Mit Leichtigkeit leben
Beratung bei Hochsensibilität - das besondere Geschenk der Natur
Seelenpartner & Dualseelen


"In jedem Geschöpf der Natur lebt das Wunderbare" Aristoteles 

Sensible Seele Blog - Texte über Seelenpartner & Dualseelen


Seelenpartner


Seelenpartner

Viele Menschen wünschen sich in der Liebe ihren Seelenpartner zu finden. Und mit ihm bis in alle Ewigkeit glücklich zusammen zu sein. Leider ist das oft nicht realisierbar. Denn seinen Seelenpartner kann man nicht suchen. Zusammengehörende Seelen finden sich gegenseitig. Und zwar oft auf sehr ungewöhnliche Weise.

Wenn man gar seiner Dualseele begegnet, hinterlässt das einen tiefsitzenden und bleibenden Eindruck. Diese Begegnung verändert das gesamte Leben und das gesamte Sein. Plötzlich stellt man alles bisher dagewesene in Frage. Diese Begegnung bzw. die Erkenntnis dass man seine Dualseele gefunden hat, kann einen so tief berühren dass man sogar in Tränen ausbricht und weint, obwohl oder gerade weil es einem gut geht und man glücklich ist. Diese Liebe die man für seinen Seelenpartner bzw. für seine Dualseele empfindet ist etwas sehr Besonderes. Da man seinen Ur-Seelenpartner wiedergefunden hat.

Der griechische Philosoph Platon erzählt, dass die Menschen ursprünglich Kugelmenschen waren. Mit vier Armen, vier Beinen und zwei Gesichtern. Die Gesichter blickten dabei in entgegengesetzte Richtungen. Diese Kugelmenschen konnten sich schnell fortbewegen, verfügten über gewaltige Kräfte und besaßen großen Wagemut. In ihrem Übermut wollten sie die Götter am Himmel angreifen. Zeus beriet mit den anderen Göttern wie zu verfahren sei. Die Götter wollten die Kugelmenschen aber nicht vernichten. Und deshalb beschloss Zeus die Kugelmenschen zu schwächen, indem er jeden von ihnen in zwei Hälften zerschnitt. Diese beiden Hälften sind die heutigen unvollkommenen Menschen. Die so zerschnittenen einstigen Kugelmenschen litten schwer unter der Trennung ihrer anderen Hälfte. Seitdem hungern die Menschen danach sich mit ihrer Dualseele wieder zu vereinigen um somit ihre unerträgliche Sehnsucht nach Vollkommenheit zu stillen. Gerade weil die beiden Hälften der ursprünglichen Kugelmenschen sich aus den Augen verloren haben, sind sie auf der ständigen Suche nach ihrer Dualseele mit der sie innerlich ihr ganzes Leben lang untrennbar verbunden sind.

Die Kugel galt einst als Körper vollkommener Schönheit. Was übrigens auch im Yin und Yang bestätigt wird, das ja perfekt ineinander passt und gemeinsam ebenfalls eine Kugel im Ganzen darstellt.

Die Begegnung mit seiner Dualseele berührt einen zutiefst. Da man sich erst mit ihm (wieder) wie ein vollständiger Mensch fühlt. Man fühlt sich auf eine unerklärliche Weise mit seinem Seelenpartner verbunden.

Die Begegnung mit seiner Zwillingsseele oder seiner Dualseele ist kein Zufall. Sie hat eine viel tiefere Bedeutung.

Die Liebe die zwischen zwei Seelenpartnern  bzw. Zwillingsseelen und Dualseelen besteht, kommt aus einer viel höheren Ebene als eine normale Liebe und ist nicht mit Worten oder dem Verstand erklärbar. Sie ist absolut rein und bedingungslos. Sie ist einfach nur da. Man fühlt sich mit einem Mal vollkommen. So wie zwei Puzzleteile die perfekt ineinander passen. Man fühlt sich eins mit seiner Dualseele.

Die Begegnung von Zwillingsseelen oder Dualseelen ist oft sehr schicksalhaft. Auch kann es sein dass man erst einmal eine unerklärliche Verlustangst entwickelt, weil man seine gefundene Zwillingsseele oder Dualseele natürlich behalten möchte. Auch verspürt man eine unendliche Dankbarkeit seinen Seelenpartner (endlich) gefunden zu haben. Man erkennt ja erst in dem Augenlick in dem die Dualseele oder Zwillingsseele plötzlich im eigenen Leben ist, was einem bisher gefehlt hat. Und das möchte man natürlich beschützen und hüten wie seinen wertvollsten Schatz. Allerdings kann es auch passieren, dass eine der beiden Seelenpartner vor der Intensität dieser außergewöhnlichen Liebe Angst bekommt und sich immer wieder aus Selbstschutz zurückzieht.

Zwillingsseelen und Dualseelen spüren auch eine sehr starke und intensive sexuelle Anziehung füreinander.

Der Zustand von intensiver, tiefer und bedingungsloser Liebe von Dualseelen geht weit über bloße Verliebtheit und erotische Anziehung hinaus. Es ist  etwas göttliches in dieser Liebe.

Menschen die ihre Dualseele gefunden haben, entwickeln ein vollkommen anderes Lebensgefühl. Sie finden zu sich selber und entdecken eine unglaubliche Kraft und Energie in ihrem Inneren. Sie werden mutig, fühlen sich inspiriert und erfüllt. Sie fühlen sich endlich angekommen und zu Hause. Eben vollkommen. Sie fühlen sich unglaublich wohl mit ihrem Seelenpartner.

Wenn man seine Zwillingsseele bzw. Dualseele gefunden hat, kann man in ihr lesen wie in einem Buch.

Die beiden Begriffe Zwillingsseele und Dualseele haben übrigens nicht dieselbe Bedeutung. Auch wenn sie oft im selben Zusammenhang verwendet werden. Und es durchaus Menschen gibt die die Worte Seelenpartner, Zwillingsseele und Dualseele in einen Topf werfen.

Wenn man auf einen Menschen trifft in dem man sich selber wiedererkennt, der einem also ähnlich ist - spricht man von einer Seelenverwandtschaft dieser beiden Menschen. Seinem Seelenpartner.

In seiner Zwillingsseele erkennt man sich wieder wie in einem Spiegel. Man spürt eine tiefe Vertrautheit und eine große Anziehungskraft. Es verbindet einen eine tiefe innere Freundschaft. Bei Zwillingsseelen ist es so dass sie sich sehr schnell zu einer Beziehung und Partnerschaft finden. Man fühlt sich wohl mit seiner Zwillingsseele und es herrscht Harmonie und Gleichklang.

Die Dualseele hingegen ist der perfekte Gegensatz zu einem selber. Wie im Yin und Yang passen die beiden Dualseelen perfekt zueinander, ergänzen sich in ihrer „Zweiheit“ und Gegensätzlichkeit zu einem Ganzen – zu einer Einheit. Diese Liebe ist unendlich und vollkommen bedingungslos. Die Anziehungskraft ist auch hier extrem stark. Es kann aber dauern bis sich eine wirkliche Beziehung und Partnerschaft der beiden Dualseelen entwickelt. Wenn es überhaupt soweit kommt. Denn zwei Dualseelen sind in der Weise füreinander bestimmt, dass sie einen erst einmal zur Liebe zu sich selbst (zurück) führen. Denn sehr oft haben die Menschen verlernt sich selbst wirklich zu lieben. Und die Dualseele erinnert einen sozusagen – indem sie einen perfekt spiegelt – daran, sich selbst wieder zu lieben. Nur wer sich selbst wirklich liebt, kann erfahren was es bedeutet die vollkommene und bedingungslose wahre Liebe zu einem anderen Menschen (zu seiner Dualseele) zu erleben. Und die inneren Lernprozesse zweier Dualseelen können unterschiedlich lange dauern.

Ebenfalls ein Zeichen dass man seinen Seelenpartner – also seine ursprüngliche Dualseele (wieder-) gefunden hat ist die tiefe Dankbarkeit die man für diesen Menschen empfindet.

Zwillingsseelen und Dualseelen helfen einem dabei sich stetig weiterzuentwickeln. Sie sind dafür bestimmt sich gegenseitig beim Persönlichkeitswachstum zu unterstützen. Gerade bei Dualseelen ist das Potenzial hierfür ganz enorm.

Die innere Bindung zweier Dualseelen ist unzerstörbar. Wenn man sich gefunden hat, wird man immer Liebe für diesen Menschen empfinden, da sich zwei Dualseelen immer lieben werden. Was auch immer das Schicksal im Leben mit diesen beiden Seelen vor hat. Denn das unbeschreibliche und tiefe Gefühl des „EinsSeins“ ist ein überaus deutliches Zeichen für eine Dualseelenverbindung.

Wie erkennt man nun seine Zwillingsseele oder seine Dualseele?

Dieses Wissen kommt aus dem eigenen höheren Selbst. Man spürt und weiß dies einfach, wenn man sich begegnet. Man versteht sich auch ohne Worte, man weiß was der Seelenpartner denkt und was er fühlt. Das Leben von zwei Dualseelen weist immer sehr viele Parallelen auf und es gibt viele Synchronizitäten und ähnliche Lebenserfahrungen aus der jeweiligen Vergangenheit zur selben Zeit.

Seinen Seelenpartner – die Dualseele - kann man mit einem einzigen Blick in dessen Augen erkennen. Denn hier sieht man SICH selbst! Dieser Blick ist von einer solchen unbeschreiblichen Innigkeit und Tiefe, die man mit keinem anderen Menschen auf dieser Erde erleben kann. Es ist vom Verstand her absolut unbegreiflich wie berührend es ist, sich selbst im anderen zu erkennen.

Wenn man seinen Seelenpartner – also seine Dualseele – in seinem bisherigen Leben noch nicht gefunden hat, dann stellt man häufig bestimmte Dinge an sich fest:    

  • man fühlt sich unvollkommen
  • man fühlt sich (noch) nicht angekommen
  • man spürt dass da noch irgendetwas wichtiges ist was einem fehlt, kann aber nicht wirklich (be)greifen was es ist
  • man empfindet einen Mangel den man nicht mit Worten erklären kann

 Durch seine Dualseele findet man zu sich selbst zurück und lernt in sich selber zu ruhen. Findet sozusagen in seine innere Mitte, sofern man diese nicht sowieso schon gefunden hat.

Eine Seelenpartnerschaft hat im übrigen nichts zu tun mit normaler Verliebtheit oder Leidenschaft füreinander. Eine wirkliche Seelenpartnerschaft ist immer spirituell. Auch wenn es Leser(innen)  geben mag die nichts von Spiritualität halten – seine Dualseele zu finden ist ein unermessliches Geschenk vom Leben und ist wohl nicht jedem vergönnt. Auch wenn es immer wieder Paare gibt die von sich sagen dass sie Seelenverwandte sind, trifft das bei weitem nicht immer wirklich zu. Für eine echte Seelenpartnerschaft gibt es immer sehr deutliche Anzeichen. Wie ich sie weiter oben schon teilweise beschrieben habe.

Eine echte Seelenverbindung zweier Dualseelen hat etwas magisches. Man kann so sein wie man wirklich ist und man wird genauso angenommen. Man fühlt sich unendlich wohl, sicher und geborgen mit seiner Dualseele.

Es gibt keine Machtspielchen und kein Besitzdenken mehr.

Es können sich sogar körperliche Symptome bemerkbar machen die man vorher so noch nicht von sich gekannt hat. Beispielsweise bleibt einem regelrecht der Atem weg, man glaubt innerlich zu glühen, es bildet sich ein unbeschreibliches elektrisierendes Gefühl zwischen den beiden Seelen, Raum und Zeit scheinen sich aufzulösen wenn man seiner Dualseele in die Augen sieht, man kann sich endlos mit seiner Dualseele unterhalten, man verspürt Herzschmerz und man fühlt ein unendliches und äußerst intensives Verlangen und unendliche Sehnsucht nach seiner Dualseele, wenn sie gerade räumlich abwesend ist. Sexualität wird in einer solchen Intensität erlebt, wie es vorher noch niemals der Fall gewesen ist.

Es kann durchaus auch vorkommen dass man in seinem Leben auf mehrere Seelenpartner trifft. Diese haben dann unterschiedliche Auswirkungen auf das gesamte Leben. Auch ist jeder Seelenpartner dazu bestimmt, eine ganz bestimmte Aufgabe im Leben seiner Dualseele zu erfüllen. Es kommt nicht darauf an, wie lange man mit seinem Seelenpartner vereint ist, sondern auf die Intensität und die Qualität dieser gemeinsamen Verbindung. Wichtig ist, dass die beiden Dualseelen sich den Raum geben um sich gemeinsam und auch jede Seele für sich weiterzuentwickeln. Es darf kein Stillstand in der persönlichen Entwicklung und Entfaltung stattfinden. Denn das kann dann fatale Auswirkungen auf die gesamte Beziehung zueinander haben. Schlimmstenfalls führt das wieder zur Trennung. Und diese Trennung und das Loslassen müssen, kann dann äußerst schmerzhaft ausfallen und noch viel schlimmer und intensiver werden als man es aus seinem bisherigen Leben kennt. Aber selbst durch das Loslassen seiner Dualseele entwickelt man sich weiter.

Manchmal muss aber die Zwillingsseele oder Dualseele sowieso wieder gehen – nämlich dann wenn ihre Aufgabe erledigt ist bzw. der Zweck für den sie bestimmt war sich erfüllt hat. Auch wenn genau das noch so sehr schmerzt und weh tut.

Oder die Zeit ist einfach noch nicht reif dafür dass die beiden Seelen sich schon auf Dauer miteinander vereinen. Weil bestimmte innere Lernprozesse noch nicht abgeschlossen sind. Diese inneren Prozesse muss man an-nehmen! Erst wenn diese bei beiden Seelenpartnern vollendet sind, können sich auch die Seelen zu einer Einheit vervollkommnen und miteinander dauerhaft verschmelzen.

Das ist dann die Liebe in ihrer reinsten Form. Wer diese Liebe erleben darf und vom Leben geschenkt bekommt, sollte sie in Ehren halten, sie beschützen und behüten wie seinen wertvollsten Schatz. Denn etwas wertvolleres als diese klare, wahre und bedingungslose Liebe gibt es nicht.

Das Herz weist einem den Weg. Der Verstand kann all das nicht fassen. Diese Erfahrung ist eine Bewusstseinserweiterung die ihresgleichen sucht.

„Nehme deine Dualseele bedingungslos an. Akzeptiere das „EinsSein“ und sehe diesen Menschen nicht als getrennt von dir an...“ – denn beide sind „Eins“.

So wünsche ich jedem Menschen dass er seinen Seelenpartner bzw. seine Dualseele findet und mit ihr gemeinsam glücklich wird!

                                                                                   © Iris Fischer – sensible-seele.net 


Seelenpartner als unser Spiegel


Seelenpartner als unser Spiegel

Beziehungen sind im großen Wandel. Das bekommen wir immer mehr zu spüren. An allen Ecken und Enden macht sich das bemerkbar. Die Menschen sind nicht mehr zufrieden. Viele haben es satt, Beziehungen zu führen die sie nicht erfüllen. Und die sie nicht bereichern und befriedigen. Das Thema Seelenpartner ist dabei in aller Munde. Weil die große Hoffnung damit verbunden ist, auf den perfekt passenden Menschen zu treffen. Mit dem wir für immer glücklich und zufrieden und in Harmonie vereint sind.

Aber selbst wenn wir unsere echten Seelenpartner wie unsere Zwillingsseele oder gar unsere Dualseele treffen, bedeutet das noch lange nicht, dass von jetzt an nur noch Harmonie und Freude herrscht. Anfangs ist zwar tatsächlich die große Euphorie vorhanden, aber dann holt uns doch die Realität und der ganz normale Alltag wieder ein. Denn trotz allem sind wir Menschen mit tagtäglichen und ganz normalen „menschlichen“ Verpflichtungen.

Und nicht alles was nach Seelenpartnerschaft aussieht, ist tatsächlich eine Seelenbeziehung!

Nur weil wir uns mit einem Menschen gut verstehen, ist dieser Mensch noch lange kein echter Seelenpartner! Auch wenn man sich seelisch sehr verbunden miteinander fühlt. Dazu gehört noch weit mehr.

Denn Tatsache ist und bleibt: Den echten Seelenpartner kann man definitiv NICHT gezielt suchen!

Füreinander bestimmte Seelenpartner finden sich gegenseitig automatisch. Sie werden wie ‚magnetisch’ voneinander angezogen. Und zwar in genau dem Moment, in dem beide mit ihrem seelischen Entwicklungsstand dazu bereit sind. Auf gar keinen Fall vorher.

Allerdings manifestiert sich oft lange bevor wir tatsächlich real auf unseren Seelenpartner treffen, diese ‚Anwesenheit’ in irgendwelchen Dingen in unserer Umgebung. In diesen Momenten bemerken wir das wahrscheinlich gar nicht. Weil wir gar nicht auf die Idee kommen darauf zu achten. Im Rückblick gesehen fällt es allerdings deutlich auf.

Natürlich können wir ganz gezielt nach einem Menschen für uns suchen der perfekt mit uns harmoniert. Dabei handelt es sich aber dann noch lange nicht um einen wirklichen Seelenpartner.

Und schon gar nicht um unseren vorherbestimmten echten Seelenpartner – unsere Dualseele.

Viele Partner und Partnerinnen von Menschen mit dem Borderline-Syndrom denken beispielsweise, im Borderliner ihren Seelenpartner gefunden zu haben. Borderliner spiegeln aber ‚manipulativ’ ihre jeweiligen Partner! Und zeigen ihnen so ihre emotionalen und seelischen ‚Abgründe und Höllen’. Beispielsweise massive Verlustängste. Es wird eher selten der Fall eintreten dass ein Borderliner tatsächlich ein echter Seelenpartner ist. Eine Zwillingsseele oder gar die Dualseele.

Selbstverständlich ist JEDER Partner den wir haben, in gewisser Weise der Spiegel unserer Seele. Jeder Partner mit dem wir eine Beziehung oder Partnerschaft führen spiegelt uns.  

In jedem Partner sehen wir uns selbst und unseren derzeitigen seelischen Entwicklungsstand.

Vielen Menschen ist diese Tatsache überhaupt nicht bewusst. Es ist aber Fakt. Denn – wenn man sich einmal bewusst mit seiner eigenen Vergangenheit auseinandersetzt, wird man schnell feststellen, dass man immer genau den Menschen an seiner Seite bzw. in seinem Leben hatte, der gerade dem aktuellen seelischen Entwicklungsstand entsprochen hat. Und den man gerade für seine Weiterentwicklung gebraucht hat.

Auch wenn diese Beziehungen oder Partnerschaften vielleicht mit sehr viel Leid, Dramen, gravierenden seelischen Verletzungen und Enttäuschungen verbunden waren. Oder wenn die Beziehung oder Partnerschaft in einen regelrechten Nervenkrieg gemündet hat. Diese Menschen waren nur der Spiegel unserer Seele. Diese Menschen haben uns gezeigt wo unsere seelischen Defizite liegen. Sie machen uns dadurch auch auf falsche oder unpassende Verhaltens- und Beziehungsmuster aufmerksam. Die wir so in unserem Leben eigentlich nicht brauchen. Diese Muster wiederholen sich aber genauso lange immer wieder, bis uns das bewusst wird. Und wir daraus gelernt haben. Und unser Verhalten dadurch ändern.

Genauso lange werden wir immer und immer wieder dieselbe Art von Partner bzw. Partnerinnen für uns anziehen. Es ist das was wir ausstrahlen. Das Gesetz der Resonanz. Denn genau das was wir aussenden, kommt in Form von bestimmten Partnern und Partnerinnen wieder zu uns zurück.

Was hat das aber nun mit Seelenpartnerschaft zu tun?

Echte Seelenpartner sind dazu bestimmt, sich bei ihrer Weiterentwicklung gegenseitig zu unterstützen. In einer wirklichen und echten Seelen-Beziehung und Partnerschaft lässt automatisch ein Partner dem anderen genau die Zeit und genau den Raum, den er für seine Weiterentwicklung braucht. Sie sind sich wie selbstverständlich – weil vorherbestimmt - dabei behilflich zu sich selbst zu finden. Echte Seelenpartner werden niemals versuchen sich gegenseitig zu ändern. Oder an der Selbstverwirklichung zu hindern. Wenn man seine Dualseele ‚gefunden’ hat, spürt man plötzlich überdeutlich, wie man regelrechte Quantensprünge in seiner Weiterentwicklung macht. Man rast die Straße seines Lebens entlang und holt sich selber wieder ein. Wo man über lange Zeit weit hinter sich  zurücklag und hinter sich selbst hergehechelt ist. Und nicht wusste wie man jemals wieder aufholen soll. Mit dem echten Seelenpartner kommt man endlich bei sich selber an. Denn er gibt uns diese Kraft dazu. Er ist der Fels in der Brandung der uns Halt gibt. Der uns auffängt wenn es notwendig ist. Der uns trägt, auch wenn uns das überhaupt nicht bewusst ist. Denn er ist einfach da für uns. Auch wenn er still ist und schweigt. Und nicht auf das reagiert was von uns kommt. Er nimmt uns einfach an so wie wir sind. Gerade dann. In seinem Schweigen. Manchmal mögen wir dieses ‚nicht-reagieren’ von unserem Dual als Gleichgültigkeit uns gegenüber auffassen. Aber das ist falsch. Denn wir können unserem Seelenpartner nicht gleichgültig sein. Die Liebe ist immer gegenseitig bedingt. Auch wenn unser Dual sich erst einmal dieser Liebe verweigert.     

Ich unterscheide vier Arten von Beziehungen und Partnerschaften:    

  1. Die normale Beziehung und Partnerschaft – die jeder von uns kennt
  2. Die ‚giftige’ und zerstörende Beziehung und Partnerschaft (beispielsweise Borderliner,                Narzissten oder Choleriker als Partner)
  3. Die heilende Seelenpartner-Beziehung
  4. Die ‚neue’ und ERWACHSENE Beziehung und Partnerschaft (im besten Falle mit dem Seelenpartner)

Echte Seelenpartner sind dazu bestimmt, sich gegenseitig die Seele zu heilen.

Und im besten Fall eine wirkliche und dauerhafte Beziehung und Partnerschaft miteinander einzugehen. Wenn beide ihre Seele heilen konnten und sich aus alten Verstrickungen und Beziehungsmustern gelöst haben. Diesen echten Seelenpartner nennt man die Dualseele. Weil dieser Seelenpartner das genau passende Gegenstück von uns ist. Ein Teil unserer Dualseele ist dabei genau wie wir. Der andere Teil ist uns gegensätzlich. Und deshalb genau perfekt für uns. Bei der Dualseele ist es so, dass jeder der beiden Seelenpartner für sich bereits ‚ein Ganzes’ ist. Und gemeinsam verschmilzt man dann zur ‚großen Einheit’.

Die Zwillingsseele dagegen ist mit uns identisch. Sie ist unsere andere Hälfte. Eben unser Seelenzwilling.

Wir Menschen brauchen Bezeichnungen, um etwas eigentlich nicht fassbares mit Worten beschreiben zu können. Denn die Dualseele ist ja eigentlich nichts anderes als ein anderer Mensch, der aufgrund seiner erlernten Beziehungsmuster, Verhaltensstrukturen, Charaktereigenschaften und Lebensumstände perfekt zu uns passt. Und uns somit passgenau ergänzt. Wie zwei Puzzleteile die sich ineinanderfügen.

Mit der Zwillingsseele ist es ähnlich. Genau wie mit all den anderen „normalen“ Partnern die wir haben. Alle sind „irgendwie“ passend für uns. Für den jeweiligen Zeitpunkt. Und manchmal nur für einen bestimmten Zeitraum.

Der Mensch braucht Konzepte, um Erklärungen für sich zu finden. Erklärungen für Dinge die er selber nicht beeinflußen kann. Und mit denen er auf irgendeine Art und Weise fertig werden muss. Und da die Seele an sich nicht wirklich fassbar für uns ist, brauchen wir eben ein Konzept um uns vor uns selber „rechtfertigen“ zu können.

Wir alle sind Menschen mit einem freien Willen. Und wenn der Mensch der zwar unsere Dualseele in sich trägt mit seinem freien Willen uns trotz allem nicht will, liegt das nicht an unserer Dualseele, sondern einzig und alleine am Menschen selbst! Es ist seine freie Entscheidung. Was aber nicht einfach so passiert, sondern deshalb weil jeder der Seelenpartner zuerst seine alten Wunden heilen muss. Unsere Dualseele wirft uns gnadenlos immer wieder auf uns selbst zurück. Sie weist uns ab, stösst uns von sich, lässt uns abprallen wie Wellen an einem Felsen, weigert sich die eigenen Gefühle zu spüren und auszuleben und lässt uns einfach nicht wirklich nahe an sich heran. Und zwar solange, bis wir aus unseren Fehlern lernen.

Unser Dual hält uns immer wieder automatisch und instinktiv den Spiegel vor. Und wenn wir in diesen Spiegel sehen, sehen wir uns selbst. Wir sehen all unsere seelischen Defizite, Ängste, Enttäuschungen und Verletzungen der Vergangenheit. Blinde Flecke die wir bisher nicht erkannt haben, alte ‚Programmierungen’ aus unserer Kindheit die wir heute nicht mehr brauchen, weil sie uns nur daran hindern wahrlich glücklich zu sein. Durch unser Dual können wir uns endlich heilen. Wir lernen uns selbst zu lieben und IN Liebe zu sein. Wir SIND Liebe. Und wir finden ganz in unsere eigene Mitte.

Wenn wir unseren echten Seelenpartner – unsere Dualseele – gefunden haben, bleibt kein Stein in unserem Gefühls-Leben mehr auf dem anderen. Alles ist komplett anders als bisher. Diese Seelenpartner-Liebe ist mit nichts vergleichbar, was wir vorher für einen anderen Menschen gefühlt haben. Wir fühlen unseren Seelenpartner überall in uns, um uns und in allem was um uns herum ist. Auch wenn er räumlich überhaupt nicht anwesend ist. Er ist eben ein Teil von uns. Und das ist sehr deutlich spürbar. Wenn wir bisher in unserem Leben das Gefühl hatten emotional zu verhungern, fühlen wir uns mit unserer Dualseele plötzlich gesättigt. Weil wir die Liebe selbst sind. Und wir vertrauen einander grenzenlos. So wie wir noch keinem anderen Menschen vertraut haben. Wir fühlen uns endlich angekommen. Nicht nur bei unserem Dual, sondern auch bei uns selbst. Wir sind in uns selbst endlich zu Hause.

Anfangs ist alles schön, wundervoll, traumhaft, magisch, emotional himmelhochjauchzend, tief und intensiv.

Aber sobald die verschiedenen Vorstellungen einer Beziehung bzw. Partnerschaft beider Seelenpartner auf den Tisch kommen, zieht der Kopfmensch sich zurück. Und bleibt auf Sicherheitsabstand. Denn der Herzensmensch möchte eine enge und emotionale Bindung eingehen, der Kopfmensch ist dagegen rationaler.

Weil unser Dual es nicht erträgt dass wir ihn durchschauen können. Dass er tatsächlich ‚gläsern’ für uns ist. Denn eigentlich wollte er ja keine Gefühle mehr zulassen und in sich spüren. Eigentlich hat er sich der Liebe ja verweigert. Und dann ist er auf sein Dual getroffen und hat bemerkt dass es da tatsächlich doch einen Menschen gibt, der sein ganzes „Alarmsystem“ – seinen gesamten Selbstschutz den er sich aufgebaut hat – umgangen und den Schlüssel zu seinem Herzen gefunden hat.

Eigentlich liebt unsere Dualseele uns ganz genauso wie wir sie. Sie will es nur nicht wahrhaben. Und zugeben schon gar nicht. Also verweigert sich unser Dual der Liebe.

Unser Seelenpartner will seine Gefühle für uns nicht spüren. Er ist regelrecht ‚verkopft’. Im Gegensatz zu uns Menschen die aus dem Herzen leben.

Bei Dualseelenpartnern gibt es immer den Partner der aus dem Herzen lebt und den Partner der permanent zwischen Kopf und Herz hin und her schaltet. Leider überwiegt der Verstand bei diesen Menschen. Er behält die Macht und die Kontrolle über das Herz und somit über die Gefühle. So schützt unser Seelenpartner sich davor, noch einmal massiv verletzt und enttäuscht zu werden. Denn er hat aufgrund früherer äußerst negativer Erfahrungen eine gewaltige Schutzmauer um seine Gefühle herum errichtet. Und diese Schutzmauer einzureißen und abzutragen ist ganz immens schwer. Denn  unser ‚verkopftes’ Dual blockiert aus Angst. Und wenn Angst die Macht hat, kommt man nicht dagegen an.

Meistens ist der Herzensmensch weiblich und der Kopfmensch männlich. Es geht aber auch andersherum. Es gibt auch weibliche ‚Verweigerer’ und männliche Herzensmenschen und Kämpfer. Allerdings kommt das eher seltener vor.

In Bezug auf das ‚Loslassen’ unseres Dualseelenpartners kommt es immer wieder zu gravierenden Missverständnissen.

Loslassen bedeutet NICHT die Trennung von unserem Dual! Es bedeutet auch nicht, dass wir uns frustiert und enttäuscht von ihm abwenden sollen. Sondern wenn vom loslassen die Rede ist, ist damit gemeint dass wir die Vorstellungen und Erwartungen die wir an unseren Seelenpartner haben loslassen. Dass wir unser Glück nicht in ihm allein suchen. Und ihn nicht zum Mittelpunkt unseres Lebens erkoren haben. Dass wir uns nicht von ihm „abhängig“ machen. Sondern dass wir uns uns selbst zuwenden. Dass wir unser Leben leben und nicht in Wartestellung verbringen. Nicht darauf warten, wann er denn endlich auftaucht und uns von unserem Leiden erlöst. Dass er sich aus seiner ‚Verkopfung’ gelöst hat und sein Herz vollkommen für uns öffnet. Weil er endlich irgendwann dann doch bemerkt hat dass auch Liebe zum Leben dazugehört. Dass es überhaupt nichts bringt, sich aus Angst der Liebe zu verweigern. Wir warten darauf, dass er sich endlich öffnet und uns offenbart. Und wir die lang ersehnten Worte von ihm hören. Nämlich das er uns doch ebenso sehr liebt wie wir ihn und dass er uns genauso will.

Das wird aber erst dann passieren, wenn auch unser Dual sich aus seinen alten Verstrickungen, Verhaltens- und Beziehungmustern gelöst hat. Wenn er all seine Ängste erkannt und aufgearbeitet hat. Wenn er all seine ‚Lernaufgaben’ gelöst hat.

Die Herzensmenschen sind die ersten, die ihre ‚Lernaufgaben’ machen müssen. Die sich aus ihren alten Verstrickungen lösen müssen. Die alte Verhaltensmuster aufbrechen und umlernen müssen.

Unser Seelenpartner – der Kopfmensch – kann dies erst tun, wenn wir damit angefangen haben. Denn erst wenn wir als Herzensmenschen aktiv in unserem Lernprozess sind, wird unser Dual automatisch in diesen Prozess integriert. Und er fängt ebenfalls an zu lernen.

Erst wenn wir vertrauensvoll ‚loslassen’ können und uns uns selbst zuwenden, kann unser Seelenpartner uns folgen. Denn er wird „passiv“ durch diesen ganzen Lernprozess geführt. Von alleine kann unser Seelenpartner als Kopfmensch nicht anfangen umzudenken. Er muss erst ein Gefühl des Verlustes in sich spüren. Er muss deutlich spüren, wie ein Leben ohne uns sich anfühlt. Nur so kann er mit seinen innersten verdrängten und verweigerten Gefühlen in Kontakt kommen. Und seine Liebe für uns wirklich spüren. Und sich letztendlich seinen eigenen Ängsten stellen. Genau das gehört nämlich ebenfalls zum Lernprozess, durch die beide Seelenpartner gehen müssen. Jeder muss zurück in seine vorgesehene Rolle finden. In seine ureigene kraftvolle Weiblichkeit und in die ‚wahre’ Männlichkeit. Damit der weibliche Seelenpartner wieder auf „Empfangen“ gestellt ist und der männliche Seelenpartner zurück in seiner Rolle des ‚Eroberers’ kommt. Und natürlich ebenfalls in seinem Herzen angekommen ist. Erst wenn dieser Ausgleich zwischen den beiden Dual-Seelenpartnern stattgefunden hat, wird eine gesunde und ‚neue’ Beziehung und echte Partnerschaft – ein dauerhaftes ‚miteinander’ möglich sein.

Es kann allerdings auch passieren, dass der sich der Liebe verweigernde Seelenpartner in seinen inneren Blockaden steckenbleibt. Oder der andere nicht in seine ureigene Rolle findet und immer wieder um seine Dualseele kämpft. Unser männliches Dual ist derjenige der uns erobern muss. Der um uns kämpfen muss. Das weibliche Dual ist die ‚Empfangende’. Ansonsten kann sich das ganze ‚Seelenpartner-Drama’ schlimmstenfalls über viele Jahre hinziehen. Weil sich dann alles immer wieder wiederholt wie in einer Endlos-Schleife. Das eine bedingt das andere.

Und eines sollte man tunlichst vermeiden:

Wirklich niemals sollte man seine Dualseele bedrängen. Oder zu etwas zu „überreden“ versuchen. Denn das funktioniert nicht. Damit wird man nur das Gegenteil erreichen. Nämlich dass das Dual sich in sich zurückzieht und flüchtet.

Unser Dual flüchtet dann allerdings nicht vor uns, sondern vor seinen eigenen Gefühlen. Und vor unseren eigenen Gefühlen können wir nicht flüchten. Weil wir mit all unseren Gefühlen und Emotionen immer und überall verbunden sind.

Zeit geben, Freiraum lassen, Geduld haben...! Auch wenn es noch so schmerzvoll ist. Wahre Liebe schafft das!

Denn wenn es so vorgesehen ist und es ‚so sein soll’ – dann werden wir auch eine gemeinsame Seelenbeziehung und wirkliche Partnerschaft mit unserem Dual führen.  

Alles was wir dafür tun müssen ist eigentlich nur eins: Vertrauen!

Dem Leben an sich vertrauen, unserem Dual-Seelenpartner vertrauen und natürlich auch uns selbst vertrauen. Dann wird alles gut werden.

Dasselbe gilt natürlich auch für andere Seelenpartner als nur unser Dual. Denn es ist immer noch ein ganz besonderes Privileg auf unseren Dualseelen-Partner zu treffen.

Es gibt Menschen die lernen „nur“ einen ganz normalen Seelenpartner kennen, während andere auf ihre Zwillingsseele oder auch auf ihre Dualseele treffen. Manche treffen im Laufe ihres Lebens sogar auf alle: Auf ‚normale’ Seelenpartner, auf ihre Zwillingsseele und auf ihre Dualseele.

Das ist dann ein unermesslich kostbares Geschenk vom Leben. Und sollte mit aller Achtsamkeit behandelt werden. Denn der echte Seelenpartner ist uns immer vorherbestimmt!

Was den „Mythos“ Seelenpartner betrifft, sieht man nun sehr deutlich dass auch Seelenpartnerschaft nicht unbedingt bedeutet nur glücklich zusammen zu sein. Denn wir sind halt doch alle Menschen! Mit einem freien Willen, Gefühlen, Emotionen, Ängsten, Gedanken-Chaos, emotionalen Irrungen und Wirrungen, mit angelernten Verhaltens- und Beziehungsmustern, positiven und negativen Erfahrungen die uns geprägt haben...

Obwohl die tiefe Liebe die uns mit unserer Dualseele verbindet, so unbeschreiblich groß ist dass wir keine Worte dafür finden.

                                                                                            © Iris Fischer – sensible-seele.net 


Was wir unter Liebe verstehen


Was wir unter Liebe verstehen

Mein Buch "Seelenpartner grenzenlose Liebe" wollte unbedingt geschrieben werden. Es war wie ein innerer, intensiver „Zwang“. 

Manche Bücher will man ja aus einem eigenen Bedürfnis heraus schreiben. Aber dieses Buch ist aus einer „höheren Macht“ entstanden. Das war kein kurzfristiger Impuls in mir, sondern es hat mich nicht mehr losgelassen. 

Es hat regelrecht in mir gebrüllt: „Schreib mich“. Also habe ich mich hingesetzt und fast Tag und Nacht innerhalb kürzester Zeit in jeder freien Minute daran geschrieben.

Als es eigentlich schon fertig war, hat es sich noch nicht ganz „rund“ angefühlt. Und dann kam ich darauf was noch fehlte. 

Es war das Kapitel: „Was wir unter Liebe verstehen...“

Genau genommen eigentlich die Vorgeschichte zu den Seelenpartnern und Dualseelen...


Hier also ein Teil dieses Kapitels: 

Was wir unser Leben lang normalerweise unter dem Begriff ‚Liebe’ verstehen, IST nämlich eigentlich in Wahrheit überhaupt keine Liebe. 

Was wir FÜHLEN, ist einzig und alleine die VORSTELLUNG die wir uns über Liebe machen. Wir erschaffen uns eine künstliche Realität. Ein Idealbild. Eine Illusion. Und das nennen wir dann ‚Liebe’.

Jeder Mensch erschafft sich in seiner Phantasie den ‚Traumpartner’ für sich. Er malt sich ganz genau aus, wie dieser ‚Traumpartner’ aussieht. Es werden beliebig viele Eigenschaften aufgezählt, WIE dieser ‚Traumpartner’ sich verhalten solle. Es wird ganz genau definiert, was dieser Mensch eindeutig NICHT haben darf. Und nach genau diesem Menschen halten wir dann ganz gezielt Ausschau. Und sind über alle Maßen enttäuscht, wenn ein solcher Mensch niemals in unserem Leben auftaucht. 

Entspricht ein Mensch den wir in der Realität dann doch kennenlernen, allerdings NICHT diesem Traumbild aus unserer Phantasie, lehnen wir diesen Menschen ganz automatisch als möglichen Partner oder Partnerin ab. 

Ein solcher Mensch wird niemals auch nur die kleinste Chance bei uns haben. 

Auch wenn er der wundervollste, treueste, liebevollste, fürsorglichste und netteste Mensch auf Erden wäre. Auch wenn dieser Mensch alles für uns tun würde. Ganz einfach weil er UNS aus seinem tiefsten Herzen liebt. Nicht ein BILD dass er sich in seinem Inneren von uns gemacht hat. Nicht eine bloße Vorstellung wie wir sein sollen. Nicht ein Phantasiegebilde dass dem wahren Leben nicht standhalten kann. Dieser Mensch liebt uns ganz einfach als MENSCH. Als die Person die wir SIND. Nicht als dass, was er sich in seinen Träumen als Partner oder Partnerin für sich wünscht. 

Dieser Mensch befindet sich bereits IN Liebe. Dieser Mensch IST Liebe. Während WIR noch verzweifelt danach suchen...

Wir suchen stattdessen gezielt nach dem „richtigen“ Partner für uns und wundern uns chronisch, dass wir nicht fündig werden. Was ja kein Wunder bei all den Ansprüchen und Erwartungen ist, die wir da in uns tragen. Dies kann kein Mensch uns erfüllen!

Immer wieder wundern wir uns dann, dass unsere Beziehungen nicht funktionieren. Dass unsere Partnerschaften scheitern. Wir wollen immer nur dass was uns FEHLT. Und konzentrieren uns darauf. Dabei entgeht uns aber oft, dass wir den besten Menschen für uns – von dem wir wirklich und wahrhaftig bedingungslos als MENSCH geliebt werden, direkt vor unserer Nase bereits haben. Ihn aber nicht sehen können. Weil wir ihn überhaupt nicht sehen WOLLEN. 

Was ja kein Wunder ist bei all den Hirngespinsten und Phantasien über vermeintliche ‚Traumpartner’, die uns permanent in unserem Kopf herumgeistern. Wir wollen immer noch besseres, schöneres, dünneres, reicheres, intelligenteres, erfolgreicheres usw...

Anstatt wir mit dem zufrieden sind was wir da an unserer Seite HABEN. Nämlich schlicht und einfach WAHRE Liebe. 

Ständig suchen wir weiter. Und suchen...und suchen...und suchen...werden aber niemals fündig. Wie können wir das auch, wenn wir doch gar nicht wissen was Liebe WIRKLICH bedeutet? Wie können wir den passenden Menschen in unser Leben ziehen wenn wir ihn doch überhaupt nicht erkennen und sehen können?

Wir haben einen so verschleierten Blick für das wesentliche im Leben, dass wir uns immer nur auf das unwesentliche konzentrieren. Und dann unzufrieden sind, wenn wir nicht das bekommen was wir meinen bekommen zu müssen. 

Wir sehen überhaupt nicht, dass das was wir ausstrahlen IMMER als Spiegel zu uns zurückkommt. Wir ziehen quasi immer den Partner, die Partnerin an die wir tatsächlich „verdient“ haben. 

Wenn wir uns im emotionalen Mangel befinden, ziehen wir automatisch auch Mangel an. Wenn wir nur auf Äußerlichkeiten schauen und nicht auf die inneren Werte achten, bekommen wir genau das vor die Nase gesetzt. Und unsere Erwartungen werden niemals erfüllt. 

Sie KÖNNEN überhaupt NICHT erfüllt werden. Wenn wir im emotionalen MANGEL sind. Denn Mangel kann KEINE Erfüllung anziehen! 

Wenn wir eine erfüllte Beziehung und Partnerschaft leben wollen, dann müssen wir uns in erster Linie SELBST erst einmal erfüllen. Damit wir genau das nach außen hin ausstrahlen! Nur so kann auch Erfüllung von außen zu uns zurückkommen. Ausschließlich DANN können wir eine erfüllte und befriedigende Partnerschaft leben. Wenn beide Partner zu sich selbst und zum anderen IN Liebe sind. 

Nur wenn wir aufhören Erwartungen und Bedingungen an einen potenziellen Partner zu stellen, bringt uns das Resonanzgesetz genau diesen passenden Menschen. Nur wenn wir ganz bei UNS angekommen sind, ziehen wir genau einen solchen Menschen in unser Leben. Nur wenn wir es AUSSTRAHLEN dass wir gelassen und entspannt in uns selber ruhen, bekommen wir genau das zurück. 

Wie schnell SAGEN viele Menschen zu einem anderen Menschen die berühmten drei Worte: „Ich liebe dich“. Was sie dabei aber in Wirklichkeit MEINEN ist etwas ganz anderes. 

Denn eigentlich MEINEN sie mit diesen drei Worten: „Ich liebe das BILD dass ich mir von dir die ganze Zeit in meiner Phantasie gemacht habe. Ich liebe die VORSTELLUNG davon, dass du mein ‚Traumpartner’ bist. Ich liebe nicht DICH als MENSCH!“

Und genau diese Illusionen halten wir oft über viele Jahre lang aufrecht. Und täuschen uns ganz gewaltig damit SELBST. 

Dabei harren wir in Beziehungen aus die uns überhaupt nicht gut tun. Und die eigentlich gar nicht zu uns passen. Weil wir nicht bei uns selbst sind. Weil wir UNS SELBST für den anderen aufgegeben haben.

NICHT etwa aus wahrhaftiger Liebe. NEIN! - wobei man sich IN wahrer Liebe niemals selber aufgibt! Man gibt sich lediglich dem anderen HIN. Man gibt sich der Liebe HIN. 

Sondern weil dieser Mensch ganz genau dem BILD entspricht dass wir uns die ganze Zeit von ihm gemacht haben. Und weil dieser Mensch uns unsere Illusion dann nicht erfüllt, sind wir zutiefst unglücklich und enttäuscht. 

Und geben auch noch dem ANDEREN die ganze Schuld dafür. Weil er unsere Erwartungen ja überhaupt NICHT erfüllen KANN. Denn es sind ja UNSERE eigenen Erwartungen die wir da in uns tragen. Die wir auf den anderen projizieren. 

Dieser andere Mensch kann absolut überhaupt NICHTS dafür wenn wir uns enttäuscht und verletzt zeigen. Denn in Wahrheit haben wir uns SELBER verletzt. Weil wir ausgeharrt haben. Weil wir uns für den anderen ständig verbogen haben. Und so gar nicht die Liebe erhalten KÖNNEN, die wir uns so sehr von ihm gewünscht haben. Da wir ihn ja nicht als MENSCH, sondern lediglich die Illusion über diesen Menschen „lieben“.

Wir DENKEN dass wir lieben. Und FÜHLEN deshalb auch diese gedachte Liebe. Was aber in Wahrheit überhaupt KEINE wahre Liebe ist. 

Und HANDELN auch entsprechend. 

Genau diese Illusion von Liebe ist es nämlich, die dafür sorgt dass wir den anderen niemals so annehmen und akzeptieren können wie er nun mal ist. Permanent wollen wir diesen Menschen ändern. Wir wollen ihn formen. Und zwar genau nach diesem inneren Bild - dieser Vorstellung, unserer Phantasie, die wir jahrelang über unseren „Traumpartner“ in uns tragen. Was aber niemals funktionieren wird. Es sei denn, der andere gibt sich selbst vollkommen auf. Und verbiegt sich nach Strich und Faden für uns. Was aber mit bedingungsloser, wahrhaftiger Liebe dann überhaupt gar nichts zu tun hat. 

Und weil wir genau DAS nach außen hin ausstrahlen, bekommen wir auch genau DIESES wieder zu uns zurück. Weil der andere ja genau dieselben Beweggründe wie wir in sich trägt. Auch der andere hat ja seine ureigenen Vorstellungen, Phantasien und Wünsche über seinen „Traumpartner“ in sich. Und schleppt diese Illusion über Liebe mit sich herum. 

Gleiches zieht Gleiches an!

Wenn wir also selber nicht IN Liebe sind, wie wollen wir dann einen Menschen anziehen der uns diese Liebe gibt? 

Selbst wenn uns dieser Mensch tatsächlich wahre Liebe geben sollte, sind wir gar nicht in der Lage diese Liebe anzunehmen. Oder sie gar wirklich zuzulassen. Und sie auszuhalten. Weil wir sie nicht kennen. 

Wir kennen es nicht, ausschließlich als MENSCH geliebt zu werden.

Was wir kennen ist oft lediglich Liebe die sich „nur“ nach Äußerlichkeiten richtet. Nach beruflichem und finanziellem Status. Nach Aussehen und Ansehen der anderen oder der eigenen Person. 

Das ist genau die ILLUSION unserer Liebe die da zum tragen kommt. Unser inneres BILD manifestiert sich so im Außen. 

Anfangs sind wir absolut begeistert. Aber mit der Zeit finden wir dann zwangsweise heraus, dass der andere ja gar nicht so ist wie wir uns das GEWÜNSCHT haben. Wie wir uns das GEDACHT haben. 

Und aus diesem Grunde fangen wir dann an, den anderen verändern zu wollen. Ihn nach UNSEREM inneren Bild zu formen. Dass dieser Mensch sich das aber nicht gefallen lässt, ist nur eine logische Folgerung. 

Wir fangen an zu jammern, zu klagen, zu kritisieren, zeigen unsere Unzufriedenheit, machen Vorwürfe, stellen Bedingungen und Forderungen, haben Ansprüche, wir wollen...und wollen...und wollen...

...bekommen aber genau das NICHT...

Das ist KEINE wahre Liebe. 

Wir wollen nur ‚haben’. Wir begehren lediglich unsere innere Phantasie. Und NICHT diesen Menschen. Wobei dieser Mensch vielleicht der wundervollste Mensch ist der zu uns passen würde. Aber weil er unserem inneren Bild nicht entspricht, wollen wir ihn auch nicht 'haben'.

Wobei ich jetzt zwei Dinge unterscheiden muss. Da ansonsten der Eindruck entstehen könnte dass ich mir in diesem Artikel widerspreche. Nein!

Es ist ganz einfach so. Dass was wir ‚haben wollen’ ist unsere innere Phantasie. Unser Traumbild. Wenn wir einem solchen Menschen begegnen der vermeintlich diesem Traumbild entspricht, lassen wir uns auf ihn ein. Und führen eine Beziehung mit ihm. Die mehr oder weniger glücklich oder unglücklich verlaufen wird. Je nachdem wie sehr die Partner sich für den anderen verbiegen. Und selber aufgeben. 

Und was tun wir nicht alles um die Liebe dieses anderen Menschen zu BEKOMMEN. Wir verbiegen uns noch und nöcher für ihn. Wir heucheln Interesse an seinen Hobbies. Wir tun so als ob uns Dinge gefallen die uns eigentlich nerven. Wir finden Macken oder Angewohnheiten „süß“, die uns eigentlich eine Belastung sind. Weil wir sie in Wahrheit nicht ertragen. Wir entschuldigen und verteidigen sein negatives Verhalten und reden uns ein dass er ja nicht anders „kann, weil er ja nun einmal so „ist“. Und genau HIER sprechen wir die Wahrheit aus. Denn dieser Mensch ist tatsächlich so wie er ist. Und er kann eben wirklich nicht anders! Aber er ist eben NICHT unser Traumpartner. Oder unsere Traumpartnerin. Er ist eben nur unsere Phantasie und unsere Illusion davon! Deshalb KANN er es uns auch niemals wirklich recht machen. Deshalb ist er tatsächlich nicht gut genug für uns. Und wir zeigen ihm das ja auch immer wieder mit unserem Verhalten. Was natürlich andersherum aus der Sicht des anderen für UNS ganz genauso sehr gilt. 

Treffen wir hingegen auf einen Menschen der NICHT unserer inneren Vorstellung entspricht – der uns aber WIRKLICH liebt – wollen wir genau DIESEN Menschen NICHT. Und lassen uns nicht auf ihn ein. Weisen ihn von uns. Stoßen ihn weg. Weil wir überhaupt nicht SEHEN können dass dieser Mensch uns wirklich liebt. Wir GLAUBEN es ganz einfach schlichtweg nicht. Weil wir zu sehr in all unseren Illusionen über Liebe gefangen und verstrickt sind. 

Der Mensch dagegen der uns ‚haben’ will weil wir ebenfalls seinem inneren Traum entsprechen, KANN uns aber nicht die Liebe geben die wir eigentlich haben wollen. Da er uns ja ebenfalls NICHT als MENSCH liebt. 

WIE sollen wir auch wahrhaftige Liebe von dieser Person erhalten, wenn WIR selbst überhaupt nicht wissen was wahrhaftige Liebe eigentlich IST? Wie sollen wir Liebe von einem Menschen ‚empfangen’ wenn wir doch innerlich ständig auf ‚haben wollen’ eingestellt sind? WIE sollen wir einem anderen Menschen wirkliche Liebe GEBEN wenn wir doch gar nicht wissen wie wahre Liebe zu GEBEN eigentlich funktioniert? 

Wir können wahrhaftige Liebe nur GEBEN, wenn wir sie auch ‚empfangen’ können. Wenn wir diese Liebe zulassen, annehmen und aushalten können. Wenn wir IN Liebe zu uns selbst und zum anderen sind. 

Wenn wir dann ganz plötzlich und unerwartet auf unseren Seelenpartner und gar auf unsere Dualseele treffen, wirbelt das unser gesamtes SEIN – unser ganzes Denken, Fühlen und Handeln vollkommen durcheinander. 

Gerade unsere Dualseele stellt ALLES auf den Kopf, was wir bisher in unserem Leben vermeintlich für Liebe gehalten haben...

Das komplette Kapitel können Sie in meinem Buch "Seelenpartner grenzenlose Liebe" nachlesen...

                                                                    © Iris Fischer – sensible-seele.net 


Warum viele Kopfmenschen in Wahrheit sehr sensible Herzensmenschen sind...

 

Dualseelen - Kopfmensch & Herzmensch

...und hochsensible Herzensmenschen ihrem Verstand oft zu viel Raum geben...

Kopfmenschen gelten allgemein ja als kalt, gefühllos und verschlossen. Obwohl sie das in Wahrheit gar nicht sind. Denn Kopfmenschen können sehr tief und sehr intensiv fühlen. Auch wenn man ihnen das meist nicht ansieht. Sie sind  emotional und seelisch äußerst verletzlich. Sie wirken oft steif, unnahbar und verkrampft. Was man an der Körperhaltung sehr gut erkennt. Auch sind viele von ihnen sehr introvertiert. Viele tragen nicht verarbeitete Traumata mit sich herum.

Nach außen hin sieht es so aus, als ob viele Kopfmenschen nicht in der Lage wären, tiefe Gefühle zu entwickeln. Was aber eine komplett falsche Annahme ist.

Kopfmenschen sind im allgemeinen sehr beständig, absolut verantwortungs- und pflichtbewusst. Auch tragen sehr viele von ihnen massive Schuldgefühle mit sich herum. Da sie sehr genau spüren, dass sie es nicht jedem recht machen können. Obwohl sie genau das immer und immer wieder versuchen.

Kopfmenschen brauchen Anerkennung wie die Luft zum atmen. Sie haben den starken Hang zum Perfektionismus und sind der festen Überzeugung, je mehr sie leisten, desto mehr werden sie geliebt. Und desto mehr werden sie anerkannt und angenommen. Genau das ist aber ein riesengroßer Trugschluss.

Oft haben sie sich „zwangsweise“ irgendwann in ihrer Kindheit bereits in ihren Verstand geflüchtet. Ganz einfach weil sie sich dort sicher fühlen. Denn sie haben gelernt, dass sie ihren Gefühlen nicht vertrauen dürfen. Weil sie sie nicht leben durften. Mussten sie ihre Gefühle im Gegenteil ständig unterdrücken und von sich schieben.

Deshalb werden sie also vollkommen zurecht „Gefühlsflüchter“ genannt.

Sie flüchten vor Ihren Gefühlen und spalten sie von sich ab. Weil sie ihnen eine riesengroße Angst machen. Und sie nicht damit umgehen können. Weil sie nicht gelernt haben, dass Gefühle zu spüren notwendig ist, für die seelische und emotionale Gesundheit. Für das eigene Wohlbefinden. Sie haben nicht gelernt zu spüren, wie es ist, einfach nur geliebt zu werden, weil es sie gibt. Geliebt und angenommen zu werden, weil sie auf dieser Welt sind.

Was aber in keinem Fall als negativ zu bewerten ist. Diese Menschen konnten gar nicht anders handeln. Weil sie bereits als Kind schon funktionieren mussten. Sie mussten sich „beweisen“ und um Liebe kämpfen. Sie sind mit Konditionierungen und Glaubenssätzen aufgewachsen, dass Gefühle zu zeigen nur schadet. Dass man Leistung zeigen muss, um es überhaupt wert zu sein geliebt zu werden. Dass man nicht einfach nur sein darf wie man ist.

Weil sie von Grund auf oft überhaupt nicht so gesehen werden wie sie sind. Die Potenziale die diese Menschen in sich tragen, werden bereits von den Eltern sehr oft nicht gesehen. Sie werden ganz einfach nicht wahrgenommen.

Bei vielen Kopfmenschen ist es so, dass sie Liebe immer nur als „Belohnung“ für erbrachte Leistung bekommen haben. Je mehr sie geleistet und funktioniert haben wie die Eltern das vorgegeben haben, desto mehr „Liebe“ haben sie bekommen. Was in Wahrheit aber mit Liebe oder gar Bedingungslosigkeit überhaupt nichts zu tun hat. Wurden hier im Gegenteil nur die Bedürfnisse der Eltern befriedigt. Nicht aber die des jeweiligen Kindes.

Die Kinder sind hier sozusagen der verlängerte Arm der Eltern. Die eigenen seelischen und emotionalen Unzulänglichkeiten werden auf die Kinder projiziert. Die Dinge, die man selbst nicht im Griff hat, müssen nun die Kinder erfüllen. Was diese aber überhaupt nicht können. Da sie ja eigene kleine Persönlichkeiten sind. Mit ureigenen Bedürfnissen, Sehnsüchten und Wünschen. Mit Talenten, Interessen und Fähigkeiten die oftmals überhaupt nicht gefördert werden. Weil das den Plänen der Eltern widerspricht.

Diese Kinder wachsen mit Glaubenssätzen auf wie:

  • Ich bin es nicht wert, geliebt zu werden
  • Ich muss kämpfen, um überhaupt geliebt zu werden
  • Ich bin nicht gut genug, weil ich nicht geliebt werde
  • Ich muss funktionieren, um Liebe zu erhalten
  • Ich darf keine Gefühle zeigen, weil Gefühle zu zeigen „schlecht“ für mich ist

Es gibt Kopfmenschen, die als Erwachsene sagen dass sie überhaupt nicht wissen wie es ist, wirklich zu lieben. Wie es ist, wahrhaftige und bedingungslose Liebe von anderen zu spüren. Sie haben noch niemals wirklich geliebt. Sie wollten stattdessen immer nur geliebt WERDEN.

Sie suchen nach Liebe und bekommen sie nicht. Was auf diese Weise auch gar nicht möglich ist. Denn sobald man dafür kämpft um geliebt zu werden, bildet sich eine innere Blockade. Und die Liebe kann nicht fließen. Da man natürlich genau dies ja unbewusst spürt, kämpft man immer weiter. Und dann um so mehr. Und je mehr man kämpft und um die Liebe „bettelt“, desto weiter entfernt man sich von der wahren Liebe. Und man bleibt weiter im emotionalen und seelischen Mangel und in seinem Verstand verhaftet. Weil man so nicht in der Lage ist, auf sein Herz zu hören. Seinen Gefühlen zu vertrauen.

Diese Menschen sind oft nicht in Kontakt mit ihren wahren Gefühlen. Sie sind nicht in Kontakt mit ihrem Herzen. 

Und so ist es kein Wunder, dass die Kopfmenschen in den Dualseelenverbindungen immer wieder vor den intensiven und tiefen Gefühlen flüchten. Diese Gefühle können überhaupt nicht anders, als ihnen eine massive Angst einzujagen. Denn sie kennen es ja schließlich nicht, einfach nur geliebt zu werden. Einfach nur SEIN zu dürfen wie sie sind. Emotionen zu zeigen. Die Sensibilität in sich zu zeigen. Oder als Mann gar zu weinen.

Sie kennen es nur, funktionieren zu müssen. Sich beweisen zu müssen. Ständig Erwartungen, Bedingungen und Forderungen zu erfüllen.

Kopfmenschen kennen es nicht, in ihren Gefühlen zu schwelgen. Gefühle ganz bewusst zu spüren. Wahrhaftige Liebe zu bekommen. Ohne jeden Anspruch. Ohne jede Bedingung. Ohne jegliche Forderung. Es ist ihnen suspekt, von den Herzensmenschen so sehr geliebt zu werden. Sie misstrauen erst einmal dieser Liebe. Und können es nicht glauben, dass sie tatsächlich dermaßen liebenswert sind.

Und deshalb entwickelt sich eine wahnsinnige Angst in ihnen.

Angst, diese Liebe wieder zu verlieren. Angst, diesen wundervollen und so gefühlvollen Menschen - der tatsächlich in der Lage ist, bis in den innersten Kern der Seele und des Herzens der Kopfmenschen durchzudringen und die dicke Schutzmauer in ihnen zu sprengen - wieder zu verlieren. Angst, sich selbst zu verlieren.

Kopfmenschen haben eine Wahnsinns-Angst, sich in diese Liebe fallen zu lassen. Diese tiefe und intensive Liebe überhaupt zuzulassen. Weil sie eine ganz massive Angst in ihrem Inneren tragen, wieder seelisch und emotional verletzt zu werden. Und das würden sie nicht verkraften. Lieber verzichten sie darauf, diese Liebe zu leben. Sie auszuleben. In dieser Liebe zu schwelgen. Lieber flüchten sie im Vorfeld und lassen sich gar nicht auf diese Liebe ein. Und wenn, dann immer nur tröpfchenweise. Aber niemals zu einhundert Prozent. Denn sie könnten ja irgendwann eventuell und vielleicht einmal wieder verlassen werden.

Um genau dem vorzubeugen, halten sie diesen Sicherheitsabstand ein. Oder lassen sich – wenn sie sich nicht in einer Dualseelenverbindung befinden, nur oberflächlich auf ihre Gefühle ein. Indem sie unbewusst nur Beziehungen mit Menschen führen, die ebenfalls Angst vor der wahrhaftigen und bedingungslosen Liebe haben. Weil auch sie diese Liebe nicht kennen.

Viele Herzensmenschen bezweifeln lange Zeit stark, dass sie von ihrem Kopfmenschen tatsächlich geliebt werden.

Sie werden geliebt! Sogar sehr tief und intensiv!

Nur hat der Kopfmensch von Grund auf gelernt, Liebe zu unterdrücken. Sie nicht ausleben zu dürfen. Er hält sich selbst nicht für wert, tatsächlich ernsthaft geliebt zu werden. Er KANN also lange Zeit seine Liebe überhaupt nicht zeigen. Er muss dies erst lernen. Deshalb verleugnet er oft auch diese Liebe. Und spaltet sie wiederum unbewusst von sich ab.

Die Schutzmauer die viele Kopfmenschen im Laufe ihres Lebens um ihr Herz errichtet haben ist so dick, dass nur ihre Dualseele in der Lage ist, diese Schutzmauer wieder zu sprengen. Eine herkömmliche „Herzliebe“ kann das im Normalfall nicht.

Da Dualseelen sich gegenseitig dermaßen tief spiegeln wie kein anderer Mensch auf Erden das kann, erkennt man als Herzensmensch irgendwann, dass man selbst sich auch immer wieder in den Verstand flüchtet. Dass man selbst permanent zwischen Kopf und Herz hin und her schaltet. Dass man in der Vergangenheit ebenfalls oft – vielleicht viel zu oft – auf seinen Verstand gehört hat, anstatt auf sein Herz. Und deshalb automatisch immer wieder enttäuscht wurde in der Liebe.

Weil man sein Herz nicht wirklich der Liebe geöffnet hat. Weil man nicht wirklich bedingungslos Liebe gegeben hat. Weil man der Liebe an sich ebenfalls nicht wirklich vertraut hat. Weil in einem selbst ebenfalls eine gravierende Angst vorhanden ist.

Auch Herzensmenschen flüchten vor ihren Gefühlen.

Wenn auch auf andere Art und Weise. Während sensible Kopfmenschen weglaufen und sich aus purer Angst weigern, ihre tiefen Gefühle zu spüren – ziehen hochsensible Herzensmenschen sich oft dann zurück, wenn sie eine Strategie für sich suchen, mit ihren intensiven Gefühlen umzugehen. Da sie von ihnen überflutet werden wie von riesigen Wellenbergen, die über ihnen zusammenbrechen. Und sie aufgrund ihrer Sensibilität oftmals nicht damit klar kommen.

Auch sie haben oft Angst vor der Tiefe und Intensität wahrer Liebe. Auch sie sind es oft nicht gewöhnt, einfach nur geliebt und angenommen zu werden. Auch sie wissen oft nicht, wie sie mit ihren Gefühlen umgehen sollen. Selbst wenn sie sehr emotionale sensible Herzensmenschen sind. Auch sie kennen oftmals nicht die bedingungslose Liebe. Und auch sie flüchten sich in die Bewertungen ihrer Gedanken. Und das Karussell dieser Gedanken dreht sich unaufhörlich. Und immer schneller, wenn man es nicht stoppt.

Der Kopfmensch dagegen IST tatsächlich imstande, vollkommen bedingungslos zu lieben.

Was der Herzensmensch aber oftmals gar nicht erkennt. Weil er – zumindest anfangs - viel zu sehr damit beschäftigt ist, von seinem Kopfmenschen geliebt werden zu WOLLEN. Obwohl der das ja längst TUT. Man sieht also den wundervollen Wald vor lauter Bäumen nicht!

Beide – sowohl der Kopfmensch, als auch der Herzensmensch – durchlaufen das unendliche Labyrinth ihrer Gefühle. Jeder auf seine eigene Art und Weise. Beide müssen dabei Irrungen und Wirrungen in Kauf nehmen, Umwege, Sackgassen und auch einmal falsche Wege. Bis sie irgendwann in den innersten Kern des Labyrinths – in ihre vollkommene und ureigene Mitte – finden. Und hier angekommen, stellt der Herzensmensch irgendwann äußerst erstaunt fest, dass der Kopfmensch bereits dort ist und strahlend auf ihn wartet.

Somit ist der Kopfmensch also bereits sehr viel weiter und eigentlich schon lange in seiner ureigenen Mitte angekommen, bevor der Herzensmensch endlich aufholt. Und sich aus seinen eigenen Begrenzungen löst. Was man – wenn man sehr genau hinsieht – aber schon lange vorher erkennen kann.

Alles was der Kopfmensch in sich trägt, besitzt auch der Herzensmensch. Während alles was der Herzensmensch in seinem Inneren verbirgt, ebenfalls im Kopfmenschen vorhanden ist.

Trotzdem müssen sich beide aus ihren Ängsten herauslösen. Jeder auf seine eigene Art und Weise.

Wenn beide sich ansehen, sehen sie in einen tiefen und kristallklaren Spiegel. Denn sie erkennen dabei immer nur sich selbst. Nichts anderes. Da beide immer „Eins“ sind.

Beide sind in Wahrheit also Herzensmensch und ebenso sind sie Kopfmensch. Nur lebt jeder nach seinen jeweiligen individuellen Konditionierungen. 

Und beide haben so ihre „Probleme“ damit. Beide haben ihre ureigenen Strategien, mit denen sie mit ihren Gefühlen umgehen. Beide müssen lernen, ihre emotionale und seelische Balance wiederzufinden. Sich innerlich auszugleichen. Beide müssen lernen, ihren Gefühlen zu vertrauen. Und beide müssen lernen, sich ihren Ängsten zu stellen. Jeder auf seine Weise.

Eigentlich denkt man, wenn der Herzensmensch sich heilt, wird automatisch ebenfalls der Kopfmensch geheilt.

Wie kann das aber sein, wenn der Kopfmensch bereits lange vorher bei sich angekommen ist?

In Wahrheit ist es nämlich genau andersherum. Der Kopfmensch befindet sich längst in seiner ureigenen Mitte. Und zieht so den Herzensmensch ganz automatisch mit. Wie sonst ist es erklärbar, dass die Herzensmenschen der Dualseelen solche riesigen Quantensprünge in ihrer Weiterentwicklung machen?! 

Sie tun das unbewusst, weil sie mit ihrem Dual mithalten wollen.  Weil sie sehr genau spüren, dass er eigentlich schon viel weiter ist. Während ihr Verstand ihnen immer wieder zuflüstert, dass - WEIL ja der Kopfmensch seine Liebe immer wieder verleugnet - er weit hinter ihnen her hinkt. Aber irgendwann kommt man als Herzensmensch an diesen einen gewissen Punkt, an dem einem plötzlich die Wahrheit bewusst wird. 

Und damit hier jetzt keine Missverständnisse entstehen - natürlich ist der Herzensmensch derjenige, der aktiv mit seiner Weiterentwicklung anfängt. Und so "seinen" Kopfmenschen mitzieht. Da der Leidensdruck beim Herzensmenschen so enorm hoch ist. Aber - der Kopfmensch ist oft sehr viel schneller in seiner ureigenen Mitte. Lässt sich aber im Außen nichts anmerken. Es sei denn, man sieht sehr genau hin. Und hört auch genau hin was er sagt. Daraus kann man nämlich sehr viel ablesen. Nun "muss" er sich quasi zurückhalten und auf Sicherheitsabstand bleiben. Da der Herzensmensch sonst sofort aufhören würde mit seiner Weiterentwicklung. Und dann eine ernsthafte Beziehung und Partnerschaft noch nicht auf Dauer funktionieren würde. Da einer von beiden früher oder später wieder die Flucht ergreift. Und das wäre nicht der Sinn einer Dualseelenverbindung. Solange der Kopfmensch also deutlich spürt, dass "sein" Herzensmensch noch nicht in der Bedingungslosigkeit der wahren Seins-Liebe angekommen ist, wird er sich immer wieder von ihm zurückziehen. Da er ja sehr genau weiß, dass er all die Forderungen, Erwartungen und Ansprüche des Herzensmenschen überhaupt nicht erfüllen KANN. Weil der Herzensmensch oft lange Zeit genau die Dinge im Außen sucht, die in Wahrheit nur in seinem Inneren zu finden sind. 

Es ist also die pure, nackte Angst - dem Herzensmenschen nicht zu genügen, die den Kopfmenschen so lange von ihm fernhält. 

Sowohl der Kopfmensch als auch der Herzensmensch müssen lernen, ihr Herz weit der wahrhaftigen und bedingungslosen Liebe zu öffnen. Und sich auf diese Liebe vollkommen und ohne Angst einzulassen. Nur so kann eine echte Beziehung und Partnerschaft dauerhaft funktionieren. Ohne dass immer wieder einer von beiden aus purer Angst flieht. Und ohne dass immer wieder das so typische Tauziehen zwischen beiden Dualen stattfindet.

Eigentlich ist es vollkommen egal wie man das ganze nun dreht und wendet. Denn es beeinflussen sich immer beide gegenseitig in ihrer Weiterentwicklung! Beide beeinflussen sich immer gegenseitig in ihrem ureigenen Denken, Fühlen und Handeln. Selbst dann noch, wenn der Kopfmensch und auch der Herzensmensch längst in ihrer ureigenen Mitte ruhen. Mal zieht der Kopfmensch den Herzensmenschen mit, dann wieder lernt der Kopfmensch vom Herzensmenschen. 

Beide haben immer neue Aufgaben zu bewältigen. Weitere Ängste in sich zu lösen. Ihr Herz immer weiter der bedingungslosen und wahrhaftigen Liebe zu öffnen. Das Lernen hört dabei niemals auf. Nur die Liebe kann dann endlich ungehindert und ohne Blockaden fließen. Und alles kann genauso kommen wie es zu jedem kommen soll. Da man – wenn man sein Herz vollkommen der Liebe öffnet – erst den tiefen und weiten Raum der unendlichen Möglichkeiten und Fülle betreten und die wahrhaftige Liebe sich vollkommen in jedem ausbreiten und entfalten kann.

Letztendlich trifft immer ALLES auf beide zu. 

Der Kopfmensch und der Herzensmensch sind natürlicherweise untrennbar miteinander verbunden. Da alles seinen Gegensatz braucht. Und  ohne den anderen nicht funktioniert.

Alles bedingt einander. Liebe und Leid, Kopf und Herz, Yin und Yang.

 

                                                                                           © Iris Fischer – sensible-seele.net      


Bedingungslose Liebe – warum es so schwer ist, sich darauf einzulassen


Bedingungslose Liebe

Wahre bedingungslose Liebe mit unserem Seelenpartner oder Dual zu erfahren, ist das Beste, was uns in unserem Leben passieren kann!

Wahrhaftige Liebe ist ein natürlicher Seins-Zustand. Genauso wie Frieden, Harmonie und Stille. Nur wir Menschen sind es, die all dies immer wieder ganz empfindlich stören. Und innerlich blockieren. Und zwar mit unseren Ängsten, Zweifeln, emotionalen und seelischen Mängeln, Abhängigkeiten und innerer Unausgeglichenheit. Die wir dann mit destruktivem Verhalten nach außen transportieren. Und dies somit sichtbar wird.

Weil wir diese Art der Liebe meist nicht kennen. Deshalb wollen wir sie kontrollieren. Wo Kontrolle ist, sitzt allerdings die Angst. Da wo Angst herrscht, fehlt es an Vertrauen. Da wo kein Vertrauen ist, kann es keine Liebe geben. 

Schwer wird es dann, wenn wir die Kontrolle nicht loslassen können. Wenn wir darauf konditioniert sind, die Liebe und die Situation an sich immer wieder kontrollieren zu wollen. Hingabe und uns einlassen und fallen lassen – in die Liebe hineinfallen lassen –  funktioniert aber nur mit purem Vertrauen.

Denn nur wenn wir uns auf all dies wirklich mit Haut und Haaren einlassen, können wir auch in die Bedingungslosigkeit der wahren Liebe finden. Das ist dann die wundervollste Belohnung überhaupt für uns.

Was bedingungslose Liebe NICHT ist

Es wird fälschlicherweise oft angenommen, dass man absolut nichts mehr „haben wollen“ darf, um in die Bedingungslosigkeit wahrhaftiger Liebe zu kommen. Ebenfalls wird oft angenommen, dass es bedingungslose Liebe sei, den anderen entscheiden zu lassen WEN er liebt. Soll im Klartext heißen, wenn der den man liebt, sich mit anderen sexuell vergnügt oder in anderen Beziehungen und Partnerschaften lebt, dann soll er das tun dürfen, weil man ihn ja bedingungslos liebt. Andersherum soll man selbst natürlich dies auch dürfen.

Das definiere ich keinesfalls als wahrhaftige Liebe.

Das ist lediglich ein selbst erfundener „Freifahrtschein“ für „freie“ Sexualität. Versteckt unter dem Deckmantel vermeintlicher Liebe. Weil man in Wahrheit nicht BINDUNGSFÄHIG ist. Nicht in der Lage ist, sich BEDINGUNGSLOS auf einen einzigen Menschen einzulassen. Oder man denkt, man verpasst dann etwas. Weil man ja vielleicht noch „etwas besseres“ finden könnte. Was wiederum überhaupt gar nichts mit wahrhaftiger und bedingungsloser Liebe zu tun hat.

Wenn man bedingungslos liebt, kann man nicht einfach mit „irgendjemandem“ eine Beziehung oder Partnerschaft führen, nur weil der Mensch den man so sehr wahrhaftig liebt, gerade nicht greifbar ist. Was auch nicht der Sinn einer echten Seelenverbindung wäre. Was aber bei nicht wenigen Seelenpartner bzw. Dualseelenverbindungen vorkommt - wenn über längere Zeiträume überhaupt kein Kontakt ist.

Andererseits gibt es aber auch diejenigen Dualseelenverbindungen, die sehr wohl die ganze Zeit über miteinander zu tun haben.

Mal mehr, mal weniger intensiv, aber sie sind in Kontakt. 

Und bei denen von beiden Seiten von Anfang an keinerlei andere Partner im Spiel sind. Was auch einmal explizit betont werden muss. Da es etliche Stimmen gibt, die der Meinung sind, dass die meisten Dualseelen - wenn sie dann irgendwann in ihrem Leben aufeinandertreffen - sich bereits in bestehenden Beziehungen und Partnerschaften befinden. Dem ist tatsächlich NICHT so! 

Denn genauso wie "Gebunden" auf "Gebunden" trifft - treffen sich auch "Single" und "Single". Oder aber auch "Single" trifft auf "Gebunden". Hier gibt es alle möglichen Konstellationen. 

Die Wahrheit ist, wenn man sich von einer Beziehung in die nächste stürzt, nur um nicht alleine sein zu müssen, hat das absolut nichts mit wahrer Liebe zu tun. Das ist dann pure emotionale Bedürftigkeit. Angst vor Nähe. Oder eine Flucht vor seinen wahren Gefühlen. Oder auch einfach Bindungsunfähigkeit. Dies alles ist die Abwesenheit von Liebe.

Ersatzpartner als Trost hat NICHTS mit wahrer oder gar bedingungsloser Liebe zu tun

Das bedeutet nur, dass man nicht alleine sein kann. Sich mit einem anderen Menschen zu „trösten“, nur weil der Seelenpartner oder die Dualseele noch in seinen Ängsten feststeckt, hat überhaupt nichts mit bedingungsloser Liebe zu tun. Im Gegenteil. Ist man dann noch sehr in seinen alten Mustern des Mangels und der Abwesenheit von wahrer Liebe verstrickt und hat selbst Angst, sich wirklich auf die Liebe und die Tiefe und Intensität dieser Gefühle einzulassen. Außerdem kann es so passieren, dass man seinen Seelenpartner oder sein Dual nur noch weiter von sich weg treibt. Da man ihm mit diesen Verhaltensweisen mehr als deutlich zu verstehen gibt, dass man sich nicht ausschließlich auf ihn einlassen kann. Oder dies in manchen Fällen vielleicht auch gar nicht will.

Ab und an wird angenommen, dass wir – wenn wir nur genügend in Selbstliebe schwelgen - angeblich niemand anderen mehr „brauchen“, dass wir alle imstande sind alleine zu leben. Dass wir – wenn wir uns nur selber genug lieben, niemanden im Außen brauchen der uns liebt.

Auch das sehe ich anders. Denn das wäre nicht BEDINGUNGSLOSE Liebe, sondern BINDUNGSLOSE Liebe. Was zwei vollkommen grundverschiedene Dinge sind.

Auch das „EinsSein“ wird meiner Meinung nach des öfteren falsch definiert. „EinsSein“ bedeutet korrekt, sich mit einem anderen Menschen verbunden zu fühlen. Nicht als getrennt voneinander wahrzunehmen. Normalerweise fühlen wir uns mit genau den Menschen verbunden – also „Eins“ – die uns sehr nahe stehen und die wir lieben. Das „EinsSein“ ist somit einfach ein Gefühl. Man kann es nicht wirklich definieren. Sondern man fühlt es, oder man fühlt es eben nicht. Natürlich kann es auch sein, dass wir uns mit fremden Menschen tatsächlich verbunden fühlen. Aber ich glaube nicht, dass wir uns grundsätzlich mit allem und jedem verbunden fühlen „müssen“, um in die Bedingungslosigkeit der wahren Liebe zu kommen.

Auch läuft man im ganz normalen Alltag nicht ausschließlich immer nur verzückt und „vollgepumpt“ mit Glücksgefühlen herum, so dass man wie auf Wolken schwebt. So läuft das wahre Leben nicht. Und das hat auch mit der wahren Seins- und Seelenliebe nichts zu tun. Auch wenn man natürlich in der Seelenverbindung immer wieder Phasen hat, in denen man sich sehr wohl so fühlt, als ob man wie in dicke Wattebäusche verpackt wäre - so ist dies keinesfalls ein Dauerzustand. Denn wahrhaftige und bedingungslose Seins- und Seelenliebe hat mit dem intensiven Gefühl des „normalen“ Verliebt-Seins überhaupt nichts zu tun.

Was bedingungslose Liebe WIRKLICH bedeutet

Bedingungslose Liebe ist nach meiner Definition  – sich auf DEN einen einzigen Menschen einzulassen den man wahrhaftig und tief liebt. Und zwar mit jeder Faser seines sensiblen Seins einzulassen. Diesen Menschen und dessen Liebe absolut zuzulassen. Im Herzen zuzulassen, in der Seele zuzulassen und natürlich auch in seinem Leben zuzulassen.

Bedingungslose und wahrhaftige Liebe ist immer unaufgeregt. Sie ist stabil, beständig und immer vorhanden. Diese Liebe ist mit der „normalen“ Herzliebe die jeder von uns kennt, überhaupt nicht vergleichbar. Seelenliebe ist einfach nur da. Es gibt keine Verliebtheit. Es besteht einfach nur tiefe, intensive und allumfassende Liebe.

Bedingungslose Liebe vergibt und verzeiht. Diese Liebe lässt einen sanftmütig, milde und unbeschreiblich dankbar werden.

Wer lediglich so etwas wie ein „Verliebtheitsgefühl“ in sich spürt, befindet sich nicht wirklich in der bedingungslosen und wahrhaftigen Seins-Liebe. 

Und wer gar das Gefühl hat ohne den anderen nicht leben zu können, befindet sich ganz extrem im emotionalen Mangel.

Es liegen nämlich Welten zwischen diesen zwei Gefühlen ob man ohne den anderen nicht leben WILL – weil man eben eine Zukunft und ein gemeinsames Leben miteinander haben möchte, aber aus tiefer und reiner Liebe heraus - oder ob man aus einem emotionalen Mangel  – weil man unbedingt vom anderen geliebt WERDEN will und deshalb diese Liebe für sich „braucht“ – ohne den anderen nicht leben „KANN“. 

Wahre Liebe ist konstant und immer vorhanden

Was mein persönliches Erleben betrifft, so spüre ich IMMER und KONSTANT diese tiefe, intensive und allumfassende Liebe. Denn wahrhaftige und tiefe Liebe ist nicht einmal anwesend, dann wieder abwesend und dann wieder anwesend. Trotz oder gerade aufgrund dieser tiefen und konstant empfundenen Liebe stehe ich mit beiden Beinen fest auf der Erde. Weil diese grenzenlose, tiefe Liebe mir unglaublich Kraft gibt. 

Warum wir NICHTS und doch ALLES dafür tun sollten, um etwas zu erreichen

Immer wieder wird angenommen, erst wenn wir dies und jenes NICHT mehr tun, DANN kommt unser Seelenpartner oder unsere Dualseele mit wehenden Fahnen angerannt. Was aber so auch nicht stimmt.

Denn es ist in Wahrheit genau andersherum. Unser Seelenpartner bzw. Dual kommt genau dann zu uns und öffnet sich, wenn er eindeutig spürt, dass wir bereit sind uns auf die Liebe wirklich einzulassen. Wenn er spürt, dass wir uns bedingungslos fallen lassen können. Dass wir uns vertrauensvoll auf IHN einlassen. Dass wir uns ihm vollkommen hingeben – seelisch, körperlich und emotional. Dass wir uns nicht mehr gegen ihn oder gar gegen diese einzigartige Liebe wehren. Dass wir nicht mehr aus Angst weglaufen und selbst immer wieder einmal in den Rückzug gehen. Sondern dass wir diese ganz besondere Verbindung annehmen und akzeptieren. Ohne jeden Kompromiss. Ohne jegliches „wenn und aber“. Ohne jedes Misstrauen was denn eventuell irgendwann vielleicht einmal in der Zukunft schlimmes passieren könnte. Dass wir die „Normalität“ mit ihm leben können. Dass wir uns im Hier und Jetzt befinden. Den Augenblick mit ihm genießen. Die Fülle und Erfüllung zulassen. Uns gelassen und entspannt in unserer ureigenen Mitte befinden. Und in seine Richtung einfach gar nichts tun. Außer seine Liebe zuzulassen. Und das empfangen was von ihm zu uns kommt. Ausschließlich DANN öffnet unser Seelenpartner und Dual sein Herz vollkommen. Und lässt sich genauso auf uns ein. Wenn er absolut keinen Widerstand mehr bei uns spürt. Sondern stattdessen vertrauensvolle Hingabe ihm gegenüber bei uns wahrnimmt.

Es kommt hier also nicht darauf an was wir NICHT mehr tun, sondern es kommt nur darauf an WAS wir tun. Nämlich uns zu einhundert Prozent bedingungslos auf ihn und diese einmalige und kostbare Liebe einzulassen!

Für hochsensible Menschen ist die Liebe essentiell

Wir Menschen sind nicht dazu gedacht um dauerhaft alleine zu leben. Es sei denn, wir entscheiden uns „freiwillig“ dafür. Erst recht nicht als hochsensible und emotional sensible Menschen. Gerade wir brauchen essentiell die wahre Liebe wie die Luft zum atmen. Wir brauchen es, geliebt, begehrt und auch berührt zu werden. Wir brauchen die Nähe, Innigkeit und den (Haut-) Kontakt mit unserem Menschen den wir lieben. Wir brauchen die Sicherheit, Geborgenheit und das Gefühl des „Zuhause angekommen zu sein“ mit dem Menschen den wir lieben. Wir brauchen es, „exklusiv“ geliebt zu werden. Wir wollen den Menschen den wir so tief und allumfassend lieben, nicht mit anderen Partnern teilen. Was auch völlig legitim ist, wenn dies unser ureigenes und innigstes Bedürfnis und unser natürlicher Grundwert aus unserer Hochsensibilität heraus ist.

Wirklich bedingungslos lieben oder nur bindungslos existieren

Stellen Sie sich einmal vor wie es wäre, wenn Sie absolut überhaupt nichts mehr „haben wollen“ würden. Wenn Sie absolut keine Wünsche, Bedürfnisse und Sehnsüchte mehr hätten. Wenn Sie auf alles verzichten würden. Wie langweilig wäre Ihr Leben dann? Wie unlebendig würden Sie dann noch Ihr Leben „leben“? Möchten Sie tatsächlich bereits innerlich „tot“ sein, während Sie eigentlich das blühende Leben sind? Möchten Sie Ihr Leben voller erfüllter Liebe – im lebendigen Austausch miteinander - genießen oder möchten Sie lediglich bindungslos existieren?

Die reine und bedingungslose Liebe ist die stärkste Kraft im Universum. Diese wahrhaftige Liebe heilt alles was nicht Liebe ist.

Was wir deshalb tatsächlich ablegen sollten, sind all unsere bedürftigen Erwartungen, Ansprüche und Forderungen aus einem emotionalen Mangel heraus. Denn viele dieser Dinge können wir uns in Wahrheit selber erfüllen. Dafür sind nicht andere Menschen zuständig. Das bedeutet es auch, in unserer ureigenen Mitte zu ruhen. Bei uns zu bleiben. Uns um uns selbst zu kümmern.

Es bedeutet aber NICHT, keine Sehnsucht mehr zu haben und keinen Bindungswunsch mit unserem Seelenpartner und Dual mehr zu verspüren.

Natürlich haben wir das Bedürfnis danach. Selbstverständlich bleibt die Sehnsucht und der Bindungswunsch in uns erhalten. Auch wenn wir noch so sehr in unserem Herzen verwurzelt sind. Ansonsten würden wir diesen Menschen ja nicht zutiefst lieben. Es ist ein himmelweiter Unterschied zwischen hochsensiblen, emotional sensiblen und nicht sensiblen Menschen. Nicht sensible Menschen können es nicht nachvollziehen und verstehen, dass es ein essentielles Grundbedürfnis hochsensibler und emotional sensibler Menschen ist, mit dem Menschen den wir lieben auch zusammensein zu wollen. Und wir ein gemeinsames Leben mit genau diesem Menschen anstreben. Das hat absolut NICHTS mit emotionaler Bedürftigkeit und emotionalem Mangel zu tun. Es ist das Ur-Bedürfnis unseres sensiblen Seins, mit unserem geliebten Menschen „Eins“ zu sein. Und diesen Menschen bei uns zu haben.

Wenn wir geliebt WERDEN, sollten wir auch emotionale Verantwortung für den Menschen übernehmen der uns so sehr liebt. Es ist ein unermesslich wertvolles und kostbares Geschenk und ein unbeschreiblich großes Kompliment für uns, wenn ein anderer Mensch uns liebt so wie wir sind. Ganz einfach WEIL wir so sind wie wir sind! Und dieses Geschenk wahrhaftiger Liebe sollten wir in Ehren halten und beschützen wie unseren wertvollsten Schatz. Denn dieser Mensch hat UNS auserkoren. Nicht irgendjemand anders. Für diesen Menschen sind wir ALLES! Sonst würde dieser Mensch uns ja nicht so sehr lieben! Beziehungsweise andersherum gilt für uns und den Menschen den wir tief und ehrlich lieben, natürlich dasselbe.

Bedingungslose, wahrhaftige Liebe ist grundsätzlich frei und loslassend.

Sie ist niemals klammernd, „bettelnd“ oder gar fordernd. Sie ist nicht einengend, vergleichend oder bewertend.

Wahrhaftige und bedingungslose Liebe ist auch kein Kampf! Für die Liebe müssen wir nicht kämpfen. Für diese Liebe müssen wir überhaupt NICHTS tun!

Wir „müssen“ ganz einfach nur IN Liebe SEIN.

Für diese Liebe offen sein. Wahre Liebe passiert grundsätzlich freiwillig. Denn die pure und reine Liebe IST einfach nur.

Was aber nun NICHT bedeutet, überhaupt nichts mehr „haben wollen“ zu dürfen. Was immer wieder einmal explizit betont werden muss.

Niemals funktioniert wahre Liebe durch ein vorgegebenes „Konzept“, dass man sich so oder so verhalten „müsse“, damit man tatsächlich bedingungslos liebt. Das wären dann ja schon wieder versteckte Bedingungen!!

MÜSSEN müssen wir alle rein gar nichts! Was wir tun ist, mehr oder weniger freiwillige Entscheidungen zu treffen. Und zwar in genau die Richtung, die sich individuell stimmig und passend für uns anfühlt. Was auch wieder damit zusammenhängt, wie sehr wir schon in unserer ureigenen Mitte ruhen.

Bedingungslose Liebe bedeutet nach meiner Definition ganz einfach, dass man den Menschen den man so sehr liebt, genauso annimmt wie er ist.

Und diesen Menschen auch genauso SEIN lässt wie er ist. Mit und trotz all seinen „Fehlern“, Macken und Angewohnheiten. Dass man niemals versucht diesen Menschen zu ändern. Denn schließlich hat man diesen Menschen ja genauso kennengelernt wie er ist. Und liebt ihn doch genauso! Warum also sollte man diesen Menschen nun mit einem Mal anders haben wollen?

Sobald man einen Menschen ändern will, bedeutet das nichts anderes, als dass man in Wahrheit Dinge an sich selbst ändern will. Weil man mit sich selbst in irgendwelchen Dingen unzufrieden ist. Sei es rein äußerlich, oder seelisch und emotional.

Bedingungslose Liebe bedeutet nun aber auch NICHT, sich alles gefallen zu lassen!

Und alles klaglos hinzunehmen, weil es ja angeblich nicht bedingungslos ist, wenn wir uns dagegen wehren.

Gesunde Grenzen setzen – auch in der wahren Liebe

Wenn wir deutlich spüren, dass uns etwas nicht gut tut oder dass uns etwas überhaupt nicht gefällt was unser Seelenpartner oder Dual tut oder was er zu uns sagt, dann ist es an der Zeit kristallklare und deutlich spürbare Grenzen zu setzen!

So wie wir uns selbst behandeln, behandelt uns auch unser Dual

Was sogar immens wichtig ist. Denn nur indem wir fähig sind gesunde Grenzen in der Liebe zu setzen, kann der andere auch tatsächlich echten Respekt vor uns entwickeln! Wenn wir uns selbst also respektlos behandeln, weil wir vielleicht nicht in der Lage sind Grenzen zu setzen, ist es nur die logische Konsequenz, dass unser Dual unsere „Belastungsgrenze“ immer wieder austestet. Und ebenfalls keinen Respekt vor uns hat. Da er uns mit seinem Verhalten ja immer nur spiegelt!

Es ist niemals unsere Dualseele die uns mit seinem Verhalten verletzt. Sondern wir sind es selbst, die wir uns verletzen. Indem wir uns nicht abgrenzen wenn es notwendig ist!

Was im übrigen für JEDEN Menschen im Außen gilt, von dem wir uns verletzt, beleidigt oder verraten fühlen!

Bedingungslosigkeit bedeutet also NICHT, alles klaglos einfach hinzunehmen und überhaupt nichts mehr zu wollen.

Sondern die Dinge so zu akzeptieren und sie anzunehmen wie sie sind. Wenn man dies nicht kann, gibt es natürlich Gründe dafür. Die man dann aber unbedingt hinterfragen und für sich reflektieren sollte. 

Diese Liebe ist ein unermesslich wertvolles Geschenk!

Was ich immer wieder einmal explizit betonen möchte. Da es immer wieder Menschen gibt, die diese Liebe scheinbar nicht haben wollen. Die mit all diesen Lernprozessen mit ihrer Dualseele nichts zu tun haben wollen. Und absolut überfordert damit sind. Sie sehen diese Seelenverbindung als Last und wehren sich und kämpfen immer weiter dagegen an. Was aber andererseits auch bedeutet, dass sie gegen sich selbst kämpfen und noch lange nicht in ihrer ureigenen Mitte ruhen. Da sie sich nicht einlassen können. Weder auf sich selbst, noch auf den anderen. Und sie so auch von der bedingungslosen und wahrhaftigen Liebe meilenweit entfernt sind.

Warum es nur so wenige Dualseelenpaare in eine feste Bindung schaffen

Aufgrund all dieser Dinge ist es also eine logische Konsequenz, dass es so wenige zusammengehörende Duale tatsächlich in eine feste und dauerhafte Bindung miteinander schaffen.

Der Grund hierfür ist NICHT - wie fälschlicherweise so oft angenommen wird - weil angeblich keine wirkliche Beziehung und Partnerschaft für beide gemeinsam vorgesehen ist, sondern ganz einfach deshalb, weil sie sich nicht ohne jeden Kompromiss und absolut bedingungslos aufeinander, auf den gemeinsamen Heilungsprozess beider Seelen und auf diese einzigartige Liebe einlassen können.

BEIDE müssen sich mit ihrem gesamten Sein aufeinander einlassen.

Wenn auch nur einer zweifelt und in seinen Ängsten und im Widerstand verharrt, scheitert die gesamte Verbindung. Das ist leider trauriger Fakt.

Was im übrigen auch für sämtliche „normale“ Beziehungen und Partnerschaften gilt. Viele scheitern genau aus diesem einen Grunde: Weil sich beide Partner oft nicht wirklich vollkommen bedingungslos aufeinander einlassen können. Weil sie sich permanent auf das konzentrieren was ihnen fehlt, anstatt auf das was sie bereits in ihrem Leben und an ihrer Seite haben. Weil sie nicht logisch denken und die Dinge nicht ernsthaft hinterfragen. Stattdessen sind sie der irrigen Meinung dass sich doch noch „was besseres“ finden lassen könnte. Was wiederum mit wahrer Liebe überhaupt gar nichts zu tun hat. Das ist nur ein Mangel-Denken. Und wieder nur logische Konsequenz dass eine solche Bindung nicht auf Dauer funktionieren kann. Genau diese Menschen bleiben solange im Kreislauf von Liebe-Leid-Sehnsucht gefangen, bis sie es begriffen und gelernt haben sich selbst und die Umstände in ihrem Leben zu verändern.

Wenn wir uns dann mit jeder Faser unseres gesamten sensiblen Seins einlassen

In der Dualseelenverbindung kommt irgendwann der Punkt, an dem wir sehr genau bei uns spüren, dass wir nun bereit sind, uns auf unser Dual WIRKLICH einzulassen. Absolut und ohne Kompromiss. Was unser Dual natürlich ebenso deutlich wahrnimmt. 

Und hier fängt er plötzlich an sich selbst zu öffnen. Die Liebe zuzulassen. Nähe zuzulassen. Alles ändert sich mit einem Mal. Dieses Gefühl ist unbeschreiblich schön. Es ist zutiefst berührend. Diese Erkenntnis durchdringt jede Faser unseres gesamten Seins. 

Mit einem Mal ist uns sehr bewusst, wie sehr wir uns die ganze Zeit immer wieder einmal (wenn auch vielleicht nur gedanklich) gegen ihn gewehrt haben. Wie sich immer wieder innerer Widerstand gebildet hat. Wie sehr die Angst immer wieder präsent war, ihn vielleicht irgendwann wieder zu verlieren. Wie sehr die Gedanken uns immer wieder in die Irre geführt haben. Denn egal was im Außen passiert, ER ist jederzeit für uns da. Von Anfang an. Wir spüren mit einem Mal noch viel deutlicher seine Liebe. Was uns unbeschreiblich glücklich macht. Was uns noch viel mehr Kraft gibt, uns auf ihn tatsächlich ernsthaft einzulassen. Uns vollkommen fallen zu lassen. Die Kontrolle in uns endlich endgültig loszulassen. In das wundervolle Sein mit ihm einzutauchen und uns im Strom dieser grenzenlosen Liebe vertrauensvoll treiben zu lassen. Diese Liebe bedingungslos zuzulassen. 

Nicht mehr permanent zu hinterfragen was das ganze denn soll, wenn er nicht ständig räumlich anwesend ist. Ja gar nicht permanent räumlich anwesend sein kann, wenn er beispielsweise weiter weg lebt und ebenfalls seine alltäglichen Verpflichtungen hat. Oder wenn er sich nicht so oft bei uns meldet, wie wir das gerne hätten. Das ist genau der Punkt. Er kann gar nicht immer so „ticken“ wie wir das gerne hätten. Da er rational denkt und handelt und seine Prioritäten aufgrund seines Verstandes einfach auch ganz anders setzt. Was aber mit seiner Liebe zu uns überhaupt nichts zu tun hat. 

Während wir nach unseren Gefühlen und Emotionen leben und unsere Herzenswünsche so schnell es geht erfüllt haben wollen. Obwohl wir uns mindestens genauso oft im Kopf befinden wie er. Nur auf andere Art und Weise. Und er handelt ebenfalls aus seinen Gefühlen und Emotionen heraus. 

Auch ihm ist mittlerweile sehr bewusst, dass er bei uns – seinem Herzensmenschen - tatsächlich einfach nur SEIN darf. Und zwar ganz genauso sein darf wie er ist...

Wirkliche bedingungslose Liebe ist, alles genauso anzunehmen wie es IST

Nichts mehr kontrollieren zu wollen. Nichts mehr „lenken“ zu wollen. Nicht mehr für oder gegen diese einzigartige Seelenverbindung oder gar die Liebe kämpfen zu wollen. Sondern absolut vertrauensvoll unserem Dual die Führung zu überlassen. Und gelassen und entspannt in unserer ureigenen Mitte zu ruhen. Wie die brennende Flamme einer Kerze. Licht ist Liebe. Wir SIND Liebe. Und diese Liebe strahlt und leuchtet deutlich sichtbar, deutlich spürbar "einfach so" aus uns heraus...

                                                                                    © Iris Fischer – sensible-seele.net 


Dualseelen - das Ziel ist immer der Weg...


Dualseelen - das Ziel ist immer der Weg

"Bedingungslose Liebe ist nicht als Ziel zu sehen. Denn es gibt kein Ziel, wohin dieser Weg führt. Da dieser Weg niemals zu Ende geht. Deshalb ist der Weg immer das Ziel. Und das Ziel ist immer der Weg. Da dieser Weg ein unendlicher Weg voller grenzenloser und unbeschreiblicher Liebe ist...und wenn Dualseelen diesen Weg gemeinsam gehen, in welcher Gestalt auch immer sich dieser Weg zeigt, sind sie somit immer am Ziel. Und dies ist das wundervollste und kostbarste, was es gibt..."  © Iris Fischer – sensible-seele.net 

Deshalb sollten wir uns immer im Hier und Jetzt befinden. Und jeden Augenblick und jeden Moment mit unserem Dual mit allen unseren Sinnen und unserem gesamten Sein genießen. Es geht erst einmal nicht darum, was vielleicht und eventuell einmal irgendwann in der Zukunft stattfindet. Denn das weiß ja schließlich niemand von uns. Sicherheit und Garantie kann uns sowieso kein Mensch geben. Das können wir nur selbst. Ausschließlich FÜR uns selbst. Sondern es geht einzig und alleine um den Moment. Um das JETZT. Um das was IST, in der Gegenwart. Wenn wir JETZT bereit dafür sind, uns vollkommen auf unser Dual einzulassen, wird er deutlich sein Herz öffnen. Und sehr viel mehr auf uns zugehen. Und immer öfter präsent in unserem Leben und in unserem Alltag sein. Weil er dann sehr genau spürt, dass wir unsere Erwartungen an ihn losgelassen haben. Dass er bei UNS sein darf was er ist. Und wie er ist. Nämlich einfach Mensch. Dass er spürt, dass wir ihm seine „Fehler“ nicht vorhalten. Dass er spürt, dass wir uns tatsächlich gelassen in unserer ureigenen Mitte befinden. Und nicht ihn als unseren alleinigen Lebensinhalt auserkoren haben. Sondern dass wir stattdessen das tun, was wir in unserem Leben wirklich tun wollen. Beispielsweise unsere beruflichen Ziele verwirklichen. Bisherige Träume und Wünsche in die Tat umzusetzen. Nicht der Meinung zu sein, dass wir etwas zwar wollen, es aber aus irgendwelchen Gründen dann doch nicht tun. Er öffnet sich dann für uns immer mehr, wenn er deutlich spürt, dass wir in der Lage sind UNSER Leben zu leben. Und nicht ihm zuliebe ausschließlich SEIN Leben mitleben zu wollen. Und für ihn auf all unsere ureigenen Bedürfnisse zu verzichten. 

Schon oft habe ich mitbekommen, dass für sehr viele Menschen das oberste Ziel darin besteht, mit ihrer Dualseele eine feste Bindung einzugehen. Was natürlich erst einmal ein vollkommen normaler Wunsch ist. Denn diese Sehnsucht haben wir alle. Schließlich ist das ein vollkommen normales Bedürfnis, wenn wir einen anderen Menschen zutiefst lieben. Leider wird dabei aber oft übersehen, dass es bei Dualseelen erst einmal um die eigene  Weiterentwicklung und um die Heilung alter seelischer Wunden geht. Eine feste Beziehung und Partnerschaft mit unserem Dual ist dann als zweiter Schritt quasi die schönste und wundervollste Belohnung für all unsere Mühen. Die wir ausschließlich für UNS SELBST auf uns nehmen müssen. Und keinesfalls für IHN. Unser Dual wird sich niemals vollkommen zu uns bekennen, solange er noch irgendwelche Erwartungen und Forderungen von uns an ihn spürt. Die er uns sowieso nicht erfüllen kann. Da ihm genau dieses eine immense Angst macht. Und er sich dann erst recht von uns abkapselt. Denn er spürt sehr genau, ob wir etwas für UNS tun, oder ob wir das IHM zuliebe tun. 

Es ist ein Trugschluss, wenn wir glauben, dass es zwischen Dualseelen in erster Linie darum geht, eine feste Bindung miteinander einzugehen. Denn dies würde ja nicht funktionieren, solange wir noch irgendwie in unseren alten Konditionierungen, Gewohnheiten und Mustern festhängen. Deshalb müssen auch beide so hart an sich arbeiten. Um in innere Harmonie und ins Gleichgewicht zu kommen. Um ihr wahres Selbst und die Pole von weiblich und männlich in sich zu stabilisieren. Denn erst dann kann ja eine feste Bindung dauerhaften Bestand haben.

Viele Menschen wissen nicht, wo sie ansetzen sollen, wenn sie auf ihre Dualseele treffen. Sie wissen nicht, wo genau sie überhaupt stehen. Wo sie im Ungleichgewicht und Disharmonie in sich selber sind. 

Oft bestehen große Unsicherheiten, Zweifel und Angst. 

Was alles sehr individuell im Einzelfall und mit Geduld bearbeitet werden muss.

Des öfteren wird der Irrglaube geschürt, dass das männliche Dual – also der Kopfmensch – vollkommen automatisch mitheilt und nicht explizit etwas tun müsste, um sich selbst zu heilen. Nun, dem kann ich guten Gewissens widersprechen. Da ich weiß, dass es anders ist. Selbstverständlich haben die männlichen Dualseelen ebenfalls ihre seelischen Wunden und alten, unpassenden Muster. Die sie natürlich ebenfalls heilen müssen. Ganz von selbst geht das dann doch nicht. Natürlich geht es weit schneller, wenn beide Dualseelen permanent in Kontakt miteinander sind. Und das männliche Dual daher explizit mitbekommt, was das weibliche Dual alles für sich tut. Wie es sich innerlich heilt, ihr Leben ordnet und sich weiterentwickelt. In diesen Fällen sind die männlichen Duale überaus stolz auf ihre weiblichen Gegenstücke. Und sagen oder zeigen ihnen das auch.

Und selbstverständlich sind beide Duale permanent energetisch durch ihr seelisches Band miteinander verbunden. Beide spüren immer alles was den anderen betrifft. Das heißt aber noch lange nicht, dass das männliche Dual nichts tun müsste, um in seine eigene Heilung zu kommen. Oder sein Herz vollkommen für seinen Herzensmenschen zu öffnen. Das passiert nicht absolut automatisch. Denn es ist auch mit seinem freien Willen verbunden. Wenn er beispielsweise so sehr in seinen Ängsten verharrt, dass er nicht den Mut aufbringt sich zu öffnen und sich zu seinem Herzenmenschen zu bekennen, wird er das nicht tun. Vollkommen egal was das weibliche Dual auch anstellt. 

Auch hatte ich schon Klientinnen, die sich unsicher waren, ob es sich tatsächlich um ihre wahre Dualseele oder lediglich um einen Menschen mit der Borderlinestörung handelt. Und immer wieder bekomme ich mit, dass explizit hochsensible, überaus intelligente und erfolgreiche Frauen auf Männer mit der narzisstischen Störung „hereinfallen“. Was aber nun nicht unbedingt mit der Seelenpartner-Thematik zusammenhängt. 

Echte Dualseelen gehen nach meiner Erfahrung meist friedlich, harmonisch und absolut respektvoll miteinander um. Die männlichen Duale sind meist gutmütig, gelassen und sanft und überaus empathisch und sensibel. Viele weibliche Duale werden durch ihre männlichen Dualseelen erst einmal daran „erinnert“, welche liebevollen und sanftmütigen Seiten überhaupt in ihnen selbst stecken. Sie müssen sich selbst erst vollkommen neu kennenlernen, da sie sich bisher immer verbogen und an andere angepasst haben. So dass sie diesen Teil ihrer Persönlichkeit oft über viele Jahre gar nicht leben konnten.

Und wenn Ihr Dual Sie tatsächlich respektlos behandelt und sich absolut destruktiv Ihnen gegenüber verhält, wie ist es um Ihre eigene Fähigkeit bestellt, gesunde Grenzen zu setzen? Und sich nicht alles gefallen zu lassen, was Ihr Dual mit Ihnen macht?

Sehen Sie bewusst in den Spiegel, den Ihr Dual Ihnen mit seinem Verhalten immer wieder vorhält. 

Warum lassen Sie sich (sowohl als Mann, als auch als Frau) von einem anderen Menschen demütigen, manipulieren, verletzen, beleidigen, immer wieder enttäuschen, erniedrigen, kritisieren, belügen...

Warum lassen Sie es zu, dass er permanent leere Versprechungen macht, unzuverlässig ist, keine Verantwortung übernehmen will usw...

Warum laufen Sie einem Menschen hinterher, klammern und „betteln“ und kämpfen um seine Liebe? Wenn dieser Mensch nicht freiwillig bereit ist, sich voll und ganz auf Sie einzulassen und Sie mit all seiner Liebe die er für Sie empfindet, überschüttet? Wenn dieser Mensch vielleicht gar nicht fähig ist, wirkliche Liebe zu geben? Oder weil er es vielleicht auch gar nicht will?

Wo sind Ihre ganz persönlichen (Leidens-) Grenzen?

Ihre wahre Dualseele liebt Sie ganz genauso wie Sie sind. Bedingungslos. Das männliche Dual KANN nämlich bereits bedingungslos lieben. Wo die weibliche Dualseele noch in ihren alten Erwartungen und Mustern feststeckt. 

Verändern Sie doch einmal Ihren Blickwinkel.

Und stellen Sie sich vor, wie es wäre, wenn Sie mit Ihrem Dual eine feste Bindung hätten. Wenn Sie Tag für Tag in derselben Wohnung oder im selben Haus verbringen würden. Würden Sie beide wirklich als Menschen zusammenpassen? Ergänzen Sie sich beide tatsächlich perfekt? Würden Sie dauerhaft miteinander harmonieren? Sind Ihre Grundwerte und Ihre Einstellung zum Leben tatsächlich dasselbe? Haben Sie dieselben oder mindestens ähnliche Ziele im Leben? Was wollen SIE in Ihrem Leben erreichen und was will ER? Passt das wirklich zusammen? Können Sie ihn tatsächlich als den Menschen akzeptieren und annehmen, der er IST?

Sind Sie wirklich in der Lage, die Normalität einer festen Bindung auszuhalten? Oder flüchten Sie wieder, sobald Ihnen „langweilig“ wird? Weil Sie die Erfüllung nicht aushalten?

Oder sind Sie gar der Überzeugung, vielleicht doch noch jemand „besseres“ zu finden? Weil Sie sehr auf Äußerlichkeiten fixiert sind und fälschlicherweise Ihrem inneren Bild eines vermeintlichen „Traumpartners“ hinterher jagen? 

Oder weil diese tiefe Liebe Ihnen eine gravierende Angst macht? Und Sie eine massive Angst in sich tragen, wieder zu scheitern? Und wieder enttäuscht und verletzt zu werden? 

Ist IHR Weg auch tatsächlich SEIN Weg? Kann daraus ernsthaft ein gemeinsamer Weg werden? Mit immer neu gesetzten gemeinsamen Zielen? So dass immer der Weg zusammen für beide ein weiteres Ziel darstellt...?

Sind Sie bereit, dieses "Risiko" auf sich zu nehmen und über Ihren Schatten zu springen mit der Option, dass es tatsächlich eine wundervolle, harmonische und wirklich dauerhaft glückliche Bindung sein wird?

Fragen Sie hier Ihr Herz. Denn Ihr Herz gibt Ihnen eine eindeutige Antwort...

Immer ist nämlich der Weg es, der die Erfüllung bringt. Weil immer der Weg irgendwohin das wahrhaftige Ziel ist...

Vorausgesetzt, beide sind in der Lage und bereit, bewusst in ihrem weit offenen Herzen zu SEIN. Und sich gemeinsam von Augenblick zu Augenblick zu hangeln. Sich immer zusammen dem Moment hinzugeben. 

Denn der Moment ist immer JETZT...

Das einzige, was wahre Dualseelen daran hindert sich zueinander zu bekennen und den kostbaren Schatz dieser tiefen und einzigartigen Liebe offen gemeinsam zu leben, ist nackte und pure Angst...    

 

                                                                                © Iris Fischer – sensible-seele.net  


Der "Zauber" der Seelenpartnerbeziehungen

 

Der "Zauber" der Seelenpartnerbeziehungen

„Die Grenzen der Seele wirst du nicht finden. Auch wenn du alle Wege durchwanderst. So tiefen Grund hat sie.“ - Heraklit

Immer mehr Menschen erleben es. Plötzlich wähnen Sie sich im Paradies auf Erden, als Sie Ihrem Seelenpartner oder Ihrer Dualseele begegnen. Die Liebe die Sie fühlen, ist so unfassbar tief, dass Sie immer wieder bezweifeln, ob das tatsächlich alles real ist, was Sie da mit einem Mal alles mit diesem Menschen erleben. Ihre Gefühle erreichen eine solche Intensität, die Sie niemals zuvor gespürt haben. Alles ist wie Magie. Und Sie fühlen sich wie verzaubert. Als ob sprichwörtlich Ihr ganz persönliches Märchen wahr geworden wäre. Und Sie als Prinzessin nun endlich mit Ihrem Traumprinzen vom Leben gesegnet wurden. Sie begehren diesen Menschen, wie Sie noch niemals zuvor einen Menschen begehrt haben. Und werden genauso begehrt. Permanent verlangt Ihre Seele und Ihr gesamtes Sein nach ihm. Sie vertrauen diesem Menschen, wie Sie noch niemals zuvor einem anderen Menschen vertraut haben. Zeit und Raum lösen sich auf, wenn Sie Gespräche miteinander führen. Es existieren nur noch Sie und Ihr Dual. Dieser Mensch ist vielleicht der einzige Mensch, der Sie ganz genauso akzeptiert und annimmt wie Sie sind. Und vor dem Sie seelisch absolut nackt dastehen. Selbst am Anfang, wenn beide sich eigentlich noch fremd sein müssten, erzählen Sie sich Dinge, die Sie normalerweise niemals einem „fremden“ Menschen gegenüber aussprechen würden. Ihr Dual kennt Sie so gut wie kein anderer Mensch. Vor ihm gibt es keine Geheimnisse. Auch würde der eine es merken, sobald der andere lügt. Oder auch nur Ausreden ihm gegenüber erfindet.

Glücklich schmieden Sie Pläne und spinnen Ihre Gedanken weiter und weiter in eine gemeinsame Zukunft. Sie sehen sich vielleicht schon als zwei uralte Menschen zusammen auf einer Bank auf einem Hügel am Waldrand sitzen und gemeinsam hinunter ins Tal schauen. Oder Sie sehen sich als steinalte Menschen zusammen Hand in Hand am Meer den Strand entlang schlendern und ab und zu eine besondere Muschel aus dem Sand aufheben. Oder Sie sitzen gemeinsam als Großeltern auf Ihrer urgemütlichen Terrasse und genießen den blühenden Garten und das Vogelgezwitscher in den Bäumen.

Viele Menschen wünschen sich genau das. Einen Menschen mit dem sie in Frieden, Glück und Harmonie ihr gesamtes Leben verbringen werden. Ohne jegliche Konflikte, ohne irgendwelche Krisen in der Beziehung, ohne Meinungsverschiedenheiten und dafür mit ganz viel niemals endenwollender und intensiver Liebe, Geborgenheit und Zusammengehörigkeit. Mit dem sie inniglich verbunden sind, bei dem sie sich zuhause fühlen und mit dem sie bis in alle Ewigkeit zusammenleben werden. Der all ihre Gedanken liest, ohne dass diese von ihnen ausgeprochen werden und der sie ständig auf Händen trägt. Für den sie der Mittelpunkt seines Lebens sind.

Schwelgen Sie gerade in Ihren Träumen? Aufwachen!! Das ist nicht die Realität!

Auch wenn Sie sich das noch so sehr wünschen. Zumindest noch nicht...

Sie sind nicht Dornröschen und Ihre Dualseele wird sich nicht von außen durch die Dornenhecke kämpfen, um Sie aus Ihrem Schlaf wachzuküssen!

Auch wenn Sie noch so sehr darauf warten. Solange Sie warten, warten Sie vergeblich. Denn er kann Sie nicht retten. Er darf Sie nicht befreien. Dies müssen Sie selbst tun. Und zwar ganz bewusst und mit all Ihrer Kraft. Von innen heraus. Ihr Dual wird da sein und Sie passiv dabei unterstützen, wenn Sie das zulassen. Aber er wird Ihnen nicht die Arbeit abnehmen.

Das ist nämlich der Trugschluss in der Seelenpartnerthematik.

Denn eine Seelenpartner- und erst recht die Dualseelenbegegnung ist kein gemütlicher Spaziergang. Im Gegenteil...

Erst einmal heißt es an sich arbeiten. Ihr Seelenleben aufräumen. Ihre Gefühle und Emotionen sortieren. Und sich innerlich heilen.

Oft wissen Sie überhaupt nicht, wie Sie mit diesen immensen Energien dieser alles überstrahlenden Seelenliebe überhaupt umgehen sollen. Sie fühlen sich vollkommen überfordert damit. Irgendwann wird Ihnen sonnenklar, dass Sie absolut nichts beeinflussen können in dieser Seelenverbindung. Alles scheint wie „von oben“ geführt zu werden. Und die unglaublichsten Dinge passieren. Nichts in Ihrem Leben ist plötzlich noch so, wie es vor dieser Dualseelenbegegnung war. Alles ändert sich. Jegliche Dinge die Sie nicht brauchen in Ihrem Leben, fallen ganz wie von selbst irgendwann weg. Und bleiben einfach weit hinter Ihnen zurück. Was Sie immer wieder verwundert. Aber es ist einfach so. Und Sie nehmen es hin und nehmen es wahr. Vielleicht versuchen Sie sich auch erst dagegen zu wehren. Merken aber ziemlich schnell, dass das nichts bringt. Denn es soll einfach so sein. Alles passiert wie es passieren soll. Alles geschieht wie von selbst.

Dieser einzigartigen Seelenverbindung wohnt ein Zauber inne, der mit Worten überhaupt nicht zu beschreiben ist. Man kann dies nur fühlen.

Ein Blick in die Augen des anderen ist, als ob man in eine unergründliche Tiefe sinkt. Und regelrecht in diese unbeschreibliche Unendlichkeit hineingesogen wird. Aus der es kein Entrinnen mehr gibt. Beide erkennen in diesen Momenten sich selbst. Und schreiten durch dieses Tor mitten hinein in den tiefsten und innersten Kern der eigenen Seele. Dieses Erkennen ist für beide Faszination und Schock zugleich. In seinem Seelenpartner bzw. Dual SICH SELBST zu erkennen, erschüttert das gesamte Sein. Dass man selbst die Dualseele sein soll, ist dem Verstand vollkommen schleierhaft. Eine tiefe innere Ruhe breitet sich in einem aus, wenn man in den Augen des anderen versinkt. Man fühlt sich zuhause, vollkommen sicher und angekommen. Die Suche nach einem vermeintlichen Traumpartner ist beendet.

Was zwischen zwei zusammengehörenden Dualen passiert, löst ein regelrechtes Urgewitter in diesen beiden Seelen aus.

Kein Stein des Innenlebens bleibt mehr auf dem anderen. Jegliche Dinge an die man in der Liebe bisher geglaubt hat, entpuppen sich als Illusion pur. Alles nur Schein, was man bisher in seinem Leben in der Liebe erlebt hat. Was man denkt, über die Liebe zu wissen. Die Liebe zwischen zwei Dualseelen ist so wahrhaftig, so pur und so rein und mit absolut nichts anderem vergleichbar. Sie hat mit der Romantik einer normalen „Herzverbindung“ überhaupt gar nichts zu tun. Das Feuer dieser Liebe ist so heiß, dass es alles was nicht Liebe im Leben der beiden Duale ist, ganz einfach verbrennt.

Und dann kommt er – der unbegreifliche Moment. Völlig unvorbereitet trifft er Sie.

Ihr Dual zieht sich von Ihnen zurück. Und tritt die Flucht nach hinten an. Und dabei hatte doch alles so schön angefangen, denken Sie. Alles war so tief, so intensiv...

Nun gilt es für Sie, ganz genau hinzusehen!

Ist wirklich er es, der vor Ihnen geflüchtet ist? Oder gab es eine Situation, die Ihnen unheimlich wurde? Weil sie sich beide seelisch und emotional viel zu nahe gekommen sind? Und das empfanden Sie als „gefährlich“? Und deshalb waren in Wahrheit SIE es, die sich zurückgezogen und sich von ihm distanziert hat?

Das ganze war Ihnen vielleicht überhaupt nicht bewusst. Ihnen ist nur irgendwann aufgefallen, dass Ihr Dual auf Distanz zu Ihnen bleibt.

Ihre Wahrnehmung hat Ihnen dabei aber einen Streich gespielt. Und Ihnen vorgegaukelt, dass ER sich von Ihnen zurückgezogen hat.

Und jetzt denken Sie nach. Sind SIE in Wahrheit der Mensch, der gravierende Angst vor zuviel Nähe hat? Angst erneut verletzt und enttäuscht zu werden? Angst davor hat, tatsächlich gut genug zu sein. um wirklich wahrhaftig und bedingungslos geliebt zu werden? Angenommen zu werden genauso wie Sie sind? Waren nicht in Wahrheit Sie es, die den Kontakt zu ihm – zumindest vorübergehend – abgebrochen haben?

Ist es nicht in Wahrheit so, dass Sie es sind, die sich wertlos, nicht gut genug und nicht liebenswert findet? Und sich selbst nicht glauben und vertrauen kann?

Und dann fängt alles an, sich immer wieder zu wiederholen. Sie nähern sich beide wieder einander an. Und das typische Tauziehen zwischen beiden Dualseelen beginnt.

Mal flüchtet der eine, dann wieder der andere. Immer wenn es vermeintlich zu eng und zu intensiv wird. Wenn Sie sich wirklich nahe kommen könnten.

Immer wieder bekomme ich mit, dass Menschen mitten in ihrem Dualseelenprozess feststecken und einfach nicht mehr weiterkommen.

Sie scheinen sich wieder und wieder im Kreis zu drehen. Verzweiflung macht sich in ihnen breit und es wird sich immer wieder gefragt, was man denn um Gottes Willen falsch macht, weil man einfach nicht weiterkommt auf diesem Weg. Das Dual bleibt auf Abstand oder zieht sich immer wieder einmal zurück. Die Ausreden nehmen kein Ende und er versteckt sich immer wieder hinter seinem Beruf. Oder auch hinter anderen Dingen. Vielleicht fühlt man sich auch gefangen in diesem Prozess und spürt derweil sehr genau, dass man einfach nicht herauskommt aus diesem sich permanent drehenden Karussell. Weil man es einfach nicht stoppen kann. Man kann weder vor, noch wieder zurück. Vielleicht überkommt einen auch das Gefühl, sich irgendwo zwischen Himmel und Erde zu befinden. Und nicht zu wissen, wo es einen denn nun hinzieht. Denn es geht weder in die eine, noch in die andere Richtung weiter. Innere Zweifel kommen auf, Wut und Traurigkeit überkommt einen. Und manchmal wünscht man sich einfach nur weg. Weg aus dieser aussichtslos scheinenden Situation. Man kämpft dagegen an, wehrt sich und schiebt die Verantwortung auf das Dual. Denn er könnte sich ja schließlich endlich auch einmal bewegen. Oder? Kennen Sie all dieses? Ich nehme mal an – ja :)

Irgendwann überfällt viele Menschen der Tunnelblick in dieser grenzenlosen und unendlichen Dualseelenliebe.

Und alles was sich rechts und links, oben und unten und rundherum abspielt, entzieht sich ihrer Wahrnehmung.

Vor lauter Beschäftigung mit der Dualseelenthematik vergisst man oft, sich auf sich selbst zu konzentrieren. Bei SICH zu bleiben. Und nicht ständig darüber nachzudenken, wie man es anstellen könnte, dass das Dual nun doch endlich mal auf einen zukommt.

Solange man darüber nachdenkt, kommt er sowieso nicht. Da der Fokus und die Energie vollständig auf ihm liegen. Und er sich wunderbar von dieser Aufmerksamkeit und dieser Energie nährt. Während man selbst immer schwächer wird.

Denn immerhin spürt er ja alles was im anderen vorgeht. Und bekommt sehr wohl alles mit. Da beide Duale ja permanent über ihr seelisches Band miteinander verbunden sind. Wenn er vielleicht auch vieles nicht wirklich definieren kann. Zumindest nicht diejenigen Kopfmenschen der Dualseelen, die nichts von der Seelenpartnerthematik wissen. Und den meisten sollte man dies tatsächlich nicht mitteilen. Das sie sich dann noch mehr dagegen wehren würden. Weil sie es nicht verstehen könnten.

Die Energie zwischen beiden Dualseelen fließt ständig. Sie ist immer zu spüren. Und begleitet einen permanent. Egal wo man auch ist.

Und beide Dualseelen wollen die Situation zwischen sich kontrollieren. Nur jeder auf unterschiedliche Weise. Der Kopfmensch will die Kontrolle über seinen Herzensmenschen behalten und der Herzensmensch versucht ebenfalls, die Lage zu kontrollieren. Nur der eine tut es mit dem Verstand, der andere mit seinen Gefühlen. Dabei ist bei beiden immer die Angst im Spiel. Angst den anderen wieder zu verlieren.

Solange Sie diesen Tunnelblick haben, wird sich aber sowieso nicht viel ändern. Da Ihnen so der Blick auf das wirklich wesentliche versperrt bleibt. Ganz wichtig ist also, flexibel zu werden. Und Ihren Blickwinkel auch einmal zu verändern. Und alles aus einer vollkommen anderen Perspektive zu betrachten. Denn wenn Sie stur auf Ihrer Meinung beharren und wirklich ernsthaft der Meinung sind, dass Ihr Dual als erstes sein Herz öffnen und auf Sie zukommen muss, sind Sie leider auf dem Holzweg gelandet. So funktioniert das zwischen Dualseelen nicht.

Dann stecken Sie nämlich noch tiefer in Ihren alten Konditionierungen und negativen Glaubensmustern fest, als Ihnen tatsächlich selbst bewusst ist. Genau deshalb drehen sich auch so viele Menschen im Kreis. Und kommen auf ihrem Dualseelenweg nicht weiter. Weil sie so sehr in ihrem Tunnelblick gefangen sind, dass sie nichts anderes wahrnehmen als IHN.

Sie müssen in der Lage sein, wirkliche Veränderungen in Ihrem Leben zuzulassen.

Sich wirklich hingebungsvoll darauf einzulassen auf das, was da zwischen Ihnen und Ihrem Dual passiert. Sie müssen sich auf SICH SELBST einlassen. Ohne die Dinge kontrollieren zu wollen.

Sonst stecken Sie ewig fest. Und absolut nichts wird sich für Sie und zwischen Ihnen und Ihrer Dualseele ändern.

Viele Fragen gehen den Herzensmenschen dabei durch den Kopf. Beispielsweise die Frage, was denn passiert wenn sie Fehler machen, was ihr Dual betrifft.

Dazu kann ich nur sagen, wirkliche „Fehler“ gibt es eigentlich auf dem Dualseelenweg nicht. Vollkommen egal was Sie tun oder nicht tun, es ist niemals „richtig“ oder „falsch“. Denn meiner Erfahrung nach verpuffen vermeintliche „Fehler“ wieder ganz schnell. Und sind vom Dual wieder vergessen. Er wird sie im Normalfall nicht wieder erwähnen. Und wenn doch, will er Ihnen etwas wichtiges damit sagen. Denn Kopfmenschen teilen ihren Herzensmenschen sehr wohl mit, was Sache ist. Man muss nur sehr genau hinhören. Außerdem lernen Sie ja durch Ihre subjektiv gefühlten „Fehler“. Da dies nur bedeutet, dass Sie wieder in alte Verhaltensweisen und Muster zurückgefallen sind. Das nächste Mal machen Sie es eben wieder anders :)

Durch jeden „Fehler“ den Sie Ihrem Dual gegenüber machen, entwickeln Sie sich weiter.

Und daran sehen Sie immer wieder, dass es doch richtig ist, was Sie machen. Auch Ihr Dual lernt ja aus allen Dingen, die Sie in seine Richtung tun. Auch er entwickelt sich so weiter. Was auch notwendig ist, wenn beide Dualseelen dauerhaft zueinander finden wollen.

„Fehler“ können Sie deshalb nicht machen, weil es hier nicht um Schuld geht. Sondern es geht einzig und alleine um Eigenverantwortung. Und um Ursache und Wirkung. Es passiert irgendetwas und Sie reagieren einfach darauf. Oft unbewusst und vollkommen automatisch. Oder Sie agieren in Richtung Ihres Duals und er reagiert dann mit Ablehnung und Flucht. Weil Sie vielleicht zu mutig und „forsch“ auf ihn zugegangen sind. Wollten ihm ja vielleicht nur Ihre Liebe zeigen. Und er hat daraufhin Angst bekommen und sich Ihnen wieder entzogen. Oder Sie haben aus Angst an ihm festgeklammert. Und er musste aus seiner Angst heraus flüchten. Weil er eben sehr genau spürt, dass er all Ihre Erwartungen und Bedingungen nicht erfüllen kann. Vielleicht haben Sie ihm auch Grenzen gesetzt, woraufhin er sich von Ihnen zurückgezogen hat. Aber nur so kann er lernen, Ihre Wünsche und Bedürfnisse zu respektieren.

Treten Sie doch einmal einen oder mehrere Schritte zurück und sehen Sie sich die ganze Situation aus einer vollkommen anderen Perspektive an. Werden Sie sich bewusst WARUM Sie auf Ihrem Weg feststecken. Und einfach nicht weiterkommen. Und vor allem, an welchem Punkt und WO Sie genau stehen. 

Und Sie werden schnell feststellen, dass vieles eigentlich ganz anders ist, als es tatsächlich scheint. Denn solange Sie in Ihrem Tunnelblick gefangen sind, können Sie die Dinge nicht wirklich wahrnehmen und sehen...

Der Zauber der Seelenpartner- und Dualseelenbeziehung ist nämlich tatsächlich immer vorhanden.

 

                                                                               © Iris Fischer – sensible-seele.net


Wozu Rückzüge der Dualseelen dienen und Seelenschmerzen sich manifestieren


Dualseelen - Rückzüge & Seelenschmerzen

"Von Zeit zu Zeit sich zurückziehen in das Haus unserer Seele, schweigen, ausruhen, ganz für sich sein. Die Seelenfenster vom 'Staub' des Alltags befreien, an verschlossenen Türen rütteln, sich selber auf den Grund gehen. Und dann hinaus treten in die Sonne: DA BIN ICH WIEDER! - Unbekannt

Viele Herzensmenschen wissen nicht, wie sie mit der Tatsache umgehen sollen, dass ihr Kopfmensch immer wieder einmal die Flucht ergreift. Und entweder der Kontakt zwischen beiden Dualseelen in diesen Phasen ganz abreisst - weil sich der Kopfmensch regelrecht „tot stellt“ - oder sich zeitenweise schlichtweg emotional der Nähe zu seinem Herzensmenschen verweigert. Andererseits sind es aber auch immer wieder einmal die Herzensmenschen, die mit irgendwelchen Dingen nicht umgehen können. Und die sich dann ebenfalls für eine Zeitlang von ihrem Kopfmenschen zurückziehen oder sich ihm unbewusst emotional verweigern. 

Viele meiner Klientinnen haben mich schon gefragt, warum es immer wieder zu Rückzügen zwischen den Dualseelen kommt. Und wie sie sich in solchen Zeiten am besten verhalten sollen. Dieser Frage möchte ich mich gerne ausführlich in diesem Artikel widmen. 

Die Rückzüge beider Dualseelen sind deshalb so notwendig, weil genau diese Phasen des „auf sich selbst besinnens und auf sich selbst gestellt SEINS“ der absoluten Weiterentwicklung beider Dualseelen dienen. 

Diese Öffnung und Weitung des eigenen Bewusstseins - also das "aufwachen aus dem jahrelangen Dornröschenschlaf" - ist unabdingbar zwischen zusammengehörenden Dualseelen.

Sich wirklich ins Bewusstsein zu rufen und dies für sich anzunehmen und zu akzeptieren, dass die Dualseele nicht ins Leben kommt, um die Dornenhecke von außen niederzureißen und einen aus all seinem Leid und seinen Ängsten zu befreien. Nein – der Sinn hinter der ganzen Dualseelenverbindung ist in erster Linie, sich bewusst zu werden, dass man jederzeit sich selbst – und zwar von innen heraus – aus seinem Selbstschutz, seinen Ängsten und Blockaden befreien darf.

Denn dieser Selbstschutz in Form jeglicher Ängste und Blockaden ist es, der einen von sich und seinem wahren Selbst getrennt hält. Der einen von der wahrhaftigen Liebe getrennt hält. Der einen von der Bedingungslosigkeit getrennt hält. Und somit auch von einer festen Bindung mit seinem Dual getrennt hält.

Deshalb sind die Phasen des Nicht-Kontaktes zwischen den Dualseelen ein unbeschreiblicher Segen.

Auch wenn diese Phasen unglaublich schwer sein und immense Seelenschmerzen vor allem beim hochsensiblen Herzensmenschen verursachen können. 

Denn ausschließlich in diesen Phasen des Nicht-Kontaktes zwischen zusammengehörenden Dualseelen ist das bewusste heilen und transformieren alter, unpassender und hinderlicher Muster möglich.

Nur in diesen Zeiten können die Seelen reifen, lernen und sich in Quantensprüngen weiterentwickeln.

Wenn beide Dualseelen immer nur glücklich, harmonisch und zufrieden vereint wären und gemeinsam ihre Zeit verbringen würden, würde sich keiner von beiden mit seiner Weiterentwicklung beschäftigen. Und somit keiner von beiden lernen. Die Seelen würden – genau wie nur allzu oft in einer „normalen“ Herzverbindung – im Stillstand verharren und vielleicht sogar verkümmern. Und sich somit immer wieder im Kreis drehen. Beide würden so mit der Zeit kreuzunglücklich werden. Und die tiefe Sehnsucht der Seelen nach Erfüllung - sich zu entwickeln, zu reifen und zu lernen - würde wieder zum Vorschein kommen.

Eine feste Bindung würde nicht auf Dauer funktionieren, solange nicht die alten Verletzungen und Enttäuschungen der Seelen geheilt, negative Glaubensmuster und unpassende Konditionierungen ins Bewusstsein gerufen und so gezielt transformiert werden.

Und auch die Energien zwischen zusammengehörenden Dualseelen sind so immens stark, dass dies bei ständigem intensivem Kontakt auf Dauer einer oder beide nicht aushalten würden.

Beide dürfen sich langsam an diese intensiven Gefühle, die innige Nähe, wahre Intimität und diese gewaltige Energie gewöhnen, die zwischen zusammengehörenden Dualseelen fließt. Damit ebenfalls die Energie sich ausbalanciert und ins Gleichgewicht kommt. Genauso wie die Dualseelen selbst.

Solange die Seelen nicht geheilt und immer noch Ängste und Blockaden bei einem oder bei beiden vorhanden sind, würde früher oder später einer oder sogar beide wieder so sehr in seine alten Ängste und Muster zurückfallen, dass die unbeschreiblich kostbare Dualseelenverbindung komplett auseinanderbrechen und kaputtgehen würde.

Selbst die tiefe, grenzenlose Seelenliebe würde an diesem Fakt nichts ändern.

Immer dann, wenn eine der beiden Dualseelen sich nicht in ihrer Mitte befindet und nicht bei sich selber bleiben kann, spürt das der andere sofort. Und spiegelt seinem Gegenstück das auf der Stelle wider, indem er sich unbewusst zurückzieht. Das gilt sowohl für den Kopfmenschen, als auch für den Herzensmenschen. 

Wie lange ein solcher Rückzug dauert, hat jeder tatsächlich selbst in seiner Hand.

Das ist eigentlich ein unermesslich wertvolles Geschenk, dass die Dualseelen sich hier unbewusst gegenseitig machen.

Denn ausschließlich so werden beide Duale immer wieder auf sich selbst zurückgeworfen. Und so gezwungen, bei sich zu bleiben, sich zu zentrieren und in ihre ureigene Mitte zurückzufinden.

Deshalb gilt es also sehr genau hinzusehen und auch bei sich selbst zu schauen, sobald der Kopfmensch sich wieder einmal von seinem Herzensmenschen zurückzieht. Oder auch, wenn der Herzensmensch selbst die Flucht nach hinten antritt. Und nicht weiß, wie er mit seinen Gefühlen und Emotionen oder auch bestimmten Situationen oder dem Verhalten des Duals passend umgehen soll.

Warum Seelenschmerzen sich manifestieren...

Seelenschmerzen tauchen deshalb immer wieder auf und manifestieren sich oft bis hin zum Extrem, weil die Dualseelen sich, sobald sich einer der beiden zurückzieht, erstens von der Liebe abgeschnitten fühlen – weil sie ja wieder gezwungen sind bei SICH zu bleiben und diese Liebe einfach nur bei SICH zu behalten – und zweitens von ihrem eigenen Selbst getrennt sind.

Denn, wenn die Aufmerksamkeit permanent nur beim Dual liegt, KANN man sich ja gar NICHT in seiner ureigenen Mitte befinden.

Somit MÜSSEN ja die Seelenschmerzen auftauchen, um einem genau dies ins Bewusstsein zu rufen. 

Wenn man seine Aufmerksamkeit ständig nur auf sein Dual fixiert, KANN man sich ja überhaupt nicht auf die wahre Liebe einlassen. Denn die wahre Liebe ist ja immer zuerst in einem Selbst.

Das bedeutet jetzt nicht, dass man nicht an sein Dual denken darf. Doch – darf und soll man auch!

Es bedeutet schlichtweg nur, dass man die Aufmerksamkeit von ihm abzieht. Dass man bewusst heraustritt aus der „Warteschleife“, in der sich viele Herzensmenschen – weibliche genauso wie männliche – befinden. Sie warten die ganze Zeit darauf, dass der Kopfmensch sich doch endlich besinnen und sich endlich zu ihnen bekennen möge. Und "vergessen" dabei das wirkliche Leben. 

Seelenschmerzen fühlen sich komplett anders an, als emotionale Schmerzen. Als die Herzschmerzen die man aus seinem früheren Leben kennt.

Seelenschmerzen durchdringen das gesamte Sein. Dabei können sie dermaßen tief und intensiv spürbar sein, dass diese Schmerzen sich regelrecht körperlich manifestieren. Und einen das Gefühl durchflutet, fast verrückt zu werden, weil dies so unglaublich weh tut. Es kann sein, dass man sich bei Seelenschmerzen regelrecht zusammenkrümmt, weil sich dies so unglaublich schlimm anfühlt. Man möchte am liebsten davonlaufen, man versucht sich selber zu umarmen, sich selber Liebe zu geben und sein Selbst zu trösten. 

Was man auch tun MUSS...

Und das nicht von seinem Dual zu erwarten. Denn diese Erwartung kann er ab einem gewissen Punkt nicht mehr erfüllen. Da er vollkommen mit sich selbst beschäftigt ist und mit seinem Leben genug zu tun hat.

Was er – wenn man sehr genau hinhört, seinem Dual dem Herzensmenschen – auch immer wieder explizit sagt. Kopfmenschen geben einem immer (egal in welcher Form) sehr genau zu verstehen, was in ihnen vorgeht. Und was sie geben können und was nicht. Man muss nur bewusst hinhören.

Seelenschmerzen kommen aus der tiefsten Tiefe des eigenen Seins.

Niemand anders auf dieser Welt ist in der Lage, diese unbeschreiblichen Seelenschmerzen an die Oberfläche des eigenen Bewusstseins zu holen, als die Dualseele.

Man spürt oft regelrecht, dass es sich hierbei um uralte Seelenschmerzen – also uralte Verletzungen der eigenen Seele - handelt. 

Es berührt einen zutiefst, mit allen Fasern des eigenen Seins zu spüren, wie die eigene Seele dermaßen intensiv und zum Steinerweichen aufschreit.

Eventuell werden hier sogar Verletzungen der Seele angetriggert, die nicht einmal aus diesem Leben stammen. Sondern die man vielleicht aus irgendwelchen Vorleben mitgebracht hat. Die natürlich dann das jetzige Leben und die Liebe blockieren. Und die nun endlich beachtet, gesehen und geheilt werden wollen. Denn auch all diese Erfahrungen sind in jeglichen Fasern des eigenen Seins gespeichert. Wobei dies wieder ein anderer Aspekt wäre. Da es hier um Reinkarnation – also Wiedergeburt - geht. Was hier nun aber nicht das Thema sein soll.

Solange es also Rückzüge zwischen zusammengehörenden Dualseelen gibt, darf sehr genau hingesehen und hinterfragt werden, welcher Sinn dahinter steckt und was die Notwendigkeit der jeweiligen Flucht einem mitteilen möchte. 

Solange immer wieder Seelenschmerzen ausgelöst werden, sind noch Dinge existent die ins Bewusstsein geholt, gesehen, gespürt und geheilt werden wollen.

Je stärker sich die Seelenschmerzen bemerkbar machen, je intensiver sich diese Seelenschmerzen anfühlen, desto weiter weg befindet man sich von seiner ureigenen Mitte.

Desto weiter weg ist man von seinem wahren Sein. Und (noch) getrennt von der wahrhaftigen Liebe.

Denn je mehr man sich gelassen und entspannt in seiner ureigenen Mitte befindet, desto mehr lassen auch die Seelenschmerzen nach. Da man so bewusst mit seinem innersten Seelenkern - der Essenz seiner Seele  – und seinem wahrhaftigen und authentischen Sein verbunden ist.

Was nun wiederum NICHT bedeutet, sich von seinem Dual abzuwenden. Aber dies soll wieder einen anderen Aspekt darstellen...                                                                      

                                                                                   © Iris Fischer – sensible-seele.net             

            

Verschlossene Männerherzen


Verschlossene Männerherzen

Viel mehr Männer als allgemein angenommen, haben ihr Herz vor der wahren Liebe verschlossen. Oft sind ihre Gefühle regelrecht eingefroren und erstarrt. Zwar verspüren sie permanent eine grenzenlose und tiefe Sehnsucht in sich, die wahrhaftige Liebe wirklich zu erleben, aber sie sind nicht mehr imstande, dies auch tatsächlich zuzulassen. Und sich auf diese intensive Liebe wirklich einzulassen. Irgendwann im Laufe ihres Lebens haben sie massive Enttäuschungen in der Liebe erlitten. Und so die Türe zu ihrem Herzen dicht gemacht.


Wie oft habe ich von Frauen schon den Satz gehört:    

  

  • „Wenn er doch nur sein Herz für mich öffnen würde.“
  • „Wenn er mir doch nur seine Gefühle gestehen und zeigen würde.“
  • „Wenn er sich doch nur zu einhundert Prozent auf mich einlassen und sich zu mir bekennen würde.“    

 

Je sensibler ein Mann ist, desto schwieriger wird es nach einer oder gar mehreren schweren Enttäuschungen, sein Herz der wahren Liebe (wieder) zu öffnen.    

Ganz einfach deshalb, weil das Vertrauen und der Glaube in dieser Hinsicht ganz stark getrübt ist. Diese Männer glauben nicht mehr daran, dass die Liebe wirklich dauerhaft gegeben sein und tatsächlich gelebt werden kann. Dass es sich lohnt, sich auf die wahre Liebe wirklich einzulassen.    

Sie glauben nicht mehr daran, dass sie als Mensch und als Mann tatsächlich liebenswert, begehrenswert und richtig sind, genauso wie sie sind.    

Und wenn sie das nicht wirklich glauben, können sie auch nicht vertrauen. Vertrauen und Glauben gehen dabei immer Hand in Hand. Das eine funktioniert ohne das andere nicht, da beides grundsätzlich ineinander verwoben ist.    

Diese schwer von der Liebe enttäuschten Männer verschanzen sich regelrecht in der Sicherheitszone ihres Verstandes.

Und merken überhaupt nicht, dass sie sich damit selbst in eine tiefe Falle gestürzt haben.    

Diese Männer sind dann nämlich der festen Überzeugung, dass sie beides haben können. Eine Frau die sie wirklich liebt und die es „aushält“, sich mit dem wenigen was er bereit ist ihr von sich und seinen Gefühlen zu geben, zu begnügen. Was aber eine riesengroße Illusion ist. Denn so werden beide niemals wirklich glücklich miteinander sein. Da immer irgendetwas fehlt. Und dies für beide überdeutlich spürbar ist.    

Denn die wahrhaftige Liebe ist immer zu einhundert Prozent anwesend oder abwesend.    

Das einzige was diese Liebe blockiert, ist Angst. Angst liegt dann über der wahren Liebe wie eine Schicht Asche. Und je stärker die Angst ist, desto dicker ist auch die Schicht Asche, die über der Liebe liegt.    

Wenn man diese Schicht Asche nun langsam und behutsam abträgt, erstrahlt die wahrhaftige Liebe in einem ganz anderen Licht.    

Übrigens ist das Gegenteil von Liebe NICHT die Angst und auch nicht der Hass, wie irrtümlicherweise weit verbreitet ist, sondern das Gegenteil von Liebe ist Gleichgültigkeit!    

Angst schließt wahrhaftige Liebe niemals aus, aber sie blockiert sie. Gleichgültigkeit dagegen schließt sowohl Liebe, als auch Angst aus. Denn wer gleichgültig ist, FÜHLT nichts.    

Oder er – der Kopfmensch - begnügt sich andersherum damit, nur emotional oberflächliche Beziehungen zu leben. Bei denen von vornherein klar ist, dass die Gefühle nicht wirklich in die Tiefe gehen. Und so auch keine Gefahr besteht, sein eigenes Selbst (wieder) zu verlieren.    

Dabei ist diese Angst sich selbst zu verlieren, ebenfalls ein großer Irrglaube. Denn man verliert sich nicht selbst, wenn man auf sich achtet. Und in seiner ureigenen Mitte bleibt. Man verliert sich lediglich in seinen Gefühlen. Man verliert sich in der Liebe. Und in der wahren Liebe kann man sich nur verlieren, wenn man sich bedingungslos in seinem Herzen befindet. Und sich ganz bewusst heraus begibt aus der Sicherheitszone seines Verstandes.    

Wenn man herauskommt aus seiner Komfortzone und Bequemlichkeit seines bisherigen Lebens. Wenn man bereit ist, in seinem Leben so viel Veränderung zuzulassen, dass auch die wahrhaftige Liebe ihren Platz darin findet.    

Wahrhaftige und tiefe Liebe kann aber nur gelebt werden, wenn diese Liebe fest im Herzen wurzelt. Und tief im unendlichen Raum des Herzens verankert ist.    

Wozu viele dieser Männer aber nicht bereit sind. Da genau dieses ihnen eine immense Angst einjagt. Weil die Energie der wahrhaftigen Liebe sie für immer verändert. 

Mehr dazu auch in meinem Artikel „Wie die Liebesenergie uns verändert“.    

Und ihnen damit überhaupt nicht bewusst ist, welches unermessliche Leid sie bei den entsprechenden Frauen anrichten, die sich in der permanenten „Warteschleife“ befinden und oft verzweifelt darauf „warten“, dass der Mann sich endlich zu ihnen bekennt.    

Diese Männer – die Kopfmenschen bei den Dualseelenverbindungen - haben sich tief im Netz einer Denkfalle verfangen. Und finden dort alleine nicht wieder heraus. Vielleicht wollen sie dies auch gar nicht. Weil es wiederum Angst auslöst, sich mit ihren Gefühlen zu befassen. Denn dann müssten sie ja zugeben, dass sie sich in einem Irrtum befunden haben. Und gerade Kopfmenschen fällt genau dies ganz enorm schwer.    

Was diese Männer außerdem daran hindert, sich auf die wahre Liebe wirklich einzulassen und die Liebe fest in ihrem Herzen zu verankern, sind heftige negative Glaubenssätze und innere Überzeugungen gegen die wahrhaftige Liebe.    

Deshalb verschanzen sie sich lieber hinter permanenten Ausreden. Und verstecken sich hinter unlogischen Dingen, die mit der wahrhaftigen Liebe überhaupt nichts zu tun haben. Sondern die lediglich einen Ausdruck von purer und nackter Angst darstellen.    

Viele Kopfmenschen der Dualseelen verstecken sich hinter ihrem oft anstrengenden und zeitraubenden Job. Da der Beruf für sie an allererster Stelle steht. Sie sind es gewohnt, sich über ihren Job zu definieren, in dem sie ja die Anerkennung und Bestätigung bekommen, die ihnen in ihren Beziehungen bisher immer gefehlt hat. Denn dort können sie wirklich Mann sein. Im Gegensatz zu ihren früheren Beziehungen. In denen sie nur die Rollen erfüllen und ausfüllen durften, die die entsprechende Frau bei ihnen zugelassen hat. Die diese Frauen von ihnen erwartet haben. Die sie eingefordert und an ihre Bedingungen geknüpft haben.    

Und die Männer haben sich das – oft viel zu lange – gefallen lassen.  Sie haben sich für diese Frauen selbst aufgegeben und permanent nur verbogen. Weil sie ihr Phantasiebild der Liebe gelebt haben. Sie haben sich in einer Illusionsfalle ihres Verstandes verfangen und sich von den Äußerlichkeiten der Frauen blenden lassen. Und dann wurde dieses oberflächliche „haben wollen“ für Liebe gehalten. Derweil haben sie sich emotional abhängig von diesen Frauen gemacht. Und sich in ihren natürlichen männlichen Verhaltensweisen „beschneiden“ lassen.    

Anstatt erwachsen und mutig ganz Mann zu sein. Und ihre Rolle als wahrer Mann einzufordern. Und diese auch tatsächlich zu leben.    

Die Gefühle und Emotionen zu diesen Frauen waren sehr wohl echt. Und es mag auch sein, dass diese Gefühle wirklich tief und intensiv waren. Trotzdem war es keine wahrhaftige Liebe. Sondern es war das immense Bedürfnis danach, wahrhaftig geliebt werden zu wollen.    

In diesen Männern schlummert oft über viele Jahre lang die tiefe Sehnsucht danach, endlich wahrhaftig geliebt zu werden. Was sie bei solchen Frauen aber niemals finden werden. Weil diese Frauen das schlichtweg nicht können. Denn diese Frauen tragen ebenfalls einen emotionalen Mangel in sich. Und tragen ebenfalls eine tiefe Sehnsucht in sich, nach wahrhaftiger Liebe.    

Dieses gegenseitige „haben wollen“ und aneinander festklammern bei emotionaler Bedürftigkeit hebt es schlichtweg auf, dass sich hier wahrhaftige Liebe bilden kann.    

Da der andere niemals wahrhaftig als Mensch gesehen wird. Sondern nur das Traumbild und die innere Phantasie über eine „Traumpartnerin“ oder einen „Traumpartner“ existiert. Der Mensch hinter der Fassade wird überhaupt nicht gesehen. Und es wird von diesen Männern auch nicht gesehen, dass diese Frauen in Wahrheit überhaupt nicht zu ihnen passen. Was ein wirkliches funktionieren einer solchen Beziehung natürlicherweise verhindert. Und eine solche Bindung von vornherein immens Konfliktbehaftet ist.   

Was auch mit ein Grund ist, warum die Männer unbewusst immer spüren, dass sie eine solche Frau nicht heiraten möchten. Oder eine aus den falschen Gründen eingegangene Ehe ganz schnell wieder scheitert. Und mit Trennung endet. Wobei der tiefe Wunsch nach einer glücklichen und dauerhaften Ehe sehr wohl in ihnen vorhanden ist. Aber eben aus dem Grunde unerfüllt bleibt, weil die Männer unbewusst sehr klar und deutlich spüren, dass sie die "richtige und passende" Partnerin hierfür noch nicht gefunden haben. 

Was sich ja ganz schnell ändert, sobald zusammengehörende Dualseelen aufeinander treffen. Nur wird es hier von den entsprechenden Männern aufgrund der bisherigen negativen Erfahrungen nicht geglaubt, dass sie ernsthaft auf ihre perfekt passende Partnerin getroffen sind. Und beide perfekt miteinander harmonieren. Gerade durch die gegensätzliche Ergänzung. 

Deshalb ist es zwischen zusammengehörenden Dualseelen auch oft so, dass das Dual überhaupt nicht dem bisher üblichen „Beute-Schema“ eines Partners/einer Partnerin entspricht.    

Sondern vollkommen anders ist. 

Was der beste Beweis dafür ist, dass es hier tatsächlich um die wahrhaftige Liebe geht. Darum geht, den MENSCHEN hinter der äußeren Fassade zu sehen. Den MENSCHEN wahrhaftig zu lieben, genauso wie er ist. Mit allem was diesen Menschen ausmacht. Den MENSCHEN hinter der Verpackung zu sehen. Das Geschenk dieser Liebe auch tatsächlich auszupacken und sich dem INHALT der wahrhaftigen Liebe zu widmen.    

Und es genauso anzunehmen und zu akzeptieren, wie dieser Mensch nun einmal ist.    

Auch das ist ein wichtiger Grund, warum viele Dualseelen unsicher sind und sich nicht gut genug für den anderen fühlen. 

Weil sie sehr genau spüren, dass sie nicht dem bisherigen "Beute-Schema" ihres Duals entsprechen. Und das gilt sowohl für die Dualseelenmänner, als auch für die dazu gehörigen weiblichen Duale. 

Da hier sehr viele Dinge der Vergangenheit getriggert werden. Und beide Duale immer wieder daran erinnert werden, dass sie ja tatsächlich bisher nicht genügt haben. Dabei jeder auf seine eigene Weise.    

Auch machen den Kopfmenschen nicht selten bewusst oder unbewusst die Unterschiede und Gegensätzlichkeiten zwischen den Dualen Probleme.    

Sie befinden sich wieder in Denkfallen und wälzen Gedanken wie:    

 

  • „Was, wenn die ganze Beziehung mit ihr nicht funktioniert, weil sie so anders ist als ich“
  • „Was, wenn sie mich doch wieder verlässt, weil ich ihr nicht genüge. Weil ich ihr die Erwartungen, die sie an mich hat, nicht erfüllen kann“
  • „Was denkt wohl mein Umfeld, wenn ich mich gerade auf diese Frau einlasse, die doch so anders ist, als die bisherigen Frauen in meinem Leben es waren“
  • „Eigentlich wollte ich mein Leben lang nur mit einer einzigen Frau zusammenbleiben“
  • „Was, wenn unsere unterschiedlichen Lebensweisen sich nicht unter einen Hut bringen lassen, wenn wir dann tatsächlich auch zusammenleben“
  • „Diese tiefe Liebe von ihr habe ich doch gar nicht verdient“
  • „So toll bin ich doch gar nicht, wie sie mich die ganze Zeit sieht“
  • „Was, wenn sie mich doch wieder verlässt, wenn sie bemerkt, wie unperfekt ich doch eigentlich wirklich bin“     
  • "Was, wenn diese Beziehung mit ihr doch auch wieder so wird, wie es in meiner Vergangenheit bereits der Fall war und das will ich so niemals wieder erleben"

Sie tragen eine solche Angst in sich, dass sie lieber auf diese Liebe verzichten. Und für den Rest ihres Lebens unglücklich sind.    

Sich schlimmstenfalls wieder in die falschen Beziehungen mit den falschen Frauen stürzen. 

Dabei erkennen sie nicht oder wollen es nicht sehen, dass gerade die Unterschiede und Gegensätzlichkeiten es sind, die sich perfekt bei beiden Dualseelen ergänzen.    

Was aber nun auch nicht bedeutet, dass ständig nur Harmonie und Frieden in einer solchen Beziehung herrscht. Schließlich soll ja keiner von beiden nun auf einmal zum ständigen "Ja-Sager" mutieren. Natürlich gibt es aufgrund der Gegensätzlichkeiten auch in einer Dualseelenbeziehung immer wieder Diskussionen, Meinungsverschiedenheiten oder auch einmal Missverständnisse. 

Und wenn beide aus Angst etwas falsches zu tun oder etwas falsches zu sagen, lieber schweigen und sich nicht trauen, bestehende Missverständnisse anzusprechen und diese zu klären, führt das zu noch viel größeren Missverständnissen. Schlimmstenfalls zu vollkommen falsch verstandenen Rückzügen und Kontaktabbrüchen. Mit denen beide wiederum nicht glücklich sind. Weil beide das eigentlich so nicht wollen. 

Und weil das zwischen Dualseelen auch nicht so vorgesehen ist. Aber trotzdem zum Lernprozess beider dazugehört. Schließlich geht es ja darum, sich selber und die gesamte Verbindung in Einklang zu bringen. 

Deshalb ist es so wichtig, die Angst etwas falsches zu sagen oder etwas falsches zu tun, zu überwinden. Und die Dinge wirklich miteinander zu klären. 

Die männlichen Kopfmenschen sind aus ihrer Vergangenheit mit den falschen Frauen oft so "traumatisiert", dass sie sich lieber zurückziehen und stillhalten, als dass sie bestehende Missverständnisse aus der Welt räumen. Auch befinden sich in ihrem Verstand manchmal unbewusst falsche Verknüpfungen zwischen aktuellen und früheren Situationen. Und den dazugehörigen negativen Gefühlen. So wird ein in der Gegenwart auftretender Konflikt oder ein Missverständnis mit ihrem weiblichen Dual automatisch mit den Ereignissen aus der Vergangenheit abgeglichen. 

Und aus Angst, dass es wieder so werden könnte wie in den alten Beziehungen - weil diese Erinnerungen sich vollkommen negativ ANFÜHLEN - wird dann vollkommen falsch gehandelt. Und entweder vorschnell mit verbalem "Angriff" und falschen Vorwürfen oder mit stillem Rückzug reagiert. Hier fehlt noch das Vertrauen in das weibliche Dual. Was von den entsprechenden Männern unbedingt gelernt werden sollte. 

Denn davonlaufen und schweigen stellt per se keine Option einer Lösung dar. Schließlich gehört zu einer wirklich bewussten, erwachten und erwachsenen Beziehung auch, miteinander über die Dinge zu sprechen. 

Eine wirkliche Beziehung und Partnerschaft muss lebendig sein. Sie muss es aushalten, wenn nicht alles immer nur harmonisch ist. Wenn beide Duale sich auch einmal die Meinung sagen. Wenn es Missverständnisse gibt. Und man aufgrund der Unterschiede und Gegensätze auch einmal aneinander vorbei redet. Genau das nennt man bedingungslose Liebe. Denn eine Beziehung ist kein leeres Ausstellungsstück, das lediglich als Repräsentation dient. 

Solange eine Seelenverbindung dies allerdings nicht aushält, ist es auch keine bedingungslose Liebe. 

Man kann aus Angst nicht immer nur vermeiden. Oder sich hinter seiner Angst verstecken. Das bringt beiden Dualen nichts. Männer sind hier aber besonders angstvoll. Gerade sie dürfen lernen, sich ihrer Angst ganz bewusst zu stellen. 

Miteinander zu kommunizieren und den anderen wirklich ernst zu nehmen in all seinen Gedanken und Gefühlen, ist auch in einer Dualseelenverbindung essentiell wichtig. 

Und sie erkennen ebenfalls oft nicht, dass es vollkommen egal ist und überhaupt keine Rolle spielt, was ANDERE Menschen über diese Verbindung DENKEN.    

Denn es geht hier ausschließlich um eine Entscheidung, die das Herz und die Seele beider Duale treffen.   

Vollkommen unabhängig von irgendwelchen Bewertungen, Meinungen oder Beurteilungen anderer. Von absolut niemandem und nichts von außen beeinflussbar.     

Sie erkennen nicht, wie wundervoll und genau richtig sie die ganze Zeit als wahrer Mann sind. Sie sehen nicht, dass die wahrhaftige Liebe längst Einzug in ihrem Leben gehalten hat.    

Sie lassen sich beeinflussen von ihren machtvollen Glaubenssätzen und alten, negativen oder sogar destruktiven Mustern.    

Was ein überdeutliches Anzeichen dafür ist, dass diese Männer die wahrhaftige Liebe noch nicht dauerhaft in ihrem Herzen verankert haben. Dass die wahrhaftige Liebe noch nicht fest im unendlichen Raum ihres Herzens verwurzelt ist. Dass sie ihr Herz noch nicht vollständig der wahrhaftigen Liebe geöffnet haben.    

Und sie somit nicht aus ihrem Herzen heraus agieren, sondern sich immer noch von ihrem Verstand leiten und in die Irre führen lassen.    

Die wahrhaftige Liebe bei diesen Männern ist zwar da, aber sie ist immer noch von einer dicken Schicht Asche verdeckt.    

Die Angst hat die Macht über diese einzigartige Liebe. Deshalb wird die Liebe zum weiblichen Dual auch immer wieder weggeschoben und verdrängt. Oft solange, bis diese Männer in einer Depression landen.    

Diese Männer dürfen lernen, mutig zu sein. Und ganz ihre natürliche Männlichkeit zu leben. Sie dürfen lernen, bewusst über ihren Schatten zu springen. Und sich ihr einzigartiges Glück mit ihrem weiblichen Dual mit beiden Händen zu greifen. Und dieses Glück so festzuhalten wie es nur irgendwie geht. 

Nur wenn diese Männer diesen Mut tatsächlich aufbringen, werden beide Dualseelen wirklich glücklich, befriedigt und erfüllt werden, was ein gemeinsames Leben, eine feste Bindung, dauerhafte Beziehung und echte Partnerschaft miteinander betrifft.

Da wahre Dualseelen nun einmal zusammengehören. Und diese einzigartige Liebe mit absolut nichts und niemand anderem ersetzbar ist...    

 

                                                                                © Iris Fischer – sensible-seele.net       


Warum der Dualseelenweg ein Abschied von alten Beziehungskonzepten ist... 


Dualseelenweg & Beziehungskonzepte

...und gleichzeitig den Beginn eines vollkommen neuen ZusammenSeins bedeutet...

Wir alle sind von Kindheit an so konditioniert, dass wir bestimmte Vorstellungen entwickelt haben, wie Liebe und Beziehungen auszusehen haben. Wir haben innere Bilder in uns gespeichert, wie das perfekte Leben in einer festen Bindung zu funktionieren hat. Immer und immer wieder werden wir damit konfrontiert, dass wir nur „vollständige“ Menschen seien, wenn wir in einer festen Partnerschaft leben. Dass es „sich so gehört“, dass man in einer Beziehung zusammenlebt. Von klein auf wurde uns impliziert, dass Familien zusammenzuhalten haben. Und wenn es noch so viele Konflikte untereinander gibt. Die sowieso meist unter den Teppich gekehrt und somit verdrängt, aber niemals wirklich gelöst werden. Von klein auf wurde uns immer wieder aufs neue suggeriert, dass wir Freunde haben müssten, die für uns da sind. Und die ebenfalls unser Leben irgendwie teilen. Es wurde uns eingeimpft, dass Menschen nur in „Gemeinschaften“ glücklich sein könnten. Was man ja auch beruflich tagtäglich serviert bekommt. Permanent wird der Teamgeist beschworen. Dass wir uns miteinander vernetzen sollen. Vollkommen egal, ob wir das wirklich wollen. Und ob es tatsächlichen Nutzen für alle Beteiligten bringt. Denn oft ist das alles nur Zeitverschwendung. Weil sowieso wenig bis gar nichts dabei herauskommt. Da oft viele Worte um den heißen Brei verschwendet werden.

Niemand darf mehr alleine entscheiden. Und trotzdem sollen wir eigenverantwortlich handeln. Was sich per se widerspricht. 

Denn zum eigenverantwortlichen Handeln gehört es logischerweise auch, eigenständige Entscheidungen zu treffen. Wozu ein gesundes Selbstvertrauen und Urteilsvermögen unbedingt notwendig ist.

Aber vollkommen egal, um welche Beziehungskonstrukte es sich dabei handelt, ob das nun Eltern-Kind Beziehungen, geschwisterliche Bindung, Freundschaften, kollegiale Verbindungen oder die Paarbeziehungen sind, handeln wir immer aus unserem aktuellen Wissens- und Bewusstseinszustand heraus.

Ganz typische Verhaltensweisen in all diesen Beziehungen und Verbindungen sind:

     

  • utopische Erwartungen
  • knallharte Bedingungen
  • endlose Ansprüche und Forderungen

      

Und anstatt Frieden, Harmonie und Glück macht sich permanent Ärger, Unzufriedenheit, Erschöpfung, Genervtheit, Gereiztheit, Wut, Frust und Verdrossenheit breit.

Zusätzlich werden sich andauernd Fehler vorgeworfen, unnötige destruktive Kritik abgegeben, Schuldgefühle gegenseitig in die Schuhe geschoben, Bewertungen und Urteile abgegeben. Menschen werden vollkommen zu unrecht in Schubladen einsortiert, aus denen sie von alleine überhaupt nicht mehr herauskommen. Die Individualität des Einzelnen geht verloren und man wird als „Einzelgänger und Sonderling“ abgestempelt, wenn man seinen eigenen Weg gehen will. Und eben nicht konform mit der „braven Schafherde“ geht.

Gerade hochsensible und hochsensitive Menschen kennen sehr oft dieses Gefühl, dass sie per se das schwarze Schaf aller sind.

Und das nur, weil sie von Grund auf anders Denken, Handeln und Fühlen. Und mehr für sich alleine sein müssen, als nicht sensible Menschen. Woran ja nun wirklich absolut nichts falsches ist. Aber die Gesellschaft tituliert das eben so. Weil es per se viel zu viele Mitläufer gibt. Die sich nicht trauen, gegenzusteuern. Und ihre eigene Meinung zu haben. Und diese auch offen kundzutun.

Überall ist viel zu viel Angst vorhanden. Weil diese auch immer wieder neu von der Gesellschaft geschürt wird.

Niemand wird wirklich so angenommen und akzeptiert wie er ist. Schon gar nicht die hochsensiblen und hochsensitiven Menschen.

Auf unserem Dualseelenweg erfahren wir nun, dass sämtliche unserer alten und bisher als richtig empfundenen Beziehungskonstrukte nicht mehr zu funktionieren scheinen.

Und sich gewisse Menschen aus unserem Leben verabschieden. Irgendwie stellen wir durch all die Veränderungen, die uns auf unserem Weg passieren, fest, dass sich alte Bindungen „wie von selbst“ in Luft auflösen. Freundschaften, oft über viele Jahre lang aufrechterhalten, funktionieren nicht mehr, weil man urplötzlich nicht mehr zusammenpasst. Weil man sich gegenseitig nicht mehr versteht. Manche Familien heilen durch die Dualseelenbeziehung. Und die Liebe, die dadurch in allen Beteiligten freigesetzt wird. Aber es gibt auch Familien, die komplett auseinanderbrechen. Weil es eben irgendwann nicht mehr funktioniert, alle Probleme einfach immer nur wegzuschieben. Und diese zu ignorieren. Und weil es immer auch Menschen gibt, die die wahrhaftige Liebe nicht zulassen und aushalten können. Weil sie zu sehr in ihren Ängsten vor echter Nähe gefangen sind. 

Der Dualseelenweg ist ein Weg voller Entbehrungen. Aber auch ein Weg unendlicher, neuer und wundervoller Erfahrungen. 

Mit vielem alleineSein - verbunden mit sehr viel Schmerz, Leid, Wut, Sehnsucht und einem unendlichen Meer aus Tränen. Tränen, die aus einer unbeschreiblichen Tiefe unseres Innersten auftauchen. Und die wie von selbst stundenlang fließen. Und man sie überhaupt gar nicht steuern und kontrollieren kann. Diese Tränen kommen von selbst und gehen auch wieder von selbst. Vorausgesetzt man lässt diese Tränenfluten zu und lässt die Tränen einfach fließen. Wenn man diese Tränen wegschieben und unterdrücken würde, würde das die ganze Sache nur schlimmer werden lassen. Und das Leid unnötig verlängern. Weil man seine eigene Entwicklung dann blockiert und verlagert.

Aber die Entwicklung der eigenen Seele lässt sich nicht aufhalten.

Unsere Seele lässt es nicht zu, dass wir permanent gegen uns selbst kämpfen. Dass wir für oder gegen die Liebe kämpfen. Dass wir Menschen permanent gegeneinander kämpfen. Dass wir permanent für die Dinge die wir aus unserem Verstand heraus „haben wollen“ kämpfen.

Weil wir nicht in der Lage sind, alleine unser Herz entscheiden zu lassen. Weil wir oft unserer Intuition und unserem natürlichen Instinkt nicht vertrauen. Weil wir unserer eigenen Wahrnehmung oft nicht glauben. Weil wir nicht imstande sind, die Dinge einfach geschehen und passieren zu lassen.

   

  • Wir sind so voller Blockaden und Ängste, dass wir aus dem Modus des „haben wollens“ nicht herausfinden.
  • Wir kennen den „Aus-Schalter“ nicht. Weil wir gar nicht wissen, dass es diesen überhaupt in uns gibt.
  • Wir wissen nicht, dass die Lösung uns aus unserem Leid zu befreien, ausschließlich in uns selbst begraben ist.

 

Und das alles nur, weil unser Bewusstsein dafür nicht ausreicht. Was sich durch die Dualseelenverbindung schlagartig ändert.

Unser Bewusstsein öffnet sich. Und führt uns auf eine ganz neue Ebene.

Die Dualseelenbegegnung und tiefe Verbindung beider Pole ist als Weckruf unserer Seelen zu verstehen.

Uns endlich aus unserer Komfortzone herauszubegeben und unser Leben grundlegend zu ändern. Sämtliche Beziehungen zu hinterfragen, die es in unserem Leben gibt. 

          

  • Endlich einmal das zu tun, was unser Herz und unsere Seele WIRKLICH tun will
  • Endlich einmal aufzuhören, uns permanent anzupassen und zu verbiegen und das Leben von anderen zu führen.
  • Endlich ganz bewusst unser eigenes Leben zu leben.
  • Uns aus all unseren alten und unpassenden Mustern und Konditionierungen herauszuschälen und zu lösen
  • Negative und unpassende Glaubenssätze zu transformieren
  • Alte seelische Verletzungen in uns zu heilen
  • Alte Bindungen abzuschneiden, die uns nur schaden und die uns keinen Nutzen bringen. Mit denen wir uns in Wahrheit nur unwohl fühlen. Und wir mit diesen Menschen nur Kontakt haben aus Pflichtbewusstsein und falschem Verantwortungsgefühl
  • All die Menschen aus unserem Leben zu entfernen, die wir eigentlich schon lange nicht mehr in unserem Leben haben wollen. Selbst wenn es langjährige Freundschaften, Beziehungen oder sogar Familienmitglieder sind, die uns nicht wirklich wohlgesonnen sind. Weil sie uns nicht so akzeptieren und sein lassen können, wir wir sind. Weil diese Menschen selbst im Netz ihrer alten Muster gefangen sind. Und sich nicht daraus befreien können
  • Uns nicht mehr von all unseren Ängsten, Zweifeln und Unsicherheiten leiten zu lassen
  • All unsere Selbstsabotage zu beenden und Blockierungen zu lösen
  • Die tiefe Veränderung zuzulassen, die die wahrhaftige Liebe mit uns und unserem gesamten Sein macht
  • Jegliche Veränderung in unserem Leben anzunehmen und zu akzeptieren, ohne dagegen aus Angst anzukämpfen. Und somit neue Blockaden auszulösen. Für die wir ganz alleine verantwortlich sind
  • Unser gesamtes Sein zu transformieren, um endlich vollkommen bewusst und authentisch zu leben

 

Wer sagt uns denn, was WIRKLICH richtig oder falsch, gut oder schlecht, positiv oder negativ ist?

Das sind ausschließlich die Bewertungen unserer Gedanken, die unser Verstand uns einbrockt. Das sind alles Illusionen, denen wir uns lange Zeit hingeben.

Nicht nur die Kopfmenschen, sondern auch wir Herzensmenschen. Die wir oft genauso sehr in unserem Verstand festhängen, wie die typischen Kopfmenschen. Nur eben auf andere Art und Weise.

Oft fragt man sich als Herzensmensch, ob man nicht selbst eigentlich der Kopfmensch ist. Weil man sich durchaus bewusst ist, wie oft man sich von all seinen bewertenden Gedanken leiten lässt.

Eben auch was Beziehungen, Partnerschaften oder Familiengebilde angeht.

   

  • Wer sagt uns denn, dass eine feste Bindung immer so aussehen muss, dass man gemeinsam in einer Stadt und in einer Wohnung zusammenlebt?
  • Wer ist so anmaßend, uns sagen zu wollen, was für UNS das „passende“ ist? Womit WIR uns wirklich wohl fühlen und womit WIR tatsächlich leben können?
  • Wer nimmt sich das Recht heraus, uns zu sagen dass wir Feiertage wie Weihnachten, Ostern und Geburtstage immer mit der Familie verbringen müssen, nur „weil sich das ja nun mal so gehört“?


Warum gehört sich das so?

Nur weil es immer so gemacht wurde, bedeutet das noch lange nicht, dass es auch tatsächlich für alle Beteiligten passend ist. Weil der eine oder andere das vielleicht eigentlich gar nicht will. Eben weil es eine mehr oder weniger lästige Pflicht aus einer Erwartung von bestimmten Personen ist. Und man sich wieder nur anpasst und eigentlich absolut verbiegt. Weil man selbst über gewisse Dinge ganz anders denkt. Und die konditionierten Gewohnheiten einfach absolut satt hat. 

Wer dabei nämlich auf der Strecke bleibt, sind in Wahrheit immer nur WIR SELBST.

Denn wir haben die Freiheit eine Entscheidung für uns zu treffen. Immer und jederzeit. Ob das anderen nun passt oder nicht, spielt dabei überhaupt keine Rolle.

Denn es geht dabei ausschließlich um unser wahres Selbst. Um das Wohlergehen unserer Seele. Die ja gehörig um Hilfe schreit, wenn wir nicht bewusst auf sie achten. Die sich sehr wohl bemerkbar macht.

   

  • All die tiefen Sehnsüchte, die wir in uns tragen
  • All der nicht zu stillende und undefinierbare Hunger, der oft viele Jahre lang in unserem Inneren nagt
  • All die Träume und Wünsche, die wir uns nicht erfüllen
  • All die Visionen und Ziele, die wir nicht verwirklichen
  • All die Leidenschaften, die wir nicht ausleben
  • All die Liebe, die wir in uns zurückhalten

         

All dies ist unsere Seele, die lernen, Erfahrungen machen und sich weiterentwickeln will.

Durch unsere Dualseele kommt all dies an die Oberfläche unseres Bewusstseins. Absolut nichts bleibt verborgen.

Unsere Dualseele ist uns in ALLEM der tiefste und klarste Spiegel, den es nur gibt. Genauso sind wir aber auch permanent SEIN Spiegel.

Auch ER erkennt sich in uns und auch all SEINE Muster und Konditionierungen kommen in ihm zum Vorschein. Werden ihm ins Bewusstsein gerufen. Auch SEIN Bewusstsein weitet und öffnet sich. Wenn auch oft zeitverzögert und vielleicht auf andere Art und Weise. Denn er denkt und handelt ja rational, während wir nach unseren Emotionen gehen.

Auch SEINE Gefühle lassen sich irgendwann nicht mehr kontrollieren. Und wollen endlich gelebt werden. Und rücken ihm ganz gewaltig auf die Pelle.

Das ist dann spätestens die Phase, wenn er in einen (erneuten) Schutzmodus geht und sich deutlicher als sonst abkapselt und sich zurückzieht. Was er dann aber nicht mehr tut, weil er uns nicht will, sondern weil er schlichtweg in dieser Phase nicht kann. Denn er ist seinen eigenen Gefühlen hilflos ausgeliefert. Er fühlt sich überfordert. Weil er das von sich nicht kennt. Und damit muss er erst einmal lernen, passend umzugehen. 

Wenn die äußere Umkehrphase eintritt und der Kopfmensch gar nicht mehr weiß, wie er sich seinem Herzensmenschen gegenüber verhalten soll, ist diese Veränderung für beide Duale deutlich spürbar. 

Denn die Grenzen, die wir ihm hartnäckig immer wieder liebevoll setzen, zeigen auch bei ihm irgendwann ihre Wirkung. Und rücken deutlich in sein Bewusstsein.

Neues Beziehungsverhalten zwischen beiden Dualen gibt es noch nicht und das alte funktioniert nicht mehr, wie es war. 

Auf unserem Dualseelenweg müssen wir sämtliche unserer alten Beziehungskonstrukte über den Haufen werfen. Und alles vollkommen neu definieren. Und ganz genau prüfen, was WIRKLICH das „richtige“ für unser ganz persönliches Sein ist.

Und ob wir uns tatsächlich wohl damit fühlen. Ob diese neuen Beziehungskonzepte WIRKLICH in unser Leben passen.

Und wir endlich einmal authentisch leben und lieben können.

Denn unsere neuen Beziehungskonstrukte erschafft dann nicht mehr unser bewertender Verstand. Sondern ist eine reine Entscheidung unseres Herzens.

Und egal, mit welchen Menschen wir uns umgeben, werden diese Begegnungen nur noch mit unserem Herzen und aus reiner und purer Liebe passieren.

Was wir nicht mehr tatsächlich fühlen, damit gehen wir auch nicht mehr in Resonanz. Weil wir das dann nicht für unser Glück brauchen.

Es ist also vollkommen normal auf unserem Entwicklungsweg, wenn wir die Dinge ganz gewaltig für uns hinterfragen. Und alles analysieren und auf den Kopf stellen. Kein Stein unseres Lebens und unseres Seins bleibt auf dem anderen. Nichts mehr ist so, wie es vor dieser Verbindung war.

Genau deshalb ist es so wichtig, den Kampf aufzugeben, gegen etwas das uns sowieso vorherbestimmt ist. Und das wir nicht ändern können.

Unsere Dualseele ist nun einmal das Beste, was uns in unserem Leben passieren kann.

Und es gibt nun einmal nur eines, was wir tatsächlich tun können. Wir dürfen aufhören, uns gegen diese einzigartige Liebe zu wehren. Wir dürfen kapitulieren und die Kontrolle über diese grenzenlos tiefe Liebe aufgeben...

Wir dürfen einfach annehmen, was IST....

Auch wenn sich unsere bisherigen Illusionen, Vorstellungen und Konzepte über die Liebe und über Beziehung und Partnerschaft in Nichts auflösen. Und wir alles vollkommen neu sortieren und definieren dürfen. 

Um dann aus unserem Herzen heraus wahrhaftig und wirklich glücklich zu werden. Bestenfalls natürlich mit unserem geliebten Dual. 

 

                                                                     © Iris Fischer – sensible-seele.net 


Warum wir uns auf dem Dualseelenweg oft der Selbsttäuschung hingeben


Dualseelen & Selbsttäuschung

Oft sind die Dinge zwischen Dualseelen nicht so, wie sie auf den ersten Blick scheinen. Oft nehmen wir die Dinge nicht wahr, wie sie sind. Wir machen uns lediglich etwas vor, um vor uns selbst optimal dazustehen. Wir begnügen uns mit der Fassade, weil es nur schmerzt, die Details dahinter zu sehen. Wir verschließen den Blick vor der Wahrheit, anstatt den Schleier endlich beiseite zu schieben. Wir versinken in Träumen, anstatt unser Herz weit zu öffnen. Wir baden in Sehnsucht und im Chaos unserer Gefühle, anstatt unseren Blickwinkel zu ändern. Und erst einmal unser Selbst bewusst zu erkennen...um die wahrhaftige Liebe dann wirklich zu sehen...

Viele Herzensmenschen können es verständlicherweise kaum abwarten, dass ihr Dual endlich kommt und sich mit einer festen Bindung zu ihnen bekennt. Und sich auf die tiefe Liebe zu ihnen vollkommen einlässt.

Leider unterliegen sie oft Selbsttäuschungen, was dieses Thema betrifft.

Es wird in Hoffnungen verharrt, wo eigentlich ganz andere Dinge wichtig sind. Es werden „esoterische Praktiken“ angewendet, die zwar kurzfristig Trost spenden und ablenken, langfristig aber überhaupt nicht hilfreich sind.

Meist wird ganz einfach vergessen, dass die Kopfmenschen eben auch nur Menschen sind, die einen freien Willen besitzen. Auch wenn dieser freie Wille massiv durch Angst belastet ist. Und es ist und bleibt nun einmal ein gewaltiger Unterschied, ob wir aus unseren bewertenden Gedanken heraus handeln oder einzig und alleine auf die Stimme unseres Herzens vertrauen.

Und wenn ein Mensch so sehr im Netz seiner Ängste verfangen ist, dass er sich auf eine solch emotional intensive und innige Dual-Seelen-Beziehung und Seelen-Partnerschaft einfach nicht einlassen KANN, will das von den Herzensmenschen einfach nicht akzeptiert werden. Es kann nicht angenommen werden.

Weil der VERSTAND dies einfach nicht begreift. Und das HERZ und die SEELE eine vollkommen andere Sprache spricht.

Was natürlich einerseits vollkommen verständlich ist. 

ABER – die seelische Weiterentwicklung steht im Dualseelenprozess nun einmal an erster Stelle. Und dann kommt erst die Fähigkeit, miteinander tatsächlich eine ernsthafte Bindung einzugehen. Und diese auch gemeinsam zu leben. 

Dabei sind es aber nicht nur die Kopfmenschen, die sich auf diese Seelenverbindung nicht einlassen können. Sondern es sind genauso die Herzensmenschen, die sich nicht trauen, ihr Herz vollkommen zu öffnen. Die nicht imstande sind, ihre Dualseele wahrhaftig zuzulassen in ihrem Leben. Weil sie selber noch nicht so weit mit ihrer seelischen Entwicklung sind.

Wollen dies aber nicht wahrhaben und schieben die „Schuld“ dann auf IHN. Anstatt für sich selbst die Verantwortung zu übernehmen.

Immer wieder wird den Herzensmenschen dabei suggeriert und eingetrichtert, dass ausschließlich SIE es wären, die es in der Hand hätten, dass der Kopfmensch sich endlich zu ihnen bekennt. Und sich mit einer festen Bindung vollkommen auf sie einlässt. 

Was aus meiner Sicht schlichtweg eine äußerst subtile und schadende Manipulation ist. Weil es ganz einfach nicht der Wahrheit entspricht.

Das einzige was stimmt ist, dass meist die weiblichen Duale die Entwicklung beider Seelen bewusst „anstossen“ müssen. 

Indem die weiblichen Duale aktiv in die Heilung ihrer eigenen Seele gehen, an sich selbst bewusst arbeiten und sich vollkommen der wahren Liebe öffnen, ziehen sie auch ihren Seelenpartner oder ihre Dualseele mit sich mit. Wenn auch leider nicht in Echtzeit, sondern immer nur zeitverzögert.

Wer sich also auf diese Liebe und auf SICH SELBST – in seiner natürlichen Weiblichkeit als Frau und seiner wahren Männlichkeit als Mann - nicht vollständig einlassen und die bedingungslose Liebe nicht wirklich in seinem Herzen verankern und zulassen kann – OHNE jegliche Ängste, Begrenzungen und Blockaden - der wird vergeblich auf seine Dualseele warten. Dem ist leider so.

Auch wenn die Wahrheit zutiefst weh tut. Ich halte nichts davon, Hoffnungen zu schüren, wo es vielleicht keine gibt.

Wenn es tatsächlich so sein soll – weil vom Universum, vom Leben oder per Resonanzgesetz so vorherbestimmt, dann kommen beide Dualseelen sowieso zusammen. Weil die Dualseelen von einer höheren Kraft geführt werden. Die mit dem menschlichen Verstand eben nicht erklärbar ist.

Und wahre Dualseelen besitzen sowieso ein tiefes inneres Wissen, dass eine "richtige" Beziehung, feste Bindung und ein gemeinsames Leben mit ihrem Dual vorgesehen ist. Was auch auf Seelenebene oft vom männlichen Dual an sie übertragen und somit bestätigt wird. 

Ich halte auch wenig von den vielen Theorien über abgesprochene Seelenpläne zwischen den Seelenpartnern und Dualseelen. Da es hierfür weder klare Beweise, noch Gegenbeweise gibt. Vielmehr glaube ich, dass es sich hier um ein erdachtes „Konzept“ der Menschen handelt, die Hoffnung, Sicherheit und Halt in den Erklärungen suchen, für Dinge, die mit dem Verstand eben nicht zu verstehen sind. Außerdem kann man sich leicht hinter dieser Theorie verstecken. Und sie als „Ausrede“ benutzen, wenn es mit einer festen Dualseelenpartnerschaft nichts wird.

Man braucht sich dabei nur einmal die natürlichen (kosmischen) Gesetze anzusehen und wie das Leben funktioniert und es wird so einiges klar:

 

  • Geist herrscht über Materie =  unsere Gedanken erschaffen die Realität
  • Ursache und Wirkung, Aktion und Reaktion = Karma - wir alleine sind die Schöpfer unseres individuellen Lebens
  • Das Prinzip des Spiegelns - wie innen, so außen, wie oben so unten, wie im kleinen, so im großen = die kleinste Veränderung im Außen fängt in unserem Inneren an
  • Resonanzgesetz - Gleiches zieht Gleiches an = Mangel zieht Mangel an - Fülle zieht Fülle an – Angst zieht Angst an – Liebe zieht Liebe an
  • Der natürliche Fluss der Harmonie – Leben ist Austausch & Bewegung = lebendige Energie – permanentes gegenseitiges Geben & Nehmen = wir ziehen genau das an, was wir geben – das Stärkere bestimmt über das Schwächere, beides zusammen ergibt Ausgleich und Harmonie – Leichtigkeit entsteht, wenn alles harmonisch fließt
  • Alles ist lebendige Energie und fließt und schwingt wie ein Pendel, unaufhörlich – nach allen Seiten – nach rechts & links, nach oben & unten, von außen nach innen, von innen nach außen
  • Jeder Pol braucht seinen Gegenpol - Kopf & Herz, männlich & weiblich, Weichheit & Härte, Schwäche & Stärke, Licht & Dunkelheit, Hitze & Kälte, Bewegung & Stillstand = beides gemeinsam ergibt immer natürlichen Ausgleich und Harmonie. Eins kann ohne das andere nicht existieren. 

 

Dies alles zeigt uns die Dualseelenverbindung. Indem kein Stein unseres Inneren mehr auf dem anderen bleibt. Und wir alles wieder ganz neu sortieren und aufbauen müssen. Um uns so wieder zurück in die natürliche Ordnung und Harmonie und somit in den Fluss des puren und reinen Seins und der wahrhaftigen Liebe zu bringen. Da alles mit allem zusammenhängt. Und alles miteinander verbunden und ineinander verschachtelt ist. 

Blockaden entstehen immer dort, wo irgendetwas in künstliche Disharmonie versetzt wurde. Aus welchen Gründen auch immer. Es ist jedenfalls menschlich erzeugte Disharmonie. Die Natur ist immer perfekt aufeinander abgestimmt. Und alles fließt und schwingt wie es sein soll...

Jegliches menschliche Verhalten unterliegt gewissen natürlichen Gesetzmässigkeiten. Die allesamt rational erklärbar sind. Viel zu oft suchen wir für die Dinge, die unser Verstand nicht begreifen kann – weil ganz einfach unser Bewusstsein noch nicht so weit geöffnet ist – nach „Ausreden“ und Erklärungen, die mit unserem jetzigen Leben und der Realität herzlich wenig zu tun haben.

Das einzige, was im Endeffekt zählt, ist aber unser aktuelles Leben. Und nicht ein oder viele Vorleben oder gar nachfolgende Leben. Nicht die Zukunft und nicht die Vergangenheit. Die wir sowieso nicht mehr ändern können. Auch wenn wir das in manchen Dingen vielleicht noch sehr wollten. Denn wir leben nun mal im HIER und JETZT...

Und genau dem sollten wir uns auch stellen. Indem wir die Verantwortung für uns selbst übernehmen. Und damit aufhören, sie anderen Menschen überstülpen zu wollen.

Auch wenn es ein überaus romantischer und wundervoller Gedanke ist, viele Male zu leben und in jedem dieser Leben wieder mit unserem zutiefst geliebten Menschen in irgendeiner Art und Weise vereint zu sein.

Trotzdem richte ich mich lieber nach dem Gesetz der Anziehung – dem Gesetz der Resonanz.

Denn – wenn ich mir anschaue, wieviele Herzensmenschen auf ihre Dualseele jahrelang sehnsuchtsvoll warten...bangen...und hoffen... - ohne dass auch nur irgendein Kontakt zwischen beiden Dualen besteht und ohne dass sich irgendetwas zwischen beiden Dualen ändert, halte ich es für sehr bedenklich, wenn nicht sogar gefährlich, hier falsche Hoffnungen zu schüren, wo es vielleicht gar keine Hoffnungen gibt. Hier wird die Situation von den Herzensmenschen nicht wirklich akzeptiert und angenommen wie sie ist, sondern sie wird lediglich hingenommen. Weil man es vermeintlich nicht selbst in der Hand hat, die Dinge zu ändern.

Und weil es verdammt harte und schwere Arbeit ist, die Dinge WIRKLICH zu akzeptieren und anzunehmen, genauso wie sie sind.

Außerdem unterliegt man gerne Selbsttäuschungen. Und schiebt die „Schuld“ wiederum auf seinen Seelenpartner oder auf sein Dual.

Was ebenfalls aus dem Verstand und den bewertenden Gedanken heraus entsteht. Und kein Gefühl aus dem Raum des inneren Herzens ist. Und zwar solange, bis wir an dem Punkt angekommen sind, an dem wir UNSER WAHRES und authentisches SELBST wirklich bewusst erkennen können. Weil unser Bewusstsein sich immer noch weiter öffnet.

Der Seelenpartner oder das Dual kann einen NICHT enttäuschen! 

Denn solange man  irgendwelche Erwartungen, Bedingungen und Forderungen an ihn hat, enttäuscht man ausschließlich SICH SELBST!

Da es immer die eigenen Erwartungen sind, mit denen man dann nicht fertig wird. Und die man nicht für sich akzeptieren will. Es sind die bewertenden Gedanken – die perfekte Illusion des Verstandes  – weswegen man immer wieder Selbsttäuschungen unterliegt.

Die eigenen Erwartungen haben absolut NICHTS mit einem anderen Menschen zu tun. Auch nicht mit seinem zutiefst geliebten Dual.

Folgende „Ausreden" werden dabei immer wieder benutzt, solange ER sich vermeintlich verweigert:

 

  • Man hätte sein Dual nicht genügend "Losgelassen"
  • Wenn seine Liebe doch genauso groß ist, müsste er doch längst zu ihr kommen
  • Beide Duale sind angeblich nicht füreinander bestimmt, wenn es mit einer festen Bindung nicht funktioniert
  • Es wäre im Seelenplan so vereinbart und abgesprochen, dass er sie „nur“ in ihrer seelischen Weiterentwicklung unterstützt
  • Der Herzensmensch wäre angeblich noch nicht genug von seinen alten Mustern und emotionalen und seelischen Verletzungen geheilt
  • Der Herzensmensch befände sich angeblich noch nicht genug in seiner Mitte
  • Der Herzensmensch wäre angeblich immer noch im Mangel und emotional bedürftig
  • Der Herzensmensch könne angeblich noch nicht bedingungslos lieben
  • Die weiblich-männnlichen Anteile in beiden wären noch nicht genügend ausbalanciert & harmonisiert
  • Die Herzensmenschen würden irgendwelche „Fehler“ machen, die den Kopfmenschen weiter in seiner (Selbst-)Verweigerung verharren lassen 
  • Und...und...und...

 

Als „Sonderfall“ sehe ich hier die gebundenen Dualseelen an, die sich nicht entscheiden können oder wollen, zwischen der vermeintlichen Sicherheit ihrer „alten“ Beziehung und einem kompletten Neuanfang mit ihrer Dualseele.

Hinter Dreiecksbeziehungen oder wenn beide Dualseelen noch an andere Partner gebunden sind, steckt so viel mehr – die Zusammenhänge sind so individuell und komplex – dass dies immer nur im Einzelfall gesehen werden kann.

Wenn es sich bei Dualseelen um Dreiecksbeziehungen handelt oder beide Duale noch anderweitig gebunden sind, geht es meist um althergebrachte Konventionen, Normen und Werte und tiefsitzende Glaubensmuster, was Liebe, Beziehung und Partnerschaften betrifft. Die können nicht mal eben über den Haufen geworfen werden. Auch nicht aus tiefer Liebe zu einem anderen Menschen. Auch geht es darum, dass diese Beziehungen oft aus den falschen Gründen eingegangen wurden. Und aus den falschen Beweggründen genau daran festgehalten wird.

Sehr oft bleiben diese Dualseelen dann in ihren bestehenden Beziehungen, weil sie nicht den Mut aufbringen, zu sich selber zu stehen. Und endlich einmal SICH SELBST zu leben. Sie benutzen ihre Beziehung oder Ehe dann als „Schutzschild und Ausrede“, um sich vor sich selber rechtfertigen zu können. Sie verstecken sich vor sich selbst und ihrem Dual, verleugnen ihr wahres Selbst und wundern sich dabei, dass sie niemals wirklich glücklich sind. Denn der Seelenhunger – die tiefe Sehnsucht nach erfüllter und wahrhaftiger Liebe ist per se permanent in ihnen vorhanden. Und nagt gewaltig an ihrem Inneren. Weil es eben nun mal nicht funktioniert, wahre Liebe immer nur „tröpfchenweise“ zu geben. Denn diese Liebe will permanent fließen. Und sich vervielfältigen. Und sich immer wieder aus sich selbst heraus erneuern. Und das funktioniert eben nur, wenn beide Duale sich dafür öffnen.

Auch geht es um Respekt und Grenzen setzen. Denn wenn man sich jahrelang mit der Rolle der oder des (heimlichen) Geliebten zufriedengibt, darf man grundsätzlich immer bei sich selbst anfangen. Nicht bei dem gebundenen oder verheirateten Part. Der ist NICHT Schuld an der gesamten „Misere“, indem er sich nicht trennt, sondern man selbst zieht per Resonanzgesetz genau einen solchen Menschen in sein Leben.

Es geht immer um Ursache und Wirkung und niemals um Schuld des einen oder des anderen Parts!

Tiefsitzende Ängste sorgen hier dafür, dass die wahre Liebe zwischen den Dualen nicht frei fließen kann. Da immer BEIDE in irgendeiner Form Angst vor der Liebe und vor wahrer Nähe haben. Denn sonst würde der eine Part sich nicht auf einen gebundenen Menschen einlassen, und der gebundene Mensch würde sich vor der wahren Liebe nicht hinter seiner bestehenden Beziehung verstecken. Beide sind so emotional nicht wirklich füreinander erreichbar.

Auch darf der eine gebundene Part nicht vom anderen verlangen sich zu trennen, wenn er selber nicht bereit ist, sich aus seiner bestehenden Beziehung zu lösen.

Genau dies wird IMMER vom anderen (Dual) gespiegelt.

Denn entweder bleiben beide in ihren bestehenden Beziehungen und verzichten auf die wahrhaftige Liebe mit ihrem Dual oder BEIDE hören auf ihr Herz und lösen sich aus ihren „alten“ Partnerschaften. Die meist sowieso nur noch Fassade sind. Anders funktioniert das ganze sonst nicht.

Und nur, weil man einen Menschen zutiefst liebt, bedeutet das noch lange nicht, dass man auch tatsächlich fähig ist, sich auf diese Liebe vollkommen einzulassen!

 

Hierzu empfehle ich Ihnen, den wundervollen und zutiefst berührenden Film anzusehen: 

„Die Brücken am Fluss“ – mit Meryl Streep und Clint Eastwood 

Dort werden wunderbar die althergebrachten Konventionen, Normen und Werte und Glaubensmuster von Liebe, Beziehung und Partnerschaft dargestellt.

 

ER – der Kopfmensch – liebt genauso tief und intensiv! Und WILL mit seinem ganzen Herzen und mit seiner ganzen Seele mit seinem Herzensmenschen höchstwahrscheinlich eine feste Bindung eingehen.

Hat aber eine solche Angst davor, erneut zu scheitern und wieder verletzt und enttäuscht zu werden oder auch, für seinen Herzenmenschen doch nicht gut genug zu sein - dass ihm einfach der Mut dazu fehlt, über seinen Schatten zu springen.

Und sich zu dieser tiefen Liebe zu bekennen. Sich der wahrhaftigen Liebe zu stellen. Und diese absolut zu einhundert Prozent zuzulassen. Und sie auch zu leben.

Oder aber er spürt überaus deutlich, dass in Wahrheit sein Herzensmensch noch nicht so weit ist,  diese Beziehung auch tatsächlich zu leben. Die Kontrolle Loszulassen. Sich auf sich selbst vollkommen einzulassen. Sein Herz weit zu öffnen und die Liebe auch bedingungslos zuzulassen. 

Diese Worte und diese Erkenntnis ist hart und tut unglaublich weh!

Aber – solange die Angst stärker ist und die Macht über die Liebe hat, kann aus einer festen Bindung zwischen zusammengehörenden Dualen nicht wirklich etwas werden.

Und wenn man sich noch so sehr Ausreden und Selbsttäuschungen hingibt. Es nützt nichts.

Derjenige Seelenpartner und dasjenige Dual, die tief in ihren Ängsten festsitzen, müssen aus reinem und freien Willen heraus ganz von SELBST mitten durch ihre Angst gehen. Und so diese immense Angst auflösen. 

Das kann NICHT der Herzensmensch für seinen Kopfmenschen tun. Und der Kopfmensch kann das NICHT für seinen Herzensmenschen tun!

Denn – solange der Seelenpartner oder das Dual immer noch Angst hat, bedeutet das ebenfalls, dass das weibliche Dual im Netz seiner Angst oder der Kontrolle noch irgendwo festhängt.

BEIDE sind IMMER der Spiegel im Außen für das Innenleben des anderen!

Hat einer der beiden offensichtlich noch Angst, leiden in Wahrheit BEIDE unter der Angst. Wenn vielleicht auch auf unterschiedliche Art und Weise.

Und auch wenn diese Angst vielleicht auf den ersten Blick nicht sichtbar ist. Man muss schon sehr genau hinsehen, um die ganze Wahrheit hinter der Fassade zu erkennen.

Deshalb ist es so immens wichtig, dass jeder für SICH SELBST die Verantwortung übernimmt. Und sich nicht Ausreden hingibt und ihnen glaubt. Oder sich dahinter versteckt, um sich selbst etwas vorzumachen und sich zu trösten.

Je weiter der Kopfmensch sich im Außen von Ihnen entfernt und sich emotional vor Ihnen "versteckt", desto weiter sind SIE als Herzensmensch auch von Ihrem wahren SELBST im Inneren entfernt. ahm

Einzige Ausnahme:

Wenn ER endlich anfängt, sich aktiv aus seiner eigenen Angst herauszuschälen. Weil er endlich begriffen hat, dass er vor seinen eigenen Gefühlen und vor seiner Vergangenheit flüchtet.

Und eben NICHT vor seinem Dual, dem Herzensmenschen davon rennt. Dann „muss“ er sich in sich selbst zurückziehen und den Kontakt erst einmal minimieren.

Auch wenn diese letzte Phase auf  dem Dualseelenweg für viele sensible Herzensmenschen wieder unerträglich und kaum auszuhalten ist:

 

  • Lassen Sie die tiefe Liebe zu, die zwischen Ihnen beiden fließt. Lassen Sie zu, dass diese Liebe sich entfaltet und vervielfältigt.
  • Lassen Sie sich auf SICH SELBST und auch auf Ihr Dual und diese tiefe Liebe zwischen Ihnen beiden WIRKLICH ein.
  • Nehmen Sie alles an, wie es IST...und geben Sie den Kampf und die Kontrolle über die wahre Liebe auf...
  • Geben Sie sich vollkommen dieser tiefen und wahrhaftigen Liebe HIN...geben Sie sich SICH SELBST hin...
  • SEHEN Sie ganz bewusst auf Ihr eigenes SELBST...und SEHEN Sie, wer Sie in Wahrheit wirklich sind...

 

Denn nur, wenn Sie aufhören, sich SICH SELBST in Ihrem natürlichen Sein zu verweigern, kann auch Ihr Dual aufhören, sich IHNEN zu verweigern!

 

                                                                                      © Iris Fischer – sensible-seele.net


Warum Ihr Dual Ihnen vermeintlich widersteht und sich emotional verweigert

 

Warum Dualseelen sich emotional verweigern

Innere Widerstände sind oft sehr schwer zu identifizieren. Da man sich selbst meist nicht bewusst ist, dass man Widerstände in sich trägt. Im Lichtkegel des eigenen Bewusstseins stehen lediglich die tiefsitzenden Blockaden, die in einem schlummern. Das bedeutet, man spürt zwar, dass man innerlich blockiert ist und sich verweigert und es ist einem sehr wohl bewusst, dass man ständig für oder gegen etwas kämpft, definiert dies aber nicht als (oft massiven) Widerstand. 

Innere Widerstände – Kampf und Gegenwehr - können sich auf alle möglichen Dinge, Personen und Ebenen beziehen. 

Sicherlich kennen Sie von sich selber Aussagen wie:    

  • Ach lass mich doch damit in Ruhe
  • Das schaffe ich alles alleine
  • Damit will ich nichts zu tun haben
  • Was willst du denn die ganze Zeit von mir
  • Warum mischt diese Person sich ständig ein 
  • Ich will das nicht
  • Ich brauche das nicht
  • Das ist mir alles zuviel
  • Das ertrage ich nicht
  •   ...

 

Das alles sind Aussagen von teils massivem Widerstand, (emotionaler) Verweigerung und Gegenwehr.

Sie können schlecht Komplimente annehmen, ohne sich dafür zu rechtfertigen, weil Sie denken, Sie sind das gar nicht wert. Sie verbieten es sich immer wieder, Hilfe anzunehmen, für Dinge, die Sie nicht alleine schaffen oder Sie bewerten Hilfsangebote von außen als unliebsame Einmischung. Sie lehnen offensichtliche Liebesbeweise ab, weil sie Ihnen peinlich sind, weil sie Sie zutiefst berühren und Sie lassen seelisch und emotional die Menschen nicht wirklich nah an sich heran. Was einem oftmals selber gar nicht bewusst ist.

Man ist vollkommen automatisch auf Abwehr und Verweigerung eingestellt, dass man schon innerlich blockiert, wenn sich auch nur das winzigste Zeichen eines Erfolges bei irgendetwas oder Interesses eines anderen Menschen für die eigene Person einstellen will.

Vielleicht kennen Sie das von sich, Sie sind irgendwo unterwegs und ein fremder Mensch lächelt Sie einfach so an. Da dieser Mensch Sie emotional berührt mit diesem Lächeln, wenden Sie reflexartig Ihr Gesicht ab, ohne dieses Lächeln zu erwidern. Sie sind beschämt, weil Sie denken, dass dieser Mensch Sie doch gar nicht meinen kann. Denn warum sollte ein fremder Mensch Sie einfach nur so anlächeln? Sie bewerten in diesem wertvollen Augenblick die Situation vollkommen falsch und interpretieren in ein Lächeln schon viel mehr hinein, als tatsächlich gegeben ist. Dann werden Sie sich Ihrer Überreaktion bewusst und sehen wieder zu diesem Menschen hin. Jetzt hat aber dieser Mensch den Blick von Ihnen abgewendet und sieht auch nicht mehr zu Ihnen her. Denn jetzt traut dieser Mensch sich nicht mehr, Sie einfach nur so anzulächeln. Weil Sie scheinbar desinteressiert sind. Und er sich missverstanden fühlt. Weil er denkt, dass er Ihnen zu nahe getreten ist.

Beide haben in diesem Moment Angst!

Sie haben Angst, sich zu weit vorzuwagen, Gefühle zuzulassen und dieses Lächeln – einfach nur ein Ausdruck von Sympathie – anzunehmen und die kurze Aufmerksamkeit zu genießen (selbst wenn Sie diesen Menschen niemals wiedersehen). Gleichzeitig nistet die massive Angst in Ihnen, doch nicht gut genug zu sein. Und somit doch wieder abgelehnt und abgewiesen zu werden.

Auch dieser andere Mensch hat wahrscheinlich Angst vor Ablehnung und Abweisung. Dieser Mensch hatte aber den Mut, Sie einfach so anzulächeln. Er hat Ihnen „einfach nur so“ Aufmerksamkeit GEGEBEN und einen Augenblick seiner Zeit geschenkt. Und Sie haben diesen Menschen „abblitzen“ lassen. Sie haben sich emotional verweigert. Waren nicht in der Lage, dieses Geschenk anzunehmen.

So bildet sich Widerstand, Abwehr und Angst in beiden. Und beide setzen automatisch die Maske des Selbstschutzes auf. Und lassen den anderen nicht mehr hinter diese künstlich erschaffene Fassade sehen.

Und das ist nur ein winziges Beispiel, was passieren kann, wenn man es abwehrt, emotional berührt zu werden. Man ist nicht in der Lage, einfach nur geschehen zu lassen. Den natürlichen Dingen ihren Lauf zu lassen.

Das ganze kann man unendlich ausdehnen, auf die verschiedenen Bereiche, Themen und Ebenen Ihres ganz persönlichen Lebens. Und Ihres individuellen, authentischen Seins.

Der innere Widerstand kann dabei so dick sein, wie eine Mauer einer uralten Burg. Er kann aber auch so dünn sein wie ein Blatt Papier oder durchsichtig wie ein fein geschliffenes Glas.

Ihr Widerstand kann starr sein, wie eine Tischplatte aus Holz, er kann aber auch biegsam wie eine Spirale und flexibel wie weicher Kunststoff sein...

Der innere Widerstand kann künstlich aufrechterhalten werden mit allen möglichen Blockaden, die man in seinem Inneren errichtet hat. Man kann ihn aber auch bewusst wegschmelzen lassen, wie eine Eisskulptur in der Sonne. Man kann die Mauer zerbröckeln lassen wie ein Stück Marmorkuchen oder den Widerstand Stein für Stein langsam abbauen. Auch kann man den inneren Widerstand mit einer gigantischen Gefühlsexplosion einfach „wegsprengen“. Wenn man denn seine Gefühle wirklich vollkommen zulassen würde.

Dazu muss man sich natürlich all seiner inneren Widerstände und tiefsitzenden Blockaden erst einmal bewusst sein. Und lokalisieren, wo denn die inneren Widerstände eigentlich genau sitzen. Wo diese destruktiven Wurzeln ihren wahrhaftigen Ursprung haben.

Was hat das ganze nun mit Ihrer Dualseele zu tun?

Das ist eigentlich ganz einfach erklärt. Ihr Dual widersteht Ihnen deshalb vermeintlich so stark, weil Sie SICH SELBST widerstehen. Weil Sie nicht in der Lage sind, sich auf SICH SELBST einzulassen.

Je mehr Ihr Dual Ihnen vermeintlich widersteht, desto massiver sind Ihre Widerstände gegen sich selbst! 

In Wahrheit widersteht Ihr Dual ebenfalls SICH SELBST!

Er widersteht seiner Sehnsucht, sich voll und ganz auf Sie einzulassen, er widersteht dieser tiefen Liebe, weil sie ihm eine gravierende Angst einjagt, er widersteht seinem Herzen, aus purer Angst, wieder verletzt und verlassen zu werden...und...und...und...

SIE verweigern sich...sich selbst...manchmal vermeintlich auch ihm (wenn Sie in den Rückzug gehen und flüchten)...und der wahrhaftigen Liebe...ER verweigert sich ebenfalls...vermeintlich Ihnen...in Wahrheit aber immer nur sich selbst...und der wahrhaftigen Liebe,..

Ihr Dual spiegelt Ihnen mit seinem Fernbleiben sämtliche inneren Widerstände, Blockaden und Kämpfe. Genauso spiegeln Sie ihm mit Ihren Rückzügen SEINE inneren Widerstände, Blockaden und Kämpfe.

Es ist also immens wichtig, dass Sie all Ihre Widerstände finden, was Liebe, Beziehung und Partnerschaft betrifft. Um diese und auch sämtliche anderen Widerstände in sich dann bewusst aufzulösen.

Denn nur so wird Ihre Dualseele in die Lage versetzt, sich Ihnen WIRKLICH dauerhaft anzunähern. Und sich seelisch und emotional WIRKLICH von Ihnen berühren zu lassen. Und sich tatsächlich auf Sie und die wahrhaftige Liebe vollkommen einzulassen.

Weil er nur dann auch SEINE eigenen Widerstände bewusst finden, überwinden und auflösen kann.

Denn alles ist immer in BEIDEN Dualseelen vorhanden. Weil jeder immer SICH SELBST im anderen erkennt.

Sie haben sich BEIDE  - jeder auf seine Art - Ihre perfekte Illusion vom Leben erschaffen. Indem Sie mit Ihrem Verstand Dinge vollkommen anders interpretieren und bewerten, als sie tatsächlich sind.

Weil Sie es nicht kennen, ausschließlich auf die Stimme Ihres Herzens und Ihrer Seele zu hören.

Weil Sie sich selbst nicht vertrauen. Und weil Sie Ihrer eigenen Wahrnehmung nicht glauben.

Und Ihre Dualseele bringt nun sämtliche Widerstände in Ihnen zum Vorschein.

Irgendwann sind Sie an dem Punkt, an dem Ihnen genau dieses Licht aufgeht. Und Ihnen siedendheiß bewusst wird, wieviele negative und destruktive Widerstände Sie eigentlich in sich tragen.

Und wie sehr Sie sich gewissen Dingen verweigern...

Und warum deshalb die wahre Liebe in Ihrem Leben bisher gefehlt hat. Und Ihr Dual mit seiner Liebe die ganze Zeit von Ihnen fernbleibt.

Die ganze Zeit waren Sie dermaßen in den dicken Mauern Ihres Selbstschutzes – IN SICH SELBST - gefangen, dass es Ihnen wie ein massiver Befreiungsschlag erscheint, endlich die Mauern in sich und um Ihr Herz ganz bewusst abzureißen. Und Stein für Stein langsam abzubauen.

Ihr wahres und authentisches SELBST kommt immer mehr zum Vorschein. Ihr wahres SEIN kann endlich aufblühen und sich vollkommen frei entfalten...

Die wahre Liebe kann endlich zu Ihnen kommen und so auch Ihr zutiefst geliebtes Dual...       

 

                                                    © Iris Fischer – sensible-seele.net


Warum es so schwer für uns ist, das 'Aushalten' auszuhalten

 

Dualseelen & die Schwierigkeit, Dinge auszuhalten

Im Laufe des Dualseelenweges werden wir ja immer wieder damit konfrontiert, all die Dinge, die zwischen uns und unserem Dual passieren, auszuhalten. Und alles vertrauensvoll einfach geschehen zu lassen. Permanent sind wir dazu gezwungen, bei uns selbst zu bleiben und uns in unserem Herzen zu zentrieren. Es auszuhalten, wenn die Sehnsucht nach unserem Dual uns überflutet. Es auszuhalten, wenn die Seelenschmerzen uns quälen. Und urgewaltige Seelentränen – die Tränen der wahrhaftigen Liebe – sich ihren Weg aus der Tiefe unseres Seins stundenlang nach draußen bahnen, wie eine immersprudelnde Quelle, die sich nicht kontrollieren lässt. Es zuzulassen und auszuhalten, dass wir uns verletzlich und unseren Gefühlen hilflos ausgeliefert fühlen. Es zuzulassen und auszuhalten, dass wir uns enttäuscht und zurückgewiesen fühlen...

Immer wieder sind die Herzensmenschen es, die es aushalten dürfen, wenn der Kopfmensch sich nicht meldet. Weil er es wieder einmal vorzieht, sich selbst und seinen Sehnsüchten nach uns zu widerstehen. Weil sich nur so der energetische Prozess endgültig umkehren und unser Dual endlich einmal in die aktive Handlung uns gegenüber kommen kann. Immer wieder sind die Herzensmenschen es, für die es gilt, diese tiefe Liebe, die sie in sich spüren, vollkommen zuzulassen, auszuhalten und bei SICH zu behalten. Und einfach gar nichts mit dieser Liebe zu tun. Auch nichts mehr in „seine“ Richtung zu unternehmen, um in eine ernsthafte Bindung mit ihm zu gelangen. Vollkommen egal, welches unerträgliche Chaos ihrer Gefühle dabei in ihrem Inneren tobt. Und vollkommen egal, wie sehr wir es auch spüren, dass er uns ebenso sehr liebt, wie wir ihn. Dass er aber imstande ist, diese Liebe permanent zu unterdrücken und sie von sich wegzuschieben. ER hält dies eben einfach aus. Weil Kopfmenschen mit der Liebe grundsätzlich anders umgehen, als wir Herzensmenschen. Wir sind eben emotional und wollen ihm unsere Liebe immer wieder aktiv zeigen und er ist eben rational. Obwohl ER ganz genauso tief und intensiv empfindet. Seine Liebe aber auf eine vollkommen andere Art nach außen trägt.

Das ‚Aushalten’ auszuhalten ist auf unserem Entwicklungsweg eine der schwierigsten Aufgaben überhaupt. Da es nahezu unerträglich für viele ist, die Dinge einfach vertrauensvoll geschehen zu lassen. Nichts mehr zu kontrollieren. Es nicht mehr in der Hand zu haben, IHN in irgendeiner Art und Weise zu beeinflussen, damit er sich nur ja für uns als Partnerin an seiner Seite und in seinem Leben entscheidet. Es tatsächlich anzunehmen und wirklich zu akzeptieren, dass er sich aus reinem und freien Willen bei uns melden und sich für uns entscheiden wird, wenn es für beide tatsächlich so vorherbestimmt ist. Und wenn er mit jeder Faser seines gesamten Seins UNS tagtäglich um sich haben, sehen und bei sich spüren möchte. Und nicht eine andere Person. Und auch nicht, weil wir – so wie in der Vergangenheit in unserem Leben - alles mögliche dafür tun, damit genau dies geschieht.

Die Hilflosigkeit, pure Verzweiflung und Wut auszuhalten, die uns immer wieder natürlicherweise überfällt, wenn wir die Kontrolle loslassen. Und unser Dual einfach nur SEIN und ihn seinen Weg gehen lassen. Gerade wenn er irgendwann in die „Schneckenhaus-Phase“ gerät und sich noch deutlicher als sonst vor uns zurückzieht.

Für diejenigen, die vorher doch über oft lange Zeit mehr oder weniger intensiven Kontakt mit ihrem Dual hatten, ist diese Phase eine der schwierigsten. Da sie mit einem Mal gezwungen sind, sich tatsächlich ausschließlich auf ihr eigenes Leben zu konzentrieren. Und nun oftmals sehr viel alleine sind. Da sie durch seinen Rückzug spätestens dann notgedrungen vollkommen auf SICH SELBST und auf ihr natürliches und authentisches Sein zurückgeworfen werden. Dabei aber nur so wieder Riesenschritte in ihrer Entwicklung vorwärts kommen.

Wobei die „Schneckenhaus-Phase“ bei beiden Dualseelen eintritt. Allerdings immer nur Zeitversetzt. Denn über lange Zeitstrecken ist es ja so, dass die Herzensmenschen es sind, die sich immer wieder in die Tiefe ihres Schneckenhauses zurückziehen. Weil sie aus Angst die innige Nähe zu ihrem Dual nicht zulassen können. Wenn sie dann irgendwann in ihrer ureigenen Mitte gelassen ruhen und die äußere Umkehrphase eingetreten ist, flüchten sich die Kopfmenschen aus purem Selbstschutz tief in ihr eigenes Schneckenhaus. Weil sie vollkommen hilflos dabei zusehen müssen und es erst einmal nicht verstehen, dass nun ihre eigenen – lange verdrängten – Gefühle an die Oberfläche ihres Bewusstsein gelangen. Und endlich aktiv gelebt werden wollen. Sie fühlen sich ihren eigenen Gefühlen hilflos ausgeliefert. Und auch das muss von ihnen erst einmal ausgehalten werden. Denn nun spüren SIE die deutliche Veränderung, die bei den weiblichen Herzenmenschen und zwischen beiden Dualen eingetreten ist.

Außerdem ziehen sie sich in ihr Schneckenhaus zurück und vermeiden den Konktakt zu ihrem Herzenmenschen, weil durch sie immer wieder Dinge angetriggert werden. Alte seelische und emotionale Verletzungen, Gefühle und Situationen, die die Kopfmenschen einfach nicht mehr spüren möchten. Mit denen sie nichts mehr zu tun haben wollen. Weil sie die Vergangenheit einfach nur vergessen und abschließen wollen. Und all dies deshalb sehr gekonnt immer wieder verdrängen. Dabei ist ihnen oft überhaupt nicht klar, dass sie im Endeffekt vor sich selbst davonlaufen. Nicht vor ihrem Dual. Die Kopfmenschen möchten einfach die Symptome nicht spüren, die durch den Kontakt zu ihrem Herzensmenschen immer wieder angetriggert werden. Und an die Oberfläche ihres Bewusstseins kommen. Leider lassen sie es so nicht zu, dass auch sie komplett ihre Seele heilen können, wenn sie sich auf diese tiefe Liebe zu ihrem Dual vollkommen einlassen würden. Genauso wie die Herzensmenschen sich durch diese tiefe Liebe zu ihrem Dual heilen konnten. Auch durch ihn sind ja immer wieder Dinge in uns angetriggert worden. Woraufhin auch wir uns immer wieder von ihm zurückgezogen haben. Allerdings vielleicht nicht still, leise und klammheimlich davongestohlen - sondern die Herzensmenschen kündigen einen (notwendigen) Rückzug oftmals explizit an. Nur der Kopfmensch reagiert darauf meist nicht und lässt seinen Herzensmenschen eben einfach SEIN. Und meldet sich in dieser Zeit auch nicht bei ihm. Er weiß ja sowieso, dass sein Dual wiederkommt und er seinen Herzensmenschen nicht verliert. Er sitzt diese Zeit dann eben einfach aus. Und wenn es ihm noch so schlecht dabei geht. Und auch er insgeheim leidet. Was er natürlich nach außen hin niemals zugeben würde. Aber wenn wir als hochsensible (und hochsensitive) Menschen ganz genau hinsehen, bekommen wir das sehr wohl sowieso mit.

Das ‚Aushalten’ auszuhalten zieht also weite Kreise bei beiden Dualen und bezieht sich auf alle möglichen Ebenen...

In der „Schneckenhaus-Phase“ angekommen, kann man jetzt spekulieren, ob das männliche Dual sich zurückzieht, um seinem weiblichen Dual die Zeit und den Raum zu geben, um wahrhaftig bei SICH zu bleiben und in ihrer natürlichen Weiblichkeit zu ruhen. Zu lernen, die Dinge eben tatsächlich anzunehmen, geschehen zu lassen und genau dies auch auszuhalten. Und wirklich nichts mehr aktiv in seine Richtung zu unternehmen, um in eine „richtige“ Beziehung mit ihm zu kommen.

Oder ist es genau andersherum und das weibliche Dual zieht sich gelassen in sich selbst zurück und bleibt ganz bei SICH, um dem männlichen Dual die Zeit und den Raum zu lassen, sich zu entwickeln. Und seine Angst aufzulösen. Dem Ganzen seinen natürlichen Lauf zu lassen, damit die Energie sich vollständig umkehren und der Kopfmensch ganz in seine wahrhaftige Männlichkeit (zurück-) gelangen kann.

Im Endeffekt kann man diese beiden Aussagen drehen und wenden, wie man will, beide Duale ziehen sich immer wieder gegenseitig in der Entwicklung mit.

Mal ist der Herzensmensch schneller und der Kopfmensch braucht Zeit und Raum – dann wieder überholt ihn der Kopfmensch und wartet geduldig auf sein „Herzens-Dual“...

Da ich immer wieder gefragt werde, wie man denn nun das ‚Aushalten’ aushalten kann, möchte ich Ihnen das mit einem imaginären Bild erklären.

Stellen Sie sich vor, Sie stehen mitten in der Natur im Freien - in einem tobenden Sturm am Meer. Und fühlen sich diesem Sturm hilflos ausgeliefert. Das Meer ist aufgewühlt und hohe Wellen rollen immer wieder aufs Neue an Land. Das Wasser des Meeres fließt über weite Strecken über den weitläufigen Strand. Und der Sturm zerrt mit all seiner Kraft an allen Ecken und Enden an Ihnen. Versucht, Sie von Ihren Füßen zu wehen. Denn Sie können diesen Sturm mit nichts kontrollieren. Da dies ein vollkommen natürlicher Vorgang ist. Denn Sie können weder dem Meer, noch dem Wind trotzen.

Trotzdem kämpfen Sie dagegen an, dass dieser Sturm Sie nicht umweht. Sie stemmen sich mit all Ihrer eigenen Kraft gegen die natürliche Kraft dieses Windes.

Auch können Sie versuchen, diesem Sturm zu entkommen und vor ihm zu fliehen. Doch das wird Ihnen nicht gelingen. Denn der Sturm ist überall um Sie herum. Da wo Sie hingehen, ist dieser Sturm bereits vor Ort.

Sie kämpfen hier gegen eine Kraft, die Ihnen vollkommen überlegen ist! Denn so sanft und zart Sie eine sanfte Brise dieses Windes auch umschmeicheln - und wenn die Sonne im Sommer heiß auf Sie niederbrennt, auch kühlen kann - so gefährlich kann sich seine unbändige Kraft auf Ihr gesamtes Sein auswirken.

Alles was Sie tun können, ist im Endeffekt nur eins. Sie können es annehmen und akzeptieren, dass dieser Sturm nun einmal da ist. Und Ihr gesamtes Sein beeinflusst. Dass der Sturm nicht kontrollierbar ist, weil von der Natur gegeben. Seine Macht in Wahrheit so viel stärker ist, als Ihr menschliches Sein und Tun. 

Sie können es annehmen und akzeptieren, dass der Sturm Sie umtobt. Dass er Ihnen das Atmen erschwert. Dass Sie kaum noch stehen und vorwärts gehen können.

Sie können sich auch mitten in den tobenden Wind „hineinwerfen“. Sich ihm vertrauensvoll hingeben und den Sturm genießen. Ihre Arme nach beiden Seiten weit ausstrecken und den unbändigen Wind dabei einfach nur SEIN lassen. Es zulassen, dass die Natur ihren Lauf nimmt. Den Sturm bewusst auf sich wirken lassen.

Es mit all Ihren Sinnen bewusst spüren, was der Wind mit Ihnen macht. Dass der Wind in Wahrheit Ihnen ja überhaupt nicht schaden will, sondern dass er nur das tut, was eben seine Bestimmung ist. Er ist eben der Wind. Und erfüllt nur seine ihm von der Natur gegebene Aufgabe.

Nicht der Wind an sich ist also gefährlich, sondern wenn wir uns dieser urgewaltigen Kraft mit unserem vollen Bewusstsein ausliefern, kann das verheerende Folgen für uns haben. 

Deshalb dürfen Sie diesen Sturm einfach nur aushalten lernen...

Und genauso ist es mit der immensen Energie zwischen zusammengehörenden Dualseelen. Diese natürliche Kraft ist so viel stärker, uns allen vollkommen überlegen, dass wir es nicht schaffen, diese zu kontrollieren. Oder dagegen anzukämpfen. Und uns immer wieder dagegenzustemmen. Uns dagegen zu wehren.

Dieser immensen (Liebes-) Energie auf Dauer zu widerstehen.

Das einzige, was wirklich etwas bringt, ist, wenn wir diesen naturgegebenen Sturm, in dem wir stehen – die energetischen Prozesse zwischen unserem Dual und uns – einfach zulassen und aushalten lernen.

All unseren inneren Widerstand aufgeben. Die Kontrolle vollkommen Loslassen. 

Auch wenn sich dann ein Gefühl in uns bildet, das sich am ehesten mit einem Gefühl der Vernichtung beschreiben lässt...

Die Kontrolle Loszulassen und all unsere inneren Widerstände aufzugeben, den Kampf gegen uns selbst und unser wahres authentisches Sein aufzugeben, fühlt sich in etwa so an, als wenn wir ganz nah an einem Abgrund stehen. Nicht wissend, dass sich dort ein Abgrund befindet. Wir machen einen Schritt zu weit und fallen urplötzlich ins bodenlose Nichts...einen Weg zurück in unser altes Leben und unser altes "verkorkstes" Sein gibt es nicht mehr. Der unglaubliche Sog des Lebens zieht uns immer weiter. Wir wissen zwar, WO wir landen und ankommen werden, wir wissen dass uns nichts passiert, weil alles seine Richtigkeit hat, so wie es geschieht, aber wir wissen nicht WANN. Und wir wissen auch nicht, was dazwischen alles passiert. Dies erleben wir nur von Augenblick zu Augenblick. Und während wir so im gefühlten Nichts dahintrudeln, fliegen unzählige Gedanken an uns vorbei...alle möglichen Gefühle tauchen auf und wollen gefühlt und ganz bewusst von uns durchlebt werden...all das was nun passiert, will von uns ausgehalten werden...

Und es bleibt uns gar nichts anderes übrig, als diesem ganzen Geschehen bedingungslos zu vertrauen.

All das kostet uns eine unbändige und unbeschreibliche Kraft. Auf jeglichen vorhandenen Ebenen unseres (hochsensiblen) Seins. Pure Erschöpfung macht sich in uns breit. Und es bleibt uns gar nichts anderes übrig, als uns Ruhe, Entspannung und nochmals Ruhe zu gönnen. Uns ganz bewusst auf uns selbst zu besinnen. Viel zu schlafen und nur noch die Dinge zu tun, die uns wirklich und wahrhaftig wichtig sind. Uns nur noch mit den Menschen zu umgeben, die tatsächlich in unser Leben gehören. Und die auch wirklich in unserem Leben sein wollen. 

Und während dieses ganzen Prozesses - in dieser alles verändernden Lebens- und Entwicklungs-Phase - mitten im kraftvollen Sog des Lebens, fühlen wir uns von unserer tiefen, intensiven Liebe eingehüllt, umhüllt und beschützt, wie von einer unsichtbare Glasglocke, die unser gesamtes Sein umgibt.

Wir befinden uns vollkommen IN grenzenloser Liebe...in Liebe zu UNS SELBST und zu unserem Dual...

Und nur das - wirklich alles anzunehmen, zuzulassen und auszuhalten - bringt uns weiter auf unserem Weg - dem Weg der tiefen, wahrhaftigen (Seelen-) Liebe...und beide Duale einander wirklich nah. 

 

                                                                                                   © Iris Fischer – sensible-seele.net


Was das Spiegeln zwischen Dualseelen wirklich bedeutet

 

Dualseelen & die Bedeutung des Spiegelns

Wenn es keine Spiegel gäbe, wüssten wir nicht unsere Augenfarbe. Da wir unsere Augen selbst nicht sehen können. Wenn es keine Spiegel gäbe, wüssten wir nicht, wie unser eigenes Gesicht aussieht. Denn wir können unser Gesicht nicht sehen. Wenn es keine Menschen gäbe, die uns bestätigen, was sie in uns wahrnehmen, spüren und sehen, wüssten wir nicht, was in uns selbst vorgeht. Denn jeder Mensch, der uns begegnet, ist in einem gewissen Sinne unser Spiegel. Und je näher uns dieser Mensch emotional und seelisch kommt, desto klarer und tiefer wird dieser Spiegel. Ein menschlicher Spiegel, der uns all das zeigt, was tief in unserem Unterbewusstsein, in unserem Herzen und in dem grenzenlos weiten Raum unserer Seele verborgen ist.    

Wenn es keine Menschen gäbe, die uns mit ihrem Verhalten spiegeln, wüssten wir nicht, dass wir unbewusst all unsere seelischen und emotionalen Defizite auf sie projizieren. Damit wir die „blinden Flecke“ unseres Seelen- und Gefühlslebens überhaupt erkennen. Wir brauchen daher Spiegel. Und wir brauchen andere Menschen. Um wahrzunehmen, zu erkennen und zu sehen, was sie uns mit ihrem Verhalten mitteilen wollen.  

Unsere Dualseele ist unser Äquivalent. Unsere perfekte Ergänzung.     

Deshalb ist ER auch als einziger Mensch auf Erden in der Lage, uns dermaßen tief und intensiv zu spiegeln, so dass kein Stein unseres Seelen- und Gefühlslebens mehr auf dem anderen bleibt. Weil unsere Dualseele der Mensch ist, in dem wir UNS SELBST zu einhundert Prozent erkennen.    

Das kann kein anderer Mensch auf dieser Erde tun. Nicht unsere Eltern, nicht unsere Kinder, nicht unsere Geschwister. Und auch nicht unsere besten Freunde und jeweiligen Partner in unserem Leben. Sie spiegeln uns zwar auch, aber nicht annähernd so tief und intensiv, wie unser Dual dazu in der Lage ist.    

Dabei spiegelt er uns all die Dinge, die wir in unserer Vergangenheit verdrängt, ignoriert und weggeschoben haben. Mit denen wir einfach nichts zu tun haben wollen. Die hinter einem dichten Schleier des Vergessens gelandet sind. Weil wir uns so sicherer fühlen. Und unser Leben leichter bewältigen können.    

Indem wir diese einzigartige und tiefe Liebe zu unserem Dual empfinden, kommen wir überhaupt erst in die Lage, all unsere verdrängten, vergessenen und abgespaltenen Seelenanteile wieder zu uns zurückzuholen. Und unsere Seele und somit unser wahres Sein wieder zu vervollständigen. Durch unser Dual werden wir wieder „ganz“ und fühlen uns endlich vollkommen. Nur so kommen wir überhaupt in die glückliche Lage, authentisch zu werden.    

 

  • In die pure Essenz unserer Seele und in unser pures und wahres SEIN einzutauchen.
  • Die Energie unserer Liebe wirklich bewusst zu spüren und im Raum unseres Herzens fest zu verankern.
  • Das Leben und die wahrhaftige Liebe – unser vollkommen authentisches Sein – endlich zu FÜHLEN.

 

     Jedesmal, wenn wir seelisch oder emotional von einem anderen Menschen verletzt werden, spalten wir diesen Teil unseres Herzens oder unserer Seele von uns ab. Weil es viel zu weh tut und uns viel zu sehr schmerzt, uns mit diesen Verletzungen zu beschäftigen. Und uns damit auseinanderzusetzen. Jedesmal, wenn wir uns von einem anderen Menschen verletzt oder verraten fühlen, stocken wir damit unsere alten Verletzungen auf. Und vervielfältigen sie. Durch Schlüsselreize werden diese immer wieder in unser Bewusstsein gerufen. Was uns – je nach Stärke und Intensität unserer Verletzung – so sehr weh tut, dass uns gar nichts anderes übrig bleibt, als diesen Teil von unserem Herzen oder unserer Seele von uns abzuspalten. Und diese Dinge zu verdrängen.   

    Was aber automatisch dazu führt, dass wir uns im Laufe der Zeit immer unvollkommener fühlen. Und uns vollkommen umsonst abmühen, wir selbst zu sein. Weil uns das überhaupt nicht gelingen kann, solange diese vergessenen und abgespalteten Anteile uns fehlen. Wir können noch so sehr versuchen, uns zu perfektionieren, es wird nicht funktionieren.    

    Wir können überhaupt nicht wir selbst und vollkommen authentisch sein. Wir können uns überhaupt nicht gelassen in unserer ureigenen Mitte befinden. Nicht, solange unser Herz und unsere Seele nicht vollkommen ist. Solange noch irgendwelche Gefühls- oder Seelensplitter irgendwo außerhalb von uns existieren. Beziehungsweise wir diese Gefühls- und Seelensplitter auf einen anderen Menschen projizieren und so überhaupt erst sichtbar für uns machen.    

    Deshalb fühlen wir auch so einen immensen Mangel in uns. Deshalb fühlen wir uns emotional und seelisch ausgehungert und leer, bevor unsere Dualseele in unser Leben schneit. Und wir so immens bedürftig sind, was unser Liebesleben angeht.    

    Mit seinem Verhalten zeigt unser Dual uns sehr genau, welche unserer eigenen Anteile wir nicht ausleben können. Was wir verdrängen. Was wir nicht wahrhaben wollen. Was wir selbst nicht sehen und erkennen können. Wo es einen Mangel in uns gibt. Worin wir Defizite haben. Wovor wir Angst haben. Wo unsere inneren Widerstände und Blockaden sitzen. Welche destruktiven Glaubenssätze wir in uns tragen. Wogegen wir uns wehren. Was uns nervt und was uns stresst. Was in künstlich erzeugte Disharmonie geraten ist.    

    Unser Dual ist sozusagen die weiße Wand, auf die wir – wie mit einem Diaprojektor - unsere inneren Bilder werfen, um sie so sichtbar für uns werden zu lassen. Denn nur so können wir genau erkennen, welche Einzelheiten jedes dieser Bilder enthält. Und im Laufe unseres Entwicklungsprozesses werfen wir immer weitere dieser Bilder auf diese weiße Wand. Die dann durch das Verhalten unseres Duals für uns im Außen sichtbar werden. Und wir können sämtliche unserer verlorenen und verdrängten Seelenanteile wieder zu uns „nach Hause“ zurückholen. Daher kommt auch das immens starke Gefühl, dass wir uns bei ihm mit unserem ganzen Herzen und mit unserer ganzen Seele vollkommen zuhause fühlen. Weil wir bei ihm zuhause SIND. Denn er ist ja unser Gegenstück. Unsere perfekte Ergänzung. Und wir uns durch IHN in Wahrheit in UNS SELBST wieder zuhause fühlen. Weil wir durch IHN wieder ganz und vollkommen werden. Und durch IHN ganz in UNS SELBST angekommen sind.    

    Wir brauchen unser Dual also, um aus unserem oft viele Jahre lang anhaltenden „Dornröschenschlaf“ endlich aufzuwachen. Wir brauchen unser Dual, um uns aus unseren Selbstbegrenzungen zu befreien. Um all unsere Widerstände zu beseitigen. Um unser wahres Sein zu befreien und endlich sichtbar werden zu lassen.    

    Mit der Zeit werden die Bilder, die wir durch den Diaprojektor an diese weiße Wand – also auf unser Dual – werfen, immer weniger. Weil wir immer mehr in unsere Mitte kommen. Uns immer weiter vervollkommnen. Immer authentischer und gelassener werden. Und zwar solange, bis keine inneren Bilder (keine „blinden Flecke“ unserer Seele, keine emotionalen Defizite) mehr vorhanden sind, die wir auf ihn werfen könnten. Solange, bis alles unbewusste uns bewusst geworden ist.    

    Der Diaprojektor ist hier übrigens als Synonym zu sehen. Als Synonym für die grenzenlose und tiefe Liebe, die wir für unser Dual empfinden.    

    Ohne diesen „Diaprojektor“ – ohne diese tiefe, intensive und wahrhaftige Liebe – wären wir niemals in der Lage, unsere inneren Bilder so vollständig und komplett auf diese weiße Wand – auf unser Dual – zu werfen. Und die „blinden Flecke“ unseres Seelen- und Gefühlslebens auf ihn zu projizieren. Und er uns diese Dinge dann mit seinem Verhalten kristallklar spiegelt. Und so überaus deutlich sichtbar für uns macht. Denn von keinem anderen Menschen würden wir uns all diese Dinge gefallen lassen, die wir uns von unserem Dual gefallen lassen. Von keinem anderen Menschen würden wir uns jemals dermaßen abweisen und zurückweisen lassen, ohne dass wir knallharte Konsequenzen daraus ziehen würden. 

    Denn diese unbeschreiblich tiefe Liebe verzeiht alles. Sie lässt uns milde werden. Sie lässt uns gnädig sein.

    Diese Liebe, die wir im Endeffekt für UNS SELBST empfinden. Weil wir selbst diese grenzenlose Liebe SIND. Diese Liebe, die immer schon in uns war. Die wir nur vergessen und verdrängt hatten.     

    Genau wie die vielen künstlich erzeugten Disharmonien in unserem authentischen und wahren Sein. Diese Liebe, die verdeckt war, durch eine dicke Schicht Angst und wir diese Liebe deshalb nicht sehen und erkennen konnten. Die wir nicht spüren konnten. Da die Liebe durch eine solch immense Decke aus Angst überhaupt nicht spürbar sein kann. Alles was wir spüren konnten, war die Angst. Waren die Blockaden und inneren Widerstände, die uns von der wahren Liebe getrennt gehalten hatten. Die die Macht in unserem Leben übernommen haben. Von der wir uns überrumpeln ließen und die uns korrumpiert und vollkommen vereinnahmt hat.    

    Unser Dual lässt es mit einer stoischen Ruhe und Engelsgeduld zu, dass wir all unsere inneren Bilder auf ihn werfen. Und sie so sichtbar für uns werden lassen. Weil er ganz genau weiß, dass wir uns nur so vervollkommnen können. Dass wir nur so wieder „ganz“ in uns werden.    

    Still, wortlos und gelassen hält und trägt er uns und ist uns solange ein wahrer Fels in der Brandung, bis wir innerlich so weit gefestigt sind, dass wir uns selber wieder tragen und halten können. Dann erst kehrt sich energetisch alles zwischen beiden Dualen um. Und er kann in seine eigene Heilung gehen.    

    Denn er liebt uns ja von Anfang an genauso wie wir ihn. Nur er zwingt sich dazu, diese Liebe wegzudrücken und zu ignorieren – ja sie oft sogar regelrecht zu verleugnen. Weil er sehr genau spürt, dass er uns nicht befreien kann. Sondern dass wir selbst es sind, die wir uns befreien müssen.    

    Zuallererst einmal von unseren Erwartungen befreien. Erwartungen, dass er uns aus unserem „Dornröschenschlaf“ wach küsst. Denn das darf er gar nicht tun. Das kann er auch nicht tun. Wir können uns nur selbst von innen heraus aus all unseren Begrenzungen befreien. Die wir uns im Laufe der Zeit in unserem Leben selber hochgezogen haben. Und durch die unser Dual von außen gar nicht durch kommt.     

    Von unseren Erwartungen befreien, dass er uns unsere Bedürfnisse erfüllt. Denn das kann er gar nicht tun. Will er vielleicht auch gar nicht mehr, weil er selber viel zu viel negative Dinge erlebt und seelische und emotionale Verletzungen erlitten hat. Weil er selber ganz immense Ängste in sich trägt, nicht zu genügen. Nicht er selber sein zu dürfen. Weil er seine eigenen Ängste ebenfalls erst einmal auflösen und heilen muss.    

    Was er aber erst dann wirklich und wahrhaftig tun kann, wenn wir selber vollkommen geworden sind. Und gelassen in unserer ureigenen Mitte ruhen. All unsere verdrängten und vergessenen Anteile unserer Seele wieder zu uns zurückgeholt haben. Und keine inneren Bilder mehr übrig sind, die wir durch den „Diaprojektor“ unserer Liebe auf ihn als die weiße Wand werfen müssen. Und die er uns mit seinem Verhalten dann spiegelt. Nichts mehr in uns da ist, dass angetriggert wird, durch sein Verhalten, dass er uns gegenüber an den Tag legt. 

    Erst jetzt – in dieser Phase, wenn beide Duale sich vollkommen geheilt haben, kommen beide tatsächlich in die Lage, eine wirkliche und dauerhafte Bindung und Beziehung miteinander einzugehen. Keine Sekunde vorher. Es passiert alles genau im richtigen Augenblick. 

    Alles was Sie im Endeffekt wirklich tun können, ist, zu vertrauen und selbst mit stoischer Ruhe und Gelassenheit und ebenfalls mit einer Engelsgeduld zu „warten“, bis Ihr Dual soweit ist. Bis Sie selbst soweit sind. Bis Sie beide soweit sind. Dann wird alles gut werden...

    Denn Sie „brauchen“ ihn nun nicht mehr als die weiße Wand, die durch den „Diaprojektor“ Ihrer Liebe Ihre inneren Bilder sichtbar für Sie macht. Sie brauchen ihn nun nicht mehr als Ihren Spiegel.

    Sie „brauchen“ ihn nun nicht mehr für Ihre unerfüllten Erwartungen. Weil Sie nun in der Lage sind, sich selbst zu erfüllen. Sich selbst glücklich zu machen. Innerlich zufrieden zu sein. Authentisch zu SEIN. Gelassen zu SEIN. In Ihrer ureigenen Mitte zu ruhen.

    Sie „brauchen“ ihn jetzt nur noch als das, was er in Wahrheit bereits von Anfang an war. 

    Was Sie nur vor lauter Angst, diese grenzenlose und tiefe Seelenliebe und IHN wieder zu verlieren, nicht wahrgenommen, gesehen und erkannt haben.

    Nämlich, Ihr Dual als die wundervolle – vom Leben geschenkte – perfekte Ergänzung und zusätzliche Bereicherung in Ihrem ohnehin erfüllten und ausgefüllten Leben zu sehen.        

     

                                                                                                              © Iris Fischer – sensible-seele.net        


    Denken oder Fühlen – worauf es bei Dualseelen wirklich ankommt


    Dualseelen - Denken oder Fühlen

    Angst oder Liebe – wir haben immer die Wahl. Wenn wir eine Entscheidung für uns treffen, hören wir entweder auf unser Herz oder wir lassen uns von unseren Gedanken leiten. Immer müssen wir dann mit den Konsequenzen leben, die sich aus den jeweiligen Entscheidungen heraus bilden. Was vollkommen andere sind, wenn wir aus unserem Kopf, als aus unserem Herzen heraus wählen. Bei Seelenpartnern und Dualseelen ist ja immer wieder die Rede davon, ins Herz zu gehen und zu fühlen. Natürlich reicht es nicht, ausschließlich nach unserem Herzen zu leben. Und unseren Verstand zu ignorieren. Wir brauchen beides in unserem Leben, um Entscheidungen für uns zu treffen. Vor allem, wenn es darum geht, ob wir den Weg der Angst oder der wahren Liebe wählen, was unseren Seelenpartner oder unser Dual betrifft. Wenn es heißt, in unser Herz zu gehen und die Dinge zu fühlen, bedeutet dies ganz einfach, dass wir unsere (Selbst-) Liebe in unserem Herzen verankern. Dass wir uns mit unserer (Selbst-) Liebe in unserem Fühlen zentrieren. Was aber nun NICHT heißt, dass wir unseren Verstand vollkommen außen vor lassen. Und überhaupt nicht mehr auf unsere Gedanken achten sollen. Denn bei Dualseelen geht es ja gerade darum, Kopf und Herz in Einklang und eine natürliche Balance zu bringen.

    Weder können wir nur mit unserem Kopf entscheiden, noch können wir nur aus unserem Herzen heraus und nur nach unseren Gefühlen agieren. Denn jeder Pol braucht seinen Gegenpol, um harmonisch einfach Sein zu können.

    Die Kopfmenschen befinden sich viel zu sehr in der vermeintlichen Sicherheit ihres Verstandes, während wir Gefühls- und Herzensmenschen viel zu sehr in unseren Emotionen verhaftet sind.

    Wenn wir Entscheidungen für uns treffen, brauchen wir unseren Verstand. Denn unser Denken argumentiert die Fakten und unser Fühlen bestätigt oder relativiert unsere gedanklich getroffenen Entscheidungen. Was wir allerdings NICHT tun sollten, ist, uns in negativen oder destruktiven Gedanken zu verlieren. Uns in der Illusions-Falle des Denkens zu verfangen. Denn ganz schnell passiert es sonst, dass wir uns im riesigen Netz unserer gedanklichen Bewertungen verfangen.

    Unser Herz sagt uns dabei sehr genau, WIE sich eine Entscheidung für uns ANFÜHLT, die wir mit unserem Verstand getroffen haben:

     

    • Ob wir uns wohl mit dieser Entscheidung FÜHLEN
    • Ob diese Entscheidung sich wirklich passend für uns ANFÜHLT
    • Ob diese Entscheidung sich stimmig für uns ANFÜHLT
    • Ob wir mit den Konsequenzen leben können, die diese Entscheidung nach sich zieht und wie sich dieses genau ANFÜHLT
    • Ob sich diese Entscheidung wirklich wichtig für uns ANFÜHLT

     

    Unsere Intuition und unser natürlicher Instinkt unterstützt uns hierbei noch. Und funktioniert dabei ausschließlich über unser Fühlen. Das geht nicht mit unserem Verstand. Nicht mit unserem Denken. Viele Menschen können dabei nicht unterscheiden, ob es nun die Angst ist, die sie in sich spüren oder die Stimme ihrer Intuition oder ihres natürlichen Instinktes sich meldet. Die Angst hat hier die Macht übernommen. Und bestimmt die Regeln.

    Was wir nicht tun können, ist, unseren Verstand abzuschalten. Auch wenn wir das noch sooft probieren. 

    Das einzige, was wir tatsächlich wirkungsvoll tun können, ist, unsere Gedanken frei zu lassen. Sie loszulassen und uns nicht daran festzuklammern. 

    Bei hochsensiblen und hochsensitiven Menschen ist es ja per se ein Problem, dass sie zuviel denken. Und sehr leicht im riesigen Netz ihrer immerzu sprudelnden Gedanken hängen bleiben. Auch haben sie oft eine immense Angst, sich in irgendwelche Dinge zu „verrennen“. Und sich auf die „falschen“ Dinge zu konzentrieren. Ganz besonders, was die Seelenpartner und Dualseelen betrifft. Viele Menschen bilden dann enorme (Selbst-) Zweifel in sich. Und wissen nicht, was „richtig“ oder „falsch“ für sie ist. Wie sich die Dinge tatsächlich ANFÜHLEN. Weil sie ihrem Gefühl nicht vertrauen. Und die Angst die Macht übernommen hat.

    Wenn man das Gefühl hat, sich in irgendetwas zu „verrennen“, was seinen Seelenpartner oder sein Dual betrifft, „verrennt“ man sich in Wahrheit in Gedanken. Und befindet sich schon in der Illusions-Falle des Denkens. Und viel zu wenig in seinem ureigenen Fühlen.

    Auch ich schreibe und spreche ja immer davon, dass es wichtig ist, ins Fühlen zu gehen. Und sich in seinem Herzen zu zentrieren. Was auch vollkommen richtig ist. Denn anders können wir unsere tiefe Liebe nicht in unserem Herzen verankern.

    Dazu müssen wir nun einmal diese Liebe tief in unserem Herzen fühlen...

    Wenn wir (Selbst-) Zweifel und Unsicherheit ausräumen wollen, müssen wir die Liebe in unserem Herzen fühlen.

    Wenn wir Angst auflösen wollen, müssen wir uns in unserem Herzen verankern und die Liebe fühlen.

    Es gibt Dinge, die können wir ausschließlich in unserem Herzen FÜHLEN. Hier nützt es überhaupt nichts, wenn wir uns in unserem Verstand aufhalten:

     

    • Liebe
    • Vertrauen
    • Glauben
    • Hoffnung
    • Dankbarkeit
    • Geduld
    • Gelassenheit
    • Innere Ruhe

     
     
    sind alles Dinge, die wir in unserem Herzen FÜHLEN müssen. Hier müssen wir uns in unseren Gefühlen verankern. 
    Und auch:

     

    • Glück
    • Freude
    • Zufriedenheit

     

    können wir ausschließlich in unserem Herzen fühlen.

    Und gerade für die Kopfmenschen gilt dies ganz besonders. Gerade sie sind es, die sich permanent und viel zu viel in Ihrem (bewertenden) Verstand befinden. Anstatt zu fühlen und auf die Stimme ihres Herzens zu vertrauen.

    Sie sind es, die nach außen hin so TUN, als ob ihre Herzen verschlossen sind und sie vermeintlich keine Gefühle für ihren Herzensmenschen hätten. Und die dabei vor ihren eigenen Gefühlen weglaufen. Und diese tiefe Liebe unterdrücken und verdrängen. Und dies alles nur aus purer Angst.

    Kopfmenschen – Herzensmenschen – was ist nun wirklich der Unterschied?

    Was mich persönlich betrifft, bin ich schon immer ein Mensch, der in seinen Gefühlen schwelgt. Und seine Emotionen nach außen hin zeigt. Mir sieht man grundsätzlich immer an, wie ich mich gerade fühle. Und welche Laune ich gerade habe. Was aber auch daran liegt, dass ich hochsensibel und hochsensitiv bin. Ich kann meine Gefühle gar nicht verbergen. Ich teile meine Gefühle immer mit. Und wenn ich Angst habe, über meine Gefühle zu sprechen, dann schreibe ich meine Gefühle auf. Aber ich kann sie nicht für mich behalten. Was absolut gegen mein Naturell wäre. Ich bin der typische – sehr sensible und sehr emotionale – Herzensmensch. Trotzdem ist mir über viele Jahre  – besonders seit mein Dual in meinem Leben ist – immer wieder aufgefallen, wie sehr ich mich doch trotzdem in meinem Denken befinde. Und permanent zwischen meinem Kopf und meinem Herzen hin und her schalte. Und mir ist außerdem aufgefallen, wie sehr ich früher aus Angst immer emotional überreagiert habe, wenn es zu entsprechenden Situationen kam. Und wie sehr mein Verstand und mein Herz noch vor wenigen Jahren erbitterte Kämpfe miteinander geführt haben. Denn mein ganzes Leben war von einer massiven Verlustangst geprägt. Deren Wurzeln ich sehr genau kenne. Und die tief in meiner Kindheit vergraben sind. Eine Angst, die ich erst durch mein Dual vollkommen überwinden durfte.

    Es ist also definitiv machbar, all seine Angst, den geliebten Menschen wieder zu verlieren, aufzulösen.

    Der „typische“ Kopfmensch ist nach meiner Erfahrung emotional verschlossen. Zumindest TUT er aus Selbstschutz nach außen hin so, als ob sein Herz verschlossen wäre. Man kann mit ihm über alles sprechen, nur nicht über seine eigenen Gefühle. Kopfmenschen wirken nach außen hin oft kalt, gefühllos und abweisend. Obwohl sie das in Wahrheit gar nicht sind.

    Kopfmenschen sind normalerweise sehr beständig und emotional stabil. Sie sind äußerst zuverlässig, sehr verantwortungs- und pflichtbewusst und wenn man sie wirklich braucht und wenn es wirklich wichtig ist, sind sie immer für einen da. Sie unterstützen einen in allem was man tut und was man für sich will. Diese Erfahrung habe ich persönlich zumindest gemacht und mache sie mit meinem Dual immer noch.

    Der Vater meiner Töchter - von dem ich schon viele Jahre geschieden bin, ist - weil er immer der Vater meiner Töchter sein wird und war, weil er 2016 an einer schweren Erkrankung gestorben ist - ebenfalls ein typischer Kopfmensch. Emotional sehr verschlossen, hat er nie über seine Gefühle gesprochen. Nicht während unserer Beziehung und dann Ehe und auch danach nicht und nicht mal, als er so schwer krank war, hat er sich emotional geöffnet. Er hat immer alles mit sich selbst abgemacht und wollte andere nicht mit seinen Sorgen und Nöten belasten. Er war der typische rational denkende und leistungsorientierte Verstandesmensch, der immer nur gearbeitet und überaus erfolgreich Karriere gemacht hat. Der auch niemals sein eigenes Leben gelebt, sondern immer die Erwartungen anderer und somit immer nur Rollen, die andere ihm aufgedrängt haben, erfüllt hat. Seine wahren Gefühle hat er dabei immer unterdrückt und von sich geschoben. Trotzdem war er immer absolut zuverlässig für die Menschen da, die ihn wirklich gebraucht haben. Die er geliebt hat und die ihm wichtig waren. Und für die er sich verantwortlich gefühlt hat. 

    Erst durch mein Dual – der ja ebenfalls ein sehr rational denkender und leistungsorientiert handelnder Kopfmensch  – in Wahrheit aber zu sehr tiefen und intensiven Gefühlen fähig ist – habe ich begriffen, dass mich der Vater meiner Kinder (der definitiv nicht mein Seelenpartner war) sehr wohl geliebt hat. Auch wenn ich das zu unserer damaligen Zeit nicht geglaubt habe. Weil ich die Zeichen nicht erkannt habe. Oder sie nicht sehen wollte. Weil wir beide viel zu jung und unwissend waren. Und wir beide außerdem vollkommen in unseren familiären Konditionierungen verhaftet waren. 

    Durch mein Dual erst habe ich begriffen, wie ein Kopfmensch wirklich liebt. Diese Menschen zeigen ihre Liebe anders. Aber sie zeigen sie. Man muss diese Zeichen nur wahrnehmen, erkennen und sehen. Und erst durch mein Dual durfte ich erkennen, dass ICH es ebenfalls war, die all die Jahre unter der Angst vor Nähe gelitten hat. Trotzdem ich immer in Beziehungen war. Durch mein Dual habe ich erkannt, dass ICH diejenige war, die eine massive Angst davor hatte, wirklich und wahrhaftig von einem Mann geliebt zu werden. Da ICH diejenige war, die die Flucht ergriffen hat, wenn mich Gefühle zu tief berührt haben und die Männer mir emotional und seelisch zu nahe gekommen sind. ICH war immer diejenige, die die Menschen nicht zu nahe an sich herangelassen hat. Weil ich immer Angst hatte, mich zu öffnen. Und mich dadurch „angreifbar“ und verletzlich zu machen. Mein Dual spiegelt mir das immer wieder und ich arbeite immer noch daran, mich immer weiter zu öffnen. Obwohl ich schon sehr weit fortgeschritten bin. Aus meiner Ehe habe ich mich damals gelöst, weil ich mich wie in einem goldenen Käfig gefühlt hatte. Obwohl ich nach außen hin alles hatte, was ich wollte, war ich innerlich nicht glücklich. Damals wusste ich nicht, dass es mir einzig an Selbstliebe gemangelt hat. Ich war immer auf der Suche nach Liebe und habe nicht gesehen, dass sie bereits an meiner Seite war. Nur weil die großen und tiefen und offen gelebten Gefühle gefehlt haben. Es war eine „leise“ aber konstant vorhandene Liebe, wie ich heute durch mein Dual weiß. 

    Als ich herausgefunden habe, dass mein Dual und ich Dualseelen sind und uns in unserer Gegensätzlichkeit aber auch Gleichheit tatsächlich so perfekt ergänzen wie das Yin und Yang, war ich unglaublich erstaunt einerseits und unbeschreiblich glücklich andererseits. Da zwischen uns alles so friedvoll, sanft und harmonisch war. Durch ihn durfte ich sowohl in meine natürliche Weiblichkeit zurückfinden, als auch in mein wahres und authentisches Sein. Und heute ruhe ich vollkommen gelassen in meiner ureigenen Mitte und kann vertrauensvoll alles zwischen uns geschehen lassen. Mein Leben befindet sich im Fluss und mein Denken und Fühlen – Kopf und Herz - ist ausbalanciert.

    Ich persönlich habe mich immer für den Weg der wahren Liebe entschieden. Für den Weg meines Herzens und den Weg meiner Seele. Musste dafür aber auch mit den Konsequenzen leben. Im positiven, wie im negativen Sinne. Denn das Leben hat mir immer genau den Menschen an meine Seite geschickt, den ich mir aus meinem Herzen und meinem Gefühl heraus für mich gewünscht habe. Und den ich in der jeweiligen Phase meines Lebens für meine seelische Weiterentwicklung gebraucht habe. Und ich musste mitten durch meine massive Angst gehen, um sie wirklich dauerhaft zu überwinden. Das war teilweise sehr hart und schwer und kostet unglaubliche Energie und Kraft. Aber ist definitiv machbar. Und die tiefe Liebe zu meinem Dual hat mir die Kraft dazu gegeben. Er hat mir die Kraft gegeben. Weil er immer da war, wenn ich ihn wirklich gebraucht habe. Er hat mich immer "gehalten und geschützt und auch beschützt". Und zwar solange, bis ich mich selbst wieder halten und beschützen konnte. Weil ich durch ihn und mit ihm und durch diese unbeschreibliche Liebe die innere Kraft dazu wiedergefunden habe. 

    Mein Dual ist für mich das größte und wertvollste Geschenk, dass das Leben mir jemals in Form eines liebenden Mannes gemacht hat. Auch wenn er nach außen hin sehr verschlossen wirkt, so weiß ich doch, dass er in Wahrheit tief in seinem Inneren ganz anders ist. Weil ich es wahrnehme. Und fühle. Und sehe. Und weil er mir seine Gefühle anders zeigt. Ich weiß, dass sie da sind. Auch wenn er dies immer noch nicht wirklich offen zugibt :)

    Auch weiß er, dass wir beide Dualseelen sind. Weil ich ihm mein Buch „Seelenpartner grenzenlose Liebe“ zu lesen gegeben habe, mit den Worten, dass dies unsere gemeinsame Geschichte ist. Und ich weiß, dass er sich mit diesem Thema seitdem ebenfalls beschäftigt. Auch wenn er nicht darüber spricht. Aber er hat mir zu verstehen gegeben, dass er sehr wohl die unglaubliche Tiefe unserer Verbindung und das besondere Band, das zwischen uns existiert, spürt. Er weiß alles. Auch wenn er nicht darüber spricht. Ich weiß, dass er es weiß.

    Er ist der Mensch in meinem Leben, der mir mit seiner inneren Ruhe, seinem unglaublichen Humor und mit seiner Sanftheit auf jeglichen Ebenen meines sensiblen Seins einfach nur unbeschreiblich gut tut. 

    Niemand sollte an der Liebe seines Seelenpartners oder Duals zweifeln. Man muss nur sehr bewusst hinsehen. Denn es ist die pure Angst, die diese Menschen daran hindert, ihr Herz zu öffnen und tatsächlich zu ihren Gefühlen zu stehen.

    Rückzüge haben niemals etwas mit den Herzensmenschen an sich zu tun. Sondern dies liegt einzig an den wahren Gefühlen der Kopfmenschen, die sie die Flucht ergreifen lassen. Es sind die – oft sehr subtil spürbaren und nicht erfüllbaren - Erwartungen der Herzensmenschen, die sie flüchten lassen. Es sind ihre ureigenen Ängste, die dazu führen, dass sie sich in ihr Schneckenhaus zurückziehen. Es sind Dinge, von den Herzensmenschen unbewusst angetriggert in den Kopfmenschen, die den Flucht-Impuls bei diesen auslösen. So können sie nicht anders, als wieder in einen Rückzug zu gehen. Sie müssen sich ganz einfach emotional und seelisch schützen. Vor allem, wenn sie sehr sensibel sind. 

    Bei den männlichen Dualseelen wirkt sich die Angst anders aus, als bei den weiblichen Dualen.

    Männliche Duale – zumindest, wenn sie sehr in ihrem Verstand verhaftet sind, haben pure Angst, sich auf diese tiefe Liebe einzulassen. Und offen zu ihren Gefühlen zu stehen. Sie tragen die massive Angst in sich, ihr weibliches Dual nicht halten zu können. Zumindest nicht, solange sie noch irgendwelche Erwartungen von Seiten der Herzensmenschen spüren.

    Und weibliche Duale haben teils massive Ängste, diese einzigartige Seelenliebe und ihr Dual wieder zu verlieren. Die Herzensmenschen sind es, die oft ihre Herzen vor der wahren Liebe verschlossen halten. Die dicke Schutzmauern und hohe, dichte Dornenhecken um ihr Herz herum errichtet haben. Durch die es kein wirkliches durchdringen gibt. Die Herzensmenschen sind es, die massive Angst davor haben, wirklich und wahrhaftig geliebt zu werden. Die ebenfalls die Flucht ergreifen. Wenn auch aus anderen Gründen.

    Beide – Kopfmensch und Herzensmensch – tragen dabei oft die tiefe Angst in sich, nicht gut genug für den anderen zu sein. 

    Und dies fängt immer im Verstand mit den bewertenden Gedanken an. Mit all den negativen Konditionierungen und Glaubenssätzen, die sie in sich tragen.

    Denn das Herz spricht eine vollkommen andere Sprache. Das Herz kennt es nur, zu fühlen.

    Die Kopfmenschen TUN also aus purer Angst oft so, als ob ihr Herz vor dieser tiefen Liebe verschlossen ist, während bei den Herzensmenschen das Herz tatsächlich vor Angst der wahren Liebe verschlossen IST.

    Zusammengehörende Dualseelen bringen all dieses ans Licht. Und somit alles wieder in eine natürliche Balance.

    Wenn wir uns in unseren Gedanken ständig in den buntesten und schillerndsten Farben alles negative ausmalen, was uns in der Liebe schlimmes passieren kann, hält uns das natürlich ab von der wahrhaftig gelebten Liebe. Es hält uns davon ab, die Liebe wahrhaftig zu FÜHLEN. Es hält uns davon ab, wahrhaftig glücklich und wirklich zufrieden zu SEIN. Es hält uns davon ab, innerlich von Altlasten und Blockaden emotional befreit zu SEIN. Weil wir – wenn wir ständig gedanklich in der Angst schwelgen, diese Angst auch in uns FÜHLEN.

    Angst oder Liebe – wir haben immer und jederzeit die Wahl. Und können uns frei entscheiden. 

    Um uns für die Liebe und gegen die Angst in uns zu entscheiden, müssen wir unser Herz der wahren Liebe öffnen. Wir müssen wirklich bereit für die wahre Liebe sein. Wir brauchen unser Herz und unser Gefühl, um die Liebe überhaupt in uns zu spüren. Um diese Liebe dauerhaft in unserem Herzen zu verankern. Denn unser Herz ist es, das FÜHLT.

    Das kann nicht unser Verstand in uns übernehmen. Denn unser Verstand ist nicht fähig, zu lieben. Unser Verstand kann nur bewerten, ob diese Liebe „vernünftig“ ist oder nicht. 

    Unser Denken brauchen wir, um abzuwägen. Um die Fakten zu überprüfen. Um beispielsweise folgendes herauszufinden:

     

    • Ob unser Seelenpartner oder Dual (vielleicht aufgrund unterschiedlicher Lebensstile) tatsächlich zu uns passt
    • Ob dieser Mensch alltagstauglich ist und wir wirklich als Menschen mit ihm harmonieren. Was bei echten Dualseelen selbstverständlich so ist. Denn sonst wären sie nicht die gegensätzliche perfekte Ergänzung des jeweils anderen
    • Ob eine ernsthafte und feste Bindung überhaupt Bestand haben kann

     

    Unser Denken wägt hier für und wider - pro und kontra - ab. Unser Herz bestätigt uns dann wieder oder lehnt diese Gedanken und Entscheidung ab, wenn es sich nicht stimmig für uns anfühlt.

    Wir brauchen also immer beides in unserem Leben. Kopf und Herz. Denken und Fühlen. Beides zu gleichen Teilen.

    Bei Kopfmenschen ist es so, dass das Sicherheitsdenken des Verstandes die Oberhand hat, während beim Herzensmenschen die Gefühle und Emotionen unkontrolliert fließen. Deshalb ist es zwischen zusammengehörenden Dualseelen so wichtig, dass beide sich innerlich – jeder für sich - harmonisieren. Dass das Denken und Fühlen in eine natürliche Balance gebracht wird.

    Kopfmenschen und Herzmenschen passen – zumindest bei zwei wahren Dualseelen - perfekt zusammen. Denn sie ergänzen sich in vielen Dingen.

    Während bei zwei Herzensmenschen oder zwei Kopfmenschen wieder zuviel Raum für den Verstand und die bewertenden Gedanken oder für viel zuviel Gefühl vorhanden ist. Egal, ob es sich hierbei um Zwillingsseelen oder um "normale" Herzverbindungen handelt. 

    Wenn beide gleich sind, findet keine Ergänzung und somit auch kein Lernen statt. Wenn beide zu gleich sind, kann durchaus Langeweile in der Beziehung einkehren. Da man immer genau weiß, wie der andere „tickt“ und was als nächstes kommt. Während es bei zwei gegensätzlichen Partnern immer Herausforderungen in der Beziehung gibt. An denen man sich weiterentwickeln kann. Und bei wahren Dualseelen ist es tatsächlich so, dass man niemals weiß, was als nächstes kommt. Was der andere als nächstes vorhat oder tut. Da ein Kopfmensch nicht so vorhersehbar ist, wie ein Mensch, der in den Fluten seiner Gefühle fast ertrinkt.

    Dualseelen sind im positiven Sinne oft baff erstaunt, wenn sie plötzlich merken, dass der andere vollkommen anders auf gewisse Dinge reagiert, als sie gedacht haben. 

    Denn sie sind in ihren Handlungen aufgrund der Gegensätzlichkeit nicht berechenbar.

    Sicherlich kennen Sie das auch von sich, dass Sie sich -zig Möglichkeiten ausmalen, was als nächstes von ihm kommt oder wie er auf bestimmte Dinge reagiert. Und er tut dann etwas vollkommen anderes, als Sie sich in Ihren gedanklichen Phantasien ausgemalt haben. Mir ging es so jedenfalls schon oft. Und andersherum weiß ich, dass es meinem Dual in Bezug auf mich genauso geht :)

    Natürlich gibt es auch Verbindungen – sowohl bei ganz „normalen“ Beziehungen, als auch bei Seelenpartnerbeziehungen, dass beide Partner rein menschlich nicht zusammenpassen. Weil die Auffassungen vom Leben, die Normen und Werte oder auch die unterschiedlichen Persönlichkeiten, Charaktere und Lebensstile nicht zusammenpassen. Und sich nicht vereinbaren lassen, da sie absolut nicht miteinander harmonieren.

    Hier nützt es nun überhaupt nichts, wenn zwar eine tiefe Liebe vorhanden ist, man aber überhaupt nicht zueinander passt. Hier stehen dann lediglich die Sehnsüchte und Wünsche aus einem höchstwahrscheinlich emotionalen Mangel, dass eine Beziehung sich ergibt, im Vordergrund. Und diese Sehnsüchte und Wünsche sollte man sich bewusst ansehen. Und sehr genau für sich hinterfragen, ob man in Wahrheit nicht emotional ‚bedürftig’ ist. Und einfach nur geliebt werden will. Denn wenn man einen Menschen zwar (vermeintlich) liebt, mit ihm in Wahrheit aber nicht zusammenpasst, dann kann irgendetwas nicht stimmig sein. Dann sollte man sich auch nicht auf diese Liebe versteifen und sich tatsächlich in eine Illusion des Herzens „verrennen“.

    Denn entweder man passt faktisch gesehen zusammen oder man passt den Tatsachen entsprechend nicht zusammen.

    Hier gibt es kein „Vielleicht könnte es ja doch funktionieren.“ Es gibt hier nur ein sehr klares „Ja“ oder ein sehr klares „Nein“.

    Der Kopf ist es, der...

     

    • Fragen stellt und nach Antworten sucht
    • Fakten überprüft
    • Tatsachen feststellt
    • Unsicherheit, Zweifel und Bedenken anmeldet
    • Ängste auslöst
    • Blockaden in Gang setzt
    • Sich in Bewertungen „verrennt“
    • In die Illusions-Falle des Denkens verirrt
    • An inneren Phantasien und Traumbildern festhält

     

    Das Herz ist es, das...einfach nur...FÜHLT...

    Trotzdem brauchen wir immer beides gemeinsam. Kopf und Herz. Denken und Fühlen. Eines funktioniert ohne das andere nicht.

    Und wenn wir Angst davor haben, die tiefe wahrhaftige Liebe und die dadurch entstehende emotionale und seelische Nähe tatsächlich in unser Leben zu lassen, ist immer die Kontrolle unserer Gefühle im Spiel. 

    Hier dürfen wir lernen - sowohl die Kopfmenschen, als auch die Herzensmenschen - die Kontrolle vollkommen loszulassen...denn...solange wir uns kontrollieren...begrenzen wir uns selbst...und die Liebe kann nicht vollkommen frei fließen...

    ...und die wahre Liebe kann sich auch nicht vollständig mit all ihrem kraftvollen Potenzial entfalten...

     

                                                      © Iris Fischer – sensible-seele.net


    Dualseelen & was die Rose uns über die bedingungslose Liebe sagt


    Dualseelen - Rosen & bedingungslose Liebe

    Eine Rose ist eine wunderschöne Schöpfung der Natur. Perfekt ist sie nicht, denn sonst würde sie keine Dornen besitzen. Aber sie ist in sich vollkommen. So wie jeder Mensch in sich vollkommen ist. Die Natur erschafft grundsätzlich alles genauso, wie es sein soll. Damit es seinen Sinn und Zweck erfüllt. Alles in der Natur ist perfekt aufeinander abgestimmt. Und in sich vollkommen. Auch der Mensch könnte seinen natürlichen Lebenssinn perfekt erfüllen, wenn er in der Lage wäre, alles einfach fließen zu lassen. Nur, der Mensch strebt, im Gegensatz zur Rose, immer weiter danach, perfekt zu sein. Weil er sich nicht als das akzeptiert, was er ist. Nämlich, er IST bereits eine vollkommene Schöpfung der Natur...

    Die Rose ist das Sinnbild der Liebe. Sie ist das Symbol von Schönheit. Von Vollkommenheit. Sie steht für Leidenschaft, Begehren und Anmut. Ihr Duft ist betörend und weckt Sinnlichkeit.

    Die Dornen der Rose sind dabei nichts weiter, als eine von der Natur erschaffene Selbstschutzstrategie. Wenn sie keine Dornen besäße, könnte sie sich nicht gegen unliebsame Feinde verteidigen. Denn, da die Rose in vollkommener Schönheit erblüht, will sie jeder Mensch haben. Er will diese vollkommene Schönheit der Rose besitzen. Wenn es nicht von Menschenhand erschaffene Geräte wie Handschuhe, Schere oder Messer gäbe, um diese Selbstschutzstrategie der Rose zu umgehen und sie trotzdem haben zu können, müsste der Mensch sich mit dem zufriedengeben, was die Rose ihm natürlicherweise zu bieten hat.

    Nämlich, sie einfach nur anzusehen und zu genießen. Sie einfach SEIN zu lassen, wie sie IST. Sie dabei nicht ihren natürlichen Wurzeln zu berauben. Sie irgendwo am Stil, zwischen den Dornen, abzuschneiden und ihr somit die Lebensdauer und Lebenskraft zu entziehen.

    Indem der Mensch die Rose pflückt, weil er sie unbedingt in einer Vase in seiner Wohnung stehen haben will, bringt er sie in Wahrheit um. In genau dem Augenblick, in dem er sie ihren Wurzeln beraubt, stirbt die Rose einen langsamen Tod.

    Genauso wie die Liebe in dem Moment „umgebracht“ wird, in dem man dafür kämpft, um sie haben zu können. Weil man den natürlichen Dingen nicht seinen Lauf lässt. Die Liebe „stirbt“ in dem Augenblick, in dem man etwas dafür tut, um sie zu bekommen. Weil man sie so blockiert.

    In Wahrheit geht es in der Liebe nicht darum, etwas besitzen zu wollen. In der Liebe geht es darum, alles SEIN zu lassen, wie es IST...

    Denn – wahre und bedingungslose Liebe IST einfach nur...

    Wahre Liebe verlangt absolut NICHTS. 

    Dabei ist sie so heiß, dass sie alles in ihren lodernden Flammen verbrennt, was NICHT wahrhaftige Liebe ist. Alles was die Liebe stört, blockiert und nicht frei fließen lässt, lässt die wahrhaftige Liebe in der Kraft ihrer Hitze schmelzen. Die lodernden Flammen der wahrhaftigen Liebe verbrennen sämtliche Erwartungen, Bedingungen, Forderungen, Ansprüche, Konzepte, Ängste, Kontrollversuche und Bewertungen...

    Wahrhaftige Liebe fordert nichts ein. Sie verlangt nichts, erwartet nichts, stellt keinerlei Bedingungen, kontrolliert nichts und bewertet nicht.

    Wahre Liebe ist weder radikal, noch verlangt sie, irgendwelche „Opfer“ für die Liebe zu bringen. Denn wahre Liebe ist die stärkste Kraft im Universum. Sie IST einfach nur.

    Liebe IST Liebe.

    So wie die Rose die absolute Königin unter den Blumen ist und absolut nichts von irgendjemandem erwartet oder haben will.

    Da die Rose aber das Sinnbild für Schönheit und Vollkommenheit ist, verführt sie mit ihrem Äußeren dazu, anzufangen zu kämpfen und etwas dafür zu tun, um sie haben zu können. Um sie zu besitzen. Die Rose wird „missbraucht“, um sich ihre Schönheit anzueignen. Der Mensch kann die Rose nicht einfach SEIN lassen, wie sie ist.

    Nein, er braucht die Blütenessenz für Rosenwasser, damit er darin baden kann, für Parfüm, mit dessen Duft er sich umgibt und andere Dinge. Oder er will gar mit seinen Füßen auf ausgestreuten Rosenblüten wandeln. Er züchtet immer neue Gattungen und Farben der Rose, um sie noch perfekter, vollkommener und schöner zu gestalten. Obwohl sie nicht noch schöner werden kann. Denn sie IST ja bereits die schönste aller Blumen. 

    Sie IST eine majestätische Schöpfung der Natur. Genauso wie die reine Liebe die absolute Krönung der Schöpfung ist. 

    Im Namen der Rose wurden Kriege geführt und auch heute noch werden Trennungs- und Scheidungskonflikte als „Rosenkriege“ bezeichnet. Die Rose ist dabei als Symbol zu sehen, dass der Ausgang der Kriege in alle Richtungen hin offen ist.

    Er zwingt ihr seinen menschlichen, aus dem Verstand resultierenden (Ich-bezogenen) Willen auf! Statt dass er auf sein Herz hört. Und einfach nur fühlt, was das ansehen einer Rose in ihm auslöst.

    Eine Rose ist von Natur aus authentisch. Der Mensch aber will sie permanent künstlich verändern. Genauso wie Menschen sich gegenseitig nicht vollkommen authentisch SEIN lassen können. Sondern sich ständig verändern, verbessern und vollkommener machen wollen.

    Der Mensch tötet unzählige Rosen, indem er ihnen die Wurzeln entreißt, weil er sich nicht damit zufriedengibt, sie einfach nur anzusehen. Sie einfach nur zu genießen. Er tätowiert sie sich sogar auf den Körper, um sie für „ewig“ zu besitzen. Die Rose ist dabei das am meisten tätowierte Symbol wahrhaftiger Liebe.

    Genauso wie er die Liebe nicht SEIN lassen kann, wie sie ist. Er kann die Liebe nicht genießen. Nicht den Augenblick auskosten. Nicht im Moment einfach nur IN Liebe SEIN.

    Für die Liebe wird gekämpft oder auch dagegen (je nachdem), es wird gelogen und betrogen, sich angepasst und verbogen und es wird alles dafür getan, damit die wahrhaftige Liebe zu einem kommt.

    Nach der wahren Liebe wird gesucht und gesucht und gesucht...und sich dann gewundert, dass sie fortbleibt.

    Und sie bleibt solange fort, je länger der Mensch danach sucht. Und dem Menschen nicht bewusst ist, dass er sie mit genau diesen Dingen in dem Moment von sich fernhält, indem er anfängt aktiv zu werden und zu handeln.

    Wenn der Mensch sich an den Dornen der Rose verletzt und das mit seinem Blut bezahlt, ist das dasselbe, als wenn er wegen der Liebe ganze Ozeane von Tränen vergießt.

    Weil der Mensch weder die Rose, noch die Liebe einfach SEIN lassen kann, bezahlt er eben dafür. Ob mit Blut oder mit seinen Tränen. Oder mit beidem. Und manchmal sogar mit dem Leben.

    Daraus resultiert dann der Liebe-Leid-Sehnsucht Kreislauf. Der niemals zum Stillstand kommt, wenn man diesen Negativ-Kreislauf nicht sehr bewusst durchbricht.

    Das, was wahre Liebe verhindert, ist ganz einfach Angst. 

    Der Mensch hat Angst, dass die Liebe unbemerkt an ihm vorbei läuft und er sie deshalb verpasst. Also tut er alles mögliche dafür, um diese Liebe nicht zu verpassen.

    Er macht auf sich aufmerksam, er bettelt und bemüht sich, die wahre Liebe in sein Leben zu holen und merkt dabei überhaupt nicht, dass sie bereits die ganze Zeit in seinem Leben IST. Sie ist aber verdeckt von einer dicken Schicht Angst, aus der sie erst mühsam wieder ausgegraben werden muss.

    Auch wenn der Mensch die Rose einfach nur SEIN lassen würde, hätte er Angst, etwas zu verpassen. Nämlich, er könnte sie nicht besitzen. Der Kelch, etwas wunderschönes, wertvolles und kostbares zu besitzen, könnte ja unbemerkt an ihm vorüber gehen.

    All dies resultiert aus dem (bewertenden und konditionierten) Denken der Menschen. Das ist keine Haltung des Herzens. Und auch nicht der Seele.

    Die Rose beinhaltet zwei vollkommene Gegensätze in sich. Genauso wie die Liebe. Die Schönheit und Anmut der Rose steht im vollkommenen Gegensatz zu ihren Dornen. Die Schmerzen und Leid verursachen. Durch die dicke Schicht Angst, die die wahre Liebe verdeckt, wird das ausleben der Liebe verhindert.

    Wenn eine Rose stirbt, bleiben die Dornen. Wenn die Liebe stirbt, bleibt der Schmerz. Was mit wahrhaftiger und gar bedingungsloser Liebe absolut nichts zu tun hat.

    Denn wahre Liebe schmerzt nicht. Sie tut nicht weh. Alles was weh tut, alles was schmerzt, ist die Abwesenheit der Liebe. Ist das ‚nicht spüren können’, dieses Gefühls. Sind die Schattenseiten und ‚blinden Flecke’ des Seelenlebens des Menschen. Sind die dunklen und unerfüllten Sehnsüchte der menschlichen Herzen. Und auch der unerfüllte Hunger aus den Tiefen der Seele.

    Auf Rosenblüten können wir uns zwar betten, aber an den Dornen verletzen wir uns. Die Liebe wirkt heilend auf das gesamte menschliche Sein, aber die Angst lässt die Menschen sich gegenseitig verletzen.

    Seelentränen sorgen dafür, dass die wahrhaftige Liebe im Außen sichtbar wird. Da sie die Menschen im Inneren reinigen. Und von Altlasten befreien.

    Um dieser Angst vor der wahren Liebe zu entgehen, ziehen die Menschen im wahrsten Sinne des Wortes eine dichte Dornenhecke um ihr Herz. Und bemerken dabei nicht, das sie so die wahre Liebe immer noch weiter blockieren. Und immer noch länger von sich fernhalten. Je mehr Macht sie der Angst in sich überlassen, desto weniger kann sich die wahre Liebe im Leben manifestieren. Und der Liebe bleibt gar nichts anderes übrig, als sich zurückzuziehen. Da sie ja nicht frei fließen darf.

    Sie bleibt unter der Angst verborgen. Versteckt, tief im Inneren der Menschen. Verschanzt hinter der dichten Dornenhecke des Selbstschutzes. Von Entfaltung und Vervielfältigung der wahren Liebe weit und breit keine Spur. Von Bedingungslosigkeit Welten entfernt.

    Und der Mensch sucht weiter nach der wahrhaftigen Liebe. Er sucht und sucht und sucht....ohne zu erkennen, dass die wahrhaftige Liebe längst IN ihm und IN seinem Leben IST...

    Die wahre, bedingungslose Liebe will sich genauso natürlich und frei entfalten, wie die Rose ihre geschlossene Blüte erst langsam öffnen muss, um zu ihrer wahren, natürlichen Schönheit, Anmut und Vollkommenheit zu erblühen.

    Und so in ihrer vollen Blüte ihren wahren Lebenssinn zu erfüllen.

    Die Dualseelenbegegnung und tiefe Verbindung beider Pole ist als Weckruf unserer Seelen zu verstehen. Uns endlich aus der bisherigen Bequemlichkeit unserer Komfortzone herauszubegeben. Und unser Leben grundlegend zu ändern. Endlich WIR SELBST zu werden. 'Ganz' zu werden. Genauso wie die Rose in sich bereits ‚ganz’ und vollkommen ist. Mit allen Facetten vollkommen authentisch zu werden. Vollkommen authentisch WIR SELBST zu SEIN. Uns selbst zu leben. Und nicht mehr, uns von anderen leben zu lassen. Uns fremdbestimmen zu lassen. Sondern unseren bisherigen seelischen und emotionalen Mangel zu wandeln und zu transformieren, in eine unbeschreibliche Fülle. Und somit Erfüllung. Eine Sättigung und Erfüllung unseres gesamten Seins. Wie im Innen, so im Außen. Endlich vollkommen IN (Selbst-) Liebe zu SEIN. Die wahre Liebe endlich in unser Leben zu lassen. Und diese auch zu LEBEN. Unseren wahren Lebenssinn zu finden und zu erkennen.

    Jetzt müssen wir nicht mehr die Liebe und unser Glück im Außen suchen. Sondern wir sind absolut in der Lage, die Liebe und das Glück aus UNS SELBST zu beziehen.

    Wahre Liebe zwischen zusammengehörenden Dualseelen ist einzigartig. Diese Liebe bedeutet, endlich Ruhe und Stille in unserem Herzen und in unserer Seele zu spüren. Gelassenheit zu fühlen. Einfach zu SEIN. 

    IN Liebe zu SEIN.

    Denn diese Liebe IST einfach nur. Genauso wie die Rose von ihrer Natur her einfach nur vollkommen authentisch IST. Auch oder gerade weil sie Dornen besitzt, um sich zu verteidigen, wenn es notwendig werden sollte.

    Nichts ist perfekt und doch ist alles vollkommen. Alles und jedes hat seinen ureigenen Lebenssinn. Den es zu entdecken, zu erkennen, wahrzunehmen und letztendlich auch vollkommen authentisch zu LEBEN gilt...

    Wir haben jederzeit die Wahl. Ein Leben zu führen, in ständigem Kampf um die wahre Liebe - oder tatsächlich bedingungslos alles anzunehmen, wie es ist. Es zuzulassen, dass die mächtigen Flammen dieser Liebe alles in unserem Leben „verbrennen“, was nicht Liebe ist. Und was nicht wirklich zu uns gehört. 

    Jegliche Kontrolle aufzugeben und Loszulassen. Uns auf die wahre Liebe wirklich einzulassen. Absolut. Bedingungslos. Zu einhundert Prozent.

    Denn wahre Liebe IST...

    Genauso wie die Schönheit der Rose natürlicherweise einfach nur IST.

    Rote Rosen stehen ja bekanntlich für die Liebe. Weiße Rosen stehen aber für die wahrhaftige und reine Liebe. Was sich auch wieder mit dem Yin und Yang Symbol deckt. Weiß und Schwarz. Licht und Schatten. Liebe und Angst.

    Der Mensch geht irgendwann...was bleibt, ist die Liebe...was folgt, ist eine Neugeburt. Und wieder der Beginn der ewigen Liebe. Das ist der Kreislauf des Lebens.

    Rosen verblühen, aber wenn der Mensch ihnen die Wurzeln lässt, werden sie wieder neu erblühen. Sie können sich aus sich selbst heraus mit frischer Blüte immer wieder vollkommen erneuern. Genauso wie der Mensch seine Liebe immer wieder aus sich selbst heraus erneuern, vervielfältigen und auffrischen kann. Bedingungslos.

                                                                                                                 © Iris Fischer – sensible-seele.net

     

    Das Phänomen Ghosting bei Dualseelen – Flucht ohne Worte


    Ghosting bei Seelenpartnern & Dualseelen

    Ghosting ist kein neues Phänomen, mit diesem modernen Begriff aber erklärbar. Es bezeichnet die urplötzliche und unerwartete stille, wortlose Flucht, einen vollständigen oder zeitweiligen Kontaktabbruch oder einfach Rückzug aus der Beziehung und Partnerschaft. Als ich bei einer Recherche zu etwas vollkommen anderem auf diesen Begriff gestossen bin, war sofort das Wort „Kopfmensch“ in meinen Gedanken. Die ja vollkommen unerwartet sehr oft die urplötzliche, wortlose endgültige oder zeitweilige Flucht ergreifen. Sich einfach still, heimlich und leise aus dem Staub machen, sich „tot“ stellen und ihren Herzensmenschen einfach ignorieren. Egal, wie verzweifelt dieser auch ist. Und ihm hinterhertrauert. Ghosting wird aber nicht ohne Grund betrieben. Denn hinter dieser Art der urplötzlichen und für den anderen Part nicht vorhersehbaren stillen Flucht steckt natürlich Elementares...

    Um eines gleich vorwegzunehmen. Dieser Artikel stellt keinerlei Wertung von mir dar. Sondern es handelt sich hierbei um traurige Fakten mit ernstem Hintergrund. 

    Einfach abzuhauen, ohne jegliche Worte ist feige. Absolut und ohne „wenn und aber“ feige. Denn diese Art der plötzlichen und nicht vorhersehbaren Distanzierung löst erst einmal einen unglaublichen Schock und unsägliche Seelenschmerzen bei der verlassenen Person aus. Vor allem, wenn diese Person hochsensibel ist. Es zeugt aber auch von einer riesengroßen Angst des Flüchtenden. Angst, sich rechtfertigen zu müssen. Angst, sich den Fragen des Verlassenen zu stellen. Angst, die seelische und emotionale Verletzung des anderen zu ertragen. Angst, in die Augen des anderen zu schauen und es sich vielleicht doch anders zu überlegen und zu bleiben. Angst, dem anderen die Wahrheit zu sagen. Angst, sich einem möglichen Konflikt auszusetzen, Angst, sich zu tief einzulassen und dann doch enttäuscht zu werden...usw...

    Den anderen einfach so zurückzulassen, ist ein absolutes No-Go. Passiert aber zwischen Seelenpartnern und Dualseelen ständig. Mal zieht der eine sich zurück, dann der andere. Mit dem maßgeblichen Unterschied, dass Kopfmenschen oft einfach so, ohne ein einziges Wort auf Distanz gehen, während Herzensmenschen ihren Rückzug mit einer entsprechenden Erklärung doch eher - aber auch nicht immer - ankündigen.

    Allerdings gibt es auch diejenigen Seelenpartner und Dualseelen, die sich auf absolutes Nimmerwiedersehen wortlos verabschieden. Was noch viel schlimmer ist und sehr viel schwerer wiegt. 

    Das Phänomen „Ghosting“ ist also nichts neues, mit diesem Namen aber endlich definierbar. Und tritt auch in ganz „normalen“ Beziehungen und Partnerschaften auf. Und bekanntlich brauchen gerade wir hochsensiblen Menschen Definitionen, mit denen wir umgehen können.

    Kopfmenschen betreiben also oft Ghosting – Herzensmenschen meiner Erfahrung nach eher weniger. Da sie die Dinge klären und aus der Welt schaffen wollen. Während Kopfmenschen meist einfach die passenden Worte fehlen, weil sie dann ja über ihre Gefühle sprechen müssten. Was sie meist nicht können. Man kann mit ihnen über alles andere sprechen, nur nicht über die (Liebes-) Gefühle zu ihren Seelenpartnern und Dualseelen.

     

    Man könnte jetzt anklagen und unterstellen, dass Menschen, die Ghosting betreiben:

     

    • Sozial inkompetent sind
    • Keinen Anstand besitzen
    • Pure Egoisten sind

      

    So einfach ist das ganze aber dann doch nicht. Denn ein scheinbar urplötzliches spurloses Verschwinden ohne jegliche Ankündigung und Erklärung hat immer elementare Ursachen und Gründe. 

    Und ebenfalls immer eine sehr individuelle Vorgeschichte...

    Zum einen handelt es sich hierbei um eine Selbstschutzstrategie des Flüchtenden. Egal, ob es sich hierbei um einen Kopfmenschen handelt oder die Person sehr gefühlvoll und emotional ist. Zum anderen fehlt diesem einfach der Mut, die Wahrheit auszusprechen. Und sich verbal mit dem Verlassenen auseinanderzusetzen. Und zum dritten wird ganz einfach rebelliert, wenn derjenige deutlich spürt, dass er nicht er selbst sein darf.

    Man kann nicht NICHT kommunizieren. Und auch diese Art des Verlassens ist eine Kommunikation. Und man muss hier hinter diese feige Art der Handlung sehen.

    Denn ein scheinbar urplötzlich erfolgender - für den anderen Part vorher nicht erkennbarer - wortloser Rückzug ist eine passiv-aggressive Haltung. 

    Und somit nichts anderes als eine passiv-aggressive Flucht. Die dem Verlassenen deutlichen Widerstand gegen die Gegebenheiten in der Beziehung und Partnerschaft zeigt.

    Allerdings geht es auch hier wieder nicht um Schuld des einen oder des anderen Part. Sondern immer um Ursache und Wirkung.

     

    Der oder die Verlassene muss hier also sehr genau hinsehen.

     

    • Warum ist der Partner/die Partnerin wortlos gegangen und befindet sich im Widerstand?
    • Was war der Auslöser?
    • Wo liegt die Wurzel dieses Problems?
    • Hätte diese wortlose Flucht verhindert werden können?
    • Wenn ja, wie?

     

    Hier darf nicht pauschalisiert werden, dass der wortlos Flüchtende ja ein A... ist, nur weil er sich im wahrsten Sinne des Wortes wie ein Geist unsichtbar macht und im Leben des Verlassenen von einem Moment zum anderen in Luft auflöst.

    Sondern es müssen immer die individuellen Gründe der beiden betroffenen Personen gesehen werden.

     

    Eine passiv-aggressive Handlung kann passieren, wenn:

     

    • Frust nicht ausgesprochen und dem Partner/der Partnerin vermittelt werden kann (auch hier spielt wieder Angst eine sehr wichtige und große Rolle)
    • Gefühle allgemein nicht ausgesprochen und mitgeteilt werden können
    • Mangelndes Selbstwertgefühl besteht
    • Unfähigkeit, bestehende Konflikte konstruktiv zu lösen, besteht
    • Selbstabwertung und Selbstmitleid besteht
    • Trotzhaltung, wenn es nicht nach seinem Kopf geht – Ghosting ist dann eine stille Flucht aus einfachem Beleidigt sein heraus
    • Inkongruentes  Verhalten besteht – das bedeutet, mit dem Betroffenen kann nicht über Probleme gesprochen werden, da er dann bestehende Probleme „wegredet“, diese also nicht wahrhaben möchte und lieber von sich schiebt, als sich damit aktiv auseinanderzusetzen – seine Worte und seine Handlung widersprechen sich dann
    • Keine adäquaten Ausreden mehr von dem Betroffenen gefunden werden, weil der Partner/die Partnerin diese längst durchschaut hat und nicht mehr duldet

     

    Ein Mensch der sich passiv-aggressiv verhält, hat nie gelernt, seine Gefühle wie Wut und seinen Ärger dem anderen mitzuteilen, sondern frisst seinen Frust und seine sämtlichen verdrängten Gefühle regelrecht still in sich hinein. Daraus resultieren dann nicht selten Magen-Darm Probleme und andere psychosomatische Beschwerden, bis hin zu Depressionen.

    Ghosting kann in diesen Fällen also nur vermieden werden, wenn derjenige lernt, mit seinen Gefühlen passend umzugehen und diese auch im entsprechenden Moment mitzuteilen. Wenn Missverständnisse zwischen beiden Partnern geklärt, anstatt wortlos missachtet und weggeschoben werden. Wenn absolutes Vertrauen zwischen beiden besteht, sich jederzeit bei dem anderen aussprechen zu können.

    Ein Mensch der Ghosting betreibt, fühlt sich mit irgendetwas heillos überfordert. Und kann nicht damit umgehen. Er “vergißt“ einfach Dinge, die er versprochen hat und tun wollte und wird er irgendwann daran erinnert, blickt er aus großen erstaunten Augen in die Welt und weiß sich nicht gegen den vermeintlichen „Vorwurf“ zu wehren. Denn er ist äußerst Harmoniebedürftig und braucht die Geborgenheit in der Beziehung. Fehlt ihm diese, baut er seine Schutzmauer auf und geht in den passiv-aggressiven Widerstand.

    Was ihm dann letztendlich bleibt, ist die unangekündigte stille, wortlose Flucht, wenn er nicht mehr weiter weiß. Wenn er auch sich selbst permanent widersteht. Wenn er sich und seine Gefühle ständig dermaßen unter Kontrolle hält, dass ihm gar nichts anderes übrig bleibt, als die Flucht zu ergreifen. Da er sonst seine Gefühle nicht mehr zurückhalten kann und die Kontrolle über sich verliert. Und damit sind positive Gefühle wie die absolut tiefe und wahre Liebe genauso gemeint, wie die negativen.

     

    Eine solche stille Flucht ohne Worte kann ausgelöst werden durch:

     

    • Permanente, nicht erfüllbare Erwartungen, Bedingungen, Forderungen oder Ansprüche
    • Wiederholte ungerechtfertigte Kritik am Verhalten oder an der Person des Flüchtenden
    • Oder auch, wenn der Mann nicht wirklich Mann sein darf und die Frau nicht wirklich Frau und stattdessen mit „faulen“ Kompromissen in eine Rolle „gezwängt“ wird, die man nicht haben will und mit der man nicht umgehen kann. Da dieser Mensch das ja bereits aus seiner Vergangenheit als negative und destruktive Erfahrung kennt. Und dies nicht noch einmal erleben will

     

    Hier ist das Ghosting bei Seelenpartnern und Dualseelen sogar noch nachvollziehbar. Wenn auch menschlich nicht zu tolerieren.

    Verhindert werden kann eine solche stille Flucht einzig nur, wenn beide sich tatsächlich ganz genauso annehmen und akzeptieren, wie sie sind.

    Bedingungslos. Ohne jedes „wenn und aber“. Ohne irgendeinen „faulen“ Kompromiss. Ohne jegliche Erwartungshaltung. Ohne jeden Druck. Ohne den anderen in irgendeiner Form zu bedrängen. Ohne den anderen „besitzen“ zu wollen. Ohne sich über den anderen stellen zu wollen. Ohne sich über den anderen erhaben zu fühlen.

    Wenn beide sich vollkommen öffnen und aufeinander einlassen. Auch auf sich selbst vollkommen einlassen. Bedingungslos. Wenn die wahre Liebe zwischen beiden Seelenpartnern und Dualseelen absolut frei fließen darf.

    Denn – bedingungslose, tiefe Liebe IST einfach nur...

                                                                                                   © Iris Fischer – sensible-seele.net


    Warum wir die Liebe nicht aufschieben sollten


    Seelenpartner & Dualseelen & die wahre Liebe

    Wir Menschen haben die „wunderbare“ Angewohnheit, Dinge die uns „eigentlich“ wichtig sind, aufzuschieben. Wir sind wahre Meister darin, gedanklich und emotional aus der Gegenwart und dem Hier und Jetzt zu flüchten. Gefühle, die wir JETZT fühlen, von uns abzuspalten, sie zu verdrängen und uns abzulenken. Uns von uns selbst, von unserem Herzen und der Sehnsucht unserer Seele wegzubewegen. Wir schieben die Dinge vor uns her und bringen uns so um das Glück, die Liebe im Hier und Jetzt genießen zu dürfen. Wir bringen uns um das Glück, uns wirklich lebendig zu fühlen. Das Leben zu spüren. In diesem Augenblick. Die Liebe zu fühlen. In diesem Moment. Den Menschen, den wir wahrhaft lieben, bei uns zu haben. In seine Augen zu sehen, seine Stimme zu hören, ihn lächeln zu sehen, ihn ganz nah bei uns zu spüren...in diesem einen unwiederbringlichen, unendlich kostbaren Augenblick unseres Lebens...JETZT...  

    Aber wir verschieben lieber. Auf später. Denn, wir sind der Meinung, dann können wir immer noch...

    Später können wir immer noch...genießen...dann können wir immer noch...leben...dann können wir immer noch...lieben...dann können wir immer noch...mit diesem Menschen zusammenSEIN, den wir lieben...denn es läuft ja nichts weg...dieser Mensch läuft ja nicht weg...

    Aber ist das tatsächlich so? Oder unterliegen wir hier einer ganz gewaltigen Selbsttäuschung.

    Permanent brennt die tiefe Sehnsucht nach Erfüllung in uns. Aber anstatt dem Ruf unserer Seele zu folgen und die Stimme unseres Herzens zu erhören, schieben wir die Dinge lieber auf. Denn...es hat ja noch Zeit...später eventuell...heute Abend vielleicht...oder morgen...dann ist ja auch noch ein Tag...oder übermorgen...oder nächste Woche...nächsten Monat...oder vielleicht irgendwann...wenn es denn gerade mal besser passt. Denn JETZT gerade haben wir ja etwas anderes...wichtigeres zu tun....

    Nur...ist das, was wir JETZT gerade tun, wirklich besser und wertvoller und vor allem wirklich wichtiger, als mit dem Menschen, den wir wahrhaft lieben, in diesem Moment zusammen und IN Liebe zu SEIN...? 

    Diesem Menschen vielleicht nur eine winzig kleine Aufmerksamkeit in Form eines Anrufes von fünf Minuten „einfach nur so“ zu schenken oder ein paar Worte zu schreiben und ihn damit unendlich glücklich zu machen? Weil wir ihm damit gezeigt haben, dass wir an ihn denken? Uns selbst damit glücklich zu machen?

     

    Was tun SIE gerade in diesem Moment?

     

    • Wo befindet sich der Mensch, den Sie am meisten lieben auf dieser Welt, in diesem Augenblick?
    • Was ist mit der Liebe in Ihnen?
    • Was TUN Sie mit dieser Liebe?
    • Leben Sie die Liebe oder schieben Sie den Moment, diese Liebe dem anderen zu zeigen, immer wieder auf...vor sich her...und schieben es auf...wirklich zu lieben?
    • Folgen Sie tatsächlich der Stimme Ihres Herzens und Ihrer Seele, was die Liebe betrifft?

     

    Immer wieder fallen wir unserem Verstand zum Opfer. Und kommen aus der Illusionsfalle des Denkens nicht wirklich heraus.

    Nicht, ehe wir uns die Wahrheit bewusst machen. Uns auch mit den unbequemen Dingen befassen und auseinandersetzen. Und uns bewusst machen, dass die Zeit niemals still stehen wird. Das Karussell des Lebens sich immer weiterdreht. Die Zeiger der Uhr sich immerfort bewegen. Der Sand in der Sanduhr immer weiter nach unten rieselt, bis nichts mehr davon übrig ist.

    Viele Menschen befinden sich permanent mit ihren Gedanken in ihrer Vergangenheit. Und beißen sich an alten (positiven wie negativen) Erinnerungen, Ex-Partnern und den dazugehörigen Gefühlen fest, wie ein Hund, der sich in die Hose des Postboten verbissen hat. Vergessen dabei aber nur allzu leicht, dass sie so innerlich niemals präsent in der Gegenwart sind. Im Hier und Jetzt nicht wirklich ankommen. Den aktuellen Menschen in ihrem Leben nicht wirklich SEHEN, als die wundervolle Person, die dieser Mensch IST. 

    Stattdessen trauern sie ihrer Vergangenheit nach, und hängen an den Dingen fest, die sie verloren haben. Die sowieso nicht mehr änderbar sind. Und die nun einmal geschehen sind. Konzentrieren sich aber nicht auf das in der Liebe, was sie JETZT gerade HABEN. Auf den Menschen, der JETZT in ihrem Leben und an ihrer Seite IST. 

    Auch Zeiten des vollkommenen AlleineSeins nicht wirklich annehmen, akzeptieren und in vollen Zügen genießen können. Den Sinn darin nicht erkennen und sehen. 

    Auch springen viele mit ihrem Verstand nur allzu oft in die Zukunft und machen sich Gedanken, was wohl irgendwann einmal eventuell und vielleicht schlimmes passieren KÖNNTE...

    "Hätte...was wäre, wenn ...aber...eigentlich...könnte" - sind ganz typische Sprüche, die uns vom Hier und Jetzt wegbringen. Mit denen wir uns aus unserer ureigenen Mitte wegbewegen. Weil wir dann nicht mehr gelassen in uns ruhen und das Leben und die Liebe nicht einfach fließen und geschehen lassen können. 

    Nein, wir wollen permanent alles mit unseren bewertenden Gedanken und unserem Verstand kontrollieren. Mit unserem Ego wollen wir die Dinge unbedingt HABEN. Vergessen dabei aber leicht, dass gewisse Dinge einfach nicht für uns bestimmt sind. Oder nur für eine gewisse Zeit unseres Lebens bei uns sein sollen. 

    Was vorbei ist, ist nun einmal vorbei. Unwiederbringlich geschehen. Es ist nicht mehr zu ändern. Aber genau das wollen wir oft nicht akzeptieren. Weil wir es nicht annehmen können. Weil uns nicht gefällt, was wir sehen. Und wie unser Leben jetzt nun einmal IST. 

    Wir beißen uns an destruktiven Gedanken fest wie: "Warum ist es gerade so und nicht anders...". Nutzen bringt uns das allerdings nicht. Weil wir Antworten meist nicht finden. Und die Liebe sich mit dem Verstand nun einmal nicht kontrollieren lässt. 

    Was die Zukunft für jeden einzelnen Menschen bringt, weiß niemand von uns. 

    Genau das aber einfach geschehen zu lassen, dass das Leben und die wahrhaftige Liebe uns genau DEN Menschen an unsere Seite schickt, WENN wir nur absolut bedingungslos dem Leben und der Liebe vertrauen, fällt vielen Menschen ganz immens schwer. 

    Oft genug IST dieser Mensch bereits an unserer Seite und in unserem Leben und wir SEHEN und ERKENNEN den wahren Wert dieses Menschen, die tiefe Liebe, die wir für diesen Menschen empfinden und die dieser Mensch ebenfalls für uns empfindet, nur nicht. Eben WEIL wir uns mit all unseren Sinnen und unserem gesamten Sein permanent aus dem Hier und Jetzt wegbewegen. Also gar nicht präsent sein KÖNNEN, mit dem, was gerade ist. 

    Alles hat seinen Sinn, so wie es passiert. Genau dagegen kämpfen wir aber permanent an. Wir glauben unserer eigenen Wahrnehmung nicht und vertrauen nicht unserer ureigenen Intuition. Wir machen uns Vorwürfe, baden in (Selbst-) Zweifeln und Selbstmitleid und laden uns Schuldgefühle auf, die vollkommen unangebracht sind. Weil wir nichts für das können, was andere Menschen tun und wofür sie sich entscheiden. 

    Das Resultat aus den Konsequenzen, wenn wir uns gedanklich permanent in der Vergangenheit oder in der Zukunft aufhalten, sieht dann oft so aus, dass wir uns unserem eigenen Selbst viel zu wenig zuwenden. Und uns UNS SELBST zu wenig widmen. Uns nicht auf UNS SELBST vollkommen einlassen. Überhaupt nicht präsent sind für unsere eigene Person. Die Person, die wir in diesem Moment im Hier und Jetzt nun einmal SIND. Mit all dem, was unser wahres Sein ausmacht. 

    Uns dem aktuellen Menschen in unserem Leben und an unserer Seite nicht so widmen, wie wir es "eigentlich" tun könnten. Sondern wir schieben alles immer nur auf. Weil wir uns weder auf diesen Menschen, noch auf unsere wahren Gefühle, noch auf die Gegenwart und das Hier und Jetzt vollkommen einlassen können. 

    Weshalb auch Seelenpartner und Dualseelen permanent voreinander flüchten. Und sich immer nur häppchenweise - aber niemals vollkommen, mit allen Fasern ihres gesamten Seins - aufeinander einlassen. Weil sich keiner von beiden auf das Hier und Jetzt, die wahrhaftige Liebe, auf sich selbst und auf das was IST, wirklich einlässt. Weil sie oft genug nicht mit ihrem gesamten Sein vollkommen im Hier und Jetzt präsent SIND. 

    Die Liebe wird also ständig nur aufgeschoben. Aber niemals wirklich absolut und bedingungslos im Hier und Jetzt miteinander gelebt. 

     

    Sicherlich kennen Sie folgende und ähnliche Sprüche:

     

    • Ich wollte ihn/sie ja „eigentlich“ anrufen
    • Ich wollte ihn/sie ja „eigentlich“ sehen
    • Ich wollte ja „eigentlich“ den Urlaub gemeinsam verbringen
    • Ich will ja „eigentlich“ mit diesem Menschen zusammenleben
    • Ich will ja „eigentlich“ mit diesem Menschen eine gemeinsame Zukunft aufbauen
    • Ich will mich ja „eigentlich“ vollkommen auf diesen Menschen einlassen
    • Ich will mich ja „eigentlich“ auf die wahre Liebe wirklich einlassen
    • „Eigentlich“ will ich ja...

     

    Aber Sie TUN es nicht. Und mit dem Wort „eigentlich“ relativieren Sie schon Ihre eigenen Aussagen.

     

    • Warum tun Sie es nicht?
    • Warum hören Sie nicht auf Ihr Herz und auf Ihre Seele?
    • Warum schieben Sie DIE Entscheidung Ihres Lebens vor sich her?
    • Warum bleiben Sie in der Komfortzone Ihres bisherigen Lebens?
    • Warum machen Ihnen Veränderungen und ein gemeinsames „Wir“ mit diesem Menschen eine solch massive Angst?
    • Warum erwarten Sie vom anderen, dass er als erstes auf Sie zukommt, wenn Sie nicht bereit dazu sind?
     

    Stellen Sie sich vor, Sie sind uralt geworden, haben Ihr Leben aber ohne den Menschen gelebt, den Sie doch in Wahrheit so tief lieben.

    Würden Sie es in der Rückschau gesehen, nicht bitterlich bereuen, sich nicht auf diesen Menschen und die grenzenlose Liebe zu ihm im Hier und Jetzt wirklich eingelassen zu haben?  

    Wären Sie nicht unendlich traurig darüber, dass Sie Ihr Leben nicht gemeinsam mit diesem Menschen verbracht haben? Sondern in Ihren Ängsten verharrt und in Ihrer Bequemlichkeit der alten Muster geblieben sind?

    Eine Entscheidung rückgängig machen, können wir nicht mehr. Bereuen, was wir unterlassen haben zu tun, ebenfalls nicht. Ein schlechtes Gewissen zu haben. Bringt nichts. Denn es ist bereits, wie es IST. Es ist geschehen und wir haben die Zeit ungenutzt verstreichen lassen. Den einen unermesslich kostbaren Moment, den Menschen, den wir lieben zu hören. Zu sehen. Zu spüren. Zu berühren. Mit ihm zu lachen. Ihn mit allen Sinnen zu genießen. Die gemeinsamen Momente bestmöglichst zu gestalten.

    Jede Sekunde mit all unseren Sinnen und jeder Faser unseres gesamten Seins präsent zu sein. MIT dem Menschen zu SEIN, den wir so sehr lieben.

     

    • Jeder Moment, der ungenutzt verstreicht, ist ein verlorener Moment
    • Jeder Kuss, der nicht geküsst wurde, ist ein verlorener Moment
    • Jede Zärtlichkeit, die nicht ausgetauscht wurde, ist ein verlorener Moment
    • Jede Umarmung, die nicht umarmt wurde, ist ein verlorener Moment
    • Jeder liebevolle Blick, der nicht geschenkt wurde, ist ein verlorener Moment
    • Jedes liebevolle Wort, das nicht gesprochen wurde, ist ein verlorener Moment
    • Jegliche Liebe, die nicht gelebt wurde, ist ein verlorener Moment
    • Jedes intensive Gespräch, das nicht geführt wurde, ist ein verlorener Moment
    • Jede Liebeserklärung, die niemals mitgeteilt wurde, ist ein verlorener Moment
    • Jedes Lächeln, das nicht ausgetauscht wurde, ist ein verlorener Moment
     

    Liebe IST Liebe. Sie will gelebt werden. Sie will aufblühen und sich vervielfältigen. Sie will einfach nur SEIN. In diesem Moment. JETZT.

    Stattdessen wird sie von unserem Verstand blockiert und von Ausreden und Angst überlagert. Sie wird kontrolliert, ihr wird permanent widerstanden und es wird für die Liebe oder gegen die Liebe gekämpft. Sie wird unterdrückt, auf Eis gelegt und von uns geschoben.

    Aber die Liebe darf niemals einfach nur SEIN.

    So verpassen wir dann den wichtigsten Moment unseres Lebens. Und bringen uns um das wahre Glück in der Liebe. Um die magischen Momente im Leben.

    Stellen Sie sich nur einmal vor...

    Sie schieben das wichtigste im Leben, nämlich die gemeinsame Zeit mit dem Menschen, den Sie lieben, immer wieder aufs Neue vor sich her. Weil Sie DENKEN, das hat ja noch Zeit...und Ihre wahren Gefühle und Ihr Herz dabei ignorieren.

    Was, wenn es - rein hypothetisch - urplötzlich zu spät wäre? Und dieser Mensch wäre für Sie für immer verloren? Sie könnten ihn niemals wieder erreichen? Er wäre einfach nicht mehr hier?

    Ja, ich weiß, das sind harte Gedanken. Passiert aber immer wieder auf dieser Welt.

    Würden Sie es nicht zutiefst bedauern, dass Sie nicht auf Ihr Herz und auf Ihre Seele gehört und die Zeit im Hier und Jetzt bestmöglichst gemeinsam wirklich genutzt hätten? Ihre Angst überwunden, über Ihren Schatten gesprungen und die Liebe tatsächlich aktiv miteinander GELEBT hätten?

    WAS hält Sie in Wahrheit davon ab, die Liebe mit Ihrem geliebten Menschen tatsächlich im Hier und Jetzt gemeinsam zu leben?

    Diesen Moment in diesem kostbaren und unwiederbringlichen Augenblick gemeinsam zu zweit IN Liebe zu SEIN?

     

    • Was hält Sie tatsächlich davon ab, dem Menschen, den Sie in Wahrheit tief lieben, Ihre Liebe wirklich zu gestehen und zwar JETZT?
    • Was hält Sie als Mann davon ab, wirklich zu TUN, was Sie „eigentlich“ für die Frau, die Sie lieben, die ganze Zeit tun WOLLEN und zwar JETZT?
    • Was hält Sie davon ab, Liebe aktiv zu GEBEN – JETZT?
    • Was hält Sie davon ab, die wahre Liebe wirklich zuzulassen, anzunehmen und zu empfangen – JETZT?
    • Was hält Sie wirklich davon ab, sich auf die wahre Liebe und auf den Menschen, den Ihr Herz und Ihre Seele so sehr begehrt, wirklich einzulassen und wahre Nähe zuzulassen – JETZT?
    • Was hält Sie wirklich von einem gemeinsamen „Wir“ ab in diesem Moment – JETZT?

     

    Das einzige, was Menschen davon abhält, das zu TUN, was sie wirklich tun wollen, ist Angst.

    Wahre Liebe kann sich aber nur vollkommen entfalten, wenn die Angst davor, sich in diesen unendlichen Tiefen dieses Gefühls zu verlieren, überwunden wird. Wenn man mitten durchs Feuer dieser heiß lodernden Flammen geht. Am besten gemeinsam Hand in Hand, mit dem Menschen, den man so sehr liebt.

    Ist die wahre Liebe mit diesem Menschen es nicht wert, sich aus all den  (Selbst-) Begrenzungen, Widerständen, Ängsten und Blockaden zu befreien, um die Liebe absolut frei fließen zu lassen?

    Denn nur dann, wenn die wahre Liebe absolut frei fließen darf, kann das geschehen, was auch tatsächlich geschehen soll. Geschehen kann nur, wenn wir die Kontrolle abgeben. Erwartungen loslassen. Und die Liebe in uns bedingungslos freisetzen. Unser wahres und authentisches Sein im wahrsten Sinne des Wortes befreien. 

    Zwei geheilte und befreite Seelen können wirklich wahrhaft glücklich miteinander sein.

    Nur, wenn wir uns bewusst im Hier und Jetzt befinden, kann die wahre Liebe wirklich aufblühen. Und sich in all ihren schillernden Facetten vollkommen bedingungslos entfalten...

    Denn, unser Leben findet JETZT statt...jetzt in diesem Moment. Die wahre Liebe will JETZT gelebt werden... jetzt in diesem Moment...

     

                                                                                         © Iris Fischer – sensible-seele.net


    Das energetische Band zwischen Dualseelen

     

    Das energetische Band zwischen Dualseelen

    Immer wieder kommt es zwischen zusammengehörenden Dualseelen zu scheinbar widersprüchlichem Verhalten. Was sich letztendlich absolut kontraproduktiv auf die gesamte Beziehung auswirkt. Und die beiden Duale eher voneinander fernhält, als sie verbindlich zueinander und zusammenzuführen. Rückzüge, Flucht und Kontaktabbrüche sind ständig präsent. Auch die Kommunikation leidet immer wieder und steht in deutlichem Kontrast zum Verhalten der Duale. Ausreden und Missverständnisse sind an der Tagesordnung. Ebenso aneinander vorbeizureden und den anderen immer wieder von sich zu weisen. Was vor allem beim Herzensmenschen immer wieder Verwirrung, Zweifel und Unsicherheit schürt...

    Da er oftmals seiner ureigenen Wahrnehmung und Intuition nicht glaubt. Wer sich selbst nicht glaubt, kann auch anderen nicht glauben. Wer sich selbst nicht vertraut, kann anderen nicht vertrauen. 

    Und wer anderen permanent misstraut, darf sich selber mit gutem Gewissen hinterfragen, warum er nicht imstande ist, zu glauben. Und somit zu vertrauen.

    Denn, wenn das eine Dual permanent dem anderen gegenüber misstrauisch ist, die Liebe des anderen anzweifelt oder gar in Frage stellt, dass die tiefe Verbindung zueinander tatsächlich existiert, darf sich dann nicht wundern, dass das Dual sich zurückzieht und den anderen von sich weist. Denn – beide Dualseelen sind immer nur der Spiegel füreinander. 

    Der Kopfmensch für den Herzensmenschen genauso, wie der Herzensmensch für den Kopfmensch!

    Jegliche Kommunikation oder das Verhalten des einen ist immer als Spiegel im Außen für den anderen zu sehen. Auch die winzigsten und subtilsten Kleinigkeiten dürfen hier grundsätzlich beachtet werden. Da zusammengehörende Dualseelen tatsächlich ALLES verborgene und verdrängte – und wenn es noch so tief im Herzen vergraben und in der Seele versteckt ist - ans Tageslicht bringen.

    Beide lernen permanent voneinander. Beide entwickeln sich durch und mit dem anderen weiter. Aber auch oftmals – zumindest phasenweise - jeder für sich allein.

    Zwischen zusammengehörenden Dualseelen gibt es viele ungeschriebene Regeln, die beachtet werden wollen.

    Um die wiederholten Rückzüge, Flucht und Kontaktabbrüche zu vermeiden. Aber auch, um Ausreden zu verhindern und so miteinander zu kommunizieren, dass das was vom einen gesagt wird, auch tatsächlich so beim anderen ankommt, wie es gemeint ist.

    Der Kopfmensch spricht alles aus, was sein Herzensmensch in seinen Augen ihm gegenüber „falsch“ macht. Denn er IST bereits fähig, bedingungslos zu lieben. Und TUT dies auch. Der Herzensmensch nimmt dies aber oft einfach nicht wahr oder will es schlichtweg nicht glauben. Auch verhält er sich dann wiederum gegensätzlich zu dem, was der Kopfmensch ihm – eigentlich im Guten – sagt und mitteilen will. Weil er sich vollkommen zu Unrecht in seinem Verhalten angegriffen fühlt.

    Die Kopfmenschen wissen ALLES, was zwischen den Dualen passiert.

    Selbst wenn sie nichts explizit über die Seelenverbindung wissen. Da auch die subtilsten und kleinsten Erwartungen nicht im Verborgenen bleiben, die Herzensmenschen ihnen gegenüber oft haben.

    Zwischen zusammengehörenden Dualseelen fließt permanent pure und reine Energie.

    Diese immense Energie sorgt dafür, dass Dualseelen immer das Gegenteil von dem tun, was der andere erwartet. Da beide die perfekte gegensätzliche Ergänzung füreinander sind.

    Zudem wirkt außerdem das ur-weibliche und ur-männliche Prinzip. Wie ich es in meinem Blog unter  „Weiblichkeit leben“ beschreibe.

    Wenn etwas beim einen zu stark ausgeprägt ist, ist es beim anderen zu schwach. Genauso umgekehrt. Das, was beim einen Dual zu schwach ausgeprägt ist, besitzt der andere oft zu viel.

    Das fängt schon damit an, dass die Herzensmenschen meist sehr emotional sind und ihre Gefühle übersprudeln, wie eine ständig fließende Quelle, die niemals versiegt. Und diese Gefühle werden permanent dem anderen gegenüber gezeigt. Und mitgeteilt. Was dem Kopfmenschen schnell zuviel werden kann. Weil er dies ganz einfach nicht kennt. Und somit nicht gewöhnt ist. Also kann auch das ein Grund sein, warum er ablehnend reagiert. Weil er aufgrund seiner bisherigen Erfahrungen im Leben und in der Liebe einfach nicht glauben kann, dass er tatsächlich derart liebenswert sein soll. Zwar genießt er durchaus die viele Zuwendung, bleibt aber misstrauisch im Vorsichtsmodus hängen.

    Auch der Kopfmensch zweifelt lange Zeit an. Glaubt und vertraut seiner Wahrnehmung nicht. Geschweige denn, dass er auf sein Herz und seine Intuition hört. Das dauert je nach Persönlichkeit und individueller Situation schon eine geraume Zeit. Und wirkt sich bei ihm wieder vollkommen anders aus, als beim Herzensmenschen. Der darf nämlich lernen, seine übersprudelnden Emotionen bewusst zu kanalisieren. Und nicht immer sofort verbal alles „herauszuhauen“, wenn die Impulse ihn überfluten. Und er von dieser tiefen Liebe überfließt.

    Stärke und Schwäche – Denken und Fühlen – alles an zuviel und zuwenig darf ausbalanciert und in Harmonie zueinander und - wie zwei Waagschalen - ins Gleichgewicht gebracht werden.

    Bei zusammengehörenden Dualen handelt der eine per se immer gegensätzlich zu dem, was der andere von ihm gerade erwartet.

    Wenn das eine Dual sich mit dem Verstand einhundert verschiedene Möglichkeiten ausdenkt, wie das andere Dual in bestimmten Situationen oder auf gewisse Dinge reagiert, TUT der andere definitiv etwas absolut unerwartetes und vollkommen anderes, als der eine jemals gedacht (!!) hat. Und schöpft damit die einhunderundeinste Möglichkeit aus. Soll heißen, vollkommen egal, wieviele Gedanken sich das eine Dual macht, wird das andere IMMER das Gegenteil davon tun.

    Was grundsätzlich für beide Dualseelen gilt und nicht – wie fälschlicherweise so oft angenommen – nur auf die Kopfmenschen zutrifft.

    Da es hier eben nicht darum geht, zu DENKEN und der Illusion seines Verstandes zu verfallen und danach zu handeln, sondern die Liebe tief im Herzen zu verankern und die Dinge einfach zu FÜHLEN.

    Es geht darum, absolut frei von jeglichen Erwartungen, Bedingungen und Forderungen zu kommunizieren. Und miteinander umzugehen. Den anderen einfach SEIN zu lassen, wie er ist. Ohne jegliche Erwartungen die Anwesenheit des anderen zu genießen. Im Hier und Jetzt gemeinsam einfach (in grenzenloser Liebe) zu SEIN.

    Zusammengehörende Dualseelen spüren aufgrund der energetischen "Standleitung" zueinander und des existierenden gemeinsamen Seelenbandes ALLES, was den anderen betrifft.

    Sie spüren die Gefühle und fangen sogar gedanklich die Themen des anderen auf, die diesem gerade zu schaffen machen. Und über die er oft stundenlang oder tagelang nachdenkt.

    Sie spüren seine Wut, seine Angst und seine Traurigkeit. Aber auch seine emotionale Verwirrung, seine Sehnsucht und wenn die Liebe zum anderen Dual ihn überflutet. Sie spüren, wenn es dem anderen schlecht geht, wenn er Kopfschmerzen hat oder wenn andere eventuell schlimme Dinge passieren. All dieses manifestiert sich mit seltsamen Ereignissen im Leben des anderen und macht so das eine Dual darauf aufmerksam, dass mit dem anderen oder in dessen Leben etwas nicht stimmt. Vollkommen egal, ob gerade realer Kontakt besteht oder nicht.

    Es kann sogar sein, dass beide nach außen hin vollkommen zufrieden und glücklich nebeneinander her laufen und der eine urplötzlich von der Verlustangst des anderen überschwemmt wird und dessen Gedanken auffängt, den anderen eventuell irgendwann zu verlieren. Obwohl beide nur Zentimeter voneinander entfernt sind.

    Wenn der eine den anderen berührt und sanft über dessen Haut streichelt, fühlt sich das an, als ob er sich selbst streichelt. Und sich selbst berührt. So intensiv und innig ist das untrennbare energetische Band, dass zwischen beiden Dualen existiert. Da ja beide einen Seelenteil des anderen in sich tragen.    

    Oftmals gibt es auch das Phänomen, dass bei einem gemeinsamen Gespräch – ob persönlich oder auch am Telefon - das andere Dual genau an diesem Punkt und Thema ansetzt, über das der eine intensiv über Stunden oder Tage nachgedacht hat. Das kann schon sehr verwirrend sein, wenn der andere in der Realität plötzlich das Thema anschneidet, über das man selber gerade intensiv nachgedacht und sich unzählige Gedanken darüber gemacht hat.    

    Die immense Energie, die zwischen Dualseelen existiert, sollte nicht unterschätzt werden. Sie wirkt auch über Hunderte und Tausende Kilometer hinweg.    

    Was auch der Grund dafür ist, dass das eine Dual immer noch weiter weg flüchtet und sich regelrecht vor dem anderen versteckt, wenn er von dessen vielen Erwartungen verschreckt, verfolgt, bedrängt, unter Druck gesetzt oder zu irgendetwas gezwungen oder überredet werden will. Was zwischen Dualseelen per se niemals funktioniert. Da hier ausschließlich der pure und freie Wille aus der Entscheidung des Herzens heraus zählt. Und nicht das Funktionieren und Handeln nach dem bewertenden und urteilenden Verstand.    

    Zwischen Dualseelen gibt es so viele ungeschriebene Regeln, die beachtet, oftmals in der Realität aber nicht gesehen werden wollen. Weil es für viele zu anstrengend ist, sich mit dem energetischen Prinzip, das da permanent seine beachtliche Wirkung entfaltet, auseinanderzusetzen. Was aber überaus hilfreich dafür wäre, um absolute Klarheit in die Kommunikation zwischen beiden Dualen zu bringen. Und das widersprüchliche Verhalten zueinander einfürallemal zu stoppen.    

    Denn nur so können beide Dualseelen sich wirklich deutlich sicht- und spürbar dauerhaft einander annähern. Und sich vollkommen und zu einhundert Prozent wirklich aufeinander einlassen...                                                         

                                                                                                          © Iris Fischer – sensible-seele.net  

     

    Die Angst beider Dualseelen

     

    Die Angst beider Dualseelen

    Hartnäckig wird bei vielen am Mythos festgehalten, dass nur die männlichen Dualseelen bzw. die Kopfmenschen Ängste in sich tragen würden. Und deshalb immer wieder die Flucht ergreifen. Und die weiblichen Dualseelen bzw. die Herzensmenschen hilflos zurückbleiben und sehen können, wo sie (alleine) bleiben. Was absolut nicht der Wahrheit entspricht. Denn, hierbei wird immer wieder die unumwindliche Tatsache vergessen, dass BEIDE immer der perfekte Spiegel füreinander sind. Die energetische Verbindung ist natürlicherweise so immens, dass wirklich ALLES an die Oberfläche des Bewusstseins gespült und durch das wechselseitige Verhalten grundsätzlich für BEIDE sichtbar gemacht wird. Viele richten ihren Blick ausschließlich auf den anderen, sehen und erkennen dabei aber SICH SELBST in ihrem wahren und authentischen Sein nicht... 

    Angst ist eine äußerst kraftvolle und stark bindende Energie. Die, wenn sie die Macht über uns Menschen übernimmt, sehr negativ und destruktiv wirkt.

    Leider ist es so, dass wir alle nicht nur eine einzige Angst in uns tragen. Sondern mehrere bis viele Ängste sich summieren und zu einer einzigen riesengroßen und gewaltigen Angst verschmelzen. Was dann umso destruktiver wirkt und sowohl unser Verhalten, als auch unsere Lebens- und Liebesqualität immens beeinträchtigt.

    Einerseits dient Angst natürlich unserem Selbstschutz. Und aktiviert zurecht den Flucht-Impuls in uns, wenn reale Gefahr droht. Was aber immer noch genetisch bedingt in unseren Zellen gespeichert ist und aus den Urzeiten des Menschen stammt. Als wir noch vor realen Bedrohungen in der Natur fliehen mussten. Was heutzutage in unserer Zivilisation normalerweise nicht mehr notwendig ist. Da wir nicht mehr schutzlos ausgeliefert (mit wilden Tieren gemeinsam) in der Natur leben. 

    Nun stellen Sie sich einmal vor, all Ihre Ängste summieren sich und türmen sich zu einem urgewaltigen regelrechten Gebirge auf. Wie wollen Sie gegen ein solches „Gebirge der Angst“ ankommen?

    Erst einmal muss die Angst an sich bewusst gemacht werden. Damit sichtbar wird, welche einzelnen Ängste überhaupt am wirken sind.

    Dazu braucht es die immense Energie zwischen den Dualseelen. 

    Es braucht die tiefe, grenzenlose Liebe beider, ohne die es überhaupt nicht möglich wäre, all diese Ängste zu besiegen. Und aufzulösen. Denn – wahre Liebe siegt immer. Wenn wir es nur zulassen...

     

    Bei Dualseelen sind nach meiner Erfahrung folgende Ängste tief im Unterbewusstsein verankert:

     

    • Die Angst, nicht gut genug zu sein
    • Die Angst, den anderen nicht dauerhaft bei sich halten zu können
    • Die Angst, den anderen wieder zu verlieren
    • Die Angst, emotional und seelisch wieder verletzt und enttäuscht zu werden
    • Die Angst, sich selbst zu verlieren
    • Die Angst, wirklich und wahrhaftig angenommen und geliebt zu werden, wie man IST
    • Die Angst, sich auf diese tiefe Liebe wirklich einzulassen
    • Die Angst, seine (emotionale) Freiheit zu verlieren
    • Die Angst, dem anderen seelisch und emotional zu nahe zu kommen und sich auszuliefern
    • Die Angst, die Erfüllung der wahren Liebe tatsächlich zuzulassen
    • Die Angst vor Veränderung
    • Die Angst, sich vollkommen und absolut auf SICH SELBST und sein wahres und authentisches Sein einzulassen

     

    All diese Ängste müssen erst einmal in den Fokus des eigenen Bewusstseins geholt und ins passende Licht gerückt werden. Um die Ängste dann im zweiten Schritt überhaupt bearbeiten und gezielt auflösen zu können. Hier muss immer das große Ganze gesehen werden. Mit allen Gründen, Ursachen und Zusammenhängen. Die Wurzeln der Ängste müssen ausgegraben und sichtbar gemacht werden. Denn, nur wenn wir an die Substanz gehen, kann das „Warum“ geklärt werden. Und nur, wenn wir das „Warum“ klären, kann eine Angst tatsächlich aufgelöst werden.

    Bei Dualseelen wird durch die Flucht BEIDER immer wieder die Angst sichtbar gemacht.

    Und zwar nicht nur die urgewaltige Angst an sich, sondern auch die einzelnen Ängste, die sich in diesem riesigen „Angstgebirge“ verstecken. Immer wieder wird eine der Ängste angetriggert und ragt dann aus dem Getümmel der anderen deutlich sichtbar hervor. Wenn wir nur genau hinsehen. Und unsere eigene Angst überhaupt sehen und erkennen WOLLEN.

    DAS ist es nämlich, was Dualseelen sich mit ihren immer wiederkehrenden Rückzügen, Fluchten und bewusst herbeigeführten Kontaktabbrüchen GEGENSEITIG spiegeln.

    Es ist NICHT das männliche Dual bzw. der Kopfmensch alleine, der diese ganzen Ängste in sich trägt.

    Sondern die weiblichen Duale bzw. die Herzensmenschen tragen ganz genauso diverse destruktiven Ängste in sich.

    Und flüchten deshalb ganz genauso vor der urgewaltigen Energie dieser tiefen grenzenlosen Liebe. Weil sie einfach nackte und pure Angst in sich verankert haben, die ihnen oft nicht bewusst ist.

    Urgewaltige und riesige Ängste, die beide Duale energetisch bedingt voneinander fernhält. Anstatt sie zueinanderzuführen und sich beide angstfrei vollkommen aufeinander einlassen und sich offen zueinander bekennen können.

    Andererseits ist es aber genau diese urgewaltige Energie der wahren Liebe, die beide Duale „EinsSein“ lässt. Und immer wieder vollkommen automatisch und wie „magisch“ zueinander hinzieht.

    Beide müssen deshalb ab einem gewissen Punkt der Entwicklung gemeinsam (!!) Hand in Hand mitten durch die heißen Flammen dieser urgewaltigen Ängste gehen.

    Von denen manche ausschließlich gemeinsam und zusammen aufgelöst werden können.

    Denn, wenn man seelische und emotionale Nähe zueinander immer wieder meidet – aus dieser urgewaltigen Angst heraus, weil man DENKT, die Angst vom ANDEREN (!!) müsse doch irgendwann einmal „wie von selbst“ im Nirwana verschwinden  – täuscht sich selber ganz gewaltig. Dann zappelt man weiterhin hilflos - wie ein Fisch ohne Wasser - im Netz dieser natürlich wirkenden Energie urgewaltiger und destruktiver Angst. 

    BEIDE tragen also per se Ängste in sich.

    Das männliche Dual bzw. der Kopfmensch zeigt und spiegelt ja überaus deutlich die Angst BEIDER durch sein fernbleiben. Durch seine immer wiederkehrenden Rückzüge. Durch sein nicht einlassen können oder nicht wollen. Durch sein wegstossen seines perfekt ergänzendes Gegenstückes. Durch das verdrängen seiner eigenen Liebe.

    Das verdrängen der Liebe beim männlichen Dual bzw. Kopfmenschen spiegelt sehr eindeutig die Angst des Herzensmenschen, sich vollkommen auf SICH SELBST einzulassen. Den Verlust des geliebten Duals (gefühlt) in Kauf zu nehmen, wenn man sich auf sich selbst und auf sein Leben konzentriert und den Fokus vom anderen abzieht.

    Sich auf sein ur-weibliches natürliches Sein vollkommen einlässt.

    Das männliche Dual bzw. der Kopfmensch KANN sich energetisch bedingt ausschließlich auf das weibliche Dual bzw. den Herzensmenschen einlassen, WENN sie sich vollkommen auf sich selbst konzentriert und die Energie eben von IHM bewusst abzieht.

    Bei den weiblichen Dualen bzw. den Herzensmenschen äußerst sich diese Angst oft dadurch, dass sie den Kontakt genau dann abbrechen, WENN das männliche Dual bzw. der Kopfmensch sich zurückzieht. Und sich vor ihnen quasi versteckt.

    Bei gebundenen Dualen es auch immer wieder passiert, dass er in sein altes Leben zurückkehrt. Und in seinen alten Mustern hängenbleibt. Gerade aber WEIL auch das weibliche Dual sich nicht absolut und vollkommen auf sich selbst einlässt. Und das Risiko eingeht, sein männliches Gegenstück (gefühlt) zu verlieren.

    So KANN er sich NICHT auf sie vollkommen einlassen. Sondern eben immer nur tröpfchenweise. Und schlimmstenfalls gar nicht.

    Beide Duale können sich NICHT wirklich verlieren. Es fühlt sich nur immer wieder so an, wenn der andere sich zurückzieht und sich lieber im Schutzmodus seiner als sicher empfundenen Komfortzone versteckt.

    Beide verlieren sich in der Realität ausschließlich dann, wenn einer von beiden überreagiert – was sehr oft zwischen Dualseelen vorkommt und bewusst den Kontakt zum anderen abbricht. Was vollkommen und absolut kontraproduktiv ist. Und überaus deutlich zeigt, wie sehr man sich noch in seinen alten negativen und destruktiven Mustern befindet.

     

    Weibliche Duale bzw. Herzensmenschen können sehr schlecht die Kontrolle aufgeben.

     

    • Die Kontrolle, ihm/ihr hinterherzuspionieren und ihn einfach mal SEIN und in Ruhe zu lassen
    • Die Kontrolle der Situation, was sich zwischen beiden abspielt
    • Die Kontrolle der Liebe an sich

     

    Herzensmenschen können sehr schlecht Liebe „empfangen“. Und diese einfach nur annehmen. Ohne etwas dafür zu tun. Ohne sofort etwas zurückzugeben. Es fällt ihnen verdammt schwer, mit der Liebe gar nichts zu tun. Weil sie das nicht von sich kennen. Sie wollen stattdessen Liebe immer nur geben. Was dem Kopfmenschen wiederum schnell zuviel werden kann. Da dieser auf eine vollkommen andere Art und Weise liebt und seine Liebe zeigt.

    Weibliche Duale bzw. Herzensmenschen können sehr oft nicht vertrauen und den Dingen ihren freien Lauf lassen. Einfach gar nichts tun und nur geschehen lassen. Die Energie vollkommen frei fließen lassen.

     

    Außer Angst und Kontrolle finden sich oft enorme (Selbst-) Zweifel und Misstrauen. Es wird angezweifelt...

     

    • Dass es Seelenliebe überhaupt gibt
    • Dass die Liebe vom anderen wirklich existiert
    • Dass der andere sich jemals bekennt und sich wirklich einlässt
    • Dass der andere sich aus seinen alten, negativen und destruktiven Mustern herauslöst
    • Dass beide tatsächlich als wirkliches Paar zusammenkommen
    • Dass der andere seine Angst besiegt

     

    Solange all diese Zweifel und das Misstrauen besteht, KANN der andere sich nicht einlassen.

    Weil auch hier wieder nur Dinge ans Tageslicht kommen und sichtbar gemacht werden, die immer in BEIDEN vorhanden sind.

     

    • Zeigt der eine noch Angst, hat auch der andere Angst
    • Ist der eine misstrauisch, vertraut auch der andere nicht
    • Zweifelt der eine, glaubt auch der andere nicht
    • Kontrolliert der eine (seine Gefühle, die Situation oder sich selbst), kontrolliert auch der andere
    • Flüchtet der eine im Außen, flüchtet auch der andere (nicht sichtbar im Innen)
    • Usw...

     

    Das energetische Band zwischen beiden ist so stark, dass ER im Außen flüchten MUSS, um im Spiegel so zu zeigen, wo SIE sich selbst in ihrem Inneren noch sichtbar werden darf.

    Denn, ER befindet sich ja bereits die ganze Zeit absolut und vollkommen bei SICH SELBST!

     

    Viele kommunizieren dies sogar nach außen. Mit Sätzen wie z. B.

     

    • Komm endlich aus deinem Schneckenhaus heraus
    • Ich wünsche dir, dass du dir sichtbar wirst
    • Durch dich habe ich zu mir gefunden

     

    Da das männliche Dual bzw. der Kopfmensch ganz genau weiß, was er will und was nicht. Wo bei den weiblichen Dualen bzw. Herzensmenschen noch oft große Unsicherheit herrscht. Da viele noch lange nicht in ihrer ureigenen Mitte und vollkommen bei sich selbst angekommen sind. Auch wenn irrtümlich manches Mal gedacht wird, dass es schon so ist.

    Was er im Außen immer wieder spiegelt. Was aber von vielen Herzensmenschen gar nicht erst gesehen und erkannt wird. Weil sie ihr ureigenes und wahres Selbst noch gar nicht sehen und erkennen können. Da sie ihre Energie und Aufmerksamkeit immer auf den anderen im Außen und nicht auf sich selbst und ihr ureigenes Inneres lenken.

    Deshalb wird auch die eigene Angst oft nicht gesehen. Da der Lichtkegel der Aufmerksamkeit immer nur darauf gelenkt wird, dass ER es ist, der vermeintlich (wieder einmal) die Flucht ergreift.

    ER kann sich aber nur vollkommen und absolut und zu einhundert Prozent auf SIE einlassen, wenn SIE sich absolut – ohne jegliche faulen Kompromisse – zu einhundert Prozent auf SICH SELBST einlässt.

    Beide müssen also die Kontrolle abgeben und ihre Ängste auflösen. Denn das energetische Band zwischen beiden wirkt. Immer. Und jederzeit.

    Wenn einer der beiden Duale an diesem Band zieht und sich aus purer Angst am anderen festklammert, muss der andere zwangsläufig flüchten. Und je fester an diesem Band gezogen, desto mehr kontrolliert und geklammert wird, desto schneller und weiter weg flüchtet er.

    Nur, wenn der eine dieses energetische Band absolut loslässt - den anderen voll purem Vertrauen frei lässt – ihn einfach SEIN lässt - und vollkommen gelassen in sich selbst ruht, kann der andere wieder ganz von alleine zurückkommen. Für immer. Weil beide per se ganz genau wissen, dass sie zusammengehören.

     

                                                                                                                     © Iris Fischer – sensible-seele.net 


    Worin Sie den Unterschied zwischen Seelenpartnern & Narzissten erkennen


    Unterschiede Seelenpartner & Narzisst

    Ab und an kommt es vor, dass toxische Partner wie Narzissten oder Borderliner für Seelenpartner oder gar Dualseelen gehalten werden. Oder dass umgekehrt der Verdacht besteht, der Seelenpartner oder das Dual könnte in Wahrheit ein Narzisst sein oder unter der Borderlinestörung leiden. Auch lese ich immer wieder einmal, dass Narzissten fälschlicherweise als Psychopathen betitelt werden. All dies sind aber unterschiedliche Dinge! Seelenpartner und Dualseelen sind in der Regel KEINE Narzissten. Und auch keine Borderliner. Und erst recht keine Psychopathen. Die Wahrheit sieht meiner Erfahrung nach nämlich vollkommen anders aus...

    Nämlich so, dass NACH einer toxischen Beziehung mit einem Borderliner oder Narzissten plötzlich der Seelenpartner oder die Dualseele im Leben auftaucht.

    Um sich gegenseitig dabei behilflich zu sein, die beiden hochgradig verletzten Seelen zu heilen. Und sich die alten, destruktiven Muster bewusst zu machen. Denn gerade bei Dualseelen gibt es viele Parallelen im Leben. Und beide haben ähnliches erlebt. Nur eben aufgrund der Gegensätzlichkeit beider auf unterschiedliche Weise und mit anderen Auswirkungen. Schlimmstenfalls hatten beide in ihrer Vergangenheit mindestens eine toxische Beziehung. Da sie – vor allem als hochsensible oder emotional sensible Menschen - anfällig dafür sind.

    Wenn es sich anstatt des Seelenpartners oder Duals tatsächlich um einen Borderliner oder Narzissten handelt, trägt man als Partner per se das dazu passende Muster in sich.

    Auch wenn viele das nicht erkennen, sehen und zugeben wollen. Man leidet also an einer Komplementärstörung. Was im Klartext bedeutet, man passt sich an, verbiegt sich permanent, ordnet sich klaglos unter, lässt sich alles gefallen und stellt seine ureigenen Bedürfnisse ganz weit hinten an.

    Weshalb auch hochsensible und emotional sensible Menschen so anfällig für toxische Partner sind. Da sie aufgrund ihrer Konditionierungen, tiefsitzenden Ängste und negativen Glaubenssätze oft genau dieses passende Muster aufweisen.

    Wenn man nun schlimmstenfalls an einen echten Psychopathen als Partner gerät, würde man das über einen langen Zeitraum gar nicht merken. Da diese sehr subtil arbeiten. Und nach außen hin als der perfekte Partner/die perfekte Partnerin gelten. Was sie in Wahrheit gar nicht sind. Ja, gar nicht sein können. Hier wird eine künstliche Fassade errichtet, die nur äußerst schwer zu durchschauen ist. Denn echte Psychopathen sind äußerst raffiniert in dem, was sie tun. Denn sie haben nur ein einziges Ziel. Andere Menschen gezielt auszunehmen und zu schröpfen. Emotional, seelisch, finanziell. Was überhaupt nicht und in keiner Weise zum Narzissten passt.

    Und auch nicht zu einem echten Seelenpartner und Dual. Da diese von Grund auf respektvoll und achtsam miteinander umgehen. Und sich niemals wissentlich und bewusst gegenseitig verletzen. 

    Der Narzisst benutzt zwar andere durchaus für seine Zwecke, aber vollkommen anders, als ein Psychopath das tut. Während der Borderliner nur darauf aus ist, Liebe zu erhalten. 

    Ein Prozent der Menschheit gilt als psychopathisch. Das ist ein Mensch unter Hundert. Der Psychopath wird als solcher geboren.

    Beim Narzissten und Borderliner dagegen entwickelt sich diese Störung der Persönlichkeit durch die negativen und destruktiven Erfahrungen im Laufe des Lebens, meist aber in der Kindheit.

    Bei den Persönlichkeitsstörungen Narzissmus und Borderline scheiden sich die Geister. Angeblich sind es schätzungsweise ca. 1-2 Prozent der Bevölkerung. Das wären 1 – 2 von Hundert. Was ich aufgrund meines Wissens und meiner Erfahrung mit einem Fragezeichen im Raum stehen lasse.

    Dazu kommen noch Mischstörungen, bei der beispielsweise zu der narzisstischen Störung zusätzlich noch die Borderlinestörung entwickelt wird. Die Dunkelziffer der nicht erkannten und somit nicht diagnostizierten Fälle ist hoch.

    Wenn man diese Zahlen nun gezielt auf die Seelenpartner- und Dualseelenverbindungen anwendet, kommt es rein theoretisch tatsächlich zu einem sehr geringen Prozentsatz an Persönlichkeitsstörungen unter ihnen. Was aber im Verdachtsfall immer gründlich überprüft werden sollte.

    Hier kommt auch die immer aktuelle und wichtige Frage zum tragen, ob wir heutzutage in einer narzisstischen Gesellschaft und einer Borderlinegeprägten Welt leben.

    Mein Fazit dazu, ein eindeutiges „Ja“ - da mir hierzu zu viele Einzelfälle bekannt sind, um diesen Fakt zu verleugnen, zu verdrängen oder einfach wegzuschieben. Geschweige, dies überhaupt zu wollen.

    Wenn der Psychopath also vermeintlich ein Seelenpartner oder das Dual wäre oder andersherum, der vermeintliche Seelenpartner oder das Dual würde sich in Wahrheit als echter Psychopath entpuppen, könnte man dies auch sehr lange nicht erkennen, da Psychopathen ihre Opfer bis ins kleinste Detail imitieren. Sie spielen und spiegeln die Gefühle nur. Denn echte Psychopathen können nicht fühlen. Sie haben keine Emotionen. Da bei ihnen von Geburt an im Kopf etwas „falsch verdrahtet“ ist. Der innere Schalter für Gefühle und Emotionen steht quasi auf „Aus“.

    Einen echten Psychopathen erkennen Sie daran, dass die Menschen zwiespältiger Meinung sind, was diesen Menschen betrifft.

    Auch die Familie in der ein Psychopath sich befindet oder sich bewusst eingeschlichen hat, spaltet sich in zwei Lager.

    Die einen sind die absoluten Fans dieses Menschen und bewundern ihn zutiefst, während die anderen diesen nicht leiden können, sich von ihm fernhalten und sein Verhalten kritisieren. Also nichts mit ihm zu tun haben wollen. Da sie unbewusst spüren, dass mit diesem Menschen etwas nicht stimmt. Hier sollte man unbedingt auf seine Intuition hören. Und bei Verdacht nicht vorschnell urteilen, sondern sehr genau hinsehen. Und die Fakten bewusst prüfen.

    Ich weiß nicht, wer das Gerücht in die Welt gesetzt hat, dass es sich bei einigen Seelenpartnern um Narzissten – bzw. bei Menschen mit der narzisstischen Persönlichkeitsstörung um Seelenpartner handeln soll. Und wer dieses Gerücht ungeprüft und ohne jede wirkliche Ahnung von der Materie immer weiterträgt.

    Aus meiner Erfahrung kann ich beruhigenderweise bestätigen, dass es sich bei Seelenpartnern und Dualseelen normalerweise NICHT um Borderliner oder Narzissten oder gar Psychopathen handelt.

    In meinen vielen Beratungsgesprächen der letzten Jahre war höchstens eine Handvoll Menschen darunter, bei denen tatsächlich eine vorhandene Persönlichkeitsstörung des Partners/der Partnerin mit einer vermeintlichen Seelenpartnerschaft kollidiert ist.

    Hier wird meiner Ansicht nach von einigen – die emotional abhängig von solchen Partnern sind - sehr viel Wunschdenken (vor allem, wahrhaftig und tief geliebt zu werden) in diejenigen Menschen projiziert!

    Außerdem verhalten sich Narzissten und Borderliner destruktiv zerstörend...

    Borderliner leiden unter einem massiven Nähe-Distanz-Problem aufgrund gravierender Angst vor Nähe. Also an einer Beziehungsstörung. Da die typische Symptomatik immer nur dann auftaucht, wenn – subjektiv empfunden – zuviel Nähe zum Partner/zur Partnerin existiert. Was sich auch deutlich daran zeigt, dass Borderliner gerne (nicht immer und nicht alle!) von Beziehung zu Beziehung springen und sich oftmals nicht langfristig auf einen Partner festlegen können. Aber es gibt durchaus auch über viele Jahre aufrechterhaltene Partnerschaften. In denen der „gesunde“ Partner/die Partnerin allerdings meist seelisch und emotional vollkommen zerstört wird, absolut emotional abhängig geworden ist und sein wahres Selbst komplett aus den Augen verloren hat. Borderliner agieren aus einer massiven Verlustangst heraus und spiegeln ihren Partnern ebenfalls die tiefsten seelischen Abgründe. Allerdings rein manipulativ. Und ich wage zu behaupten, dass sie das unbewusst tun. Und nicht mit Absicht oder aus bösem Willen, wie es von manchem aus Unwissen oder Unmut unterstellt wird. Borderliner können nicht alleine sein und tun von daher alles dafür, um den Partner/die Partnerin emotional abhängig von sich zu machen. Und ihn so bei sich zu halten. Schnell entsteht hier eine symbiotische Bindung, die alles andere als gesund ist. 

    ...während die Dualseelenbeziehung IMMER eine HEILENDE Beziehung ist.

    Tatsächlich gibt es sehr klare Abgrenzungen, an denen deutlich sichtbar wird, welche Art von Partner man wirklich in seinem Leben und an seiner Seite hat. Und es zeigen sich deutliche Unterschiede im männlichen und weiblichen Narzissmus.

     

    Wenn nämlich der Mensch, den Sie (vermeintlich) zutiefst lieben, folgende Merkmale aufweist...

     

    • Grundsätzlich sehr „Ich-Bezogen“ ist und alles sich immer nur um ihn dreht
    • Ständig nur bewundert werden will und dabei niemals gesättigt wird – soll heißen, egal wie sehr er bewundert und gelobt wird, es ist niemals genug
    • Immer die Fäden in der Hand haben und alles kontrollieren will
    • Grundsätzlich den Tagesablauf bestimmt – was gemacht oder nicht gemacht wird
    • Er bestimmt – verbietet oder erlaubt „gnädigerweise“ – was man als Partner/Partnerin tun und kaufen darf
    • Permanent versucht, Sie von Ihrem gewohnten Umfeld zu isolieren – von Ihrer Familie, Freunden, Kollegen
    • Sie Ihr Lachen, Ihre Fröhlichkeit und Ihre Lebensfreude verloren haben
    • Ihnen die Energie absaugt wie ein Vampir
    • Permanent äußerst launisch und impulsiv ist
    • Die Welt in einer verzerrten Realität wahrnimmt und sieht
    • Die Erwartungen dieses Menschen an andere vollkommen unrealistisch und utopisch sind
    • Permanent nach Macht, Status, Äußerlichkeiten, Schönheit, Perfektion strebt
    • Permanent neidisch auf Menschen, die mehr haben als er, ist
    • Emotional äußerst sensibel reagiert
    • Sich nur mit Menschen abgibt, die er für „würdig“ empfindet, sich mit ihnen abzugeben
    • In Wahrheit einen sehr geringen Selbstwert aufweist
    • Schwarz-weiß-Denken hat
    • Einen starken Mangel an Empathie zeigt
    • Nicht auf die Bedürfnisse anderer eingeht – auch nicht die, der Menschen, die ihm sehr nahe stehen
    • Sich permanent im Recht fühlt
    • Massive Angst vor der Bewertung durch andere hat
    • In Beziehungen emotional nicht erreichbar ist bzw. Beziehungen auf emotionaler Distanz führt
    • Unter gewaltiger Selbstüberschätzung und ständigem Imponiergehabe leidet
    • Absolut nicht kritikfähig ist
    • Äußerst arrogant wirken kann

     

    ...handelt es sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit um einen männlichen Narzissten.

    Es gibt aber nicht DEN einen Narzissten. Sondern auch hier gelten einige Abstufungen und die individuelle Situation.

    Narzissten besitzen einen unglaublichen und unwiderstehlichen Charme, dem man sich nicht entziehen kann, wenn man das passende Muster dazu aufweist. Und auf deren Verhalten anspringt. Sie sind äußerst redegewandt und wickeln einen so gekonnt um den Finger, dass man gar nicht anders kann, als ihnen zu verfallen. Weil sie ungeheures Charisma ausstrahlen. Und sehr gekonnt die höchsten Gefühle in einem auslösen.

    Weshalb sie - genau wie Borderliner - fälschlicherweise für Seelenpartner gehalten werden können.

    Narzissten sind nicht per se schlechte Menschen. Sondern sie haben einfach ein massives Geltungsbedürfnis. Ihr ganzes Verhalten schreit förmlich danach, geliebt und angenommen zu werden, wie sie sind.

    Männliche und weibliche Narzissten unterscheiden sich per se in ihrem Verhalten. Der weibliche Narzissmus wirkt sich viel subtiler und feiner, aber auch heimtückischer aus.

     

    • Eine Narzisstin lebt im Extrem – entweder geht sie vollkommen in dem Mann an ihrer Seite auf, verbiegt sich und passt sich bis zum geht nicht mehr an und macht sich emotional abhängig oder sie bleibt absolut unabhängig und alleine
    • Sie leidet permanent unter starken emotionalen Schwankungen
    • Sie ist auf der ständigen Suche nach äußerer Perfektion – die Fassade muss immer stimmen
    • Sie ist sich selbst niemals gut genug und ist niemals mit ihrem Äußeren zufrieden, egal was sie auch für sich tut
    • Sie hat Idealvorstellungen von sich selbst und ihrem Aussehen, kann sie sich selbst diese Vorstellung nicht erfüllen, bestraft sie sich selbst dafür
    • Sie ist sehr sensibel auf allen möglichen Ebenen und in sämtlichen Bereichen – sie will immer die Beste, Schönste und Erfolgreichste sein
    • Sie will unbedingt geliebt werden und ist auf ständiger Suche nach dieser perfekten Liebe
    • Ihre Kinder sind ihr verlängerter Arm – funktionieren sie nicht so, wie sie sich das vorstellt, wird dasjenige Kind zum Sündenbock abgestempelt und für alles – zu Unrecht - schuldig gesprochen. Dem Kind wird permanent impliziert, wie schwierig und kompliziert es doch angeblich sei. Sind mehrere Geschwister vorhanden, werden diese von der narzisstischen Mutter gegeneinander ausgespielt. Die einen werden zum Sündenbock abgestempelt und die anderen zum Goldkind auf ein imaginäres Podest gestellt. Außerdem werden diese ständig kritisiert und angebliche Fehler werden vorgehalten. Sie werden schuldig gesprochen, für das angebliche „Unglück“ der Mutter verantwortlich zu sein. Für Außenstehende ist dies sehr schwer durchschaubar, da die narzisstische Mutter nach außen hin jammert und über ihre angeblich so schwierigen Kinder klagt, mit denen sie nicht klarkommt und nicht umgehen kann
    • Sie leidet unter stark mangelndem Selbstwert und ist auf ständiger Suche nach Bewunderung
    • Sie führt Beziehungen mit ständiger Nähe und Distanz
    • Sie unterdrückt ständig die wahren Bedürfnisse ihrer Seele, weil sie sich zu sehr anpasst aus Angst, nicht gemocht und nicht geliebt zu werden
    • Sie überschreitet ständig die Grenzen ihrer Kinder, mischt sich ungefragt in alles ein, projiziert ihre eigenen Unzulänglichkeiten auf ihr Kind, streitet ab, gewisse Dinge ausgesprochen und gesagt zu haben, manipuliert die Gefühle ihrer Kinder, deckelt sie und hält sie klein
    • Sie verträgt überhaupt keine Kritik und hat grundsätzlich Recht
    • Meinungen anderer lässt sie nicht gelten
    • Sie streitet ab – Ablehnung wird als Rücksichtnahme deklariert, selbstsüchtige Manipulation wird als Hingabe dargestellt, Verleumdung und Kritik werden als „sich sorgen“ verkauft – zu anderen sagt sie grundsätzlich, dass sie doch nur das Beste für ihre Kinder will, aber die seien ja so „undankbar“ – gibt ihren Kindern (die sie als Sündenbock deklariert) chronisch das Gefühl, niemals gut genug für irgendetwas zu sein

      
    Es gibt tatsächlich eine psychologisch fundierte Fangfrage, mit der Sie einen echten Narzissten entlarven können.

    Fragen Sie doch bei Verdacht diesen Menschen einfach mal, ob er sich für narzisstisch hält. Wenn er darauf mit einem strahlenden „Ja“ antwortet, haben Sie ihn schon. Denn, natürlich ist er stolz darauf, ein Narzisst zu sein.

    Es kann aber auch sein, dass er dieser Frage sehr geschickt ausweicht und sagt: „Sind wir nicht alle ein bisschen narzisstisch?“ Was vor allem weibliche Narzisstinnen tun. Da sie viel subtiler vorgehen. Und vor allem sehr kluge und intelligente Wesen sind.

    Jemand, der eindeutig NICHT narzisstisch ist, lacht nur milde über diese Frage und bleibt vollkommen gelassen. Oder weist den falschen Verdacht entrüstet von sich.

    Ein Seelenpartner oder Dual weist normalerweise NICHT die obigen Merkmale auf!

    Seelenpartner und Dualseelen die NACH einer solch toxischen Beziehung aufeinander treffen, triggern sich aber ganz gewaltig gegenseitig die erlebten Dinge an. Und drücken permanent unbewusst Knöpfe beim anderen. Da oft beide ähnliches erlebt haben in ihrer jeweiligen Vergangenheit. Was hier wiederum logisch wiederkehrende Flucht, Rückzüge und eventuelle Kontaktabbrüche sehr begünstigt und erklärt. Da beide dieses ständige getriggert werden nicht aushalten können. Was auch mit ein Grund dafür ist, warum gerade diese Seelenpartner oder Dualseelen fälschlicherweise für Narzissten oder Borderliner gehalten werden. Mit der Zeit, wenn beide Seelen in die Heilung gehen, wird das aber immer besser. Und beide finden immer mehr zusammen. Da hier die bedingungslose Liebe immer mehr zum tragen kommt.

    Beide sind erst einmal meilenweit von der eigenen Mitte entfernt. Können aber in Quantensprüngen mit ihrer Entwicklung aufholen und fast in „Nullkommanichts“ in innere Gelassenheit und ihr wahres und authentisches Sein zurückspringen.

    Anhand folgender Geschichte wird deutlich, wie die narzisstische Störung entstanden sein soll...

    Nach der griechischen Mythologie war Narziss der Sohn des Flussgottes Kephisos und der Leiriope (eine Nymphe). Wegen seiner ungemeinen Schönheit war er sehr umworben, wies aber die Liebe der Nymphe Echo zurück. Als Strafe dafür soll er von Aphrodite dazu verdammt worden sein, sich in sein eigenes Spiegelbild zu verlieben. An dieser erotischen Liebe zu sich selbst ist Narziss nach der Mythologie auch gestorben. Nach einer Version soll er die von Wellen erzeugten Verzerrungen seines Spiegelbildes für Realität gehalten haben, da er die vermeintliche Hässlichkeit nicht ertragen konnte, starb er. Nach einer anderen Version ertrinkt er beim Versuch sich mit seinem Spiegelbild zu vereinen. In einer dritten Version soll er nachdem er sein Spiegelbild gesehen hatte und dieses seiner Phantasie über seine großartige Schönheit nicht genügte sich selbst erstochen haben. Eine vierte Version geht davon aus, dass er in seine Zwillingsschwester verliebt war und deren Tod nicht ertragen hat. Beim Anblick des Spiegelbildes im Wasser soll er immer an sie erinnert worden sein, was er nicht ertragen habe und ihn in den Selbstmord getrieben habe. Aus seinem Blut soll eine Blume gewachsen sein, die man seit dem Narzisse nennt. Der Begriff der Narzisstischen Persönlichkeitsstörung im Sinne einer neurotischen Selbstverliebtheit bei gleichzeitig hoher Empfindlichkeit ist in Anlehnung an diese Mythologie entstanden.

    ...und macht auch überdeutlich sichtbar, warum Narzissten immer wieder mit Seelenpartnern und Dualseelen verwechselt werden.

    Oder warum Seelenpartner für Narzissten gehalten werden.

    Auch bestätigt dies meine schon weiter oben erwähnte Meinung und Erfahrung, dass hier tatsächlich sehr viel Wunschdenken existiert oder schlimme Erfahrungen aus der eigenen Vergangenheit angetriggert und in den vermeintlichen Seelenpartner oder das vermeintliche Dual hinein projiziert und in dessen Verhalten und in die eigenen Gefühle hinein interpretiert wird.                                                                   

                                                                                   © Iris Fischer – sensible-seele.net


    Seelenpartner & die Kapitulation vor der Liebe

     

    Dualseelen & die Kapitulation vor der Liebe

    Irgendwann auf unserem Weg kommen wir an einen Punkt, an dem wir aufgeben. Den Kampf für oder gegen die wahre Liebe einfach aufgeben. Nicht die Liebe an sich aufgeben, sondern damit aufhören, die Liebe zu kontrollieren. Den Widerstand gegen unser wahres Sein beenden. Uns stattdessen unserer Angst bewusst stellen. Und uns vollkommen auf unser Dual, auf die wahrhaftige Liebe und auf unser wahres authentisches Sein bewusst einlassen. Wir kapitulieren vor dieser unendlichen Kraft der wahren Liebe. Lassen uns vom urgewaltigen Sog des Lebens einfach nur mitziehen. Uns in den strömenden Fluss der Liebe und des Lebens fallen und vertrauensvoll darin treiben. Ohne uns in irgendeiner Weise dagegen zu wehren. Oder etwas dafür zu tun, die Richtung zu bestimmen, in die es geht. Wir lassen es einfach fließen. Weil uns sehr bewusst geworden ist, wie sinnlos der Kampf gegen uns selbst, gegen oder für unser Dual und gegen oder für die wahre Liebe an sich ist...

    In dem Augenblick, in dem wir - bzw. unser Ego dass immer nur „haben will“ – kapitulieren und es aufgeben, die Liebe zu kontrollieren, fühlt es sich an, als ob wir unser eigenes Selbst vernichten. Ein Selbst, dass wir für echt gehalten haben, obwohl dieses Selbst lediglich aus faulen Kompromissen bestanden hat. Und von tiefsitzenden Ängsten, Blockaden und destruktiven Mustern überlagert, begleitet und fremdbestimmt war. Und nicht wirklich unser wahres existierendes Sein gezeigt hat. Es fühlt sich an, als ob wir in ein bodenloses Nichts gezogen werden, ohne zu wissen, was weiter mit uns passiert. Wir fühlen uns innerlich leer. Und diese Leere wollen wir automatisch füllen.

    Eine unglaubliche Sehnsucht tobt plötzlich in uns und ist so intensiv und präsent, dass es nur noch schmerzt. Und einfach nur gewaltig weh tut. Und eine urgewaltige Verlustangst breitet sich in unserem Inneren aus. Bricht wie riesige Wellengebirge hoch über uns zusammen. Eine Verlustangst, die wir schon lange besiegt glaubten. Eine Verlustangst, die wir fälschlicherweise für die Angst halten, unser Dual nun endgültig zu verlieren. Stattdessen zeigt uns diese immense Angst, dass wir in Wahrheit Angst davor haben, unser für echt gehaltenes Selbst zu verlieren. Weil das Neue und Unbekannte es ist, dass diese urgewaltige Angst in uns auslöst. Und die tiefe Ungewissheit uns überfällt, was es eigentlich bedeutet, unserem nackten und wahren Selbst gegenüberzustehen. Der Liebe an sich und der nackten Wahrheit über unser eigenes, wirklich authentisches Sein gegenüberzustehen.

    Die tiefe Sehnsucht ist nichts anderes, als ein Zeichen, dass wir uns zurücksehnen, nach dem, was wir viele Jahre lang gewöhnt sind. Was wir in- und auswendig kennen. Eine künstlich erschaffene Welt, in der wir uns sicher fühlen. Nämlich die Welt unseres Verstandes. Eine riesengroße Illusion – eine Fata Morgana - in unserem Kopf, aus all unseren bewertenden Gedanken. Die uns ein vermeintliches Sicherheitsnetz geboten haben, in das wir uns jederzeit flüchten und fallen lassen konnten. Nämlich in das Netz all unserer destruktiven Muster, sorgsam gehüteten Fassaden und aufgesetzten Masken. Die uns allesamt in der Bequemlichkeit unserer Komfortzone haben ausharren lassen. Ein selbstgesponnenes Netz aus Lug und (Selbst-) Betrug, Täuschung und Selbsttäuschung. Die nackte Wahrheit haben wir lange verdrängt. Unsere wahren Gefühle viele Jahre unterdrückt. Unser authentisches Sein lange Zeit verleugnet. Einfach nicht wahrgenommen. Obwohl es die ganze Zeit über da war. Denn die Stimme unserer Seele hat uns mit unserer tiefen Sehnsucht und körperlichen Symptomen immer wieder aufmerksam darauf gemacht. Allerdings wollten wir diese Stimme nicht hören. Weil wir uns selbst getäuscht und viele Jahre etwas vorgemacht haben.

    Allerdings projizieren wir diese Sehnsucht automatisch erst einmal auf unser Dual. Weil er sich zeitgleich und unerwartet auch von uns wieder entfernt. Und noch einmal zurückzieht. Als ob er spüren würde, dass er gerade stillhalten und vielleicht ein letztes Mal – vermeintlich vor uns – in Wahrheit aber vor sich selbst - flüchten MUSS, damit wir den endgültigen Sprung zurück in unser wahres Selbst schaffen. Dass wahre Selbst, das schon immer in uns existiert, wir dies aber nicht (mehr) sehen konnten, aufgrund all unserer unpassenden Konditionierungen und destruktiven Muster. Und wir diesen Sprung bewusst vollziehen. Damit ER uns dann tatsächlich nachfolgen und sich vollkommen zu uns bekennen kann.

    Unser Ego bäumt sich nochmals ganz gewaltig auf und rebelliert, wehrt sich heftig gegen die aufkommende Hilflosigkeit und das immense Gefühl des vermeintlichen ausgeliefert Seins. Es wehrt sich ein letztes Mal gegen die Einsicht, die Dinge nicht mehr kontrollieren zu können. Sondern sie einfach nur zu akzeptieren. Und anzunehmen, wie sie sind. Mit unserem Ego keine Dramen mehr zu inszenieren, um im Außen das zu erhalten, was wir mit unserem Verstand und unseren bewertenden Gedanken permanent unbedingt „haben“ wollen. Sondern endgültig unser Herz entscheiden zu lassen. Uns nicht mehr in der Illusion unseres Verstandes zu verlieren, dass wir vermeintlich nicht gut genug sind, so wie wir sind. Oder dass wir es nicht verdient hätten, wahrhaftige Liebe (von unserem Dual) zu erhalten. Oder dass uns alles entgleitet, was die Liebe an sich angeht.

    Weil uns nun sehr bewusst ist, dass wir viele Dinge, die die Liebe betrifft, eben wirklich nicht in unserer Hand haben. Und mit unserem Bewusstsein kontrollieren, beeinflussen oder steuern können. Dass es überhaupt keinen Sinn macht, sich gegen unser wahres Sein ständig zu wehren. Und unseren inneren Widerstand weiter aufrechtzuerhalten. Was wir ja nur aus alter Gewohnheit tun. Weil wir es nicht anders kennen. Und über einen langen Zeitraum als vollkommen „normal“ angesehen haben. Und weil all dies nun mit aller Gewalt an die Oberfläche unseres Bewusstsein dringt. Sich plötzlich überdeutlich sichtbar in unserem Leben manifestiert. Wir können überhaupt nicht anders, als die Dinge auf der Stelle zu klären. Sie gezielt zu heilen, zu wandeln und zu transformieren. Und so ganz bewusst endgültig aufzulösen.

    Absolute und kristallklare Klarheit in uns selbst, in unserem Leben und auch in der Beziehung zu unserem Dual zu schaffen. Weil das Universum, das Leben - die reine Existenz und das pure Sein an sich - diese kristallklare Klarheit nun von uns fordert. Die alten Muster funktionieren nicht mehr. Was auch unser Dual sehr deutlich spürt. Und auf allen Ebenen seines ureigenen Seins mitbekommt. Wie er damit umgeht, liegt nicht in unserer Macht. Ob er es schafft, endgültig auf sein Herz zu hören und uns gegenüber danach handelt, was sein Herz ihm sagt, ist alleine seine Entscheidung. 

    Indem wir kapitulieren und jegliche Kontrolle bewusst aufgeben, stehen wir absolut und vollkommen – ohne jeglichen faulen Kompromiss – zu unserem wahren, authentischen Sein. Zu der Liebe zu uns selbst und zu der wahren Liebe an sich. Aber auch zur Liebe zu unserem Dual.

    Wir schälen uns Schicht für Schicht nun sehr bewusst heraus aus allem, was wir nicht mehr brauchen in unserem Leben. Und befreien unser authentisches und wahres Sein. Wir befreien die Liebe in uns. Die lange Zeit zugedeckt war von einer dicken Schicht Angst - und allen destruktiven Mustern, die sich im Laufe der Zeit in unserem Leben auf unserer Seele abgelagert haben. Die versteckt war hinter sorgsam gehüteten Fassaden und einstudierten Rollen. Verborgen und für uns selbst nicht sichtbar hinter unserer sorgfältig hochgezogenen Dornenhecke. Die unser vermeintlicher Schutz vor erneuten Verletzungen war. Die in Wahrheit aber ein Schutz gegen uns selbst war. Und wir stellen uns nun dieser urgewaltigen Angst. Gehen ihr entgegen und verschmelzen regelrecht mit ihr.

    Wir lassen es nicht mehr zu, dass uns irgendjemand drangsaliert und in irgendeiner Weise daran hindert, vollkommen authentisch zu Sein. Endlich UNS SELBST zu leben. Und nicht mehr anderen zuliebe – die uns in Wahrheit gar nicht lieben und uns nicht authentisch sein lassen, da sie selber nicht authentisch sind und sich selber nicht genügend lieben – zu verbiegen oder uns an äußere Gegebenheiten anzupassen, die uns in Wahrheit nur zuwider sind. Die wir überhaupt nicht wollen. Und die weder zu uns, noch in unser Leben passen. Weil wir uns mit diesen Dingen weder identifizieren, noch mit unserem Herzen wirklich und wahrhaftig dahinter stehen können.

    Die immer noch vorhandenen Reste der Dornenhecke um unser wahres Selbst fallen komplett in sich zusammen. Und liegen nun verstreut zu unseren Füßen. Vorsichtig steigen wir nun sehr bewusst über diese Reste hinweg, um uns nicht an den vorhandenen Dornen zu stechen. Und uns selbst somit erneut zu verletzen.

    Vollkommen „nackt“ und schutzlos stehen wir nun da. Vor unserem wahren Selbst. Vor der urgewaltigen Kraft der wahren Liebe. Vor der nackten Wahrheit an sich. Die nun in ihrer absoluten Vollkommenheit sichtbar für uns wird. Und nun endlich wirklich vollkommen aufblühen und sich zu ihrer wahren Schönheit und Pracht entfalten kann.

    Urplötzlich SEHEN und erkennen wir die tatsächlichen Auswirkungen der riesigen Angst in uns und unserem geliebten Dual. Wir erkennen die fatalen Auswirkungen all unserer bisherigen negativen Konditionierungen auf unser gesamtes Sein. Auf all die verschiedenen Bereiche und Ebenen unseres Lebens. Und sämtlicher vorhandenen oder gewesenen Beziehungen. Und weshalb wir uns selbst nicht erlaubt haben – ja dies überhaupt nicht konnten - wirklich vollkommen und absolut WIR SELBST zu sein.

    Wir sehen SEINE Angst so überdeutlich, dass uns dies in der Seele heftig schmerzt. Weil wir nun wiederum erkennen, wie sehr die Angst unser eigenes bisheriges Leben und die Liebe bestimmt hat. Verhindert hat, dass wir tatsächlich glücklich waren. Verhindert hat, dass wir es zulassen konnten, wirklich und wahrhaftig geliebt zu WERDEN. Und diese Liebe vom anderen auch tatsächlich zu erhalten. Verhindert hat, dass wir wirklich funktionierende, lebendige, erfüllende Beziehungen mit echter seelischer und emotionaler Nähe, Innigkeit und Intimität führen konnten. Die verhindert hat, uns der wahren Liebe zu stellen. Uns UNS SELBST zu stellen. Die verhindert hat, dass die Liebe vollkommen frei fließt und eine Konstante in der Liebe vorhanden war. Die verhindert hat, dass wir bleiben, anstatt immer wieder zu flüchten. Und vor uns selbst und vor der wahren Liebe zu fliehen. Und gleichzeitig immer weiter nach der wahren Liebe im Außen zu suchen. Nicht wissend, dass die wahrhaftige Liebe die ganze Zeit tief in unserem Inneren geschlummert hat. Und nur darauf gewartet hat, aufgeweckt zu werden und endlich bewusst gelebt werden zu dürfen. Sich vollkommen erfüllen und entfalten zu dürfen. Und sich aus sich selbst heraus immer wieder erneuern zu dürfen. Einfach auf natürliche Weise fließen zu dürfen.

    Tiefe Verwirrung breitet sich in uns aus, angesichts der Tatsachen und immensen neuerlichen (Selbst-) Erkenntnisse, die sich in uns auftun. Und die uns klarmachen, wie weit wir schon vor Jahren hätten sein können, hätten wir unser Leben nicht permanent fremdbestimmen und von anderen steuern lassen.

    Uns wird bewusst, wie kostbar das Leben an sich ist. Das jede Sekunde, in der wir uns NICHT selbst leben, glasklar verschwendete und unwiederbringliche Lebenszeit ist.

    Wir haben nun keine Lust und keine Zeit mehr, weitere kostbare Momente und Augenblicke unseres Lebens verstreichen zu lassen, ohne etwas für UNS zu tun. Ohne ganz bei uns selbst zu sein. Ohne vollkommen IN Liebe – zu uns selbst und zu unserem Dual - zu sein.

    Wir tun nun nur noch die Dinge, die wir auch wirklich mit unserem Herzen tun wollen, lassen nur noch Menschen in unserem Leben zu, die uns wirklich wichtig sind und die uns ernsthaft etwas bedeuten. Wir widmen uns nur noch Dingen, mit denen wir uns vollständig mit unserem Gefühl identifizieren können. Hinter denen wir mit unserem ganzen Sein stehen.

    Wir tun die Dinge nicht mehr anderen zuliebe, um uns zu verbiegen, sondern wir tun die Dinge für UNS selbst. Weil wir lieben, was wir tun. Und weil wir uns vollkommen wohl damit fühlen. Wohlfühlen in uns selbst und mit uns selbst. Mit allem, was unser wahres Sein ausmacht.

    Wir leben und zeigen uns in all unseren sensiblen und emotionalen (ur-weiblichen als Frau und ur-männlichen als Mann) Facetten. Weil UNS das so gefällt. Und weil unser Herz und unsere Seele das tatsächlich so will.

    Erst jetzt wird deutlich für uns sichtbar, dass wir in all der Zeit mit unserem Dual doch noch nicht so authentisch und wahrhaftig waren, wie wir die ganze Zeit über gedacht haben. Sondern, dass da immer noch ein winziger Rest gefehlt hat. Weshalb auch unser Dual jetzt noch einmal flüchten und sich vermeintlich vor uns zurückziehen muss. Um uns zu zeigen und sichtbar zu machen, DASS wir eben doch noch nicht vollkommen authentisch uns selbst leben. Dass wir uns immer noch ein kleines Stück verbiegen und anpassen. Und so uns immer wieder – wenn auch nur ein winziges Stück – von uns selbst – aus unserer Mitte heraus - wegbewegen. Ohne dass wir das selbst bemerkt hätten.

    Er aber hat es bemerkt. Und seine Liebe zu uns „zwingt“ ihn dazu, uns genau dies zu spiegeln. Damit auch ER sich vollkommen und endgültig aus seiner eigenen Angst befreien und seine Liebe zu uns ebenfalls vollständig entfalten und sich endlich zu einhundert Prozent zu uns bekennen und sich wirklich auf uns einlassen kann. Ohne sich selbst zu drosseln. Und die Liebe in ihrer puren Existenz in irgendeiner Weise aus vermeintlichem Selbstschutz in sich zurückzubehalten.

    Erst jetzt können wir wirklich die restlichen Ängste gemeinsam mit unserem Dual bewältigen. Was vorher nur vermeintlich möglich war.

    Wir verspüren keinerlei Impuls mehr in uns, irgendetwas für unser Dual zu tun. Wir wenden uns uns selbst und unserem Leben zu und empfangen einfach das, was von unserem Dual zu uns kommt. Denn er (das männliche Dual) ist nun an der Reihe, wirklich aktiv zu werden und zu handeln. Was wir ihm in Zukunft nicht mehr abnehmen werden. So wie wir das in unseren alten Mustern und in unserem „alten“ Leben noch gemacht haben.

    Sondern wir bleiben passiv und vollkommen bei uns. Und leben uns selbst und unser Leben. Unser Dual ist jederzeit bei uns willkommen. Unser Herz, unsere Arme und unsere Türe ist jederzeit für ihn geöffnet, aber er ist derjenige, der nun in die aktive Handlung uns gegenüber gehen muss. Wenn er uns tatsächlich in seinem Leben und an seiner Seite haben will.

    Das Leben, das Universum, die reine Existenz an sich - die nackte Wahrheit und die pure Liebe in ihrem absoluten Sein - haben diese kristallklare Klarheit in uns, unserem Dual und unserem Leben geschaffen...

    Und wir haben eines mit unserem Herzen endlich begriffen...in all der Zeit mit unserem Dual ging es in Wahrheit immer nur um eines. Nämlich, es ging immer nur um UNS. 

    Um unser WAHRES und authentisches SELBST. Es ging die ganze Zeit darum, alle unterdrückten, verdrängten und verleugneten Anteile wieder zu uns zurückzuholen. Und somit IN uns selbst wieder vollkommen und "Ganz" zu werden. 

    Unser Dual "muss" uns genau solange verleugnen, solange wir UNS SELBST verleugnen.

    Unser Dual muss seine Liebe zu uns solange unterdrücken, von sich schieben und verdrängen, solange wir die Liebe zu uns selbst und unser wahres Selbst unterdrücken, von uns schieben und verdrängen. 

    Eine feste Bindung mit unserem Dual ist die absolute Krönung dieser einzigartigen, wahrhaftigen und tiefen Liebe. Was aber alleine von IHM aus der Tiefe seines Herzens und dem Inneren seiner Seele kommen und sich im wahren Leben mit uns gemeinsam manifestieren muss. 

    Indem er sich nämlich absolut und vollkommen bedingungslos zu uns und seiner Liebe für uns bekennt...

    Weil wir UNS zu unserem wahren und authentischen Sein vollkommen bekannt haben und absolut und bedingungslos zu UNS SELBST stehen.

     

                                                                              © Iris Fischer – sensible-seele.net


    Die Traumatisierungen der männlichen Dualseelen

     

    Die Traumatisierungen der männlichen Dualseelen

    Für mich ist es an der Zeit, einmal eine Lanze zu brechen. Eine Lanze für die sensiblen Männer der Dualseelen. Denn permanent heißt es überall, der Mann muss sich um die Frau bemühen. Die Frau soll möglichst passiv bleiben. Und nichts in Richtung ihres männlichen Duals unternehmen. Was auch für eine gewisse Zeit absolut richtig ist. Irgendwann allerdings steht fest, dass - wenn der Mann sich einmal deutlich sichtbar darauf eingelassen hat, dass ER derjenige ist, der sich um die Frau bemüht und dies per se tatsächlich TUT und somit ER eindeutig die treibende Kraft in dieser Beziehung ist  - weil die Frau gelassen in sich ruht und sich vertrauensvoll seiner liebevollen Führung überlässt, geht es zwischen beiden Dualen um ganz andere Dinge...

    Es dreht sich nämlich jetzt ganz explizit um die urgewaltigen Ängste und nicht verarbeiteten Traumata aus der Vergangenheit der sensiblen Dualseelenmänner. Was auch der Grund dieser Männer ist, sich immer nur tröpfchenweise – aber niemals vollkommen - auf ihr weibliches Dual einzulassen. Obwohl diese Männer das sehr wohl genauso wollen....

    Ab einer gewissen Zeit dreht es sich tatsächlich eben NICHT mehr um die Ur-Weiblichkeit und die Ur-Männlichkeit zwischen beiden Dualen. 

    Weil die Energie zwischen beiden bereits ausgeglichen fließt und somit in die richtige Balance gekommen ist.

    Kopfmenschen lieben grundsätzlich auf eine vollkommen andere Art und Weise als wir Herzensmenschen dies tun. Wir haben keine Probleme damit, unsere Gefühle zu zeigen und unsere Emotionen unserem geliebten Dual mitzuteilen. Anfangs tun wir das viel zu viel, was den Dualseelenmännern schlichtweg urgewaltige Angst einjagt. Weil sie es aufgrund ihrer schlechten Erfahrungen ganz einfach nicht glauben, dermaßen liebenswert zu sein. Sie bleiben misstrauisch und ziehen sich aus immensen Zweifeln immer wieder zurück. Weil sie es nicht kennen, soviel wahre Liebe, Zuwendung und Zärtlichkeit tatsächlich zu erhalten. Irgendwann balanciert sich dieses aber aus und wir lernen, unsere Emotionen zu kanalisieren. Und nicht immer sofort nach außen zu tragen und ihn damit zu überfordern. Und er genießt es einfach nur, diese tiefe, intensive Liebe, Zuwendung und Zärtlichkeit von uns zu erhalten. Er genießt es schlichtweg nur, einfach vollkommen Mann SEIN zu dürfen. Er genießt es endlos, dermaßen von uns begehrt zu werden. Da er uns ja ganz genauso sehr begehrt und liebt. 

    Auch die männlichen Kopfmenschen zeigen ihre Liebe. 

    Nur eben auf eine vollkommen andere Art und Weise. Oft äußerst subtil. Und nicht auf den ersten Blick sichtbar. Als Frau muss man da schon sehr genau hinSEHEN. Und vor allem auch hinHÖREN. Und ebenfalls sehr genau hinSPÜREN. Er gibt uns sogar sehr subtile Zeichen, DASS er nicht imstande ist, seine Liebe zu uns ebenfalls zu artikulieren.

    Die männlichen Kopfmenschen der Dualseelen wissen im Normalfall sehr genau, was sie wollen und was nicht. Was sie auch immer wieder kristallklar in Worten ihrem weiblichen Dual gegenüber definieren.

    Viele Kopfmenschen TUN sehr wohl viele Dinge für ihr weibliches Dual, den Herzensmenschen. Auch wenn sie ihr weibliches Dual lange Zeit nicht wirklich in ihr Leben lassen. Sie halten sich dann vorwiegend im Leben des Herzensmenschen auf. Oder beide treffen sich permanent auf neutralem Boden. Es gibt aber auch männliche Kopfmenschen, die lassen ihr weibliches Dual „häppchenweise“ in ihr eigenes Leben.

    Die männlichen Kopfmenschen der Dualseelen können sich deshalb oft nicht vollkommen und zu einhundert Prozent auf ihr weibliches Dual einlassen, weil urgewaltige Ängste und nicht verarbeitete seelische Verletzungen – bis hin zu handfesten posttraumatischen Belastungsstörungen - sie davon abhalten, sich nochmals in eine feste Bindung zu stürzen. Trotz oder gerade aufgrund der tiefen Gefühle, die sie sehr wohl für ihren weiblichen Herzensmenschen haben. Und trotz der urgewaltigen Sehnsucht nach Erfüllung dieser Liebe, die bei ihnen genauso stark und intensiv vorhanden ist.

    Je sensibler die Männer sind, desto intensiver und stärker wirken sich die alten Verletzungen der Seele auf die Verbindung beider Duale zueinander aus.

     

    • Es gibt Kopfmenschen, die flüchten sich in ihre Arbeit, um ihre wahren Gefühle nicht spüren zu müssen. Und um einen Vorwand zu haben, diese zu verdrängen. Weil sie „angeblich“ so sehr beschäftigt sind, die ganze Zeit
    • Dann gibt es die männlichen Kopfmenschen, die regelrecht in emotional oberflächliche Beziehungen mit anderen Frauen flüchten, um sich zu „verstecken“ und eine Barriere zwischen sich und ihrem weiblichen Herzensmenschen zu errichten. Diese Dualseelenmänner belügen, betrügen und hintergehen dabei ganz gewaltig SICH SELBST
    • Oder auch welche, die in ihr altes Leben zurückkehren und lieber in ihren alten, destruktiven Mustern und Gewohnheiten ausharren. Sie spalten ihre Gefühle von sich ab, da sie ansonsten nicht weiterleben können und eben auch nur wieder in ihren alten Rollen und Maskeraden funktionieren

     

    Sie tun das nur aus einem einzigen Grunde. Nicht, weil sie ihr weibliches Dual nicht lieben, sondern WEIL sie eben zuviel Angst haben, sich aus der vermeintlichen Sicherheit ihrer bisherigen Komfortzone und aus der Illusion ihrer Gedanken herauszubewegen. Und einen kompletten Neuanfang mit ihrem weiblichen Herzensmenschen zu wagen.

    Und das ganze hat rein überhaupt nichts mehr mit der Ur-Weiblichkeit und der Ur-Männlichkeit zu tun.

    Wenn in diesem Abschnitt der allerletzten Phase die weiblichen Herzensmenschen absolut bereit dazu sind, sich vollkommen und absolut mit jeder Faser ihres gesamten Seins auf ihr männliches Dual einzulassen, liegt es alleine am Kopfmenschen, eine Entscheidung für beide (!!) zu treffen. Sich ebenfalls vollkommen einzulassen und eine feste Bindung mit dem weiblichen Dual einzugehen – einen kompletten Neuanfang zu wagen – oder weiterhin im destruktiven Netz seiner Ängste und alten, destruktiven Muster gefangen zu bleiben. Und somit beide Dualseelen auf Dauer unglücklich zu machen.

    Denn die weiblichen Herzensmenschen leiden oft Höllenqualen in dieser allerletzten Phase. In der tatsächlich entschieden wird, ob es ein gemeinsames Leben beider Duale geben wird, oder eben nicht.

    Und diese gefühlten Höllenqualen und die tiefe Sehnsucht danach, mit dem geliebten männlichen Dual endlich ein gemeinsames Leben aufzubauen und zu führen, hat rein überhaupt nichts mehr mit emotionaler Bedürftigkeit und emotionalem Mangel zu tun. Sondern – wenn es sich um hochsensible, emotional sensible und hochsensitive Menschen handelt, ist dies ein vollkommen normales Ur-Bedürfnis, mit dem zutiefst geliebten Menschen endlich vereint und wirklich zusammen zu sein.

    Aufgrund der Sensibilität leidet eben nicht nur die Seele ganz immens, sondern das gesamte Sein mit allen Sinnen ist davon betroffen.

    Hier nützt es nichts, sich abzulenken und bei sich selbst zu bleiben. Da die Seele an sich es ist, die leidet.

    Auch wenn man seine Glücksquelle längst nicht mehr im Außen sucht, sondern vollkommen aus sich selbst bezieht, will diese tiefe, ECHTE Liebe doch endlich gelebt werden.

    Und das kann sie nicht wirklich, wenn man die Liebe immer nur bei sich selbst behalten und sie anderweitig kompensieren soll. Was gerade bei hochsensiblen Menschen oft nicht funktioniert. Oder eben mit immensen Seelenschmerzen quittiert wird. Und die Seelentränen ohne jede Kontrolle permanent fließen.

    Denn die sensible Seele wehrt sich strikt dagegen, diese unendliche Liebe mit dem Dual nicht leben zu dürfen. Da die Seele sehr genau weiß, dass beide Duale füreinander bestimmt sind. Und deshalb ganz enorm darunter leidet, wenn beide noch nicht wirklich in einem gemeinsamen Leben miteinander vereint sind.

    Auch wenn aus der spirituell-esoterischen Ecke immer wieder absolut nicht haltbare Vorwände gebracht werden, was bedingungslose Liebe angeblich bedeutet, sind diese Vorwände in der Realität nicht umsetzbar. Und davon distanziere ich mich auch ganz deutlich.

    Denn die Dualseelenliebe IST gemeinsam lebbar. Wenn beide Duale sich vollkommen und absolut bedingungslos aufeinander einlassen.

    Dazu muss das weibliche Dual gelassen und entspannt in ihrer ureigenen Mitte ruhen. Und ihrem männlichen Dual – dem Kopfmenschen – sehr deutlich zu verstehen geben, dass sie ihm nicht mehr weglaufen wird. Dass sie sich absolut auf ihn und diese Liebe einlässt. Nicht, indem sie „lediglich“ bereit dazu ist, sondern indem sie das auch tatsächlich ernsthaft TUT. Und sich nicht auf irgendwelche „Ersatzpartner“ als Trostpflaster wirft, nur weil sie es nicht aushält, dass er noch nicht so weit ist wie sie. Und er eben länger braucht, seine geschundene, oft äußerst sensible Seele von alten Verletzungen zu heilen. Die urgewaltigen Ängste aufzulösen, die ihn ganz genauso plagen. Und er ganz genauso sehr darunter leidet. Auch ihm macht es keinen Spass, permanent solch tiefe Ängste in seinem Inneren zu spüren. In dem tiefen Wissen, dass er sich aufgrunddessen nicht wirklich auf sie einlassen kann. Obwohl er das sehr wohl genauso will. Und er genau dies seinem weiblichen Dual auch immer wieder zeigt. 

    Ab einem gewissen Zeitpunkt wird ihm nämlich sehr bewusst, welch urgewaltige Ängste da in ihm die ganze Zeit eigentlich toben. Natürlich gibt er das nicht offen zu. Denn er schämt sich sehr wohl all dieser Ängste. Kann es aber ja so schnell nicht ändern. 

    Denn das männliche Dual weiß sehr genau, dass das weibliche Dual unendlich leidet. Ja, den Kopfmenschen ist dies tatsächlich sehr bewusst!

    Indem sie ihm zu verstehen gibt, dass sie jederzeit und überall vollkommen zu ihm steht, kann er überhaupt erst vollkommenes Vertrauen in sie setzen. Indem sie sich ganz offen zu ihm bekennt. Und nicht als erstes von IHM erwartet (!!), dass er genau dies tut. Dass sie BLEIBT, wenn es mal nicht so „rund“ zwischen beiden Dualen läuft. Und seine urgewaltigen Ängste noch überdeutlich spürbar sind. Und er sich aufgrunddessen immer wieder in sein Schneckenhaus zurückzieht. Und sich vermeintlich vor seinem weiblichen Dual versteckt. Derweil schützt er sich nur vor möglichen erneuten seelischen Verletzungen. Und flüchtet in Wahrheit vor sich selbst. Und eben NICHT vor seinem weiblichen Dual. Auch wenn das fälschlicherweise immer wieder einmal so aussieht.

    Nein, warum er in Wahrheit flüchtet, ist ganz einfach: Er hat eine ganz immense Angst, dass seine Vergangenheit sich wiederholen könnte. Dass das weibliche Dual urplötzlich sich als emotional instabil herausstellt und ihn doch nicht so sein lässt, wie er ist. Dass sie sich genauso fordernd, dominant, kontrollierend, drängend und erwartungsvoll erweist, wie die Frauen sich in seinen vergangenen Beziehungen ihm gegenüber verhalten haben. Er hat schlichtweg eine urgewaltige Angst, dass sein weibliches Dual ihm nur etwas vorgemacht hat. Und in Wahrheit auch nicht anders ist, als die bisherigen Frauen in seinem Leben. Von denen er so tief traumatisiert und seelisch massiv verletzt wurde. Manchmal wirkt dies sogar tatsächlich so, wenn er ein gewisses Verhalten an den Tag legt oder etwas sagt, um ihre Reaktion zu testen. Und sie daraufhin eine kristallklare Grenze zieht und so in ihm alte, noch nicht geheilte Wunden angetriggert werden. Oder sie tatsächlich einen kleinen Rückfall erleidet, weil sie seinen Test nicht als Test erkennt und somit überreagiert. Woraufhin er wieder in den Rückzug geht. Sich vor ihr "versteckt" und sich in seinem Schneckenhaus verschanzt. Um sich erneut zu schützen. Weil auch ER in dem Fall überreagiert. 

    Hier darf das männliche Dual ebenfalls lernen, seine Emotionen zu kanalisieren. Und bewusst zu BLEIBEN und dies auszuhalten. Anstatt wieder die Flucht zu ergreifen und in den Rückzug zu gehen. 

    Und das weibliche Dual darf ihren "Fehler" wieder ausbügeln, indem sie ebenfalls mindestens einen Schritt zurücktritt. Und das männliche Dual erst einmal vollkommen in Ruhe und sich beruhigen lässt. Denn, wenn sie in diesem Moment auf ihn zugehen und um seine Aufmerksamkeit "betteln" würde, würde das einen so gewaltigen Fluchtreflex in ihm auslösen, dass er sich nur noch tiefer in seinem Schneckenhaus verschanzt. Sich überhaupt nicht mehr herauswagt und sich umso länger "tot" stellt und versteckt. Was an sich tragisch genug ist. Denn wir sprechen hier von längst und lange erwachsenen und eigenverantwortlich und selbstbestimmt denkenden und handelnden Menschen. 

    Er muss nun wissen und immer wieder spüren, DASS sein weibliches Dual gelassen in sich ruht. 

     

    • Dass sie wirklich IST, wie sie ist. Und vorgibt zu SEIN. Vollkommen authentisch nämlich
    • Dass sie ECHT ist
    • Dass sie offen und ehrlich ganz SIE SELBST ist und ihm nichts vorgespielt hat. In sämtlichen ihrer ur-weiblichen, emotionalen und sensiblen Facetten

     

    Selbst wenn sie das aufgrund ihrer hochsensiblen Seele gar nicht immer kann, muss es deutlich sichtbar für ihn sein, dass sie BLEIBT, anstatt sich von ihm abzuwenden.

    Und ihn wiederum im Stich zu lassen, wenn er sich nicht immer bei ihr meldet. Weil er das schlichtweg oft einfach nicht schafft. Selbst wenn es einmal zum Konflikt zwischen beiden Dualseelen kommt – was vollkommen normal und menschlich ist – und ER aus massiver Angst gleich wieder flüchtet, dass sie trotzdem und gerade deshalb BLEIBT und ihm so ganz deutlich zu verstehen gibt und zeigt, dass sie der ganzen Situation gewachsen ist. Dass sie erwachsen und reif geworden ist und sich inzwischen SELBST der sprichwörtliche ‚Fels in der Brandung’ ist. Dass sie sich selbst halten kann. Dass sie für sich selber einstehen und einfach authentisch und echt SEIN kann. Das sie sich in ihrem wahren und authentischen Sein verteidigt. Und sich selber absolut treu dabei bleibt.

    Dass ER ganz einfach SEIN darf, wie er ist. Auch wenn er immer wieder flüchtet. Und vor seinen eigenen Gefühlen wegläuft. Dass sie BLEIBT und ihn trotzdem zutiefst liebt. Auch wenn die Sehnsucht sie unendlich plagt, wenn er sich wieder einmal entzieht und sich vor ihr „versteckt“.

    Irgendwann kapiert man als weibliches Dual einfach, dass das männliche Dual nicht anders kann. Da er aus purer Angst heraus handelt.

    Ja, natürlich sollte die positive Kraft dieser tiefen Liebe stärker sein als die Angst - da Liebe nun einmal die mächtigste Kraft im Universum ist - aber das ist oft eben NICHT der Fall. Die Angst als negative Kraft hat hier die Macht übernommen. Und überlagert diese tiefe und unendliche Liebe. Und diese Angst ist eben NICHT so einfach auflösbar. Da sie ebenfalls oft viele Generationen zurückführt. Und sehr tief in diesen Menschen verankert ist. Und unbewusst von Generation zu Generation immer weiter getragen wird. 

    Dies braucht Zeit und sehr viel Geduld. 

    Viele weibliche Duale wollen aber diese Geduld nicht aufbringen. Sie wollen sich diese Zeit nicht nehmen, auch ihrem männlichen Dual zuzugestehen, sich die sensible Seele vollkommen zu heilen.

    Wenn das weibliche Dual sich von ihm abwendet und sich „nur“ noch auf sich und auf ihr Leben konzentriert, bestärkt ihn das ja immer weiter, dass sie eben doch noch nicht so weit ist, wie gedacht. Dass sie eben noch genauso vor sich selber wegläuft. Und nicht vollkommen zu sich selber steht. 

    Und – nein, das widerspricht jetzt nicht meinen ganzen vorherigen Texten. Da dieser Abschnitt der allerletzten Phase eine äußerst sensible Phase ist, für beide.

    Das weibliche Dual muss sich sowohl vollkommen auf SICH SELBST, als auch auf ihr männliches Dual und auf diese tiefe Liebe absolut einlassen. Sie muss sich darauf einlassen, zu BLEIBEN. Und die Erfüllung auszuhalten, die sie „zwangsläufig“ überfällt, WENN sie sich vollkommen einlässt. Auf das, was IST, einlässt. Sie muss die Liebe ihres männlichen Duals aushalten. Sie muss es aushalten, seine Liebe zu empfangen. Auch wenn sie immer noch nur tröpfchenweise von ihm kommt. Sie muss es aushalten, dass er eben seine Zeit und seinen Raum braucht, um sich aus den Fesseln seiner urgewaltigen Ängste zu befreien.

    Immerhin hat auch er ihr die Zeit und den Raum gegeben, sich vollständig die Seele zu heilen. Sich zu entwickeln und sich ihren urgewaltigen Ängsten zu stellen. Das männliche Dual hat das weibliche Dual mit stoischer Engelsgeduld solange geschützt, beschützt, gestärkt und absolut bedingungslos gehalten, bis sie sich selbst wieder schützen, beschützen und sicher halten konnte. Dann hatte er die Energie und Kraft nicht mehr. Da er ja währenddessen die ganze Zeit seine Liebe zu ihr unterdrücken, verdrängen, auf Eis legen, verleugnen und von sich schieben musste.

    Das männliche Dual hat all dies aus Liebe getan. Aus tiefer, reiner, purer, grenzenloser Liebe.

    Aber viele weibliche Duale sehen genau dies nicht. Sie sind nicht bereit, ihrem männlichen Dual dasselbe zuzugestehen. Sie halten es nicht aus, zu „warten“. Sie halten es nicht aus, dass er eben länger braucht, als sie. Und sich nicht zeitgleich entwickeln kann. Weil das aufgrund der weiblich-männlichen Energie überhaupt nicht möglich ist.

    Die energetische Verbindung ist nun einmal von Natur aus genauso eingerichtet, dass der Mann sich erst dann bewegen, sich entwickeln und heilen kann, wenn das weibliche Dual mit ihrer Entwicklung ziemlich fertig und vollkommen und ganz in ihrem wahren und authentischen Sein angekommen ist.

    Es sind grundsätzlich IMMER die weiblichen Duale bzw. die Herzensmenschen, die zuerst in ihre ureigene Mitte kommen und gelassen in sich ruhen müssen. Sie sind es, die sich als erstes komplett die Seele heilen und sich aus ihrer Angst befreien müssen.

    Erst dann kann das männliche Dual bzw. der Kopfmensch sich überhaupt bewegen und in seine eigene Heilung gehen. Ausschließlich dann. Und genau dies halten viele weibliche Duale bzw. Herzensmenschen nicht aus.

    Bedingungslose Liebe bedeutet aber genau dies. DASS man dem anderen genau die Zeit und den Raum gibt, den er eben braucht. Und wenn er länger dazu braucht, dann ist das eben so.

    Alles braucht seine individuelle Zeit. Auch ein Apfel am Baum braucht seine Zeit, um zu wachsen und zu reifen. Und somit genieß- und wirklich essbar zu sein. Und wie sagt man so schön: „Auch das Gras wächst nicht schneller und wird zum schönen Rasen, wenn man permanent daran zieht“ ;))

    Auch macht man sich lange Zeit vor, dass es auf dem Dualseelenweg ja „nur“ um die eigene Weiterentwicklung der Seele geht.

    NEIN – es geht ebenfalls darum, die eigene Liebesfähigkeit zu kultivieren. Es geht darum, Ängste zu überwinden. Es absolut zuzulassen, von unserem männlichen Dual zutiefst geliebt zu WERDEN.

    Es geht darum, die Selbstliebe zu veredeln. Und eben die Glücksquelle nicht mehr im Außen beim Partner zu suchen. Sondern, das Glück vollkommen aus sich selber zu beziehen. Und den Partner bzw. das Dual als absolute Bereicherung und eben die perfekte gegensätzliche Ergänzung zu sich selber zu sehen.

    Es stimmt NICHT – wie aus der spirituell-esoterischen Ecke gerne betont wird - dass es keinerlei Konflikte, Diskussionen oder Meinungsverschiedenheiten zwischen beiden Dualen mehr gibt, wenn beide Seelen geheilt sind. Auch in einer geklärten und geheilten Dualseelenbeziehung gibt es Meinungsverschiedenheiten und Diskussionen. Das ist menschlich. Und in einer lebendigen Beziehung vollkommen normal. Gerade bei solch Gegensätzen wie Kopfmensch und Herzensmensch.

    Es wäre absolut verlogen, zu behaupten, dass in einer geheilten und erwachsenen Beziehung kein Potenzial für Konflikte mehr vorhanden ist. Denn man darf hier nicht vergessen, dass beide grundsätzlich der Spiegel füreinander sind. Und sich diesen Spiegel auch bei gefühlten Winzigkeiten gnadenlos gegenseitig vorhalten. 

    Ganz genauso, wie man selbst permanent zwischen Kopf und Herz hin und her schaltet und sich urgewaltige Kämpfe von Denken und Fühlen im eigenen Sein abspielen können, kann es auch Konflikte zwischen Kopfmensch und Herzmensch im Außen geben. Das ist vollkommen normal. Es wird immer einmal Reibung geben, wo zwei dermaßen unterschiedliche Menschen aufeinander treffen. Auch wenn sich beide zutiefst lieben. Und beide sehr auf Harmonie bedacht sind. Und beide „eigentlich“ Konflikte scheuen. 

    Es wird aber ANDERS damit umgegangen. Es gibt keinerlei Machtkämpfe mehr. Es gibt keine Szenen und keine Dramen mehr zwischen den Dualen.

    Es wird sich nicht mehr angeschrien und beleidigt, sondern sachlich argumentiert und nach konstruktiven Lösungen gesucht. Und an den richtigen Stellen geschwiegen. 

     

    • Leben, bedeutet Vielfalt
    • Leben, bedeutet Veränderung
    • Leben, bedeutet Wachstum
    • Leben, bedeutet Entwicklung
    • Leben, bedeutet Handlung
    • Leben, bedeutet Gefühl
    • Leben, bedeutet Denken

     

    Ein gemeinsames Leben zu führen, bedeutet, permanent Entscheidungen zu treffen. Für BEIDE.

    Natürlich macht es trotzdem einen immensen Unterschied, ob man aus seinem Verstand oder aus seinem Herzen heraus entscheidet.

    Und es macht ebenso einen urgewaltigen Unterschied, ob einer der Duale oder sogar beide flüchten oder ob sie stehenBLEIBEN. Und sich ganz bewusst den Konflikten stellen. Um diese konstruktiv zu klären. So dass beide mit dem Resultat auch leben können. Ohne dass irgendein fauler Kompromiss von einem oder beiden eingegangen werden muss. Normale  Kompromisse wird es allerdings immer wieder einmal geben. Das bleibt im Alltag gar nicht aus.

    Selbst wenn das männliche Dual seinen weiblichen Herzensmenschen wie eine Königin behandelt, sie bewundert und verehrt und sie auf Händen trägt, um ihr ihre Wünsche zu erfüllen, kann NICHT immer alles nur harmonisch, friedlich und voll Sonnenschein sein.

    Da wir menschliche Wesen sind und keine Roboter, die per Werkseinstellung auf: „Funktioniert immer, widerspricht niemals, ist immer derselben Meinung wie andere, muckt niemals auf, sondern ist immer lieb und brav“ gesetzt sind, GIBT es selbstverständlich hin und wieder einmal Diskussionen oder eine Meinungsverschiedenheit.

    Ein Kopfmensch wird grundsätzlich immer anders denken, fühlen und handeln, als wir Herzensmenschen dies tun. Auch dann, wenn die Seele geheilt und in Balance gebracht ist. 

    Genau das ist die Gegensätzlichkeit des Lebens und gerade deshalb perfekte Ergänzung beider zusammengehörenden Dualseelen. 

    Meiner Ansicht nach ist es spirituelle Verlogenheit, Dinge als bedingungslose Liebe zu verkaufen, die mit wahrer und ECHTER Liebe absolut gar nichts zu tun haben. Es wird sich hinter einer spirituellen Fassade versteckt, um schweigsam Dinge auszuhalten und in Situationen auszuharren, die man nicht wirklich für sich annehmen und akzeptieren kann. Es werden die Dinge genauso gedreht wie man sie braucht und sehr subtil manipuliert, um die Fassade von angeblich bedingungsloser Liebe überhaupt aufrecht halten zu können. 

    Diese Strategien halte ich für brandgefährlich, gerade für emotional labile hochsensible Menschen, die sich noch am Anfang oder mitten in ihrem Entwicklungsprozess befinden. 

    Denn man kann eben NICHT per se alles klaglos annehmen und akzeptieren, was das männliche Dual sagt oder was er tut. 

    Weil manches ganz einfach gegen die eigenen Prinzipien, Normen und Werte verstösst. Man sich nicht damit identifizieren und somit auch nicht damit leben kann. Wenn man solch eine Situation lediglich hinnimmt, weil man sehr genau weiß, wenn man dies nicht tut, ist der andere weg, ist das eine Ausrede sondergleichen. Es ist Lug und Selbstbetrug. Das ist Selbsttäuschung auf hohem Niveau. Das ist alles andere, aber KEINE wahre und bedingungslose Liebe!

    Das ist pure Angst, den anderen zu verlieren, wenn man sich nicht an ihn anpasst. Wenn man sich nicht seinem Willen unterwirft. Und sich für ihn wiederum verbiegt. Wenn man dessen Leben lebt und nicht das eigene.

    Gerade spirituell-esoterische Menschen greifen gerne den Vorwand auf, bedingungslose Liebe würde angeblich bedeuten, dem anderen völlige Freiheit in all seinen Handlungen zu lassen. Es klaglos zu akzeptieren, egal, was der andere tut. Das ist meiner Meinung nach Unsinn. 

    Denn das wäre eine scheinheilige, spirituell angehauchte Fassade aus vermeintlicher Pseudo-Liebe. Und Pseudo-Harmonie. Und hätte mit echter und wirklicher bedingungsloser Liebe absolut nichts zu tun.

    Man kann eben NICHT immer sämtliche seiner Gefühle einfach kompensieren oder transformieren. Weil sie uns darauf aufmerksam machen, DASS irgendetwas im Argen liegt. 

    Auch oder gerade wenn man bedingungslos liebt, ist es notwendig, eine kristallklare Grenze zu setzen, wenn der andere etwas sagt oder tut, was einem selbst nicht gefällt. 

    Mit dem man nicht leben und umgehen kann. Was gegen die eigenen Prinzipien, den weiblichen (oder andersherum männlichen) Stolz, die tiefen inneren Überzeugungen und Wertvorstellungen verstösst. Was einem die Seele erneut verletzt. Oder zumindest alte Verletzungen antriggert, die noch geheilt werden dürfen.

    Was auch in den geklärtesten und geheiltesten Beziehungen vorkommt. Denn wir sind wie schon erwähnt, alle Menschen. Mit Gefühlen und Emotionen. Diskussionen und Meinungsverschiedenheiten sind menschlich.

    Zwischen zwei zusammengehörenden Dualen geschieht alles aus tiefer und ECHTER Liebe, Achtsamkeit und tiefem Respekt füreinander. 

    Und in einer solch geheilten und geklärten Beziehung läuft es eben ANDERS. Aber eben noch lange nicht perfekt.

    Perfektion wäre – zumindest für mich – absolut langweilig. Weil es dann keinen Platz und Raum für Entwicklung, Andersartigkeit, Vielfalt und Veränderung geben würde. Und gerade die Vielfalt, Veränderung, Entwicklung, Unterschiedlichkeit und Reibung aneinander macht das Leben doch erst wahrhaft lebendig.

    Was nun die Ängste und nicht verarbeiteten Verletzungen der sensiblen Dualseelenmänner betrifft, die männlichen Duale bzw. die Kopfmenschen brauchen für sich die Zeit und den Raum, sich zu entwickeln. Sich ihren Ängsten zu stellen, die wirklich urgewaltig sein können. Und nicht so einfach zu lokalisieren und aufzulösen sind. 

    Das männliche Dual muss dies schließlich auch WOLLEN.

    Und gerade ein verstandesorientierter und verkopfter Dualseelen-Mann WILL bekanntlich ja ausschließlich dann eine Veränderung und feste Bindung mit seinem weiblichen Dual, wenn er deutlich spürt, sieht und erkennt, dass er wirklich und wahrhaftig geliebt und ganz genauso angenommen wird, wie er nun mal ist. 

    Selbst und gerade MIT seinen ganzen Ängsten, Macken, Angewohnheiten und Fehlern.

    DAS ist wahre und bedingungslose Liebe.

    Solange er auch nur die winzigste vermeintliche "Gefahr" für sein sensibles Seelenleben und seine pure und authentische Existenz an sich aus Richtung seines weiblichen Duals wittert, wird er sich nicht einlassen. Sondern immer wieder flüchten. 

    Der männliche Kopfmensch ist die perfekte, gegensätzliche Ergänzung zum weiblichen Herzensmensch. Beide sind die absoluten Traumpartner füreinander. Da sie füreinander bestimmt sind. Und nun mal zusammengehören wie das Yin und Yang. Was aber noch lange nicht bedeutet, dass permanent nur Harmonie und Frieden zwischen beiden Dualseelen herrscht.

    SEHEN Sie genau hin. Und Sie SEHEN und erkennen in ihm per se immer nur SICH SELBST.

    Zeigt er noch Angst? Dann besteht in Ihnen ebenfalls Angst.

    Nämlich Ihre Angst vor dem Neuen und Ungewissen, dass Ihr Leben ab jetzt bestimmt. Sie nehmen zwar eine Biegung auf dem Weg Ihres Lebens wahr, können aber noch nicht sehen und erkennen, wohin dieser Weg Sie nach dieser Biegung führt. Ob dieser Weg auch tatsächlich sicher, passend und stimmig für Sie ist.

    Dazu müssen Sie mutig sein. Und das Risiko eingehen, diesen neuen Weg für sich zu erkunden. 

    Ihre Sehnsucht zeigt Ihnen den von der Natur gegebenen Weg Ihrer Seele. Folgen Sie diesem Weg und somit der Stimme Ihrer Sehnsucht...und nähren, sättigen und erfüllen Sie bewusst Ihre Seele.

    SEHEN Sie genau hin und Sie sehen und erkennen in IHM und seinem Verhalten überaus deutlich, wie sehr Sie bereits authentisch und vollkommen echt sind.

    SEHEN Sie genau HIN. Und Sie sehen und erkennen klar und deutlich, an welchem Punkt Sie WIRKLICH in Ihrer ganz persönlichen Entwicklung stehen. 

     

                                                                    © Iris Fischer – sensible-seele.net



    Online-Kurs für Seelenpartner & Dualseelen


       Online-Kurs für Seelenpartner & Dualseelen

    Dieser eKurs stärkt, stabilisiert & stützt Sie effektiv in Ihrem ganz persönlichen Entwicklungsprozess... - mehr lesen

     

     

     


     

    Über die Autorin

    Meine Beratung für sensible Menschen

    Iris Fischer ist diplomierte systemische Therapeutin, Expertin für sensible Menschen, Expertin für Seelenpartner & Dualseelen und Autorin von fünf Büchern. Selbst hochsensibel und hochsensitiv berät, unterstützt und begleitet sie hochsensible Menschen seit 2008 darin, ihren ureigenen, individuellen Weg für sich zu finden. Sie inspiriert und motiviert und gibt die passenden Impulse. Dabei bleibt sie konsequent lösungsorientiert. Sie unterstützt Ihre Klientinnen und Klienten mit sehr viel Herz, Humor und Verstand dabei, das innere Feuer in sich zu entdecken. Sich zu verwirklichen und zu entfalten und mit allen Facetten einfach authentisch zu SEIN.