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"In jedem Geschöpf der Natur lebt das Wunderbare" Aristoteles 

Sensible Seele Blog - Texte (Ur-) Weiblichkeit leben


Kraftvolle Weiblichkeit und ‚neue’ Männlichkeit


Kraftvolle Weiblichkeit

Spüren Sie sie schon? Ihre kraftvolle Weiblichkeit? Sind Sie schon ganz bei sich  angekommen? Oder befinden Sie sich noch auf der Reise dahin? 

Dieser Weg zu Ihrer neuen kraftvollen Weiblichkeit ist absolut spannend, faszinierend und abenteuerlich. Und letztendlich auch sehr lehrreich. Denn auf diesem Weg erfahren Sie  allerhand über sich selbst. Über Ihre alten, erlernten Verhaltens- und Denkmuster. Über Ihr Seelenleben und über Ihre Gefühle. Sie begreifen und verstehen nun erst so richtig, warum Sie sich in bestimmten Dingen bisher so und nicht anders verhalten haben. Obwohl Sie es unterschwellig vielleicht sehr wohl gespürt haben. Aber Sie konnten es nicht greifen. Weil es ein verschwommenes, diffuses Gefühl in Ihnen war. Sie haben irgendwo in sich zwar gespürt dass irgendetwas nicht richtig ist, konnten es aber nicht definieren.

Ertappen Sie sich immer wieder dabei, dass Sie eigentlich gar nicht wirklich in Ihrer vollen ursprünglichen Weiblichkeit sind? Sondern dass Sie sich männlich verhalten? Kämpfen Sie um die Liebe und Aufmerksamkeit eines Mannes? Oder gehören Sie zu den Frauen die sich liebend gerne erobern lassen und selber passiv sind? Dann sind Sie in Ihrer Weiblichkeit. Wenn Sie ‚noch’ aktiv um die Liebe eines Mannes „betteln“ (müssen) – stecken Sie in alten Verhaltensmustern fest. Das lässt sich aber jederzeit ändern!

Für die Männer gilt andersherum dasselbe.

Fühlen Sie sich als ‚echter’ Mann? Sind Sie ganz in Ihrer männlichen Rolle? Sind Sie derjenige der die Frau erobert? Der um Ihre Aufmerksamkeit und Liebe kämpft? Der sich um sie bemüht? Oder gefallen Sie sich in Ihrer Rolle des von der Frau „gejagten“ Mannes? Sehen Sie von Ihrem „Thron“ aus einfach nur zu wie die Frau sich abmüht Sie zu bekommen? Und weisen Sie sie dabei immer wieder von sich? Halten sie auf Abstand? Lassen sie nicht zu nahe an sich heran? Weil Sie vielleicht massive Ängste in sich tragen? Angst die Kontrolle über Ihre Gefühle zu verlieren wenn Sie sich zu sehr auf diese bestimmte Frau einlassen? Angst noch einmal enttäuscht oder verletzt zu werden? Angst die Liebe dieser Frau wirklich anzunehmen, zuzulassen und auszuhalten? Angst Ihre eigenen Gefühle zu spüren? Weil diese Gefühle für Sie vielleicht ungewohnt intensiv und stark sind?

Sehr oft kommt es vor, dass die Rollen des Verhaltens von Männern und Frauen total vertauscht und somit verkehrt sind.

Die Frauen buhlen regelrecht um die Aufmerksamkeit und Liebe eines Mannes. Weil sie es nicht anders kennen. Von klein auf mussten sie um genau dieses kämpfen. Weil sie von ihrem Vater nicht die Zuneigung und den Halt bekommen haben, den sie so dringend für eine gesunde Entwicklung ihrer Seele gebraucht hätten. Sie sind es deshalb nämlich gar nicht gewöhnt, dass ein Mann sich um sie bemüht. Dass ein Mann ihnen von sich aus Liebe und Aufmerksamkeit schenkt. Dass der Mann sie trägt und hält – ihre emotionalen Schwankungen aus-hält. Und zwar ohne die Frau zu bewerten, ohne ein böses Wort an sie zu verlieren, ohne über sie zu urteilen und ohne ihr Schuldgefühle einzureden dafür, dass sie so ist wie sie ist. Indem er sie einfach genauso an-nimmt, akzeptiert und sein lässt wie sie nun einmal ist.

Natürlich setzt das voraus, dass die Frau als erstes den Mann genauso sein lässt wie er ist. Nämlich ganz Mann zu sein in seiner männlichen Rolle. Eine Frau die voll in ihrer Weiblichkeit ist, beschneidet ihn nicht seiner Männlichkeit. Indem sie ihn beispielsweise mit anderen Männern vergleicht. Und ihm so einzureden versucht dass er nicht gut genug ist so wie er ist. Das gilt insbesondere für sensible Männer. Denn gerade sensible Männer brauchen es ungemein, von einer Frau bewundert zu werden. Für ihre Männlichkeit und für ihre Fürsorge der Frau gegenüber.

Wenn eine Frau immer nur an einem Mann herummeckert, ihn klein macht, ihm suggeriert dass er nicht gut genug ist, dass andere Männer angeblich ‚besser’ seien als er, wenn sie ihn ständig kritisiert und verändern will, oder wenn sie gar ständig über ihn bestimmen will oder ihm Schuldgefühle einredet, dann ist es eigentlich nur logisch dass der Mann sich in sich selbst zurückzieht und irgendwann sogar aufgibt. Denn er kann ja machen was er will, niemals ist er gut genug für eine Frau die es nicht schafft ganz in ihrer weiblichen Rolle als Frau zu sein. Die sich somit passiv verhält und den Mann aktiv sein lässt.

Was im übrigen NICHT heißt, dass die Frau sich bedingungslos unterordnen soll. Und sich alles von ihm gefallen lässt. Und dass sie nur noch das machen soll was der Mann vorgibt. Nein! Denn das wäre ja dann keine wirkliche Liebe. Das wäre dann ein reines Machtspiel. Und das ist in keinem Fall der Sinn einer wahren Liebe.

Das hätte dann mit dem Prinzip der (Ur-) Weiblichkeit und der (Ur-) Männlichkeit herzlich wenig zu tun.

Wahre und bedingungslose Liebe IST einfach nur. Diese Liebe verlangt nicht, sie setzt niemanden unter Druck, sie zwingt nicht. Diese wahre und tiefe Liebe lässt beide so sein wie sie sind. In ihrer jeweiligen Rolle.

Bedingungslose Liebe heißt im übrigen nicht, dass man überhaupt keine Bedingungen stellen darf an den Menschen den man liebt. Sondern – bedingungslose Liebe bedeutet, den anderen TROTZDEM zu lieben, auch wenn er aus unterschiedlichen Gründen nicht jede Bedingung oder Erwartung die man an ihn hat, erfüllen kann. Auch wenn man wahre und tiefe Liebe empfindet, hat man immer noch seinen freien Willen. Man trifft ganz bewusste Entscheidungen. Man hat seine ureigenen Bedürfnisse. Wahre Liebe zu empfinden heißt nicht, keine Träume und Wünsche mehr zu haben die man sich in Bezug auf den Menschen den man liebt, erfüllen möchte.Wahre Liebe bedeutet nicht, keine Bedürfnisse oder Sehnsüchte mehr zu haben die man von dem Menschen seines Herzens erfüllt haben möchte. Die man sich sogar erfüllen MUSS. Weil sie aus dem tiefsten Inneren kommen. Und weil man sonst zutiefst unglücklich wird in seinem Leben.

Alles was aus dem Herzen kommt ist richtig!

Man liest sehr viel über genau dieses Thema. Einerseits wird immer gesagt wahre und bedingungslose Liebe IST einfach nur. Man selbst IST diese Liebe. Das ist meiner Meinung nach aber nur bedingt richtig. Meiner Meinung nach ist es Quatsch, aus wahrhaftiger und reiner Liebe heraus absolut nichts mehr zu WOLLEN. Natürlich will man. Sonst würde man ja nicht so tief und rein lieben.

Selbst wenn man sich selbst wahrhaftig und tief liebt, hat man trotzdem immer noch irgendetwas, was man WILL. Selbstliebe heißt ja auch nichts anderes, als zu sich selbst achtsam und respektvoll zu sein. Auf sich zu achten. Auf sich selbst Rücksicht zu nehmen.

Und ich bin auch der Meinung, dass das nur ‚Ausreden’ sind, damit die Menschen ihre Ruhe vor den Erwartungen und Wünschen anderer haben. Weil sie diese einfach nicht erfüllen WOLLEN. Obwohl sie es doch KÖNNTEN. Das sind nur ‚Ausreden’ um sich nicht rechtfertigen zu müssen für sein eigenes andersdenken. Und für sein eigenes andersfühlen. Weil man unabhängig sein möchte in seinem Handeln. Man will sich emotional nicht „abhängig“ machen von einem anderen Menschen. Man will sich in Wahrheit nicht an einen anderen Menschen BINDEN. Weil man ja dann Rücksicht nehmen ‚muss’ auf den anderen. Weil man dann ja nicht mehr alleine ist.

Das nennt man aber emotionale Verantwortung. Und genau diese emotionale Verantwortung wollen manche Menschen einfach nicht übernehmen. Und dann wird gesagt: „Wahre Liebe IST einfach nur. Ohne jede Bedingung.“

Und ich behaupte das nun nicht einfach so. Denn ich weiß aus eigener Erfahrung wie wahre, tiefe und bedingungslose Liebe sich tatsächlich anfühlt. Und es ist die schönste und wundervollste Art Liebe zu empfinden und zu spüren überhaupt.

Wahre Liebe zu empfinden und zu empfangen, ist ein unfassbar kostbares Geschenk vom Leben. Dass man in jedem Fall sehr achtsam und sorgsam behandeln sollte.

Mit einer „normalen“ Liebe ist das absolut NICHT vergleichbar. Es ist etwas vollkommen anderes. Alles bisher dagewesene an Gefühlen wird dann in Frage gestellt. Wenn man tiefe und wahre Liebe empfindet, befindet man sich auf einem völlig anderen ‚Gefühls-Level’ als wenn man „nur normal“ einen anderen Menschen liebt.

Selbstverständlich darf und soll jeder Mensch das tun, was er für sich als richtig empfindet! Und wenn jemand anderer Meinung ist als ich, ist das auch vollkommen in Ordnung!

Jeder Mensch trägt gewisse Energien in sich. Der Mann ist für den Ausgleich seines eigenen Energiehaushaltes allerdings selber verantwortlich.

Es ist aber seine Aufgabe als ‚echter’ Mann, der Frau die überströmende Energie abzunehmen. Die Frau zu tragen und zu halten und ihr emotionale Sicherheit und Geborgenheit zu schenken, wenn sie natürlichen emotionalen Schwankungen unterworfen ist. Es ist seine Aufgabe als ‚echter’ Mann, ganz in seiner Männlichkeit zu ruhen und sich aktiv um die Frau zu bemühen.

Die Rolle der Frau in ihrer Ur-Weiblichkeit ist es, sich bei einem Mann fallen zu lassen. Passiv zu sein und dem Mann zu vertrauen. Und es ihm vor allem zu-zutrauen ein ganzer Mann zu sein. Ihm zu vertrauen dass er ihr die überströmende Energie abnimmt, so dass sich in ihr diese Energie immer wieder erneuern kann. Im zu vertrauen dass er sie jederzeit in ihrer natürlichen Emotionalität gelassen und entspannt auffängt, sie hält und trägt. Und sie genauso annimmt und sein lässt wie sie ist.

Wenn eine Frau in ihrem bisherigen Leben immer nur die „Jägerin“ und „Kämpferin“ war, hat sie den aktiven männlichen Part in der Liebe übernommen. Vielleicht kennen Sie das von sich, dass sie immer den unnahbaren Männern hinterhergejagt sind. Die Sie nie wirklich bekommen haben. Selbst wenn Sie eine ‚Beziehung’ mit einem solchen Mann geführt haben, konnten sie ihn emotional nicht wirklich erreichen. Und die Männer, die hinter Ihnen hergelaufen sind, fanden Sie langweilig. Die wollten SIE wiederum nicht haben. Weil sie Sie nicht interessiert haben. Wissen Sie warum das so war? Weil Sie in der männlichen Rolle waren. Und als „gefühlter“ Mann haben Sie sich natürlich nicht für die Männer interessiert die hinter Ihnen her waren. Obwohl Sie die ja jederzeit bekommen hätten. Aber genau die wollten Sie nicht. Stimmt`s?

Genauso verhält es sich bei den Männern. Wenn ein Mann ganz in seiner Ur-Männlichkeit ist und spürt dass Sie als Frau ebenfalls in der männlichen – nämlich der erobernden und kämpfenden Rolle sind – will er Sie nicht als Frau an seiner Seite haben. Obwohl Sie rein äußerlich gesehen sehr wohl eine Frau sind. Er will aber eine Frau die passiv ist und sich ganz in ihrer weiblichen Rolle befindet. Weil er sich nur dann als ‚ganzer’ Mann fühlt und sieht. Er will ja keinen „Mann“ der ihm hinterherjagt! Und er will auch keinem gefühlten „Mann“ hinterherjagen und diesen erobern.

Was heißt das also im Umkehrschluss? Seien Sie als Frau ab sofort passiv! Halten Sie sich zurück! Lassen Sie den Mann den Sie wollen, ganz in seiner Männlichkeit aufgehen. Lassen Sie es ab sofort zu dass er Sie erobert. Dass er um Sie kämpft. Und wenn er Sie wirklich und wahrhaftig liebt, dann wird er auch um Sie kämpfen. Selbst wenn Sie sich zurückziehen. Beziehungsweise gerade dann!

Lassen Sie dem Mann Ihres Herzens seinen männlichen Stolz. Lassen Sie ihm seine Selbstachtung! Ein echter Mann liebt das Gefühl eine Frau erobern zu DÜRFEN.

Und vor allem: ‚Betteln’ Sie nicht mehr um seine Liebe! Erniedrigen Sie sich nicht selber! Zeigen Sie weibliche Selbstachtung und Stolz!

Nehmen Sie den Mann Ihres Herzens ganz genauso an wie er ist. Zeigen Sie ihm passiv Ihre Liebe!

Und Sie als Mann – seien Sie aktiv! Kommen Sie herunter von Ihrem ‚Thron’ – heraus aus Ihrer reinen „Beobachterposition“. Und bemühen Sie sich um die Dame Ihres Herzens. Zeigen Sie ihr Ihre Liebe! Zeigen Sie ihr wie sich wahre Liebe WIRKLICH anfühlt. Sie DÜRFEN ganz Mann sein! Und Sie sollen es auch sein. Denn genau das ist es was die Frauen wollen.

Einen echten Kerl! Einen ganzen Mann. Der die Frau jederzeit emotional auffängt, trägt und ihr Halt gibt. Der ihre Liebe wirklich an-nimmt und sie aushält. Einen Mann der sich sanft, gelassen und entspannt ganz in seiner Männlichkeit befindet.

Also – wachen Sie auf! Es wird Zeit! Rücken Sie Ihre Rollen wieder gerade!

Leben Sie Ihre natürliche Weiblichkeit als Frau. Und Ihre wahre Männlichkeit als Mann.

Und sie werden merken, wie kraftvoll sich das anfühlt. Sie werden spüren, wie sich Ihr gegenseitiges miteinander verändert. Und somit deutlich verbessert. 

Kennen Sie den Spruch: „Bei dieser Frau fühle ich mich als ganzer Mann.“

Und umgekehrt: „Bei diesem Mann fühle ich mich ganz in meiner Weiblichkeit als Frau.“

Wenn Sie so empfinden, sind Sie ganz in Ihrer kraftvollen Weiblichkeit und Männlichkeit. Dann haben Sie genau den richtigen und passenden Menschen an Ihrer Seite! Und den sollten Sie sich auch bewahren!

Was Ihre alten Denk- und Verhaltensmuster betrifft – daran kann man arbeiten. Denn – was man sich einmal angelernt und angewöhnt hat, das kann man sich auch wieder abgewöhnen. Und man kann umlernen. Dafür ist es niemals zu spät.

Ist das wahre Glück in der Liebe es nicht wert an sich zu arbeiten? Es nicht vom anderen zu erwarten dass er sich ändert? Denn der andere ändert sich ganz automatisch, indem man sich selbst als erstes verändert. Dass ist das Prinzip von Ursache und Wirkung.

Jedenfalls werden Sie in Ihren alten Denk- und Verhaltensmustern solange immer wieder in der Liebe auf die Nase fallen, bis Sie gelernt haben sich zu verändern. Sie werden solange immer wieder auf sich selbst zurückgeworfen und zurückgewiesen von dem Menschen den Sie lieben – selbst wenn dieser andere Mensch Sie ebenfalls liebt - bis Sie die Ursache Ihres „Fehlverhaltens“ wirklich begriffen haben und diese beseitigen.

Er tut dies ganz automatisch und intuitiv. Nicht weil er Sie ärgern will! Einfach weil er irgendwie spürt, dass zwischen Ihrer beidem Verhalten ein Ungleichgewicht besteht!

Das kann sowohl die Frau sein als auch der Mann.

Obwohl es meistens doch die Männer sind die Ihre Gefühle verweigern und nicht zulassen wollen. Die ihre Gefühle verdrängen und von sich schieben. Die im „sicheren“ Modus ihrer ‚Verkopfung’ leben und  es nicht wirklich schaffen nur auf ihr Herz zu hören. Obwohl sie es tief in sich eigentlich sehr wohl wollen. Denn sie wollen ja wahrhaftig und tief geliebt werden. Aber die Ängste in ihnen haben noch die Oberhand. Und solange diese Ängste nicht besiegt werden, wird sich auch an der Tatsache nichts ändern, dass die Liebe zwischen den betroffenen beiden Menschen nicht wirklich frei fließen kann. Obwohl beide sich lieben. Und obwohl beide sich eigentlich wollen.

Und solange sich beide nicht in ihrer ursprünglichen und kraftvollen Weiblichkeit als Frau und Männlichkeit als Mann befinden, wird es auch immer wieder Rückzüge, Abweisung und Kummer und Leid geben.

Der Mensch der Höllenqualen leidet, ist immer derjenige Mensch der zurückgewiesen und abgewiesen wird. Denn der, der zurückweist, lebt ja in seiner Sicherheitszone der ‚Verkopfung’ und lässt richtig tiefe Gefühle erst gar nicht zu. Da er sich noch nicht in seinem Herzen befindet.

Erst wenn auch dieser Mensch absolut in sein Herz findet, dann kann die wahre und tiefe Liebe zwischen den beiden frei fließen. Erst dann kann das wirkliche Glück zwischen den beiden einkehren und sich entwickeln.

Wenn sich die Frau in ihrer absolut kraftvollen ‚empfangenden’ Weiblichkeit, und der Mann in seiner ‚gebenden’ Männlichkeit befindet, kann eine wirkliche, für beide erfüllende, bereichernde und befriedigende Beziehung und Partnerschaft gelebt werden.

Weil sich beide wieder in ihrer vollkommen natürlichen Energie befinden. Und somit im Gleichgewicht sind. Beide können sich nun gegenseitig (mit wahrer Liebe) nähren.

                                                                                 © Iris Fischer – sensible-seele.net 


Kraftquelle Ur-Weiblichkeit


Kraftquelle Ur-Weiblichkeit

Dieser Artikel ist als Ergänzung gedacht zu meinem Artikel „Kraftvolle Weiblichkeit und ‚neue’ Männlichkeit“. Er ist sowohl für Frauen die ihre innere Kraftquelle der Ur-Weiblichkeit wiederentdecken möchten, als auch für diejenigen Männer, die insgeheim und unbewusst nur darauf warten, dass die Frauen wieder in ihre kraftgebende Ur-Weiblichkeit zurückkehren. Und diese auch leben. Damit auch die Männer wieder in ihre ursprüngliche Kraft und Männlichkeit zurückfinden können. Was sich natürlich gegenseitig bedingt. Denn solange die Rollen vertauscht sind und die Frauen diejenigen sind die sich um einen Mann bemühen und um seine Aufmerksamkeit und Liebe kämpfen, können die Männer eine Frau nicht wirklich erobern. Was man ja auch daran sieht, dass in unserer Gesellschaft allgemein allen suggeriert wird dass immer mehr auch die Frau den Anfang machen soll beim Kennenlernen. Indem sie es ist, die auf den Mann ‚ihrer Wahl’ zugeht. Und dass das vollkommen in Ordnung ist. Weil viele Männer sich das angeblich so wünschen. Das sind aber dann diejenigen Männer die sich eben nicht in ihrer ursprünglichen männlichen Rolle des Eroberers befinden. Sondern das sind die Männer, die bedürftig sind und sich deshalb von einer Frau erobern lassen „müssen“. Das sind dann oft auch genau die Männer, die dann von ihrer ‚Beobachterposition’ aus der Frau zusehen wie die sich um sie bemüht und um ihre Liebe „bettelt“, aber in einer Beziehung nicht wirklich das von ihnen bekommt was sie eigentlich von einem echten Mann haben möchte. Und für sich als Frau in ihrer wahren Weiblichkeit braucht. Genauso werden die vertauschten Rollen immer weiter gefördert. Und wer sich nicht explizit mit diesem Thema der Ur-Weiblichkeit und der Ur-Männlichkeit beschäftigt, weiß überhaupt nicht, dass schon seit langer Zeit total verkehrte Welt herrscht im zwischenmenschlichen Umgang miteinander.

Eine Frau die sich in ihrer Ur-Weiblichkeit befindet, würde niemals einen Mann ansprechen um diesen kennenzulernen. Das einzige was sie tut, ist – sie setzt Signale. Sie kokettiert mit ihren weiblichen Reizen, aber sie ist niemals die aktive. Sie macht zwar subtil auf sich aufmerksam, aber sie agiert nicht. Sondern sie reagiert lediglich auf das was der Mann tut. Entweder sie geht darauf ein wenn er sie erobern möchte oder sie weist ihn ab. Sie ist nicht diejenige die den Mann von sich aus anflirtet, sondern sie reagiert auf sein Verhalten ihr gegenüber. Eine Frau die in ihrer Ur-Weiblichkeit gelassen ruht, hat es nicht nötig einen Mann „aufzureissen“. Oder wenn sie ihn schon länger kennt um seine Liebe zu „betteln“. Im Gegenteil. Sie lässt ihn zu sich kommen. Nicht indem sie auf ihn wartet. Denn dies ist ebenfalls aktives handeln. Sondern indem sie gelassen bei sich bleibt und sich um sich selber kümmert. Wenn der Mann wirklich an ihr interessiert ist, wird er von sich aus zu ihr kommen. Und sich um sie bemühen. Und ich meine jetzt nicht explizit beim Kennenlernen, sondern allgemein auch in einer beginnenden oder schon länger bestehenden Beziehung oder Partnerschaft. Denn oft spüren beide zwar dass irgendetwas nicht ganz stimmig ist, dass irgendetwas fehlt, aber sie können es nicht definieren und somit auch nicht artikulieren. Das ist genauso als wenn man noch nicht sicher weiß dass man hochsensibel oder emotional sensibel ist. Obwohl man es schon sein Leben lang ahnt. Erst wenn man sich mit dem Thema an sich explizit beschäftigt und sich wiedererkennt, kann man sein Empfinden in passende Worte fassen.

Leider ist es ja so, dass den Frauen mittlerweile in unserer heutigen Zeit die kraftvolle natürliche Weiblichkeit regelrecht abtrainiert und ab-erkannt wurde. Eine Frau darf eigentlich überhaupt nicht mehr wirklich weiblich sein. Nur wenige Frauen wissen überhaupt wie es sich anfühlt, sich in ihrer Ur-Weiblichkeit zu befinden und diese auch mit Hingabe zu leben. Da echte Weiblichkeit sehr oft total missverstanden wird. Weiblichkeit wird allgemein oft als Schwäche deklariert. Was eigentlich vollkommen falsch ist. Denn die Ur-Weiblichkeit ist eine überaus starke Kraftquelle, die jede Frau wieder in sich erwecken sollte. Auch die Männer profitieren in sehr hohem Maße davon. Da sie dann endlich wieder ihre natürliche Männlichkeit leben können. Und diese männliche Ur-Kraft in sich auch deutlich spüren können.

Viele Männer sind dazu „verdammt“, immer weicher und weiblicher zu werden. Während die Frauen immer härter und kämpferischer sein sollen. Die Rollen der Geschlechter sind total verquer. Und viele Männer wissen eigentlich überhaupt nicht mehr, wie sie sich den Frauen gegenüber „richtig“ verhalten sollen. Sie sind innerlich äußerst unsicher. Was oft im zwischenmenschlichen Umgang auch sehr deutlich zu spüren ist. Die Männer haben immense Angst den Ansprüchen und Anforderungen einer Frau nicht zu genügen. Und halten sich somit schon im Vorfeld oft zurück. Da die Angst zu scheitern und neue seelische Verletzungen zu erhalten einfach zu groß und übermächtig für sie ist. Und das kommt genau daher, dass sich viele Frauen heutzutage in der männlichen kämpfenden Rolle wiederfinden. Und nicht in der ihnen ursprünglich zugedachten eigentlichen weiblichen. Das ist auch ein Grund warum so viele Beziehungen und Partnerschaften scheitern. Weil es permanent Macht-Spielchen und Macht-Kämpfe gibt wer denn nun der stärkere der beiden ist. Der Mann will unbewusst in seine ursprüngliche Männlichkeit kommen, schafft es aber nicht da die Frau – weil sie es nicht besser weiß – ebenfalls kämpft. Und stark sein will. Dabei ist beiden nicht klar, dass sie einfach die Rollen vertauscht haben. Und so eigentlich „gezwungen“ sind Machtkämpfe auszufechten. Bei denen aber keiner gewinnen wird. Beide sind in dem Fall die Verlierer. Wenn beide es schaffen würden wieder in ihre natürliche Weiblichkeit und die natürliche Männlichkeit zu kommen, würden diese Machtkämpfe von ganz alleine aufhören. Und wenn dann noch wahre und bedingungslose Liebe dazukommt weil beide ganz einfach IN Liebe zu sich selbst und zum anderen sind, gibt es sowieso keine Macht-Spielchen und keine Macht-Kämpfe mehr.

Sich als Frau in ihrer Ur-Weiblichkeit zu befinden bedeutet ganz einfach, nach ihrer weiblichen Intuition zu leben. Auf ihr Herz und auf ihre Seele zu hören und sich mit ihrem höheren Selbst zu verbinden. Das Leben mit Hingabe und Vertrauen zu leben und es zu genießen. In erster Linie Vertrauen und Hingabe sich selbst gegenüber. Aber natürlich auch nach außen.

Sich dem Leben hinzugeben und sich fallen zu lassen ist dabei gar nicht so einfach. Weil man immer wieder Hindernissen ausgesetzt ist die man beseitigen muss. Von der Leichtigkeit des Seins ist allgemein eigentlich kaum noch etwas zu spüren. Ständig herrscht überall nur Druck, Zwang und Überforderung.

Weiblichkeit als Schwäche zu definieren und anzunehmen dass Weiblichkeit bedeutet sich anzupassen, sich unterzuordnen, sich permanent zu verbiegen und auf seine eigenen Bedürfnisse zu verzichten, ist ein komplett falsches Denken. Die wahre innere Kraftquelle der Ur-Weiblichkeit hat damit gar nichts zu tun. Wenn eine Frau der irrtümlichen Meinung ist dass sie sich einem Mann anpassen und sich ihm unterordenen soll oder gar muss und nur das tut was der Mann ihr sagt, hat das etwas zu tun mit den anerzogenen Glaubenssätzen und Verhaltensmustern aus der Kindheit. Von ihrer kraftvollen, natürlichen Weiblichkeit ist sie dann Welten entfernt. Wofür sie aber nichts kann! Da sie ja meist überhaupt keine Ahnung davon hat, was es wirklich bedeutet sich als Frau in ihrer Ur-Weiblichkeit zu befinden. Wenn sie sich nicht mit dem Thema explizit beschäftigt und ganz bewusst damit auseinandersetzt, weiß sie auch gar nicht wie sie wieder in ihre Ursprungsrolle zurückfinden soll. Geschweige denn, wie kraftvoll, sinnlich und stark es sich anfühlt wirklich weiblich als Frau zu sein. Das hat auch rein gar nichts mit dem äußeren Erscheinungsbild zu tun. Sondern das ist eine Frage der inneren Einstellung und des Auslebens dieser feinen natürlich-weiblichen Energien. Man sieht und spürt es an der gesamten Ausstrahlung einer Frau, wenn sie sich in ihrer urweiblichen Rolle befindet. Und diese Rolle in allen Facetten lebt und genießt. Sie hat es dann nicht mehr nötig sich Masken des Selbstschutzes aufzusetzen. Denn sie kennt ihren Selbstwert. Sie befindet sich IN (Selbst-) Liebe. Sie besitzt Selbstachtung und weiblichen Stolz. Genauso wie ein wahrer Mann Selbstachtung und männlichen Stolz besitzen sollte. Kein Mensch sollte sich unter Wert verkaufen.

Ein Mann der gelassen und entspannt in seiner natürlichen Männlichkeit ruht, ist niemals dominant (s)einer Frau gegenüber. Und hat es überhaupt nicht nötig Machtspielchen mit ihr zu spielen. Da er sich seiner wahren Männlichkeit bewusst ist. Und wahre Männlichkeit bedeutet als Mann, die Frau seines Herzens emotional (aus) zu halten, sie aufzufangen, sie zu tragen, sie zu beschützen und in ihren emotionalen Schwankungen genauso anzunehmen wie sie ist. Ohne sie zu bewerten, ohne sie zu kritisieren, ohne ihr Vorwürfe zu machen, ohne sie zu beschimpfen, ohne auf das zu reagieren was an „negativem“ von ihr kommt. Er findet immer die passenden Worte um sie zu trösten wenn sie das braucht. Er inspiriert sie und gibt Impulse. Er stützt und unterstützt sie auf allen Ebenen. Er nimmt ihr die überfließenden Energien ab, so dass diese sich in ihr immer wieder aus sich selbst erneuern können. Für den Ausgleich seiner eigenen Energien ist der Mann selbst verantwortlich. Diese Verantwortung trägt niemals die Frau. Und der Mann darf ihr diese Verantwortung auch niemals aufbürden. Denn wenn er das tun würde, wäre er bedürftig und nicht in seiner männlichen Stärke.

Ein Mann der sich in seiner natürlichen Männlichkeit befindet,  kämpft um (s)eine Frau niemals aggressiv und „bettelnd“ – sondern er erobert und umwirbt sie gelassen in sich ruhend, sanft, zärtlich, liebevoll, geduldig und subtil. Er schleicht sich langsam aber sicher in ihr Herz und in ihre Seele. Er ist niemals aufdringlich und nervend. Er erwartet niemals von der Frau dass sie um ihn kämpft. Auch das wäre wiederum bedürftig. Denn dann würde er sich nicht in seiner Ur-Männlichkeit befinden. Auch überträgt er ihr niemals die Verantwortung für SEIN Fühlen, Denken und Handeln.

Sobald ein Mann seiner Frau die emotionale Verantwortung für alles mögliche überträgt und sie unter diesem Druck fast zusammenbricht weil sie vollkommen überfordert damit ist, befindet sich dieser Mann NICHT in seiner ur-männlichen Rolle. Dann ist dieser Mann zu schwach die emotionale Verantwortung zu tragen. Er „missbraucht“ quasi seine Frau. Weil er nicht in der Lage ist, sie emotional aufzufangen, sie zu halten, zu tragen und sie zu beschützen. Was aber seine Aufgabe als wahrer männlicher Mann wäre. Und solange die Frau sich in diese Rolle „drängen“ lässt, befindet sie sich nicht in ihrer natürlichen Weiblichkeit. Natürlich macht ein Mann das nicht bewusst und absichtlich. Sondern das läuft unbewusst in seinem Inneren ab. Weil er es nicht besser weiß. Er tut das NICHT um seine Frau zu ärgern. Er tut nur das was er als kleiner Junge durch die Erziehung seiner Eltern gelernt hat. Das ist jetzt allerdings keine Entschuldigung für diese Männer. Sondern lediglich eine Erklärung für ihr Verhalten. Da alles sein Ursachen und Gründe hat.

Auf irgendeiner Website habe ich gelesen dass ein Mann sich fragt warum es dann so viele Singles gibt wenn es denn so einfach wäre dass jeder nur wieder in seine ihm ursprünglich zugedachte Rolle zurückfinden solle. Tja – so einfach ist das leider nicht. Warum es so viele Singles gibt hat viele verschiedene Gründe und Ursachen. Schließlich müssen sich ja erst einmal die Menschen finden die für eine Beziehung und Partnerschaft auch wirklich zusammenpassen. Und die Gefühle füreinander müssen auch da sein. Und Tatsache ist nun einmal – je mehr ein Mensch (egal ob als Mann oder als Frau) krampfhaft darum bemüht ist einen Partner oder eine Partnerin für sich zu finden, desto weniger klappt es. So etwas kann man nicht übers Knie brechen. Der passende Partner oder die passende Partnerin kommt dann ins eigene Leben wenn man wirklich bereit dafür ist. Solange man krampfhaft darum bemüht ist einen Partner oder eine Partnerin für sich zu finden ist man bedürftig. Man befindet sich im Mangel-Denken. Dann bettelt man regelrecht um Liebe. Und somit ist es logisch, dass es dann schon gar nicht klappt oder dass man dann den falschen Menschen für sich anzieht. Viele lassen sich auch einfach nur auf einen Menschen und eine Beziehung mit ihm ein, um nicht alleine sein zu müssen. Auch das ist Bedürftigkeit und Mangel. Außerdem kann man unbewusst auf innerer Abwehr stehen und somit zieht man ebenfalls nicht den passenden Partner oder die passende Partnerin an. Es kann auch sein, dass man solche überzogenen Ansprüche und Erwartungen an einen möglichen Partner / an eine mögliche Partnerin hat, dass der andere Mensch das spürt und sich nicht auf eine Beziehung oder Partnerschaft einlässt. Weil das mit seinen Vorstellungen kollidiert. Und das würde auf Dauer sowieso nicht funktionieren.

Auch kann es passieren, dass man den genau perfekten Menschen für sich eigentlich die ganze Zeit schon direkt vor seiner Nase hat. Und nur nicht wirklich sieht wie gut man eigentlich für eine echte und dauerhafte Partnerschaft zusammenpasst. Oder man will es ganz einfach auch nicht sehen. Weil man denkt dass es sowieso nur wieder schief geht. Und nicht auf Dauer funktioniert. Dann wehrt man sich dagegen und lehnt es ab sich fest auf diesen Menschen einzulassen. Hinter diesen Gedanken steckt ganz einfach eine massive Angst. Angst nicht zu genügen, Angst zu scheitern, Angst wieder verletzt und enttäuscht zu werden...

Wenn man sich in echter Selbstliebe befindet, dann KANN man sehr gut mit sich alleine sein. Dann definiert man sich nicht über einen Partner. Sondern man weiß dass man auch alleine ein Ganzes ist. Viele Menschen sehen sich ohne Partner oder ohne Partnerin nur halb. Und das ist einfach total falsches Denken. Wenn man sich in echter Selbstliebe befindet, sieht man einen Partner oder eine Partnerin als zusätzliche Bereicherung und als inspirierende Ergänzung im eigenen Leben. Dann ist man zusammen ein großes Ganzes.

Es ist etwas vollkommen anderes, ob man zwar alleine sein KANN – aber nicht alleine sein WILL. Als wenn man NICHT alleine sein kann und somit NICHT alleine sein will. Der freie Wille ist hier das entscheidende. Nicht die Bedürftigkeit aus einem Mangel-Denken heraus.

Anders ist es bei den echten Seelenpartnern. Sie ziehen sich ja an um sich gegenseitig alte Muster und seelische Verletzungen zu heilen. In diesem Fall passt man zwar perfekt zusammen weil man sich ergänzt wie zwei Puzzleteile die sich ineinanderfügen. Aber es kann dauern bis man in eine wirkliche Beziehung und echte Partnerschaft kommt. Und das funktioniert auch nur dann, wenn beide Seelenpartner ihre alten Muster und seelischen Verletzungen heilen und jeder für sich in seine ursprüngliche Rolle zurückfindet. Wenn einer der beiden sich weigert oder es einfach nicht schafft an sich zu arbeiten, sich zu reflektieren und sich selbst zu heilen, ist eine wirkliche Partnerschaft und dauerhafte Bindung mit echter Nähe fast unmöglich. Und übrigens auch dann, wenn das „loslassen“ absolut falsch verstanden und somit falsch umgesetzt wird!

Ein Partner / eine Partnerin sollte keinen Ersatz für irgendeinen Mangel darstellen! Viele Menschen sehen – weil sie es nicht anders kennen – eine Beziehung und Partnerschaft als Glücksquelle an sich. Und genau das ist völlig verqueres Denken. Für sein eigenes Glück ist man grundsätzlich IMMER selber verantwortlich. Es zeugt von Unreife und Bedürftigkeit wenn man seinem Partner die Verantwortung und Belastung aufbürdet sich selbst glücklich zu machen. Denn nur man selbst kennt ja seine ureigenen Bedürfnisse, Wünsche, Träume, Sehnsüchte, Erwartungen, Ansprüche....sofern man sie nicht klar und deutlich nach außen kommuniziert.

Eine Frau die sich in ihrer natürlichen Weiblichkeit befindet – „wartet“ beispielsweise nicht darauf dass der Mann ihr Blumen schenkt. Sondern wenn sie Blumen haben möchte, kauft sie sich selber welche. Ein Mann allerdings der sich in seiner wahren Männlichkeit befindet, schenkt der Frau seines Herzens von selbst Blumen. Da er weiß was sich gehört. Er tut das dann nicht um „sein Gewissen zu beruhigen“ – sondern um ihr eine Freude zu bereiten. Denn er ist ein echter Mann.

So oder so ist es enorm wichtig für das funktionieren einer echten Partnerschaft, dass sich beide Partner in der Fülle befinden. Und nicht in Mangel und Bedürftigkeit.

Die Kraftquelle der Ur-Weiblichkeit wieder in sich zu aktivieren, bedeutet allerdings einige Anstrengung. Man braucht in jedem Falle Zeit und Geduld sich selber gegenüber. Und auch dem Menschen seines Herzens übrigens. Denn es passiert niemals von heute auf morgen dass plötzlich alles wieder „richtig“ und stimmig ist. Da dies ein innerer Prozess, eine Entwicklung ist, die sehr individuell zu sehen ist. Bei dem einen Menschen geht es schneller voran, bei dem anderen langsamer. Aber immer ist die Frau diejenige die den Anfang dieser Veränderung machen muss. Der Mann wird dann automatisch in diesen Prozess integriert. Er zieht dann automatisch nach. Aber leider auch nur dann, wenn er in der Lage ist sich selbst zu reflektieren. Wenn er bereit dazu ist, in seine ursprüngliche Männlichkeit zurückzukehren. Und aus seinem Mangel-Denken und aus dem Schatten seiner Bedürftigkeit herauszutreten. Solange er der Meinung ist alles richtig zu machen und seine eigenen Fehler nicht sieht, wird sich kaum etwas verändern. Und es wird so auch keine wirkliche Beziehung und echte Partnerschaft möglich sein. Weil die Energie zwischen beiden blockiert ist und nicht frei fließen kann.

Eine Frau die sich in ihrer natürlichen Weiblichkeit gelassen sonnt, wird immer nur einen Mann in ihr Leben ziehen der ebenfalls gelassen und entspannt in seiner wahren, natürlichen Männlichkeit ruht. Sie wird immer einen Mann anziehen der sich um SIE bemüht. Niemals muss sie aktiv werden und um einen Mann kämpfen. Da der passende Mann sie ganz automatisch erobert und umwirbt.

Sich in der Kraftquelle der Ur-Weiblichkeit zu befinden bedeutet auch, dass die Frau ihren freien Willen benutzt, dass sie eigene Entscheidungen trifft und ihre eigene Meinung offen vertritt. Dass sie sich ihre Bedürfnisse selbst erfüllt. Und nicht darauf „wartet“ dass ein Mann kommt der ihr all das bietet was sie will. Sie lebt all ihre Emotionen und Facetten ihres gesamten Seins. Es ist ihr egal ob sie von anderen Menschen gemocht oder nicht gemocht wird. Sie ist es, die bestimmt wen sie in ihr Leben und an ihre Seite lässt. Der Mann der es geschafft hat sich einen festen Platz in ihrem Herzen zu erobern darf sich glücklich schätzen diese Frau an seiner Seite zu haben. Denn diese beiden Menschen – die Frau in ihrer natürlichen Weiblichkeit und der Mann in seiner naturgegebenen Männlichkeit werden eine ganz andere Art von Beziehung und Partnerschaft leben. Sie nähren sich gegenseitig mit all ihren Gefühlen und Emotionen. Und all ihrem männlichen agieren und weiblichen reagieren.

Ein Mann der sich wirklich in der Kraft seiner Ur-Männlichkeit befindet, besitzt in jedem Fall männliche Zuversicht. Er ist ein echter Fels in der Brandung. Die Frau seines Herzens kann sich immer auf ihn verlassen. Da er ganz genau weiß was er will. Ein Mann der männliche Zuversicht in sich trägt ist wirklich beziehungsfähig. Die Frau seines Herzens kann sich glücklich schätzen ihn als ihren Partner zu haben. Ein wahrer Mann MUSS männliche Zuversicht besitzen wenn es darum geht eine echte und dauerhafte Partnerschaft zu führen. Ein Mann der immer nur redet und nicht wirklich handelt, befindet sich nicht in der Rolle seiner Ur-Männlichkeit.

Eine Frau die sich in der inneren Kraftquelle ihrer Ur-Weiblichkeit befindet, erkennt man somit daran:

  • sie wirft sich niemals einem Mann an den Hals
  • sie „bettelt“ und kämpft niemals um die Liebe eines Mannes
  • sie lässt sich erobern und lässt es zu dass der Mann um sie wirbt
  • sie wartet nicht darauf dass er zu ihr kommt und sich für sie entscheidet, sondern sie lebt ihr eigenes Leben und kümmert sich um sich selbst
  • sie empfängt den Mann mit all ihrer Liebe wenn er aus seinem freiem Willem zu ihr kommt und sich zu ihr bekennt
  • sie sonnt sich in ihrer Ur-Weiblichkeit mit allen Facetten
  • sie lebt ihre Gefühle und Emotionen ohne darauf zu achten wie sie nach außen wirkt
  • sie hat es nicht nötig sich über ihr Äußeres zu definieren
  • sie kennt ihren Selbstwert, besitzt Selbstachtung und weiblichen Stolz
  • sie lässt sich ins Leben fallen und genießt die Liebe an sich
  • sie verhält sich passiv und reagiert auf das Verhalten des Mannes

Einen Mann der sich in seiner Ur-Männlichkeit befindet, erkennt man daran:

  • er ist ein wahrer Fels in der Brandung
  • er besitzt echte männliche Zuversicht
  • er hält und trägt die Frau in ihren emotionalen Schwankungen, fängt sie auf und gibt ihr emotionale Sicherheit und Geborgenheit ohne Bewertungen ihres Verhaltens oder ihrer Person
  • er weiß sehr genau was er will
  • er erobert und umwirbt die Frau seines Herzens
  • er besitzt männlichen Stolz und Selbstachtung
  • er lässt sich von niemandem verbiegen
  • er akzeptiert die Frau genauso wie sie ist, weil sie so ist wie sie ist
  • er zeigt ihr seine Liebe indem er Dinge für sie TUT
  • er nimmt ihr die überfließenden Energien ab
  • er fühlt sich überaus wohl in seiner Rolle der Ur-Männlichkeit als Mann
  • er genießt sein Mann-Sein und genießt die Ur-Weiblichkeit der Frau
  • er investiert aktiv in die Frau seines Herzens (Zeit, Kraft, Energie, Gefühle und Emotionen, Phantasie, Kreativität, Geld...)

All die alten erlernten Muster und Glaubenssätze aus der Kindheit zu heilen ist harte Arbeit an sich selbst. Aber für eine deutlich verbesserte Lebensqualität und für ein Wohlfühlen in sich selbst und im ganzen Leben eigentlich unerlässlich. Oft dauert es viele Jahre bis man durch Zufall auf dieses Thema der vertauschten Geschlechter-Rollen kommt. Und sich damit und mit seinen Verhaltens- und Beziehungsmustern beschäftigt. Solange man nicht weiß dass man sich eigentlich viele Jahre lang „falsch“ verhält, kann man ja nichts ändern. Und genauso lange wird sich auch in der Gesellschaft an sich nichts ändern. Es wird immer weiter suggeriert dass die Frau die „Kämpferin“ sein soll und der Mann weicher und weiblicher zu werden hat.

Genau deshalb ist es an der Zeit, dass viel mehr Menschen aufwachen. Und sich auf den Weg in ihre ihnen von der Natur aus zugedachte Rolle der natürlichen Weiblichkeit und der wahren, naturgegebenen Männlichkeit zu machen. Die Ur-Weiblichkeit ist wie gesagt absolut keine Schwäche, sondern eine immens kraftvolle Stärke. Sie ist deutlich spürbar in der gesamten sinnlichen Ausstrahlung einer Frau. In ihrem Verhalten, in ihrer Körperhaltung, ihrer Mimik und Gestik. Eine wahrlich weibliche Frau spürt quasi die „Königin“ in sich. Und lebt diese in allen Facetten und auf allen Ebenen genussvoll aus. Und wenn genügend Menschen aufwachen und sich wieder in ihre ursprüngliche Rolle begeben, finden auch die passenden Partner zueinander. Um eine völlig andere Art der Beziehung und Partnerschaft zu leben.

Ich möchte hier noch einmal betonen dass es dabei NICHT darum geht, dass die Frau sich einem Mann unterordnet, sich für ihn verbiegt, sich ihm anpasst und ihre eigenen Bedürfnisse hinten anstellt. Es geht in keinem Fall darum, dass der Mann das Sagen hat und die Frau darf ihren Mund nicht aufmachen. Nein - es geht einfach darum, die urweiblichen und die urmännlichen Energien in die richtigen Bahnen zu lenken. Damit diese entsprechend gelebt und gegenseitig genährt werden können. In wahrer und bedingungsloser Liebe zu sich selbst und füreinander.

Liebe, Beziehung und Partnerschaft ist ja ein Thema das gerade hochsensible und emotional sensible Menschen extrem beschäftigt. Weil Gefühle und Emotionen für sie eine überaus große Rolle spielen. Und es geht ja im Endeffekt darum, sich in seiner sensiblen Haut wirklich wohl zu fühlen. Und Tatsache ist auch, das sensible Menschen sich alles was mit intensiven Gefühlen zusammenhängt sehr zu Herzen nehmen. Wenn etwas in einer Beziehung oder Partnerschaft nicht so funktioniert wie es eigentlich der Fall sein sollte, kann das eine extreme seelische und nervliche Herausforderung und Belastung für diese Menschen sein. Und sich mit seiner eigenen Vergangenheit zu befassen und alte seelische und emotionale Verletzungen und Enttäuschungen zu heilen ist kein leichter Weg. Aber er lohnt sich in jedem Fall.                    

                                                                                   © Iris Fischer – sensible-seele.net 


Die verborgene Kraft des urweiblichen Seins


Verborgene Kraft des urweiblichen Seins

Das Thema der Ur-Weiblichkeit und der Ur-Männlichkeit ist vielfältig, nuancenreich und unerschöpflich. Ich habe ja bereits mehrere Artikel darüber geschrieben. Dieser Artikel ist eine Ergänzung zum Thema. Ein Artikel geht in den anderen über. Und alle verschmelzen sinngemäß miteinander.

Eine hochsensible Frau die gelassen in ihrer Ur-Weiblichkeit ruht, ist in der Lage sich dem Mann den sie wahrhaftig und tief liebt, vollkommen hinzugeben. Und sich bei ihm in die absolute Bodenlosigkeit ihrer Gefühle fallen zu lassen. Sie lässt sich im Fluss ihrer Empfindungen treiben. Und vertraut dem Mann den sie liebt grenzenlos. Sie lässt es zu, dass er aktiv ist und sie aus reiner und tiefer Liebe zu ihr, voller Zärtlichkeit von ihren weiblichen Energien ‚befreit’. Und aus ihrer grenzenlosen und überfließenden Liebe schöpft. So dass sich diese aus ihrer inneren Quelle heraus immer wieder erneuern kann. Sie erlaubt es sich passiv zu sein, und den Mann in seiner wahren Männlichkeit anzunehmen und vollkommen zu genießen.

Nur zwischen zwei Menschen die sich wahrhaftig und tief lieben, kann diese Art der Verbundenheit entstehen. Und nur dann kann sich wahre Intimität zwischen beiden bilden. Da beide voller Achtsamkeit miteinander umgehen. Und sich mit sanften und zarten Berührungen auf jeglichen Ebenen gegenseitig nähren und sättigen.

Eine hochsensible ur-weibliche Frau und ein sensibler ur-männlicher Mann die sich tief und wahrhaftig lieben, verschmelzen im sexuellen Akt in grenzenloser Innigkeit, tiefer Lust und vollkommener Ekstase miteinander. Mit jeder Faser ihres gesamten Seins werden sie Eins.

Das Denken ist absolut ausgeschaltet. Es wird nur noch gefühlt. Auf jeglichen Ebenen des Seins. Körperlich, seelisch und im Herzen.

Sinnlichkeit, Achtsamkeit und Langsamkeit gewinnen ganz enorm an Bedeutung.

Hierbei geht es nicht um die schnelle körperliche Befriedigung, sondern auschließlich um eine nachhallende Sättigung des gesamten weiblichen und männlichen Seins. Wovor aber die meisten Männer riesige Angst haben. Da die urweibliche wahrhaftige und tiefe Seins-Liebe und sexuelle Energie sie verändert. Und sie diese innere Wandlung aus Angst nicht zulassen können. Das kann nur ein sensibler Mann der vollkommen frei von Angst ist. Der diese wahrhaftige tiefe Liebesenergie der Frau aushält. Und nicht aus Angst eine innere und äußere Abwehrhaltung entwickelt und auf Sicherheitsabstand bleibt.

Nur ein wahrhaft männlicher Mann besitzt die innere Stärke nicht an sich zu denken, sondern der Frau die er liebt, den absoluten „Vorrang“ zu geben. Sich selbst zurückzustellen und  einfühlsam, mit aller Sanftheit und Achtsamkeit die Liebes-Energie aus ihr heraus zu „schöpfen“.

Die urweiblichen Wurzeln wieder entdecken

Viele Frauen haben den Bezug zu ihrem Körper und den dazu gehörenden Empfindungen aus den unterschiedlichsten Gründen verloren. Sie können sich selber nicht mehr wahrnehmen und spüren. Sie wissen nicht wie es ist, urweiblich einfach nur zu SEIN. Sie wissen nicht wie es sich anfühlt, sich einfach nur in ihre Gefühle hineinfallen zu lassen. Und im Fluss ihrer intensiven Empfindungen zu treiben, die der wahrhaft urmännliche Mann in ihr auslöst. Es gibt Frauen die richtig Angst haben, ihre körperlichen Lustgefühle zuzulassen. Und sie ganz bewusst zu genießen. Was aber auch damit zusammenhängt, dass viele Männer die Sexualität nur als eigene „Triebbefriedigung“ sehen. Und sich gar nicht wirklich den wahren Bedürfnissen der Frau widmen. Sie wollen einfach nur Stress abbauen. So bleiben im Endeffekt die Frauen oft „liebeshungrig“ und frustriert zurück. Oft wird sich dann gegenseitig die „Schuld“ zugeschoben. Um von sich selbst abzulenken. Und die emotionale Verantwortung nicht wahrnehmen zu müssen. Allerdings geht es hierbei nicht um Schuld, sondern einfach um Unwissenheit.

Der urmännliche Mann trägt und hält grundsätzlich und gelassen die Emotionen der Frau - OHNE aus Angst zu flüchten und wegzulaufen. Er ist immer der sprichwörtliche ‚Fels in der Brandung’. Er besitzt männlichen Stolz, Selbstwert, Sensibilität, Humor und Zuversicht.

Er schöpft vertrauensvoll und ohne Angst aus der wahrhaftigen Seins-Liebe der urweiblichen Frau. So dass sich diese Seins-Liebe in ihr, aus ihrer inneren Quelle heraus immer wieder erneuern kann. Denn die urweibliche Frau IST Liebe.

Um die gesamte Fülle der urweiblichen Kraft wieder in sich lebendig werden zu lassen, muss die Frau sich SELBST erst einmal IN ihrer Urweiblichkeit wieder ERKENNEN. Sich SELBST wahrnehmen und spüren können. Sich in ihrem innersten urweiblichen sensiblen SEIN wahrhaftig ‚berühren’ lassen.

Viele Frauen müssen genau das wieder lernen. Die Kraft des natürlich weiblichen in sich überhaupt zuzulassen. Sich wieder mit ihrer natürlichen Weiblichkeit zu verbinden. Zum innersten Kern ihrer Ur-Weiblichkeit vorzudringen. Und diesen bewusst freizulegen. Sie müssen wieder lernen sich selbst und ihren Gefühlen, ihrer Intuition und ihrem urweiblichen Instinkt vollkommen gelassen zu vertrauen. Ohne jegliche Zweifel an sich selbst. Ohne jegliche innere Zerrissenheit, irgendetwas „falsch“ zu machen. Denn eine Frau die gelassen ihre natürliche Weiblichkeit lebt, macht sich keinerlei Gedanken darum wem sie es recht macht und wem nicht. Sie lebt einfach. So wie sie es für richtig und passend hält. Genauso wie es sich für sie stimmig anfühlt. Genauso wie sie sich eben wohl fühlt. Sie geht den Weg ihres Herzens und den Weg ihrer Seele. Und lebt nach ihrer Intuition und ihrem weiblichen Ur-Instinkt.

Viele Frauen kennen es oft überhaupt nicht, wie es ist, wenn ein Mann sich in seiner wahren, naturgegebenen Männlichkeit befindet. Da sehr oft die Frauen es sind, die in den Beziehungen den Ton angeben. Und die gesamte Verantwortung übernehmen. Das passiert aber nur WEIL die Männer voller Angst sind und sich nicht mehr zutrauen die Führung in der Partnerschaft zu übernehmen. Und die Frauen lassen das auch gar nicht zu. Viele Frauen sind in einer Beziehung nicht mehr wirklich Frau und Partnerin, sondern „Mutter“ für den Mann an ihrer Seite.

Eine Mutter haben die Männer aber bereits. Da sie leider entsprechend konditioniert sind, wissen sie es aber oft nicht besser. Da sie sich auch in ihrer Vergangenheit von den „falschen“ Frauen angezogen gefühlt und sich von ihnen emotional abhängig gemacht haben. Da sie es ja von ihrer eigenen Mutter gar nicht anders kennen, als dass sie dermaßen von Liebe überschüttet wurden dass sie selber überhaupt keine Liebe ‚geben’ mussten. Gleichzeitig wurden sie aber vom Vater dazu getrimmt Leistung zu zeigen. Die Liebe die sie dann bekommen haben, war lediglich die „Belohnung“ für ihre Leistung. Nicht aber dafür einfach nur zu SEIN. Dadurch haben sie gelernt, Liebe einfach nur anzunehmen. Aber nicht, Liebe der Frau an ihrer Seite auch aktiv zu ‚geben’. Der Vater solcher Männer ist oft ebenfalls emotional nicht erreichbar. Und die Männer haben von ihrem Vater überhaupt nicht gelernt sich männlich zu verhalten. Sehr oft werden gerade heutzutage die Jungs nur von ihren Müttern großgezogen und wachsen hauptsächlich unter Frauen auf. So ist es ja nur logisch dass diese Männer weibliches Verhalten lernen. Da sie kein wirkliches urmännliches Vorbild besitzen.

Die Wichtigkeit einer gesunden seelischen Entwicklung gerade DURCH den Vater als männliches Vorbild, ist sehr vielen Frauen überhaupt nicht bewusst.

Was sehr fatal für das ausleben der wahren Ur-Männlichkeit ist. Denn durch die emotionale Abhängigkeit kann weder der Mann wirklich Mann, noch die Frau wirklich Frau sein. Natürlich ist es umgekehrt genauso. Jedes Mädchen braucht für seine gesunde seelische Entwicklung zur urweiblichen Frau eine liebevolle Mutter, die sich ihrer Weiblichkeit bewusst ist. Und diese Weiblichkeit auch lebt. Was aber in der Realität eher seltener vorkommt. Entweder durch das alte und klischeehafte Rollenbild der Frau, die sich dem Mann anpasst und „unterwirft“ - was aber mit der natürlichen Weiblichkeit und wahren Männlichkeit absolut NICHTS zu tun hat – oder durch die männlich kämpferischen Verhaltensweisen der Mütter.

Solche angstvollen Männer haben dann oft dominante Frauen an ihrer Seite. Da sie nur solche Frauen in ihr Leben ziehen, die sich männlich aktiv anstatt weiblich passiv zu verhalten. Durch den emotionalen Mangel den sie ausstrahlen. Und der genau diese dominanten Frauen anzieht. Da die Männer eigentlich nach Liebe und Anerkennung durch ihren Vater suchen. Sind damit aber insgeheim überhaupt nicht glücklich. Da sie immerzu eine diffuse und quälende Sehnsucht danach spüren, tief und wahrhaftig geliebt, begehrt und angenommen zu werden einfach wie sie sind. Sie wollen bewundert werden. Und einfach nur (sensibel) SEIN dürfen. Permanent schlummert in ihnen das Gefühl, es ihren Frauen niemals recht machen zu können. Was ja auch kein Wunder ist. Da sie unbewusst die „Kind-Rolle“ und die Frau die „Mutter-Rolle“ übernommen hat. Solche dominanten und sich männlich verhaltenden Frauen KÖNNEN einem solchen Mann NICHT die Liebe geben die er so dringend für sich sucht. Auch soll ein solcher Mann für diese Frauen immer nur funktionieren und Leistung zeigen. Er muss genau die Rolle ausfüllen, die diese Frauen von ihm erwarten. Und weil er nicht die wahre männliche innere Stärke besitzt sich aktiv zu wehren, lässt er sich alles gefallen. Und passt sich klaglos an. Oft harren genau diese Männer dann über viele Jahre lang in einer unglücklichen Beziehung aus. Und sind nach einer Trennung – wenn sie sich dann doch irgendwann dazu entschlossen haben – dermaßen seelisch und emotional traumatisiert, dass die nächste Frau (die ja für die negativen Erfahrungen dieser Männer in deren Vergangenheit überhaupt NICHTS kann) jegliche tiefen Enttäuschungen und Ängste eines solchen Mannes ertragen und aushalten muss.

Gerade solche Männer müssen es dann erst recht ganz bewusst lernen, wieder in ihre wahre natürliche Männlichkeit zurückzukehren. Und die wahrhaftige, tiefe und intensive Liebe einer Frau wirklich zuzulassen. Diese Liebe zu ‚empfangen’, auszuhalten und dieser Frau wiederum wahrhaftige und tiefe Liebe aktiv zu GEBEN. Sie müssen sich innerlich heilen. Und sich aus der emotionalen Abhängigkeit der Vergangenheit befreien. Diese emotional Loslassen. Da sie sehr oft eine Bindungsangst entwickeln. Und von vornherein die nächste Frau erst gar nicht wirklich nah an sich heranlassen. Erst recht wenn die Gefühle der nächsten Frau umso tiefer, ehrlicher und intensiver sind. Da genau dies diesen Männern unglaublich Angst macht. Da sie der irrigen Meinung sind, wieder in den gefährlichen Strudel der emotionalen Abhängigkeit zu geraten. Und sich selber wieder zu verlieren. Indem sie sich selbst auch für diese Frau wieder aufgeben. Sie wollen wahrhaftig und tief geliebt werden, aber WENN sie dann in der Art tatsächlich geliebt werden – sind sie nicht in der Lage diese Liebe zuzulassen und sie anzunehmen. Stattdessen stoßen sie die Frau emotional, seelisch und auch physisch immer wieder von sich weg und halten sie auf Sicherheitsabstand. Und es ist ihnen meist gar nicht bewusst wie sehr die Frau dann darunter leidet. Wie schmerzvoll es für diese Frauen ist, von dem Mann den sie zutiefst lieben, wieder und wieder zurückgewiesen und auf Abstand gehalten zu werden.

Solche Männer sollten DRINGEND ernsthaft darüber nachdenken wie sie sich SELBST gefühlt haben, als sie von den Frauen in ihrem Leben NICHT die Liebe bekommen haben die sich sich so sehr von ihnen ersehnt und gewünscht haben. Wie schwer enttäuscht und tief verletzt sie innerlich waren. Ganz genauso fühlen sich DIE Frauen, die einen Mann WIRKLICH tief, intensiv und wahrhaftig lieben. Und zwar genau als der sensible Mann und Mensch der er ist. Die aber NICHT die Liebe von ihm zurückbekommen, die sie sich von IHM so sehr ersehnen und wünschen. Der sie stattdessen immer wieder von sich stößt und auf Sicherheitsabstand hält. Und diesen Frauen aus einer massiven Angst heraus nicht erlaubt, ihre Liebe zu ihm auszuleben. Da ER diese Liebe nicht zulässt. Was gerade für hochsensible Frauen absolut grenzwertig ist. Da sie unbeschreiblich emotional und seelisch darunter leiden.

So leben diese Männer lieber weiterhin in ihrer emotionalen Selbstbegrenzung, in der sie sich sicher fühlen, sind aber wiederum unglücklich. Und oft versinken sie dann noch in Selbstmitleid, anstatt aktiv zu werden und FÜR die Liebe und FÜR ein neues und gemeinsames Glück mit der Frau die sie WIRKLICH liebt, zu HANDELN.

Diesen Männern ist überhaupt nicht bewusst, dass sie sich IN wahrer Liebe niemals selber aufgeben. Sondern sie geben sich der wahren Liebe HIN. Und das ist ein sehr gewaltiger Unterschied.

Auch die Frauen tun all dies natürlich unbewusst. Da sie genau darauf konditioniert sind. Wenn sie von Kindheit an immer kämpfen mussten um bestehen zu können, kennen sie es gar nicht anders. Und ziehen damit genau die passenden Männer an.

Wenn sie beispielsweise eine Mutter oder einen Vater hatten die ihnen keine Liebe geben konnten, oder sie gar die „Sündenbock-Funktion“ in der Familie hatten – oder aufgrund ihrer Sensibilität als „schwarzes Schaf“ der Familie gesehen wurden – weil sie ja so „anders“, nicht angepasst und „schwierig“ waren – waren sie ja gezwungen, ihr Leben lang die Kämpferin zu spielen. Sie konnten sich dadurch überhaupt nicht erlauben, passiv ‚empfangend’ zu sein.

Das ist ein fataler Kreislauf, der niemals aufhört wenn er nicht ganz bewusst durchbrochen wird. Da sonst beide niemals wirklich glücklich und zufrieden miteinander leben können. Denn die Frauen geben immer nur Liebe, bekommen aber niemals die Liebe zurück die sie brauchen. Und die sie für sich ‚haben’ wollen. Und die passenden Männer dazu nehmen immer nur Liebe und wissen gar nicht der Frau an ihrer Seite Liebe wirklich zu geben. Das kann sich schlimmstenfalls über mehrere Generationen hinziehen. Unbewusst wird das immer weitergegeben. Von den Eltern auf die Kinder übertragen. Und das geht solange weiter, bis diese fatale Negativ-Spirale ganz bewusst durchbrochen wird.

Die Essenz der natürlichen Weiblichkeit schlummert bei vielen Frauen tief in ihrem Inneren verborgen. Wie ein wertvoller Schatz der aufgespürt und ausgegraben werden will. Dazu braucht es aber mutige und zuversichtliche Männer. Die in ihrer wahren urmännlichen Kraft sind. Und die sich in ihrem Herzen befinden. So dass die Frau wieder lernt passiv sein zu dürfen. Und nicht für alles und jedes die Verantwortung tragen muss.

Viele Frauen können in einer Beziehung überhaupt nicht passiv sein, da sie schon beruflich permanent die männlichen Verhaltensweisen aktiv ausleben müssen. Und in der Beziehung und Partnerschaft dann einfach „umzuschalten“ ist alles andere als einfach. Weil der Stress zuhause ja weitergeht. Mit allem was erledigt werden will. Und wofür sie die Verantwortung tragen.

Per Resonanzgesetz ziehen sie immer genau den Partner für sich an, der zu ihnen passt. Auch wenn dies im „negativen“ Sinne ist.

Deshalb ist es umso wichtiger, sich als Frau in ihrer urweiblichen Kraft zu befinden. Denn dann zieht sie auch die Männer an, die WIRKLICH zu ihr passen. Im positiven Sinne. Die ihr genau die Liebe aktiv geben können, die sie für sich braucht und haben möchte. Männer die keine Angst vor Nähe und fester Bindung haben. Die sich vollkommen in ihrem Herzen befinden. Und sich vertrauensvoll in die wahrhaftige Liebe hineinfallen lassen. Die ihre Gefühle zulassen und sich auf die wahre und tiefe Liebe einlassen. Die die Essenz ihrer wahren Ur-Männlichkeit spüren. Und diese auch bewusst leben. Die keine Angst davor haben, der emotional Sicherheit und Halt gebende, beständige und stabile ‚Fels in der Brandung’ zu sein. 

Es ist die Ausstrahlung und das gesamte Denken, Fühlen und Handeln einer urweiblichen Frau, die die passenden urmännlichen Männer in ihr Leben „lockt“. Da die Männer unbewusst spüren, welches Beziehungsverhalten die Frau in sich trägt.

Automatisch machen viele Frauen den „Fehler“ und bewerten die Männer sofort. Sie bewerten das Aussehen, die äußere und innere Haltung, das Denken, Fühlen und Handeln eines Mannes. Und oft bewerten sie die Männer dann so negativ, dass auch die nettesten und liebenswertesten Männer absolut NULL Chancen erhalten sich in ihrer Männlichkeit zu beweisen.

Also bleibt einem solchen Mann nichts anderes übrig als sich entweder zurückzuziehen oder sich selbst aufzugeben. Indem er sich der Frau anpasst. Und schlimmstenfalls auch noch seine Selbstachtung verliert. Und schon ist der Grundstein dafür gelegt, dass genau dies irgendwann – früher oder später – scheitert. Weil keiner der beiden authentisch ist. Weil beide sich füreinander verbiegen. Und keiner den anderen so annimmt wie er ist.

Keiner dieser beiden kann und darf einfach nur SEIN. Und das hat überhaupt gar nichts mit der Kraft der Ur-Weiblichkeit und der wahren Ur-Männlichkeit zu tun. Das hat auch mit wirklicher gleichberechtigter Partnerschaft mit gegenseitigem ‚geben’ und ‚nehmen’ nichts zu tun.

Indem die Frauen sich einfach vertrauensvoll dem Mann HINGEBEN und ihm vertrauensvoll die Führung überlassen – OHNE ihn zu bewerten, ERST DANN bekommen diese beiden die Chance auf eine echte, beständige, kraftvolle und erfüllende Beziehung und Partnerschaft.

Ein sehr gutes Beispiel ist das Tanzen. Es gibt Frauen die lassen sich gerne und vertrauensvoll vom Mann mit dem sie tanzen führen. Sie geben sich dem Mann und dem tanzen hin. Andere Frauen wollen grundsätzlich die Führung beim tanzen übernehmen. Bedenken dabei aber leider nicht, dass die Männer sich dann „unmännlich“ und vielleicht sogar als „Versager“ fühlen. Weil sie sich nicht beweisen dürfen. Weil sie der Frau an ihrer Seite nicht zeigen dürfen dass sie Verantwortung und die Führung übernehmen können. Auch wenn diese Männer dann aus Angst die Frau zu verärgern oft schweigen, macht das dass ganze nicht besser. Im Gegenteil.

Eine wirklich urweibliche Frau würde niemals auf die Idee kommen, dem Mann die Rolle des „führens“ beim tanzen abzunehmen. Oder ihn gar zu verurteilen wenn er gar nicht tanzen kann. Denn jeder Mensch hat seine ureigenen Talente. Nicht jeder Mann und nicht jede Frau wollen oder können gut tanzen. Was auch gar nicht sein muss. Denn jeder Mensch soll so sein dürfen wie er nun einmal ist.

Und genau dies ist eine sehr gute Übung für Frauen, die Schwierigkeiten haben sich dem Mann an ihrer Seite vertrauensvoll hinzugeben. Ihren Gefühlen freien Lauf zu lassen. Sich bewusst zu spüren und sich in ihre Emotionen fallen zu lassen. Einfach urweiblich zu sein. Zu genießen. Anzunehmen. Zu ‚empfangen’. Die Kontrolle abzugeben.

Frauen haben gelernt sich absolut zu kontrollieren. Auch das ist ein Grund dass sich viele Frauen einfach nicht mehr spüren können. Weil sie sich permanent kontrollieren. Wer sich kontrolliert, kann sich nicht fallen lassen. Kann sich nicht hingeben. Kann nicht Loslassen. Weder Gedanken, noch Gefühle oder das Verhalten.

Im kontrollieren der Gefühle sind aber viele Frauen und viele Männer wahre Meister. Und genau das bringt diese Menschen um enorme Lebensqualität. Weil sie so niemals im Moment leben. Und schon gar nicht bewusst leben. Wie auch, wenn sie sich permanent kontrollieren. Um nur ja nicht zu „entgleißen“. Und sich eventuell seelisch zu „entblößen“. Sich verletzbar zu zeigen. Emotional und seelisch vollkommen schutzlos zu sein.

Ein Mensch der permanent seine Gefühle kontrolliert, kann nicht zu den Wurzeln seiner wahren Ur-Weiblichkeit zurückkehren. Und auch nicht das wahre Mann-Sein wieder in sich entdecken.

Da wo Kontrolle herrscht, ist IMMER die ANwesenheit von Angst! Nur in ABwesenheit von Angst kann aber vollkommene Hingabe und vollkommenes Vertrauen entstehen. Nur so kann man vertrauensvoll in die Bodenlosigkeit seiner Gefühle sinken und sich vollends hineinfallen lassen.

Wer kontrolliert, erwartet schon im Voraus eine erneute Verletzung seiner Seele. Oder seiner Gefühle. Hier wird schon im VORAUS die Dornenhecke der Eigenbegrenzung hochgezogen. Und je mehr Angst vorherrscht, desto dichter und höher wird die Hecke sein. Und desto mehr Dornen des Selbstschutzes wird sie tragen. Wenn man Glück hat bildet sie vielleicht Rosenknopsen aus. Die aber niemals aufgehen und blühen werden. Man kann die Dornenhecke dann bestenfalls nur niederreißen. Und zwar jeder für sich selbst. Von innen heraus. Das kann niemand im außen.

Hier tauchen dann – wenn das Leben es so vorgesehen und man ganz viel Glück hat – die Seelenpartner und insbesondere die Dualseelen auf. Um genau diesen Menschen dabei zu helfen wieder in ihr wahres Selbst zurückzufinden. Und die Dornenhecke Stück für Stück zu beschneiden und zu beseitigen.

Natürlich gibt es auch viele Menschen die niemals in ihrem Leben auf einen echten Seelenpartner oder gar auf ihre wahre Dualseele treffen.

Oder aber sie haben bereits ihren Seelenpartner an ihrer Seite und wissen es überhaupt nicht. Da sie die Seelenpartner-Thematik nicht kennen.

Trotzdem können sie jederzeit ihr Beziehungsmuster ändern. Sie können sich jederzeit aus alten und unpassenden Konditionierungen und emotionalen Verstrickungen befreien. Und sich aus negativen Glaubenssätzen lösen. Und so wieder in ihre Essenz der wahren Weiblichkeit, Kraft und inneren Stärke zurückfinden.

Wenn die Frauen den Anfang machen, ziehen die Männer automatisch nach. Weil sie immer auf das entsprechende Verhalten einer Frau reagieren. Auch wenn das meist unbewusst passiert. Und viele Männer „warten“ unbewusst nur darauf, dass die Frauen wieder urweiblich werden. Damit sie wieder ihre wahre Männlichkeit zeigen und leben dürfen.

Wenn ein ur-männlicher Mann sich einer Frau öffnet und ihr zu verstehen gibt wie sehr er sie will, löst das in ihr tiefes Begehren nach diesem Mann aus. Da sie in diesem Moment absolut urweiblich sein darf. Denn sie hat dann das Gefühl, von diesem Mann ehrlich begehrt und gewollt zu werden. Genauso wie sie ist. Was ihre tiefe Liebe zu ihm noch einmal absolut schürt. Und das gegenseitige Begehren immens fördert. Genau das ist es, was eine urweibliche Frau braucht, um sich ihren Gefühlen und dem Mann den sie wahrhaftig liebt,  vollkommen hinzugeben. Nur so kann wirkliche Ekstase, Sinnlichkeit, Intimität und Innigkeit zwischen zwei liebenden Menschen entstehen.

Wahre natürliche Weiblichkeit will zelebriert und ganz bewusst gefühlt und gelebt werden!

                                                                                                         © Iris Fischer – sensible-seele.net 


Wie Sie sich mit den Wurzeln Ihres ur-weiblichen Seins verbinden


Die Verbindung mit den urweiblichen Wurzeln

Bei vielen Frauen wurde das ur-weibliche Sein zutiefst verletzt. Was meist schon Generationen zurück liegt. Weshalb auch heute so wenig Frauen überhaupt Kenntnis davon besitzen, dass sie nicht in Kontakt mit ihrer natürlichen Weiblichkeit sind. Sondern dass ihnen männliche Verhaltensstrukturen „aufgezwungen“ wurden. Die meisten Frauen finden es vollkommen normal, sich wie ein Mann zu verhalten. Und wissen dabei gar nicht, wie kraftvoll und sinnlich sich ihre Ur-Weiblichkeit anfühlt. Wie befreiend es ist, als Frau die ureigenen weiblichen Wurzeln wieder in sich zu entdecken. Ihre wahre weibliche Natur auszuleben. Und in allen emotionalen Facetten vollkommen authentisch einfach zu SEIN...

Die Verletzung der Ur-Weiblichkeit hat stattgefunden, sowohl durch Frauen, die sich selbst nicht in ihrer wahren Ur-Weiblichkeit befunden haben – wie beispielsweise Mütter, Großmütter, Erzieherinnen und Lehrerinnen - als auch durch Männer, die die Frauen kontrolliert und ihrem Willen unterworfen haben. Oder die sich andererseits selbst nicht in ihrer natürlichen Ur-Männlichkeit befunden haben. Sondern deren weiblich weiche Seite betont ist. Sie hat stattgefunden durch vollkommen falsch verstandenen Feminismus und durch völlig falsch ausgelebte Emanzipation.

Viele sensible Frauen halten sich für emanzipierter, als sie es in Wahrheit sind. Nach außen hin wirken sie zwar oft stark, unabhängig und selbstbewusst, sind dabei aber tief in ihrem Inneren sehr verunsichert. Und voll von allen möglichen Zweifeln. Weil von ihnen von allen Seiten erwartet wird, jederzeit auf allen Ebenen zu funktionieren. Dabei machen Sie sich, sobald sie sich in einer Beziehung befinden, doch oft genug noch abhängig vom jeweiligen Mann. Und zwar auf den unterschiedlichsten Ebenen. Da sie nicht wirklich so unabhängig sind, wie sie sich nach außen hin geben. Und auch die zugehörigen Männer reagieren oft mit Unverständnis, anstatt ihre Partnerinnen wie selbstverständlich in ihrem natürlichen Sein zu unterstützen. 

Beide Geschlechter - Männer wie Frauen - sind dabei emotional abhängiger voneinander, als sie es nach außen hin zugeben würden. Weil ihnen das meist überhaupt nicht bewusst ist. Außerdem haben Männer mit wenig Selbstwertgefühl oft Angst, die „Kontrolle“ über ihre vermeintlich allzu emanzipierten Frauen zu verlieren. Angst, dass diese Frauen zu eigenständig werden. Und ihnen dann vielleicht sogar weglaufen. Und andererseits bürden sie ihren Frauen eine Verantwortung auf, die diese oft überhaupt nicht tragen können. Geschweige denn, dass sie das überhaupt wollen. Weil das eigentlich die Aufgabe der Männer wäre. Die Frauen verzichten dann oft auf ihre Selbstverwirklichung und leben nur Kompromisse. Weil sie sich sowieso heillos überfordert mit allem fühlen. Mit bedingungsloser und wahrer Liebe hat das allerdings nichts zu tun. Und alleine daran sieht man, dass in Wahrheit so einiges im Argen liegt in vielen Beziehungen. 

Wobei die Emanzipation – genauso wie der Feminismus – heute allgemein vollkommen falsch interpretiert und verstanden wird. 

Die ursprüngliche Bedeutung der Emanzipation heißt nichts anderes, als sich unabhängig zu machen. Sich aus der kontrollierenden „Gewalt“ von Eltern oder Partnern zu befreien. Ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Eigene Entscheidungen zu treffen und seine eigene Meinung offen zu vertreten. Seine ureigenen Prinzipien, Normen und Werte zu entwickeln. Und diese auch tatsächlich zu leben. Da die Prinzipien, Normen und Werte der Eltern nicht zwangsläufig mit der inneren Einstellung, dem Glauben an gewisse Dinge und den tiefen Überzeugungen der Kinder übereinstimmen muss.

Sich zu emanzipieren – sich also unabhängig von anderen zu machen – ist das prinzipielle Grundrecht eines jeden einzelnen Menschen. Und gilt gleichermaßen für Männer, wie für Frauen.

Den ersten Emanzipationsversuch der Frauen gab es im 12./13. Jahrhundert und wurde natürlich von der Kirche kontrolliert.

Den zweiten Emanzipationsschub – der erst ausschließlich für Männer, dann im Rahmen einer entsprechenden Bewegung ebenfalls für Frauen galt - gab es dann Ende des 18. Jahrhunderts und wurde eng mit der Arbeiterbewegung verknüpft. Hierbei ging es um das Recht an Bildung für Frauen, das Recht auf Erwerbstätigkeit, das Recht auf Privateigentum, sowie um das Wahlrecht für Frauen (letzteres wurde in Deutschland 1919 eingeführt).

Die dritte Emanzipationswelle entstand dann in den 1940er Jahren. Dabei mussten die deutschen Frauen noch in den 1960er Jahren ihre Ehemänner um Erlaubnis fragen, wenn sie einer Erwerbstätigkeit nachgehen wollten. Wenn die Männer dies verneinten, war die Frau gezwungen, zuhause zu bleiben. Und sich ausschließlich um den Haushalt, die Kinder und um ihren Mann zu kümmern. Außerdem lag das Hauptmerkmal einer Ausbildung der Mädchen/Frauen zu dieser Zeit auf dem Erlernen des typischen Rollenbildes des Hausfrau- Mutter- und Ehefrau-DaSeins. 

Von Selbstverwirklichung und Entfaltung meist keine Spur. Es sei denn, eine Frau besaß einen wirklich liebenden und toleranten Ehemann. Der ihr vertraute und ihr etwas zutraute. Und sie genauso „ihr Ding“ machen ließ, wie die Männer das vollkommen automatisch durften.

Die Frauen wurden über einen sehr langen Zeitraum auf allen Ebenen von den Männern diskriminiert. Was auch heute noch teilweise zu spüren ist. Da immer noch viele Frauen von vielen Männern nicht wirklich ernst genommen werden.

Respekt auf beiden Seiten fehl am Platze. Was im Alltag sehr oft und überaus deutlich zu spüren ist. Was auf jeder gesellschaftlichen Ebene und in allen sozialen Schichten passiert.

Was aber auch von vielen Menschen – ob bewusst oder unbewusst – nicht wahrgenommen, gesehen und verdrängt wird. Oder einfach nicht wahrgenommen und gesehen werden will. Weil man sich mit solchen Dingen einfach nicht beschäftigen und auseinandersetzen will.

Denn das passt nicht in unsere perfekt inszenierte und sehr subtil manipulierte Welt. In eine Welt, in der sehr viel mehr Schein als Sein vorherrscht. In einer Welt, in der der Verstand die Macht übernommen hat und das Fühlen fast verlernt wurde. Weil viele Menschen nicht mehr in der Lage sind, auf ihr Herz, ihre Intuition und ihren natürlichen Instinkt zu vertrauen. Weil sie von ihren Eltern eben auf Leistung getrimmt und erzogen wurden. Was genauso für sensible Frauen, wie für sensible Männer gilt.

Im alten Rollenbild der Geschlechter wurden die Frauen von den Männern gezwungen, sich ihnen anzupassen, sich unterzuordnen, „brav und widerspruchslos“ alles zu erdulden und sich ihre eigene Meinung zu verkneifen. Noch heute bekommen Frauen für die gleiche Arbeit, die Männer verrichten, weniger bezahlt. Was nach dem natürlichen Gleichstellungsrecht ebenfalls eine Diskriminierung darstellt.

Auch die katholische Kirche ist nach wie vor eine „Kontroll-Instanz“. Die auch heute noch nur aus Männern besteht. Von Frauenrechten weit und breit keine Spur.

Männer waren es, die Frauen ihren Willen aufgezwungen haben. Die Frauen nichts zugetraut haben. Die Frauen unter ihrer Kontrolle halten wollten. Die Frauen als reine Sexobjekte betrachtet haben. Und das oft genug auch heute noch so tun. 

Was man auch daran sieht, dass Frauen sich „verführerisch“ kleiden, um den Männern zu gefallen. Und um einen Mann für sich zu erobern. Und nicht, um sich ausschließlich für sich selbst wohl zu fühlen. 

Mit der wahren Ur-Weiblichkeit hat das Ganze überhaupt nichts zu tun. 

Dass hochsensible Frauen sehr oft an ihre ganz persönlichen Grenzen stoßen und sich absolut überfordert fühlen, bei dem, was sie heutzutage alles leisten müssen, versteht sich fast von selbst. Und dass sich permanente Erschöpfung, Müdigkeit, Genervtheit, Frust usw... in vielen Frauen anstaut und breit macht, ist nur die logische Konsequenz. Wenn sie dann noch einen passiven Mann zuhause haben, der sie in keiner Weise unterstützt, ist es kein Wunder, dass die Frauen die Emanzipation so auslegen, dass es für sie persönlich passt. Was ihnen allerdings auch nur bedingten Respekt der jeweiligen Männer einbringt.

Allerdings gibt es auch Frauen, die die Emanzipation zu wörtlich nehmen. Und sich so unabhängig von den Männern machen, dass sie sich damit über die Männer erheben. Und auf die Männer herabschauen. Weil sie allgemein ein vollkommen falsches oder negatives Männerbild in sich entwickelt haben. Diese Frauen vermitteln dann das Bild nach außen, dass sie überhaupt keine Männer mehr für irgendetwas brauchen. Weil sie alles alleine stemmen können. Und die Verantwortung vollkommen alleine tragen.

Hier wird das Wort 'Selbst-Liebe' anders interpretiert und sehr individuell ausgelegt.

Wobei echte Selbstliebe etwas vollkommen anderes darstellt als purer Egoismus. Was viele Menschen aber nicht auseinanderhalten (können oder wollen).

Oft sind das auch Frauen, die mit ihren Seelenpartnern oder männlichen Dualen irgendwann dann nichts mehr zu tun haben wollen. Die diese Männer und die wahrhaftige Liebe von sich schieben. Die mit diesem ganzen Prozess und dieser Entwicklung nichts zu tun haben wollen. Weil sie sich vollkommen überfordert damit fühlen. Weil sie sich verletzt und verraten fühlen. Die leider keine Geduld mit sich selber aufbringen. Und mit den zugehörigen Männern erst recht nicht. Weil in diesem Prozess eben nicht alles so glatt läuft, wie sie es bisher gewohnt sind. Weil sich all dies eben nicht kontrollieren lässt. Und diese Männer ihnen nur die „blinden Flecke“ ihres Seelenlebens gezeigt und gespiegelt haben. Die niemals „böswillig“ agiert und irgendetwas gemacht und gegen ihr weibliches Dual gehandelt haben. Was echte Dualseelen per se niemals tun würden. 

All dies kommt daher, weil der Feminismus heute - wie ursprünglich eigentlich gedacht - die Frauen nicht darin unterstützt, den Männern selbstbestimmt und gleichberechtigt – das heißt, auf einer Stufe und einer Ebene auf Augenhöhe - zu begegnen, sondern die Frauen in Wahrheit in männliche Verhaltensmuster zwingt. Frauen wurde so die Ur-Weiblichkeit regelrecht abtrainiert. Da Frauen genauso „ihren Mann stehen“ sollen, wie die Männer. Was jeglicher natürlichen Logik und jeglichem natürlichen Prinzip entbehrt.

Dass hier nun mit der Zeit ein enormes Ungleichgewicht zwischen dem Männlichen und Weiblichen entstanden ist, ist die natürliche Konsequenz des Ganzen.

Yin und Yang ist vollkommen durcheinander geraten. Kopf und Herz - Denken und Fühlen - ebenfalls. 

Und dass bei vielen Menschen aufgrund dieser inneren Disharmonie eine permanente Grund-Unzufriedenheit und ein immenser seelischer und emotionaler Mangel vorhanden ist, ist ebenfalls die natürliche und logische Konsequenz des Ganzen.

Die Männer werden automatisch – um das Ganze nun wieder auszugleichen -  dazu „gezwungen“, sich weibliche Verhaltensweisen anzueignen. Und weicher und passiv zu werden. Was man schon sehr gut daran sieht, dass Männer heutzutage dazu genötigt werden, Elternzeit in Anspruch zu nehmen, wenn sie Väter geworden sind. Sie sollen zuhause bleiben, während die Frauen gezwungen werden, arbeiten zu gehen. Männer sollen auf den Kinderspielplatz und Frauen sollen die große Karriere machen. Was neuerdings von manchen Firmen sogar unterstützt wird, indem sie „Social Freezing“ anbieten – also das einfrieren von Eizellen - damit der Kinderwunsch der Frauen auf irgendwann „später“ verschoben wird. Und sie erst einmal ungestört die Karriereleiter erklimmen.

Feminismus wird heutzutage von der gesamten Gesellschaft und den Mitläufern absolut falsch definiert.

Ständig und überall finden subtile Manipulationen statt und wir alle sind dermaßen negativ konditioniert, dass das mit Gleichberechtigung und wirklicher Unabhängigkeit überhaupt nichts mehr zu tun hat.

Was man ja wunderbar auch an der Hochsensibilität und emotionalen Sensibilität sieht. Die in der Gesellschaft per se nicht gewünscht wird.

Auch Emotionalität soll möglichst nicht offen gezeigt werden. Was auch schon wieder negativ ausgelegt und vollkommen falsch definiert wird.

Frauen haben verlernt, wirklich ur-weiblich zu sein und Männer kennen ihre wahre und natürliche Männlichkeit oft nicht mehr.

Stattdessen wird den Frauen regelrecht diktiert und impliziert, dass man als Frau unbedingt kämpfen und sich schonungslos das holen soll, was man für sich ‚haben’ will.

Frauen wird oft suggeriert, dass sie die "besseren" Männer sein sollen. Was jeglicher Natürlichkeit widerstrebt. 

Denn die Natur hat ja dafür gesorgt, dass es Männer und Frauen gibt. Und das beide unterschiedliche Geschlechter haben. Und jeder hat nun einmal sein wahres und authentisches männliches oder weibliches Sein. Dass nun beide künstlich dazu gezwungen werden, die Rolle des jeweils anderen Geschlechtes einzunehmen - zumindest was das Verhalten betrifft - entbehrt jeglichen Gesetzmässigkeiten der Natur. Was ja irrsinnigerweise heutzutage bereits in manchen Kindertagesstätten so gehandhabt wird. 

Heißt auch, dass die Frauen genau deswegen um die Männer kämpfen. Um die Liebe kämpfen. Permanent darum kämpfen, Liebe zu erhalten. Den Mann, den sie für sich auserkoren haben, umwerben und erobern. Sie machen dem Mann Komplimente und Geschenke, „betteln“ um permanente Aufmerksamkeit, Zeit und Liebe und wundern sich dann überaus, wenn sie von den Männern nicht wirklich ernst genommen werden. Und nicht das bekommen, was sie eigentlich wollen. Nämlich Respekt, wahrhaftige Liebe und eine feste Bindung.

Was so nicht funktioniert – ja gar nicht funktionieren kann - selbst wenn tiefe und wahrhaftige Liebe auf beiden Seiten vorhanden ist.

Diese Frauen treffen vollkommen automatisch auf Männer mit wenig Selbstwertgefühl. Die auf ihrem Thron sitzen und gemütlich dabei zusehen, wie die Frau sich abmüht, den Mann zu bekommen. Dabei ist er überhaupt nicht in der Lage, ihr tiefe und wahre Liebe tatsächlich zu GEBEN. Da er ja darauf gepolt ist, Liebe ebenfalls zu ERHALTEN. Solche Männer wollen also Liebe HABEN – weil sie ebenfalls unter einer emotionalen Bedürftigkeit leiden.

Außerdem tragen diese Männer oft eine ganz immense Angst in sich. Nämlich die Angst, einer solchen Frau nicht zu genügen und die Frau nicht dauerhaft bei sich halten zu können. Da sie ja in ihrer Vergangenheit bereits Erfahrungen mit Frauen gemacht haben, denen sie als Mann nicht genügen konnten.

Wirkliche Gleichberechtigung bedeutet nach meiner Definition, dass beide – Männer wie Frauen – nebeneinander auf einundderselben Stufe stehen. Und beide somit auf jeglichen Ebenen die gleichen Rechte  haben. Was aber heutzutage schon an der „Frauenquote“ sehr eindeutig sichtbar ist, dass wir noch lange nicht so weit sind. Denn wenn eine Frau in eine eindeutige Männerdomäne eindringt, wird sie oft genug als „Emanze“ betitelt, während Männer, die sich in weibliche Gefilde vorwagen, eher dafür bewundert werden. Frauen, die von ihren Partnern in „toxischen“ Beziehungen – seelisch und emotional misshandelt werden, wird suggeriert, dass sie ja „selbst schuld“ seien, wenn sie sich nicht aus einer solchen Verbindung herauslösen. Und Männer werden bemitleidet, wenn sie sich in einer „toxischen“ Beziehung befinden. Und seelisch und emotional ihrem wahren Mann-Sein beraubt werden. Bei Frauen wird es als vollkommen normal empfunden, wenn sie sich sprichwörtlich zerreißen, um Beruf, Kinder, Haushalt, eventueller Partner, Hobbies und eigene Interessen einigermaßen in Einklang und unter einen Hut zu bringen. Von ihnen wird von Grund auf erwartet, dass sie all dieses können. Männer dagegen, wenn sie dasselbe tun, werden dafür bewundert. Das hat nach meiner Definition nichts mit Gleichberechtigung zu tun.

Wahre Gleichberechtigung wäre nach meiner Ansicht, wenn Frauen und Männer auf jeglichen Ebenen dieselben Rechte besitzen, ohne für irgendetwas bewertet, kritisiert oder ver- und beurteilt zu werden. Ohne als Frau dafür kämpfen zu müssen, für das was man wirklich will. Ohne dass Männer aus Angst vor Kontrollverlust Machtspielchen ausüben.

Für mich hat jeder Mann das Recht, wahrhaft Mann zu SEIN. Und eine Frau hat jederzeit das Recht, wirklich weiblich zu sein. Aber nicht auf Äußerlichkeiten beschränkt, sondern in all ihren natürlichen und emotionalen Facetten. Ohne dass sie in irgendeiner Art und Weise negativ bewertet oder beurteilt wird, wenn sie ihre Emotionen zeigt. Denn oft genug werden Frauen ja als launisch und zickig bezeichnet.

Wie fühlen sich folgende Impulse für Sie ganz persönlich an...?

 

  • Seien Sie einfach vollkommen Sie SELBST - in all Ihren sensiblen und emotionalen Facetten
  • Verbiegen Sie sich nicht und passen Sie sich nicht an, wenn Sie sich unwohl dabei fühlen
  •  Tun Sie nicht irgendwelche Dinge, nur weil sie von Ihnen verlangt oder erwartet werden. Obwohl Sie diese Dinge überhaupt nicht tun wollen
  • Setzen Sie kristallklare Grenzen und sagen „Nein“, wenn Sie „Nein“ meinen
  • Haben Sie den Mut, wirklich ur-weiblich zu sein. Vollkommen egal, was andere über Sie denken! Denn die Menschen, denen Sie wirklich wichtig sind, die bleiben trotzdem oder gerade deshalb, WEIL Sie ehrlich, offen und authentisch sind, an Ihrer Seite und in Ihrem Leben
  • Bleiben Sie sich selbst und ihren ureigenen Prinzipien treu
  • Definieren Sie Ihre ganz persönlichen Werte und leben auch danach
  • Geben Sie die Kontrolle auf und lassen Sie die wahrhaftige Liebe vertrauensvoll fließen
  • Lassen Sie zwischen sich und dem Menschen den Sie lieben, vertrauensvoll geschehen, was geschehen soll
     

Sie können sich jederzeit entscheiden. Ein seelisch und emotional befreites und authentisches Leben zu führen, oder sich anzupassen und zu verbiegen und immer wieder nur Kompromisse zu leben. Auch der wirklich passende (Seelen-) Partner wird Sie nicht dafür verurteilen und „bestrafen“, dass Sie ganz Sie selbst sind. Dass Sie vollkommen gelassen in Ihrer ureigenen Mitte ruhen. Im Gegenteil. Ein solcher Mann wird Ihnen seine Bewunderung zollen. Es wird ihm auffallen, dass Sie vollkommen natürlich und authentisch sind. Dass Sie ANDERS als andere Frauen sind. Und somit wirklich interessant für ihn :)

Die Wahrnehmung der eigenen Weiblichkeit hat sich bei den meisten Frauen deshalb im Laufe der Zeit gravierend verändert. Frauen unter sich sehen sich oft nicht mehr als miteinander verbunden an. Sondern sie nehmen sich als „Feindinnen“ wahr. Und konkurrieren miteinander. Oft genug auch um die Gunst desselben Mannes. Dieses Verhalten, das eigentlich die Domäne der Männer ist, haben Frauen widernatürlich für sich übernommen. Und jeder empfindet das mittlerweile als „normal“. Obwohl beide Geschlechter sehr wohl unbewusst spüren, dass da irgendetwas zwischen Männern und Frauen gewaltig im Argen liegt.

Das ur-weibliche Sein definiert sich in allen natürlichen Facetten...

 

  • Emotionalität & Sanftheit
  • Sinnlichkeit & Rebellion
  • Warmherzigkeit & Mütterlichkeit
  • Weichheit & Ungezähmtheit
  • Verführung & Passivität
  • Sensibilität & Geborgenheit
  • Nährende & Empfangende
  • Kreativität & Schöpferkraft
  • Liebe & Gelassenheit

 

Alles was mit „Kampf“ und Eroberung zu tun hat, ist die Aufgabe der selbstbewussten, wahren und mutigen Männer.

Es gibt Menschen – Männer wie Frauen - die sehr streng, gefühlskalt, kontrolliert und verschlossen wirken. Obwohl sie es in Wahrheit gar nicht sind. Die sich aber nicht erlauben, ihre Gefühle nach außen hin zu zeigen. Weil sie sich dann öffnen würden und sich somit für andere verletzbar zeigen. Und genau dies wollen sie vermeiden. Sie haben ihr Herz vor der wahren Liebe verschlossen. Obwohl sie sehr wohl sehr tief lieben, fühlen und empfinden können. Sie sind es aber gewohnt, diese Gefühle zu verdrängen und wegzudrücken. Und sie aus Angst vor negativen Konsequenzen von sich zu schieben, anstatt sie ganz bewusst zu spüren und auszuleben.

Oft genug ist es so, dass die wirkliche Verbindung zwischen Müttern und Töchtern gar nicht existiert. Sondern sie sehen sich als getrennt voneinander an. Es gibt Familien, da sehen sich die Frauen untereinander unbewusst als gegenseitige „Bedrohung“ an. Weil keine die andere einfach so sein lassen kann, wie jede einzelne nun einmal ist. Stattdessen gibt es permanent Erwartungen, Bedingungen, Ansprüche und Forderungen. Unterschwellige emotionale Erpressungen und Drohungen. Eine latente Unzufriedenheit aller ist dabei deutlich zu spüren. Niemand hat aber den Mut, offen anzusprechen und auszusprechen, was gespürt wird. Und somit wird nie etwas geklärt.

Hier muss die familiäre Linie und das ureigene Sein bewusst geheilt werden. Der Negativ-Kreislauf muss bewusst durchbrochen werden. Damit all dieses nicht mehr unbewusst an nachfolgende Generationen weiter übertragen wird. Und jeder wieder in sein natürliches authentisches Sein zurückfinden kann.

Die Herzen müssen sich behutsam öffnen, damit die wahrhaftige Liebe fließen, sich grenzenlos entfalten und immer weiter ausbreiten und vervielfältigen kann.

Eine der Haupt-Lernaufgaben zwischen Dualseelen ist es, die gewaltige Schieflage, die zwischen Männern und Frauen entstanden ist, wieder in die richtigen Bahnen zu lenken.

Dazu braucht es mutige, sensible Männer.

Die den Frauen, die sich zurück zu ihren urweiblichen Wurzeln besinnen und in ihr wahres weibliches Sein zurückkehren, in wahrer Liebe und mit offenem Herzen nachfolgen. So können Beziehungen und Partnerschaften innerlich befreit und in wahrer Liebe von beiden Partnern selbstbewusst gelebt werden. 

Denn die natürliche Weiblichkeit und die wahre authentische Männlichkeit will in all ihren vielfältigen und bunten Facetten mit vollem BewusstSein gespürt, gelebt und zelebriert werden...

Die Wahrnehmung des heutzutage vollkommen falsch definierten Frauenbildes und die Vorstellungen „echter“ Männer sollte wieder ins passende Licht gerückt werden. 

Und dazu braucht es den Mut beider Geschlechter.

Der Mann ist natürlicherweise der aktiv GEBENDE und die Frau ist die passiv EMPFANGENDE...

So dass BEIDE – Frauen wie Männer - selbstbestimmt und eigenverantwortlich denken, fühlen und handeln dürfen. Dass beide unabhängig voneinander sind. Und doch zusammen eine Vollkommenheit bilden. Eben das Yin und Yang. Dass ja gegensätzliche Ergänzung und gemeinsam eine perfekt Einheit in sich selbst ist.

Kopf und Herz. Denken und Fühlen. Männlich und Weiblich. Härte und Weichheit. Stärke und Schwäche. In natürlicher Balance gemeinsam miteinander vereint.

Wenn die Frauen in den Wurzeln ihres natürlichen Sein wieder verankert und fest mit ihrer natürlichen Weiblichkeit verbunden sind und die Männer ebenfalls in ihr wahres und authentisches Sein (zurück-) finden, kann wirkliche Fülle und gegenseitiges ‚Geben und Nehmen’ in der wahrhaftigen Liebe eintreten. 

Und eben einfach natürlicherweise GESCHEHEN...

                                                                                            © Iris Fischer – sensible-seele.net


Erwecken Sie die Göttin in sich

 

Das ist natürlich als Metapher zu sehen. Denn - genauso wie die Erde mit ihrer natürlichen Fruchtbarkeit die Mutter allen Lebens ist, sind auch wir Frauen mit unserer Ur-Weiblichkeit die Schöpferinnen – also „Göttinnen“ – allen Seins. Genauso wie die Erde sich aus sich selbst heraus immer wieder erneuert, erneuern auch wir Frauen das Leben an sich immer wieder. Das heißt, wir ‚empfangen’ die Impulse und den Samen des Lebens vom Mann, genauso wie die Erde die Bienen - die die Blütenpollen von einem Ort zum anderen tragen - den Regen und die Sonne braucht, damit das Leben sich erneuern, vervielfältigen und entfalten kann.

Dabei trägt jeder Mensch – sowohl jeder Mann, als auch jede Frau - den „göttlichen“ Ur-Kern der natürlichen Schöpferkraft in sich. Man muss diesen nur ausgraben und vollkommen entfalten.

Eine Göttin ist dabei immer als Synonym zu sehen. Als Symbol für die natürliche Quelle der Frau in ihrer wahren ur-weiblichen Kraft.

Eine Göttin ist jederzeit in der Lage, das schöpferische Potenzial, dass sie in sich trägt, zu entfalten.

Eine Göttin ist in der Lage, jederzeit für sich selbst zu sorgen. Und die Verantwortung für Ihr Tun und Handeln zu übernehmen. Sie ist in der Lage, sich selbst zu leben und sich nicht von anderen leben zu lassen. Sie bestimmt selbst, was sie tun will, weil sie das tut, was ihr von der Natur an Talenten und Fähigkeiten gegeben ist.

Eine Göttin braucht aber auch den passenden Gott an ihrer Seite – denn Frauen und Männer können nicht ohne einander. Frauen brauchen Männer genauso wie Männer die Frauen brauchen. Auch wenn besonders „emanzipierte“ Frauen andere immer wieder dazu anhalten, sich nur ja von den Männern absolut unabhängig zu machen. Und Männer deshalb nur allzu oft große Töne spucken, dass Frauen ja per se nur Unglück über sie brächten ;))

Kein Wunder bei dem Durcheinander an Konditionierungen, subtiler Manipulation und Verdrehung des weiblich-männlichen Prinzips...

Das Leben an sich kann nur MIT dem Prinzip der Ur-Weiblichkeit und der Ur-Männlichkeit funktionieren. Das Leben an sich gibt es nicht ausschließlich nur mit den Damen der Schöpfung und auch nicht mit ausschließlich männlichen Wesen.

Die weiblich-männliche Energie IST von Natur aus in uns allen. Sie ist überall gegenwärtig. Die Natur besteht aus den Gegensätzen weiblich und männlich.

Die Erde und der Himmel. Die Sonne und der Mond. Die Nacht und der Tag. Die Liebe und der Kampf. Die Schöpfung und der Stillstand...usw....

Das Licht, das Feuer, das Wasser und das Leben (das Wachstum) wiederum ist Neutrum.

Wenn nun eine „Göttin“ der Ansicht ist, sie bräuchte einen Ritter an ihrer Seite – ist der Ritter immer als Synonym zu sehen für einen Mann, der der Frau dient. Denn ein Ritter tut in Wahrheit ja genau das, was seine „Herrin“ ihm befiehlt. Er ist ihr Untergebener, NICHT ihr gleichberechtigt! Soweit sollte sich aber das weibliche Geschlecht nicht über die Herren der Schöpfung herablassen. Sondern sich gegenseitig als ebenbürtige Wesen sehen. Und die dazugehörigen Männer sollten ihr Herz vollkommen öffnen und ihre Liebe derjenigen Frau auch ganz offen zeigen.

Warum den Mann nicht einfach Held sein lassen? Und zwar den ganz persönlichen, absoluten Helden? Der vollkommen Mann sein und sich in seiner wahren Männlichkeit der Frau, die er wahrhaft liebt, immer wieder beweisen darf? Denn ein Held mit vollkommen offenem Herzen tut aus reinem und freien Willen heraus alles für die Frau, die er wahrhaftig liebt. Und nichts ist begehrenswerter, als ein Mann, der "seine" Frau einfach nur Frau sein lässt. Und sie genauso annimmt, wie sie ist. 

Oft sind die Liebesbeweise eines wahrhaft liebenden Mannes so subtil, dass viele Frauen dies überhaupt nicht als Liebesbeweis definieren. Viele Männer kommen nicht daher und tönen mit großen Worten: „Ich liebe dich“ – sondern sie TUN etwas für diejenige Frau. Hier sollte man als Frau sehr genau hinsehen, WAS der Mann so alles tut. Das sind oft winzige Kleinigkeiten, die es aber in sich und eine riesige Wirkung für beide gemeinsam haben!

Oft wird auch den Männern nichts zugetraut. Sie werden absolut unterschätzt. Auch bei den Seelenpartnern und Dualseelen übrigens. 

Was sie natürlich (unbewusst oder bewusst) spüren und sich dann entsprechend abweisend und zurückhaltend verhalten. Denn ein Mann WILL der Frau, die er wahrhaftig liebt, seine wahre Männlichkeit beweisen. Nur, viele Frauen erlauben dies dem Mann überhaupt nicht. Weil sie sich selber nicht erlauben, wirklich weiblich zu sein. Vollkommen authentisch zu sein. Weil ihnen dies einfach nicht bewusst ist. Und sie somit ja nicht anders können.

Ein wahrhaft liebender Mann behandelt „seine“ Frau natürlicherweise mit absolutem Respekt und wie eine Königin. Er tut alles für sie, wenn sie ihn nur lässt.

Wenn sie ihn blockiert, zieht er sich natürlich von ihr zurück und stößt sie von sich.

Wie die Prinzessinnen in den Märchen, die permanent voller Verzweiflung nach dem passenden Prinzen Ausschau halten, der sie aus ihrer (vermeintlichen) Einsamkeit herausholen soll. Um sie endlich einmal so richtig glücklich zu machen. Weil diese Prinzessinnen nicht wissen, dass sie in Wahrheit Königinnen – ja sogar Göttinnen - sind. Die viel mehr verdient haben, als ihnen eigentlich bewusst ist. Und eine aus ihrem Dornröschenschlaf erwachte und sich bewusst gewordene Königin braucht einen gleichwertigen König an ihrer Seite und keinen unreifen, angstvollen Prinzen mit wenig Selbstwertgefühl.

Das alles sind Begrifflichkeiten, die als Synonym für das menschliche Denken, Fühlen und Handeln stehen.

 

  • Prinz & Prinzessin stehen dabei immer für das „kindliche, unreife und unbewusste" im Menschen.
  • König und Königin für das „erwachte, reife und bewusst" gewordene.

 

Im Endeffekt geht es immer nur darum, sich gegenseitig in seiner Andersartigkeit des weiblichen und männlichen anzunehmen und zu akzeptieren. Und nicht gegen das andere Geschlecht permanent anzukämpfen. Was auch wiederum nur mit den Konditionierungen und anerlernten Mustern zusammenhängt.

Machtkämpfe zwischen Männern und Frauen entstehen immer an dem Punkt, wo ein Mann nicht wirklich Mann sein darf und die Frauen um die Gunst des Mannes kämpfen. Streit, Konflikte und Krisen entstehen dann, wenn die Frau „eigentlich“ passiv bleiben und dem Mann vertrauensvoll die Führung überlassen sollte. Da die Frauen es aber gewöhnt sind, aktiv zu sein und sich männlich zu verhalten - und sich somit im Recht fühlen – weil ihnen das von außen auch immer wieder genauso suggeriert wird, sieht der Mann in diesem Verhalten unbewusst Konkurrenz. Und natürlich entwickelt sich daraus Streit und der Kampf, wer in der Beziehung eigentlich das „Sagen“ hat.

Das ist wie bei Hühnern. Es kann nur einen Hahn im Korb geben. Ein zweiter wird nicht geduldet ;)

Das ist das weiblich-männliche Prinzip. Einer ist aktiv, der andere passiv. Dann fließt die Energie vollkommen frei. Wenn auch in die falsche Richtung, wenn dieses Ur-Prinzip widernatürlich verdreht ist. Wenn nun beide aktiv sind und keiner will passiv bleiben, funktioniert das nicht. Dann ist die Energie blockiert.

Bereits Kinder werden unbewusst konditioniert. Die ersten Wochen, Monate und Lebensjahre nach der Geburt entscheiden, ob ein Mädchen sich ur-weiblich verhalten darf und somit schon eine kleine „Königin“ und Göttin ist oder ob sie in die Rolle einer sich permanent angepassten und sich verbiegenden „Prinzessin“ gepresst wird, die keine eigenen Entscheidungen treffen, ihre Gefühle nicht zeigen und ihre ureigene Meinung nicht kundtun darf. Ein solches Mädchen trifft irgendwann vollkommen automatisch auf einen unselbständigen, unreifen Prinzen und nicht auf einen mutigen „König“, der genau weiß, was er für sich will.

Vielleicht erinnern Sie sich an Ihre Schulzeit. Es gab immer die bei den Jungs besonders beliebten Mädchen, die absolut NICHTS dafür taten, dass die Jungs sich für sie interessieren. Haben sie im Gegenteil die "unreifen" Jungs immer wieder abgewiesen. Und nur die mutigen Jungs an sich herangelassen, die selbstbewusst und reif für ihr Alter waren. Die alles für ein Mädchen getan haben, um von ihr beachtet zu werden. Genau DAS waren die Mädchen, die sich in ihrer natürlichen Rolle der Königin und Göttin befunden haben. Die unbewussten Prinzessinnen wurden von diesen Jungs nicht beachtet. Und umgekehrt haben die Prinzessinnen (vergeblich) alles versucht, damit die beliebten Jungs sich für sie interessieren. Hatten aber natürlicherweise keinerlei Chancen. Was sie bekommen haben, waren die ebenfalls unbewussten - ängstlichen und unreifen - Prinzen. Denn bereits hier wirkt das Gesetz der Anziehung - der Resonanz. 

Ein kleiner Junge tut alles für ein Mädchen, wenn sie es nur zulässt. Und wenn er von seinen Eltern ebenfalls als vollständiger „kleiner Mann“ gesehen wird. Wenn er darin bestärkt wird, sich einem Mädchen gegenüber natürlicherweise wie ein Gentleman zu verhalten. Und nicht als unreifer, unselbständiger Junge, dem nichts zugetraut wird, der seine Gefühle nicht zeigen darf und immer nur funktionieren muss, in der Rolle, die seine Eltern (oder ein Elternteil) ihm vorgeben. Auch wenn ein Junge nur unter weiblichen Händen aufwächst, werden die Konsequenzen, die sich daraus für die seelische Entwicklung eines Jungen ergeben, vollkommen unterschätzt. Denn ein solcher Junge kann gar nicht lernen, wie es ist, sich ur-männlich zu verhalten. Dazu sind Väter oder Ersatz-Vaterfiguren absolut notwendig. 

Wenn er von seinen Eltern von Grund auf verwöhnt wird, wenn ihm eigene Entscheidungen ständig abgenommen werden, wenn permanent kontrolliert wird, wie er sich verhält – wenn ihm nicht erlaubt wird, authentisch zu sein, so wie er von Natur aus eben ist – sondern er seine wahre Identität als Junge und Mann grundsätzlich unterdrücken und wegdrücken muss, kann er sich nicht entwickeln und sich männlich verhalten. Dann bleibt er automatisch in der passiven Rolle, anstatt aktiv zu sein und für „sein“ Mädchen – und später für „seine“ Frau - bewusst etwas zu TUN. Ein solcher Mann kann überhaupt kein gesundes Selbstwertgefühl entwickeln. Da er sein wahres männliches Potenzial überhaupt nicht entfalten und ausleben darf. Von dem umfassenden Thema Angst ganz zu schweigen.

Genauso, wenn ein Mädchen nur unter männlicher Führung erzogen wird. Oder von Frauen, die sich unbewusst männlich, anstatt ur-weiblich verhalten. Oder auch, wenn der Vater lieber einen Sohn hätte und seine Tochter dann entsprechend wie einen Sohn behandelt. Ein solches Mädchen hat von Anfang an nicht die leiseste Chance, seine natürliche Rolle einer Königin und Göttin zu leben. Sondern sie lebt solange die Rolle der sich im Dornröschenschlaf befindenden Prinzessin, bis sie sich irgendwann bewusst wird, dass sie in Wahrheit sehr viel mehr als "nur" eine Prinzessin ist.

Oft genug sagen Frauen von sich, sie wurden als Kinder von ihren Vätern wie Prinzessinnen verwöhnt. Und alleine das ist schon der Beweis. Eine kleine Prinzessin braucht nur auf die Tränendrüse zu drücken, wenn sie nicht gleich das bekommt, was sie sich in den Kopf setzt und derjenige Vater wird sofort weich. Und verwöhnt sein kleines, trotziges Mädchen nach Strich und Faden. Er erfüllt ihr jegliche Wünsche, damit sie nur ja Ruhe gibt. Er nimmt ihr jegliche Entscheidung ab und lässt sie einfach sein, wie sie sich verhält. Auch wenn dies „eigentlich“ falsch ist. Der Vater aber seinem „Augenstern“ nicht böse sein und ihr keine Grenzen setzen kann. Genau dies werden im Laufe ihres Lebens dann diejenigen Frauen, die ihre Männer subtil manipulieren. Und emotional erpressen. Die wie auf Knopfdruck weinen und mit großen Kulleraugen den Männern ihren Verstand rauben. Und die merken überhaupt nicht, dass sie eigentlich nur manipuliert werden. Und sich dem Willen der Frau vollkommen unterordnen. Viele dieser Männer werden emotional abhängig von den eigentlich unreifen und angstvollen Prinzessinnen, die die Macht über den Mann – ihren Prinzen - haben wollen.

Dies werden dann die Mädchen und Frauen, die Welten von ihrer wahren Ur-Weiblichkeit entfernt sind. Und überhaupt nicht wissen, welche schöpferische Urkraft überhaupt in ihnen als weibliches Wesen steckt.

Und die Jungs werden zu überangepassten, ängstlichen und abhängigen Männern, die zu der „falschen“ Frau nicht „Nein“ und zu der richtigen nicht „Ja“ sagen können und sich alles gefallen lassen. Auch wenn sie kreuzunglücklich dabei werden.

Beide wissen so nicht, was wahrhaftige, bedingungslose Liebe wirklich bedeutet. Und ziehen genauso grundsätzlich die „falschen“ Partner und Partnerinnen an. 

Eltern entscheiden nur allzu oft „gut gemeint“ über das Glück ihrer Kinder. Und pressen sie schon in Rollen, in die sie nicht gehören. Töchtern wird oft grundsätzlich schon nur „Mädchenspielzeug“ gekauft wie Puppen und alle dazugehörenden Dinge und Söhne werden mit Autos und Eisenbahn versorgt, weil Väter hier ihre eigenen unerfüllten Sehnsüchte noch einmal ausleben wollen. Töchter werden zum Ballett „gezwungen“, weil die Mütter selbst diesen Traum nicht ausleben durften und Söhne „müssen“ automatisch Fußball spielen. Ob sie das auch wirklich wollen, steht auf einem ganz anderen Blatt.

Will aber ein Sohn zum Ballett oder eine Tochter aus ihrem freien Willen heraus Fußballerin werden, ist das Geschrei groß. Denn das ist ja schon wieder „wider die Natur“.

Wer bestimmt denn, was tatsächlich wirklich weibliche oder männliche Verhaltensweisen sind? Warum steht ausgerechnet rosa für Mädchen und blau für Jungs? Warum darf nicht jedes Mädchen, jeder Junge, jede Frau und jeder Mann einfach das tun, was er aus seinem innersten Bedürfnis heraus tatsächlich tun will? Wozu er oder sie sich bereits als Kind berufen fühlt? Was deren ganz persönliche tiefe Sehnsucht und Leidenschaft ist? Denn, kleine Kinder wissen in Wahrheit sehr genau, was sie wollen. Wenn man sie nur machen lässt.

Wie Frauen, die sich den langgehegten Traum vom Fliegen, als Musikerin oder einer Reisejournalistin erfüllen. Und vielleicht gar nicht Mutter werden, sondern lieber permanent um die Welt reisen wollen. Diese Frauen verdienen Bewunderung und nicht bewertende Kritik an ihrer Weiblichkeit. Allerdings steht auch hier die unsichtbare Frage im Raum, was die wahren Beweggründe einer solchen Berufswahl sind. Denn hier können sehr wohl auch tiefsitzende, nicht ausgelebte Sehnsüchte und unbewusst weitergegebene verdrängte Gefühle von Vorfahren der wahre Ursprung sein. Oder das Weglaufen vor den eigenen verdrängten Gefühlen eine Rolle spielen. Was das Prinzip der Ur-Weiblichkeit außerdem damit zu tun hat, als Frau unbedingt Mutter werden zu müssen, ist mir ein Rätsel. Da steckt nichts weiter als der ganz enorme Druck der Familie und Gesellschaft dahinter. Immer noch ist es ja so, dass eine Frau, die sich vollkommen verwirklichen und entfalten und dafür keine Kinder bekommen will, nicht als vollwertige Frau angesehen wird. Was selbst ich als Mutter zweier absoluten Wunsch-Töchter überhaupt nicht nachvollziehen kann. Denn man ist nicht gezwungen, automatisch Mutter zu werden, nur weil man eine Frau ist. Das ist nichts weiter als Klischee- und Schubladen-Denken. Auch gibt es ja Männer und Frauen, die unfruchtbar sind. Und gar nicht Mutter oder Vater werden können. Selbst wenn sie das noch so sehr wollen. Auch hier wird das natürliche (Mann- und Frau-) Sein von der Außenwelt nicht akzeptiert. Sondern es wird ERWARTET, die vorgegebenen Rollen zu erfüllen.

Beobachten Sie einmal Kinder, die vollkommen in ihr Spiel vertieft sind. Sie vergessen die ganze Welt um sich herum. Und konzentrieren sich nur auf das was gerade IST. Sie spüren keinen Hunger, keinen Durst und wollen rein gar nichts anderes. Sie wollen sich nur ausleben, entfalten und spielen. Sie SIND einfach nur. Absolut und vollkommen authentisch. Die Erwachsenen sind es, die dieses Spiel unterbrechen, weil sie denken, das "arme" Kind könne ja verhungern, wenn es jetzt nicht etwas isst und trinkt. Ein Kind weiß aber sehr genau, wann es an der Zeit ist, seinen Durst und seinen Hunger zu stillen. Es kommt ganz von selbst an, mit dem Satz: „Mama, ich habe Hunger“. Auch hier wüten die Konditionierungen und der gesellschaftliche Druck. „Dein Kind MUSS um genau diese Zeit etwas essen. Dein Kind MUSS frühstücken (selbst wenn es tatsächlich keinen Hunger hat). Du kannst dein Kind NICHT ohne Essen abends ins Bett schicken.“

Nein, aber man kann ein Kind auch nicht zwingen, etwas zu essen, wenn es offensichtlich nicht will. Und den Teller leer zu essen, wenn es bereits satt ist. Denn genauso entwickeln sich Essstörungen. Und auch hier wird das natürliche Sein als Mensch künstlich blockiert.

Eher selten wird die Entscheidung den Kindern selbst überlassen, welches Spielzeug sie denn tatsächlich für sich haben wollen. Was ist denn so schlimm daran, wenn Mädchen mit Autos spielen und Jungs stattdessen mit Puppen? Wenn ein Mädchen Schlagzeug spielt und ein Junge lieber kochen lernt und Kuchen backt? Allerdings NICHT, weil irgendein erwachsener Mensch sie dazu zwingt – wie in den unsäglichen Gender-Kindertagesstätten, die es bereits gibt – sondern aus dem reinen und freien Willen der Kinder!

Was ist so schlimm daran, wenn ein kleiner Junge weint und seine Gefühle zeigt? Und warum werden bereits kleine Mädchen in die mütterliche, versorgende Rolle gedrängt, die um die Gunst und Zuneigung eines Jungen und Mannes kämpft, anstatt sich von ihm erobern zu lassen?

Das hat nicht im Entferntesten etwas zu tun mit dem wahren Prinzip der Ur-Weiblichkeit und der Ur-Männlichkeit. Und schon gar nicht mit der schöpferischen Göttlichkeit, die von Natur aus in jedem von uns Menschen ist.

Eine Göttin in ihrer natürlichen ur-weiblichen Kraft ist imstande, zu erschaffen oder zu zerstören. 

Und eine Göttin in falsch verstandener Rolle sieht sich über alles erhaben. Sie fühlt sich unabhängig von allem und allen anderen. 

Sie fühlt sich so unabhängig, dass sie eher bindungslos ohne Mann existiert, als wirklich bedingungslos zu lieben!

Sie missbraucht ihre ur-weibliche Macht und erhebt sich so über den Mann.

Diese Männer dürfen nicht wirklich Mann sein, an der Seite einer solchen Frau. Sie erfüllen lediglich diejenigen Rollen, die diese Frau ihnen erlaubt. Und wenn sie nicht funktionieren, wie diese Frauen das wollen, werden sie halt mit Liebesentzug und Nichtbeachtung bestraft. Oder es wird einfach haltlos behauptet, der Mann wäre noch ein unbewusster Prinz. 

Derweil geht es nur darum, von beiden Seiten keine faulen (!!) Kompromisse mehr einzugehen, was die Frau-Mann-Beziehung betrifft. Das bedeutet NICHT, überhaupt keine Kompromisse mehr einzugehen.

In einer Beziehung und wahren Partnerschaft werden immer wieder einmal von beiden Seiten Kompromisse notwendig sein. Da ein zusammenleben zweier Menschen ansonsten nicht funktioniert. Bedingungslos zu lieben, bedeutet ja nun nicht, egoistisch zu sein. Was ja wiederum keine wahre und bedingungslose Liebe wäre.

Dass hinter tiefsitzenden Ängsten oft Traumata aus toxischen Ex-Beziehungen oder schlimmen Erfahrungen aus der Kindheit stecken, die eben nicht von heute auf morgen lokalisiert, geheilt und aufgelöst werden können, weil diese Ängste den Männern (aber auch sehr vielen Frauen) sehr oft überhaupt nicht bewusst sind, wird dabei geflissentlich „übersehen“. Sehr oft wird auf Männern nur bewertend herumgehackt und fälschlicherweise werden sie ständig negativ kritisiert und davon distanziere ich mich deutlich.

Da, wie ich ja immer wieder erwähne, für mich Frauen und Männer absolut gleichberechtigt nebeneinander auf ein und derselben Stufe stehen.

Jeder Mensch hat das Recht, genauso zu sein, wie  er ist. Authentisch eben.

Was aber nicht bedeutet, alles genauso hinzudrehen und zu wenden, dass es passend und stimmig für einen scheint. Und bei genauem Hinsehen in Wahrheit subtile Fallen und Stolpersteine verborgen sind.

Wir Frauen sind es, die unsere natürliche schöpferische „Göttlichkeit“ – in Wahrheit einfach Authentizität -  wieder in uns entdecken und leben müssen, damit die Männer, die zu uns gehören, wahren Mut entwickeln. ihr Herz vollkommen öffnen und uns nachfolgen können. Um so als unser ganz persönlicher Held mit beiden Händen ihr wahres Glück mit uns zu packen und so festzuhalten, wie es nur irgendwie geht.

Dass hier Respekt, Geduld und Achtsamkeit von beiden Seiten notwendig ist, steht für mich außer Frage.

Wahre Göttlichkeit bzw. schöpferische Authentizität zu leben, bedeutet einfach nur, dass wir Frauen gelassen in uns ruhen und uns selbst unsere ureigenen Bedürfnisse, Wünsche, Träume, Sehnsüchte, Leidenschaften, Ziele und Visionen erfüllen und dies nicht fälschlicherweise vom Mann erwarten. Weil ein Mann das ganz einfach nicht kann. Und er kann es deshalb nicht, weil er erst einmal in seine wahre Ur-Männlichkeit zurückfinden muss, damit das weiblich-männliche Prinzip wieder ausgeglichen wird.

Denn – wenn wir Frauen wieder in unsere natürliche Weiblichkeit zurückkehren und unsere Rolle als Göttin einnehmen, die dazugehörenden Männer aber in ihrer Rolle als ängstlicher Prinz mit wenig Selbstwertgefühl steckenbleiben, stimmt das weiblich-männliche Prinzip überhaupt nicht mehr. Und beide – Männer wie Frauen – bleiben für sich alleine.

Deshalb müssen wir Frauen auch den Anfang machen und passiv bei uns bleiben – den Mann einfach mal in Ruhe und ihn sein Leben leben lassen, auch wenn uns nicht alles passt, was er so (ohne uns) tut – er kommt schon an, wenn er uns vermisst! Und wenn die Zeit dafür gegeben ist. Genau dieses Vertrauen müssen wir Frauen aber erst wieder lernen. Erst einmal das Vertrauen in uns selbst, dann das Vertrauen in den Mann und in die natürliche weiblich- männliche Energie. Die vollkommen automatisch in die richtige Richtung fließt und sich vollkommen entfaltet, wenn wir einfach mal genau das geschehen lassen, was geschehen soll.

Es geschieht grundsätzlich immer alles genauso, wie es geschehen soll. Und der Mann kann überhaupt nicht anders, als uns zu folgen...

Das kann geradeaus und ganz schnell passieren, oder mit Umwegen und vielen Irrwegen eben sehr lange dauern, wenn der gerade Weg blockiert und nicht frei begehbar ist. Also die Energie zwischen beiden nicht vollkommen frei fließen darf.

Jeder Mensch hat also sein Lebens- und Liebesglück selbst in der Hand. Er kann es ängstlich und mit Kampf, Widerstand und Gegenwehr immer weiter blockieren oder mit ganz viel Gelassenheit und Vertrauen einfach frei fließen lassen....

Sie können sich jederzeit absolut frei entscheiden. Als erwachsene Königin & Göttin in Ihrer wahren Ur-Weiblichkeit die wahrhaftige Liebe zu leben oder als Prinzessin weiter in Ihren Ängsten zu verharren.

Der Mann, der zu Ihnen gehört, wird sich immer gegensätzlich zu dem verhalten, was Sie gerade tun! Weil er dies tun muss. Da immer das weiblich-männlich energetische Prinzip zum Zuge kommt. Wenn Sie also wollen, dass er zu Ihnen kommt, MÜSSEN Sie sich zurückhalten!

Leben Sie SICH in all Ihren ur-weiblichen, sensiblen und emotionalen Facetten. 

Und der Mann, der wirklich zu Ihnen gehört, wird sich Ihnen nicht (mehr) entziehen können. Da Sie vollkommen automatisch eine "magische" Anziehungskraft auf ihn ausüben. 

                                                                                                 © Iris Fischer – sensible-seele.net 

 

Online-Kurs für Liebende


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Dieser eKurs unterstützt Sie effektiv darin, sich Ihre tiefste Sehnsucht zu erfüllen. Und in der Liebe genau das zu erhalten, was Sie wirklich für sich wollen... - mehr lesen 

        


 

Über die Autorin

Meine Beratung für sensible Menschen

Iris Fischer ist diplomierte systemische Therapeutin, Expertin für sensible Menschen, Expertin für Seelenpartner & Dualseelen und Autorin von fünf Büchern. Selbst hochsensibel und hochsensitiv berät, unterstützt und begleitet sie hochsensible Menschen seit 2008 darin, ihren ureigenen, individuellen Weg für sich zu finden. Sie inspiriert und motiviert und gibt die passenden Impulse. Dabei bleibt sie konsequent lösungsorientiert. Sie unterstützt Ihre Klientinnen und Klienten mit sehr viel Herz, Humor und Verstand dabei, das innere Feuer in sich zu entdecken. Sich zu verwirklichen und zu entfalten und mit allen Facetten einfach authentisch zu SEIN.