Kraftvoll lieben & authentisch leben                                                                                                                             Beratung bei Hochsensibilität - das besondere Geschenk der Natur                                                     Seelenpartner & Dualseelen

"Das große Glück der Liebe besteht darin, Ruhe in einem anderen Herzen zu finden..."  
Julie Jeanne de Lespinasse 

Sensible Seele Blog - Liebe & Beziehung


Warum wir die Liebe nicht aufschieben sollten

Warum wir die Liebe nicht aufschieben sollten

Wir Menschen haben die leidige Angewohnheit, Dinge die uns „eigentlich“ wichtig sind, aufzuschieben. Wir sind wahre Meister darin, gedanklich und emotional aus der Gegenwart und dem Hier und Jetzt zu flüchten. Gefühle, die wir JETZT fühlen, von uns abzuspalten, sie zu verdrängen und uns abzulenken. Uns von uns selbst, von unserem Herzen und der Sehnsucht unserer Seele wegzubewegen. Wir schieben die Dinge vor uns her und bringen uns so um das Glück, die Liebe im Hier und Jetzt genießen zu dürfen. Wir bringen uns um das Glück, uns wirklich lebendig zu fühlen. Das Leben zu spüren. In diesem Augenblick. Die Liebe zu fühlen. In diesem Moment. Den Menschen, den wir wahrhaft lieben, bei uns zu haben. In seine Augen zu sehen, seine Stimme zu hören, ihn lächeln zu sehen, ihn ganz nah bei uns zu spüren...in diesem einen unwiederbringlichen, unendlich kostbaren Augenblick unseres Lebens...JETZT...  

Aber wir verschieben lieber. Auf später. Denn, wir sind der Meinung, dann können wir immer noch...

Später können wir immer noch...genießen...dann können wir immer noch...leben...dann können wir immer noch...lieben...dann können wir immer noch...mit diesem Menschen zusammenSEIN, den wir lieben...denn es läuft ja nichts weg...dieser Mensch läuft ja nicht weg...

Aber ist das tatsächlich so? Oder unterliegen wir hier einer ganz gewaltigen Selbsttäuschung.

Permanent brennt die tiefe Sehnsucht nach Erfüllung in uns. Aber anstatt dem Ruf unserer Seele zu folgen und die Stimme unseres Herzens zu erhören, schieben wir die Dinge lieber auf. Denn...es hat ja noch Zeit...später eventuell...heute Abend vielleicht...oder morgen...dann ist ja auch noch ein Tag...oder übermorgen...oder nächste Woche...nächsten Monat...oder vielleicht irgendwann...wenn es denn gerade mal besser passt. Denn JETZT gerade haben wir ja etwas anderes...wichtigeres zu tun....

Nur...ist das, was wir JETZT gerade tun, wirklich besser und wertvoller und vor allem wirklich wichtiger, als mit dem Menschen, den wir wahrhaft lieben, in diesem Moment zusammen und IN Liebe zu SEIN...? 

Diesem Menschen vielleicht nur eine winzig kleine Aufmerksamkeit in Form eines Anrufes von fünf Minuten „einfach nur so“ zu schenken oder ein paar Worte zu schreiben und ihn damit unendlich glücklich zu machen? Weil wir ihm damit gezeigt haben, dass wir an ihn denken? Uns selbst damit glücklich zu machen?

 

Was tun SIE gerade in diesem Moment?

 

  • Wo befindet sich der Mensch, den Sie am meisten lieben auf dieser Welt, in diesem Augenblick?
  • Was ist mit der Liebe in Ihnen?
  • Was TUN Sie mit dieser Liebe?
  • Leben Sie die Liebe oder schieben Sie den Moment, diese Liebe dem anderen zu zeigen, immer wieder auf...vor sich her...und schieben es auf...wirklich zu lieben?
  • Folgen Sie tatsächlich der Stimme Ihres Herzens und Ihrer Seele, was die Liebe betrifft?

 

Immer wieder fallen wir unserem Verstand zum Opfer. Und kommen aus der Illusionsfalle des Denkens nicht wirklich heraus.

Nicht, ehe wir uns die Wahrheit bewusst machen. Uns auch mit den unbequemen Dingen befassen und auseinandersetzen. Und uns bewusst machen, dass die Zeit niemals still stehen wird. Das Karussell des Lebens sich immer weiterdreht. Die Zeiger der Uhr sich immerfort bewegen. Der Sand in der Sanduhr immer weiter nach unten rieselt, bis nichts mehr davon übrig ist.

Viele Menschen befinden sich permanent mit ihren Gedanken in ihrer Vergangenheit. Und beißen sich an alten (positiven wie negativen) Erinnerungen, Ex-Partnern und den dazugehörigen Gefühlen fest, wie ein Hund, der sich in die Hose des Postboten verbissen hat. Vergessen dabei aber nur allzu leicht, dass sie so innerlich niemals präsent in der Gegenwart sind. Im Hier und Jetzt nicht wirklich ankommen. Den aktuellen Menschen in ihrem Leben nicht wirklich SEHEN, als die wundervolle Person, die dieser Mensch IST. 

Stattdessen trauern sie ihrer Vergangenheit nach, und hängen an den Dingen fest, die sie verloren haben. Die sowieso nicht mehr änderbar sind. Und die nun einmal geschehen sind. Konzentrieren sich aber nicht auf das in der Liebe, was sie JETZT gerade HABEN. Auf den Menschen, der JETZT in ihrem Leben und an ihrer Seite IST. 

Auch Zeiten des vollkommenen AlleineSeins nicht wirklich annehmen, akzeptieren und in vollen Zügen genießen können. Den Sinn darin nicht erkennen und sehen. 

Auch springen viele mit ihrem Verstand nur allzu oft in die Zukunft und machen sich Gedanken, was wohl irgendwann einmal eventuell und vielleicht schlimmes passieren KÖNNTE...

"Hätte...was wäre, wenn ...aber...eigentlich...könnte" - sind ganz typische Sprüche, die uns vom Hier und Jetzt wegbringen. Mit denen wir uns aus unserer ureigenen Mitte wegbewegen. Weil wir dann nicht mehr gelassen in uns ruhen und das Leben und die Liebe nicht einfach fließen und geschehen lassen können. 

Nein, wir wollen permanent alles mit unseren bewertenden Gedanken und unserem Verstand kontrollieren. Mit unserem Ego wollen wir die Dinge unbedingt HABEN. Vergessen dabei aber leicht, dass gewisse Dinge einfach nicht für uns bestimmt sind. Oder nur für eine gewisse Zeit unseres Lebens bei uns sein sollen. 

Was vorbei ist, ist nun einmal vorbei. Unwiederbringlich geschehen. Es ist nicht mehr zu ändern. Aber genau das wollen wir oft nicht akzeptieren. Weil wir es nicht annehmen können. Weil uns nicht gefällt, was wir sehen. Und wie unser Leben jetzt nun einmal IST. 

Wir beißen uns an destruktiven Gedanken fest wie: "Warum ist es gerade so und nicht anders...". Nutzen bringt uns das allerdings nicht. Weil wir Antworten meist nicht finden. Und die Liebe sich mit dem Verstand nun einmal nicht kontrollieren lässt. 

Was die Zukunft für jeden einzelnen Menschen bringt, weiß niemand von uns. 

Genau das aber einfach geschehen zu lassen, dass das Leben und die wahrhaftige Liebe uns genau DEN Menschen an unsere Seite schickt, WENN wir nur absolut bedingungslos dem Leben und der Liebe vertrauen, fällt vielen Menschen ganz immens schwer. 

Oft genug IST dieser Mensch bereits an unserer Seite und in unserem Leben und wir SEHEN und ERKENNEN den wahren Wert dieses Menschen, die tiefe Liebe, die wir für diesen Menschen empfinden und die dieser Mensch ebenfalls für uns empfindet, nur nicht. Eben WEIL wir uns mit all unseren Sinnen und unserem gesamten Sein permanent aus dem Hier und Jetzt wegbewegen. Also gar nicht präsent sein KÖNNEN, mit dem, was gerade ist. 

Alles hat seinen Sinn, so wie es passiert. Genau dagegen kämpfen wir aber permanent an. Wir glauben unserer eigenen Wahrnehmung nicht und vertrauen nicht unserer ureigenen Intuition. Wir machen uns Vorwürfe, baden in (Selbst-) Zweifeln und Selbstmitleid und laden uns Schuldgefühle auf, die vollkommen unangebracht sind. Weil wir nichts für das können, was andere Menschen tun und wofür sie sich entscheiden. 

Das Resultat aus den Konsequenzen, wenn wir uns gedanklich permanent in der Vergangenheit oder in der Zukunft aufhalten, sieht dann oft so aus, dass wir uns unserem eigenen Selbst viel zu wenig zuwenden. Und uns UNS SELBST zu wenig widmen. Uns nicht auf UNS SELBST vollkommen einlassen. Überhaupt nicht präsent sind für unsere eigene Person. Die Person, die wir in diesem Moment im Hier und Jetzt nun einmal SIND. Mit all dem, was unser wahres Sein ausmacht. 

Uns dem aktuellen Menschen in unserem Leben und an unserer Seite nicht so widmen, wie wir es "eigentlich" tun könnten. Sondern wir schieben alles immer nur auf. Weil wir uns weder auf diesen Menschen, noch auf unsere wahren Gefühle, noch auf die Gegenwart und das Hier und Jetzt vollkommen einlassen können. 

Weshalb auch Seelenpartner und Dualseelen permanent voreinander flüchten. Und sich immer nur häppchenweise - aber niemals vollkommen, mit allen Fasern ihres gesamten Seins - aufeinander einlassen. Weil sich keiner von beiden auf das Hier und Jetzt, die wahrhaftige Liebe, auf sich selbst und auf das was IST, wirklich einlässt. Weil sie oft genug nicht mit ihrem gesamten Sein vollkommen im Hier und Jetzt präsent SIND. 

Die Liebe wird also ständig nur aufgeschoben. Aber niemals wirklich absolut und bedingungslos im Hier und Jetzt miteinander gelebt. 

 

Sicherlich kennen Sie folgende und ähnliche Sprüche:

 

  • Ich wollte ihn/sie ja „eigentlich“ anrufen
  • Ich wollte ihn/sie ja „eigentlich“ sehen
  • Ich wollte ja „eigentlich“ den Urlaub gemeinsam verbringen
  • Ich will ja „eigentlich“ mit diesem Menschen zusammenleben
  • Ich will ja „eigentlich“ mit diesem Menschen eine gemeinsame Zukunft aufbauen
  • Ich will mich ja „eigentlich“ vollkommen auf diesen Menschen einlassen
  • Ich will mich ja „eigentlich“ auf die wahre Liebe wirklich einlassen
  • „Eigentlich“ will ich ja...

 

Aber Sie TUN es nicht. Und mit dem Wort „eigentlich“ relativieren Sie schon Ihre eigenen Aussagen.

 

  • Warum tun Sie es nicht?
  • Warum hören Sie nicht auf Ihr Herz und auf Ihre Seele?
  • Warum schieben Sie DIE Entscheidung Ihres Lebens vor sich her?
  • Warum bleiben Sie in der Komfortzone Ihres bisherigen Lebens?
  • Warum machen Ihnen Veränderungen und ein gemeinsames „Wir“ mit diesem Menschen eine solch massive Angst?
  • Warum erwarten Sie vom anderen, dass er als erstes auf Sie zukommt, wenn Sie nicht bereit dazu sind?

 

Stellen Sie sich vor, Sie sind uralt geworden, haben Ihr Leben aber ohne den Menschen gelebt, den Sie doch in Wahrheit so tief lieben.

Würden Sie es in der Rückschau gesehen, nicht bitterlich bereuen, sich nicht auf diesen Menschen und die grenzenlose Liebe zu ihm im Hier und Jetzt wirklich eingelassen zu haben?  

Wären Sie nicht unendlich traurig darüber, dass Sie Ihr Leben nicht gemeinsam mit diesem Menschen verbracht haben? Sondern in Ihren Ängsten verharrt und in Ihrer Bequemlichkeit der alten Muster geblieben sind?

Eine Entscheidung rückgängig machen, können wir nicht mehr. Bereuen, was wir unterlassen haben zu tun, ebenfalls nicht. Ein schlechtes Gewissen zu haben. Bringt nichts. Denn es ist bereits, wie es IST. Es ist geschehen und wir haben die Zeit ungenutzt verstreichen lassen. Den einen unermesslich kostbaren Moment, den Menschen, den wir lieben zu hören. Zu sehen. Zu spüren. Zu berühren. Mit ihm zu lachen. Ihn mit allen Sinnen zu genießen. Die gemeinsamen Momente bestmöglichst zu gestalten.

Jede Sekunde mit all unseren Sinnen und jeder Faser unseres gesamten Seins präsent zu sein. MIT dem Menschen zu SEIN, den wir so sehr lieben.

 

  • Jeder Moment, der ungenutzt verstreicht, ist ein verlorener Moment
  • Jeder Kuss, der nicht geküsst wurde, ist ein verlorener Moment
  • Jede Zärtlichkeit, die nicht ausgetauscht wurde, ist ein verlorener Moment
  • Jede Umarmung, die nicht umarmt wurde, ist ein verlorener Moment
  • Jeder liebevolle Blick, der nicht geschenkt wurde, ist ein verlorener Moment
  • Jedes liebevolle Wort, das nicht gesprochen wurde, ist ein verlorener Moment
  • Jegliche Liebe, die nicht gelebt wurde, ist ein verlorener Moment
  • Jedes intensive Gespräch, das nicht geführt wurde, ist ein verlorener Moment
  • Jede Liebeserklärung, die niemals mitgeteilt wurde, ist ein verlorener Moment
  • Jedes Lächeln, das nicht ausgetauscht wurde, ist ein verlorener Moment

 

Liebe IST Liebe. Sie will gelebt werden. Sie will aufblühen und sich vervielfältigen. Sie will einfach nur SEIN. In diesem Moment. JETZT.

Stattdessen wird sie von unserem Verstand blockiert und von Ausreden und Angst überlagert. Sie wird kontrolliert, ihr wird permanent widerstanden und es wird für die Liebe oder gegen die Liebe gekämpft. Sie wird unterdrückt, auf Eis gelegt und von uns geschoben.

Aber die Liebe darf niemals einfach nur SEIN.

So verpassen wir dann den wichtigsten Moment unseres Lebens. Und bringen uns um das wahre Glück in der Liebe. Um die magischen Momente im Leben.

Stellen Sie sich nur einmal vor...

Sie schieben das wichtigste im Leben, nämlich die gemeinsame Zeit mit dem Menschen, den Sie lieben, immer wieder aufs Neue vor sich her. Weil Sie DENKEN, das hat ja noch Zeit...und Ihre wahren Gefühle und Ihr Herz dabei ignorieren.

Was, wenn es - rein hypothetisch - urplötzlich zu spät wäre? Und dieser Mensch wäre für Sie für immer verloren? Sie könnten ihn niemals wieder erreichen? Er wäre einfach nicht mehr hier?

Ja, ich weiß, das sind harte Gedanken. Passiert aber immer wieder auf dieser Welt.

Würden Sie es nicht zutiefst bedauern, dass Sie nicht auf Ihr Herz und auf Ihre Seele gehört und die Zeit im Hier und Jetzt bestmöglichst gemeinsam wirklich genutzt hätten? Ihre Angst überwunden, über Ihren Schatten gesprungen und die Liebe tatsächlich aktiv miteinander GELEBT hätten?

WAS hält Sie in Wahrheit davon ab, die Liebe mit Ihrem geliebten Menschen tatsächlich im Hier und Jetzt gemeinsam zu leben?

Diesen Moment in diesem kostbaren und unwiederbringlichen Augenblick gemeinsam zu zweit IN Liebe zu SEIN?

 

  • Was hält Sie tatsächlich davon ab, dem Menschen, den Sie in Wahrheit tief lieben, Ihre Liebe wirklich zu gestehen und zwar JETZT?
  • Was hält Sie als Mann davon ab, wirklich zu TUN, was Sie „eigentlich“ für die Frau, die Sie lieben, die ganze Zeit tun WOLLEN und zwar JETZT?
  • Was hält Sie davon ab, Liebe aktiv zu GEBEN – JETZT?
  • Was hält Sie davon ab, die wahre Liebe wirklich zuzulassen, anzunehmen und zu empfangen – JETZT?
  • Was hält Sie wirklich davon ab, sich auf die wahre Liebe und auf den Menschen, den Ihr Herz und Ihre Seele so sehr begehrt, wirklich einzulassen und wahre Nähe zuzulassen – JETZT?
  • Was hält Sie wirklich von einem gemeinsamen „Wir“ ab in diesem Moment – JETZT?

 

Das einzige, was Menschen davon abhält, das zu TUN, was sie wirklich tun wollen, ist Angst.

Wahre Liebe kann sich aber nur vollkommen entfalten, wenn die Angst davor, sich in diesen unendlichen Tiefen dieses Gefühls zu verlieren, überwunden wird. Wenn man mitten durchs Feuer dieser heiß lodernden Flammen geht. Am besten gemeinsam Hand in Hand, mit dem Menschen, den man so sehr liebt.

Ist die wahre Liebe mit diesem Menschen es nicht wert, sich aus all den  (Selbst-) Begrenzungen, Widerständen, Ängsten und Blockaden zu befreien, um die Liebe absolut frei fließen zu lassen?

Denn nur dann, wenn die wahre Liebe absolut frei fließen darf, kann das geschehen, was auch tatsächlich geschehen soll. Geschehen kann nur, wenn wir die Kontrolle abgeben. Erwartungen loslassen. Und die Liebe in uns bedingungslos freisetzen. Unser wahres und authentisches Sein im wahrsten Sinne des Wortes befreien. 

Zwei geheilte und befreite Seelen können wirklich wahrhaft glücklich miteinander sein.

Nur, wenn wir uns bewusst im Hier und Jetzt befinden, kann die wahre Liebe wirklich aufblühen. Und sich in all ihren schillernden Facetten vollkommen bedingungslos entfalten...

Denn, unser Leben findet JETZT statt...jetzt in diesem Moment. Die wahre Liebe will JETZT gelebt werden... jetzt in diesem Moment...


                                                                  © Iris Fischer – sensible-seele.net  

 

Was wir unter Liebe verstehen

Was wir unter Liebe verstehen

Mein Buch "Seelenpartner grenzenlose Liebe" wollte unbedingt geschrieben werden. Es war wie ein innerer, intensiver „Zwang“. 

Manche Bücher will man ja aus einem eigenen Bedürfnis heraus schreiben. Aber dieses Buch ist aus einer „höheren Macht“ entstanden. Das war kein kurzfristiger Impuls in mir, sondern es hat mich nicht mehr losgelassen. 

Es hat regelrecht in mir gebrüllt: „Schreib mich“. Also habe ich mich hingesetzt und fast Tag und Nacht innerhalb kürzester Zeit in jeder freien Minute daran geschrieben.

Als es eigentlich schon fertig war, hat es sich noch nicht ganz „rund“ angefühlt. Und dann kam ich darauf was noch fehlte. 

Es war das Kapitel: „Was wir unter Liebe verstehen...“

Genau genommen eigentlich die Vorgeschichte zu den Seelenpartnern und Dualseelen...


Hier also ein Teil dieses Kapitels: 

Was wir unser Leben lang normalerweise unter dem Begriff ‚Liebe’ verstehen, IST nämlich eigentlich in Wahrheit überhaupt keine Liebe. 

Was wir FÜHLEN, ist einzig und alleine die VORSTELLUNG die wir uns über Liebe machen. Wir erschaffen uns eine künstliche Realität. Ein Idealbild. Eine Illusion. Und das nennen wir dann ‚Liebe’.

Jeder Mensch erschafft sich in seiner Phantasie den ‚Traumpartner’ für sich. Er malt sich ganz genau aus, wie dieser ‚Traumpartner’ aussieht. Es werden beliebig viele Eigenschaften aufgezählt, WIE dieser ‚Traumpartner’ sich verhalten solle. Es wird ganz genau definiert, was dieser Mensch eindeutig NICHT haben darf. Und nach genau diesem Menschen halten wir dann ganz gezielt Ausschau. Und sind über alle Maßen enttäuscht, wenn ein solcher Mensch niemals in unserem Leben auftaucht. 

Entspricht ein Mensch den wir in der Realität dann doch kennenlernen, allerdings NICHT diesem Traumbild aus unserer Phantasie, lehnen wir diesen Menschen ganz automatisch als möglichen Partner oder Partnerin ab. 

Ein solcher Mensch wird niemals auch nur die kleinste Chance bei uns haben. 

Auch wenn er der wundervollste, treueste, liebevollste, fürsorglichste und netteste Mensch auf Erden wäre. Auch wenn dieser Mensch alles für uns tun würde. Ganz einfach weil er UNS aus seinem tiefsten Herzen liebt. Nicht ein BILD dass er sich in seinem Inneren von uns gemacht hat. Nicht eine bloße Vorstellung wie wir sein sollen. Nicht ein Phantasiegebilde dass dem wahren Leben nicht standhalten kann. Dieser Mensch liebt uns ganz einfach als MENSCH. Als die Person die wir SIND. Nicht als dass, was er sich in seinen Träumen als Partner oder Partnerin für sich wünscht. 

Dieser Mensch befindet sich bereits IN Liebe. Dieser Mensch IST Liebe. Während WIR noch verzweifelt danach suchen...

Wir suchen stattdessen gezielt nach dem „richtigen“ Partner für uns und wundern uns chronisch, dass wir nicht fündig werden. Was ja kein Wunder bei all den Ansprüchen und Erwartungen ist, die wir da in uns tragen. Dies kann kein Mensch uns erfüllen!

Immer wieder wundern wir uns dann, dass unsere Beziehungen nicht funktionieren. Dass unsere Partnerschaften scheitern. Wir wollen immer nur dass was uns FEHLT. Und konzentrieren uns darauf. Dabei entgeht uns aber oft, dass wir den besten Menschen für uns – von dem wir wirklich und wahrhaftig bedingungslos als MENSCH geliebt werden, direkt vor unserer Nase bereits haben. Ihn aber nicht sehen können. Weil wir ihn überhaupt nicht sehen WOLLEN. 

Was ja kein Wunder ist bei all den Hirngespinsten und Phantasien über vermeintliche ‚Traumpartner’, die uns permanent in unserem Kopf herumgeistern. Wir wollen immer noch besseres, schöneres, dünneres, reicheres, intelligenteres, erfolgreicheres usw...

Anstatt wir mit dem zufrieden sind was wir da an unserer Seite HABEN. Nämlich schlicht und einfach WAHRE Liebe. 

Ständig suchen wir weiter. Und suchen...und suchen...und suchen...werden aber niemals fündig. Wie können wir das auch, wenn wir doch gar nicht wissen was Liebe WIRKLICH bedeutet? Wie können wir den passenden Menschen in unser Leben ziehen wenn wir ihn doch überhaupt nicht erkennen und sehen können?

Wir haben einen so verschleierten Blick für das wesentliche im Leben, dass wir uns immer nur auf das unwesentliche konzentrieren. Und dann unzufrieden sind, wenn wir nicht das bekommen was wir meinen bekommen zu müssen. 

Wir sehen überhaupt nicht, dass das was wir ausstrahlen IMMER als Spiegel zu uns zurückkommt. Wir ziehen quasi immer den Partner, die Partnerin an die wir tatsächlich „verdient“ haben. 

Wenn wir uns im emotionalen Mangel befinden, ziehen wir automatisch auch Mangel an. Wenn wir nur auf Äußerlichkeiten schauen und nicht auf die inneren Werte achten, bekommen wir genau das vor die Nase gesetzt. Und unsere Erwartungen werden niemals erfüllt. 

Sie KÖNNEN überhaupt NICHT erfüllt werden. Wenn wir im emotionalen MANGEL sind. Denn Mangel kann KEINE Erfüllung anziehen! 

Wenn wir eine erfüllte Beziehung und Partnerschaft leben wollen, dann müssen wir uns in erster Linie SELBST erst einmal erfüllen. Damit wir genau das nach außen hin ausstrahlen! Nur so kann auch Erfüllung von außen zu uns zurückkommen. Ausschließlich DANN können wir eine erfüllte und befriedigende Partnerschaft leben. Wenn beide Partner zu sich selbst und zum anderen IN Liebe sind. 

Nur wenn wir aufhören Erwartungen und Bedingungen an einen potenziellen Partner zu stellen, bringt uns das Resonanzgesetz genau diesen passenden Menschen. Nur wenn wir ganz bei UNS angekommen sind, ziehen wir genau einen solchen Menschen in unser Leben. Nur wenn wir es AUSSTRAHLEN dass wir gelassen und entspannt in uns selber ruhen, bekommen wir genau das zurück. 

Wie schnell SAGEN viele Menschen zu einem anderen Menschen die berühmten drei Worte: „Ich liebe dich“. Was sie dabei aber in Wirklichkeit MEINEN ist etwas ganz anderes. 

Denn eigentlich MEINEN sie mit diesen drei Worten: „Ich liebe das BILD dass ich mir von dir die ganze Zeit in meiner Phantasie gemacht habe. Ich liebe die VORSTELLUNG davon, dass du mein ‚Traumpartner’ bist. Ich liebe nicht DICH als MENSCH!“

Und genau diese Illusionen halten wir oft über viele Jahre lang aufrecht. Und täuschen uns ganz gewaltig damit SELBST. 

Dabei harren wir in Beziehungen aus die uns überhaupt nicht gut tun. Und die eigentlich gar nicht zu uns passen. Weil wir nicht bei uns selbst sind. Weil wir UNS SELBST für den anderen aufgegeben haben.

NICHT etwa aus wahrhaftiger Liebe. NEIN! - wobei man sich IN wahrer Liebe niemals selber aufgibt! Man gibt sich lediglich dem anderen HIN. Man gibt sich der Liebe HIN. 

Sondern weil dieser Mensch ganz genau dem BILD entspricht dass wir uns die ganze Zeit von ihm gemacht haben. Und weil dieser Mensch uns unsere Illusion dann nicht erfüllt, sind wir zutiefst unglücklich und enttäuscht. 

Und geben auch noch dem ANDEREN die ganze Schuld dafür. Weil er unsere Erwartungen ja überhaupt NICHT erfüllen KANN. Denn es sind ja UNSERE eigenen Erwartungen die wir da in uns tragen. Die wir auf den anderen projizieren. 

Dieser andere Mensch kann absolut überhaupt NICHTS dafür wenn wir uns enttäuscht und verletzt zeigen. Denn in Wahrheit haben wir uns SELBER verletzt. Weil wir ausgeharrt haben. Weil wir uns für den anderen ständig verbogen haben. Und so gar nicht die Liebe erhalten KÖNNEN, die wir uns so sehr von ihm gewünscht haben. Da wir ihn ja nicht als MENSCH, sondern lediglich die Illusion über diesen Menschen „lieben“.

Wir DENKEN dass wir lieben. Und FÜHLEN deshalb auch diese gedachte Liebe. Was aber in Wahrheit überhaupt KEINE wahre Liebe ist. 

Und HANDELN auch entsprechend. 

Genau diese Illusion von Liebe ist es nämlich, die dafür sorgt dass wir den anderen niemals so annehmen und akzeptieren können wie er nun mal ist. Permanent wollen wir diesen Menschen ändern. Wir wollen ihn formen. Und zwar genau nach diesem inneren Bild - dieser Vorstellung, unserer Phantasie, die wir jahrelang über unseren „Traumpartner“ in uns tragen. Was aber niemals funktionieren wird. Es sei denn, der andere gibt sich selbst vollkommen auf. Und verbiegt sich nach Strich und Faden für uns. Was aber mit bedingungsloser, wahrhaftiger Liebe dann überhaupt gar nichts zu tun hat. 

Und weil wir genau DAS nach außen hin ausstrahlen, bekommen wir auch genau DIESES wieder zu uns zurück. Weil der andere ja genau dieselben Beweggründe wie wir in sich trägt. Auch der andere hat ja seine ureigenen Vorstellungen, Phantasien und Wünsche über seinen „Traumpartner“ in sich. Und schleppt diese Illusion über Liebe mit sich herum. 

Gleiches zieht Gleiches an!

Wenn wir also selber nicht IN Liebe sind, wie wollen wir dann einen Menschen anziehen der uns diese Liebe gibt? 

Selbst wenn uns dieser Mensch tatsächlich wahre Liebe geben sollte, sind wir gar nicht in der Lage diese Liebe anzunehmen. Oder sie gar wirklich zuzulassen. Und sie auszuhalten. Weil wir sie nicht kennen. 

Wir kennen es nicht, ausschließlich als MENSCH geliebt zu werden.

Was wir kennen ist oft lediglich Liebe die sich „nur“ nach Äußerlichkeiten richtet. Nach beruflichem und finanziellem Status. Nach Aussehen und Ansehen der anderen oder der eigenen Person. 

Das ist genau die ILLUSION unserer Liebe die da zum tragen kommt. Unser inneres BILD manifestiert sich so im Außen. 

Anfangs sind wir absolut begeistert. Aber mit der Zeit finden wir dann zwangsweise heraus, dass der andere ja gar nicht so ist wie wir uns das GEWÜNSCHT haben. Wie wir uns das GEDACHT haben. 

Und aus diesem Grunde fangen wir dann an, den anderen verändern zu wollen. Ihn nach UNSEREM inneren Bild zu formen. Dass dieser Mensch sich das aber nicht gefallen lässt, ist nur eine logische Folgerung. 

Wir fangen an zu jammern, zu klagen, zu kritisieren, zeigen unsere Unzufriedenheit, machen Vorwürfe, stellen Bedingungen und Forderungen, haben Ansprüche, wir wollen...und wollen...und wollen...

...bekommen aber genau das NICHT...

Das ist KEINE wahre Liebe. 

Wir wollen nur ‚haben’. Wir begehren lediglich unsere innere Phantasie. Und NICHT diesen Menschen. Wobei dieser Mensch vielleicht der wundervollste Mensch ist der zu uns passen würde. Aber weil er unserem inneren Bild nicht entspricht, wollen wir ihn auch nicht 'haben'.

Wobei ich jetzt zwei Dinge unterscheiden muss. Da ansonsten der Eindruck entstehen könnte dass ich mir in diesem Artikel widerspreche. Nein!

Es ist ganz einfach so. Dass was wir ‚haben wollen’ ist unsere innere Phantasie. Unser Traumbild. Wenn wir einem solchen Menschen begegnen der vermeintlich diesem Traumbild entspricht, lassen wir uns auf ihn ein. Und führen eine Beziehung mit ihm. Die mehr oder weniger glücklich oder unglücklich verlaufen wird. Je nachdem wie sehr die Partner sich für den anderen verbiegen. Und selber aufgeben. 

Und was tun wir nicht alles um die Liebe dieses anderen Menschen zu BEKOMMEN. Wir verbiegen uns noch und nöcher für ihn. Wir heucheln Interesse an seinen Hobbies. Wir tun so als ob uns Dinge gefallen die uns eigentlich nerven. Wir finden Macken oder Angewohnheiten „süß“, die uns eigentlich eine Belastung sind. Weil wir sie in Wahrheit nicht ertragen. Wir entschuldigen und verteidigen sein negatives Verhalten und reden uns ein dass er ja nicht anders „kann, weil er ja nun einmal so „ist“. Und genau HIER sprechen wir die Wahrheit aus. Denn dieser Mensch ist tatsächlich so wie er ist. Und er kann eben wirklich nicht anders! Aber er ist eben NICHT unser Traumpartner. Oder unsere Traumpartnerin. Er ist eben nur unsere Phantasie und unsere Illusion davon! Deshalb KANN er es uns auch niemals wirklich recht machen. Deshalb ist er tatsächlich nicht gut genug für uns. Und wir zeigen ihm das ja auch immer wieder mit unserem Verhalten. Was natürlich andersherum aus der Sicht des anderen für UNS ganz genauso sehr gilt. 

Treffen wir hingegen auf einen Menschen der NICHT unserer inneren Vorstellung entspricht – der uns aber WIRKLICH liebt – wollen wir genau DIESEN Menschen NICHT. Und lassen uns nicht auf ihn ein. Weisen ihn von uns. Stoßen ihn weg. Weil wir überhaupt nicht SEHEN können dass dieser Mensch uns wirklich liebt. Wir GLAUBEN es ganz einfach schlichtweg nicht. Weil wir zu sehr in all unseren Illusionen über Liebe gefangen und verstrickt sind. 

Der Mensch dagegen der uns ‚haben’ will weil wir ebenfalls seinem inneren Traum entsprechen, KANN uns aber nicht die Liebe geben die wir eigentlich haben wollen. Da er uns ja ebenfalls NICHT als MENSCH liebt. 

WIE sollen wir auch wahrhaftige Liebe von dieser Person erhalten, wenn WIR selbst überhaupt nicht wissen was wahrhaftige Liebe eigentlich IST? Wie sollen wir Liebe von einem Menschen ‚empfangen’ wenn wir doch innerlich ständig auf ‚haben wollen’ eingestellt sind? WIE sollen wir einem anderen Menschen wirkliche Liebe GEBEN wenn wir doch gar nicht wissen wie wahre Liebe zu GEBEN eigentlich funktioniert? 

Wir können wahrhaftige Liebe nur GEBEN, wenn wir sie auch ‚empfangen’ können. Wenn wir diese Liebe zulassen, annehmen und aushalten können. Wenn wir IN Liebe zu uns selbst und zum anderen sind. 

Wenn wir dann ganz plötzlich und unerwartet auf unseren Seelenpartner und gar auf unsere Dualseele treffen, wirbelt das unser gesamtes SEIN – unser ganzes Denken, Fühlen und Handeln vollkommen durcheinander. 

Gerade unsere Dualseele stellt ALLES auf den Kopf, was wir bisher in unserem Leben vermeintlich für Liebe gehalten haben...

Das komplette Kapitel können Sie in meinem Buch "Seelenpartner grenzenlose Liebe" nachlesen...

                                                                    © Iris Fischer – sensible-seele.net 

 

Wie die Liebesenergie uns verändert

Wie die Liebesenergie uns verändert

„Alles in der Welt ist Liebe. Liebe ist das sanfte, göttliche, von Asche verdeckte, aber unauslöschliche Wesen der Welt.“ - Zitat von Robert Musil

Wenn wir sensiblen Menschen wirklich lieben, dann sehr tief und intensiv. Liebe ist für uns essentiell. Wir brauchen die Liebe wie die Luft zum atmen. Denn die Liebe lässt uns im wahrsten Sinne des Wortes Berge versetzen. Die wahre Liebe motiviert und inspiriert uns. Sie spendet uns Kraft – unbändige Lebenskraft. Wenn wir wirklich und wahrhaftig lieben, dann bleibt kein Stein unseres sensiblen Gefühlslebens mehr auf dem anderen.

Sensible Menschen „ertrinken“ fast in ihren intensiven Liebes-Gefühlen. Wahre Liebe gibt uns Halt und emotionale Sicherheit. Und gemeint ist jetzt nicht die emotional „bedürftige“ Liebe.

Sondern die pure, bedingungslose und reine Seins-Liebe. Diese Liebe bringt uns in unser Herz. Und in unsere Seele. Da sie uns energetisch höher schwingen lässt. Und unser sensibles Bewusstsein erweitert. Auch unsere Wahrnehmung wird dadurch verfeinert.

Alles ist Schwingung. Positive Gefühle und positive Emotionen erhöhen unsere Schwingungsfrequenz.

Während negative Gefühle unsere Schwingung nach unten leiten. Unsere Energie und Lebenskraft wird dadurch geschwächt.

Je größer und stärker unsere gefühlte Liebe ist, desto höher schwingen wir energetisch. Und desto höher ist auch unsere Bewusstseins-Ebene.

Wahrhaftige Liebe ist lebendige Energie. Wir leben in einem beständigen Meer aus unendlicher lebendiger Energie. Die Energie fließt permanent in alle Richtungen. Sie umhüllt uns mit ihrer gesamten Präsenz. Und genau diese Energie verändert unser gesamtes sensibles Sein vollkommen. Denn wir sind nicht getrennt von all diesen lebendigen Energien. Sondern wir sind durch unsere eigene Lebens- und Liebesenergie mit allen anderen existierenden Energien verbunden.

Trotzdem ist es meistens so, dass wir uns aufgrund unseres Egos sehr wohl als getrennt von allem anderen wahrnehmen. Daher auch das ICH und das DU. Beim gemeinsamen WIR sehen wir uns allerdings wieder verbunden. Und auch hochsensitive Menschen sehen sich von Grund auf mit allem verbunden. Deshalb ist es auch so schwer für sie, sich abzugrenzen. Weil die Energien ja permanent und überall spürbar für sie sind. Das wäre ja dasselbe, als wenn ein Fisch versuchen würde ohne Wasser zu leben. Er würde elendig daran zugrunde gehen. Weil das Wasser dass ihn trägt, seine Lebensspendende Energie ist. Genauso können wir nicht ohne Energie – ohne Lebens- und Liebes-Energie leben.

Unser innerster Kern IST Liebe. Wir haben genau das meist nur vergessen. Und müssen es deshalb wieder lernen.

Eine „bloße“ Verliebtheit ist von daher KEINE wahre Liebe! Sie berührt weder unseren innersten Wesens- noch unseren sensiblen Seins-Kern.

Verliebtheit kann sich ganz schnell wieder auflösen. Nämlich genau dann, wenn unsere Erwartungen, Träume, Wünsche, Sehnsüchte, Phantasien und inneren Bilder die wir uns von einem anderen Menschen machen, von ihm nicht wirklich berührt und somit dann auch nicht erfüllt werden. Weil sie im Außen überhaupt nicht erfüllt werden können. Und weil dieser Mensch am Ende überhaupt nicht zu uns passt.

„Bloße“ Verliebtheit verändert uns einfach insoweit, als dass wir regelrecht „süchtig“ nach dem Menschen sind, den wir äußerlich so sehr begehren. Durch den intensiven Rausch unserer Gefühle fangen wir an uns zu verbiegen. Nur um zu erreichen dass dieser Mensch uns wahrnimmt. Und wir diesen Menschen auch „bekommen“.

Verliebt zu sein bedeutet, diesen einen bestimmten Menschen zu „brauchen“. Um einen inneren Mangel in uns zu erfüllen. Was der andere aber gar nicht kann.

Deshalb kommen wir auch nicht wirklich in unser Herz. Und auch nicht ins Innere unserer Seele. Unsere Schwingungsfrequenz erhöht sich so nicht. Und auch unser Bewusstsein wird nicht erweitert.

Und genau das ist auch der Grund, warum so viele Beziehungen und Partnerschaften nicht auf Dauer funktionieren. Weil es eben sehr oft keine wahre Liebe ist. Sondern nur rein körperliche Anziehung. Die dann auch noch mit Liebe verwechselt wird. Also ein „brauchen“ aus vollkommen falschen Beweggründen.

Wahre Liebe dagegen kann sich nicht auflösen. Sie ist die mächtigste und stärkste Kraft im Universum. Wahrhaftige Liebe überstrahlt alles andere.

Wenn wir einen Menschen wirklich lieben wie er IST – ohne ihn in irgendeiner Art und Weise verändern zu wollen – dann erst können wir von wahrhaftiger und reiner Liebe sprechen. Dann erst können wir uns ganz in unserem Herzen und in unserer Seele befinden.

Erst recht, wenn wir unserem Seelenpartner/unserer Dualseele begegnen. Denn diese tiefe und intensive Liebe ist von Anfang an einfach da. Bei der wahren Seelenliebe gibt es niemals eine „bloße“ Verliebtheit.

Wahre Liebe bedeutet, den anderen genauso anzunehmen und zu lieben wie er ist. Ihn nicht verändern zu wollen, so wie wir ihn gerne hätten. Was ja früher oder später in ganz vielen Beziehungen und Partnerschaften passiert. Und das ist keine wahre Liebe! Das ist nur ein nachjagen unserer innersten Phantasien und Traumbilder. Aber nicht die Realität.

Denn wahre Liebe ist bedingungslos. Sie IST einfach nur.

Was nun nicht heißt, sich vom anderen alles gefallen lassen zu müssen. Und alles in falsch verstandener Weise „hinnehmen“ zu müssen. Natürlich dürfen, sollen und müssen wir auch da gesunde Grenzen setzen wenn uns etwas nicht gefällt. Denn auch wenn wir einen Menschen bedingungslos und wahrhaftig lieben, bedeutet das noch lange nicht, dass es nicht auch zu Meinungsverschiedenheiten, irgendwelchen Konflikten oder Missverständnissen kommen kann.

Viele Menschen verwechseln auch sexuelle Lust und Begierde mit Liebe. Sexuelle Gefühle haben aber erst einmal rein überhaupt nichts mit wahrer Liebe zu tun. Denn das bedeutet nur, dass wir einen anderen bestimmten Menschen „haben“ wollen. Dass wir ihn rein körperlich begehren. Dass wir im wahrsten Sinne des Wortes ‚Lust’ auf diesen Menschen haben. Das ist aber noch lange keine wahre Liebe. Da wir hier nur auf Äußerlichkeiten fixiert sind. Was noch lange nicht heißt, dass wir den Menschen den wir körperlich begehren, auch wirklich und wahrhaftig als Mensch der er ist, lieben. Denn vielleicht passt dieser Mensch ja überhaupt nicht zu uns. Trotzdem wollen wir ihn „haben“. Weil er rein äußerlich gesehen, unserem inneren Bild eines vermeintlichen „Traumpartners“ entspricht. Oder damit wir nicht alleine sind.

Wenn allerdings zu diesem sexuellen Begehren dann noch die bedingungslose, reine und wahrhaftige Liebe dazukommt, verändert das unser gesamtes Sein. Wir transformieren uns innerlich. Und unsere inneren Schatten verschwinden. Da wir absolut in unser Herz und in unsere Seele finden. Denn Liebe ist Licht. Und da wo Licht ist, lösen sich alle Schatten auf.

Licht und Liebe sind untrennbar miteinander verbunden. Genauso wie männlich und weiblich untrennbar miteinander verbunden sind. Weil in uns allen sowohl weibliche, als auch männliche Anteile zu finden sind. Diese befinden sich oft nur nicht im Gleichgewicht. Sondern in einer künstlich erzeugten Disharmonie.

Wahre Liebe bringt all unsere positiven Seiten zum Vorschein. Und lässt uns von innen heraus leuchten und strahlen. Sie macht uns glücklich. Weil diese Liebe unserem wahren SELBST entspringt. Sie kommt also aus uns selbst. Und erneuert sich auch entsprechend immer wieder aus uns selbst.

Vor allem die weibliche Liebes-Energie sprudelt unerschöpflich. Wie aus einer nicht enden wollenden Quelle. Sie läuft über und vervielfältigt sich. Weil sie eine schöpferische Kraft ist. „Mutter Erde“ ist ja auch weiblich, fruchtbar und schenkt immer wieder neues Leben.

Das männliche kann ohne das weibliche nicht existieren. Genauso wie das weibliche nicht ohne das männliche sein kann.

Der wahrhaft liebende Mann holt sich die Liebes-Energie der urweiblichen Frau. Und nimmt ihr diese Energien aus tiefer und wahrer Liebe ab. Weil er diese Liebes-Energie „haben“ möchte. Weil er sie braucht, damit er sich durch sie transformiert. Damit er vollkommen in sein Herz findet. Und weil die wahre Liebe nur dann frei fließen und sich aus sich selbst heraus erneuern kann.

Viele Männer haben aber gravierende Angst vor genau dieser inneren Transformation, die diese wahrhaftige Liebes-Energie in ihnen auslöst. Denn sie wollen nicht verändert werden. Weil sie sich ein vollkommen falsches Bild dieser inneren Transformation machen. Und weil ihnen dieses Gefühl des „in Watte gepackt seins“ wenn sie diese Energie in sich aufgenommen haben, unheimlich und fremd ist. Sie haben Angst sich dieser puren und reinen Liebes-Energie vertrauensvoll hinzugeben. Und sich ihr vermeintlich „auszuliefern“. Sie haben Angst sich fallen zu lassen. Und in dieses grenzenlos weite und tiefe Meer aus bewegter und lebendiger Liebes-Energie einzutauchen. Die ihr gesamtes Sein flutet und bis in die letzte Faser durchdringt. Sie haben Angst, in dieser machtvollen sexuellen Energie unterzugehen und zu „ertrinken“. Die Kontrolle vollkommen über sich zu verlieren. Nicht mehr „Herr über sich selbst“, ihre Gefühle, ihr Denken und über ihr Handeln zu sein.

Deshalb ist auch der sexuelle Akt an sich so unbefriedigend für viele Menschen. Vor allem für die Frauen. Weil sie in ihrem innersten Kern nicht berührt werden. Weil die wahre Liebe in ihnen dabei nicht berührt wird. Die urweibliche Energie wird ihnen vom Mann dann nicht abgenommen. Und sie weiß dann nicht wohin sie damit soll. So entstehen dann Blockaden. Die Liebes-Energie kann nicht frei fließen. Obwohl sie ständig überquillt.

Die Energie fließt dann ins „Leere“. Und die Frau fühlt sich nicht zufrieden und nicht befriedigt. Sie kann dieses diffuse Gefühl aber nicht einmal in Worte fassen. Weil sie meist nicht einmal weiß, was da mit ihr passiert. Es sei denn sie lernt bewusst, mit dieser unerschöpflichen Liebes-Energie in sich umzugehen. Und sie einfach nur bei sich zu behalten. Sie auszuhalten.

Deshalb „betteln“ automatisch viele Frauen darum und bieten sich dem Mann „verzweifelt“ an, DAMIT er ihnen ihre kostbare urweibliche Liebes-Energie abnimmt. Was so aber nicht funktioniert. Denn solange ein Mann genau diese Energie nicht freiwillig „haben“ möchte und die Frau davon ‚befreit’, fließt die Liebes-Energie in die komplett falsche Richtung. Und die jeweilige Frau wird immer unbefriedigt bleiben. Außerdem befindet sie sich dann nicht in ihrer wahren Urweiblichkeit.

Was bedeutet es aber nun, wenn der wahrhaft liebende Mann der Frau seines Herzens die urweiblichen Liebes-Energien abnimmt?

Der sexuelle Akt an sich ist dann kein „mechanischer“ und rein körperlicher Akt mehr. Der Mann ist weder darauf aus sich nur in der Frau „zu entladen“ und seinen Stress bei ihr abzuladen, noch will er einfach nur seine Begierde befriedigen. Denn das wäre dann eine energetische „Verschmutzung“ der Frau. Aber keine wirkliche Liebe. Was die Frau auch daran merkt, dass sie sich dann energetisch unsauber, unwohl und irgendwie falsch fühlt. Auch bleibt sie letztendlich unbefriedigt zurück. Selbst wenn sie einen kurzen „oberflächlichen“ Höhepunkt erreicht hat.

Der wahrhaft liebende Mann nimmt sich selber stark zurück. Bei der sexuellen Vereinigung verschmelzen beide dann regelrecht miteinander. Sie werden sprichwörtlich Eins. Langsamkeit, immer wieder bewusstes hinauszögern und so die beiderseitige Lust immer weiter zu steigern bis hin zur vollkommenen Ekstase, ganz bewusst gelebte Zärtlichkeit, echte Intimität entstehen zu lassen – ohne bewusstes herbeiführen einer schnellen rein körperlichen Befriedigung - steht dabei an allererster Stelle.

Berührung auf jeglicher Ebene ist hier das „Ziel“. Diese Begegnung findet auf einem sehr viel höheren Level statt als vollkommen „normaler“ Sex. Da hier Körper, Geist und Seele als untrennbare Einheit eingebunden sind.

Der wahrhaft liebende Mann ist der aktive Part. Auch wenn die Frau „vermeintlich“ die Führung übernimmt. Die Frau bleibt immer passiv. Nur so kann die urweibliche Liebes-Energie „richtig“ herum fließen. Indem die Frau sehr bewusst mit allen Sinnen genießt. Und es vor allem zulässt dass der Mann aktiv urmännlich sein darf. Indem sie sich ihm absolut vertrauensvoll hingibt. Sich hineinfallen lässt in ihre Lust. Sich treiben lässt im Meer ihrer ureigenen urweiblichen Gefühle. Im unendlichen Ozean ihrer natürlichen Liebes-Energien.

Indem der Mann sie „trägt und hält“ in ihren urweiblichen Emotionen. Nicht die Frau „hält und trägt“ den Mann! Sondern sie lässt sich vertrauensvoll fallen. Und gibt sich ihren weiblichen Emotionen hin. Gibt sich IHM hin. Gibt sich der wahren Liebe zu ihm hin.

Nur auf diese Weise können jegliche sensiblen Sinne und jede Faser unseres sensiblen Seins wirklich und wahrhaftig berührt, und unser ganzes sensibles Sein vollkommen aus uns selbst heraus gesättigt und genährt werden. Nur indem sich beide einander unkontrolliert hingeben. Und keiner der beiden irgendetwas von sich zurückbehält und sich begrenzt. Nur indem der wahrhaft liebende Mann sich sehr bewusst zurückhält, und so beiden ganz bewusst den Raum gibt, ihre sinnlichen Empfindungen zu leben, nimmt er ihr die überfließenden Energien ab. Und „schöpft“ die Liebes-Energie mit bewusster Achtsamkeit und lustvoll gelebter Sinnlichkeit aus ihr heraus. Auch die multiorgasmischen Fähigkeiten können so bewusst trainiert werden. Außerdem kennt der wahrhaft liebende Mann die drei unterschiedlichen Arten des weiblichen Orgasmus. Nämlich der äußere Orgasmus, der G-Punkt Orgasmus und der tiefe innere und sehr intensive und absolut erfüllende Orgasmus. So kann er der Frau seines Herzens ungeahnte ekstatische Höhenflüge bescheren. Die sie ihm niemals vergessen wird. Da er sie so vollkommen von ihrer urweiblichen Energie befreit. Und sie sich so genährt und gesättigt auf allen Ebenen fühlt, wie bei keinem anderen Mann vorher.

Dieses „Eins-Sein“ – dieses gemeinsame und ganz bewusst achtsame Verschmelzen auf allen Ebenen von Körper, Geist und Seele ist es – das zu einer Veränderung des gesamten sensiblen Seins führt. Wir FÜHLEN uns vollkommen anders. Weil sämtliche Sehnsüchte in uns in diesem Augenblick gestillt sind. Und wir uns vollkommen gesättigt fühlen. Wir fühlen uns sprichwörtlich „in Watte gepackt“. Die Ego bedingte Trennung und Abspaltung von allem anderen ist aufgehoben.

Deshalb fühlen wir uns mit dem anderen „Eins“. Wir SIND in diesem Moment „Eins“.

Nur indem wir uns vollkommen hingeben und den fließenden Bewegungen der Liebes-Energien anpassen, weil wir uns hineinfallen lassen in das unendliche Meer dieser Energien, können unsere Sehnsüchte genährt, gestillt und vollkommen gesättigt werden. Auch wenn beide sich im Akt in enger, liebevoller Umarmung eine zeitlang ganz bewusst nur spüren, ganz bewusst die Nähe des anderen genießen, ohne auch nur eine Bewegung auszuführen – oder zumindestens nur minimal – können beide sich in allerhöchste Verzückung und lustvolle Ekstase versetzen. Raum und Zeit lösen sich so auf. Und spielen überhaupt keine Rolle mehr. Weil sie nicht mehr wahrgenommen werden. Denn nur noch das was gefühlt wird, zählt.

Absolut nichts wird zurückgehalten. Jegliche Kontrolle wird fallengelassen.

Das ist eine vollkommen neue Art sich gegenseitig zu spüren. Sich SELBST ganz bewusst zu spüren. Den Menschen den man wahrhaftig liebt, ganz bewusst zu entdecken und zu spüren.

Der wahrhaft liebende Mann wird zum Gefäß, in das die Frau ihre Liebes-Energie ergießen darf. Weil er diese Energie aus tiefer Liebe zu ihr aus ihr „herausschöpft“.

Wenn wir diese Erfahrung einmal gemacht haben, verändert uns dies für immer. Vollkommen „normaler“ Sex wird dann nur noch schwer möglich sein. Und Sex ohne Liebe geht gar nicht mehr. Da wir uns immer daran erinnern werden wie sehr wir auf diese Weise und von genau diesem zutiefst geliebten Menschen auf allen unseren Ebenen des Seins genährt und gesättigt werden.

Die Liebes-Energie verändert uns aber nicht nur durch eine solche sexuelle Begegnung. Sondern auch auf andere Art und Weise. Denn wahre Liebe bedeutet ja nicht automatisch auch Sex mit dem Menschen zu haben den wir bedingungslos lieben.

Es kann sein, dass wir mit einem Mal merken, wie Dinge uns unwichtig werden, die wir vorher immer für so wichtig gehalten haben. Und die wir jetzt nicht mehr in unserem Leben brauchen. Also sortieren wir alles aus, was uns nicht mehr gut tut und entsorgen all diese Dinge. Das können auch Personen sein, von denen wir uns trennen „müssen“. Weil uns nun endlich bewusst ist, wie sehr uns diese Menschen eigentlich schaden. Emotional schaden, oder auch seelisch, geistig und schlimmstenfalls sogar körperlich.

Es kann sein, dass wir durch die wahre und bedingungslose Seins-Liebe unser gesamtes Leben umkrempeln und neu sortieren. Uns selbst neu sortieren. Dinge hinterfragen. Unser Leben rückwärts gesehen endlich verstehen. Dass alles tatsächlich seinen Sinn hat genauso wie es passiert ist. Dass wir es überhaupt nicht anders hätten machen können. Da wir es zu diesen Zeitpunkten nicht besser wussten. Also stellen wir fest, dass alles genau richtig war so wie es war. Und mit dem Wissen was wir heute haben, würden wir natürlich alles anders machen. Dann würde es aber auch anders sein sollen. Und nicht mehr so wie es damals war.

Bedingungslos zu lieben und bedingungslos geliebt zu werden, verleiht uns im wahrsten Sinne des Wortes Flügel. Sie hebt uns in viel höhere energetische „Sphären“.

Wir haben das Gefühl alles schaffen zu können was wir wollen. Wir können uns lösen von allem was wir nicht mehr brauchen. Von allem was uns schon lange nicht mehr gut tut. Von allem was uns negativ beeinflusst. Und was uns in unserem Leben ausbremst. Wir können endlich unsere ureigene „Lebensgeschwindigkeit“ leben. Und unser wahres sensibles Sein spüren. Wir können das Leben ganz bewusst spüren. Die Liebe ganz bewusst auskosten. Und sie genießen. Wir wissen dass wir nicht mehr emotional abhängig sind. Denn durch die wahre Liebe haben wir es geschafft uns emotional absolut unabhängig zu machen. Wir haben es geschafft, jegliches „falsche“ Pflicht- und Verantwortungsgefühl für Menschen abzulegen, für die wir nicht verantwortlich sein können. Weil diese Menschen für sich selbst Verantwortung übernehmen und tragen müssen.

Wir können nicht ein Leben lang andere Menschen – nur weil sie emotional und seelisch ‚schwächer’ sind als wir – „halten und tragen“ und uns um sie kümmern. Wenn uns das in unserem Leben permanent nur ausbremst.

Wir spüren die Liebe durch uns fließen. Wir spüren wie die Liebe zu uns zurückkommt. Denn wir strahlen pure und reine Liebes-Energie aus.

Sogar unsere Katze oder unser Hund spürt die Liebes-Energie in uns. Und sucht nun noch mehr unsere Nähe. Weil selbst die Tiere sich an unserer Seite unendlich wohl fühlen. Auch unsere Kinder verändern sich durch unsere wahre und bedingungslos gefühlte Liebe.

Wir ziehen nur noch Partner/Partnerinnen in unser Leben, die sich ebenfalls auf dieser hohen Schwingungsfrequenz der reinen Seins-Liebe und des erweiterten Bewusstseins befinden. Als positiv denkende Menschen ziehen wir positiv denkende Menschen an. Wenn wir von innen heraus leuchten und strahlen, ziehen wir genau diese Menschen auch an. Wenn wir selbst herzlich, sanft und liebevoll sind, ziehen wir eben solche Menschen an.

Wenn wir uns stattdessen auf einem niederen Energieniveau und einer niederschwingenden Frequenz befinden, ziehen wir genau dieses an. Soll heißen – wenn wir beispielsweise sehr in unserer Angst verhaftet sind, ziehen wir genau solche Menschen in unser Leben. Wenn wir Pessimisten sind, ziehen genau auch dieses zu uns. Wenn wir abhängig und emotional „bedürftig“ sind, kommt auch das zu uns zurück.

Gleiches zieht Gleiches an. So funktioniert das Resonanzgesetz. Unsere hohe Liebes-Energie zieht Kreise. Die nun immer weiter und größer werden.

Denn wahre Liebe nährt uns. Sie erfüllt uns. Und sie lässt unser inneres Feuer dauerhaft brennen.

Unser Denken ist ganz anders. Wir bewerten nicht mehr so schnell. Und vor allem nicht mehr negativ. Wir nehmen an. Und akzeptieren, was wir sowieso nicht ändern können. Wir verzeihen auch einmal großmütig. Und schauen vor allem hinter die Fassade bei anderen Menschen. Wir sind gelassen und entspannt. Wir befinden uns komplett in Harmonie und in unserer ureigenen Mitte. Auch bewegen wir uns nicht mehr weg davon. Wir ‚empfangen’ das Leben nun. Und nehmen das an, was zu uns will. Weil es genau richtig ist so wie es ist.

WIR alleine haben unser Schicksal in der Hand. Wir bestimmen die Richtung in die wir auf unserem Lebensweg gehen. Wir entscheiden wer mit uns diesen unseren ureigenen Weg gehen soll und gehen darf.

Wir FÜHLEN nun bewusst das Leben. Wir FÜHLEN ganz bewusst die Liebe. Und wir FÜHLEN ganz bewusst unsere Sensibilität. Wir sind uns unseres Seins bewusst. Unser wahrer Wesenskern ist freigelegt.

Durch die wahre und bedingungslose Seins-Liebe können wir uns nun auf unsere Lebensaufgabe fokussieren. Und uns darauf konzentrieren.

Die Energie der wahren und bedingungslosen Liebe hat einen komplett neuen Menschen aus uns gemacht. Und dennoch sind wir ganz wir selbst. Wir sind mehr wir selbst, als wir jemals zuvor wir selbst waren. Unser ureigenes Selbst hat sich endlich entfaltet. Und wir fühlen uns so wohl wie nie zuvor. Weil wir uns komplett der Liebe geöffnet haben. Und uns in unserem Herzen und in unserer Seele befinden.

Wir haben keine Angst mehr zu lieben. Und wir haben vor allem auch keine Angst mehr wahrhaftig geliebt zu werden.

Zu all diesen Dingen ist nur die wahrhaftige Liebe fähig. Da WIR SELBST Liebe sind. Genau dies müssen wir aber in unserem Leben erst einmal erkennen. Und diese Liebe in uns freilegen.

Was gerade durch die Seelenpartner und Dualseelenbegegnungen passiert.

Wenn alle Menschen sich in wahrhaftiger bedingungsloser Liebe – in ihrem Herzen und in ihrer Seele - befinden würden, gäbe es ausschließlich Frieden und Harmonie auf unserer Erde.

Alleine daran sieht man, wie mächtig und unendlich kraftvoll die wahrhaftige Liebes-Energie ist. Wie sehr die Schwingungsfrequenz erhöht und unser Bewusstseinszustand erweitert wird.

Wenn wir uns nicht in unserem Herzen befinden, sind wir für die komplett falschen Dinge verführbar und manipulierbar. Das ist dann die Abwesenheit von wahrer Liebe. Wir wissen dann nicht mehr von der immensen Kraft unseres Herzens. Und von der Kraft unserer Seele. Und auch nicht von der positiven „Macht“ unserer Sensibilität als natürliche Gabe. Als kostbares Geschenk der Natur.

Wahrhaftige Liebe verändert uns. Für immer. Denn die Liebes-Energie wirkt heilend auf unser gesamtes sensibles Sein.

Die wahre Liebe bringt uns wahrhaftig in unser Herz. Ins pure, intensive und tiefe FÜHLEN. Wir FÜHLEN bewusst unser ureigenes sensibles Sein. Und wir fühlen bewusst das Leben an sich...

Denn wir SIND Gefühl. Wir SIND Liebe.                                  

                                       

                                                                                                                   © Iris Fischer – sensible-seele.net 

Warum es Zeit wird, sensible Herzen aufblühen zu lassen...

...und diese aus der Erstarrung der Angst zu lösen...

Das aufblühen sensibler Herzen

(Leseprobe aus meinem Buch "Das aufblühen sensibler Herzen")                                                                                  Reine Seins-Liebe ist absolut grenzenlos. Diese Liebe fängt an keinem bestimmten Ort oder an keiner bestimmten Stelle an und hört auch nirgendwo auf. Da es kein Ende der wahren Liebe gibt. Stattdessen fließt sie in den tiefen und weiten Raum der Unendlichkeit. Sie ergießt sich in sich selbst, vervielfältigt sich im bedingungslosen „Geben“ und erneuert sich immer wieder aus sich selbst heraus. Wie eine Quelle aus absolut reinem, kristallklaren und Leben spendendem Gebirgswasser, die niemals aufhört zu sprudeln.

Genau diese Liebe ist es aber, die vielen sensiblen Menschen gravierende Angst macht. Weil sie diese Art von Liebe überhaupt nicht kennen. Sie haben eine immense Angst davor, in die tiefen Schichten dieser einzigartigen und kostbaren Liebe einzutauchen. Und diese überaus wundervolle Liebe auch vollständig zuzulassen. Und sich kompromisslos auf die wahrhaftige Liebe einzulassen.

Meist kennen sie es nur, dass sie ununterbrochen Bedingungen, Erwartungen und Forderungen erfüllen sollen.

Oft sind sie viel zu gutmütig und anständig um „nein“ zu sagen und sich zu wehren. Wollen sie es im Gegenteil immer allen Recht machen. Viele sensible und eigentlich äußerst gefühlvolle Männer flüchten sich sogar lieber in ihren Kopf und „vergessen“ vor lauter „funktionieren müssen“ und permanent Leistung zu zeigen, dass sie sehr tief und intensiv lieben können. Stattdessen vergraben sie ihre Sensibilität, ihre Gefühle und oft auch ihre wahre Männlichkeit in den Tiefen ihres eigentlich sensiblen Seins und fügen sich den weiblichen Anforderungen. Oft machen sie sich auch von der Liebe der Frauen emotional abhängig. Und wundern sich dann irgendwann, dass die Beziehung so nicht funktioniert. Dass sie nicht erfüllt sind. Dass sie überhaupt nicht wirklich glücklich sind. Dass ihnen immer irgendetwas fehlt in ihrem Leben. Dass sie ständig eine unstillbare Sehnsucht in sich tragen. Einen undefinierbaren und nagenden emotionalen Hunger in ihrem gesamten sensiblen Sein spüren.

Solche sensiblen Männer warten immer wieder aufs neue voller Hoffnung darauf, dass die Frau an ihrer Seite sich irgendwann ändert. Sie verharren in der eigentlich weiblichen Passivität. Und warten darauf, dass die Frau sie endlich einmal ganz Mann sein lässt. Und sie annimmt wie sie sind. Ohne permanent etwas zu erwarten oder zu fordern. Womit sie sich aber selber etwas vormachen. Denn dies wird im Normalfall nicht passieren. Da diejenigen Frauen sich genauso im emotionalen Mangel befinden wie die Männer.

Oft entsteht dann gegenseitige emotionale Abhängigkeit. Aus der beide Partner nicht mehr herausfinden. Da sie sich immer weiter auf ihre Mängel konzentrieren. Und gegen diese Mängel kämpfen. Da sie es nicht kennen, einfach nur in sich selbst zu ruhen. Und sie es daher auch nicht kennen, bedingungslos zu sein.

Bedingungslos kann aber nur sein  – wer sich vollkommen in seinem Herzen befindet. Wer die Türe seines Herzens komplett der wahren Liebe öffnet. Wer es zulässt, dass sein Herz ohne jedes „wenn und aber“ aufblüht und die Liebe sich in den Raum der Unendlichkeit ergießen kann. Wer die Dornenhecke der Eigenbegrenzung von innen heraus niederreißt und aus seinem jahrelangen „Dornröschenschlaf“ aufwacht.

Viele sensible Männer haben eine immense Angst davor, ihr Herz weit zu öffnen und die wahrhaftige und pure Seins-Liebe in ihr Leben zu lassen. Derweil können sie sehr tief und intensiv lieben. Und tun dies auch. Nur geben sie es oft nicht zu. Lieber drücken sie die Liebe weg und verleugnen sie, bevor sie das Risiko eingehen, vielleicht ja irgendwann noch einmal verletzt und enttäuscht zu werden. Sie verzichten auf die wahrhaftige Liebe, weil sie es nicht glauben können, tatsächlich so wertvoll zu sein. Sie machen sich selber mit negativen Worten klein, sind viel zu bescheiden und es ist ihnen fast peinlich, wenn sie ehrlich gemeinte Komplimente von der Frau die sie wirklich liebt, bekommen. Diese sensiblen Männer haben leider ein absolut mangelndes Selbstwertgefühl. Und es ist ihnen überhaupt nicht bewusst welch wundervolle Menschen sie eigentlich sind. Diese Männer wurden ihrer natürlich angelegten Ur-Männlichkeit beraubt. Sei es in ihrer Kindheit, in der sie von ihrem Vater dazu erzogen wurden immer nur Leistung zu zeigen und von der Mutter dermaßen mit vermeintlicher Liebe, Erwartungen und utopischen Forderungen zugeschüttet wurden, dass sie überhaupt niemals gelernt haben aktiv Liebe zu geben. Diese Männer nehmen immer nur Liebe und ziehen damit automatisch Frauen zu sich, die um einen Mann kämpfen. Die sich ihrer wahren Ur-Weiblichkeit überhaupt nicht bewusst sind. Die vielleicht sogar Angst davor entwickelt haben, wirklich Frau zu sein. Und vielleicht sogar viel zu dominant in ihrem Verhalten sind. Weil sie ebenfalls ihrer natürlichen Ur-Weiblichkeit beraubt wurden. Sie haben nicht die Liebe bekommen die sie gebraucht hätten und mussten sich deshalb in männlich aktive Verhaltensweisen flüchten.

Die eigentliche Aufgabe eines wahrhaft männlichen, liebenden und sensiblen Mannes wäre es aber, gelassen in sich selbst zu ruhen und einen Raum zu schaffen, in den die Frau sich vertrauensvoll hinein entspannen kann.

Die Aufgabe der Frau in ihrer natürlichen Weiblichkeit wäre es wiederum, sich passiv in diese Liebe hineinfallen zu lassen. Sich dem Mann den sie wahrhaftig liebt vollkommen hinzugeben. Ihre Emotionen intuitiv zu leben. Auf ihren natürlichen, weiblichen Instinkt und ihre ureigene Urteilskraft zu vertrauen.

Sensible Männer müssen sich emotional unabhängig machen, um wirklich aktiv Liebe geben zu können!

Sie müssen lernen, ihr Herz weit zu öffnen und die wahre Liebe zuzulassen. Denn nur so kann die Liebe – die ja sowieso schon da ist – ungehindert fließen und sich zu ihrer vollen Schönheit und Kraft entfalten. Nur so kann überhaupt eine wirklich erwachsene und reife Beziehung entstehen und auch gelebt werden.

Sie müssen lernen, die Verantwortung für ihr Handeln selbst zu übernehmen. Und nicht jegliche Verantwortung ihren Frauen zu übertragen. Da sehr viele sensible Frauen absolut damit überfordert sind. Sie wollen sich überhaupt nicht männlich verhalten, werden aber aus purer Unwissenheit unbewusst von ihren eigenen Männern dazu „gezwungen“. Weil diese Männer nicht erwachsen handeln. Sondern wie ein Kind in einem erwachsenen Männerkörper feststecken. Viele sensible Frauen fühlen sich an der Seite ihres Mannes nicht wirklich weiblich, sondern haben die Funktion einer Mutter übernommen. Viele Frauen „flüchten“ sich auch in dieses mütterliche Verhalten, um wenigstens auf diese Art Bestätigung von ihrem Mann zu bekommen. Denn auch eine destruktive Beachtung ist eine Beachtung.

Sensible Frauen brauchen erwachsene Männer, um ihre wahre Ur-Weiblichkeit wieder in sich zu entdecken, entfalten und leben zu können.

Und sensible Frauen müssen wieder lernen sich fallen zu lassen. Und sich bedingungslos ihrer weiblichen Natur und dem Mann den sie wahrhaftig lieben hinzugeben. Ihm quasi vertrauensvoll die Führung zu überlassen. Das bedeutet, all das was der Mann aktiv der Frau die er liebt gibt, zu empfangen und anzunehmen. Selbst bedingungslos zu geben, ohne in der Erwartungshaltung zu sein, dass etwas zurückkommt. Denn wahrhaftige Liebe kann sich nur vervielfältigen wenn man bedingungslos gibt. Dann fließt die wahre Seins-Liebe auch. Und ergießt sich in sich selbst. Um sich daraus dann immer wieder zu erneuern.

Die Welt ist heutzutage vollkommen aus den Fugen geraten. Überall wird um alles gekämpft, es herrscht Krieg, Hass und Gewalt. Machtspiele, Manipulationen und Betrug sind an der Tagesordnung. Es herrscht Neid, Missgunst und sehr oft der Spruch: „Wie du mir, so ich dir“. Nur machen wir so alles nur noch schlimmer.

Das alles hat absolut überhaupt gar nichts mit wahrhaftiger Liebe zu tun. All dies ist die Abwesenheit von wahrer Liebe. Die Liebe ist blockiert, weil so viele Menschen nicht in innerer Harmonie mit sich sind. Sie sind seelisch und emotional aus dem Gleichgewicht geraten. Und genau das äußert sich dann mit destruktiven Handlungen im Außen.

Es ist überdeutlich sichtbar, dass eine massive Angst auf unserer Erde vorherrscht. Nicht die wahre Liebe.

Obwohl die Liebe sehr wohl in vielen Herzen vorhanden ist. Sie wird aber genau von dieser Angst blockiert. Da die Angst immer noch mehr und immer noch weiter geschürt wird.

Angst fängt aber mit Gedanken an. Aus denen sich wiederum die entsprechenden Gefühle bilden. Die sich dann in „passenden“ Handlungen äußern. Und diese destruktiven Handlungen spiegeln sich im Verhalten der Menschheit auf der ganzen Welt wider.

Die Herzen sind verschlossen, die Liebe wird zurückgehalten. Die Polaritäten haben sich verschoben. Von dem einen gibt es zuviel, von dem anderen zuwenig. Vieles ist nicht mehr in Balance. Es ist kein Ausgleich mehr vorhanden. Die eine Waagschale schleift schon fast am Boden, weil sie viel zu weit nach unten driftet, während die andere dadurch in utopische Höhen schwingt und dort viel zu weit oben festhängt.

Von daher ist es dringend notwendig, dass die Angst bewusst verscheucht und aus den Herzen der Menschen vertrieben wird. Damit die sensiblen Herzen sich weit öffnen und aufblühen und die wahrhaftige Liebe wieder frei fließen kann.

Und was passiert, wenn all die Liebe dann endlich wieder frei fließt?

Die wahre Seins-Liebe überstrahlt alles andere!

Sie ist unendlich kraftvoll! Wenn immer mehr Menschen wieder in emotionale und seelische Balance und innere Harmonie finden, harmonisiert sich auch das Leben auf unserem Planeten. Und zwischen den Geschlechtern.

Denn alles wofür wir kämpfen, schieben wir gleichzeitig von uns weg. Und blockieren es.

Es wird permanent um Frieden gekämpft. Wieso kämpft man um Frieden?? Frieden ist ein natürlicher Seins-Zustand!

Frieden ist immer vorhanden. Genauso wie Liebe und Harmonie. Die Menschen sind es, die ganz bewusst diesen Frieden stören. Die Menschen sind es, die ihre innere Unzufriedenheit nach außen transportieren. Und auf andere projizieren. Sie stiften im Außen Streit, Unsicherheit und Unfrieden, nur um ihre seelische und emotionale Disharmonie von sich abspalten zu können. Und irgendwie damit fertig zu werden. Und schieben die Verantwortung dann auf andere. Diese Menschen "bekriegen" sich damit im Außen eigentlich selbst! 

Unser Verstand sitzt permanent Illusionen auf. Durch die Bewertungen die wir jedem einzelnen unserer Gedanken geben.

In der Natur fließt alles. Nur der Mensch setzt permanent irgendwo künstliche Blockaden und sorgt dafür, dass so vieles außer Balance gerät. Der Mensch ist selbst dafür verantwortlich, dass die wahre Liebe nicht fließt.

Wir Menschen kämpfen permanent für die Liebe. Und halten sie genau dadurch von uns fern.

Denn für die wahre Liebe müssen wir nichts tun. Für die Liebe müssen wir nicht kämpfen. Da die wahre Liebe – genauso wie die Harmonie und Frieden – immer vorhanden ist. Aufgrund unserer Konditionierungen und falschen Glaubenssätzen sind wir aber fest davon überzeugt für die Liebe kämpfen zu müssen. Und genau das ist komplett falsch! Denn genau das hindert die Liebe, den Frieden und die Harmonie daran, zu uns in unser Leben und in unser Herz zu kommen.

Wenn wir krank werden, bedeutet das nichts anderes, als dass unser Körper uns sagt dass wir in innerer Disharmonie sind. Dass wir außer Balance geraten sind. Die Krankheit ist nur das Symptom. Niemals die Ursache! Die Ursache liegt immer darin, dass wir innerlich nicht ausgeglichen sind. Dass unserem Körper irgendetwas fehlt. Und anstatt uns ganzheitlich zu versorgen und unsere innere Harmonie wieder herzustellen, kämpfen wir gegen die Krankheit an. Anstatt genau hinzusehen und es anzunehmen und zu akzeptieren dass wir nicht genügend auf unser sensibles Selbst geachtet haben. Dass wir nicht achtsam, fürsorglich und genügend liebevoll mit uns umgegangen sind. Wir kämpfen - oft mit sehr viel Chemie - gegen eine Krankheit an und fügen uns so noch viel mehr Schaden zu. Als dass wir uns nach der Natur richten, die für alles die passende Lösung parat hat.

Wir hinterfragen nicht die Umstände die zu dieser Krankheit geführt haben, sondern vertrauen oftmals „nur“ auf die Schulmedizin. Die meist überhaupt nicht ganzheitlich arbeitet. Was aber für eine vollständige Gesundung und die natürliche Harmonisierung von Körper, Geist und Seele oftmals notwendig ist.

Auch da wo ernsthafte Krankheiten sind, sind oftmals die Herzen verschlossen. Aus Angst vor den Konsequenzen werden dicke Schutzmauern um die eigenen Gefühle errichtet. Und es gibt oft keine wahre Liebe. Gibt es keine Akzeptanz.

Oft kämpfen wir auch gegen unsere Sensibilität. Die doch ebenfalls ein natürlicher Seins-Zustand ist!

Anstatt sie einfach nur anzunehmen. Und das beste aus unserem wahren sensiblen Selbst – mit all den vielfältigen Möglichkeiten die wir genau dadurch haben - herauszuholen.

In einer Zeit wie es heute der Fall ist – wo wir in einer Wegwerfgesellschaft leben – in der wir lieber Dinge und auch Menschen wegwerfen und aus unserem Leben entsorgen, als uns an dem zu erfreuen was wir haben, wollen wir immer noch mehr. Wir sind niemals zufrieden mit dem was wir haben. Mit dem was IST. Und wollen immer genau das was uns vermeintlich fehlt. Wir sehen oft überhaupt nicht, dass wir eigentlich den wundervollsten und besten Menschen für uns an unserer Seite haben. Wir sehen nur was andere haben und wollen dann genau dies auch. Anstatt wir uns auf uns konzentrieren und das beste aus den Möglichkeiten herausholen, die uns in unserem individuellen Leben gegeben sind. Die für uns bestimmt sind. Wir weisen die wahre Liebe ab, weil wir überhaupt nicht erkennen dass sie längst in unserem Leben IST. Nämlich dass wir selbst tief und intensiv lieben. Nur die pure Angst hält uns davon ab, die Liebe vertrauensvoll fließen zu lassen.

Wir verschließen aus purer und tiefer Angst unsere Herzen der wahren Liebe. Und suhlen uns lieber im Leid, als dass wir uns vertrauensvoll der Liebe hingeben. Und uns in dieses unfassbar kostbare Gefühl einfach hineinfallen lassen. Uns von dem unendlichen und niemals abreißenden Strom der Liebe mitreißen lassen. Uns führen und leiten lassen.

Aus Angst bleiben wir lieber im Schatten der Liebe und widmen uns dem Kampf gegen jeglichen Mangel. Sehen dabei aber nicht, dass wir genau das Gegenteil erreichen von dem was wir wollen.

Solange wir für die Liebe kämpfen, kann sie nicht unser Leben erhellen.

Kann sie nicht unsere Herzen öffnen. Die einzigartige und unfassbar kostbare Blüte der reinen Seins-Liebe bleibt so verschlossen. Und kann ihre wahre Kraft nicht entfalten. Kann sich niemals vervielfältigen. Kann sich so nicht auf unserer Erde ausbreiten. Kann nicht das Feuer in uns nach außen tragen.

Nur indem wir aufhören zu kämpfen und annehmen was IST – kann alles im Leben fließen. Kann Liebe, Harmonie und Frieden natürlicherweise zurückkehren in unser aller Leben. Nur indem wir aufhören uns permanent selber zu blockieren, kann all dies zu uns kommen was auch zu uns kommen soll. Was für jeden Einzelnen für uns bestimmt ist. Nur wenn wir absolut vertrauen, kann die Fülle unser gesamtes sensibles Sein fluten. Und der Mangel aus unserem Leben verschwinden.

Nur indem die sensiblen Männer Verantwortung übernehmen und sich aus ihrer emotionalen Abhängigkeit und ihrer weiblich anmutenden Passivität herausschälen, können sie wahrhaftig Mann sein. 

Sind sie in der Lage, ihre natürliche Männlichkeit zum Ausdruck zu bringen. Und ihre Herzen können in wahrer Liebe erblühen. Nur indem die sensiblen Männer mutig sind und sich der wahren Liebe stellen - sie zulassen, annehmen und sich in die Tiefe ihrer Gefühle hineinfallen lassen – kann die Liebe sich wirklich entfalten. 

Und wir Frauen dürfen endlich einmal ganz Frau sein.    

Denn wahre Liebe bedeutet Zusammenhalt. Wahrhaftige Liebe bedeutet „EinsSein“ und doch emotional unabhängig zu sein. Wahrhaftige Liebe bedeutet, ein lebendiges "miteinander" - nicht gegeneinander. Für den, den wir lieben da zu sein, diesen Menschen zu halten und zu (be-) schützen und gleichzeitig unser ureigenes sensibles Selbst nicht aus den Augen zu verlieren. 

Gemeinsam, aber auch alleine einfach zu SEIN...

 

                                                                 © Iris Fischer – sensible-seele.net       

Die Macht der Berührung

Die Macht der Berührung

Wann sind Sie das letzte Mal so richtig berührt worden? Auf allen vorhandenen Ebenen? Seelisch, körperlich und emotional?

Berührungen geben uns Kraft. Berührungen geben uns neue Energie. Berührungen machen uns glücklich. Sie sind etwas fast magisches.

Für ein gesundes und ausgeglichenes Seelenleben brauchen wir Berührungen wie die Luft zum Atmen. Berührungen beruhigen und entspannen uns ungemein. Sie sind Ausdruck von Liebe und Zärtlichkeit. Wenn wir längere Zeit von niemandem berührt werden, macht uns das unzufrieden und unglücklich. Ja es kann sogar regelrecht depressiv machen. Auch wenn uns vielleicht gar nicht bewusst ist, dass es der Mangel an Berührung, ein Mangel an Zärtlichkeit ist, der uns so negativ fühlen lässt.

Bei hochsensiblen Menschen sind Berührungen umso wichtiger. Allerdings können Berührungen auch schmerzen. Oder als unangenehm empfunden werden. Je nachdem welcher Art die Berührungen sind.

Die Haut hochsensibler Menschen reagiert äußerst empfindsam auf jegliche Art von Berührung.

Schon die Schwere des Stoffes eines Kleidungsstückes kann als äußerst unangenehm auf der Haut empfunden werden. Oder die Schwere der Bettdecke auf dem Körper wird nicht ertragen. Weil wir uns dann eingeengt und gefangen fühlen.

Wenn die Person die wir lieben, mit den Fingerspitzen zart über unsere Haut streichelt, halten wir still und genießen dieses endlos.

Kuscheln und körperliche Nähe ist extrem wichtig für unser seelisches Wohlbefinden.

Unser Tastsinn kommt eigentlich oft gar nicht mehr wo wirklich zum Zuge. Denn unsere Welt wird immer visueller. Und so verlernen wir langsam aber sicher uns gegenseitig zu berühren. Wir verlernen es, Berührungen zu geben und auch sie zu empfangen. Wir verlernen es, Berührungen zuzulassen, sie auszuhalten und sie zu genießen. Wir wissen oft gar nicht mehr wie es sich eigentlich anfühlt, von einem geliebten Menschen sanft und zärtlich berührt zu werden. Dabei besteht die Gefahr dass wir seelisch und auch emotional regelrecht verhungern. Sich gegenseitig bewusste Berührungen zu schenken, das wird in unserer heutigen Zeit langsam Mangelware. Auch Kinder werden leider oft viel zu wenig berührt. 

Auch die Stimme eines Menschen kann uns übrigens unbeschreiblich berühren. Alleine die Stimme eines Menschen kann uns sanft und zart streicheln. Und in uns ein unendlich wundervolles Gefühl des Glücks hervorrufen. So dass wir uns unbeschreiblich wohl in unserer Haut fühlen. Und unsere Seele und unser Herz Freudensprünge veranstaltet wenn wir den geliebten Menschen hören. Wenn er mit uns spricht. Wenn Sie genau das erleben dürfen, ist das ein sehr besonderes Geschenk.

Kennen Sie DIE Geste, die absolut wahre Liebe kennzeichnet?

Es ist die Berührung des Gesichtes, des Menschen den wir lieben. Wenn wir das Gesicht unseres absoluten „Lieblingsmenschen“ sanft in unsere Hände nehmen und zart mit unseren Fingern das geliebte Gesicht streicheln, ist das die intimste, innigste, vertrauteste Geste überhaupt zwischen zwei Liebenden. Derjenige dessen Gesicht in dieser Form liebkost wird, darf sich wirklich geehrt und aus tiefstem Herzen geliebt fühlen!

Oder würden Sie irgendjemandem „einfach so“ das Gesicht streicheln? Oder sich Ihr Gesicht von „irgendjemandem“ anfassen lassen? Eben...!

Denn unser Gesicht ist eine sehr persönliche und intime Zone. Und deshalb ist genau dieses Berühren des Gesichtes DIE Geste absoluter Zärtlichkeit und Liebe von demjenigen der dies tut.

Natürlich müssen wir auch in der Lage sein, diese Geste wahrer Liebe anzunehmen, zuzulassen und auszuhalten. Wenn wir das aus unserem bisherigen Leben nämlich nicht gewöhnt sind, wenn wir es einfach nicht kennen dass uns „einfach so“ aus wirklicher Liebe Zärtlichkeit entgegengebracht wird, kann es passieren dass wir unwissentlich den Menschen den wir ja eigentlich lieben abweisen, und unser Gesicht angstvoll abwenden. Weil uns diese Geste der Zärtlichkeit „unangenehm“ und vielleicht sogar peinlich ist. Weil wir uns vielleicht sogar schämen weil wir so intensiv auf diese Berührung – diese Liebesbekundung – reagieren. Sie geht uns dann seelisch einfach zu nah. Und manchmal sind wir nicht imstande eine solche Nähe zuzulassen. Selbst wenn wir den Menschen zutiefst lieben. Und ihn mit dieser „Abweisung“ wiederum sehr verletzen können. Weil dieser Mensch vielleicht nicht weiß dass wir uns nur aus Angst abwenden. Nicht weil wir diesen Menschen nicht lieben.

Ich betone das deshalb so stark, weil Angst und echte Nähe zuzulassen ein ganz großes Thema ist heutzutage. Wir Menschen fügen uns unwissentlich sehr viel Kummer und Leid zu, wenn wir aus reiner Angst vor Nähe, den Menschen den wir eigentlich zutiefst lieben, immer wieder abweisen und ihn nicht wirklich an uns heranlassen können. So dass sich echte Nähe entwickelt.

Natürlich hat das auch etwas mit Berührungen zu tun. Denn Nähe zuzulassen und auszuhalten bedeutet ja eben auch, zu kuscheln, Händchen zu halten, sich im Arm zu halten – die Nähe des anderen auch körperlich auszuhalten. Nicht nur seelische Nähe zuzulassen, sondern auch körperliche.

Es gibt Menschen denen es unangenehm ist Arm in Arm spazieren zu laufen oder Hand in Hand durch die Stadt zu gehen. Nicht weil sie den Menschen an ihrer Seite nicht lieben, sondern weil sie die Nähe an sich nicht ertragen und aushalten können. Gerade die „kleinen“ Gesten der Liebe werden dann weggestossen und weggeschoben. Nicht absichtlich, sondern unbewusst. Auch wenn das den anderen zutiefst verletzt in diesen Momenten.

Derweil bedeuten Berührungen auch Heilung. Heilung seelischer und emotionaler Schmerzen. Denn Berührungen beruhigen uns, sie entspannen uns vollkommen wenn wir uns darauf einlassen und sie genießen können. Wir können dadurch gesunden und uns gegenseitig heilen. Je mehr wir dem Menschen der uns berührt vertrauen, desto intimer und inniger sind natürlich die Gesten der Berührungen. Und die Rede ist jetzt nicht von Sex!

Berühren kann uns ein Mensch aber auch rein seelisch. Ein Mensch berührt unser tiefstes Innerstes - unser Herz - weil wir sensibel und emotional sind. Weil wir mitfühlend sind. Weil wir empathisch sind. Weil wir empfänglich sind für Berührungen aller Art. Vielleicht sind wir sogar „süchtig“ nach Berührungen. Weil sie uns einfach so gut tun. Und sie auch ein Zeichen von Liebe sind.

Auch ein Text den wir irgendwo lesen, ein Musikstück dass wir hören, ein Film den wir sehen, eine Szene aus dem Leben, ein von Herzen kommendes Kompliment oder ein Lob dass wir bekommen...all dies kann unser tiefstes Innerstes berühren. Es kann uns zu Tränen rühren. Und sofort fühlen wir uns glücklich und entspannt.

Babys und Kleinkinder schreien sich oft die Seele aus dem Leib und alle Welt wundert sich dann über das Geschrei. Niemand kommt aber auf die Idee dass diese Kinder unerkannt hochsensibel sein können und deshalb schreien. Um auf sich aufmerksam zu machen. Weil sie sich (noch) nicht anders artikulieren können. Sie wollen dabei nur eines erreichen: Dass sie hochgenommen und getröstet werden. Sie wollen nichts anderes als Nähe, Liebe und Zuwendung. Und hochsensible Babys und Kleinkinder brauchen dringend eine besondere Form der Zuwendung. Gerade sie brauchen es überlebensnotwendig für eine gesunde Entwicklung ihres Seelenlebens, dass sie genügend Liebe, Zärtlichkeit, Nähe und Berührungen bekommen. Es ist aber auffällig, dass manche Eltern ihre Kinder einfach schreien lassen und überhaupt nicht darauf reagieren. Oder sie schimpfen dann noch ihr Kind für das Geschrei. Ohne zu hinterfragen warum es das tut. Die Antwort ist eigentlich einfach: Es braucht Wärme, Geborgenheit und emotionale Sicherheit von den Eltern. Ein Gefühl der Liebe und Zuwendung. Es braucht Berührung!

Genau solche Szenen können wir immer wieder im Alltag beobachten. Die Eltern zeigen sich scheinbar „kalt“ über das Schreien ihres eigenen Kindes, anstatt es einfach in den Arm zu nehmen und zu trösten. Natürlich gibt es auch jene Eltern die genau das tun! Die es eben im Gespür haben was ihr Kind gerade braucht. Es ist nicht so, dass Eltern ihre Kinder absichtlich schreien lassen. Nein! Sondern die Unwissenheit und eigene Hilflosigkeit ist es, die sie so agieren lassen.

Vielleicht kennen Sie das grausige Experiment an Babys aus dem Jahr 1285 von Kaiser Friedrich dem II, der herausfinden wollte, welche Sprache Kinder einmal sprechen würden wenn niemand ihnen das sprechen beibringt und auch ansonsten niemand mit ihnen spricht. Diese Babys durften lediglich von den Ammen gefüttert, gewickelt und gebadet werden, aber es durfte nicht mit ihnen gesprochen werden. Und sie erhielten keine Liebe und Zuwendung. Und somit auch keine Berührungen. Was glauben Sie was mit diesen Babys passiert ist? Keines dieser Babys überlebte!

Wenn ein Baby nicht genügend Berührungen und körperliche Nähe bekommt, ist es später im Leben auch nicht imstande Zärtlichkeit, Liebe, Wärme und emotionale Geborgenheit an andere Menschen weiterzugeben. Genauso kann sich dann Gefühlsblindheit oder Emotionsstörungen entwickeln.

Wenn wir traurig sind, wollen wir getröstet werden. Und was hilft uns da besser als eine Umarmung von einem Menschen den wir lieben und mögen und dem wir voll und ganz vertrauen? Berührungen sind immens wichtig für unser Wohlbefinden.

Auch Küssen gehört übrigens hierzu. Beim Küssen sowie bei zärtlichen und sanften Berührungen allgemein, wird beispielsweise das Glückshormon Dopamin ausgeschüttet und es bildet sich das Bindungshormon Oxytocin. Auch Serotonin ist ein Glückshormon.

Wir genießen Berührungen mit allen Sinnen. Der vertraute Duft des Menschen den wir lieben macht uns ebenfalls glücklich.

Wenn wir barfuß am Strand entlanglaufen und den Sand unter unseren nackten Füßen spüren, ist das ebenfalls eine ganz besonders angenehme Form der Berührung. Oder wenn wir barfuß über eine Wiese laufen. Das ist eine Wohltat für unsere Füße.

Wenn wir unsere Lieblingskleidung tragen und auf unserer Haut spüren, fühlen wir uns einfach wohl. Wenn wir empfindliche Haut haben und sie regelmässig mit Bodylotion eincremen, ist das ebenfalls eine Wohltat für unsere Haut und für unser Wohlbefinden.

Auch Massagen am ganzen Körper sind eine besondere Form der Berührung und entspannen uns ungemein. Besonders wenn wir von unserem „Lieblingsmenschen“ sanft und zärtlich gestreichelt und massiert werden. Oder wenn wir einfach nur sanft in den Armen gehalten werden.

Eines ist auf jeden Fall auffällig. In der heutigen Zeit berühren wir uns gegenseitig viel zu wenig. Wir sind ständig mit anderen „wichtigen“ Dingen beschäftigt. Schauen wir uns doch nur mal an wie die Menschheit heute miteinander umgeht. Überall sehen wir die Menschen nur noch auf ihre Smartphones und I-Phones starren und sich mit ihnen zu beschäftigen. Niemals werden sie ausgemacht. Permanent liegt die Beachtung bei diesen Geräten. Weder beachten wir die Natur und die Umgebung um uns herum, noch achten wir auf den Straßenverkehr und schon gar nicht BEACHTEN wir die Menschen um uns herum und die uns nahe stehen.

Wir schaffen es nicht mehr uns gegenseitig zu berühren. Weil wir genau dies verlernen.

Das zwischenmenschliche geht total verloren. Derweil ist nichts wichtiger als gegenseitige Beachtung und Berührungen. Vor allem wenn man sich liebt.

Berührung ist Kommunikation!

Manchmal ist es auch einfach so, dass wir uns aufgrund von Stress überreizt fühlen und dann Berührungen des Menschen an unserer Seite als unangenehm empfinden. Und sie nicht ertragen können. Und somit davor flüchten.

Achtsame zarte Berührungen helfen sogar bei akuten Muskelverspannungen.

Und sie sind vor allem eines: Absolut altersunabhängig. Denn ein Mensch jeden Alters braucht Berührungen für ein gesundes Seelenleben. 

Vom Leben berührt zu werden. Sich berühren zu lassen. Das ist das wichtige.

SEHEN Sie den Menschen an Ihrer Seite doch mal ganz bewusst. Nehmen Sie sich ganz bewusst Zeit füreinander! Seien Sie füreinander da und berühren Sie sich. Auch ganz bewusst. Auf allen vorhandenen Ebenen. Und Sie werden sehen, wie bereichernd und erfüllend für Sie beide genau dieses ist!

Gegenseitiges sanftes Berühren will bewusst ERLEBT sein...! Außerdem stärkt dies die gegenseitige Bindung zueinander. Und somit auch die Partnerschaft und Beziehung!

Gehören Sie vielleicht sogar zu den Menschen die Angst vor Berührungen haben? Angst vor den eigenen Gefühlen die sich dann in Ihnen bilden? Angst die eigenen Gefühle zuzulassen und auszuhalten? Weil Sie vielleicht so intensiv und stark sind, dass Sie davon regelrecht überwältigt und überrollt werden? Oder auch Angst Ihre eigenen Gefühle zu spüren und sie dem Menschen den Sie eigentlich lieben auch zu zeigen? Angst Ihre eigenen Gefühle zu leben?

                                                                                                © Iris Fischer – sensible-seele.net 

Emotionale Bedürftigkeit - das ‚Bettelgewand’ sensibler Liebe

Emotionale Bedürftigkeit

Viele sensible Menschen wundern sich oder sind gar frustriert darüber, warum sie wie in einer Endlosschleife immer wieder Kummer und Leid ertragen müssen. Während andere scheinbar mühelos das Leben in all seiner Vielfalt genießen. Und immer nur Glück in ihrem Leben und in der Liebe haben.

Dafür gibt es eine ganz einfache Erklärung. Diese Menschen haben all ihre inneren Antennen auf ‚Empfang’ und Fülle gerichtet. Sie leben ihr Leben mit Hingabe und lassen sich mitten in das was IST hineinfallen. Sie lassen sich im Strom des Lebens treiben. Sie vertrauen darauf, dass sie genau das vom Leben erhalten, was sie wirklich für sich brauchen. Was sie wirklich aus tiefstem Herzen und aus tiefster Seele „haben“ wollen. Und was ihnen wirklich wichtig ist.

Wer für etwas oder für jemanden kämpft bzw. „bettelt“, ist auf Mangel und Bedürftigkeit eingestellt. Erst wenn man es schafft aus seiner Bedürftigkeit herauszukommen, versetzt man sich selbst in die Lage, seine gesamten sensiblen Sinne auf ‚Empfang’ zu stellen.

Jeder hat etwas das ihn antreibt. Vor allem die hochsensiblen und emotional sensiblen Menschen. Für den einen ist es die Liebe, für den anderen aufgrund seiner Abenteuerlust das Reisen. Für den nächsten ist es die Leidenschaft den Traumberuf ausüben zu dürfen, oder auch als Künstler(in) seiner Kreativität freien Lauf lassen zu können.

Unsere sensible Seele möchte Erfahrungen sammeln. Um zu wachsen und sich weiterentwickeln zu können. Deshalb ist es so enorm wichtig, sich nicht selber im Weg zu stehen. Sondern bewusst stehen zu bleiben und die vorhandenen Möglichkeiten auszuschöpfen. Auch wenn das Mut zum Risiko bedeutet.

Stellen Sie sich einmal vor, Sie sind irgendwann am Ende Ihres Weges angekommen und blicken auf Ihr Leben zurück. Welche Dinge die Ihnen wirklich wichtig gewesen wären haben Sie NICHT gemacht? Auf was haben Sie in Ihrem Leben verzichtet? Nur weil Sie nicht auf „Empfang“ gestellt waren, um die Möglichkeiten die das Leben Ihnen geboten hat anzunehmen? Und diese so gut wie möglich auszuschöpfen? Würden Sie dies nicht aus tiefstem Herzen und aus tiefster Seele bedauern?

Sehr oft liegt es einzig und allein daran dass wir unsere sensiblen Gefühle nicht beachten. Sondern sie einfach auf die Seite schieben und sie ignorieren. Und genau das rächt sich irgendwann. Oft sind gerade wir sensiblen Menschen aus reinem Selbstschutz auf innere Abwehr eingestellt. Und ziehen genau so automatisch den Mangel in unser Leben. Eigentlich ist das ein Paradoxon. Denn obwohl wir das Leben und die Liebe ‚empfangen’ möchten und die Fülle und das Glück anstreben, hindern wir uns selber daran. Indem wir nämlich gleichzeitig dafür kämpfen. Und so die Energie blockieren. Die dann nicht mehr frei fließen kann. Wir wollen zwar die Liebe und das Glück, tun aber gleichzeitig alles dafür dass genau das nicht wirklich bei uns ankommen kann.

Erst wenn wir es schaffen das Gewand des bedürftigen „Bettlers“ abzustreifen und wieder auf unser höheres Selbst und unsere Intuition hören, können wir unser sensibles Sein genießen. Dann sind wir im „Haben“ angekommen. Dann sind wir auf „Empfang“ und somit auf Fülle eingestellt.

Und wir können uns selber unsere seelischen Verletzungen heilen. Was ja gerade bei hochsensiblen und emotional sensiblen Menschen ganz enorm wichtig ist.

Wer wahre Liebe zurückhält fühlt Schmerz. Denn die Liebe möchte gelebt und gefühlt werden. Oft nehmen wir wahre Liebe nicht an, sondern kämpfen dagegen. Obwohl wir die Liebe wollen. Und obwohl wir den anderen ebenso sehr lieben wie er uns. Es kann sein, dass die Intensität und Tiefe dieser Liebe uns Angst macht. Wenn wir es nicht gewöhnt sind in dieser Art und Weise zu lieben. Und einen anderen Menschen so sehr zu begehren. Dann ziehen wir uns lieber zurück und verweigern uns diesen Gefühlen. Weil wir nicht damit umgehen können. Weil wir uns nicht vertrauensvoll hingeben und uns einfach hineinfallen lassen können. Das bedeutet aber gleichzeitig auch, dass wir nicht auf inneren ‚Empfang’ eingestellt sind.

Auch kann es sein dass wir uns in das bedürftige Gewand des „Bettlers“ hüllen und Liebe geben...und geben...und geben...und geben so viel, dass wir überhaupt nicht merken dass wir die ganze Zeit schon Liebe zurückbekommen. Wir werfen dem anderen vor dass er uns nicht genügend gibt und dass er sich unserer Liebe verweigert. Nur weil wir damit beschäftigt sind um Liebe zu kämpfen. Somit fordern wir eigentlich nur ein. Derweil sind wir selbst es, die die Liebe des anderen nicht annehmen! Weil wir so sehr auf ‚geben’ und „betteln“ eingestellt und fixiert sind anstatt zu ‚empfangen’, dass wir überhaupt nicht SEHEN wie sehr wir eigentlich vom anderen geliebt werden. Denn in unserem ‚Bettelgewand’ wollen wir die Liebe „kontrollieren“ anstatt sie einfach frei fließen zu lassen! Wir sind nicht in der Lage einfach gar NICHTS zu tun. Außer die Liebe die uns zufließt anzunehmen.

Oder wir machen andersherum den Fehler und verweigern uns selbst auch dieser Liebe. Wir nehmen zwar wahr, dass der andere permanent um uns kämpft und um unsere Liebe „bettelt“, aber wir nehmen es hin. Wir schauen dem anderen dabei zu und beobachten. Weil wir selbst auch nicht auf ‚Empfang’ eingestellt sind.

Und das gilt sowohl für sensible Frauen als auch für sensible Männer. Denn es sind nicht immer nur Frauen die um Liebe „betteln“. Auch wenn das gerne so dargestellt wird. Es gibt sehr wohl auch Männer die darum „betteln“ geliebt und gewollt zu werden. Die die Frau ihres Herzens nicht gelassen in sich ruhend, sanft, liebevoll, zärtlich und subtil umwerben und erobern, wie es normalerweise der Fall sein sollte, sondern die verzweifelt um eine bestimmte Frau „kämpfen“ wenn sie deutlich spüren dass sie nicht zurückgeliebt werden. Was aber auch nicht Sinn der Sache ist. Denn ein verzweifelt kämpfender Mann im ‚Bettelgewand’ wirkt alles andere als männlich und stark. Und wenn dieser Mann sensibel – gleich welcher Form – ist, verstärkt das diesen Eindruck dann noch.

Wenn der Mann sich in der weiblichen ‚empfangenden’ Rolle befindet und die Frau sich in der ‚gebenden’ und kämpfenden männlichen, dann sind ganz gewaltig die Rollen vertauscht. Dann KANN man in der Liebe nicht glücklich sein. Weil man immer etwas vermisst. Man weiß zwar nicht was genau einem fehlt, aber man spürt es sehr deutlich.

Wenn wir nicht auf inneren ‚Empfang’ gestellt sind, haben wir permanent das Gefühl, geben und geben und geben zu müssen. Wir „kämpfen“ und sind ständig in unser ‚Bettelgewand’ eingehüllt. Somit zeigt sich sehr deutlich ein inneres Mangel-Denken und eine tiefe Sehnsucht nach bedingungsloser und wahrer Liebe.

Wir kämpfen ständig vermeintlich FÜR etwas und merken dabei gar nicht, dass wir eigentlich gleichzeitig GEGEN etwas kämpfen. Wir kämpfen in unserem ‚Bettelgewand’ eigentlich für die Liebe. Gleichzeitig verhindern wir mit unserem „Kampf“ dass die Liebe wirklich bei uns ankommt. Wir halten uns selber davon ab dass die Liebe frei fließen kann. Um sie somit in vollen Zügen genießen zu können.

Sensible Menschen sind ja voller Träume, Visionen, Wünsche, Sehnsüchte und Hoffnungen. Woran überhaupt nichts falsches ist. Wenn man aus den „richtigen“ Beweggründen denkt, fühlt und handelt.

Typische Fallen wenn man mit seinen sensiblen Sinnen NICHT auf Empfang eingestellt ist, sind:    

1. Frustriertes abwenden

Wenn beispielsweise davon die Rede ist einen Menschen „loszulassen“, bedeutet das einzig und alleine ein EMOTIONALES “loslassen“. Quasi ein „loslassen“ all seiner Ansprüche, Erwartungen und Bedingungen die man an diesen Menschen hat. Es bedeutet, sich nicht emotional abhängig von diesem Menschen zu machen. Es bedeutet, dass man diesen Menschen nicht zum alleinigen Mittelpunkt und Glückspfeiler seines Lebens erkoren hat, sondern sein Glück in erster Linie aus sich selbst bezieht. Gerade in Bezug auf das ‚loslassen’ gibt es immer wieder sehr grobe Missverständnisse. Weil viele der Meinung sind dass „loslassen“ bedeutet sich abzuwenden oder sich gar zu trennen. Und das ist ein fataler Denkfehler!

Viele Menschen machen den Fehler und suchen ihr Glück im Außen, statt in ihrem eigenen Inneren. Sie bürden den Menschen an ihrer Seite und in ihrem Leben die Verantwortung auf, für ihr Glück verantwortlich zu sein. Anstatt selbst dafür zu sorgen dass sie glücklich sind. Und sensible Menschen zerreissen sich oft sprichwörtlich dafür, um sich ihr Quentchen Glück zu erobern. Bis zur Erschöpfung kämpfen sie dann dafür.

„Loslassen“ bedeutet für sensible Menschen auch, sich nach einer Trennung nicht jahrelang von seinen eigenen Emotionen in der Vergangenheit festhalten zu lassen. Sondern seine Gefühle bezüglich des Menschen der nicht mehr im eigenen Leben ist, zu klären und sie „loszulassen“. Weil man diese Gefühle der Traurigkeit, Hilflosigkeit, Wut, Enttäuschung und Wehmut einfach nicht auf Dauer braucht in seinem Leben. Denn so hindert man sich selber daran ganz im Hier und Jetzt anzukommen. Und sich auf den aktuellen Menschen in seinem Leben zu konzentrieren. Und somit wirklich glücklich zu sein. Eine Phase des Trauerns ist völlig normal. Aber wenn man Jahre später immer noch in diesen Gefühlen schwelgt, heißt das dass man nicht „loslässt.“ Man hält sich so selbst im Muster des Mangels gefangen.

Und wenn man sich von dem aktuellen Menschen in seinem Leben einfach nur frustriert abwendet oder sich gar von ihm trennt, nur weil er vielleicht nicht immer so tickt wie man es selbst gerne hätte, hat man das „loslassen“ gründlich missverstanden. Denn wahre Liebe bedeutet, den anderen TROTZDEM zu lieben. Auch wenn er einem die eigenen Erwartungen, Bedürfnisse, Sehnsüchte, Wünsche oder Ansprüche die man an ihn hat nicht immer erfüllen will oder es ganz einfach aus irgendwelchen Gründen nicht immer kann. Was bei sensiblen Menschen besonders sorgsam und achtsam beachtet werden sollte.

Allerdings spreche ich hier NICHT von den ‚giftigen’ Beziehungen, die einem einfach nur schaden. Von Beziehungen in denen man seelisch und emotional einfach nur „missbraucht“ wird. Und die einem alles andere als gut tun. Denn aus einer solchen Beziehung oder Partnerschaft sollte man sich natürlich lösen und nicht aus den falschen Beweggründen darin verharren. Eine solche ‚giftige’ Beziehung kann einen hochsensiblen und emotional sensiblen Menschen seelisch vollkommen zugrunde richten, wenn dieser nicht gut auf sich selbst achtet.

Indem man sich einfach nur frustriert abwendet, macht man eigentlich alles noch schlimmer.       

2. In Wartestellung verharren und hoffen

Während man sein ‚Bettelgewand’ der Bedürftigkeit immer noch trägt, sitzt man oft in der tiefen Falle des Wartens. Man wartet und wartet und wartet und das oft vergeblich. Man wartet darauf dass ein bestimmter Mensch sich meldet oder man wartet darauf dass dieser Mensch zu einem kommt. Auch wartet man oft darauf dass der andere sich ändern möge.

Man verbraucht dabei seine überaus wertvolle Lebenszeit, indem man (oft vergeblich) auf irgendetwas bestimmtes wartet. Und somit ist man nicht wirklich frei innerlich. Denn man macht sich abhängig von der Hoffnung.

Vor lauter Warten vergißt man auch, dass das Leben immer weitergeht. Die Zeit bleibt nicht stehen.

Viele Menschen warten vergeblich auf ihr „großes“ Glück, während sie übersehen dass das wahre Glück schon längst da ist und sich direkt vor ihren Augen befindet. Sie haben Ansprüche, Erwartungen und Wünsche. Sie wollen haben und haben und haben und kämpfen auch permanent dafür. Gleichzeitig erfahren sie aber immer wieder Kummer und Leid. Und finden aus alten seelischen Verletzungen nicht mehr heraus. Und zwar deshalb nicht, weil sie sich komplett auf das falsche fixieren und konzentrieren. Sie konzentrieren sich so sehr auf ihre seelischen Verletzungen und Enttäuschungen ihrer Vergangenheit und das Leid dass sie damit verbindet, und SEHEN dabei nicht, dass sie eigentlich schon längst mit einem anderen Menschen überglücklich sein könnten. Sie sind in eine weitere Falle – nämlich die „Unglücklichkeits- und Leidensfalle“ getappt, aus der sie aus eigenem Antrieb oft jahrelang nicht mehr herausfinden. Und somit bis zum Hals im eigenen Unglück waten. Was besonders bei emotional sensiblen Männern zu beobachten ist die gravierende seelische Verletzungen erlitten haben.

Wer immer nur wartet und hofft, versäumt das wahre Leben und das wahre (Liebes-) Glück. Weil er so immer auf Mangel eingestellt ist. Die Energie ist blockiert und kann nicht frei fließen. Es kann sich absolut keine Fülle und somit Erfüllung einstellen.

Auch das Warten darauf dass eine Situation sich von selber ändert, dass ein Gefühl massiver Angst sich von selbst auflöst oder dass Kummer wie aus dem Nichts verschwindet, kann verheerend für das Erleben und Empfinden von wirklichem Glück sein.        

3. Kämpfen und „betteln“

Wir sind beispielsweise in einer Beziehung oder Partnerschaft „gefangen“ in der wir emotional am ausgestreckten Arm des Partners oder der Partnerin verhungern. Und aus irgendwelchen Gründen können wir uns daraus nicht befreien. Oder wir schaffen es aus den falschen Beweggründen nicht, uns endgültig zu trennen. Meist passiert das aus einer gravierenden Angst heraus. Entweder es packt einen die Angst vor einem eventuellen „alleine sein“ oder man hat Angst vor einer Veränderung seines Lebens. Leider sind sensible Menschen die noch das ‚Bettelgewand’ der Bedürftigkeit übergestreift haben, oft sehr dafür prädestiniert, sich von einem Partner emotional abhängig zu machen. Weil hochsensible und emotional sensible Menschen sehr darauf „angewiesen“ sind, sich geliebt, gewollt und gebraucht zu fühlen. Vor allem wenn sie ihre sensiblen Sinne noch nicht auf ‚Empfang’ gestellt haben.

Um uns nicht mit dieser Angst in einer unglücklichen Beziehung oder Partnerschaft beschäftigen und auseinandersetzen zu müssen, kämpfen und „betteln“ wir lieber immer weiter darum, vom anderen wahre Liebe, Verständnis und Geduld zu bekommen. Es wird aber nicht passieren dass der andere uns deswegen mehr liebt. Oder gar liebevoller und geduldiger zu uns ist!

Weil wir selbst uns in diese Falle des ‚emotionalen verhungerns’ manövriert haben. Weil wir aufgrund unserer Ausstrahlung eines Mangels  – dem ‚Bettelgewand’ der Liebe - genau diesen Menschen in unser Leben „gelockt“ haben. Es ist unsere eigene Verantwortung! Auch wenn wir das bewusst gar nicht sehen. Wir können noch so sehr für diese Liebe kämpfen. Es wird sich nichts ändern.

Bei den sensiblen Männern bzw. Vätern kommt dazu noch sehr oft eine massive Angst, dass sie ihre Kinder im Stich lassen würden oder dass sie sie nicht mehr sehen dürfen. Lieber harren sie dann in unglücklichen Beziehungen aus. Anstatt sich für den Menschen zu entscheiden der sie wirklich aus tiefstem Herzen liebt. Und mit dem sie wirklich glücklich sein könnten. Sie schaffen es oft aus einer massiven Angst und aufgrund gravierender Schuldgefühle ihren eigenen Kindern gegenüber nicht, sich auf eine neue Partnerin wirklich einzulassen. Und sich zu ihr offen zu bekennen. Oft trauern sie nach einer Trennung auch ihrem alten Leben oder einem bestimmten Menschen jahrelang hinterher. Obwohl sie mit diesem Menschen unglücklich waren. Und schaffen es aus diesem Grunde nicht, sich wirklich auf eine neue Partnerin voll und ganz einzulassen. Obwohl wahre Liebe vorhanden ist. Diese Liebe wird aber verweigert und auf die Seite geschoben. Weil diese emotional zerrissenen Männer nicht in der Lage sind, alte Gefühle – das Leid und den damit verbundenen Kummer - loszulassen. Auch fühlen sie sich ihren Kindern gegenüber zu sehr verantwortlich. Und vergessen dabei leicht, dass auch Kinder von getrennten Eltern einen glücklichen und zufriedenen Vater sehen wollen. Keinen der unglücklich durch sein Leben rennt. Weil er sich einer neuen Liebe nicht öffnen kann. Denn wie soll ein unglücklicher und still vor sich hin leidender Vater ein wirklich ‚guter’ Vater sein? Obwohl sensible Männer die wundervollsten Väter sein können. Oft tragen sie auch Schuldgefühle schwer auf ihren Schultern durchs Leben und hindern sich so ebenfalls an ihrem eigenen Glück.

Erst wenn wir auf einen Menschen in unserem Leben treffen den wir bedingungslos und wahr lieben...dürfen. Und der uns absolut wahr und bedingungslos liebt. Und dem wir grenzenlos vertrauen können. Bei dem wir uns geborgen, sicher und zu Hause fühlen. Der uns jederzeit emotional auffängt, hält und trägt und uns genauso sein lässt wie wir sind. Bei dem wir ganz in unserer ursprünglichen Rolle sein DÜRFEN. Der uns dabei unterstützt dass wir uns weiterentwickeln. Der uns Raum lässt zum atmen. Der uns inspiriert. Erst dann kommen wir in die Lage vertrauensvoll zu ‚empfangen’ und das wahre Glück und die wahre Liebe in unser Leben zu lassen. Wenn wir es schaffen mit genau diesem Menschen unsere Rollen wieder umzukehren. Weil wir bei diesem Menschen ganz wir selber sein DÜRFEN. Erst dann kommen wir vom Mangel in die Fülle. Und können unser ‚Bettelgewand’ der Bedürftigkeit ablegen. Wenn wir wirklich VERSTANDEN haben, dass wir für unser Glück selber verantwortlich sind. Dass der andere eine Bereicherung für uns und unser Leben darstellt. Aber nicht der Ursprungsquell unseres Glücks ist. Um diesen Menschen müssen wir nicht mehr kämpfen und um seine Liebe „betteln“. Weil uns dieser Mensch längst bedingungslos und tief liebt. Er ist die ganze Zeit schon für uns da. Nur SEHEN wir das leider allzu oft nicht.

Nur wenn man es schafft sein ‚Bettelgewand’ der Bedürftigkeit und seiner unerfüllten Sehnsüchte abzustreifen, kann man das Leben in all seiner Vielfalt und Schönheit ‚empfangen’ und genießen. Und die Liebe und das Glück kann ohne jegliche Blockade frei fließen. Sobald die Energie fließen kann, zieht man nur Fülle in sein Leben. Der Mangel und die innere Bedürftigkeit verschwinden so auf Nimmer-Wiedersehen. Und man tappt auch in keine der obigen Fallen mehr.

In diese Fallen tappt man übrigens nicht nur wenn es um die Liebe geht, sondern auch bei vielen anderen Dingen und Situationen des Lebens.

Eine sensible und intuitive Liebe kann die wundervollste Liebe der Welt sein. Denn sensible Menschen können in einer solchen Tiefe und Intensität lieben, dass sich der Mensch der in diese Liebe eingehüllt ist, als wahrhaft glücklich bezeichnen kann. Vorausgesetzt er ist in der Lage sich dieser Liebe zu öffnen und diese Liebe wirklich zu ‚empfangen’.    

                                                                                                       © Iris Fischer – sensible-seele.net  


Warum wir die Sehnsucht lieben

Warum wir die Sehnsucht lieben

...und ihre Erfüllung fürchten...

„Der sensible Mensch leidet nicht aus diesem oder jenem Grunde, sondern ganz allein, weil nichts auf dieser Welt seine Sehnsucht stillen kann.“ Jean-Paul Sartre

Wir konstruieren uns eine künstliche Wirklichkeit, die in uns die Sehnsucht brennen lässt.

Und halten den Kreislauf der Sehnsucht so aufrecht. Und scheuen die Erlösung und Erfüllung daraus. Wir fürchten uns vor dem Nichts, dass sich dann vermeintlich in unserem Inneren bildet. Wir misstrauen ihm. Aber welches Nichts denn überhaupt? Was genau ist dieses Nichts?

Dieses Nichts ist nichts weiter als die Normalität. Wir fürchten uns aber vor dieser Normalität. Vor der Sicherheit die die wahre Liebe uns gibt. Obwohl wir nichts mehr wollen als das. Wir wollen zwar Normalität und Harmonie in der Liebe, aber wir haben auch Angst davor. Weil wir dann vermeintlich nicht mehr spüren dass wir leben. Dass wir fühlen. Dass wir ‚leiden’. Dieses süße, nicht enden wollende qualvolle Gefühl der unendlichen und unbeschreiblichen Sehnsucht, die wir oft viele Jahre lang in uns tragen. Wir fürchten seine Erfüllung. Und suhlen uns stattdessen im Leid. Wir vermeiden die Erfüllung der Sehnsucht, wie der Teufel das Weihwasser meidet. Wir vermeiden es glücklich zu sein, weil wir der Illusion verfallen sind dass Glück bedeutet, Sehnsucht zu empfinden. Somit halten wir uns selber in diesem Kreislauf gefangen.

Leid lässt uns spüren dass wir imstande sind wahrhaftig zu lieben. Aber wenn wir einfach nur lieben ist uns das „unheimlich“. Wir haben immense Angst davor einfach zu lieben. Weil wir meist gar nicht wissen wie das eigentlich geht. Einfach nur zu lieben. Ohne Erwartungen, ohne Ansprüche, ohne ständig Bedingungen zu stellen und Forderungen zu haben.

Liebe einfach nur zuzulassen. Liebe einfach nur auszuhalten. Liebe einfach nur zu empfinden. Aus unserer Vergangenheit sind wir es oft „gewöhnt“ um die Liebe zu kämpfen. Liebe ‚haben’ zu wollen. Wir haben niemals gelernt wie es ist, die Liebe eines anderen Menschen einfach nur anzunehmen. Und gar nichts zu tun. Nichts zu tun. Nichts dafür zu tun, aber auch nichts dagegen zu tun. Liebe einfach nur auszuhalten.

Stattdessen wenden wir uns lieber dem Leid zu. Denn das kennen wir zur Genüge. Das ist uns bekannt. Damit wissen wir umzugehen. Das ist nichts neues für uns. Weil Leid uns unser ganzes Leben begleitet hat.

Wenn wir uns im Leid suhlen, können wir ausgiebig in unserer Sehnsucht baden. Wir können in unseren süßesten Träumen schwelgen. Was wäre aber...wenn...? Wenn sich die Sehnsucht erfüllt...?

Erfüllt sie sich tatsächlich, stehen wir da wie der ‚Ochs vorm Berg’. Und wissen erst einmal nicht weiter. Und dann fangen wir vor lauter Angst und Unsicherheit an, die Liebe und unsere Beziehungen zu sabotieren...

Wahres Glück ist etwas vollkommen anderes. Wahres Glück ist, in der inneren Stille unseres Herzens und unserer Seele angekommen zu sein. Im Einklang mit dem Menschen zu leben den wir doch ‚eigentlich’ so sehr lieben. Die Türe zu unserem Herzen zu öffnen und die Liebe willkommen zu heißen.

Die Türe zu unserem Herzen und somit zur wahren Liebe zu öffnen, kostet aber unglaublich viel Mut. Und sie kostet uns unglaublich viel Kraft. Diese Türe dient uns als Schutz. Als Schutz vor unseren eigenen Gefühlen. Die Türe unseres Herzens aufzuschließen und gleichzeitig die Kontrolle abzugeben über das, was dann passiert wenn die Türe weit offen ist, ist ein Gang ins Ungewisse.

Wir fragen uns ernsthaft, was versteckt sich hinter dieser Türe? Was passiert wenn wir die Türe ein Stück weit öffnen? Und die Kontrolle immer mehr loslassen? Und einfach vertrauen? Und annehmen was dann passiert? Was entdecken wir dort hinter der Tür? Springt uns vielleicht sofort die Normalität entgegen? Überfällt sie uns regelrecht mit ihrer Anwesenheit? Oder jagt uns gar die ‚Langeweile’ einen Heidenschreck ein, weil sie plötzlich und unerwartet vor uns auftaucht? Weil wir gar nicht wissen was wir mit dieser Normalität und vermeintlichen Langeweile in der Liebe eigentlich machen sollen? Oder zieht die Normalität sich erst einmal misstrauisch zurück und harrt der Dinge die da kommen wollen? Wartet vielleicht die Normalität dahinter schon lange ‚sehnsüchtig’ darauf, endlich befreit und gelebt zu werden?

Ja, auch die Normalität kann Sehnsucht empfinden. Sehnsucht danach, endlich einmal beachtet zu werden. Und endlich einmal zum Zuge zu kommen. Nicht immer nur hintenanstehen zu müssen. Und der „Langeweile“ Gesellschaft zu leisten.

Die Sehnsucht in uns kann viele Gesichter haben.

Die Sehnsucht nach Frieden

Die Sehnsucht nach Freiheit

Die Sehnsucht nach Gelassenheit

Die Sehnsucht nach Weite

Die Sehnsucht nach Stille

Die Sehnsucht nach Unendlichkeit

Die Sehnsucht nach Erfüllung

Die Sehnsucht nach Ferne

Die Sehnsucht nach Liebe

Die Sehnsucht nach Geborgenheit

Die Sehnsucht nach Sicherheit

Die Sehnsucht danach, endlich ‚angekommen’ und zuhause zu sein

Was kommt dann auf uns zu wenn wir tatsächlich die Kontrolle über unser Herz vollständig abgeben? Und uns in unseren eigenen Gefühlen verlieren? Uns in der Liebe verlieren? Uns in der ‚Normalität’ zu lieben und geliebt zu werden verlieren?

Dann kriecht sie leise, zögernd aber deutlich spürbar, wieder in uns hoch. Die Sehnsucht nach der Sehnsucht. Wir sehnen uns danach, die Sehnsucht in uns wieder zu spüren. Wir sehnen uns danach wieder zu leiden. Dieses süße, unerträgliche und qualvolle Leid zu empfinden. Weil wir denken, es ist eben NICHT normal KEINE Sehnsucht zu fühlen. Eben weil wir Erfüllung nicht kennen. Und somit ist es uns auch fremd, Liebe einfach nur zu empfinden. Die Liebe an sich zu ‚empfangen’. Es ist uns fremd, einfach nur Normalität zu spüren. Gleichklang mit dem Menschen an unserer Seite zu spüren.

Wahre Liebe, echte Nähe und Normalität macht uns eine Wahnsinnsangst. Und deshalb sabotieren wir diese Liebe. Immer und immer wieder. Wir flüchten vor dieser Liebe. Wir laufen weg, verstecken und verkriechen uns, verweigern uns der Liebe, weisen sie von uns, leugnen sie ab, kämpfen dagegen an, schweigen uns aus, wollen nichts davon wissen...

Aber warum?

Weil wir die wahre Liebe einfach nicht aushalten können. Weil wir mit einer solchen Intensität, Stärke und Konstanz der Liebe nicht umgehen können. Wir haben genau das ja niemals gelernt. Stattdessen haben wir immer Partner ‚gefunden’ die uns unbewusst auf Distanz halten. Und uns gar nicht erst zu nahe kommen. Und so unser Inneres nicht wirklich berühren können. Weil sie ebenfalls mit der Liebe nicht umgehen können. Und uns genau dieses dann spiegeln. Aber erst wenn wir bewusst darauf achten, erkennen wir diesen Spiegel an unserer Seite erst richtig. Und erst ab dann können wir ganz bewusst handeln.

Wir können ganz bewusst lernen zu lieben. Wir können lernen die Liebe einfach nur auszuhalten. Und gar nichts damit zu tun. Wir können lernen die Liebe einfach nur wahrzunehmen. Und sie zu spüren. Sie anzunehmen. Sie zuzulassen. Ohne eine „Gegenleistung“ vom anderen zu erwarten. Oder gar einzufordern. Und zu verlangen. Wir können lernen einfach zu lieben.

Aber was hindert uns daran genau dieses zu tun?

Genau. Eine massive Angst. Angst vor der Liebe an sich. Angst den anderen zu verlieren. Angst UNS im anderen zu verlieren. Angst die Kontrolle über unsere Gefühle zu verlieren. Angst uns verletzlich zu zeigen. Seelisch nackt vor dem anderen zu sein. Und Angst wieder enttäuscht zu werden. Angst zu versagen. Angst nicht zu genügen. Angst unsere „Freiheit“ zu verlieren. Angst uns emotional abhängig zu machen. Angst...Angst...Angst...

So funktioniert Liebe nicht. Denn Liebe lässt sich nicht kontrollieren. Liebe IST einfach nur. Sie IST. Liebe ist in uns, Liebe ist im anderen. Liebe vervielfältigt sich wenn sie nicht kontrolliert wird. Wenn sie erwidert wird. Wenn sie dagegen keine Resonanz vom anderen bekommt, erlischt sie irgendwann.

Die Angst halten wir selbst aufrecht. Die Angst vor Nähe und somit die Angst vor der Liebe.

All das sind Zeichen dass wir überhaupt nicht wirklich lieben können. Wir meinen zwar dass wir es können, in Wahrheit können wir es aber nicht. Auch wenn wir glauben Liebe zu empfinden. Natürlich ist es Liebe dass wir fühlen. Nach unserer eigenen Definition. Eben nach unserem Gefühl. Nach dem was wir unser Leben lang kennen. Und unter Liebe verstehen. Aber es nicht die reine ‚Seins-Liebe’ - nicht die absolut wahre und bedingungslose Liebe. Die kennen wir nicht. Die müssen wir erst lernen.

Was wir kennen ist Verlangen. Und Begehren. Und ‚Haben’ wollen. Vielleicht treffen wir sogar unseren Seelenpartner – unser Dual - und begehren diesen dann in einer solchen Intensität, wie wir noch niemals zuvor einen anderen Menschen begehrt haben. Weil dieser Mensch imstande ist Gefühle in uns zu wecken, wie es kein anderer Mensch vorher konnte. Und diese Gefühle möchten wir natürlich wieder und wieder spüren. Und nicht wieder verlieren. Aber alles ist eben nur eine Illusion. Das ist (noch) nicht die wahre ‚Seins-Liebe’. Die müssen wir lernen. Durch unseren Seelenpartner „gezwungenermaßen“. Da er uns ja immer wieder von sich weist. Weil er selber von einer solchen Sehnsucht, Begierde und Angst erfüllt ist, dass ihm gar nichts anderes übrig bleibt als erst einmal davonzulaufen. Und sich vor seinen eigenen Gefühlen vermeintlich zu verstecken. Was natürlich faktisch gesehen unmöglich ist. Denn auch wenn er ans Ende der Welt flüchten würde, wäre doch die Angst, Begierde und die Sehnsucht immer bei ihm. Und auch er muss erst einen Weg für sich finden, genau damit umzugehen. Weil auch er dies niemals gelernt hat. Und uns das so schmerzhaft spiegelt wie es kein anderer Mensch auf dieser Erde kann. Auch unser Dual muss erst lernen Liebe einfach nur zuzulassen. Liebe wirklich zu fühlen. Sie anzunehmen und auszuhalten. Und diese Geduld sollten wir einfach aufbringen für den wichtigsten Menschen (nach uns selbst) in unserem Leben.

Die Tränen die durch all die gefühlte und unerfüllte Sehnsucht von uns Menschen geweint wurden, würden ganze Ozeane füllen. Was würden wir tun, so ganz ohne Sehnsucht? Wenn wir auf einmal doch in der Normalität landen und gelernt haben wirklich zu lieben? „Langweilen“ wir uns dann? Vermissen wir die Sehnsucht? Trauern wir ihr nach?

Suchen wir uns ‚Ersatz’ für die Sehnsucht? Was wäre ein adäquater ‚Ersatz’? Die Illusion? Schwelgen wir dann in irgendwelchen utopischen Phantasien und malen uns aus wie unser Leben sein könnte, wenn wir nicht ein Leben in Liebe und ‚Normalität’ und somit echtem Bestand gewählt hätten? Flüchten wir uns dann in Tagträume? Und leben so wieder an der Realität vorbei? Weil unser Partner uns wieder nicht gerecht werden kann? Und er das ja ganz genau spürt? Und sich deshalb vielleicht von Anfang an distanziert uns gegenüber verhält? Und keine echte Nähe zulässt? Weil er unsere innere Unsicherheit wahrnimmt? Und ihm genau dies noch mehr Angst macht als er sowieso schon hat?

Und wie ist das mit uns? Halten wir die Nähe zu unserem Partner dann aus? Halten wir es aus, wenn doch nicht alles nur harmonisch verläuft? Oder provozieren wir Streit, Konflikte, Diskussionen? „Stören“ und sabotieren wir aus dieser inneren Unsicherheit heraus permanent den Frieden und die Harmonie und somit die Normalität der Beziehung? Oder laufen wir gar selber wieder weg?

Keine Beziehung der Welt kann nur harmonisch verlaufen. Wenn das tatsächlich der Fall ist, dann wird eine Menge Frust unter den Teppich gekehrt. Und sich ganz schön für den anderen verbogen. Für vermeintlichen Frieden in der Beziehung. Und auch wieder aus Angst. Dieser Frieden ist aber trügerisch. Und vielleicht reicht irgendwann ein winziges Tröpfchen Unzufriedenheit bei irgendetwas aus, und das Fass der Geduld läuft über. Und die ganze Beziehung fliegt einem gewaltig um die Ohren.

Normalität wäre eigentlich die Erfüllung all unserer Sehnsüchte. Unserer Träume und Wünsche. Aber dies tun wir eben oft nicht aus Angst was danach kommt. Was kommt nach der Erfüllung...

Wir haben Angst uns zu „langweilen“. Obwohl das Leben ständig aus Herausforderungen besteht. Die wir zu lösen haben. Normalität ist sowieso relativ zu sehen. Jeder versteht etwas anderes darunter. Aufgrund unserer unterschiedlichen Wahrnehmung.

Wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Das was wir kennen, tun wir auch. Was wir nicht kennen, löst oft Angst und Unsicherheit aus. Deshalb tun wir uns auch so immens schwer mit Veränderungen im Leben. Und bleiben oft lieber im alten Trott stecken. Obwohl wir nicht glücklich damit sind.

Liebe – Leid - Sehnsucht, das ist der Kreislauf der Angst. Und den haben wir selber gewählt. Weil wir es nicht anders kennen. Weil wir das ganz einfach so gewohnt sind. Niemand hat uns je gezeigt wie es funktioniert Liebe einfach nur auszuhalten. Und einfach nur zu empfinden. Nichts dafür und nichts dagegen zu tun. Einfach in unserer eigenen Mitte zu sein. Und aus dieser Mitte heraus vertrauensvoll zu agieren. Nicht, auf den anderen zu reagieren. Sondern bei UNS zu bleiben. Die Liebe einfach anzunehmen. Sie zu ‚empfangen’. Und sie einfach nur zu genießen. Erst dann ist ein wahres gegenseitiges ‚geben und nehmen’ möglich.

Das ist hart. Das ist schwer. Das ist sogar ganz verdammt schwer. Dazu braucht es Geduld, Geduld und nochmal Geduld. Und zwar Geduld mit uns selbst. Und ein bisschen Verständnis, wenn wir nicht immer alles schaffen was wir uns vorgenommen haben. Selbst wenn wir unser bestes tun, gibt es immer Schwankungen. Mal entfernen wir uns wieder von uns, mal nähern wir uns wieder an. Aber auch das ist Normalität. Wir dürfen es uns gönnen nicht perfekt zu sein. Weil das einfach menschlich ist.

Es ist auch ein gewaltiger Unterschied ob wir Sehnsucht aus einer emotionalen Bedürftigkeit heraus empfinden, oder weil wir unseren Partner einfach aus reiner Liebe vermissen, wenn er aus welchen Gründen auch immer, nicht ständig bei uns sein kann. Weil er uns einfach als Mensch fehlt. Weil wir seine Stimme so gerne hören. Weil wir uns so gerne in seinen Augen verlieren. Weil wir ihn so gerne lächeln sehen. Weil wir so gerne unendliche Gespräche mit ihm führen. Das ist wahre Liebe und keine emotionale Bedürftigkeit.

Meiner Meinung nach ist es ein wegschieben der Verantwortung, wenn gesagt wird dass wir – wenn wir uns vollkommen in der wahren Selbstliebe, also der reinen ‚Seins-Liebe’ befinden – keine Sehnsucht und keine Begierde mehr nach unserem Partner – auch unserem Seelenpartner – empfinden. Und dass wir diesen dann nicht mehr ‚haben’ wollen. Natürlich haben wir Sehnsucht. Und natürlich ‚wollen’ wir den Menschen den wir so sehr lieben. Und natürlich begehren wir diesen Menschen. Ist es nicht ein unbeschreiblich wundervolles Gefühl, wenn dieser Mensch in der Lage ist dass wir uns bei ihm so männlich als Mann, oder so weiblich als Frau fühlen, wie wir das noch niemals zuvor bei einem anderen Menschen empfunden haben? Natürlich ‚wollen’ wir uns diesen Menschen bewahren. Und mit diesem Menschen zusammensein. Das hat meiner Ansicht nach nicht zwangsweise etwas mit ‚Bedürftigkeit’ zu tun. Vielleicht ein bisschen mit gesundem Egoismus. Aber das ist ja nur menschlich ;)

Es ist einfach meiner Ansicht nach esoterischer Unsinn, wenn behauptet wird dass wir – wenn wir uns in reiner ‚Seins-Liebe’ befinden, überhaupt keinen anderen Menschen mehr „brauchen“ oder ‚haben’ wollen. Dass wir uns stattdessen immer selber genügen. Oder wir keinen Partner mehr „brauchen“, sondern lieber alleine sind.

Wir Menschen sind nicht dazu geboren worden um alleine zu sein. Natürlich brauchen wir eine gesunde Portion Eigenverantwortung. Natürlich sollen wir erst einmal bei uns selber bleiben und unseren emotionalen Mangel selber ausgleichen. Das Glück und die Liebe in erster Linie aus uns selber beziehen. Was aber NICHT heißt, dass wir niemand anders mehr um uns herum oder in unserem Leben „brauchen“.

Genauso ist es purer Unsinn, dass sich die Liebe in uns auf alle Menschen ausbreitet. Es wird immer Menschen geben die uns weniger sympatisch sind. Und mit denen wir einfach nicht klar kommen. Wie sollen wir diese Menschen lieben? Was nicht heißen soll dass wir uns dann wie die Axt im Walde diesen Menschen gegenüber aufführen. Akzeptanz und Toleranz für die Individualität dieser Menschen werden wir trotzdem zeigen. Was einfach etwas mit Respekt und Anstand zu tun hat. Aber nicht unbedingt mit Liebe.

Auch können wir nicht einen Menschen den wir wahrhaftig und bedingungslos lieben, einfach gegen einen anderen „austauschen“. Nur weil uns dieser Mensch vielleicht nicht will. Oder Angst hat sich auf uns einzulassen. Denn DAS wiederum wäre überhaupt KEINE wahre Liebe. Die reine ‚Seins-Liebe’ als „Ausrede“ dafür herhalten zu lassen die Partner zu wechseln wie unsere Kleidung, ist anmaßend finde ich. Wer das natürlich für sich als richtig empfindet, soll dies ruhig tun. Schließlich darf und soll jeder Mensch das tun was er möchte. Was aber meiner Meinung nach dann nichts mit wahrer Liebe zu tun hat. 

Wenn wir den Menschen den wir doch so sehr lieben, tatsächlich einmal NICHT mehr ‚haben’ wollen, dann meiner Erfahrung nach deshalb, weil dann irgendetwas vorgefallen ist, woraufhin wir entschieden haben dass wir lieber ohne diesen Menschen leben wollen. Dann empfinden wir aber auch wirklich keine Sehnsucht mehr nach diesem Menschen. Und dann verliert sich auch die Liebe zu ihm irgendwann. Weil wir nicht mehr bereit sind uns für diesen Menschen immer wieder zu verbiegen. Denn dieser Mensche verbiegt sich ja auch nicht für uns. Abgesehen davon, sollte sich kein Mensch für den anderen verbiegen müssen. Das wäre dann auch wieder keine wahre und bedingungslose Liebe. Das wäre dann emotionale ‚Bedürftigkeit’ und wieder das ‚haben’ wollen. Aus einem inneren emotionalen Mangel heraus. Und auch die Sehnsucht die wir in diesen Momenten empfinden wäre keine Sehnsucht aus Liebe, sondern aus einem „weil wir den anderen brauchen“ um diesen emotionalen Mangel in uns zu stillen, heraus.

Wenn wir also aus diesem Kreislauf der Angst vor der Einkehr der Normalität in Beziehungen – der Unsicherheit und Erhaltung der Sehnsucht - und der Verhinderung deren Erfüllung aussteigen wollen, sollten wir lernen wahrhaftig zu lieben. Die Liebe in uns einfach zu spüren. Die Liebe zuzulassen, sie anzunehmen und sie auszuhalten. Nicht mehr dagegen anzukämpfen. Oder auch nichts mehr DAFÜR zu tun und uns so wieder zu verbiegen.

Weil wir – wenn wir dann wahrhaftig lieben können – trotzdem noch Sehnsucht in uns spüren werden. Aber nicht mehr die Sehnsucht aus ‚Bedürftigkeit’. Sondern die Sehnsucht aus reiner und bedingungsloser Liebe unserem Partner gegenüber.

Sehnsucht wird es immer in uns geben. Der Unterschied besteht nur in dem „wie“ und „warum“ wir diese empfinden. Und wie wir dann mit dieser süßen bis unerträglich quälenden und manchmal kaum auszuhaltenden Sehnsucht in uns umgehen.


                                                                           © Iris Fischer – sensible-seele.net 


Das Gesetz der Resonanz - wie die Intelligenz des Herzens Ihr Leben beeinflusst

Das Gesetz der Resonanz in der Liebe

Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das wesentliche ist für die Augen unsichtbar“. – Antoine de Saint-Exupéry

Seit Anbeginn der Zeit zählt unser Herz als Ankerplatz unserer Gefühle. Die Intelligenz unseres Herzens ist nicht zu unterschätzen. Denn die wahre Kraft unseres Herzens lässt uns zum Schöpfer unseres eigenen Lebens werden. Leider haben viele Menschen wieder verlernt oder es niemals lernen dürfen, ausschließlich auf ihr Herz zu hören. Und das Leben bewusst zu fühlen. Nach dem zu handeln, was das Herz ihnen mitteilt. Und so aus der vollen Kraft ihres Herzens zu schöpfen. Viele Menschen leben mehr in der Sicherheit, die ihnen ihr Verstand vorgaukelt. Als dass sie in ihrem Herzen fest verankert sind. Auch kennen Sie den wahren Weg ihrer Seele nicht. Derweil ist es die Intelligenz unseres Herzens, die unser gesamtes Leben beeinflusst. Wenn wir es nur zulassen...

Denn alles das, was sich in unserem Herzen abspielt, manifestiert sich in unserem gesamten Leben. 

Wir können emotional aufblühen wie diese Rosenblüte oder wir können emotional im wahrsten Sinne des Wortes "vor die Hunde gehen". Wenn wir nicht auf das hören, was unser Herz uns zu sagen hat. 

Wir werden immer so behandelt, wie wir uns selbst und andere behandeln. Und wir bekommen immer das zurück, was wir nach außen hin aussenden. Böse Zungen lästern, dass wir genau das bekommen, was wir auch verdient haben. 

Das sind beileibe keine haltlosen Behauptungen, sondern dahinter steckt etwas ganz einfaches:

Gegenseitige Anziehung. Unser Leben lang ziehen wir genau das an, was wir nach außen hin aussenden. Je nachdem, ob wir die Kraft unseres Herzens nutzen oder den Illusionen verfallen sind, die unser Verstand uns permanent vorgaukelt. 

Anhand folgender Beispiele sind diese Aussagen leicht nachzuvollziehen. Sie können es auch jederzeit selber ausprobieren. Und es funktioniert:

Laufen Sie mit offenem Blick und einem Lächeln auf den Lippen durch die Welt, werden Ihnen die Menschen denen Sie begegnen, freundlich gesinnt sein. Und Sie ziehen Menschen in Ihr Leben, die ebenfalls offen und freundlich sind. Sobald Sie andere Menschen anlächeln, werden Sie sich wundern, von wievielen Menschen Sie ein Lächeln zurückbekommen. Wenn Sie allerdings grießgrämig und schlecht gelaunt durch die Welt laufen und an allem irgendetwas auszusetzen haben, werden Sie genau solche Menschen auch anziehen. Denn Gleiches zieht Gleiches an. Weil Sie eben eine gewisse Ausstrahlung auf andere Menschen haben. Und nicht nur auf Menschen, sondern auch auf Situationen und materielle Dinge.

Wenn wir voller Liebe sind und uns selbst und andere Menschen mit Respekt und Wertschätzung behandeln, wird das immer zu uns zurückkommen.

Und wir werden ebenfalls mit Liebe, Respekt und Wertschätzung behandelt.

Lieben wir das was wir tun, werden wir mit Fülle und Erfüllung belohnt.

Es kommt immer darauf an, wie wir selber denken. Lassen wir unseren Verstand für uns entscheiden oder erlauben wir unserem Herzen zu sprechen. Sind wir positiv oder negativ denkend eingestellt? Oder fühlen wir lieber unser Leben? Sind wir Optimist oder Pessimist? Ist das berühmte Glas Wasser für uns halb voll oder grundsätzlich halb leer?

Wenn wir die Einstellung haben, dass das Glas Wasser nur noch halb voll ist, sind wir Pessimisten und denken negativ. So konzentrieren wir uns auf den Mangel. Wir sind der felsenfesten Überzeugung, dass wir ja „nur noch“ die Hälfte übrig haben und regen uns wahrscheinlich tierisch darüber auf.

Aber wie ist es, wenn wir die Einstellung haben, dass wir ja immer noch ein halbes Glas Wasser übrig haben? Besser „nur“ ein halbes Glas als überhaupt nichts? Das ist die Konzentration auf die Fülle. Optimismus. Positives Denken. Womit wir auf Dauer sehr viel besser fahren, als wenn wir uns auf irgendwelche Mangelzustände fokussieren.

Als hochsensibler Mensch sind wir besonders empfänglich für das Gesetz der Resonanz. 

Sehr viel schneller als ein nicht sensibler Mensch werden wir erkennen und erspüren, wenn wir Menschen, Situationen und Dinge in unser Leben ziehen, die wir vielleicht gar nicht haben möchten. Und schon überhaupt nicht brauchen. Und gerade als hochsensibler Mensch können wir aufgrund unserer Intuition, unserem Bauchgefühl, bewusst dagegensteuern. Und uns darauf konzentrieren, nur das in unser Leben zu ziehen was wir auch darin haben möchten.

Es ist immer wichtig, dass wir uns auf die Fülle in unserem Leben konzentrieren. Auf das was wir bereits haben. Denn dann ziehen wir ganz automatisch auch wieder Fülle an.

Wir sollten uns niemals auf bestehende Mängel fokussieren. Denn sonst werden sich immer mehr Mängel einstellen. Und wir werden immer unzufriedener mit uns und unserem Leben sein. Hochsensible Menschen haben ein besonders feines Gespür für solche Dinge.

Auch sollten wir uns als hochsensibler Mensch nur darauf konzentrieren, was wir wirklich für uns wollen.

Beispielsweise in einer bestehenden Beziehung. Gibt es immer wieder Punkte im gemeinsamen Leben, an denen die Kommunikation scheitert und wir anfangen zu streiten, anstatt die Konflikte konstruktiv und friedlich zu lösen? Wenn wir uns nun auf den Streit konzentrieren und keiner der Partner einlenkt und „vernünftig“ wird, schaukelt sich die Situation immer weiter hoch. Legen wir den Fokus aber stattdessen darauf eine Lösung zu finden, mit der beide Partner wirklich zufrieden sein können, dann ziehen wir das positive an. Und werden mit gegenseitiger Liebe und Wertschätzung belohnt.

Wünschen wir uns immer wieder, bestimmte Dinge NICHT zu haben, werden wir regelmässig scheitern. Und stattdessen genau das Gegenteil erreichen. Dann ziehen wir nämlich automatisch NOCH MEHR von genau den Dingen an, die wir eigentlich ja NICHT haben wollen. Denn wenn wir etwas NICHT haben möchten, warum konzentrieren wir uns dann darauf?

Stattdessen sollten wir uns lieber darauf konzentrieren, was wir UNBEDINGT in unserem Leben haben möchten.

Wenn wir uns nämlich Dinge die wir UNBEDINGT haben möchten wünschen, werden diese Wünsche sich oft schneller erfüllen, als wir es für möglich halten. Solange diese Wünsche wirklich aus dem Herzen kommen. Denn alles was wirklich aus unserem Herzen kommt, strahlen wir nach außen hin ab und es wird sich erfüllen. Das ist die Resonanz. Die gegenseitige Anziehung. Möglicherweise ziehen wir immer wieder die falschen Partner oder Partnerinnen in unser Leben. Und sind todunglücklich damit. Dann strahlen wir bestimmte Schwingungen aus, die genau diese Menschen spüren und anlocken. Haben wir beispielsweise alte Konflikte und alte Beziehungen noch nicht verarbeitet, tragen wir dies mit uns herum. Und ziehen solche Menschen an, die genau dieselben Probleme haben. Und diese ebenfalls ungelöst mit sich herumschleppen.

Gleiches zieht Gleiches an. Denn gleiche Seelen erkennen sich gegenseitig.

Deshalb scheitern auch so viele Menschen daran, einen passenden Partner für sich zu finden. Weil sie viel zu verbissen und aktiv suchen, anstatt sich einfach finden zu lassen.

Das ist ein einfacher aber wirkungsvoller „Trick“. Wenn wir uns einen ganz bestimmten Partner in unserem Leben wünschen, sollten wir das ganz einfach nach außen hin ausstrahlen. Dann wird genau dieser Mensch von dieser Energie und Ausstrahlung angezogen. Und schon haben wir ihn in unserem Leben. Das hört sich jetzt allerdings einfacher an, als es tatsächlich ist. Erst einmal müssen wir natürlich lernen umzudenken. Optimistisch zu sein. Positiv zu denken. Dem Leben zu vertrauen, dass es uns genau das schenkt, was wir für uns brauchen.

Und das auch aus tiefstem Herzen so zu FÜHLEN. Innerlich wirklich frei und offen zu sein, für diesen einen bestimmten Menschen.

Erst dann strahlen wir gewisse Dinge nach außen hin ab und ziehen genau das in unser Leben, was wir unbedingt haben möchten. Sobald wir innerlich blockieren, was uns ja meistens überhaupt nicht bewusst ist, wird es nicht funktionieren. Denn dann senden wir genau diese Blockade nach außen. Ein anderer Mensch – erst recht, wenn es sich um einen hochsensiblen Menschen handelt, spürt genau ob ein Mensch innerlich offen ist oder eher verschlossen und blockiert.

Ein weiteres Beispiel. Sind wir in irgendeiner Form mit uns selber und unserem Äußeren unzufrieden und unglücklich und konzentrieren uns – unbewusst – immer nur auf diesen Mangel und diese Unzufriedenheit, werden wir uns niemals selber lieben können. Und etwas an uns finden, mit dem wir zufrieden und glücklich leben können. Wie sollen wir dann jemanden anziehen, der fähig ist uns wirklich zu lieben und zufrieden mit uns zu sein, wenn wir genau das nicht aussenden? Womöglich projizieren wir noch unsere eigenen Unzulänglichkeiten auf den jeweiligen Partner und wundern uns dann, dass alles irgendwie völlig verkehrt läuft?

Lieben wir uns dagegen selbst und sehen unsere eigenen positiven Seiten, können wir uns selbst im Spiegel betrachten und uns selber zulächeln, dann werden wir die Zufriedenheit anziehen. Und wir werden immer mehr an uns selber finden, das attraktiv und liebenswert ist.

Das ist die Fülle die dann automatisch eintritt. Nur wenn wir uns selber wirklich genauso lieben und akzeptieren wie wir nun mal sind, können wir von einem anderen Menschen ebenfalls wirklich geliebt und akzeptiert werden. WEIL wir so sind, wie wir sind. Und ist es nicht genau das, was wir eigentlich wirklich wollen?

Das Gesetz der Resonanz funktioniert immer. Egal wie. Allerdings können wir selber die Richtung bestimmen, in die es gehen soll.

Wir können die gegenseitige Anziehung jederzeit beeinflussen und ändern. Genauso wie wir es individuell haben möchten. Natürlich müssen wir an das Gesetz der gegenseitigen Anziehung glauben. Wir müssen sogar regelrecht davon überzeugt sein. Denn wenn wir etwas NICHT glauben, kann es ja nicht funktionieren. Wir selber sind sozusagen die Ursache - und das was wir anziehen, die Wirkung darauf. Im positiven wie im negativen Sinne.

Das was wir anziehen ist allerdings immer etwas, das wir für irgendetwas in unserem Leben brauchen.

Beispielsweise für die eigene Weiterentwicklung. Oder um etwas aus der Vergangenheit verarbeiten zu können. Oder um eigene Unzulänglichkeiten kompensieren zu können. Oder um aus Fehlern die wir immer wieder gemacht haben, zu lernen. Oder einfach als Ergänzung unseres eigenen Selbst. Weil wir im Anderen irgendetwas erkennen, was wir selber zwar irgendwo in unserem Inneren besitzen, es aber aus irgendwelchen Gründen nicht leben und nicht nach außen hin zeigen können.

Alles hat seinen Sinn so wie es passiert. Alles ist in Resonanz miteinander.

Manches zieht sich gegenseitig an, manches stösst sich aber auch ab. Wenn sich etwas abstösst, dann bedeutet das ganz einfach dass wir es in unserem Leben nicht brauchen. Dann macht es keinen Sinn, sich damit zu beschäftigen und auseinanderzusetzen. Ansonsten würden wir es automatisch anziehen. Deswegen stimmt auch bei manchen Menschen die Wellenlänge und bei anderen wiederum nicht. Weil wir die einen für irgendetwas brauchen und die anderen nicht. Genau das erklärt auch die Abneigung gegen bestimmte Menschen, Situationen oder Dinge.

Wenn wir in uns verschlossen sind, werden wir genau das anziehen. Wenn wir allerdings offen für Neues und neugierig auf die Welt sind, ziehen wir genau die Dinge an die wir dazu brauchen.

Das ist dasselbe, wenn wir auf unsere Intuition hören und bestimmte Fragen an das Leben haben. Dann werden mit einem Mal lauter äußere Zeichen auftauchen, die uns die Antwort sozusagen in den Schoss legen. Das kann in Form von irgendwelchen thematisch passenden Artikeln sein, Musikstücke, Gesprächsfetzen die wir hören, Menschen die uns begegnen, Links die uns auf die passende Website führen, Überschriften, Buchtitel, Bilder usw.

Wir müssen nur offen genug sein, um diese Zeichen zu sehen, zu erkennen und zu deuten. Das ist fast magisch. Denn es erfüllt uns. Und beseitigt automatisch die Mängel im Leben.

Alles was wir aussenden, fällt in irgendeiner Form zu uns zurück. Also ist es ja nur logisch, dass wir – wenn wir positive Dinge in unserem Leben haben möchten, auch positives ausstrahlen sollten.

Wenn wir dafür offen sind, können wir genau das lernen. Alles ist möglich. Wir müssen es nur wirklich wollen.

Und alles was aus unserem Herzen kommt, was wir uns ohne Erwartungen wünschen, wird funktionieren. Wir ziehen genau das in unser Leben, was wir wirklich wollen. Ob das nun ein ganz bestimmter Mensch ist, eine Situation oder materielle Dinge. Also sollten wir immer darauf achten was wir denken und was wir fühlen und wie wir handeln. 

Da wir immer nur das sehen, was wir auch sehen wollen, kommt genau das zu uns zurück.

Wie wirklich ist die Wirklichkeit?

Es gibt nicht nur eine einzige Wirklichkeit. Es gibt unzählige Wirklichkeiten. Jeder Mensch schafft sich seine ureigene individuelle Wirklichkeit. Weil jeder Mensch seine ganz persönliche und individuelle Wahrnehmung hat.

Und manchmal ist unsere eigene Wahrnehmung leider so getrübt, dass die falschen Dinge bei uns ankommen. Weil wir dann die falschen Signale aussenden. Sobald wir das aber merken, können wir das durchbrechen und an uns arbeiten. Und zwar jederzeit. Es ist niemals zu spät etwas zu ändern. Oder andere Dinge in unser Leben zu ziehen, als wir es bisher getan haben. Weil wir es nicht besser wussten. Unser eigenes Umfeld und somit unsere eigene Umwelt ist immer ein Spiegel von uns selbst. An unserem Umfeld können wir genau erkennen, wer wir eigentlich sind und was wir nach außen hin aussenden und ausstrahlen. An unserem Äußeren erkennen wir unser Inneres. Da unser Körper und auch unsere Wohnung oder unser Haus der Spiegel unserer eigenen Seele ist.

Manchmal tricksen wir uns selber allerdings aus. Und täuschen unserem eigenen Selbst etwas vor, das nicht vorhanden ist. Indem wir nach außen hin lediglich den Schein wahren und eine schützende Fassade aufbauen. Genau dies ziehen wir dann aber wiederum an. Weil das Unbewusste IMMER mitarbeitet. Fünfundneunzig Prozent aller Entscheidungen die wir täglich treffen, werden von unserem Unterbewusstsein gesteuert. Wenn wir also eine Fassade aufsetzen, können wir nur Menschen anziehen, die ebenfalls Fassade sind. Authentisch ist somit keiner.

Wenn wir also Menschen anziehen wollen, die authentisch sind, müssen wir selbst ebenfalls authentisch sein.

Gleiches zieht Gleiches an. Alles im gesamten Universum ist in Resonanz miteinander. Und beeinflusst sich gegenseitig. Alles ist von irgendetwas anderem abhängig. Und sendet Schwingungen aus. Nichts funktioniert alleine. Alles hängt miteinander zusammen und zieht etwas anderes an. Und zwar genau das was es braucht.

Deshalb gibt es auch keine Zufälle. Unser Schicksal gestalten wir grundsätzlich immer selbst. 

Wenn wir uns unserer innersten Überzeugungen bewusst sind, sind wir der Schöpfer unserer eigenen Welt. Alles was wir tun, geht mit sofortiger Wirkung in ein kosmisches Wellenfeld über. Und alles interagiert mit uns. Wir alle werden gesteuert von einem unsichtbaren Energiefeld. Dass alles im Universum mit allem verbindet.

Resonanzfähig sind wir nur, wenn etwas auf derselben Frequenz schwingt, wie wir selbst.

Wir sind immer und überall „Sender“ und „Empfänger“. Da die Energien und Schwingungen immer mit uns verbunden sind.

Jeder Gedanke ist schwingende Energie. Egal ob dieser positiv oder negativ ist. Wenn wir uns permanent im Energiefeld unserer Gedanken aufhalten, empfinden wir uns auch von allem getrennt. Weil wir uns mit unseren Gedanken selbst trennen. Befinden wir uns aber in unserem Herzen, wirkt auch diese vorhandene Energie. Und wir fühlen uns mit allem verbunden.

Permanent senden wir Schwingungen und Energie aus. Und alles was mit dieser Energie in Resonanz geht – weil es sich um dieselben Schwingungen und Energie handelt, manifestiert sich somit in unserem Leben. Alles was nicht mit unseren Schwingungen und Energien konform geht, stossen wir automatisch ab. Weil wir es nicht brauchen.

Alles besteht aus Ursache und Wirkung. Und bestätigt uns immer in unserem Glauben.

Deshalb sind auch unsere erlernten Glaubenssätze unbeschreiblich machtvoll. Und haben eine unglaubliche Kraft und Wirkung. Denn alles was wir glauben, erfüllt sich auch.

Wenn wir also negativ denken, können nur negative Energien und Schwingungen mit uns in Resonanz gehen. Glauben wir aber an positive Dinge, ziehen wir immer nur positive Dinge an. Da wir nur positive Energie aussenden.

Wenn wir glauben, dass wir etwas niemals schaffen, wird sich genau dies erfüllen. Und wir wundern uns dann darüber. Glauben wir aber stattdessen, dass wir immer alles schaffen was wir wirklich schaffen wollen, wird das auch funktionieren.  

Unsere Gedanken haben ein vollkommen anderes Energiefeld als unser Herz. Und somit unsere Gefühle und Emotionen.  

Wir selbst können jederzeit unsere Energien und Schwingungen verändern. Ganz einfach, indem wir nicht mehr auf unsere Gedanken hören, sondern aus tiefstem Herzen und aus tiefster Seele FÜHLEN was wir in unserem Leben haben wollen. Somit haben wir IMMER unser Schicksal selber in der Hand.  

Stellen Sie sich einmal vor, Sie stehen an einer Wegkreuzung. Und von dieser Wegkreuzung gehen mehrere Wege in vollkommen verschiedene Richtungen ab. Sie drehen sich im Kreis, immer um sich selbst und wissen nicht, welchen Weg Sie einschlagen sollen. Hören Sie nun auf Ihren Verstand, der Ihnen zuflüstert, wenn Sie den einen bestimmten Weg gehen, kommen Sie genau dahin, wo Sie ankommen wollen. Sie haben aber keine Garantie dafür, wenn Sie diese Entscheidung für sich treffen. Hören Sie aber auf die Stimme Ihres Herzens und Ihrer Seele, vertrauen Ihrer Intuition und Ihrem Instinkt, werden Sie eine vollkommen andere Richtung einschlagen. Und Sie werden genau da ankommen, wo es sich eindeutig passend und stimmig für Sie anfühlt.  

Und zwar genau deshalb, weil Ihr Herz und Ihr Verstand gegeneinander arbeiten. Und nicht miteinander. Denn Ihr Verstand trickst Sie aus. Er gaukelt Ihnen Dinge vor, die nicht vorhanden sind. Wenn Sie auf Ihren Verstand hören, anstatt auf Ihr Herz und auf Ihre Intuition, geben Sie sich lediglich Illusionen hin. Nicht der Wahrheit.  

"Trennung" ist ebenfalls nur eine Illusion unserer Gedanken.

Wenn wir negative Gedanken haben, fühlen wir uns von allen anderen isoliert und getrennt. Und sind vom Lebensfluss abgeschnitten. Somit halten wir also die Illusion der Trennung von anderen selbst aufrecht.  

Wir beeinflussen also zu jeder Zeit selbst, was sich in unserem Leben manifestiert. Und zwar alleine durch unsere Gedanken. Oder durch unser Herz. Wir selbst sind die Schöpfer unserer Welt.

Wenn wir eine Absicht aussenden, ohne (gedankliche) Erwartung dass etwas zurückkommt, bewegen wir uns von der gefühlten Trennung hin zum EinsSein. Wenn wir absichtslos handeln, bekommen wir positives und Erfüllung zurück. Erst dann, wenn wir unser Herz und unser Fühlen gezielt auf die Dinge ausrichten, die wir wirklich in unserem Leben „haben“ wollen, können diese Dinge sich tatsächlich realisieren und Gestalt annehmen.  

Wenn wir NICHT das bekommen was wir uns aus tiefstem Herzen wünschen, könnte das ganz einfach daran liegen, dass unsere „Leitung“ blockiert ist.

Das können Sie sich so vorstellen, als wenn Sie einen wichtigen Telefonanruf erwarten. Der Anruf kann aber nicht zu Ihnen durchdringen und Sie wirklich erreichen, wenn Sie die ganze Zeit am Telefon hängen und sich auf ein anderes Gespräch konzentrieren. Sie müssen also „auflegen“, die Leitung freimachen und sich auf das fokussieren was Sie wirklich WOLLEN. Nämlich den wichtigen Anruf erhalten. Auch müssen Sie sich in Reichweite des Telefons aufhalten, um den wichtigen Anruf überhaupt wahrzunehmen und zu hören. Ansonsten verpufft die wichtige Nachricht und löst sich in Luft auf. Was Sie natürlich NICHT möchten, nehme ich jetzt einfach mal an. 

Wenn Sie also Fülle und somit Erfüllung in ihrem Leben haben möchten, müssen Sie sich auf die Fülle konzentrieren.

Auf das was Sie wirklich aus Ihrem tiefsten Herzen wollen!

Wenn Sie Liebe und eine erfüllte Beziehung und Partnerschaft haben möchten, sollten Sie aus tiefstem Herzen davon überzeugt sein, dass dieser Mensch in Ihr Leben tritt. Wenn Sie ehrlich daran GLAUBEN und darauf VERTRAUEN, dass Sie wahre Liebe tatsächlich verdient haben und Sie mit dem passenden Menschen eine wirklich dauerhafte Bindung eingehen werden, dann wird sich das auch in Ihrem Leben manifestieren. Und genau dieser Mensch wird Sie finden! Das gilt auch für Ihren Seelenpartner oder Ihre Dualseele. Glauben Sie immer an ein gemeinsames „Wir“ mit diesem Menschen.  

Vertrauen Sie auf die Intelligenz Ihres Herzens! Und glauben Sie grundsätzlich IMMER das, was Sie fühlen. Und was die Intuition Ihnen sagt.

Sie können die Intelligenz Ihres Herzens sogar bewusst trainieren und steigern. Ein guter Anfang ist in jedem Fall immer, wenn Sie versuchen alles mit Ruhe und Gelassenheit zu sehen. 

Und streichen Sie das Wort „Mangel“ aus Ihrem Leben. Ersetzen Sie dieses Wort durch Fülle. Und Sie werden die Belohnung sichtbar spüren.                                   

 

Herzlichst, Ihre Iris Fischer

 

 

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Über die Autorin

Meine Beratung für sensible Menschen

Iris Fischer ist diplomierte systemische Therapeutin, Expertin für sensible Menschen, Expertin für Seelenpartner & Dualseelen und Autorin von fünf Büchern. Selbst hochsensibel und hochsensitiv berät, unterstützt und begleitet sie hochsensible Menschen seit 2008 darin, ihren ureigenen, individuellen Weg für sich zu finden. Sie inspiriert und motiviert und gibt die passenden Impulse. Dabei bleibt sie konsequent Lösungsorientiert. Sie unterstützt Ihre Klientinnen und Klienten mit sehr viel Herz, Humor und Verstand dabei, das innere Feuer in sich zu entdecken. Sich zu verwirklichen und zu entfalten und mit allen Facetten einfach authentisch zu SEIN.