Seelenpartner & Dualseelen: Der Weg zu deinem wahren Sein
   Intuitives (Dual-)Seelenweg-Coaching

 
                 

Sensible Seele Blog - Liebe & Beziehung


Warum wir die Sehnsucht lieben
...und ihre Erfüllung fürchten…



„Der sensible Mensch leidet nicht aus diesem oder jenem Grunde, sondern ganz allein, weil nichts auf dieser Welt seine Sehnsucht stillen kann.“ - Jean-Paul Sartre

Der Mensch an sich schwelgt gerne in seiner Sehnsucht. In den buntesten Bildern malt er sich aus, wie er sich seine Sehnsucht erfüllt. Vor allem, was die wahrhaftige Liebe betrifft. Es fallen seufzend Sätze, wie: "Ach ja, wenn dies oder das anders wäre, dann würde ich dies oder gar jenes dafür tun." Dabei bleibt es dann meist aber auch. Von echter Erfüllung weit und breit keine Spur. Nur gedanklich im Kopf wird sich die Sehnsucht erfüllt. Die Stimme des Herzens wird nicht erhört. Da das Herz sehr oft der wahren Liebe verschlossen ist. Wir denken zwar, dass wir wahrhaftig lieben, fühlen diese Liebe allerdings nicht in unserem Herzen. Stattdessen findet die Erfüllung der Liebe ständig in unserem Kopf statt. In unseren Gedanken. In unseren Träumen. In den schillernden Bildern unserer blühenden Phantasie. Allerdings nicht in der Realität. In unserem Herzen bildet sich dann die Sehnsucht. Wir sehnen uns nach Erfüllung, bleiben weiterhin aber im Kopf. Wir tun selbst nichts aktiv für diese Erfüllung, noch ist uns bewusst, was die Sehnsucht in uns tatsächlich heißt. Was diese Sehnsucht uns sagt. Denn die Sehnsucht in uns ist immer ein Zeichen. Es sind Botschaften unserer Seele. Unseres Herzens. Ein Zeichen des Mangelempfindens in uns. Von unserem Herzen und unserer Seele wird uns so immer wieder kommuniziert, dass uns etwas Elementares fehlt. Nur ist es oft so, dass wir die Zeichen unseres Herzens und unserer Seele falsch interpretieren. Sie nicht erkennen. Uns ist nur bewusst, dass wir die Sehnsucht fühlen. 

Wir sehnen uns nach Erfüllung von Außen, weil wir nicht wissen, was wir selber in Wahrheit tun dürfen. Was wir selber tun sollen. Ja, was wir selber tun müssen. Und zwar FÜR UNS SELBST TUN müssen. 

Das bittersüße Empfinden und Ziehen der Sehnsucht in uns ist uns zur lieben Gewohnheit geworden. 

Wir konstruieren uns eine künstliche Wirklichkeit, die die Sehnsucht in uns weiterhin brennen lässt. Und halten den Kreislauf der Sehnsucht so aufrecht. Und scheuen die Erlösung und Erfüllung daraus. Wir fürchten uns vor dem Nichts, dass sich dann vermeintlich in unserem Inneren bildet. Wir misstrauen ihm. 

Aber welches Nichts denn überhaupt? Was genau ist dieses Nichts? Dieses Nichts ist nichts weiter als die Normalität.  Wir fürchten uns aber vor dieser Normalität. 

Wir fürchten uns vor der Sicherheit, die die wahre Liebe uns gibt. Obwohl wir nichts mehr wollen als das. Wir wollen zwar Normalität und Harmonie in der Liebe, aber wir haben auch Angst davor. Weil wir dann vermeintlich nicht mehr spüren, dass wir leben. Dass wir fühlen. Dass wir leiden. Dieses süße, nicht enden wollende qualvolle Gefühl der unendlichen und unbeschreiblichen Sehnsucht, die wir oft viele Jahre lang in uns tragen. Wir fürchten seine Erfüllung. Und suhlen uns stattdessen im Leid. Wir vermeiden die Erfüllung der Sehnsucht, wie der Teufel das Weihwasser meidet. 

Wir vermeiden es glücklich zu sein, weil wir der Illusion verfallen sind, dass Glück bedeutet, Sehnsucht zu empfinden. Somit halten wir uns selber in diesem Kreislauf gefangen.
Leid lässt uns spüren, dass wir imstande sind, wahrhaftig zu lieben. Aber wenn wir einfach nur lieben ist uns das „unheimlich“. Wir haben immense Angst davor einfach zu lieben. Weil wir meist gar nicht wissen wie das eigentlich geht. Einfach nur zu lieben. Ohne Erwartungen, ohne Ansprüche, ohne ständig Bedingungen zu stellen und Forderungen zu haben.

Liebe einfach nur zuzulassen. Liebe einfach nur auszuhalten. Liebe einfach nur zu empfinden. Aus unserer Vergangenheit sind wir es oft gewöhnt, um die Liebe zu kämpfen. Liebe von außen haben zu wollen. Wir haben niemals gelernt, wie es ist, die Liebe eines anderen Menschen einfach nur anzunehmen. Und gar nichts zu tun. Nichts zu tun. Nichts dafür zu tun, aber auch nichts dagegen zu tun. Liebe einfach nur auszuhalten.

Stattdessen wenden wir uns lieber dem Leid zu. Denn das kennen wir zur Genüge. Das ist uns bekannt. Damit wissen wir umzugehen. Das ist nichts neues für uns. Weil Leid uns unser ganzes Leben begleitet hat.

Wenn wir uns im Leid suhlen, können wir ausgiebig in unserer Sehnsucht baden. Wir können in unseren süßesten Träumen schwelgen. Was wäre aber...wenn...? Wenn sich die Sehnsucht erfüllt...?

Erfüllt sie sich tatsächlich, stehen wir da wie der "Ochse vorm Berg". Und wissen erst einmal nicht weiter. Und dann fangen wir vor lauter Angst und Unsicherheit an, die Liebe und unsere Beziehungen zu sabotieren...

Wahres Glück ist etwas vollkommen anderes. Wahres Glück ist, in der inneren Stille unseres Herzens und unserer Seele angekommen zu sein. Im Einklang mit dem Menschen zu leben den wir doch "eigentlich" zutiefst lieben. Die Türe zu unserem Herzen zu öffnen und die Liebe willkommen zu heißen.

Die Türe zu unserem Herzen und somit zur wahren Liebe zu öffnen, kostet aber unglaublich viel Mut. Und sie kostet uns unglaublich viel Kraft. Diese Türe dient uns als Schutz. Als Schutz vor unseren eigenen Gefühlen. Die Türe unseres Herzens aufzuschließen und gleichzeitig die Kontrolle abzugeben über das, was dann passiert wenn die Türe weit offen ist, ist ein Gang ins Ungewisse.

Wir fragen uns ernsthaft, was versteckt sich hinter dieser Türe? Was passiert, wenn wir die Türe ein Stück weit öffnen? Und die Kontrolle immer mehr loslassen? Und einfach vertrauen? Und annehmen was dann passiert? Was entdecken wir dort hinter der Tür? Springt uns vielleicht sofort die Normalität entgegen? Überfällt sie uns regelrecht mit ihrer Anwesenheit? Oder jagt uns gar die "Langeweile" einen Heidenschreck ein, weil sie plötzlich und unerwartet vor uns auftaucht? Weil wir gar nicht wissen was wir mit dieser Normalität und vermeintlichen Langeweile in der Liebe eigentlich machen sollen? Oder zieht die Normalität sich erst einmal misstrauisch zurück und harrt der Dinge die da kommen wollen? Wartet vielleicht die Normalität dahinter schon lange sehnsüchtig darauf, endlich befreit und gelebt zu werden?

Ja, auch die Normalität kann Sehnsucht empfinden. Sehnsucht danach, endlich einmal beachtet zu werden. Und endlich einmal zum Zuge zu kommen. Nicht immer nur hintenanstehen zu müssen. Und der „Langeweile“ Gesellschaft zu leisten.

Die Sehnsucht in uns kann viele Gesichter haben:


  • Die Sehnsucht nach Frieden
  • Die Sehnsucht nach Freiheit
  • Die Sehnsucht nach Gelassenheit
  • Die Sehnsucht nach Stille
  • Die Sehnsucht nach Ferne
  • Die Sehnsucht nach Geborgenheit
  • Die Sehnsucht nach Sicherheit
  • Die Sehnsucht danach, endlich "angekommen und zuhause" zu sein
  • ...


Was kommt dann auf uns zu wenn wir tatsächlich die Kontrolle über unser Herz vollständig abgeben? Und uns in unseren eigenen Gefühlen verlieren? Uns in der Liebe verlieren? Uns in der Normalität zu lieben und geliebt zu werden verlieren?

Dann kriecht sie leise, zögernd aber deutlich spürbar, wieder in uns hoch. Die Sehnsucht nach der Sehnsucht. Wir sehnen uns danach, die Sehnsucht in uns wieder zu spüren. Wir sehnen uns danach wieder zu leiden. Dieses süße, unerträgliche und qualvolle Leid zu empfinden. Weil wir denken, es ist eben NICHT normal KEINE Sehnsucht zu fühlen. Eben weil wir Erfüllung nicht kennen. Und somit ist es uns auch fremd, Liebe einfach nur zu empfinden. Die Liebe an sich zu empfangen. Es ist uns fremd, einfach nur Normalität zu spüren. Gleichklang mit dem Menschen an unserer Seite zu spüren.

Wahre Liebe - echte emotionale und seelische Nähe, Innigkeit, Intimität - und Normalität macht uns eine Wahnsinnsangst. Und deshalb sabotieren wir diese Liebe. Immer und immer wieder. Wir flüchten vor dieser Liebe. Wir laufen weg, verstecken und verkriechen uns, verweigern uns der Liebe, weisen sie von uns, leugnen sie ab, kämpfen dagegen an, schweigen uns aus, wollen nichts davon wissen...

Aber warum?

Weil wir die wahre Liebe einfach nicht aushalten können. Weil wir mit einer solchen Intensität, Stärke und Konstanz der Liebe nicht umgehen können. Wir haben genau das ja niemals gelernt. Stattdessen haben wir immer Partner gefunden, die uns unbewusst auf emotionaler Distanz halten. Und uns gar nicht erst zu nahe kommen. Und so unser Inneres nicht wirklich berühren können. Weil sie ebenfalls mit der Liebe nicht umgehen können. Und uns genau dieses dann spiegeln. Aber erst wenn wir bewusst darauf achten, erkennen wir diesen Spiegel an unserer Seite erst richtig. Und erst ab dann können wir ganz bewusst handeln.

Wir können ganz bewusst lernen zu lieben. Wir können lernen die Liebe einfach nur auszuhalten. Und gar nichts damit zu tun. Wir können lernen die Liebe einfach nur wahrzunehmen. Und sie zu spüren. Sie anzunehmen. Sie zuzulassen. Ohne eine „Gegenleistung“ vom anderen zu erwarten. Oder gar einzufordern. Und zu verlangen. Wir können lernen einfach zu lieben.

Aber was hindert uns daran, genau dieses zu tun?

Genau. Eine massive Angst. Angst vor der Liebe an sich. Angst den anderen zu verlieren. Angst UNS im anderen zu verlieren. Angst die Kontrolle über unsere Gefühle zu verlieren. Angst uns verletzlich zu zeigen. Seelisch nackt vor dem anderen zu sein. Und Angst wieder enttäuscht zu werden. Angst zu versagen. Angst nicht zu genügen. Angst unsere „Freiheit“ zu verlieren. Angst uns emotional abhängig zu machen. Angst...Angst...Angst...

So funktioniert Liebe nicht. Denn Liebe lässt sich nicht kontrollieren. Liebe IST einfach nur. Sie IST. Liebe ist in uns, Liebe ist im anderen. Liebe vervielfältigt sich wenn sie nicht kontrolliert wird. Wenn sie erwidert wird. Wenn sie dagegen keine Resonanz vom anderen bekommt, erlischt sie irgendwann.

Die Angst halten wir selbst aufrecht. Die Angst vor Nähe und somit die Angst vor der Liebe.

All das sind Zeichen, dass wir nicht in der Lage sind, wirklich zu lieben. Wir meinen zwar dass wir es können, in Wahrheit können wir es aber nicht. Auch wenn wir glauben Liebe zu empfinden. Natürlich ist es Liebe dass wir fühlen. Nach unserer ganz eigenen Definition. Eben nach unserem Gefühl. Nach dem was wir unser Leben lang kennen. Und unter Liebe verstehen. Aber es nicht die reine "Seins-Liebe" - nicht die wahre und bedingungslose Liebe. Die kennen wir nicht. Die müssen wir erst lernen.

Was wir kennen ist Verlangen. Und Begehren. Und "Haben wollen" aus unserem Verstand. Aus unserem bedürftigen mangeldenkenden Ego. 

Vielleicht treffen wir sogar unseren Seelenpartner – unser Dual - und begehren diesen dann in einer solchen Intensität, wie wir noch niemals zuvor einen anderen Menschen begehrt haben. Weil dieser Mensch imstande ist Gefühle in uns zu wecken, wie es kein anderer Mensch vorher konnte. Und diese Gefühle möchten wir natürlich wieder und wieder spüren. Und nicht wieder verlieren. 

Aber alles ist eben nur eine Illusion. Das ist (noch) nicht die wahre "Seins-Liebe". Die müssen wir lernen. Durch unseren Seelenpartner gezwungenermaßen. Da er uns ja immer wieder von sich weist. Weil er selber von einer solchen Sehnsucht, Begierde und Angst erfüllt ist, dass ihm gar nichts anderes übrig bleibt als erst einmal davonzulaufen. Und sich vor seinen eigenen Gefühlen vermeintlich zu verstecken. Was natürlich faktisch gesehen unmöglich ist. Denn auch wenn er ans Ende der Welt flüchten würde, wäre doch die Angst, Begierde und die Sehnsucht immer bei ihm. Und auch er muss erst einen Weg für sich finden, genau damit umzugehen. Weil auch er dies niemals gelernt hat. Und uns das so schmerzhaft spiegelt wie es kein anderer Mensch auf dieser Erde kann. Auch unser Dual muss erst lernen Liebe einfach nur zuzulassen. Liebe wirklich zu fühlen. Sie anzunehmen und auszuhalten. Und diese Geduld sollten wir einfach aufbringen für den wichtigsten Menschen (nach uns selbst) in unserem Leben.

Die Tränen, die durch all die gefühlte und unerfüllte Sehnsucht von uns Menschen geweint wurden, würden ganze Ozeane füllen. Was würden wir tun, so ganz ohne Sehnsucht? 

Wenn wir auf einmal doch in der Normalität landen und gelernt haben wirklich zu lieben? „Langweilen“ wir uns dann? Vermissen wir die Sehnsucht? Trauern wir ihr nach?
Suchen wir uns Ersatz für die Sehnsucht? 

Was wäre ein adäquater "Ersatz"? Die Illusion??

Schwelgen wir dann in irgendwelchen utopischen Phantasien und malen uns aus wie unser Leben sein könnte, wenn wir nicht ein Leben in Liebe und Normalität und somit echtem Bestand gewählt hätten? Flüchten wir uns dann in Tagträume? Und leben so wieder an der Realität vorbei? Weil unser Partner uns wieder nicht gerecht werden kann? Und er das ja ganz genau spürt? Und sich deshalb vielleicht von Anfang an distanziert uns gegenüber verhält? Und keine echte Nähe zulässt? Weil er unsere innere Unsicherheit wahrnimmt? Und ihm genau dies noch mehr Angst macht als er sowieso schon hat?

Und wie ist das mit uns? Halten wir die Nähe zu unserem Partner dann aus? Halten wir es aus, wenn doch nicht alles nur harmonisch verläuft? 

Oder provozieren wir Streit, Konflikte, Diskussionen? „Stören“ und sabotieren wir aus dieser inneren Unsicherheit heraus permanent den Frieden und die Harmonie und somit die Normalität der Beziehung? Oder laufen wir gar selber wieder weg?

Keine Beziehung der Welt kann nur harmonisch verlaufen. Wenn das tatsächlich der Fall ist, dann wird eine Menge Frust unter den Teppich gekehrt. Und sich ganz schön für den anderen verbogen. Für vermeintlichen Frieden in der Beziehung. Und auch wieder aus Angst. Dieser Frieden ist aber trügerisch. Und vielleicht reicht irgendwann ein winziges Tröpfchen Unzufriedenheit bei irgendetwas aus, und das Fass der Geduld läuft über. Und die ganze Beziehung fliegt einem gewaltig um die Ohren.

In der geheilten, erwachten und erwachsenen verbindlichen Partnerschaft ist alles anders. Und weil wir dieses nicht kennen, ist uns das unheimlich. Es erscheint uns bedrohlich.

Normalität ist eigentlich die Erfüllung all unserer Sehnsüchte. Unserer Träume und Wünsche. Aber dies tun wir eben oft nicht aus Angst was danach kommt. Was kommt nach der Erfüllung...

Wir haben Angst uns zu „langweilen“. Obwohl das Leben ständig aus Herausforderungen besteht. Die wir zu lösen haben. Normalität ist sowieso relativ zu sehen. Jeder versteht etwas anderes darunter. Aufgrund unserer unterschiedlichen ureigenen Wahrnehmung.

Wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Das was wir kennen, tun wir auch. Was wir nicht kennen, löst oft Angst und Unsicherheit aus. Deshalb tun wir uns auch so immens schwer mit Veränderungen im Leben. Und bleiben oft lieber im alten Trott stecken. Obwohl wir nicht glücklich damit sind.

Liebe – Leid - Sehnsucht, das ist der Kreislauf der Angst. Und den haben wir selber gewählt. Weil wir es nicht anders kennen. Weil wir das ganz einfach genau so gewohnt sind.

Niemand hat uns je gezeigt wie es funktioniert Liebe einfach nur auszuhalten. Und einfach nur zu empfinden. Nichts dafür und nichts dagegen zu tun. Einfach in unserer eigenen Mitte zu sein. Und aus dieser Mitte heraus vertrauensvoll zu agieren. Nicht, auf den anderen zu reagieren. Sondern bei UNS zu bleiben. Die Liebe einfach anzunehmen. Sie zu empfangen. Und sie einfach nur zu genießen. Erst dann ist ein wahres gegenseitiges "geben und nehmen" - ein gegenseitiges "schenken und empfangen" möglich.

Das ist hart. Das ist schwer. Das ist sogar ganz verdammt schwer. Dazu braucht es Geduld, Geduld und nochmal Geduld. 

Und zwar Geduld mit uns selbst. Und ein bisschen Verständnis, wenn wir nicht immer alles schaffen was wir uns vorgenommen haben. Selbst wenn wir unser bestes tun, gibt es immer Schwankungen. Mal entfernen wir uns wieder von uns, mal nähern wir uns wieder an. Aber auch das ist Normalität. Wir dürfen es uns gönnen, nicht perfekt zu sein. Weil das einfach menschlich ist.

Es ist auch ein gewaltiger Unterschied ob wir Sehnsucht aus einer emotionalen Bedürftigkeit heraus empfinden, oder weil unser Partner uns einfach aus tiefer Liebe heraus fehlt, wenn er aus welchen Gründen auch immer, nicht konstant bei uns sein kann. Weil er uns einfach als Mensch fehlt. Weil wir seine Stimme so gerne hören. Weil wir uns so gerne in seinen Augen verlieren. Weil wir ihn so gerne lächeln sehen. Weil wir so gerne unendliche Gespräche mit ihm führen. Das ist wahre Liebe und keine emotionale Bedürftigkeit.

Meiner Meinung nach ist es ein wegschieben der Verantwortung, wenn gesagt wird dass wir – wenn wir uns vollkommen in der wahren Selbstliebe, also der reinen "Seins-Liebe" befinden – keine Sehnsucht und keine Begierde mehr nach unserem Partner – auch unserem Seelenpartner – empfinden. Und dass wir diesen dann nicht mehr "haben wollen". Natürlich haben wir Sehnsucht. Und natürlich wollen wir den Menschen den wir so sehr lieben. Und natürlich begehren wir diesen Menschen. Ist es nicht ein unbeschreiblich wundervolles Gefühl, wenn dieser Mensch in der Lage ist dass wir uns bei ihm so männlich als Mann, oder so weiblich als Frau fühlen, wie wir das noch niemals zuvor bei einem anderen Menschen empfunden haben? 

Natürlich wollen wir uns diesen Menschen bewahren. Und mit diesem Menschen zusammen sein. Das hat nicht zwangsweise etwas mit emotionaler Bedürftigkeit und einem Mangeldenken zu tun. Sondern einfach mit wahrhaftiger Liebe. 

Es ist meiner Ansicht nach esoterischer Unsinn, wenn behauptet wird dass wir – wenn wir uns in reiner "Seins-Liebe" befinden, überhaupt keinen anderen Menschen mehr brauchen oder "haben wollen". Dass wir uns stattdessen immer nur selber genügen. Oder wir keinen Partner mehr „brauchen“, sondern lieber alleine sind.

Wir Menschen sind nicht dazu geboren worden um alleine zu sein. 

Natürlich brauchen wir eine gesunde Portion Eigenverantwortung. Natürlich sollen wir erst einmal bei uns selber bleiben und unseren emotionalen Mangel in uns transformieren. Das Glück und die Liebe in erster Linie aus uns selber beziehen. Was aber NICHT heißt, dass wir niemand anders mehr um uns herum oder in unserem Leben brauchen.

Genauso ist es purer Unsinn, dass sich die Liebe in uns auf alle Menschen ausbreitet. Es wird immer Menschen geben die uns weniger sympathisch sind. Und mit denen wir nicht klar kommen. Weil wir mit diesen Menschen nicht auf derselben Frequenz schwingen. Weil wir uns nicht auf derselben Wellenlänge befinden. Das ist normal. 

Wie sollen wir diese Menschen lieben? 

Was nicht heißen soll dass wir uns dann wie die Axt im Walde diesen Menschen gegenüber aufführen. Akzeptanz und Toleranz für die Individualität dieser Menschen werden wir trotzdem zeigen. Was einfach etwas mit Anstand und Respekt zu tun hat. Aber nicht mit Liebe. 

Wir nehmen sie an und lassen diese Menschen einfach sein, wie sie sind. Ohne sie zu bewerten. Wir kümmern uns allerdings auch nicht weiter um sie. Weil wir es nicht müssen. 

Auch können wir nicht einen Menschen den wir wahrhaftig und bedingungslos lieben, einfach gegen einen anderen austauschen. Nur weil uns dieser Mensch vielleicht nicht will. Oder Angst hat sich auf uns einzulassen. Denn DAS wiederum wäre überhaupt KEINE wahre Liebe. Die reine "Seins-Liebe" als Ausrede dafür herhalten zu lassen die Partner zu wechseln wie unsere Kleidung, ist anmaßend finde ich. Wer das natürlich für sich als richtig empfindet, soll dies ruhig tun. Schließlich darf und soll jeder Mensch das tun was er möchte. Was aber dann nichts mit wahrer Liebe zu tun hat.

Wenn wir den Menschen den wir so sehr lieben, tatsächlich einmal NICHT mehr "haben wollen", dann meiner Erfahrung nach deshalb, weil dann irgendetwas vorgefallen ist, woraufhin wir entschieden haben dass wir lieber ohne diesen Menschen leben wollen. Dann empfinden wir aber auch wirklich keine Sehnsucht mehr nach diesem Menschen. Und dann verliert sich auch die Liebe zu ihm irgendwann. Weil wir nicht mehr bereit sind uns für diesen Menschen immer wieder zu verbiegen. Denn dieser Mensch verbiegt sich ja auch nicht für uns. Abgesehen davon, sollte sich kein Mensch für den anderen verbiegen. Das wäre dann auch wieder keine wahre und bedingungslose Liebe. Das wäre dann emotionale Bedürftigkeit und wieder das "haben wollen". Aus einem inneren emotionalen Mangel heraus. Und auch die Sehnsucht die wir in diesen Momenten empfinden wäre keine Sehnsucht aus Liebe, sondern aus einem „weil wir den anderen brauchen“ um diesen emotionalen Mangel in uns zu stillen, heraus.

Wenn wir also aus diesem Kreislauf der Angst vor der Einkehr der Normalität in Beziehungen – der Unsicherheit und Erhaltung der Sehnsucht und der Verhinderung deren Erfüllung - aussteigen wollen, sollten wir lernen wahrhaftig zu lieben. Die Liebe in uns einfach zu spüren. Die Liebe zuzulassen, sie anzunehmen und sie auszuhalten. Nicht mehr dagegen anzukämpfen. Oder auch nichts mehr DAFÜR zu tun und uns so wieder zu verbiegen.

Weil wir – wenn wir dann wahrhaftig lieben können – trotzdem noch Sehnsucht in uns spüren werden. Aber nicht mehr die Sehnsucht aus Bedürftigkeit. Sondern die Sehnsucht aus reiner und bedingungsloser Liebe unserem Partner gegenüber.

Sehnsucht wird es immer in uns geben. Der Unterschied besteht nur in dem „wie“ und „warum“ wir diese empfinden. Und wie wir dann mit dieser süßen bis unerträglich quälenden und manchmal kaum auszuhaltenden Sehnsucht in uns umgehen.


Wie die Intelligenz des Herzens unser Leben beeinflusst



„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das wesentliche ist für die Augen unsichtbar“. – Antoine de Saint-Exupéry

Seit Anbeginn der Zeit zählt unser Herz als Ankerplatz unserer Gefühle. Die Intelligenz unseres Herzens ist nicht zu unterschätzen. Denn die wahre Kraft unseres Herzens lässt uns zum Schöpfer unseres ureigenen Lebens werden. Leider haben viele Menschen wieder verlernt oder es niemals lernen dürfen, ausschließlich auf ihr Herz zu hören. Und das Leben bewusst zu fühlen. Nach dem zu handeln, was das Herz ihnen mitteilt. Und so aus der vollen Kraft ihres Herzens zu schöpfen. Viele Menschen leben mehr in der Sicherheit, die ihnen ihr Verstand vorgaukelt. Als dass sie in ihrem Herzen fest verankert sind. Auch kennen Sie den wahren Weg ihrer Seele nicht. Derweil ist es die Intelligenz unseres Herzens, die unser gesamtes Leben beeinflusst. Wenn wir es nur zulassen...

Denn alles das, was sich in unserem Herzen abspielt, manifestiert sich in unserem gesamten Leben. 

Wir können emotional und seelisch aufblühen, wie diese Rosenblüte oder wir können emotional und seelisch im wahrsten Sinne des Wortes "vor die Hunde gehen". Wenn wir nicht auf das hören, was unser Herz und unsere Seele uns zu sagen hat. 

Wir werden von anderen immer genauso behandelt, wie wir uns selbst behandeln. Und wir bekommen immer genau das zurück, was wir nach außen hin aussenden. Böse Zungen lästern, dass wir genau das bekommen, was wir auch verdient haben. 

Das sind beileibe keine haltlosen Behauptungen, sondern dahinter steckt etwas ganz einfaches:

Gegenseitige Anziehung. Das Gesetz des Spiegelns. Unser Leben lang ziehen wir genau das an, was wir nach außen hin aussenden. Je nachdem, ob wir die Kraft unseres Herzens nutzen oder den Illusionen verfallen sind, die unser Verstand uns permanent vorgaukelt. 

Anhand folgender Beispiele sind diese Aussagen leicht nachzuvollziehen. Du kannst es es auch jederzeit für dich selbst ausprobieren. Und es funktioniert:

Wenn du mit offenem Blick und einem Lächeln auf den Lippen durch die Welt läufst, werden dir die Menschen denen du begegnest, freundlich gesinnt sein. Und du ziehst Menschen in dein Leben, die ebenfalls offen und freundlich sind. Sobald du andere Menschen anlächelst, wirst du dich wundern, von wie vielen Menschen du ein Lächeln zurückbekommst. Wenn du allerdings griesgrämig und schlecht gelaunt durch die Welt läufst und an allem irgendetwas auszusetzen hast, wirst du genau solche Menschen auch anziehen. Denn Gleiches zieht Gleiches an. Weil du eine gewisse Ausstrahlung auf andere Menschen hast. Und nicht nur auf Menschen, sondern auch auf Situationen, Tiere und materielle Dinge.

Wenn wir voller Liebe sind und uns selbst mit Liebe, Wertschätzung und Respekt behandeln, wird das immer zu uns zurückkommen. Und wir werden ebenfalls mit Liebe, Wertschätzung und Respekt behandelt. 

Lieben wir das was wir tun, werden wir mit Fülle und Erfüllung belohnt.

Es spielt immer eine Rolle, wie wir selber denken. Wie unsere ureigenen Gedanken sind. Lassen wir unseren Verstand für uns entscheiden oder erlauben wir unserem Herzen zu sprechen. Sind wir positiv oder negativ denkend eingestellt? Oder fühlen wir lieber unser Leben? Sind wir Optimist oder Pessimist? Ist das berühmte Glas Wasser für uns halb voll oder grundsätzlich halb leer?

Wenn wir die Einstellung haben, dass das Glas Wasser nur noch halb voll ist, sind wir Pessimisten und denken negativ. 

So konzentrieren wir uns auf den Mangel. Wir sind der felsenfesten Überzeugung, dass wir ja „nur noch“ die Hälfte übrig haben und Unzufriedenheit macht sich in uns breit. Oder wir bilden gar angstvolle Gedanken und die Angst nistet sich ein in unseren Kopf. Wir bekommen Angst, nichts mehr zu haben und unter unserem Durst zu leiden. 

Das ist das Paradoxon. Einerseits wollen wir nicht leiden, weil es ein furchtbares Gefühl ist, unseren Durst nicht stillen zu können, andererseits leiden wir dann unter unserer Angst. Die dann sehr oft chronisch wird und uns viele Jahre unseres Lebens unnötig belastet. 

Und dann ziehen wir Menschen in unser Leben, die genauso denken. Weil sich das Mangeldenken in unserem Sein manifestiert. 

Aber wie ist es, wenn wir die Einstellung haben, dass wir ja immer noch ein halbes Glas Wasser übrig haben? Besser „nur“ ein halbes Glas Wasser als gar nichts? Da wir so ja immer noch in der Lage sind, unseren Durst zu stillen? 

Das ist die Konzentration auf die Fülle. Optimismus. Positives Denken. 

Womit wir auf Dauer sehr viel besser fahren, als wenn wir uns auf irgendwelche Mangelzustände fokussieren. Da wir zudem dann nur solche Menschen in unser Leben und an unsere Seite ziehen. 

Als hochsensibler Mensch sind wir besonders empfänglich für das Gesetz der Resonanz. 

Sehr viel schneller als ein nicht sensibler Mensch werden wir erkennen und erspüren, wenn wir Menschen, Situationen und Dinge in unser Leben ziehen, die wir vielleicht nicht wollen. Und schon gar nicht brauchen. Und gerade als hochsensibler Mensch können wir aufgrund unserer Intuition, unserem Bauchgefühl, bewusst dagegen steuern. Und uns darauf konzentrieren, bewusst nur das in unser Leben zu ziehen, was wir auch wirklich wollen. Was uns erfüllt. Was unser Herz und unsere Seele wirklich nährt und sättigt. Was uns in unserem Leben weiterbringt. 

Es ist elementar, dass wir den Fokus auf Fülle lenken in unserem Leben. Auf das was wir bereits haben. Was in unserem Leben AN-wesend ist. Denn nur so können wir (weitere) Fülle und somit Erfüllung erzeugen, die sich dann in unserem Leben manifestiert. 

Wir sollten unsere Aufmerksamkeit dringend von bestehenden Mängeln abziehen. Denn sonst werden sich immer noch mehr Mängel einstellen. Und wir werden immer unzufriedener mit uns und unserem Leben sein. Da die Energie sonst immer in die falsche Richtung fließt. 

Wir sollten uns stattdessen ganz bewusst nur darauf fokussieren, was wir wirklich für uns wollen. Das ist elementar für unser wahrhaftiges und authentisches Sein. 

Beispielsweise in einer bestehenden Beziehung. Gibt es immer wieder Punkte im gemeinsamen Leben, an denen die Kommunikation scheitert und wir anfangen zu streiten, anstatt die Konflikte konstruktiv und friedlich zu lösen? Wenn wir uns nun auf den Streit fokussieren und keiner der Partner einlenkt und „vernünftig“ wird, schaukelt sich die Situation immer weiter hoch. Legen wir den Fokus aber stattdessen darauf eine Lösung zu finden, mit der beide Partner wirklich zufrieden sein können, dann ziehen wir das positive an. Und werden mit gegenseitiger Liebe und Wertschätzung belohnt.

Wünschen wir uns immer wieder, bestimmte Dinge NICHT zu haben, werden wir regelmässig scheitern. Und stattdessen genau das Gegenteil erreichen. 

Dann ziehen wir nämlich automatisch NOCH MEHR von genau den Dingen an, die wir eigentlich NICHT haben wollen. Denn wenn wir etwas NICHT haben wollen, warum legen wir den Fokus unserer Aufmerksamkeit immer wieder nur darauf?!

Das Universum kennt KEIN: Nicht, niemals, auf keinen Fall...! 

Diese Worte gehen bei unseren Wünschen einfach unter. Das Universum ignoriert sie und schickt uns genau das, was wir NICHT und auf KEINEN Fall und NIEMALS haben wollen.

Wenn wir uns beispielsweise wünschen...


  • Ich will NICHT mehr alleine sein
  • Ich will das NICHT mehr
  • Das lasse ich mir AUF KEINEN FALL gefallen
  • Darauf lasse ich mich NIEMALS ein


...kommt beim Universum natürlicherweise an...

  • Ich will ...  alleine sein...
  • Ich will das ...
  • Das lasse ich mir ... gefallen
  • Darauf lasse ich mich ... ein


Stattdessen sollten wir uns lieber darauf konzentrieren, was wir UNBEDINGT in unserem Leben haben wollen. 

Wenn wir uns nämlich Dinge, die wir UNBEDINGT haben wollen, wünschen, werden diese Wünsche sich oft schneller erfüllen, als wir es für möglich halten. Solange diese Wünsche wirklich unserem Herzen entstammen. 

Denn alles was wahrhaftig aus unserem Herzen kommt, strahlen wir mit der entsprechenden Schwingung nach außen hin aus und es wird sich erfüllen. Das ist die Resonanz. Die gegenseitige Anziehung.

Möglicherweise ziehen wir immer wieder die falschen und nicht zu uns passenden Partner oder Partnerinnen in unser Leben. Und sind todunglücklich damit. Dann strahlen wir bestimmte Schwingungen aus, die diese Menschen spüren und und zu uns ziehen. 

Haben wir beispielsweise alte Konflikte und alte Beziehungen noch nicht verarbeitet, tragen wir dies mit uns herum. Und ziehen solche Menschen an, die genau dieselben Themen haben. Und diese ebenfalls ungelöst mit sich herumschleppen.

Wenn wir uns in unserem Ego befinden - uns eine Illusion und perfekt funktionierende Selbsttäuschung  in Form einer künstlich von uns erschaffenen Traumwelt um uns herum erschaffen haben, befinden sich die Menschen, die wir "magnetisch" anziehen, ebenfalls in ihrem Ego. Und leben ebenfalls in einer künstlich von ihnen erschaffenen Traumwelt voller Selbsttäuschung und Illusion. 

Gleiches zieht Gleiches an. Denn gleiche Seelen erkennen sich gegenseitig. Gleiche Seelen spiegeln sich.


  • Angst geht mit Angst in Resonanz
  • Liebe geht mit Liebe in Resonanz
  • Kontrollsucht geht mit Kontrollsucht in Resonanz
  • Unverbindlichkeit geht mit Unverbindlichkeit in Resonanz
  • Vertrauen geht mit Vertrauen in Resonanz
  • Bindungsfähigkeit geht mit Bindungsfähigkeit in Resonanz
  • Verbindlichkeit geht mit Verbindlichkeit in Resonanz
  • Gelassenheit geht mit Gelassenheit in Resonanz
  • ...usw...


Deshalb scheitern auch so viele Menschen daran, den wirklich passenden verbindlichen Partner für sich zu finden. 

Weil sie viel zu verbissen und vor allem aktiv nach dem Falschen suchen, anstatt sich einfach vom wirklich Passenden passiv finden zu lassen. Und ihren inneren Schalter voller Vertrauen auf Empfang ausrichten. 

Sie fixieren sich regelrecht auf den falschen Menschen, so dass sie den wirklich passenden und für sie bestimmten Menschen übersehen. Und gar nicht wahrnehmen und erkennen können. 

Es ist von Natur aus ein sehr einfacher und DER einzig wirkungsvolle „Trick“: Wenn wir uns einen ganz bestimmten Partner in unserem Leben wünschen, sollten wir das ganz einfach nach außen hin ausstrahlen. Dann wird genau dieser Mensch von dieser Energie und Ausstrahlung angezogen. Und schon haben wir ihn in unserem Leben. 

Das hört sich allerdings einfacher an, als es tatsächlich ist. 

Erst einmal müssen wir natürlich lernen, umzudenken. Optimistisch zu sein. Positiv zu denken. Dem Leben zu vertrauen, dass es uns genau das schenkt, was wir wirklich für uns brauchen. Und das auch aus tiefstem Herzen so zu FÜHLEN. Innerlich wirklich frei und offen zu sein, für diesen einen bestimmten Menschen.

Erst dann strahlen wir gewisse Dinge nach außen hin aus und ziehen genau das in unser Leben, was wir unbedingt haben wollen. 

Sobald wir innerlich blockieren, was uns sehr oft nicht bewusst ist, scheitern wir. Denn dann senden wir genau diese Blockade nach außen. Ein anderer Mensch – erst recht, wenn es sich um einen hochsensiblen Menschen handelt, spürt genau, ob ein Mensch innerlich bereit ist oder eher verschlossen und blockiert. 

Und reagiert dann instinktiv mit Ablehnung darauf. 

Ein weiteres Beispiel:

Lehnen wir uns selbst die ganze Zeit ab und fokussieren uns unbewusst immer nur auf diesen inneren Kampf, werden wir uns niemals annehmen und akzeptieren können, genauso wie wir sind. Und wir werden immer Beziehungen führen, die uns diesen inneren Kampf gegen uns selbst im Außen spiegeln. Wir werden immer unerfüllt und unzufrieden sein.


  • Wie sollen wir dann jemand anziehen, der fähig ist uns wahrhaftig zu lieben und zufrieden mit uns zu sein, wenn wir genau das nicht aussenden? 
  • Wie soll ein anderer Mensch uns in Liebe aushalten und ertragen, wenn wir uns selbst nicht in Liebe aushalten und ertragen? 
  • Wie soll ein anderer Mensch verbindlich zu uns stehen, wenn wir uns selbst gegenüber unverbindlich sind und unser wahres Selbst ablehnen?


Womöglich projizieren wir noch unsere eigenen Unzulänglichkeiten auf den jeweiligen Partner und wundern uns, wenn er entsprechend ablehnend reagiert und alles irgendwie völlig verkehrt läuft?

Daran trägt niemand Schuld, es ist die Konsequenz aus Ursache und Wirkung. Eben Resonanz. Unser Spiegel. 

Lieben wir uns dagegen selbst und sehen unsere eigenen positiven Seiten, können wir uns selbst im Spiegel betrachten und uns selbst zulächeln, dann werden wir die Zufriedenheit anziehen. Und wir werden immer mehr an uns selber finden, das attraktiv und liebenswert ist.

Wenn wir uns selbst und die tiefe Liebe in uns aushalten können, kann uns auch der Mensch, der wirklich zu uns gehört, in tiefer Liebe aushalten. Wenn wir uns selbst annehmen und akzeptieren, wie wir wirklich sind, kann uns auch der Mensch, der wirklich zu uns gehört, annehmen und akzeptieren, wie wir wirklich sind. 

Das ist die Fülle die dann automatisch eintritt. Nur wenn wir uns selbst genauso lieben und annehmen wie wir nun einmal sind, können wir von einem anderen Menschen ebenfalls wirklich geliebt und angenommen werden, WEIL wir so sind, wie wir sind. 

Und ist es nicht genau das, was wir wirklich wollen?

Das Gesetz der Resonanz und des Spiegelns funktioniert immer. Egal wie. Allerdings können wir jederzeit selbst die Richtung bestimmen, in die es gehen soll.

Wir können die gegenseitige Anziehung jederzeit beeinflussen und ändern. Genauso wie wir es haben wollen. Natürlich müssen wir an das Gesetz der gegenseitigen Anziehung glauben. Wir müssen sogar regelrecht davon überzeugt sein. Denn wenn wir etwas NICHT glauben, kann es ja NICHT funktionieren. Wir selbst sind die Ursache - und das was wir anziehen, die Wirkung darauf. Im positiven wie im negativen Sinne.

Das was wir anziehen, ist allerdings immer etwas, das wir für irgendetwas brauchen in unserem Leben. Es macht alles immer Sinn. Selbst wenn wir diesen Sinn im Augenblick nicht sehen. 


  • Beispielsweise für die eigene Weiterentwicklung
  • Oder um etwas aus der Vergangenheit verarbeiten zu können
  • Oder um eigene Unzulänglichkeiten kompensieren zu können
  • Oder um aus Fehlern die wir immer wieder gemacht haben, zu lernen
  •  Oder einfach als Ergänzung unseres eigenen Selbst. Weil wir im Anderen irgendetwas erkennen, was wir selber zwar irgendwo in unserem Inneren besitzen, es aber aus irgendwelchen Gründen nicht leben und nicht nach außen hin zeigen können


Alles hat seinen Sinn so wie es passiert. Alles ist in Resonanz miteinander.

Manches zieht sich gegenseitig an, manches stößt sich aber auch ab. Wenn sich etwas abstößt, so wie zwei Magnete die man verkehrtherum hält, dann bedeutet das ganz einfach dass wir es in unserem Leben nicht brauchen. Dann macht es keinen Sinn, sich damit zu beschäftigen und auseinanderzusetzen. Ansonsten würden wir es automatisch anziehen. Deswegen stimmt auch bei manchen Menschen die Wellenlänge und sie schwingen gemeinsam und bei anderen wiederum nicht. Weil wir die einen für irgendetwas brauchen und die anderen nicht. Genau das erklärt auch die Abneigung gegen bestimmte Menschen, Situationen oder Dinge.

Wenn wir in unserem Herzen verschlossen sind, werden wir genau das anziehen. Wenn wir allerdings offen für Neues und neugierig auf die Welt sind, ziehen wir genau die Dinge an, die wir dazu brauchen.

Das ist dasselbe, wenn wir auf unsere Intuition hören und bestimmte Fragen an das Leben haben. 

Dann werden mit einem Mal lauter äußere Zeichen auftauchen, die uns die Antwort in den Schoss legen. Das kann in Form von irgendwelchen thematisch passenden Artikeln sein, Musikstücke, Gesprächsfetzen die wir hören, Menschen die uns begegnen, Links die uns auf die passende Website führen, Überschriften, Buchtitel, Bilder usw.

Wir müssen nur offen genug sein, um diese Zeichen zu sehen, zu erkennen und zu deuten. Das ist fast magisch. Denn es erfüllt uns. Und beseitigt automatisch die Mängel in unserem Leben.

Alles was wir aussenden, fällt in irgendeiner Form zu uns zurück. Also ist es ja nur logisch, dass wir – wenn wir positive Dinge in unserem Leben und Erfüllung wollen, auch positives und Fülle-Denken ausstrahlen sollten.

Wenn wir dafür offen sind, können wir genau das lernen. Alles ist möglich. Wir müssen es nur wirklich wollen. Und es nützt uns nichts, wenn wir es lediglich wollen, wir müssen es dann auch aktiv TUN :)

Und alles was aus unserem Herzen kommt, was wir uns absichtslos wünschen, wird funktionieren. Wir ziehen genau das in unser Leben, was wir wirklich wollen. Ob das nun ein ganz bestimmter Mensch ist, eine Situation oder materielle Dinge. Also sollten wir immer darauf achten was wir denken und was wir fühlen und wie wir handeln. 

Da wir mit unserer Wahrnehmung und Aufmerksamkeit immer nur das sehen, was wir auch sehen wollen, kommt genau das zu uns zurück.

Wie wirklich ist die Wirklichkeit?

Es gibt nicht nur eine einzige Wirklichkeit. Es gibt unzählige Wirklichkeiten. Jeder Mensch schafft sich seine ureigene individuelle Wirklichkeit. Weil jeder Mensch seine ganz persönliche und individuelle Wahrnehmung besitzt. 

Und manchmal ist unsere eigene Wahrnehmung leider so getrübt, dass die falschen Dinge bei uns ankommen. Weil wir dann die falschen Signale aussenden. Sobald uns das aber bewusst wird, können wir dies durchbrechen und gezielt an uns arbeiten. Und zwar jederzeit. Es ist niemals zu spät etwas zu ändern. Oder andere Dinge in unser Leben zu ziehen, als wir es bisher getan haben. Weil wir es nicht besser wussten. Unser ganz persönliches Umfeld und somit unsere eigene Umwelt ist immer ein Spiegel von uns selbst. An unserem Umfeld können wir genau erkennen, wer wir eigentlich sind und was wir nach außen hin ausstrahlen und aussenden. 

An unserem Äußeren erkennen wir unser Inneres. Da unser Körper und auch unsere Wohnung oder unser Haus der Spiegel unserer eigenen Seele ist.

Manchmal tricksen wir uns selbst allerdings aus. Und täuschen unserem eigenen Selbst etwas vor, das nicht vorhanden und AB-wesend ist. Indem wir nach außen hin lediglich den Schein wahren und eine schützende Fassade aufbauen. Genau dies ziehen wir dann aber wiederum an. Weil das Unbewusste IMMER mitarbeitet. Fünfundneunzig Prozent aller Entscheidungen die wir täglich treffen, werden von unserem Unterbewusstsein gesteuert. Wenn wir also eine Fassade aufsetzen, können wir nur Menschen anziehen, die ebenfalls Fassade sind. Authentisch ist somit niemand.

Wenn wir Menschen anziehen wollen, die authentisch sind, müssen wir selbst ebenfalls authentisch sein.

Gleiches zieht Gleiches an. Alles im gesamten Universum ist in Resonanz miteinander. Und beeinflusst sich gegenseitig. Alles ist von irgendetwas anderem abhängig. Und sendet Schwingungen aus. Nichts funktioniert alleine. Alles hängt miteinander zusammen und zieht etwas anderes an. Und zwar genau das was es braucht.

Deshalb gibt es auch keine Zufälle. Unser Schicksal gestalten wir grundsätzlich immer selbst. 

Wenn wir uns unserer innersten Überzeugungen bewusst sind, sind wir der Schöpfer unserer eigenen Welt. Alles was wir tun, geht mit sofortiger Wirkung in ein kosmisches Wellenfeld über. Und alles interagiert mit uns. Wir alle werden gesteuert von einem unsichtbaren Energiefeld. Dass alles im Universum mit allem verbindet.

Resonanzfähig sind wir nur, wenn etwas auf derselben Frequenz schwingt, wie wir selbst. Wir sind immer und überall „Sender“ und „Empfänger“. Da die Energien und Schwingungen immer mit uns verbunden sind.

Jeder Gedanke ist schwingende Energie. Egal ob dieser positiv oder negativ ist. Wenn wir uns permanent im Energiefeld unserer Gedanken aufhalten, empfinden wir uns auch von allem getrennt. Weil wir uns mit unseren Gedanken selbst trennen. 

Befinden wir uns aber in unserem Herzen, wirkt auch diese vorhandene Energie. Und wir fühlen uns mit allem verbunden.

Permanent senden wir Schwingungen und Energie aus. Und alles was mit dieser Energie in Resonanz geht – weil es sich um dieselben Schwingungen und Energie handelt, manifestiert sich somit in unserem Leben. Alles was nicht mit unseren Schwingungen und Energien konform geht, stoßen wir automatisch ab. Weil wir es nicht brauchen.

Alles besteht aus Ursache und Wirkung. Und bestätigt uns immer in unserem Glauben. Deshalb sind auch unsere erlernten Glaubenssätze unbeschreiblich machtvoll. Und haben eine unglaubliche Kraft und Wirkung. Denn alles was wir wirklich glauben, erfüllt sich auch. Wenn wir also negativ denken, können nur negative Energien und Schwingungen mit uns in Resonanz gehen. Glauben wir aber an positive Dinge, ziehen wir immer nur positive Dinge an. Da wir nur positive Energie aussenden. Wenn wir glauben, dass wir etwas niemals schaffen, wird sich genau dies erfüllen. Und wir wundern uns dann darüber. Glauben wir aber stattdessen, dass wir immer alles schaffen was wir wirklich schaffen wollen, wird das auch funktionieren. 

Unsere Gedanken haben ein vollkommen anderes Energiefeld als unser Herz. Und somit unsere Gefühle und Emotionen. 

Wir selbst können jederzeit unsere Energien und Schwingungen verändern. Ganz einfach, indem wir nicht mehr auf unsere Gedanken hören, sondern aus tiefstem Herzen und aus tiefster Seele FÜHLEN was wir in unserem Leben haben wollen. Somit haben wir IMMER unser Schicksal selber in der Hand. 

Stell dir vor, du stehst an einer Wegkreuzung. Und von dieser Wegkreuzung gehen mehrere Wege in vollkommen verschiedene Richtungen ab. Du drehst dich im Kreis, immer um dich selbst und weißt nicht, welchen Weg du einschlagen sollst. Hörst du jetzt auf deinen Verstand, der dir zuflüstert, wenn du den einen bestimmten Weg gehst, kommst du genau dahin, wo du ankommen willst. Du hast aber keine Garantie dafür, wenn du diese Entscheidung für dich triffst. Hörst du aber auf die Stimme deines Herzens und deiner Seele, vertraust deiner Intuition und deinem Instinkt, wirst du eine vollkommen andere Richtung einschlagen. Und du wirst genau da ankommen, wo es sich eindeutig passend und stimmig für dich anfühlt. 

Und zwar genau deshalb, weil dein Herz und dein Verstand gegeneinander arbeiten. Und nicht miteinander. Denn dein Verstand trickst dich immer wieder aus. Er gaukelt dir Dinge vor, die nicht vorhanden sind. Wenn du auf deinen Verstand hörst, anstatt auf dein Herz und auf deine Intuition, gibst du dich Illusionen hin. Nicht der Wahrheit. 

"Trennung" ist ebenfalls nur eine Illusion unserer Gedanken.

Wenn wir negative Gedanken haben, fühlen wir uns von allen anderen isoliert und getrennt. Und sind vom Lebensfluss abgeschnitten. Somit halten wir also die Illusion der Trennung von anderen selbst aufrecht. Wir beeinflussen also zu jeder Zeit selbst, was sich in unserem Leben manifestiert. Und zwar alleine durch unsere Gedanken. Oder durch unser Herz. Wir selbst sind die Schöpfer unserer Welt. So oder so. 

Wenn wir eine Absicht aussenden, ohne (gedankliche) Erwartung dass etwas zurückkommt, bewegen wir uns von der gefühlten Trennung hin zum Eins-Sein. Wenn wir absichtslos handeln, bekommen wir Positives und Erfüllung zurück. Erst dann, wenn wir unser Herz und unser Fühlen gezielt auf die Dinge ausrichten, die wir wirklich in unserem Leben „haben“ wollen, können diese Dinge sich tatsächlich realisieren und Gestalt annehmen. 

Erst wenn wir unseren inneren Schalter vollständig auf Empfang ausgerichtet und eingestellt haben, kann das zu uns kommen, was wirklich für uns bestimmt ist. Wir müssen nicht mehr im Außen danach suchen, sondern alles was zu uns gehört, findet natürlicherweise automatisch (zu) uns. 

Wenn wir NICHT das bekommen was wir uns aus tiefstem Herzen wünschen, könnte das ganz einfach daran liegen, dass unsere „Leitung“ blockiert ist.

Das kannst du dir so vorstellen, als wenn du einen wichtigen Telefonanruf erwartest. Der Anruf kann aber nicht zu dir durchdringen und dich wirklich erreichen, wenn du die ganze Zeit am Telefon hängst und dich auf ein anderes Gespräch konzentrierst. Du musst also „auflegen“, die Leitung freimachen und dich auf das fokussieren was du wirklich WILLST. Nämlich den wichtigen Anruf erhalten. Auch musst du dich in Reichweite des Telefons aufhalten, um den wichtigen Anruf überhaupt wahrzunehmen und zu hören. Ansonsten verpufft die wichtige Nachricht und löst sich in Luft auf. Was du natürlich NICHT willst, nehme ich jetzt einfach mal an :)

Wenn du also Fülle und somit Erfüllung in deinem Leben haben willst, musst du dich auf die Fülle fokussieren. Auf das, was in deinem Leben bereits AN-wesend und vorhanden ist. Auf das was du wirklich aus deinem tiefsten Herzen willst!

Wenn du wahrhaftige Liebe und eine erfüllte verbindliche (Seelen-)Partnerschaft willst, solltest du aus tiefstem Herzen davon überzeugt sein, dass dieser Mensch an deine Seite kommt. Und dann auch verbindlich bei dir bleibt. Wenn du ehrlich daran GLAUBST und darauf VERTRAUST, dass du wahre Liebe tatsächlich verdient hast und du mit dem passenden Menschen eine ernsthafte und konstante Bindung eingehen wirst, dann wird sich das auch in deinem Leben manifestieren. Und dieser Mensch wird zu dir finden! 

Das gilt auch und gerade für deinen Seelenpartner oder deine Dualseele. Glaube immer an ein gemeinsames verbindliches „Wir“ mit diesem Menschen. Vertraue auf die Intelligenz deines Herzens! Und glaube grundsätzlich IMMER das, was du FÜHLST. Und was deine Intuition dir sagt.

Du kannst die Intelligenz deines Herzens sogar bewusst trainieren und immer mehr steigern. Ein guter Anfang ist in jedem Fall immer, wenn du versuchst, alles mit Ruhe und Gelassenheit zu sehen. Und streiche das Wort „Mangel“ unbedingt aus deinem Leben. Ersetze dieses Wort durch Fülle. Und du wirst die Belohnung sichtbar spüren :)


Was wir unter Liebe verstehen



Mein Buch "Seelenpartner grenzenlose Liebe" wollte unbedingt geschrieben werden. Es war wie ein innerer, intensiver Zwang. Manche Bücher will man ja aus einem eigenen Bedürfnis heraus schreiben. Aber dieses Buch ist aus einer höheren Macht entstanden. Das war kein kurzfristiger Impuls in mir, sondern es hat mich nicht mehr losgelassen. Es hat regelrecht in mir gebrüllt: „Schreib mich“. Also habe ich mich hingesetzt und fast Tag und Nacht innerhalb kürzester Zeit in jeder freien Minute daran geschrieben. Als es eigentlich schon fertig war, hat es sich noch nicht ganz rund angefühlt. Und dann kam ich darauf was noch fehlte. Es war das Kapitel: „Was wir unter Liebe verstehen...“ Genau genommen die Vorgeschichte zu den Seelenpartnern und Dualseelen. Hier für dich also ein Teil dieses Kapitels:

Was wir unser Leben lang normalerweise unter dem Begriff "Liebe" verstehen, IST nämlich eigentlich in Wahrheit überhaupt keine Liebe.

Was wir FÜHLEN, ist einzig und alleine die VORSTELLUNG die wir uns über Liebe machen. Wir erschaffen uns eine künstliche Realität. Ein Idealbild. Eine Illusion. Und das nennen wir dann "Liebe".

Jeder Mensch erschafft sich in seiner Phantasie den "Traumpartner" für sich. Er malt sich ganz genau aus, wie dieser "Traumpartner" aussieht. Es werden beliebig viele Eigenschaften aufgezählt, WIE dieser "Traumpartner" sich verhalten solle. Es wird ganz genau definiert, was dieser Mensch eindeutig NICHT haben darf. Und nach genau diesem Menschen halten wir dann ganz gezielt Ausschau. Und sind über alle Maßen enttäuscht, wenn ein solcher Mensch niemals in unserem Leben auftaucht.

Entspricht ein Mensch den wir in der Realität dann doch kennenlernen, allerdings NICHT diesem Traumbild aus unserer Phantasie, lehnen wir diesen Menschen ganz automatisch als möglichen Partner oder Partnerin ab. Ein solcher Mensch wird niemals auch nur die kleinste Chance bei uns haben.

Auch wenn er der wundervollste, treueste, liebevollste, fürsorglichste und netteste Mensch auf Erden wäre. Auch wenn dieser Mensch alles für uns tun würde. Ganz einfach weil er UNS aus seinem tiefsten Herzen liebt. Nicht ein BILD dass er sich in seinem Inneren von uns gemacht hat. Nicht eine bloße Vorstellung wie wir sein sollen. Nicht ein Phantasiegebilde dass dem wahren Leben nicht standhalten kann. Dieser Mensch liebt uns ganz einfach als MENSCH. Als die Person die wir SIND. Nicht als dass, was er sich in seinen Träumen als Partner oder Partnerin für sich wünscht.

Dieser Mensch befindet sich bereits IN Liebe. Dieser Mensch IST Liebe. Während WIR noch verzweifelt danach suchen...

Wir suchen stattdessen gezielt nach dem „richtigen“ Partner für uns und wundern uns chronisch, dass wir nicht fündig werden. Was ja kein Wunder bei all den Ansprüchen und Erwartungen ist, die wir da in uns tragen. Dies kann kein Mensch uns erfüllen!

Immer wieder wundern wir uns dann, dass unsere Beziehungen nicht funktionieren. Dass unsere Partnerschaften scheitern. Wir wollen immer nur dass was uns FEHLT. Und konzentrieren uns darauf. Dabei entgeht uns aber oft, dass wir den besten Menschen für uns – von dem wir wirklich und wahrhaftig bedingungslos als MENSCH geliebt werden, direkt vor unserer Nase bereits haben. Ihn aber nicht sehen können. Weil wir ihn überhaupt nicht sehen WOLLEN.

Was ja kein Wunder ist bei all den Hirngespinsten und Phantasien über vermeintliche "Traumpartner", die uns permanent in unserem Kopf herumgeistern. Wir wollen immer noch besseres, schöneres, dünneres, reicheres, intelligenteres, erfolgreicheres usw...

Anstatt wir mit dem zufrieden sind was wir da an unserer Seite HABEN. Nämlich schlicht und einfach WAHRE Liebe. Ständig suchen wir weiter. Und suchen...und suchen...und suchen...werden aber niemals fündig. Wie können wir das auch, wenn wir doch gar nicht wissen was Liebe WIRKLICH bedeutet? Wie können wir den passenden Menschen in unser Leben ziehen wenn wir ihn doch überhaupt nicht erkennen und sehen können?

Wir haben einen so verschleierten Blick für das wesentliche im Leben, dass wir uns immer nur auf das unwesentliche konzentrieren. Und dann unzufrieden sind, wenn wir nicht das bekommen was wir meinen bekommen zu müssen. Wir sehen überhaupt nicht, dass das was wir ausstrahlen IMMER als Spiegel zu uns zurückkommt. Wir ziehen quasi immer den Partner, die Partnerin an die wir tatsächlich „verdient“ haben.

Wenn wir uns im emotionalen Mangel befinden, ziehen wir automatisch auch Mangel an. Wenn wir nur auf Äußerlichkeiten schauen und nicht auf die inneren Werte achten, bekommen wir genau das vor die Nase gesetzt. Und unsere Erwartungen werden niemals erfüllt.

Sie KÖNNEN überhaupt NICHT erfüllt werden. Wenn wir im emotionalen MANGEL sind. Denn Mangel kann KEINE Erfüllung anziehen!

Wenn wir eine erfüllte Beziehung und Partnerschaft leben wollen, dann müssen wir uns in erster Linie SELBST erst einmal erfüllen. Damit wir genau das nach außen hin ausstrahlen! Nur so kann auch Erfüllung von außen zu uns zurückkommen. Ausschließlich DANN können wir eine erfüllte und befriedigende Partnerschaft leben. Wenn beide Partner zu sich selbst und zum anderen IN Liebe sind.

Nur wenn wir aufhören Erwartungen und Bedingungen an einen potenziellen Partner zu stellen, bringt uns das Resonanzgesetz genau diesen passenden Menschen. Nur wenn wir ganz bei UNS angekommen sind, ziehen wir genau einen solchen Menschen in unser Leben. Nur wenn wir es AUSSTRAHLEN dass wir gelassen und entspannt in uns selber ruhen, bekommen wir genau das zurück.

Wie schnell SAGEN viele Menschen zu einem anderen Menschen die berühmten drei Worte: „Ich liebe dich“. Was sie dabei aber in Wirklichkeit MEINEN ist etwas ganz anderes.

Denn eigentlich MEINEN sie mit diesen drei Worten: „Ich liebe das BILD dass ich mir von dir die ganze Zeit in meiner Phantasie gemacht habe. Ich liebe die VORSTELLUNG davon, dass du mein ‚Traumpartner’ bist. Ich liebe nicht DICH als MENSCH!

Und genau diese Illusionen halten wir oft über viele Jahre lang aufrecht. Und täuschen uns ganz gewaltig damit SELBST.

Dabei harren wir in Beziehungen aus die uns überhaupt nicht gut tun. Und die eigentlich gar nicht zu uns passen. Weil wir nicht bei uns selbst sind. Weil wir UNS SELBST für den anderen aufgegeben haben. NICHT etwa aus wahrhaftiger Liebe. NEIN! - wobei man sich IN wahrer Liebe niemals selber aufgibt! Man gibt sich lediglich dem anderen HIN. Man gibt sich der Liebe HIN. Sondern weil dieser Mensch ganz genau dem BILD entspricht dass wir uns die ganze Zeit von ihm gemacht haben. Und weil dieser Mensch uns unsere Illusion dann nicht erfüllt, sind wir zutiefst unglücklich und enttäuscht. Und geben auch noch dem ANDEREN die ganze Schuld dafür. Weil er unsere Erwartungen ja überhaupt NICHT erfüllen KANN. Denn es sind ja UNSERE eigenen Erwartungen die wir da in uns tragen. Die wir auf den anderen projizieren.

Dieser andere Mensch kann absolut überhaupt NICHTS dafür wenn wir uns enttäuscht und verletzt zeigen. Denn in Wahrheit haben wir uns SELBER verletzt. Weil wir ausgeharrt haben. Weil wir uns für den anderen ständig verbogen haben. Und so gar nicht die Liebe erhalten KÖNNEN, die wir uns so sehr von ihm gewünscht haben. Da wir ihn ja nicht als MENSCH, sondern lediglich die Illusion über diesen Menschen „lieben“.

Wir DENKEN dass wir lieben. Und FÜHLEN deshalb auch diese gedachte Liebe. Was aber in Wahrheit überhaupt KEINE wahre Liebe ist. Und HANDELN auch entsprechend.

Genau diese Illusion von Liebe ist es nämlich, die dafür sorgt dass wir den anderen niemals so annehmen und akzeptieren können wie er nun mal ist. Permanent wollen wir diesen Menschen ändern. Wir wollen ihn formen. Und zwar genau nach diesem inneren Bild - dieser Vorstellung, unserer Phantasie, die wir jahrelang über unseren „Traumpartner“ in uns tragen. Was aber niemals funktionieren wird. Es sei denn, der andere gibt sich selbst vollkommen auf. Und verbiegt sich nach Strich und Faden für uns. Was aber mit bedingungsloser, wahrhaftiger Liebe dann überhaupt gar nichts zu tun hat.

Und weil wir genau DAS nach außen hin ausstrahlen, bekommen wir auch genau DIESES wieder zu uns zurück. Weil der andere ja genau dieselben Beweggründe wie wir in sich trägt. Auch der andere hat ja seine ureigenen Vorstellungen, Phantasien und Wünsche über seinen „Traumpartner“ in sich. Und schleppt diese Illusion über Liebe mit sich herum.

Gleiches zieht Gleiches an!

Wenn wir also selber nicht IN Liebe sind, wie wollen wir dann einen Menschen anziehen der uns diese Liebe gibt? Selbst wenn uns dieser Mensch tatsächlich wahre Liebe geben sollte, sind wir gar nicht in der Lage diese Liebe anzunehmen. Oder sie gar wirklich zuzulassen. Und sie auszuhalten. Weil wir sie nicht kennen.

Wir kennen es nicht, ausschließlich als MENSCH geliebt zu werden. Was wir kennen ist oft lediglich Liebe die sich „nur“ nach Äußerlichkeiten richtet. Nach beruflichem und finanziellem Status. Nach Aussehen und Ansehen der anderen oder der eigenen Person.

Das ist genau die ILLUSION unserer Liebe die da zum tragen kommt. Unser inneres BILD manifestiert sich so im Außen.

Anfangs sind wir absolut begeistert. Aber mit der Zeit finden wir dann zwangsweise heraus, dass der andere ja gar nicht so ist wie wir uns das GEWÜNSCHT haben. Wie wir uns das GEDACHT haben. Und aus diesem Grunde fangen wir dann an, den anderen verändern zu wollen. Ihn nach UNSEREM inneren Bild zu formen. Dass dieser Mensch sich das aber nicht gefallen lässt, ist nur eine logische Folgerung. Wir fangen an zu jammern, zu klagen, zu kritisieren, zeigen unsere Unzufriedenheit, machen Vorwürfe, stellen Bedingungen und Forderungen, haben Ansprüche, wir wollen...und wollen...und wollen...bekommen aber genau das NICHT...

Das ist KEINE wahre Liebe.

Wir wollen nur "haben". Wir begehren lediglich unsere innere Phantasie. Und NICHT diesen Menschen. Wobei dieser Mensch vielleicht der wundervollste Mensch ist der zu uns passen würde. Aber weil er unserem inneren Bild nicht entspricht, wollen wir ihn auch nicht "haben".

Wobei ich jetzt zwei Dinge unterscheiden muss. Da ansonsten der Eindruck entstehen könnte dass ich mir in diesem Text widerspreche. Nein!

Es ist ganz einfach so. Dass was wir "haben wollen" ist unsere innere Phantasie. Unser Traumbild. Wenn wir einem solchen Menschen begegnen der vermeintlich diesem Traumbild entspricht, lassen wir uns auf ihn ein. Und führen eine Beziehung mit ihm. Die mehr oder weniger glücklich oder unglücklich verlaufen wird. Je nachdem wie sehr die Partner sich für den anderen verbiegen. Und selber aufgeben.

Und was tun wir nicht alles um die Liebe dieses anderen Menschen zu BEKOMMEN. Wir verbiegen uns noch und nöcher für ihn. Wir heucheln Interesse an seinen Hobbies. Wir tun so als ob uns Dinge gefallen die uns eigentlich nerven. Wir finden Macken oder Angewohnheiten „süß“, die uns eigentlich eine Belastung sind. Weil wir sie in Wahrheit nicht ertragen. Wir entschuldigen und verteidigen sein negatives Verhalten und reden uns ein dass er ja nicht anders „kann, weil er ja nun einmal so „ist“. Und genau HIER sprechen wir die Wahrheit aus. Denn dieser Mensch ist tatsächlich so wie er ist. Und er kann eben wirklich nicht anders! Aber er ist eben NICHT unser Traumpartner. Oder unsere Traumpartnerin. Er ist eben nur unsere Phantasie und unsere Illusion davon! Deshalb KANN er es uns auch niemals wirklich recht machen. Deshalb ist er tatsächlich nicht gut genug für uns. Und wir zeigen ihm das ja auch immer wieder mit unserem Verhalten. Was natürlich andersherum aus der Sicht des anderen für UNS ganz genauso sehr gilt.
Treffen wir hingegen auf einen Menschen der NICHT unserer inneren Vorstellung entspricht – der uns aber WIRKLICH liebt – wollen wir genau DIESEN Menschen NICHT. Und lassen uns nicht auf ihn ein. Weisen ihn von uns. Stoßen ihn weg. Weil wir überhaupt nicht SEHEN können dass dieser Mensch uns wirklich liebt. Wir GLAUBEN es ganz einfach schlichtweg nicht. Weil wir zu sehr in all unseren Illusionen über Liebe gefangen und verstrickt sind.

Der Mensch dagegen der uns "haben" will weil wir ebenfalls seinem inneren Traum entsprechen, KANN uns aber nicht die Liebe geben die wir eigentlich haben wollen. Da er uns ja ebenfalls NICHT als MENSCH liebt.

WIE sollen wir auch wahrhaftige Liebe von dieser Person erhalten, wenn WIR selbst überhaupt nicht wissen was wahrhaftige Liebe eigentlich IST? Wie sollen wir Liebe von einem Menschen "empfangen" wenn wir doch innerlich ständig auf ‚haben wollen’ eingestellt sind? WIE sollen wir einem anderen Menschen wirkliche Liebe GEBEN wenn wir doch gar nicht wissen wie wahre Liebe zu GEBEN eigentlich funktioniert?

Wir können wahrhaftige Liebe nur GEBEN, wenn wir sie auch ‚empfangen’ können. Wenn wir diese Liebe zulassen, annehmen und aushalten können. Wenn wir IN Liebe zu uns selbst und zum anderen sind. Wenn wir dann ganz plötzlich und unerwartet auf unseren Seelenpartner und gar auf unsere Dualseele treffen, wirbelt das unser gesamtes SEIN – unser ganzes Denken, Fühlen und Handeln vollkommen durcheinander. Gerade unsere Dualseele stellt ALLES auf den Kopf, was wir bisher in unserem Leben vermeintlich für Liebe gehalten haben...

Das vollständige Kapitel kannst du in meinem Buch "Seelenpartner grenzenlose Liebe" lesen...

Woran wir wahre Liebe erkennen



Viele Menschen suchen ihr Leben lang die wahre Liebe. Weil sie spüren, dass ihnen etwas Elementares fehlt. Doch die wahre Liebe können wir nicht suchen. Die wahre Liebe findet uns. Nämlich genau dann, wenn unser Herz wirklich bereit dafür ist. Sie überfällt uns in einem vollkommen unerwarteten Moment. Wenn wir am wenigsten damit rechnen. Wenn wir sie gar nicht eingeplant haben in unser Leben. Wenn wir nicht danach suchen. Sondern es einfach geschehen lassen, dass die wahre Liebe uns finden darf. Ja, dass sie uns überhaupt finden kann. Da es allerdings so viele Formen und unterschiedliche Ebenen der Liebe gibt, sind viele Menschen unsicher, welche Liebe sich gerade an ihrer Seite oder in ihrem Leben befindet. Viele fragen sich, wie man wahre Liebe wirklich erkennt. Und ob es die wahre Liebe tatsächlich nur ein einziges Mal gibt. Einige fragen sich sogar ernsthaft, ob es die wahre Liebe überhaupt gibt. Sie zweifeln. Viele sind auch der Meinung, Seelenliebe ist gleich wahre Liebe. Derweil es auch da elementare Unterschiede gibt. Für die wirklich wahre Liebe gibt es untrügliche Zeichen. Die man kristallklar erkennt und von jeder anderen Form der Liebe eindeutig unterscheiden kann…

Denn es ist ein elementarer Unterschied, ob wir vermeintliche Liebe aus dem Ego fühlen, also eine Vernunfts-, Zweck-, oder Handelsbeziehung aus einem emotionalen Mangeldenken heraus eingehen, oder ob wir über die große Liebe oder die Liebe unseres Lebens sprechen oder die wirklich wahre, bedingungslose Liebe zu uns gefunden hat. Die per se NUR aus unserem Herzen und unserer Seele kommt.

Wahre Liebe muss nicht zwangsläufig gleichbedeutend sein mit Seelenliebe. Kann es aber sein. Wobei es darauf ankommt, ob wir die Seelenliebe brauchen, um zuerst wieder zu uns selbst zu finden. Denn je weiter wir uns von uns selbst und unserer ureigenen Mitte entfernt haben, desto mehr brauchen wir die wahre Liebe. Weil nur sie uns wieder in unsere ureigene Mitte zurückbringt. Weshalb die Liebe zu unserem Dual so unermesslich tief sein MUSS. Weil wir sonst nicht an uns arbeiten und uns weiterentwickeln würden. Wir würden keinen Leidensdruck verspüren. Und einfach weitermachen, wie es ist. Wir würden unser Ego weiter pflegen, und in unserer Bequemlichkeit verharren. Und es würde sich niemals etwas verändern.

Seelenliebe bedeutet, wahre und bedingungslose Liebe zu LERNEN. Ja, lernen zu DÜRFEN.

Erst wenn wir die wahre und bedingungslose Liebe wirklich gelernt haben, können aus unverbindlichen Lernpartnern echte verbindliche Lebenspartner werden.

Wozu wir die wahre Liebe in uns zu einhundert Prozent zulassen MÜSSEN. Weil wir nur so die Liebe unseres Seelenpartners oder Duals ebenfalls zu einhundert Prozent ERHALTEN können. Und nicht mehr nur wohldosiert und tröpfchenweise. ER gibt uns natürlicherweise immer genau so viel Liebe, wie wir in uns selbst und ihm gegenüber zulassen (können). Er gibt uns genau so viel Liebe, wie wir in unserem aktuellen Bewusstheitszustand überhaupt AUSHALTEN können. Weil unsere Seele sich dazu entschieden hat, mit unserem Seelenpartner oder mit unserer Dualseele die wahrhaftige Liebe bedingungslos zu entdecken. Weshalb sich beide permanent gegenseitig fordern und fördern (müssen und dies auch so wollen). Wozu ALLES gehört, was uns auf diesem Weg unserer Weiterentwicklung passiert.

Da es allgemein permanent gegenwärtig ist und es tatsächlich elementare Unterschiede gibt, ob wir tatsächlich bedingungslos lieben - lediglich ein Verliebtheitsgefühl in uns spüren oder gar richtig süchtig nach Liebe sind, müssen wir uns der Wahrheit bewusst sein. Denn solange wir uns noch nicht wirklich bewusst und in Fülle und Erfüllung angelangt sind, fallen wir immer wieder auf unser mangeldenkendes Ego herein. Das mitunter sehr subtil arbeitet und uns von der wahren Liebe wieder ablenken will.

Oft kommt es dann vor, dass wir (noch) einem Phantom hinterherjagen, dass wir Liebe nennen. Obwohl es keine wirkliche und wahre Liebe ist. Sondern wir fühlen uns von einem anderen Menschen angezogen, projizieren unser inneres Bild auf diesen Menschen und meinen wir fühlen Liebe.

Was wir in Wahrheit aber fühlen, ist schlichtweg das Gefühl geliebt werden zu WOLLEN.

Wir laufen diesem Gefühl hinterher, kämpfen darum geliebt und gewollt zu werden und merken dabei nicht, dass wir einer Illusion verfallen. Nämlich der Illusion vermeintlicher Liebe. Der Illusion unseres Egos. Das uns sehr subtil immer wieder versucht, in seinem löchrigen Netz einzufangen. Das uns aber nicht festhalten kann. Da wir durch dieses unsichere Netz immer wieder durch und auf die Nase fallen. Obwohl es uns durchaus sehr lange und sehr fest in seinem Griff halten kann. Dieses Gefühl ist eine Sucht. Eine tiefe Sehn-SUCHT. Wir suchen nach Liebe und sind eigentlich süchtig danach geliebt zu WERDEN. Liebe von einem anderen Menschen zu ERHALTEN. Denn wir geben zwar Liebe und geben und geben und geben – bekommen aber oft nicht das zurück was wir uns sehnlichst vom anderen wünschen. Und zwar solange, bis wir die Liebe in uns entdecken. Und immer mehr unser Herz für diese wahrhaftige Liebe öffnen (können).

Das liegt ganz einfach daran, dass wir – solange wir uns im emotionalen Mangel befinden – einen Menschen anziehen, der sich ebenfalls im Mangel befindet. Beide wollen zwar geliebt werden, aber solange wir als Frau der Liebe eines Mannes hinterherjagen, treffen wir per Resonanzgesetz immer nur genau auf den Menschen der uns diese Liebe nicht geben kann. Da er ebenfalls süchtig danach ist geliebt zu werden. Da hier das energetische Prinzip von aktiv und passiv wirkt. Ein solcher Mann wird zwar die Liebe einer Frau nehmen und nehmen und nehmen und ihr bequem dabei zusehen wie sie sich um ihn bemüht, aber er kann ihr nicht wirklich die Liebe aktiv zurückgeben die sie sich von ihm von ganzem Herzen wünscht. Weil er es niemals gelernt oder aufgrund massiver Enttäuschungen und Verletzungen seiner Seele wieder verlernt hat. Weil er es sich verbietet. Und die wahre Liebe als Gefahr und Bedrohung für sein Herz einstuft.

Wahre Liebe ist immer verbindlich. Wahre Liebe ist pur und absolut rein. Sie ist authentisch und echt und absolut unverfälscht. Wie kristallklares und ruhig dahinströmendes Wasser. Wahre Liebe ist kontinuierlich vorhanden und grundsätzlich unaufgeregt. Diese Liebe ist einfach da. Und ruht in sich selbst. Gleichzeitig ist diese Liebe unendlich kraftvoll. Und lässt uns sprichwörtlich Berge versetzen. Entfernungen, Zeit und Raum überbrücken. Jegliche Zeiten durchstehen.

Wahre Liebe ist grundsätzlich bedingungslos. Und vollkommen frei. Niemals fordernd oder erwartend. Niemals durch utopische und nicht erfüllbare Ansprüche blockiert. Niemals vorwurfsvoll, verachtend, kontrollierend, abwertend oder schuldzuweisend. In der wahren Liebe geht es niemals um Schuld. Sondern immer um Ursache und Wirkung. Niemals um Angst, sondern immer um Vertrauen. Um Aktion und Reaktion. Um männlich gebende Aktivität und weiblich empfangende Passivität. Um absichtsloses geben (schenken) und empfangen (zulassen).

Was nun NICHT heißen soll, dass Ego-Liebe falsch oder schlecht ist. In der Liebe gibt es kein richtig oder falsch. Gut oder schlecht.

ABER es gibt in der Liebe ein ungesund oder gesund. Unerfüllt oder erfüllt. Mangel oder Sättigung. Ein destruktiv oder konstruktiv. Nicht stimmig oder absolut stimmig. Ein es passt nicht oder es passt vollkommen. Echtheit oder Illusion. Verstand oder Herz. Oberflächlichkeit oder Tiefe. Blockade oder Fluss. Einlassen oder flüchten.


  • Wahre Liebe lässt Anders Sein & Gegensätzlichkeit zu
  • Wahre Liebe lässt andere Meinungen zu
  • Wahre Liebe lässt Wachstum, Veränderung & Weiterentwicklung zu


Das was wir – solange wir uns nicht darüber bewusst sind - gemeinhin Liebe nennen, ist oft in Wahrheit keine Liebe. Es ist ein immenser Unterschied ob wir lediglich ein Verliebtheitsgefühl für einen anderen Menschen empfinden auf den wir unser inneres Traumbild – unser Phantasiegebilde – projizieren und der diesem inneren Ego-Bild von uns entspricht, oder ob wir einen Menschen als den Menschen erkennen, sehen und annehmen können, der er in seinem innersten Kern tatsächlich ist. Mit allem was diesen Menschen ausmacht.

Wenn die wahre Liebe uns wirklich gefunden hat, hört in diesem Moment die Suche nach Liebe im Außen komplett auf.

Wir stellen die Suche nach der wahren Liebe natürlicherweise ganz von selbst ein. Da das tiefe Bedürfnis unseres Herzens sich in dem Augenblick erfüllt hat. Wir fühlen uns angekommen. Wir SIND in der wahren (Selbst-) Liebe angekommen. Und wir fühlen uns endlich zuhause. Zuerst bei diesem anderen Menschen und je bewusster wir uns werden, dann ebenfalls in uns selbst.

Es fehlt uns nichts mehr.

Zuerst entdecken wir die wahre Liebe im Außen. Und durch diese Liebe im Außen wird uns die Liebe IN UNS bewusst. Es wird uns bewusst, dass die Liebe die ganze Zeit in uns gewohnt hat. Und wir die Liebe deshalb nie wieder verlieren können. Da wir selbst die wahrhaftige Liebe sind.

Aus dem Grunde gibt es die wahre Liebe nur ein einziges Mal. Wir lieben genau diesen EINEN EINZIGEN Menschen zutiefst, der es geschafft hat, sich in den Raum unseres Herzens zu schleichen und sich dort eingenistet und tief und unwiederbringlich verankert hat. Der die tiefe und wahrhaftige Liebe in uns aktiviert hat und unser Herz und unsere Seele zutiefst berührt. Wir projizieren auf ihn diese Liebe, die ja die ganze Zeit bereits in uns selber vorhanden war.

Denn wenn wir selbst diese Liebe nicht in uns hätten, könnten wir sie überhaupt nicht auf einen Menschen im Außen übertragen. Dann könnten wir einen anderen Menschen nicht lieben.

Dabei kann es sehr wohl passieren, dass uns auch andere Menschen in unserem Herzen und in unserer Seele zutiefst berühren. Und wir anderen Menschen ebenfalls in Liebe begegnen. Allerdings dann auf anderer Ebene. Die wahre Liebe gibt es dennoch nur ein einziges Mal.

Auch bezeichnen wir oftmals Menschen als unsere „große Liebe“ oder unsere „Liebe des Lebens“, was mit echter bedingungsloser und wahrhaftiger Liebe aber noch nicht wirklich etwas zu tun hat. Denn wenn wir wirklich die wahre Liebe gefunden haben, bezeichnen wir diese auch ausschließlich so. Da die wahre Liebe mit keiner anderen Form von vermeintlicher Liebe vergleichbar ist.

Ja, wir haben vorher sehr wohl tiefe Gefühle. Aber ein Gefühl ist ein Gefühl. Wahre Liebe ist wahre Liebe. Die wir dann auch als solche erkennen. Denn wenn wir die wahre Liebe wirklich gefunden haben, dann fehlt uns NICHTS mehr. Dann verschwindet jeglicher Mangel von selbst. Und je mehr wir uns in der wahrhaftigen Liebe verankern, desto mehr können wir auch unseren Seelenpartner oder unsere Dualseele einfach in seinem Leben (ohne uns) SEIN lassen. Wir lassen in SEIN und wenden uns NICHT enttäuscht und frustriert von ihm ab. Wir bewerten ihn nicht und werten ihn auch nicht ab. Auch machen wir keine Versuche, ihn zu vergessen, sondern wir integrieren diese Liebe in unser Leben und unser Sein. Wir leben damit. Wir leben MIT dieser Liebe und kultivieren bewusst unsere SELBST-Liebe.

Erst entdecken wir unsere wahre Liebe zu IHM. Dann erkennen und sehen wir die wahre Liebe IN unserem Selbst und dann kultivieren wir die bedingungslose Liebe zu unserem SELBST.

Solange wir uns noch im emotionalen Mangel befinden, lassen wir uns ohne zu zögern auf eine Beziehung mit einem Menschen ein, in den wir lediglich verliebt sind oder bei dem wir süchtig danach sind von ihm geliebt zu werden. Wundern uns dann aber früher oder später, warum diese Beziehung nicht funktioniert. Oder wir wundern uns permanent über andere Paare die vermeintlich – der äußeren Fassade nach - das „Traumpaar“ schlechthin sind - sich aber urplötzlich und scheinbar wie aus dem Nichts oft nach langen Jahren trennen.

Genau das ist aber schon vorprogrammiert wenn wir einen Menschen nicht bedingungslos annehmen und lieben wie er ist. Wenn wir einen Menschen verändern wollen. Da dieser Mensch in Wahrheit gar nicht zu uns passt. Das ist auch der Grund dafür, warum es so viele „Lebensabschnittspartner“ gibt. Warum es so viele Trostpflaster und Übergangslösungen gibt. Warum viele sich mit zweiter Wahl zufriedengeben. Und nicht darauf bestehen, exklusive und erste Wahl zu sein. Weil diese Paare aus den falschen Gründen zusammen sind. Das KANN NICHT dauerhaft funktionieren. Selbst wenn wir den wunderbaren Glaubenssatz in uns tragen, dass wir nur ein einziges Mal heiraten wollen und möglichst nur mit einem Partner unser gesamtes Leben verbringen wollen. Genau das funktioniert dann, wenn wir eben NICHT unser inneres mangeldenkendes Ego-Traumbild von einem „idealen“ Partner oder Partnerin haben, sondern ganz einfach den Menschen so sehen würden wie er ist. Mit unserem Herzen. Und mit unserer Seele. Weil wir uns selbst sehen können, so wie wir sind. Weil wir uns vollständig bewusst sind.

Wenn wir ganz einfach darauf achten, wer WIRKLICH zu uns passt. Wer uns passgenau ergänzt und mit dem wir wirklich als Mensch der er ist dauerhaft zurecht kommen. Bei dem wir selbst seine „Fehler“ und Macken und Angewohnheiten annehmen und akzeptieren können. Und ihm auch seine Interessen und Hobbies lassen können. Weil wir ebenfalls unsere eigenen Interessen und Hobbies pflegen. Und uns nicht für unseren Partner verbiegen und Interesse für Dinge heucheln, die uns in Wahrheit nicht interessieren. Weil beide sich dann gegenseitig Freiraum zugestehen können, für das Wachstum der Seelen (beider) und die eigene Weiterentwicklung im Leben. Weil wir dann keine Verlustangst mehr in uns tragen, dass wir diesen Menschen oder die Liebe an sich aus irgendwelchen Gründen wieder verlieren könnten. Sondern weil wir diesem Menschen bedingungslos vertrauen. Weil dieser Mensch ganz einfach unser Vertrauen verdient hat. Und weil er uns ebenfalls voll und ganz vertraut.

Eben weil wir uns nicht mehr im Mangel befinden, sondern vom Leben vollkommene Fülle und Erfüllung erhalten. Und die Liebe des Menschen, der wirklich zu uns gehört, wirklich zu einhundert Prozent zulassen, empfangen und annehmen können.

Auf den Menschen der uns wirklich bedingungslos liebt, lassen wir uns oftmals nicht ein. Den schieben wir permanent von uns. Schlimmstenfalls verleugnen wir sogar unsere Gefühle für ihn, solange die wahre Liebe uns eine solche Angst macht.

Warum macht die wahre Liebe uns eine solche massive Angst? Warum jagt es uns so viel Angst ein, wirklich und wahrhaftig Liebe zu erhalten? Diese Liebe zu empfangen und sie auszuhalten?

Weil wir uns meist eine vollkommen falsche VORSTELLUNG von der Liebe an sich machen.

Weil die wahre Liebe uns so sieht, wie wir in unserem innersten Kern tatsächlich sind. Sie sieht hinter unsere (Ego-) Fassade. Sie sieht hinter unsere aufgesetzten Masken und Mauern des Selbstschutzes. Sie sieht mitten in unser Herz und mitten in unsere Seele. Sie macht uns für den anderen gläsern.

Deshalb sind viele Menschen nicht in der Lage, die wahrhaftige Liebe tatsächlich auszuhalten. Sie überhaupt zuzulassen. So viele Menschen haben Angst vor der wahrhaftigen Liebe und es ist ihnen meistens nicht einmal bewusst. Tatsache ist nur, dass sie immer wieder flüchten, wenn es ihnen vermeintlich zu „eng“ wird. Wenn sie seelisch und emotional zu sehr berührt werden. Und weil es weh tut, sich mit der absoluten Wahrheit zu befassen. Weil sie ganz einfach SICH SELBST oder zumindest Facetten von sich im anderen (in ihrem Seelenpartner oder in ihrer Dualseele) sehen. Und sie das nicht ertragen können. Weil es zu tief geht und viel zu intensiv ist.

Die Erkenntnis tut weh, dass wir bis zu dem Punkt uns selber so sehr verleugnet und ignoriert haben. Und genau das wollen wir nicht sehen. Das schieben wir von uns weg. Und flüchten mit Ausreden davor.

Alles was weh tut ist die Abwesenheit von wahrer Liebe! Das was uns so weh tut, ist unsere Selbsttäuschung. Selbstverleugnung. Und Selbstbetrug. Sind unsere vollkommen falschen Bilder und Vorstellungen von Liebe aus unserem Ego. Sind unsere nicht erfüllten Erwartungen an die Liebe. Sind unsere Forderungen, Bedingungen, der Druck, den wir in unserem unbewussten Sein und dem anderen gegenüber sehr oft aufbauen. Sind Ego bedingte Dramen und Machtspielchen.

Wenn wir zutiefst emotional und seelisch vom anderen berührt werden, verbrennt einfach alles in uns was NICHT Liebe ist. Und das ist es, was wir AUSHALTEN müssen. Was wir DURCHHALTEN müssen. Denn nur so kann ECHTE Intimität, Nähe und Innigkeit in der wahren Liebe entstehen.

Wenn wir die wahre Liebe mit unserem Seelenpartner oder Dual tatsächlich ernsthaft verbindlich leben wollen, so ist es immens wichtig dass wir begreifen dass wir nicht vor dem Menschen der uns so sehr liebt davonlaufen dürfen. Sondern dass wir uns vollständig einlassen DÜRFEN. Und MÜSSEN. Und dass auch dieser Mensch den wir so sehr lieben nicht vor uns davonlaufen darf. Nicht vor dieser Liebe weglaufen darf. Wir müssen UNS SELBST erst einmal AUSHALTEN und ERTRAGEN, so wie wir sind. Unsere Gefühle müssen wir aushalten. Und lernen, wie wir damit passend umgehen. Wie wir sie bündeln. Und kanalisieren. Denn bei wahrer Liebe müssen wir nicht darum kämpfen von einem bestimmten Mann geliebt zu werden. Wir müssen überhaupt nichts dafür tun, um von jemandem geliebt zu werden. Wohl aber müssen wir ALLES und NICHTS für die wahre Liebe tun.

ALLES für die wahre Liebe zu tun, heißt, dass wir es zulassen, dass wir alles was diese Liebe ausbremst oder blockiert, beseitigen. Und auflösen. Aus unserem Leben verbannen. Weil wir sonst niemals wirklich glücklich und zufrieden in und mit der wahren Liebe sind.

NICHTS für die wahre Liebe zu tun, heißt, NICHT nach dieser Liebe zu SUCHEN, sie nicht aus unserem bedürftigen Ego heraus haben zu wollen, sondern ausschließlich mit unserem Herzen und mit unserer Seele zu EMPFANGEN.

Denn die wahre Liebe kann uns nur erreichen, wenn wir absolut NICHTS dafür tun, damit sie zu uns kommt.

Jeder einzelne Mensch hat das Recht wahrhaftig und bedingungslos geliebt zu werden.

Kein Mensch wird normalerweise von Natur aus böse geboren. Der Mensch macht andere Menschen zu bösen Menschen. Indem er sie erst bewertet und dann abwertet. Und überhaupt nicht so annimmt und akzeptiert und sein lässt, wie sie sind. Die wahre Liebe kann dann nicht anwesend sein. Sie muss gezwungenermaßen abwesend bleiben. Der Mensch bewertet und wertet ab, ohne zu hinterfragen und ohne zu reflektieren, ob seine Bewertung und Abwertung überhaupt Tatsachen entspricht. Ob es überhaupt passt und ob es tatsächlich stimmig ist. Ob er sich wohl damit fühlt. Ob er sich in seinem Herzen damit identifizieren kann. Ob er überhaupt echt und authentisch ist. Oder ob er selber andauernd nur einen faulen Kompromiss nach dem anderen lebt.

Und solange wir uns im mangeldenkenden Ego befinden, ist es kein Wunder, dass wir regelrecht süchtig danach sind, von jemandem einfach nur geliebt zu werden. Und die wahre, bedingungslose Liebe so keine wirkliche Chance hat.

Wir sind so ständig auf der Suche unsere Sucht nach wahrhaftiger Liebe zu befriedigen, weil wir schmerzhaft spüren, dass uns etwas Elementares fehlt. Ständig begleitet uns die tiefe Sehnsucht nach wahrer Liebe und tiefer Erfüllung. Dabei verlassen wir permanent den eigentlichen Weg unseres Lebens. Gehen endlose, schmerzhafte, schwierige und komplizierte Umwege und brauchen oft eine sehr lange Zeit, bis wir wieder auf den eigentlichen Weg zurückkommen. Wo wir dann endlich merken und es uns endlich bewusst wird wie sehr wir eigentlich über viele Jahre hinter uns selbst hergelaufen sind. Uns aber nicht einholen konnten.

Lange Zeit sind wir hinter uns selbst her gehechelt und haben lediglich im Schneckentempo gelebt. Weil wir uns selbst ausgebremst haben. Und uns dies nicht einmal bewusst war. Weil wir uns selbst nicht gesehen haben, so wie wir sind. Wir waren voller Blockaden und Ängste, haben uns in Selbstsabotage geübt und uns wie eine Spirale verbogen. Nur um vermeintlich wahrhaftig geliebt zu werden. Wir haben uns selbst nicht erlaubt einfach zu sein, so wie wir sind.

Und JETZT erlauben wir selbst es uns endlich ganz explizit, einfach (IN tiefer Liebe) zu SEIN.

Angst vor Liebesentzug haben wir an diesem Punkt jetzt nicht mehr. Denn die Liebe wohnt ja in uns. Und ist in unserem Herzen und in unserer Seele zutiefst verankert.

Solange wir unser inneres Traumbild auf einen Menschen projizieren nur weil wir sein Äußeres begehren und vielleicht diesen Menschen überhaupt nicht kennen, was bei nicht wenigen tatsächlich genauso passiert, also gar nicht wissen ob dieser Mensch denn überhaupt zu uns passt, ob das mit ihm dauerhaft harmoniert, ist das lediglich eine Wunschvorstellung aus unserem Ego die wir da leben. Das hat absolut nichts mit wahrer, bedingungsloser Liebe zu tun.

Erst wenn wir aufhören, einen Menschen in irgendeiner Form verändern zu wollen, erst wenn wir explizit aufhören, die Liebe an sich zu kontrollieren, ist es wahre und bedingungslose Liebe.

Erst wenn wir aufhören, unsere eigenen emotionalen und seelischen Unzulänglichkeiten auf einen anderen Menschen zu projizieren, kann sich die wahre und bedingungslose Liebe uns zeigen.

Wenn zwischen zwei Menschen die sich nicht kennen eine starke erotische Anziehungskraft entsteht, hat das erst einmal gar nichts mit Liebe zu tun. Das ist nur rein körperliches Begehren. Der Wunsch nach körperlicher Erfüllung. Viele Menschen halten aber gerade diese körperliche Anziehung für Liebe. Und stürzen sich Hals über Kopf in eine Bindung mit einem solchen Menschen. Und wundern sich dann, dass es nicht lange hält. Oder dass der andere sich als „Gift“ für das eigene Selbst herausstellt. Dass sie manipuliert und emotional abhängig gemacht werden. Dass sie belogen, betrogen und ganz einfach mies behandelt werden. Das klappt aber auch nur dann, solange wir anfällig dafür sind. Wenn wir einen Mangel an Selbstwertgefühl haben. Wenn wir unserer eigenen Wahrnehmung nicht glauben und unserer Intuition nicht vertrauen. Die uns doch vor genau solchen Menschen und Situationen explizit warnt. Wenn wir nur darauf hören. So bleiben uns Kummer und Dramen erspart. Aber wenn wir unser Gefühl fälschlicherweise als Liebe definieren, lassen wir viel zu viel zu und lassen uns viel zu viel vom anderen gefallen.

Unter dem Deckmantel vermeintlicher Liebe spielen sich unglaubliche Dramen, Kummer und Leid in Beziehungen ab. Man kämpft für oder gegen die Liebe und macht alles noch schlimmer.

Der „Kampf der Liebe“. Das ist keine wahre und schon gar nicht bedingungslose Liebe!

Jeder der für oder gegen die Liebe kämpft, steht automatisch auf verlorenem Posten. Denn wir müssen nicht darum kämpfen wahrhaftig geliebt zu werden. Solange emotionale Schmerzen (Liebeskummer) und Seelenschmerzen uns plagen, sind wir noch nicht vollständig in der wahren, bedingungslosen Liebe angelangt. Sondern uns plagen immer noch alte Themen und verkrustete, alte Muster aus unserem Ego.

Viele wollen mit ihrem Seelenpartner oder Dual nichts mehr zu tun haben nach einer gewissen Zeit. Auch das ist keine wahre und bedingungslose Liebe. Das ist kein Annehmen und keine Akzeptanz. Das ist ein weglaufen, wegschieben, sich abwenden, umdrehen und weggehen. Weil das oft leichter ist, als sich der Wahrheit, dem Ur-Schmerz und der Ur-Angst zu stellen.

Und vollkommen egal in welcher Art von „normaler“ Beziehung oder Seelenpartner- und Dualseelenverbindung wir uns befinden, geht es letztendlich immer darum bedingungslose Liebe zu lernen. Wahrhaftige Liebe zu geben und zu empfangen. Die Sucht danach geliebt zu werden aufzugeben. Ein Verliebtheitsgefühl nicht als wahre Liebe zu definieren. Denn zwischen wahrer Liebe und bloßer Verliebtheit liegen Welten! Zwischen innerem Traumbild und Phantasie - und Realität und dem Menschen der wirklich zu uns passt, liegen ebenfalls elementare Unterschiede.

Wenn wir einen Partner / eine Partnerin wirklich fürs Leben auf Dauer an unserer Seite haben wollen, ist es elementar und absolut unabdingbar, tatsächlich ganz bewusst HIN zu SEHEN wen wir da in unserem Leben und vermeintlich oder echt in unserem Herzen und in unserer Seele haben. Und wie sehr uns dieser Mensch tatsächlich ECHT aus seinem Herzen heraus und eben NICHT aus dem bedürftigen Ego liebt. Ob er uns tatsächlich (aus-) hält und trägt, schützt und beschützt, sich offen zu uns bekennt, zu uns steht und uns einfach so (sensibel) SEIN lässt wie wir sind. Ob wir authentisch einfach SEIN dürfen.

Wenn sich zwei Menschen füreinander verbiegen – oder auch nur einer für den anderen – ist immer die Sucht danach geliebt zu werden im Spiel. Dann ist es keine wahre und schon gar keine bedingungslose Liebe. Denn um WIRKLICH absolut bedingungslos lieben zu können und ebenfalls die bedingungslose Liebe des anderen WIRKLICH anzunehmen und sie dauerhaft auszuhalten ohne zu flüchten wenn es vermeintlich wieder einmal zu „eng“ und zu nah wird, dazu gehört eine ganze Menge innere Stärke. Und Mut. 

Erst wenn wir unseren Bindungswunsch im Außen bewusst aufgeben und die Beziehung zu uns selbst eingehen, erst wenn wir unser Herz vollständig öffnen und die wahre Liebe (für uns selbst) vollständig zulassen, kann echte Verbindlichkeit und wirklich bedingungslose Liebe entstehen.

Wenn wir erkennen, dass uns emotional und seelisch NICHTS mehr FEHLT, sondern wir uns endlich gesehen, erfüllt und satt fühlen, erleben wir die wahre Liebe. Dann kommt uns das Bedürfnis, im Außen noch nach Liebe zu suchen, von ganz allein abhanden.


Wie die Liebesenergie uns für immer verändert



„Alles in der Welt ist Liebe. Liebe ist das sanfte, göttliche, von Asche verdeckte, aber unauslöschliche Wesen der Welt.“ - Zitat von Robert Musil

Wenn wir sensiblen Menschen wirklich lieben, dann sehr tief und intensiv. Liebe ist für uns essentiell. Wir brauchen die Liebe wie die Luft zum atmen. Denn die Liebe lässt uns im wahrsten Sinne des Wortes Berge versetzen. Die wahre Liebe motiviert und inspiriert uns. Sie spendet uns Kraft – unbändige Lebenskraft. Wenn wir wirklich und wahrhaftig lieben, dann bleibt kein Stein unseres sensiblen Gefühlslebens mehr auf dem anderen. Sensible Menschen „ertrinken“ fast in ihren intensiven Liebes-Gefühlen. Wahre Liebe gibt uns Halt und emotionale Sicherheit. Und gemeint ist jetzt nicht die emotional „bedürftige“ Liebe. Sondern die pure, bedingungslose und reine Seins-Liebe. Diese Liebe bringt uns in unser Herz. Und in unsere Seele. Da sie uns energetisch höher schwingen lässt. Und unser sensibles Bewusstsein erweitert. Auch unsere Wahrnehmung wird dadurch verfeinert. Und unser Herz wird in dieser Liebe still.

Alles ist Schwingung. Positive Gefühle und positive Emotionen erhöhen unsere Schwingungsfrequenz. Während negative Gefühle unsere Schwingung nach unten leiten. Unsere Energie und Lebenskraft wird dadurch geschwächt.

Je größer und stärker unsere gefühlte Liebe ist, desto höher schwingen wir energetisch. Und desto höher ist auch unsere Bewusstseins-Ebene.

Wahrhaftige Liebe ist lebendige Energie. Wir leben in einem beständigen Meer aus unendlicher lebendiger Energie. Die Energie fließt permanent in alle Richtungen. Sie umhüllt uns mit ihrer gesamten Präsenz. Und genau diese Energie verändert unser gesamtes sensibles Sein vollkommen. Denn wir sind nicht getrennt von all diesen lebendigen Energien. Sondern wir sind durch unsere eigene Lebens- und Liebesenergie mit allen anderen existierenden Energien verbunden.

Trotzdem ist es meistens so, dass wir uns aufgrund unseres Egos sehr wohl als getrennt von allem anderen wahrnehmen. Daher auch das ICH und das DU. Beim gemeinsamen WIR sehen wir uns allerdings wieder verbunden. Und auch hochsensitive Menschen sehen sich von Grund auf mit allem verbunden. Deshalb ist es auch so schwer für sie, sich abzugrenzen. Weil die Energien ja permanent und überall spürbar für sie sind. Das wäre dasselbe, als wenn ein Fisch versuchen würde ohne Wasser zu leben. Er würde elendig daran zugrunde gehen. Weil das Wasser dass ihn trägt, seine Lebensspendende Energie ist. Genauso können wir nicht ohne Energie – ohne Lebens- und Liebes-Energie leben.
Unser innerster Kern IST Liebe. Wir haben genau das meist nur vergessen. Und müssen es deshalb wieder lernen. Eine „bloße“ Verliebtheit ist von daher KEINE wahre Liebe. Sie berührt weder unseren innersten Wesens- noch unseren sensiblen Seins-Kern.

Verliebtheit kann sich ganz schnell wieder auflösen. Nämlich genau dann, wenn unsere Erwartungen, Träume, Wünsche, Sehnsüchte, Phantasien und inneren Bilder die wir uns von einem anderen Menschen machen, von ihm nicht wirklich berührt und somit dann auch nicht erfüllt werden. Weil sie im Außen überhaupt nicht erfüllt werden können. Und weil dieser Mensch am Ende überhaupt nicht zu uns passt.

„Bloße“ Verliebtheit verändert uns einfach insoweit, als dass wir regelrecht „süchtig“ nach dem Menschen sind, den wir äußerlich so sehr begehren. Durch den intensiven Rausch unserer Gefühle fangen wir an uns zu verbiegen. Nur um zu erreichen dass dieser Mensch uns wahrnimmt. Und wir diesen Menschen auch „bekommen“.

Verliebt zu sein bedeutet, diesen einen bestimmten Menschen zu „brauchen“. Um einen inneren Mangel in uns zu erfüllen. Was der andere aber gar nicht kann. Deshalb kommen wir auch nicht wirklich in unser Herz. Und auch nicht ins Innere unserer Seele. Unsere Schwingungsfrequenz erhöht sich so nicht. Und auch unser Bewusstsein wird nicht erweitert. Und genau das ist auch der Grund, warum so viele Beziehungen und Partnerschaften nicht auf Dauer funktionieren. Weil es eben sehr oft keine wahre Liebe ist. Sondern nur rein körperliche Anziehung. Die dann auch noch mit Liebe verwechselt wird. Also ein „brauchen“ aus vollkommen falschen Beweggründen.

Wahre Liebe dagegen kann sich nicht auflösen. Sie ist die mächtigste und stärkste Kraft im Universum. Wahrhaftige Liebe überstrahlt alles andere. Wenn wir einen Menschen wirklich lieben wie er IST – ohne ihn in irgendeiner Art und Weise verändern zu wollen – dann erst können wir von wahrhaftiger und reiner Liebe sprechen. Dann erst können wir uns ganz in unserem Herzen und in unserer Seele befinden. Erst recht, wenn wir unserem Seelenpartner/unserer Dualseele begegnen. Denn diese tiefe und intensive Liebe ist von Anfang an einfach da. Bei der wahren Seelenliebe gibt es niemals eine „bloße“ Verliebtheit. Wahre Liebe bedeutet, den anderen genauso anzunehmen und zu lieben wie er ist. Ihn nicht verändern zu wollen, so wie wir ihn gerne hätten. Was ja früher oder später in ganz vielen Beziehungen und Partnerschaften passiert. Und das ist keine wahre Liebe! Das ist nur ein nachjagen unserer innersten Phantasien und Traumbilder. Aber nicht die Realität.

Denn wahre Liebe ist bedingungslos. Sie IST einfach nur.

Was nun nicht heißt, sich vom anderen alles gefallen lassen zu müssen. Und alles in falsch verstandener Weise „hinnehmen“ zu müssen. Natürlich dürfen, sollen und müssen wir auch da gesunde Grenzen setzen wenn uns etwas nicht gefällt. Denn auch wenn wir einen Menschen bedingungslos und wahrhaftig lieben, bedeutet das noch lange nicht, dass es nicht auch zu Meinungsverschiedenheiten, irgendwelchen Konflikten oder Missverständnissen kommen kann.

Viele Menschen verwechseln auch sexuelle Lust und Begierde mit Liebe. Sexuelle Gefühle haben aber erst einmal rein überhaupt nichts mit wahrer Liebe zu tun. Denn das bedeutet nur, dass wir einen anderen bestimmten Menschen „haben“ wollen. Dass wir ihn rein körperlich begehren. Dass wir im wahrsten Sinne des Wortes ‚Lust’ auf diesen Menschen haben. Das ist aber noch lange keine wahre Liebe. Da wir hier nur auf Äußerlichkeiten fixiert sind. Was noch lange nicht heißt, dass wir den Menschen den wir körperlich begehren, auch wirklich und wahrhaftig als Mensch der er ist, lieben. Denn vielleicht passt dieser Mensch ja überhaupt nicht zu uns. Trotzdem wollen wir ihn „haben“. Weil er rein äußerlich gesehen, unserem inneren Bild eines vermeintlichen „Traumpartners“ entspricht. Oder damit wir nicht alleine sind.

Wenn allerdings zu diesem sexuellen Begehren dann noch die bedingungslose, reine und wahrhaftige Liebe dazukommt, verändert das unser gesamtes Sein. Wir transformieren uns innerlich. Und unsere inneren Schatten verschwinden. Da wir in unser Herz und in unsere Seele finden. Denn Liebe ist Licht. Und da wo Licht ist, lösen sich alle Schatten auf. Licht und Liebe sind untrennbar miteinander verbunden. Genauso wie männlich und weiblich untrennbar miteinander verbunden sind. Weil in uns allen sowohl weibliche, als auch männliche Anteile zu finden sind. Diese befinden sich oft nur nicht im Gleichgewicht. Sondern in einer künstlich erzeugten Disharmonie.

Wahre Liebe bringt all unsere positiven Seiten zum Vorschein. Und lässt uns von innen heraus leuchten und strahlen. Sie macht uns glücklich. Weil diese Liebe unserem wahren SELBST entspringt. Sie kommt also aus uns selbst. Und erneuert sich auch entsprechend immer wieder aus uns selbst.

Vor allem die weibliche Liebes-Energie sprudelt unerschöpflich. Wie aus einer nicht enden wollenden Quelle. Sie läuft über und vervielfältigt sich. Weil sie eine schöpferische Kraft ist. „Mutter Erde“ ist ja auch weiblich, fruchtbar und schenkt immer wieder neues Leben.

Das Männliche kann ohne das Weibliche nicht existieren. Genauso wie das Weibliche nicht ohne das Männliche sein kann.

Der wahrhaft liebende Mann holt sich die Liebes-Energie der urweiblichen Frau. Und nimmt ihr diese Energien aus tiefer und wahrer Liebe ab. Weil er diese Liebes-Energie „haben“ möchte. Weil er sie braucht, damit er sich durch sie transformiert. Damit er vollkommen in sein Herz findet. Und weil die wahre Liebe nur dann frei fließen und sich aus sich selbst heraus erneuern kann.

Viele Männer haben aber gravierende Angst vor genau dieser inneren Transformation, die diese wahrhaftige Liebes-Energie in ihnen auslöst. Denn sie wollen nicht verändert werden. Weil sie sich ein vollkommen falsches Bild dieser inneren Transformation machen. Und weil ihnen dieses Gefühl des „in Watte gepackt seins“ wenn sie diese Energie in sich aufgenommen haben, unheimlich und fremd ist. Sie haben Angst sich dieser puren und reinen Liebes-Energie vertrauensvoll hinzugeben. Und sich ihr vermeintlich „auszuliefern“. Sie haben Angst sich fallen zu lassen. Und in dieses grenzenlos weite und tiefe Meer aus bewegter und lebendiger Liebes-Energie einzutauchen. Die ihr gesamtes Sein flutet und bis in die letzte Faser durchdringt. Sie haben Angst, in dieser machtvollen sexuellen Energie unterzugehen und zu „ertrinken“. Die Kontrolle vollkommen über sich zu verlieren. Nicht mehr „Herr über sich selbst“, ihre Gefühle, ihr Denken und über ihr Handeln zu sein.

Deshalb ist auch der sexuelle Akt an sich so unbefriedigend für viele Menschen. Vor allem für die Frauen. Weil sie in ihrem innersten Kern nicht berührt werden. Weil die wahre Liebe in ihnen dabei nicht berührt wird. Die urweibliche Energie wird ihnen vom Mann dann nicht abgenommen. Und sie weiß dann nicht wohin sie damit soll. So entstehen dann Blockaden. Die Liebes-Energie kann nicht frei fließen. Obwohl sie ständig überquillt.

Die Energie fließt dann ins „Leere“. Und die Frau fühlt sich nicht zufrieden und nicht befriedigt. Sie kann dieses diffuse Gefühl aber nicht einmal in Worte fassen. Weil sie meist nicht einmal weiß, was da mit ihr passiert. Es sei denn sie lernt bewusst, mit dieser unerschöpflichen Liebes-Energie in sich umzugehen. Und sie einfach nur bei sich zu behalten. Sie auszuhalten.

Deshalb „betteln“ automatisch viele Frauen darum und bieten sich dem Mann „verzweifelt“ an, DAMIT er ihnen ihre kostbare urweibliche Liebes-Energie abnimmt. Was so aber nicht funktioniert. Denn solange ein Mann genau diese Energie nicht freiwillig „haben“ möchte und die Frau davon ‚befreit’, fließt die Liebes-Energie in die komplett falsche Richtung. Und die jeweilige Frau wird immer unbefriedigt bleiben. Außerdem befindet sie sich dann nicht in ihrer wahren Urweiblichkeit.

Was bedeutet es aber nun, wenn der wahrhaft liebende Mann der Frau seines Herzens die urweiblichen Liebes-Energien abnimmt?

Der sexuelle Akt an sich ist dann kein „mechanischer“ und rein körperlicher Akt mehr. Der Mann ist weder darauf aus sich nur in der Frau „zu entladen“ und seinen Stress bei ihr abzuladen, noch will er einfach nur seine Begierde befriedigen. Denn das wäre dann eine energetische „Verschmutzung“ der Frau. Aber keine wirkliche Liebe. Was die Frau auch daran merkt, dass sie sich dann energetisch unsauber, unwohl und irgendwie falsch fühlt. Auch bleibt sie letztendlich unbefriedigt zurück. Selbst wenn sie einen kurzen „oberflächlichen“ Höhepunkt erreicht hat.

Der wahrhaft liebende Mann nimmt sich selber stark zurück. Bei der sexuellen Vereinigung verschmelzen beide dann regelrecht miteinander. Sie werden sprichwörtlich Eins. Langsamkeit, immer wieder bewusstes hinauszögern und so die beiderseitige Lust immer weiter zu steigern bis hin zur vollkommenen Ekstase, ganz bewusst gelebte Zärtlichkeit, echte Intimität entstehen zu lassen – ohne bewusstes herbeiführen einer schnellen rein körperlichen Befriedigung - steht dabei an allererster Stelle.

Berührung auf jeglicher Ebene ist hier das „Ziel“. Diese Begegnung findet auf einem sehr viel höheren Level statt als vollkommen „normaler“ Sex. Da hier Körper, Geist und Seele als untrennbare Einheit eingebunden sind.

Der wahrhaft liebende Mann ist der aktive Part. Auch wenn die Frau „vermeintlich“ die Führung übernimmt. Die Frau bleibt immer passiv. Nur so kann die urweibliche Liebes-Energie „richtig“ herum fließen. Indem die Frau sehr bewusst mit allen Sinnen genießt. Und es vor allem zulässt dass der Mann aktiv urmännlich sein darf. Indem sie sich ihm absolut vertrauensvoll hingibt. Sich hineinfallen lässt in ihre Lust. Sich treiben lässt im Meer ihrer ureigenen urweiblichen Gefühle. Im unendlichen Ozean ihrer natürlichen Liebes-Energien.

Indem der Mann sie „trägt und hält“ in ihren urweiblichen Emotionen. Nicht die Frau „hält und trägt“ den Mann! Sondern sie lässt sich vertrauensvoll fallen. Und gibt sich ihren weiblichen Emotionen hin. Gibt sich IHM hin. Gibt sich der wahren Liebe zu ihm hin.

Nur auf diese Weise können jegliche sensiblen Sinne und jede Faser unseres sensiblen Seins wirklich und wahrhaftig berührt, und unser ganzes sensibles Sein vollkommen aus uns selbst heraus gesättigt und genährt werden. Nur indem sich beide einander unkontrolliert hingeben. Und keiner der beiden irgendetwas von sich zurückbehält und sich begrenzt. Nur indem der wahrhaft liebende Mann sich sehr bewusst zurückhält, und so beiden ganz bewusst den Raum gibt, ihre sinnlichen Empfindungen zu leben, nimmt er ihr die überfließenden Energien ab. Und „schöpft“ die Liebes-Energie mit bewusster Achtsamkeit und lustvoll gelebter Sinnlichkeit aus ihr heraus. Auch die multiorgasmischen Fähigkeiten können so bewusst trainiert werden. Außerdem kennt der wahrhaft liebende Mann die drei unterschiedlichen Arten des weiblichen Orgasmus. Nämlich der äußere Orgasmus, der G-Punkt Orgasmus und der tiefe innere und sehr intensive und absolut erfüllende Orgasmus. So kann er der Frau seines Herzens ungeahnte ekstatische Höhenflüge bescheren. Die sie ihm niemals vergessen wird. Da er sie so vollkommen von ihrer urweiblichen Energie befreit. Und sie sich so genährt und gesättigt auf allen Ebenen fühlt, wie bei keinem anderen Mann vorher.

Dieses „Eins-Sein“ – dieses gemeinsame und ganz bewusst achtsame Verschmelzen auf allen Ebenen von Körper, Geist und Seele ist es – das zu einer Veränderung des gesamten sensiblen Seins führt. Wir FÜHLEN uns vollkommen anders. Weil sämtliche Sehnsüchte in uns in diesem Augenblick gestillt sind. Und wir uns vollkommen gesättigt fühlen. Wir fühlen uns sprichwörtlich „in Watte gepackt“. Die Ego bedingte Trennung und Abspaltung von allem anderen ist aufgehoben.

Deshalb fühlen wir uns mit dem anderen „Eins“. Wir SIND in diesem Moment „Eins“.

Nur indem wir uns vollkommen hingeben und den fließenden Bewegungen der Liebes-Energien anpassen, weil wir uns hineinfallen lassen in das unendliche Meer dieser Energien, können unsere Sehnsüchte genährt, gestillt und vollkommen gesättigt werden. Auch wenn beide sich im Akt in enger, liebevoller Umarmung eine zeitlang ganz bewusst nur spüren, ganz bewusst die Nähe des anderen genießen, ohne auch nur eine Bewegung auszuführen – oder mindestens nur minimal – können beide sich in allerhöchste Verzückung und lustvolle Ekstase versetzen. Raum und Zeit lösen sich so auf. Und spielen überhaupt keine Rolle mehr. Weil sie nicht mehr wahrgenommen werden. Denn nur noch das was gefühlt wird, zählt.

Absolut nichts wird zurückgehalten. Jegliche Kontrolle wird fallengelassen. Das ist eine vollkommen neue Art sich gegenseitig zu spüren. Sich SELBST ganz bewusst zu spüren. Den Menschen den man wahrhaftig liebt, ganz bewusst zu entdecken und zu spüren.

Der wahrhaft liebende Mann wird zum Gefäß, in das die Frau ihre Liebes-Energie ergießen darf. Weil er diese Energie aus tiefer Liebe zu ihr aus ihr „herausschöpft“.

Wenn wir diese Erfahrung einmal gemacht haben, verändert uns dies für immer. Vollkommen „normaler“ Sex wird dann nur noch schwer möglich sein. Und Sex ohne Liebe geht gar nicht mehr. Da wir uns immer daran erinnern werden wie sehr wir auf diese Weise und von genau diesem zutiefst geliebten Menschen auf allen unseren Ebenen des Seins genährt und gesättigt werden.

Die Liebes-Energie verändert uns aber nicht nur durch eine solche sexuelle Begegnung. Sondern auch auf andere Art und Weise. Denn wahre Liebe bedeutet ja nicht automatisch auch Sex mit dem Menschen zu haben den wir bedingungslos lieben.

Es kann sein, dass wir mit einem Mal merken, wie Dinge uns unwichtig werden, die wir vorher immer für so wichtig gehalten haben. Und die wir jetzt nicht mehr in unserem Leben brauchen. Also sortieren wir alles aus, was uns nicht mehr gut tut und entsorgen all diese Dinge. Das können auch Personen sein, von denen wir uns trennen „müssen“. Weil uns nun endlich bewusst ist, wie sehr uns diese Menschen eigentlich schaden. Emotional schaden, oder auch seelisch, geistig und schlimmstenfalls sogar körperlich.

Es kann sein, dass wir durch die wahre und bedingungslose Seins-Liebe unser gesamtes Leben umkrempeln und neu sortieren. Uns selbst neu sortieren. Dinge hinterfragen. Unser Leben rückwärts gesehen endlich verstehen. Dass alles tatsächlich seinen Sinn hat genauso wie es passiert ist. Dass wir es überhaupt nicht anders hätten machen können. Da wir es zu diesen Zeitpunkten nicht besser wussten. Also stellen wir fest, dass alles genau richtig war so wie es war. Und mit dem Wissen was wir heute haben, würden wir natürlich alles anders machen. Dann würde es aber auch anders sein sollen. Und nicht mehr so wie es damals war.

Bedingungslos zu lieben und bedingungslos geliebt zu werden, verleiht uns im wahrsten Sinne des Wortes Flügel. Sie hebt uns in viel höhere energetische „Sphären“.

Wir haben das Gefühl alles schaffen zu können was wir wollen. Wir können uns lösen von allem was wir nicht mehr brauchen. Von allem was uns schon lange nicht mehr gut tut. Von allem was uns negativ beeinflusst. Und was uns in unserem Leben ausbremst. Wir können endlich unsere ureigene „Lebensgeschwindigkeit“ leben. Und unser wahres sensibles Sein spüren. Wir können das Leben ganz bewusst spüren. Die Liebe ganz bewusst auskosten. Und sie genießen. Wir wissen dass wir nicht mehr emotional abhängig sind. Denn durch die wahre Liebe haben wir es geschafft uns emotional absolut unabhängig zu machen. Wir haben es geschafft, jegliches „falsche“ Pflicht- und Verantwortungsgefühl für Menschen abzulegen, für die wir nicht verantwortlich sein können. Weil diese Menschen für sich selbst Verantwortung übernehmen und tragen müssen.

Wir können nicht ein Leben lang andere Menschen – nur weil sie emotional und seelisch "schwächer" sind als wir – „halten und tragen“ und uns um sie kümmern. Wenn uns das in unserem Leben permanent nur ausbremst.

Wir spüren die Liebe durch uns fließen. Wir spüren wie die Liebe zu uns zurückkommt. Denn wir strahlen pure und reine Liebes-Energie aus.

Sogar unsere Katze oder unser Hund spürt die Liebes-Energie in uns. Und sucht nun noch mehr unsere Nähe. Weil selbst die Tiere sich an unserer Seite unendlich wohl fühlen. Auch unsere Kinder verändern sich durch unsere wahre und bedingungslos gefühlte Liebe.

Wir ziehen nur noch Partner/Partnerinnen in unser Leben, die sich ebenfalls auf dieser hohen Schwingungsfrequenz der reinen Seins-Liebe und des erweiterten Bewusstseins befinden. Als positiv denkende Menschen ziehen wir positiv denkende Menschen an. Wenn wir von innen heraus leuchten und strahlen, ziehen wir genau diese Menschen auch an. Wenn wir selbst herzlich, sanft und liebevoll sind, ziehen wir eben solche Menschen an.

Wenn wir uns stattdessen auf einem niederen Energieniveau und einer niederschwingenden Frequenz befinden, ziehen wir genau dieses an. Soll heißen – wenn wir beispielsweise sehr in unserer Angst verhaftet sind, ziehen wir genau solche Menschen in unser Leben. Wenn wir Pessimisten sind, ziehen genau auch dieses zu uns. Wenn wir abhängig und emotional „bedürftig“ sind, kommt auch das zu uns zurück.

Gleiches zieht Gleiches an. So funktioniert das Resonanzgesetz. Unsere hohe Liebes-Energie zieht Kreise. Die nun immer weiter und größer werden. Denn wahre Liebe nährt uns. Sie erfüllt uns. Und sie lässt unser inneres Feuer dauerhaft brennen.

Unser Denken ist ganz anders. Wir bewerten nicht mehr so schnell. Und vor allem nicht mehr negativ. Wir nehmen an. Und akzeptieren, was wir sowieso nicht ändern können. Wir verzeihen auch einmal großmütig. Und schauen vor allem hinter die Fassade bei anderen Menschen. Wir sind gelassen und entspannt. Wir befinden uns komplett in Harmonie und in unserer ureigenen Mitte. Auch bewegen wir uns nicht mehr weg davon. Wir empfangen das Leben nun. Und nehmen das an, was zu uns will. Weil es genau richtig ist so wie es ist.

WIR alleine haben unser Schicksal in der Hand. Wir bestimmen die Richtung in die wir auf unserem Lebensweg gehen. Wir entscheiden wer mit uns diesen unseren ureigenen Weg gehen soll und gehen darf.

Wir FÜHLEN nun bewusst das Leben. Wir FÜHLEN ganz bewusst die Liebe. Und wir FÜHLEN ganz bewusst unsere Sensibilität. Wir sind uns unseres Seins bewusst. Unser wahrer Wesenskern ist freigelegt.

Durch die wahre und bedingungslose Seins-Liebe können wir uns nun auf unsere Lebensaufgabe fokussieren. Und uns darauf konzentrieren.

Die Energie der wahren und bedingungslosen Liebe hat einen komplett neuen Menschen aus uns gemacht. Und dennoch sind wir ganz wir selbst. Wir sind mehr wir selbst, als wir jemals zuvor wir selbst waren. Unser ureigenes Selbst hat sich endlich entfaltet. Und wir fühlen uns so wohl wie nie zuvor. Weil wir uns komplett der Liebe geöffnet haben. Und uns in unserem Herzen und in unserer Seele befinden.

Wir haben keine Angst mehr zu lieben. Und wir haben vor allem auch keine Angst mehr wahrhaftig geliebt zu werden.

Zu all diesen Dingen ist nur die wahrhaftige Liebe fähig. Da WIR SELBST Liebe sind. Genau dies müssen wir aber in unserem Leben erst einmal erkennen. Und diese Liebe in uns freilegen.

Was gerade durch die Seelenpartner und Dualseelenbegegnungen passiert.

Wenn alle Menschen sich in wahrhaftiger bedingungsloser Liebe – in ihrem Herzen und in ihrer Seele - befinden würden, gäbe es ausschließlich Frieden und Harmonie auf unserer Erde. Alleine daran sieht man, wie mächtig und unendlich kraftvoll die wahrhaftige Liebes-Energie ist. Wie sehr die Schwingungsfrequenz erhöht und unser Bewusstseinszustand erweitert wird.

Wenn wir uns nicht in unserem Herzen befinden, sind wir für die komplett falschen Dinge verführbar und manipulierbar. Das ist dann die Abwesenheit von wahrer Liebe. Wir wissen dann nicht mehr von der immensen Kraft unseres Herzens. Und von der Kraft unserer Seele. Und auch nicht von der positiven „Macht“ unserer Sensibilität als natürliche Gabe. Als kostbares Geschenk der Natur.

Wahrhaftige Liebe verändert uns. Für immer. Denn die Liebes-Energie wirkt heilend auf unser gesamtes sensibles Sein. Die wahre Liebe bringt uns wahrhaftig in unser Herz. Ins pure, intensive und tiefe FÜHLEN. Wir FÜHLEN bewusst unser ureigenes sensibles Sein. Und wir fühlen bewusst das Leben an sich. Denn wir SIND Gefühl. Und wir SIND Liebe.   


Die weiblich-männlich-energetische Verbindung von Dualseelen



Immer wieder kommt es zwischen zusammengehörenden Dualseelen zu scheinbar widersprüchlichem Verhalten. Was sich letztlich absolut kontraproduktiv auf die gesamte Dualseelenverbindung auswirkt. Und beide Duale eher voneinander fernhält als dass sie als verbindliches Paar zueinander geführt werden. Rückzüge, Funkstille und Flucht aber auch bewusst herbeigeführte Kontaktabbrüche sind deshalb ständig präsent, solange beide Dualseelen noch nicht geheilt sind. Auch die Kommunikation leidet so immer wieder und steht in deutlichem Kontrast zum Verhalten beider Duale. Ausreden und Missverständnisse sind an der Tagesordnung. Ebenso aneinander vorbeizureden und den anderen abzulehnen und von sich zu weisen. Zusammengehörende Dualseelen sind energetisch untrennbar miteinander verbunden. Auf allen vorhandenen Ebenen. Nicht nur seelisch und emotional. Die weiblich-männlich-energetische Verbindung besteht dabei immer aus dem männlich aktiven und dem weiblich passiven Pol. Yin ist dabei weiblich empfangend und Yang männlich aktiv gebend. Aufgrund der anerlernten Muster sind diese Pole bei beiden fälschlicherweise allerdings vertauscht oder passender formuliert, ist das Yang als der aktiv gebende Pol beim weiblichen Dual zu stark ausgeprägt, während das männliche Dual irrtümlich das Yin als den passiv empfangenden Pol auslebt. Die Wirkung von Aktivität und Passivität stellt sich dabei aber anders dar, als es auf den ersten Blick scheint.

Die energetische Verbindung zwischen Dualseelen ist so stark, dass sich keiner von beiden diesem energetischen Band entziehen kann. Sie ist so magisch und magnetisch, wie die Anziehungskraft des Mondes, die konstant eine elementare Wirkung auf die Gezeiten mit Ebbe und Flut besitzt. Diese urgewaltige Kraft ist immer vorhanden.

Grundsätzlich besteht die von der Natur so eingerichtete energetische Verbindung immer aus einem männlich aktiven und einem weiblich passiven Pol. Und beide Pole sind untrennbar miteinander verbunden. Einer kann ohne den anderen nicht funktionieren. Beide bedingen einander. Ein Pol muss dabei aktiv in die Richtung des anderen agieren, während der andere Pol passiv empfängt. Und absolut nichts in Richtung des anderen tut, um irgendetwas von ihm zu erhalten. Damit der eigene noch vorhandene (emotionale) Mangel vom anderen erfüllt wird.

Die männlich aktive und die weiblich passive Energie genauso zu leben, wie die Natur dies für uns vorgesehen hat, ist elementar, um in der Liebe genau das zu erhalten, was wir wirklich für uns wollen. Denn wenn die passiv weibliche und aktiv männliche Energie in die falsche Richtung gelenkt wird oder sich die gesamte energetische Verbindung in Disharmonie zueinander befindet, ist die natürlich vorhandene Energie bei zusammengehörenden Dualseelen verdreht. Und beide werden gemeinsam nicht glücklich. Ab einem gewissen Punkt unserer Entwicklung wird deutlich, was es wirklich bedeutet, dass die Frau dem Mann gegenüber zwar passiv bleibt, aber dennoch den aktiven Part in der weiblich-männlich-energetischen Verbindung darstellt. Und der Mann ihr automatisch aktiv folgt, obwohl er eigentlich den passiven Part dieser Liebe verkörpert...

Zwischen zusammengehörenden Dualseelen ist der von der Natur vorgesehene weiblich passive und der männlich aktive Part fälschlicherweise vertauscht.

Die Frau hat irrtümlich gelernt, permanent aktiv zu agieren und zu geben und sich vom Mann das zu holen, was er ihr genau deshalb so sehr verweigert. Denn indem sie aktiv agiert muss er natürlicherweise passiv bleiben und kann nur empfangen. Ist zum nichts tun gezwungen.

Indem zusammengehörende Dualseelen sich finden, dürfen sie lernen, diese energetische Verdrehung wieder bewusst umzukehren. Und in ihr natürliches urweibliches und empfangendes Sein als Frau und aktiv gebendes urmännliches Sein (zurück-) zu finden.

Die Frau als der natürlicherweise passiv weibliche Pol muss dabei den (erlernten) aktiven männlich gebenden und kämpfenden Part in sich selbst bewusst aufgeben.

Und lernen, einfach zu SEIN und zu EMPFANGEN, was vom männlichen Dual und vom gesamten Leben zu ihr kommt. Was er ihr FREIWILLIG von sich aus seinem Herzen heraus absichtslos gibt. Was er ihr schenkt. Sich selbst in Form seiner Liebe, Aufmerksamkeit, Zeit, Zärtlichkeit, Innigkeit, Nähe, Impulse, Vorschläge...

Der Mann als der aktive männliche Pol muss dazu seine (gewohnte) weibliche Passivität und des Empfangens in sich bewusst aufgeben und lernen, aktiv in Richtung seines weiblichen Duals zu handeln und zu agieren. Ihr also bewusst zu GEBEN.

Sehr viele Männer haben gewaltige Angst vor der urweiblichen Energie. Denn sie wissen tief in sich sehr genau, dass diese Energie sie für immer verändert, wenn sie sich darauf einlassen, sich von der urweiblichen Energie transformieren zu lassen. Die wahre Liebe und die zugehörige Frau absolut verbindlich zulassen.

Weshalb sie die (wahre) Liebe in sich kontrollieren und nur oberflächlich zulassen wollen. Und können.

Was auch (ein völlig natürlicher) Grund ist, warum die männlichen Duale immer wieder flüchten. Und in den stillen Rückzug gehen. Weil die weiblichen Duale immer wieder zu aktiv sind. Und die Männer nicht Mann sein lassen. Sondern immer wieder aktiv den Kontakt zu ihnen suchen.

So können die männlichen Duale NICHT aktiv geben. Sondern müssen im Nichts-tun ausharren.

Bei Dualseelen WOLLEN sich automatisch BEIDE weiterentwickeln und transformieren und vollständig in ihrem natürlichen urweiblichen und urmännlichen Sein und in der wahren und bedingungslosen Liebe ankommen.

Die passiv-aktiv-energetische Verbindung heilt sich bei Dualseelen deshalb natürlicherweise selbst.

Beide ziehen sich gegenseitig in ihrer Entwicklung mit. Beeinflussen sich permanent in die eine oder andere Richtung. Je nachdem was der eine oder andere tut oder sein lässt.

Natürlicherweise ist immer der Mann der aktiv gebende und die Frau der passive = empfangende Pol.

Und beide bedingen einander. Dabei funktioniert es nicht, wenn beide gleichzeitig aktiv sind oder beide zugleich passiv bleiben. Denn so erhält keiner in der Liebe auch nur irgendetwas.

Denn wenn beide gleichzeitig aktiv sind und beide zugleich GEBEN oder gleichzeitig aktiv sein wollen, sieht der Mann die Frau automatisch als Konkurrenz.

Da die aktive Energie der Natur grundsätzlich männlich ist. Es entstehen Machtspiele in Beziehungen. Da so keiner von beiden innerlich auf Empfang ausgerichtet ist. Die Energie kann nicht fließen und die aktiv-passiv-energetische Verbindung ist somit gestört.

Zudem will der Mann eine natürlich in sich ruhende Frau an seiner Seite und keine, die sich verhält wie er selbst. Ein Mann liebt eine Frau genau deshalb, weil sie ANDERS ist als er selbst.

Weshalb der weiblich passive und männlich aktive Pol sich perfekt ergänzen, wenn beide Pole in sich selber ausgeglichen und mit sich selbst vollständig in Harmonie verbunden sind.

Wenn beide zugleich passiv bleiben und beide zugleich empfangen, passiert überhaupt nichts.

Weil beide bei sich bleiben und keiner aktiv ist. Keiner gibt. Beide warten darauf, dass der andere agiert. Was aber nicht passieren kann, solange nicht einer von beiden aktiv wird. So können beide nicht verbindlich zusammenkommen. Keiner kann Liebe oder Impulse geben und keiner kann Liebe oder Impulse empfangen. Nichts passiert. Auch hier ist die passiv-aktiv-energetische Verbindung gestört.

Und die Energie kann nicht fließen. Die Energie ist in beiden Fällen blockiert.

Auch wenn der Mann aus Angst vor der urweiblichen Energie oder der emotionalen Bedürftigkeit einer Frau flüchtet und sie ihm dann noch aktiv folgt, anstatt in komplett in Ruhe zu lassen und sich passiv in sich selbst zurückziehen, erreicht man als Frau das Gegenteil, von dem was man will.

Ein Mann flüchtet sich in emotionale und schlimmstenfalls in räumliche Distanz, wenn die Frau ihn permanent verfolgt und von ihm unbedingt geliebt werden will. Oder wenn sie ihm permanent seine natürliche Rolle als Mann abspricht.

Je mehr sie ihm hinterherläuft, desto weiter entfernt er sich emotional automatisch von ihr.

Andererseits können beide nicht als verbindliches Paar zueinanderfinden, wenn die Frau bereits geheilt ist und vollkommen gelassen in ihrer Mitte und natürlichen Ur-Weiblichkeit ruht, während der zugehörige Mann sich weiterhin aus Angst in seinem Schneckenhaus versteckt und sich seiner natürlichen aktiv gebenden Rolle als Mann und der Verbindlichkeit entzieht und verweigert. Er also ebenfalls fälschlicherweise passiv empfangend bleibt.

So „wartet“ die urweibliche Frau vergeblich auf ihr männliches Dual. Und kann absolut nichts dagegen tun. Da sie ja längst alle Kontrolle in der Liebe vollständig aufgegeben hat. Sie ist richtigerweise im inneren Empfangsmodus während ihr männliches Dual noch in seinen falsch erlernten Konditionierungen und in seiner Angst feststeckt. Und (seine Liebe und sich selbst) nicht aktiv geben will. Ja, dies schlichtweg noch nicht kann.

Bislang habe ich ja immer beschrieben, dass wir Frauen den Männern gegenüber passiv sein müssen, damit die Männer aktiv uns gegenüber werden können. Dass also die Frau natürlicherweise der passive Pol ist und der Mann der aktive Pol.

Aber was bedeutet das jetzt wirklich?

Die Passivität der Frau bedeutet dabei nichts anderes, als dass sie innerlich passiv auf aktiven „Empfang“ schaltet. Ihre inneren Antennen passiv auf aktiven Empfang ausrichtet. Und vom Mann passiv empfängt, was er ihr (von sich an Liebe, Zeit, Aufmerksamkeit, Zärtlichkeit, Impulsen usw…) gibt. Ohne dass sie irgendwie aktiv agiert, um diese Dinge vom Mann zu erhalten.

Sie IST einfach nur existent.

So wie man einen Radiosender mit dem passenden Programm und der Antenne auf aktiven Empfang einstellt. Wenn das falsche Programm eingestellt ist und die Antenne nicht in die passende Richtung zeigt, erklingt nur ein Rauschen. Aber kein aktiver Ton. Und somit kein passiver Empfang.

Das klingt jetzt vielleicht nach Widerspruch, ist es aber nicht. Denn jeder passive Empfänger ist gleichzeitig aktiv.

So empfängt die Frau zwar aktiv, WEIL sie aktiv auf Empfang eingestellt ist, agiert aber nicht in die Richtung des Mannes. Sie handelt nicht. Sie nimmt lediglich passiv (und zugleich aktiv) an.

Und transformiert dann passiv-aktiv das was sie von ihm erhält. Sie wandelt es um in aktive Kreativität.

Eine urweibliche Frau zieht alleine durch ihr bloßes Sein, durch ihre reine Existenz, den passenden Mann energetisch zu sich. Der mit ihr in liebevolle Resonanz geht. Der dieselben Schwingungen wahrnimmt und spürt. Der sich auf derselben Herz- und Seelenebene befindet. Sie tut dabei nichts, um den Mann energetisch zu sich zu ziehen. Sie agiert nicht aktiv. Sie empfängt passiv.

NICHT-S TUN und NICHT TUN sind dabei zwei grundverschiedene Haltungen.

NICHTS-TUN würde dann heißen, man tut überhaupt nichts. Auch nicht für sich selbst. Man wäre dann passiv sich selbst gegenüber. Und somit Handlungs- und Bewegungslos.

Und das ist nicht Sinn der Sache. Denn so kann man weder seine ureigene Kreativität aktiv entfalten, noch sich in sich selbst bewusst transformieren, ent-wickeln, wandeln und wachsen.

NICHT TUN bedeutet dabei einfach, nicht in Richtung eines anderen Menschen zu handeln. Als Frau nicht in Richtung des Mannes zu agieren. Nicht aktiv nach außen hin zu sein. Sondern ausschließlich für sich selbst Dinge zu tun.

Nicht aktiv zu senden, sondern passiv zu empfangen. Indem man einfach nur IST.

NICHT die Frau sendet aktiv ihre Impulse, Interesse, Liebe an den Mann, sondern der Mann sendet ihr aktiv all das und sie empfängt passiv. Transformiert es aber bewusst und aktiv. In sich selbst. Und doch zugleich für beide.

Die Frau ist schöpferische Kreativität in sich. Die sie in aktives Tun umwandelt.

Der Mann kann all dies nicht in sich transformieren. Das ist die natürliche Aufgabe der Frau. Und dazu braucht der Mann grundsätzlich die Frau. Er braucht die Energie der urweiblichen Frau, um sich in sich selbst zu transformieren. Und sich zu wandeln und zu heilen.

Dabei heilt nur (neue) wahre und bedingungslose Liebe (alte) verletzte (Ego-) Liebe.

Solange die Frau sich ihrem natürlichen urweiblichen Sein verweigert, kann der Mann sich nicht (weder in sich selbst und auch nicht für die Frau) verändern, transformieren und heilen. Dann ist auch er blockiert.

Ihm nicht hinterherzulaufen, sich nicht bei ihm zu melden, nicht ständig verfügbar zu sein und auch nicht immer sofort zu reagieren, wenn er sich meldet und wenn er das gerade so will und auch nicht um seine Aufmerksamkeit, Impulse, Zeit und Liebe zu betteln, ist elementar. Denn dann enttäuscht, demütigt und erniedrigt sich eine Frau selbst. Weil sie an dem Mann festhält, anstatt sie ihn loslässt und einfach sein lässt.

Sondern als Frau aktiv für sich selbst zu handeln und zugleich passiv vom Mann dessen Impulse zu empfangen. Sie reagiert nur passiv auf den Mann. Aktiv agiert sie nur für sich selbst.

Auch aktiv sein oder zu handeln und zu agieren, sind zwei vollkommen verschiedene Dinge. Man kann aktiv sein ohne zu handeln. Ohne nach außen zu einem anderen Menschen hin zu agieren.

Wenn man beispielsweise denkt, ist man aktiv. Weil die Gedanken im Kopf aktiv anwesend sind. Und gleichzeitig bleibt die Energie bei einem selbst und man ist passiv, solange man nichts nach außen hin tut. Erst wenn man diese Gedanken in eine Handlung umsetzt und wiederum aktiv in Richtung dieses anderen Menschen wird, agiert man. Was eine andere Form der Aktivität und somit aktiven Energie darstellt.

Wenn man NICHT-S TUT, bleibt die Energie bei einem selbst. Man ist passiv.

Wenn man NICHT TUT, also nicht aktiv zu einem anderen Menschen hin agiert (nicht darum kämpft) um von diesem Menschen etwas zu erhalten (Liebe, Zeit, Zärtlichkeit, Aufmerksamkeit, Impulse…), ist man auf innerem Empfang.

Eine andere Form der Passivität. Man behält die Energie bewusst bei sich.

Man hält die intensive (urweibliche) Energie in sich und man hält sie aus. Man ruht gelassen in sich und vertraut darauf, dass alles zu einem kommt, was man für sich braucht. Auch der Mann, der bei einem sein will und der zu einem gehört.

Beide Pole sind in Wahrheit sowohl passiv als auch aktiv. Wenn auch auf andere Weise.

Weil beide Pole – Mann und Frau – in sich selbst sowohl weibliche als auch männliche Anteile besitzen. Die allerdings in sich selbst in ausgeglichener Balance harmonieren müssen.

Damit die Energie (be-) frei (t) fließen und sich aus sich selbst heraus immer wieder erneuern kann.

Wobei die Passivität der Frau NICHT bedeutet, dass die Frau sich dem Mann anpasst. Oder dass sie sich dem Mann gar unterordnet und sich von ihm klein halten und deckeln lässt. Dass sie sich von ihm alles gefallen lässt. Und alles mitmacht, was er sagt. Nein!

Denn mit dem uralten Rollenklischee, dass der Mann bestimmt und die Frau ihm zu folgen hat, hat das urweibliche und das urmännliche Sein überhaupt gar nichts zu tun! Was ab und an meiner Beobachtung nach leider von einigen missverstanden wird.

Eine urweibliche Frau lebt sich ganz einfach selbst in all ihren sensiblen, sensitiven und emotionalen Facetten. Sie geht keinerlei faule Kompromisse ein.

Es kümmert sie nicht, was andere von oder über sie denken. Sie tut das, was sie wirklich tun will und lässt die Dinge ganz einfach sein, die sie eben nicht tun will. Sie tut die Dinge und umgibt sich mit genau den Menschen, mit denen sie sich wirklich wohl fühlt, mit denen sie sich in ihrem tiefsten Inneren und in ihrem Herzen identifizieren kann und die ihr Herz, ihre Seele und ihren Geist erfüllen, berühren und bereichern. Die sie in ihrem authentischen Sein fördern. Die sie so annehmen und sein lassen, wie sie ist. Sie tut das, was sich absolut stimmig für sie anfühlt.

Dabei sind sich die urweibliche Frau und der urweibliche Mann absolut ebenbürtig.

Sie schwingen auf derselben Herz- und Seelenebene und befinden sich auf ein und demselben Bewusst-SEINS-Level. Sie stehen auf derselben Stufe nebeneinander. Sie sind absolut gleichberechtigt. Keiner erhebt sich über den anderen. Beide lassen sich einfach genauso sein, wie sie sind. In ihrer Emotionalität. In ihrer Sensitivität. Und Sensibilität. In ihrem emotionalen oder rationalen-sachlich-nüchternen Denken. Eben in all ihren natürlichen, authentischen Facetten.

Wenn der Mann scheinbar aktiv die Führung übernimmt, bedeutet das, dass der Mann der Frau seine Impulse sendet. In Form von aktiven Vorschlägen die er macht. Tipps und Lösungsansätze, die er ihr bietet.

Und die Frau lässt sich passiv entweder vollständig darauf ein, weil es sich für sie absolut stimmig anfühlt oder sie gibt ihm ein klares „Nein“ und ihm somit zu verstehen, dass seine Impulse unpassend für sie sind. Dann muss er ihr veränderte Impulse senden, die sie für sich aktiv transformieren und in Kreativität umwandeln kann.

Die Frau ist es in Wahrheit, die den Mann energetisch führt. In ihrer Passivität ihm gegenüber. In ihrem puren authentischen Sein.

Denn die Frau hat es jederzeit in der Hand, auf die Impulse eines Mannes einzugehen und zu reagieren oder eben nicht. Indem sie ihm eindeutige Grenzen setzt, nicht unbedingt mit Worten, sondern mit Taten, gibt sie dem Mann zu verstehen, ob er sich ihr auf die passende Weise annähert. Ja, ob er das überhaupt darf. Weil sie das so will. Oder ob er sein Verhalten ihr gegenüber (ver-) ändern muss, damit sie ihn zu sich lässt. Und das was er ihr gibt, wirklich empfängt. Ja, ob sie ihn als Mann überhaupt ernst nimmt.

Seine Impulse passiv annimmt und aktiv für beide transformiert.

Die Frau hält in Wahrheit – indem sie bewusst aktiv-passiv gelassen in ihrer ureigenen Mitte ruht und einfach nur DA IST, einfach nur existiert - die (energetischen) Fäden in der Hand.

Und gibt dem Mann in ihrem puren, authentischen empfangenden Sein (in dem sie eben nicht aktiv in seine Richtung agiert, um etwas von ihm zu erhalten) die explizite Erlaubnis, sich um sie zu bemühen, ihr seine Impulse zu senden, um sie zu werben usw… - oder sie erteilt ihm diese Erlaubnis nicht und weist ihn ab, nämlich genau dann, wenn der Mann noch nicht in seinem urmännlichen Sein angekommen ist. Wenn er emotional noch von einer anderen Frau abhängig ist und mit seinem gesamten Sein und mit seinem weit offenen Herzen nicht vollständig im Hier und Jetzt und bei IHR verbindlich angekommen und bei IHR vollständig mit seinem gesamten Sein präsent ist. Wenn er noch in seinen Ängsten und Blockaden feststeckt und sich selbst nicht wirklich bewusst geworden ist. Wenn er noch bedürftig und im mangeldenkenden Ego steckt und sich nicht aus seinem offenen Herzen absolut verbindlich zu ihr bekennt. Und sich mit der gesamten Kraft seiner Liebe vollständig auf sie einlässt. Wenn er beide nicht von sich aus freiwillig als verbindliches Paar definiert.

Wenn er noch selbst fälschlicherweise auf inneren Empfang eingestellt ist, anstatt seine natürliche Rolle des aktiv GEBENDEN vollständig verbindlich anzunehmen. Und er als Mann die volle Verantwortung für sich selbst in der wahrhaftigen Liebe (noch) nicht vollständig annehmen und aktiv leben kann.

Denn eine bewusste, erwachte, geheilte erwachsene Frau braucht einen bewussten, erwachten, geheilten erwachsenen Mann, mit dem sie und durch den sie immer weiter seelisch wachsen und reifen kann.

Da sie die Königin in sich verbindlich lebt. Weshalb sie einen ebenbürtigen Mann braucht, der ebenfalls den König in sich absolut verbindlich lebt und nicht im Stadium des unreifen Prinzen feststeckt.

Sie braucht eine verbindlich gelebte Partnerschaft aus wahrhaftiger Liebe und keine unverbindliche Beziehung aus emotionalem Mangel.

Genauso wie ein bewusster, erwachter, geheilter erwachsener Mann eine wahre Königin an seiner Seite braucht und keine unbewusste, unreife Prinzessin. Die den wahren Wert ihrer inneren Königin nicht kennt. Und sich (noch) sich selbst verweigert.

Auch ein solcher Mann will eine verbindlich gelebte Partnerschaft und keine unverbindliche Beziehung.

Als Frau ist es elementar, verbindlich zu seinen tiefsten inneren Werten zu stehen und sie dem Mann auch ganz klar zu kommunizieren. Denn nur so kann er sie tatsächlich ernst nehmen. Und sie respektvoll und achtsam behandeln.

Für den Mann bedeutet das, er darf und muss der Frau gegenüber aktiv agieren und ihr aktiv seine Impulse senden (im Sinne von bedingungslos geben und schenken), damit sie diese in sich passiv empfangen und doch aktiv für beide transformieren und wandeln kann.

Solange man sich als Frau im bedürftigen mangeldenkenden Ego befindet und der Bedürfnisbefriedigung frönt, tut man aufgrund des emotionalen Mangels, weil man den Mangel ja loswerden und in die Fülle und somit Erfüllung will, alles dafür – man kämpft aktiv – um Liebe, Zeit, Aufmerksamkeit, Impulse, Sex usw…vom Mann zu erhalten. Das heißt, man ist als Frau aktiv, man handelt in Richtung des Mannes und vergeudet so seine wertvolle Lebens- und Liebes-Energie, die man unbedingt für sich selbst braucht. Man belohnt ihn fälschlicherweise dafür, dass er absolut nichts verbindlich für die Frau seines Herzens tut. Sondern permanent unverbindlich bleibt. Und gleichzeitig fließt so die Energie fälschlicherweise vom Mann zur Frau, wenn er selbst noch emotional bedürftig und in seinem Ego ist, was sie (noch mehr) belastet. Weil sie bereits ihre eigene Energie in sich (be-) halten muss.

Der Mann mit seinem wahrhaft liebenden Herzen belastet niemals die Frau mit seiner (bedürftigen Mangel-) Energie. Er lässt seine Energie niemals zu ihr fließen. Sondern er nimmt ihr aus tiefer Liebe mit seinem offenen Herzen ihre urweibliche Energie ab. Er befreit sie von ihrer permanent übersprudelnden Energie, die sich natürlicherweise aus sich selbst heraus immer wieder erneuert, wie eine Bergquelle die niemals versiegt.

Die (bedürftige) Energie eines Mannes belastet die Frau in ihrem gesamten Sein immens. Was völlig verkehrt ist. Und sie jahrelang braucht, um sich von dieser energetischen „Verschmutzung“ und Last wieder zu reinigen. Und sich von seiner emotionalen Bedürftigkeit zu befreien.

Und sobald die (noch bedürftige und mangeldenkende) Frau aktiv um den Mann kämpft, ihm seine natürliche Rolle des Mann-Seins wegnimmt, verdreht sich die weiblich-männlich-energetische Verbindung.

Und der Mann wird in die Passivität gezwungen. Und muss fälschlicherweise im Modus des Empfangens ausharren.

Er kann nicht mehr aktiv handeln. Er kann NICHTS tun. Er kann der Frau nicht aktiv seine Liebe, Zeit, Zärtlichkeit, Aufmerksamkeit, Impulse schenken und er kann ihr so auch nicht aktiv die urweibliche (Lebens- und Liebes-) Energie abnehmen. Was aber seine natürliche Aufgabe in tiefer, wahrhaftiger Liebe ist.

Die Frau stößt dabei grundsätzlich aktiv den Weiterentwicklungs- und Heilungsprozess beider (Dual-) Seelen an. Und hält diesen permanent in Gang.

Indem sie ZUERST anfängt, sich selbst aktiv zu heilen. Und sich nicht mehr darum kümmert, was der Mann tut. Oder was er sein lässt. Weil er eben lange Zeit absolut nichts verbindlich für sie tut. Ja, gar nichts verbindlich für sie tun KANN, solange sie nicht absolut verbindlich bei sich selbst ankommt.

Er handelt nicht. Er ist passiv! Was aber nicht heißt, dass er nichts tut. Er tut alles für sich selbst, aber nicht für die Frau, solange sie nicht absolut verbindlich sich selbst gegenüber geworden ist. Was dann von derjenigen Frau als vermeintliche Ablehnung des Mannes definiert wird. In Wahrheit ist dies nur ein energetisches Grundprinzip.

Er MUSS passiv sein. Weil die Frau, solange sie ihre eigene Energie darauf ver (sch) wendet, ihn mit Energie zu versorgen, indem sie fälschlicherweise ständig etwas für ihn tut, sich SICH SELBST in ihrem wahren authentischen Sein verweigert. Und den Mann mit ihrer Energie versorgt, von der er sich nährt und davon so gesättigt wird, dass er glatt in seinen alten, destruktiven Mustern bleibt. Und sich nicht verändern kann.

Und es auch viele Männer gibt, die sich überhaupt nicht verändern wollen. Weil sie überhaupt keinen Leidensdruck verspüren und keinen Handlungsbedarf entwickeln können.
Solange, bis die Frau ihre Energie (ihre Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Liebe in Form von aktivem agieren ihm gegenüber) bewusst vollständig von ihm abzieht. Und die Energie in sich selbst (be-) hält. Sich selbst (in Liebe) hält.

So zieht sie den Mann energetisch ganz automatisch in seine Heilung mit. Was aber nun NICHT heißt, dass der Mann nichts aktiv tun muss, um sich selbst weiterzuentwickeln und sich zu heilen.

Natürlich muss er das tun. Er muss ebenfalls sich selbst gegenüber aktiv sein und handeln. Er muss aktiv etwas tun, um sich seinen ungelösten Themen zu stellen. Genauso wie die Frau das für sich selbst tun muss.

Nur dann wird die aktiv-männliche und die passiv-weibliche energetische Verbindung (wieder) in die natürliche Bahn gelenkt und BEIDE – sowohl der Mann als auch die Frau – können gemeinsam WIRKLICH glücklich in der wahren Liebe werden.

Weil die Energie der wahrhaftigen Liebe dann vollkommen (be-) frei (t) fließen kann. Bedingungslos. Und wirklich verbindlich.

Somit ist der weiblich passiv-empfangende und der männlich-aktiv-gebende Pol in beiden Dualseelen ausgeglichen und harmonisiert. Beide sind in sich selbst aktiv-agierend und gebend und passiv-empfangend zugleich. Nur jeder auf eine andere Weise. Denn verbindlich gelebte wahrhaftige Liebe bedeutet immer ein gegenseitiges bedingungsloses und absichtsloses geben (schenken) und zulassen und empfangen. Wobei geheilte zusammengehörende Dualseelen beide ihre ureigene Mitte nicht mehr verlassen.

Herzlichst, deine Iris (c) sensible-seele.net



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Über die Autorin


 

Iris Fischer ist Expertin für (Dual-) Seelenverbindungen, Seelen-Coach, diplomierte systemische Einzel- und Paar-Therapeutin, Expertin für sensible Menschen und Autorin von sieben Büchern. Selbst hochsensibel und hochsensitiv berät, unterstützt und begleitet sie hochsensible Menschen seit 2008 darin, ihren ureigenen, individuellen Weg für sich zu finden. Sie inspiriert und motiviert und gibt die passenden Impulse. Dabei bleibt sie konsequent Lösungsorientiert. Sie unterstützt Ihre Klientinnen und Klienten mit sehr viel Herz, Humor und Verstand dabei, das innere Feuer in sich zu entdecken. Sich zu verwirklichen und zu entfalten und mit allen Facetten einfach authentisch zu SEIN.