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Sensible Seele Blog - Liebe & Beziehung


Die Lebendigkeit der wahrhaftigen Liebe
(Auszug aus meinem Buch "Bedingungslos")



Gerade vor der Lebendigkeit der wahren Liebe haben die meisten Menschen unbewusst Angst. Da diese Lebendigkeit nicht unserem anerlernten Verhaltensmuster und unseren Konditionierungen entspricht. Denn wir haben gelernt, die natürlich vorhandene Lebendigkeit des Fühlens zu unterdrücken, zu verdrängen und zu kontrollieren. Sie zu beherrschen und in einen goldenen Käfig zu sperren. Wobei der goldene Käfig den Todesstoß für jede Lebendigkeit und der Liebe an sich bedeutet. Denn man kann wahrhaftige Liebe nicht einfangen, festhalten, unterdrücken und kontrollieren. Und man kann sie auch nicht ausschalten. Weshalb wir mit unserem Seelenpartner oder unserer Dualseele lernen dürfen, die natürliche Lebendigkeit der wahren Liebe wieder bewusst wahrzunehmen und intensiv zu spüren...

Wahre Liebe ist genauso wie Licht, Wasser und Luft das natürliche Elixier unseres Lebens. Dabei hat jedes einzelne Elixier dieselbe Bedeutung. Wir brauchen es, um uns wirklich lebendig zu fühlen. Um wahrhaft lebendig zu SEIN. Das Elixier der wahrhaftigen Liebe besteht aus unbändiger Energie und Kraft und ist somit überbordende Lebendigkeit pur.
Die unbändige Kraft, Energie und Lebendigkeit der wahrhaftigen Liebe muss allerdings frei sein, um sich in ihrer ganzen Schönheit und schöpferischen Kraft vollends entfalten und ausbreiten zu können.

Sobald wir wahrhaftige Liebe in einen Käfig sperren, der aus aus einem engmaschigen Gitter aus Angst, Unterdrückung, Kontrolle, Erwartungen, Ansprüchen und Bedingungen besteht, blockieren wir die Liebe und schlimmstenfalls stirbt sie uns ab. Weshalb es absolut notwendig ist, die wahrhaftige, tiefe und einzigartige Liebe zu unserem Seelenpartner und unserer Dualseele vollkommen frei fließen zu lassen. Die Lebendigkeit dieser Liebe voller Vertrauen einfach geschehen zu lassen. Die Lebendigkeit zuzulassen, anzunehmen und auszuhalten. Und nicht mehr davor zu flüchten, um sie zu vermeiden.

Denn nur dann leben wir WIRKLICH bedingungslos die wahrhaftige Liebe. Alles andere wäre gewaltige (Selbst-) Täuschung und bunt schillernde Illusionen unseres Egos.
Was wir ja über sehr lange Strecken unseres Lebens genauso gelebt haben.

Wenn wir an diesem Punkt unserer Weiterentwicklung angelangt sind, dass uns bewusst wird, dass wir die Lebendigkeit der wahren, bedingungslosen Liebe nicht wirklich gelebt haben - selbst wenn wir es vielleicht versucht oder ansatzweise umgesetzt haben - sondern dass wir uns in unserem Selbstschutzmechanismus die ganze Zeit in einem funktionalen Überlebensmodus befunden haben, ruhen wir bereits lange in unserer Mitte. Und all unsere vielen und dicken Selbstschutzmauern um unser Herz sind längst zu unzähligen Staubkörnern zerbröselt.

Durch sämtliche unserer Konditionierungen haben wir meist vergessen, wie Lebendigkeit sich tatsächlich anfühlt. Wie das „richtige“ Leben funktioniert. Wir haben vergessen, dass es  Lebendigkeit in der wahren Liebe überhaupt gibt.

Stattdessen sind wir oft unflexibel, steril und starr geworden in unseren Handlungen. Wir sind unflexibel, steril und starr geworden in unserem Denken und wir sind unflexibel, steril und starr geworden in unseren Gefühlen. Und haben über viele Jahre lang permanent nur funktioniert. Sind einem Schein-Perfektionismus zum Opfer gefallen. Die Lebendigkeit in der Liebe hatte so gar keine Chance, sich im Raum unseres Herzens konstant einzunisten und sich tief in unserem wahren authentischen Sein zu verankern.
Als Ersatz für die gelebte Lebendigkeit der wahrhaftigen Liebe haben wir unser Ego immer mehr aufgebläht, künstlich genährt und immer weiter gefüttert. Und zwar solange, bis unser Ego aus all seinen bedürftigen Nähten geplatzt ist. Und deshalb früher oder später nicht mehr funktioniert. Alles in unserem Leben hat sich darum gedreht, immer noch mehr haben zu wollen. Niemals tatsächlich zufrieden zu sein. Und im wahrsten Sinne des Wortes inneren Frieden zu finden.

Die wahre Liebe hat unser Verstand als Gefahr eingestuft. Auch bei uns Herzensmenschen. Nicht nur wie irrtümlich angenommen, nur bei den Kopfmenschen. Denn auch wir Herzensmenschen haben ja eine immense Angst genau davor entwickelt, von einem anderen Menschen wahrhaftig gesehen, angenommen und wirklich geliebt zu WERDEN.
Das was wir als Liebe für uns definiert haben, war in Wahrheit keine wirkliche Liebe. Es war stattdessen ein Trip unseres Egos, den wir gelebt haben. Der uns nicht wirklich glücklich gemacht hat. Selbst wenn wir die einen oder anderen Glücksmomente erlebt haben. Die allerdings immer nur nach dem Gießkannenprinzip dosiert waren, nach dem Motto, dass schon irgendetwas oder irgendjemand dabei sein wird, dass oder der uns so richtig glücklich macht. Aber die wahrhaftige Liebe konnte dennoch nicht fließen. Weil wir genau das nicht zulassen konnten. Genauso wie wir die Lebendigkeit in der Liebe nicht zulassen konnten.

Jetzt mag vielleicht manch einer denken, dass Diskussionen, Kampf und Streit in einer Beziehung doch Zeichen von Lebendigkeit sind. Schon. Aber diese Lebendigkeit ist nicht konstruktiv. Sie ist nicht erfüllend. Sie ist nicht bereichernd. Sie ist nicht förderlich für eine verbindliche Partnerschaft. Stattdessen ist sie destruktiv, belastend und schadend. Was nichts mit der echten Lebendigkeit wahrhaftiger Liebe zu tun hat. Zudem würden ansonsten nicht so viele Menschen die echte Lebendigkeit in der Liebe vermeiden. Weil sie sonst Farbe bekennen und ihre wahren Gefühle zeigen und zugeben müssten.

Wahrhaftige Liebe und deren Lebendigkeit macht so vielen Menschen gravierende Angst, dass sie sie lieber vermeiden, aber insgeheim sehnsuchtsvoll genau danach schmachten.
Die Angst wahrhaftig geliebt zu WERDEN, zeigt sich beispielsweise darin, dass man – selbst wenn man ein verbindliches Paar ist – auf getrennte Wohnungen beharrt. Und so wirkliche emotionale und seelische Nähe vermeidet. Diese Angst zeigt sich darin, dass man permanent On-Off Beziehungen, Wochenendbeziehungen oder Fernbeziehungen führt und sich nicht wirklich auf die räumliche Nähe zum anderen einlässt. Die ja zwangsläufig entsteht, wenn man sich eine gemeinsame Wohnung teilt. Oder man lässt sich nur auf Affären mit gebundenen Menschen ein. Genauso wird die Lebendigkeit der wahrhaftigen Liebe ständig gedeckelt. Und darf sich nicht zeigen.

Sowohl die Liebe an sich, als auch die Lebendigkeit dieser Liebe muss so zwangsläufig in ihrem goldenen Käfig verkümmern. Da sie von beiden Seiten vernachlässigt, nicht beachtet, sehr oft mit Füßen getreten und nicht bewusst genährt und gepflegt wird. Obwohl man nach außen gesehen all das hat, was man für sich braucht, herrscht doch eine emotionale Sand-, Stein-, oder Eiswüste in einem. Wobei eine Wüste ja dennoch eine gewisse - wenn auch versteckte - Lebendigkeit in sich trägt. Und es berührt einen weder im Herzen, noch in der Tiefe der Seele. Was man mit Flucht in sein immer größer werdendes Ego und der „immer noch mehr haben wollen und immer noch besser sein“ Mentalität versucht, zu kompensieren. Was aber nicht dauerhaft gelingt. Denn man wird dabei immer unglücklicher und fühlt sich so gar nicht lebendig. Man lebt schon lange nicht mehr, sondern man überlebt im wahrsten Sinne des Wortes.

Entscheidungen aus dem Herzen heraus zu treffen, fällt gerade den Kopfmenschen ganz immens schwer. Da sie besonders tief im Überlebensmodus feststecken. Und die Lebendigkeit des Fühlens und die Lebendigkeit der Liebe nicht kennen. Weil sie sie gar nicht gelernt haben.

Sie vermeiden die wahre Liebe mit einer solchen Vehemenz, dass sie lieber emotional und seelisch aushungern, anstatt die Lebendigkeit dieser Liebe zu spüren. Wobei der wahre Grund immer in der jeweiligen Vergangenheit liegt. Und einen sehr traurigen und tragischen Hintergrund hat. Denn nicht wenige haben in ihrer Kindheit die Erfahrung gemacht, dass ihnen immer wieder eingetrichtert wurde, wenn sie nicht so funktionieren, wie die Eltern es vorgeben, werden sie einen Elternteil für immer verlieren. Was diese Menschen als Kinder natürlich nicht wollten. Und ihnen eine unglaubliche Angst eingejagt hat. Weil sie nicht wussten, dass sie emotional von den Eltern erpresst und seelisch missbraucht wurden. Und sie sich deshalb vollkommen unpassend an die Vorgaben der Eltern angepasst haben. Die wahren Gefühle haben sie von sich abgespalten, unterdrückt und verdrängt. Und diese als absolute Gefahr abgespeichert. So hat sich der Überlebensmodus in den Kopfmenschen festgesetzt und vollständig in einem Sicherheits-Denken etabliert.

Die Lebendigkeit ist so einer inneren Starre gewichen. Die aus Angst, Flucht und Vermeidungstaktiken besteht.

Sie vermeiden die Liebe und deren Lebendigkeit, weil sie zu große Angst haben, diesen Menschen nicht halten zu können. Weil die Angst sie blockiert, dass sie nicht gut genug sind. Sie haben immense Angst, dass dem anderen etwas schlimmes passiert, wenn sie sich auf ihn einlassen. Wenn sie ihn zu nah an sich heranlassen. Weshalb sie die wahre Liebe und echte Lebendigkeit aus reinem Selbstschutz und aus Schutz des geliebten Menschen tunlichst vermeiden. Lieber flüchten sie sich in ihren Verstand. Der ihnen mit seinen illusorischen Gedanken die einzige vermeintliche Sicherheit bietet.

Einigen Kopfmenschen ist dies durchaus bewusst, anderen wiederum nicht. Sie leiden in Wahrheit genau wie die Herzensmenschen. Nur auf vollkommen andere Weise. Sie wollen genauso mit ihrem geliebten Menschen zusammen sein. Nur ihr Verstand trichtert ihnen immer wieder ein: „Nein, pass auf dich auf und lass dich nicht verbindlich ein, sonst begibst du dich oder den anderen in zu große Gefahr. Und einem von uns oder uns beiden passiert etwas schlimmes“.

Diese unmenschliche Angst ist sehr gravierend und tragisch. Und die zugehörigen Herzensmenschen begreifen natürlich nicht, warum ihr geliebter Kopfmensch sie, diese Liebe und die Verbindlichkeit meidet.

Die wahre Liebe mit unserem Seelenpartner oder unserer Dualseele tatsächlich gemeinsam zu leben, bedeutet sowohl für den Kopfmenschen, als auch für uns Herzensmenschen eine ganz bewusste Entscheidung. Nämlich die sehr bewusste Entscheidung FÜR die wahrhaftige Liebe und FÜR echte Verbindlichkeit mit dem geliebten Menschen. Aber auch die Entscheidung FÜR die kompromisslos vorhandene Lebendigkeit, die mit dem gemeinsamen Leben der wahrhaftigen Liebe automatisch verbunden ist.

Wahre Liebe ist die stärkste (positive) Kraft im Universum. Weshalb sie uns auch eine riesengroße Angst einjagt, wenn wir unserem Seelenpartner oder unserer Dualseele zum ersten Mal begegnen. Und das erste Mal in unserem Leben intensiv erfahren dürfen, was es tatsächlich bedeutet, wahrhaftig und tief zu lieben. Wirklich echt zu lieben. Bedingungslos zu lieben. Die Lebendigkeit, die lange Zeit tief in unserem Inneren vergraben war, wieder zum Vorschein und an die Oberfläche unseres Bewusstseins kommt. Und wir wieder spüren, wie es ist, wahrhaftig zu FÜHLEN.

Und nicht tiefe Gefühle, die wir in unserem Herzen spüren, mit Pseudo-Liebe, die aus unserem Ego kommt, verwechseln. Denn es sind die Seelen, die sich zutiefst lieben und sich gegenseitig ehrlich begehren. Nicht das Ego. Nicht die Vernunft. Und auch nicht der Sicherheit suchende Verstand.

Wahre Lebendigkeit bedeutet Unvorhersehbarkeit. Unbeherrschbarkeit. Unkontrollierbarkeit.

Lebendigkeit lässt sich nicht einordnen. Denn sie folgt ihrer eigenen Ordnung. Sie enthält ihre ureigenen Regeln.

Lebendigkeit ist niemals nur Hülle. Sondern enthält eine überbordende Fülle.

Lebendigkeit (ver-) heißt Temperament. Begeisterungsfähigkeit. Enthusiasmus. Tatendrang. Handeln. Leidenschaft. Unterschiedlichkeit. Andersartigkeit. Gegensätzlichkeit. Vielfalt. Buntheit. Ganzheit. Beständigkeit. Aber auch ganz natürliche Schwankungen. Sowohl durch Stärke als auch als Schwäche.

Lebendigkeit pulsiert. Sie ist Bewegung. Ist Strömung. Ist Tanz.

Bedeutet Risiko. Bedeutet Mut. Bedeutet, sein Herz vollständig zu öffnen. Ohne ein Hintertürchen offen zu lassen um daraus im Notfall wieder flüchten zu können. Nein, es bedeutet, sich mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen festzulegen. Und vollständig einzulassen. Sich emotional und seelisch komplett verletzlich zu zeigen.

Ein wahrhaft bedingungslos liebender Mensch wird das offenliegende liebende Herz des anderen immer mit sehr großer Achtsamkeit und absolutem Respekt behandeln. Und er wird diesem liebenden und so lebendigen Herzen niemals bewusst irgendwelchen Schaden zufügen. Oder es schlimmstenfalls gar missachten. Wird er im Gegenteil, dieses liebende und so lebendige Herz (be)hüten und (be)schützen, wie seinen wertvollsten Schatz.

Lebendigkeit ist nicht vorhersehbar. Denn sie zeigt sich immer dann, wenn wir nicht damit rechnen. Weshalb sich das Leben und die bedingungslose Liebe auch nicht planen lässt. Wahre Liebe geschieht einfach. Lebendigkeit IST einfach. Und überfällt uns wie ein urplötzlich auftretender und tosender Orkan, der uns mit all seiner Kraft fast umbläst.

Dabei verhalten sich wahre Dualseelen immer vollkommen anders, als man in Tausenderlei Gedanken vom anderen denkt. Denn völlig egal, was wir auch denken, unser Dual tut mit absoluter Sicherheit das Gegenteil von unseren jeweiligen Gedanken. Genauso wie wir grundsätzlich immer das genaue Gegenteil von dem tun, was unser Dual von uns denkt. Was einfach am energetischen Prinzip der Gegensätzlichkeit zwischen beiden liegt.

Dualseelen verhalten sich grundsätzlich immer konträr zueinander. Und ergänzen sich genau deshalb perfekt. Sie gleichen sich per se immer gegenseitig aus.

Nicht wenige sind dabei ernsthaft der Meinung, dass ihr Seelenpartner oder Dual so überhaupt nicht zu ihnen passt. Was NICHT sein KANN. Denn dann sind es keine wahren Dualseelen. Und mit bedingungsloser, lebendiger Liebe hat diese Einstellung auch nichts zu tun.

Die Lebendigkeit von wahrhaft gelebter Liebe gleicht dem wechselnden, perfekt aufeinander abgestimmten Zyklus von Mutter Natur. Sie gleicht Wind und Wasser, die abwechselnd Stille und Ruhe verheißen, wobei es unter der trügerisch glatten Oberfläche trotzdem gewaltig brodelt und dann wieder aufleben und sich in wahren Stürmen des Lebens ergießen.
Es bedeutet das ständige Wechselbad von Gefühlen. Gelebte Emotion pur. Bedeutet mal Stillstand, mal laue Lüftchen und mal Orkan. Das heißt lebendig sein. Das heißt, authentisch und echt sein. Das heißt, einfach natürlich sein.

Lebendigkeit heißt Fruchtbarkeit, Vitalität und Natürlichkeit. Entwicklung, Veränderung, Chaos. Wandlung, Flexibilität, vollkommene Toleranz und Akzeptanz. Und absolute Bedingungslosigkeit. Bedeutet Neugier, Kreativität und Phantasie.

Und gleichzeitig bedeutet es permanente Konstanz. Variablen existieren in der wahrhaftigen Liebe nicht. Denn wahre Liebe ist immer vorhanden. Und es gibt keinen Ersatz für sie.
In der Lebendigkeit des wahrhaftigen Lebens allerdings gibt es keine Konstante. Hier gibt es vielfältige und vollkommen unterschiedliche Variablen. Und keinerlei Starrheit.
Die elementare Konstante zwischen Seelenpartnern und Dualseelen ist einzig die Logik des Herzens. Und die tiefe Verbundenheit beider Seelen. Alles andere spielt überhaupt keine Rolle. Auch Zeit nicht. Auch der Bindungswunsch nicht. Denn wahre Liebe bahnt sich grundsätzlich ihren ganz eigenen Weg. Egal, wie kompliziert und schwierig unser Weg der Entwicklung erscheint und wie scheinbar unmöglich die Situation zwischen beiden Seelenpartnern oder Dualseelen auch sein mag. Wie sehr dicke Schichten aus Angst diese Liebe auch zugedeckt halten und das Ego und der Verstand gegen das Herz intrigieren.

Wenn wir uns wenig lebendig fühlen, fühlen wir keinerlei Vitalität. Keine Lebensfreude und keinerlei Lebenslust. Wir sind deshalb nicht lebensmüde, sind aber nicht bindungsfähig und ebenfalls lebensuntüchtig. Eben nicht mehr emotional und seelisch lebendig. Denn wir pflegen unseren Überlebensmodus, anstatt die Lebendigkeit zu kultivieren.

Was sich äußert in ständiger Müdigkeit, Unlust bis hin zur permanenten Erschöpfung. Wir lenken uns mit allen Mitteln von der Wahrheit ab und flüchten vor unseren wahren Gefühlen.

Was IMMER ein mehr als deutliches Zeichen unserer Seele ist, endlich die wahre Lebendigkeit in uns zu befreien.

Um die Lebendigkeit der wahrhaftigen Liebe und unseres wahren, authentischen Seins wieder zu befreien, ist es allerdings unabdingbar, Risiken einzugehen. Und wahrhaft mutig zu sein.

In diesem Zusammenhang bekommt das Wort „wahrhaftig“ eine elementare Bedeutung. Denn im Zuge unserer ganzheitlichen Transformation und seelischen Weiterentwicklung werden wir auf allen Ebenen unseres Seins wieder wahrhaftig lebendig.

Alles in uns wird endlich (wieder) wahrhaftig. ECHT eben :)

Wir fühlen und leben ALLE unsere wahren Gefühle, auch wenn wir gelassen in unserer ureigenen (natürlich weiblichen) Mitte ruhen. Denn sämtliche unserer wahren Gefühle zu zeigen, bedeutet wirklich zu LEBEN. Bedeutet lebendiges und pures SEIN.

Wahre, bedingungslose Liebe kann nur lebendig sein, wenn wir sie vollkommen FREI SEIN lassen und ohne jegliche Blockade fließen lassen.

Bedingungslose, wahrhaftige Liebe hat absolut nichts mit verbindlicher Partnerschaft zu tun. Sie kann lebendig sein, auch wenn wir alleine sind. Wenn unser Seelenpartner oder unser Dual nicht bei uns ist. Wenn eben noch keine verbindliche geheilte Partnerschaft zusammen gelebt werden kann.

Wenn wir uns wahrhaft lebendig fühlen, blühen wir zusehens auf. Und unsere ganze Ausstrahlung verändert sich. Was auch anderen Menschen auffällt, die dann entsprechend darauf reagieren. Gerade dann, wenn wir überhaupt gar nichts dafür tun, um gemocht oder geliebt zu werden. Sondern indem wir einfach gelassen in unserer ureigenen Mitte ruhen.

Indem wir annehmen und empfangen, was uns geschenkt wird.

Lebendigkeit entsteht dann, wenn wir uns mit etwas oder jemandem wirklich verbunden fühlen. Wenn unser Herz und unsere Seele davon (zutiefst) berührt wird. Wenn wir in emotionalem und seelischen Kontakt mit etwas oder jemandem stehen. Wenn wir vollständig im inneren Modus des absichtslosen Schenkens und Empfangens angekommen sind.
Die überberstende Fülle, die wir vom Leben und in der wahren Liebe erhalten, schenkt uns wahre innere Freiheit. Schenkt uns Beständigkeit. Und echte Lebendigkeit. 

Gelebte Lebendigkeit schenkt uns unser wahres Lebens- und Liebesglück :)


Die Hingabe an die Liebe

 


Wahre Liebe ist radikal. Wahre Liebe ist bedingungslos. Wahre Liebe ist absolut. Wenn wir auch nur ein einziges Mal für einen winzigen Augenblick die wahrhaftige Liebe in unserem Herzen, unserer Seele und unserem ganzen Sein spüren, für einen kleinen Moment den leisen Hauch der Verführung wahrnehmen und intensiv fühlen, was es wirklich bedeutet, wahrhaftig und tief geliebt zu werden, ist es an uns, zu entscheiden. Uns ganz bewusst zu entscheiden, ob wir uns dieser Liebe mit unserem gesamten Sein vollkommen hingeben. Oder ob wir weiterhin lediglich an der Oberfläche vermeintlicher Liebe herumkratzen. Und andere Gefühle, die wir empfinden, mit wahrhaftiger Liebe verwechseln. Ohne uns mit weit geöffnetem Herzen tatsächlich auf die wahre Liebe einzulassen. Uns von dem urgewaltigen Sog, den diese Liebe bildet, einfach mitziehen zu lassen. In diese bodenlos tiefe Liebe vertrauensvoll hineinsinken zu lassen. Und zwar zu einhundert Prozent. Denn, wahre Liebe ist nichts, was uns "einfach so" passiert...

Das Universum lässt uns diese tiefe Liebe ausschließlich dann aufs heftigste spüren, wenn wir mit unserer Seele tatsächlich bereit dazu sind. Denn dann senden wir genau die passenden Energien und Schwingungen aus, mit denen die wahre Liebe uns punktgenau findet. Vollkommen egal, wo auf dieser Erde wir gerade sind.

Dann ist es an uns, uns zu entscheiden.

Grundsätzlich gibt es immer zwei Wege, eine Entscheidung für uns zu treffen. Für etwas oder gegen etwas zu sein und für jemanden oder gegen jemanden zu sein. Unverbindlich an der Oberfläche zu bleiben oder verbindlich zu sein und wirklich in die Tiefe zu gehen. Entweder wir lassen unseren Kopf für uns entscheiden oder wir hören auf die Stimme unseres Herzens. Und folgen dem Ruf unserer Seele. Denn es gibt für uns nur ein sehr eindeutiges „Ja“ oder ein sehr eindeutiges „Nein“.

Halbherzigkeiten – ein bisschen Kopf oder ein bisschen Herz – nur ein bisschen Liebe - funktionieren nicht. Genauso wenig, wie es funktioniert, „nur ein bisschen schwanger“ zu sein.

Hier machen sich viele Menschen etwas vor. Da sie die Liebe immer nur punktuell in ihr Leben und ihr wahres Sein nicht wirklich durchdringen und vollständig fluten lassen. Nicht bereit dazu sind, sich in diese Liebe auch vollkommen hineinfallen zu lassen. Sie dosieren stattdessen die Liebe und denken, so wird es schon gehen.

Nein, das ist ein urgewaltiger Trugschluss. So „funktioniert“ wahre Liebe nicht.

Passiv zu bleiben und lediglich zu denken, dass wir etwas tun wollen oder tatsächlich aktiv zu werden und zu handeln, sind per se zwei gegensätzliche Dinge. Die weitreichende Konsequenzen nach sich ziehen. Mit denen wir dann umgehen und leben müssen. Weil wir dies ausschließlich selbst zu verantworten haben. Nicht jemand anders. Niemand im Außen. Auch nicht unser Seelenpartner oder Dual. Wir können jederzeit weiter im unendlichen Ozean unserer tiefsten Ängste und Sehnsüchte baden und unzufrieden an unserem wahren Glück vorbeirudern oder wir können bewusst etwas ändern.

Jederzeit können wir uns unseren tiefsten Wunsch erfüllen. Und bewusst dazu zu stehen, verbindlich zu sein. Eine bewusste Entscheidung zu treffen, für das essentielle Gefühl, in uns selbst „ganz“ zu sein. Uns nicht mehr als nur „halb“ wahrzunehmen. Und uns permanent unvollkommen und „falsch“ zu fühlen.

Dies können wir nur, indem wir uns bewusst FÜR unser wahres Selbst entscheiden. Uns ganz bewusst FÜR die wahre Liebe entscheiden. Und uns somit auch bewusst FÜR unseren Seelenpartner oder unser Dual entscheiden. Und uns ohne jeden faulen Kompromiss auf diese bewusste Entscheidung einzulassen. Und zwar absolut, bedingungslos und konsequent. Zu einhundert Prozent. Indem wir uns ganz bewusst abnabeln von Bestätigungen und Abhängigkeiten im Außen. Uns nicht mehr beeinflussen lassen von Ansichten, Bewertungen und Meinungen anderer.

Sondern uns ganz bewusst uns selbst und der Liebe zuwenden. Der tiefen Liebe, die bereits die ganze Zeit IN uns ist, unsere Aufmerksamkeit schenken. Weil wir selbst von Natur aus Liebe sind. Wir hatten genau dies nur vergessen. Vergessen aufgrund all unserer Konditionierungen, negativen Erfahrungen und destruktiven Muster.

Unser Dual erinnert uns wieder daran, dass wir selbst Liebe sind.

Es ist eine reine Entscheidung des Herzens. Für die wahre Liebe, für unser wahres Sein und für unseren Seelenpartner oder unser Dual.

Etliche bleiben dabei lieber in der bequemen Hängematte ihrer Komfortzone und alten Muster liegen. Denn das wahre Glück innerer Befreiung und wirkliche Zufriedenheit macht ihnen viel zu viel Angst.

Sie können (oder wollen) die wirkliche Tragweite, die die wahre Liebe mit sich bringt, nicht fassen.

Denn, wahre Liebe erfordert es, ganz bewusst Opfer zu bringen. NICHT die Liebe selbst fordert Opfer (!!) sondern die ganz bewusste Entscheidung erfordert es, für die Liebe etwas zu opfern.

Nämlich die alten, destruktiven Konditionierungen und Muster, aufgesetzten Rollen, Masken und Fassaden abzulegen. Und sich auf die daraus resultierende Veränderung mit allen Konsequenzen vollständig einzulassen. Und nicht länger den Illusionen des eigenen Verstandes nachzujagen. Dem zu glauben, was einen in Wahrheit sowieso nur in die Irre führt. Sondern seinem Herzen zu glauben. Und seiner ureigenen Wahrnehmung zu vertrauen.

Viele sind nicht bereit, die Opfer zu bringen, die eine bewusste Entscheidung für die wahre Liebe erfordert. Sie sind nicht bereit, sich aus ihren alten Mustern und ihrem alten Leben zu befreien. Sich eventuell aus noch bestehenden und nicht mehr funktionierenden Beziehungen herauszulösen. Sie sind nicht bereit, sich wirklich zu verändern. Und vollständig zu transformieren. Sie denken (!), dass es auch anders geht. Dass es ausreicht, sich nur zu einem kleinen Teil zu verändern. Wieder faule Kompromisse einzugehen. Und sitzen genauso urgewaltig wieder den Illusionen ihres Verstandes auf. Weil sie sich in Wahrheit wieder selbst täuschen. Sich selber etwas vormachen. Sich selbst belügen und betrügen.

Stattdessen erwarten sie von ihrem Seelenpartner oder Dual, dass er sich zuerst bewegt. Und er als erstes handeln muss. Man wartet im wahrsten Sinne des Wortes darauf, dass das Dual sich verändert und sich entwickelt und merkt dabei die ganze Zeit nicht, dass man selbst sich wieder zurück in den Dornröschenschlaf begibt. Während man hofft und weiter darauf wartet, dass der Seelenpartner oder das Dual kommt und einen aus den eigenen Begrenzungen herausreißt und befreit. Auch dies ist eine versteckte Erwartung. Was einem aber erst einmal bewusst werden muss.

Man gibt sich so nicht der wahrhaftigen Liebe hin. Man gibt sich so nicht sich selber hin. Man gibt sich so auch nicht seinem Seelenpartner oder Dual hin. Denn man erwartet ja immer vom anderen. Während man selber bequem ist und nichts tut.

Es ist also absolut notwendig, sich zu entscheiden.

Auch, sich dafür zu entscheiden, alleine zu sein. Sich absolut und ohne jeden Kompromiss  sich selbst in seinem wahren Sein zuzuwenden. Sich seinem wahren Selbst ganz bewusst zu stellen. Und sich vollkommen sich selbst hinzugeben. Erst einmal sich selbst gegenüber beziehungsfähig zu werden. Die Beziehung zu sich selbst ganz bewusst zu kultivieren. Da man ausschließlich so auch wirklich fähig und in der Lage ist, im Außen eine ECHTE Partnerschaft verbindlich und tatsächlich auf Augenhöhe zu führen.

Wir können uns nicht unserem Seelenpartner oder Dual vollkommen hingeben, wenn wir nicht in der Lage sind, uns uns selbst vollständig hinzugeben. Bei uns selbst zu bleiben und uns selbst gegenüber vollständig verbindlich zu sein

Erst wenn wir gelernt haben, was es heißt, die Liebe vollständig zuzulassen, uns dieser Liebe mit unserem ganzen Sein tatsächlich hinzugeben, nicht mehr nur tröpfchenweise dosiert, sondern mit der gesamten und urgewaltigen Kraft, mit der die wahre Liebe fließt und uns flutet, können wir WIRKLICH beziehungsfähig werden.

Erst wenn wir in der Lage sind, es vollständig zuzulassen, von unserem Seelenpartner oder Dual wahrhaftig und tief geliebt zu WERDEN und die gesamte Kraft seiner Liebe von ihm aktiv zu ERHALTEN - wie urgewaltige Wassermassen, die unser gesamtes Sein fluten und jede einzelne Faser unseres ureigenen Seins vollständig durchdringen – und nicht mehr so wohldosiert, wie es über den langen Zeitraum, während dem er sich uns scheinbar verweigert, der Fall war – dann kann auch ER sich uns vollständig öffnen. Und sich WIRKLICH vollkommen auf uns einlassen. Sich sowohl sich selbst, als auch der Liebe an sich öffnen. Sich uns und dieser Liebe vollständig hingeben.


  • Indem wir uns UNS SELBST öffnen, kann auch er sich sich selbst öffnen
  • Indem wir uns der Liebe an sich öffnen, kann auch er sich der Liebe an sich öffnen
  • Indem wir uns IHM vollständig öffnen, kann auch er sich uns vollständig öffnen


Erst dann, wenn wir es geschafft haben, nicht mehr zu flüchten, sondern zu bleiben, wenn uns die Wucht der Liebe in all ihrer urgewaltigen Kraft trifft – gelassen in unserer ureigenen Mitte zu ruhen - uns vollständig für uns zu entscheiden und sowohl die Liebe im Außen, als auch diverse Abhängigkeiten im Außen vollständig loszulassen, uns vollständig darauf einlassen, mit uns selbst alleine zu sein, haben wir es in unserem Herzen begriffen, was es wirklich bedeutet, absolut und bedingungslos IN Liebe zu sein.

Solange noch Aussagen kommen, wie:


  • Ich will aber nicht alleine sein
  • Ich will aber nicht so lange auf ihn warten
  • Ich will aber unbedingt eine Beziehung haben
  • Ich will aber, dass er sich zuerst entscheidet
  • Ich will aber, dass ER zuerst aktiv wird und handelt
  • Ich will dies, das und jenes...


Solange sind wir nicht wirklich in der Lage, uns der Bedingungslosigkeit, Tiefe und Intensität der wahrhaftigen Liebe wirklich zu stellen. Uns ihr vollständig hinzugeben. Und solange sind wir auch nicht in der Lage, die Liebe in all ihrer urgewaltigen Kraft wahrhaftig auszuhalten, die wir von unsem Seelenpartner oder Dual aktiv ERHALTEN. Genau deshalb hält er sich auch noch zurück. Weil er unbewusst unsere teils immense Abwehr spürt, die wir in Wahrheit uns selbst gegenüber oft an den Tag legen.

Solange wir nicht bereit dazu sind, mit allen notwendigen Konsequenzen die Opfer zu bringen, die es erfordert, uns ganz für die wahrhaftige Liebe zu entscheiden, sind wir noch nicht tief genug in unserem Herzen und unserem wahren authentischen Sein verankert.

Und genauso lange halten wir unser Dual unbewusst von uns fern. Entschieden hat ER sich in Wahrheit schon längst. Wir sehen dies oft nur genau deshalb solange nicht, weil wir viel zu sehr damit beschäftigt sind, uns Gedanken über Gedanken darüber zu machen, was denn mit ihm eigentlich los ist, dass er sich uns so offensichtlich verweigert. Wir werden innerlich wütend, frustriert und verunsichert, weil wir der Meinung sind, dass er doch jetzt endlich einmal anfangen müsste, sich aus seinen ureigenen Ängsten, Konditionierungen und Mustern zu befreien. Sich aus seinem alten Leben zu lösen und die umfassenden Veränderungen zuzulassen, die zwangsläufig eintreten, wenn er sich uns und der wahrhaftigen Liebe zuwendet und sich uns und dieser Liebe erst einmal vollständig hingibt.

Wir sind der ernsthaften Ansicht, schon „fertig“ und bereits viel weiter zu sein, als unser Seelenpartner oder Dual.

Dabei sehen wir tragischerweise nicht, dass wir uns in Wahrheit genauso verhalten, wie der Hase in der Fabel mit dem Rennen zwischen sich und der Schildkröte sich verhält...

„Es waren einmal eine Schildkröte und ein Hase. Der Hase machte sich Tag für Tag über die Langsamkeit der Schildkröte lustig und verhöhnte sie. Eines Tages hatte es die Schildkröte satt und schlug ein Rennen vor. Der Hase warf sich lachend vor der Schildkröte auf den Boden. Die Schildkröte aber bestand auf dem Rennen und der Hase schlug ein. Als der Startschuss fiel, sprang der Hase große Haken schlagend und mit vielen Umwegen los. Die ganze Zeit über lachte er über die Dummheit der Schildkröte. Und um ihre Niederlage besonders auszukosten, legte er sich kurz vor dem Ziel ins weiche Gras, um dort auf sie zu warten. Die Schildkröte kroch unermüdlich voran. Als sie sich dem Ziel näherte, sah sie den Hasen im Gras, doch sie ließ sich nicht beirren. Sie kroch weiter und tatsächlich ging sie als Erste über die Ziellinie! Als die anderen Tiere jubelten, schreckte der Hase hoch und erkannte, dass er verloren hatte. Er war nämlich vor Erschöpfung eingeschlafen.“

Ganz genauso verhalten wir uns in Wahrheit sehr oft. Immer wieder beschweren wir uns darüber, dass sich unser Dual vermeintlich überhaupt nicht bewegt. Dass er vermeintlich nichts tut, um sich zu verändern. Um die Situation an sich zu verändern. Dass er vermeintlich nicht fähig ist, sich zu entscheiden. Übersehen dabei aber geflissentlich, dass WIR es ja sind, die sich die ganze Zeit dieser Liebe verweigern. Und es nicht schaffen, verbindlich uns selbst gegenüber zu werden. Dass wir es sind, die es nicht schaffen, aktiv zu werden und endlich zu handeln. Und endgültig zu entscheiden, uns der Liebe an sich vollständig hinzugeben. Stattdessen wehren wir uns permanent und befinden uns im inneren Widerstand. Immer wieder wollen wir flüchten. Oft auch nur in Gedanken. Aber selbst dann fließt die Energie in die vollkommen falsche Richtung. Was er natürlich ebenso wahrnimmt und spürt.

Er MUSS dann von uns wegbleiben, sich vor uns verstecken und bewusst sein Herz vor uns schützen. Da SEINE Schutzmauer um sein Herz jedes Mal komplett in sich zusammenstürzt, wenn er uns wieder sieht oder uns auch nur am Telefon hört. Deshalb vermeiden die Kopfmenschen auch immer wieder den persönlichen Kontakt und stellen sich regelrecht „tot“. Weil sie jedes Mal einen kompletten Kontrollverlust erleiden. Von dem sie sich immer wieder erholen müssen. Was immense Kraft und Energie von ihnen fordert. Die sie eben irgendwann nicht mehr haben, wenn die Gefühle immer mehr an die Oberfläche kommen und sie nicht mehr in der Lage sind, sich auf Dauer zu kontrollieren. Sie stattdessen in einem Burnout oder in tiefen Depressionen landen. Es ihnen in jedem Fall immer schlechter und schlechter geht.

Und zwar solange, bis WIR die vollständige Wahrheit der Wahrheit hinter der Wahrheit in unserem Herzen FÜHLEN. Und endlich WIR bewusst aktiv werden und handeln. Eine ganz bewusste Entscheidung für uns selbst treffen.

Unser Seelenpartner oder Dual kennt die Wahrheit schon lange Zeit vor uns. Nur schweigt er natürlich und zieht sich still, leise und ohne Worte von uns zurück. Weil wir selbst es sind, die die Wahrheit hinter der Wahrheit der Wahrheit verstehen und wirklich begreifen müssen.

Wir sind es, die uns zuerst der Liebe in uns vollständig hingeben und es zulassen und aushalten müssen, dass unser Seelenpartner oder Dual uns mit all seiner Kraft innig und zutiefst wahrhaftig liebt.

Die Wahrheit hinter der Wahrheit der Wahrheit ist ganz einfach, dass BEIDE vom jeweils anderen denken, dass er noch nicht soweit ist. Es sind also immer beide sowohl der Hase als auch die Schildkröte :)

Wir Herzensmenschen sind andauernd der irrtümlichen Ansicht, dass unser Dual ja vermeintlich noch nicht soweit ist. Und der Kopfmensch bleibt solange von uns fern, solange er auch nur ansatzweise vermutet (!), dass wir noch nicht soweit sind. Da er genauso lange irrtümlicherweise denkt, dass er uns sowieso nicht auf Dauer bei sich halten kann. Und wir denken dann wiederum, dass er uns nicht gut genug für sich befindet. Aber er denkt ganz genauso über uns, solange wir immer wieder offensichtlich in den Rückzug gehen. Und es nicht bedingungslos geschehen lassen können, was da zwischen ihm und uns passiert.

Womit er auch tatsächlich recht hat, solange wir noch nicht vollständig und gelassen in uns selbst und unserer ureigenen Mitte ruhen. Und uns einfach nur absichtslos von ihm wahrhaftig lieben lassen (können)...

Wirklich bereit sind wir ausschließlich dann, wenn wir tatsächlich bedingungslos fähig sind, mit uns selbst alleine zu sein. Wenn wir überdeutlich in uns spüren, dass die dicke Schutzmauer in uns komplett eingestürzt und zusammengebrochen ist. Wenn wir uns durch die hohe und dichte Dornenhecke unserer Eigenbegrenzung von innen heraus vollständig befreit haben. Wenn wir uns auch wirklich emotional und seelisch befreit FÜHLEN. Darin gefestigt sind, Grenzen zu setzen, wo es notwendig für uns persönlich ist. Wenn uns im Außen nichts mehr so schnell aus der Ruhe bringt. Sondern wir gelassen bei uns selbst bleiben können.

Wenn wir in der Lage sind, wirklich absichtslos zu lieben und zu geben. Es WIRKLICH aushalten, von unserem Dual zutiefst geliebt zu WERDEN...


Woran wir wahre Liebe erkennen

 


Viele Menschen suchen ihr Leben lang die wahre Liebe. Weil sie spüren, dass ihnen etwas Elementares fehlt. Doch die wahre Liebe können wir nicht suchen. Die wahre Liebe findet uns. Nämlich genau dann, wenn unser Herz wirklich bereit dafür ist. Sie überfällt uns in einem vollkommen unerwarteten Moment. Wenn wir am wenigsten damit rechnen. Wenn wir sie gar nicht eingeplant haben in unser Leben. Wenn wir nicht danach suchen. Sondern es einfach geschehen lassen, dass die wahre Liebe uns finden darf. Ja, dass sie uns überhaupt finden kann. Da es allerdings so viele Formen und unterschiedliche Ebenen der Liebe gibt, sind viele Menschen unsicher, welche Liebe sich gerade an ihrer Seite oder in ihrem Leben befindet. Viele fragen sich, wie man wahre Liebe wirklich erkennt. Und ob es die wahre Liebe tatsächlich nur ein einziges Mal gibt. Einige fragen sich sogar ernsthaft, ob es die wahre Liebe überhaupt gibt. Sie zweifeln. Viele sind auch der Meinung, Seelenliebe ist gleich wahre Liebe. Derweil es auch da elementare Unterschiede gibt. Für die wirklich wahre Liebe gibt es untrügliche Zeichen. Die man kristallklar erkennt und von jeder anderen Form der Liebe eindeutig unterscheiden kann…

Denn es ist ein elementarer Unterschied, ob wir vermeintliche Liebe aus dem Ego fühlen, also eine Vernunfts-, Zweck-, oder Handelsbeziehung aus einem emotionalen Mangeldenken heraus eingehen, oder ob wir über die große Liebe oder die Liebe unseres Lebens sprechen oder die wirklich wahre, bedingungslose Liebe zu uns gefunden hat. Die per se NUR aus unserem Herzen und unserer Seele kommt.

Wahre Liebe muss nicht zwangsläufig gleichbedeutend sein mit Seelenliebe. Kann es aber sein. Wobei es darauf ankommt, ob wir die Seelenliebe brauchen, um zuerst wieder zu uns selbst zu finden. Denn je weiter wir uns von uns selbst und unserer ureigenen Mitte entfernt haben, desto mehr brauchen wir die wahre Liebe. Weil nur sie uns wieder in unsere ureigene Mitte zurückbringt. Weshalb die Liebe zu unserem Dual so unermesslich tief sein MUSS. Weil wir sonst nicht an uns arbeiten und uns weiterentwickeln würden. Wir würden keinen Leidensdruck verspüren. Und einfach weitermachen, wie es ist. Wir würden unser Ego weiter pflegen, und in unserer Bequemlichkeit verharren. Und es würde sich niemals etwas verändern.

Seelenliebe bedeutet, wahre und bedingungslose Liebe zu LERNEN. Ja, lernen zu DÜRFEN.

Erst wenn wir die wahre und bedingungslose Liebe wirklich gelernt haben, können aus unverbindlichen Lernpartnern echte verbindliche Lebenspartner werden.

Wozu wir die wahre Liebe in uns zu einhundert Prozent zulassen MÜSSEN. Weil wir nur so die Liebe unseres Seelenpartners oder Duals ebenfalls zu einhundert Prozent ERHALTEN können. Und nicht mehr nur wohldosiert und tröpfchenweise. ER gibt uns natürlicherweise immer genau so viel Liebe, wie wir in uns selbst und ihm gegenüber zulassen (können). Er gibt uns genau so viel Liebe, wie wir in unserem aktuellen Bewusstheitszustand überhaupt AUSHALTEN können. Weil unsere Seele sich dazu entschieden hat, mit unserem Seelenpartner oder mit unserer Dualseele die wahrhaftige Liebe bedingungslos zu entdecken. Weshalb sich beide permanent gegenseitig fordern und fördern (müssen und dies auch so wollen). Wozu ALLES gehört, was uns auf diesem Weg unserer Weiterentwicklung passiert.

Da es allgemein permanent gegenwärtig ist und es tatsächlich elementare Unterschiede gibt, ob wir tatsächlich bedingungslos lieben - lediglich ein Verliebtheitsgefühl in uns spüren oder gar richtig süchtig nach Liebe sind, müssen wir uns der Wahrheit bewusst sein. Denn solange wir uns noch nicht wirklich bewusst und in Fülle und Erfüllung angelangt sind, fallen wir immer wieder auf unser mangeldenkendes Ego herein. Das mitunter sehr subtil arbeitet und uns von der wahren Liebe wieder ablenken will.

Oft kommt es dann vor, dass wir (noch) einem Phantom hinterherjagen, dass wir Liebe nennen. Obwohl es keine wirkliche und wahre Liebe ist. Sondern wir fühlen uns von einem anderen Menschen angezogen, projizieren unser inneres Bild auf diesen Menschen und meinen wir fühlen Liebe.

Was wir in Wahrheit aber fühlen, ist schlichtweg das Gefühl geliebt werden zu WOLLEN.

Wir laufen diesem Gefühl hinterher, kämpfen darum geliebt und gewollt zu werden und merken dabei nicht, dass wir einer Illusion verfallen. Nämlich der Illusion vermeintlicher Liebe. Der Illusion unseres Egos. Das uns sehr subtil immer wieder versucht, in seinem löchrigen Netz einzufangen. Das uns aber nicht festhalten kann. Da wir durch dieses unsichere Netz immer wieder durch und auf die Nase fallen. Obwohl es uns durchaus sehr lange und sehr fest in seinem Griff halten kann. Dieses Gefühl ist eine Sucht. Eine tiefe Sehn-SUCHT. Wir suchen nach Liebe und sind eigentlich süchtig danach geliebt zu WERDEN. Liebe von einem anderen Menschen zu ERHALTEN. Denn wir geben zwar Liebe und geben und geben und geben – bekommen aber oft nicht das zurück was wir uns sehnlichst vom anderen wünschen. Und zwar solange, bis wir die Liebe in uns entdecken. Und immer mehr unser Herz für diese wahrhaftige Liebe öffnen (können).

Das liegt ganz einfach daran, dass wir – solange wir uns im emotionalen Mangel befinden – einen Menschen anziehen, der sich ebenfalls im Mangel befindet. Beide wollen zwar geliebt werden, aber solange wir als Frau der Liebe eines Mannes hinterherjagen, treffen wir per Resonanzgesetz immer nur genau auf den Menschen der uns diese Liebe nicht geben kann. Da er ebenfalls süchtig danach ist geliebt zu werden. Da hier das energetische Prinzip von aktiv und passiv wirkt. Ein solcher Mann wird zwar die Liebe einer Frau nehmen und nehmen und nehmen und ihr bequem dabei zusehen wie sie sich um ihn bemüht, aber er kann ihr nicht wirklich die Liebe aktiv zurückgeben die sie sich von ihm von ganzem Herzen wünscht. Weil er es niemals gelernt oder aufgrund massiver Enttäuschungen und Verletzungen seiner Seele wieder verlernt hat. Weil er es sich verbietet. Und die wahre Liebe als Gefahr und Bedrohung für sein Herz einstuft.

Wahre Liebe ist immer verbindlich. Wahre Liebe ist pur und absolut rein. Sie ist authentisch und echt und absolut unverfälscht. Wie kristallklares und ruhig dahinströmendes Wasser. Wahre Liebe ist kontinuierlich vorhanden und grundsätzlich unaufgeregt. Diese Liebe ist einfach da. Und ruht in sich selbst. Gleichzeitig ist diese Liebe unendlich kraftvoll. Und lässt uns sprichwörtlich Berge versetzen. Entfernungen, Zeit und Raum überbrücken. Jegliche Zeiten durchstehen.

Wahre Liebe ist grundsätzlich bedingungslos. Und vollkommen frei. Niemals fordernd oder erwartend. Niemals durch utopische und nicht erfüllbare Ansprüche blockiert. Niemals vorwurfsvoll, verachtend, kontrollierend, abwertend oder schuldzuweisend. In der wahren Liebe geht es niemals um Schuld. Sondern immer um Ursache und Wirkung. Niemals um Angst, sondern immer um Vertrauen. Um Aktion und Reaktion. Um männlich gebende Aktivität und weiblich empfangende Passivität. Um absichtsloses geben (schenken) und empfangen (zulassen).

Was nun NICHT heißen soll, dass Ego-Liebe falsch oder schlecht ist. In der Liebe gibt es kein richtig oder falsch. Gut oder schlecht.

ABER es gibt in der Liebe ein ungesund oder gesund. Unerfüllt oder erfüllt. Mangel oder Sättigung. Ein destruktiv oder konstruktiv. Nicht stimmig oder absolut stimmig. Ein es passt nicht oder es passt vollkommen. Echtheit oder Illusion. Verstand oder Herz. Oberflächlichkeit oder Tiefe. Blockade oder Fluss. Einlassen oder flüchten.


  • Wahre Liebe lässt Anders Sein & Gegensätzlichkeit zu
  • Wahre Liebe lässt andere Meinungen zu
  • Wahre Liebe lässt Wachstum, Veränderung & Weiterentwicklung zu


Das was wir – solange wir uns nicht darüber bewusst sind - gemeinhin Liebe nennen, ist oft in Wahrheit keine Liebe. Es ist ein immenser Unterschied ob wir lediglich ein Verliebtheitsgefühl für einen anderen Menschen empfinden auf den wir unser inneres Traumbild – unser Phantasiegebilde – projizieren und der diesem inneren Ego-Bild von uns entspricht, oder ob wir einen Menschen als den Menschen erkennen, sehen und annehmen können, der er in seinem innersten Kern tatsächlich ist. Mit allem was diesen Menschen ausmacht.

Wenn die wahre Liebe uns wirklich gefunden hat, hört in diesem Moment die Suche nach Liebe im Außen komplett auf.

Wir stellen die Suche nach der wahren Liebe natürlicherweise ganz von selbst ein. Da das tiefe Bedürfnis unseres Herzens sich in dem Augenblick erfüllt hat. Wir fühlen uns angekommen. Wir SIND in der wahren (Selbst-) Liebe angekommen. Und wir fühlen uns endlich zuhause. Zuerst bei diesem anderen Menschen und je bewusster wir uns werden, dann ebenfalls in uns selbst.

Es fehlt uns nichts mehr.

Zuerst entdecken wir die wahre Liebe im Außen. Und durch diese Liebe im Außen wird uns die Liebe IN UNS bewusst. Es wird uns bewusst, dass die Liebe die ganze Zeit in uns gewohnt hat. Und wir die Liebe deshalb nie wieder verlieren können. Da wir selbst die wahrhaftige Liebe sind.

Aus dem Grunde gibt es die wahre Liebe nur ein einziges Mal. Wir lieben genau diesen EINEN EINZIGEN Menschen zutiefst, der es geschafft hat, sich in den Raum unseres Herzens zu schleichen und sich dort eingenistet und tief und unwiederbringlich verankert hat. Der die tiefe und wahrhaftige Liebe in uns aktiviert hat und unser Herz und unsere Seele zutiefst berührt. Wir projizieren auf ihn diese Liebe, die ja die ganze Zeit bereits in uns selber vorhanden war.

Denn wenn wir selbst diese Liebe nicht in uns hätten, könnten wir sie überhaupt nicht auf einen Menschen im Außen übertragen. Dann könnten wir einen anderen Menschen nicht lieben.

Dabei kann es sehr wohl passieren, dass uns auch andere Menschen in unserem Herzen und in unserer Seele zutiefst berühren. Und wir anderen Menschen ebenfalls in Liebe begegnen. Allerdings dann auf anderer Ebene. Die wahre Liebe gibt es dennoch nur ein einziges Mal.

Auch bezeichnen wir oftmals Menschen als unsere „große Liebe“ oder unsere „Liebe des Lebens“, was mit echter bedingungsloser und wahrhaftiger Liebe aber noch nicht wirklich etwas zu tun hat. Denn wenn wir wirklich die wahre Liebe gefunden haben, bezeichnen wir diese auch ausschließlich so. Da die wahre Liebe mit keiner anderen Form von vermeintlicher Liebe vergleichbar ist.

Ja, wir haben vorher sehr wohl tiefe Gefühle. Aber ein Gefühl ist ein Gefühl. Wahre Liebe ist wahre Liebe. Die wir dann auch als solche erkennen. Denn wenn wir die wahre Liebe wirklich gefunden haben, dann fehlt uns NICHTS mehr. Dann verschwindet jeglicher Mangel von selbst. Und je mehr wir uns in der wahrhaftigen Liebe verankern, desto mehr können wir auch unseren Seelenpartner oder unsere Dualseele einfach in seinem Leben (ohne uns) SEIN lassen. Wir lassen in SEIN und wenden uns NICHT enttäuscht und frustriert von ihm ab. Wir bewerten ihn nicht und werten ihn auch nicht ab. Auch machen wir keine Versuche, ihn zu vergessen, sondern wir integrieren diese Liebe in unser Leben und unser Sein. Wir leben damit. Wir leben MIT dieser Liebe und kultivieren bewusst unsere SELBST-Liebe.

Erst entdecken wir unsere wahre Liebe zu IHM. Dann erkennen und sehen wir die wahre Liebe IN unserem Selbst und dann kultivieren wir die bedingungslose Liebe zu unserem SELBST.

Solange wir uns noch im emotionalen Mangel befinden, lassen wir uns ohne zu zögern auf eine Beziehung mit einem Menschen ein, in den wir lediglich verliebt sind oder bei dem wir süchtig danach sind von ihm geliebt zu werden. Wundern uns dann aber früher oder später, warum diese Beziehung nicht funktioniert. Oder wir wundern uns permanent über andere Paare die vermeintlich – der äußeren Fassade nach - das „Traumpaar“ schlechthin sind - sich aber urplötzlich und scheinbar wie aus dem Nichts oft nach langen Jahren trennen.

Genau das ist aber schon vorprogrammiert wenn wir einen Menschen nicht bedingungslos annehmen und lieben wie er ist. Wenn wir einen Menschen verändern wollen. Da dieser Mensch in Wahrheit gar nicht zu uns passt. Das ist auch der Grund dafür, warum es so viele „Lebensabschnittspartner“ gibt. Warum es so viele Trostpflaster und Übergangslösungen gibt. Warum viele sich mit zweiter Wahl zufriedengeben. Und nicht darauf bestehen, exklusive und erste Wahl zu sein. Weil diese Paare aus den falschen Gründen zusammen sind. Das KANN NICHT dauerhaft funktionieren. Selbst wenn wir den wunderbaren Glaubenssatz in uns tragen, dass wir nur ein einziges Mal heiraten wollen und möglichst nur mit einem Partner unser gesamtes Leben verbringen wollen. Genau das funktioniert dann, wenn wir eben NICHT unser inneres mangeldenkendes Ego-Traumbild von einem „idealen“ Partner oder Partnerin haben, sondern ganz einfach den Menschen so sehen würden wie er ist. Mit unserem Herzen. Und mit unserer Seele. Weil wir uns selbst sehen können, so wie wir sind. Weil wir uns vollständig bewusst sind.

Wenn wir ganz einfach darauf achten, wer WIRKLICH zu uns passt. Wer uns passgenau ergänzt und mit dem wir wirklich als Mensch der er ist dauerhaft zurecht kommen. Bei dem wir selbst seine „Fehler“ und Macken und Angewohnheiten annehmen und akzeptieren können. Und ihm auch seine Interessen und Hobbies lassen können. Weil wir ebenfalls unsere eigenen Interessen und Hobbies pflegen. Und uns nicht für unseren Partner verbiegen und Interesse für Dinge heucheln, die uns in Wahrheit nicht interessieren. Weil beide sich dann gegenseitig Freiraum zugestehen können, für das Wachstum der Seelen (beider) und die eigene Weiterentwicklung im Leben. Weil wir dann keine Verlustangst mehr in uns tragen, dass wir diesen Menschen oder die Liebe an sich aus irgendwelchen Gründen wieder verlieren könnten. Sondern weil wir diesem Menschen bedingungslos vertrauen. Weil dieser Mensch ganz einfach unser Vertrauen verdient hat. Und weil er uns ebenfalls voll und ganz vertraut.

Eben weil wir uns nicht mehr im Mangel befinden, sondern vom Leben vollkommene Fülle und Erfüllung erhalten. Und die Liebe des Menschen, der wirklich zu uns gehört, wirklich zu einhundert Prozent zulassen, empfangen und annehmen können.

Auf den Menschen der uns wirklich bedingungslos liebt, lassen wir uns oftmals nicht ein. Den schieben wir permanent von uns. Schlimmstenfalls verleugnen wir sogar unsere Gefühle für ihn, solange die wahre Liebe uns eine solche Angst macht.

Warum macht die wahre Liebe uns eine solche massive Angst? Warum jagt es uns so viel Angst ein, wirklich und wahrhaftig Liebe zu erhalten? Diese Liebe zu empfangen und sie auszuhalten?

Weil wir uns meist eine vollkommen falsche VORSTELLUNG von der Liebe an sich machen.

Weil die wahre Liebe uns so sieht, wie wir in unserem innersten Kern tatsächlich sind. Sie sieht hinter unsere (Ego-) Fassade. Sie sieht hinter unsere aufgesetzten Masken und Mauern des Selbstschutzes. Sie sieht mitten in unser Herz und mitten in unsere Seele. Sie macht uns für den anderen gläsern.

Deshalb sind viele Menschen nicht in der Lage, die wahrhaftige Liebe tatsächlich auszuhalten. Sie überhaupt zuzulassen. So viele Menschen haben Angst vor der wahrhaftigen Liebe und es ist ihnen meistens nicht einmal bewusst. Tatsache ist nur, dass sie immer wieder flüchten, wenn es ihnen vermeintlich zu „eng“ wird. Wenn sie seelisch und emotional zu sehr berührt werden. Und weil es weh tut, sich mit der absoluten Wahrheit zu befassen. Weil sie ganz einfach SICH SELBST oder zumindest Facetten von sich im anderen (in ihrem Seelenpartner oder in ihrer Dualseele) sehen. Und sie das nicht ertragen können. Weil es zu tief geht und viel zu intensiv ist.

Die Erkenntnis tut weh, dass wir bis zu dem Punkt uns selber so sehr verleugnet und ignoriert haben. Und genau das wollen wir nicht sehen. Das schieben wir von uns weg. Und flüchten mit Ausreden davor.

Alles was weh tut ist die Abwesenheit von wahrer Liebe! Das was uns so weh tut, ist unsere Selbsttäuschung. Selbstverleugnung. Und Selbstbetrug. Sind unsere vollkommen falschen Bilder und Vorstellungen von Liebe aus unserem Ego. Sind unsere nicht erfüllten Erwartungen an die Liebe. Sind unsere Forderungen, Bedingungen, der Druck, den wir in unserem unbewussten Sein und dem anderen gegenüber sehr oft aufbauen. Sind Ego bedingte Dramen und Machtspielchen.

Wenn wir zutiefst emotional und seelisch vom anderen berührt werden, verbrennt einfach alles in uns was NICHT Liebe ist. Und das ist es, was wir AUSHALTEN müssen. Was wir DURCHHALTEN müssen. Denn nur so kann ECHTE Intimität, Nähe und Innigkeit in der wahren Liebe entstehen.

Wenn wir die wahre Liebe mit unserem Seelenpartner oder Dual tatsächlich ernsthaft verbindlich leben wollen, so ist es immens wichtig dass wir begreifen dass wir nicht vor dem Menschen der uns so sehr liebt davonlaufen dürfen. Sondern dass wir uns vollständig einlassen DÜRFEN. Und MÜSSEN. Und dass auch dieser Mensch den wir so sehr lieben nicht vor uns davonlaufen darf. Nicht vor dieser Liebe weglaufen darf. Wir müssen UNS SELBST erst einmal AUSHALTEN und ERTRAGEN, so wie wir sind. Unsere Gefühle müssen wir aushalten. Und lernen, wie wir damit passend umgehen. Wie wir sie bündeln. Und kanalisieren. Denn bei wahrer Liebe müssen wir nicht darum kämpfen von einem bestimmten Mann geliebt zu werden. Wir müssen überhaupt nichts dafür tun, um von jemandem geliebt zu werden. Wohl aber müssen wir ALLES und NICHTS für die wahre Liebe tun.

ALLES für die wahre Liebe zu tun, heißt, dass wir es zulassen, dass wir alles was diese Liebe ausbremst oder blockiert, beseitigen. Und auflösen. Aus unserem Leben verbannen. Weil wir sonst niemals wirklich glücklich und zufrieden in und mit der wahren Liebe sind.

NICHTS für die wahre Liebe zu tun, heißt, NICHT nach dieser Liebe zu SUCHEN, sie nicht aus unserem bedürftigen Ego heraus haben zu wollen, sondern ausschließlich mit unserem Herzen und mit unserer Seele zu EMPFANGEN.

Denn die wahre Liebe kann uns nur erreichen, wenn wir absolut NICHTS dafür tun, damit sie zu uns kommt.

Jeder einzelne Mensch hat das Recht wahrhaftig und bedingungslos geliebt zu werden.

Kein Mensch wird normalerweise von Natur aus böse geboren. Der Mensch macht andere Menschen zu bösen Menschen. Indem er sie erst bewertet und dann abwertet. Und überhaupt nicht so annimmt und akzeptiert und sein lässt, wie sie sind. Die wahre Liebe kann dann nicht anwesend sein. Sie muss gezwungenermaßen abwesend bleiben. Der Mensch bewertet und wertet ab, ohne zu hinterfragen und ohne zu reflektieren, ob seine Bewertung und Abwertung überhaupt Tatsachen entspricht. Ob es überhaupt passt und ob es tatsächlich stimmig ist. Ob er sich wohl damit fühlt. Ob er sich in seinem Herzen damit identifizieren kann. Ob er überhaupt echt und authentisch ist. Oder ob er selber andauernd nur einen faulen Kompromiss nach dem anderen lebt.

Und solange wir uns im mangeldenkenden Ego befinden, ist es kein Wunder, dass wir regelrecht süchtig danach sind, von jemandem einfach nur geliebt zu werden. Und die wahre, bedingungslose Liebe so keine wirkliche Chance hat.

Wir sind so ständig auf der Suche unsere Sucht nach wahrhaftiger Liebe zu befriedigen, weil wir schmerzhaft spüren, dass uns etwas Elementares fehlt. Ständig begleitet uns die tiefe Sehnsucht nach wahrer Liebe und tiefer Erfüllung. Dabei verlassen wir permanent den eigentlichen Weg unseres Lebens. Gehen endlose, schmerzhafte, schwierige und komplizierte Umwege und brauchen oft eine sehr lange Zeit, bis wir wieder auf den eigentlichen Weg zurückkommen. Wo wir dann endlich merken und es uns endlich bewusst wird wie sehr wir eigentlich über viele Jahre hinter uns selbst hergelaufen sind. Uns aber nicht einholen konnten.

Lange Zeit sind wir hinter uns selbst her gehechelt und haben lediglich im Schneckentempo gelebt. Weil wir uns selbst ausgebremst haben. Und uns dies nicht einmal bewusst war. Weil wir uns selbst nicht gesehen haben, so wie wir sind. Wir waren voller Blockaden und Ängste, haben uns in Selbstsabotage geübt und uns wie eine Spirale verbogen. Nur um vermeintlich wahrhaftig geliebt zu werden. Wir haben uns selbst nicht erlaubt einfach zu sein, so wie wir sind.

Und JETZT erlauben wir selbst es uns endlich ganz explizit, einfach (IN tiefer Liebe) zu SEIN.

Angst vor Liebesentzug haben wir an diesem Punkt jetzt nicht mehr. Denn die Liebe wohnt ja in uns. Und ist in unserem Herzen und in unserer Seele zutiefst verankert.

Solange wir unser inneres Traumbild auf einen Menschen projizieren nur weil wir sein Äußeres begehren und vielleicht diesen Menschen überhaupt nicht kennen, was bei nicht wenigen tatsächlich genauso passiert, also gar nicht wissen ob dieser Mensch denn überhaupt zu uns passt, ob das mit ihm dauerhaft harmoniert, ist das lediglich eine Wunschvorstellung aus unserem Ego die wir da leben. Das hat absolut nichts mit wahrer, bedingungsloser Liebe zu tun.

Erst wenn wir aufhören, einen Menschen in irgendeiner Form verändern zu wollen, erst wenn wir explizit aufhören, die Liebe an sich zu kontrollieren, ist es wahre und bedingungslose Liebe.

Erst wenn wir aufhören, unsere eigenen emotionalen und seelischen Unzulänglichkeiten auf einen anderen Menschen zu projizieren, kann sich die wahre und bedingungslose Liebe uns zeigen.

Wenn zwischen zwei Menschen die sich nicht kennen eine starke erotische Anziehungskraft entsteht, hat das erst einmal gar nichts mit Liebe zu tun. Das ist nur rein körperliches Begehren. Der Wunsch nach körperlicher Erfüllung. Viele Menschen halten aber gerade diese körperliche Anziehung für Liebe. Und stürzen sich Hals über Kopf in eine Bindung mit einem solchen Menschen. Und wundern sich dann, dass es nicht lange hält. Oder dass der andere sich als „Gift“ für das eigene Selbst herausstellt. Dass sie manipuliert und emotional abhängig gemacht werden. Dass sie belogen, betrogen und ganz einfach mies behandelt werden. Das klappt aber auch nur dann, solange wir anfällig dafür sind. Wenn wir einen Mangel an Selbstwertgefühl haben. Wenn wir unserer eigenen Wahrnehmung nicht glauben und unserer Intuition nicht vertrauen. Die uns doch vor genau solchen Menschen und Situationen explizit warnt. Wenn wir nur darauf hören. So bleiben uns Kummer und Dramen erspart. Aber wenn wir unser Gefühl fälschlicherweise als Liebe definieren, lassen wir viel zu viel zu und lassen uns viel zu viel vom anderen gefallen.

Unter dem Deckmantel vermeintlicher Liebe spielen sich unglaubliche Dramen, Kummer und Leid in Beziehungen ab. Man kämpft für oder gegen die Liebe und macht alles noch schlimmer.

Der „Kampf der Liebe“. Das ist keine wahre und schon gar nicht bedingungslose Liebe!

Jeder der für oder gegen die Liebe kämpft, steht automatisch auf verlorenem Posten. Denn wir müssen nicht darum kämpfen wahrhaftig geliebt zu werden. Solange emotionale Schmerzen (Liebeskummer) und Seelenschmerzen uns plagen, sind wir noch nicht vollständig in der wahren, bedingungslosen Liebe angelangt. Sondern uns plagen immer noch alte Themen und verkrustete, alte Muster aus unserem Ego.

Viele wollen mit ihrem Seelenpartner oder Dual nichts mehr zu tun haben nach einer gewissen Zeit. Auch das ist keine wahre und bedingungslose Liebe. Das ist kein Annehmen und keine Akzeptanz. Das ist ein weglaufen, wegschieben, sich abwenden, umdrehen und weggehen. Weil das oft leichter ist, als sich der Wahrheit, dem Ur-Schmerz und der Ur-Angst zu stellen.

Und vollkommen egal in welcher Art von „normaler“ Beziehung oder Seelenpartner- und Dualseelenverbindung wir uns befinden, geht es letztendlich immer darum bedingungslose Liebe zu lernen. Wahrhaftige Liebe zu geben und zu empfangen. Die Sucht danach geliebt zu werden aufzugeben. Ein Verliebtheitsgefühl nicht als wahre Liebe zu definieren. Denn zwischen wahrer Liebe und bloßer Verliebtheit liegen Welten! Zwischen innerem Traumbild und Phantasie - und Realität und dem Menschen der wirklich zu uns passt, liegen ebenfalls elementare Unterschiede.

Wenn wir einen Partner / eine Partnerin wirklich fürs Leben auf Dauer an unserer Seite haben wollen, ist es elementar und absolut unabdingbar, tatsächlich ganz bewusst HIN zu SEHEN wen wir da in unserem Leben und vermeintlich oder echt in unserem Herzen und in unserer Seele haben. Und wie sehr uns dieser Mensch tatsächlich ECHT aus seinem Herzen heraus und eben NICHT aus dem bedürftigen Ego liebt. Ob er uns tatsächlich (aus-) hält und trägt, schützt und beschützt, sich offen zu uns bekennt, zu uns steht und uns einfach so (sensibel) SEIN lässt wie wir sind. Ob wir authentisch einfach SEIN dürfen.

Wenn sich zwei Menschen füreinander verbiegen – oder auch nur einer für den anderen – ist immer die Sucht danach geliebt zu werden im Spiel. Dann ist es keine wahre und schon gar keine bedingungslose Liebe. Denn um WIRKLICH absolut bedingungslos lieben zu können und ebenfalls die bedingungslose Liebe des anderen WIRKLICH anzunehmen und sie dauerhaft auszuhalten ohne zu flüchten wenn es vermeintlich wieder einmal zu „eng“ und zu nah wird, dazu gehört eine ganze Menge innere Stärke. Und Mut.  

Erst wenn wir unseren Bindungswunsch im Außen bewusst aufgeben und die Beziehung zu uns selbst eingehen, erst wenn wir unser Herz vollständig öffnen und die wahre Liebe (für uns selbst) vollständig zulassen, kann echte Verbindlichkeit und wirklich bedingungslose Liebe entstehen.

Wenn wir erkennen, dass uns emotional und seelisch NICHTS mehr FEHLT, sondern wir uns endlich gesehen, erfüllt und satt fühlen, erleben wir die wahre Liebe. Dann kommt uns das Bedürfnis, im Außen noch nach Liebe zu suchen, von ganz allein abhanden. 


Wie die Liebesenergie uns für immer verändert



„Alles in der Welt ist Liebe. Liebe ist das sanfte, göttliche, von Asche verdeckte, aber unauslöschliche Wesen der Welt.“ - Zitat von Robert Musil

Wenn wir sensiblen Menschen wirklich lieben, dann sehr tief und intensiv. Liebe ist für uns essentiell. Wir brauchen die Liebe wie die Luft zum atmen. Denn die Liebe lässt uns im wahrsten Sinne des Wortes Berge versetzen. Die wahre Liebe motiviert und inspiriert uns. Sie spendet uns Kraft – unbändige Lebenskraft. Wenn wir wirklich und wahrhaftig lieben, dann bleibt kein Stein unseres sensiblen Gefühlslebens mehr auf dem anderen. Sensible Menschen „ertrinken“ fast in ihren intensiven Liebes-Gefühlen. Wahre Liebe gibt uns Halt und emotionale Sicherheit. Und gemeint ist jetzt nicht die emotional „bedürftige“ Liebe. Sondern die pure, bedingungslose und reine Seins-Liebe. Diese Liebe bringt uns in unser Herz. Und in unsere Seele. Da sie uns energetisch höher schwingen lässt. Und unser sensibles Bewusstsein erweitert. Auch unsere Wahrnehmung wird dadurch verfeinert. Und unser Herz wird in dieser Liebe still.

Alles ist Schwingung. Positive Gefühle und positive Emotionen erhöhen unsere Schwingungsfrequenz. Während negative Gefühle unsere Schwingung nach unten leiten. Unsere Energie und Lebenskraft wird dadurch geschwächt.

Je größer und stärker unsere gefühlte Liebe ist, desto höher schwingen wir energetisch. Und desto höher ist auch unsere Bewusstseins-Ebene.   

Wahrhaftige Liebe ist lebendige Energie. Wir leben in einem beständigen Meer aus unendlicher lebendiger Energie. Die Energie fließt permanent in alle Richtungen. Sie umhüllt uns mit ihrer gesamten Präsenz. Und genau diese Energie verändert unser gesamtes sensibles Sein vollkommen. Denn wir sind nicht getrennt von all diesen lebendigen Energien. Sondern wir sind durch unsere eigene Lebens- und Liebesenergie mit allen anderen existierenden Energien verbunden.

Trotzdem ist es meistens so, dass wir uns aufgrund unseres Egos sehr wohl als getrennt von allem anderen wahrnehmen. Daher auch das ICH und das DU. Beim gemeinsamen WIR sehen wir uns allerdings wieder verbunden. Und auch hochsensitive Menschen sehen sich von Grund auf mit allem verbunden. Deshalb ist es auch so schwer für sie, sich abzugrenzen. Weil die Energien ja permanent und überall spürbar für sie sind. Das wäre dasselbe, als wenn ein Fisch versuchen würde ohne Wasser zu leben. Er würde elendig daran zugrunde gehen. Weil das Wasser dass ihn trägt, seine Lebensspendende Energie ist. Genauso können wir nicht ohne Energie – ohne Lebens- und Liebes-Energie leben.

Unser innerster Kern IST Liebe. Wir haben genau das meist nur vergessen. Und müssen es deshalb wieder lernen. Eine „bloße“ Verliebtheit ist von daher KEINE wahre Liebe. Sie berührt weder unseren innersten Wesens- noch unseren sensiblen Seins-Kern.

Verliebtheit kann sich ganz schnell wieder auflösen. Nämlich genau dann, wenn unsere Erwartungen, Träume, Wünsche, Sehnsüchte, Phantasien und inneren Bilder die wir uns von einem anderen Menschen machen, von ihm nicht wirklich berührt und somit dann auch nicht erfüllt werden. Weil sie im Außen überhaupt nicht erfüllt werden können. Und weil dieser Mensch am Ende überhaupt nicht zu uns passt.   

„Bloße“ Verliebtheit verändert uns einfach insoweit, als dass wir regelrecht „süchtig“ nach dem Menschen sind, den wir äußerlich so sehr begehren. Durch den intensiven Rausch unserer Gefühle fangen wir an uns zu verbiegen. Nur um zu erreichen dass dieser Mensch uns wahrnimmt. Und wir diesen Menschen auch „bekommen“.  

Verliebt zu sein bedeutet, diesen einen bestimmten Menschen zu „brauchen“. Um einen inneren Mangel in uns zu erfüllen. Was der andere aber gar nicht kann. Deshalb kommen wir auch nicht wirklich in unser Herz. Und auch nicht ins Innere unserer Seele. Unsere Schwingungsfrequenz erhöht sich so nicht. Und auch unser Bewusstsein wird nicht erweitert. Und genau das ist auch der Grund, warum so viele Beziehungen und Partnerschaften nicht auf Dauer funktionieren. Weil es eben sehr oft keine wahre Liebe ist. Sondern nur rein körperliche Anziehung. Die dann auch noch mit Liebe verwechselt wird. Also ein „brauchen“ aus vollkommen falschen Beweggründen.

Wahre Liebe dagegen kann sich nicht auflösen. Sie ist die mächtigste und stärkste Kraft im Universum. Wahrhaftige Liebe überstrahlt alles andere. Wenn wir einen Menschen wirklich lieben wie er IST – ohne ihn in irgendeiner Art und Weise verändern zu wollen – dann erst können wir von wahrhaftiger und reiner Liebe sprechen. Dann erst können wir uns ganz in unserem Herzen und in unserer Seele befinden. Erst recht, wenn wir unserem Seelenpartner/unserer Dualseele begegnen. Denn diese tiefe und intensive Liebe ist von Anfang an einfach da. Bei der wahren Seelenliebe gibt es niemals eine „bloße“ Verliebtheit. Wahre Liebe bedeutet, den anderen genauso anzunehmen und zu lieben wie er ist. Ihn nicht verändern zu wollen, so wie wir ihn gerne hätten. Was ja früher oder später in ganz vielen Beziehungen und Partnerschaften passiert. Und das ist keine wahre Liebe! Das ist nur ein nachjagen unserer innersten Phantasien und Traumbilder. Aber nicht die Realität.  

Denn wahre Liebe ist bedingungslos. Sie IST einfach nur.

Was nun nicht heißt, sich vom anderen alles gefallen lassen zu müssen. Und alles in falsch verstandener Weise „hinnehmen“ zu müssen. Natürlich dürfen, sollen und müssen wir auch da gesunde Grenzen setzen wenn uns etwas nicht gefällt. Denn auch wenn wir einen Menschen bedingungslos und wahrhaftig lieben, bedeutet das noch lange nicht, dass es nicht auch zu Meinungsverschiedenheiten, irgendwelchen Konflikten oder Missverständnissen kommen kann.

Viele Menschen verwechseln auch sexuelle Lust und Begierde mit Liebe. Sexuelle Gefühle haben aber erst einmal rein überhaupt nichts mit wahrer Liebe zu tun. Denn das bedeutet nur, dass wir einen anderen bestimmten Menschen „haben“ wollen. Dass wir ihn rein körperlich begehren. Dass wir im wahrsten Sinne des Wortes ‚Lust’ auf diesen Menschen haben. Das ist aber noch lange keine wahre Liebe. Da wir hier nur auf Äußerlichkeiten fixiert sind. Was noch lange nicht heißt, dass wir den Menschen den wir körperlich begehren, auch wirklich und wahrhaftig als Mensch der er ist, lieben. Denn vielleicht passt dieser Mensch ja überhaupt nicht zu uns. Trotzdem wollen wir ihn „haben“. Weil er rein äußerlich gesehen, unserem inneren Bild eines vermeintlichen „Traumpartners“ entspricht. Oder damit wir nicht alleine sind.

Wenn allerdings zu diesem sexuellen Begehren dann noch die bedingungslose, reine und wahrhaftige Liebe dazukommt, verändert das unser gesamtes Sein. Wir transformieren uns innerlich. Und unsere inneren Schatten verschwinden. Da wir in unser Herz und in unsere Seele finden. Denn Liebe ist Licht. Und da wo Licht ist, lösen sich alle Schatten auf. Licht und Liebe sind untrennbar miteinander verbunden. Genauso wie männlich und weiblich untrennbar miteinander verbunden sind. Weil in uns allen sowohl weibliche, als auch männliche Anteile zu finden sind. Diese befinden sich oft nur nicht im Gleichgewicht. Sondern in einer künstlich erzeugten Disharmonie.

Wahre Liebe bringt all unsere positiven Seiten zum Vorschein. Und lässt uns von innen heraus leuchten und strahlen. Sie macht uns glücklich. Weil diese Liebe unserem wahren SELBST entspringt. Sie kommt also aus uns selbst. Und erneuert sich auch entsprechend immer wieder aus uns selbst.

Vor allem die weibliche Liebes-Energie sprudelt unerschöpflich. Wie aus einer nicht enden wollenden Quelle. Sie läuft über und vervielfältigt sich. Weil sie eine schöpferische Kraft ist. „Mutter Erde“ ist ja auch weiblich, fruchtbar und schenkt immer wieder neues Leben.

Das männliche kann ohne das weibliche nicht existieren. Genauso wie das weibliche nicht ohne das männliche sein kann.   

Der wahrhaft liebende Mann holt sich die Liebes-Energie der urweiblichen Frau. Und nimmt ihr diese Energien aus tiefer und wahrer Liebe ab. Weil er diese Liebes-Energie „haben“ möchte. Weil er sie braucht, damit er sich durch sie transformiert. Damit er vollkommen in sein Herz findet. Und weil die wahre Liebe nur dann frei fließen und sich aus sich selbst heraus erneuern kann.

Viele Männer haben aber gravierende Angst vor genau dieser inneren Transformation, die diese wahrhaftige Liebes-Energie in ihnen auslöst. Denn sie wollen nicht verändert werden. Weil sie sich ein vollkommen falsches Bild dieser inneren Transformation machen. Und weil ihnen dieses Gefühl des „in Watte gepackt seins“ wenn sie diese Energie in sich aufgenommen haben, unheimlich und fremd ist. Sie haben Angst sich dieser puren und reinen Liebes-Energie vertrauensvoll hinzugeben. Und sich ihr vermeintlich „auszuliefern“. Sie haben Angst sich fallen zu lassen. Und in dieses grenzenlos weite und tiefe Meer aus bewegter und lebendiger Liebes-Energie einzutauchen. Die ihr gesamtes Sein flutet und bis in die letzte Faser durchdringt. Sie haben Angst, in dieser machtvollen sexuellen Energie unterzugehen und zu „ertrinken“. Die Kontrolle vollkommen über sich zu verlieren. Nicht mehr „Herr über sich selbst“, ihre Gefühle, ihr Denken und über ihr Handeln zu sein.

Deshalb ist auch der sexuelle Akt an sich so unbefriedigend für viele Menschen. Vor allem für die Frauen. Weil sie in ihrem innersten Kern nicht berührt werden. Weil die wahre Liebe in ihnen dabei nicht berührt wird. Die urweibliche Energie wird ihnen vom Mann dann nicht abgenommen. Und sie weiß dann nicht wohin sie damit soll. So entstehen dann Blockaden. Die Liebes-Energie kann nicht frei fließen. Obwohl sie ständig überquillt.

Die Energie fließt dann ins „Leere“. Und die Frau fühlt sich nicht zufrieden und nicht befriedigt. Sie kann dieses diffuse Gefühl aber nicht einmal in Worte fassen. Weil sie meist nicht einmal weiß, was da mit ihr passiert. Es sei denn sie lernt bewusst, mit dieser unerschöpflichen Liebes-Energie in sich umzugehen. Und sie einfach nur bei sich zu behalten. Sie auszuhalten.

Deshalb „betteln“ automatisch viele Frauen darum und bieten sich dem Mann „verzweifelt“ an, DAMIT er ihnen ihre kostbare urweibliche Liebes-Energie abnimmt. Was so aber nicht funktioniert. Denn solange ein Mann genau diese Energie nicht freiwillig „haben“ möchte und die Frau davon ‚befreit’, fließt die Liebes-Energie in die komplett falsche Richtung. Und die jeweilige Frau wird immer unbefriedigt bleiben. Außerdem befindet sie sich dann nicht in ihrer wahren Urweiblichkeit.

Was bedeutet es aber nun, wenn der wahrhaft liebende Mann der Frau seines Herzens die urweiblichen Liebes-Energien abnimmt?

Der sexuelle Akt an sich ist dann kein „mechanischer“ und rein körperlicher Akt mehr. Der Mann ist weder darauf aus sich nur in der Frau „zu entladen“ und seinen Stress bei ihr abzuladen, noch will er einfach nur seine Begierde befriedigen. Denn das wäre dann eine energetische „Verschmutzung“ der Frau. Aber keine wirkliche Liebe. Was die Frau auch daran merkt, dass sie sich dann energetisch unsauber, unwohl und irgendwie falsch fühlt. Auch bleibt sie letztendlich unbefriedigt zurück. Selbst wenn sie einen kurzen „oberflächlichen“ Höhepunkt erreicht hat.

Der wahrhaft liebende Mann nimmt sich selber stark zurück. Bei der sexuellen Vereinigung verschmelzen beide dann regelrecht miteinander. Sie werden sprichwörtlich Eins. Langsamkeit, immer wieder bewusstes hinauszögern und so die beiderseitige Lust immer weiter zu steigern bis hin zur vollkommenen Ekstase, ganz bewusst gelebte Zärtlichkeit, echte Intimität entstehen zu lassen – ohne bewusstes herbeiführen einer schnellen rein körperlichen Befriedigung - steht dabei an allererster Stelle.

Berührung auf jeglicher Ebene ist hier das „Ziel“. Diese Begegnung findet auf einem sehr viel höheren Level statt als vollkommen „normaler“ Sex. Da hier Körper, Geist und Seele als untrennbare Einheit eingebunden sind.

Der wahrhaft liebende Mann ist der aktive Part. Auch wenn die Frau „vermeintlich“ die Führung übernimmt. Die Frau bleibt immer passiv. Nur so kann die urweibliche Liebes-Energie „richtig“ herum fließen. Indem die Frau sehr bewusst mit allen Sinnen genießt. Und es vor allem zulässt dass der Mann aktiv urmännlich sein darf. Indem sie sich ihm absolut vertrauensvoll hingibt. Sich hineinfallen lässt in ihre Lust. Sich treiben lässt im Meer ihrer ureigenen urweiblichen Gefühle. Im unendlichen Ozean ihrer natürlichen Liebes-Energien.

Indem der Mann sie „trägt und hält“ in ihren urweiblichen Emotionen. Nicht die Frau „hält und trägt“ den Mann! Sondern sie lässt sich vertrauensvoll fallen. Und gibt sich ihren weiblichen Emotionen hin. Gibt sich IHM hin. Gibt sich der wahren Liebe zu ihm hin.

Nur auf diese Weise können jegliche sensiblen Sinne und jede Faser unseres sensiblen Seins wirklich und wahrhaftig berührt, und unser ganzes sensibles Sein vollkommen aus uns selbst heraus gesättigt und genährt werden. Nur indem sich beide einander unkontrolliert hingeben. Und keiner der beiden irgendetwas von sich zurückbehält und sich begrenzt. Nur indem der wahrhaft liebende Mann sich sehr bewusst zurückhält, und so beiden ganz bewusst den Raum gibt, ihre sinnlichen Empfindungen zu leben, nimmt er ihr die überfließenden Energien ab. Und „schöpft“ die Liebes-Energie mit bewusster Achtsamkeit und lustvoll gelebter Sinnlichkeit aus ihr heraus. Auch die multiorgasmischen Fähigkeiten können so bewusst trainiert werden. Außerdem kennt der wahrhaft liebende Mann die drei unterschiedlichen Arten des weiblichen Orgasmus. Nämlich der äußere Orgasmus, der G-Punkt Orgasmus und der tiefe innere und sehr intensive und absolut erfüllende Orgasmus. So kann er der Frau seines Herzens ungeahnte ekstatische Höhenflüge bescheren. Die sie ihm niemals vergessen wird. Da er sie so vollkommen von ihrer urweiblichen Energie befreit. Und sie sich so genährt und gesättigt auf allen Ebenen fühlt, wie bei keinem anderen Mann vorher.

Dieses „Eins-Sein“ – dieses gemeinsame und ganz bewusst achtsame Verschmelzen auf allen Ebenen von Körper, Geist und Seele ist es – das zu einer Veränderung des gesamten sensiblen Seins führt. Wir FÜHLEN uns vollkommen anders. Weil sämtliche Sehnsüchte in uns in diesem Augenblick gestillt sind. Und wir uns vollkommen gesättigt fühlen. Wir fühlen uns sprichwörtlich „in Watte gepackt“. Die Ego bedingte Trennung und Abspaltung von allem anderen ist aufgehoben.

Deshalb fühlen wir uns mit dem anderen „Eins“. Wir SIND in diesem Moment „Eins“.

Nur indem wir uns vollkommen hingeben und den fließenden Bewegungen der Liebes-Energien anpassen, weil wir uns hineinfallen lassen in das unendliche Meer dieser Energien, können unsere Sehnsüchte genährt, gestillt und vollkommen gesättigt werden. Auch wenn beide sich im Akt in enger, liebevoller Umarmung eine zeitlang ganz bewusst nur spüren, ganz bewusst die Nähe des anderen genießen, ohne auch nur eine Bewegung auszuführen – oder mindestens nur minimal – können beide sich in allerhöchste Verzückung und lustvolle Ekstase versetzen. Raum und Zeit lösen sich so auf. Und spielen überhaupt keine Rolle mehr. Weil sie nicht mehr wahrgenommen werden. Denn nur noch das was gefühlt wird, zählt.

Absolut nichts wird zurückgehalten. Jegliche Kontrolle wird fallengelassen. Das ist eine vollkommen neue Art sich gegenseitig zu spüren. Sich SELBST ganz bewusst zu spüren. Den Menschen den man wahrhaftig liebt, ganz bewusst zu entdecken und zu spüren.

Der wahrhaft liebende Mann wird zum Gefäß, in das die Frau ihre Liebes-Energie ergießen darf. Weil er diese Energie aus tiefer Liebe zu ihr aus ihr „herausschöpft“.

Wenn wir diese Erfahrung einmal gemacht haben, verändert uns dies für immer. Vollkommen „normaler“ Sex wird dann nur noch schwer möglich sein. Und Sex ohne Liebe geht gar nicht mehr. Da wir uns immer daran erinnern werden wie sehr wir auf diese Weise und von genau diesem zutiefst geliebten Menschen auf allen unseren Ebenen des Seins genährt und gesättigt werden.

Die Liebes-Energie verändert uns aber nicht nur durch eine solche sexuelle Begegnung. Sondern auch auf andere Art und Weise. Denn wahre Liebe bedeutet ja nicht automatisch auch Sex mit dem Menschen zu haben den wir bedingungslos lieben.  

Es kann sein, dass wir mit einem Mal merken, wie Dinge uns unwichtig werden, die wir vorher immer für so wichtig gehalten haben. Und die wir jetzt nicht mehr in unserem Leben brauchen. Also sortieren wir alles aus, was uns nicht mehr gut tut und entsorgen all diese Dinge. Das können auch Personen sein, von denen wir uns trennen „müssen“. Weil uns nun endlich bewusst ist, wie sehr uns diese Menschen eigentlich schaden. Emotional schaden, oder auch seelisch, geistig und schlimmstenfalls sogar körperlich.

Es kann sein, dass wir durch die wahre und bedingungslose Seins-Liebe unser gesamtes Leben umkrempeln und neu sortieren. Uns selbst neu sortieren. Dinge hinterfragen. Unser Leben rückwärts gesehen endlich verstehen. Dass alles tatsächlich seinen Sinn hat genauso wie es passiert ist. Dass wir es überhaupt nicht anders hätten machen können. Da wir es zu diesen Zeitpunkten nicht besser wussten. Also stellen wir fest, dass alles genau richtig war so wie es war. Und mit dem Wissen was wir heute haben, würden wir natürlich alles anders machen. Dann würde es aber auch anders sein sollen. Und nicht mehr so wie es damals war.

Bedingungslos zu lieben und bedingungslos geliebt zu werden, verleiht uns im wahrsten Sinne des Wortes Flügel. Sie hebt uns in viel höhere energetische „Sphären“.

Wir haben das Gefühl alles schaffen zu können was wir wollen. Wir können uns lösen von allem was wir nicht mehr brauchen. Von allem was uns schon lange nicht mehr gut tut. Von allem was uns negativ beeinflusst. Und was uns in unserem Leben ausbremst. Wir können endlich unsere ureigene „Lebensgeschwindigkeit“ leben. Und unser wahres sensibles Sein spüren. Wir können das Leben ganz bewusst spüren. Die Liebe ganz bewusst auskosten. Und sie genießen. Wir wissen dass wir nicht mehr emotional abhängig sind. Denn durch die wahre Liebe haben wir es geschafft uns emotional absolut unabhängig zu machen. Wir haben es geschafft, jegliches „falsche“ Pflicht- und Verantwortungsgefühl für Menschen abzulegen, für die wir nicht verantwortlich sein können. Weil diese Menschen für sich selbst Verantwortung übernehmen und tragen müssen.

Wir können nicht ein Leben lang andere Menschen – nur weil sie emotional und seelisch ‚schwächer’ sind als wir – „halten und tragen“ und uns um sie kümmern. Wenn uns das in unserem Leben permanent nur ausbremst.

Wir spüren die Liebe durch uns fließen. Wir spüren wie die Liebe zu uns zurückkommt. Denn wir strahlen pure und reine Liebes-Energie aus.   

Sogar unsere Katze oder unser Hund spürt die Liebes-Energie in uns. Und sucht nun noch mehr unsere Nähe. Weil selbst die Tiere sich an unserer Seite unendlich wohl fühlen. Auch unsere Kinder verändern sich durch unsere wahre und bedingungslos gefühlte Liebe.  

Wir ziehen nur noch Partner/Partnerinnen in unser Leben, die sich ebenfalls auf dieser hohen Schwingungsfrequenz der reinen Seins-Liebe und des erweiterten Bewusstseins befinden. Als positiv denkende Menschen ziehen wir positiv denkende Menschen an. Wenn wir von innen heraus leuchten und strahlen, ziehen wir genau diese Menschen auch an. Wenn wir selbst herzlich, sanft und liebevoll sind, ziehen wir eben solche Menschen an.

Wenn wir uns stattdessen auf einem niederen Energieniveau und einer niederschwingenden Frequenz befinden, ziehen wir genau dieses an. Soll heißen – wenn wir beispielsweise sehr in unserer Angst verhaftet sind, ziehen wir genau solche Menschen in unser Leben. Wenn wir Pessimisten sind, ziehen genau auch dieses zu uns. Wenn wir abhängig und emotional „bedürftig“ sind, kommt auch das zu uns zurück.

Gleiches zieht Gleiches an. So funktioniert das Resonanzgesetz. Unsere hohe Liebes-Energie zieht Kreise. Die nun immer weiter und größer werden. Denn wahre Liebe nährt uns. Sie erfüllt uns. Und sie lässt unser inneres Feuer dauerhaft brennen.

Unser Denken ist ganz anders. Wir bewerten nicht mehr so schnell. Und vor allem nicht mehr negativ. Wir nehmen an. Und akzeptieren, was wir sowieso nicht ändern können. Wir verzeihen auch einmal großmütig. Und schauen vor allem hinter die Fassade bei anderen Menschen. Wir sind gelassen und entspannt. Wir befinden uns komplett in Harmonie und in unserer ureigenen Mitte. Auch bewegen wir uns nicht mehr weg davon. Wir empfangen das Leben nun. Und nehmen das an, was zu uns will. Weil es genau richtig ist so wie es ist.  

WIR alleine haben unser Schicksal in der Hand. Wir bestimmen die Richtung in die wir auf unserem Lebensweg gehen. Wir entscheiden wer mit uns diesen unseren ureigenen Weg gehen soll und gehen darf.

Wir FÜHLEN nun bewusst das Leben. Wir FÜHLEN ganz bewusst die Liebe. Und wir FÜHLEN ganz bewusst unsere Sensibilität. Wir sind uns unseres Seins bewusst. Unser wahrer Wesenskern ist freigelegt.

Durch die wahre und bedingungslose Seins-Liebe können wir uns nun auf unsere Lebensaufgabe fokussieren. Und uns darauf konzentrieren.

Die Energie der wahren und bedingungslosen Liebe hat einen komplett neuen Menschen aus uns gemacht. Und dennoch sind wir ganz wir selbst. Wir sind mehr wir selbst, als wir jemals zuvor wir selbst waren. Unser ureigenes Selbst hat sich endlich entfaltet. Und wir fühlen uns so wohl wie nie zuvor. Weil wir uns komplett der Liebe geöffnet haben. Und uns in unserem Herzen und in unserer Seele befinden.

Wir haben keine Angst mehr zu lieben. Und wir haben vor allem auch keine Angst mehr wahrhaftig geliebt zu werden.

Zu all diesen Dingen ist nur die wahrhaftige Liebe fähig. Da WIR SELBST Liebe sind. Genau dies müssen wir aber in unserem Leben erst einmal erkennen. Und diese Liebe in uns freilegen.

Was gerade durch die Seelenpartner und Dualseelenbegegnungen passiert.

Wenn alle Menschen sich in wahrhaftiger bedingungsloser Liebe – in ihrem Herzen und in ihrer Seele - befinden würden, gäbe es ausschließlich Frieden und Harmonie auf unserer Erde. Alleine daran sieht man, wie mächtig und unendlich kraftvoll die wahrhaftige Liebes-Energie ist. Wie sehr die Schwingungsfrequenz erhöht und unser Bewusstseinszustand erweitert wird.

Wenn wir uns nicht in unserem Herzen befinden, sind wir für die komplett falschen Dinge verführbar und manipulierbar. Das ist dann die Abwesenheit von wahrer Liebe. Wir wissen dann nicht mehr von der immensen Kraft unseres Herzens. Und von der Kraft unserer Seele. Und auch nicht von der positiven „Macht“ unserer Sensibilität als natürliche Gabe. Als kostbares Geschenk der Natur.   

Wahrhaftige Liebe verändert uns. Für immer. Denn die Liebes-Energie wirkt heilend auf unser gesamtes sensibles Sein. Die wahre Liebe bringt uns wahrhaftig in unser Herz. Ins pure, intensive und tiefe FÜHLEN. Wir FÜHLEN bewusst unser ureigenes sensibles Sein. Und wir fühlen bewusst das Leben an sich. Denn wir SIND Gefühl. Und wir SIND Liebe.       


Die weiblich-männlich-energetische Verbindung von Dualseelen

 


Immer wieder kommt es zwischen zusammengehörenden Dualseelen zu scheinbar widersprüchlichem Verhalten. Was sich letztlich absolut kontraproduktiv auf die gesamte Dualseelenverbindung auswirkt. Und beide Duale eher voneinander fernhält als dass sie als verbindliches Paar zueinander geführt werden. Rückzüge, Funkstille und Flucht aber auch bewusst herbeigeführte Kontaktabbrüche sind deshalb ständig präsent, solange beide Dualseelen noch nicht geheilt sind. Auch die Kommunikation leidet so immer wieder und steht in deutlichem Kontrast zum Verhalten beider Duale. Ausreden und Missverständnisse sind an der Tagesordnung. Ebenso aneinander vorbeizureden und den anderen abzulehnen und von sich zu weisen. Zusammengehörende Dualseelen sind energetisch untrennbar miteinander verbunden. Auf allen vorhandenen Ebenen. Nicht nur seelisch und emotional. Die weiblich-männlich-energetische Verbindung besteht dabei immer aus dem männlich aktiven und dem weiblich passiven Pol. Yin ist dabei weiblich empfangend und Yang männlich aktiv gebend. Aufgrund der anerlernten Muster sind diese Pole bei beiden fälschlicherweise allerdings vertauscht oder passender formuliert, ist das Yang als der aktiv gebende Pol beim weiblichen Dual zu stark ausgeprägt, während das männliche Dual irrtümlich das Yin als den passiv empfangenden Pol auslebt. Die Wirkung von Aktivität und Passivität stellt sich dabei aber anders dar, als es auf den ersten Blick scheint.

Die energetische Verbindung zwischen Dualseelen ist so stark, dass sich keiner von beiden diesem energetischen Band entziehen kann. Sie ist so magisch und magnetisch, wie die Anziehungskraft des Mondes, die konstant eine elementare Wirkung auf die Gezeiten mit Ebbe und Flut besitzt. Diese urgewaltige Kraft ist immer vorhanden.

Grundsätzlich besteht die von der Natur so eingerichtete energetische Verbindung immer aus einem männlich aktiven und einem weiblich passiven Pol. Und beide Pole sind untrennbar miteinander verbunden. Einer kann ohne den anderen nicht funktionieren. Beide bedingen einander. Ein Pol muss dabei aktiv in die Richtung des anderen agieren, während der andere Pol passiv empfängt. Und absolut nichts in Richtung des anderen tut, um irgendetwas von ihm zu erhalten. Damit der eigene noch vorhandene (emotionale) Mangel vom anderen erfüllt wird.

Die männlich aktive und die weiblich passive Energie genauso zu leben, wie die Natur dies für uns vorgesehen hat, ist elementar, um in der Liebe genau das zu erhalten, was wir wirklich für uns wollen. Denn wenn die passiv weibliche und aktiv männliche Energie in die falsche Richtung gelenkt wird oder sich die gesamte energetische Verbindung in Disharmonie zueinander befindet, ist die natürlich vorhandene Energie bei zusammengehörenden Dualseelen verdreht. Und beide werden gemeinsam nicht glücklich. Ab einem gewissen Punkt unserer Entwicklung wird deutlich, was es wirklich bedeutet, dass die Frau dem Mann gegenüber zwar passiv bleibt, aber dennoch den aktiven Part in der weiblich-männlich-energetischen Verbindung darstellt. Und der Mann ihr automatisch aktiv folgt, obwohl er eigentlich den passiven Part dieser Liebe verkörpert...

Zwischen zusammengehörenden Dualseelen ist der von der Natur vorgesehene weiblich passive und der männlich aktive Part fälschlicherweise vertauscht.

Die Frau hat irrtümlich gelernt, permanent aktiv zu agieren und zu geben und sich vom Mann das zu holen, was er ihr genau deshalb so sehr verweigert. Denn indem sie aktiv agiert muss er natürlicherweise passiv bleiben und kann nur empfangen. Ist zum nichts tun gezwungen.

Indem zusammengehörende Dualseelen sich finden, dürfen sie lernen, diese energetische Verdrehung wieder bewusst umzukehren. Und in ihr natürliches urweibliches und empfangendes Sein als Frau und aktiv gebendes urmännliches Sein (zurück-) zu finden.

Die Frau als der natürlicherweise passiv weibliche Pol muss dabei den (erlernten) aktiven männlich gebenden und kämpfenden Part in sich selbst bewusst aufgeben.

Und lernen, einfach zu SEIN und zu EMPFANGEN, was vom männlichen Dual und vom gesamten Leben zu ihr kommt. Was er ihr FREIWILLIG von sich aus seinem Herzen heraus absichtslos gibt. Was er ihr schenkt. Sich selbst in Form seiner Liebe, Aufmerksamkeit, Zeit, Zärtlichkeit, Innigkeit, Nähe, Impulse, Vorschläge...

Der Mann als der aktive männliche Pol muss dazu seine (gewohnte) weibliche Passivität und des Empfangens in sich bewusst aufgeben und lernen, aktiv in Richtung seines weiblichen Duals zu handeln und zu agieren. Ihr also bewusst zu GEBEN.

Sehr viele Männer haben gewaltige Angst vor der urweiblichen Energie. Denn sie wissen tief in sich sehr genau, dass diese Energie sie für immer verändert, wenn sie sich darauf einlassen, sich von der urweiblichen Energie transformieren zu lassen. Die wahre Liebe und die zugehörige Frau absolut verbindlich zulassen.

Weshalb sie die (wahre) Liebe in sich kontrollieren und nur oberflächlich zulassen wollen. Und können.

Was auch (ein völlig natürlicher) Grund ist, warum die männlichen Duale immer wieder flüchten. Und in den stillen Rückzug gehen. Weil die weiblichen Duale immer wieder zu aktiv sind. Und die Männer nicht Mann sein lassen. Sondern immer wieder aktiv den Kontakt zu ihnen suchen.

So können die männlichen Duale NICHT aktiv geben. Sondern müssen im Nichts-tun ausharren.

Bei Dualseelen WOLLEN sich automatisch BEIDE weiterentwickeln und transformieren und vollständig in ihrem natürlichen urweiblichen und urmännlichen Sein und in der wahren und bedingungslosen Liebe ankommen.

Die passiv-aktiv-energetische Verbindung heilt sich bei Dualseelen deshalb natürlicherweise selbst.

Beide ziehen sich gegenseitig in ihrer Entwicklung mit. Beeinflussen sich permanent in die eine oder andere Richtung. Je nachdem was der eine oder andere tut oder sein lässt.

Natürlicherweise ist immer der Mann der aktiv gebende und die Frau der passive = empfangende Pol.

Und beide bedingen einander. Dabei funktioniert es nicht, wenn beide gleichzeitig aktiv sind oder beide zugleich passiv bleiben. Denn so erhält keiner in der Liebe auch nur irgendetwas.

Denn wenn beide gleichzeitig aktiv sind und beide zugleich GEBEN oder gleichzeitig aktiv sein wollen, sieht der Mann die Frau automatisch als Konkurrenz.

Da die aktive Energie der Natur grundsätzlich männlich ist. Es entstehen Machtspiele in Beziehungen. Da so keiner von beiden innerlich auf Empfang ausgerichtet ist. Die Energie kann nicht fließen und die aktiv-passiv-energetische Verbindung ist somit gestört.

Zudem will der Mann eine natürlich in sich ruhende Frau an seiner Seite und keine, die sich verhält wie er selbst. Ein Mann liebt eine Frau genau deshalb, weil sie ANDERS ist als er selbst.

Weshalb der weiblich passive und männlich aktive Pol sich perfekt ergänzen, wenn beide Pole in sich selber ausgeglichen und mit sich selbst vollständig in Harmonie verbunden sind.

Wenn beide zugleich passiv bleiben und beide zugleich empfangen, passiert überhaupt nichts.

Weil beide bei sich bleiben und keiner aktiv ist. Keiner gibt. Beide warten darauf, dass der andere agiert. Was aber nicht passieren kann, solange nicht einer von beiden aktiv wird. So können beide nicht verbindlich zusammenkommen. Keiner kann Liebe oder Impulse geben und keiner kann Liebe oder Impulse empfangen. Nichts passiert. Auch hier ist die passiv-aktiv-energetische Verbindung gestört.

Und die Energie kann nicht fließen. Die Energie ist in beiden Fällen blockiert.

Auch wenn der Mann aus Angst vor der urweiblichen Energie oder der emotionalen Bedürftigkeit einer Frau flüchtet und sie ihm dann noch aktiv folgt, anstatt in komplett in Ruhe zu lassen und sich passiv in sich selbst zurückziehen, erreicht man als Frau das Gegenteil, von dem was man will.

Ein Mann flüchtet sich in emotionale und schlimmstenfalls in räumliche Distanz, wenn die Frau ihn permanent verfolgt und von ihm unbedingt geliebt werden will. Oder wenn sie ihm permanent seine natürliche Rolle als Mann abspricht.

Je mehr sie ihm hinterherläuft, desto weiter entfernt er sich emotional automatisch von ihr.

Andererseits können beide nicht als verbindliches Paar zueinanderfinden, wenn die Frau bereits geheilt ist und vollkommen gelassen in ihrer Mitte und natürlichen Ur-Weiblichkeit ruht, während der zugehörige Mann sich weiterhin aus Angst in seinem Schneckenhaus versteckt und sich seiner natürlichen aktiv gebenden Rolle als Mann und der Verbindlichkeit entzieht und verweigert. Er also ebenfalls fälschlicherweise passiv empfangend bleibt.

So „wartet“ die urweibliche Frau vergeblich auf ihr männliches Dual. Und kann absolut nichts dagegen tun. Da sie ja längst alle Kontrolle in der Liebe vollständig aufgegeben hat.

Sie ist richtigerweise im inneren Empfangsmodus während ihr männliches Dual noch in seinen falsch erlernten Konditionierungen und in seiner Angst feststeckt. Und (seine Liebe und sich selbst) nicht aktiv geben will. Ja, dies schlichtweg noch nicht kann.

Bislang habe ich ja immer beschrieben, dass wir Frauen den Männern gegenüber passiv sein müssen, damit die Männer aktiv uns gegenüber werden können. Dass also die Frau natürlicherweise der passive Pol ist und der Mann der aktive Pol.

Aber was bedeutet das jetzt wirklich?

Die Passivität der Frau bedeutet dabei nichts anderes, als dass sie innerlich passiv auf aktiven „Empfang“ schaltet. Ihre inneren Antennen passiv auf aktiven Empfang ausrichtet. Und vom Mann passiv empfängt, was er ihr (von sich an Liebe, Zeit, Aufmerksamkeit, Zärtlichkeit, Impulsen usw…) gibt. Ohne dass sie irgendwie aktiv agiert, um diese Dinge vom Mann zu erhalten.

Sie IST einfach nur existent.

So wie man einen Radiosender mit dem passenden Programm und der Antenne auf aktiven Empfang einstellt. Wenn das falsche Programm eingestellt ist und die Antenne nicht in die passende Richtung zeigt, erklingt nur ein Rauschen. Aber kein aktiver Ton. Und somit kein passiver Empfang.

Das klingt jetzt vielleicht nach Widerspruch, ist es aber nicht. Denn jeder passive Empfänger ist gleichzeitig aktiv.

So empfängt die Frau zwar aktiv, WEIL sie aktiv auf Empfang eingestellt ist, agiert aber nicht in die Richtung des Mannes. Sie handelt nicht. Sie nimmt lediglich passiv (und zugleich aktiv) an.

Und transformiert dann passiv-aktiv das was sie von ihm erhält. Sie wandelt es um in aktive Kreativität.

Eine urweibliche Frau zieht alleine durch ihr bloßes Sein, durch ihre reine Existenz, den passenden Mann energetisch zu sich. Der mit ihr in liebevolle Resonanz geht. Der dieselben Schwingungen wahrnimmt und spürt. Der sich auf derselben Herz- und Seelenebene befindet. Sie tut dabei nichts, um den Mann energetisch zu sich zu ziehen. Sie agiert nicht aktiv. Sie empfängt passiv.

NICHT-S TUN und NICHT TUN sind dabei zwei grundverschiedene Haltungen.

NICHTS-TUN würde dann heißen, man tut überhaupt nichts. Auch nicht für sich selbst. Man wäre dann passiv sich selbst gegenüber. Und somit Handlungs- und Bewegungslos.

Und das ist nicht Sinn der Sache. Denn so kann man weder seine ureigene Kreativität aktiv entfalten, noch sich in sich selbst bewusst transformieren, ent-wickeln, wandeln und wachsen.

NICHT TUN bedeutet dabei einfach, nicht in Richtung eines anderen Menschen zu handeln. Als Frau nicht in Richtung des Mannes zu agieren. Nicht aktiv nach außen hin zu sein. Sondern ausschließlich für sich selbst Dinge zu tun.

Nicht aktiv zu senden, sondern passiv zu empfangen. Indem man einfach nur IST.

NICHT die Frau sendet aktiv ihre Impulse, Interesse, Liebe an den Mann, sondern der Mann sendet ihr aktiv all das und sie empfängt passiv. Transformiert es aber bewusst und aktiv. In sich selbst. Und doch zugleich für beide.

Die Frau ist schöpferische Kreativität in sich. Die sie in aktives Tun umwandelt.

Der Mann kann all dies nicht in sich transformieren. Das ist die natürliche Aufgabe der Frau. Und dazu braucht der Mann grundsätzlich die Frau. Er braucht die Energie der urweiblichen Frau, um sich in sich selbst zu transformieren. Und sich zu wandeln und zu heilen.

Dabei heilt nur (neue) wahre und bedingungslose Liebe (alte) verletzte (Ego-) Liebe.

Solange die Frau sich ihrem natürlichen urweiblichen Sein verweigert, kann der Mann sich nicht (weder in sich selbst und auch nicht für die Frau) verändern, transformieren und heilen. Dann ist auch er blockiert.

Ihm nicht hinterherzulaufen, sich nicht bei ihm zu melden, nicht ständig verfügbar zu sein und auch nicht immer sofort zu reagieren, wenn er sich meldet und wenn er das gerade so will und auch nicht um seine Aufmerksamkeit, Impulse, Zeit und Liebe zu betteln, ist elementar. Denn dann enttäuscht, demütigt und erniedrigt sich eine Frau selbst. Weil sie an dem Mann festhält, anstatt sie ihn loslässt und einfach sein lässt.

Sondern als Frau aktiv für sich selbst zu handeln und zugleich passiv vom Mann dessen Impulse zu empfangen. Sie reagiert nur passiv auf den Mann. Aktiv agiert sie nur für sich selbst.

Auch aktiv sein oder zu handeln und zu agieren, sind zwei vollkommen verschiedene Dinge. Man kann aktiv sein ohne zu handeln. Ohne nach außen zu einem anderen Menschen hin zu agieren.

Wenn man beispielsweise denkt, ist man aktiv. Weil die Gedanken im Kopf aktiv anwesend sind. Und gleichzeitig bleibt die Energie bei einem selbst und man ist passiv, solange man nichts nach außen hin tut. Erst wenn man diese Gedanken in eine Handlung umsetzt und wiederum aktiv in Richtung dieses anderen Menschen wird, agiert man. Was eine andere Form der Aktivität und somit aktiven Energie darstellt.

Wenn man NICHT-S TUT, bleibt die Energie bei einem selbst. Man ist passiv.

Wenn man NICHT TUT, also nicht aktiv zu einem anderen Menschen hin agiert (nicht darum kämpft) um von diesem Menschen etwas zu erhalten (Liebe, Zeit, Zärtlichkeit, Aufmerksamkeit, Impulse…), ist man auf innerem Empfang.

Eine andere Form der Passivität. Man behält die Energie bewusst bei sich.

Man hält die intensive (urweibliche) Energie in sich und man hält sie aus. Man ruht gelassen in sich und vertraut darauf, dass alles zu einem kommt, was man für sich braucht. Auch der Mann, der bei einem sein will und der zu einem gehört.

Beide Pole sind in Wahrheit sowohl passiv als auch aktiv. Wenn auch auf andere Weise.

Weil beide Pole – Mann und Frau – in sich selbst sowohl weibliche als auch männliche Anteile besitzen. Die allerdings in sich selbst in ausgeglichener Balance harmonieren müssen.

Damit die Energie (be-) frei (t) fließen und sich aus sich selbst heraus immer wieder erneuern kann.

Wobei die Passivität der Frau NICHT bedeutet, dass die Frau sich dem Mann anpasst.

Oder dass sie sich dem Mann gar unterordnet und sich von ihm kleinhalten und deckeln lässt. Dass sie sich von ihm alles gefallen lässt. Und alles mitmacht, was er sagt. Nein!

Denn mit dem uralten Rollenklischee, dass der Mann bestimmt und die Frau ihm zu folgen hat, hat das urweibliche und das urmännliche Sein überhaupt gar nichts zu tun! Was ab und an meiner Beobachtung nach leider von einigen missverstanden wird.

Eine urweibliche Frau lebt sich ganz einfach selbst in all ihren sensiblen, sensitiven und emotionalen Facetten. Sie geht keinerlei faule Kompromisse ein.

Es kümmert sie nicht, was andere von oder über sie denken. Sie tut das, was sie wirklich tun will und lässt die Dinge ganz einfach sein, die sie eben nicht tun will. Sie tut die Dinge und umgibt sich mit genau den Menschen, mit denen sie sich wirklich wohl fühlt, mit denen sie sich in ihrem tiefsten Inneren und in ihrem Herzen identifizieren kann und die ihr Herz, ihre Seele und ihren Geist erfüllen, berühren und bereichern. Die sie in ihrem authentischen Sein fördern. Die sie so annehmen und sein lassen, wie sie ist. Sie tut das, was sich absolut stimmig für sie anfühlt.

Dabei sind sich die urweibliche Frau und der urweibliche Mann absolut ebenbürtig.

Sie schwingen auf derselben Herz- und Seelenebene und befinden sich auf ein und demselben Bewusst-SEINS-Level. Sie stehen auf derselben Stufe nebeneinander. Sie sind absolut gleichberechtigt. Keiner erhebt sich über den anderen. Beide lassen sich einfach genauso sein, wie sie sind. In ihrer Emotionalität. In ihrer Sensitivität. Und Sensibilität. In ihrem emotionalen oder rationalen-sachlich-nüchternen Denken. Eben in all ihren natürlichen, authentischen Facetten.

Wenn der Mann scheinbar aktiv die Führung übernimmt, bedeutet das, dass der Mann der Frau seine Impulse sendet. In Form von aktiven Vorschlägen die er macht. Tipps und Lösungsansätze, die er ihr bietet.

Und die Frau lässt sich passiv entweder vollständig darauf ein, weil es sich für sie absolut stimmig anfühlt oder sie gibt ihm ein klares „Nein“ und ihm somit zu verstehen, dass seine Impulse unpassend für sie sind. Dann muss er ihr veränderte Impulse senden, die sie für sich aktiv transformieren und in Kreativität umwandeln kann.

Die Frau ist es in Wahrheit, die den Mann energetisch führt. In ihrer Passivität ihm gegenüber. In ihrem puren authentischen Sein.

Denn die Frau hat es jederzeit in der Hand, auf die Impulse eines Mannes einzugehen und zu reagieren oder eben nicht. Indem sie ihm eindeutige Grenzen setzt, nicht unbedingt mit Worten, sondern mit Taten, gibt sie dem Mann zu verstehen, ob er sich ihr auf die passende Weise annähert. Ja, ob er das überhaupt darf. Weil sie das so will. Oder ob er sein Verhalten ihr gegenüber (ver-) ändern muss, damit sie ihn zu sich lässt. Und das was er ihr gibt, wirklich empfängt. Ja, ob sie ihn als Mann überhaupt ernst nimmt.

Seine Impulse passiv annimmt und aktiv für beide transformiert.

Die Frau hält in Wahrheit – indem sie bewusst aktiv-passiv gelassen in ihrer ureigenen Mitte ruht und einfach nur DA IST, einfach nur existiert - die (energetischen) Fäden in der Hand.

Und gibt dem Mann in ihrem puren, authentischen empfangenden Sein (in dem sie eben nicht aktiv in seine Richtung agiert, um etwas von ihm zu erhalten) die explizite Erlaubnis, sich um sie zu bemühen, ihr seine Impulse zu senden, um sie zu werben usw… - oder sie erteilt ihm diese Erlaubnis nicht und weist ihn ab, nämlich genau dann, wenn der Mann noch nicht in seinem urmännlichen Sein angekommen ist. Wenn er emotional noch von einer anderen Frau abhängig ist und mit seinem gesamten Sein und mit seinem weit offenen Herzen nicht vollständig im Hier und Jetzt und bei IHR verbindlich angekommen und bei IHR vollständig mit seinem gesamten Sein präsent ist. Wenn er noch in seinen Ängsten und Blockaden feststeckt und sich selbst nicht wirklich bewusst geworden ist. Wenn er noch bedürftig und im mangeldenkenden Ego steckt und sich nicht aus seinem offenen Herzen absolut verbindlich zu ihr bekennt. Und sich mit der gesamten Kraft seiner Liebe vollständig auf sie einlässt. Wenn er beide nicht von sich aus freiwillig als verbindliches Paar definiert.

Wenn er noch selbst fälschlicherweise auf inneren Empfang eingestellt ist, anstatt seine natürliche Rolle des aktiv GEBENDEN vollständig verbindlich anzunehmen. Und er als Mann die volle Verantwortung für sich selbst in der wahrhaftigen Liebe (noch) nicht vollständig annehmen und aktiv leben kann.

Denn eine bewusste, erwachte, geheilte erwachsene Frau braucht einen bewussten, erwachten, geheilten erwachsenen Mann, mit dem sie und durch den sie immer weiter seelisch wachsen und reifen kann.

Da sie die Königin in sich verbindlich lebt. Weshalb sie einen ebenbürtigen Mann braucht, der ebenfalls den König in sich absolut verbindlich lebt und nicht im Stadium des unreifen Prinzen feststeckt.

Sie braucht eine verbindlich gelebte Partnerschaft aus wahrhaftiger Liebe und keine unverbindliche Beziehung aus emotionalem Mangel.

Genauso wie ein bewusster, erwachter, geheilter erwachsener Mann eine wahre Königin an seiner Seite braucht und keine unbewusste, unreife Prinzessin. Die den wahren Wert ihrer inneren Königin nicht kennt. Und sich (noch) sich selbst verweigert.

Auch ein solcher Mann will eine verbindlich gelebte Partnerschaft und keine unverbindliche Beziehung.

Als Frau ist es elementar, verbindlich zu seinen tiefsten inneren Werten zu stehen und sie dem Mann auch ganz klar zu kommunizieren. Denn nur so kann er sie tatsächlich ernst nehmen. Und sie respektvoll und achtsam behandeln.

Für den Mann bedeutet das, er darf und muss der Frau gegenüber aktiv agieren und ihr aktiv seine Impulse senden (im Sinne von bedingungslos geben und schenken), damit sie diese in sich passiv empfangen und doch aktiv für beide transformieren und wandeln kann.

Solange man sich als Frau im bedürftigen mangeldenkenden Ego befindet und der Bedürfnisbefriedigung frönt, tut man aufgrund des emotionalen Mangels, weil man den Mangel ja loswerden und in die Fülle und somit Erfüllung will, alles dafür – man kämpft aktiv – um Liebe, Zeit, Aufmerksamkeit, Impulse, Sex usw…vom Mann zu erhalten. Das heißt, man ist als Frau aktiv, man handelt in Richtung des Mannes und vergeudet so seine wertvolle Lebens- und Liebes-Energie, die man unbedingt für sich selbst braucht. Man belohnt ihn fälschlicherweise dafür, dass er absolut nichts verbindlich für die Frau seines Herzens tut. Sondern permanent unverbindlich bleibt. Und gleichzeitig fließt so die Energie fälschlicherweise vom Mann zur Frau, wenn er selbst noch emotional bedürftig und in seinem Ego ist, was sie (noch mehr) belastet. Weil sie bereits ihre eigene Energie in sich (be-) halten muss.

Der Mann mit seinem wahrhaft liebenden Herzen belastet niemals die Frau mit seiner (bedürftigen Mangel-) Energie. Er lässt seine Energie niemals zu ihr fließen.

Sondern er nimmt ihr aus tiefer Liebe mit seinem offenen Herzen ihre urweibliche Energie ab.

Er befreit sie von ihrer permanent übersprudelnden Energie, die sich natürlicherweise aus sich selbst heraus immer wieder erneuert, wie eine Bergquelle die niemals versiegt.

Die (bedürftige) Energie eines Mannes belastet die Frau in ihrem gesamten Sein immens. Was völlig verkehrt ist. Und sie jahrelang braucht, um sich von dieser energetischen „Verschmutzung“ und Last wieder zu reinigen. Und sich von seiner emotionalen Bedürftigkeit zu befreien.

Und sobald die (noch bedürftige und mangeldenkende) Frau aktiv um den Mann kämpft, ihm seine natürliche Rolle des Mann-Seins wegnimmt, verdreht sich die weiblich-männlich-energetische Verbindung.

Und der Mann wird in die Passivität gezwungen. Und muss fälschlicherweise im Modus des Empfangens ausharren.

Er kann nicht mehr aktiv handeln. Er kann NICHTS tun. Er kann der Frau nicht aktiv seine Liebe, Zeit, Zärtlichkeit, Aufmerksamkeit, Impulse schenken und er kann ihr so auch nicht aktiv die urweibliche (Lebens- und Liebes-) Energie abnehmen. Was aber seine natürliche Aufgabe in tiefer, wahrhaftiger Liebe ist.

Die Frau stößt dabei grundsätzlich aktiv den Weiterentwicklungs- und Heilungsprozess beider (Dual-) Seelen an. Und hält diesen permanent in Gang.

Indem sie ZUERST anfängt, sich selbst aktiv zu heilen. Und sich nicht mehr darum kümmert, was der Mann tut. Oder was er sein lässt. Weil er eben lange Zeit absolut nichts verbindlich für sie tut. Ja, gar nichts verbindlich für sie tun KANN, solange sie nicht absolut verbindlich bei sich selbst ankommt.

Er handelt nicht. Er ist passiv! Was aber nicht heißt, dass er nichts tut. Er tut alles für sich selbst, aber nicht für die Frau, solange sie nicht absolut verbindlich sich selbst gegenüber geworden ist. Was dann von derjenigen Frau als vermeintliche Ablehnung des Mannes definiert wird. In Wahrheit ist dies nur ein energetisches Grundprinzip.

Er MUSS passiv sein. Weil die Frau, solange sie ihre eigene Energie darauf ver (sch) wendet, ihn mit Energie zu versorgen, indem sie fälschlicherweise ständig etwas für ihn tut, sich SICH SELBST in ihrem wahren authentischen Sein verweigert. Und den Mann mit ihrer Energie versorgt, von der er sich nährt und davon so gesättigt wird, dass er glatt in seinen alten, destruktiven Mustern bleibt. Und sich nicht verändern kann.

Und es auch viele Männer gibt, die sich überhaupt nicht verändern wollen. Weil sie überhaupt keinen Leidensdruck verspüren und keinen Handlungsbedarf entwickeln können.

Solange, bis die Frau ihre Energie (ihre Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Liebe in Form von aktivem agieren ihm gegenüber) bewusst vollständig von ihm abzieht. Und die Energie in sich selbst (be-) hält. Sich selbst (in Liebe) hält.

So zieht sie den Mann energetisch ganz automatisch in seine Heilung mit. Was aber nun NICHT heißt, dass der Mann nichts aktiv tun muss, um sich selbst weiterzuentwickeln und sich zu heilen.

Natürlich muss er das tun. Er muss ebenfalls sich selbst gegenüber aktiv sein und handeln. Er muss aktiv etwas tun, um sich seinen ungelösten Themen zu stellen. Genauso wie die Frau das für sich selbst tun muss.

Nur dann wird die aktiv-männliche und die passiv-weibliche energetische Verbindung (wieder) in die natürliche Bahn gelenkt und BEIDE – sowohl der Mann als auch die Frau – können gemeinsam WIRKLICH glücklich in der wahren Liebe werden.

Weil die Energie der wahrhaftigen Liebe dann vollkommen (be-) frei (t) fließen kann. Bedingungslos. Und wirklich verbindlich.

Somit ist der weiblich passiv-empfangende und der männlich-aktiv-gebende Pol in beiden Dualseelen ausgeglichen und harmonisiert. Beide sind in sich selbst aktiv-agierend und gebend und passiv-empfangend zugleich. Nur jeder auf eine andere Weise. Denn verbindlich gelebte wahrhaftige Liebe bedeutet immer ein gegenseitiges bedingungsloses und absichtsloses geben (schenken) und zulassen und empfangen. Wobei geheilte zusammengehörende Dualseelen beide ihre ureigene Mitte nicht mehr verlassen.   


Die Macht der Berührung

    


Berührungen brauchen wir Menschen für ein ausgeglichenes und gesundes Seelenleben, wie die Luft zum atmen. Denn Berührungen haben eine unbeschreibliche Macht. Dabei spielt die Ebene der Berührung eine entscheidende Rolle. Denn je tiefer wir uns berühren lassen, desto tiefer werden wir auf allen vorhandenen Ebenen genährt, erfüllt und gesättigt. Berührungen geben uns Kraft. Berührungen geben uns neue Energie. Berührungen machen uns glücklich. Sie sind etwas fast magisches. Berührungen beruhigen und entspannen uns ungemein. Sie sind Ausdruck von tiefer Nähe, Liebe und Zärtlichkeit. Wenn wir längere Zeit von niemandem berührt werden, macht uns das unzufrieden und unglücklich. Ja es kann sogar regelrecht depressiv machen. Auch wenn uns vielleicht gar nicht bewusst ist, dass es der Mangel an Nähe, an Berührung, ein Mangel an Zärtlichkeit ist, der uns so negativ fühlen lässt. Bei hochsensiblen Menschen sind Berührungen umso wichtiger. Allerdings können Berührungen auch schmerzen. Oder als unangenehm empfunden werden. Je nachdem welcher Art die Berührungen sind. Ja, auch seelische oder gerade emotionale Berührung kann uns zutiefst schmerzen. Und alte seelische Wunden antriggern. 

Wann sind Sie das letzte Mal so richtig berührt worden? Auf allen vorhandenen Ebenen Ihres Seins? Seelisch, geistig, körperlich und emotional?

Die Haut hochsensibler Menschen reagiert äußerst empfindsam auf jegliche Art von Berührung. Schon die Schwere des Stoffes eines Kleidungsstückes kann als äußerst unangenehm auf der Haut empfunden werden. Oder die Schwere der Bettdecke auf dem Körper wird nicht ertragen. Weil wir uns dann eingeengt und gefangen fühlen. Wenn die Person die wir lieben, mit den Fingerspitzen zart über unsere Haut streichelt, halten wir still und genießen dieses endlos. Kuscheln und körperliche Nähe ist extrem wichtig für unser seelisches Wohlbefinden.

Unser Tastsinn kommt oft gar nicht mehr wo wirklich zum Zuge. Denn unsere Welt wird immer visueller. Und so verlernen wir langsam aber sicher uns gegenseitig zu berühren. Wir verlernen es, Berührungen zu geben und auch sie zu empfangen. Wir verlernen es, Berührungen zuzulassen, sie auszuhalten und sie zu genießen. Wir wissen oft gar nicht mehr wie es sich anfühlt, von einem geliebten Menschen sanft und zärtlich berührt zu werden. Dabei besteht die Gefahr dass wir seelisch und auch emotional regelrecht verhungern. Sich gegenseitig bewusste Berührungen zu schenken, wird in unserer heutigen Zeit leider zur Mangelware. Auch Kinder werden oft viel zu wenig berührt.

Auch die Stimme eines Menschen kann uns übrigens unbeschreiblich berühren. Alleine die Stimme eines Menschen kann uns sanft und zart streicheln. Und in uns ein unendlich wundervolles Gefühl des Glücks hervorrufen. So dass wir uns unbeschreiblich wohl in unserer Haut fühlen. Und unsere Seele und unser Herz Freudensprünge veranstaltet wenn wir den geliebten Menschen hören. Wenn er mit uns spricht. Wenn Sie genau das erleben dürfen, ist das ein sehr besonderes Geschenk.

Kennen Sie DIE eine Geste, die absolut echte und wahre Liebe kennzeichnet?

Es ist die Berührung des Gesichtes, des Menschen den wir lieben. Wenn wir das Gesicht unseres absoluten „Lieblingsmenschen“ sanft in unsere Hände nehmen und zart mit unseren Fingern das geliebte Gesicht streicheln, ist das die intimste, innigste, vertrauteste Geste überhaupt zwischen zwei Liebenden. Derjenige dessen Gesicht in dieser Form liebkost wird, darf sich wirklich geehrt und aus tiefstem Herzen geliebt fühlen!

Oder würden Sie irgendjemandem „einfach so“ das Gesicht streicheln? Oder sich Ihr Gesicht von „irgendjemandem“ anfassen lassen? Eben...! Denn unser Gesicht ist eine sehr persönliche und intime Zone. Und deshalb ist genau dieses Berühren des Gesichtes DIE Geste absoluter Zärtlichkeit und Liebe von demjenigen der dies tut.

Natürlich müssen wir auch in der Lage sein, diese Geste wahrer Liebe anzunehmen, zuzulassen und auszuhalten. Wenn wir das aus unserem bisherigen Leben nämlich nicht gewöhnt sind, wenn wir es einfach nicht kennen dass uns „einfach so“ aus wirklicher Liebe Zärtlichkeit entgegengebracht wird, kann es passieren dass wir unwissentlich den Menschen den wir ja eigentlich lieben abweisen, und unser Gesicht angstvoll abwenden. Weil uns diese Geste der Zärtlichkeit „unangenehm“ und vielleicht sogar peinlich ist. Weil wir uns vielleicht sogar schämen weil wir so intensiv auf diese Berührung – diese Liebesbekundung – reagieren. Sie geht uns dann seelisch einfach zu nah. Und manchmal sind wir nicht imstande eine solche Nähe zuzulassen. Selbst wenn wir den Menschen zutiefst lieben. Und ihn mit dieser „Abweisung“ wiederum sehr verletzen können. Weil dieser Mensch vielleicht nicht weiß dass wir uns nur aus Angst abwenden. Nicht weil wir diesen Menschen nicht lieben.

Ich betone das deshalb so stark, weil Angst und echte Nähe zuzulassen ein ganz großes Thema ist heutzutage. Wir Menschen fügen uns unwissentlich sehr viel Kummer und Leid zu, wenn wir aus reiner Angst vor Nähe, den Menschen den wir eigentlich zutiefst lieben, immer wieder abweisen und ihn nicht wirklich an uns heranlassen können. So dass sich echte Nähe entwickelt.

Natürlich hat das auch etwas mit Berührungen zu tun. Denn Nähe zuzulassen und auszuhalten bedeutet ja eben auch, zu kuscheln, Händchen zu halten, sich im Arm zu halten – die Nähe des anderen auch körperlich auszuhalten. Nicht nur seelische Nähe zuzulassen, sondern auch körperliche.

Es gibt Menschen denen es unangenehm ist Arm in Arm spazieren zu laufen oder Hand in Hand durch die Stadt zu gehen. Nicht weil sie den Menschen an ihrer Seite nicht lieben, sondern weil sie die Nähe an sich nicht ertragen und aushalten können. Gerade die „kleinen“ Gesten der Liebe werden dann weggestossen und weggeschoben. Nicht absichtlich, sondern unbewusst. Auch wenn das den anderen zutiefst verletzt in diesen Momenten.

Derweil bedeuten Berührungen auch Heilung. Heilung seelischer und emotionaler Wunden. Denn Berührungen beruhigen uns, sie entspannen uns vollkommen wenn wir uns darauf einlassen und sie genießen können. Wir können dadurch gesunden und uns gegenseitig heilen. Je mehr wir dem Menschen der uns berührt vertrauen, desto intimer und inniger sind natürlich die Gesten der Berührungen. Und die Rede ist jetzt nicht von Sex!   

Berühren kann uns ein Mensch aber auch rein seelisch. Ein Mensch berührt unser tiefstes Innerstes - unser Herz - weil wir sensibel und emotional sind. Weil wir mitfühlend sind. Weil wir empathisch sind. Weil wir empfänglich sind für Berührungen aller Art. Vielleicht sind wir sogar „süchtig“ nach Berührungen. Weil sie uns einfach so gut tun. Und sie auch ein Zeichen von Liebe sind.

Auch ein Text den wir irgendwo lesen, ein Musikstück dass wir hören, ein Film den wir sehen, eine Szene aus dem Leben, ein von Herzen kommendes Kompliment oder ein Lob dass wir bekommen...all dies kann unser tiefstes Innerstes berühren. Es kann uns zu Tränen rühren. Und sofort fühlen wir uns glücklich und entspannt.

Babys und Kleinkinder schreien sich oft die Seele aus dem Leib und alle Welt wundert sich dann über das Geschrei. Niemand kommt aber auf die Idee dass diese Kinder unerkannt hochsensibel sein können und deshalb schreien. Um auf sich aufmerksam zu machen. Weil sie sich (noch) nicht anders artikulieren können. Sie wollen dabei nur eines erreichen: Dass sie hochgenommen und getröstet werden. Sie wollen nichts anderes als Nähe, Liebe und Zuwendung. Und hochsensible Babys und Kleinkinder brauchen dringend eine besondere Form der Zuwendung. Gerade sie brauchen es überlebensnotwendig für eine gesunde Entwicklung ihres Seelenlebens, dass sie genügend Liebe, Zärtlichkeit, Nähe und Berührungen bekommen. Es ist aber auffällig, dass manche Eltern ihre Kinder einfach schreien lassen und überhaupt nicht darauf reagieren. Oder sie schimpfen dann noch ihr Kind für das Geschrei. Ohne zu hinterfragen warum es das tut. Die Antwort ist eigentlich einfach: Es braucht Wärme, Geborgenheit und emotionale Sicherheit von den Eltern. Ein Gefühl der Liebe und Zuwendung. Es braucht Berührung!

Genau solche Szenen können wir immer wieder im Alltag beobachten. Die Eltern zeigen sich scheinbar „kalt“ über das Schreien ihres eigenen Kindes, anstatt es einfach in den Arm zu nehmen und zu trösten. Natürlich gibt es auch jene Eltern die genau das tun! Die es eben im Gespür haben was ihr Kind gerade braucht. Es ist nicht so, dass Eltern ihre Kinder absichtlich schreien lassen. Nein! Sondern die Unwissenheit und eigene Hilflosigkeit ist es, die sie so agieren lassen.

Vielleicht kennen Sie das grausige Experiment an Babys aus dem Jahr 1285 von Kaiser Friedrich dem II, der herausfinden wollte, welche Sprache Kinder einmal sprechen würden wenn niemand ihnen das sprechen beibringt und auch ansonsten niemand mit ihnen spricht. Diese Babys durften lediglich von den Ammen gefüttert, gewickelt und gebadet werden, aber es durfte nicht mit ihnen gesprochen werden. Und sie erhielten keine Liebe und Zuwendung. Und somit auch keine Berührungen. Was glauben Sie was mit diesen Babys passiert ist? Keines dieser Babys überlebte! Wenn ein Baby nicht genügend Berührungen und körperliche Nähe bekommt, ist es später im Leben auch nicht imstande Zärtlichkeit, Liebe, Wärme und emotionale Geborgenheit an andere Menschen weiterzugeben. Genauso kann sich dann Gefühlsblindheit oder Emotionsstörungen entwickeln.

Wenn wir traurig sind, wollen wir getröstet werden. Und was hilft uns da besser als eine innige Umarmung von dem Menschen den wir lieben und dem wir voll und ganz vertrauen? Berührungen sind immens wichtig für unser Wohlbefinden.

Auch Küssen gehört übrigens hierzu. Beim Küssen sowie bei zärtlichen und sanften Berührungen allgemein, wird beispielsweise das Glückshormon Dopamin ausgeschüttet und es bildet sich das Bindungshormon Oxytocin. Auch Serotonin ist ein Glückshormon.    

Wir genießen Berührungen mit allen Sinnen. Der vertraute Duft des Menschen den wir lieben macht uns ebenfalls glücklich.

Wenn wir barfuß am Strand entlanglaufen und den Sand unter unseren nackten Füßen spüren, ist das ebenfalls eine ganz besonders angenehme Form der Berührung. Oder wenn wir barfuß über eine Wiese laufen. Das ist eine Wohltat für unsere Füße.

Wenn wir unsere Lieblingskleidung tragen und auf unserer Haut spüren, fühlen wir uns einfach wohl. Wenn wir empfindliche Haut haben und sie regelmässig mit Bodylotion eincremen, ist das ebenfalls eine Wohltat für unsere Haut und für unser Wohlbefinden.

Auch Massagen am ganzen Körper sind eine besondere Form der Berührung und entspannen uns ungemein. Besonders wenn wir von unserem „Lieblingsmenschen“ sanft und zärtlich gestreichelt und massiert werden. Oder wenn wir einfach nur sanft in den Armen gehalten werden.

Eines ist auf jeden Fall auffällig. In der heutigen Zeit berühren wir uns gegenseitig viel zu wenig. Wir sind ständig mit anderen „wichtigen“ Dingen beschäftigt. Schauen wir uns doch nur mal an wie die Menschheit heute miteinander umgeht. Überall sehen wir die Menschen nur noch auf ihre Smartphones und iPhones starren und sich mit ihnen zu beschäftigen. Niemals werden sie ausgemacht. Permanent liegt die Beachtung bei diesen Geräten. Weder beachten wir die Natur und die Umgebung um uns herum, noch achten wir auf den Straßenverkehr und schon gar nicht BEACHTEN wir die Menschen um uns herum und die uns nahe stehen.  

Wir schaffen es nicht mehr uns gegenseitig zu berühren. Weil wir genau dies verlernen. Das zwischenmenschliche geht total verloren. Derweil ist nichts wichtiger als gegenseitige Beachtung und Berührungen. Vor allem wenn man sich liebt.

Berührung ist Kommunikation!

Manchmal ist es auch einfach so, dass wir uns aufgrund von Stress überreizt fühlen und dann Berührungen des Menschen an unserer Seite als unangenehm empfinden. Und sie nicht ertragen können. Und somit davor flüchten.

Achtsame zarte Berührungen helfen sogar bei akuten Muskelverspannungen.

Und sie sind vor allem eines: Absolut altersunabhängig. Denn ein Mensch jeden Alters braucht Berührungen für ein gesundes Seelenleben. Vom Leben berührt zu werden. Sich berühren zu lassen. Das ist das wichtige. SEHEN Sie den Menschen an Ihrer Seite einmal ganz bewusst. Nehmen Sie sich ganz bewusst Zeit füreinander! Seien Sie füreinander da und berühren Sie sich. Auch ganz bewusst. Auf allen vorhandenen Ebenen. Und Sie werden sehen, wie bereichernd und erfüllend für Sie beide genau dieses ist!

Gegenseitiges sanftes Berühren will bewusst ERLEBT sein...! Außerdem stärkt dies die gegenseitige Bindung zueinander. Und somit auch die Partnerschaft und die Beziehung!


 Das Gesetz der Resonanz – wie die Intelligenz des Herzens unser Leben beeinflusst

 


„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das wesentliche ist für die Augen unsichtbar“. – Antoine de Saint-Exupéry

Seit Anbeginn der Zeit zählt unser Herz als Ankerplatz unserer Gefühle. Die Intelligenz unseres Herzens ist nicht zu unterschätzen. Denn die wahre Kraft unseres Herzens lässt uns zum Schöpfer unseres ureigenen Lebens werden. Leider haben viele Menschen wieder verlernt oder es niemals lernen dürfen, ausschließlich auf ihr Herz zu hören. Und das Leben bewusst zu fühlen. Nach dem zu handeln, was das Herz ihnen mitteilt. Und so aus der vollen Kraft ihres Herzens zu schöpfen. Viele Menschen leben mehr in der Sicherheit, die ihnen ihr Verstand vorgaukelt. Als dass sie in ihrem Herzen fest verankert sind. Auch kennen Sie den wahren Weg ihrer Seele nicht. Derweil ist es die Intelligenz unseres Herzens, die unser gesamtes Leben beeinflusst. Wenn wir es nur zulassen...

Denn alles das, was sich in unserem Herzen abspielt, manifestiert sich in unserem gesamten Leben.

Wir können emotional und seelisch aufblühen wie diese Rosenblüte oder wir können emotional und seelisch im wahrsten Sinne des Wortes "vor die Hunde gehen". Wenn wir nicht auf das hören, was unser Herz und unsere Seele uns zu sagen hat.

Wir werden immer so behandelt, wie wir uns selbst und andere behandeln. Und wir bekommen immer das zurück, was wir nach außen hin aussenden. Böse Zungen lästern, dass wir genau das bekommen, was wir auch verdient haben.

Das sind beileibe keine haltlosen Behauptungen, sondern dahinter steckt etwas ganz einfaches:

Gegenseitige Anziehung. Das Gesetz des Spiegelns. Unser Leben lang ziehen wir genau das an, was wir nach außen hin aussenden. Je nachdem, ob wir die Kraft unseres Herzens nutzen oder den Illusionen verfallen sind, die unser Verstand uns permanent vorgaukelt.

Anhand folgender Beispiele sind diese Aussagen leicht nachzuvollziehen. Sie können es auch jederzeit selber ausprobieren. Und es funktioniert. Laufen Sie mit offenem Blick und einem Lächeln auf den Lippen durch die Welt, werden Ihnen die Menschen denen Sie begegnen, freundlich gesinnt sein. Und Sie ziehen Menschen in Ihr Leben, die ebenfalls offen und freundlich sind. Sobald Sie andere Menschen anlächeln, werden Sie sich wundern, von wie vielen Menschen Sie ein Lächeln zurückbekommen. Wenn Sie allerdings griesgrämig und schlecht gelaunt durch die Welt laufen und an allem irgendetwas auszusetzen haben, werden Sie genau solche Menschen auch anziehen. Denn Gleiches zieht Gleiches an. Weil Sie eben eine gewisse Ausstrahlung auf andere Menschen haben. Und nicht nur auf Menschen, sondern auch auf Situationen und materielle Dinge.

Wenn wir voller Liebe sind und uns selbst und andere Menschen mit Liebe, Respekt und Wertschätzung behandeln, wird das immer zu uns zurückkommen. Und wir werden ebenfalls mit Liebe, Respekt und Wertschätzung behandelt. Lieben wir das was wir tun, werden wir mit Fülle und Erfüllung belohnt.

Es kommt immer darauf an, wie wir selber denken. Lassen wir unseren Verstand für uns entscheiden oder erlauben wir unserem Herzen zu sprechen. 

Sind wir positiv oder negativ denkend eingestellt? Oder fühlen wir lieber unser Leben? Sind wir Optimist oder Pessimist? Ist das berühmte Glas Wasser für uns halb voll oder grundsätzlich halb leer?

Wenn wir die Einstellung haben, dass das Glas Wasser nur noch halb voll ist, sind wir Pessimisten und denken negativ. So konzentrieren wir uns auf den Mangel. Wir sind der felsenfesten Überzeugung, dass wir ja „nur noch“ die Hälfte übrig haben und regen uns wahrscheinlich tierisch darüber auf. Und ziehen dann Menschen in unser Leben, die genauso denken.

Aber wie ist es, wenn wir die Einstellung haben, dass wir ja immer noch ein halbes Glas Wasser übrig haben? Besser „nur“ ein halbes Glas als überhaupt nichts? Das ist die Konzentration auf die Fülle. Optimismus. Positives Denken. Womit wir auf Dauer sehr viel besser fahren, als wenn wir uns auf irgendwelche Mangelzustände fokussieren. Da wir zudem dann nur solche Menschen in unser Leben und an unsere Seite ziehen.

Als hochsensibler Mensch sind wir besonders empfänglich für das Gesetz der Resonanz.

Sehr viel schneller als ein nicht sensibler Mensch werden wir erkennen und erspüren, wenn wir Menschen, Situationen und Dinge in unser Leben ziehen, die wir vielleicht gar nicht haben möchten. Und schon überhaupt nicht brauchen. Und gerade als hochsensibler Mensch können wir aufgrund unserer Intuition, unserem Bauchgefühl, bewusst dagegen steuern. Und uns darauf konzentrieren, nur das in unser Leben zu ziehen was wir auch darin haben möchten.

Es ist immer wichtig, dass wir uns auf die Fülle in unserem Leben konzentrieren. Auf das was wir bereits haben. Denn dann ziehen wir ganz automatisch auch wieder Fülle an.

Wir sollten uns niemals auf bestehende Mängel fokussieren. Denn sonst werden sich immer mehr Mängel einstellen. Und wir werden immer unzufriedener mit uns und unserem Leben sein. Hochsensible Menschen haben ein besonders feines Gespür für solche Dinge.

Auch sollten wir uns als hochsensibler Mensch nur darauf konzentrieren, was wir wirklich für uns wollen. Das ist elementar für unser wahrhaftiges und authentisches Sein.

Beispielsweise in einer bestehenden Beziehung. Gibt es immer wieder Punkte im gemeinsamen Leben, an denen die Kommunikation scheitert und wir anfangen zu streiten, anstatt die Konflikte konstruktiv und friedlich zu lösen? Wenn wir uns nun auf den Streit konzentrieren und keiner der Partner einlenkt und „vernünftig“ wird, schaukelt sich die Situation immer weiter hoch. Legen wir den Fokus aber stattdessen darauf eine Lösung zu finden, mit der beide Partner wirklich zufrieden sein können, dann ziehen wir das positive an. Und werden mit gegenseitiger Liebe und Wertschätzung belohnt.

Wünschen wir uns immer wieder, bestimmte Dinge NICHT zu haben, werden wir regelmäßig scheitern. Und stattdessen genau das Gegenteil erreichen. Dann ziehen wir nämlich automatisch NOCH MEHR von genau den Dingen an, die wir eigentlich ja NICHT haben wollen. Denn wenn wir etwas NICHT haben möchten, warum konzentrieren wir uns dann darauf?

Das Universum kennt KEIN: Nicht, niemals, auf keinen Fall...! 

Diese Worte gehen bei unseren Wünschen einfach unter. Das Universum ignoriert sie und schickt uns genau das, was wir NICHT und auf KEINEN Fall und NIEMALS haben wollen. Denn wenn wir uns beispielsweise wünschen...


  • Ich will NICHT mehr alleine sein
  • Ich will das NICHT mehr
  • Das lasse ich mir AUF KEINEN FALL gefallen
  • Darauf lasse ich mich NIEMALS ein


...kommt beim Universum natürlicherweise an...


  • Ich will (NICHT mehr) alleine sein...
  • Ich will das (NICHT mehr)
  • Das lasse ich mir (AUF KEINEN FALL) gefallen
  • Darauf lasse ich mich (NIEMALS) ein


Stattdessen sollten wir uns lieber darauf konzentrieren, was wir UNBEDINGT in unserem Leben haben wollen.

Wenn wir uns nämlich Dinge die wir UNBEDINGT haben möchten wünschen, werden diese Wünsche sich oft schneller erfüllen, als wir es für möglich halten. Solange diese Wünsche wirklich aus dem Herzen kommen. Denn alles was wirklich aus unserem Herzen kommt, strahlen wir nach außen hin ab und es wird sich erfüllen. Das ist die Resonanz. Die gegenseitige Anziehung. Möglicherweise ziehen wir immer wieder die falschen Partner oder Partnerinnen in unser Leben. Und sind todunglücklich damit. Dann strahlen wir bestimmte Schwingungen aus, die genau diese Menschen spüren und anlocken. Haben wir beispielsweise alte Konflikte und alte Beziehungen noch nicht verarbeitet, tragen wir dies mit uns herum. Und ziehen solche Menschen an, die genau dieselben Probleme haben. Und diese ebenfalls ungelöst mit sich herumschleppen.

Gleiches zieht Gleiches an. Denn gleiche Seelen erkennen sich gegenseitig. Gleiche Seelen spiegeln sich.


  • Angst geht mit Angst in Resonanz
  • Liebe geht mit Liebe in Resonanz
  • Kontrollsucht geht mit Kontrollsucht in Resonanz
  • Vertrauen geht mit Vertrauen in Resonanz
  • Bindungsfähigkeit geht mit Bindungsfähigkeit in Resonanz
  • Unverbindlichkeit geht mit Unverbindlichkeit in Resonanz
  • Verbindlichkeit geht mit Verbindlichkeit in Resonanz
  • Gelassenheit geht mit Gelassenheit in Resonanz
  • ...usw...


Deshalb scheitern auch so viele Menschen daran, einen passenden verbindlichen Partner für sich zu finden. Weil sie viel zu verbissen und aktiv nach dem Falschen suchen, anstatt sich einfach vom wirklich Passenden finden zu lassen. Und ihren inneren Schalter auf Empfang ausrichten.

Das ist ein sehr einfacher und DER einzig wirkungsvolle „Trick“. Wenn wir uns einen ganz bestimmten Partner in unserem Leben wünschen, sollten wir das ganz einfach nach außen hin ausstrahlen. Dann wird genau dieser Mensch von dieser Energie und Ausstrahlung angezogen. Und schon haben wir ihn in unserem Leben. Das hört sich jetzt allerdings einfacher an, als es tatsächlich ist. Erst einmal müssen wir natürlich lernen umzudenken. Optimistisch zu sein. Positiv zu denken. Dem Leben zu vertrauen, dass es uns genau das schenkt, was wir für uns brauchen.

Und das auch aus tiefstem Herzen so zu FÜHLEN. Innerlich wirklich frei und offen zu sein, für diesen einen bestimmten Menschen.

Erst dann strahlen wir gewisse Dinge nach außen hin ab und ziehen genau das in unser Leben, was wir unbedingt haben möchten. Sobald wir innerlich blockieren, was uns ja meistens überhaupt nicht bewusst ist, wird es nicht funktionieren. Denn dann senden wir genau diese Blockade nach außen. Ein anderer Mensch – erst recht, wenn es sich um einen hochsensiblen Menschen handelt, spürt genau ob ein Mensch innerlich offen ist oder eher verschlossen und blockiert.

Ein weiteres Beispiel. Sind wir in irgendeiner Form mit uns selber und unserem Äußeren unzufrieden und unglücklich und konzentrieren uns – unbewusst – immer nur auf diesen Mangel und diese Unzufriedenheit, werden wir uns niemals selber lieben können. Und etwas an uns finden, mit dem wir zufrieden und glücklich leben können. Wie sollen wir dann jemanden anziehen, der fähig ist uns wirklich zu lieben und zufrieden mit uns zu sein, wenn wir genau das nicht aussenden?

Wie soll ein anderer Mensch uns in Liebe aushalten und ertragen, wenn wir uns selbst nicht in Liebe aushalten und ertragen? Womöglich projizieren wir noch unsere eigenen Unzulänglichkeiten auf den jeweiligen Partner und wundern uns dann, dass alles irgendwie völlig verkehrt läuft?

Daran trägt niemand Schuld, es ist ganz einfach Ursache und Wirkung. Eben Resonanz. Unser Spiegel.

Lieben wir uns dagegen selbst und sehen unsere eigenen positiven Seiten, können wir uns selbst im Spiegel betrachten und uns selber zulächeln, dann werden wir die Zufriedenheit anziehen. Und wir werden immer mehr an uns selber finden, das attraktiv und liebenswert ist.

Wenn wir uns selbst und die tiefe Liebe in uns aushalten können, kann uns auch der Mensch, der wirklich zu uns gehört, in tiefer Liebe aushalten. Wenn wir uns selbst annehmen und akzeptieren, wie wir wirklich sind, kann uns auch der Mensch, der wirklich zu uns gehört, annehmen und akzeptieren, wie wir wirklich sind.

Das ist die Fülle die dann automatisch eintritt. Nur wenn wir uns selber wirklich genauso lieben und akzeptieren wie wir nun mal sind, können wir von einem anderen Menschen ebenfalls wirklich geliebt und akzeptiert werden. WEIL wir so sind, wie wir sind.

Und ist es nicht genau das, was wir eigentlich wirklich wollen?

Das Gesetz der Resonanz und des Spiegelns funktioniert immer. Egal wie. Allerdings können wir jederzeit selbst die Richtung bestimmen, in die es gehen soll.

Wir können die gegenseitige Anziehung jederzeit beeinflussen und ändern. Genauso wie wir es individuell haben möchten. Natürlich müssen wir an das Gesetz der gegenseitigen Anziehung glauben. Wir müssen sogar regelrecht davon überzeugt sein. Denn wenn wir etwas NICHT glauben, kann es ja nicht funktionieren. Wir selber sind sozusagen die Ursache - und das was wir anziehen, die Wirkung darauf. Im positiven wie im negativen Sinne.

Das was wir anziehen ist allerdings immer etwas, das wir für irgendetwas in unserem Leben brauchen.

Beispielsweise für die eigene Weiterentwicklung. Oder um etwas aus der Vergangenheit verarbeiten zu können. Oder um eigene Unzulänglichkeiten kompensieren zu können. Oder um aus Fehlern die wir immer wieder gemacht haben, zu lernen. Oder einfach als Ergänzung unseres eigenen Selbst. Weil wir im Anderen irgendetwas erkennen, was wir selber zwar irgendwo in unserem Inneren besitzen, es aber aus irgendwelchen Gründen nicht leben und nicht nach außen hin zeigen können.

Alles hat seinen Sinn so wie es passiert. Alles ist in Resonanz miteinander.

Manches zieht sich gegenseitig an, manches stößt sich aber auch ab. Wenn sich etwas abstößt, so wie zwei Magnete die man verkehrtherum hält, dann bedeutet das ganz einfach dass wir es in unserem Leben nicht brauchen. Dann macht es keinen Sinn, sich damit zu beschäftigen und auseinanderzusetzen. Ansonsten würden wir es automatisch anziehen. Deswegen stimmt auch bei manchen Menschen die Wellenlänge und bei anderen wiederum nicht. Weil wir die einen für irgendetwas brauchen und die anderen nicht. Genau das erklärt auch die Abneigung gegen bestimmte Menschen, Situationen oder Dinge.

Wenn wir in unserem Herzen verschlossen sind, werden wir genau das anziehen. Wenn wir allerdings offen für Neues und neugierig auf die Welt sind, ziehen wir genau die Dinge an die wir dazu brauchen.

Das ist dasselbe, wenn wir auf unsere Intuition hören und bestimmte Fragen an das Leben haben. Dann werden mit einem Mal lauter äußere Zeichen auftauchen, die uns die Antwort in den Schoss legen. Das kann in Form von irgendwelchen thematisch passenden Artikeln sein, Musikstücke, Gesprächsfetzen die wir hören, Menschen die uns begegnen, Links die uns auf die passende Website führen, Überschriften, Buchtitel, Bilder usw.

Wir müssen nur offen genug sein, um diese Zeichen zu sehen, zu erkennen und zu deuten. Das ist fast magisch. Denn es erfüllt uns. Und beseitigt automatisch die Mängel im Leben.

Alles was wir aussenden, fällt in irgendeiner Form zu uns zurück. Also ist es ja nur logisch, dass wir – wenn wir positive Dinge in unserem Leben haben möchten, auch positives ausstrahlen sollten.

Wenn wir dafür offen sind, können wir genau das lernen. Alles ist möglich. Wir müssen es nur wirklich wollen. Und alles was aus unserem Herzen kommt, was wir uns absichtslos wünschen, wird funktionieren. Wir ziehen genau das in unser Leben, was wir wirklich wollen. Ob das nun ein ganz bestimmter Mensch ist, eine Situation oder materielle Dinge. Also sollten wir immer darauf achten was wir denken und was wir fühlen und wie wir handeln. Da wir immer nur das sehen, was wir auch sehen wollen, kommt genau das zu uns zurück.

Wie wirklich ist die Wirklichkeit?

Es gibt nicht nur eine einzige Wirklichkeit. Es gibt unzählige Wirklichkeiten. Jeder Mensch schafft sich seine ureigene individuelle Wirklichkeit. Weil jeder Mensch seine ganz persönliche und individuelle Wahrnehmung besitzt.

Und manchmal ist unsere eigene Wahrnehmung leider so getrübt, dass die falschen Dinge bei uns ankommen. Weil wir dann die falschen Signale aussenden. Sobald wir das aber merken, können wir das durchbrechen und an uns arbeiten. Und zwar jederzeit. Es ist niemals zu spät etwas zu ändern. Oder andere Dinge in unser Leben zu ziehen, als wir es bisher getan haben. Weil wir es nicht besser wussten. Unser ganz persönliches Umfeld und somit unsere eigene Umwelt ist immer ein Spiegel von uns selbst. An unserem Umfeld können wir genau erkennen, wer wir eigentlich sind und was wir nach außen hin aussenden und ausstrahlen. An unserem Äußeren erkennen wir unser Inneres. Da unser Körper und auch unsere Wohnung oder unser Haus der Spiegel unserer eigenen Seele ist.

Manchmal tricksen wir uns selber allerdings aus. Und täuschen unserem eigenen Selbst etwas vor, das nicht vorhanden ist. Indem wir nach außen hin lediglich den Schein wahren und eine schützende Fassade aufbauen. Genau dies ziehen wir dann aber wiederum an. Weil das Unbewusste IMMER mitarbeitet. Fünfundneunzig Prozent aller Entscheidungen die wir täglich treffen, werden von unserem Unterbewusstsein gesteuert. Wenn wir also eine Fassade aufsetzen, können wir nur Menschen anziehen, die ebenfalls Fassade sind. Authentisch ist somit keiner.

Wenn wir Menschen anziehen wollen, die authentisch sind, müssen wir selbst ebenfalls authentisch sein.

Gleiches zieht Gleiches an. Alles im gesamten Universum ist in Resonanz miteinander. Und beeinflusst sich gegenseitig. Alles ist von irgendetwas anderem abhängig. Und sendet Schwingungen aus. Nichts funktioniert alleine. Alles hängt miteinander zusammen und zieht etwas anderes an. Und zwar genau das was es braucht.

Deshalb gibt es auch keine Zufälle. Unser Schicksal gestalten wir grundsätzlich immer selbst.

Wenn wir uns unserer innersten Überzeugungen bewusst sind, sind wir der Schöpfer unserer eigenen Welt. Alles was wir tun, geht mit sofortiger Wirkung in ein kosmisches Wellenfeld über. Und alles interagiert mit uns. Wir alle werden gesteuert von einem unsichtbaren Energiefeld. Dass alles im Universum mit allem verbindet.

Resonanzfähig sind wir nur, wenn etwas auf derselben Frequenz schwingt, wie wir selbst. Wir sind immer und überall „Sender“ und „Empfänger“. Da die Energien und Schwingungen immer mit uns verbunden sind.

Jeder Gedanke ist schwingende Energie. Egal ob dieser positiv oder negativ ist. Wenn wir uns permanent im Energiefeld unserer Gedanken aufhalten, empfinden wir uns auch von allem getrennt. Weil wir uns mit unseren Gedanken selbst trennen. Befinden wir uns aber in unserem Herzen, wirkt auch diese vorhandene Energie. Und wir fühlen uns mit allem verbunden. Permanent senden wir Schwingungen und Energie aus. Und alles was mit dieser Energie in Resonanz geht – weil es sich um dieselben Schwingungen und Energie handelt, manifestiert sich somit in unserem Leben. Alles was nicht mit unseren Schwingungen und Energien konform geht, stoßen wir automatisch ab. Weil wir es nicht brauchen.

Alles besteht aus Ursache und Wirkung. Und bestätigt uns immer in unserem Glauben. Deshalb sind auch unsere erlernten Glaubenssätze unbeschreiblich machtvoll. Und haben eine unglaubliche Kraft und Wirkung. Denn alles was wir wirklich glauben, erfüllt sich auch. Wenn wir also negativ denken, können nur negative Energien und Schwingungen mit uns in Resonanz gehen. Glauben wir aber an positive Dinge, ziehen wir immer nur positive Dinge an. Da wir nur positive Energie aussenden. Wenn wir glauben, dass wir etwas niemals schaffen, wird sich genau dies erfüllen. Und wir wundern uns dann darüber. Glauben wir aber stattdessen, dass wir immer alles schaffen was wir wirklich schaffen wollen, wird das auch funktionieren. 

Unsere Gedanken haben ein vollkommen anderes Energiefeld als unser Herz. Und somit unsere Gefühle und Emotionen. 

Wir selbst können jederzeit unsere Energien und Schwingungen verändern. Ganz einfach, indem wir nicht mehr auf unsere Gedanken hören, sondern aus tiefstem Herzen und aus tiefster Seele FÜHLEN was wir in unserem Leben haben wollen. Somit haben wir IMMER unser Schicksal selber in der Hand. 

Stellen Sie sich einmal vor, Sie stehen an einer Wegkreuzung. Und von dieser Wegkreuzung gehen mehrere Wege in vollkommen verschiedene Richtungen ab. Sie drehen sich im Kreis, immer um sich selbst und wissen nicht, welchen Weg Sie einschlagen sollen. Hören Sie nun auf Ihren Verstand, der Ihnen zuflüstert, wenn Sie den einen bestimmten Weg gehen, kommen Sie genau dahin, wo Sie ankommen wollen. Sie haben aber keine Garantie dafür, wenn Sie diese Entscheidung für sich treffen. Hören Sie aber auf die Stimme Ihres Herzens und Ihrer Seele, vertrauen Ihrer Intuition und Ihrem Instinkt, werden Sie eine vollkommen andere Richtung einschlagen. Und Sie werden genau da ankommen, wo es sich eindeutig passend und stimmig für Sie anfühlt. 

Und zwar genau deshalb, weil Ihr Herz und Ihr Verstand gegeneinander arbeiten. Und nicht miteinander. Denn Ihr Verstand trickst Sie aus. Er gaukelt Ihnen Dinge vor, die nicht vorhanden sind. Wenn Sie auf Ihren Verstand hören, anstatt auf Ihr Herz und auf Ihre Intuition, geben Sie sich lediglich Illusionen hin. Nicht der Wahrheit. 

"Trennung" ist ebenfalls nur eine Illusion unserer Gedanken.

Wenn wir negative Gedanken haben, fühlen wir uns von allen anderen isoliert und getrennt. Und sind vom Lebensfluss abgeschnitten. Somit halten wir also die Illusion der Trennung von anderen selbst aufrecht. 

Wir beeinflussen also zu jeder Zeit selbst, was sich in unserem Leben manifestiert. Und zwar alleine durch unsere Gedanken. Oder durch unser Herz. Wir selbst sind die Schöpfer unserer Welt. So oder so.

Wenn wir eine Absicht aussenden, ohne (gedankliche) Erwartung dass etwas zurückkommt, bewegen wir uns von der gefühlten Trennung hin zum "EinsSein". Wenn wir absichtslos handeln, bekommen wir positives und Erfüllung zurück. Erst dann, wenn wir unser Herz und unser Fühlen gezielt auf die Dinge ausrichten, die wir wirklich in unserem Leben „haben“ wollen, können diese Dinge sich tatsächlich realisieren und Gestalt annehmen. 

Erst wenn wir unseren inneren Schalter vollständig auf Empfang ausgerichtet und eingestellt haben, kann das zu uns kommen, was wirklich für uns bestimmt ist. Wir müssen nicht mehr im Außen danach suchen, sondern alles was zu uns gehört, findet (zu) uns.

Wenn wir NICHT das bekommen was wir uns aus tiefstem Herzen wünschen, könnte das ganz einfach daran liegen, dass unsere „Leitung“ blockiert ist.

Das können Sie sich so vorstellen, als wenn Sie einen wichtigen Telefonanruf erwarten. Der Anruf kann aber nicht zu Ihnen durchdringen und Sie wirklich erreichen, wenn Sie die ganze Zeit am Telefon hängen und sich auf ein anderes Gespräch konzentrieren. Sie müssen also „auflegen“, die Leitung freimachen und sich auf das fokussieren was Sie wirklich WOLLEN. Nämlich den wichtigen Anruf erhalten. Auch müssen Sie sich in Reichweite des Telefons aufhalten, um den wichtigen Anruf überhaupt wahrzunehmen und zu hören. Ansonsten verpufft die wichtige Nachricht und löst sich in Luft auf. Was Sie natürlich NICHT möchten, nehme ich jetzt einfach mal an.

Wenn Sie also Fülle und somit Erfüllung in ihrem Leben wollen, müssen Sie sich auf die Fülle konzentrieren. Auf das was Sie wirklich aus Ihrem tiefsten Herzen wollen!

Wenn Sie Liebe und eine erfüllte Beziehung und Partnerschaft haben wollen, sollten Sie aus tiefstem Herzen davon überzeugt sein, dass dieser Mensch in Ihr Leben tritt. Wenn Sie ehrlich daran GLAUBEN und darauf VERTRAUEN, dass Sie wahre Liebe tatsächlich verdient haben und Sie mit dem passenden Menschen eine wirklich dauerhafte Bindung eingehen werden, dann wird sich das auch in Ihrem Leben manifestieren. Und genau dieser Mensch wird Sie finden!

Das gilt auch und gerade für Ihren Seelenpartner oder Ihre Dualseele. Glauben Sie immer an ein gemeinsames verbindliches „Wir“ mit diesem Menschen. Vertrauen Sie auf die Intelligenz Ihres Herzens! Und glauben Sie grundsätzlich IMMER das, was Sie fühlen. Und was Ihre Intuition Ihnen sagt. Sie können die Intelligenz Ihres Herzens sogar bewusst trainieren und immer mehr steigern. Ein guter Anfang ist in jedem Fall immer, wenn Sie versuchen alles mit Ruhe und Gelassenheit zu sehen. Und streichen Sie das Wort „Mangel“ aus Ihrem Leben. Ersetzen Sie dieses Wort durch Fülle. Und Sie werden die Belohnung sichtbar spüren :)

Herzlichst, Deine Iris Fischer - (c) sensible-seele.net


 

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Über die Autorin






Iris Fischer ist Expertin für (Dual-) Seelenverbindungen, Seelen-Coach, diplomierte systemische Einzel- und Paar-Therapeutin, Expertin für sensible Menschen und Autorin von sieben Büchern. Selbst hochsensibel und hochsensitiv berät, unterstützt und begleitet sie hochsensible Menschen seit 2008 darin, ihren ureigenen, individuellen Weg für sich zu finden. Sie inspiriert und motiviert und gibt die passenden Impulse. Dabei bleibt sie konsequent Lösungsorientiert. Sie unterstützt Ihre Klientinnen und Klienten mit sehr viel Herz, Humor und Verstand dabei, das innere Feuer in sich zu entdecken. Sich zu verwirklichen und zu entfalten und mit allen Facetten einfach authentisch zu SEIN.