihre Zwillingsseele und auf ihre Dualseele.

Das ist dann ein unermesslich kostbares Geschenk vom Leben. Und sollte mit aller Achtsamkeit behandelt werden. Denn unser echter Seelenpartner und unsere wahre Dualseele ist uns immer vorherbestimmt!

Was den Mythos Seelenpartner betrifft, sieht man nun sehr deutlich, dass auch Seelenpartnerschaft nicht unbedingt bedeutet nur glücklich zusammen zu sein. Denn wir sind halt doch alle Menschen! Mit einem freien Willen, Gefühlen, Emotionen, Ängsten, Gedanken-Chaos, emotionalen Irrungen und Wirrungen, mit angelernten Verhaltens- und Beziehungsmustern und positiven und negativen Erfahrungen, die uns geprägt haben...

Obwohl die tiefe Liebe, die uns mit unserer Dualseele verbindet, so unbeschreiblich groß ist dass wir keine Worte dafür finden.

 

Dualseelen: Der Weg zu unserem wahren Selbst


 

Dualseelenbegegnungen sind speziell. Sie sind sehr besonders und etwas außergewöhnliches. Über "normale" Seelenpartnerbeziehungen gehen sie weit hinaus. Mit der Dualseele im Leben ist alles anders.  Größer. Höher. Tiefer. Weiter. Schöner. Bunter. Intensiver. Wundervoll. Einmalig. Außergewöhnlich. Einzigartig. Zauberhaft. Magisch. Dualseelen leben und lieben sich in Freiheit.  In Gelassenheit. In tiefem Vertrauen. Grenzenlos. Sie gehen von Grund auf respektvoll und achtsam miteinander um. Dualseelen stehen für absolut tiefe, intensive, allumfassende, wahrhaftige und bedingungslose Liebe. Dualseelen sind besonders starke Seelen. Diese Seelen sind bereit, miteinander zu wachsen und sich gegenseitig bei der seelischen Weiterentwicklung zu unterstützen. Aus diesem Grund können sich diese Seelenpartner auch nicht suchen. Zusammengehörende Dualseelen finden sich. Und zwar ausschließlich dann, wenn beide Seelen einen gewissen Reifegrad erreicht haben. Und wenn beide Seelen durch ihre vorhergehenden Erfahrungen bereit sind, aufeinander zu treffen. Somit können sie sich gar nicht verfehlen. Die Begegnung wird genau im richtigen und passenden Augenblick passieren. Mit unserer Dualseele im Leben ist alles anders. Denn mit ihr dürfen wir unsere zutiefst verletzte Seele heilen. Da die Dualseelenbeziehung eine wahrhaft heilende Beziehung ist. Dabei ist unsere Dualseele die größte Herausforderung, die das Leben uns stellt. Denn eine echte Dualseelenverbindung ist alles andere als ein romantischer Spaziergang...

Die bedingungslose Liebe zwischen zusammengehörenden Dualseelen ist nicht als primäres Ziel anzusehen. Da es niemals ein primäres Ziel gibt, wohin die bedingungslose Liebe sie führt. Die tiefe, wahrhaftige Liebe ist sowieso konstant in beiden vorhanden. Und hört niemals im Leben mehr auf. Da es kein Ende der echten Dualseelenverbindung gibt. Deshalb kann nur die gelebte Verbindlichkeit das primäre Ziel dieses beschwerlichen Weges sein. Und das Ziel der Dualseelenliebe ist immer der verbindlich gelebte Weg. Da dieser Weg ein unendlich kraftvoller Weg voll tiefer, wahrhaftiger, kaum in Worte zu fassender Liebe ist. Wenn zusammengehörende Dualseelen diesen Weg verbindlich gemeinsam gehen, sind sie somit immer am Ziel. Und dies ist das wundervollste und kostbarste Geschenk, was es vom Leben, vom Universum und der wahren Liebe an sich für beide Dualseelen und ihr weit offenes Herz gibt.

Allerdings verweigern sich viele diesem verbindlichen Weg. Verweigern sich der Verbindlichkeit. Weil sie den Weg ehrlicherweise nicht vollständig gehen.

Sie lenken sich permanent ab oder flüchten (vermeintlich) aus diesem Weg, fokussieren sich auf den Spiegel im Außen – nämlich den anderen Menschen, kontrollieren und beobachten was der andere tut oder lässt als sich mit der Spiegelung, die ihnen dieser perfekte menschliche Spiegel zeigt – nämlich SIE SELBST (!) und ihrem Inneren zu befassen.
Sie sind zwar (vermeintlich) verbindlich dem anderen gegenüber aber leider nicht zu sich selbst.

Sie fokussieren sich auf ein vermeintlich vorhandenes primäres Ziel, nämlich die gelebte verbindliche Partnerschaft, ohne aber darauf zu achten, dass der gesamte Weg an sich als primäres Ziel für beide Dualseelen dient. Sie sehen es nicht oder wollen es nicht sehen, dass der andere oft nur als Lernpartner dient.

Sie geben den Weg oft viel zu früh auf und halten nicht durch, geschweige dass sie das zulassen, annehmen und aushalten, was vorhanden und gegeben ist. Stattdessen wird sich mit dem gesamten Fokus oft darauf konzentriert, was NICHT vorhanden und NICHT gegeben ist. Genau das wird dann gewollt.


  • Es wird NICHT gewollt was DA IST, sondern es wird das gewollt und (mit aller Vehemenz) daran festgehalten, was NICHT IST
  • Es wird NICHT losgelassen, NICHT angenommen, NICHT ausgehalten, zumindest nicht vollständig, was NICHT ist
  • Es wird NICHT zugelassen, es wird sich NICHT eingelassen, zumindest NICHT vollständig, auf das was IST


Mit anderen Worten wird zu oft an einem Ziel festgehalten, was es (zumindest auf die Weise) NICHT gibt.


  • Es wird NICHT gesehen, dass der gesamte Weg (von beiden Dualseelen) wirklich vollständig verbindlich gegangen werden muss.
  • Es wird NICHT gesehen, dass es in Wahrheit BEIDE Dualseelen sind, jeder auf seine eigene Weise, die vor dem JETZT flüchten. Die ständig in der Vergangenheit kramen und sich dort festklammern, anstatt sich auf JETZT zu konzentrieren. Im Hier und Jetzt schwelgen.
  • Es wird NICHT gesehen, dass es in Wahrheit BEIDE Dualseelen sind, die permanent über die Zukunft sinnieren. Der Herzmensch dabei allerdings anders als der Kopfmensch das tut.


Beide sehen auf die Weise nicht, dass das primäre Ziel ist, den Weg ihrer seelischen Entwicklung verbindlich und vollständig zu gehen. Dass dieser Weg des ständigen Lernens und seelischen Wachsens gelebte Verbindlichkeit beider Dualseelen ist.

Deshalb sollten wir uns immer im Hier und Jetzt befinden. In jedem kostbaren Augenblick und in jedem kleinsten Moment mit unserem Dual mit allen unseren Sinnen und unserem gesamten Sein schwelgen. Das gemeinsame (Eins-)Sein und die gemeinsame Zeit genießen.

Dabei dürfen wir alles annehmen, zulassen, uns darauf einlassen, was da passiert.

Dabei geht es erst einmal NICHT darum, was vielleicht und eventuell irgendwann in der Zukunft stattfindet. (Denn das weiß ja schließlich niemand von uns. Sicherheit und Garantie kann uns sowieso kein Mensch geben. Gerade in der heutigen Zeit nicht. Das können nur wir selbst. Ausschließlich FÜR uns selbst).

Sondern es geht alleine um den Moment. Um das JETZT. Um das was IST, in der Gegenwart. Es geht um den Weg, den beide Dualseelen gemeinsam (verbindlich) gehen.
Wenn wir JETZT im Moment aus tiefstem Herzen dazu bereit sind, uns wirklich bedingungslos auf unser Dual und auf uns selbst und die wahrhaftige Liebe verbindlich einzulassen, öffnet er ganz genauso sein Herz. Und lässt sich auf uns und die wahrhaftige Liebe verbindlich bedingungslos ein. Ist vollkommen präsent in unserem Leben, an unserer Seite, in unserem Alltag, weil er sehr deutlich spürt, dass wir all unsere Ansprüche und Bedingungen, Hoffnungen und Erwartungen, Forderungen und Wünsche an ihn vollständig aufgegeben, uns aus unserem (bedürftigen) Ego gelöst und aus unserer tiefsitzenden Angst herausgeschält haben.

Er überdeutlich spürt, dass er bei UNS sein darf, was er ist. Wie er ist. Ganz einfach Mensch. Weil WIR ihn vollkommen gelassen einfach SO SEIN lassen können. Denn ER lässt uns ebenfalls vollkommen bedingungslos einfach nur SEIN.

Weil er spürt, dass wir ihm seine „Fehler“ nicht vorhalten. Weil er spürt, dass wir tatsächlich gelassen in unserer ureigenen Mitte ruhen. Und nicht ihn als unseren primären Lebensinhalt auserkoren haben. Sondern dass wir stattdessen ausschließlich das tun, was wir in unserem Leben tatsächlich tun wollen. Zum Beispiel unsere (beruflichen) Ziele und Visionen verwirklichen. Bisherige Träume und Wünsche in die Tat umzusetzen. Nicht der Meinung zu sein, dass wir etwas zwar unbedingt (tun) wollen, es aber aus irgendwelchen Gründen dann doch nicht tun.

Er öffnet sich und sein Herz dann für uns wirklich verbindlich, wenn er sehr deutlich spürt, dass wir konstant in jeglicher Lebenslage imstande sind, uns auf UNS SELBER zu fokussieren. Nicht IHN zur Erfüllung unserer Ur-Bedürfnisse brauchen. Sondern nach innen zu lauschen und uns unsere Bedürfnisse selber erfüllen. Ohne in irgendeiner Form irgendwie abhängig von irgendetwas oder gar ihm zu sein. Falsch verstandene Rücksicht auf ihn zu nehmen. Da er das niemals will. Stattdessen will er aus tiefstem Herzen, dass wir UNS SELBST verwirklichen und immer weiter entfalten und UNSER ureigenes Leben führen. Gerade auch dann, wenn beide als richtiges Paar zusammenleben.

Auch und gerade WENN er verbindlich an unserer Seite IST.

Nicht dass wir uns ihm zuliebe verbiegen und fälschlicherweise SEIN Leben und das was er für sich braucht, leben zu wollen. Sondern dass wir unsere eigenen Entscheidungen treffen. Für unser ureigenes Wohlbefinden alleine und selbst sorgen.

Dass sowohl ein gemeinsam gelebtes „Wir“ als verbindliches Paar existiert, als auch immer zwei eigenständige „Ich`s“.

Denn beide Dualseelen sind von Natur aus zwei in sich ganze – vollständig voneinander unabhängige - Freigeister. Dass beide die tief (im ureigenen Selbst) verwurzelte Verbindung des authentischen Seins nie wieder verlieren. Und dennoch sind beide natürlicherweise gemeinsam „Eins“.

Sehr viele Menschen tragen in sich als oberstes Ziel, ihre Dualseele dazu zu bekommen, in eine verbindlich gelebte Partnerschaft mit ihnen zu gehen. Sie gehen davon aus, dass er das auch will. Weil sie es sind, die das wollen. Oder er vielleicht sogar suggeriert, dass er das auch will. Was er in Wahrheit allerdings oft genug will, ist zwar eine verbindlich gelebte Partnerschaft, aber mit jemand anders. Sonst würde er sich nicht dermaßen vehement weigern. Sonst würde sich dieser Mensch nicht dermaßen distanzieren. Oft genug sind das keine wahren Dualseelen.

Denn wahre Dualseelen gehören verbindlich zusammen. Und wollen auch beide diese gemeinsam gelebte Verbindlichkeit.

Der Weg der seelischen Entwicklung wird zu oft damit ver(sch)wendet, das Ziel auf die gemeinsam gelebte Beziehung zu lenken. Derweil es ein elementarer Unterschied zwischen der üblichen (Ego-)Beziehung oder einer geheilten verbindlichen Partnerschaft ist.

Was natürlicherweise ein vollkommen verständlicher Wunsch ist. Weil wir (gesellschaftlich und familiär) ganz automatisch so konditioniert sind. Selbst wenn unserer Seele das gar nicht immer entspricht. Diese Sehnsucht haben wir anfangs alle. Schließlich ist das ein ganz normales und tiefes Bedürfnis, wenn wir einen anderen Menschen (vermeintlich wahrhaftig) lieben.

Vermeintlich tun sie auch alles dafür, um dieses Ziel zu erreichen. Leider wird dabei oft übersehen, dass es bei wahren Dualseelen grundsätzlich immer erst um die eigene seelische Weiterentwicklung und um die Heilung alter seelischer Wunden geht. Eine verbindliche Partnerschaft ist dann als weitere Konsequenz die schönste und wundervollste Belohnung für all unsere Mühen. Die wir ausschließlich für UNS SELBST auf uns nehmen müssen. In keinem Fall aber für IHN.

Unser Dual wird (und kann) sich erst dann bedingungslos und verbindlich zu uns bekennen, wenn er keinerlei Angst und Kontrolle, keinerlei Ansprüche, Wünsche und Hoffnungen, keinerlei Forderung und Erwartung aus dem (bedürftigen) Ego und keinerlei Festhalten an unserem Bindungswunsch ihm gegenüber von uns zu ihm spürt. Die er uns sowieso nicht erfüllen kann. Und dies auch niemals tun wird. Da ihm all dieses eine immense Angst macht. Und er sich dann erst recht von uns abkapselt. Weil er all das (so) nicht will. Da er genau das als bedrohlich für sich empfindet und sich vor diesem Gefühl selbst schützen muss, dass ER es ja ist, der uns niemals genügt. Weil er sich selbst so in Wahrheit niemals genügt.

Es ist ein Trugschluss, zu glauben, dass es zwischen Dualseelen in erster Linie darum geht, eine verbindliche Partnerschaft miteinander einzugehen. Denn dies würde nicht funktionieren, solange sich beide nicht explizit füreinander verbindlich entscheiden, unabhängig davon, ob beide geheilt sind oder noch nicht. Sondern beide in ihrer Unverbindlichkeit und alten Gewohnheiten, falschen Mustern und Prägungen und von anderen übergestülpten Konditionierungen festhängen.

Einzig die Angst vor echter Verbindlichkeit müssen beide verlieren.

Deshalb müssen auch beide so hart an sich arbeiten. Um in Gelassenheit und stabil bleibendes inneres Gleichgewicht zu gelangen. Um ihr wahrhaftiges und authentisches Selbst und die Pole von weiblich und männlich in sich zu harmonisieren.

Erst dann, wenn wir wirklich konstant und stabil mit unserem innersten Kern und unserem wahren Sein vollständig in tiefer und echter Verbindung sind, kann eine echte (Ver-) Bindung im Außen mit unserem Dual bedingungslos wirklich stabilen Bestand haben.

Viele Menschen wissen nicht, wo sie ansetzen sollen, wenn sie auf ihre Dualseele treffen. Sie wissen nicht, an welchem Punkt ihres Weges sie ganz genau stehen. Wissen nicht, dass dieser Weg das primäre Ziel ist. Und das Ziel der vollständig zu gehende Weg ist. Wo Ungleichgewicht herrscht und sie Disharmonie in sich selbst sind.

Oft besteht eine immense Unsicherheit, ob es sich bei ihrem Gegenüber tatsächlich um ihre echte Dualseele handelt. Da genau der Mensch, der diese tiefen, intensiven und kaum in Worte zu fassenden Gefühle in ihnen auslöst, gleichzeitig den unumkehrbaren Weg des Aufwachens und der Entwicklung der Seelen beider in Gang setzt. Die tiefe, wahrhaftige (Selbst-) Liebe aktiviert.

Deshalb sollten folgende Dinge im Grundsatz kristallklar geklärt werden:


  • Ist dieser Mensch wirklich die echte Dualseele oder WÜNSCHT man sich lediglich sehnlichst, dass er es ist?
  • Was genau spiegelt einem seine Dualseele?
  • Wo genau steht man selbst aktuell auf diesem unbeschreiblichen Weg?
  • Passen beide Menschen WIRKLICH zusammen und ergänzen sich in ihrem gesamten (Eins-)Sein perfekt oder WÜNSCHT man sich nur, dass es so ist?
  • Hat man lediglich SELBST den tiefen Wunsch nach Verbindung oder hat ER diesen auch, indem er es zeigt?
  • Seit Jahren bekomme ich mit, wie viele Menschen enorm verunsichert sind, in sämtlichen Dingen, die sich auf dem Weg mit ihrer Dualseele so ereignen. Oft bestehen immense Unsicherheiten, Zweifel und Angst. Die ureigenen Normen und Werte kommen zu kurz. Vertrauen wird nicht gelebt.


Auch echte Geduld gehört zu den Dingen, die sehr vielen auf diesem Weg fehlt. Gerade deshalb WEIL viele den Weg nicht als Ziel für sich definieren. Und für die meisten das Ziel nicht der Weg ist.

So warten sie fälschlicherweise ständig darauf, dass ER etwas TUT. Anstatt SELBST ZUERST in die Handlung zu gehen. Allerdings nur für SICH SELBST. Niemals für ihn.

Schon oft habe ich mitbekommen, wie es bei sehr vielen sehr große Unsicherheit auslöst, dass es eben NICHT funktioniert, dass die Dualseele kommt, sobald man (vermeintlich) alles in sich geheilt hat. Oder wenn man ihn komplett (zumindest denkt man sehr oft, es wäre komplett) Losgelassen hat. Und zwar funktioniert es genau deshalb so oft nicht, wenn der andere gar nicht die wahre Dualseele ist. Sondern lediglich als Vorbereitung auf die wahre Dualseele dient. Es fühlt sich lediglich ähnlich an.

Wenn dieser Mensch nicht verbindlich zu einem kommt, sich nicht für ein gemeinsam gelebtes Leben mit einem entscheidet, ist dieser Mensch nicht die wahre Dualseele. Leider wollen viele Menschen genau diese Tatsache nicht hören. Obwohl sie es innerlich meist sehr wohl spüren. Sie wollen es nicht wahrhaben. Ehrlicherweise ist aber die vollständige Wahrheit anders. Denn...

Der vorhandene Bindungswunsch hat IMMER nur mit UNS SELBER zu tun. Und eben noch GAR NICHTS mit dem (vermeintlichen oder echten) Dual.

Bei wahren Dualseelen hegen grundsätzlich BEIDE den tiefen Wunsch nach verbindlicher Partnerschaft miteinander.

Wenn der andere uns auch nur ansatzweise zu verstehen gibt, dass er bereit ist, mit jeder anderen Person, nur nicht mit uns, eine Beziehung oder gar Partnerschaft einzugehen, ist er NICHT unsere wahre Dualseele. Dann ist er nur Lernpartner.

Wahre Dualseelen bleiben lieber alleine und sich selbst gegenüber verbindlich, als den wahrhaft geliebten Menschen mit einem anderen auszutauschen.

Wer WIRKLICH eine verbindliche Partnerschaft aus tiefer, wahrhaftiger Liebe mit einem anderen Menschen eingehen WILL, der TUT dies auch wirklich verbindlich und vollständig bedingungslos. Und beide gehen grundsätzlich immer gemeinsam den Weg als Ziel und das Ziel beider ist immer der gemeinsam verbindlich gegangene Weg.
Egal wie dieser Weg aussieht und sich beiden Dualseelen zeigt.

Das männliche Dual (in dem Falle der Kopfmensch) muss auf diesem Weg grundsätzlich SICH SELBST aktiv heilen WOLLEN und dies auch explizit aktiv TUN. Und zwar absolut unabhängig davon, ob bereits eine verbindliche Partnerschaft miteinander gelebt wird oder nicht. Denn auch IN einer bestehenden verbindlichen Partnerschaft kann die männliche Dualseele oder in dem Fall der Kopfmensch noch Themen in sich tragen die explizit geheilt werden wollen. Was dann aber immer bedeutet, dass auch das weibliche Dual oder der Herzmensch noch etwas in sich zu heilen hat. Einzig die Angst müssen beide vorab besiegen.

Nicht nur der Spiegel ist elementar sondern die Spiegelung will wirklich gesehen werden! ALLES ist grundsätzlich immer in beiden vorhanden. Was ich nicht oft genug immer wieder betonen kann.

Natürlicherweise sind beide Duale permanent energetisch durch ihr seelisches Band miteinander verbunden. Beide spüren immer alles was den anderen betrifft, sofern sie das zulassen. Das heißt dann aber noch lange nicht, dass das männliche Dual nichts tun müsse, um in seine eigene Heilung zu kommen. Doch muss er. Das passiert nicht automatisch. Denn es ist auch mit seinem freien Willen verbunden. Wenn er nichts tun will und sich stur weigert um sich aus seinen Egostrukturen oder destruktiven Mustern zu lösen, dann tut er es nicht. Dann lassen wir ihn aus Liebe allerdings einfach nur sein. Denn es ist SEIN Thema. Und das lassen wir in tiefer bedingungsloser Liebe einfach bei IHM. Auch und gerade IN einer gemeinsam gelebten verbindlichen Partnerschaft.

Es ist fatal, wie dermaßen an Menschen festgehalten wird, die einen nicht wollen. Denn zusammengehörende wahre Dualseelen sind extrem selten.

Sie finden deshalb so selten zusammen, weil viele sich weigern, den Weg als Ziel wirklich zu gehen. Sie geben irgendwann auf. Sind es leid, dass der andere sie nicht will. Merken dabei allerdings nicht, dass sie es selbst sind, die sich nicht wollen. Die sich nicht annehmen. Nicht sein lassen, wie sie sind.

Sie kehren inmitten des Weges noch um, selbst wenn sie kurz vor dem Ziel stehen.

Schaffen den endgültigen Sprung nicht, sich selbst gegenüber wirklich verbindlich zu sein. Sich mit sich selbst vollständig zu verbinden. Wirklich vollständig zu sich selber zu stehen. Für sich selbst wirklich verbindlich vollständig einzustehen. Sie kehren um und verlieren so das Ziel aus den Augen, weil sie denken, dass das für sie leichter und einfacher ist. Und fangen alles wieder von vorne an. Weil das Universum, das Leben und die wahrhaftige Liebe nicht zulassen, dass man sich in seiner Bequemlichkeit ausruht. Es zwingt einen dazu, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen, den blindesten Flecken der eigenen Seele zu konfrontieren.

Den Weg als Ziel und das Ziel als Weg für sich zu definieren.

Warum läuft man auf diesem Weg einem Menschen hinterher und „bettelt“ und kämpft um seine Liebe, wenn dieser Mensch doch nicht freiwillig bereit ist, sich voll und ganz auf einen einzulassen und mit all seiner Liebe die er für einen empfindet, vollends überschüttet? Wenn dieser Mensch vielleicht gar nicht fähig ist, wirkliche Liebe zu geben? Oder weil er es vielleicht auch gar nicht will? Weil er nicht zu einem gehört und deshalb gar nicht zu einem passt? Weil er für jemand anders bestimmt ist? Weil WIR für einen anderen Menschen bestimmt sind? Und man selbst die Liebe des anderen gar nicht zulassen, annehmen und bedingungslos einfach empfangen kann?


  • Wo ist der eigene Stolz, wo die (urweibliche) Würde und der Selbstwert an sich?
  • Wo sind die ganz persönlichen (Leidens-) Grenzen?
  • Warum suhlt man sich dermaßen in ständiger Unverbindlichkeit?
  • Was ist der eigene Weg und wo führt er hin…? Nur darum geht es zwischen Dualseelen.


Eines kann ich dir versichern, wenn du diesen Text liest. Wenn du tatsächlich auf deine echte Dualseele (deinen wahren Seelenpartner) getroffen bist, WEISST du das in jedem Fall. BEIDE wissen es. Sie spüren das überdeutlich. BEIDE. Da sie perfekt zueinanderpassen und – weil füreinander bestimmt – verbindlich zusammengehören.

Und deine wahre Dualseele liebt dich genauso wie du bist. Immer. Bedingungslos. Das männliche Dual (der Kopfmensch) KANN nämlich von Anfang an bedingungslos lieben. Und TUT dies auch. Wo die weibliche Dualseele (der Herzmensch) noch in den alten Erwartungen, Strategien und Mustern feststeckt.

Verändere doch einfach einmal deinen Blickwinkel!

Und stelle dir vor, wie es wäre, wenn du mit deinem Dual eine verbindliche Partnerschaft hättest. Wenn ihr Tag für Tag in derselben Wohnung oder im selben Haus verbringen würdet. Passt ihr beide wirklich als Menschen zusammen, wie zwei ineinandergreifende Puzzleteile? Ergänzt ihr euch beide tatsächlich perfekt? Würdet ihr ernsthaft miteinander harmonieren? Würdest du auch mit Unterschiedlichkeit, die es natürlicherweise ebenfalls gibt, klarkommen? Sind eure Grundwerte und eure Einstellung zum Leben tatsächlich dieselbe? Habt ihr dieselben oder mindestens ähnliche Ziele im Leben? Was willst du in deinem Leben erreichen und was will ER? Passt dies tatsächlich zusammen? Kannst du ihn tatsächlich als den Menschen akzeptieren und annehmen, der er IST? Haltet ihr beide zusammen, egal was das Leben so bringt? Steht ihr gemeinsam auf ein und derselben Stufe und blickt gemeinsam in ein und dieselbe Richtung? Auch und gerade in Stürmen des Lebens? Haltet ihr beide unterschiedliche Meinungen aus ohne wieder in alte Muster zu fallen? Kannst du es ernsthaft ertragen und konstant aushalten, dass ihr eventuell fortan alles zusammen, gemeinsam tun? Wenn du beispielsweise ein Familienmensch bist und er nicht, wird das auf Dauer nicht gutgehen. Wenn er jemand ist, der gerne oft reist und du bleibst lieber zuhause, kannst du dann damit leben, dass er permanent irgendwo in der Welt unterwegs ist? Oder bist du jemand der gerne ausgeht und feiert, während er lieber zuhause ist und die Ruhe genießt? Könntest du ehrlich damit leben, dass er ständig viel arbeitet? Oder vielleicht zeitaufwändigen Interessen und Hobbys nachgeht? Oder bist du gar der irrigen Überzeugung, vielleicht doch noch jemand „besseres“ zu finden? Weil du immer noch in deinem Ego feststeckst und sehr auf Äußerlichkeiten fixiert bist und deinem inneren Bild eines vermeintlichen „Traumpartners“ hinterher jagst? Oder weil diese tiefe Liebe dir eine gravierende Angst macht?

Bist du tatsächlich ernsthaft in der Lage, die Normalität einer verbindlichen Partnerschaft auszuhalten? Die zwischen wahren Dualseelen ganz anders ist als die (Ego-) Beziehungen aus dem vergangenen Leben? Normalität wirklich als das natürliche Sein definieren? Nicht fälschlicherweise als „Langeweile“ auslegen? Oder flüchtest du dann erneut, sobald dir „langweilig“ wird? Weil du die tiefe Erfüllung nicht aushältst?

Seid ihr beide WIRKLICH bereit für eine verbindlich gelebte (Dual-)Seelenpartnerschaft oder wünschst du dir nur, dass ihr beide bereit dafür seid?

Ist DEIN Weg auch tatsächlich SEIN Weg? Ist DEIN Ziel auch SEIN Ziel? Kann daraus ernsthaft ein gemeinsamer Weg werden? Mit immer neu gesetzten (gemeinsamen) Zielen? So dass immer der Weg zusammen für beide ein weiteres Ziel ist...? Und das Ziel immer der natürlicherweise zu gehende Weg ist?

Immer ist nämlich der Weg es, der die Erfüllung bringt. Weil immer der Weg irgendwohin das wahrhaftige Ziel ist...

Vorausgesetzt, beide sind in der Lage und bereit, in ihrem weit offenen Herzen zu SEIN. Sich gemeinsam von Augenblick zu Augenblick zu hangeln. Sich immer gemeinsam dem Moment hinzugeben. Denn der gelebte Moment ist natürlicherweise immer im JETZT...

 

Dualseelen: Es geht immer nur um uns



Verweigerung kann zwischen wahren Dualseelen immer wieder passieren. Sowohl in der Unverbindlichkeit der Dualseelenbeziehung als auch in der verbindlich gelebten Partnerschaft. Innere Widerstände sind dabei oft sehr schwer zu identifizieren. Da man sich meist nicht bewusst ist, dass man selbst es ist, der Widerstände in sich trägt. Denn wirklich sichtbar sind sie ja im Anderen. Im zutiefst geliebten Gegenüber. In unserem Dual. Der uns als klarster, tiefster Spiegel dient. Im Lichtkegel des eigenen Bewusstseins stehen lediglich Blockaden, die im tiefsten eigenen Selbst die ganze Zeit schlummern. Man spürt zwar, dass man innerlich blockiert ist, sich in irgendeiner Form verweigert und es ist einem sehr wohl bewusst, dass man ständig für oder gegen etwas kämpft, definiert dies aber nicht als - oft massiven - Widerstand. Es ist einem oft sehr lange nicht bewusst, dass man selbst es ist, der es nicht zulassen, geschweige denn konstant aushalten kann, wahre Liebe zu empfangen. Ja, es ist uns lange nicht bewusst, dass es immer um uns selbst geht. Es geht um das, was wir im Spiegel sehen. Es geht nicht um den Spiegel. Sondern um die perfekte Spiegelung. Es geht um den ureigenen - um unseren - Widerstand. Nicht um den (vermeintlichen) von unserem Dual…

Bei Dualseelen kommt es immer wieder vor, dass sich der eine Teil dem anderen verweigert. Schlimmstenfalls der eine den anderen vollständig ignoriert. Ja, sogar verleugnet. Sich dieser Verbindung emotional komplett verschließt. Vermeintlich ist es einer von beiden. Nämlich der Kopfmensch. In Wahrheit ist es allerdings anders.

Grundsätzlich verschließen sich BEIDE Dualseelen. Auch der Herzmensch verschließt sich (emotional). Und verweigert sich der Verbindlichkeit. Nämlich der tiefen Verbindung zu SICH SELBST.

Er verschließt sich der verbindlichen Beziehung zu sich selbst. Da er sein Leben lang lieber am Rand des Geschehens steht und andere dabei beobachtet, wie sie (scheinbar) zufrieden leben. In Wahrheit aber auch nur funktionieren. Anstatt auf der Bühne des Lebens im Mittelpunkt zu stehen. SICH SELBST und das eigene (emotionale und seelische) Wohlbefinden an die erste Stelle zu stellen. SICH SELBST ein elementarer (Seelen-)Partner zu sein.

Die Herzmenschen der Dualseelen (oder die sich für Herzmenschen halten, weil sie nicht wissen, ob sie Kopf oder Herz sind) verhalten sich ständig, als befinden sie sich im abgedunkelten Zuschauerraum eines Theaters. Und auf der Bühne im hellen Lichtkegel steht vollkommen allein ihr Dual. Er spielt die ganze Zeit ein Theaterstück, in dem er sein Leben simuliert und zeitgleich dem anderen sein eigenes Schauspiel, das er Leben nennt, bis in die Perfektion spiegelt. Die meisten Dualseelen sind nun ständig damit beschäftigt, ins helle Scheinwerferlicht zu sehen und ihren „Helden“ zu beurteilen. Ihn zu bewerten. Vielleicht sogar ihn die ganze Zeit über abzuwerten. Ihnen entgeht dabei nicht, was er tatsächlich tut und was nicht. Mit ihrer ganzen Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Energie fokussieren sie sich währenddessen nur mehr auf ihn.

Was sie dabei tragischerweise NICHT wahrnehmen und nicht sehen, was ihnen dabei laufend entgeht, ist die so klare Spiegelung! Ist ihr eigenes Spiegelbild. Ist der verbindliche Fokus auf das eigene Leben und auf das eigene Selbst.

Ihnen entgeht dabei Elementares. Dass SIE SELBST es ja sind, die sich im abgedunkelten, nicht sehr lebendig wirkenden Zuschauerraum des Theaters, das sich Leben nennt, befinden. Allein. Der andere ist nicht bei ihnen. Sondern er schwirrt ständig im hellen Scheinwerferlicht auf der Bühne (des Lebens) herum und tut, was er immer tut. Er lebt sein Leben. Er lebt sich. Zumindest tut er so. Selbst wenn er dabei nur funktioniert. Und nicht wirklich authentisch und echt dabei ist. Es ist eben nur eine Bühne, auf der der Kopfmensch sich befindet. Der Herzmensch sitzt im Zuschauerraum. Um sich herum nur leere Stühle. Er ist allein. Und wundert sich, dass er allein ist.

Zufrieden und glücklich sind beide nicht.

Was sie so vehement ignorieren, wem sie dabei verschlossen sind, ist das, was sie im Spiegel sehen. Es sind SIE SELBST dem sie andauernd widerstehen. Den sie die ganze Zeit ignorieren. Und dem sie sich stoisch verweigern. Sie verweigern sich SICH SELBST mit stoischer Geduld aber ihrem Dual gegenüber beweisen sie die ganze Zeit Ungeduld. Weil er nicht handelt. Weil er nicht will. Und weil er nicht kann. Weil SIE SELBST nicht handeln. Nicht handeln für SICH.

Sie selbst kommen lange Zeit nicht auf die Idee, den passenden Weg für sich zu finden, um ebenfalls auf die hell erleuchtete Bühne (des Lebens) zu gelangen. Um endlich ebenfalls im Mittelpunkt des Geschehens zu stehen.

Sie sind stattdessen ständig damit beschäftig, im Zuschauerraum des Theaters zu sitzen und zu warten, dass das Dual (endlich) die Bühne verlässt. Sich zu ihnen in den Zuschauerraum gesellt. Dass endlich das Licht angeht. Und mit ihm Glück, Erfüllung, Zufriedenheit einkehrt.

Doch so ist die gelebte Realität nicht. So ist das Leben nicht. Das Leben ist kein Theaterstück, bei der der eine sich auf der Bühne befindet und permanent für den anderen agiert, während der „Wartende“ im Zuschauerraum sich bespaßen und die Verantwortung demjenigen auf der Bühne  überlässt.

JEDER kann jederzeit auf die Bühne. Und sich im (eigenen) Scheinwerferlicht sonnen. Vollkommen unabhängig davon, was der andere tut. Niemand ist jemals gezwungen, nur Zuschauer des ureigenen Lebens zu sein. Sondern sich jederzeit selbst in den Mittelpunkt zu stellen. Das ist das Ziel des Dualseelenweges.

Wir dürfen und müssen SELBST aktiv handeln. Für uns selbst.

Auf dem Dualseelenweg geht es immer um uns selbst. Um die kristallklare Spiegelung und um das perfekte Spiegelbild, dass wir in diesem Spiegel sehen. Was uns der Spiegel (unser Dual) immer wieder überdeutlich zeigt. Es geht immer nur um uns. Und darum, uns mit unserem wahren, authentischen Sein und unserem innersten Kern - unser Herz und unsere Seele - (wieder) zu verbinden.

Es geht in Wahrheit darum, sich selbst die ganze Wahrheit wirklich einzugestehen. Es geht in Wahrheit darum, die negativen, destruktiven, falschen Dinge aufzuhören...Sie wirklich vollständig Loszulassen. Sie SEIN zu lassen. Nicht zu denken, dass man aufgehört hat, sondern dass man WIRKLICH aufhört. Dass man sich FREI fühlt.

Es geht darum, endlich aufzuhören...


  • Aufzuhören, uns selbst zu widerstehen und endlich authentisch, wahrhaftig und echt zu sein. Aufzuhören, an Dingen und Menschen stoisch festzuhalten, die nicht zu uns gehören. Die nicht für uns bestimmt sind. Die nicht zu uns passen. Und die uns vor allem nicht wollen.
  • Aufzuhören, an allem festzuhalten, was wir nicht brauchen in unserem Leben. Was uns nicht gut tut. Was uns nicht weiterbringt in tief erfüllende und wahre Liebe. In unser wahres Sein.
  • Aufzuhören zu (er)warten, zu wünschen und hoffen. Aufzuhören zu kämpfen. Aufzuhören, aus emotionalem Mangel(-Denken) haben zu wollen.
  • Aufzuhören, faule Kompromisse zu leben. Aufzuhören zu kontrollieren. Stattdessen zu vertrauen.


Es geht um UNSERE ureigenen Entscheidungen. Und darum sie SELBST zu treffen. Alleine. Aus unserem Herzen heraus. Nicht aus unserem Ego. Und nicht aus dem (bewertenden und Sicherheit suchenden und „vernünftig“ handeln wollenden) Verstand. Nicht aus Angst.

Sondern aus tiefer Liebe zu uns selbst. Weil wir mutig sind. Weil wir wahrhaftig sind. Weil wir echt sind. Weil wir lebendig sind. Weil wir die Wahrheit fühlen. Weil wir selbst uns genau das wert sind. Weil wir uns selbst bewusst sind. Weil wir das Ziel kennen. Weil wir es wissen. Weil wir intuitiv spüren, um was es wirklich geht. Dass das Ziel der Weg ist, den wir gehen müssen. Ja, den wir gehen dürfen. Vollständig. Verbindlich. Denn es ist der Meisterweg der wahren Liebe.

Es geht darum, Verantwortung zu übernehmen. Für UNS SELBST. Es geht darum zu HANDELN. Für UNS SELBST.

Es geht immer nur um uns. Und UNSEREN ureigenen Widerstand. Es geht darum, uns zu befreien. Um endlich im wahrsten Sinne des Wortes von allen Altlasten (be-) frei (t) zu sein. Nur so können wir wirklich bedingungslos und verbindlich in tiefer (Selbst-) Liebe einfach nur SEIN. DA SEIN. EINS SEIN. Mit uns selbst und mit unserem Dual.

Nur so können wir vollkommen FREI leben. (Be-) FREI (t) authentisch, wahrhaftig und echt SEIN.

Innere Widerstände – Kampf und Gegenwehr - können sich dabei auf alle möglichen Dinge, Personen, Bereiche und Ebenen unseres Lebens beziehen. Nicht nur auf die wahre Liebe. Wir alle kennen von uns selbst Aussagen, wie...


  • Ach lass mich doch damit in Ruhe
  • Das schaffe ich alles allein
  • Ich will das nicht
  • Ich brauche das nicht
  • Das ist mir alles zu viel (zu kompliziert, zu schwierig, zu schmerzhaft, zu tief, zu "groß"...)
  • Das ertrage ich nicht
  • Das halte ich nicht aus
  • Das halte ich nicht durch
  • Das dauert mir alles zu lange
  • ... 


Das alles sind Aussagen von teils massivem Widerstand, (emotionaler) Verweigerung und Gegenwehr.

Man selbst ist es, der (sich in all seinen Facetten authentisch und echt) nicht zulassen, sich selbst nicht annehmen & akzeptieren kann wie er ist und sich nicht (auf sich selbst und wahrhaftig geliebt zu WERDEN) einlassen kann. Das Dual liebt einen ja längst. Nur lässt man selbst dies nicht zu. Man denkt (!) nur, dass man es zulässt. Weil man sein Herz in Wahrheit der Liebe verschlossen hat. Es ist nicht der Kopfmensch. Es ist nicht das Dual. Sondern man ist es selbst. Als Herzmensch.

Man selbst kann schlecht Komplimente annehmen, ohne sich dafür zu rechtfertigen, weil man denkt, man ist das gar nicht wert. Man verbietet es sich immer wieder, Hilfe anzunehmen, für Dinge, die man nicht alleine schafft oder man bewertet Hilfsangebote von außen als unliebsame Einmischung. Man lehnt offensichtliche Liebesbeweise ab, weil sie einem peinlich sind, weil sie einen zutiefst berühren und man lässt seelisch und emotional die Menschen nicht wirklich nah an sich heran. Was einem oftmals selbst gar nicht bewusst ist. Man lässt nicht zu, man lässt sich nicht ein. Man bleibt mit immer neuen Ablenkungsmanövern lediglich an der Oberfläche.

Man ist vollkommen automatisch so sehr auf Widerstand, Abwehr und Verweigerung eingestellt, dass man schon innerlich blockiert, wenn sich auch nur das winzigste Zeichen eines Erfolges bei irgendetwas oder echtes Interesses eines anderen Menschen für die eigene Person einstellen will.

Lass mich das mit einem alltäglichen (vermeintlich lapidaren) Beispiel erklären.

Vielleicht kennst du das von dir, du bist irgendwo unterwegs und ein fremder Mensch lächelt dich einfach so an. Da dieser Mensch dich emotional berührt mit diesem Lächeln, wendest du reflexartig dein Gesicht ab, ohne dieses Lächeln zu erwidern. Du bist beschämt, weil du denkst, dass dieser Mensch dich doch gar nicht meinen kann. Denn warum sollte ein fremder Mensch dich einfach nur so anlächeln? Du bewertest in diesem wertvollen Augenblick die Situation vollkommen falsch und interpretierst in ein Lächeln schon viel mehr hinein, als tatsächlich gegeben ist. Dann wirst du dir deiner Überreaktion bewusst und siehst wieder zu diesem Menschen hin. Jetzt hat aber dieser Mensch den Blick von dir abgewendet und sieht auch nicht mehr zu dir her. Denn jetzt traut dieser Mensch sich nicht mehr, dich einfach nur so anzulächeln. Weil du scheinbar desinteressiert bist. Du dich vielleicht vermeintlich von ihm belästigt fühlst. Und er sich missverstanden fühlt. Weil er denkt, dass er dir mit diesem Lächeln eventuell zu nahe getreten ist.

Beide haben in diesem Moment Angst!

Du hast Angst, dich zu weit vorzuwagen, Gefühle zuzulassen und dieses Lächeln – einfach nur ein Ausdruck von Sympathie – anzunehmen und die kurze Aufmerksamkeit zu genießen (selbst wenn du diesen Menschen niemals wiedersiehst). Gleichzeitig nistet die massive Angst in dir, doch nicht gut genug zu sein. Und somit doch wieder abgelehnt und zurückgewiesen zu werden.

Auch dieser andere Mensch hat wahrscheinlich Angst vor Ablehnung und Abweisung. Dieser Mensch hatte aber den Mut, dich einfach so anzulächeln. Er hat dir „einfach nur so“ ABSICHTSLOS Aufmerksamkeit GEGEBEN und BEDINGUNGSLOS einen Augenblick seiner Zeit GESCHENKT. Und du hast diesen Menschen „abblitzen“ lassen. Du hast dich emotional verweigert. Warst nicht in der Lage, dieses Geschenk anzunehmen.

So bildet sich innerer Widerstand, Abwehr und Angst in beiden. Und beide setzen automatisch die Maske des Selbstschutzes auf. Und lassen den anderen nicht mehr hinter diese künstlich erschaffene Fassade sehen. Und das ist nur ein winziges alltägliches Beispiel, was passieren kann, wenn man es abwehrt, emotional berührt zu werden. Man ist nicht in der Lage, einfach nur geschehen zu lassen. Den natürlichen Dingen ihren Lauf zu lassen. Da man die Situation und die andere Person falsch bewertet, vielleicht sogar abwertet und unbewusst negative Erfahrungen aus der Vergangenheit in die Gegenwart transportiert und irrtümlich auf die andere Person projiziert. Sich so auf eine ganz harmlose Begegnung nicht einlässt. Weil man emotionale und seelische Berührung nicht zulässt.

Das ganze kann man unendlich ausdehnen, auf die verschiedenen Ebenen, Bereiche und Themen des ganz persönlichen Lebens. Und des individuellen, authentischen Seins jedes Menschen. Der innere Widerstand kann dabei so dick sein, wie eine Mauer einer uralten Burg. Er kann aber auch so dünn wie ein Blatt Papier oder durchsichtig wie ein fein geschliffenes Glas sein. Ihr Widerstand kann starr sein, wie eine Tischplatte aus Holz, er kann aber auch biegsam wie eine Spirale und flexibel wie weicher Kunststoff sein...

Der innere Widerstand kann künstlich aufrechterhalten werden mit allen nur möglichen Ausreden und Blockaden, die man in seinem Inneren errichtet hat. Man kann ihn aber auch bewusst wegschmelzen lassen, wie eine Eisskulptur in der Sonne. Man kann die Mauer zerbröckeln lassen, wie ein Stück Marmorkuchen oder den Widerstand Stein für Stein langsam abbauen. Auch kann man den inneren Widerstand mit einer gigantischen Gefühlsexplosion einfach „wegsprengen“. Wenn man denn seine Gefühle wirklich vollkommen zulassen würde.

Dazu muss man sich natürlich all seiner inneren Widerstände, Ängste und tiefsitzenden Blockaden erst einmal bewusst sein.

Was hat nun das Beispiel mit zusammengehörenden Dualseelen zu tun? Das ist eigentlich ganz einfach erklärt. Dualseelen widerstehen sich deshalb vermeintlich so stark und bleiben deshalb in permanenter Unverbindlichkeit, weil man SICH SELBST widersteht, solange man nicht in der Lage ist, sich auf SICH SELBST und sein wahres authentischen Sein tatsächlich einzulassen. Und SICH SELBST gegenüber wirklich verbindlich zu sein.

Je mehr unser Dual uns vermeintlich widersteht, desto massiver sind unsere inneren Widerstände gegen uns selbst!

In Wahrheit widersteht unser Dual immer ebenfalls SICH SELBST! Er widersteht seiner Sehnsucht, sich voll und ganz auf uns einzulassen, er widersteht dieser tiefen Liebe, weil sie ihm eine gravierende Angst einjagt, weil sie so "groß" ist, er widersteht seinem Herzen, aus purer Angst, wieder verletzt und verlassen zu werden...und...und...und...

WIR verweigern uns...unserer tiefen Sehnsucht nach uns selbst...manchmal vermeintlich auch ihm (solange wir in den Rückzug gehen und weiterhin flüchten)... und der wahrhaftigen Liebe...ER verweigert sich ebenfalls...vermeintlich uns...in Wahrheit aber immer nur sich selbst...und der wahrhaftigen Liebe...

Unser Dual spiegelt uns mit seinem Fernbleiben sämtliche inneren Widerstände, Blockaden und Kämpfe. Gegen UNS SELBST. Genauso spiegeln wir ihm mit unseren Rückzügen SEINE inneren Widerstände, Blockaden und Kämpfe. Gegen SICH SELBST.

Solange er uns gegenüber unverbindlich ist, sind wir UNS SELBST gegenüber noch nicht verbindlich.

Deshalb ist es elementar, dass du all deine Widerstände findest, was verbindliche Liebe, Beziehung und Partnerschaft betrifft. Um diese und auch sämtliche anderen Widerstände in dir dann bewusst aufzulösen. Denn nur so wird unsere Dualseele in die Lage versetzt, sich uns WIRKLICH dauerhaft anzunähern. Und sich seelisch und emotional WIRKLICH von uns berühren zu lassen. Und sich tatsächlich auf uns und die wahrhaftige Liebe bedingungslos einzulassen.

Weil er nur dann auch SEINE eigenen Widerstände bewusst finden, überwinden und auflösen kann. Seine eigene Sehnsucht tief in sich endgültig stillen kann. Denn alles ist immer in BEIDEN Dualseelen vorhanden. Weil jeder nur immer SICH SELBST im anderen erkennt.

So haben sich BEIDE - jeder auf seine Art - ihre perfekte Illusion vom Leben erschaffen. Indem sie mit ihrem Verstand Dinge vollkommen anders interpretieren und bewerten, als sie tatsächlich sind, weil sie es nicht kennen, ausschließlich auf die Stimme ihres Herzens und ihrer Seele zu hören. Weil sie sich selbst nicht vertrauen. Und weil sie ihrer eigenen Wahrnehmung nicht glauben.

Und zusammengehörende Dualseelen bringen nun gegenseitig sämtliche Widerstände im anderen zum Vorschein. Immer. Knallhart. Und unmissverständlich.

Irgendwann ist man an dem Punkt, an dem einem genau dieses Licht aufgeht. Und einem siedend heiß bewusst wird, wie viele negative und destruktive Widerstände man in Wahrheit in sich trägt. Und wie sehr man sich selbst gewissen Dingen verweigert. Sie nicht zulässt. Sich nicht darauf einlässt. Sie nicht aushalten will. Und die wahre Liebe im eigenen Leben deshalb bisher gefehlt hat. Und das Dual mit seiner Liebe die ganze Zeit von einem fernbleibt.

Die ganze Zeit war man dermaßen in den dicken Mauern seines Selbstschutzes – IN SICH SELBST - gefangen, dass es einem wie ein massiver Befreiungsschlag erscheint, endlich die Mauern in sich und um sein eigenes Herz ganz bewusst abzubauen. Und Stein für Stein langsam niederzureißen. Die inneren Widerstände Stück für Stück aufzulösen und den eigenen Fokus bewusst auf die Dinge zu lenken, die primär und elementar für eine verbindlich gelebte Dualseelenpartnerschaft sind.

Das wahre und authentische SELBST kommt so mehr und mehr zum Vorschein. Das wahre SEIN kann endlich aufblühen und sich vollkommen frei vollständig entfalten. Die wahre Liebe und der Mensch, der wirklich für einen bestimmt ist und der tatsächlich verbindlich zu einem gehört, kommt endlich zu einem.

 

Der Abschied von alten Beziehungskonzepten



Wir alle sind von Kindheit an so konditioniert, dass wir bestimmte Vorstellungen entwickelt haben, wie Liebe und Beziehungen auszusehen haben. Wir haben innere Bilder in uns gespeichert, wie das perfekte Leben in einer festen Bindung zu funktionieren hat. Immer und immer wieder werden wir damit konfrontiert, dass wir nur „vollständige“ Menschen seien, wenn wir in einer festen Partnerschaft leben. Dass es „sich so gehört“, dass man in einer Beziehung zusammenlebt. Von klein auf wurde uns impliziert, dass Familien zusammenzuhalten haben. Und wenn es noch so viele Konflikte untereinander gibt. Die sowieso meist unter den Teppich gekehrt und somit verdrängt, aber niemals wirklich gelöst werden. Von klein auf wurde uns immer wieder aufs neue suggeriert, dass wir Freunde haben müssten, die für uns da sind. Und die ebenfalls unser Leben irgendwie teilen. Es wurde uns eingeimpft, dass Menschen nur in „Gemeinschaften“ glücklich sein könnten. Was man ja auch beruflich tagtäglich serviert bekommt. Permanent wird der Teamgeist beschworen. Dass wir uns miteinander vernetzen sollen. Vollkommen egal, ob wir das wirklich wollen. Und ob es tatsächlichen Nutzen für alle Beteiligten bringt. Denn oft ist das alles nur Zeitverschwendung. Weil sowieso wenig bis gar nichts dabei herauskommt. Da oft viele Worte um den heißen Brei verschwendet werden. Niemand darf mehr alleine entscheiden. Und trotzdem sollen wir eigenverantwortlich handeln. Was sich per se widerspricht.

Denn zum eigenverantwortlichen Handeln gehört es logischerweise auch, eigenständige Entscheidungen zu treffen. Wozu ein gesundes Selbstvertrauen und Urteilsvermögen unbedingt notwendig ist.

Aber vollkommen egal, um welche Beziehungskonstrukte es sich dabei handelt, ob das nun Eltern-Kind Beziehungen, geschwisterliche Bindung, Freundschaften, kollegiale Verbindungen oder die Paarbeziehungen sind, handeln wir immer aus unserem aktuellen Wissens- und Bewusstseinszustand heraus.

Ganz typische Verhaltensweisen in all diesen Beziehungen und Verbindungen sind:


  • Utopische Erwartungen
  • Knallharte Bedingungen
  • Endlose Ansprüche und Forderungen


Und anstatt Frieden, Harmonie und Gelassenheit macht sich permanent Ärger, Unzufriedenheit, Erschöpfung, Genervtheit, Gereiztheit, Wut, Frust und Verdrossenheit breit.
Zusätzlich werden sich andauernd Fehler vorgeworfen, unnötige destruktive Kritik abgegeben, Schuldgefühle gegenseitig in die Schuhe geschoben, Bewertungen und Urteile abgegeben. Menschen werden vollkommen zu unrecht in Schubladen einsortiert, aus denen sie von alleine überhaupt nicht mehr herauskommen. Die Individualität des Einzelnen geht verloren und man wird als „Einzelgänger und Sonderling“ abgestempelt, wenn man seinen eigenen Weg gehen will. Und eben nicht konform mit der „braven Schafherde“ geht.
Gerade hochsensible und hochsensitive Menschen kennen sehr oft dieses Gefühl, dass sie per se das schwarze Schaf aller sind.

Und das nur, weil sie von Grund auf anders Denken, Handeln und Fühlen. Und mehr für sich alleine sein müssen, als nicht sensible Menschen. Woran ja nun wirklich absolut nichts falsches ist. Aber die Gesellschaft tituliert das eben so. Weil es per se viel zu viele Mitläufer gibt. Die sich nicht trauen, gegenzusteuern. Und ihre eigene Meinung zu haben. Und diese auch offen kundzutun.

Überall ist viel zu viel Angst vorhanden. Weil diese auch immer wieder neu von der Gesellschaft geschürt wird. Niemand wird wirklich so angenommen und akzeptiert wie er ist. Schon gar nicht die hochsensiblen und hochsensitiven Menschen.

Auf unserem Dualseelenweg erfahren wir nun, dass sämtliche unserer alten und bisher als richtig empfundenen Beziehungskonstrukte nicht mehr zu funktionieren scheinen.
Und sich gewisse Menschen aus unserem Leben verabschieden. Irgendwie stellen wir durch all die Veränderungen, die uns auf unserem Weg passieren, fest, dass sich alte Bindungen „wie von selbst“ in Luft auflösen. Freundschaften, oft über viele Jahre lang aufrechterhalten, funktionieren nicht mehr, weil man urplötzlich nicht mehr zusammenpasst. Weil man sich gegenseitig nicht mehr versteht. Manche Familien heilen durch die Dualseelenbeziehung. Und die Liebe, die dadurch in allen Beteiligten freigesetzt wird. Aber es gibt auch Familien, die komplett auseinanderbrechen. Weil es eben irgendwann nicht mehr funktioniert, alle Probleme einfach immer nur wegzuschieben. Und diese zu ignorieren. Und weil es immer auch Menschen gibt, die die wahrhaftige Liebe nicht zulassen und aushalten können. Weil sie zu sehr in ihren Ängsten vor echter Nähe gefangen sind.

Der Dualseelenweg ist ein Weg voller Entbehrungen. Aber auch ein Weg unendlicher, neuer und wundervoller Erfahrungen.

Mit vielem Alleine-Sein - verbunden mit sehr viel Schmerz, Leid, Wut, Sehnsucht und einem unendlichen Meer aus Tränen. Tränen, die aus einer unbeschreiblichen Tiefe unseres Innersten auftauchen. Und die wie von selbst stundenlang fließen. Und man sie überhaupt gar nicht steuern und kontrollieren kann. Diese Tränen kommen von selbst und gehen auch wieder von selbst. Vorausgesetzt man lässt diese Tränenfluten zu und lässt die Tränen einfach fließen. Wenn man diese Tränen wegschieben und unterdrücken würde, würde das die ganze Sache nur schlimmer werden lassen. Und das Leid unnötig verlängern. Weil man seine eigene Entwicklung dann blockiert und verlagert.

Aber die Entwicklung der eigenen Seele lässt sich nicht aufhalten.

Unsere Seele lässt es nicht zu, dass wir permanent gegen uns selbst kämpfen. Dass wir für oder gegen die Liebe kämpfen. Dass wir Menschen permanent gegeneinander kämpfen. Dass wir permanent für die Dinge die wir aus unserem Verstand heraus „haben wollen“ kämpfen.


  • Weil wir nicht in der Lage sind, alleine unser Herz entscheiden zu lassen. Weil wir oft unserer Intuition und unserem natürlichen Instinkt nicht vertrauen. Weil wir unserer eigenen Wahrnehmung oft nicht glauben. Weil wir nicht imstande sind, die Dinge einfach geschehen und passieren zu lassen.
  • Wir sind so voller Blockaden und Ängste, dass wir aus dem Modus des „Haben wollen“ nicht herausfinden.
  • Wir kennen den „Aus-Schalter“ nicht. Weil wir gar nicht wissen, dass es diesen überhaupt in uns gibt.
  • Wir wissen nicht, dass die Lösung uns aus unserem Leid zu befreien, ausschließlich in uns selbst begraben ist.


Und das alles nur, weil unser Bewusstsein dafür nicht ausreicht. Was sich durch die Dualseelenverbindung schlagartig ändert. Unser Bewusstsein öffnet sich. Und führt uns auf eine ganz neue Ebene.

Die Dualseelenbegegnung und tiefe Verbindung beider Pole ist als Weckruf unserer Seelen zu verstehen. Uns endlich aus unserer Komfortzone heraus zu begeben und unser Leben grundlegend zu ändern. Sämtliche Beziehungen zu hinterfragen, die es in unserem Leben gibt.


  • Endlich einmal das zu tun, was unser Herz und unsere Seele WIRKLICH tun will
  • Endlich einmal aufzuhören, uns permanent anzupassen und zu verbiegen und das Leben von anderen zu führen.
  • Endlich ganz bewusst unser eigenes Leben zu leben.
  • Uns aus all unseren alten und unpassenden Mustern und Konditionierungen herauszuschälen und zu lösen
  • Negative und unpassende Glaubenssätze zu transformieren
  • Alte seelische Verletzungen in uns zu heilen


Alte Bindungen abzuschneiden, die uns nur schaden und die uns keinen Nutzen bringen. Mit denen wir uns in Wahrheit nur unwohl fühlen. Und wir mit diesen Menschen nur Kontakt haben aus irrtümlichem Pflichtbewusstsein und falsch verstandenem Verantwortungsgefühl

All die Menschen aus unserem Leben zu entfernen, die wir eigentlich schon lange nicht mehr in unserem Leben haben wollen. Selbst wenn es langjährige Freundschaften, Beziehungen oder sogar Familienmitglieder sind, die uns nicht gut tun. Und die uns nicht wirklich wohlgesonnen sind. Weil sie uns nicht so akzeptieren und sein lassen können, wir wir sind. Weil diese Menschen selbst im Netz ihrer alten destruktiven Muster gefangen sind. Und sich nicht daraus befreien können.


  • Uns nicht mehr von all unseren Ängsten, Zweifeln und Unsicherheiten leiten zu lassen
  • All unsere Selbstsabotage zu beenden und Blockierungen zu lösen
  • Die tiefe Veränderung zuzulassen, die die wahrhaftige Liebe mit uns und unserem gesamten Sein macht
  • Jegliche Veränderung in unserem Leben anzunehmen und zu akzeptieren, ohne dagegen aus Angst anzukämpfen. Und somit neue Blockaden auszulösen. Für die wir ganz alleine verantwortlich sind
  • Unser gesamtes Sein zu transformieren, um endlich vollkommen bewusst und authentisch zu leben


Wer sagt uns denn, was WIRKLICH richtig oder falsch, gut oder schlecht, positiv oder negativ ist? Das sind ausschließlich die Bewertungen unserer Gedanken, die unser Verstand uns einbrockt. Das sind alles Illusionen, denen wir uns lange Zeit hingeben.

Nicht nur die Kopfmenschen, sondern auch wir Herzensmenschen. Die wir oft genauso sehr in unserem Verstand festhängen, wie die typischen Kopfmenschen. Nur eben auf andere Art und Weise.

Oft fragt man sich als Herzensmensch, ob man nicht selbst eigentlich der Kopfmensch ist. Weil man sich durchaus bewusst ist, wie oft man sich von all seinen bewertenden Gedanken leiten lässt. Eben auch was Beziehungen, Partnerschaften oder Familiengebilde angeht.

Wer sagt uns denn, wie eine feste Bindung wirklich aussehen muss?

Wer ist so anmaßend, uns sagen zu wollen, was für UNS das passende ist? Womit WIR uns wirklich wohl fühlen und womit WIR tatsächlich leben können? Und was unsere ganz ureigenen Bedürfnisse sind, was eine verbindliche Partnerschaft betrifft?

Wer nimmt sich das Recht heraus, uns zu sagen dass wir Feiertage wie Weihnachten, Ostern und Geburtstage immer mit der Familie verbringen müssen, nur „weil sich das ja nun mal so gehört“, obwohl wir das in Wahrheit vielleicht gar nicht wollen?

Warum gehört sich das so?

Nur weil es immer so gemacht wurde, bedeutet das noch lange nicht, dass es auch tatsächlich für alle Beteiligten passt. Weil der eine oder andere das vielleicht in Wahrheit gar nicht will. Eben weil es eine mehr oder weniger lästige Pflicht aus einer Erwartung von bestimmten Personen ist. Und man sich wieder nur anpasst und absolut verbiegt. Weil man selbst über gewisse Dinge ganz anders denkt. Und die konditionierten Gewohnheiten einfach absolut satt hat.

Wer dabei nämlich auf der Strecke bleibt, sind in Wahrheit immer nur WIR SELBST. Denn wir haben die Freiheit eine Entscheidung für uns zu treffen. Immer und jederzeit. Ob das anderen nun passt oder nicht, spielt dabei überhaupt keine Rolle.

Denn es geht dabei ausschließlich um unser wahres Selbst. Um das Wohlergehen unserer Seele. Die ja gehörig um Hilfe schreit, wenn wir nicht bewusst auf sie achten. Die sich sehr wohl bemerkbar macht.


  • All die tiefen Sehnsüchte, die wir in uns tragen
  • All der nicht zu stillende und undefinierbare Hunger, der oft viele Jahre lang in unserem Inneren nagt
  • All die Träume und Wünsche, die wir uns nicht erfüllen
  • All die Visionen und Ziele, die wir nicht verwirklichen
  • All die Leidenschaften, die wir nicht ausleben
  • All die Liebe, die wir in uns zurückhalten
  • All dies ist unsere Seele, die lernen, Erfahrungen sammeln und sich weiterentwickeln will.


Durch unsere Dualseele kommt all dies an die Oberfläche unseres Bewusstseins. Absolut nichts bleibt verborgen. Unsere Dualseele ist uns in ALLEM der tiefste und klarste Spiegel, den es gibt. Genauso sind wir aber auch permanent SEIN Spiegel.

Auch ER erkennt sich in uns und auch all SEINE Muster und Konditionierungen kommen in ihm zum Vorschein. Werden ihm ins Bewusstsein gerufen. Auch SEIN Bewusstsein weitet und öffnet sich. Wenn auch oft zeitverzögert und vielleicht auf andere Art und Weise. Denn er denkt und handelt ja rational, während wir nach unseren Emotionen gehen.
Auch SEINE Gefühle lassen sich irgendwann nicht mehr kontrollieren. Und wollen endlich gelebt werden. Und rücken ihm ganz gewaltig auf die Pelle.

Das ist dann spätestens die Phase, wenn er in einen (erneuten) Schutzmodus geht und sich deutlicher als sonst abkapselt und sich zurückzieht. Was er dann aber nicht mehr tut, weil er uns nicht will, sondern weil er schlichtweg in dieser Phase nicht kann. Denn er ist seinen eigenen Gefühlen hilflos ausgeliefert. Er fühlt sich überfordert. Weil er das von sich nicht kennt. Und damit muss er erst einmal lernen, passend umzugehen.

Wenn die äußere Umkehrphase eintritt und der Kopfmensch gar nicht mehr weiß, wie er sich seinem Herzensmenschen gegenüber verhalten soll, ist diese Veränderung für beide Duale deutlich spürbar.

Denn die Grenzen, die wir ihm hartnäckig immer wieder liebevoll setzen, zeigen auch bei ihm irgendwann ihre Wirkung. Und rücken deutlich in sein Bewusstsein.

Neues Beziehungsverhalten zwischen beiden Dualen gibt es noch nicht und das alte funktioniert nicht mehr, wie es war.

Auf unserem Dualseelenweg müssen wir sämtliche unserer alten Beziehungskonstrukte über den Haufen werfen. Und alles vollkommen neu definieren. Und ganz genau prüfen, was WIRKLICH das „richtige“ für unser ganz persönliches Sein ist. Und ob wir uns tatsächlich wohl damit fühlen. Ob diese neuen Beziehungskonzepte WIRKLICH in unser Leben passen. Und wir endlich einmal authentisch leben und lieben können.

Denn unsere neuen Beziehungskonstrukte erschafft dann nicht mehr unser bewertender Verstand. Sondern ist eine reine Entscheidung unseres Herzens.

Und egal, mit welchen Menschen wir uns umgeben, werden diese Begegnungen nur noch mit unserem Herzen und aus reiner und purer Liebe passieren. Was wir nicht mehr wirklich fühlen, damit gehen wir auch nicht mehr in Resonanz. Weil wir das dann nicht mehr brauchen, um tatsächlich glücklich und erfüllt zu sein.

Es ist also vollkommen normal auf unserem Entwicklungsweg, wenn wir die Dinge ganz gewaltig hinterfragen. Und alles analysieren und auf den Kopf stellen. Kein Stein unseres Lebens und unseres Seins bleibt auf dem anderen. Nichts mehr ist so, wie es vor dieser Verbindung war.

Genau deshalb ist es so wichtig, den Kampf aufzugeben, gegen etwas das uns sowieso vorherbestimmt ist. Und das wir nicht ändern können. Unsere Dualseele ist nun einmal das Beste, was uns in unserem Leben passieren kann.

Und es gibt nun einmal nur eines, was wir tatsächlich tun können. Wir dürfen aufhören, uns gegen diese einzigartige Liebe zu wehren. Wir dürfen kapitulieren und die Kontrolle über diese grenzenlos tiefe Liebe aufgeben...

Wir dürfen einfach annehmen, was IST....

Auch wenn sich unsere bisherigen Illusionen, Vorstellungen und Konzepte über die Liebe und über Beziehung und Partnerschaft in Nichts auflösen. Und wir alles vollkommen neu sortieren und definieren dürfen. Um dann aus unserem Herzen heraus wahrhaftig und wirklich glücklich zu werden. Bestenfalls natürlich mit unserem geliebten Dual.


Die tiefe Verbindung unserer Seele mit uns selbst



Nicht alles auf dem Weg mit unserer Dualseele ist tatsächlich so, wie es auf den ersten Blick scheint. Ist es im Gegenteil auf den zweiten Blick vollkommen anders. Denn die Dualität und Gegensätzlichkeit in uns - die wir durch unsere Dualseele erst wirklich wahrnehmen, erkennen und sehen - mit unserem Verstand zu verstehen und das "EinsSein" mit uns selbst mit der Logik zu erklären, ist etwas komplett anderes, als all dies in unserem Herzen wirklich zu fühlen. Ab einem bestimmten Punkt unserer Entwicklung kommen wir zu der tiefen Erkenntnis unseres Herzens, dass die Liebe an sich uns stärkt und schwächt zugleich. Dass beides sein muss. Ja, dass beides sein darf. Denn die Dualität und Gegensätzlichkeit, in der wir uns mit unserem bedürftigen Ego oft viele Jahre lang befunden haben, löst sich immer mehr auf, je tiefer wir in unserem wahren und authentischen Sein und in der Tiefe unseres Fühlens ankommen. Alles was wir bisher in uns selbst und auch im Außen als dual und gegensätzlich empfunden haben, harmonisiert sich in unserem Herzen und balanciert sich aus. Und wir befinden uns erst jetzt wirklich vollständig in unserer Mitte. Auf sämtlichen Ebenen unseres Seins. Die wir an diesem Punkt nicht mehr verlassen. Ja, dies gar nicht mehr können. Auch die Stärke und Schwäche der wahrhaftigen Liebe verbindet sich miteinander, verschmilzt in eine untrennbare Einheit und die bisherige Disharmonie, Dualität und Gegensätzlichkeit in uns löst sich so auch auf der Ebene immer mehr auf.

Da unsere Dualseele der tiefste Spiegel für uns ist, den das Leben für uns bereithält, zeigt er uns die Dualität und Gegensätzlichkeit in uns. Wir erkennen die Dualität und auch die Gegensätzlichkeit, die in uns selbst in Disharmonie und somit im Ungleichgewicht ist. Was unabdingbar notwendig ist, damit wir in uns selbst wieder vollkommen und „Ganz“ werden können. Damit wir in unsere ureigene Mitte finden. Uns in unserem wahren Sein zentrieren und in der Tiefe unseres Herzens verankern. „Eins“ mit uns selbst werden.
Um in uns selbst wieder vollständig und „Ganz“ – also „Eins“ – zu werden, dürfen und müssen wir sämtliche Dualität und Gegensätzlichkeit in uns ausbalancieren und harmonisieren, die im Ungleichgewicht und somit in Disharmonie sind.

Wir müssen BEIDE Seiten komplett und radikal in unserem Alltag FÜHLEN und mit all unseren Erfahrungen durchleben, damit wir im nächsten Schritt in unsere ureigene authentische Mitte finden können. Dazu gehören die Ebenen:


  • Denken & Fühlen
  • Aktivität & Passivität
  • Stärke & Schwäche
  • Bewegung & Stillstand
  • Wahrheit & (Selbst)Lüge
  • Ego & Herz
  • Geben & Empfangen
  • Bewusst & Unbewusst
  • Mangel & Fülle
  • Weichheit & Härte
  • ... 


Wenn die Dualität und Gegensätzlichkeit und somit sämtliches Ungleichgewicht in uns – alles was zu stark oder zu schwach ausgeprägt ist - aufgelöst und somit harmonisiert ist, befinden wir uns auf all diesen Ebenen in unserer Mitte. Sind mit uns selbst „Eins“. Fühlen dies auch in Hinsicht auf andere Menschen, mit denen wir in unserer Tiefe mehr oder weniger stark verbunden sind. Allerdings nicht in Hinsicht auf alle. Sondern auf diejenigen, die unsere Seele und unser Herz wirklich berühren. Insbesondere natürlich unser Seelenpartner oder unser Dual.

Wir alle sind „Eins". Dieser Satz wird gerne ungeprüft weiterverbreitet. Viele verstehen zwar die Logik dahinter mit ihrem Verstand, aber die wenigsten FÜHLEN tatsächlich mit ihrem Herzen, was damit wirklich gemeint ist.

Man IST nur mit den Menschen tatsächlich „EINS“, mit denen man sich wirklich verbunden FÜHLT. Was im Normalfall nur diejenigen Menschen sind, die man in seinem Leben seelisch und emotional (und auch geistig und körperlich) sehr nah an sich heranlässt. Es gibt Menschen, mit denen man sich in keiner Weise verbunden fühlt. Und es auch gar nicht sein will. Weil es sich nicht stimmig für einen selbst anfühlt. Und weil die eigene Seele sie nicht für sich braucht. Was natürlicherweise die meisten anderen Menschen sind.

Nicht alle Menschen sind „Eins“, aber alle sind natürlicherweise energetisch miteinander verbunden. Was eine vollkommen andere Bedeutung hat.

Was aber noch lange nicht heißt, dass man auch auf der emotionalen und seelischen Ebene miteinander verbunden ist. Oder das sein muss. Und dennoch lässt man jeden Menschen so sein, wie er ist. Und nimmt ihn an, in seinem individuellen Sein.

Vielleicht ist es auch genau das, was manche darunter verstehen, dass wir alle „Eins“ sind.

Nicht alles ist „Eins“, aber alles ist mit allem energetisch verbunden. Und energetisch miteinander verschachtelt. Alles bedingt einander. Alles schwingt energetisch. Wie ein Pendel. Nach allen Seiten. Unaufhörlich. Was grundsätzlich sowohl vorhandene Stärke als auch anwesende Schwäche voraussetzt.

Denn nur wo Dualität und Gegensätzlichkeit vorhanden ist, kann natürlicherweise überhaupt die verbindende Brücke zur Mitte und somit zum „EinsSein“ entstehen. Und so sicht- und spürbar für uns werden.

Was anfängt bei der magnetischen und unglaublich starken Anziehungskraft des Mondes, die sich auswirkt auf das Leben auf unserer Erde bis hin zu den Gezeiten mit Ebbe und Flut. Alles ist energetisch mit allem verbunden. Und bedingt einander bedingungslos. Stärke und Schwäche. Weichheit und Härte. Männlich und Weiblich. Aktiv und Passiv.

Geben und Empfangen. Bewegung und Stillstand.

In der Natur natürlicherweise grundsätzlich vorhanden. Denn alles bedingt einander. Nichts funktioniert unabhängig von seinem Gegensatz.

Und dennoch ist nicht alles „Eins“. Sonst gäbe es lediglich die Zahl Eins. Und wir könnten nicht unzählige Dinge mit Begriffen und Zahlen definieren, die faktisch gegeben und anwesend sind. Das ist keine Einbildung unseres Verstandes. Und auch keine Illusion unseres Gefühls. Und ja, die Zahl Eins steckt in jeder anderen Zahl, WEIL alles mit allem verbunden ist. Denn wenn man die Zahl Eins beliebig aneinanderreiht und diese dann zusammenzählt, entstehen erst alle anderen Zahlen.

Und dennoch ist nicht alles existierende „Eins“. Eins IST (GLEICH) und „EinsSein“ ist nicht dasselbe.

Denn wenn wir alle wirklich „Eins“ und somit GLEICH wären, ginge ja die Individualität und das Anders Sein vollständig verloren. Und auch die Dualität und Gegensätze bräuchten wir nicht mehr. Was überhaupt keinen Sinn machen würde. Denn dann gäbe es auch keinen Raum mehr für Entwicklung und Entfaltung, Veränderung und Wachstum. Darüber ließe sich jetzt philosophieren :)

Was hat das „EinsSein“ mit einem anderen Menschen aber damit zu tun, dass wahre Liebe uns stärkt und schwächt zugleich?

Ein tiefes Gefühl der Verbundenheit mit einem anderen Menschen entsteht erst durch (intensive) emotionale und seelische Berührung.

Und das setzt sowohl Stärke als auch Schwäche voraus. Da wir die Verbundenheit zu einem anderen Menschen auch bewusst zulassen müssen, um sie wirklich zu fühlen. Also die Kontrolle aufgeben, das Geschehen zu kontrollieren. Uns emotional darauf einlassen.

Es entsteht durch das seelische Band, dass bei Seelenverbindungen grundsätzlich unleugbar untrennbar vorhanden und anwesend ist. Eine Seelenverbindung zwischen zwei Menschen kann nicht erst mit der Zeit entstehen sondern sie ist schon immer vorhanden. Sie IST oder sie IST NICHT. Beidseitig fühlbar.

Sie wird allerdings sehr oft aus Angst bekämpft, ignoriert, verleugnet, verweigert oder verdrängt. Wozu diese aber ja nicht dient. Sondern es geht darum, diese natürliche Verbindung zuzulassen, anzunehmen und zu akzeptieren und einfach (DA-) SEIN zu lassen.

Auch und gerade mit uns selbst. Da wir seit unserer Geburt mit unserem innersten Seelenkern verbunden sind. Erst mit der Zeit durch all unsere destruktiven und negativen Erfahrungen und seelischen Verletzungen in der Liebe spalten wir Seelenanteile von uns ab und verlieren uns in unseren antrainierten Selbstschutzmechanismen. Fühlen unser authentisches Sein nicht mehr und fühlen uns mit uns selbst nicht mehr verbunden.

Durch die Verbindung im Außen mit unserem Seelenpartner oder unserer wahren Dualseele (oft auch nur mit einer dualen Seele) dürfen wir lernen, all das zu erkennen. Und die natürliche Verbundenheit mit unserem wahren Selbst wieder zu spüren.

Verbundenheit entsteht nicht durch die Aufhebung der Dualität und der Gegensätzlichkeit anhand von logischem Denken zwischen beiden Menschen. Sondern durch die vorhandene allgegenwärtige Energie. Die eine untrennbare Brücke und Verbindung zwischen Allem und Allen und jedem Einzelnen darstellt. Was grundsätzlich sowohl Stärke als auch Schwäche beinhaltet. Sogar voraussetzt. Sowohl im Leben an sich als auch in der wahren Liebe.

Das Privileg des „EinsSeins“ gehört zuallererst der wahrhaftigen und bedingungslosen Liebe. Und unserem Seelenpartner oder Dual. Es ist ein Privileg und keine Normalität. Und schon gar keine Selbstverständlichkeit. Erst dann kommt alles andere.

Zuerst fühlen wir die Dualität und Gegensätzlichkeit mit unserem Dual, dann IN UNS SELBST und dann wird uns auch in der gesamten Welt die Dualität und Gegensätzlichkeit so richtig bewusst. Nicht mit dem Verstand. Nein. Denn Wissen ist nicht gleich Gefühl.

Wir FÜHLEN sie dann tatsächlich. Und können sie erst dann wirklich verstehen, WENN wir all dies in unserem Herzen intensiv fühlen. Und mit all unseren Erfahrungen (er-) leben und durchleben. Wir FÜHLEN, dass alles energetisch miteinander verbunden ist. Aber wir FÜHLEN uns lediglich „Eins“ mit unserem Dual. Und mit uns selbst.

Alles andere würde ja bedeuten, dass alles ineinander verschmilzt und es keinerlei Grenzen und Begrenzung und Abgrenzung mehr gibt. Dann gäbe es weder ein "Ja" noch ein "Nein". Und somit keine freie und freiwillige Entscheidungskraft.

Was hat das aber jetzt damit zu tun, dass wahre Liebe uns stärkt und schwächt zugleich?

Viele Seelenpartner und viele Dualseelen fühlen sich schwach und verletzlich, wenn die wahre Liebe sie findet. Obwohl die wahre Liebe die stärkste positive Kraft des Universums darstellt. Andererseits erlauben sie es sich selbst nicht, Schwäche zu zeigen, wenn es um die wahre Liebe geht. Da viele der irrtümlichen Meinung sind, Schwäche zu zeigen, wäre „gefährlich“. Stellt eine "Bedrohung" dar. Und sie müssten in der Liebe deshalb immer nur stark sein. Und dürften dem anderen ihre gefühlte Schwäche nicht zeigen. Schon gar nicht in der Liebe an sich. Auch bekommt man das von bestimmten Menschen im Außen immer wieder suggeriert. Was aber eine gefährliche Falschinformation ist. Denn sie verleitet nicht wenige Seelenpartner und Dualseelen fälschlicherweise dazu, sich immer nur stark fühlen zu wollen.

Schwäche zu zeigen oder zu fühlen, wird sich selbst nicht erlaubt. Was aber explizit notwendig ist, um wahrhaftig loszulassen und sich auf diese Liebe wirklich verbindlich und vollständig einzulassen. Sich fallen zu lassen. Sich ohne jedwede Kontrolle treiben zu lassen in dieser Liebe.

Dabei wird leicht vergessen, dass man in der wahren Liebe seine eigene Schwäche vollständig (durch-) fühlen MUSS, um echte emotionale und seelische Nähe, Innigkeit und Berührung aber auch Verbindlichkeit zulassen zu können. Denn wahre Liebe braucht Stärke und Schwäche zugleich, um ausbalanciert und harmonisiert und somit „EINS“ in sich selbst zu SEIN…

Wahre Liebe verleiht uns unglaubliche Stärke. Weil wahre Liebe auch tatsächlich eine urgewaltige Kraft aus sich selbst heraus bezieht. Derweil ist aber nichts so, wie es oft auf den ersten Blick scheint. Denn gerade die Liebe zu unserem Seelenpartner oder zu unserer Dualseele bringt sämtliche Schwächen in uns zum Vorschein.

Anfangs, wenn unser Seelenpartner oder unsere Dualseele (zu) uns findet, fühlen wir uns durch diese einzigartige Liebe unendlich stark. Urplötzlich zeigen sich uns unsere wahren Stärken.

Es zeigt sich uns aber auch unglaublich intensiv die Dualität und sämtliche Gegensätze, die in uns selbst unausgeglichen und vielleicht schon seit sehr langer Zeit in Disharmonie sind.

Unserem Dual zeigen sich zeitgleich die Gegensätzlichkeiten spiegelverkehrt. Dass was in uns stark ausgeprägt ist, kann in ihm äußerst schwach ausgeprägt sein. Und das, was er an immenser Stärke in sich trägt, zeigt uns zeitgleich, welche Schwäche in uns wir auflösen dürfen.

Wozu unter anderem gehört:


  • Zulassen oder Verweigerung
  • Annehmen oder Ablehnung
  • Geduld oder Ungeduld
  • Verbindlich werden oder Unverbindlichkeit zeigen
  • Einlassen oder Flüchten
  • Fallen lassen oder im Widerstand verharren
  • Fließen lassen oder Kontrolle beibehalten


Erst in der emotional gefühlten inneren und dann in der tatsächlichen im Außen intensiv spürbaren Umkehrphase dürfen wir dann die Gegensätzlichkeit radikal FÜHLEN. Und wie alles mit allem wirklich untrennbar verbunden ist.

Als Herzmensch müssen wir radikal fühlen, wie es ist, auf der anderen Seite zu sein. Zu fühlen und zu erleben, was unser Kopfmensch die ganze Zeit erlebt. Wie er rational und sachlich und nüchtern denkt, fühlt und handelt.

Und der Kopfmensch muss radikal fühlen, wie es ist, auf unserer Seite zu sein. Und alles aus emotionaler Sicht zu erleben. Wie wir emotional denken, fühlen und handeln.
Erst dann hebt sich die Dualität in uns auf und wir verankern uns felsenfest WIRKLICH in unserer Mitte. Weil wir es jetzt erst in unserem Herzen vollständig FÜHLEN.

Wir müssen also sämtliche Licht- und Schattenseiten unseres Seins intensiv DURCH-FÜHLEN und DURCH-LEBEN, bevor wir die Mitte von allem überhaupt finden. Wozu gehört:


  • Liebe & Leid
  • Mut & Angst
  • Glück & Traurigkeit
  • Sehnsucht & Erfüllung


Wobei vermeintliches und in Wahrheit gedachtes(!) FÜHLEN aus unserem Verstand und Ego und wahrhaftiges echtes FÜHLEN aus unserem Herzen heraus zwei verschiedene Arten des Fühlens sind.


  • Wir müssen sämtliche Stärken und Schwächen in uns komplett und radikal bewusst (durch-) fühlen, erst komplett auf der einen Seite und dann komplett auf der anderen, und in uns ausgleichen, damit wir vollständig in unsere ureigene Mitte gelangen.
  • Wir müssen sämtliche Gegensätze intensiv spüren, bevor wir die goldene Mitte erreichen. Und die Dualität sich auflöst. Und wir aus unserer Mitte heraus in alle Richtungen wahrnehmen und spüren. Und mit unserem Ur-Instinkt und unserer Intuition natürlicherweise prüfen, inwieweit sich alles stimmig für uns anfühlt, was da um uns herum passiert. Und was sich uns zeigt. Ohne uns dabei aus unserer Mitte wegzubewegen.


Wir geben und wir empfangen. Wir geben absichtslos und wir empfangen bedingungslos. Wir empfinden Stärke und fühlen uns auch einmal schwach. Weil wir uns selbst explizit erlauben, die Schwäche in uns zu fühlen. Zu zelebrieren. Wenn wir sie fühlen. Aber wir verlassen dabei niemals mehr unsere Mitte.

Um jegliche Dualität und Gegensätzlichkeit in uns selbst aufzulösen, müssen wir die Schwächen in uns bewusst zulassen. Wir müssen uns gezielt all unseren Schwächen stellen. Wir müssen uns unsere Schwächen ehrlich und radikal eingestehen. Auch und gerade die Schwächen in der wahrhaftigen Liebe.

Alles was uns in der Liebe schwächt, müssen wir zulassen. Vollständig. Und komplett. Ohne jeden faulen Kompromiss. Ohne jegliche Selbsttäuschung. Ohne jedwede Illusion. Dabei existiert sowohl die negative als auch die positive Form der Schwäche in uns.

Was macht uns in negativer Weise schwach in der Liebe…? Es schwächt uns immens…


  • Ignoriert zu werden
  • Abgelehnt zu werden
  • Nicht gewollt zu werden
  • Das Gefühl, nicht gut genug zu sein
  • Keine Verbindlichkeit zu erhalten
  • Nicht gesehen zu werden, wie wir sind
  • Nicht sein zu dürfen, wie wir wirklich sind
  • Nicht angenommen zu werden, wie wir wirklich sind
  • Keine Liebe zu erhalten
  • Vermeintliche Fehler zu machen
  • ...usw...


Bei dieser negativen Form der empfundenen Schwäche flüchten wir sehr oft. Und ziehen uns in unser Schneckenhaus zurück. Wir verweigern uns der permanenten Unverbindlichkeit unseres Duals und fühlen uns mit uns selbst zugleich in keiner Weise verbunden.

Und es gibt die positive Form der Schwäche in der wahren Liebe. Wir fühlen uns schwach, wenn wir...


  • Als Mensch der wir sind, auf allen Ebenen wirklich begehrt und gewollt werden
  • Uns auf die wahre Liebe wirklich einlassen
  • Es zulassen, wirklich wahrhaftig Liebe zu erhalten (wirklich geliebt zu werden)
  • Seelisch und emotional zutiefst berührt werden
  • Tiefe Gefühle empfinden, wenn wir Zärtlichkeit erhalten
  • Lust in uns auf etwas (allgemein) oder auf DEN einen bestimmten Menschen spüren
  • Intensiv fühlen beim sexuellen miteinander verschmelzen auf allen vorhandenen Ebenen
  • …usw...


Die positive Form der Schwäche in der Liebe drückt sich so aus, dass es uns peinlich ist, uns so schwach und wehrlos zu fühlen. Weil wir uns ausgeliefert fühlen. All dies nicht kontrollieren können. Weshalb wir diese Schwäche nicht nach außen zeigen wollen. Oder dies vielleicht nicht können. Weil wir Angst haben, für diese Schwäche dann abgelehnt oder gar ausgelacht zu werden. Vielleicht verhöhnt oder schlimmstenfalls verlassen zu werden. Und den Menschen, der uns alles bedeutet, dann vielleicht zu verlieren.

Denn Verlust verbinden wir automatisch mit Schmerz. Was aber nicht immer zutrifft. Denn wir können auch etwas verlieren und loslassen und dabei gleichzeitig Anderes und Neues gewinnen. Ohne Schmerz.

Schwäche ist dabei lediglich ein Gefühl! Es ist absolut NICHTS, was uns real in unserer Existenz bedroht. Und dieses Gefühl fängt in unserem Kopf an. Wohinter negative und destruktive Glaubensmuster stecken. Mit denen wir fälschlicherweise verbunden sind, solange wir nicht befreit und geheilt sind. Und diese falsche Verbundenheit dürfen und müssen wir (auf-) lösen.

Wir müssen jegliche Schwäche in uns vollständig zulassen, aushalten und durchhalten, damit sie sich vollständig auflösen kann. Ja, wir müssen uns explizit erlauben, die Schwäche in uns vollständig zu (durch-) fühlen. Unsere Erfahrungen damit zu machen. Sowohl die negative als auch die positive Form.

Erst wenn wir sämtliche Schwächen in uns vollständig zugelassen und bewusst DURCHFÜHLT und DURCHLEBT haben, kommen wir in unsere wahrhaftige und echte Stärke. Erst dann sind wir wirklich bereit für die verbindlich gelebte wahrhaftige Liebe. Weil wir uns vollständig mit uns selbst verbunden fühlen.

Alles was wir vorher gedacht haben, löst sich in Luft auf. Und stellt sich als urgewaltige Selbsttäuschung und Illusion unseres Egos heraus. All dies verschwindet. Vollständig und komplett. Erst jetzt lassen wir alles was uns bisher in negativer Weise geschwächt hat, wirklich vollständig los.

Warum konnten wir es aber vorher nicht loslassen?

Ganz einfach, weil wir dann etwas verloren hätten. Denn loslassen hat immer damit zu tun, dass wir gleichzeitig etwas verlieren. Loslassen assoziieren wir irrtümlich mit negativem Verlust. Nicht richtigerweise damit, dass wir so Platz schaffen für Neues. Für Menschen und Dinge, die wirklich zu uns gehören. Die wirklich (freiwillig) bei uns an unserer Seite und in unserem Leben sein WOLLEN.

Wir verlieren dabei vielleicht Selbstachtung. Denken wir. Wir verlieren die Liebe. Denken wir. Wir verlieren unseren geliebten Menschen. Denken wir. Und genau darum halten wir fest. Womit wir wiederum Schwäche in uns kultivieren. Anstatt uns auf unsere Stärken zu fokussieren. Und die Schwächen in uns bewusst loslassen. Sie aufgeben. Und einfach da-sein lassen. Sie annehmen und akzeptieren. Und für uns selbst radikal und verbindlich einstehen.

Dabei gewinnen wir ganz enorm Selbstbewusstsein! Und unser Selbstwertgefühl wird unendlich gepuscht, wenn wir wirklich erkennen, wie sehr alles mit allem verbunden ist und alles einander bedingt. Wir gewinnen unglaublich an Stärke. Die uns auch niemand mehr wegnehmen kann. Niemals mehr wieder.

Wahre Liebe DARF uns stärken und DARF uns schwächen zugleich. Ja, sie MUSS es sogar. Damit wir wirklich bedingungslos und verbindlich wahrhaftig lieben können. Uns selbst und unser Dual.

Erst wenn sämtliche Dualität und Gegensätzlichkeit in uns ausbalanciert und harmonisiert – als im Gleichgewicht – ist, können wir aus unserer Mitte heraus in alle Richtungen fühlen. Ohne unsere Mitte dabei jemals wieder zu verlassen.

Wir können aus unserer Mitte heraus in alle Richtungen agieren und reagieren. Wir denken und fühlen, geben und empfangen gleichermaßen. Sind weiblich und männlich und passiv und aktiv zugleich. Und wir fühlen uns in der wahren Liebe stark und schwach zugleich. Wir sind ALLES - wir sind sowohl als auch - und wir sind "Eins" zugleich.
Wir sind mit unserem wahren Selbst und unserer Seele in der Tiefe und im Kern vollständig verbunden.


Verbindlichkeit zwischen Dualseelen



Bloße Worte haben keinerlei Bedeutung auf dem Weg mit unserer Dualseele. Wir müssen aktiv Taten folgen lassen, damit wirkliche Veränderung geschieht. Und somit tatsächlich Verbindlichkeit entsteht. Wenn wir nur Worte benutzen, danach aber keinerlei Handlung von uns folgt, serviert uns das Universum auf dem Silbertablett intensiv wieder und wieder unser Nichts-Tun. Und unsere Passivität. Es muss aktiv gehandelt werden. Allerdings in die genau passende Richtung. Damit die Wirkung nicht im Nichts verpufft und unnütz Energie verschwendet wird. Bloße Worte und bloßes Wissen reicht jetzt nicht mehr aus. Wir müssen unser Wissen aktiv in die Tat umsetzen. Wir müssen handeln. Wir dürfen nicht mehr passiv denken, sondern müssen aktiv werden, damit echte Verbindlichkeit zwischen beiden Dualseelen entstehen kann. Damit wir unsere wahre emotionale und seelische Freiheit, inneren Frieden und Gelassenheit und echte Selbstbestimmung erlangen. Was per se elementar für unsere Weiterentwicklung und echte seelische und emotionale Innigkeit und Nähe zwischen uns und unserem Dual und auch für unser menschliches Sein ist. Wahre Liebe zeigt sich nicht in Worten. Sondern in Taten. In aktiver Handlung.
Dass die Energie der Aktivität und Passivität dabei bewusst in die richtigen Bahnen gelenkt wird, ist dabei elementar…

In Beziehungen wird oft viel geredet, aber im Endeffekt wird nichts getan. Selbst wenn tiefgehende Gespräche geführt werden. Es wird oft viel zerredet und um den heißen Brei herumgeschlichen. Es wird von sich selbst abgelenkt, weil beide sich (beim Reden) ständig im Außen befinden. Das heißt, bei all dem Reden kommt es nicht zum Tun. Und so zu einer wirklichen Veränderung. Es wird zu viel (vom anderen) erwartet und (selbst) nicht gehandelt.

Meist wird (vergebens) darauf gewartet, dass der andere zuerst den ersten Schritt macht, ohne dass man selber etwas tut. Und der andere denkt oft ganz genauso.

So warten beide, dass der andere zuerst handelt und verharren in der Passivität. Anstatt von selbst aktiv zu werden. Und dafür zu sorgen, dass sich ernsthaft etwas in die passende Richtung bewegt.

Wie KEINE Verbindlichkeit entsteht:


  • Es wird zu viel geredet, aber es wird nicht gehandelt
  • Es wird zu viel "nur" konsumiert, anstatt das Wissen endgültig in die Tat umzusetzen
  • Es wird permanent von sich selbst abgelenkt, indem immer nur auf den anderen geachtet wird, was der andere tut und was er nicht tut
  • Es werden allzu oft Ausreden (vor sich selbst und vor anderen) benutzt, um selbst nicht aktiv handeln zu müssen
  • Es wird sich hinter künstlich errichteten Barrieren versteckt und in der eigenen Angst verharrt
  • Es wird in der gewohnten Bequemlichkeit verharrt und darauf gewartet, dass sich "von selbst" etwas tut und alles (vermeintlich) dann gut wird
  • Es wird chronisch an der Unverbindlichkeit festgeklammert, anstatt sie endlich endgültig loszulassen
  • Es wird mit aller Vehemenz vermieden, für sich selbst wirklich verbindlich einzustehen und sich der vollen Wahrheit zu stellen


Dass wir Frauen passiv bleiben und lernen, gelassen in unserer urweiblichen Mitte zu ruhen, während unser männliches Dual lernt Mut zu entwickeln und in die Gänge kommen und aktiv verbindlich in unsere Richtung werden muss, wird sehr oft missverstanden oder gar nicht verstanden.

Denn es geht in keiner Weise darum, dass die weiblichen Dualseelen gar nichts mehr tun und nur bequem dasitzen und ihre Passivität genießen. Nein :)

Fakt ist, dass die Passivität bei weiblichen Dualseelen explizit heißt, dass man als Frau absolut nichts mehr aktiv in Richtung eines Mannes tut, um dessen Aufmerksamkeit, Zeit und Liebe zu erhalten.


  • Man tut als Frau nichts mehr, dass der Mann es bequem hat. Und sich nicht bewegen muss.
  • Man richtet als Frau sein Leben nicht mehr nach einem Mann aus, sondern man richtet sein Leben ausschließlich auf sich selbst aus. Und kümmert sich aktiv um seine eigene seelische Entwicklung. Denn ER WILL gar NICHT, dass Rücksicht auf ihn genommen wird.
  • Der Fokus bei uns Frauen liegt nicht mehr auf einem Mann (auch und gerade nicht auf DEM Mann) sondern ausschließlich auf unserem Selbst.


Das hat rein überhaupt nichts damit zu tun, dass man egoistisch „sein Ding durchzieht“. Nein. Sondern man selbst ist sich der wichtigste Mensch. Die eigenen Bedürfnisse stehen an erster Stelle. Nicht die vermeintlich vorhandenen des anderen. Weil man denkt, man weiß genau, was der andere (vermeintlich) will. Weil man in Wahrheit SELBST es ist, der bestimmte Dinge für sich will. Der sich seine Bedürfnisse selbst erfüllen muss.

Man bleibt als Frau passiv in Richtung des Mannes, so dass der Mann aktiv sein MUSS. Er muss in Richtung der Frau (seines weiblichen Duals) handeln. Er muss sich um sie bemühen. Was er auch definitiv aktiv TUN WIRD, wenn sie ihn lässt. Und wenn er echtes und verbindliches Interesse an ihr hat. Wenn er sie wirklich will. Weil sein Herz das entscheidet.

Während das weibliche Dual sich einfach selbst lebt.

Sie (be-) hält all ihre Energie bei sich selbst, (be-) hält die tiefe Liebe in sich und kümmert sich mit all ihrer Wahrnehmung und Aufmerksamkeit um sich selbst und um ihr Leben. Sie kümmert sich NICHT aktiv um ihr Dual. Sondern die Aktivität der weiblichen Dualseelen bleibt alleine bei der Frau. Denn die weiblichen Dualseelen sind es, die in Wahrheit die aktiven sind.

Die Aktivität der Frau gilt dabei immer sich selbst.

Die bewusste Aktivität des Mannes dagegen gilt immer der Frau.

Wobei die männlichen Dualseelen aber passiv bleiben (müssen), während ihr weibliches Dual sich aktiv heilt. In der Zeit kümmert sich auch der Mann mit all seiner Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Energie nur um sich selbst. Um sein Leben und um seine Themen. Was im Außen dann so aussieht, als ob er sich ihr komplett verweigert. Da er in dieser Zeit zur Passivität ihr gegenüber gezwungen ist.

Dass dies ab einer bestimmten Phase genauso sein MUSS, können viele nicht verstehen. Ist aber die energetische Natur des Ganzen.

Dabei wird in vielen Beziehungen zwar permanent geredet, dabei allerdings das Thema Verbindlichkeit immer wieder ausgeklammert. Und vehement an unverbindlichen Begegnungen und unverbindlichem Kontakt festgehalten. Von BEIDEN Seiten.

Keiner von beiden lässt wirklich los und keiner von beiden hält wirklich fest.

Die weiblichen Duale halten an SEINER Unverbindlichkeit und somit an der Unverbindlichkeit SICH SELBST gegenüber mit stoischer Geduld fest und wundern sich, dass ihr männliches Dual an SEINER eigenen Unverbindlichkeit mit genauso stoischer Gelassenheit festhält.

Und die wahrhaftige Verbindlichkeit keinerlei Chance hat, sich in Form einer gemeinsam gelebten Partnerschaft zu etablieren.

Und selbst wenn tiefgehende Gespräche geführt werden – wenn die Kopfmenschen immer wieder explizit betonen, was sich beim Herzmenschen verändern muss (und auch umgekehrt ist das der Fall) - nützt es nichts, wenn man nicht (hin-) hört. Wenn man passiv bleibt und nichts aktiv tut. Wenn man nicht handelt. Wenn beide sich ständig im Kreis drehen und dasselbe Thema immer wieder durchgekaut und wiederholt wird, ohne dass sich irgendetwas ändert.

Denn dies hat nicht Hand noch Fuß. Was für viele Menschen ein riesiges Dilemma darstellt. Und was viele mehr oder weniger erfolgreich ignorieren und sie es nicht schaffen, sich aus dieser Falle zu befreien.

Es wird nicht auf den eigenen Instinkt, aufs eigene Herz und auf die Intuition gehört. Weil eine tiefsitzende Angst vorherrscht, den anderen zu verlieren.

Die Angst vor der Angst ist dabei so stark, dass sie die Macht über das Leben und die Liebe beider vollständig übernommen hat. Beide sind so handlungs-UN-fähig. Die weiblichen Dualseelen gegenüber sich selbst und die männlichen Kopfmenschen in Richtung der Frau.


  • Viele nehmen einfach nur hin, aber nehmen nicht(s) an.
  • Sie halten fest und lassen nicht los.
  • Sie akzeptieren nicht.


Sie warten oft nur, dass alles wieder so wird, wie es vor der tiefen Verbindung mit ihrem Seelenpartner oder ihrer Dualseele war. Nämlich bequem. Einfach. Und leicht. Unkompliziert. Sie warten und hoffen darauf, dass sich „von selbst“ etwas in die richtige Richtung tut.

Sie warten mit stoischer Geduld darauf, dass ihnen jemand das bequeme Kissen wieder hinhält, dass ihnen im wahrsten Sinne des Wortes unter dem Hintern weggezogen wurde, mit der Begegnung mit ihrem Dual. Was aber so nicht passieren wird.

Bloße Worte haben keinerlei Bedeutung auf dem Dualseelenweg. Es zählen nur (unsere eigenen) Taten.

Dass die wahre Liebe zu oft ignoriert, beiseitegeschoben und (wieder) verdrängt wird, liegt in der tiefsitzenden Angst, die es vielen unmöglich macht, aktiv zu werden und selbst zu agieren. Sie befinden sich oft unbemerkt in einer chronischen Vermeidungshaltung, die sie im wahrsten Sinne des Wortes starr und Handlungsunfähig macht. Denn die Angst geht an die eigene Existenz.

An dem Punkt dringt bei sehr vielen Seelenpartnern die pure Existenzangst an die Oberfläche des Seins. Und tritt derart ans Tageslicht, dass diese Angst nicht mehr ignoriert, verdrängt und weggeschoben werden kann. Denn die Existenzangst will gesehen werden. Sie will gefühlt werden. Sie will wahrgenommen werden. Und es geht hier um unsere gesamte Existenz als Mensch.

Ab einem gewissen Punkt unserer Entwicklung zeigt sich auf allen Ebenen unseres Seins nackte und pure, sehr intensive Existenzangst. Es geht um unser natürliches und pures (DA-) SEIN.

Erst wenn wir unserer Existenzangst vollständig bewusst geworden sind und diese Angst in uns vollständig zulassen, aushalten, durchfühlen, ja einfach SEIN lassen, können wir sie vollständig annehmen und akzeptieren. Dann erst können wir unsere Existenzangst auflösen.

Wobei wir diese Ur-Angst in uns aktiv DA SEIN lassen dürfen und auch müssen und gleichzeitig passiv bleiben und absolut NICHTS dagegen tun.

Wir dürfen diese Ur-Angst in uns NICHT aktiv bekämpfen und uns NICHT aktiv dagegen wehren und uns im aktiven Widerstand dagegen befinden. Sondern wir müssen sie passiv vollständig annehmen und akzeptieren. Auch und gerade in Zeiten von (emotionalen und seelischen) Krisen dürfen und müssen wir all das, was jetzt vorhanden und gegeben ist, komplett annehmen und akzeptieren. Und uns nicht dagegen wehren. Da wir sonst unnötig unsere Energie verschwenden. Die wir gerade jetzt so dringend für UNS SELBST brauchen.

Und nicht zuletzt gilt dasselbe für die wahre Liebe. Für die tiefe Liebe zwischen uns und unserem Dual. Wegschieben, ignorieren, verdrängen, vermeiden oder verleugnen bringt uns nicht weiter. Im Gegenteil.

Wir sind in die Passivität gezwungen. Vom energetischen Gesetz der Resonanz. Nicht von der wahren Liebe an sich. Von kosmischen Regeln, die uns vom Universum, vom Leben an sich, „aufgedrängt“ und zu denen wir durch die Seelenverbindung mit unserem Seelenpartner oder Dual alle verpflichtet worden sind. Auch und gerade in der wahrhaftigen Liebe. Das ist unser außergewöhnliches Privileg.

Hier MÜSSEN wir aktiv Taten folgen lassen, um echte Verbindlichkeit herzustellen.

Weshalb wir jetzt noch mehr bewusst nach innen gehen. In unser Herz. In unsere Seele. Und uns noch sehr viel bewusster um uns selbst und unser Wohlbefinden auf all unseren Ebenen kümmern müssen. Uns immer noch tiefer in unserem authentischen Sein zentrieren. Und es geht immer noch tiefer!

Wir sind zur achtsamen, liebevollen Selbstfürsorge verpflichtet. Wir sind zur Innigkeit und Nähe zu UNS SELBST gezwungen. Durch den seelischen Lernprozess, durch die wahrhaftige Liebe und durch unseren Seelenpartner oder unser Dual. Wir sind gezwungen und wir sind verpflichtet, aktiv für UNS SELBST zu handeln. Aus wahrer und tiefer Liebe. Und gleichzeitig geben wir aus dieser einzigartigen Liebe heraus unserem Dual die Chance, sich ebenfalls tiefgreifend zu heilen. Und sich bewusst seinen Themen zu stellen.
Weshalb wir Frauen absolut passiv dem Mann gegenüber sind.

Bloße Worte haben keinerlei Bedeutung, solange wir den Worten nicht aktiv wirkliche Tat folgen lassen. Bloße Worte sind null und nichtig auf dem Dualseelenweg. Sie zählen einfach nicht. Denn wenn wir ständig sagen: „Ich wollte ja dies und das tun…aber…“ nützt das gar nichts. Wenn man immer nur aufschiebt und lieber in bloßem Konsum und Ausreden schwelgt, bremst man sich immer nur selbst aus.

Wenn man echte Veränderung nur mit seinem Verstand und dem eigenen Denken erreichen WILL, wird diese nie eintreten, solange man passiv bleibt und nichts aktiv (für sich selbst) aus seinem Herzen heraus TUT.

Es gibt per se immer die Macher, die aktiv etwas tun, und mit ihrer Handlung dann bewirken, dass die Dinge sich wirklich verändern.

Und es gibt die, die zwar viel reden, aber nie etwas tun. Das sind die Träumer. Die lange Zeit der irrigen Meinung sind, dass sich von selbst etwas verändert, wenn sie nur lange genug warten.

Was für ein fataler Irrtum! Denn genau diese Menschen harren oft viel zu lange bei dem falschen Partner/der falschen Partnerin oder alleine aus und zu dem richtigen Menschen sagen sie „Nein“. Ohne auch nur im Geringsten zu ahnen, wie schmerzhaft dies für den abgewiesenen Menschen ist. Weil diese Menschen sehr genau wissen, was die wirkliche Wahrheit ist.

Wer wahrhaftig liebt, tut Dinge für den Menschen, den er zutiefst liebt. Ob in der Passivität oder Aktivität. Beides ist handeln. Beides ist energetisches Tun. Nur in eine andere Richtung.

Wer wahrhaftig liebt und wer vollständig vertraut, gibt die Kontrolle vollständig auf. Freiwillig. Denn erst dann können tatsächlich die Dinge geschehen, die wirklich geschehen sollen.

Männer zeigen ihre Liebe einer Frau oft nicht mit Worten, sondern mit Taten. Sie TUN etwas für die Frau ihres Herzens. Je MEHR ein Mann etwas für eine Frau TUT, desto tiefer und echter ist seine Liebe zu ihr. Denn WEIL er etwas für sie TUT, zeigt das sein wahrhaftiges Interesse an ihr als Person. Als Mensch. Als Frau. Als (potenzielle) verbindliche Partnerin.

Ein Mann der etwas auf sich hält, der aber eine Frau nicht wirklich liebt, tut auch nichts für eine solche Frau. Je weniger ein Mann also für eine (bestimmte) Frau tut, desto geringer ist sein Interesse an ihr.

Auch seine tiefsitzende Angst ändert an dieser Tatsache nichts. Er tut es trotzdem. (Nicht.) Denn wenn er seine Liebe ihr gegenüber schon nicht mit Worten ausdrücken kann, so zeigt er diese doch mit aktiven Taten.

Der Mensch, der wahrhaftig liebt, sorgt sich nicht um den anderen, sondern er sorgt dafür, dass es ihm selbst gut geht. Denn dann geht es auch dem Menschen gut, den man zutiefst liebt. Und indem man passiv bleibt und die Natur (der wahrhaftigen Liebe) natürlich sein lässt und sie nicht verändern oder zwanghaft unter Kontrolle halten will, reguliert und heilt sich auch die Natur (der wahrhaftigen Liebe) und das Leben an sich von selbst.

Die Natur und die wahrhaftige Liebe braucht nicht den Menschen, um weiter zu existieren. Aber der Mensch braucht die Natur und auch die Liebe, um wirklich lebendig zu SEIN. Die wahre Liebe braucht den Menschen, um immer weiter zu wachsen, (be-) frei (t) zu fließen und sich unendlich auszubreiten und zu vermehren…

So wird alles (irgendwie und irgendwann) gut werden. Alles IST gut, so wie es IST. Und wenn bei dem einen oder anderen noch nicht alles gut ist, ist es noch nicht zu Ende. Dann wollen noch Dinge aktiv GETAN werden.

Echte Verbindlichkeit kann immer nur dann entstehen, wenn die Unverbindlichkeit wirklich vollständig losgelassen und bewusst komplett aufgegeben wird. Wenn wahre  Verbindlichkeit wirklich aktiv GELEBT wird. Von beiden Dualseelen. Dann IST alles gut, wie es IST.


Warum wir uns auf dem Dualseelenweg oft der Selbsttäuschung hingeben



Oft sind die Dinge zwischen Dualseelen nicht so, wie sie auf den ersten Blick scheinen. Oft nehmen wir die Dinge nicht wahr, wie sie sind. Wir machen uns lediglich etwas vor, um vor uns selbst optimal dazustehen. Wir begnügen uns mit der Fassade, weil es nur schmerzt, die Details dahinter zu sehen. Wir verschließen den Blick vor der Wahrheit, anstatt den Schleier endlich zu lüften und ganz bewusst beiseite zu schieben. Wir versinken in Träumen, anstatt unser Herz weit zu öffnen. Wir baden in Sehnsucht und im Chaos unserer Gefühle, anstatt unseren eigenen Blickwinkel zu ändern. Und erst einmal unser Selbst bewusst zu erkennen...um die wahrhaftige Liebe dann wirklich zu sehen...

Viele Herzensmenschen können es verständlicherweise kaum abwarten, dass ihr Dual endlich kommt und sich wirklich verbindlich zu ihnen bekennt. Und sich auf die tiefe Liebe zu ihnen vollkommen einlässt.

Leider unterliegen sie oft Selbsttäuschungen, was dieses Thema betrifft.


  • Denn in Wahrheit geht es eben NICHT darum, den anderen schnellst möglichst in eine Beziehung oder Partnerschaft zu bekommen. Es geht eben NICHT darum, alles dafür zu tun, um den anderen von sich zu überzeugen, damit er ganz schnell zu einem kommt.
  • Und es geht eben NICHT darum, die Seelenverbindung als "normales" Ereignis zu sehen, wie eine normale Beziehung es ist, die wir alle aus unserem vergangenen Leben kennen.
  • In einer Seelenverbindung geht es eben NICHT darum, mitsamt den alten destruktiven Mustern, mitsamt seinen massiven Ängsten, ohne die alten Belastungen für sich verarbeitet und endgültig hinter sich gelassen zu haben, wieder in eine Handels- oder Zweckverbindung zu gehen.


Wahre Liebe ist etwas vollkommen anderes als eine Liebe aus dem bedürftigen (mangeldenkenden) Ego das jemals sein kann. Und jemals sein wird. Wahre Liebe ist ein unermesslich kostbares Geschenk des Lebens und des Universums an uns. Diese verbindlich zu leben, wir uns jederzeit ganz bewusst entscheiden können.

Wofür aber irrtümlich immer der andere verantwortlich gemacht wird. Immer ist der andere es, der angeblich nicht will. Immer ist der andere es, der vermeintlich nicht kann. Immer ist der andere es, der die Entscheidung angeblich permanent vor sich her schiebt, sich auf die wahrhaftige Liebe und ein gemeinsames Leben nicht wirklich verbindlich einlassen zu wollen. Immer ist der andere es, der die eigene Unfähigkeit Verantwortung zu übernehmen, ausbaden muss. Dem eine vermeintliche "Schuld" in die Schuhe geschoben wird.

Immer ist nur der andere es, der angeblich Angst hat. Die eigene Angst und chronische Vermeidungshaltung wird dabei allerdings oft genug übersehen. Es wird oft genug übersehen, dass man SELBST alles und nichts für diese Liebe tun muss. Dass man SELBST es ist, der sich aktiv bewegen und in die eigene Heilung und seelische Entwicklung gehen muss. Allerdings NICHT um den anderen in eine Beziehung zu kriegen, sondern ausschließlich für SICH SELBST.

Da das wahre Glück der wahrhaftigen Liebe sich auch an einer ganz anderen Ecke als man vermutet, mit einem ganz anderen Menschen verbindlich zeigen kann. Vor allem in den Fällen, in denen man denkt(!), dass man seine wahre Dualseele in seinem Leben hat, sich dann aber herausstellt, dass es nur eine duale Seele (als Lernverbindung als Vorbereitung auf die wahre Dualseele) ist und die wahre Dualseele später urplötzlich verbindlich im eigenen Leben erscheint. Wenn man nicht damit rechnet.

Wahre Liebe ist eine bewusst gewählte Entscheidung BEIDER (Dual-) Seelenpartner FÜR diese Liebe und FÜR gemeinsam gelebte Verbindlichkeit.

Es wird oft in Hoffnungen verharrt, wo in Wahrheit ganz andere Dinge elementar sind. Es werden „esoterische Praktiken“ angewendet, die zwar kurzfristig Trost spenden und ablenken, langfristig aber überhaupt nicht hilfreich sind, damit der andere kommt. Weil er nicht kommt.

Es wird gewartet und gewünscht und so der Fokus permanent von sich selbst weggelenkt.

Es wird sich auf einen Menschen fixiert, der gar nicht an einer ernsthaften Bindung mit einem interessiert ist. Wer jahrelang auf sich warten lässt und nicht in die Gänge kommt, der WILL diese Verbindung ganz einfach nicht haben. Auch gibt es gar die Kopfmenschen einer solchen Verbindung, die explizit sagen, dass sie nicht wollen. Dass sie nicht können. Und trotzdem lassen die Herzmenschen sich jahrelang auf unverbindliche Spielchen des anderen ein.

Meist wird schlichtweg vergessen, dass die Kopfmenschen eben auch nur Menschen sind, die einen freien Willen besitzen. Auch wenn dieser freie Wille oft genug massiv durch Angst belastet ist.

Und es will meist auch nicht gesehen werden, falls es sich bei dem anderen Menschen lediglich um eine duale Seele und nicht um die wahre Dualseele handelt. Was in der Realität einen ganz immensen Unterschied darstellt.

Und es ist und bleibt nun einmal ein gewaltiger Unterschied, ob wir aus unseren bewertenden Gedanken heraus handeln oder einzig und alleine auf die Stimme unseres Herzens vertrauen. Und wenn ein Mensch so sehr im Netz seiner Ängste verfangen ist, dass er sich auf eine solch emotional und seelisch intensive und innige verbindliche Dualseelen-Partnerschaft einfach nicht einlassen KANN oder sich dieser verweigert, will das von den Herzensmenschen einfach nicht akzeptiert werden. Es kann nicht angenommen werden. Weil der VERSTAND dies einfach nicht begreift. Und das HERZ und die SEELE eine vollkommen andere Sprache spricht.

Was natürlich einerseits vollkommen verständlich ist.

ABER – die seelische Weiterentwicklung steht im Dualseelenprozess nun einmal an erster Stelle. Und dann kommt erst die Fähigkeit, miteinander tatsächlich eine ernsthafte Bindung einzugehen. Und diese auch gemeinsam zu leben.

Dabei sind es nicht nur die Kopfmenschen, die sich auf diese Seelenverbindung nicht absolut verbindlich einlassen können. Sondern es sind genauso die Herzensmenschen, die sich nicht trauen, ihr Herz vollkommen zu öffnen. Die nicht imstande sind, ihre Dualseele wahrhaftig zuzulassen in ihrem Leben. Weil sie selber noch nicht so weit mit ihrer seelischen Entwicklung sind. Da sie nicht in der Lage sind, sich wirklich verbindlich SICH SELBST zuzuwenden. Sich mit SICH SELBST vollständig zu verbinden.

Wollen dies aber nicht wahrhaben und schieben die „Schuld“ dann auf IHN. Anstatt für SICH SELBST die Verantwortung zu übernehmen.

Immer wieder wird den Herzensmenschen dabei suggeriert und eingetrichtert, dass ausschließlich SIE es wären, die es in der Hand hätten, dass der Kopfmensch sich endlich zu ihnen bekennt. Und sich mit einer festen Bindung vollkommen auf sie einlässt.

Was aus meiner Sicht schlichtweg eine äußerst subtile und schadende Manipulation ist. Weil es ganz einfach NICHT der Wahrheit entspricht. Es stimmt NICHT.

Das einzige was definitiv stimmt ist, dass meist die weiblichen Duale die Entwicklung beider Seelen bewusst „anstoßen“ müssen. Was ganz einfach an der weiblich-männlich-energetischen Verbindung liegt.

Indem die weiblichen Duale aktiv in die Heilung ihrer eigenen Seele gehen, an sich selbst bewusst arbeiten und sich vollkommen der wahren Liebe öffnen, ziehen sie auch ihren Seelenpartner oder ihre Dualseele energetisch mit sich mit. Wenn auch leider nicht in Echtzeit, sondern immer nur zeitversetzt.

Wer sich also auf diese Liebe und auf SICH SELBST – in seiner natürlichen Weiblichkeit als Frau und seiner wahren Männlichkeit als Mann - nicht vollständig einlassen und die bedingungslose Liebe nicht wirklich in seinem Herzen verankern und zulassen kann – OHNE jegliche Ängste, Begrenzungen und Blockaden - der wird vergeblich auf seine Dualseele warten. Dem ist leider so.

Auch wenn die Wahrheit zutiefst weh tut. Ich halte nichts davon, Hoffnungen zu schüren, wo es vielleicht keine gibt.

Wenn es tatsächlich so sein soll – weil vom Universum, vom Leben oder per Resonanzgesetz so vorherbestimmt, dann kommen beide Dualseelen sowieso verbindlich zusammen. Weil wahre Dualseelen von einer höheren Kraft geführt werden. Die mit dem menschlichen Verstand eben nicht erklärbar ist.

Und wahre Dualseelen besitzen sowieso ein tiefes inneres Wissen, dass eine verbindliche Partnerschaft und ein gemeinsames Leben mit ihrem Dual vorgesehen ist. Was auch auf Seelenebene oft vom männlichen Dual an sie übertragen und somit bestätigt wird.

Ich halte auch wenig von den vielen Theorien über abgesprochene Seelenpläne zwischen den Seelenpartnern und Dualseelen. Da es hierfür weder klare Beweise, noch Gegenbeweise gibt. Vielmehr glaube ich, dass es sich hier um ein erdachtes „Konzept“ der Menschen handelt, die Hoffnung, Sicherheit und Halt in den Erklärungen suchen, für Dinge, die mit dem Verstand nicht zu verstehen sind. Außerdem kann man sich leicht hinter dieser Theorie verstecken. Und sie als „Ausrede“ benutzen, wenn es mit einer verbindlichen (Dual-) Seelenpartnerschaft nichts wird.

Man braucht sich dabei nur einmal die natürlichen (kosmischen) Gesetze anzusehen und wie das Leben funktioniert und es wird so einiges klar:


  • Geist herrscht über Materie = unsere Gedanken erschaffen die Realität
  • Ursache und Wirkung, Aktion und Reaktion = Karma = Schicksal - wir alleine sind die Schöpfer unseres individuellen Lebens
  • Das Prinzip des Spiegelns - wie innen, so außen, wie oben so unten, wie im kleinen, so im großen = die kleinste Veränderung im Außen fängt in unserem Inneren an - heißt im Klartext, im Spiegel blickt uns immer nur derjenige an, der vor dem Spiegel steht. Nämlich einzig und allein wir selbst. Die ganze Welt ist unser Spiegel...
  • Resonanzgesetz - Gleiches zieht Gleiches an = Mangel zieht Mangel an - Fülle zieht Fülle an – Angst zieht Angst an – Liebe zieht Liebe an
  • Der natürliche Fluss der Harmonie – Leben ist Austausch & Bewegung = lebendige Energie – permanentes gegenseitiges Geben & Nehmen = wir ziehen genau das an, was wir geben – das Stärkere bestimmt über das Schwächere, beides zusammen ergibt Ausgleich und Harmonie – Leichtigkeit entsteht, wenn alles harmonisch fließt
  • Alles ist lebendige Energie und fließt und schwingt wie ein Pendel, unaufhörlich – nach allen Seiten – nach rechts & links, nach oben & unten, von außen nach innen, von innen nach außen


Jeder Pol braucht seinen Gegenpol - Kopf & Herz, männlich & weiblich, Weichheit & Härte, Schwäche & Stärke, Licht & Dunkelheit, Hitze & Kälte, Bewegung & Stillstand = beides gemeinsam ergibt immer natürlichen Ausgleich und Harmonie. Eins kann ohne das andere nicht existieren.

Dies alles zeigt uns die Dualseelenverbindung. Indem kein Stein unseres Inneren mehr auf dem anderen bleibt. Und wir alles wieder ganz neu sortieren und aufbauen müssen. DÜRFEN. Um uns so wieder zurück in die natürliche Ordnung und Harmonie und somit in den Fluss des puren und reinen Seins und der wahrhaftigen Liebe zu bringen. Da alles mit allem zusammenhängt. Und alles miteinander verbunden und ineinander verschachtelt ist.

Blockaden entstehen immer dort, wo irgendetwas in künstliche Disharmonie versetzt wurde. Aus welchen Gründen auch immer. Es ist jedenfalls menschlich erzeugte Disharmonie. Die Natur ist immer perfekt aufeinander abgestimmt. Und alles fließt und schwingt wie es sein soll...

Jegliches menschliche Verhalten unterliegt gewissen natürlichen Gesetzmäßigkeiten. Die allesamt rational erklärbar sind. Viel zu oft suchen wir für die Dinge, die unser Verstand nicht begreifen kann – weil ganz einfach unser Bewusstsein noch nicht so weit geöffnet ist – nach „Ausreden“ und Erklärungen, die mit unserem jetzigen Leben und der Realität herzlich wenig zu tun haben.

Das einzige, was im Endeffekt zählt, ist aber unser aktuelles Leben. Und nicht ein oder viele Vorleben oder gar nachfolgende Leben. Nicht die Zukunft und nicht die Vergangenheit. Die wir sowieso nicht mehr ändern können. Auch wenn wir das in manchen Dingen vielleicht noch sehr wollten. Denn wir leben nun mal im HIER und JETZT...

Und genau dem sollten wir uns auch stellen. Indem wir die Verantwortung für uns selbst übernehmen. Und damit aufhören, sie anderen Menschen überstülpen zu wollen.
Auch wenn es ein überaus romantischer und wundervoller Gedanke ist, viele Male zu leben und in jedem dieser Leben wieder mit unserem zutiefst geliebten Menschen in irgendeiner Art und Weise vereint zu sein.

Trotzdem richte ich mich lieber nach dem Gesetz der Anziehung – dem Gesetz der Resonanz.

Denn – wenn ich mir anschaue, wie viele Herzensmenschen auf ihre Dualseele jahrelang sehnsuchtsvoll warten...bangen...und hoffen... - ohne dass auch nur irgendein Kontakt zwischen beiden Dualen besteht und ohne dass sich irgendetwas zwischen beiden Dualen ändert, halte ich es für sehr bedenklich, wenn nicht sogar gefährlich, hier falsche Hoffnungen zu schüren, wo es vielleicht gar keine Hoffnungen gibt. Hier wird die Situation von den Herzensmenschen nicht wirklich akzeptiert und angenommen wie sie ist, sondern sie wird lediglich hingenommen. Weil man es vermeintlich nicht selbst in der Hand hat, die Dinge zu ändern.

Eine echte (Dual-) Seelenverbindung ist KEIN romantischer Spaziergang! NEIN. Sie ist auch KEIN "ganz normaler" Flirt, den man sich spaßeshalber mal "einfängt", weil dieser Mensch so interessant und anders für einen ist, als man es aus seinem bisherigen Leben kennt.

Sie ist keine vermeintliche "Freundschaft". Und sie ist auch keine vermeintliche Freundschaft "plus"... Ist sie im Gegenteil die Meisterschaft wahrhaftiger Liebe. Sie ist die Meisterschaft weit offener unbelasteter Herzen.

Und weil es verdammt harte und schwere Arbeit ist, die Dinge WIRKLICH zu akzeptieren und anzunehmen, genauso wie sie sind.

Außerdem unterliegt man gerne Selbsttäuschungen. Und schiebt die „Schuld“ wiederum auf seinen Seelenpartner oder auf sein Dual. Was ebenfalls aus dem Verstand und den bewertenden Gedanken heraus entsteht. Und kein Gefühl aus dem Raum des inneren Herzens ist. Und zwar solange, bis wir an dem Punkt angekommen sind, an dem wir UNSER WAHRES und authentisches SELBST wirklich bewusst erkennen können. Weil unser Bewusstsein sich immer noch weiter öffnet.

Der Seelenpartner oder das wahre Dual kann einen NICHT enttäuschen! Denn solange man irgendwelche Ansprüche, Erwartungen, Bedingungen und Forderungen an ihn hat, enttäuscht man ausschließlich SICH SELBST! Da es immer die eigenen Erwartungen sind, mit denen man dann nicht fertig wird. Und die man nicht für sich akzeptieren will. Es sind die bewertenden Gedanken – die perfekte perfide Illusion des Verstandes – weswegen man immer wieder Selbsttäuschungen unterliegt.

Die eigenen Erwartungen haben absolut NICHTS mit einem anderen Menschen zu tun. Auch nicht mit seinem zutiefst geliebten Dual. Es werden vielerlei „Ausreden" benutzt, solange der Kopfmensch sich vermeintlich oder tatsächlich verweigert...


  • Man hätte sein Dual noch nicht genügend "Losgelassen"
  • Wenn die Liebe des Kopfmenschen doch genauso tief ist, müsste er doch längst verbindlich zu seinem Herzmenschen kommen
  • Beide Dualseelen sind angeblich nicht füreinander bestimmt, wenn es mit einer verbindlichen Partnerschaft zwischen beiden nichts wird
  • Es wäre angeblich im Seelenplan so abgesprochen, dass er sie "nur" in ihrer seelischen Weiterentwicklung unterstützt
  • Der Herzmensch wäre angeblich noch nicht genug von seinen alten Mustern und emotionalen und seelischen Verletzungen geheilt
  • Der Herzmensch wäre angeblich noch im emotionalen Mangel und emotional bedürftig
  • Der Herzmensch könne angeblich noch nicht bedingungslos lieben
  • Die weiblich-männlichen Anteile in beiden wären noch nicht genügend ausbalanciert & harmonisiert
  • Die Herzmenschen würden irgendwelche "Fehler" machen, die den Kopfmenschen weiterhin in seiner (Selbst-) Verweigerung verharren lassen
  • Und...und...und...


Selbst manche Experten oder selbsternannte "Experten" sind permanent damit beschäftigt, den Herzmenschen einzutrichtern, was sie oberflächlich vermeintlich unbedingt tun sollten, damit der andere zu ihnen kommt. Und was sie vermeintlich tunlichst lassen und unterbinden sollen, was den anderen angeblich von ihnen fernhält. Was aber definitiv nichts bringt. Weil es nichts nützt, wenn der Kopfmensch stoisch nicht will.

Sie gehen nicht in die (eigene) Tiefe. Was an der Stelle aber unabdingbar elementar für die wahre (Seelen-) Liebe ist. Es ist unabdingbar elementar, sich den EIGENEN Ängsten zu stellen.

Als „Sonderfall“ sehe ich hier die gebundenen Dualseelen an, die sich nicht verbindlich entscheiden können oder wollen, zwischen der vermeintlichen Sicherheit ihrer „alten“ Beziehung und einem kompletten Neuanfang mit ihrer Dualseele. Hinter Dreiecksbeziehungen oder wenn beide Dualseelen noch an andere Partner gebunden sind, steckt so viel mehr – die Zusammenhänge sind so individuell und komplex – dass dies immer nur im Einzelfall gesehen werden kann. Details können Sie gerne in meinem neuen Buch nachlesen: "Bedingungslos - wie es Seelenpartnern & Dualseelen gelingt, sich auf die wahre Liebe wirklich einzulassen."

Sehr oft bleiben diese Dualseelen dann in ihren bestehenden Beziehungen, weil sie nicht den Mut aufbringen, zu sich selber zu stehen. Und endlich einmal SICH SELBST zu leben. Sie benutzen ihre Beziehung oder Ehe dann als „Schutzschild und Ausrede“, um sich vor sich selber rechtfertigen zu können. Sie verstecken sich vor sich selbst und ihrem Dual, verleugnen ihr wahres Selbst und wundern sich dabei, dass sie niemals wirklich glücklich sind. Denn der Seelenhunger – die tiefe Sehnsucht nach erfüllter und wahrhaftiger Liebe ist per se permanent in ihnen vorhanden. Und nagt gewaltig an ihrem Inneren. Weil es eben nun mal nicht funktioniert, wahre Liebe immer nur „tröpfchenweise“ zu geben. Denn diese Liebe will permanent fließen. Und sich vervielfältigen. Und sich immer wieder aus sich selbst heraus erneuern. Und das funktioniert eben nur, wenn beide Duale sich dafür vollständig öffnen.

Auch geht es um Respekt und Grenzen setzen. Denn wenn man sich jahrelang mit der Rolle der oder des (heimlichen) Geliebten zufriedengibt, darf man grundsätzlich immer bei sich selbst anfangen. Nicht bei dem gebundenen oder verheirateten Part. Der ist NICHT Schuld an der gesamten „Misere“, indem er sich nicht trennt, sondern man selbst zieht per Resonanzgesetz genau einen solchen Menschen in sein Leben.

Es geht immer um Ursache und Wirkung und niemals um Schuld des einen oder des anderen Parts!

Tiefsitzende Ängste sorgen hier dafür, dass die wahre Liebe zwischen den Dualen nicht frei fließen kann. Da immer BEIDE in irgendeiner Form Angst vor der Liebe und vor inniger seelischer und emotionaler Nähe haben. Denn sonst würde der eine Part sich nicht auf einen gebundenen Menschen einlassen, und der gebundene Mensch würde sich vor der wahren Liebe nicht hinter seiner bestehenden Beziehung verstecken. Beide sind so emotional nicht wirklich füreinander erreichbar.

Auch darf der eine gebundene Part nicht vom anderen verlangen sich zu trennen, wenn er selber nicht bereit ist, sich aus seiner bestehenden Beziehung zu lösen. Genau dies wird IMMER vom anderen (Dual) gespiegelt. Denn entweder bleiben beide in ihren bestehenden Beziehungen und verzichten auf die wahrhaftige Liebe mit ihrem Dual oder BEIDE hören auf ihr Herz und lösen sich aus ihren „alten“ Partnerschaften heraus. Die meist sowieso nur noch Fassade sind. Anders funktioniert das ganze sonst nicht.

Und nur, weil man einen Menschen zutiefst liebt, bedeutet das noch lange nicht, dass man auch tatsächlich fähig ist, sich auf diese Liebe vollkommen und verbindlich einzulassen! Hierzu empfehle ich Ihnen, den wundervollen und zutiefst berührenden Film anzusehen:

„Die Brücken am Fluss“ – mit Meryl Streep und Clint Eastwood. Dort werden wunderbar die althergebrachten Konventionen, Normen und Werte und Glaubensmuster von Liebe, Beziehung und Partnerschaft dargestellt.

ER – der Kopfmensch – liebt genauso tief und intensiv! Und WILL mit seinem ganzen Herzen und mit seiner ganzen Seele mit seinem Herzensmenschen höchstwahrscheinlich eine feste Bindung eingehen. Hat aber eine solche Angst davor, erneut zu scheitern und wieder verletzt und enttäuscht zu werden oder auch, für seinen Herzensmenschen doch nicht gut genug zu sein - dass ihm einfach der Mut dazu fehlt, über seinen Schatten zu springen. Und sich zu dieser tiefen Liebe zu bekennen. Sich der wahrhaftigen Liebe zu stellen. Und diese absolut zu einhundert Prozent zuzulassen. Und sie auch zu leben. Oder aber er spürt überaus deutlich, dass in Wahrheit sein Herzensmensch noch nicht so weit ist, diese Verbindung auch tatsächlich zu leben. Die Kontrolle Loszulassen. Sich auf sich selbst vollkommen einzulassen. Sein Herz weit zu öffnen und die Liebe auch bedingungslos zuzulassen.

Ja, diese Worte und diese Erkenntnis ist hart und tut unglaublich weh! Aber – solange die Angst stärker ist und die Macht über die Liebe hat, kann aus einer verbindlichen Partnerschaft zwischen zusammengehörenden Dualen nicht wirklich etwas werden. Und wenn man sich noch so sehr Ausreden und Selbsttäuschungen hingibt. Es nützt nichts.
Derjenige Seelenpartner und dasjenige Dual, die tief in ihren Ängsten und Blockaden festsitzen, müssen aus reinem und freien Willen heraus ganz von SELBST mitten durch ihre Angst gehen. Und so diese immense Angst auflösen. Das kann NICHT der Herzensmensch für seinen Kopfmenschen tun. Und der Kopfmensch kann das NICHT für seinen Herzensmenschen tun! Denn – solange der Seelenpartner oder das Dual immer noch Angst hat, bedeutet das ebenfalls, dass das weibliche Dual im Netz seiner Angst oder der Kontrolle noch irgendwo festhängt.

BEIDE sind IMMER der Spiegel im Außen für das Innenleben des anderen! Ich kann das nicht oft genug in meinen Texten betonen. Hat einer der beiden offensichtlich noch Angst, leiden in Wahrheit BEIDE unter der Angst. Wenn vielleicht auch auf unterschiedliche Art und Weise. Und auch wenn diese Angst vielleicht auf den ersten Blick nicht sichtbar ist. Man muss schon sehr genau hinsehen, um die ganze Wahrheit hinter der Fassade zu erkennen.

Deshalb ist es so immens wichtig, dass jeder für SICH SELBST die Verantwortung übernimmt. Und sich nicht Ausreden hingibt und ihnen glaubt. Oder sich dahinter versteckt, um sich selbst etwas vorzumachen und sich zu trösten.

Je weiter der Kopfmensch sich im Außen von Ihnen entfernt und sich emotional vor Ihnen "versteckt", desto weiter sind SIE als Herzensmensch auch von Ihrem wahren SELBST im Inneren entfernt.

Einzige Ausnahme: Wenn ER endlich anfängt, sich aktiv aus seiner eigenen Angst herauszuschälen. Weil er endlich begriffen hat, dass er vor seinen eigenen Gefühlen und vor seiner Vergangenheit flüchtet. Und eben NICHT vor seinem Dual, dem Herzensmenschen davon rennt. Dann „muss“ er sich in sich selbst zurückziehen und den Kontakt erst einmal minimieren.

Auch wenn diese elementare Phase auf dem Dualseelenweg für viele sensible Herzensmenschen wieder schier unerträglich und kaum auszuhalten ist:


  • Lass die tiefe Liebe vollständig zu, die zwischen euch beiden fließt. Lass zu, dass diese Liebe sich in ihrer ganzen Kraft entfaltet und vervielfältigt.
  • Lass dich auf DICH SELBST und auch auf dein Dual und diese tiefe Liebe zwischen euch beiden WIRKLICH ein.
  • Nimm alles an, wie es IST...und gib den Kampf und die Kontrolle über die wahre Liebe komplett auf...
  • Gib dich vollkommen dieser tiefen und wahrhaftigen Liebe HIN...gib dich DIR SELBST hin...
  • Sieh ganz bewusst auf dein eigenes SELBST...und SIEH, wer DU in Wahrheit wirklich BIST...


Denn nur wenn du aufhörst, dich DIR SELBST in deinem natürlichen Sein zu verweigern, kann auch der Mensch, der wirklich zu dir gehört und der wirklich für dich verbindlich bestimmt ist, aufhören, sich DIR zu verweigern. Dann erst darf und wird er verbindlich an deine Seite und in dein Leben gelangen.


Warum unser Dualseelenweg niemals zu Ende geht



"Am Ende wird alles gut werden. Und wenn es noch nicht gut ist, ist es noch nicht zu Ende..." - Oskar Wilde

Bedingungslose Liebe ist nicht als Ziel zu sehen. Denn es gibt kein Ziel, wohin dieser Weg führt. Da dieser Weg niemals zu Ende geht. Deshalb ist der Weg immer das Ziel. Und das Ziel ist immer der Weg. Da dieser Weg ein unendlicher Weg voller grenzenloser und unbeschreiblicher Liebe ist. Und wenn zusammengehörende Dualseelen sich dazu entschließen, diesen Weg bedingungslos zu gehen, in welcher Gestalt auch immer sich dieser Weg für beide zeigt, sind sie somit immer am Ziel. Und dies ist das wundervollste und kostbarste, was es gibt. Viele sehen es als primäres und oberstes Ziel auf ihrem Dualseelenweg an, mit ihrem zutiefst geliebten Menschen in eine gemeinsam gelebte verbindliche Partnerschaft zu kommen. Und sind der felsenfesten Überzeugung, dass das der einzige Grund für diesen Weg ist. Hier existieren irrtümlicherweise sehr oft gravierende Denkfehler...

Denn die gelebte verbindliche Partnerschaft und ein gemeinsam gelebtes Leben mit unserer Dualseele ist NICHT das primäre Ziel auf unserem Weg. Sondern - Sie ist die natürlich eintretende BELOHNUNG für all unsere Mühen. Sie ist lediglich ein Teilziel auf unserem Weg. Genauso wie die überbordende Fülle, die wir irgendwann ganz automatisch erhalten, eine Belohnung und ein Teilziel auf unserem Weg ist.

Die gelebte verbindliche Partnerschaft mit unserer Dualseele ist die BELOHNUNG vom Universum, vom Leben, vom Resonanzgesetz, wenn wir all unsere Lernaufgaben die uns gestellt werden, tatsächlich vollständig bewältigt, erfüllt und gelöst haben.

Wenn wir alle „Tests“, die das Leben uns stellt, und wenn diese noch so subtil oder schwierig ausfallen, durchlebt und bestanden haben. Sie ist ganz einfach die Belohnung von Ursache und Wirkung. Ein energetisch eintretender Bumerang-Effekt.

Wir gehen freiwillig in Vorleistung, indem wir dem Leben, unserem Dual, der wahrhaftigen Liebe und UNS SELBST beweisen, dass wir es wert sind, für all unsere Mühen mit der gelebten verbindlichen Dualseelenpartnerschaft BELOHNT zu WERDEN.

Dann MUSS diese Belohnung ganz automatisch eintreten. Weil das Leben, das Universum, das Resonanzgesetz uns dann für all unsere ertragenen Mühen etwas schuldet.
Soll heißen, alles was wir auf dem Weg unserer seelischen Entwicklung und ganzheitlichen Transformation tun oder nicht tun, dient zur Vorbereitung auf das, was wir WIRKLICH in unserem Leben und in der Liebe für uns wollen. Was unser Herz und unsere Seele tatsächlich will. Hierbei geht es NICHT einzig und alleine darum, die bedingungslose Liebe zu leben. Sondern es geht darum, UNS SELBST authentisch und echt zu leben. Wahrhaftig zu LEBEN. Auf allen Ebenen unseres Seins und in sämtlichen Bereichen unseres Lebens.

Entscheiden wir uns FÜR die wahre bedingungslos Liebe, ERHALTEN wir die bedingungslose Liebe. Und das Leben wird uns wirklich ALLES abverlangen, was wir dafür TUN müssen, um in die bedingungslose Liebe zu gelangen. Mit allen Konsequenzen. Die überaus positiv aber auch absolut negativ (vermeintlich) ausfallen können. Und das ist natürlicherweise äußerst anstrengend, kräftezehrend und schmerzhaft. Da wir uns ja dafür entschieden haben, uns mit den tiefsten Tiefen unserer seelischen Schattenseiten zu beschäftigen, um tatsächlich dieses Ziel zu erreichen. Was in Wahrheit nur ein Teilziel auf dem Weg mit unserer Dualseele ist.

Wir haben uns dazu entschieden, den Weg in die bedingungslose Liebe zu gehen. Unser Herz und unsere Seele hat sich dazu entschieden. Freiwillig! Sonst wären wir unserer Dualseele niemals begegnet. Ja, wir hätten diesen Menschen niemals ERKENNEN KÖNNEN und auch nicht ERKENNEN DÜRFEN, wenn unsere Seele sich nicht explizit zu der Begegnung mit diesem Menschen entschlossen hätte. Denn in Wahrheit haben wir uns irgendwann in unserem Leben gewünscht, dass ein ganz besonderer Mensch in unser Leben kommt, mit dem wir die bedingungslose Liebe (er-)leben dürfen. DIESER eine einzige Mensch. Der wirklich zu uns gehört. Der als unser menschliches Spiegelbild unser zweites ICH verkörpert. Eben unsere Dualseele. Der uns zutiefst wahrhaftig annimmt, akzeptiert und liebt, so wie wir sind und der uns so tief und intensiv spiegelt, wie es keinem anderen Menschen auf dieser Erde möglich ist. Denn in unserer Dualseele sehen wir in Wahrheit immer nur UNS SELBST.

Alles, was wir in diesem - unserem Spiegelbild und zweiten ICH - wahrnehmen, sehen und erkennen, sind in Wahrheit IMMER nur WIR SELBST.

Im Spiegel KÖNNEN wir NUR das wahrnehmen, sehen und erkennen, was uns aus dem Spiegel von unserem Spiegelbild entgegenblickt. Wir sehen IM Spiegel ausschließlich das, was VOR dem Spiegel steht.

Und wenn wir an diesem Punkt unserer Entwicklung angekommen sind - wenn wir es tatsächlich geschafft haben, unseren Weg bis hierhin zu gehen, nehmen wir meist nur noch folgende Dinge wahr...


  • Sieht uns beim Blick in den Spiegel nur noch Liebe entgegen, nehmen wir unsere eigene Liebe wahr
  • Sieht uns beim Blick in den Spiegel noch tief empfundener Schmerz entgegen, ist dies unser eigener Schmerz (was NICHT der Schmerz der Liebe ist, da Liebe an sich niemals weh tut, sondern dies zeigt uns, dass immer noch unerlöste Anteile in uns verborgen sind, die aufgelöst und befreit werden wollen)
  • Sieht uns beim Blick in den Spiegel nur noch Sanftheit und Gelassenheit entgegen, erkennen wir unsere eigene Sanftheit und Gelassenheit
  • Sieht uns beim Blick in den Spiegel absolute Verbindlichkeit entgegen, sehen wir unsere eigene Verbindlichkeit


Auch kann es sein, dass uns an diesem Punkt noch Facetten von (Rest-) Angst aus dem Spiegel entgegenblickt. Was noch Facetten unserer eigenen Angst darstellt

  • Das primäre und oberste Ziel auf unserem Dualseelenweg ist deshalb also der Weg an sich...!
  • Die kontinuierliche ENT - wicklung unserer Seele
  • Die Heilung seelischer Wunden und emotionaler Verletzungen und somit die Befreiung der wahrhaftigen Liebe und die Befreiung unseres wahren und authentischen Seins
  • Das stetige Wachstum unserer Seele


Natürlich ist die Heilung unserer Seele irgendwann einmal beendet. Und wir kommen früher oder später vollständig in unserer ureigenen Mitte an. Und fühlen uns in uns selbst wieder vollständig und "Ganz". Weil wir sämtliche unserer unterdrückten und verdrängten Anteile unserer Seele zu uns in unser Herz zurückgeholt und die Dualität in uns wieder in innere Harmonie und ausgeglichene Balance gebracht haben. Wir mit uns selbst wieder EINS geworden sind.

Das Wachstum unserer Seele - unsere Weiterentwicklung und bewusste immer tiefere Zentrierung in unserem Herzen und wahrhaftigen, authentischen Sein - hört dagegen niemals auf. Weil unsere Seele ja immer weitere und andere und neue Erfahrungen im Leben und in der wahren Liebe machen will.

Auch energetisch schwingen wir auf immer feinerer und höherer Frequenz, weil unser Bewusstsein sich immer weiter öffnet und wir die tiefe Liebe in uns immer weiter kultivieren.
Wir haben uns dazu entschieden, diesen Weg in unserem Leben zu gehen. Nur unser Verstand und unser Ego will das über einen langen Zeitraum nicht verstehen. Und will es nicht erkennen, wahrhaben und sehen, welche Konsequenzen mit diesem Weg unserer seelischen Entwicklung verbunden sind. Da wir hierfür eben auch Opfer bringen müssen.

Nämlich das Opfer, unsere bisherige Bequemlichkeit (unsere alten ungesunden und destruktiven Muster) zu verlassen, all unsere Erwartungen an andere loszulassen, die Kontrolle aufzugeben usw..., das Opfer, aus dem Ego zweckgebunden und faule Kompromisse zu leben aufzugeben und auch das Opfer zu bringen, familiäre ungesunde Strukturen (bei gebundenen Dualseelen auch die Noch-Partner) bewusst zu verlassen.

Was aber letztendlich ja wieder belohnt wird. Im Endeffekt bedeutet es für uns immer gelebte emotionale Unabhängigkeit. Eigenständigkeit. Und absolute (emotionale) Freiheit.


  • Es bedeutet Selbstbestimmung
  • Es bedeutet Gelassenheit und inneren Frieden
  • Es bedeutet Echtheit und Wahrhaftigkeit


Es bedeutet aber auch, Eigenverantwortung zu übernehmen. Nicht mehr andere für unser Wohl und unser Glück verantwortlich zu machen. Was wiederum heißt, wir befreien uns im wahrsten Sinne des Wortes aus ungesunden Mustern, destruktiven Glaubenssätzen und jeglichen emotionalen Abhängigkeiten.

Was Heilung auf jeglichen Ebenen für uns bedeutet. Es bedeutet Heilung für Körper, Geist und Seele. Da wir die Liebe an sich in uns (endlich) vollständig befreien. Und das wirkt sich überaus positiv in sämtlichen unserer Lebensbereiche aus. Denn nur so kommen wir endlich in die wahre Fülle. Das Leben überflutet uns belohnend mit seiner Fülle. Die schon immer da und vorhanden war, die wir nur nicht wahrnehmen, sehen und erkennen konnten.

Und solange wir damit beschäftigt sind, immer nur in den Spiegel zu sehen und uns darum zu kümmern, was der Spiegel denn so tut oder eben auch nicht tut und was sich bei ihm (scheinbar nicht) verändert, weil unser Spiegel (unser Dual) in Wahrheit noch NICHTS tun KANN, solange wir den Fokus nicht gezielt nach INNEN und auf unser wahres Selbst richten, erhalten wir auch keine Belohnung vom Universum, vom Leben, vom Resonanzgesetz. Das energetische Bumerang kann nicht zu uns zurück kommen, wenn wir es nicht bewusst loslassen und werfen. Und somit mutig und vertrauensvoll freigeben. Weil uns beim Blick in den Spiegel immer nur das gezeigt wird, worauf wir uns konzentrieren.

Wir können vom Universum keine Belohnung verlangen oder erhalten, wenn wir nicht aus unserem Herzen heraus mutig in Vorleistung gehen.

Viele warten auch lange Zeit (vergeblich) darauf, dass jemand kommt und ihnen diese Entscheidung abnimmt. So dass die lang ersehnte Veränderung endlich passiert. Nur wird auf diese Weise niemals eine echte Veränderung passieren. Dazu müssen wir grundsätzlich IMMER den Fokus bewusst von außen weg bewusst nach innen richten. Da echte Veränderung grundsätzlich immer von innen nach außen passiert.

WIR SELBST sind es, die letztendlich entscheiden, ob wir die Belohnung in Form der gemeinsam gelebten verbindlichen Dualseelenpartnerschaft tatsächlich erhalten. Wir Herzensmenschen sind es, die verbindliche Entscheidungen treffen müssen. ZUERST!

Aber auch der Kopfmensch muss sich explizit verbindlich entscheiden. Denn für ihn hat die gelebte verbindliche Dualseelenpartnerschaft (erst einmal) erst recht nicht oberste Priorität. Und ist für ihn nicht das primäre Ziel.

Beide – sowohl Herzmensch, als auch Kopfmensch – müssen sich bewusst und explizit entscheiden. Beide müssen Opfer FÜR diese Liebe bringen. Da es ansonsten kein gemeinsames und verbindlich gelebtes „Wir“ geben kann.

Allerdings besitzen wir jede Minute unseres Lebens die Option, uns wieder neu und wieder anders zu entscheiden. Was heißt, wir können jederzeit die Richtung ändern, die wir auf dem Weg unserer seelischen Entwicklung und unseres inneren Wachstums gehen. Der Weg an sich wird niemals zu Ende gehen. Wobei es allerdings auch hier wieder Fallstricke zu beachten gilt. Denn - auch wenn wir nun keine Mauern des Selbstschutzes mehr um unser Herz besitzen, sind wir nach wie vor seelisch verletzlich. Wenn uns etwas zutiefst berührt oder jemand aus zu wenig Achtsamkeit oder Respekt uns gegenüber unsere Grenzen massiv überschreitet, trifft das unseren innersten Kern. Es rauscht in dem Fall ungefiltert durch bis in unsere Seele. Es ist einfach unwahr, dass wir nicht mehr in unserer Seele verletzt werden können, wenn wir unsere Seele von alten Wunden und Verletzungen geheilt und befreit haben. Natürlich können wir weiter und wieder verletzt werden. Und zwar von genau den Menschen, die unsere Grenzen nicht beachten. Und diese nicht respektieren. Und von solchen Menschen halten wir uns ja dann im allgemeinen ganz von selbst fern.

Was passiert, ist, dass wir uns immer noch tiefer und noch verbindlicher und noch echter in unserer ureigenen Mitte und in unserem ureigenen, authentischen Sein zentrieren. Und die Liebe immer noch fester in unserem Herzen verankern. Womit unser Leben immer wahrhaftiger wird.

Wir senden grundsätzlich immer genau das aus, was wir uns wünschen. Oder wofür wir dankbar sind.

Dabei liegt es an uns, ob wir unserem Verstand, unserer Vernunft und unserem Ego die Oberhand lassen, oder ob wir unserem Herzen und unserer Seele die Erfüllung unserer tiefsten wahrhaftigen Wünsche und Ur-Bedürfnisse gewähren. Genau das strahlen wir energetisch ins Leben, ins Universum aus. Wir senden bestimmte energetische Schwingungen aus und genau das, was wir aussenden, kommt dann (wieder) zu uns zurück. Wie ein Bumerang. Weshalb es elementar wichtig ist, WAS wir uns TATSÄCHLICH wünschen. WOFÜR wir wirklich dankbar sind. Und WIE wir dies genau formulieren!

Senden wir die Energie der wahren Liebe aus, werden wir auch mit wahrhaftiger Liebe belohnt und ERHALTEN wahrhaftige Liebe.

Wenn wir aber immer nur jammern und klagen, dass wir nicht alleine sein wollen, WERDEN wir mit Sicherheit alleine bleiben! Da das Universum das Wort „nicht“ und „nein“ und „niemals“ NICHT kennt! Das Universum erhält dann mit unseren energetischen Schwingungen die Botschaft von uns: „Ich WILL (nicht) alleine bleiben“! Und als Belohnung bleiben wir alleine! Weil das Wort „nicht“ irgendwo in den Weiten des Universums verloren geht.

Wenn wir uns stattdessen aus tiefstem Herzen und aus tiefster Seele wünschen bzw. wirklich dankbar dafür sind – weil es unser tatsächliches Ur-Bedürfnis ist – dass wir eine verbindliche Partnerschaft und ein gemeinsames Leben mit unserer Dualseele in bedingungsloser Liebe leben wollen (leben DÜRFEN) – MUSS das Universum uns diesen Herzens- und Seelenwunsch erfüllen. Da wir genau die passenden energetischen Schwingungen aussenden. Allerdings erst zum genau passenden Augenblick.

Den Zeitpunkt dieser Belohnung bestimmt scheinbar das Universum. In Wahrheit aber immer wir selbst. Denn wenn wir wirklich (für unser Dual) bereit sind, ist auch unser Dual (für uns) bereit.

WOLLEN beide die explizite Belohnung in dieser Liebe erhalten, MÜSSEN auch beide ALLES dafür tun, um es dem Leben, dem Universum, dem Resonanzgesetz überhaupt wert zu sein, diese Belohnung zu erhalten.

Beide Dualseelen müssen also in Vorleistung gehen. Und zwar ohne jeden faulen Kompromiss. Bedingungslos. Vollständig. Weshalb sie immer wieder getestet werden.

Immer wieder geraten Dualseelen in Situationen bzw. werden regelrecht in Situationen hineingeworfen – gemeinsam und auch jeder für sich alleine – um bestimmte Themen und Lernaufgaben für sich zu lösen. Sie werden getestet, ob sie diese Lernaufgaben bewältigen KÖNNEN. Und ob sie es auch tatsächlich ernsthaft TUN. Ob sie die damit verbundenen Anstrengungen AUSHALTEN. Ob sie den Weg der seelischen Entwicklung und ganzheitlichen spirituellen Transformation DURCHHALTEN können. Ob die gelebte bedingungslose Liebe es ihnen wert ist. Ob die gelebte verbindliche geheilte Partnerschaft mit dem geliebten Menschen es beiden wert ist.

Dabei kommt die Option überhaupt nicht in Frage, eine Lernaufgabe zu übergehen. Und die eine oder andere einfach auszulassen. Nein. Denn das Leben, das Universum und unser Dual bekommt alles mit. Und auch unser Herz, unsere Seele und unser ganzes Sein merkt (sich) alles. Und genau das bekommen wir früher oder später überaus intensiv auf dem Silbertablett serviert. Und zwar dermaßen heftig, dass wir nicht mehr wegsehen können. Spätestens dann sind wir gezwungen, genau hinzusehen.

Dualseelen werden getestet, ob sie der wahren, bedingungslosen Liebe wirklich würdig sind. Sie werden getestet, ob sie diese Liebe tatsächlich ZULASSEN und AUSHALTEN können. Sie werden getestet, ob sie diese Liebe tatsächlich ANNEHMEN und EMPFANGEN können. Ob sich beide bedingungslos und ohne jeden faulen Kompromiss und ohne jegliche Ausreden und Ausflüchte auf diese Liebe und aufeinander EINLASSEN können. Ob sie sich auf diesen einen einzigen Menschen wirklich FESTLEGEN und bei diesem Menschen absolut verbindlich BLEIBEN. Ob sie die Liebe vollkommen absichtslos GEBEN und (VER-) SCHENKEN können.


  • Ob sich beide dem anderen wirklich bedingungslos und absichtslos schenken.
  • Ob sich beide sowohl auf SICH SELBST, als auch auf die Verbindlichkeit zu ihrem geliebten Gegenstück ernsthaft EINLASSEN können. Und ob beide dabei sich selbst TREU bleiben.


Sie werden immer wieder angetriggert, wenn sie im persönlichen Kontakt miteinander sind. Oder durch Lernpartner, wenn beide Dualseelen die Intensität dieser Liebe und dieser Energie (noch) nicht aushalten können. Und immer wieder (scheinbar voreinander, in Wahrheit aber immer nur vor sich selbst) flüchten.

Sie werden solange angetriggert, bis nichts mehr vorhanden ist, das noch angetriggert werden könnte. Solange, bis alles geheilt ist, was noch der Heilung der Seele bedarf.

So sind es viele Teilziele, die auf diesem Weg passiert werden. Gemeinsam und auch jeder für sich allein.

Ursache und Wirkung. Eben der energetische Bumerang-Effekt. Dieser wirkt und gilt immer.

Wenn einer von beiden oder beide die immense Energie dieser Liebe nicht aushalten können und immer wieder flüchten, erhalten sie eben keine Belohnung. Noch nicht. Sondern sie müssen dasselbe wieder und wieder erleben, bis sie es im Herzen verstanden, wirklich gelernt und für sich ernsthaft verändert – sich vollständig transformiert - haben. Ob wir also in einer verbindlich gelebten Partnerschaft und einem gemeinsamen Leben mit unserer Dualseele landen oder ob ein vollkommen anderer Mensch dazu für uns bestimmt ist oder auch, ob wir vollkommen alleine für uns und ohne Partner bleiben, haben wir IMMER selbst in der Hand.

Unser primäres Ziel ist es – so hat unsere Seele es für uns ausgesucht – die vielen kleineren und größeren Teilziele auf unserem Weg zu passieren. Und diese immer wieder neu zu bewältigen.

Und WENN wir das unermessliche Glück in unserem Leben haben, DASS wir mit einer gemeinsam gelebten verbindlichen Partnerschaft mit unserer Dualseele belohnt werden, ist unser Weg der seelischen Entwicklung immer noch nicht zu Ende. Unser Weg geht dennoch immer weiter. Nun gemeinsam. Wieder ändert sich die Richtung, aber der Weg geht immer weiter. Da unsere (Dual-) Seele niemals damit aufhört, immer neue und andere Erfahrungen sammeln zu wollen, an der sie wiederum lernen, wachsen, reifen und sich stetig immer weiterentwickeln kann.

Zwischen zusammengehörenden Dualseelen gibt es soviel Potenzial, das gemeinsam gelebt werden will, dass es überhaupt keinen Sinn machen würde, wenn wir diese Belohnung dann doch nicht erhalten.

Gemeinsam mit unserer Dualseele ändern sich nur die Lernaufgaben. Die Erfahrungen werden anders. Neu. Gemeinsam. Aber dennoch auch jeder für sich. Alleine. Die Richtung, in die unser gemeinsamer Weg dann geht, bestimmen dabei grundsätzlich immer wir selbst.

Ob und wann wir für all unsere Mühen also tatsächlich belohnt werden und wie immer sich uns diese Belohnung dann zeigt, haben wir ganz alleine in unserer Hand. Immer :)

Herzlichst, deine Iris (c) sensible-seele.net



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Über die Autorin



Iris Fischer ist Expertin für (Dual-) Seelenverbindungen, Intuitiver Seelen-Coach, diplomierte systemische Einzel- und Paar-Therapeutin, Expertin für sensible Menschen und Autorin von sieben Büchern. Selbst hochsensibel und hochsensitiv berät, unterstützt und begleitet sie hochsensible Menschen seit 2008 darin, ihren ureigenen, individuellen Weg für sich zu finden. Sie inspiriert und motiviert und gibt die passenden Impulse. Dabei bleibt sie konsequent Lösungsorientiert. Sie unterstützt Ihre Klientinnen und Klienten mit sehr viel Herz, Humor und Verstand dabei, das innere Feuer in sich zu entdecken. Sich zu verwirklichen und zu entfalten und mit allen Facetten einfach authentisch zu SEIN.